Mercedes EQE bekommt Facelift

Ola Källenius hat dies nun der Automobilwoche bestätigt

Mercedes Chef Ola Källenius hat der Automobilwoche bestätigt, dass der EQE ein Facelift und später mit der E-Klasse EQ einen Nachfolger erhält.

Schon lange ist das Update der Plattform von EVA2 auf EVA2M klar. Die Technikbausteine sind bekannt. Die Umstellung von 400 auf 800 Volt sowie auf die eigenen E-Motoren made in Stuttgart Untertürkheim mit 2-Gang-Getriebe an der Hinterachse ist gesetzt.

Es war jedoch nach noch nicht so klar, dass wirklich alle Derivate der EVA2 Plattform das Update erhalten.

Nun ist aber wohl klar, das alle EVA2 Derivate das große Technik Update erhalten.

Das gilt für den EQS (hier gibt es schon offizielle Bilder von getarnten Erlkönigen), den EQS SUV (hier gibt es schon Erlkönigbilder) sowie nun auch die EQE Limousine (dies wurde jetzt durch Ola Källenius bestätigt). Der EQE SUV ist als letzte Baureihe auf der EVA2 Plattform gestartet und wird ebenfalls die neue EVA2M Technik erhalten.

Mercedes Steer-by-wire Lenkung EQS Facelift 2026
Mercedes EQS Facelift kommt 2026

Das Update für die EVA2 Plattform (EQE, EQE SUV, EQS, EQS SUV) wird schon seit einiger Zeit entwickelt.

Durch das Update auf EVA2M gibt es die folgenden Features:

 

  • Gen5 Batterie aus der neuen Familie (wie CLA), d.h. mehr Energiedichte, höhere Ladeleistung
  • 800 Volt statt 400 Volt, Ladezeit reduziert sich um rund 10 min auf rund 20 min.
  • Ladeleistung erhöht sich auf über 320 kW
  • SiC Leistungselektronik für 5% weniger Wärmeverlust und dadurch 5% mehr Reichweite
  • SiemensValeo E-Motoren an der Hinterachse wird durch die Mercedes Eigenentwicklung eATS 2.0 Large ersetzt inkl. 2-Gang-Getriebe an der Hinterachse mit rund 340 PS
  • In Kombination mit 4matic ist deutlich mehr möglich
  • Statt 1-Quellen Kühlkreislauf- erfolgt die Umstellung auf die 3-Quellen Wärmepumpe für eine erhöhte Effizienz
  • Umstellung auf MB.OS
  • EQS Limousine erhält Steer-by-Wire
  • Level 3 für EQS Limousine mit Gen6 Hardware für autonomes Fahren auf der Autobahn bis 110 km/h.
  • Level 2+ Dank neusten nvidia SuperComputer

Reichweite mindestens 720 km

Allein durch die SiC Leistungselektronik wird die Reichweite des EQE auf über 720 km steigen. Ob der Energiegehalt der Gen5 Batterie von derzeit 96 kWh nach oben korrigiert wird, ist derzeit nicht bekannt.

Die auf EVA2M Facelift Modelle laufen teilweise gar nicht mehr so lange. Schließlich ist die elektrische E-Klasse für Ende 2027 angekündigt und 2028 kommt die elektrische S-Klasse auf MB.EA-Large Plattform.

Weitere Informationen:

Erstmalig erwischt: Mercedes EQS SUV Facelift

Mercedes EQS Facelift mit Steer-by-Wire

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28 Responses

  1. Also, schön, dass sie es machen, weil die Autos gut fahren. Aber bin erstaunt, dass sich das wirklich lohnen soll, gerade im Hinblick auf Laufzeit und internen Konkurrenzprodukte? So ein CLA hat dann immer noch die größere Reichweite, als ein EQE… vom C EQ gar nicht zu sprechen. Und der GLC EQ dürfte dem EQE SUV auch das Wasser abgraben…

      1. A6 etron? Fahre ich gerade. Der schlechteste Audi den ich je gefahren bin, weder Software noch Reichweite/Verbrauch sind annähernd gut.

