20.10.2017 Daimler mit erfolgreichem Q3 2017


Konzernabsatz mit 824.100 Einheiten (+9%) deutlich über Vorjahresniveau
Umsatzanstieg Q3 um 6% auf 40,8 Mrd. €
Konzern-EBIT in Höhe von 3,5 (i. V. 4,0) Mrd. €
Konzernergebnis von 2,3 (i. V. 2,7) Mrd. €
Free Cash Flow im Industriegeschäft in den ersten neun Monaten bei 5,8 (i. V. 2,6) Mrd. €

Für Gesamtjahr 2017 deutlicher Anstieg beim Absatz und beim Umsatz erwartet

Konzern-EBIT deutlich über dem Niveau des Vorjahres erwartet
Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: „Daimler ist erfolgreich unterwegs und führt mit Mercedes-Benz das Premium-Segment an. Daher ist jetzt der richtige Zeitpunkt, aus einer starken Position heraus zu prüfen, ob wir uns noch besser aufstellen können, um auch in Zukunft das automobile Zeitalter maßgeblich und erfolgreich von der Spitze aus zu gestalten.“

Bodo Uebber, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Finance & Controlling und Daimler Financial Services: „Um dauerhaft wettbewerbsfähig und nachhaltig profitabel zu sein, sind Agilität, Flexibilität und eine kontinuierliche Weiterentwicklung essentiell. Die Sicherung der Zukunft von Daimler basiert für uns auf drei Elementen: Wahrung und Steigerung des Unternehmenserfolgs, Zukunftsgestaltung für unsere Mitarbeiter und langfristige Bindung der Investoren an das Unternehmen.“

Die Daimler AG strebt vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats an, die Geschäftsstrukturen des Konzerns durch die Bildung rechtlich selbstständiger Einheiten weiter zu fokussieren und zu stärken: Neben dem bereits bestehenden rechtlich selbstständigen Geschäftsfeld Daimler Financial Services ist angedacht, dass auch die Geschäftsfelder Mercedes-Benz Cars & Vans sowie Daimler Trucks & Buses als jeweils eine rechtlich selbstständige Einheit eine stärkere unternehmerische Verantwortung erhalten. Das Unternehmen stimmt sich dabei eng mit den Arbeitnehmervertretern ab und hat sich auf Eckpunkte für einen Interessenausgleich für die Beschäftigten verständigt. Wesentliche Punkte sind die Verlängerung der Beschäftigungssicherung bis zum Jahresende 2029 (»Zukunftssicherung 2030«) sowie die Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen.

Das dritte Quartal war das bisher absatzstärkste Vierteljahr von Mercedes-Benz Cars. Weltweit wurden in diesem Zeitraum 597.300 Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und smart verkauft (+6%). In Europa verbuchten die beiden Marken einen Quartalshöchstwert (+3%), mit einem Plus von 5% in Deutschland. Belgien, die Schweiz, Polen, Österreich und Schweden trugen mit Absatzrekorden zu dem Erfolg in Europa bei. Die Nachfrage in China inkl. Hongkong stieg im dritten Quartal um 21% auf einen neuen Höchstwert. Daneben verbuchten auch Australien, Indien, Taiwan, Thailand sowie Kanada Bestwerte. Der Absatz in den USA war von einem generell rückläufigen US-Automobilmarkt geprägt und lag im vergangenen Quartal bei 82.200 (i. V. 89.900) Einheiten.

Der Umsatz nahm um 1% auf 23,4 Mrd. € zu. Von Juli bis September lag das EBIT des Geschäftsfelds mit 2.147 Mio. € deutlich unter dem Vorjahreswert von 2.746 Mio. €. Die Umsatzrendite belief sich auf 9,2 (i. V. 11,8) %. Im dritten Quartal 2017 wirkte sich die hohe Nachfrage nach SUV-Modellen positiv auf die Ergebnisentwicklung aus. Gegenläufig wurde das Ergebnis durch Aufwendungen im Zusammenhang mit einer Rückrufaktion (230 Mio. €) sowie für freiwillige Servicemaßnahmen im Zusammenhang mit dem Zukunftsplan für Diesel-Antriebe (223 Mio. €) belastet. Des Weiteren beeinflussten Vorleistungen für neue Technologien und Fahrzeuge das Ergebnis.

06.10.2017 55. Rekordmonat in Folge


Mercedes-Benz erzielte mit 220.894 verkauften Fahrzeugen (+4,5%) im September den 55. Rekordmonat in Folge und ein zweistelliges Absatzwachstum seit Jahresbeginn (+11,7%).

Vergangenes Quartal war bestes drittes Quartal der Unternehmensgeschichte (+7,9%).

Absatz in Europa überstieg im September die 100.000er Marke.

Über 78.000 SUVs verkauft: Nie zuvor wurden so viele SUVs in einem Monat abgesetzt.

&xnbsp; Seit Jahresbeginn beläuft sich die Zahl der ausgelieferten Pkw auf 1.717.300 Einheiten; 11,7% mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die vergangenen drei Monate bildeten das absatzstärkste dritte Quartal der Unternehmensgeschichte (573.026 Einheiten, +7,9%). Im September war Mercedes-Benz unter anderem in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, der Schweiz, Polen, Österreich, Portugal, Japan, Australien, Taiwan, in den USA, Kanada, Mexiko, und Brasilien die zulassungsstärkste Premiummarke.

„Die Begeisterung, welche die SUVs von Mercedes-Benz bei unseren Kunden auslösen, ist eine schöne Bestätigung für unsere Arbeit. Im September haben wir den nächsten Gipfel erklommen und über 78.000 SUVs an Kunden ausgeliefert. Damit konnten wir unsere bisherige Bestmarke um mehr als 7.500 Einheiten übertreffen“, so Britta Seeger, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb. Allerdings hilft dies dem Hersteller nicht die Co2 Emissionen zu senken.

In Europa nahmen im September mehr als 100.000 Kunden ihr neues Fahrzeug mit Stern in Empfang (+2,3%). Damit wurde nicht nur ein neuer Höchstwert im Monat erreicht, sondern auch seit Jahresbeginn. Mit 722.972 verkauften Einheiten in den ersten neun Monaten konnte der Vorjahreswert um 8,0% übertroffen werden. Davon gingen 230.980 Fahrzeuge nach Deutschland, 5,7% mehr als im Zeitraum Januar bis September des Vorjahres. Im vergangenen Monat konnten in Frankreich, Spanien, Belgien, der Schweiz, Schweden, Polen, Österreich und Portugal neue Absatzrekorde erzielt werden.

In der Region Asien-Pazifik erzielte Mercedes-Benz genau wie in Europa sowohl im September als auch seit Jahresbeginn jeweils einen neuen Verkaufsbestwert: 78.891 Kunden freuten sich im vergangenen Monat über ihr neues Fahrzeug (+8,6%), per September waren es bereits 661.131 Kunden und damit 22,9% mehr als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Auch in China, Japan, Australien, Taiwan und Indien wurden neue Absatzrekorde für September und die ersten neun Monate des Jahres erreicht. Im Reich der Mitte stieg die Nachfrage nach dem Stern im vergangenen Monat weiterhin zweistellig auf 51.127 Einheiten. Seit Jahresbeginn nahmen dort bereits 442.899 Kunden ihren neuen Mercedes-Benz in Empfang (+29,9%).

In der NAFTA-Region erreichte Mercedes-Benz mit 34.698 verkauften Einheiten einen neuen Bestwert im September. Dies war auf das starke Wachstum und die Verkaufsbestwerte in Kanada und Mexiko zurückzuführen. In den USA lieferte Mercedes-Benz im September über 29.000 Fahrzeuge aus, seit Jahresbeginn waren es 242.250 Fahrzeuge.

