Die Baby G-Klasse ist weiter auf Erprobung in Lappland
Die Weltpremiere der g-Klasse (Baby G) wird im 2. Halbjahr 2027 erwartet.
Sie bedient sich auch dem Technikbaukasten von MMA. D.h. es kommt ein 800 Volt System zum Einsatz. Im Gegensatz zum G 580 EQ wird es wohl keine 4 E-Motoren geben. Der G-Turn ist daher nicht möglich.
Die Außenlänge wird ca. 4,50m betragen. Damit wird die Länge in etwas vergleichbar sein mit dem neuen GLA (der als GLA EQ im August 2026 seine Weltpremiere feiert). Der g 350 4matic EQ mit 354 PS wird bei einer Reichweite mit der 85 kWh Batterie knapp unter dem GLB 350 4matic liegen. Vermutlich werden es um die 570-590 km Reichweite.
Die Ladeleistung wird bei über 320 kW liegen und der Ladehub von 10-80% wird rund 22 min dauern.
An der Hinterachse kommt die eigene E-Maschine mit 2-Gang Getriebe zum Einsatz (eATS2.0). An der Vorderachse wird eine zweite PSM Maschine (eATS 1.6) mit Disconnect Unit verbaut.
Der Name verpflichtet: Baby kommt vermutlich standardmäßig mit Allradantrieb, somit wird es vermutlich keinen 250+ mit Heckantrieb geben.
Ursprünglich war der Baby G rein elektrisch geplant. Doch im Hause Mercedes soll man umgeplant haben. Somit soll der kleine G auch mit einem Verbrenner kommen. Hier zahlt sich die Verwandtschaft zur MMA Plattform aus. Angeblich soll der M252 1,5 Liter 4-Zylinder zum Einsatz kommen. Ob der g 220 4matic mit einer Systemleistung von 211 PS standesgemäß für ein Mitglied der G-Familie ist bleibt abzuwarten.
Hier geht es zu der Baby G Bildergalerie von Mercedes-Fans.de
Was fällt auf?
- Die dreigeteilte Fensterlinie wurde wie vom großen Bruder übernommen
- Die Heckleuchten ähneln der großen G-Klasse stark
- Auch bei der Mini g-Klasse gibt es die Reserverad oder Ladekabelbox an der Hecktür. Hier sieht man jedoch, dass die Mini g-Klasse deutlich niedriger ist, da von der Scheibe in der Hecktür nicht mehr viel übrig bleibt.
- Die Windschutzscheibe steht im Vergleich zur großen G-Klasse deutlich flacher
- Wie man es auf dem Erlkönigbild gut sieht, haben die runden Frontscheinwerfer einen außen einen runden LED-Tagfahrlicht-Ring. Dieser wird auch als Blinker benutzt. Bei der echten G-Klasse gibt es dagegen die ikonischen Blinker auf der Motorhaube
Beim Produktionsstandort gibt es noch keine offiziellen Informationen. Aufgrund der Verwandtschaft zur MMA Plattform ist das Werk in Rastatt sowie das Werk in Kecskemét in Ungarn im Gespräch.
Weitere Informationen:






















32 Responses
Ich halte die 600km für sehr ambitioniert bei deutlich höherem Aufbau und schlechtetem cW Wert, sowie vermutlich größeren Rädern.
Er wird nicht höher sein als ein glb
Ich denke er wäre ein Volltreffer, wenn es einen 2.0 Diesel gebe mit ca.200ps..1.5l ist ein Witz. Diesen Motor kaufen nur unwissende. Ich würde gerne die Auftragsbücher von der elektr.G klasse sehen wollen. Für mich viele strategische Fehlentscheidungen..
Google einfach mal nach Zulassungszahlen für die Antriebsart Diesel, ich denke mehr gibt es nicht zu sagen.
Und wie ist die Preisentwicklung bei den Fahrzeugen? Sprech mal mit Händler aller Marken, und was sie sagen. Elektro läuft nicht. Kaum Bestellungen und liegen rum.Ich denke viel wird auf Lager produziert.
