Mercedes – AMG S 63 E Performance mit 802 PS

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Größere Batterie mit 13,1 kWh sowie bekannter V8 Biturbo führen zu 802 PS Systemleistung

  • Performance-Hybrid mit Technologie-Transfer aus der Formel 1™ nun auch im S-Klasse Segment
  • Größere Ausbaustufe der AMG High Performance Batterie mit 13,1 kWh Kapazität
  • 4,0-Liter-V8-Motor vorn und E-Maschine auf der Hinterachse für 590 kW (802 PS) Systemleistung
  • Aktive Wankstabilisierung und aktive Hinterachslenkung serienmäßig
  • Erstmals AMG-spezifische Kühlerverkleidung in der Performance-Luxuslimousine
  • Stärkste S-Klasse aller Zeiten
  • Bestellfreigabe Ende Januar 2023, Auslieferung ab April 2023
  • Nur als Langversion V223 erhätlich

Heute ist der neue Mercedes‑AMG S  63 E  PERFORMANCE mit AMG Hybridtechnologie erneut Benchmark im Segment. Das E PERFORMANCE-Modell vereint den AMG 4,0-Liter-V8-Biturbomotor mit dem AMG-spezifischen Hybrid-Antriebsstrang und einer neuen Ausbaustufe der AMG High Performance Batterie (HPB). Die neue HPB 150 basiert auf den hochperformanten und direkt gekühlten Batteriezellen der bekannten HPB 80. Der Energieinhalt steigt von 6,1 in der HPB 80 auf 13,1 kWh in der HPB 150. Die rein elektrische Reichweite erhöht sich dadurch auf 33 Kilometer.

Der Fokus des Antriebsstrangs liegt jedoch weniger auf der elektrischen Reichweite, sondern auf Best-in-Class-Performance. Mit 590 kW (802 PS) Systemleistung und 1.430 Nm Systemdrehmoment setzt die Limousine neue Maßstäbe im Segment. Die Beschleunigung von 3,3 Sekunden auf 100 km/h und die optionale Höchstgeschwindigkeit von 290 km/h unterstreichen den souveränen, fahrdynamischen Auftritt. Systeme wie das AMG RIDE CONTROL+ Fahrwerk, die AMG ACTIVE RIDE CONTROL Wankstabilisierung und die serienmäßige Hinterachslenkung stellen eine große Spreizung zwischen Fahrdynamik und Komfort sicher.

Expressives Exterieurdesign

Die eindrucksvolle Performance des Mercedes-AMG S 63 E PERFORMANCE drückt sich auch im expressiven Exterieurdesign aus. Erstmals trägt eine S-Klasse Limousine die AMG-spezifische Kühlerverkleidung mit vertikalen Lamellen und einem großen Zentral-Stern. Anstelle der früheren Mercedes Stern-Kühlerfigur ist nun das AMG Wappen in Silberchrom/Schwarz platziert. Darüber hinaus prägt die Frontschürze im Jet-Wing-Design mit großen seitlichen Lufteinlässen und funktionalen Air Curtains die Frontansicht. In der Seitenansicht fallen die bis zu 21-Zoll großen AMG Schmiederäder und die AMG-spezifischen Seitenschwellerverkleidungen auf. Am Heck finden sich charakteristische Design-Merkmale der 63er-Modelle wie die trapezförmigen, geriffelten Doppelendrohrblenden oder der breite Diffusor mit Längsfinnen.

Edler Innenraum mit First-Class-Fond

Das Interieur verbindet die hochwertigen Ausstattungen der S-Klasse mit AMG-spezifischen Elementen. Die Sitze mit AMG spezieller Grafik und eigenständigem Nahtbild unterstreichen den edlen Auftritt. Exklusive Farben und verschiedene Leder Nappa Polster mit geprägtem AMG Wappen in den vorderen Kopfstützen betonen entweder die sportliche oder die luxuriöse Seite des S 63 E PERFORMANCE. Den Führungsanspruch im Segment verdeutlichen auch der First-Class Fond und die Multikontursitze für alle vier Sitzplätze. Hinzu kommen AMG-spezifische Zierelemente und das serienmäßige AMG Performance Lenkrad mit AMG Lenkradtasten.

MBUX Multimedia-System mit Hybrid-spezifischen Anzeigen

Das MBUX-Infotainmentsystem beinhaltet verschiedene AMG- und Hybrid-spezifische Anzeigen und Funktionen. Dazu zählen die Darstellungen im Kombiinstrument, im Hochformat-Multimedia-Zentraldisplay in der Mittelkonsole und im optionalen Head-up-Display.