Absatz Mercedes-Benz nach Modellen
Die E-Klasse Limousine und das T-Modell haben im September den nächsten Verkaufsrekord eingefahren: 32.178 Kunden entschieden sich für eines der beiden Modelle (+15,1%). Seit Jahresbeginn liegt das Absatzplus bei 57,4%, was ebenfalls für einen neuen Bestwert gesorgt hat. Von der Langversion der E-Klasse Limousine, die exklusiv in China und Indien angeboten wird, konnten mehr als doppelt so viele Einheiten verkauft werden als in den ersten neun Monaten des Vorjahres. Die SUVs von Mercedes-Benz erzielten sowohl im als auch per September einen neuen Verkaufsbestwert. Im vergangenen Monat wurden 78.277 SUVs mit Stern an Kunden übergeben (+14,8%), das sind rund 7.500 mehr als im bisher absatzstärksten Monat der SUVs überhaupt. Zu diesem Erfolg trugen der GLA, der GLC, das GLC Coupé sowie die G-Klasse mit neuen Verkaufsbestwerten bei.

Die Dream Cars von Mercedes-Benz verzeichneten im September ein Plus von 20,9%. Seit Jahresbeginn liegt der Absatz mit insgesamt 131.572 ausgelieferten Traumwagen 27,3% über dem des Vorjahres. Im September feierte das E-Klasse Cabriolet in Deutschland und in den USA Markteinführung. Das neue S-Klasse Cabriolet und Coupé wurden auf der IAA in Frankfurt zum ersten Mal dem Publikum präsentiert. Sie sollen die Erfolgsgeschichte der Dream Cars fortschreiben: 3,5 Millionen verkaufte Coupés, Cabriolets und Roadstern von Mercedes-Benz zeigen die Beliebtheit dieses Segments.

smart
Mit 12.761 ausgelieferten smart im September wurden seit Jahresbeginn bereits über 100.000 zwei- und viertürige smart in Kundenhand übergeben. Die mit Abstand größte Absatzregion des Stadtflitzers ist Europa gefolgt von der Region Asien-Pazifik. Dort wurde unter anderem dank des starken Absatzwachstums in China ein neuer Verkaufsbestwert für die ersten neun Monate des Jahres erzielt. Im September verzeichnete die Marke in Belgien, den Niederlanden und Österreich ein besonders starkes Plus.
Daimler plant, die Marke smart bis 2020 in Europa und Nordamerika komplett auf elektrische Antriebe umzustellen, der Rest der Welt folgt kurz darauf. Dies wurde auf der IAA bekannt gegeben. Damit wird smart die erste Automobilmarke der Welt, die von Verbrennungsmotoren komplett auf elektrische Antriebe umsteigt.

05.10.2017 Teilstart Immendingen


Testbetrieb im Daimler Prüf- und Technologiezentrum startet auf den vier Prüfmodulen Stadtquartier, 4x4-Fläche, Albdauerlauf und der „Bertha-Fläche“, einer Test-Fläche zum autonomen Fahren

Ola Källenius, Vorstandsmitglied der Daimler AG, Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung: „Unser Prüf- und Technologiezentrum in Immendingen nimmt bei der Entwicklung der Mobilität der Zukunft eine Schlüsselrolle ein.“

Nicole Hoffmeister-Kraut, Landesministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau: „Neues Prüf- und Technologiezentrum ist klares Bekenntnis zum Standort Baden-Württemberg.“

Insgesamt entstehen 300 Arbeitsplätze. Daimler investiert rund 200 Millionen Euro in den Standort

Fertigstellung für Ende 2018 geplant

&xnbsp; Die fertiggestellten Prüfmodule werden schrittweise in Betrieb genommen. Weitere Module werden noch folgen. Daimler investiert rund 200 Millionen Euro in das Prüf- und Technologiezentrum Immendingen. Auf einer Fläche von 520 Hektar entsteht in der Gemeinde nordwestlich des Bodensees derzeit der neue Daimler Standort. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Geländes ist für Ende 2018 geplant.

In Immendingen sollen in Zukunft insgesamt 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die vier strategischen Zukunftsfelder Vernetzung (Connected), autonomes Fahren (Autonomous), flexible Nutzung (Shared) und elektrische Antriebe (Electric) weiterentwickeln.

„Um die Mobilität der Zukunft zu entwickeln und deren Serienproduktion vorzubereiten, braucht es kluge Köpfe und hervorragende Ingenieure. Ich freue mich, dass seit September bereits rund 100 Kolleginnen und Kollegen am Standort Immendingen an den neuesten Technologien der Autoindustrie arbeiten. In Immendingen wird unsere Forschungsarbeit zum Leben erweckt“, sagt Wilfried Porth, Vorstandsmitglied der Daimler AG, Personal und Arbeitsdirektor, Mercedes-Benz Vans. „Die Baumaßnahmen machen täglich Fortschritte, wir liegen voll im Plan. Es ist beeindruckend zu sehen, wie schnell sich die Gemeinde Immendingen von einem Garnisonsstandort hin zu einem modernen Industriestandort entwickelt hat“, sagt Projektleiterin Caroline Anstett.

Zu den vier neuen Modulen:
Das Modul Stadtquartier wird 1,5 Kilometer Stadtstraßen mit verschiedenen Kreuzungssituationen umfassen, um Fahrerassistenzsysteme, Car-to-X Kommunikation und autonomes Fahren unter realen Bedingungen zu erproben. So kann zum Beispiel simuliert werden, wie autonom fahrende Fahrzeuge miteinander kommunizieren, um einen sicheren Verkehr in einer Großstadt zu gewährleisten.

Die Topographie im Prüf- und Technologiezentrum ermöglicht es, steile Aufstiege – beispielsweise wie die der Schwäbischen Alb – nachzubilden, so dass künftig viele Erprobungsfahrten von den öffentlichen Straßen in das Prüf- und Technologiezentrum verlagert werden können. Die drei Albdauerlaufkurse sind durch kurvenreiche ausgeprägte Steigungs- und Gefällstrecken gekennzeichnete zweispurige Landstraßen, die für Geschwindigkeiten bis 100km/h (reduziert in Kurven) ausgelegt sind.

Beim 4x4 Modul handelt es sich im Wesentlichen um ein topografisch stark gegliedertes, naturnahes Gebiet mit einem Netz unbefestigter Wege und freier Geländeflächen zur Erprobung und Entwicklung von Allrad- und Geländefahrzeugen.

Die Testfläche zum autonomen Fahren „Bertha“ dient mit ihren fast 100.000 Quadratmetern der Fahrerprobung sowie Entwicklung von kollisionsvermeidenden Fahrerassistenzsystemen und fahrerlosen Fahrzeugen.

Die Daimler AG hatte im Jahr 2011 beschlossen, ihre Planungen für das Prüf- und Technologiezentrum in Baden-Württemberg auf den Standort Immendingen zu fokussieren. Die Bauarbeiten für das Prüf- und Technologiezentrum begannen mit dem Spatenstich Anfang 2015 auf einem ehemaligen Standortübungsplatz der Bundeswehr. Das erste Modul, die sogenannte Schlechtwegverschmutzungsstrecke, wurde im September 2016 eröffnet. Hier wird die Fahrzeugtauglichkeit unter besonders schlechten Straßenbedingungen getestet. Damit sind inzwischen insgesamt fünf Prüfmodule in Betrieb, zudem werden auf einer weiteren Fläche Erprobungen zum autonomen Parken durchgeführt. Daimler setzt in Immendingen auf Offenheit und Transparenz. Bei den umfangreichen Ausgleichsmaßnahmen arbeitet das Unternehmen mit Natur- und Umweltschutzverbänden zusammen und führt einen konstruktiv-kritischen Dialog. Ziel ist es, den technologischen Fortschritt in Einklang mit der Natur zu ermöglichen. So wurden auf dem Immendinger Gelände Lebensräume für Pflanzen und Tiere geschaffen und Flächen aufgeforstet und begrünt. Zudem wird das gesamte Gelände von einer Wildtierpassage durchquert werden.