Plugin Fahrzeuge finde ich von der Idee nicht schlecht, aber wer lädt es immer auf für 50-80km rein elektrisch?! Sehr nervig das ganze und die 200-300kg mehr an Gewicht, spürt man deutlich. Hybrid finde ich im Performance Bereich gut, wo die Baterrie sich sehr schnell in der Fahrt auflädt. Doesel 4 Zylinder oder Benziner mit 6 Zylinder finde ich noch am besten.
Diesel werden mittlerweile immer weniger was ich aber auch nicht ganz verstehe. Diesel kann man noch irgendwie für die paar leute die sehr viel langstrecke Fahren verstehen aber für alle anderen sind Elektoautos die bessere Wahl
Bis sich die Erkenntnis in der Breite durchsetzt, dass ein Elektroauto spürbar günstiger ist, wird es aber noch dauern. Schneller geht es nur, wenn der Staat nachhilft. Wie z.B. in Norwegen oder China. Norwegen hat nämlich entgegen landläufiger Meinung überhaupt kein Verbrennerverbot. Die hatten sich nur zum Ziel gesetzt, dass zum 1.1.2026 keine neuen Verbrenner mehr zugelassen werden. Das haben sie praktisch erreicht. 96% der Neuzulassungen sind vollelektrisch, der Rest größtenteils Hybride und ein paar wenige Verbrenner (wie z.B. AMGs mit V8 – schaut mal auf http://www.mercedes-benz.no, was da noch an Verbrennern angeboten wird). VW hat z.B. den Vertrieb von Verbrennern dort schon vor zwei Jahren eingestellt, weil die keiner mehr gekauft hat.
Und wie hat Norwegen das erreicht? Klar, der Strom ist dort günstiger. Aber z.B. zahlt man auf ein Elektroauto im Schnitt ca. 10.000 € weniger Zulassungsgebühren (die sich u.a. aus CO2-Ausstoß und Fahrzeuggewicht berechnen) als auf einen Verbrenner. Man muss ja in Deutschland nicht gleich mit so hohen Werten starten. Norwegen hat auch erst mal kleiner angefangen. Aber ich glaube, es würde schon reichen, wenn man bei neuen Verbrennern 1000 € als Einmalzahlung auf die Zulassungsgebühren draufschlagen würde. (Von mir aus über eine CO2-basierte Formel statt pauschal.) Das würde bewirken, dass die Leute anfangen zu rechnen und merken, dass ein Elektroauto sowieso schon deutlich günstiger ist.
Das stimmt nicht. Die richtigen Autos sind die, die jetzt auf den Markt kommen – hier sind die Bestellbücher auch voll. CLA, GLC, GLB, iX3 usw.
Plug-Ins sind mMn tatsächlich Unsinn, insbesondere die 0,5% Regelung für Dienstwagen Nutzer in Deutschland ist ein riesen Griff ins Klo – denn die Realtität der Hybridverbräuche spricht Bände – Hunderte Prozent Abweichung gegenüber der zertifizierten Werte. Sollten meiner Meinung nach schon lange mit 1% versteuert werden und dürften wegen mir nachträglich mit nachgewiesenem Elektrofahranteil begünstigt werden, aber eben nicht pauschal.
2 L Hubraum und 200 PS wären super, aber 1.5 L und 211 PS sind ein Witz? Aha. Das ist doch kaum ein Unterschied. Wenn jemand sagt, ohne V8 kauf ich das Ding nicht, könnte ich das ja noch nachvollziehen …
Ich würde immer eine Made in Germany & Made by Made by Mercedes mit 2,0 Liter Hubraum und 200 PS einen Made in China & Made by Geely 1,5 Liter Hubraum & 211 PS vorziehen!
Wenn ich Premium zahle erwarte ich auch einen Premiumantrieb Made in Germany & Made by Mercedes.
Für einen Antrieb Made in China & Made by Geely Antrieb werde ich definitiv nie und nimmer Premiumpreise zahlen! Da kauf ich mir lieber einen Geely und zahle vermutlich <30% weniger für den gleichen Antrieb eines Möchtegern Premiumautos.
Sorry >30% weniger wollte ich schreiben
Ich würde das nicht so eng sehen. Immerhin wurde der Motor von Mercedes in Deutschland entwickelt. Und bei den Motoren, die in Untertürkheim und Kölleda zusammengeschraubt werden, kommen die Einzelteile auch heute schon aus aller Welt, u.a. aus China. Also kein riesiger Unterschied. Am Ende zählt, ob das Teil was taugt, egal, wo es hergestellt wurde.