Die Ansicht des Kombiinstruments lässt sich mit unterschiedlichen Anzeigestilen und individuell wählbaren Hauptansichten personalisieren. Der AMG-spezifische Supersport Stil bietet die Möglichkeit, verschiedene Inhalte über eine vertikale Menüstruktur einzublenden. Dazu gehören ein Menü mit Hybrid-spezifischen Temperaturen oder ein Setup Menü, das die aktuellen Einstellungen von Fahrwerk oder Getriebe anzeigt. Außerdem können sich Fahrende im Supersport Stil auch eine Navigationskarte, Verbrauchsdaten oder alle in AMG TRACK PACE verfügbaren Telemetriedaten einblenden lassen.

Auch das Head-up-Display bietet AMG eigene Anzeigestile wie Race und Supersport. Diese sind über das Hauptmenü im Kombiinstrument aufrufbar. Hochwertige Grafiken im Multimedia-Display visualisieren den Leistungsfluss des gesamten Antriebssystems, Drehzahl, Leistung, Drehmoment und Temperatur der Elektromaschine sowie die Batterietemperatur.

Das Soundformat Dolby Atmos® hebt das Audioerlebnis im Innenraum auf ein neues Level. Einzelne Instrumente oder Stimmen der Studiomischung können rund um den Hörbereich platziert werden. Eine neue Art der Klanganimation wird damit möglich: Während konventionelle Stereosysteme über zwei Kanäle die Lautsprecher ansteuern, kann Dolby Atmos® den gesamten Bereich nutzen und ein 360-Grad-Erlebnis schaffen.

Der AMG-spezifische E PERFORMANCE Hybridantrieb: Verbrenner vorn, E-Maschine im Heck

Im neuen Mercedes-AMG S 63 E PERFORMANCE ist der 4,0-Liter-V8-Biturbomotor mit einem permanent erregten Synchron-Elektromotor, einer in Affalterbach entwickelten High Performance Batterie sowie dem vollvariablen Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+ kombiniert. Die Systemleistung von 590 kW (802 PS) und das maximale Systemdrehmoment von 1.430 Nm ermöglichen beeindruckende Fahrleistungen: Die Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 km/h erfolgt in 3,3 Sekunden. Der Vortrieb endet erst bei elektronisch abgeregelten 290 km/h (mit optionalem AMG Driver´s Package).

Der 140 kW (190 PS) starke Elektromotor ist an der Hinterachse positioniert und dort mit einem elektrisch geschalteten Zweigang-Getriebe sowie dem elektronisch gesteuerten Hinterachs-Sperrdifferenzial in einer kompakten Electric Drive Unit (EDU) integriert. Fachleute sprechen bei diesem Layout von einem P3-Hybrid. Die High Performance Batterie ist ebenfalls im Heck über der Hinterachse platziert.

Entscheidender Vorteil dieser Position der EDU ist das Umgehen des 9-Gang-Getriebes, das an den V8-Motor angeflanscht ist. Mit der Position hinter dem Getriebe lässt sich das Drehmoment beider Antriebe voll ausnutzen. Das Resultat: 1.430 Nm Systemdrehmoment – ein neuer Höchstwert in der Klasse.

Und es gibt noch viel mehr Argumente, die für das P3-Setup als Performance-Hybrid sprechen:

