Elektroautos legen im August um 46 % zu

Mercedes verliert leicht, smart deutlicher: die Zulassungszahlen von August 2025

 

207.229 Pkw wurden im August 2025 neu zugelassen und damit +5,0 % mehr als im Vergleichsmonat.

BMW (+15,3 %/9,0 %), Audi (+13,2 %/7,4 %) und Ford (+10,6 %/4,5 %) konnten Zugewinne im zweistelligen Bereich erzielen. Einstellige Zulassungssteigerungen entfielen auf die Marken Mini (+9,2 %/1,4 %) und VW (+6,0 %/18,1 %), wobei VW weiterhin anteilsstärkste deutsche Marke war. Rückläufige Neuzulassungszahlen verzeichneten dagegen die Marken smart (-36,5 %/0,2 %), Opel (-9,9 %/5,3 %), Porsche (-9,7 %/0,8 %) und Mercedes (-1,5 %/9,2 %).

smart #2
smart verspricht sich vom Neuanlauf #5 in Kürze Impulse sowie vom neuen #2 Ende 2026

82.578 Neuwagen verfügten im August über einen hybriden Antrieb und erzielten einen Anteil von 39,8 Prozent (+19,1 %), darunter 23.973 Plug-in-Hybride (11,6 %/+76,7 %). 39.367 Neuwagen waren den Elektro-Pkw (BEV) zuzuordnen und erreichten einen Anteil von 19,0 Prozent. Diese Antriebsart lag mit +45,7 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahresmonats. 57.253 Pkw waren mit einem Benzinmotor (27,6 %/-18,2 %) und 27.219 Pkw mit einem Dieselantrieb (13,1 %/-9,2 %) ausgestattet.

Das der Anteil der Benzin und Dieselmotoren so stark sinkt, liegt auch daran, dass die ganzen Mild-Hybrid Antriebe als Hybrid zählen und nicht mehr als Benziner oder Diesel.

 

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Pkw-Neuzulassungen sank um -10,9 Prozent und betrug 105,0 g/km.

MarkeAug 25Anteil in% Aug 25Veränderung ggü Aug 24 in%Anzahl Jan-Aug 25Anteil Jan-Aug 25 in %Veränderung Jan-Aug 24 %
ALFA ROMEO5690,355,95.2220,315,4
ALPINE940422,2629084,5
ASTON MARTIN460283,31880-17,9
AUDI15.3447,413,2130.2476,9-5
BENTLEY300233,34010-22,1
BMW18.605915,3162.2128,76,7
BYD1.1140,54118.5630,5419
CADILLAC50-16,7650-52,6
CHERY220X420X
CITROEN4.05423632.6991,7-15,3
DACIA5.1982,515,547.8782,6-1,8
DAF TRUCKSX20100
DS1520,1-20,82.1020,11
FERRARI1450,13,61.3000,1-11
FIAT4.3792,17,937.5772-16,8
FISKER-10020-98,5
FORD9.3104,510,673.9933,97,9
GWM420-83,12.2120,116,8
HONDA6040,31,55.0820,33,3
HYUNDAI7.3853,6-7,263.2453,4-5,1
INEOS100-76,2408010,6
IVECO600-15,56490-15,8
JAGUAR-1001930-88
JEEP9410,532,98.8840,512,5
KGM2040,1175,72.0610,156,1
KIA4.8222,3-11,540.7442,2-14,8
LADA10-85,710-96,9
LAMBORGHINI8701,292201,8
LANCIA10X20100
LAND ROVER9570,524,19.2520,58,3
LEAPMOTOR8260,4X3.5310,2X
LEXUS3600,2-29,43.2790,24,2
LOTUS160-56,824204,8
LUCID17030,8136058,1
LYNK & CO3501.650,0053701.018,80
MAN1550,147,61.0270,12,3
MASERATI48054,8503033,1
MAXUS80166,786072
MAZDA2.7691,33,225.5691,4-14
MERCEDES19.1489,2-1,5170.7609,10,9
MG ROEWE2.1401260,315.6460,8-2,4
MINI2.8611,49,222.0131,29,4
MITSUBISHI9340,5-5014.5880,8-28
MORGAN40-66,7430-15,7
NIO230-34,31910-36,5
NISSAN1.9831-0,321.9041,25,9
OPEL10.9405,3-9,986.9644,6-14,5
PEUGEOT4.2852,1-12,139.1522,1-8,7
POLESTAR3380,279,82.9230,233,2
PORSCHE1.7110,8-9,721.0611,1-18,5
RENAULT4.073210,937.899212,8
ROLLS ROYCE360111,823102,2
SEAT12.7256,120,1109.8935,93,2
SKODA14.47270,1146.8477,86,7
SMART4130,2-36,52.7750,1-71,3
SUBARU3210,2-11,82.8660,2-3,9
SUZUKI1.6660,8-25,415.3650,8-9,2
TESLA1.4410,7-39,211.4410,6-56,1
TOGG230X240X
TOYOTA6.3543,1-6,653.9512,9-10,2
VINFAST50-78,388049,2
VOLVO3.7601,8-4,440.9142,2-0,9
VW37.46718,16375.403202,6
XPENG2830,1757,61.6140,11.917,50
SONSTIGE1.4080,732,18.5770,5 
INSGESAMT207.22910051.874.820100-1,7

