Mercedes C-Klasse mit bis zu 14 Plug-in-Hybrid Varianten

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Mercedes (inkl. AMG) baut die Plug-in-Hybrid Varianten in der C-Klasse in 2021 und 2022 massiv aus

Die neue C-Klasse überzeugt durch ihr gelungenes und hochwertiges Interieur mit vielen Anleihen von der neuen S-Klasse (bspw. Digital Light, Hinterachslenkung und ein großes MBUX Display).

Ola Källenius will den xEV (PHEV Plug-in-Hybrid und BEV Battery Electric Vehicle) Anteil deutlich steigern. Dabei soll die neue C-Klasse W206/S206 deutlich helfen.

Vorbehaltlich der finalen Freigabe für die einzelnen Märkte gibt es in Summe 12 Plug-in-Hybrid Varianten plus 2 Plug-in-Hybrid Varianten von AMG für die Baureihe 206 bis Ende 2022 erscheinen. Damit wären es noch einmal deutlich mehr als bei der E-Klasse (dort werden derzeit 7 Plug-in-Hybrid Varianten angeboten).

Mercedes-Benz P2-Plug-in-Hybrid Versionen:

Grundsätzlich werden sie mit einem 129 PS/440 NM starken Elektromotor zwischen Verbrennungsmotor und Getriebe gekoppelt. Dazu gibt es eine 25,4 kWh große Batterie ohne eine hässliche Stufe im Kofferraum. So sind immer Reichweiten von rund 100 km nach WLTP möglich.

Auf der Verbrennerseite wird es 2 Versionen mit dem M254 DE 20 AL (Benziner) geben sowie eine Version mit dem OM654M (Diesel). Zudem werden die Plug-in-Hybrid Versionen als Heckantrieb und 4matic sowie als Limousine und T-Modell zu haben sein.

Somit ergeben sich bis zu 12 Mercedes-Benz C-Klasse Plug-in-Hybrid Modelle:

C 300e (204+129 PS)
C 300e 4matic (204 +129 PS)
C 400e (258 +129 PS)
C 400e 4matic (258 +129 PS)

C 300de (200 +129 PS)
C 300de 4matic (200 +129 PS)

Diese 6 Modelle gibt es dann auch noch im T-Modell.

Das heißt die Plug-in-Hybrid Modelle basieren auf dem C 200, C 300 (wobei die Leistung des Verbrennungsmotors noch nicht final bestätigt ist) sowie dem C 220d.

Los geht es mit dem C 300e als Limousine mit Bestellfreigabe am 20.07.2021 (Auslieferung September 2021). Im September erhält dann das T-Modell als C 300e die Bestellfreigabe.

Mercedes C-Klasse Plug-in-Hybrid Kofferraum nun besser nutzbar

Bei AMG kommt das P3-Plug-in-Hybrid Layout zum Tragen

Der C 63e AMG 4matic+ E Performance wird in der Limousine und T-Modell Anfang/Frühjahr 2022 erscheinen.

Er basiert auf einem über 450 PS starken 2,0 Liter M139 mit E-Turbolader sowie einem Elektromotor (204 PS) mit 2-stufigen Getriebe an der Hinterachse. Das sorgt für eine kurzzeitige Systemleistung (10s) von 653 PS sowie einer Dauerleistung von rund 545 PS (wenn die Batterie geladen ist).

Dabei ist die Ausrichtung des AMG P3-Plug-in-Hybrid eine völlig andere als bei den Mercedes-Benz P2 Plug-in-Hybrid Varianten. Die AMG Batterie ist mit 6,1 kWh (nutzbar 4,8 kWh) deutlich kleiner als die 25,4 kWh Batterie der Mercedes Plug-in-Hybrid Modelle. Die elektrische Reichweite wird hier bei rund 25 km liegen. Damit sind die C 63e Modelle nicht berechtigt ein E-Kennzeichen zu tragen. Der Fokus liegt hier deutlich auf einer hohen Performance bei geringem Gewicht. Durch die Lastpunktverschiebung (bspw. Anbremsen vor Kurven) wird die Batterie durch den Verbrennungsmotor durch die sogenannte Lastpunktverschiebung zusätzlich zur herkömmlichen Rekuperation geladen.

 

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4 Antworten

  1. Hallo, finde ich schon ganz chic. Auch wenn mir 150km und ein noch klei erer Motor noch lieber gewesen wären. Und 100km aus 25kWh ist leider extremst wenig. Schade, dass da nicht mehr geht.

    1. Hi Ville,

      die 25,4 kWh sind die GEsamtkapazität. D.h. netto-nutzbar ist etwas weniger. Ich gehe davon aus, dass es wie in der MFA2 Modellen, daher keine 12 Volt Batterie mehr gibt. Es wird also nicht die gesamten 25,4 kWh für das elektrische Fahren freigegeben. Zudem erhöht sich dadurch auch die Anzahl der Ladezyklen und erfüllt so die Mercedes typischen Tugenden.
      100 km ist ja derzeit das non-plus-ultra in dieser Klasse.

      In 2025 müsste ja dann die Mopf des 206er anstehen. Wer weiß wo die Batterie-Technologie dann ist.
      Aus meiner Sicht sind die 206er PHEV Modelle schon Benchmark. Sie können DC via CCS geladen werden in 20 min auf 80%, haben zudem noch optional einen 11 KW AC Lader und eine 100 km Reichweite. Dazu ist der KOfferraum nun viel besser nutzbar.

      Für mehr elektrisches FAhren wäre vielleicht dann schon der EQE (Premiere im September 2021) interessant. Er ist ja ein reines E-Auto.

      Viele Grüße
      Julian

  2. Ok, dann habe ich das mit dem 12 Volt Anlasser verwechselt:

    Erstmals bei Mercedes-Benz erfolgt der Zustart des Verbrenners ausschließlich durch die E-Maschine, die Kompakt-Hybriden besitzen keinen separaten 12-Volt-Starter („Anlasser“).

    Beim 250e ist das Brutto/Nettoverhältnis mit 15,4 zu 10,8 kWh relativ groß, weil der 250e durch seinen auf der B-Säule endenden Auspuff immer im E-Modus starten muss.

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