Mercedes EQA und EQS auf finaler Erprobung

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Mercedes ist derzeit mit dem EQA und EQS auf finaler Erprobung in verschiedenen Regionen, u.a. auch auf im Testcenter Immendingen unterwegs.

Das der EQA ein halbes Jahr früher zum Kunden kommt zeigt auch die Tarnstufe. Die Seite des auf dem GLA basierenden EQA ist praktisch ungetarnt. Die Front und das Heck sind noch leicht abgeklebt. Aber auch hier gibt es kaum Unterschiede zum GLA. Lediglich der geschlossene Kühlergrill verweist auf den EQA.

Die Produktion des EQA soll in den kommenden Wochen starten und die Auslieferung an die Kunden soll im März 2021 beginnen.

Standardmäßig wird der EQA mit Frontantrieb angeboten. Es soll aber auch Allradversionen, darunter eine heiße AMG Variante geben.

Mercedes EQA Erlkönig
Mercedes EQA bei der Wasserdurchfahrtserprobung

Fakten zum EQA:

  • EVA1.5 basiert auf MFA2
  • EQA ist ein elektrischer GLA
  • Der EQA erhält einen geschlossenen Kühlergrill
  • Frontantrieb mit verschiedenen Leistungsstufen sowie Allrad als Option (zweiter Motor an der Hinterachse als Option)
  • AMG Variante soll kommen (eventuell mit den Leistungsdaten vom EQC 400 4matic mit 408 PS)
  • Mercedes-Benz will beim EQA nicht mit hoher Reichweite glänzen, diese Rolle soll der EQS mit über 700 km WLTP einnehmen
  • Eine Reichweite von 350 bis 420 km wird erwartet
  • Autobahnreichweite bei 120 km/h knapp 300 km
  • Eine Batteriekapazität von rund 60 kWh ist im Gespräch
  • AC wird 3phasig mit 11 KW geladen
  • DC mittels CCS wurde an öffentlichen Ladestationen mit 106 KW gesichtet. Eine höhere Ladeleistung ist jedoch nicht ausgeschlossen, da die Ladeleistung abhängig vom State of Charge ist
  • Der EQA (H243) wird gemeinsam mit dem GLA (H247) im Mercedes-Benz Werk Rastatt produziert
  • Das Interieur entspricht dem des GLA

Der EQS

Der EQS wird zwar noch im Frühjahr 2021 präsentiert, kommt dann aber, als erstes Elektroauto auf der für reine Elektroautos entwickelten Plattform EVA2, im September 2021 zu den Kunden. Der EQS wird ebenfalls in verschiedenen Version angeboten. Der Akku liegt brutto bei rund 110 kWh. Die Ladezeit an CCS beträgt 15 min für 250 km. Die WLTP Reichweite kann je nach Variante bei über 700 km liegen. An Schnellladern wurde der EQS schon mit einer Spitzenladeleistung von 166 kW gesehen. Bei 80% SoC lagen immerhin noch 68 KW an.

Das Pendant zur S-Klasse wird ebenfalls in Sindelfingen in der Factory 56 gebaut. Der EQS liegt bei einer Länge von ca. 5,10m und verfügt optional über die neue Hinterachslenkung der S-Klasse. Ansonsten wird der Media-Display analog zur neuen S-Klasse mit myMBUX NTG7.0 verbaut. Für eine hohe Energieeffizient soll der EQS die Wärmepumpe zudem mit einer großflächigen Flächenheizung kombinieren.

Mercedes EQS Erlkönig
Mercedes EQS beim Verwindungs- und Geräuschtest (NVH)

Erprobung in Immendingen

  • Mehr als 30 verschiedene Test- und Prüfstrecken auf einer Fläche von 520 Hektar eines ehemaligen Standortübungsplatzes der Bundeswehr:
  • Unter anderem werden in Immendingen alternative Antriebe (wie Hybride und Elektrofahrzeuge) weiterentwickelt sowie
  • künftige Assistenzsysteme und automatisierte Fahrfunktionen erprobt und in Dauerläufen validiert.
  • Streckenlänge insgesamt 68 Kilometer (Asphalt und Schotter)
  • Nach rund dreieinhalbjähriger Bauzeit am 19. September 2018 eröffnet
  • Investition von über 200 Millionen Euro, rund 300 neue Arbeitsplätze geplant
  • Umfangreiche Naturschutzmaßnahmen, unter anderem Bau einer Wildtierpassage
  • Entlastung des Straßenverkehrs durch Verlagerung der Dauererprobung auf Testgelände
Mercedes EQS Erlkönig
Mercedes EQS Erprobung der Bergstraßen auf dem PTZ Immendingen

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3 Gedanken zu „Mercedes EQA und EQS auf finaler Erprobung“

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