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19 Responses

    1. Hä?
      BMW Jan – Aug. 8,7% Marktanteil
      Audi Jan – Aug. 6,7% Marktanteil
      Mercedes Jan – Aug. 9,1% Marktanteil

      Mercedes ist in Deutschland klar die Nummer 1 momentan… und das VOR dem release der neuen Fahrzeugpalette.

      Einfach abwarten und Tee trinken… das Portfolio bei Mercedes ist lediglich in die Jahre gekommen.

      1. Denkfehler.
        In den MB sind die Nutzfahrzeuge enthalten. Augustzahlen hat das KBA noch nicht veröffentlicht. Bereits im Juli war im Autosegment BMW längst die Nummer 1.
        Ganz zu schweigen von BMW + Mini vs MB + Smart.
        2025 kommen keine relevanten Umsatzbringer mehr dazu. Und auch 2026 wird zB der in Alabama produzierte GLC EQ keine nennenswerten Beiträge liefern können.

        Der Verkauf der Niederlassungen muss gestoppt werden. Es ist Zeit zu handeln.

      2. @roesti hat in seiner Beurteilung absolut recht, denn das Kraftfahrtzeug Bundesamt (kba) rechnet in seiner Statistik alle Utilities, Kleintransporter zu den Fahrzeugen der Mercedes Car Group hinzu.
        Das ist natürlich Unsinn, typisch für eine schwerfällige Behörde, dagegen stehen die korrekten Zahlen in den offiziellen Geschäftsberichten der betreffenden Hersteller.

        Eine aussagefähige Beurteilung kann generell immer NUR nach der Car-Group der Kernmarke erfolgen !

        Allerdings gehört neben der Addition aller verkauften Typen eines Herstellers auch immer die Segmentbetrachtung hinzu, wonach klar wird, wer sinnbildlich gesprochen eher „Kaviar oder eher Leberwurst“ verkauft:

        Gerne noch einmal zu Erinnerung, die Werte des Geschäftsjahres 2024:

        Gesamt CarGroup / NUR Kernmarke, also ohne MINI oder ohne SMART

        1. BMW 2.200.177
        2. Mercedes 1.983,400
        3. Audi 1.671.218

        HighEnd:

        1. Mercedes 281.500
        2. BMW 162.669
        3. Audi 88.680

        CORE:
        1. BMW 1.415.418
        2. Mercedes 1.167.100
        3. Audi 1.036.439

        Das Delta zu den kumulierten Werten/Gesamt fallen demnach auf die Sparte „Entry“.
        Im Prinzip sind das Modelle, die überwiegend jeder beliebige andere Hersteller global auch bauen kann und insgesamt nur sehr wenig mit dem Prädikat „Premium“ gemein haben.

        Per August 2025 verfestigt sich das Bild aus 2024.
        BMW vergrößerst über alle Segmente hinweg seinen Abstand zu Mercedes, erst recht zu Audi, legt abermals kräftig bei den BEV zu und verringert seinen Abstand in der Sparte „High End“ zu Mercedes.

        Bei Audi lässt sich abschließend nur feststellen, was über die Kennziffer „Umsatz“ und Zulassungsquote von mittlerweile 50% (!) an Kfz-Vermieter, Eigenzulassungen, Behördenfahrzeuge, etc… verdeutlicht wird. Audi ist faktisch NUR noch ein Wettbewerber wie jeder andere Hersteller im Grunde genommen auch, aber real, nüchtern gesehen eben KEIN Kern-Wettbewerber mehr zu BMW / Mercedes.

