Mercedes EQE richtiger Produktionshochlauf erst im 2. Halbjahr 2022

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Der EQE läuft seit Jahresanfang im Mercedes Werk in Bremen vom Band – so richtig los geht es erst ab dem 2. Halbjahr 2022

Mercedes-Benz verdient prächtig. Im ersten Quartal 2022 konnte Mercedes rund 5.000 EQS Modelle ausliefern. Dazu stieg der Umsatz je Fahrzeug (Fahrzeugmix ohne das Joint Venture Werk in Peking) auf knapp 72.000 EUR an. Das ist enorm.

Man erzielte damit eine Umsatzrendite von über 16%.

Der richtige Schub bei den Elektroautos soll aber erst im Jahr 2023 kommen.

Die Nachfrage beim EQS sei sehr hoch. Insbesondere nach den Modellen mit viel Power. Zudem gibt es eine sehr hohe Nachfrage nach dem MBUX Hyperscreen. Von ihm kann Mercedes aktuell nur eine limitierte Anzahl verbauen.

Mercedes EQE 350
EQE mit MBUX Hyperscreen

Der Mercedes EQE (V295) läuft seit Ende 2021 im Werk Bremen vom Band. Mitte März 2022 gab es dann die Bestellfreigabe. Der EQE 350+ ist aber nicht frei bestellbar. Er wird derzeit von Mercedes konfiguriert nach verfügbaren Teilen und so in Bremen produziert. Die Kunden können dann aus einem Pool an Fahrzeugen aussuchen. Oft haben sie dann keine Hinterachslenkung oder Digital Light. Man muss mit Kompromissen leben.

Aktuell sind wenige Exemplare im Online Store verfügbar.

Ab wann der EQE 350+ frei bestellbar ist, ist derzeit unklar.

Nun wurde aber bestätigt, dass die Produktion zwar laufe, aber der richtige Hochlauf der Produktion (nennenswerte Stückzahlen) erst im zweiten Halbjahr 2022 beginnen wird.

Im Juli 2022 soll der EQE 500 4matic mit 408 PS und der EQE 300 mit 258 PS die Bestellfreigabe erhalten.

Die derzeitige Limitierung liegt vermutlich an zu wenigen Batterien. CATL nimmt die Fertigung in Erfurt erst dieses Jahr in Betrieb und die Farasis Zellen sollten ebenfalls aus ihrem deutschen Werk kommen. Dieses Bauvorhaben liegt aber auf Eis und hat Mercedes vermutlich in Bedrängnis gebracht. So werden nun Zellen aus chinesischer Produktion von Farasis nach Hedelfingen in die Batteriemontage geliefert.

Man kann nur hoffen, dass der EQE Hochlauf nicht so dramatisch wie vom EQC wird. Vom EQC wurden anfangs nur 500 Einheiten produziert. Hier wurden die ersten Batterien fast in Handarbeit montiert. Bis die Batterieproduktion in Kamenz fertig war, pausierte die EQC Produktion in Bremen.

Mercedes EQE 43 AMG 4matic
Mercedes AMG EQE 43 4matic

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4 Antworten

        1. Nein nicht unbedingt. Derzeit haben alle EQE Modelle die 90,56 kWh große Batterie. Nur die 4matic Modelle haben den zweiten Motor an der Vorderachse. Durch die Schleppverluste im Teillast (2x PSM Maschine) ist der Energieverbrauch etwas höher. Dadurch hat der EQE 350+ mit Heckantrieb die beste Reichweite.
          Beim EQS 450+ vs. EQS 580 4matic ist es auch so. Haben beide die gleiche Batterie mit 107,8 kWh.
          In der Verbrennerwelt war es ja auch so. 4matic hat wegen der erhöhten Reibung einen höheren Verbrauch.

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