Was sind die Vorteile des OTA Update auf das Plus-Paket für das Mercedes Assistenzsystem für den neuen GLC und den CLA
MB.DRIVE ASSIST: Ist in Europa optional erhältlich und bietet deutlich mehr Komfort, denn es kombiniert den Abstands-Assistenten DISTRONIC mit dem Lenk-Assistenten. Damit verfügt der GLC & CLA über ein hochmodernes SAE-Level-2-Fahrassistenzsystem. Der Lenk-Assistent unterstützt darin, das Fahrzeug mittig in der Fahrspur zu führen und durch leichte Kurven zu lenken. Durch Betätigen des Blinkerhebels kann der Spurwechsel-Assistent auch Fahrspurwechsel in außerstädtischen Bereichen erleichtern.
Mercedes hat nun auf der IAA 2025 gegenüber jesmb bestätigt, dass es kleinere Funktionsupdate gratis für den MB.Drive Assist geben wird. Was das genau sein soll, wollte man noch nicht verraten.
Was aber bietet der MB.Drive Assist Plus für den CLA und GLC für den Kunden für Vorteile?
Der genaue Starttermin des Plus Pakets vom MB.Drive Assist ist noch nicht bekannt, da die Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist.
Das sind die Vorteile vom MB.Drive Assist Plus gegenüber den MB.Drive Assist:
- Automatischer Spurwechselassistent auf der Autobahn ohne Blinkerbetätigung falls das vorausfahrende Fahrzeug zu langsam fährt
- Spurwechselassistent in der Stadt (mit kurzem Antippen des Blinkers)
- Automatisches Halten an einer roten Ampel auch wenn kein Fahrzeug vor einem ist. D.h. das Fahrzeug hat freie Fahrt, Distronic also kein Grund zum Bremsen, aber wenn die Kamera eine rote Ampel erkennt wird das Fahrzeug bis zur Haltelinie abgebremst (beim MB.Drive Assist erfolgt nur der Hinweise rote Ampel).
GLC und CLA können das Plus Paket als OTA Update dazu buchen, sobald die Entwicklung abgeschlossen ist. Der Preis ist noch nicht bekannt.
Die neuen Assistenzsysteme im CLA, CLA Shooting Brake sowie GLC EQ basieren auf dem nvidia Rechner und Middle-Range Radar, einer Fernkamera, einer Weitwinkelkamera sowie Ultraschallsensoren sowie Kameras in Spiegeln und Rückfahrkamera.






















9 Responses
Der letzte Punkt ist mutig bis gefährlich, weiß man doch um die Unzulänglichkeiten der Bilderkennung (oder Verdeckung von Ampeln).
Das ist also eine „Retourkutsche“ der Auslegung der EU-Regeln zu Level 2 (+/++), wonach ja ohnehin der Fahrer die volle Verantwortung behält.
Wenn aber zu oft der Brems- und Haltevorgang komfortabel funktioniert, wird der Fahrer doch überrascht im Ausfall-Falle.
Mit dieser Logik könnte man auch bei Distronic-Ausfall (Sensoren) auf Tempomat zurückfallen lassen. Aber: will man das ???
Wenn die Kamera nichts sieht steht die Funktion nicht zur Verfügung. Das ist ja heute auch schon so.
Ich habe mal ein Frage zur Autobahn. Wird es denn irgendwann wie bei BMW einen Autobahnassistenten geben?
Nee, hat Mercedes nichts zu gesagt.
Es gibt die Vermutung dass BMW eine bessere Fahrer Überwachung hat und somit man die Hände vom Lenkrad lassen kann.
Nochmal zur Info: bei level2 ist die Verantwortung immer beim Fahrer. Sonst wäre es mindestens ein Level 3 System. Das hat aber viel mehr Hardware an Bord und redundante Systeme
Geht es hierbei um die aktuellen GLC Modelle oder das neu vorgestellte GLC Modell?
Es geht um den neuen glc EQ
BMW hat eine Ausnahmezulassung für das Handsfree Driving beim KBA mithilfe der Infrarot-Innenkamera soweit ich weiß. Anscheinend wollte man das bei MB nicht (mehr) nachbauen. Schade.
Spurwechselassistent funktioniert trotzt MB Drive Assist nicht. Da passiert garnichts.