  • Das P3-Konzept ermöglicht es, über das gesamte Drehzahlband mit vollem Moment elektrisch zu boosten.
  • Der Elektromotor wirkt direkt auf die Hinterachse und kann damit seine Kraft unmittelbarer in Vortrieb umsetzen – für den Extra-Boost beim Anfahren, Beschleunigen oder Überholen.
  • Die Kraft des Elektromotors kann bauarttypisch mit vollem Drehmoment einsetzen, sodass ein besonders agiles Anfahrverhalten möglich ist.
  • Außerdem erlebt der Fahrer dank des integrierten, elektronisch gesteuerten Hinterachs-Sperrdifferenzials unmittelbar einen spürbaren Performance-Zugewinn: Das Hybridmodell beschleunigt höchst agil aus Kurven heraus, bietet optimale Traktion und daher auch mehr Fahrsicherheit.
  • Bei Schlupf an der Hinterachse überträgt sich die Antriebskraft von Verbrennungs- und Elektromotor bedarfsgerecht auch auf die Vorderräder. Dies ermöglicht die mechanische Verbindung des vollvariablen Allradantriebs mittels Kardanwelle und Antriebswellen der Vorderräder. Dadurch ist es auch darstellbar, rein elektrisch mit Allradantrieb zu fahren.
  • Die Positionierung an der Hinterachse verbessert die Gewichts- und die Achslastverteilung im Fahrzeug. Dies bildet die Basis für das überzeugende Handling.
  • Das AMG Konzept bietet bei der Rekuperation einen sehr hohen Wirkungsgrad, weil das System nur minimale mechanische und hydraulische Verluste von Motor und Getriebe erlaubt. Im Fahrprogramm „Comfort“ lässt sich der Verbrennungsmotor gezielt abkoppeln. Dies reduziert das Schleppmoment, wenn es die Fahrsituation erlaubt.
  • Das Zweiganggetriebe an der Hinterachse schaltet automatisiert. Mit seiner speziell abgestimmten Übersetzung gewährleistet es die Spreizung vom hohen Raddrehmoment zum agilen Anfahren bis zur sicheren Dauerleistung bei höheren Geschwindigkeiten. Ein elektrischer Aktuator legt den zweiten Gang spätestens bei ca. 140 km/h ein, was der Maximaldrehzahl des Elektromotors von rund 13.500/min Umdrehungen entspricht.
  • Mit der Leistungssteigerung durch den zusätzlichen Elektromotor konnte das Entwicklerteam parallel auch den Wirkungsgrad des Gesamtfahrzeugs verbessern – und geringere Emissionen sowie einen niedrigeren Verbrauch erzielen.

Die permananterregte Synchronmaschine (PSM)

Die PSM ist mit einem hohlen Rotor aus Permanentmagneten ausgestattet und kann somit um die Ausgangswelle zum linken Hinterrad herum verbaut werden. Die Steuerung der E-Maschine übernimmt eine ebenfalls an der EDU befindliche Leistungselektronik, die Gaspedal-Befehle direkt in eine passende Bestromung der PSM umsetzt. Zusätzlich passt die feinfühlige Steuerung der E-Maschine die Drehzahl bei Schaltvorgängen des Zweiganggetriebes an. Somit kommt das Getriebe in der EDU gänzlich ohne mechanische Synchronisation aus. Das Boost-Drehmoment der E-Maschine kann so auch bei höheren Geschwindigkeiten genutzt werden. Das maximale Drehmoment einer E-Maschine liegt ab der ersten Umdrehung an, fällt aber später mit höheren Drehzahl wieder ab. Deshalb bringt der zweite Gang, der bei höheren Geschwindigkeiten eingelegt wird, die E-Maschine in einen Bereich mit niedrigeren Drehzahlen, sodass sie den Verbrenner im gesamten Geschwindigkeitsbereich unterstützen kann.

70 kW Dauerleistung und 140 kW in der Spitze

Die High Performance Batterie im S 63 E PERFORMANCE bietet eine Kapazität von 13,1 kWh, mehr als doppelt so viel wie bei der bereits bekannten HPB 80. Sie liefert 70 kW / 95 PS mechanische Dauerleistung und 140 kW / 190 PS mechanische Spitzenleistung (für zehn Sekunden) an den Elektromotor. Die externe Ladung erfolgt über das installierte 3,7 kW On-Board-Ladegerät mit Wechselstrom an Ladestation, Wallbox oder Haushaltssteckdose. Die Batterie ist auf schnelle Leistungsabgabe und -aufnahme ausgelegt und nicht auf eine möglichst hohe Reichweite. Dennoch ermöglicht die elektrische Reichweite von 33 Kilometern einen praxisgerechten Aktionsradius, beispielsweise für die geräuscharme und vollelektrische Fahrt aus einem Wohngebiet.

 

Eigenes Sounderlebnis bei elektrischer Fahrt

Bei rein elektrischer Fahrt warnt das gesetzlich vorgeschriebene Acoustic Vehicle Altering System die Umgebung vor der Annäherung des Performance-Hybrids. Dabei ertönt ein speziell komponierter, tieffrequenter und geschwindigkeitsmodulierter AMG Sound. Dieser wird über Lautsprecher nach außen abgestrahlt. Ein Teil des Klangs ist dezent als akustische Rückmeldung für die Passagiere auch im Innenraum zu hören. In der Europäischen Union ist das System bis 20 km/h aktiv, in den USA bis umgerechnet ca. 30 km/h. Danach fadet das elektrische Fahrsignal harmonisch aus. Wer möchte, kann den elektrischen Fahrsound auch bis in höhere Geschwindigkeitsbereiche erleben. Dazu genügt es, den Sound über den entsprechenden Taster am Lenkrad (erkennbar am Frequenzwellen-Symbol) auszuwählen.

