Neuzulassungen sinken im November um 31,7%

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
Share on telegram
Share on skype
Share on email

Der Chipmangel führt auch im November zu stark gesunkenen Zulassungszahlen von Mercedes, Audi, BMW und VW

 

Im November 2021 wurden 198.258  Pkw neu zugelassenen und damit -31,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

Mit Ausnahme der Marke Mini, die ein Zulassungsplus von +9,3 Prozent verzeichnete, mussten alle anderen deutschen Marken zweistellige Zulassungsrückgänge hinnehmen, die bei Ford mit -55,3 Prozent am stärksten ausfielen. Audi (-44,9 %) und VW (-42,1 %) büßten mehr als 40 Prozent ein, bei Mercedes (-37,4 %) und BMW (-31,8 %) waren es jeweils mehr als 30 Prozent. Bei Opel betrug der Rückgang -28,8 Prozent, Smart (-11,3 %) und Porsche (-10,8 %) blieben ebenfalls unterhalb des Ergebnisses des Vorjahresmonats. Mit 14,9 Prozent war VW trotz des Rückgangs erneut die anteilstärkste deutsche Marke.

Tesla ist trotz der Halbleiterkrise weiter auf dem Vormarsch und konnte mit 5.616 Einheiten sehr deutlich steigern (+234,1 %) und liegt damit in Deutschland vor Marken wie Kia, Toyota, Peugeot, Mazda, Mitsubishi, Dacia und Mini.

Rund ein Fünftel (20,3 %) der Neuzulassungen waren Elektro-Pkw (BEV). 40.270 Elektro-Pkw (BEV) bescherten dieser Antriebsart ein Plus von +39,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Rückgänge der Neuzulassungszahlen zeigten sich mit Ausnahme der Elektro- (BEV) und flüssiggasbetriebenen Pkw über alle anderen Kraftstoffarten. 59.251 Neuwagen verfügten über einen hybriden Antrieb und bewirkten einen Anteil von 29,9 Prozent (-17,6 %), darunter 27.899 Plug- in-Hybride (14,1 %/-8,9 %). Die Neuzulassungen von Pkw mit Benzinmotoren nahmen um -43,6 Prozent ab, so dass ihr Anteil bei 33,3 Prozent lag. Die Anzahl dieselbetriebener Pkw ging gegenüber dem Vorjahresmonat um -55,7 Prozent zurück, ihr Anteil betrug 15,8 Prozent. Ein Anteil von 0,1 Prozent entfiel auf Pkw mit der Kraftstoffart Erdgas (183 Pkw), 1.249 flüssiggasbetriebene Pkw bewirkten bei dieser Antriebsart ein Plus von +25,8 Prozent und einen Anteil von 0,6 Prozent. Beide Gasantriebe zusammen verzeichneten einen Rückgang von -5,9 Prozent.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß ging um -17,4 Prozent zurück und betrug 104,3 g/km.

Quelle: KBA

 

Die geringen Zulassungszahlen von Mercedes-Benz liegen nicht an zu wenig Bestellungen. Die geringen Auslieferungen aufgrund des Chipmangels führen hingegen zu langen Lieferzeiten (hier ein Auszug):

 

A-Klasse 9-12 Monate

B-Klasse 6-9 Monate

C-Klasse 5-8 Monate

E-Klasse 5-7 Monate

S-Klasse 3 Monate

EQA 8-11 Monate

EQB 5 Monate

EQC 10-12 Monate

EQS 5 Monate (Hyperscreen kann Lieferzeit verlängern)

GLB 7 Monate

GLE 10 Monate

Aufgrund der Halbleiterengpässe sind die Lieferzeiten für nicht-Plug-in-Hybrid Fahrzeuge nicht mehr kürzer. Gewisse Ausstattungen können die Lieferzeit verlängern.

Mercedes S-Klasse vintageblau
Mercedes S-Klasse realtiv gut lieferbar aber mit Einschränkungen bei der Ausstattung

Weitere Informationen:

Mercedes-Benz investiert 60 Milliarden Euro in die Zukunft

Überlegungen zum Mercedes EQA 250+

Neuwagen sind nicht gut verfügbar – jetzt kann man schon Junge Gebrauchte mieten:

Mercedes Junge Sterne demnächst im Auto-Abo von Vive La Car

Mehr Beiträge

Mercedes AMG GLE Edition 55

Mercedes-AMG GLE Edition 55

Mit Versionen für GLE SUV und Coupé rundet Mercedes-AMG das Angebot exklusiver Sondereditionen ab

Schreibe einen Kommentar

Mehr Beiträge