Mercedes News direkt vom Chef

jesmb mit den Infos direkt vom Mercedes-Chef Ola Källenius

 

Im August 2026 startet in China die Produktion der lokalisierten Langversion vom GLE SUV. Man erhofft sich dadurch einen positiven Impuls.

 

Im ersten Halbjahr 2026 hat Mercedes in China lediglich 627 CLA L verkauft. Ola Källenius widerspricht jedoch Medienberichten, dass die Produktion gestoppt sei. Gleichzeitig ist der CLA in China ein Nischenprodukt.

 

Man erhofft sich vom neuen GLC L (elektrisch) insbesondere von der 6-Sitzer Version die im Herbst 2026 dort startet gute Impulse.

 

Die Factory 56 läuft derzeit im Einschichtbetrieb. Es gab hier Lieferengpässe bei einem Lieferanten, die inzwischen so gut wie gelöst sind. Ob und wann man wieder in den 2-Schichtbetrieb wechselt lies er offen. Dies hänge von der Nachfrage in den einzelnen Märkten ab.

Absatz wird in 2026 von 1,8 Mio. Pkw auf 1,7 Mio. Pkw sinken. Mittelfristig soll die Kapazität der Werke auf 2,0-2,2 Mio. Einheiten reduziert werden.

Mercedes-Benz trennt sich von Daimler Truck Anteilen.

In Q2 2026 hat Mercedes Anteile im Wert von 0,4 Mrd. EUR verkauft. Im Juli 2026 hat man weiter 0,6 Mrd EUR an Daimler Truck veräußert. Man wird somit in Summe 2026 mindestens 1 Mrd. EUR Cash Flow aus dem Verkauf generieren. Der Anteil an Daimler Truck liegt nun noch bei 34,8%.

Massive Wertberichtigung in China für Mercedes-Benz Cars durch BBAC und smart

Mercedes hat den Firmenwert der BBAC Beteiligung sowie einer Risikovorsorge am smart Joint Venture um rund 800 Mio. € im Q2 2026 abgeschrieben. 

Dies betrifft Belastungen, die sich aus der negativen Entwicklung auf dem chinesischen Automobilmarkt ergeben. Dabei geht es um die Anteile des Mercedes Produktions-Joint-Venture mit BBAC Anteilen.  
Daneben sind Aufwendungen aus der Risikovorsorge im Rahmen einer Finanzierungszusage gegenüber SMART MOBILITY PTE. LTD. (smart) erücksichtigt.

Damit ist das Mercedes-Benz Pkw Sparten EBIT praktisch auf 0 gesunken.

Fazit: Der Verkauf der Daimler Truck Anteile rettet das Ergebnis.

 

Die Zahlen zum 1. Halbjahr 2026 im Detail 

  • Mercedes-Benz Cars: bereinigte Umsatzrendite von 4,0 % innerhalb der Prognosespanne; berichtete Umsatzrendite spiegelt das verschärfte Marktumfeld in China und makroökonomische Belastungen wider
  • Modelloffensive gewinnt an Dynamik: BEV-Absatz von Mercedes-Benz Cars steigt gegenüber dem Vorjahr um 51 %, in Europa um 87 %
  • Mercedes-Benz Vans mit Benchmark-Ergebnis: bereinigte Umsatzrendite von 10,2 % am oberen Ende der Prognosespanne; Absatz vollelektrischer Vans legt gegenüber dem Vorjahr um 46 % zu
  • Mercedes-Benz Financial Services mit starkem Ergebnis: bereinigtes EBIT steigt um 70 % auf 492 Mio. €, getragen von höheren Portfoliomargen und niedrigeren operativen Kosten; bereinigte Eigenkapitalrendite steigt deutlich auf 15,3 %
  • Mercedes-Benz Group: EBIT steigt auf 1,5 Mrd. €; konsequentes Kostenmanagement stützt Ergebnisentwicklung; starke Netto-Liquidität des Industriegeschäfts mit 30,4 Mrd. € zum Ende des Quartals; Free Cash Flow des Industriegeschäfts liegt im zweiten Quartal bei 1,1 Mrd. €
  • Ausblick Gesamtjahr: Prognose für die bereinigte Umsatzrendite von Mercedes-Benz Cars bestätigt; xEV-Anteil bei Mercedes-Benz Cars nun mit 23 % bis 25 % höher erwartet; Absatz von Mercedes-Benz Cars und Konzernumsatz nun leicht unter Vorjahresniveau erwartet; Prognose für die bereinigte Eigenkapitalrendite bei Financial Services auf 12 % bis 14 % angehoben; Prognose für den Free Cash Flow des Industriegeschäfts einschließlich Mergers & Acquisitions bestätigt

