Mercedes-AMG teasert den 1360 PS GT 4-Türer

Neuer Promofilm von Brad Pitt und Georg Russel: AMG teasert den neuen AMG GT 4-Türer

In Nardo hat das Concept AMG GT XX alle Rekorde gebrochen und ist in weniger als 8 Tagen einmal um die Erde gefahren. Dabei lag die Geschwindigkeit durchgehend bei rund 300 km/h. Nachgeladen wurde mit bis zu 1.041 kW. Wahnsinn !

  • Schauspieler und Filmproduzent Brad Pitt wird neuer Markenbotschafter für das kommende Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé
  • Ein spektakulärer, energiegeladener Stunt in Las Vegas markiert den Start der Zusammenarbeit, bei dem George Russell als Valet-Fahrer in einem Prototyp auftritt
  • Das erste Serienmodell, das auf der kommenden AMG.EA Hochleistungsarchitektur basiert, wird 2026 auf den Markt kommen

Nun hat das Concept GT XX diese beeindruckenden Rekorde aufgestellt, gilt es nun die Technologie in den Markt zu den Kunden zu bringen.
Das Werk Sindelfingen bereitet sich derzeit intensiv auf die Fertigung von den AMG.EA Produkten vor.
Im Rahmen des Formel 1 Rennen in Las Vegas wurde nun mit Brad Pitt und Georg Russell ein neuer Promofilm mit dem AMG GT 4 Türer (der getarnten Serienversion) gedreht.

Toll komponierter authentischer V8 Sound im bis zu 1.360 PS starken E-Boliden

Eine weitere Innovation vereint Licht und Sound in neuer Form: Die Lautsprecher zur Abgabe des Fahrsounds nach außen sind erstmals in die Frontscheinwerfer integriert. Sie nutzen das Scheinwerfergehäuse als Lautsprechervolumen. Die Integration spart Bauraum, reduziert das Gewicht und ermöglicht neue Soundvarianten. Außerdem dienen die innovativen Lautsprecher als Signalgeber für den Fußgängerschutz. Hinzu kommt die Passivmembran-Technologie in der Soundbar. Sie ermöglicht eine tieffrequente und kraftvollere Basswiedergabe, da sie den vorhandenen Bauraum besser nutzt.

 

So lässt sich der authentische – von Mercedes Boss Ola Källenius angekündigte – V8 Mode mit Mis Fires und virtuellen Gängen umsetzen. 

Für noch mehr Gänsehaut übertragen die Exciter in den Sitzenrückenlehnen die Vibrationen eines V8 Motors.

Das Interieur wird ebenfalls deutlich anders ausfallen (im Vergleich zum Concept GT XX), jedoch soll die Display-Kombination aus 10,25 Zoll Kombiinstrument sowie 14 Zoll Center-Display mit einer deutlichen Fahrerausrichtung so in die Serien übernommen werden.

 

Ein Beifahrerdisplay in der Pillar-to-Pillar Ausführung (als MBUX Superscreen) ist für diese Fahrmaschine nicht vorgesehen.

Mercedes Concept AMG GT XX Interieur
Das Lenkrad ist in der Serienversion rund

Die ersten Fahrzeuge sollen ab Herbst 2026 zu den Kunden kommen. Die Weltpremiere wird wohl einige Monate vorher stattfinden.

Weitere Details gibt es dazu hier:

AMG GT 4 Türer kommt im Herbst 2026

AMG E-SUV wohl mit 110 kWh Batterie

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7 Responses

  1. Bei der ganzen schlechten Presse um Mercedes – die technische Entwicklung bei den BEVs finde ich zur Zeit schon echt klasse! Auf den hier bin ich heiß wie frittenfett.

  2. Es tut mir leid, dass ich Google Translate benutzen muss, da ich auf Englisch geschrieben habe und dies mein erster Beitrag auf JESMB ist. Ich mag die Seite im Allgemeinen sehr, wollte aber meine Sichtweise darlegen, was ein AMG-Fan wünschen könnte und was nicht.

