680 PS überzeugen – für die Emotionen kommt eine neue Soundwelt zum Einsatz
Mehr Power als je zuvor: Drei Axial-Fluss-Motoren liefern 500 kW (680 PS) Spitzenleistung. Der CLA 45 4matic+ AMG sprintet in 3,0s auf 100 km/h.
Die Höchstgeschwindigkeit liegt inkl. AMG Dynamic Plus Paket bei 270 km/h.
Aber auch unabhängig von den phänomenalen harten Fakten will der CLA 45 AMG 4matic+ auch auf der emotionalen Ebene überzeugen.
Dazu hat AMG eine authentische Soundwelt implementiert. Während bei den AMG GT 55 und GT 63 4-Türern (C590) ein authentischer V8 Sound zum Einsatz kommt (siehe hier), der AMG GT 53 4-Türer (C590) den 6-Zylinder Sound erhält, bekommt der CLA 45 AMG den Sound vom A 45 S 4matic+ AMG spendiert.
Unverwechselbar AMG: Original Verbrenner-Sound
Das Fahrprogramm AMGFORCE S+ schafft ein unvergleichliches und immersives Fahrerlebnis mit authentischen Zugschaltunterbrechungen, aktiven Sitz-Shakern und einem angepassten Fahrerdisplay. Zusätzlich bringt AMGFORCE S+ den Original-Sound direkt ins Fahrzeug. Für den CLA 45 4MATIC+ bildeten die Sounddesign-Spezialisten von Mercedes‑AMG diesen mit höchster Detailgenauigkeit nach. Dabei verfolgte das Team einen kompromisslosen Ansatz: Anstatt Synthetiksounds zu kreieren, wurde der Klang eines originalen AMG Vierzylinders minutiös dokumentiert. Als Referenzfahrzeug diente ein Mercedes AMG A 45 S, der sowohl im Stand als auch unter Last auf einem Rollenprüfstand analysiert wurde – mit dem Anspruch, jede Facette des originalen AMG Klangs digital abzubilden. Hierfür zeichneten 13 unterschiedlich positionierte Mikrofone sowohl innen als auch außen mehr als 1.600 akribische Messungen auf.
Die zugrundeliegende Technologie ist das Resultat konsequenter Ingenieursarbeit: Ein intelligentes Echtzeit-Mischsystem greift auf mehr als 1.600 Audiodateien zurück, um jede Fahrsituation akustisch zu inszenieren. Filter, Burbling-Effekte, Beschleunigungsabläufe: Die gesamte akustische Bandbreite eines modernen Performance-Cars wird erlebbar. Das Resultat ist typisch AMG: kompromisslos, einzigartig, aggressiv.
Die Soundwelt geht über reine Fahrgeräusche hinaus und umfasst weitere Features:
- ein tiefes, dumpfes Bassgeräusch bei Annäherung ans Fahrzeug und Aufschließen
- zweimaliges dunkles Herzklopfen als Welcome-Sound beim Einsteigen
- zwei bestätigende Herzschläge bei Verriegelung des Fahrzeugs
- ein prägnantes Wummern beim Einstecken des Ladekabels
- ein charaktervolles elektrisches Brummen beim Starten des Ladevorgangs
Mit dem Sound-Slider können Kunden über den Motorensound hinaus weitere Soundwelten aktivieren und individuell anpassen. Dabei können sie zwischen „Powerful“, „Balanced“ und „Minimal“ wählen, kombiniert mit einer Skala von „Classic“ bis „Futuristic“ – das pure Soundtuning im Innenraum.





















17 Responses
Was die kleinen Jungs im Innenraum treiben ist Privatsache. Gleichwohl hoffe ich inständig, dass jeder künstliche Lärm nach draußen EU weit verboten wird.
Gerne zusammen mit den unnötig überkomplizierten Türgriffen, die Menschen töten können.
Wird die EU nicht 🙂 es wurde schon angepasst. Gott sei Dank!
