Mercedes CLE 63 AMG Mythos Series mit 646 PS

Rund 646 PS bekommt der CLE 63 als Mythos Series AMG


Mercedes-AMG zeigt nun erste Bilder vom streng limitieren CLE Mythos Series. Die Leistung des 4,0 Liter V8 mit der Flat-Plane Kurbelwelle wird soll 475 kW bzw. 646 PS leisten.
Der CLE Myhtos Series nimmt schon die neuen Front- und Heckleuchten vom CLE Facelift (2027) vorweg. Vorne und hinten kommen die Mercedes Pattern Sterne zum Einsatz.

  • High-Performance-Coupé mit kompromisslos direktem Fahrerlebnis
  • 646 PS (475 kW) starker AMG 4,0‑Liter-V8‑Biturbomotor und Hinterradantrieb
  • Eigenständige Breitbau-Karosserie, neues Gewindefahrwerk, umfassend entwickelte Aerodynamik
  • Rund 170 Kilogramm Gewichtsersparnis durch konsequenten Leichtbau
  • Streng limitiertes Modell der Mythos Serie wird in Affalterbach handgefertigt 

Der Mercedes‑AMG CLE 646 Spezialanfertigung wurde mit einem klaren Fokus entwickelt: Fahrdynamik. Das straßenzugelassene High-Performance-Coupé sorgt für ein kompromissloses Fahrerlebnis auf kurvenreichen Landstraßen und abgesperrten Rennstrecken. Dafür verbindet das Fahrzeug einen 646 PS (475 kW) starken V8‑Biturbomotor mit reinem Hinterradantrieb, deutlich geringerem Gewicht und einer konsequent auf Präzision ausgelegten Fahrwerkstechnik. Eine eigenständige Breitbau-Karosserie mit breiteren Spurweiten, zahlreichen Carbon-Komponenten und einer gezielt entwickelten Aerodynamik erweitern das fahrdynamische Potenzial. Dafür wird der CLE 646 Spezialanfertigung am Hauptsitz von AMG in Affalterbacher Manufakturqualität komplett neu aufgebaut.  

„Der Mercedes‑AMG CLE 646 Spezialanfertigung ist für mich der Inbegriff von AMG. Das Fahrzeug ist entstanden, weil rationale Ingenieure von einem sehr irrationalen Fahrzeug geträumt haben. Diesen Traum haben wir wahr werden lassen – in Form von maximaler Fahrdynamik und einem unvergleichlichen Fahrerlebnis.“
Dr. Stefan Weckbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes‑AMG GmbH und Leiter Geschäftsbereiche
 Mercedes‑Benz G‑Klasse & Mercedes‑Maybach 

„Der Mercedes‑AMG CLE 646 Spezialanfertigung setzt neue Maßstäbe mit seiner kompromisslosen Präsenz und Fahrdynamik. Durch den intensiven Einsatz von Carbon konnten wir eine besonders markante Formensprache realisieren, die sonst kaum möglich ist. Die selbstbewussten Proportionen und die Größe des Grills unterstreichen den Anspruch, ein Fahrzeug der Extreme zu präsentieren. Das Ergebnis ist ein Statement voller Performance und Charakter.“ 
 Bastian Baudy, Chief Design Officer Mercedes‑Benz Group AG 

 

Fahrdynamik als Entwicklungsauftrag

Am Anfang des Mercedes‑AMG CLE 646 Spezialanfertigung stand eine einfache Frage: Wie lässt sich ein CLE noch weiter in Richtung maximaler Fahrdynamik entwickeln? Dahinter stand jedoch kein klassischer Produktentwicklungsauftrag, sondern eine Idee innerhalb des AMG Entwicklungsteams. Ein kleines Team begann zunächst mit dem Aufbau eines Prototyps. Dabei ging es nicht um einzelne Performance-Maßnahmen oder ein konventionelles Sondermodell. Das Fahrzeug wurde als Gesamtsystem neu gedacht.  