21.09.2017 Tuscaloosa bekommt Batteriefabrik


Mercedes-Benz setzt seine globale Elektrooffensive konsequent fort: Im US-Werk Tuscaloosa (MBUSI, Mercedes-Benz U.S. International) sollen künftig Elektrofahrzeuge der Produkt-und Technologiemarke EQ vom Band laufen. Die vollelektrischen SUVs werden zur Markteinführung über den neuesten Technologiestand beim automatisierten Fahren verfügen – immer unter Einhaltung der geltenden Sicherheitsvorschriften und gesetzlichen Bestimmungen. Geplant ist außerdem der Bau einer Batteriefabrik in der Nähe des bestehenden Pkw-Werks. Insgesamt will Mercedes-Benz eine Milliarde US-Dollar in die Erweiterung seines industriellen Engagements in der Region investieren. Dadurch entstehen voraussichtlich über 600 neue Arbeitsplätze. Ein Großteil der Investition soll in die Umsetzung der Elektrooffensive fließen. Der Rest wird für den Ausbau der Logistikaktivitäten am Standort verwendet. Dazu gehört ein Global Logistics Center für den Export von Fahrzeug-Bausätzen in Übersee-Montagewerke von Mercedes-Benz sowie ein neues After-Sales Hub für den Export von Ersatzteilen. Zur Umsetzung der geplanten Investitionen arbeitet MBUSI eng mit dem Bundesstaat Alabama zusammen. Die Ausbaupläne wurden im Rahmen der Feier zum 20-jährigen Produktionsjubiläum in Tuscaloosa bekannt gegeben. Gäste der Veranstaltung waren unter anderem Alabamas Gouverneur Kay Ellen Ivey sowie weitere Vertreter aus Politik und Wirtschaft.

„Zum 20-jährigen Produktionsjubiläum des Mercedes-Benz Werks Tuscaloosa bringen wir unsere Elektrooffensive in die USA und stärken unser industrielles Engagement in Alabama mit einer Investition von 1 Milliarde US-Dollar”, so Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain. „Mit Produktionsstandorten für Elektrofahrzeuge und Batterien in Europa, China und jetzt den USA ist unser globales Netzwerk bereit für die Elektromobilität. In unserem hochmodernen Werk in Tuscaloosa können wir künftig Elektrofahrzeuge, Hybride und Fahrzeuge mit klassischem Verbrennungsmotor flexibel auf einer Linie produzieren und flexibel auf die Nachfrage unserer Kunden reagieren.“

Das Werk in Tuscaloosa beliefert Kunden weltweit mit den SUV-Modellen GLE, GLS und GLE Coupé sowie der C-Klasse für den lokalen Markt. Mit dem bevorstehenden Produktionsstart der nächsten SUV-Generation (in 2018) erweitert das Werk sein Portfolio um moderne Plug-in-Hybride. Mit der zusätzlichen Integration von Elektrofahrzeugen wird Tuscaloosa wichtiger Bestandteil der Elektrooffensive von Mercedes-Benz Cars. „Dies ist ein bedeutender Tag für MBUSI und unser gesamtes Team hier in Alabama. Das Mercedes-Benz Werk Tuscaloosa ist seit Beginn der Produktion vor 20 Jahren eine Erfolgsgeschichte. Diese wollen wir jetzt mit einer konkreten Vision in das Zeitalter der Elektromobilität führen. Wir sind stolz, dass Tuscaloosa eine wichtige Rolle beim Wandel zur Elektromobilität spielen soll und damit weiter zum Erfolg von Mercedes-Benz Cars beiträgt”, so Jason Hoff, Präsident und CEO von Mercedes Benz U.S. International.

Tuscaloosa ist der traditionelle SUV-Standort im globalen Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Cars. Die Produktion begann 1997 mit der M-Klasse (heute GLE). Als damals erstes Pkw-Werk in der Region gilt Tuscaloosa als Keimzelle der Automobilindustrie in Alabama im Hinblick auf die Ansiedlung weiterer Automobilhersteller und -zulieferer sowie die Schaffung von tausenden Arbeitsplätzen. Heute ist Alabama einer der bedeutendsten Standorte der Branche in den Vereinigten Staaten. MBUSI exportiert mehr als 70 Prozent der SUVs in Märkte rund um den Globus. Derzeit wird das Werk erweitert und auf die Produktion der nächsten SUV-Generation inklusive Plug-In Hybridmodellen vorbereitet. Dafür hat Mercedes-Benz bereits im Jahr 2015 eine Investition von 1,3 Milliarden US-Dollar angekündigt. Die Maßnahmen umfassen einen neuen Karosserierohbau, den Ausbau der SUV-Montagehalle sowie die Modernisierung der Logistik- und IT-Systeme.

Die Produktion von EQ-Modellen in Tuscaloosa wird zu Beginn des nächsten Jahrzehnts anlaufen. Die Elektrofahrzeuge werden in die bestehende Serienproduktion des Werks integriert, was durch frühzeitige Investitionen in die Flexibilität und technische Ausstattung sowie den Einsatz von zukunftsweisenden Industrie 4.0-Technologien möglich ist. Mit dem Werk Tuscaloosa wird Mercedes-Benz über sechs Standorte für die Produktion von Elektrofahrzeugen auf drei Kontinenten verfügen.

Bis 2022 wird Mercedes-Benz Cars das gesamte Portfolio elektrifizieren und Kunden mindestens eine elektrifizierte Alternative in jedem Segment anbieten – vom smart bis hin zum großen SUV. Das Unternehmen plant mit mehr als 50 elektrifizierten Fahrzeugvarianten (E-Autos, Plug-in-Hybrid und 48-Volt-Mildhybrid wie S 450 & S 500 mit dem neuen R6 M256 oder der neue E 350 Coupé). Gleichzeitig wird Mercedes-Benz permanent die Entwicklung von Plug-in-Hybriden und die Einführung von 48-Volt-Systemen unterstützen. Das erste EQ-Serienmodell, der EQC, wird ab 2019 im Mercedes-Benz Werk in Bremen vom Band laufen. Die Produktmarke EQ ist elementarer Bestandteil von CASE. Die vier Buchstaben stehen für die strategischen Säulen Vernetzung (Connected), autonomes Fahren (Autonomous), flexible Nutzung (Shared & Services) und elektrische Antriebe (Electric), die das Unternehmen konsequent vorantreibt und intelligent verbindet.

Fünfte Batterie-Fabrik von Mercedes-Benz Cars
Die Batteriefabrik in der Nähe des Werks Tuscaloosa wird Bestandteil des globalen Batterieproduktionsverbunds von Mercedes-Benz Cars. Insgesamt wird Daimler über eine Milliarde Euro (1,18 Mrd. USD) in die weltweite Batterieproduktion mit zwei Fabriken im sächsischen Kamenz sowie weiteren Standorten in Stuttgart-Untertürkheim, Peking und jetzt Tuscaloosa investieren. Analog zur Fahrzeugproduktion kann der Batterieproduktionsverbund flexibel und effizient auf die Marktnachfrage reagieren. Die einzelnen Standorte versorgen die lokale Fahrzeugproduktion und sind, wenn erforderlich, bereit für den Export. Die Bauarbeiten für die neue Fabrik in Alabama auf einer Fläche von über 90.000 Quadratmetern werden voraussichtlich im Jahr 2018 beginnen, die Produktion zu Anfang des nächsten Jahrzehnts.

Im Zusammenhang mit der Erweiterung des industriellen Engagements in Alabama baut Mercedes-Benz außerdem ein Global Logistics Center und ein neues After-Sales Nordamerika-Hub in Bibb County, rund acht Kilometer entfernt vom Pkw-Werk Tuscaloosa. Das Global Logistics Center wird Montagewerke in Übersee, wo Mercedes-Benz Fahrzeuge für lokale Märkte produziert, mit Bausätzen versorgen. Das neue Center verfügt über modernste IT und ist auf einen effizienten Betrieb ausgelegt. Es soll 2019 in Betrieb gehen. Zusätzlich konsolidiert Mercedes-Benz die drei bestehenden After-Sales Standorte in einem neuen Hub für den nordamerikanischen Markt. Dieser wird am gleichen Ort wie das Global Logistics Center angesiedelt und sichert die Belieferung der weltweiten Märkte mit Ersatzteilen. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2020 geplant.

