Weltpremiere: Mercedes-AMG One mit über 1.000 PS

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Am 1. Juni 1967 wurde der Grundstein von AMG gelegt. Zum 55. Geburtstag der Performance- und Sportwagen-Marke feiert die Serienversion des Mercedes-AMG ONE ihre Weltpremiere. Der zweisitzige Supersportwagen bringt weltweit erstmals modernste und effizienteste Formel-1-Hybrid-Antriebstechnologie von der Rennstrecke auf die Straße. Der Performance-Hybrid leistet mit einem Verbrennungs- und vier Elektromotoren insgesamt 782 kW (1.063 PS), die Höchstgeschwindigkeit wird bei 352 km/h abgeregelt. Die Umsetzung der extrem aufwändigen Entwicklung erfolgte im engen Schulterschluss mit den Formel 1-Experten von Mercedes-AMG High Performance Powertrains in Brixworth. In Großbritannien wird der Mercedes-AMG ONE auch das erste Mal offiziell in Aktion zu sehen sein, und zwar im Rahmen des Festival of Speed in Goodwood (23. bis 26. Juni 2022).

Das einzigartige Hypercar begeistert nicht nur mit seinem E PERFORMANCE Formel-1-Hybridantrieb, sondern auch mit weiterer Motorsport-Technologie. Diese reicht vom Carbon-Monocoque und der Carbon-Karosserie über die mittragende Motor/Getriebe-Einheit und der aktiven Aerodynamik bis hin zum Push-Rod-Fahrwerk. Mit seiner komplexen Technologie bietet der zweisitzige Mercedes-AMG ONE teilweise sogar noch mehr als ein Formel 1-Rennwagen. Er verfügt über den vollvariablen Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+ mit hybrid-angetriebener Hinterachse und elektrisch angetriebener Vorderachse mit Torque Vectoring. Außerdem kann er auch rein elektrisch fahren.

Außergewöhnlicher E PERFORMANCE Hybridantrieb mit 1,6-Liter-V6-Motor und vier Elektromaschinen

Der E PERFORMANCE Hybridantrieb des Mercedes-AMG ONE stammt direkt aus der Formel 1 und wurde in enger Zusammenarbeit mit den Experten von Mercedes-AMG High Performance Powertrains in Brixworth realisiert. Er besteht aus einer hochintegrierten und intelligent miteinander vernetzten Einheit aus Hybrid‑Turbo-Verbrennungsmotor mit insgesamt vier Elektromaschinen: Eine ist im Turbolader integriert, eine befindet sich direkt am Verbrennungsmotor und ist mit der Kurbelwelle verbunden, zwei weitere treiben die Vorderräder an.

Der 1,6-Liter-V6-Hybrid-Benzinmotor mit elektrisch unterstützter Single-Turboaufladung entspricht in seiner Technologie dem aktuellen Formel 1-Triebwerk. Die vier obenliegenden Nockenwellen werden über Stirnräder angetrieben. Um ein hohes Drehzahlniveau zu erreichen, sind die mechanischen Ventilfedern durch pneumatische Ventilfedern ersetzt. Das in Mittelmotorposition vor der Hinterachse eingebaute Triebwerk dreht bis zu 11.000/min. Für längere Haltbarkeit und die Verwendung von handelsüblichem Super plus Benzin bleibt es jedoch bewusst unter dem F1-Drehzahllimit.

Das Hochdrehzahltriebwerk wird durch einen Hightech-Turbolader beflügelt. Abgas- und Verdichterturbine sind voneinander entfernt positioniert und durch eine Welle miteinander verbunden. Damit ist eine tiefere Einbaulage des Turboladers möglich. Auf der Welle befindet sich ein ca. 90 kW starker Elektromotor. Dieser treibt elektronisch gesteuert die Welle des Turboladers direkt an und beschleunigt damit das Verdichterrad auf bis zu 100.000/min, bevor der Abgasstrom übernimmt. Die Formel 1-typische Bezeichnung dieser Einheit lautet MGU-H (Motor Generator Unit Heat).

Blitzschnelles Ansprechen, schneller als ein V8-Saugmotor

Größter Vorteil: Das Ansprechverhalten verbessert sich direkt ab Leerlaufdrehzahl (wenn der Abgasstrom noch schwach ist) über den gesamten Drehzahlbereich hinweg deutlich. Der 1,6-Liter-V6-Motor reagiert noch spontaner auf Fahrpedalbefehle, das gesamte Fahrgefühl ist hochdynamisch. Außerdem ermöglicht die Elektrifizierung des Abgasturboladers ein höheres Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen. Dies steigert die Agilität ebenfalls und optimiert das Beschleunigungsvermögen. Auch wenn der Fahrer vom Gas geht oder bremst, ist die Technologie in der Lage, den Ladedruck stets aufrecht zu erhalten. Damit ist ein kontinuierlich direktes Ansprechverhalten gewährleistet.