        1. Das KBA ist in diesem Fall keine schwerfällige Behörde. Sie zeigt eine korrekte Statistik auf.
          Nämlich, die Zulassung alle nach M1 zugelassenen PKW-Fahrzeuge.

          Das MB auch Sprinter, Vitos und Citans als Personenfahrzeuge anbietet und somit auch als M1 Fahrzeuge zugelassen werden, ist nicht die Schuld vom KBA.
          Ist übrigens mit VW Caddy, Transporter und Crafter, Ford mit dem Transit und allen anderen Hersteller die sowas anbieten auch so.

          M1 Fahrzeuge sind per Definition PKW Fahrzeuge. Und nichts anderes wird da aufgezeigt.

          Alle N1 Fahrzeuge von MB und Co werden nicht berücksichtigt.

          Grüße

  1. Noch eine interessante Zahl aus dem Monatsbericht August 2025.

    JAGUAR hat es tatsächlich geschafft in Deutschland ***NULL Fahrzeuge*** neu zuzulassen, nachdem bereits zuvor GLOBAL die Stückzahlen von kumuliert rund 97% eingebrochen sind !

    Meine Empfehlung an alle interessierten Leser, die den Zusammenhang mit diesen katastrophalen Neuzulassungen besser verstehen möchten, geht an das YT-Video „Tata Motors zerstört Jaguar: der Budweiser-Moment | Prof. Dr. Christian Rieck“
    auf den Spieltheoretischen Kanal von Prof. Dr. Christian Rieck.

    444.030 Aufrufe seit dem 07.12.2024 #profrieck #jaguar #tatamotors

    Das Jaguar-Marketing zerstört die britische Traditionsmarke mit rosa Herumgehüpfe und wokem Unterton. Die Spieltheorie erklärt die Entscheidungen der Manager und der Eigentümer (Tata Motors aus Indien). Spoiler: Es könnte das Strategem 34 sein „Sich selbst verletzen“.

    Meine Wertung: Hoch interessant, absolut sehenswert das Podcast von Prof. Dr. Rieck.

    Anhang /Definition:
    Die Spieltheorie ist eine mathematische Methode zur Analyse strategischer Situationen, in denen das Ergebnis der Entscheidungen von mehreren rationalen Beteiligten (Spielern) abhängt. Sie versucht, das rationale Verhalten und mögliche Ausgänge in Konflikt- oder Kooperationssituationen zu verstehen und vorherzusagen.

    1. Rechtsextremer Verschwörungsmüll.

      Jaguar hat die Produktion des F-Pace im Stammwerk auslaufen lassen. Deshalb gab es keine Neuzulassungen. Der GT soll erst 2026 kommen. Das war lange geplant und wurde auch so bereits im Mai kommuniziert. Ob der Neustart klappt, ist mindestens fragwürdig. Jaguar sucht seit Jahrzehnten nach einer neuen Identität. Am öffentlichkeitswirksam erfolgreichsten war noch die Lizenzkooperation mit Waymo (I-Pace, umgerüstet). Davon sollen bis Ende 26 3500 Stück herumfahren und Geld mit bezahlten Fahrten verdienen. Im autonomen Betrieb.
      Im Gegensatz zu den paar Teslas in Austin, die noch einen Aufpasser brauchen und in erster Linie Mr Bigmouth zum Aufblasen des Börsenkurses dienen.

      Wie man nach dem Brexit in UK überhaupt noch profitabel Autos für den Export produzieren will, wurde bisher noch nicht gezeigt. Das war zwar absehbar, wurde aber von der gleichen rechten Brut als Project Fear diskreditiert.

      Dass der Designer inzwischen sein Glück nun bei Audi versucht, ist nachvollziehbar – wenn auch kein Selbstläufer.

      1. @roesti, wenn Sie mathematische Methode zur Analyse strategischer Situationen mangels Bildungsgrad NICHT folgen können, müssen Sie nicht gleich mit der Böhmermann´schen N*zi Keule rauskommen.
        Die ÖRR Blase, in der @roesti gefangen ist, subventioniert mit 10 Milliarden Euro Zwangsabgaben, daher ein gut gemeinter Rat:
        Nicht so viel der Mainstream nachplappern, statt dessen Fachliteratur lesen und verstehen lernen !?

        Die Faktenlage spricht jedenfalls für ein grundsätzlich falsch eingeschlagenen Weg der Marke Jaguar und liegt somit unzweifelhaft in der Verantwortung von Tata Motors.

