AMG C-Klassen deutlich günstiger in den USA

Bis zu 27% günstiger sind C 43 und C 63 S E Performance in den USA im Vergleich zu Deutschland

In Deutschland gab es einige Kritik an der geringen Zylinderzahl des AMG Top Performance Modells.

Beim CLE 63 soll nun in einiger Zeit wieder ein V8 Modell kommen.

In den USA werden Modelle immer mit etwas Zeitverzug eingeführt (außer sie werden vor Ort in Tuscaloosa gebaut), da sie noch für die lokalen Marktbedingungen homologiert werden müssen.

Während die normalen C-Klasse Modelle etwas günstiger sind als in Deutschland (auch bedingt durch den Wechselkurs), hat Mercedes-AMG aus dem geringen Kundeninteresse in Deutschland bei den 4-Zylinder AMG C-Klasse gelernt und in den USA den C 43 AMG 4matic und den C 63 S E Performance 4matic+ mit 25-27% deutlich günstiger eingepreist, dabei ist die Ausstattung teilweise sogar besser als in Deutschland.

Man muss beachten, dass die Preise in den USA immer Nettopreise sind, da es in jedem Bundesstaat in den USA eine andere Mehrwertsteuer gibt. Daher muss man den Preis auch mit dem Netto-Preis von Deutschland vergleichen.

 

Ob das im V8 Markt USA dann zu besseren Verkaufszahlen führen wird, wird sich zeigen. Auf jeden Fall ist AMG ordentlich unter Druck.

 US-Preis nettoUS-Preis nettoDeutschland nettoDelta
C 300  $    46.950,00    43.250,00 €  49.570,00 €15%
C 300 4matic $    48.950,00    45.100,00 €  51.570,00 €14%
C 43 AMG 4matic $    60.700,00    55.920,00 €  70.795,00 €27%
C 63 S E Performance $    83.900,00    77.300,00 €  96.785,00 €25%

In Deutschland gibt es auf die C-Klasse und C 43 AMG (ohne Plug-in-Hybrid) 10% Rabatt auf Bestellfahrzeuge. Auf den C 63 AMG lediglich 6%.

Bei Lagerwagen als Top Angebot (Code DP2) gibt es derzeit 18% (inkl. der beiden AMG Derivate). Insbesondere die Auswahl bei den Top Angebot mit AMG Motor ist sehr groß bei der C-Klasse.

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8 Antworten

  1. Es ist doch wieder mal schön zu lesen wie die deutschen Automobilhersteller die Käufer im eigenen Land auspressen.
    Im Ausland werden die Fahrzeuge meist deutlich günstiger angeboten, und der deutsche Käufer darf draufzahlen.
    Aber was sollst wir finanzieren ja sowieso die ganze Welt.
    Ich kann nur sagen, weiter so, irgendwann kann sich ein Deutscher kein Auto mehr leisten.
    Dann sind wir bestimmt ganz „Grün“

    1. Ich denke, wenn der C 63 in Deutschland vom Markt angenommen worden wäre, wäre in den USA auch selbstbewusster eingepreist worden.
      Man könnte den Preis in Deutschland ja auch anpassen. So viele C 63 sind ja noch nicht in Kundenhand.

      Damals 1994 hat man sogar rückwirkend Geld zurückerhalten, als der Preis der Klimaanlage von 5k auf 4k DM reduziert wurde.

    2. Jeder Hersteller ruft genereell auf den jeweiligen Märkten den Preis aus, der durchsetzbar ist.

      Das kann auch bedeuten, dass die Preise außerhalb Deutschlands höher ausfallen, wenn bspw. der Staat dort zudem höhere Steuern, Abgaben auf den Nettopreis aufschlägt.
      Konkret liegen bspw. die UVP Preise in Österreich ein ganzes Stück höher, als die in D, quer über alle Hersteller wohlbemerkt.
      Die C-Klasse beginnt dort in der Basis mit EUR 50.890,02 (im. Vgl. zu D somit 2.932,19 Euro Aufschlag).

      Problematisch wird die Preisgestaltung nur dann, wenn der Kunde nicht bereit ist den ausgerufenen Preis zu zahlen.
      Wiederum am ganz konkreten Beispiel: Der C43 AMG liegt auch unter Berücksichtigung nahezu identischer Ausstattungen, zudem nur mit einem 4 Zyl. gleich um einige Tausend Euro teurer ist sein direkter Wettbewerber der BMW M340i mit einem Reihen 6 Zyl. an Bord.