Der elektrische Abgasturbolader im Mercedes-AMG ONE hat noch einen weiteren Vorzug: Er nutzt einen Teil der überschüssigen Energie aus dem Abgasstrom, um als Generator elektrische Energie zu erzeugen. Diese wird entweder in der Hochvolt Lithium-Ionen-Batterie gespeichert oder der elektrischen Vorderachse beziehungsweise der Elektromaschine (MGU-K = Motor Generator Unit Kinetic) am Verbrennungsmotor zugeführt. Die MGU-K leistet 120 kW, ist direkt am Verbrennungsmotor positioniert und über einen Stirnradantrieb mit der Kurbelwelle verbunden – ebenfalls eine Technologie, die in der Formel 1 für höchste Effizienz und Performance sorgt.

Turboaufladung und Direkteinspritzung mit strahlgeführtem Brennverfahren ermöglichen nicht nur eine hohe Leistungsausbeute, sondern erhöhen auch den thermodynamischen Wirkungsgrad und senken somit den Kraftstoffverbrauch und die Abgasemissionen. Der Hochleistungs-Sechszylinder verfügt über zwei Einspritzsysteme. Die Direkteinspritzung befördert den Kraftstoff mit bis zu 270 bar Druck in die Brennräume. Dies geschieht zum Teil mehrfach und wird nach Bedarf durch die Motorsteuerung geregelt. Die zusätzliche Kanaleinspritzung wird benötigt, um die hohe spezifische Leistung des Motors zu erreichen und gleichzeitig die Abgasgrenzwerte einzuhalten.

Hinzu kommt die sehr aufwändige und effektive Abgasreinigung mit vier vorgeheizten Metall-Katalysatoren, zwei Keramik-Katalysatoren und zwei Ottopartikelfiltern. Die vier Heizelemente mit zusammen 16 kW Leistung ermöglichen es, die EU6 Abgasgrenzwerte unter realen Fahrbedingungen (RDE) einzuhalten. Die Abgasreinigung ist darüber hinaus gegendruckoptimiert, um Leistungsverluste zu vermeiden. Das gilt auch für den großen Endschalldämpfer aus leichtem Titan.

Technische Daten Antriebsstrang

Bohrung x Hub

80,0 x 53,03 mm

Hubraum

1.599 cm3

Max. Systemleistung

782 kW (1.063 PS)

Max. Drehzahl Verbrennungsmotor

11 000/min

Max. Leistung Verbrennungsmotor

422 kW (574 PS) bei 9.000/min

Spezifische Leistung Verbrennungsmotor

359 PS/l

MGU-K (Elektromotor an der Kurbelwelle)

120 kW (163 PS)

MGU-FL/MGU-FR (Elektromotoren an der Vorderachse)

2 x 120 kW = 240 kW (326 PS)

MGU-H (Elektromotor des elektrischen Abgasturboladers)

90 kW (122 PS)

Max. Ladedruck des Turboladers

3,5 bar

Neuer Allradantrieb mit rein elektrisch angetriebener Vorderachse

Die beiden, je 120 kW starken Elektromotoren an der Vorderachse erreichen bis zu 50.000/min Rotorumdrehungen. Sie sind über je ein Untersetzungsgetriebe mit den Vorderrädern verbunden. Die somit rein elektrisch angetriebene Vorderachse arbeitet jeweils radselektiv und ermöglicht damit eine individuelle Drehmomentverteilung für besonders hohe Fahrdynamik („Torque Vectoring“). Außerdem lässt sich mit den beiden E-Motoren auch die Bremsenergie optimal zur Rekuperation nutzen – unter Alltagsfahrbedingungen bis zu 80 Prozent. Diese Energie wird in der Batterie gespeichert und steht für eine längere elektrische Reichweite oder für mehr Antriebsperformance zur Verfügung. Jeder Elektromotor wird von einer eigenen Leistungselektronik gesteuert, die in räumlicher Nähe zu den E-Maschinen im Wagenboden platziert ist.

High Performance Batterie mit Formel 1-Technologie

Auch der Lithium-Ionen-Energiespeicher ist eine spezielle Entwicklung von Mercedes-AMG. Seine Technologie hat sich in den Formel 1 Hybrid-Rennwagen des Mercedes-AMG Petronas F1 Teams unter härtesten Bedingungen bereits bewährt und findet sich auch in der Batterie des Mercedes-AMG GT 63 S E PERFORMANCE wieder. Die AMG High Performance Batterie verbindet hohe, häufig hintereinander abrufbare Leistung mit geringem Gewicht, um die Gesamtperformance zu erhöhen. Hinzu kommen die schnelle Energieaufnahme und die hohe Leistungsdichte. Das bedeutet: Bei einer zügigen Fahrt beispielsweise in hügeligem Gelände können Fahrer bergauf spontan das volle Leistungspotenzial abrufen, während bei Talfahrten stark rekuperiert wird.