Das aktuelle Mercedes‑AMG CLE Coupé dient dabei als technische Basis. Darauf aufbauend entstand in Affalterbach eine eigenständige Spezialentwicklung: mit mehr Leistung, einer gezielten Fahrwerksabstimmung, konsequentem Leichtbau und zahlreichen Karosseriemodifikationen. Das Fahrzeug wurde gegenüber dem Ausgangsmodell um rund 170 Kilogramm gewichtsreduziert; auch die Rohkarosserie wurde umfangreich angepasst. Das Ergebnis ist ein kompletter Neuaufbau in Affalterbacher Manufakturqualität – und damit die Grundlage für den Namenszusatz „Spezialanfertigung“. 

AMG 4,0‑Liter-V8‑Biturbomotor mit 646 PS 

Herzstück des CLE 646 Spezialanfertigung ist der grundlegend weiterentwickelte AMG 4,0‑Liter-V8‑Biturbomotor M177 EVO. Seine Leistung von 646 PS (475 kW) findet sich als namengebende Zahl in der Modellbezeichnung wieder. Das maximale Drehmoment des Aggregats beträgt 850 Nm und liegt in einem breiten Drehzahlbereich zwischen 2.500 und 4.500 U/min an. Die Flat-Plane-Kurbelwelle des Motors reduziert rotierende Massen, verbessert die Drehfreude und unterstützt ein agiles Ansprechverhalten, was durch ein entsprechendes Mapping unterstützt wird.  

Für einen stabilen Temperaturhaushalt auch bei hoher Belastung verfügt der Achtzylinder über drei Kühlkreisläufe: einen Hochtemperaturkreislauf für den V8 und je einen Niedertemperaturkreislauf für Ladeluft- und Getriebeölkühlung sowie für die 48V‑Komponenten. Im Mercedes‑AMG CLE 646 Spezialanfertigung wurden diese gezielt verstärkt, um die Kühlleistung auf ein besonders anspruchsvolles Anforderungsprofil mit Rennstreckeneinsätzen bis hin zu hohen Außentemperaturen auszulegen. 

Der charakteristische V8‑Sound wird durch eine spezielle High-Performance-Abgasanlage mit hohem Durchsatz und einer konsequent auf Emotionalität ausgelegten Klangcharakteristik verstärkt. Das Cold-End-Design entstand in Kooperation mit Akrapovič. Der Einsatz von Titan trägt zudem zur Gewichtsreduzierung bei. 

Vom Allradler zum Hinterradantrieb: Kraftübertragung exklusiv an die Hinterräder

Eine der grundlegendsten Änderungen betrifft den Antriebsstrang. Das AMG Performance 4MATIC+ System des Ausgangsfahrzeugs entfällt vollständig, der CLE 646 Spezialanfertigung überträgt seine Antriebskraft ausschließlich auf die Hinterachse. Der Wechsel zum Hinterradantrieb reduziert Gewicht und verändert zugleich den dynamischen Charakter des Fahrzeugs. Ein elektronisch geregeltes Hinterachs-Sperrdifferenzial sorgt durch eine bedarfsgerechte Sperrwirkung für eine optimale Drehmomentverteilung zwischen den Hinterrädern. Dies erhöht Traktion, Fahrstabilität und Fahrdynamik. Unter entsprechenden Fahrbedingungen kann es zudem kontrollierte Driftmanöver unterstützen. 

Kurze Schaltzeiten: das AMG SPEEDSHIFT TCT 9G Getriebe 

Das serienmäßige AMG SPEEDSHIFT TCT 9G Getriebe begeistert sportliche Fahrerinnen und Fahrer mit dynamischer Schaltcharakteristik und der emotionalen Zwischengasfunktion. Je nach gewähltem Fahrprogramm überzeugt es mit sportlich-schnellen oder komfortablen, kaum spürbaren Schaltvorgängen. Dank seiner neun verfügbaren Gänge befindet sich der Motor besonders häufig im optimalen Drehzahlbereich. Darüber hinaus vereint das AMG SPEEDSHIFT TCT 9G Getriebe Effizienz und Dynamik. Bei Bedarf wechselt das Wandlergetriebe per Mehrfachrückschaltung innerhalb kürzester Zeit in einen niedrigen Gang, um die volle Leistung des Motors abzurufen. Die generelle Charakteristik des Getriebes lässt sich via AMG DYNAMIC SELECT beeinflussen: Zur Wahl stehen unterschiedliche Fahrprogramme mit spezifischen Antriebseinstellungen.  

