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Nun gibt es weitere Impressionen zum neuen GLC (X254) und seinen Plug-in-Hybrid Varianten

In diesen Tagen kommt der neue GLC in die Showrooms. Noch im September soll die Bestellfreigabe für die Plug-in-Hybrid Varianten GLC 300e 4matic, GLC 400e 4matic und GLC 300de 4matic erfolgen.

Rekuperieren statt bremsen

Auch dank einer verbesserten Rekuperation bietet der neue GLC eine im Vergleich zum Vorgänger signifikant höhere Gesamteffizienz des Hybridsystems: Die Menge der zurückgewonnenen elektrischen Energie ist deutlich gesteigert.

Rekuperation gewinnt aus der Bewegungsenergie des Fahrzeugs Strom für den E-Antrieb zurück. Es ist ein ineinandergreifendes Zusammenspiel der Komponenten: Während der Elektromotor beim Beschleunigen elektrische Energie erhält, um mechanische Energie zu erzeugen, wird er im Schubbetrieb und beim Verzögern durch die kinetische Energie des Fahrzeugs mechanisch angetrieben, arbeitet damit als Generator und gewinnt elektrische Energie. Diese wird in die Hochvoltbatterie des Fahrzeugs eingespeist und steht für den Antrieb zur Verfügung.

Ein entscheidender Faktor für die Effizienz beim Rekuperieren ist das Zusammenspiel der hydraulischen Betriebsbremse mit der E-Maschine. Zusätzlich wechselt das Automatikgetriebe während des Verzögerungsvorgangs mehrfach Gänge. Durch den Einsatz eines vakuumunabhängigen Bremssystems im neuen GLC ist das gesamte Zusammenspiel deutlich optimiert. Je nach Fahrsituation und Bremsanforderung des Fahrers steuert dieses Bremssystem automatisch den flexiblen Wechsel zwischen hydraulischem Bremsen und Rekuperation. Dadurch kann häufiger und über einen längeren Zeitraum die maximale Rekuperationsleistung von bis zu 100 kW erreicht werden. Das System reduziert dazu die Bremsleistung der hydraulischen Bremse auch bei konstantem Pedaldruck variabel, um bei abnehmender Geschwindigkeit weiterhin eine hohe Rekuperationsleistung aufrecht zu erhalten. Das Angenehme für den Fahrer: Er nimmt diesen automatischen Wechsel nicht wahr.

Die nachfolgende Grafik verdeutlicht die Vorteile des Hybridantriebs im neuen GLC:

Mercedes GLC PHEV Rekuperation
Vergleich GLC Plug-in-Hybrid Rekuperationsleistung

Die Kurven vergleichen schematisch Beispielbremsungen des neuen GLC und des Vorgängers aus 100 km/h bis zum Stillstand mit konstanter Verzögerung. Die Grafik zeigt deutlich: Die initiale Bremsleistung liegt deutlich über der maximalen Rekuperationsleistung. Die Rekuperationszeit mit maximaler Rekuperationsleistung ist beim neuen GLC wesentlich länger, da das neue System den hydraulischen Bremsanteil flexibel zurücknehmen kann. Das Plus für den neuen GLC: Ein deutlich höherer Rückgewinn elektrischer Energie aus kinetischer Energie als beim Vorgänger. Das wirkt sich positiv auf die elektrische Reichweite aus.

Die optimierten Fahrprogramme des neuen GLC Plug-in-Hybrid unterstützen die Steuerung für das Rekuperieren und die optimale Nutzung der zur Verfügung stehenden elektrischen Energie. Basierend auf den Informationen aus der Routenführung des Navigationssystems sieht das Hybrid-Fahrprogramm den elektrischen Fahrmodus für die jeweils sinnvollsten Streckenabschnitte vor. So wird beispielsweise auf Strecken in urbanen Gebieten priorisiert elektrisch gefahren.

Wer die Rekuperationsleistung selbst beeinflussen möchte, kann diese in allen Fahrprogrammen außer SPORT direkt über Wippen hinter dem Lenkrad in drei Stufen wählen. Im Programm D- erlebt der Fahrer zum Beispiel das „One Pedal Feeling“: Nimmt er den Fuß vom Gaspedal, verzögert das Fahrzeug rein elektrisch so stark, dass er die hydraulische Fußbremse oft gar nicht benötigt. Außerdem kommuniziert die Betriebsstrategie mit den Sensoren der Assistenzsysteme und unterstützt so den Fahrer effizient in vielen Situationen.

