Elektroautoförderung 2023 steht

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Plug-in-Hybrid Förderung entfällt – Elektroauto-Förderung sinkt

Die Elektroautoförderung von 6.000 EUR bis 40.000 EUR Netto-Listen-Basispreis. E-Autos bis 65.000 Netto-Listenbasispreis erhalten bis zum 31.12.2022 5.000 EUR. Zzgl. Herstelleranteil von 50% (3.000 EUR bzw. 2.500 EUR netto).

Ab 01.01.2023 sinkt die Elektroautoförderung und die für Plug-in-Hybrid Modelle entfällt ersatzlos.

Die Eckpunkte im Detail:

1) Förderung ab dem 1.1.2023

Die Förderung von Plug-In-Hybridfahrzeugen wird bis zum 31.12.2022 in der aktuellen Form weitergeführt. Ab 1.1.2023 erhalten Plug-In-Hybridfahrzeuge keine Förderung mehr durch den Umweltbonus.

Ab dem 1.1.2023 beträgt der Bundesanteil der Förderung für batterieelektrische Fahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge

mit Nettolistenpreis bis zu 40.000 Euro: 4.500 Euro;

mit Nettolistenpreis zwischen 40.000 Euro und bis zu 65.000
Euro: 3.000 Euro.

Der Kreis der Antragsberechtigten ändert sich nicht.

2) Förderung ab dem 1.9.2023

Die Förderung wird auf Privatpersonen beschränkt; eine Ausweitung auch auf Kleingewerbetreibende und gemeinnützige Organisationen wird vom BMWK derzeit noch geprüft.

Ansonsten bleiben die Förderkonditionen aus Punkt 1) unverändert.

3) Förderung ab dem 1.1.2024

Ab dem 1.1.2024 beträgt der Bundesanteil der Förderung für batterieelektrische Fahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge mit Nettolistenpreis bis zu 45.000 Euro: 3.000 Euro.

Fahrzeuge mit höherem Nettolistenpreis erhalten keine Förderung mehr.

Der Kreis der Antragsberechtigten bleibt auf Privatpersonen beschränkt.

Maßgeblich für die Förderung soll auch zukünftig das Datum des Förderantrags bleiben, der die Fahrzeugzulassung voraussetzt. Bei den oben genannten Fördersätzen handelt es sich jeweils um den Bundesanteil der Umweltbonus-Förderung inklusive der Innovationsprämie. Der Anteil der Hersteller soll, wie seit Einführung der Innovationsprämie, auch zukünftig 50 Prozent der Gesamt-Bundesförderung betragen und bei der Bestimmung der Gesamtförderung noch hinzukommen. Hierzu ist das BMWK mit den Herstellern im Austausch.

Die Mittel für den Umweltbonus werden im Klima- und Transformationsfonds (KTF) bereitgestellt. Wenn die Mittel ausgeschöpft sind, endet die Förderung mit dem Umweltbonus. Für 2023 stehen 2,1 Mrd. EUR zur Verfügung. In 2024 werden 1,3 Mrd. EUR bereitgestellt. Auch wenn die Förderung am 31.12.2025 endet, könnte die Bürger schon früher leer ausgehen. Wenn die 1,3 Mrd. EUR schon in 2024 ausgeschöpft sind, erhalten die Bürger keine Bundesförderung mehr. Die nun beschlossenen Eckpunkte werden zeitnah in einer Neufassung der Förderrichtlinie zum Umweltbonus umgesetzt, nachdem sie von der Europäischen Kommission auf ihre Beihilferelevanz hin geprüft wurden.

Ola Källenius sieht die Absenkung der Prämie als unkritisch an

Ola Källenius sieht für Mercedes keine Probleme. Mercedes verkauft in Deutschland rund 60-70% an Firmen. Die Dienstwagenfahrer profitieren weiterhin von den günstigen Geldwertervorteil-Sätzen wie 0,25% bei Elektroautos bis 65.000 EUR Bruttolistenpreis und bei Plug-in-Hybrid Modellen (mit mindestens 60 km elektrischen Kilometern) mit 0,5%.

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Plug-in-Hybrid Modelle erhalten nur noch die vergünstigten Geldwertervorteilsätze für Firmenwagenfahrer

Das Problem, dass Mercedes aktuell nicht gut liefern kann und damit einige Kunden somit deutliche finanzielle Nachteile hinnehmen müssen, da Mercedes das Delta nicht übernimmt:

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Wer noch dieses Jahr von der Förderung profitieren will kann nur noch EQE 300 und EQE 350 bestellen. Der EQA und EQB haben zu lange Lieferzeiten.

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