An den Hinterradantrieb angepasst ist auch die Launch Control des Mercedes‑AMG CLE 646 Spezialanfertigung. Den Spurt aus dem Stand auf Tempo 200 km/h absolviert das neue Mythos Modell in 11,4 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 310 km/h. 

Speziell entwickeltes Stahl-Gewindefahrwerk für präzises Handling

Auch das Fahrwerk wurde speziell für den Mercedes‑AMG CLE 646 Spezialanfertigung optimiert. Zum Einsatz kommt ein von Mercedes‑AMG gemeinsam mit KW automotive entwickeltes Stahl-Gewindefahrwerk. Es erlaubt eine besonders feinfühlige Abstimmung auf Fahrstil, Streckencharakteristik, persönliche Präferenz und Einsatzzweck.  

Herzstück des Fahrwerks ist die 4-Wege-Dämpfertechnologie mit unabhängig einstellbarer Low- und Highspeed-Zugstufe und -Druckstufe. Dadurch lässt sich das Fahrwerk präzise auf unterschiedlichste Anforderungen abstimmen. Die Lowspeed-Einstellungen nehmen gezielt Einfluss auf Karosseriebewegungen beim Bremsen, Beschleunigen und Einlenken. Dabei sorgt die performanceorientierte Abstimmung für ein messerscharfes Handling, mehr Rückmeldung und höchste Fahrstabilität. 

Die Highspeed-Einstellung beeinflusst das Ansprechverhalten bei schnellen Radbewegungen, wie beispielsweise durch Bodenwellen, Curbs oder Fahrbahnunebenheiten. Das Ergebnis ist eine außergewöhnliche Balance aus direkter Fahrzeugrückmeldung, hoher Aufbauruhe, maximaler Traktion und souveräner Kontrolle, selbst unter höchsten dynamischen Belastungen. Dabei reagieren die Dämpfer ohne spürbare Verzögerung auf jede Fahrbahnanregung und vermitteln dem Fahrer ein Höchstmaß an Präzision und Vertrauen. 

AMG Keramik-Hochleistungs-Verbundbremsanlage für hohe Bremsperformance

Die AMG Keramik-Hochleistungs-Verbundbremsanlage ist auf hohe Belastungen ausgelegt und ermöglicht konstante Verzögerungswerte – auch bei intensiver Nutzung auf der Rennstrecke. Fester Bestandteil des Bremssystems und speziell auf dem Race Track von Vorteil ist außerdem eine speziell für den Mercedes‑AMG CLE 646 Spezialanfertigung entwickelte Bremsenkühlung mit großen Lufteinlässen im Frontstoßfänger und Luftleitelementen in der Achse, welche die Wärmeabfuhr aus dem System deutlich steigern.  

An der Vorderachse kommen innenbelüftete und gelochte Keramikbremsscheibe in der Größe 420 x 40 Millimeter mit 6‑Kolben‑Festsätteln und Langfaser-Technologie zum Einsatz. Die beim Bremsen in der Reibfläche entstehende Wärme wird dadurch schneller in den Kühlkanal der Scheibe abgeleitet und sorgt für niedrigere Bremsbelagtemperaturen. An der Hinterachse sind ebenfalls innenbelüftete und gelochte Keramikbremsscheibe in der Größe 360 x 32 Millimeter mit 1‑Kolben‑Faustsätteln montiert.  

Die Anlage reduziert gegenüber einer konventionellen Bremsanlage das Gewicht und damit die ungefederten Massen. Davon profitieren Fahrdynamik und Einlenkverhalten. Dank der Lackierung der Bremssättel in Gold ist die Bremsanlage als High-Performance-Komponente erkennbar. 

Eigenständiger Auftritt: Breitbau-Karosserie mit umfangreichen Carbon-Komponenten

Die Karosserie des Mercedes‑AMG CLE 646 Spezialanfertigung wurde konsequent auf maximale Fahrdynamik und Performance ausgelegt. Der umfassend modifizierte Rohbau steigert die Steifigkeit der Fahrzeugstruktur und schafft die Grundlage für das außergewöhnliche Leistungspotenzial des Fahrzeugs. Zahlreiche Serienkomponenten wurden durch konsequent auf den Einsatz auf Straße und Rennstrecke ausgelegte Lösungen ersetzt. 

Ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist die deutlich verbreiterte Spur. Dafür wurde der Rohbau gezielt verstärkt und verbreitert. Das Ergebnis sind zusätzliche 60 Millimeter an der Vorder- und Hinterachse. Die breitere Spur verbessert die Fahrstabilität, erhöht das Potenzial für hohe Kurvengeschwindigkeiten und ermöglicht den Einsatz besonders breiter Räder und Reifen. 

Carbon kommt für die Kotflügelverbreiterungen mit integrierten Lüftungsschlitzen, die neu gestaltete Frontschürze mit großen Lufteinlässen, die Längsträgerverkleidungen, die Motorhaube mit zentraler Kaltluftansaugung, das Dach sowie die neu entwickelte Heckschürze mit Diffusor zum Einsatz. Auch der versteifte Kofferraumdeckel und der auf zwei Trapezabstützungen montierte, manuell einstellbare Heckflügel bestehen aus Carbon. Die hinteren Seitenscheiben und die Heckscheibe sind aus Polycarbonat gefertigt. Eine leichtere 12‑Volt-Starterbatterie trägt ebenfalls zur Reduzierung des Fahrzeuggewichts bei. 

Aus diesen technischen Anforderungen entsteht die unverwechselbare Formensprache des Fahrzeugs. Die markanten Carbon-Kotflügelverbreiterungen schaffen Platz für exklusive AMG Performance Schmiederäder der Dimension 11,0 J x 20 an der Vorderachse und 12,0 J x 20 an der Hinterachse. Die Reifen messen 305/30 ZR 20 vorn beziehungsweise 335/30 ZR 20 hinten und basieren auf einer Weiterentwicklung der Technologie des Mercedes‑AMG ONE. Ihr eigenständiges Design bleibt exklusiv dem Mercedes‑AMG CLE 646 Spezialanfertigung vorbehalten. 

Der kraftvolle Auftritt wird durch die exklusive Lackierung zusätzlich betont. Die Frontpartie präsentiert sich in Mojavesilber magno, während die Karosserie ab der B-Säule in Obsidianschwarz magno ausgeführt ist. AMG Wappen auf Fahrer- und Beifahrertür unterstreichen den besonderen Charakter der Spezialanfertigung. Die Fahrhöhe ist ebenfalls konsequent auf Performance ausgelegt: Das Fahrzeug ist an der Vorderachse um 22 Millimeter und an der Hinterachse um 16 Millimeter abgesenkt. 

Mehr Torsionssteifigkeit, mehr Präzision

Für die außergewöhnliche Fahrdynamik des Mercedes‑AMG CLE 646 Spezialanfertigung wurde die Karosseriestruktur gezielt auf höchste Belastungen ausgelegt. Zusätzliche Verstärkungen und ein integrierter Überrollbügel erhöhen die Steifigkeit des Aufbaus deutlich. Davon profitieren insbesondere Präzision, Fahrstabilität und Rückmeldung bei sportlicher Fahrweise. Die Maßnahmen schaffen die Basis dafür, das enorme Performance-Potenzial des Fahrzeugs auf Straße und Rennstrecke voll auszuschöpfen. 

Abgestimmtes Aerodynamik-Konzept für den Rennstreckeneinsatz

Auch die Aerodynamik wurde für den Mercedes‑AMG CLE 646 Spezialanfertigung gezielt für den fahrdynamischen Aufritt entwickelt. Frontdiffusor, Kotflügel Louvers, Unterbodenmaßnahmen und Heckflügel bilden ein abgestimmtes Gesamtsystem.  

Der Frontdiffusor lässt sich für die maximale Differenzierung zwischen Alltagstauglichkeit und Rennstreckeneinsatz manuell mit drei Stellschrauben in zwei Stufen einstellen („Street“ und „Race“ – „Race“ ausschließlich für den Einsatz auf der Rennstrecke).  