Trotzdem kein Made by Mercedes Motor. Ich sehe es nicht eng sondern nüchtern! Wenn ich einen Volvo oder Geely kaufe kaufe ich den gleichen Motor! Wer da noch 15.000 Euro oder auch deutlich mehr für einen Mercedes zahlt muss schon total verrückt sein! Und so viele Verrückte wird es nie geben!
Verkauft man „minderwertigere“ Produkte, so kann man zwar Premiumpreise verlangen aber nicht bekommen! Das hat noch nie funktioniert und wird auch nie funktionieren!
Warum sollte der Motor minderwertig sein, nur weil er in China gefertigt wird? Ist eine iPhone minderwertig, weil es in China oder Vietnam statt den USA hergestellt wird? Der Motor ist eine Mercedes-Entwicklung. Nüchtern betrachtet bekommt also ein Volvo- oder Geely-Kunde einen Mercedesmotor, nicht umgekehrt. Außerdem ist ein Mercedes ja viel mehr als nur ein Motor. Die meisten Kunden werden einen Mercedes wohl vor allem wegen des Designs oder des Gefühl bekommen, das sie haben, wenn sie drin sitzen. Der Motor interessiert bis auf ein paar Autonerds die wenigsten. Vor allem nicht im Vierzylindersegment.
Und mal abgesehen davon: Die Renaultmotoren haben sich auch blendend verkauft, weil es die meisten Kunden vermutlich einfach nicht interessiert hat, wo der Motor herkommt. Und das waren nun wirklich keine Mercedesmotoren.
Der E Motor ist made by Mercedes 🙂
Such dir ne andere Atmosphäre mit deinem Diesel
Was in Norwegen passiert ist, weiss ich nicht. Ich fahre selber elektro in der Stadt, Südeuropa. Passt super und macht völlig Sinn. Aber für die Familie und für die Langstrecke, Winter- und harte Sommerbedingungen, hohe Flexibilität und Entspannung beim Reisen kommt ein Elektrofahrzeug einem Verbrenner nicht nach. Zumindest jetzt noch nicht. Von Emotitionen will ich gar nicht sprechen. Ich fahre selber nicht mehr sehr schnell, aber auf der rechten Spur immer elektrofahrzeuge mit Tempo 80-120…Unter wirklich normalen Bedingungen, mal mehr Last und Gas kommt man real nicht mehr als 350km, danach muss man zittern.
Ich habe mir mal die neuwagenzulassungen EU gesamt und Norwegen gegoogelt. Wenn die Zahlen stimmen wurden wohl 2024 etwa 10.600.000 PKWs neu zugelassen in der EU. in Norwegen wurden 2025 knapp 180.000 Fahrzeuge neuzugelassen. Das man Norwegen und China als Referenz zieht halte ich für Irreführung. In der EU haben eAutos nicht einmal 20% Marktanteil trotz massiver staatlicher Subventionen und quasi Pflicht zur eAutos bei Dienstwagen. Das ist viel zu wenig! Bitte nicht auf steigenden Trend hinweisen, denn dieser ist mehr künstlich als natürlich entstanden.
Norwegen hat anteilig zwar zu 95% oder gar mehr eAutos zugelassen aber ggü. 10,6 Mio Neuzulassungen in der EU sind diese Zahlen schon Richtung lächerlich. China dagegen subventioniert ziemlich stark eigene eAutos und dadurch sind deutsche Autos dort praktisch überteuert.
Ich sage es nochmal, die wertbeständigkeit der Fahrzeuge ist sehr, sehr wichtig! Werden eAutos im Gebrauchtwagenmarkt nicht angenommen und haben dadurch exorbitant hohen Wertverlust, wird diese Technologie früher oder später aussterben. Man muss sich nur fragen, wer den Wertverfall bezahlen muss und wer und wie diese Wertvernichtung finanziert werden muss. Was passiert dann mit den leasingraten? Und können sich gerade die Premiumanbieter in Deutschland überhaupt noch über Wasser halten?was passieren, wenn in Zukunft die Leasingrückläufer vermehrt zurückkommen und wie Blei bei den Vertragshändlern oder Niederlassungen stehen? Wer muss hier dann die Verluste hinnehmen?