Über das Mercedes-Benz Werk Tuscaloosa
Das Mercedes-Benz Werk Tuscaloosa (Mercedes-Benz U.S. International – MBUSI) in Alabama, ist Produktionsstandort für die aktuellen SUV-Baureihen GLE, GLS und GLE Coupé. Außerdem wird hier die C-Klasse Limousine für den nordamerikanischen Markt produziert. Im Jahr 2016 liefen im Werk mehr als 310.000 Fahrzeuge vom Band. Aktuell beschäftigt MBUSI rund 3.700 Mitarbeiter auf dem mehr als 400 Hektar großen Werksgelände. Im September 2015 kündigte MBUSI mit einer Investition von 1,3 Milliarden Dollar eine Erweiterung des Werks und zahlreiche Neueinstellungen an, um sich auf die Produktion der neuen SUV-Generation vorzubereiten. Die Werkserweiterung macht Tuscaloosa zu einer der modernsten Produktionsstätten der Welt.

13.09.2017 2018 die neuen Modelle


Daimler hat nun eine Übersicht über die neuen Modelle von 2018 gezeigt.
Dabei sind auch einige Modelle die nur für den chinesischen Markt vorgesehen sind. Bspw. der GLC mit langen Radstand. Gleiches gilt auch für die A-Klasse Limousine mit langem Radstand. In der EU wird die A-Klasse zudem nicht als Limousine, sondern als Kompaktfahrzeug erscheinen.

In der Auflistung fehlt der neue GLE W167, der ebenfalls 2018 erscheint.

11.09.2017 smart ab 2020 rein elektrisch


Dr. Dieter Zetsche CEO der Daimler AG hat heute bekannt gegeben, dass smart ab 2020 ausschließlich als electric drive zu haben sein wird. In den USA wird sogar ab sofort nur noch als electric drive angeboten.
Über die Fortschritte bei der Entwicklung der Zelldichte wird sich zudem auch bis 2030 die Kapazität des Akkus erhöhen und damit auch die Reichweihte. Wann mit dem nächsten Schritt zu rechnen ist, wurde aber noch nicht verraten.

Unterdessen will Zetsche in den nächsten Jahren rund 4 Mrd. EUR Kosten sparen um Geld für die Zukunftsinvestitionen autonomes und elektrisches frei zu machen und gleichzeitig die Umsatzrendite von 10% zu realisieren. Man wird sich jedoch darauf einstellen müssen, dass in der Umstellungsphase die Rendite in einem Korridor von 8-10% liegen wird.

Bis 2022 sollen 50 elektrifizierte Modelle auf dem Markt sein (davon 10 rein elektrische). Vermutlich sind damit auch Modelle mit 48 Volt (RSG und ISG) gemeint. Wie dies genau gerechnet wird ist nicht klar. 10 Plug-In-Hybrid Modelle per 2017 - wie dies angekündigt war- wird leicht verfehlt und erst 2018 erreicht.

06.09.2017 4,5 Jahre Wachstum ohne Unterbrechnung


Mercedes-Benz setzte im vergangenen Monat mehr Fahrzeuge weltweit ab als jemals zuvor in einem August: Insgesamt gingen 170.341 Fahrzeuge mit Stern in Kundenhand über (+9,0%). In den ersten acht Monaten wurden 1.496.406 Einheiten verkauft; damit liegt der Absatz seit Jahresbeginn 12,8% über dem Vorjahreswert. Im August war Mercedes-Benz unter anderem in Deutschland, Spanien, Frankreich, der Schweiz, Portugal, Japan, Australien, Taiwan, Kanada und Brasilien die zulassungsstärkste Premiummarke.

Seit viereinhalb Jahren verbucht Mercedes-Benz jeden Monat ohne Unterbrechung einen neuen Verkaufsbestwert!

In Europa übertraf der Absatz von Mercedes-Benz alle vorherigen Augustwerte: Insgesamt wurden 61.589 Einheiten verkauft (+8,4%). Davon gingen 25.155 Fahrzeuge an Kunden in Deutschland (+6,9%). In Belgien, der Schweiz, Österreich, Schweden und Portugal wurden neue Verkaufsbestwerte für den Monat August erreicht, genauso wie in Polen (+46,8%) und Spanien (+18,2%), wo das Wachstum besonders hoch war.

Die Region Asien-Pazifik verzeichnete im vergangenen Monat einen Absatzanstieg um 18,9% auf einen neuen Höchstwert von 73.264 ausgelieferten Mercedes-Benz Fahrzeugen. Auch in China wurden nie mehr Einheiten in einem August abgesetzt: 50.505 Kunden freuten sich hier über ihr neues Fahrzeug mit Stern (+24,5%). Die Märkte Südkorea, Japan, Australien, Indien, Thailand, Taiwan und Malaysia verbuchten ebenfalls neue Bestwerte.

In der NAFTA-Region lagen die Absatzzahlen von Mercedes-Benz seit Jahresbeginn bei 254.606 Fahrzeugen. Der leichte Absatzrückgang in der Region ist vor allem auf einen generell rückläufigen US-Automobilmarkt zurückzuführen. In den USA verkaufte Mercedes-Benz seit Anfang des Jahres 213.242 Fahrzeuge. In Kanada und Mexiko erreichte Mercedes-Benz sowohl im als auch per August jeweils neue Verkaufshöchstwerte.

Die neue S-Klasse Limousine hatte im August ihren ersten vollen Verkaufsmonat in Europa. Dort stieg der Absatz der Luxuslimousine um über 35% im Vergleich zum Vorjahresmonat. In ihrem größten Absatzmarkt China kommt die S-Klasse Limousine im September zu den Händlern. Die Markteinführung in den USA folgt in den nächsten Wochen.

Die SUVs von Mercedes-Benz, allen voran der GLC und der GLA, erfreuten sich im vergangenen Monat einer hohen Nachfrage. Mit 64.043 verkauften Einheiten und einem Plus von 13,8% wurden mehr SUVs abgesetzt als jemals zuvor in einem August. Die Beliebtheit der SUVs ist weltweit zu spüren: Sowohl in Europa als auch in den Regionen NAFTA und Asien-Pazifik konnten neue Verkaufsbestwerte erzielt werden. Seit seiner Markteinführung 2008 wurden vom GLK und seinem Nachfolger GLC bereits mehr als eine Millionen Fahrzeuge an Kunden weltweit ausgeliefert.

Der Absatz der Mercedes-Benz Dream Cars erreichte ein neues Hoch im August mit 12.419 verkauften Coupés, Cabrios und Roadstern (+20,1%). In Deutschland, einem der größten Absatzmärkten der Mercedes-Benz Dream Cars, trug sicherlich die Sommerlaune zur starken Nachfrage bei, doch auch über das bisherige Jahr gesehen übertreffen die weltweiten Verkäufe den Vorjahreswert deutlich um 28,4%.

Im August entschieden sich 7.711 Kunden für ein Modell der Marke smart, ein Plus von 1,0% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Ein zweistelliges Absatzwachstum konnte im vergangenen Monat unter anderem in Italien, Spanien, Belgien, den Niederlanden und Österreich verzeichnet werden. In den ersten acht Monaten des Jahres wurden in den großen Märkten China und Großbritannien mehr Einheiten verkauft als je zuvor im vergleichbaren Zeitraum.

26.08.2017 Co2, Nox, Elektro, Hybrid & PHEV - die Entwicklung

Bei der Co2 Entwicklung (Ziel sind hier bei einer EU-Flotte 95g /km) sieht man von Jahr zu Jahr leichte Fortschritte. Bei Mercedes und smart gab es jedoch in 2016 wieder leichte Anstiege. Bei smart wurde der Brabus eingeführt und der electric drive kam erst wieder 2017 zurück ins Portfolio. Bei Mercedes, dass sieht man auch am Anstieg des durchschnittlichen Gewichts, machte sich der anhaltende Erfolg der SUVs insbesondere des GLC negativ auf den Co2 Durchschnitt von 2016 bei Mercedes bemerkbar. Des Weiteren kam der leicht geringe Dieselanteil von 59,2 zu 56,1% erschwerend hinzu. Nicht destotrotz schafften die anderen Hersteller (bspw. BMW und Audi) einen Rückgang der Co2 Emissionen. Allerdings waren dort ein Teil der SUV-Flotte (Q5 und X3) am Ende ihres Lifecycles und daher bei den Kunden nicht so gefragt. Des Weiteren konnten die niedrigen Plug-IN-Hybrid Anteile in den einzelnen Baureihen bei dem deutlichen Wachstum keine wirklich großen Effekte hervorrufen. Sie sorgten lediglich dafür, dass es nicht noch zu einem stärkeren Co2-Anstieg kam.