Souveränes Kraftpaket: AMG 4,0-Liter-V8-Biturbo-Motor

Ein zentrales Bauteil des P3 Hybridantriebsstrangs ist der AMG 4,0-V8-Biturbo-Motor, der hier 450 kW (612 PS) leistet. Erstellt ein maximales Drehmoment von 900 Nm bereit, das über ein breites Drehzahlplateau zur Verfügung steht. Zu den wichtigsten konstruktiven Maßnahmen des Motors zählen die beiden Twin-Scroll-Turbolader, die im heißen Innen-V liegen. Die Lage zwischen den beiden Zylinderbänken verkürzt die Wege der Abgase zum Turbolader und der komprimierten Frischluft zum Brennraum. Resultat ist ein sehr spontanes Ansprechverhalten. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist der riemengetriebene Startergenerator (RSG), der in das 400-Volt-Bordnetz eingebunden ist. Er kombiniert Anlasser und Lichtmaschine in einem Teil und hat ausreichend Leistung, um den V8 stets spontan zu starten.

 

Serienmäßig AMG RIDE CONTROL+ Fahrwerk mit adaptiver Verstelldämpfung

Das AMG RIDE CONTROL+ Fahrwerk basiert auf einer Luftfederung mit automatischer Niveauregulierung, verbunden mit einer adaptiven Verstelldämpfung. Die Luftfederbeine werden situationsgerecht mit Luft gefüllt und ermöglichen so eine weichere oder härtere Abstimmung. Ein weiteres Feature ist die Niveauregulierung, mit der die S-Klasse ab 120 km/h automatisch um 10 Millimeter abgesenkt wird.

Mithilfe zweier stufenloser Regelventile lässt sich die Dämpfungskraft sehr präzise an unterschiedliche Fahrbedingungen und die Fahrprogramme anpassen: Ein Ventil steuert die Zugstufe, also die Kraft, die beim Ausfedern des Rades entsteht, und das andere die Druckstufe, wenn das Rad einfedert. Die Regelung von Zug- und Druckstufe erfolgt unabhängig voneinander. Die Spreizung zwischen Sportlichkeit und Komfort konnte das AMG Entwickler-Team signifikant vergrößern, unter anderem durch die Ausweitung zwischen minimaler und maximaler Dämpfkraftkennlinie sowie noch höhere Flexibilität bei der Kennfeldgestaltung. Durch die besondere Bauform der Ventile reagiert der Dämpfer schnell und feinfühlig auf veränderte Fahrbahnoberflächen und Fahrzustände.

Der Fahrer kann die Grundabstimmung über die AMG DYNAMIC SELECT-Fahrprogramme vorwählen: Auf Knopfdruck wechselt das Fahrverhalten beispielsweise von voller Dynamik im „Sport+“-Modus bis zum ruhigen Dahingleiten in der „Comfort“-Einstellung. Zusätzlich lässt sich die Abstimmung über einen eigenen Taster in drei Stufen („Comfort“, „Sport“ und „Sport+“) unabhängig von den Fahrprogrammen anpassen. Die Steuerungssoftware des Systems überwacht kontinuierlich Betriebsdaten wie Lenkradwinkel, Fahrzeuggeschwindigkeit, Beschleunigung und Karosseriebewegung. So werden die Dämpfer innerhalb von Millisekunden situativ angesteuert. Die Folge: Auch bei extremen Fahrmanövern oder schlechten Wegstrecken sind die Räder immer sicher am Boden. Zur Wahl stehen drei unterschiedliche Dämpferkennfelder.