Es geht beim Beispiel Norwegen weniger um die absoluten Stückzahlen, die natürlich viel kleiner sind als die von Deutschland oder gar der gesamten EU, sondern um die Tatsache, dass dort praktisch der gesamte Neuwagenmarkt auf Elektroautos umgestellt wurde. Das zeigt, dass es geht. Man muss nur wollen.
China subventioniert eigene Elektroautos und verzerrt damit den Wettbewerb, das ist richtig. Aber zusätzlich hat China auch die Zulassungsgebühren auf Verbrenner deutlich erhöht. Letztendlich führt es jedenfalls dazu, dass dort der Marktanteil von Elektroautos deutlich höher ist als bei uns.
Die gebrauchten Elektroautos verkaufen sich vor allem deshalb schlecht, weil neue Elektroautos immer günstiger werden und die Technologie sich noch in großen Schritten weiterentwickelt. Das ist bei neuen Technologien nichts Ungewöhnliches und wird sich mit der Zeit auch einpendeln. Dass sich einige Banken da mit den Leasingkrediten verkalkuliert haben, weil sie das so nicht auf dem Schirm hatten, ist aber sicher auch richtig.
Die Verluste kann man gut „wegrechnen“ / vorziehen, siehe Stellantis. Bezahlen tun wir alle es, durch wegfallende Steuereinnahmen.
Klar ist, ein BEV rechnet sich mit steigender Kilometerleistung. Daher ist nicht Reichweite, sondern Ladegeschwindigkeit der Schlüssel zum Erfolg.
Die Gesamtkosten sind aktuell nüchtern betrachtet bei allen Antrieben recht vergleichbar.
Natürlich kann aktuell der Glückliche (EFH mit PV), Schlaue (dynamische Tarife), Frühe (V2G) und Flexible (Tagesgestaltung) extrem günstig mobil sein. Auch das war aber schon immer so, und führt dazu, dass die Begeisterten die unumkehrbare Idee (Effizienz, Nachhaltigkeit, Entfall Lärm und Abgas) -wie schon hier- kommunizieren und transportieren.
Stellantis setzt nun vermehrt wieder auf den Diesel! Nur mal so. Fast alle Autobauer kehren vom Electric only-Strategie-Schwachsinn um!
Mercedes muss die aktuellen Motorengeneration unbedingt weiterentwickeln. Ich fahre eine C-Klasse 300d mit dem OM654M-Motor. Mehr Auto braucht niemand! EAuto hin oder her, die C-Klasse verbraucht im Schnitt 5 Liter auf 100 km und die Reichweite ist problemlos 1200 bis 1400 km mit einer Tankfüllung. Ich habe auch schon kostentechnisch gerechnet und mein Diesel ist trotz aller Subventionen für eAutos nicht teurer! Und nicht jeder hat ein Eigenheim mit PV-Anlage.
Übrigens habe ich gestern ein Paar Beiträge gesehen bezüglich EQA oder EQB. Wenn die eWaschmaschine anfängt zu brennen, hat man nur Kosten! Ich werde mir definitiv kein eAuto kaufen!
Mercedes wird sicher die aktuelle Dieselmotorengeneration noch mal weiter entwickeln, um sie fit für EU7 zu machen, keine Sorge. Wenn aber tatsächlich niemand mehr Auto als einen C 300d braucht, hat Mercedes ein Problem. Von solchen Kunden allein können sie nicht leben, dann können sie den Laden gleich dicht machen.
Du erreichst im Alltag beim C 300d den WLTP-Schnitt? Respekt! Dann würdest du das aber auch beim EV schaffen. 5 L * 1,70 €/L Diesel / 100 = 8,5 ct/km. Beim CLA 200 EQ kommst du, wie unten schon berechnet, auf 4,8 ct/km. (Elektrische C-Klasse zum direkten Vergleich gibt’s ja noch nicht, aber der CLA ist auch nicht so viel kleiner.) Dazu noch Ersparnisse bei der Steuer. Da müsstest du mit dem EV eigentlich ziemlich schnell ziemlich viel Geld sparen, wenn du nicht extrem wenig km pro Jahr fährst. Selbst ohne eigene PV-Anlage.