        Viel Spaß mit dem Auto, einmal und nie wieder.

    1. Anfang 2026 kommt erst mal der 223 Mopf, und dann mit etwas Abstand der 297 zunächst als Limousine, dann als SUV. Davor ist mit einem EQE-Facelift wohl kaum zu rechnen. Ich bin mehr als gespannt, wann der kommen soll. Der hätte ja dann gerade noch ein Jahr Laufzeit, bis der Nachfolger vor der Tür steht.

  2. Absolut richtige Entscheidung, Projekte gehen seit Corona im Schnitt ohnehin bis zu 30 Prozent länger.
    Das heißt bis die angekündigte E-Klasse tatsächlich auf den Markt kommt ist 2028.
    Jetzt sollte Mercedes aber mal noch seinen Tippfehler anpassen, der sich durch alle Preislisten zieht.
    Das heißt ein EQS hat einen Unterschied von Limousine zu SUV preislich ca. 1.000 Euro. Etwas höher bei C-Klasse zu GLC ausstattungsbereinigt.
    Bei einem EQE sind es ca. 16.500 Euro.
    Der Mut des Vertriebs war ja schon hoch, aber wie wäre es mal wieder mit der Realität?

  3. Noch als Ergänzung, der EQE war aus meiner Sicht nicht wegen dem Design das Problem, weil wir reden analog EQS immerhin von 4 Fahrzeugen. Ein Design kann fliopen aber 4 parallel?
    Ja es gibt Kritiker aber das kann nicht nur das Problem sein.
    Eher ist das Problem eine Technik zum Marktstart von gestern, ein Preisniveau von übermorgen und eine Materialqualität aus der A-Klasse.
    Egal welche Marke von einem Kunden geordert wird, jemand der regelmäßig ein Fahrzeug insbesondere in dieser Preisklasse kauft oder als Dienstwagen gestellt bekommt, gehört eindeutig zur Elite.
    Ihr spielt euch tw. auf, als ob genau dieser Personenkreis nicht lesen, schreiben und rechnen kann und meint dazu noch eure Sparmaßnahmen über die persönlichen Entscheidungen des Kunden zu stellen und sich dann wundern das viele Kunden die Flucht nach vorne ergreifen.
    Vielleicht mal darüber nachdenken, weil nur neue Modelle werden es nicht richten…

    Übrigens schon gewusst, wenn man sein Fahrzeug jetzt in die Werkstatt bringt warum auch immer, bekommt mal als Ersatzwagen wegen der neuen Mehrmarkenstrategie der Händler einen BYD?

    1. …kann ich nicht so richtig bestätigen. Habe EQE seit 10/22. Der Drivetrain ist m.E. wirklich gut, und das Fahrzeug für diese Fahrzeugklasse enorm effizient. (ich habe noch ein T M3 zum Vergleich…). Qualität wirklich exzellent und nun ja, Qualitätsanmutung und Fahrkomfort…. für mich extrem gut… Bestes Fahrzeug, was ich jemals hatte. Klar, ich puste nicht mehr mit 200+ über die Autobahn…wie mit einem CDI. Damit kann ich leben. Richtig ist, das Design „vorne“ ist ein Problem, ich meine ein lösbares für ein Facelift, und das könnten die bitte zügig bringen..

      1. Kann mich nur anschließen: Fahre schon den zweiten EQE, ich möchte kein anderes Auto mehr fahren. Über Design lässt sich streiten (ich fand es ok), aber Drivetrain, Reichweite und Komfort sind auch heute noch klasse. Mit dem Facelift wird dann noch mehr drin sein. Ich hab den neuen schon bestellt…

      2. Ja stimmt. Auch ich fahre ein EQE als Limousine. Ja das Design kann man mit AMG Line, NIGHT Paket und einer hellen Farbe etwas kaschieren, bleibt aber kein Designwunder.
        Qualität mies, naja stimmt zu früheren Mercedes ist mehr Hart Plastik im unteren Bereich verbaut, was aber bei BMW, Audi und Co auch so ist. Eher nerven mich die Spaltmaße, welche Teils Mercedes unwürdig sind. Bei meinem EQE geht es zum Glück aber was teilweise in den Ausstellungen steht.
        Aber Geräuchkulisse, Fahrkomfort, Vorklimatisierung, Verbrauch vor allem auf der Autobahn und ja für mich ist der Hyperscreen einfach ein Highlight wo ich mich jeden Tag freue.
        Und dann eben 1 Jahr alt, 5000km und über 50% Wertverlust. Nicht schön für Mercedes aber gut für uns.

