Mercedes C 63 AMG mit 653 PS Erlkönig

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Mercedes AMG erprobt derzeit den neuen C 63 4matic mit AMG E Performance

Im Jahr 2022 kommt der neue C 43 AMG 4matic+. Er stellt das AMG Entry-Performance Modell dar und bietet den M254 2,0 Liter 4-Zylinder mit ISG und 390 PS. Dazu kommt der AMG E-Turbo mit Formel 1 Technologie zum Einsatz.

Ebenfalls im Jahr 2022 kommt der neue C 63 AMG 4matic+ mit AMG E Performance.

Der P3-Plug-in-Hybrid besteht aus dem M139 (bekannt aus den Kompaktmodellen), hier jedoch mit dem E-Turbo und 449 PS Leistung sowie dem P3 Elektromotor der mit einem 2-Gang-Getriebe (ab 140 km/h) an der Hinterachse angedockt ist. Dieser Elektromotor leistet 204 PS.

Mercedes-AMG startet mit der intern genannten Variante HPB80 mit 6,1 kWh Kapazität, 95 PS Dauerleistung und 204 PS Spitzenleistung für zehn Sekunden. Sie wiegt 89 Kilogramm und erreicht daher eine Leistungsdichte von 1,7 kW/kg. Herkömmliche Batterien ohne Direkt-Kühlung der Zellen schaffen ungefähr die Hälfte dieses Wertes.

D.h. für 10 Sekunden stehen 653 PS zur Verfügung. Danach gibt es aus der Batterie 95 PS, was zu einer Leistung von 544 PS führt.

„Always on“-Betriebsstrategie: elektrische Kraft stets abrufbar

Die grundlegende Betriebsstrategie ist vom Hybrid-Powerpack des Mercedes-AMG Petronas Formel 1 Rennwagens abgeleitet. Wie in der Königsklasse des Motorsports steht immer dann maximaler Vortrieb zur Verfügung, wenn der Fahrer ihn benötigt – um beispielsweise kraftvoll aus Kurven herausbeschleunigen zu können oder beim Überholen. Dazu ist das Hybrid-System „Always on“: Über hohe Rekuperationsleistungen und bedarfsgerechtes Nachladen lässt sich die elektrische Kraft stets abrufen und häufig reproduzieren. Das eigenständige Batteriekonzept ermöglicht dabei den optimalen Kompromiss zwischen maximaler Fahrdynamik und zeitgemäßer Effizienz. Alle Komponenten sind perfekt aufeinander abgestimmt: Der Performance Zugewinn ist unmittelbar erlebbar.

Performance statt E-Kennzeichen

Die Batterie wurde für optimale Längs- und Querdynamik ausgelegt und wiegt somit nur 89 kg ist dadurch aber im Vergleich zu den Mercedes Plug-in-Hybrid Modellen in den Serienmodellen (bspw. C 300e, C 300 de und C 400e) aber nur 25% so groß (6,1 statt 25,4 kW/h).

Nur erzielt der neue C 63 auch die gewohnte Rundenzeit auf der Nürburgring Nordschleife bei gleichzeitig deutlich niedrigerem CO2-Ausstoß.

Die elektrische Reichweite beträgt somit rund 25 km. Daher erhält der C 63 AMG 4matic+ E Performance kein E-Kennzeichen. Hierfür müsste er eine elektrische Reichweite von mindestens 60 km aufweisen. Auch wird er nicht unter 50g CO2/km ausstoßen und somit keine 0,5% Dienstwagenbesteuerung erhalten.

Aufgrund der Verzögerungen vom AMG GT 63 E Performance X290 (verschoben auf Anfang 2022) wird der C 63 AMG 4matic+ E Performance nicht vor der 2. Jahreshälfte 2022 zu den Kunden kommen.

 

Erlkönigfotos und -video von Jens Walko von WalkoArt 

Weitere Informationen:

Mercedes AMG zeigt den E Performance Triebstrang mit über 816 PS

Das Video zur AMG E Performance P3-Plug-in-Hybrid Technik

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