    Ich bin in einem Alter, in dem Brabus und AMG beides Tuning-Unternehmen waren. Heute ist AMG als Teil von Mercedes ein wichtiger Akteur und hat Verbindungen zu Formel-1-Teams, was Porsche Marktanteile kostet. Es ist offensichtlich, dass sie den V8-Motor zu ihrem Markenzeichen gemacht haben. Ja, die Akustik von Verbrennungsmotoren hat eine lange Geschichte, aber sie ist ein Nebenprodukt der Motorfunktion. Der tiefe Klang eines Autos kennzeichnet es als Performance-Fahrzeug und nicht nur als schnelles Auto. Die Art und Weise, wie die Luft in den Motor gelangt und wieder austritt, hängt mit der Leistung zusammen. Es wurde nicht nur für einen sexy Klang optimiert. Es war ein Nebenprodukt der Motorfunktion.

    Die grundlegende Philosophie einiger der talentiertesten Ingenieure ist das Streben nach Perfektion. Es ist ein ständiges Streben, denn man kann sich immer verbessern. Doch seit über zehn Jahren ist Yasa der herausragende Hersteller im Bereich der Elektrofahrzeuge. Koenigsegg nutzte Yasa-Motoren und vermarktete sie unter eigenem Namen, aber es bedarf noch einiger Visionen, um diese Wahl zu treffen. Mercedes übernahm Yasa 2021, daher war es für mich eine lange Wartezeit, das Endergebnis zu sehen. Für mich sind die Yasa-Motoren perfekt.

    Es ist mittlerweile so weit, dass der elektrische AMG GT besser wäre als die V8-Modelle. Es geht also nicht um Elektromobilität an sich, sondern um den Einsatz schwerer Motoren wie in Tesla-Fahrzeugen.

    Was viele noch nicht verstehen, ist, dass die Bremsleistung dieses Wagens von zwei Faktoren abhängt. Erstens von der Leistung der Antriebseinheiten und zweitens von der Fähigkeit, diesen Strom in die Batterie einzuspeisen. Das bedeutet, Mercedes könnte den Wagen theoretisch mit Trommelbremsen ausstatten und er würde trotzdem in Le Mans eine kaum vorstellbare Geschwindigkeit erreichen. Es gäbe keine Probleme mit der Bremskühlung durch wiederholtes, aggressives Bremsen. Die Batterie wäre dafür bestens gerüstet – ein echter Fortschritt der nächsten Generation. Ein Porsche-Käufer könnte also meinen, er müsse 10.000 Euro für bessere Bremsen ausgeben, während der Mercedes EQ AMG GT diese Leistung quasi als Nebenprodukt seines Antriebsstrangs bietet.

    Ich persönlich brauche die künstlichen V8-Geräusche nicht, verstehe aber, dass manche sie mögen. Mir persönlich wäre das verstärkte Geräusch eines Motorlagers lieber. AMG hat offensichtlich viel Arbeit in die Klangfunktionen des Wagens investiert, sodass man sie bei Bedarf aktivieren oder deaktivieren kann. Ich würde lieber hören, wenn ein Reifen an Haftung verliert, wenn ich diese Option hätte. Jeder Rennfahrer will schließlich nur das, was ihm zum Sieg verhilft. Ein simulierter Motorsound mag zwar für jemanden, der nur Benzinmotoren mag, durchaus beeindruckend sein, doch letztendlich präsentiert man damit nur einen Soundgenerator.

    Wäre ich bei AMG tätig, würde ich vorschlagen, das Soundsystem optional anzubieten. Es würde zweifellos einige zusätzliche Kilogramm Gewicht mit sich bringen, die man zugunsten der Fahrleistung wieder einsparen könnte. So könnten die Kunden selbst entscheiden, ob sie es möchten oder nicht. „Less is More“ – Ludwig Mies van der Rohe.

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