 

Die Mercedes-Benz Group AG (Börsenkürzel: MBG) erzielte im zweiten Quartal einen Konzernumsatz von 32,1 Mrd. € (Q2 2025: 33,2 Mrd. €) und ein Konzern-EBIT von 1,5 Mrd. € (Q2 2025: 1,3 Mrd. €). Das Unternehmen setzte seine bislang größte Modelloffensive konsequent fort und verbesserte Effizienz und Produktivität weiter.

Das Konzern-EBIT wurde getragen von starken Ergebnissen bei Mercedes-Benz Financial Services und Mercedes-Benz Vans sowie von höheren Beiträgen aus der Konzernüberleitung; teilweise gegenläufig wirkte ein niedrigeres Ergebnis bei Mercedes-Benz Cars. Im Konzern-EBIT enthalten war zudem ein positiver Effekt von 131 Mio. € im Zusammenhang mit dem geplanten Verkauf der Athlon Group. Das bereinigte Konzern-EBIT erreichte 2,3 Mrd. € (Q2 2025: 2,0 Mrd. €).

Mercedes-Benz erzielte weitere Fortschritte mit dem Programm Next Level Performance (NLP). Die Kostenmaßnahmen stützten das Ergebnis auch im zweiten Quartal. Auf Konzernebene sanken die allgemeinen Verwaltungskosten um 14 %, die Forschungs- und Entwicklungsausgaben gingen nach dem Investitionshöhepunkt des Vorjahres im Zusammenhang mit der Modelloffensive von Mercedes-Benz Cars um 12 % zurück. Bei Mercedes-Benz Cars sanken die Umsatzkosten um 7 %. Effizienzmaßnahmen unterstützten auch die Kostenposition bei Mercedes-Benz Vans und Mercedes-Benz Financial Services. Aufbauend auf einer Reduzierung der Fixkosten um rund 25 % seit 2019 hat Mercedes-Benz im Juni 2026 damit begonnen, seine globale Produktivitätsoffensive weiter zu intensivieren – mit besonderem Fokus auf die deutschen Standorte.

Der Free Cash Flow des Industriegeschäfts belief sich im zweiten Quartal auf 1,1 Mrd. € (Q2 2025: 1,9 Mrd. €), unterstützt durch Erlöse von 417 Mio. € aus dem Teilverkauf der Beteiligung an Daimler Truck. Im ersten Halbjahr 2026 lag der Free Cash Flow des Industriegeschäfts bei 3,0 Mrd. € (H1 2025: 4,2 Mrd. €). Darin enthalten ist ein Mittelabfluss von rund 1,1 Mrd. € für Abfindungszahlungen im Zusammenhang mit dem Programm Next Level Performance.

Bei laufenden Modellanläufen und in einem anspruchsvollen makroökonomischen Umfeld bewies Mercedes-Benz finanzielle Stärke: Auch nach Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufen von insgesamt 5 Mrd. € im ersten Halbjahr blieb die Netto-Liquidität des Industriegeschäfts mit 30,4 Mrd. € auf hohem Niveau. Zugleich verbesserte sich der Deckungsgrad der Pensionspläne von 113 % zum Jahresende 2025 auf 117 %.

Mercedes-Benz Cars

Mercedes-Benz Cars erzielte im zweiten Quartal ein bereinigtes EBIT von 909 Mio. € (Q2 2025: 1.228 Mio. €). Dies entspricht einer bereinigten Umsatzrendite (RoS) von 4,0 % (Q2 2025: 5,1 %). Sie lag damit innerhalb der Prognosespanne für das Gesamtjahr von 3 % bis 5 %. Die Veränderung im Vorjahresvergleich war vor allem geprägt von einem verstärkten Marktdruck in China, einem weniger günstigen Modellmix, Produktlebenszyklusmaßnahmen sowie Kosten im Zusammenhang mit Anlaufkampagnen. Effizienzgewinne wirkten sich teilweise gegenläufig aus.

