Die lange Historie der Mercedes-Benz Dream Cars

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Mercedes hat eine lange Historie von Dream Cars, 2021 wird das Kapitel mit dem elektrischen EQS fortgeführt.

Benz Patent-Motorwagen: Das erste Automobil der Welt lässt 1886 Carl Benzʼ Traum vom Wagen ohne Pferde wahr werden.

Begehrt: Spätestens ab der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert gehört es weltweit in den höchsten Kreisen der Gesellschaft zum guten Ton, ein Fahrzeug von Benz & Cie. oder der Daimler-Motoren-Gesellschaft zu fahren – oder sich darin fahren zu lassen.

Meilenstein: Mercedes wird zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur ersten automobilen Luxusmarke der Welt und repräsentiert damit die überaus erfolgreiche Transformation der Technologiemarke Daimler in die Luxus- und Lifestyle-Marke Mercedes. Der erste Mercedes beendet zugleich die Ära der motorisierten Kutsche und gilt als erstes modernes Automobil.

Luxus, Leistung, Fahrkultur: Ab den 1920er-Jahren setzt die Marke im Motorsport den Kompressor zur Leistungssteigerung ein. Die Kompressorfahrzeuge dieser Epoche entfalten nicht nur souveräne Motorkraft, sondern auch eine immense Strahlkraft – bis heute.

Individuelle Träume ab Werk: Den leistungsstarken und luxuriösen 500 K gibt es in sieben Karosserievarianten. Gefertigt werden sie in der Sindelfinger Manufaktur. Mehr als 90 Prozent der Kunden entscheiden sich für eine solche Werkskarosserie von Mercedes-Benz statt für die damals im automobilen Spitzensegment oft üblichen Individualaufbauten bei freien Karossiers.

Sichtbare Geschwindigkeit: Für einige Modelle bietet Mercedes-Benz in den 1930er-Jahren die Karosserievariante „Stromlinien-Limousine“ an. Die Öffentlichkeit feiert sie begeistert als „Autobahnkurier“.

„Flügeltürer“: Design und Technik machen das 300 SL Coupé im Jahr 1954 zum Traumsportwagen seiner Zeit – und bis heute. Er basiert auf dem gleichnamigen Rennsportwagen von 1952. Die Türen sind kein ästhetischer Selbstzweck, sondern technisch notwendig wegen des seitlich hoch bauenden Gitterrohrrahmens.

Komfort, Raumangebot, Fahrleistungen: Der 1963 vorgestellte Mercedes-Benz 600 ist das Nonplusultra der Verbindung aus automobilem Luxus und Technik auf höchstem Niveau. Er wird bis 1981 gebaut.

Zukunft inklusive: C 111 (1969) und C 111-II (1970) sind Traumwagen mit visionärer Technik – Wankelmotor, Karosserie aus hochmodernen Werkstoffen und eine keilförmige Silhouette wie aus der Zukunft. Doch die Forschungsfahrzeuge sind und bleiben unverkäufliche Einzelstücke – trotz Blankoschecks potenzieller Käufer.

Traumwagen für viele: Die 1976 vorgestellte Baureihe 123, ein Vorläufer der E-Klasse, begeistert vom Start weg Fachleute wie Kunden. Binnen kurzer Zeit ist die erste Jahresproduktion ausverkauft – und zeigt damit deutlich, dass ein „Dream Car“ von Mercedes-Benz nicht immer das Topmodell sein muss.

„The Hammer“: Über 300 km/h schnell sind in den 1980er-Jahren die V8-Hochleistungsfahrzeuge von AMG auf Basis der Baureihe 124. Das Coupé schafft es sogar in die „Tagesschau“ der ARD.

Leistungsträger im Maßanzug: Die SEC-Coupés der Baureihe 126 vereinen Luxus, Leistung und Ästhetik auf höchstem Niveau. Der zeitlos schöne Entwurf entsteht unter Federführung des Chefdesigners Bruno Sacco.

„Ready to race“: Das sind die 190 E 2.5-16 Evolution und Evolution II ab Werk. 1989 und 1990 entstehen jeweils 502 Fahrzeuge als Homologationsmodell der gleichnamigen DTM-Tourenwagen. Die Straßenausführung kostet 115.259,70 DM – so viel wie ein gut ausgestatteter 500 SEL.

Und der 190er EVO 2 erhält Anfang 2022 einen echten Nachfolger.

 

Bogenschlag: Die Vision CLS begründet 2003 einen neuen Automobiltyp. Er verbindet die sportlich-elegante Silhouette eines Coupés mit den Vorteilen einer viertürigen Limousine. Das Design der Fahrzeugstudie, verantwortet von Chefdesigner Peter Pfeiffer, betont Faszination und Emotion.

Nur 100 Exemplare: Die Saison 2003 der Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) verläuft für Mercedes-Benz überaus erfolgreich – Bernd Schneider gewinnt zum vierten Mal den Titel. Die Marke feiert das 2004 mit dem exklusiven CLK DTM AMG Coupé.

Erster komplett von AMG selbst entwickelter Sportwagen: „Driving Performance“ auf Spitzenniveau bietet der Mercedes-Benz SLS AMG, der nicht nur wegen seiner Flügeltüren zum Traumauto wird. Das Design des Serienfahrzeugs entsteht bereits unter der Ägide von Gorden Wagener, seit 2008 Chefdesigner der Marke. Der „Black Series“ ist mit 464 kW (631 PS) die leistungsstärkste Ausführung mit Straßenzulassung.

G-Klasse hoch zwei: Die G-Klasse, für viele Fahrer und Fans ohnehin schon der Traumgeländewagen schlechthin, wird 2015 um den spektakulären G 500 4×4² ergänzt. Mit gewaltigen Portalachsen aus dem dreiachsigen G 63 AMG 6×6 samt doppelten Federdämpferbeinen und Verstelldämpfung, überwältigenden 450 Millimetern Bodenfreiheit und 1.000 Millimetern Wattiefe bietet er traumhafte Geländeeigenschaften.

2021 wird diese lange Historie der Mercedes-Benz Dream Cars fortgesetzt.

Es wird eine Art elektrisches 4-türiges Coupé im S-Klasse Format mit einer elektrischen Reichweite von knapp über 700 km.

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