Die Anordnung der Batteriezellen und die Zellkühlung entsprechen dem Mercedes-AMG Formel 1-Rennwagen. Für den Alltagsbetrieb ist deren Anzahl im Mercedes-AMG ONE allerdings um ein Vielfaches größer. Die Kapazität von 8,4 kWh reicht aus für eine rein elektrische Reichweite von 18,1 Kilometern. Geladen wird per Wechselstrom und dem integrierten 3,7 kW On-Board-Lader. Zusätzlich lässt sich die Batterie per Rekuperation oder vom Verbrennungsmotor mit frischer Energie versorgen. Die Lithium-Ionen-Hochvolt-Batterie und der DC/DC-Wandler zur Unterstützung und Ladung des 12-V-Bordnetzes sind platzsparend hinter der Vorderachse im Wagenboden untergebracht.

Innovative Direktkühlung der Hochvolt-Batterie

Grundlage für die hohe Performance der Batterie ist die innovative Direktkühlung: Ein Hightech-Kühlmittel umströmt alle Zellen und kühlt sie einzeln. Hintergrund: Jede Batterie braucht für die optimale Leistungsabgabe eine definierte Temperatur. Wird der Energiespeicher zu kalt oder zu heiß, verliert er zeitweise spürbar an Kraft oder muss heruntergeregelt werden, um bei zu hohen Wärmegraden nicht Schaden zu nehmen. Eine gleichmäßige Temperierung der Batterie hat daher entscheidenden Einfluss auf ihre Performance, Lebensdauer und Sicherheit.

Das Kühlmittel zirkuliert mit Hilfe einer elektrischen Hochleistungspumpe von oben nach unten durch die gesamte Batterie an jeder Zelle vorbei und durchfließt dabei auch einen Wärmetauscher, der direkt an der Batterie angebracht ist. Das System ist so ausgelegt, dass eine gleichmäßige Wärmeverteilung in der Batterie sichergestellt ist. Die Folge: Die Batterie befindet sich immer in einem gleichmäßigen, optimalen Arbeitstemperaturfenster von durchschnittlich 45 Grad Celsius – egal, wie oft sie geladen oder entladen wird. Bei forcierter Fahrt ist ein Überschreiten der Durchschnittstemperatur durchaus möglich. Die Schutzmechanismen sind daher so eingestellt, dass die maximale Performance aus der Batterie entnommen werden kann, um im Anschluss wieder durch die Direktkühlung das Temperaturniveau zu senken.

Erst die Direktkühlung ermöglicht es, Zellen mit sehr hoher Leistungsdichte einzusetzen. Dank dieser individuellen Lösung ist das Batteriesystem besonders leicht und kompakt. Zum geringen Gewicht trägt auch das materialsparende Stromschienenkonzept bei und die leichte, gleichzeitig aber stabile Crashstruktur des Gehäuses aus Aluminium. Sie garantiert höchste Sicherheit. Ein weiteres Merkmal ist die Hochspannung des Antriebssystems, die mit 800 Volt statt der üblichen 400 Volt arbeitet. Durch die höhere Spannungslage lassen sich beispielsweise die Leitungsquerschnitte deutlich reduzieren und entsprechend Bauraum und Gewicht einsparen.

Intelligente Betriebsstrategien für optimale Leistung und Effizienz

Insgesamt bietet das High Performance Plug-in-Hybrid Antriebssystem zahlreiche intelligente Betriebsstrategien, die optimal auf unterschiedliche Einsatzszenarien abgestimmt sind. Die Fahrprogramme reichen dabei vom rein elektrischen Betrieb bis hin zu einem hochdynamischen Modus (Strat 2), der einer Einstellung entspricht, die in der Formel 1 im Qualifying für bestmögliche Rundenzeiten benutzt wird. Trotz der hohen Systemkomplexität wird der Fahrer – abhängig von seiner aktuellen Anforderung – stets die optimale Kombination aus Performance und Effizienz erhalten.

Sechs Fahrprogramme – vom rein elektrischen Fahren bis zum Rennstreckenmodus

Der Mercedes-AMG ONE startet zunächst lautlos mit dem Einschalten der Elektromotoren an der Vorderachse. Parallel werden die Katalysatoren vorgeheizt. Der Verbrennungsmotor springt erst an, wenn die korrekte Kat-Temperatur erreicht ist.

  • Race Safe: Standardprogramm mit bedarfsgerechtem Hybridfahrmodus und rein elektrischem Anfahren. Erst bei höherer Leistungsanforderung schaltet sich der Verbrennungsmotor zu.
  • Race: Hybridfahrmodus mit spezieller Ladestrategie. Der Verbrennungsmotor läuft dauerhaft und kann die Hochvolt-Batterie stärker laden, damit immer volle Elektrokraft zur Verfügung steht.
  • EV: Rein elektrisches Fahren.
  • Race Plus (nur Rennstrecke): aktive Aerodynamik, Fahrwerksabsenkung um 37 mm (VA)/30 mm (HA), straffere Fahrwerksabstimmung, spezielles Leistungsmanagement.
  • Strat 2 (nur Rennstrecke): aktive Aerodynamik, nochmals straffere Fahrwerksabstimmung und Fahrzeugabsenkung um 37 mm (VA)/30 mm (HA). Volle Leistung von allen Motoren wie beim Qualifying in der Formel 1.
  • Individual: Einstellungen nach persönlichen Vorlieben für die Straßenmodi.