Gut, dass Verbrenner nie brennen … 2019 gab es z.B. im Parkhaus des Flughafens Münster/Osnabrück einen verheerenden Fahrzeugbrand, bei dem 73 weitere Fahrzeuge und das Parkhaus selbst schwer beschädigt wurden. Anfangs hatte man ein Hybridfahrzeug im Verdacht, aber schließlich stellt sich heraus, dass ein Dieselfahrzeug der Verursacher war. Defekt im Motorsteuergerät. Und jetzt? Darf man deswegen nun keinen Diesel mehr kaufen oder was?
Natürlich soll jeder fahren was er möchte und ich würde auch niemals jemanden zu irgendwas bekehren wollen.
Aber deine Argumente sind einfach Stammtisch Gerede.
Ich bin auch 5 Jahre lang den OM654 in der E-Klasse gefahren. Damals fand ich den Antrieb auch super und hab mich auch über 1300km Reichweite gefreut beim volltanken.
Aber heute würde ich mir so eine „Rumpelkiste“ nicht mehr zulegen. Viel zu überlegen ist der E-Antrieb in Sachen Geräusch, Leistungsentfaltung und Effizienz.
Die geringe Reichweite auf der Langstrecke nehme ich gerne in Kauf, für die 5 Langstreckenfahrten im Jahr. Zumal sie auch nicht viel länger dauern, da wir eh nach 300-400 km ne Pause machen, egal mit welchem Antrieb.
Das kann ich dir sagen, was in Norwegen passiert ist: Elektroauto fahren ist dort so viel billiger, dass kein normaler Mensch mehr einen Verbrenner kauft, auch wenn er dann auf Langstrecke ein paar mal öfter laden muss. In Norwegen sind die Winter übrigens deutlich länger und kälter als in Deutschland, das scheint also auch kein Problem zu sein.
Ich war übrigens schon mehrfach in Norwegen und Schweden mit dem Auto im Urlaub, im Winter, von Süddeutschland aus. Ca. 4000 km hin und zurück. Mit dem Verbrenner und mit dem Elektroauto. Es stimmt, ich musste mit dem Elektroauto öfter laden als mit dem Verbrenner tanken. Allerdings habe ich auf der Strecke ca. 400 € weniger fürs Laden bezahlt als für das Benzin. Muss jeder selber wissen, ob ihm das Geld wichtiger ist oder, dass er nicht so oft anhalten muss. Für manche Leute sind 400 € nicht viel Geld, für die meisten vermutlich schon. Und mit dem Elektroauto ist man ja nicht bloß im Urlaub günstiger unterwegs, sondern auch im ganzen Rest des Jahres.
Solange die Preise für ein kw/h nicht angehobenq werden. Warte ab. Als Stadtauto und aus der eigenen Steckdose, wo der Preis günstig ist, nicht in DE., ist es sinvoll, sonst nichts für mich.
Du meinst, solange die Preise pro kWh nicht gesenkt werden? Klar, je günstiger der Strom wird, desto größer der Vorteil fürs Elektroauto. Aber wenn du mal nachrechnest, wirst du vermutlich feststellen, dass es auch jetzt schon deutlich günstiger ist. Selbst günstiger als ein Diesel, und als ein Benziner sowieso.
Abgesehen davon: Solange du nicht einen extrem hohen Anteil an Langstrecke hast, ist es auch nicht so schlimm, dass die Ersparnis auf der Langstrecke nicht ganz so hoch ist wie auf Kurzstrecke, wo du idealerweise zuhause laden kannst. Ich fahre ca. zwei Drittel Kurzstrecke und ein Drittel Langstrecke. Der Kurzstreckenanteil, den ich zuhause laden kann, spart insgesamt gesehen so viel, dass es fast schon vernachlässigbar ist, wie viel ich auf der Langstrecke beim Schnellladen bezahle.