        1. @Markus (von Markus)…also die Preisverluste stabilisieren sich gerade übrigens, soweit ich das richtig z.B. auf Mobile.de sehe. Das Fahrzeug wird m.E. sehr unterschätzt. Klar kein Schnäppchen. Aber man kann sagenhafte Landstrassentouren damit machen, Alpen etc. phänomenal, exzellente Beschleunigung aus jeder Situation , unerreichbarer leiser Fahrkomfort,… Auch sehr zügig auf Autobahnen in Relationen zu allen anderen E-Autos. Und da die Schnelladersituation weit über D hinaus nicht mehr übel ist, problemlos Südfrankreich, Spanien etc. ansteuern mit deutlich über 1000 km pro Tag… Wer die Karre für 40k und 40tkm bekommt, macht ein Superschnäppchen. Warte allerdings auch auf den Nachfolger…))

    2. Die gesamte EQ Baureihe war bis jetzt designtechnisch suboptimal (wobei mir persönlich der V 297 gefällt), technisch war sie beim Erscheinen bereits überholt, das ist in dieser Preisregion nur schwer vermittelbar.

  4. Die Älteren dürften sich an die Zeiten erinnern, an denen Fahrzeug und Powertrain nie parallel erneuert wurden. Hier scheint Ähnliches zu passieren. Die Fahrzeuge bekommen nun ein Antriebsupdate und im 2. Schritt später kommen neue Karosserien/Interieur/usw. womöglich mit der gleichen Antriebstechnik. Denn klar ist: bei Ladeleistungen um die 500kW sind Grenzen erreicht, die nicht mehr sinnvoll verschoben werden müssen.

    1. Wie kommst Du auf 500 kW? Habe ich da was verpasst?
      Bisher haben wir für ein paar Sekunden mal 350 kW im CLA gesehen. Ich sehe bei bisher kommunizierten 22 Minuten Ladezeit (10-80%) des MMA durchaus noch Luft nach oben. Selbst der GLC darf gerne eine Leistungsfähigere Akkuklimatisierung/ Zellchemie erhalten.

      Eine E-Klasse darf nicht langsamer als ein Smart #5 laden. Erst bei 15 Minuten Ladehub ist dann eine Grenze erreicht, an der eine weitere Verkürzung mir persönlich keinen Mehrwert mehr liefert für den ich einen Aufpreis zu zahlen bereit wäre.

      1. …jetzt mal ehrlich, man lädt in 22 Minuten ca. 350-400 km nach. Und ist dafür wieder 3-4 Stunden unterwegs. Ich behaupte mal, die 20-30 Minuten sollte man sich dann sowieso gönnen.. Ich komme regelmässig mit voller Ladung 400 bis 450 km (Ok, Sommer-HJ) weit und bewege mich auf ABs immer im mittleren z.T. auch höheren Geschwindigkeitsegment. Auf den meisten Strecken lade ich einmal nach, muss aber meistens nicht mehr voll sein…das noch dazu. Denn Strecken über 600-700 km sind bei mir wirklich selten…

        1. Darum geht es nicht. Ich bin auch mit einem ID.7 Tourer Pro S zurechtgekommen. Der braucht unter Idealbedingungen 26 Minuten. Wer viel unterwegs ist fährt regelmäßig nicht mit 100% sondern eher mit 40% vom Termin los. Dann fährt man nach 1h an den Lader. Abends um 18.00 Uhr, 300 km noch zu fahren, will ich einfach nicht mehr als nötig auf das Auto warten. Das Beste oder nichts!

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