Mercedes Pilot Kimi Antonelli wird vorzeitig F1 Weltmeister
Es ist vollbracht! Ein historischer Tag für den Motorsport, ein Tag für die Ewigkeit. Kimi Antonelli krönt sich beim Großen Preis von Mexiko zum jüngsten Formel-1-Weltmeister aller Zeiten und bricht damit den 16 Jahre alten Rekord von Sebastian Vettel und das vier Rennen vor Ende der 2026er Formel 1 Saison. Mit gerade einmal 20 Jahren besteigt der junge Italiener nach einem nervenaufreibenden Wochenende in Mexiko den Thron der Königsklasse.
Als er die Ziellinie überquert, bricht in der Mercedes-Box ohrenbetäubender Jubel aus. Die Last, die auf den Schultern des gesundheitlich angeschlagenen Teenagers lag, fällt spürbar ab. Teamchef Toto Wolff, der mit der Beförderung des Rookies im Jahr 2025 volles Risiko eingegangen war, behält recht: Das Ausnahmetalent ist am Ziel seiner Träume. Mit dem historischen Triumph erlöst Antonelli nicht nur ein ganzes Land – er ist der erste italienische Weltmeister seit Alberto Ascari im Jahr 1953 –, sondern holt auch den Fahrertitel zu Mercedes. Welcome home – und das im Jahr des 140-jährigen Jubiläum des Automobils.
Anstatt der traditionellen Startnummer 1 wird Kimi Antonelli wohl auch im nächsten Jahr seiner geliebten Nummer 12 treu bleiben – ganz im Geiste seines großen Idols Ayrton Senna. Heute Abend jedoch ist die Nummer 12 die unangefochtene Nummer 1 der Welt!
Die Rekordsaison 2026: Antonellis Dominanz in Zahlen
Was Kimi Antonelli in seiner zweiten Formel-1-Saison abgeliefert hat, glänzt durch eine seltene Mischung aus brutalem Grundspeed und verblüffender Reife. Während sein teaminterner Rivale George Russell als Favorit in das Jahr ging, fuhr Antonelli der Konkurrenz phasenweise auf und davon.
So liest sich die beeindruckende Meistersaison des neuen Champions:
- Meisterschaftsstand: 365 Punkte vor dem Mexiko-Rennen, uneinholbar vor Russell (242) und Hamilton (241).
- Grand-Prix-Siege: 9 Triumphe im bisherigen Saisonverlauf (darunter prestigeträchtige Siege in Monaco, Spa-Francorchamps und Monza).
- Podiumsplätze: 15 Mal stand er auf dem Treppchen, was seine unheimliche Konstanz beweist.
- Pole Positions: 7 Mal sicherte er sich den besten Startplatz, inklusive des Rekords als jüngster Polesitter aller Zeiten in China.
Der Saisonverlauf: Von China bis zum großen Triumph
Das Jahr begann stark mit einem zweiten Platz in Australien, gefolgt von einer ersten regelrechten Machtdemonstration im Frühjahr mit Siegen in China, Japan und Miami. Selbst kleine Rückschläge – wie ein heftiger Crash im Qualifying von Aserbaidschan oder das verpatzte Rennen in Silverstone – steuerte Antonelli wie ein Veteran aus. Er bewies, dass er an Tagen, an denen der Mercedes nicht perfekt funktionierte, klug auf Schadensbegrenzung und Platzierungen fahren konnte (wie die wichtigen Podien in Österreich und Singapur).
Mit einem absolut dominanten Sieg beim US-Grand-Prix in Austin holte er sich den finalen Matchball, den er nun unter der mexikanischen Sonne im Autódromo Hermanos Rodríguez endgültig verwandelt hat.
Jetzt kämpfen Antonelli und Russell noch für das Mercedes F1-Team um die Konstrukteurs Weltmeisterschaft 2026.





