Mercedes GLC Plug-in-Hybrid Kofferraum
Der Mercedes GLC Plug-in-Hybrid Kofferraum mit 463 Liter (als Mildhybrid mit 600 Liter)

Zwei Fahrprogramme erlauben dem Fahrer, die Möglichkeiten des Plug-in-Antriebs besonders zielgerichtet zu nutzen:

BATTERY HOLD: Vorrangiger Erhalt des Ladezustands der Hochvoltbatterie, etwa für das spätere Fahren in einer Innenstadt oder Umweltzone. Das Hybridantriebssystem wählt die geeignete Antriebsart in Abhängigkeit von Fahrsituation und Fahrstrecke.

ELECTRIC: Elektrisches Fahren bis 140 km/h, Aktivierung des Verbrennungsmotors über den Druckpunkt des Fahrpedals.

Aktiviert man die streckenbasierte Betriebsstrategie, werden bei aktiver Zielführung Daten zum erwartenden Streckenverlauf ausgewertet. Sie berücksichtigt unter anderem Navigationsdaten, Topografie, Geschwindigkeitsvorschriften und die Verkehrsverhältnisse für die gesamte geplante Route. Mit der streckenbasierten Betriebsstrategie lassen sich die beiden Energieformen des Hybridfahrzeugs bestmöglich verteilen. Die Antriebssteuerung wählt dabei automatisch die am besten geeignete Betriebsart aus, sodass der Ladezustand der Hochvoltbatterie gezielt beeinflusst werden kann. So lässt sich beispielsweise elektrische Energie für die E-Fahrt sparen, um bei Bedarf später innerstädtisch oder in Umweltzonen rein elektrisch fahren zu können.

Mercedes GLC PHEV Batterie
Das GLC Plug-in-Hybrid Batteriepaket mit 31 kWh

In den Fahrprogrammen HYBRID und ELECTRIC sowie außerdem in BATTERY HOLD wertet der ECO-Assistent die Daten des Streckenverlaufs ebenfalls aus und unterstützt größtmögliche Effizienz und Rekuperationsenergie entsprechend der Fahrtroute. Erkennt das Fahrzeug anhand der Navigationskarte oder mittels Sensoren und Kameras zum Beispiel einen nahenden Kreisverkehr, eine S-Kurve, eine enge Kurve, eine T-Kreuzung, ein Gefälle, ein vorausfahrendes Fahrzeug oder eine Geschwindigkeitsbegrenzung, berechnet der ECO-Assistent aus Abstand, Geschwindigkeit und Gefälle die optimale Fahrzeuggeschwindigkeit. Für eventuell erforderliche Verzögerungen nutzt das Hybrid-System primär den elektrischen Widerstand der E-Maschine zur Rekuperation.

Die Plug-in-Hybride des neuen GLC erhalten ein haptisches Fahrpedalmodul. Im Fahrprogramm ELECTRIC signalisiert es über einen wahrnehmbaren Druckpunkt den Wechsel vom elektrischen Fahren zum Fahren mit Verbrennungsmotor. Wird der Druckpunkt überdrückt, schaltet sich der Verbrennungsmotor hinzu und liefert zusätzliches Antriebsmoment.

Insgesamt wird das Fahren mit dem neuen GLC Plug-in-Hybrid deutlich elektrischer. Dank der auf mehr als 100 Kilometer gesteigerten elektrischen Reichweite lassen sich Alltagsstrecken größtenteils rein elektrisch zurücklegen.

Über Stock und Stein: Offroad mit dem GLC

Wie bisher schon ist der neue GLC explizit auch für Fahrten auf rauem Terrain konstruiert: Er ist in zahlreichen Details auf diesen Einsatz vorbereitet und enthält zudem mehrere neue Ausstattungen und Systeme. Ein Offroad-Fahrprogramm sowie DSR (Down Hill Speedregulation) gehören zur Serienausstattung. Der neue Offroad-Screen bietet eine vereinfachte Bedienung, die „transparente Motorhaube“ eine bessere Übersicht sowie weiterentwickelte Regelsystem bestmögliche Traktion und Fahrsicherheit. Mit den Plug-in-Hybridmodellen ist rein elektrischer Offroad-Betrieb selbst über weite Strecken möglich. Bei diesen kann der Fahrer wählen zwischen der Geländefahrt mit rein elektrischem oder konventionellem Antrieb.