Im nach unten ausgezogenem Zustand (Stellung „Race“) bildet sich unterhalb des Vorderwagens ein Frontdiffusor aus. Seine Form entspricht einem umgedrehten Flügelprofil, beschleunigt den Luftstrom am Unterboden und erzeugt den sogenannten Venturi-Effekt. Dadurch wird der Abtrieb an der Vorderachse erhöht. Die Vorteile machen sich in der Lenkung bemerkbar: Der Mercedes‑AMG CLE 646 Spezialanfertigung lässt sich bei hohen Geschwindigkeiten präzise in Kurven dirigieren und fährt spurstabil. Besonders beim schnellen Einlenken und bei hoher Querbeschleunigung reagiert das High-Performance-Coupé agil, mit klarem Feedback im Lenkrad. 

In Kombination mit dem ausgefahrenen Frontdiffusor lässt sich der mittlere Bereich des Carbon-Heckfügels manuell verstellen, um auf der Rennstrecke den Abtrieb auf der Hinterachse weiter zu erhöhen und somit die richtige Aerobalance zu erzielen.  

Geöffnete Louvers in den verbreiterten Kotflügeln tragen zur Entlüftung des Radhauses und damit zur Erhöhung des Abtriebs bei. Ein Novum sind die Kanäle neben den Scheinwerfern, welche die Luft gezielt um über das Radhaus durch die Louvers leiten.  Zusätzlich optimieren Flics an den Seiten der Frontschürze den Luftstrom, wodurch sich nicht nur der Abtrieb an der Vorderachse erhöht, sondern auch die Bremsenkühlung verbessert. 

Die aerodynamische Feinarbeit erstreckt sich nicht nur auf die sichtbaren Anbauteile, sondern auch auf die vielen Details an der Unterbodenverkleidung, die sowohl aerodynamische als auch thermische Anforderungen erfüllt. Durch Anpassungen im Kühlkonzept kann der vordere Unterboden nahezu geschlossen bleiben. Der flache Unterboden ist mit speziell gestalteten Längsfinnen ausgerüstet. Die Luftleitelemente beschleunigen lokal die Strömung und tragen zur weiteren Erhöhung des Abtriebs bei. In Summe resultieren sie in einem Abtriebsniveau von deutlich über 250 Kilogramm bei Höchstgeschwindigkeit. 

Mercedes-AMG CLE 63 646 Spezialanfertigung Myhtos Series
massiv verbreiteter hinterer Kotflügel

Fein dosierbare AMG TRACTION CONTROL

Für den Einsatz auf abgesperrten Strecken im ESP OFF Modus bietet die AMG TRACTION CONTROL dem Fahrer die Möglichkeit, sich individuell bei der Kontrolle der hohen Antriebskraft unterstützen zu lassen – ohne ESP-Stabilisierungseingriffe. Die Traktionskontrolle lässt sich fein gestuft einstellen und hält so die passende Einstellung bereit, je nachdem, wie hoch die Reifentemperatur ist, oder wie stark sich Fahrerin und Fahrer an den Grenzbereich herantasten. Die AMG TRACTION CONTROL wurde sorgfältig auf die Anforderungen im Mercedes‑AMG CLE 646 Spezialanfertigung abgestimmt und ermöglicht es, den Schlupf an der angetriebenen Hinterachse in neun Stufen vorzuwählen.  

Im Sinne eines besonders unmittelbaren Fahrerlebnisses wurden auch Infotainment- und andere Funktionen reduziert. So entfallen im CLE 646 Spezialanfertigung sämtliche Assistenz- und Komfortfeatures wie zum Beispiel der Einpark-Assistent PARKTRONIC. 

Konsequenter Leichtbau auch im Innenraum

Auch das Interieur des Mercedes‑AMG CLE 646 Spezialanfertigung ist konsequent auf Leichtbau und Fahrdynamik ausgerichtet. Die Rücksitze wurden ebenso entfernt wie Akustik-Dämmmaterialien. Komfortfeatures entfallen und das Soundsystem wurde aus Gewichtsgründen reduziert. Durch den Entfall von Fahrprogrammen und Assistenzsystemen konnte auch die Zahl der Bedienelemente am AMG Performance Lenkrad verringert werden. Das Lenkrad mit der typischen abgeflachten Form aus dem Motorsport liegt dank des Bezugs aus Mikrofaser DINAMICA sicher in der Hand.  