Aktive Wankstabilisierung serienmäßig

Zur AMG-spezifischen Abstimmung für hohe Fahrdynamik trägt ein weiteres Feature entscheidend bei: Die aktive Wankstabilisierung AMG ACTIVE RIDE CONTROL. Statt mit herkömmlichen, starren Querstabilisatoren gleicht das System Aufbaubewegungen elektromechanisch aus. Dazu sind die Querstabilisatoren an Vorder- und Hinterachse zweigeteilt. In der Mitte befindet sich ein elektromechanischer Aktuator, in den ein dreistufiges Planetenradgetriebe integriert ist. Bei unebener Fahrbahn oder gemäßigter Fahrweise trennt der Aktuator die Stabilisatorhälften aktiv voneinander, was den Fahrkomfort steigert. Bei dynamischem Einsatz, beispielsweise auf kurvenreicher Strecke, verbinden sich die Hälften miteinander und werden gegeneinander verdreht.

Das System reduziert aber nicht nur Wankbewegungen bei Kurvenfahrt, sondern ermöglicht auch eine genauere Abstimmung des Einlenk- und Lastwechselverhaltens. Außerdem erhöht es den Fahrkomfort bei Geradeausfahrt, weil beispielsweise Anregungen durch einseitige Fahrbahnunebenheiten ausgeglichen werden. Bewegungen des Aufbaus können aktiv und optimal an den Fahrzustand angepasst werden. Die AMG typische Ausprägung des Fahrverhaltens hinsichtlich Dynamik, Präzision und Rückmeldung für die Fahrenden lässt sich dadurch noch intensiver erleben.

Um die hohen Leistungsanforderungen zu erfüllen, basiert das System auf einem zusätzlichen 48-Volt-Teilbordnetz. Ein weiterer Vorteil im Vergleich zu herkömmlichen Systemen auf Hydraulikbasis ist das deutlich schnellere Ansprechverhalten. Die AMG Regelung kann den Fahrzustand bis zu 500-mal pro Sekunde anpassen. Hinzu kommt das geringere Gewicht der Bauteile im Vergleich zu hydraulischen Lösungen.

 

Performance Hybridantrieb kann statt ESP die Traktion eines Rades regeln

Weitere Vorteile des Hybridantriebs ergeben sich für die Fahrdynamikregelung. Statt eines Motoreingriffs des ESP® kann auch die Elektro-Maschine die Traktion regeln, sobald ein Rad zu viel Schlupf signalisiert. Dazu reduziert die intelligente Steuerung das Antriebsmoment der Elektro-Maschine, das über das Hinterachs-Sperrdifferenzial auf das Rad übertragen wird. Die Folge: Das ESP® muss nicht oder erst später den Verbrennungsmotor drosseln. Vorteil: Der Verbrennungsmotor kann dadurch mit höherem Moment betrieben werden. Dies verbessert die Agilität im Anschluss. Außerdem kann die sonst reduzierte Leistung zum Laden der Batterie genutzt werden.

 

AMG Parameterlenkung mit serienmäßiger Hinterachslenkung (2,5 Grad)

Mercedes AMG S63 E Performance mit Level 3 Lidar Grill
Mercedes AMG S 63 E Performance mit Drive Pilot Level 3 Grill

DRIVE PILOT System für hochautomatisiertes Fahren

Der DRIVE PILOT, aktuell bereits bestellbar in Deutschland für die S-Klasse von Mercedes-Benz und den EQS, wird zu einem späteren Zeitpunkt auch in der S-Klasse von Mercedes-AMG erhältlich sein. Das System für hochautomatisiertes Fahren (SAE-Level 3) ermöglicht es Kundinnen und Kunden, bei hohem Verkehrsaufkommen oder Stausituationen auf geeigneten Autobahnabschnitten in Deutschland bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h die Fahraufgabe unter bestimmten Bedingungen an das System zu übergeben. Für Kundinnen und Kunden bedeutet dies ein ultimatives Fahrerlebnis. Sie können entspannen oder arbeiten und so wertvolle Zeit zurückgewinnen.

Technische Daten:

S 63 AMG E Performance 4matic+ lang

Radstand: 3,22m

Länge 5,34m Breite: 1,92m Höhe: 1,51m

Wendekreis 12,30m

Kofferraumvolumen 305 Liter

(Normale S-Klasse 535-550 Liter, S-Klasse Plug-in-Hybrid 350 Liter, S 680 Maybach 495 Liter)

Gewicht EG-Fahrfertig: 2.595 kg

Zuladung: 550 kg

Tankvolumen: 76 Liter

Beschleunigung von 0-100 km/h: 3,3s

Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h mit Vmax Anhebung 290 km/h

Verbrauch auf 100 km: 4,4 Liter bzw. 100 g CO2/km

Weitere Informationen:

Der kleine Bruder: Mercedes AMG C 63e 4matic+ mit 653 PS

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