Der neue Offroad-Screen nutzt beide Displays für übersichtlich geordnete Informationen. Das Fahrer-Display zeigt unter anderem Querneigung, Steigung, Gefälle, topografische Höhe, Geokoordinaten und einen Kompass sowie Geschwindigkeit und Motordrehzahl bei Betrieb mit Verbrennungsmotor. Das Zentraldisplay zeigt zusätzlich beispielsweise die aktuelle Lage des SUV im Gelände mit Steigung, Gefälle und Querneigung, den Lenkwinkel der Vorderräder und bei vorhandener Hinterradlenkung die Einschlagrichtung der Hinterräder sowie bei Ausstattung mit AIRMATIC das momentane Karosserieniveau. Darüber hinaus nennt es Reifendruck, Reifentemperatur, das momentane Drehmoment und die momentane Leistung sowie die Motor- und Getriebeöltemperatur.

Das Technik-Paket (Sonderausstattung) mit Luftfederfahrwerk AIRMATIC inklusive Niveauregulierung sowie Hinterachslenkung spielt seine Komfortvorteile auch im Gelände aus und bietet dort zusätzliche Pluspunkte. So ermöglicht die AIRMATIC im Gelände eine hohe, beladungsunabhängige Bodenfreiheit und große Federwege für bestmögliche Traktion. Die Hinterachslenkung erhöht die Wendigkeit offroad noch einmal deutlich. Alternativ ist ebenfalls als Sonderausstattung das Offroad-Fahrwerk (Bestandteil des Offroad‑Technik-Pakets) mit einer um 20 Millimeter höheren Bodenfreiheit lieferbar.

Ist das Fahrzeug mit DIGITAL LIGHT ausgestattet, ist zusätzlich ein Offroad-Licht enthalten. Dieses bietet bei der Fahrt in unwegsamem Gelände eine maximal breite Ausleuchtung und kann in unbekanntem Umfeld ein genaues und sicheres Manövrieren um Hindernisse verbessern.

Blick unters Fahrzeug: „transparente Motorhaube“

Zusätzlich bietet der GLC eine „transparente Motorhaube“: Bei eingeschaltetem Offroad-Fahrprogramm zeigt das Zentraldisplay einen virtuellen Blick vorne unter das Fahrzeug, inklusive Vorderrädern samt deren Lenkstellung. Die Darstellung ist zusammengesetzt aus den Bildern der 360-Grad-Kamera. Es gibt zwei Ansichten: unter das Fahrzeug und nach vorne in Fahrtrichtung blickend. Bei Geschwindigkeiten bis 8 km/h wird die „transparente Motorhaube“ und damit der Blick unter das Fahrzeug gezeigt. Von 8 bis 20 km/h zeigt das System die Ansicht nach vorn. Bei schnellerer Fahrt wird das Kamerabild abgeschaltet. Die „transparente Motorhaube“ ist äußerst hilfreich: Damit können Hindernisse wie etwa große Steine oder tiefe Schlaglöcher auf dem Fahrweg besser und frühzeitiger erkannt werden. Voraussetzung für die „transparente Motorhaube“ ist das optionale Park-Paket mit 360-Grad-Kamera.

Offroad elektrisch: sehr leistungsfähig und effizient

Die Plug-in-Modelle des neuen GLC bieten schon heute ein Fahrerlebnis der Zukunft: eine Geländefahrt rein mit dem Elektroantrieb. Das ist mit vielen Vorteilen verbunden: Da das volle Drehmoment der Elektromaschine von 440 Nm bereits ab der ersten Motorumdrehung zur Verfügung steht, ist ihre Kraft jederzeit sehr gut dosierbar. Das ermöglicht ein hochpräzises, kontrolliertes Fahren selbst in schwerem Gelände. Weil außerdem die Elektromaschine Energie nur dann verbraucht, wenn sie tatsächlich das Fahrzeug bewegt, und der Leistungsabruf bei der im Gelände üblichen langsamen Fahrt vergleichsweise gering ist, ist selbst in anspruchsvollem Terrain eine lange rein elektrische Nutzungszeit möglich. Entsprechend der Natur des Elektroantriebs sind bei langsamer Fahrt zudem die Geräuschemissionen sehr gering. Das alles ermöglicht ein vollkommen neues Offroad-Erlebnis.

Mercedes GLC Interieur

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