Mercedes Produktion ab 2022 CO2-neutral

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Mercedes bezieht ab 2022 CO2-freien Strom – damit kommen Elektroautos ohne CO2-Rucksack auf die Welt

Oft wurde Elektroautos vorgeworfen sie rechnen sich aus CO2-Sicht nicht, da die Batterieherstellung so Strom bzw. CO2 intensiv ist das man je nach Akkugröße 50.000 bis 150.000 km mit einem Elektroauto fahren muss bis man den Break-Even Punkt gegenüber einem Verbrenner erreicht hat.

Mercedes macht nun Nägel mit Köpfen entkräftet eine solche Diskussion mit CO2-freiem Strom für alle Produktionsstandorte. Neben zahlreichen Solaranlagen, bspw. auf der Factory 56, wird nun echter Grünstrom aus Windkraftanlagen, Solarparks und Wasserkraft dazugekauft.  Dabei handelt es sich nicht einfach nur um günstig erworbene CO2-Zertifikate.

Dabei macht es kein Unterschied ob ein herkömmliches Auto oder ein Elektroauto vom Band läuft. Die Produktion ist ab 2022 CO2-frei.

Auch die Zulieferbetriebe der Daimler AG sind angehalten ihre Produktion ebenfalls auf eine CO2-freie umzustellen.

Zudem sorgt Mercedes-Benz dafür, dass Kunden die über Mercedes me charge ihren Plug-in-Hybrid oder ihr Elektroauto laden echten grünen Strom an den Ladensäulen erhalten.

Weiterer Meilenstein zur CO2-neutralen Produktion und Umsetzung der Ambition 2039

  • Gemeinsam mit dem Energieversorger Enovos und dem norwegischen Energieerzeuger Statkraft erweitert Mercedes-Benz sein Grünstrom-Portfolio in Deutschland: Der Grünstrom-Mix setzt sich aus Solar-, Wind- und Wasserkraft zusammen.
  • Erzeugt wird der Strom unter anderem in einem Solarpark in der Nähe von Ingolstadt sowie von mehr als 200 Windrädern in ganz Deutschland. Ergänzt wird das Portfolio um Strom aus Wasserkraftwerken, sodass der Grünstrombezug zu jeder Zeit sichergestellt ist.
  • Die Zusammenarbeit ermöglicht den CO2-freien Strombezug aus regenerativen Energiequellen ab 2022 und bildet die Basis für die CO2-neutrale Produktion.
  • In Deutschland werden neben den Produktionswerken für Pkw, Van, Truck und Bus auch alle weiteren Standorte des Daimler Konzerns mit Grünstrom beliefert. Dazu gehören die Zentral- und Verwaltungsstandorte.

 

Mercedes-Benz erweitert gemeinsam mit dem Energieversorger Enovos und dem norwegischen Energieerzeuger Statkraft sein Grünstrom-Portfolio. Demnach wird das Unternehmen in Deutschland ab 2022 Strom beziehen, der ausschließlich aus regenerativen Quellen stammt. Ein Grünstromliefervertrag sichert den Strombezug aus erneuerbaren Energien zu jeder Zeit.

Der CO2-freie Strom aus Solar-, Wind- und Wasserkraft wird in verschiedenen Kraftwerken überwiegend in Deutschland erzeugt. Dazu gehören ein 60 Fußballfelder großer Teil eines Solarparks in der Nähe von Ingolstadt sowie 24 Windparks mit insgesamt mehr als 200 Windrädern. Der daraus erzeugte Strom entspricht in etwa einer Menge, die 65.000 Haushalte jährlich verbrauchen. Ergänzt wird der intelligente Mix um Strom aus flexiblen Wasserkraftwerken.

Die Erzeugung des Grünstroms erfolgt synchron zum Verbrauch. Das heißt, es ist sichergestellt, dass der Strombedarf des Unternehmens in jeder Viertelstunde mit Grünstrom aus dem Netz gedeckt wird. In vielen bisherigen Ökostromverträgen erfolgt die Einspeisung ins Netz rein bilanziell auf einer jährlichen Basis. Ein Grünstromkonzept dieser Art und Größenordnung ist in Deutschland bislang einzigartig. Es ermöglicht den förderfreien Neubau des Solarparks sowie den Weiterbetrieb der Windkraftanlagen, die ab diesem Jahr aus der Förderung nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) fallen. 2018 war Mercedes-Benz der erste industrielle Großkunde in Deutschland, der durch ein ähnliches Konzept den langfristigen Weiterbetrieb von sechs norddeutschen Windparks nach Ende der EEG-Förderung sicherstellen konnte. Erste Mercedes-Benz Standorte werden bereits mit diesem CO2-freien Strom versorgt.

„Mercedes-Benz wird weltweit ab 2022 in den eigenen Werken CO2-neutral produzieren. Ab nächstem Jahr wird außerdem Strom, der für unsere Werke zugekauft wird, ausschließlich aus regenerativen Quellen stammen – also 100 Prozent Grünstrom weltweit. Die Erweiterung des Grünstrom-Portfolios in Deutschland ist dafür eine wichtige Grundlage“, sagt Jörg Burzer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz AG für Produktion und Supply Chain Management.

In Deutschland ist der Grünstrombezug nicht nur für die Pkw-Produktionsstätten, sondern für alle Daimler-Standorte sichergestellt. Dazu gehören auch die deutschen Van-, Truck- und Bus-Werke sowie die Zentral- und Verwaltungsbereiche – in Summe mehr als 100 Standorte. Damit leistet das Unternehmen einen wesentlichen Beitrag zum Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland und zur Energiewende.

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