      Oder wie anfangs unmittelbar nach Einführung des Agenturmodells, als MB versuchte seine Fahrzeuge alle mit NULL Prozent Rabatt durchzusetzen, jedoch bereits wenige Monate später wieder zurück rudern musste und die (wenn auch wegen der Agentur einheitliche) Rabattierung wieder einführen musste, da sonst die Nachfrage noch stärker wie ab Juli 23 zurückgegangen wäre.

      Mittlerweile hat Mercedes seine Rabatte weiter erhöht (siehe online Konfigurator), um so nach dem holprigen Start in Q1.24 den Abwärtstrend bei den Neuzulassungen zu stoppen versucht.

      Die nahe Zukunft wird zeigen, welche verkaufsfördernden Maßnahmen, unterschiedlich ausgeprägt je nach Markt, notwendig sein werden.

    3. Jeder Hersteller ruft genereell auf den jeweiligen Märkten den Preis aus, der durchsetzbar ist.

      Das kann auch bedeuten, dass die Preise außerhalb Deutschlands höher ausfallen, wenn bspw. der Staat dort zudem höhere Steuern, Abgaben auf den Nettopreis aufschlägt.
      Konkret liegen bspw. die UVP Preise in Österreich ein ganzes Stück höher, als die in D, quer über alle Hersteller wohlbemerkt.
      Die C-Klasse beginnt dort in der Basis mit EUR 50.890,02 (im. Vgl. zu D somit 2.932,19 Euro Aufschlag).

      Problematisch wird die Preisgestaltung nur dann, wenn der Kunde nicht bereit ist den ausgerufenen Preis zu zahlen.
      Wiederum am ganz konkreten Beispiel: Der C43 AMG liegt auch unter Berücksichtigung nahezu identischer Ausstattungen, zudem nur mit einem 4 Zyl. gleich um einige Tausend Euro höher, als sein direkter Wettbewerber der BMW M340i mit einem Reihen 6 Zyl. an Bord.

      Oder wie anfangs unmittelbar nach Einführung des Agenturmodells, als MB versuchte seine Fahrzeuge alle mit NULL Prozent Rabatt durchzusetzen, jedoch bereits wenige Monate später wieder zurück rudern musste und die (wenn auch wegen der Agentur einheitliche) Rabattierung wieder einführen musste, da sonst die Nachfrage noch stärker wie ab Juli 23 zurückgegangen wäre.

      Mittlerweile hat Mercedes seine Rabatte weiter erhöht (siehe online Konfigurator), um so nach dem holprigen Start in Q1.24 den Abwärtstrend bei den Neuzulassungen zu stoppen versucht.

      Die nahe Zukunft wird zeigen, welche verkaufsfördernden Maßnahmen, unterschiedlich ausgeprägt je nach Markt, notwendig sein werden.

  2. Klar, natürlich, die deutschen Kunden werden ausgepresst und im Ausland werden die Autos quasi verschenkt … wer kommt denn auf so einen Quatsch?!

    Es wird selbstverständlich versucht, die Autos in jedem Markt so einzupreisen, dass der maximale Profit für die Firma dabei rauskommt, und nicht, dass sich möglichst jeder Kunde einen Mercedes leisten kann. Ist ja schließlich kein Wohltätigkeitsverein, sondern eine Aktiengesellschaft. Das hat nix mit „grün“ zu tun, das ist einfach Kapitalismus.

  3. Gern vergessen wird auch, dass die Garantiedauer bei MB, wie bei eigentlich allen dt. Herstellern, Beispielsweise in den USA deutlich länger ist als in Deutschland. Da spricht nur selten jemand drüber.

  4. Habe mal ne Frage…
    Warum schafft der W205 mit 510PS und VMAX aufhebung 310kmh?
    bzw. mit Leistungsteigerung auf 620PS sogar 330kmh (328kmh genau)!

    Und was schafft der W206 mit 680PS ohne VMAX? (sollte ja mehr sein 😉

    1. Warum sollte es mehr sein?
      Kenne aber die Antwort nicht.
      Der C 63 E Performance ist schwerer. Die Frage bis wie viel sind die Reifen freigegeben?
      Die ist die Übersetzung zur E-Maschine?
      Ansonsten liegen die 680 PS nur 15s an. Wenn eine Kurve kommt lädt er wieder auf, aber wenn Du nur auf dem Gas gibst, d.h. nicht lift and coast machst oder eine Kurve kommt ist irgendwann die Batterie leer. Daher ist der C 63 S E Performance so limitiert, dass er neben den Reifen die Vmax so schafft mit ICE only.

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