Einzug halten ultraleichte Highend-Rennschalensitze mit ausgeprägtem Seitenhalt und ein Überrollbügel, der die Torsionssteifigkeit der Karosserie erhöht und damit auch positiv auf die Fahrdynamik des Mercedes‑AMG CLE 646 Spezialanfertigung einzahlt. Hinzu kommen Leichtbau-Türverkleidungen aus Carbon. Im optionalen Performance-Paket fixieren Sechspunkt-Gurte Fahrer und Beifahrer sicher in ihren Sitzen. 

Das Fahrzeug auf Basis eines CLE 53 wird in Affalterbach von Hand umgebaut. Es knüpft damit an die jahrzehntelange Tradition exklusiver Manufakturfertigung an, aus der Ikonen wie der AMG 300 CE 6.0 „The Hammer“ hervorgegangen sind.  

Limitiertes Sammlerstück mit Rennstrecken-Fokus

Der Mercedes‑AMG CLE 646 Spezialanfertigung ist das zweite Modell der hochexklusiven Mercedes‑Benz Mythos Serie, die für besonders exklusive Sammlerfahrzeuge in streng limitierter Auflage steht. Auf den nur 250‑mal gebauten Mercedes‑AMG PureSpeed – einen offenen Zweisitzer ohne Dach und Windschutzscheibe – folgt nun mit dem Mercedes‑AMG CLE 646 Spezialanfertigung ein auf 30 Einheiten limitiertes, straßenzugelassenes Fahrzeug mit klarem Rennstrecken-Fokus. Es verbindet einen eigenständigen Auftritt, hohe Performance und ein besonders unmittelbares Fahrerlebnis und schafft so ein äußerst begehrliches Produkt – so sehr, dass das Fahrzeug bereits vor Weltpremiere ausverkauft ist.                                                                                                                                                                                                                      

Die wichtigsten technischen Daten im Überblick                                                                                                                                                                                                                                                   

Mercedes-AMG CLE 646 Spezialanfertigung

Motor

 

V8-Motor mit Biturbo-Aufladung und integriertem Starter-Generator (ISG)

Hubraum

cm3

3.982

Nennleistung 

kW/PS

475/646 

bei

1/min

6.000-6.250

Nenndrehmoment

Nm

850

bei

1/min

2.500-4.500

Nennleistung ISG

kW/PS

17 kW/23 PS

Nenndrehmoment ISG

Nm

205

Antrieb

 

Hinterradantrieb

Getriebe

 

AMG SPEEDSHIFT TCT 9G

Länge/Breite/Höhe

mm

4.949/1.987/1.420

Radstand

mm

2.875

Leergewicht fahrfertig (DIN)

kg

1.895

Zulässiges Gesamtgewicht

kg

2.130

Gewichtsverteilung Vorderachse/Hinterachse

% 

56/44

cW-Wert Street/Track

 

0,402/0,417

Reifen vorne/hinten

 

305/30 ZR 20 / 335/30 ZR 20

Räder vorne/hinten

 

11,0 J x 20 / 12,0 J x 20

Höchstgeschwindigkeit

km/h

310 

Beschleunigung 0-100 km/h 

s

3,9

Beschleunigung 0-200 km/h

s

11,4

Beschleunigung 0-300 km/h

s

36,8/36,2 (Track / Street)

Energieverbrauch kombiniert

l/100 km

15,8

CO₂-Emissionen kombiniert

g/km

359

CO₂-Klasse1

 

G

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17 Responses

  1. Weiß nicht ob das den potentiellen Kunden gefällt. Was so aussieht muß richtig Wumms haben. Eine ordentliche Schippe PS,/KW, Nm mehr als bei den bisherigen wäre angemessen. Dann gibt’s schnellere Beschleunigung, auch bei niedrigen Drehzahlen ohne runterschalten und einen höheren Top Speed.

    1. Ich schätze, mehr ist bei dem Motor in diesem relativ kleinen Fahrzeug thermisch einfach nicht drin gewesen. Und immerhin läuft er ja 310 km/h und die 646 PS sind die außerdem die höchste Leistung, die der M177 je in irgendeinem Fahrzeug serienmäßig hatte.