Und die Türgriffe sind sehr geil, muss nur die Notentriegelung gehen (was bei MB noch nie ein Problem war, sondern bei anderen Herstellern).
Während der Sound innen das Merkmal „authentisch“ verdient, ist es außen nur peinlich, da man direkt hört, dass die Kulisse künstlich erzeugt wird.
Zu den Türgriffen: das erledigt China schon. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich irgendein Hersteller die Blöße erlaubt, in China verbotene Griffe irgendwo anders weiterhin zu verbauen.
Finde ich nicht. Wohl noch nie in echt gehört und ich bleibe dabei, immer an den Sound hehe.
Abwarten, was China schon regelt. Das hat nichts mit Blöße zu tun, sondern es ging um Tode, weil chinesische Autobauer bewusst Dinge ignoriert haben.
Schönen Abend.
Das eigentlich Entscheidende ist doch gar nicht, ob nach einem Unfall die Türgriffe ausgefahren sind oder nicht, sondern ob die Tür verriegelt ist oder nicht. An Letzterem würden auch klassische feststehende Türgriffe nichts ändern. Von daher glaube ich, dass die chinesische Regulierung am Problem vorbei geht.
Aber was bitte ist an den Türgriffen denn geil?! Ein vollkommen unnötige Spielerei, die die Benutzbarkeit verschlechtert und dazu noch ziemlich affig aussieht. Von vorne bis hinten einfach schlechtes Design. Ich würde sogar Aufpreis für normale Türgriffe zahlen, aber leider sind die blöden ausfahrbaren ja immer in irgendeinem Paket zwangsweise mit dabei. Wo bleibt die Option „Entfall flächenbündige Türgriffe“?! Die Dinger fallen für mich in dieselbe Kategorie wie der Entfall nahezu sämtlicher Knöpfe im Innenraum und der Ersatz der wenigen verbleibenden durch Hochglanz-Touchflächen. Sieht genau solange wunderbar aufgeräumt aus, bis man mal eine der Funktionen braucht … das Motto „form follows function“ scheint leider in Vergessenheit geraten zu sein.
In meinem CLA ist das Verhalten der Türgriffe zwar weniger beliebig als in vorherigen Baureihen, aber auch da habe ich schon ins Leere gegriffen, weil der Griff just in dem Moment einfahren wollte. Oder drauf rum gewischt und getippt, weil er nicht ausfahren wollte. Und gelegentlich klemmt man (oder ein Mitfahrer) sich halt die Pfoten ein. Aber wer schön sein will, muss leiden, nehme ich an. 😉
Also nach ca 4 Mercedes und etwa 120.000km mit diesen Türgriffen ist es weder mir noch meinen Beifahrern passiert, sich die Pfoten einzuklemmen. Nur weil man zu Dämlichkeit is, einen Türgriff zu bedienen, kann der Griff nichts dafür.
Oder wie man so schön sagt: Schuster, bleib bei deinen Leisten. Wenn’s dir nicht gefällt oder du dafür nicht geeignet bist – Kaufs nicht.
@Chris: Wenn so etwas Banales wie ein Türgriff derart anspruchsvoll ist, dass man für dessen Benutzung offenbar spezielle Fähigkeiten und/oder volle Konzentration benötigt, dann würde ich das schon als Designfehler bezeichnen.
Und eigentlich ist es doch schade, wenn eine ganze Marke, die eigentlich gute Autos baut, nur aufgrund eines dämlich konstruierten Türgriffs ausscheidet. (Die Modelle mit feststehenden Griffen sind ja am Aussterben.)
Andererseits passt das aber vielleicht ganz gut zu Olas Luxusstrategie: Nur noch wenige speziell Berufene sollen in den Genuss des Fahrzeugs einer solch besonderen Automarke kommen. Alle anderen Kunden können ihr Geld ja zur Konkurrenz tragen, die braucht man offenbar nicht mehr. 🙂 (Ach, ich vergaß, die Luxusstrategie gab’s ja überhaupt nie, das Wort hat nur irgendjemand ganz hinterhältig in zigfacher Ausführung auf die Vorstandsfolien geschmuggelt …)
Früher konnte ich übrigens auch die Lenkradtasten und die Klimaanlage blind bedienen in einem Mercedes. Klappt seit einiger Zeit irgendwie nicht mehr so recht. Aber wahrscheinlich ist da auch das Bedienkonzept super und ich bin bloß zu doof.