Das berichtete EBIT belief sich auf 49 Mio. € (Q2 2025: 783 Mio. €) und enthielt Wertminderungen in Höhe von 704 Mio. € im Zusammenhang mit at-equity bilanzierten Beteiligungen in China. Die Effekte führten zu keinem entsprechenden Mittelabfluss und wurden aus dem bereinigten EBIT herausgerechnet. Der chinesische Markt und die Kundinnen und Kunden in China haben für Mercedes-Benz unverändert eine hohe strategische Bedeutung.

Mercedes-Benz setzte seine bislang größte Modelloffensive mit mehr als 40 neuen Modellen zwischen 2025 und 2027 fort. Der BEV-Absatz von Mercedes-Benz Cars stieg im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 51 % auf 52.852 Einheiten (Q2 2025: 35.027 Einheiten), getrieben durch ein Wachstum von 87 % in Europa. Insgesamt setzte Mercedes-Benz Cars im zweiten Quartal 417.765 Fahrzeuge ab (Q2 2025: 453.674 Fahrzeuge). Der Absatz stieg in Europa um 4 % und in den USA um 10 %. Dies glich den Absatzrückgang von 30 % in China teilweise aus. Dort belasteten intensiver Wettbewerb, verhaltene Nachfrage und Modellwechsel entlang des Portfolios weiterhin den Absatz. Ohne China stieg der weltweite Pkw-Absatz gegenüber dem Vorjahr um 2 %.

Das Top-End-Segment erreichte im zweiten Quartal einen Anteil von 13,9 % am weltweiten Absatz. Im ersten Halbjahr 2026 lag der Anteil bei 14,3 % und damit innerhalb des Zielkorridors für das Gesamtjahr von 14 % bis 15 %.

Der Hochlauf der jüngst eingeführten Modelle zeigt sich zunehmend im Absatz: Der neue CLA und der GLB leisten bereits einen spürbaren Beitrag. Hohe Auftragsvolumina für den neuen elektrischen GLC dürften die Auslieferungen in der zweiten Jahreshälfte zusätzlich unterstützen. Die neue S-Klasse ist in Europa erfolgreich gestartet; weitere Regionen folgen in den kommenden Monaten. Zudem wurden die Auftragsbücher für eine breite Palette weiterer Modelle geöffnet, darunter die neue elektrische C-Klasse, der neue GLE und GLS sowie die Mercedes-AMG GLE 53 und GLC 53 Modellfamilien. Weitere Produkthighlights waren die Weltpremiere der neuen Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé Varianten sowie die Debüts des neuen Mercedes-Maybach GLS, des Mercedes-AMG GLE 63 S 4MATIC+ als SUV und Coupé sowie des Mercedes-AMG GLS 63 4MATIC+ SUV, jeweils mit neuen V8-Motoren. Das Modellanlaufprogramm wird Ende Juli mit der Weltpremiere und dem Verkaufsstart des neuen elektrischen GLA fortgesetzt. Nach China und den USA plant Mercedes-Benz zudem, bis Ende 2026 das assistierte Fahren von Punkt zu Punkt in ersten deutschen Städten einzuführen.

Im Juli feierte Mercedes-Benz die Erweiterung seines Werks in Kecskemét (Ungarn). Mit Investitionen von rund 1 Mrd. € wurde die Werksfläche verdoppelt und die Flexibilität für die Produktion von Modellen mit elektrifizierten Verbrennungsmotoren, Plug-in Hybriden und vollelektrischen Antrieben erhöht. Das Werk produziert die neue elektrische C-Klasse, das erste vollelektrische Modell aus dem Core-Segment, das am Standort gebaut wird.

Mercedes-Benz Vans

Mercedes‑Benz Vans erreichte im zweiten Quartal 2026 mit 10,2 % erneut eine zweistellige bereinigte Umsatzrendite. Das bereinigte EBIT wuchs im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3 % auf 454 Mio. €. Zur Ergebnisentwicklung trugen ein gesteigerter Absatz außerhalb Chinas, positive Aftersales-Beiträge und das Leasingportfolio bei. Gleichzeitig wirkten sich die Aufwendungen zum Hochlauf der neuen Van-Architektur, der Druck auf die Nettopreisrealisierung sowie ein veränderter Produktmix auf das Ergebnis aus. Mercedes-Benz Vans setzt derzeit das größte Produktinvestitionsprogramm in seiner Geschichte um.