  2. Autos, die die Welt einfach nicht mehr braucht meines Erachtens…

    Selbst schon ein Mercedes-AMG GT 55 4-Türer hat mit 816 PS weit mehr Leistung… und kostet wahrscheinlich auch noch viel weniger… und ist für jeden verfügbar, der einen haben will…

    Aber daran sieht man einfach schön, wie am Ende die Verbrenner-Technologie ist… der Verbrenner ist „ausentwickelt“, wenn man das so bezeichnen kann…

    Im Elektrobereich wird immer wieder Innovation und Verbesserungen geben… da fängt die coole Reise erst an…

    jm2c

    1. Nimmt man allein den 0-100 Wert sieht man das der CLA AMG dem Klassenhöheren!! CLE AMG 0,9 sec abnimmt, das ist heftig!

      Vermutlich werden es von 0-200 mehr als 1 sec sein…

      Und ich sehe es wie du, der Verbrenner hat ausgedient es ist nur noch eine Frage der Zeit bis der gesamte Markt es begreift… den im Gegensatz zum Verbrenner steht der BEV am Anfang seiner Entwicklung.

    2. Gut zusammengefasst.
      Beispiel: Schon unser EQE53 hat mehr Leistung, mehr Drehmoment kontinuierlich ab Start und beschleunigt deutlich schneller.
      Und das ist jetzt kein TOTL-Ltd-Edition-Modell sondern ein Alltagsfahrzeug.

  3. „Der Wechsel zum Hinterradantrieb reduziert Gewicht und verändert zugleich den dynamischen Charakter des Fahrzeugs.“
    („verändert“ > in diesem Fall: zum Negativen)

    „Die hinteren Seitenscheiben und die Heckscheibe sind aus Polycarbonat gefertigt. Eine leichtere 12‑Volt-Starterbatterie trägt ebenfalls zur Reduzierung des Fahrzeuggewichts bei.“
    (kleinere Batterie / kann man machen – wird sowieso NIE bei kalten Temperaturen gefahren/gestartet werden – DA in klimatisierten Sammlergaragen sein Dasein fristend)

    Selbst DAS hat die Sache nicht verbessert – bzw. sogar weiter VERSCHLIMMERT.
    (da hinten weiteres Gewicht WEG-genommen)

    DIESE technischen Daten, insbesondere die HORREND MIESE Gewichtsverteilung v/h = 56 : 44 sagen schon ALLES
    aber auch die (wieder mal) irritierende Angabe „Leergewicht fahrfertig nach DIN = 1.895 kg“, und das DAMIT vertuschende „EU-Leergewicht 1.895 + 75 = 1.970 kg“
    aber, egal wie: effektive Zuladung = 235 kg (neben einem 75-kg-Fahrer also 160 kg)
    Auszug:
    Leergewicht fahrfertig (DIN) kg 1.895 / Zulässiges Gesamtgewicht kg 2.130
    Gewichtsverteilung Vorderachse/Hinterachse % 56/44
    cW-Wert Street/Track 0,402/0,417 [euer ERNST: cW = 0,402 ???
    – ich weiß schon: ABTRIEB hinten ist enorm wichtig, erst recht bei Tempo 310 km/h – der erste Audi TT lässt grüßen]

    Energieverbrauch kombiniert l/100 km 15,8
    CO₂-Emissionen kombiniert g/km 359
    also angemessen, dass es vorne nur 1 Stern gibt – und hinten auch nur 2, in den Leuchteneinheiten.

      1. Man muss dem 100.000e km-Mitforisten aber schon neidlos zugestehen dass er sehr faktenbasiert argumentiert. Der Rest (mich eingeschlossen) neigt ja eher zu verkürzter Darstellung, Ironie oder gleich Polemik.