Mit der RACE START Funktion in den Fahrprogrammen Race, Race Plus und Strat 2 sind beeindruckende Beschleunigungswerte möglich: Der Spurt aus dem Stand auf Tempo 200 km/h ist in nur 7,0 Sekunden erledigt.

Komplett neues, automatisiertes 7-Gang-Schaltgetriebe

Die Kraftübertragung auf die Hinterräder erfolgt mittels eines komplett neu für den Mercedes-AMG ONE entwickelten 7-Gang-Schaltgetriebes. Das leichte Getriebedesign spart Gewicht, die Integration in den Karosserie-Rohbau verstärkt die Steifigkeit und nimmt nur wenig Platz weg. Es ist speziell auf die hohe Drehmoment- und Drehzahlkapazität des leistungsstarken Formel-1-Hybrid-Antriebsstrangs ausgelegt. Schaltstangen und die 4-Scheiben-Carbon-Kupplung werden hydraulisch gesteuert. Die Übersetzungen sind so ausgelegt, dass sie den Leistungsunterschied nach dem Hochschalten minimieren und den Verbrennungsmotor auf hohen Drehzahlen halten. In das Getriebe ist das Sperrdifferenzial integriert.

Mehrlenker-Fahrwerk mit innovativer Push-Rod-Federung

Die Basis für die überragenden Fahreigenschaften des Mercedes-AMG ONE bildet das leichte und hochfeste Carbon-Monocoque, dessen Technologie ebenfalls aus der Formel 1 stammt. Das gilt auch für die Integration von Motor und Getriebe: Beide erfüllen mittragende Funktionen und nehmen vollständig die hinteren Radaufhängungen auf.

Beim Fahrwerk kommt vorn und hinten eine Aluminium-Konstruktion mit je fünf Lenkern und zwei verstellbaren Federbeinen zum Einsatz. Das Gewindefahrwerk weist mehrere Besonderheiten auf: Die beiden Push-Rod-Federbeine liegen quer zur Fahrtrichtung. Die innovative Anordnung der Feder-und Dämpfereinheit ersetzt die Funktion und Verwendung eines üblichen Rohr-Querstabilisators. Diese Lösung verhindert zuverlässig Wankbewegungen auch bei sehr schnellen Richtungswechseln, ohne unkomfortabel zu sein. Wanksteifigkeit und Wankdämpfung sind komplett unabhängig von Hubsteifigkeit und Hubdämpfung. Radlager mit Keramik-Kugellagern für weniger Reibung beweisen die Liebe zum technischen Detail.

Die adaptive Verstelldämpfung lässt sich per Fahrprogramm anpassen: Die Fahrwerkseinstellungen C (Comfort) und S (Sport) stehen in den Fahrprogrammen EV, Race Safe, Race und Individual zur Auswahl; die Fahrwerkseinstellungen S (Sport) und S+ (Sport+) in den Fahrprogrammen Race Plus und Strat 2. Im Rahmen der aktiven Aerodynamik lässt sich das Fahrwerk hydraulisch absenken: um 37 Millimeter an der Vorderachse und um 30 Millimeter an der Hinterachse. Außerdem verhindert ein Lifter für die Vorderachse (nur in den Straßenfahrprogrammen aktivierbar), dass der Mercedes-AMG ONE zum Beispiel bei Tiefgaragenrampen aufsetzt.

Die Gesamtabstimmung von Federn und Dämpfern ist auf ein perfekt ausgewogenes, leicht beherrschbares und hoch dynamisches Fahrverhalten ausgelegt. Dazu tragen auch der Allradantrieb und das Torque Vectoring bei. ABS ist anders als in der Formel 1 serienmäßig an Bord, das ESP® wie bei Mercedes-AMG üblich in drei Stufen regulierbar. ESP® ON steht für hohe Sicherheit und ist im „Highway“-Mode immer aktiviert. ESP® SPORT HANDLING MODE erlaubt höhere Gierwinkel vor Eingriff des Systems für sportliche Fahrweise. ESP® OFF schaltet das System ab extrem dynamische Fahrweise auf abgesperrten Strecken. Alle drei Einstellungen sind im „Track“-Mode möglich.

Exklusives Schmiederad mit Carbon-Teilabdeckung

Eine Neuentwicklung ist das 10-Speichen-Aluminium-Schmiederad mit Zentralverschluss, das exklusiv dem Mercedes-AMG ONE vorbehalten ist. Es verfügt über eine radiale, aerodynamisch ausgefeilt gestaltete Teilabdeckung aus Carbon. Sie verbessert die Aeroeffizienz des Fahrzeugs durch eine bessere Umströmung des Rads. Ein weiterer Beweis dafür, wie das AMG Entwicklerteam auch kleinsten Einzelheiten höchste Aufmerksamkeit schenkt und damit die Gesamteffizienz des Hypercars steigert.

