CATL beliefert Mercedes mit Zellen aus Ungarn

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CATL will nach Erfurt in Ungarn sein zweite europäisches Batteriezellwerk errichten

CATL baut nach dem Erfurter Werk sein zweites europäisches Werk in Ungarn. Es wird mit einer maximalen Kapazität von 100 GwH sehr groß. In Summe sollen dort bis zu 9.000 Mitarbeiter beschäftigt sein.

Die Investitionssumme wird bei 7,34 Mrd EUR liegen. Mercedes hat sich als erster Kunde große Teile des Produktionsvolumens gesichert. Aber auch BMW, VW und Stellantis sind mit ihren Produktionswerken in der Nähe.

Mercedes wird die Batteriezellen u.a. in den deutschen Werken sowie Ungarn (Kecskemét) einsetzten. Ab 2025 wird der MB.EA u.a. dort produziert. Dabei kann es sich um eine elektrische C-Klasse und GLC handelt. MB.EA wird zudem in Bremen produziert.

Auch für die eMMA Plattform (Start Ende 2024) könnten die Batteriezellen verwendet werden. Sie werden in den Werken Rastatt und Kecskemét produziert.

Der Bau des Werks soll noch in 2022 beginnen.

In welcher Art die Batteriezellen verbaut werden ist nicht bekannt. Cell-To-Pack oder werden die Zellen in Mercedes Batteriefabriken zu Modulen und Batterien verbaut.

  • Elektro-Hochlauf beschleunigt: Mit neuem Werk von Contemporary Amperex Technology Co., Limited (CATL) erreicht Mercedes-Benz den nächsten Meilenstein bei der Industrialisierung seiner Batteriezellproduktion. Neues Werk als wichtiger Teil des Plans, weltweit insgesamt acht Zellfabriken bis Ende des Jahrzehnts mit einer Produktionskapazität von insgesamt mehr als 200 Gigawattstunden zu errichten
  • Europäischer Batteriestandort gesichert: CATL-Zellen aus ungarischem Werk für europäische Produktion von Elektrofahrzeugen stärken die Local-for-Local-Strategie von Mercedes-Benz
  • Partnerschaft ausgebaut: Nach der im Jahr 2020 initiierten Partnerschaft zünden Mercedes-Benz und CATL mit dem neuen Werk in Europa die nächste Stufe. Mercedes-Benz wird mit dem größten initialen Bestellvolumen als erster Partner mit Batteriezellen aus dem ungarischen Werk beliefert
  • Nachhaltige Produktion im Einklang mit Ambition 2039: Zellproduktion von CATL in Ungarn für Mercedes-Benz Modelle der nächsten Generation CO2-neutral und von Drittunternehmen geprüft

 

CATL wird aus seinem neuen Werk in Debrecen Batteriezellen für die nächste Modellgeneration von Mercedes-Benz liefern. Mit den fortschrittlichen und CO2neutral produzierten Batteriezellen, -modulen und -systemen von CATL setzt der Stuttgarter Luxusautomobilhersteller mit dem Stern konsequent seine „Electric Only“-Strategie um. Im Jahr 2021 wurde die CO2-neutrale Batteriezellenfertigung für die neuesten Mercedes-Benz Modelle von den Drittfirmen DEKRA und SGS auditiert und zertifiziert – eine Blaupause für künftige Fahrzeuggenerationen und die CO2-neutrale Zellfertigung im ungarischen CATL-Werk.

„Dieses neue, hochmoderne europäische CATL-Werk ist ein weiterer Meilenstein für den Hochlauf unserer EV-Produktion, den wir gemeinsam mit unseren Partnern umsetzen. Auf dem Weg in eine emissionsfreie und vollelektrische Zukunft brauchen wir auch das volle Engagement unserer Zulieferer“, sagte Markus Schäfer, Vorstandsmitglied der Mercedes-Benz Group AG, Chief Technology Officer, verantwortlich für Entwicklung & Einkauf, „Mit CATL haben wir einen Technologieführer als Partner, der uns als erster und größter Abnehmer der initialen Kapazität des neuen Werks erstklassige CO2-neutrale Batteriezellen für unsere Elektrofahrzeuge der nächsten Generation in Europa liefert und damit unserem Local-for-Local-Ansatz in der Beschaffung folgt. Wir sind stolz darauf, dass unsere Ambition 2039 durch CATLs Einsatz für eine CO2-neutrale Produktion unterstützt wird.“ 