Mercedes-Benz Vans setzte im zweiten Quartal 94.075 Einheiten ab und unterstrich damit die insgesamt stabile globale Nachfrage. Der Absatz entwickelte sich insbesondere in Nordamerika (+23 %) und Europa (+5 %) positiv. Ein starkes Absatzwachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal gab es zudem bei eVans (+46 %).

Im Juni startete Mercedes-Benz Vans die Serienproduktion des neuen elektrischen VLE im spanischen Werk Vitoria. Er ist das erste Fahrzeug auf Basis der eigens entwickelten, modularen und antriebsflexiblen Van-Architektur. Damit ist der VLE der ideale Begleiter für vielfältige Einsatzzwecke, von einer flexiblen Lösung für Familien und freizeitorientierte Kundinnen und Kunden bis hin zu exklusiven Shuttle-Diensten.

Mercedes-Benz Financial Services

Mercedes-Benz Financial Services erzielte im zweiten Quartal ein starkes Ergebnis: Das bereinigte EBIT stieg um 70 % auf 492 Mio. €, getragen von höheren Margen und verbesserter Kosteneffizienz. Die bereinigte Eigenkapitalrendite (RoE) verbesserte sich auf 15,3 % und lag damit deutlich über der Prognosespanne für das Gesamtjahr von 10 % bis 12 %. Das Vertragsvolumen belief sich zum 30. Juni auf 131,6 Mrd. € und lag damit 2,2 % über dem Stand zum Jahresende 2025. Der Anstieg wurde von positiven Wechselkurseffekten und Wachstum in den USA getragen. Das Neugeschäft erreichte im ersten Halbjahr 2026 26,8 Mrd. €.

Mercedes‑Benz Group

 Q2 2026

 Q2 2025Veränd. 26/25

Q1-Q2 
2026

Q1-Q2 
2025

Veränd.
26/25

Umsatz*

 32.061

 33.153

-3,3%

63.663

66.377

-4,1%

Ergebnis vor Zinsergebnis und Ertragsteuern (EBIT)*

1.547

1.273

 +21,5%

3.451

3.562

-3,1%

Konzernergebnis*

 1.086

 957

 +13,5%

2.519

2.688

-6,3%

Free Cash Flow Industriegeschäfts (FCF IG)*

 1.102

 1.865

 -40,9%

2.959

4.222

-29,9%

Ergebnis je Aktie (EPS) in EUR

 1,14

 0,95

 +20,0%

2,63

2,69

-2,2%

* in Millionen €

Mercedes‑Benz Cars

 Q2 2026

 Q2 2025Veränd. 26/25

Q1-Q2
2026

Q1-Q2
2025

Veränd.
26/25

Absatz in Einheiten

 417.765

453.674 

 -7,9%

837.195

899.974

-7,0%

–    davon xEV

 87.475

 93.952

 -6,9%

168.812

180.766

-6,6%

–    davon BEV

 52.852

 35.027

 +50,9%

97.110

75.733

+28,2%

Umsatz*

 22.987

 24.162

 -4,9%

45.945

48.400

-5,1%

Ergebnis vor Zinsergebnis und Ertragsteuern (EBIT)*

 49

 783

 -93,7%

858

2.541

-66,2%

Bereinigtes Ergebnis vor Zinsergebnis und Ertragsteuern (EBIT ber.)*

 909

1.228

 -26,0%

1.842

2.996

-38,5%

Bereinigte Umsatzrendite (RoS ber.) in %

 4,0%

 5,1%

 -1,1%pp

4,0%

6,2%

-2,2%pp

Cash Flow vor Zinsen und Steuern (CFBIT)*

 379

 1.332

 –

3.024

4.121

Bereinigte Cash Conversion Rate (CCR ber.)

