IONITY jetzt mit 300 Ladeparks

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Der Plan sind 400 Ladeparks – nun sind 300 online – Überblick was macht die Konkurrenz

IONITY hat jetzt insgesamt 300 Ladeparks online. Durch die Corona Pandemie hängt man etwas zurück. Man wird die anvisierten 400 Ladeparks nicht mehr zum 31.12.2020 erreichen.

Inzwischen werden aber wieder 20 Ladeparks pro Monat in Betrieb genommen. Das Ziel von 400  Ladeparks wird somit ca. Mitte 2021 erreicht. Die Parks werden meistens erst einmal 4 Ladesäulen ausgerüstet und wenn sich die Anzahl der Elektroautos erhöht, werden in jedem Park jeweils zwei weitere Säulen installiert, sodass man dann auf 2.400 Ladepunkte kommen möchte. Die Kosten für die HPC Lader sind deutlich höher als bei einer 22 KW Ladesäule (3 bis 5 TEUR plus Installation). Bei einem HPC Ladepark mit 6 Säulen können Summen im Bereich von 500 TEUR aufgerufen werden. Dies liegt an der enormen Ladeleistung von bis zu 6*350 KW = 2,1 MegaWatt. Das entspricht einer Peakleistung als würde man 140.000 smartphones gleichzeitig laden oder rund 10.000 Büro-Laptops betreiben.

Inzwischen hat die Kartellbehörde auch Hyundai und Kia als Anteilseigner von ionity genehmigt. Neben Ford, Porsche, Audi, VW, BMW und Mercedes sind nun auch Hyundai und Kia Teil der Familie. Autos dieser Hersteller laden bei ionity teilweise deutlich günstiger. Die Kosten je kWh liegen dann im Bereich zwischen 29 und 39 Cent.

Andere Fabrikate zahlen direkt bei ionity 79 Cent je kWh. Über einen Mittler wie MainGau Energie immerhin noch 73 Cent.

So kann bspw. EnBW hier mit einem umfangreichen Schnelladenetz eine gute Alternative sein. Hier zahlt man 39 und 49 Cent je nach Tarif.

EnBW will auch in den Ausbau der HPC Lader investieren. Aktuell betreibt man viele 50 KW Lader und hat inzwischen einige 150 kw und 300 kW Lader in Betrieb genommen. Auch an Shell Tankstellen sollen in Zusammenarbeit mit EnBW rund 100  HPC Lader mit 175 KW aufgebaut werden. Total will bis Ende 2022 in Westeuropa rund 300 Standorte mit 1.000 HPC Ladepunkten errichtet haben und auch Aral plant den Aufbau von HPC Schnellladesäulen.

Erst kürzlich hat EnBW seinen Flagship Ladepark mit 8 Ladesäulen am Leonberger Kreuz (Rutesheim) in Betrieb genommen.

 

Es gibt aber auch immer wieder kleine aber feine Nischenanbieter wie bspw. der Ladepark von Ihr Bäcker Schüren am Autobahnkreuz Hilden A46 / A3 mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 16 Mio. EUR

Weitere Information zum Laden von Elektroautos

Wie und wo lade ich ein Elektroauto in Deutschland

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