Keine Sorge, mehr als genug gehört. Innen und außen, in allen Varianten.
Was China regelt, ist schon veröffentlicht. Kann man nachlesen. Die Regelung zielt nicht nur auf die Funktion sondern auch auf die Gestaltung.
Übrigens auch innen, das wird gerne bei der ganzen Sache übersehen. Da erwarten uns noch spannende Änderungen bei verschiedenen Herstellern.
Mir gefällt es sehr gut 🙂
Warum muss ein E-Auto sich unbedingt wie ein Verbrenner anhören?? Das ist so, als würde man einer E-Lok den Sound einer Dampf-Lok verpassen. Das ist reiner Unfug. Klar ich bin auch Motorsportfan der älteren Generation, aber das kommt mir langsam alles so vor, als würde Mercedes gerade bei sportlichen E-Autos selber nicht an den E-Weg glauben, den man eingeschlagen hat.
Muss es doch gar nicht und tut es ja auch bei den AMG-EVs nur in einem ganz speziellen Modus. Wer das nicht mag, muss den ja nicht aktivieren.
Nachdem die EV-Sounds, die ich bisher kennengelernt habe, allesamt Schrott waren (in meinem CLA 350 gibt es bspw. nur irgendwelche lächerlich klingenden raumschiff-artigen Sounds, die null Emotionen bei mir hervorrufen – deshalb habe ich die nach einem kurzen Test wieder deaktiviert), klingt das hier zum ersten Mal nach einem ziemlich spannenden Ansatz. Und die Rückmeldungen der Leute, die das schon ausprobieren durften, sind ja überwiegend sehr positiv. Ich bin gespannt. Wird schon seinen Grund haben, dass AMG das Konzept von Hyundai/Kia kopiert hat und Porsche mittlerweile auch.
Aussen der Krach muss nicht sein ,innen ja
Meistens fahren die auch durch Ortschaften mit dem Lärm ,wie die Harley Fahrer mit offenem Klappenauspuff 😭
Was in der Musik (Klassik, Jazz, Blues, Hard Rock) gilt, das gilt auch fürs Auto. Playback wird der Kunst und dem Produkt nicht gerecht.
Aber wer‘s bracht, der kann ja mit Playback-Sound ins Playback-Konzert fahren. 🤪
„Playback“ hast du aber auch bei den meisten Verbrennern seit Jahren schon. Sonst würde dank Direkteinspritzung, Turboladern und Ottopartikelfilter in Kombination mit guter Geräuschdämmung im Innenraum nicht viel mehr als Rasseln und dumpfes Gegrummel ankommen. Und auch von außen klingen Abgasanlagen nicht einfach von selbst gut. Da steckt ein Haufen Sounddesign drin und bei manchen Herstellern auch beim Verbrenner gar ein Außenlautsprecher … passend zu Fake-Endrohren, Fake-Lufteinlässen und Fake-Aerodynamik-Anbauteilen. Da schenken sich mittlerweile alle großen Hersteller nicht viel, und da passt ein künstlicher Verbrennersound beim EV konzeptuell eigentlich ganz gut dazu, ohne sonderlich aus dem Rahmen zu fallen. 😉
Being den Verbrennern wundert es mich nicht, aber bei der Elektro-Fraktion ist es ja nun doch einfach nur deplatziert. Sonst müsste man ja auch das E-Bike mit Mofa- und den ICE mit Dampfmaschinen-Playback unterlegen. 😂
Wenn das jemand haben wollte, warum nicht? Ich vermute bloß, das will da keiner.
Diese ganzen „Sound-Proleten“ wollen den Sound doch gar nicht innen – nur außen ist der wichtig – um den „Dicken“ bzw. ziemlich „Dünnen“ raushängen lassen zu können! 😉