Der Durchschnittsverbrauch bei den Mercedes Benzinmodellen lag bei 6,4 Liter (ohne Hybrid) bzw. 148,9 g Co2/km. BMW und Audi liegen mit 6,0 bzw. 5,9 leicht etwas niederiger. Bei den Dieseln hat Mercedes einen Durchschnittsverbrauch von 5,1 Liter (135,0 g Co2/km). BMW liegt hier bei 4,8 Liter und Audi bei 5,0 Liter. Dies liegt zum Teil auch daran, dass bei Mercedes die S-Klasse deutlich erfolgreicher ist und Mercedes bspw kein A1 Pendant hat. Der Modellmix ist also neben modernen Motoren ebenfalls sehr wichtig.
Eine weitere Verbesserung bei Mercedes wird es erst durch die flächendeckende Einführung der OM654/OM656 Diesel (aktuell nur E- und S-Klasse) geben. D.h. erst Mitte 2018 wird die C-Klasse vom OM651 auf den OM654 umgestellt und weitere Baureihen (CLS und E-Klasse) erhalten den R6-Diesel OM656 anstatt des OM642 LS.
Auch bei den Benziner sind hervorragende Triebwerke mit dem M264 inkl. RSG und dem M256 inkl. ISG vorgestellt. Sie arbeiten sehr sparsam werden jedoch auch erst langsam in die Baureihen eingeführt. Der S 450 und S 500 machen hier im Okt 2017 den Anfang. Gegen Ende des Jahres soll der E 350 mit 2,0 Liter 299 PS M264 kommen. Weiter werden die Motoren dann in der neuen A-Klasse Frühjahr eingeführt (M260) sowie Mitte 2018 der M256 im neuen CLS und der E-Klasse. Ebenfalls Mitte 2018 kommt im Facelift der C-Klasse der M264 und M256 zum Einsatz. D.h. aber auch, für den Co2 Durchschnitt von 2017 macht sich noch nicht so viel bemerkbar. Die o.a. Zahlen beziehen sich auf 2016.




Auch bei den NOX Werte sieht man Fortschritte, allerdings könnte sie noch etwas besser ausfallen, wenn Mercedes den OM654 schneller in mehr Baureihen eingeführt hätte. Sehr gute NOX-Werte haben Hersteller mit simpler Verbrennungstechnik in Kombination mit Hybrid (Toyota) oder genrell niedrigem Dieselanteil. Aufwendig Benzindirekteinspritzung ist zwar gut für einen niedrigen Verbrauch (Co2) jedoch etwas schlechter beim NOX Ausstoss.


Ein wichtiger Bestandteil bzgl. der Einhaltung des 95g Flottendurchschnitts ist auch die Leermasse der Fahrzeuge.
Hier sieht man bspw bei Mercedes einen deutlichen Anstieg von 30 kg in 2016. Dies hat u.a. damit zu tun, dass die Kunden nun vermehrt SUV bestellen und diese Fahrzeug schwerer sind. Mercedes konnte hier mit der neuen C-Klasse 2014 (sie ist eine deutliche Ecke leichter geworden) den SUV-Trend teilweise (gewichtsmäßig) kompensieren. Aber der extreme Erfolg vom GLC macht sich hier bemerkbar. Er wiegt ggü einer C-Klasse 275 kg mehr! Auch hier könnte man noch ein wenig herausholen. Der OM651 (4-Zylinder Diesel), der in der C-Klasse sehr und im GLC extrem gefragt ist, ist rund 35 kg schwerer als der neue 4-Zylinder Diesel in der E-Klasse OM654.


Bei den Elektroautos gab es in 2016 auch keine wirklichen Durchbruch zu vermelden. Auch die Prämie hat hier nicht wirklich geholfen. Mercedes hat im Juli 2017 die Produktion der elektrischen B-Klasse eingestellt. Ein Nachfolger auf MFA2 Basis (EVA1.5) wird als Vision im September auf der IAA präsentiert (Vision EQA) jedoch wird er erst 2020 auf dem Markt erscheinen. Die smart electric drive Modelle sind seit Mitte 2017 wieder verfügbar.

Der Plug-In-Hybrid liegt voll im Trend. Die Deutschen Hersteller (außer Ford & Opel) sowie Mitsubishi haben den Plug-In-Hybrid für sich entdeckt. Dank der NEFZ-Formel bringt er Fabelverbräuche und damit tolle Co2 WErte für den Flottenverbrauch. Wer jedoch am Stück mehr als 100 km fährt ohne den Akku über eine Ladesäule zu laden, erzielt Verbräuche die sich einem normalen Verbrenner immer weiter annähern je länger man unterwegs ist.

Für die Stadt ist er jedoch ideal und man kann dann den Weg zur Arbeit elektrisch zurücklegen und auch längere Strecken unproblematisch absolvieren (im Gegensatz zum E-Auto).
Aufgrund des SUV-Trends ist der Plug-In-Hybrid sehr wichtig geworden. BMW und Mercedes haben die Absatzzahlen der PHEV auf sehr niedrigem Niveau verdoppeln können.

Der Hybrid hat an Beliebtheit bei den deutschen Ingenieuren verloren (war nur ein kurzer Trend). BMW, Audi, VW haben ihn aktuell aufgegeben. Die schweren SUV sind mit einem normalen Voll-Hybrid nicht ausreichend sparsam zu gestalten, dass man keine Probleme bei Flottenverbrauch erhält. Gleichzeitig sind die Kosten aber deutlich höher. Daher setzten sie dank der NEFZ-Plug-In-Hybrid Verbrauchsformel auf den Hybrid mit Stecker. Bei Mercedes werden die im Markt befindlichen Hybride weiter angeboten (aktuell aber auch nur noch C 300 h).
Mercedes wird wie die anderen Hersteller (Volvo hat ja angekündigt ab 2019 alle Triebstränge mit E-Bausteinen zu versehen) beginnen auf Basis der 48 Volt Technik RSG bei den 4-Zylindern (M260/M264) und ISG-Module bei den 6-Zylinder einzuführen (M256). Dadurch können die Motoren bspw. segeln mit abgeschaltetem Motor. Und sparen so Sprit. Diese Lösung ist natürlich eine Lösung die effizient in Bezug auf Materialkosten und gewonne Sprit/Co2 Einsparung ist. Daher wird sie auch in kleineren Modellen wie der A-Klasse kommen. Gegenüber der effizientesten Lösung mit richtigen Voll-Hybrid in Kombination eines Dedicated Hybrid Transmission, so wie es Toyota einsetzt, wird die 48 Volt jedoch Verbrauchsnachteile haben. Ein DHT Getriebe bringt den Verbrennungsmotor deutlich häufiger in seinen Betriebsoptimum. Es ist eine Art Planetengetriebe wo die E-Maschine einen zentralen Part übernimmt. Ohne die E-Maschine ist das Getriebe ohne Funktion. Die deutschen Hersteller schalten das E-Modul zwischen den Verbrenner und das "herkömmliche" Getriebe und erzielen somit nicht die vollen Vorteile einer vollen Integration. Das DHT Getriebe setzt vorraus, dass der Leistung des Verbrenners und der E-Maschine immer im richtigen Verhältnis zu einander stehen. Funktioniert nur bis zu einer gewissen Leistungsstärke. Aufgrund der niedrigen Hybridanteile in Deutschland scheuen sich die deutschen Hersteller wohl ein separtes Hybrid Getriebe zu entwickeln.