 0,6

 1,1

 –

2,1

1,4

* in Millionen €

Mercedes‑Benz Vans

 Q2 2026 Q2 2025Veränd. 26/25

Q1-Q2
2026

Q1-Q2
2025

Veränd.
26/25

Absatz in Einheiten

 94.075

 93.393

 +0,7%

174.331

176.336

-1,1%

–    davon BEV

 10.062

 6.872

 +46,4%

16.194

11.621

+39,4%

Anteil BEV am Absatz in %

 10,7%

7,4% 

 +3,3%pp

9,3%

6,6%

+2,7%pp

Umsatz*

 4.455

 4.237

 +5,1%

8.579

8.317

+3,2%

Ergebnis vor Zinsergebnis und Ertragsteuern (EBIT)*

 502

 274

 +83,2%

894

503

+77,7%

Bereinigtes Ergebnis vor Zinsergebnis und Ertragsteuern (EBIT ber.)*

 454

441 

 +2,9%

869

916

-5,1%

Bereinigte Umsatzrendite (RoS ber.) in %

 10,2%

 10,4%

 -0,2%pp

10,1%

11,0%

-0,9%pp

Cash Flow vor Zinsen und Steuern (CFBIT)*

 -120

 199

 –

-347

787

Bereinigte Cash Conversion Rate (CCR ber.)

 -0,2

 0,5

 –

-0,2

0,9

* in Millionen €

Mercedes‑Benz Financial Services

 Q2 2026 Q2 2025Veränd. 26/25

Q1-Q2
2026

Q1-Q2
2025

Veränd.
26/25

Umsatz*

 6.180

 6.248

 -1,1%

12.285

12.670

-3,0%

Neugeschäft*

 13.787

 13.805

 -0,1%

26.838

27.427

-2,1%

Vertragsvolumen (zum Periodenende)*

 131.560

 128.809

 +2,1%

131.560

128.751**

+2,2%

Ergebnis vor Zinsergebnis und Ertragsteuern (EBIT)*

 475

 247

 +92,3%

874

534

+63,7%

Bereinigtes Ergebnis vor Zinsergebnis und Ertragsteuern (EBIT ber.)*

 492

 290

 +69,7%

905

577

+56,8%

Bereinigte Eigenkapitalrendite (RoE ber.) in %

 15,3%

 8,9%

 +6,4%pp

14,4%

8,8%

+5,6%pp

* in Millionen € 
**Jahresendwert

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11 Responses

  1. „Im ersten Halbjahr 2026 hat Mercedes in China lediglich 627 CLA L verkauft. Ola Källenius widerspricht jedoch Medienberichten, dass die Produktion gestoppt sei. Gleichzeitig ist der CLA in China ein Nischenprodukt.“

    o.k., O. K., die Produktion wurde nicht gestoppt, sondern NUR „angehalten“ (bis auf Weiteres ??).

    AHA, JETZT ist also der CLA L plötzlich NUR ein „NISCHENPRODUKT“.
    (OBWOHL er vorher doch DER „große Hoffnungsträger“ dort hätte werden sollen.)

    SO, wie „der Bäcker, wenn ihm die Energiekosten zu teuer werden, er einfach mal die Produktion ANHALTEN muss“ – lt. Dr. phil. Rooobeeeert Habeck, dem Märchenbuchautor.
    Und Märchenerzähler, wie viele heutzutage und derzeit sowieso.

    Aber:
    es gibt doch Hoffnung, DENN auch BMW hatte (einst, in den 60er Jahren) mit und Dank „NISCHEN-PAULE“ (Paul Hahnemann), aber auch Dank deren genialem Motorenkonstrukteur Paul Rosche, eben seine nunmehr über 60 Jahre andauernde große NISCHE gefunden.
    Beginnend mit der Neuen Klasse, DAMALS.

    SO – und die NEUE KLASSE von heute ??

    „Am heutigen Dienstag [28.07.2026] lief bereits der 50.000. BMW iX3 (NA5) vom Band und stellte damit einen neuen Rekord auf, denn nie zuvor wurden in einem neuen Werk der BMW Group in so kurzer Zeit so viele Fahrzeuge gebaut.“

    HÄÄ ??? – 50.000 iX3 – FÜNFZIGTAUSEND !! (nur und allein in Ungarn)
    WAS sagt O.K. mit dem GLC-EQ dazu ?
    sicherlich:
    „Die Hoffnung stirbt zuletzt“
    Rein in die NISCHE.