Optional sind ebenfalls neu entwickelte und exklusiv für den Mercedes-AMG ONE gestaltete 9-Speichen-Magnesium Schmiederäder erhältlich. Neben der Zentralverschlusstechnologie verfügen sie über ein patentiertes bionisches Design, um Leichtbau und Steifigkeit zu maximieren. Die aerodynamisch gestaltete Teilabdeckung aus Carbon ist ein gutes Beispiel für die Kombination aus geringem Gewicht, optimierter Bremsenkühlung und Aeroeffizienz. Gleichzeitig sorgen je neun Luftschaufeln pro Rad für die aktive Entlüftung des Radhauses und dadurch verbesserte Wärmeableitung von den Bremsen.

Vorn rollt der Mercedes-AMG ONE auf Rädern der Dimension 10,0 J x 19 mit 285/35 ZR 19 Michelin Pilot Sport Cup 2R M01 Reifen, die exklusiv für das Hypercar entwickelt wurden. Hinten sind 12,0 J x 20 Räder montiert, mit Michelin Pilot Sport Cup 2R M01 Reifen in der Größe 335/30 ZR 20. Die Exklusivität der Reifen zeigt sich in der Gestaltung der Seitenwand, in der die Fahrzeug-Silhouette und die Ziffer 1 eingearbeitet ist.

Für die Verzögerung kommt eine spezielle, gewichtsoptimierte AMG Carbon Keramik Hochleistungs-Verbundbremsanlage zum Einsatz. An der Vorderachse mit 6-Kolben-Festsätteln sowie innenbelüfteten und gelochten Bremsscheiben im Format 398 x 38 Millimeter. An der Hinterachse sind 4-Kolben-Festsättel montiert. Hinzu kommen innenbelüftete und gelochte Bremsscheiben der Größe 380 x 34 Millimeter. Das niedrige Gewicht der Anlage reduziert die ungefederten Massen und steigert damit Fahrdynamik und Agilität. Zudem zeichnet sich die Keramikbremse durch längere Lebensdauer, höhere Korrosionsbeständigkeit sowie höhere thermische Stabilität aus. Optisch weisen der „AMG Carbon Ceramic“-Schriftzug und die speziell lackierten Bremssättel auf die besondere Bremsanlage hin.

Exterieur-Design: Faszination und Funktion

Das Design der Carbon-Karosserie präsentiert sich von der Königsklasse des Motorsports inspiriert. Vor allem aber verkörpert es das Mercedes-AMG Prinzip, dass Faszination immer auch mit Funktion verknüpft ist. Jedes Bauteil erfüllt eine Aufgabe. So gibt das Mittelmotorkonzept auf Basis Carbon-Monocoque plus mittragender Motor/Getriebe-Einheit die extrem muskulösen Proportionen vor: rennsporttypisch weit vorn platziertes Cockpit kombiniert mit volumenreichen Radhäusern, Wespentaille und weit auslaufendem Heck.

Bei der Gestaltung haben Designer und Aerodynamik-Experten eng zusammengearbeitet. Schon der Grundkörper wurde aerodynamisch für maximalen Abtrieb und ausgeglichene Balance konzipiert. Mit Erfolg: Der Mercedes-AMG ONE erzeugt bereits ab 50 km/h Abtrieb, der mit zunehmender Geschwindigkeit immer stärker wird.

Die Frontansicht: Kraftvoll und funktional

Die große schwarze Frontschürze, deren diverse Lufteinlässe über die gesamte Fahrzeugbreite reichen, prägt die Frontansicht. Der trapezförmige Mittelteil trägt ein großes, weißes AMG Logo. Darüber befindet sich auf der Karosserie der Mercedes Stern. Er ist in Form eines künstlerisch und handwerklich perfekten Airbrush‑Motivs gestaltet – von einem Spezialisten in Großbritannien. Der AMG typische A-Wing unter dem Mittelteil setzt einen weiteren charakteristischen Akzent und geht nahtlos in die Kotflügel über.

Links und rechts dominieren große Lufteinlässe, die von U-förmigen Luftleitelementen eingerahmt sind und von je zwei schwarzen Querfinnen gegliedert werden. Flache LED-Scheinwerfer fügen sich nahtlos in die Karosseriekontur ein. Durch die schwarzen Luftauslässe in der Fronthaube wird der warme Luftstrom seitlich um die Fahrerkabine herum geleitet. Dadurch gelangt ein Frischluftstrom ungehindert über die Fahrerkabine in den Ansaugtrakt auf dem Dach. Die aktiven Flaps am Frontdiffusor nehmen Einfluss auf die Aeroperformance an der Vorderachse und sorgen für eine ausgewogene Aerobalance. Auch die aktiven Lüftungsschlitze (sogenannten Louvres) in den vorderen Radhäusern erhöhen den Anpressdruck an der Vorderachse.

Straffe Flanken, volumenreiche Radhäuser

Das geduckte, dynamische Greenhouse besitzt eine unverwechselbare, sphärische Architektur mit einer eigenständigen Fenstergrafik. Die große, dunkle Zone steht für wichtige technische Funktionen. Diese technischen Bauteile stehen optisch im Kontrast zur cleanen Gesamtform des Autos.