Hier noch ein Überblick der Entwicklung der Absatzzahlen der Daimler Fahrzeuge mit alternativen Antrieben:

04.08.2017 Weiteres Wachstum bei Mercedes im Juli 2017

Dank eines zweistelligen Wachstums von 11,0% und 181.791 verkauften Fahrzeugen im Juli ist Mercedes-Benz mit einem neuen Verkaufsbestwert in das dritte Quartal gestartet. Seit Jahresbeginn hat das Stuttgarter Unternehmen mit dem Stern 1.326.065 Einheiten abgesetzt (+13,3%). Mercedes-Benz war im vergangenen Monat unter anderem in Deutschland, Italien, Belgien, der Schweiz, Portugal, Taiwan und Kanada die zulassungsstärkste Premiummarke. „Mit einer Absatzsteigerung von elf Prozent im Juli konnte Mercedes-Benz das dritte Quartal mit einem neuen Verkaufsbestwert beginnen. Für weitere Absatzimpulse soll die neue S-Klasse Limousine sorgen, die seit Juli an unsere Kunden in Europa ausgeliefert wird. Das Flaggschiff von Mercedes-Benz setzt mit einem neuen Fahrassistenzpaket einen weiteren Meilenstein in Richtung autonomes Fahren“, so Britta Seeger, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb.

Absatz Mercedes-Benz nach Regionen und Märkten
Europa ist auch im Juli mit 76.153 verkauften Fahrzeugen die größte Absatzregion von Mercedes-Benz (+10,4%). Seit Jahresbeginn wurden dort 560.273 Einheiten ausgeliefert (+9,1%). Über ein Drittel der in Europa verkauften Fahrzeuge gingen im Juli an Kunden in Deutschland (26.679 Einheiten, +8,7%). Mit Frankreich (+10,1%), Italien (+8,0%), Spanien (+18,0%), Belgien (+17,7%) und der Schweiz (+11,8%) konnten auch weitere große Absatzmärkte in Europa den Vorjahresabsatz im vergangenen Monat deutlich übertreffen.
In der Region Asien-Pazifik wurde mit 70.266 verkauften Mercedes-Benz ein neuer Absatzrekord für den Monat Juli aufgestellt (+22,7%). In den ersten sieben Monaten gingen 508.976 Fahrzeuge mit Stern an Kunden (+26,1%). Neben China, wo der Absatz im Juli bei 48.588 Einheiten lag (+31,8%), haben auch Südkorea (+41,0%) und Indien (+20,9%) mit neuen Höchstwerten zu diesem Erfolg beigetragen.
In der NAFTA Region wurden seit Jahresbeginn mehr Fahrzeuge mit Stern verkauft als je zuvor im vergleichbaren Zeitraum (224.106 Einheiten, +0,6%). Insgesamt 187.869 Fahrzeuge von Mercedes-Benz wurden in den ersten sieben Monaten des Jahres in den USA ausgeliefert. Kanada (+11,8%) und Mexiko (+28,0%) erreichten einen neuen Verkaufsbestwert per Juli. In den USA gab es jedoch einen Rückgang im Juli von 9,2%. Ein Trend den die Marktbegleiter schon seit längerem zu spüren bekommen.

Absatz Mercedes-Benz nach Modellen
Mit einem Absatzplus von 64,6% trugen die E-Klasse Limousine und das T-Modell entscheidend zum Erfolg von Mercedes-Benz im Juli bei. Insgesamt lagen die weltweiten Verkäufe der beiden Modelle bei 28.693 Einheiten, ein neuer Rekord im Juli. Der größte Absatzmarkt der E-Klasse ist China, wo besonders die Langversion der E-Klasse Limousine beliebt ist.

Der Absatz der SUVs von Mercedes-Benz stieg im vergangenen Monat um 14,6% auf einen neuen Bestwert von 64.521 Einheiten. Hier konnten vor allem der GLA und GLC mit neuen Verkaufshöchstwerten überzeugen. Seit Jahresbeginn gingen bereits rund 450.000 SUVs mit Stern an Kunden in aller Welt (+13,6%). Die Coupés, Cabrios und Roadster, die bei Mercedes-Benz unter dem Begriff Dream Cars gebündelt werden, waren im Juli ebenfalls stark nachgefragt: Sie konnten ein Plus von 18,2% auf über 14.000 verkaufte Einheiten verbuchen. In den ersten sieben Monaten wurden mehr als 100.000 Dream Cars ausgeliefert (+29,5%). Das neue E-Klasse Coupé erfreut sich in den ersten Monaten nach seiner Markteinführung besonderer Beliebtheit: Es wurden mehr Fahrzeuge an Kunden übergeben als je zuvor in einem Juli.

Die Verkäufe des smart fortwo und forfour lagen im Juli bei 10.268 Einheiten. In Deutschland konnte ein besonders starkes Wachstum verbucht werden. Auf dem Heimatmarkt sowie in weiteren europäischen Märkten ist seit vergangenem Monat auch die Cabriovariante des smart fortwo electric drive erhältlich. In den USA feierte das Coupé des smart fortwo electric drive seine Markteinführung.

26.07.2017 Daimler Q2 2017: sehr gutes Ergebnis

Konzernabsatz mit 822.500 Einheiten (+8%) deutlich über Vorjahresniveau
Umsatzanstieg um 7% auf 41,2 Mrd. €
Konzern-EBIT steigt deutlich auf 3,7 (i. V. 3,3) Mrd. €
Konzernergebnis in Höhe von 2,5 (i. V. 2,5) Mrd. €
Free Cash Flow des Industriegeschäfts im ersten Halbjahr bei 3,0 (i. V. 2,1) Mrd. €

Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: „Hinter uns liegt ein hervorragendes zweites Quartal. Unsere Strategie greift. Wir haben uns ambitionierte Ziele gesetzt. Und wir erreichen sie – bei Absatz und bei Profitabilität.“

Bodo Uebber, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Finance & Controlling und Daimler Financial Services: „Wir ergreifen erfolgreich Wachstumschancen und nutzen konsequent Geschäftspotenziale sowie die Chancen der Digitalisierung. Die für diesen Wachstumskurs nötige Finanzkraft haben wir.“

Die Daimler AG (Börsenkürzel DAI) hat im ersten Halbjahr 2017 ihren profitablen Wachstumskurs fortgesetzt und Bestwerte bei Absatz und Umsatz im zweiten Quartal erzielt. Daimler setzte in den Monaten April bis Juni weltweit 822.500 Pkw und Nutzfahrzeuge ab (+8%) und erzielte damit erneut einen Bestwert beim Konzernabsatz. Zum bisher höchsten Absatz haben alle automobilen Geschäftsfelder beigetragen, insbesondere der Rekordabsatz von Mercedes-Benz Cars (595.200 Fahrzeuge, +9%) und Mercedes-Benz Vans (103.400 Fahrzeuge, +4%) sowie der Absatzzuwachs bei Daimler Trucks (116.400 Fahrzeuge, +8%). Der Konzernumsatz erreichte im zweiten Quartal den Bestwert von 41,2 Mrd. € und lag damit um 7% über dem Vorjahreswert. Bereinigt um Wechselkursveränderungen betrug der Umsatzanstieg 5%.

Der Daimler-Konzern erzielte im zweiten Quartal 2017 ein EBIT von 3.746 Mio. € und konnte damit den Vorjahreswert von 3.258 Mio. € deutlich um 15% übertreffen. Das Konzernergebnis verbesserte sich leicht auf 2.507 (i. V. 2.452) Mio. €. Der Anteil der Aktionäre der Daimler AG am Konzernergebnis betrug 2.439 (i. V. 2.429) Mio. €; dies führte zu einem Ergebnis je Aktie von 2,28 (i. V. 2,27) €.

