Daimler und BMW wollen Verlustbringer Free Now wohl an Uber verkaufen

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
Share on telegram
Share on skype
Share on email

Der Hoffnungsträger car2go und drive now die nach der Fusion zu free now wurden, wollen nicht in die Gewinnzone.

Ursprünglich war die Euphorie beim damaligen Daimler Chef Dieter Zetsche groß. Car2go sollte dabei helfen Daimler vom Fahrzeughersteller zum Mobilitätsdienstleister wandeln. BMW startete später in Kooperation mit sixt. Dann wollte der damalige Daimler Chef Zetsche und der damalige BMW Chef Krüger eine starke Allianz gegen die Chinesen und Uber formen. BMW kaufte Sixt auf drive now heraus um mit Daimler’s Car2go zu fusionieren. Es wurde viel Geld investiert.

Doch bis heute werden keine positiven Cash-Flows generiert und die Geduld ist am Ende. Zuerst wurde sich aus dem Nordamerikageschäft, dann aus einzelnen europäischen Metropolen zurückgezogen.

Nun verhandelt Daimler und BMW mit Uber über den Verkauf von free now. Man hat wohl keine Geduld mehr und will die jährlichen Verluste nicht mehr tolerieren.

In der Gründerzeit schien alles möglich „The sky is the limit“ so hieß es euphorisch. Moovel soll wohl eine Deutsche Bahn Tocher verkauft werden. Free now (car2go und drive now) soll an Uber gehen.

Aktuell laufen die Gespräche.

Free now ist eine der Säulen der Marke your now.

Studien haben zum Teil bestätigt, dass free floating carsharing Anbieter keine Entlastung für die Verkehrsitutation in den Großstädten bringt.

Nutzer die bereits ein private Auto haben, schaffen dies nicht ab, sondern lediglich User die schon den ÖPNV für den Weg in die Stadt / Kneipe / Bar genommen haben sind aus Bequemlichkeit vom ÖPNV auf car2go oder drive now umgestiegen. Somit waren dann mehr Autos in der Stadt, die Staus wurden länger und nicht kürzer.

Falls der Deal mit Uber abgeschlossen wird, ist Daimler und BMW seinen größten Verlustbringer zwar los, aber die Problematik mit den vor dem Verkehrskollaps stehenden Mega-Cities ist weiterhin nicht gelöst.

Mehr Beiträge

4 Gedanken zu „Daimler und BMW wollen Verlustbringer Free Now wohl an Uber verkaufen“

  1. Also, inhaltlich ist das nicht richtig. FreeNow ist ein Ride Hailing-Anbieter. Der Vorläufer dazu ist u.a. MyTaxi. car2go und DriveNow sind zu ShareNow fusioniert und haben nichts mit den Uber-Gerüchten zu tun. Es geht nur um Ride Hailing (also das was ja auch Ubers Geschäft ist).

      1. Car Sharing ist ein Geschäft, mit dem Uber nichts zu tun haben möchte. 😉
        Und: Welches Geschäft läuft aktuell so richtig rund? Prä-Corona war ShareNow an vielen Standorten ein profitables Business.

Schreibe einen Kommentar