Faszination Mercedes SL beim Pebble Beach Concours d’Elegance

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Mehrere historische SL bereichern das Event – doch der neue SL (R232) wird noch nicht gezeigt

 

Erlesener geht es kaum: Bei der Monterey Car Week auf dem Gelände des Golfclubs von Pebble Beach werden Jahr für Jahr die exklusivsten und spektakulärsten Klassiker der Automobilhistorie präsentiert, bewundert, prämiert und mitunter für Rekordsummen versteigert. Mercedes-Benz wird auch in diesem Jahr (12. bis 15. August 2021) mit mehreren Fahrzeugen vertreten sein. Im Mittelpunkt steht die Geschichte des Mercedes-Benz SL. Vertreter mehrerer Generationen dieser faszinierenden Sportwagen sind in Pebble Beach zu sehen – die Spanne reicht vom 300 SL Rennsportwagen aus dem Jahr 1952 über den legendären 300 SL Roadster von 1957 bis zu einem SL 55 AMG aus dem Jahr 2003. Die Tradition lebt: Die neueste SL-Generation (R 232) folgt bald (für die IAA ist er aber auch nicht genannt worden, dort stehen fast nur Mercedes EQ Modelle).

Mercedes SL R232 Interieur
Mercedes SL (R232) Interieur

Die Geburt der SL-Sportwagen: Zu den USA haben die Sportwagen von Mercedes-Benz eine sehr enge Verbindung. Bereits im Jahr 1953 ist der die USA emigrierte Max E. Hoffman überzeugt von den guten Chancen eines Sportwagens von Mercedes-Benz auf dem amerikanischen Markt. Der Importeur der Marke für die östlichen US-Staaten reist nach Untertürkheim, um für seine Idee zur Ergänzung des Modellangebots zu werben. Aus dem Protokoll einer Vorstandssitzung am 2. September 1953 geht hervor: „Man erwarte in den USA von Mercedes-Benz, welche Firma einen besonders guten Namen drüben hat, unter allen Umständen einen Sportwagen, der alleine die Existenz-Grundlage für die Händler-Organisation geben kann.“ Die Gespräche führen zu zwei Modellen, dem 190 SL (W 121) und dem 300 SL (W 198). Und Max E. Hoffman soll recht behalten: Allein 1954 und 1955 werden 85 Prozent der 996 gebauten 300 SL Coupé in die USA exportiert. Im gesamten Produktionszeitraum liefert Mercedes-Benz mehr als die Hälfte aller 300 SL nach Nordamerika. Die nachfolgenden SL-Baureihen schreiben diese Erfolgsgeschichte fort. Viele der bestens gepflegten Exemplare sind regelmäßig in Pebble Beach zu sehen.

Mercedes-Benz Classic in Pebble Beach: Rund um den Concours d’Elegance stellt Mercedes-Benz Classic sechs Fahrzeuge aus der SL-Historie vor.

  • Mercedes-Benz 300 SL Rennsportwagen (W 194) #5: Mit genau diesem Fahrzeug belegt Rudolf Caracciola, dreimaliger Europameister der Silberpfeilära von 1934 bis 1939, bei der Mille Miglia 1952 den vierten Rang. Hermann Lang, Europameister 1939, wird 1952 mit diesem 300 SL Zweiter bei der Carrera Panamericana.
  • Mercedes-Benz 300 SL (W 194) #11: der für die Saison 1953 weiterentwickelte Rennsportprototyp – ein absolutes Einzelstück.
  • Mercedes-Benz 300 SL Roadster (W 198), 1957
  • Mercedes-Benz 280 SL „Pagode“ (W 113), 1969
  • Mercedes-Benz 380 SL (R 107), 1982
  • Mercedes-Benz SL 500 (R 129), Sondermodell für die USA „Silver Arrow Edition“, 2001
  • Mercedes-Benz SL 55 AMG (R 230), 2003

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