Zu dem deutlichen Ergebnisanstieg im Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars im zweiten Quartal 2017 hat die positive Absatzentwicklung der neuen E-Klasse und der SUV-Modelle beigetragen. Darüber hinaus war das Vorjahresquartal durch Sondereffekte belastet. Das Ergebnis des Geschäftsfelds Daimler Trucks spiegelt Aufwendungen für Kundendienst-maßnahmen bei Mercedes-Benz Trucks wider und konnte trotz Effizienz­gewinnen das Ergebnis des Vorjahresquartals nicht erreichen. Mercedes-Benz Vans und Daimler Buses erzielten ein EBIT auf hohem Niveau, allerdings unter den Vorjahresergebnissen. Im Automobil-Geschäft übertraf die operative Rendite mit 9,2 (i. V. 8,3)% erneut die Zielmarke. Das Geschäftsfeld Daimler Financial Services steigerte das EBIT leicht gegenüber dem Vorjahreswert. Wechselkurseffekte wirkten sich in allen Geschäftsfeldern positiv auf das operative Ergebnis aus.

Beschäftigte
Zum Ende des zweiten Quartals 2017 waren im Konzern weltweit 290.867 (Jahresende 2016: 282.488; Q2 2016: 286.860) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 174.909 (Jahresende 2016: 170.034) in Deutschland tätig; 23.705 (Jahresende 2016: 21.857) waren es in den USA. Bei den konsolidierten Tochtergesellschaften in China waren Ende Juni 3.944 (Jahresende 2016: 3.696) Beschäftigte tätig.

Das zweite Quartal war das bisher absatzstärkste Vierteljahr in der Geschichte von Mercedes-Benz Cars. Weltweit wurden von April bis Juni 595.200 Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und smart verkauft (+9%). Bestwerte beim Absatz wurden unter anderem in Europa (+6%), in Großbritannien, Frankreich, Belgien, der Schweiz und Schweden sowie China inklusive Hongkong (+28%) erzielt. In Deutschland stiegen die Verkäufe um 2%, in Südkorea um 42%, in Australien um 22%. In den USA lag der Absatz im vergangenen Quartal unter dem Vorjahr (-10%), während die Verkäufe in den anderen NAFTA-Staaten stiegen (+ 8% in Kanada und +57% in Mexiko). Der Umsatz nahm um 7% auf 23,6 Mrd. € zu. Im zweiten Quartal 2017 lag das EBIT des Geschäftsfelds mit 2.404 Mio. € deutlich über dem Vorjahreswert von 1.410 Mio. €. Die Umsatzrendite belief sich auf 10,2 (i. V. 6,4)%. Dabei beeinflussten die positive Absatzentwicklung der neuen E-Klasse und der SUV-Modelle sowie eine günstige Wechselkurs-entwicklung das EBIT positiv. Gegenläufige Effekte entstanden durch Vorleistungen für neue Technologien und Fahrzeuge. Im zweiten Quartal des Vorjahres hatten vor allem die Aufwendungen im Zusammenhang mit Takata Airbags (440 Mio. €) und aus der Bewertung von Vorratsvermögen (284 Mio. €) einen wesentlichen Einfluss.

Investitionen in die Zukunft
Die Sachanlagen liegen mit 26,5 (i. V. 26,4) Mrd. € auf dem Niveau des Vorjahres. In den ersten sechs Monaten 2017 wurden weltweit 2,7 Mrd. € insbesondere an den Produktions- und Montagestandorten für neue Produkte und Technologien, die Erweiterung der Kapazitäten sowie für Modernisierungsmaßnahmen investiert. Auf die deutschen Standorte entfielen Sachinvestitionen von 1,8 (i. V. 1,7) Mrd. €.

Die Forschungs- und Entwicklungsleistungen des Daimler-Konzerns beliefen sich im ersten Halbjahr auf 4,3 (i. V. 3,6) Mrd. €. Darin berücksichtigt sind in erheblichem Umfang Vorleistungen für die Mobilität der Zukunft sowie für neue Fahrzeugmodelle, effizientere Antriebe sowie die Intensivierung der Modulstrategie bei Mercedes-Benz Cars. Daimler Trucks investierte vorwiegend in Emissionsreduzierung, alternative Antriebs- und Zukunftstechnologien sowie in Produkte und Technologien insbesondere für die Märkte in Lateinamerika und China.

Ausblick Märkte
Zu Beginn der zweiten Jahreshälfte sind die konjunkturellen Vorzeichen für die Weltwirtschaft weiterhin günstig, so dass sich das globale Wachstums-tempo in diesem Jahr tatsächlich leicht beschleunigen sollte. Die aktuellen Wachstumsprognosen für das Gesamtjahr 2017 liegen inzwischen bei etwa 3%. Die weltweite Pkw-Nachfrage dürfte nach aktueller Einschätzung im Jahr 2017 von hohem Niveau ausgehend um 1-2% zunehmen. Damit würde der Weltmarkt das achte Jahr in Folge wachsen. Für den chinesischen Pkw-Gesamtmarkt ist dabei allerdings nur noch ein leichter Anstieg zu erwarten, nachdem die steuerlichen Kaufanreize für Pkw mit kleinen Motoren in diesem Jahr verringert worden sind. Der US-amerikanische Markt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge bewegt sich zwar weiterhin auf hohem Niveau, wird aber voraussichtlich leicht unter dem Wert des Vorjahres landen. Für den europäischen Pkw-Markt ist insgesamt von einem leichten Anstieg auszugehen. Dabei sollte sich die Nachfrage in Westeuropa nach der kräftigen Erholung der Vorjahre leicht über dem Niveau des Jahres 2016 bewegen. In Russland ist mit einer spürbaren Erholung von niedrigem Niveau zu rechnen. Für den japanischen Markt rechnet Daimler mit einem leichten, für die Nachfrage in Indien mit einem deutlichen Zuwachs.

Ausblick Geschäftsfelder
Auf Basis der oben dargestellten Annahmen für die Entwicklung der für Daimler wichtigen Märkte und der aktuellen Einschätzungen der Geschäftsfelder erwartet das Unternehmen, dass der Konzernabsatz im Jahr 2017 insgesamt deutlich gesteigert werden kann.

Mercedes-Benz Cars setzte im zweiten Quartal 2017 den Erfolg aus den vorangehenden Quartalen fort und erzielte den höchsten Halbjahresabsatz der Firmengeschichte. Im Gesamtjahr 2017 will das Geschäftsfeld seinen Absatz nochmals deutlich steigern. Dazu wird insbesondere die neue E-Klasse Familie beitragen, die mit der Markteinführung des E-Klasse Cabriolet im September komplettiert wird. Darüber hinaus ist die umfassend modernisierte und weiterentwickelte S-Klasse Limousine ab Juli erhältlich. Pünktlich zum 50-jährigen Bestehen der Affalterbacher Sportwagen- und Performance-Marke Mercedes-AMG beginnt ab September die Markteinführung des GLC 63 4MATIC+ und GLC 63 S 4MATIC+ als SUV und Coupé. Weitere Absatz­impulse werden von den neuen vollelektrischen Modellen des smart erwartet. Der elektrische Fahrspaß der vierten Generation lässt sich nicht nur im smart fortwo coupé und smart forfour erleben, sondern auch mit offenem Verdeck im smart fortwo cabrio. Damit bietet smart als erster Hersteller ein vollelektrisches Cabriolet an.

Außerdem tritt Mercedes-Benz Vans zum Jahresende mit der X-Klasse in das Midsize-Pickup-Segment ein und baut damit langfristig den weltweiten Absatz weiter aus. Daimler Buses geht davon aus, die Marktführerschaft in seinen klassischen Kernmärkten bei den Bussen über 8t mit innovativen, zukunftsfähigen und hochwertigen neuen Produkten behaupten zu können.

Ausblick Daimler
Daimler geht davon aus, dass der Konzernumsatz im Jahr 2017 deutlich zunehmen wird. Auf Basis der deutlichen Absatzsteigerung gehen die Geschäftsfelder Mercedes-Benz Cars und Daimler Buses sowie Daimler Financial Services von deutlich höheren Umsatzerlösen und Mercedes-Benz Vans von einem leichten Umsatzzuwachs aus. Für das Geschäftsfeld Daimler Trucks rechnet das Unternehmen nun mit einem Umsatz leicht über Vorjahr. In regionaler Hinsicht werden für Asien und Europa die höchsten Zuwächse erwartet.