Auf dem Dach ist der aus der Formel 1 abgeleitete Lufteinlass dominant, über den der Motor bedarfsgerecht Frischluft ansaugt. Der schwarze Einlass geht elegant in die schwarze vertikale Hai-Finne über: Sie verhindert Queranströmung bzw. einen Strömungsabriss am Heck und verbessert dadurch die Kurvenstabilität. Insgesamt bedeutet dies auch mehr Performance und Sicherheit bei hohen Geschwindigkeiten. Die Power‑Unit ist unter zwei abnehmbaren Carbon-Abdeckungen verborgen. In diese sind jeweils große NACA‑Lufteinlässe integriert, die eine optimale Führung der Luftströme für die darunter platzierten Kühler garantieren.

Die Seitenansicht zeigt eine sinnliche und klare Flächengestaltung, ebenfalls verbunden mit funktionalen Features. Die Wagenflanken sind in der Mitte straff eingezogen, schwarze Luftleitflächen aus Carbon leiten den Luftstrom wie im Motorsport optimal um die Karosserie. Das Airbrush-Design an den Flanken hat derselbe Künstler gestaltet, der auch die Lackierung der Formel 1-Rennwagen entworfen hat. Über allen vier Rädern spannen sich eng anliegende Radhäuser wie Muskeln, die zum Sprung bereit sind.

Die Türen öffnen schräg nach vorn und nach oben. Hinten rechts befindet sich die Tankklappe, hinten links die Ladebuchse für die Plug-in-Hybridbatterie.

Das Heck: Faszination und Funktion

Die scharfe Abrisskante und der zweigeteilte Heckdiffusor bringen bei hohen Geschwindigkeiten aerodynamische Effizienz- und Performance-Vorteile. Das gilt auch für den speziell geformten Unterboden mit Längsfinnen und Öffnungen für Kühlkanäle. Der Heckflügel ist zweiteilig ausfahrbar mit Flügelblatt plus integriertem, verstellbarem Flap. Die Gestaltung des Abgasendrohrs mit einem großen runden Auslass und zwei weiteren, kleinen runden Öffnungen wurde direkt von den Formel 1-Fahrzeugen übernommen. Zum kraftvollen Auftritt trägt die Heckschürze mit ihrem voluminösen schwarzen Wabengitter und den Carbonteilen bei. Die Rückleuchten nehmen mit jeweils drei rautenförmigen Lichtelementen die grafische Gestaltung des AMG Markenlogos und damit auch das Design der Frontscheinwerfer auf.

Die High-Tech-Materialien und Farbkombinationen der Außenhaut sind direkt aus dem Rennsport übertragen. Funktionale Exterieurkomponenten werden in Sichtcarbon dargestellt und mit skulptural-sinnlichen Lackoberflächen kontrastreich inszeniert.

Aktive Aerodynamik: drei Auslegungen wählbar

Die aktive, hydraulisch gesteuerte Aerodynamik verstärkt den Anpressdruck auf Vorder- und Hinterachse und verbessert auch die Aeroeffizienz. Je nach Fahrerwunsch und gewähltem Fahrprogramm stehen drei unterschiedliche Aero-Auslegungen zur Verfügung:

  • „Highway“ in den Fahrprogrammen „Race Safe“, „Race“, „EV“ und „Individual“:
    Die Louvers sind geschlossen, die aktiven Flaps am Frontdiffusor sind ausgefahren, und der Heckflügel inklusive Flap ist eingefahren.
  • „Track“ in den Fahrprogrammen „Race Plus“ und „Strat2“ (beide nur auf der Rennstrecke erlaubt):
    Die Frontdiffusor-Flaps klappen hoch, um die Frontdiffusorkontur in eine maximal effiziente Form zu bringen. Der Heckflügel fährt voll aus, ebenso der Heckflügel-Flap. Die Louvers werden geöffnet, um den Anpressdruck an der Vorderachse zu erhöhen und den Unterdruck in den Radhäusern zu verstärken. Das Fahrzeug wird um 37 Millimeter an der Vorderachse und um 30 Millimeter an der Hinterachse abgesenkt. Die Folge all dieser Maßnahmen: Der Gesamtabtrieb steigt im Vergleich zu den Straßen-Fahrprogrammen geschwindigkeitsabhängig bis auf das Fünffache.
  • „Race DRS“ (Drag Reduction System), wie in der Formel 1 per Knopfdruck aktivierbar, in den Rennstrecken-Fahrprogrammen:
    Der Heckflügel-Flap fährt komplett ein, und die Louvers werden geschlossen. Dabei verringert sich zwar der Abtrieb um ca. 20 Prozent, aber der Mercedes-AMG ONE kommt noch schneller auf hohe Geschwindigkeiten. DRS lässt sich entweder manuell wieder deaktivieren oder deaktiviert sich automatisch, sobald der Fahrer bremst oder Querbeschleunigung gemessen wird.