Und wie gesagt, für mich ist es selbst auf Langstrecke deutlich billiger. Nimm einfach mal den WLTP-Verbrauch vom CLA 200 als Benziner und als Elektro. Klar, der echte Verbrauch ist deutlich höher, das gilt aber beim Benziner genauso wie beim Elektro. Zum Vergleichen reicht es also. (Und das ist ja auch der Sinn vom WLTP.) Der CLA 200 Benziner braucht nach WLTP 4,9 L/100 km. Bei 1,75 ct/L für E10 kommt man damit auf 8,6 ct/km. Der CLA 200 EQ braucht 12,3 kWh/100 km. Bei 39 ct pro kWh (z.B. mit Ionity-Abo) kommt man da auf 4,8 ct/km. Das ist fast die Hälfte. Wenn man annimmt, dass der reale Verbrauch anderthalb mal so hoch ist, dann ändert sich am Verhältnis nichts. Bzw. dann wird der Vorteil für den EV nur noch größer.
1,75€/L sollte das natürlich heißen.
Korrekt, und wenn man dann sogar die Möglichkeit hätte zuhause zu laden, wird es noch extremer. Strompreise stagnieren und fallen seit Jahren auch in Deutschland. Aktuell gibts viele Regionen in Deutschland, in denen man einen Arbeitspreis (Festpreis, keine dynamischen Tarife!) von unter 25 ct pro kWh abschließen kann – mich selbst eingeschlossen.
Ich kann nur für mich und meine Situation reden. Wohne in Luxemburg und da liegt der kWh Preis im Durchschnitt bei 65ct. Es gibt einige Ausreißer die aber in beide Richtungen. Nicht Residenten fahren mit ihren Heimatsladekarten billiger als wir Einwohner. Ich habe mir ein E Auto gekauft weil es eben momentan Mode ist und ich ein neues Auto gebraucht habe. Wohne in der Innenstad und kann nicht Zuhause laden auch auf meinem Stellplatz gibt es keine Lademöglichkeit. Mein Verbrauch liegt laut Bordcomputer bei 17,x kWh auf 100 mit Ladeverlusten also 18 oder 19kWh. Wenn ich jetzt zu den Preisen die hier aufgerufen lade liege ich bei 12€ auf 100km
Diesel kostet heute 1.465€/l Für 12€ kann ich 8l Diesel tanken. Der GLC den ich vorher hatte brauchte um die 5.5 bis 6l/100. Steuern bezahle ich auch die Welt nicht mehr als beim E Auto. Diesel 149€ E Auto 30€ pro Jahr. Würde ich den GLC als Vollhybrid nehmen wären bei bei 30
Mein Sagen , was für den Einen gut sein mag, kann für den Anderen gar nicht passen
Norwegen ist nicht repräsentativ und daher irreführend! Egal ob dort zu 100% nur eAutos verkauft werden oder nicht! Die Chinesen mussten auf die eMobilität setzen, da sie sonst im Automarkt gegen die europäische Konkurrenz kaum bis keine Chancen hatten sich am Markt zu etablieren! Also setzen die Chinesen komplett auf die eAuto-Strategie (haben ja auch die Rohstoffe dafür gesichert) und wir helfen politisch mit und zerstören uns selbst.
Warum sollte Norwegen als Flächenstaat mit 5,6 Mio Einwohnern nicht repräsentativ sein? Norwegen zeigt, dass der Umstieg auf Elektromobilität eben nicht nur in einer Diktatur wie China funktionieren kann, sondern auch in einer liberalen Demokratie, wenn die Politik nur die passenden Entscheidungen trifft. Norwegen subventioniert ja nicht nur Elektroautos (das tun wir ja mittlerweile auch wieder), sondern sie bestrafen vor allem Verbrenner steuerlich. Für letzteres braucht man keine Ölmilliarden, das kann jedes Land.
Dass China für sich die optimale Strategie gefunden hat, ist klar. Die chinesischen Hersteller können sich voll auf EVs konzentrieren und schleppen nicht auch noch den Verbrennerballast parallel mit sich rum. Zudem werden sie noch staatlich subventioniert. Die traditionellen Autohersteller dagegen (nicht nur die deutschen) müssen zweigleisig fahren und haben so fast den doppelten Aufwand bei Forschung und Entwicklung, Produktion, Lagerhaltung etc. Je länger diese Zweigleisigkeit andauert, desto größer die Chance, dass die traditionellen Autohersteller daran zugrunde gehen. Besonders lange kann sich diesen enormen Wettbewerbsnachteil auf Dauer keine Firma leisten.
Ah, die ganzen verbrennerfahrer, die langsam fahren, sind ja nicht existent ne? Wie so jeder Toyota Fahrer z.B.