Mercedes EQS jetzt mit über 200 kW Ladeleistung

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Trotz des 400 Volt Systems lädt der Mercedes EQS nun mit bis zu 207 kW und schöpft die 400 Volt Technik maximal aus

Nun ist ein Schnappschuss eines Mercedes EQS an der EnBW Ladestation Rutesheim gelungen. In der finalen Erprobung lädt das Fahrzeug nun wohl mit 500 Ampere statt 400 Ampere. Das ist dann auch das absolute Limit der Schnellladesäulen.

Eine höhere Ladeleistung ist jetzt nur noch mit einem 800 Volt System, wie beim Porsche Taycan oder Hyundai ioniq 5 (ab Frühjahr 2021) möglich.

Das bei der Vision EQS angekündigte Schnellladen mit 800 Volt und 350 kW kommt derzeit nicht. Die Serienversionen vom EQS erhält ein konventionelles 400 Volt Ladesystem. Allerdings hat Mercedes-Benz jetzt bei der Erprobung die Limits nach oben geschoben. So lädt der EQS nun mit 500 Ampere und so konnten auf der Anzeige des EnBW Schnellladers 206,6 kW angezeigt werden. Diese Ladegeschwindigkeit lag bei einem SoC von 23% an. Der EQS hatte in rund 5:58min rund 15,65 kWh geladen, was einem Durchschnitt von sehr guten 157 kW entspricht.

Mercedes macht hier also das Versprechen war in 15 min rund 250 km nachladen zu können.

Mercedes äußerte sich dazu bislang wie folgt:

Die Serienversion des EQS wird ebenfalls eine attraktive Ladeleistung haben, so dass Kunden eine angenehme Reisezeit erwarten können. Entscheidend wird allerdings nicht die Spitzenleistung sondern die Konstanz des Ladens sein. Unsere Kunden können mit Energie für mehr als 250 km in 15 Minuten rechnen. Damit bestätigt man indirekt, dass es kein 800-Volt System im EQS geben wird.

 

Der EQS wird ab Frühjahr 2021 präsentiert. Die Produktion läuft noch im ersten Halbjahr 2021 an und kommt dann im Spätsommer zu den Kunden.

Die Reichweite liegt bei über 700 km nach WLTP.

Der EQS wird als Heckantrieb sowie Allradantrieb 4matic verfügbar sein. Neben einigen Serienantriebsversionen wird es auch eine Version mit bis zu 680 PS von Mercedes-AMG geben.

Die Elektromotoren kommen von ZF.

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Fotos: Jens Walko von WalkoART

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