Das Interieur: Formel 1 für zwei

Das Interieur-Designkonzept folgt der Funktion im Renneinsatz, was in der Radikalität der Formensprache zum Ausdruck kommt. So wird authentisch die Formel 1-Technik auf der Rennstrecke und der Straße erlebbar. Auch hier hat jedes Detail eine Funktion. „No styling“ ist die gestalterische Konsequenz, die sich aus den Anforderungen an diese Fahrmaschine ergeben. Das Design ist eine Synthese aus skulpturaler Formensprache und kompromisslosem Rennsportdesign. Im kühnen Minimalismus des Monocoque-Innenraums werden die reduzierten Komponenten hervorgehoben und gestalterisch sowie funktional inszeniert.

Das ergonomisch geschnittene Interieur bietet Raum für zwei Personen. Die fest fixierte Rennsitzschalenskulptur verbindet sich mit dem Fußraum ästhetisch zu einer Einheit. Sie geht ebenfalls seitlich fließend in den Schwellerbereich über und wird zum integralen Bestandteil der hochskulpturalen Monocoque-Landschaft. Die Rückenlehnen der AMG Motorsport-Sitzschalen lassen sich zweifach verstellen Position 25o und 30o. Das Lenkrad ist elektrisch und die Pedalbox mechanisch (in elf Stufen) justierbar, so dass der Pilot eine optimale Fahrposition einnehmen kann. Auch die Beifahrerfußstütze ist individuell einstellbar.

Der Mitteltunnel ist ebenfalls funktionaler Bestandteil der Carbon-Trägerstruktur. Er fügt sich formschlüssig in die Sitzskulptur ein und folgt mit seiner flach ansteigenden Kontur dem Prinzip des Minimalismus. Ein hochwertig gestaltetes Ablagefach, ein reduziertes Schalterfeld und der Engine Start Button bilden eine Einheit. Das Fach ist mit einem transparenten Deckel ausgeführt. Zwei Mini-USB-Anschlüsse für externe Audiogeräte erhöhen die Alltagstauglichkeit. Der Start/Stopp Button ist prominent auf dem Tunnel inszeniert und bildet nach vorne den Abschluss der Bedienelemente. Der in Echtmetall ausgeführte, zylindrische Gehäusekörper wird seitlich von zwei Wangen gehalten, die organisch angeformt aus dem Grundvolumen des Tunnels herausragen.

Interieur mit funktionalen Strukturteilen

Das schlanke Flügelprofil der Instrumententafel wirkt leicht und schwebend. Als funktionales Strukturteil versteift sie darüber hinaus das Monocoque des Hypercars. Die zwei hochauflösenden, freistehenden 10‑Zoll‑Displays mit individuellen Mercedes-AMG ONE Grafiken sind mit hochwertigen Echtmetallteilen veredelt und an die Instrumententafel adaptiert. Das Display des Kombiinstruments ist leicht erhöht vor dem Fahrer positioniert. Der Multimediamonitor rechts auf der Mittelkonsole ist zum Fahrer hin geneigt. Die Doppeldüsen-Einheit hängt wie eine Gondel unterhalb des Centerscreens. Screen und Düsen verschmelzen zu einer Einheit und unterstreichen das puristische Gestaltungskonzept. Die Lüftungsdüsen nehmen die rechteckige Grundform der Displays wieder auf.

Die Türverkleidung ist in edlem und funktionalem Carbon ausgeführt und integriert sich formschlüssig in den sportlichen Innenraum. Eine Kassette aus Echtmetall verbindet Luftdüsen und Fensterheberschalter, die als zwei tief eingelegte Rechtecke integriert sind. Wie ein Muskel läuft eine weit nach vorne gezogene Kontur in der Tür nach hinten aus und schafft Raum für den charakteristischen Verlauf der Fensterlinie des Exterieurs.

Lenkrad wie in der Formel 1

In dem radikal gestalteten und hochwertig ausgeführten Race-Lenkrad werden Bedien- und Funktionselemente mit Original-Rennwagenkomponenten kombiniert, um in extremen Fahrsituationen eine sichere Bedienung zu gewährleisten. Der „Schaltblitz“ wird, wie bei Rennwagen üblich, oben im Lenkradkranz angezeigt. Das oben und unten abgeflachte Lenkrad mit integriertem Airbag bietet weitere Motorsportbezüge: Über die beiden integrierten AMG Lenkradtasten lassen sich unterschiedliche Funktionen aktivieren, ohne die Hände vom Steuer nehmen zu müssen. Beispielsweise die Fahrprogramme, die neunstufige AMG Traction Control, die Aktivierung des DRS oder die Fahrwerkseinstellungen.

Bildschirm statt Innenspiegel, Farben und Materialien aus dem Rennwagen

Auch an Alltagstauglichkeit und weiteren Bedienkomfort haben die Mercedes-AMG Entwickler gedacht: Klimaanlage und elektrische Fensterheber sind serienmäßig an Bord, und das Infotainmentsystem stellt nahtlose Konnektivität sicher. Das User Interface ist integrativ als eigenständiges Konzept platziert. Die wichtigsten Anzeigen befinden sich in Sichtlinie über dem Lenkrad auf die Straße, so dass der Fahrer nicht abgelenkt wird. Um trotz des vertikalen Flügels auf dem Heck optimale Sicht nach hinten zu gewährleisten, ist der Innenspiegel durch einen Bildschirm ersetzt. Er zeigt Echtzeitaufnahmen einer Mirrorcam, die in das Heck integriert ist. Das Bildschirmgehäuse ist formschlüssig in das Dach integriert und beherbergt weitere Bedienelemente.

