IAA-News: AMG GT 63 S E Performance weitere Details

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JESMB konnte über die E Performance von AMG Strategie weitere Details erfahren

Mercedes-AMG hat auf der IAA 2021 die Serienversion vom AMG GT 63 S E Performance (X290) präsentiert. Die Bestellfreigabe erfolgt Anfang 2022.

Er ist der Vorbote der neuen AMG E Performance Strategie, die auch in weitere Modelle wie SL und C-Klasse kommen.

Im GT wird der P3-Plug-in-Hybrid mit dem 639 PS starken V8-BiTurbo gekoppelt und leistet somit 843 PS und beschleunigt in 2,9s auf 100 km/h und in weniger als 10s auf 200 km/h.

An der Hinterachse ist zu den 639 PS vom V8 noch ein 204 PS starker E-Motor installiert.

Warum fährt der AMG GT 63 S E Performance nur 12 km ?

Der Engpass ist die Batterie. Warum leistet ein EQS 53 AMG mit 761 PS diese Werte nur bei einem Batteriestand von über 80% ? Warum hat ein GLC / E-Klasse Plug-in-Hybrid „nur“ 122 elektrische PS, während im GLE der identische E-Motor 136 PS leistet.

Beim E-Motor gibt es einen Zusammenhang von Batteriegröße und maximaler Leistungsabgabe. Je größer die Batterie desto mehr Leistung kann eine Batterie als Peak-Wert abgeben.

Im EQS AMG sind es 560 KW zu 107,8 kWh. D.h. ein Verhältnis von etwas über 5.

Beim EQA 350 4matic sind es 3,3. Und bei einem Plug-In-Hybrid der E-Klasse sind es 6,7. Daher wird beim Plug-in-Hybrid auch auf einen anderen Zelltyp zurückgegriffen. Hier kommen Power-Zellen, bei reinen E-Autos dagegen Volumenzellen zum Einsatz. Beim AMG E-Performance P3-Plug-in-Hybrid ist das Verhältnis mit 24,6 richtig krass. D.h. aus einer 6,1 kWh Batterie können 150 KW also 204 PS abgerufen werden. Die Batterie soll schließlich leicht bleiben. Daher hat AMG für die Batterie ein spezielles Kühlkonzept entwickelt, dass die Batteriezellen nicht zu sehr stresst.

Aber das Verhältnis wird mit sinkendem SoC (Batterieladezustand) schlechter. D.h. eine Batterie mit einem Ladezustand von 20% kann nicht mehr die volle Peak-Leistung bringen. Beim AMG E Performance beträgt die Dauerleistung 70 KW. Bei Mercedes-AMG steht die Fahrdynamik im Vordergrund. D.h. die Ingenieure von AMG haben die Batterie so appliziert, dass man nicht so weit rein elektrischen fahren kann (nur 12 km nach WLTP). Nicht weil dann der Strom alle wäre, sondern damit der SoC noch hoch genug ist, damit auch weiterhin die volle Dauerleistung von 70 KW anliegt und die Systemleistung nicht einknickt.  

Weitere Derivate vom P3 Plug-in-Hybrid folgen in der C-Klasse, GLC (ab X254), SL und S-Klasse.

Warum hat Mercedes-AMG nicht den M256 als weiteren Motor als Baustein für den P3-Plug-in-Hybrid Baukasten verwendet?

AMG hat sich dazu entschieden, da der 6-Zylinder M256 nur als Entry-Performance Motor in den 53er Modellen verwendet wird, weil es kein echter AMG Motor ist. Die 4-Zylinder M139 sind von AMG entwickelt und werden von AMG nach dem Prinzip One-Man-One-Engine gebaut.

Zudem hat der M139 R4 die gleiche Bauraumlänge wie ein V8. Der R6 ist Bauart-bedingt länger. Die neue C-Klasse (W206) wurde vom Werk in Sindelfingen nicht für die Aufnahme von 6-Zylinder Motoren vorgesehen.

Ein genauer Zeitplan für die weiteren Derivate wird derzeit noch nicht kommuniziert.

Wie auf dem obigen Schaubild zu erkennen sitzt die Batterie über dem E-Motor (inkl. 2 Gang-Getriebe). So entsteht wieder ein Stufe im Kofferraum.

(Fotos jesmb.de)

AMG GT 63 S E Performance mit 843 PS im Video

Das AMG P3-Plug-in-Hybrid Layout im Video

AMG GT 63 S E Performance mit 843 PS

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