Mercedes testet den Tesla Model 3 Fighter

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Mercedes-Benz schickt mit dem EQE auf EVA2 Basis einen direkten Konkurrenten für das Tesla Model 3 ins Rennen. Während der größere Bruder EQS gegen das Tesla Models S antreten soll, kommt es ebenfalls zum Show-Down eine Klasse tiefer. Die Reichweite wird bei rund 600 km nach WLTP liegen. Das Tesla Model gibt es mit 409, 530 und 560 km. Eine reine Heckantriebsversion schafft ebenfalls 600 km.

Die Länge wird bei knapp 4,80m liegen. Auf den Bildern sieht man den extrem kurzen Überhang vorne sowie die vom E-Klasse Coupé / Cabrio eingesetzten 20 Zoll Felgen.

Während der EQS eine Batterie von rund 110 kwh erhalten wird um über 700 km WLTP zu schaffen. Liegt der EQE vermutlich bei knapp 100 kwh.

Wie auch beim Tesla Model 3 wird es auch unterschiedliche Batterie und Motorkonfigurationen geben. Dank hoher Ladeströme ist es nicht unbedingt immer erforderlich, die größte Batteriestufe zu wählen. Somit kann sich der Kunde oft Geld und Gewicht im Fahrzeug sparen.

Der EQE wird einen konventionellen Kofferraumdeckel (3. Bremsleuchte am unteren Rand der Heckheibe) erhalten. Dagegen erhält der EQS einen Kofferraumdeckel wie der AMG GT 4-Türer, der direkt am Dach angeschlagen ist (Fließheck). Die 3. Bremsleuchte ist direkt oben in der Heckscheibe.

Mercedes-Benz EQE
Mercedes-Benz EQE

An der A81 wurden an einem Schnellladepark von ionity einige Prototypen gesehen. Die Ladeleistung war im Bereich von 70% SoC (State of Charge der Batterie) bei 106 KW. Es wurde zudem nur 360 Volt angezeigt. Oft wird dies aber bei Prototypen noch nicht ausgereizt, da man der Konkurrenz am öffentlichen Ladepark die Ladeleistung nicht zeigen möchte. Diese Ladetests werden intern im Werk erledigt, oft mit Prüfständen wo nur die Einzelteile getestet werden (Hardware in the Loop). Angekündigt sind beide Fahrzeuge mit 800 Volt, was zu leichteren Kabeln mit dünnerem Querschnitt führt. 100 km lassen sich somit in 3-5 min nachladen.

Der EQE kommt auch eine neuartige Leistungselektronik auf Basis von des Wide-Bandgap-Halbleiters Siliziumkarbid (SiC) zum Einsatz. Dadurch wird die Schaltgeschwindigkeit verbessert sowie die Wärmeverluste reduziert. Die Reichweite soll sich durch diese Maßnahme um rund 6% erhöhen. Aktuell investiert Bosch in Dresden rund eine Milliarde in sein neues Werk.

Die elektrischen Motoren (eATS) wird noch von ZF kommen. Ab dem Jahr 2024 wird das Werk in Untertürkheim dann in die Wertschöpfungskette des eATS einsteigen.

Das Interieur orientiert sich bei beiden Modellen am Interieur der neuen S-Klasse (W223). Autonomes Fahren wird ebenfalls von der S-Klasse übernommen.

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Mercedes-Benz Kombiinstrument 3D hier mit Drive Pilot Ansicht

Der EVA2 Familie erhält aktuell 2 Limousinen und 2 SUV Modell.

EVA2 ist ein Baukasten der ohne Kompromisse ausschließlich nur für Mercedes Elektroautos entwickelt wurde:

EQS Limousine (V297) Ende 2021

EQE Limousine (V295) 2022

EQE SUV (X294) und EQS SUV (X296)

Die SUV werden in den Jahren 2022 und 2023 erwartet. Der EQE könnte von der Außenlänge den EQC ersetzt, bietet aber dank der EVA2 Plattform (langer Radstand, kurze Motorhaube) mehr Beinfreiheit im Interieur, insbesondere im Fond). Daher könnte der EQE SUV den EQC (EVA1, GLC Basis) ersetzen. Hr. Kelz hat zur Laufzeit des aktuellen EQC von einem kürzeren Lifecycle gesprochen.

Erste Erlkönigbilder vom EQE SUV gibt es bei den Kollegen von mercedes-fans.de

EQE Fotos und Video: Jens Walko (WalkoArt)

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