„Mit unserem Werk in Debrecen werden wir unseren Wettbewerbsvorteil weiter ausbauen, indem wir von hier aus besser auf unsere Kunden in Europa eingehen und die Transformation zur Elektromobilität in Europa beschleunigen„, so Dr. Robin Zeng, Gründer und Vorsitzender von CATL. „Das Greenfield-Projekt in Ungarn ist ein wichtiger Schritt für die globale Expansion von CATL und wird auch ein wichtiger Meilenstein in unseren Bemühungen, einen herausragenden Beitrag zur Energiewende zu leisten.“ 

Globales Batterienetzwerk

Im Juli 2021 kündigte Mercedes-Benz an, bis zum Ende des Jahrzehnts vollelektrisch zu sein – wo immer es die Marktbedingungen zulassen. Um sein Ziel zu erreichen, benötigt das Unternehmen bis zum Ende des Jahrzehnts eine Gesamtkapazität von mehr als 200 Gigawattstunden und plant, zusammen mit Partnern weltweit acht Zellfabriken zu bauen, vier davon in Europa. Mercedes-Benz arbeitet mit einer Reihe von Spitzenunternehmen zusammen, um sicherzustellen, dass der Hochlauf der Elektrofahrzeugproduktion weiter auf Kurs bleibt. Das neue CATL-Werk in Ungarn ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung dieses Ziels. Im März 2022 hatte Mercedes-Benz bereits angekündigt, gemeinsam mit Stellantis und Saft, das Joint Venture ACC zu einem europäischen Batterie-Champion mit globalen Ambitionen aufzubauen.

Effiziente und nachhaltige Zelltechnologien

Batteriezellen sind das Herzstück hochkomplexer Batteriesysteme. Ihre Chemie trägt wesentlich zur Leistung, Reichweite und Lebensdauer von Elektrofahrzeugen bei. Durch die strategische Partnerschaft mit CATL wird Mercedes-Benz die Entwicklung aktueller und zukünftiger Lithium-Ionen-Batterien vorantreiben. Mercedes-Benz setzt auf ein modulares, hochstandardisiertes Batteriekit, das die Integration von Batteriezellen und Modulen unterschiedlicher Entwicklungspartner durch einheitlich ausgelegte Komponenten und Schnittstellen ermöglicht. CATL wird diese Batteriezellen für die EV-Produktion an die europäischen Produktionsstandorte von Mercedes-Benz in Deutschland und Ungarn liefern.

Mit Ambition 2039 verfolgt Mercedes-Benz das Ziel der CO2-Neutralität entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Ziel des Unternehmens ist es, die CO2-Emissionen pro Pkw über den gesamten Lebenszyklus bis zum Ende dieses Jahrzehnts gegenüber 2020 mindestens zu halbieren. Die CO2-neutrale Produktion von Batteriezellen ist ein wichtiger Bestandteil und eine konkrete Anforderung an alle Partner. CATL wird daher vor allem Strom aus erneuerbaren Energien für die Produktion leistungsfähiger Batterietechnologien nutzen. Weitere wichtige Nachhaltigkeitsaspekte sind der verantwortungsvolle Rohstoffbezug sowie der schonende Umgang mit Ressourcen: Für die Batteriezellen werden ausschließlich Rohstoffe aus auditiertem Abbau genutzt. Zudem reduzieren die Partner kritische Materialien mit dem Einsatz neuer Technologien.

 

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2 Antworten

  1. Wird es außer CATL und ACC noch weitere Batterielieferanten geben? Angesichts möglicher zukünftiger Geopolitischer Konflikte , wäre sinnvoll einen koreanischen Lieferanten wie Samsung/ LG oder Panasonic ,die Tesla beliefern ,in die Lieferkette einzubinden.

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