        1. Na ja, was will man oben etwas positives herauslesen, wenn man durch Aktienverkäufe die Bilanzen schmückt? Ihr solltet asap aufwachen! Ich hoffe und bete, dass Mercedes ola überlebt! Die Aktienverkäufe dienen nur für kurzfristige Kosmetik-Müll und kangfristig mit noch mehr Probleme!

    1. Typische Erbsenzähler-Rapunzel-Märchensaga. Ich bete und hoffe, dass Mercedes ola überlebt.

      Wie bescheuert muss man den sein, Anteile an Daimler Truck zu verkaufen? Das man Mercedes und Daimler Truck zertrennt hat war schon immens dumm! Früher konnten PKW &LKW-Geschäfte kombiniert werden und die Verkäufe für PKW oder LKW ankurbeln.

      Dann ist ja auch kein Wunder, dass Mercedes weniger Autos absetzt aber mehr verdient. Klar er verkauft halt Aktien und schmückt vermutlich so die Bilanzen – typische Masche. Bilanzkosmetik!

        1. Das kann ja passieren, schlecht gepokert. Es kann sein, dass man Aktien von drittfirmen mal veräußert. Bei Tesla war es halt zu früh aber Aktien von verbundenen Unternehmen, die auch noch deinen Namen tragen, zur verkaufen ist eines der dümmsten und gefährlichsten Verkäufe. Sollte man dieses Unternehmen nicht mehr beherrschen, können Entscheidungen von Aktionären deinen Image und Namen in den Dreck ziehen. Beispiel Daimler Truck muss (so wollen es die Aktionäre) billige aber nicht mehr qualitative LKW‘s anbieten. Tja, die LKW‘s tragen aber den Namen Mercedes und dieser Image wird früher oder später auch die PKW‘s schaden!

          Ich war schon immer gegen die Aufspaltung aber ,ohne Verstand nur Dollar/euro-sehende Manager mit fraglichen Kompetenzen verkaufen somit die Zukunft der Firma für kurzfristige Gewinne. Ola Kallenius ist m. E. Die schlechteste Fehlbesetzung des Jahrhunderts.

          Made in China und made by Geely Motoren in einem Mercedes einzubauen hätte nie passieren dürfen! Man gibt damit dem Kunden und dem Markt folgende Signale:

          A) Geely kann zu mindestens auf Mercedes-Niveau Motoren herstellen und montieren!
          B) die Fertigungskompetenz von Geely ist mindestens auf Mercedes-Niveau!
          C) Qualität-Gates von Geely erreichen mindestens die legendäre Mercedes-Qualitäts-Niveau
          D) wenn Geely auf Mercedes-Niveau Antriebe komplett in Eigenregie bauen kann, wieso soll Geely dann auch keine guten Autos auf Mercedes-Niveau herstellen können?

          Frage: wieso kaufen Kunden dann einen Mercedes? Weil Sie nunmal mehr Geld ausgeben wollen und dumm sind? Wieso gehen die Absatzzahlen kontinuierlich runter? Weshalb verdient man kein Geld mehr? Ich denke spätestens 2027 wird man anfangen rote Zahlen zu schreiben. Nach ein paar Jahren dann tiefrote, wenn man jetzt nicht handelt.

          Und hört bitte auf jetzt vom M282 zu reden. Dieser Motor wurde mit Renault entwickelt ABER made in Germany und Made by Mercedes hergestellt! Das ist ein Riesenunterschied. Mercedeswarim haneden Produktentstehungs- & -Lebenszyklus am M282 aktiv zu 100% involviert.

  2. Aktien zu verkaufen ist genau so kurzsichtig wie der Verkauf der Mercedes Niederlassungen, was gerade im vollen Gange ist. Damit kann man vom Vorstand kurzfristig ein positives Ergebnis hervorzaubern, für das man dann einen Bonus kassiert, aber auf lange Sicht ist das nicht sinnvoll. Aber bis dahin ist man nicht mehr Vorstand und damit sollen sich dann die Nachfolger herumschlagen. Ist halt wie in der Politik! Für den Mist den ich heute als Politiker baue, fliegen den Nachfolgern die Brocken um die Ohren. Muss ich mich folglich nicht drum scheren.

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