Inspiriert vom Formel 1-Rennwagen werden auch im Innenraum die Materialkontraste konsequent und authentisch fortgeführt. Auch hier bildet das Sichtcarbon des Monocoques mit der Material/Farbkombination der Sitzschalen von magmagrauem Nappa Leder und schwarzer Mikrofaser DINAMICA einen reizvollen Gegensatz. Die Sitzinlays unterstützen mit ihrem speziellen Design die Luftzirkulation am Rücken des Fahrers. Standardmäßig setzen gelbe Kontrastziernähte weitere Akzente, wählbar sind aber auch andere Farben.

Materialgerechte und hochwertig ausgearbeitete Details, wie die Lüftungsdüsen in Silver shadow und Dark chrome, setzen weitere individuelle Akzente. Die Gurtbänder und Kontrastziernähte im AMG typischen Gelbton unterstreichen den Performanceanspruch. Die Kunden haben darüber hinaus umfangreiche Möglichkeiten zu sehr persönlichen Individualisierungen, die in enger Absprache mit den Experten von Mercedes-AMG festgelegt werden können.

Technische Daten

Mercedes-AMG ONE

Motor

Zylinderzahl/-anordnung

 

6/V

Hubraum

cm3

1.599

Max. Systemleistung

kW/PS

782/1.063

Max Systemdrehmoment

Nm

Keine Angabe aufgrund Komplexität des Triebstrangs

Max. Leistung Verbrennungsmotor

kW/PS

422/574 bei 9.000/min

Max. Drehzahl Verbrennungsmotor

1/min

11.000

Gemischaufbereitung

 

mikroprozessorgesteuerte Benzineinspritzung, Kombination aus Direkt- und Saugrohreinspritzung

Kombinierte Leistung E-Motoren

kW/PS

450/611

Kraftübertragung

Antrieb

 

vollvariabler Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+ mit hybrid-angetriebener Hinterachse, elektrisch angetriebener Vorderachse und Torque Vectoring

Getriebe

 

Automatisiertes 7-Gang-Schaltgetriebe

Übersetzungen

1./2./3./4./5./6./7. Gang

 

12,803 / 9,267 / 7,058 / 5,581 / 4,562 / 3,878 / 3,435

Rückwärts

 

14,599

Fahrwerk

Vorderachse

Fünf-Lenker-Aluminium-Gewindefahrwerk mit zwei quer liegenden, verstellbaren Push-Rod-Federbeinen und adaptiver Verstelldämpfung

Hinterachse

Fünf-Lenker-Aluminium-Gewindefahrwerk mit zwei quer liegenden, verstellbaren Push-Rod-Federbeinen und adaptiver Verstelldämpfung. Untere Lenker aerodynamisch geformt

Bremsanlage

Hydraulische AMG Carbon Keramik Hochleistungs-Verbundbremsanlage, vorn 398×38-mm-Verbundbremsscheiben innenbelüftet und gelocht, 6-Kolben-Aluminium-Festsattel; hinten 380×34-mm-Verbundbremsscheiben innenbelüftet und gelocht, 4-Kolben-Aluminium-Festsattel; elektrische Feststellbremse, ABS, Brems-Assistent, 3-Stufen-ESP®

Lenkung

keine Angabe

Felgen

vorn: 10 J x 19 H2; hinten: 12 J x 20 H2

Reifen

vorn: 285/35 ZR 19; hinten: 335/30 ZR 20

Maße und Gewichte

Radstand

mm

2.720

Spurweite vorne/hinten

mm

1.721/1.669

Länge/Höhe/Breite

mm

4.756/1.261/2.010

Wendekreis

m

keine Angabe

Kofferraumvolumen

l

keine Angabe

Gewicht fahrfertig nach DIN

kg

1.695

Zuladung

kg

keine Angabe

Tankinhalt

l

55

Fahrleistungen, Verbrauch, Emissionen

Beschleunigung 0-100 km/h

sec

2,9

Beschleunigung 0-200 km/h

sec

7,0

Beschleunigung 0-300 km/h

sec

15,6

Höchstgeschwindigkeit

km/h

352

Kraftstoffverbrauch gew., komb.1

l/100 km

8,7

CO2-Emissionen gew., komb.1

g/km

198

Stromverbrauch gew., komb.1

kWh

32

Elektrische Reichweite1

km

18,1

[1]  Die Angaben zu Verbrauch und CO2-Emissionen sind vorläufig und wurden intern nach Maßgabe der Zertifizierungsmethode „WLTP-Prüfverfahren“ ermittelt. Es liegen bislang weder bestätigte Werte vom Technischen Dienst noch eine EG-Typgenehmigung noch eine Konformitätsbescheinigung mit amtlichen Werten vor. Abweichungen zwischen den Angaben und den amtlichen Werten sind möglich.

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