  4. Ralf sagt: – 11.09.2026 um 22:58 Uhr
    „Du bist schon ein Bot, oder?“ [KLAR, weil diese & KI ja SOOO schlau sind]
    Bernhard sagt: – 13.09.2026 um 13:37 Uhr
    „Man muss dem 100.000e km-Mitforisten aber schon neidlos zugestehen dass er sehr faktenbasiert argumentiert. Der Rest (mich eingeschlossen) neigt ja eher zu verkürzter Darstellung, Ironie oder gleich Polemik.“
    [SCHÖN – und gut erkannt, SOFERN diese keine IRONIE gewesen ist, deinerseits, diese Äußerung]
    Julian Schmitz sagt: – 12.09.2026 um 19:47 Uhr
    „Naja ein Rennwagen soll ja Downforce generieren. Ein Formel 1 Auto hat einen cW-Wert von 0,7.“
    [habe auch nichts Anderes gesagt; ]
    aber EINIGEN passt es eben nicht, wenn ich hier öfters mal allen Grund sehe, nicht einfach NUR der PR-Abteilung nachzuplappern – und vielmehr versuche, ein neutraleres und wahrhafteres Bild zu erzeugen.
    Zum Thema:
    Aber es ist eben ein (von einer Komfortkutsche namens CLE Coupé) abgeleiteter Sportwagen, welcher erheblich verbreitert daherkommt, und dann noch die ANTI-cW-Wert-Hutze auf der Motorhaube trägt
    (die natürlich sein muss – NICHT, dass es ihm SO ergeht wie einst einem simplen SL 600 V12 mit 408 PS, der so eng verbaut war – und ungekühlt war – dass die wenigen, die es gab, einen sehr schnellen und vorzeitigen HITZETOD starben, insbesondere auch die verbaute Elektronik im Motorraum; in der S-Klasse Lim. trat dieses Problem dieses in PANIK entwickelten & nachträglich hineingefriemelten Motors seltener auf; es MUSSTEN ja statt 300 PS beim BMW 7er V12 Jahre zuvor nun 300 kW werden, egal wie – „wir können alles, nur kein Hochdeutsch“ = Werner Niefer)

    Und diese Verbreiterungen bringen ZUDEM eine Zunahme der „projizierten Stirnfläche“, also des Wertes „A“ innerhalb des alleine maßgeblichen Produktes „cW x A“, mit sich.
    Es ist also nicht nur der reine cW-Wert, welcher sich nun wirklich extremst (d.h. von 0,26 / CLE Standard auf 0,402 / bzw. 0,417) VERSCHLECHTERT hat.
    DAS sind 55 bzw. 60 % mehr.
    Und inkl. „A“ landen wir dann bei vielleicht + 80 % „Verböserung“.

    Es soll mir keiner jemals wieder kommen, Rennsport brächte heutzutage noch IRGENDETWAS für die Serie / Serienentwicklung [es gibt Windkanäle], insbes. nicht bzgl. der Aerodynamik – ALLES nur für´s Marketing.
    UND:
    Es braucht mir niemals wieder irgendjemand über die Verbrauchswerte der G-Klasse (G 63 AMG) herzuziehen.
    Diese SCHRANKWAND ist nämlich besser !

    Ich hatte mal die Gelegenheit, einen etwas älteren Formel-1-Rennwagen auf topfebenem Boden (in einem Showroom beim Händler) vor und zurück zu bewegen – mit 2 Fingern (!!) auf den Reifen – KEINERLEI Kraftaufwand nötig !! Rollwiderstand praktisch NULL; dies nur als Hinweis, wie hier optimiert wurde und wird.
    Und wie zierlich dieser war !! also einen bald verschwindend kleinen „A“-Wert der hatte – egal, wie nun der cW-Wert an sich gewesen sein mag. [die (angeblichen) 0,7 sind also KEIN stichhaltiges Argument]

    Man betrachte NUR MAL den „Technologieträger EQXX“ (von 2022), mit einem cW-Wert von 0,17 – NIX 0,70 von Julian.
    Oder den über 300 km/h schnellen „AMG GT XX“ (von 2025), mit einem cW-Wert von immerhin noch 0,19.
    Soviel ergänzend dazu.

  5. Sammler freuen sich über die Limitierung, den hohen Preis und das aggressive Design, ansonsten technisch aber ziemlich peinlich. Der würde völlig gegen den Corvette C8 ZR1/ZR1X untergehen. Selbst ein Porsche 911 Turbo S bzw. eine Abwandlung davon kann vielleicht mithalten, und das ist ein Autobahn-Gran-Turismo-Fahrzeug

    1. Übrigens zeigt das wie geil die neuen E-Modelle von AMG sind (oder auch von Porsche, auch wenn das hier nichts zu suchen hat). Der CLA AMG gibt ja schon ordentlich Druck, C-Klasse AMG wird da schon richtig krass.

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