        Der CEO Adrian Mardell verlässt Jaguar Land Rover in einer Phase, in der der britische Traditionshersteller bei Jaguar alles und zwar ALLES auf einmal ohne Ausnahme auf Elektro setzt – und sich international mit Zollhürden und Kritik am neuen Markenbild konfrontiert sieht. Sein Rücktritt markiert einen heiklen Wendepunkt für das Prestigeprojekt einer vollelektrischen Jaguar-Zukunft.

        Mitte Mai 2025 hat Jaguar die Agentur Accenture Song gefeuert, die für das neue Image der britischen Traditionsmarke verantwortlich war.

        Ultradivers, ultrajung, ultramodern – nur Jaguars Luxus-Attitüde sollte es aus der Vergangenheit in die Gegenwart schaffen.
        Das Problem, genau diese ultradiverse Zielgruppe hat im Regelfall nicht einmal ansatzweise die monetären Mittel, um sich einen Jaguar jenseits der Einhunderttausend Euro überhaupt leisten zu können.

        Inzwischen scheinen die Jaguar-Verantwortlichen zu verstehen, dass so viel beinahe schon bizarre Radikalität selbst am Geschmack der jüngeren Generationen ein bisschen zu deutlich vorbeigeht – und dass die gesetztere Kundschaft auch Geld für Autos ausgibt.
        Hier nochmal ganz klar: Die Kritik an Jaguars Markenwandel kam nicht nur aus den sozialen Medien – sondern auch massiv aus dem eigenen Haus.

        Noch einmal auf den Punkt gebracht: Es war Selbstzerstörung der Marke aus dem eigenen(!) Haus, gleichbedeutend mit der Verantwortung von Tata !

        1. Absolut richtig analysiert !

          In Wahrheit steckt in so einem Verhalten die unheilsame Mischung aus Niedertracht, Menschenhass, Faktenfreiheit, Ideologie und Arroganz, statt einem evidenzbasiertes Denken.

          Der Eigentümer Tata agiert so, als ob er anderen irgendetwas aufzwingen könne, weil er in seiner Filter Bubble drin bleibt und sogar interne Kritik bei den eigenen Mitarbeitern untersagt hat mit der klaren Ansage, wer zur dieser „Neuausrichtung“ Jaguars irgendetwas zu kritisieren hat, der fliegt !
          Das Problem ist hierbei offensichtlich, der zahlende Kunde folgt dem nicht und somit scheitert die zwangsweise Vorgehensweise der Eigentümer, da der „böse“, „niederträchtige“ Kunde einfach keinen voguen Jaguar kaufen will.

          Die Faktenlage ist klar:
          Jaguar steht auf dem US-Markt einfach blank da, ob die rosa bunten Design Studien jemals so in Serie stehen bleibt zudem mehr als fraglich und strategisch höchst fragwürdig ist, der bisherigen Stammkundschaft komplett vor den Kopf zu stoßen, statt diese mitzunehmen.

          Hinzu kommt die epochale Zeitenwende auf Jaguar Land Rovers wichtigstem Markt: In den USA gelten bald beinahe KEINE ernstzunehmenden Abgasnormen mehr. Der Verbrennungsmotor hat dort tatsächlich wieder eine Zukunft. Während Defender, Discovery und Range Rover noch Verbrenner im Programm haben, steht Jaguar vollkommen blank da und muss in den USA auf vermögende sowie „elektrogläubige“ Kundschaft aus Kalifornien hoffen.

          Nur zur Erinnerung noch vor zehn Jahren in 2014 verkaufte JAGUAR global 161.000 Fahrzeuge weltweit, ohne LandRover wohlbemerkt !
          Davon entfielen 80.000 auf den XK, 3.000 XJ, 20.000 XF und 9.000 vom Sportwagen F-Type.

          Und angesichts dieser Zahlen von einer in Aussicht stehenden globalen Neuzulassung von 3.500 Stück bis 2026 zu schwurbeln zeigt wie weit @roesti sich von der Realität entfernt hat !

      2. @roesti
        Ist Wokeness Selbsthass ?
        Lesen Sie dazu den Bestseller von Psychologin Esther Bockwyt.
        Dort werden die Sekten ähnliche Zustände dieser Bewegung schonungslos aufgedeckt.

        Tata ist hier „falsch abgebogen“, der CEO ist mittlerweile zurückgetreten, das Markenimage ist zerstört !
        Das sind keine Verschwörungstheorien, sondern entspricht der harten Faktenlage, die selbst in linksgrünen Kreisen, in denen Sie offenbar gefangen sind, zur Kenntnis genommen wird !

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