Auf der Basis der erwarteten Marktentwicklung sowie der aktuellen Einschätzungen der Geschäftsfelder geht Daimler davon aus, das Konzern-EBIT im Jahr 2017 nochmals deutlich zu steigern.

Die einzelnen Geschäftsfelder haben für das Jahr 2017 folgende Erwartungen für das EBIT:
– Mercedes-Benz Cars: deutlich über Vorjahresniveau,
– Daimler Trucks: auf Vorjahresniveau,
– Mercedes-Benz Vans: auf Vorjahresniveau,
– Daimler Buses: leicht über Vorjahresniveau und
– Daimler Financial Services: leicht über Vorjahresniveau.

Auch bei den Forschungs- und Entwicklungsleistungen erwartet Daimler Umfänge deutlich über dem Niveau des Vorjahres von 7,6 Mrd. €. Zu den wesentlichen Einzelprojekten bei Mercedes-Benz Cars gehören die Nachfolgemodelle der aktuellen S-Klasse und C-Klasse. Außerdem wird in effizientere Motoren, alternativ angetriebene Fahrzeuge und Antriebssysteme, autonomes Fahren und in Konnektivität investiert.

Insgesamt investiert Daimler rund 1 Mrd. € in einen globalen Batterie-Produktionsverbund. Dazu gehört mit einer Investition von rund 500 Mio. € der Bau einer zweiten Fabrik für Batterien bei der Tochter ACCUMOTIVE in Kamenz (Sachsen). Mitte Mai wurde dort der Grundstein für eine der größten und modernsten Batteriefabriken der Welt gelegt. Nach Kamenz und Peking wird darüber hinaus im Mercedes-Benz Werk Untertürkheim eine weitere Batterieproduktion angesiedelt. Mit Investitionen von mehr als 250 Mio. € hat Mercedes-Benz im Juni den Grundstein für ein neues Pkw-Werk in Russland gelegt. Das neue Pkw-Werk in der Region Moskau soll 2019 die lokale Produktion aufnehmen und startet mit der E-Klasse Limousine, mehrere SUV-Modelle folgen. Daimler stärkt damit das industrielle Engagement in Russland, das sich bisher auf die Produktion von Nutzfahrzeugen konzentrierte. In der Region Moskau werden mehr als 1.000 Arbeitsplätze geschaffen. Mit umfassenden Neuerungen kommt die neue Mercedes-Benz S-Klasse im Juli auf den Markt. Zu den Highlights zählt eine von Grund auf neue, hocheffiziente Motorenpalette mit einer Reihe neuer Technologien zur Elektrifizierung des Antriebsstrangs. Intelligent Drive macht mit der S-Klasse, dem unangefochtenen Spitzenreiter im Premiumsegment, einen weiteren Schritt in Richtung autonomes Fahren. Das Flaggschiff von Mercedes-Benz behauptete sich auch 2016 als meistverkaufte Luxuslimousine weltweit. Seit 2013 wurden deutlich mehr als 300.000 Limousinen verkauft.

Der Daimler-Vorstand hat im Juli einen umfassenden Zukunftsplan für Diesel-Antriebe verabschiedet. Diese Initiative umfasst die Ausweitung der bereits laufenden freiwilligen Servicemaßnahmen bei Fahrzeugen in Kundenhand sowie eine schnelle Markteinführung der komplett neu entwickelten Diesel-Motorenfamilie. Daimler rechnet hieraus im dritten Quartal 2017 mit Aufwendungen von rund 0,2 Mrd. €.

Gemeinsam mit T-Systems und DKV EURO SERVICE hat Daimler im April das Joint-Venture Toll4Europe gegründet. Toll4Europe plant den Marktstart 2018 zunächst in Belgien und Deutschland; Frankreich, Österreich und weitere Länder werden zeitnah folgen. Ziel ist, einen One-Stop-Shop für Lkw-Maut anzubieten, in dem mit einer On-Board-Unit und einer Abrechnung europaweit Maut abgeführt werden kann.

13.07.2017 So geht es in Untertürkheim weiter

Das Mercedes-Benz Werk Untertürkheim wird zum Hightech-Standort für Elektrokomponenten weiterentwickelt und bietet den Beschäftigten damit auch im kommenden Zeitalter der Elektromobilität gute Perspektiven. Die Grundlage für den Wandel des Traditionswerks bildet ein Maßnahmenpaket, das Werkleitung und Betriebsrat gemeinsam verabschiedet haben. Es ebnet den schrittweisen Übergang der Produktion von konventionellen Motoren, Getrieben und Achsen hin zu künftigen Powertrain-Komponenten für Elektrofahrzeuge. Dazu gehören beispielsweise eine neue Batterieproduktion am Standort sowie die Montage von elektrischen Antriebsmodulen für Vorder- und Hinterachsen. Damit wird der Standort zum Kompetenzzentrum für die Integration des gesamten elektrischen Antriebsstrangs in die Produktion.

Zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit sieht die zwischen Werkleitung und Betriebsrat geschlossene Betriebsvereinbarung Maßnahmen zur Steigerung der Flexibilität und Effizienz vor. Diese beinhalten beispielsweise eine Optimierung von Betriebsnutzungszeiten sowie variable Schichtmodelle und einen flexiblen Personaleinsatz.

Mit dem Aufbau einer flexiblen Batterieproduktion kommt ein komplett neues Produkt an den Standort Untertürkheim. Wenn der Verbrennungsmotor bisher das „Herz“ des konventionellen Antriebs ist, entspricht die Batterie dem Herz eines Elektrofahrzeugs. Künftig wird zum Beispiel das Fahrzeugwerk Sindelfingen mit Batterien für Elektrofahrzeuge der Produkt- und Technologiemarke EQ aus dem Werk Untertürkheim beliefert. Damit plant Daimler nach zwei Werken in Kamenz und einem in Peking bereits die vierte Batteriefabrik im globalen Batterieproduktionsverbund. Die Batterieproduktion wird im Untertürkheimer Werkteil Brühl angesiedelt. Werkleitung und Betriebsrat haben weiterhin vereinbart, dass künftig am Standort die Antriebsmodule für Elektrofahrzeuge von der Kompakt- bis zur Ober- und Luxus-Klasse der Produkt- und Technologiemarke EQ montiert werden. Konventionelle Achsen werden weiterhin in steigender Stückzahl produziert. Sowohl bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren als auch bei künftigen Elektrofahrzeugen profitiert Untertürkheim von der bereits vorhandenen Leichtbau-Kompetenz für Achsen und Fahrzeugstrukturteile.

Zur Bündelung der Kompetenzen im Bereich der batterieelektrischen Fahrzeuge wird Untertürkheim ein „Projekthaus eATS“ einrichten, um Know-how für die nächste Generation eines elektrischen Antriebssystems (elektrisches Antriebssystem - eATS) aufzubauen. Das soll zu einer noch engeren Verzahnung von Entwicklung und Produktion führen.

Das in einer ersten Verhandlungsstufe vereinbarte „E-Technikum“ im Werkteil Mettingen soll weiter ausgebaut und damit deutlich vergrößert werden. Damit bekommt der Standort Untertürkeim ein Kompetenzzentrum, in dem künftig Prototypen für den elektrischen Antrieb aufgebaut werden. Das Werk sichert sich so wichtiges Know-How als Anlauffabrik, insbesondere für die Batterieproduktion, und für die Integration künftiger Schlüsseltechnologien in die Produktion.

Die aktuelle Vereinbarung basiert auf dem Zukunftsbild aus dem Jahr 2015 und definiert die weiteren Entwicklungsschritte. Dieses umfasst nach wie vor die Produktion hocheffizienter konventioneller Verbrennungsmotoren und Plug-in-Hybridantriebe in steigender Stückzahl. Seitdem verantwortet der Standort Untertürkheim außerdem die Montage von Brennstoffzellen-Systemen. Mit der neuen Betriebsvereinbarung kommt in Untertürkheim zur Brennstoffzellensystemmontage die Stackproduktion für die Brennstoffzelle hinzu. In den nächsten Jahren werden, wie mit dem Zukunftsbild 2015 vereinbart, weiterhin mehrere Milliarden Euro in die Weiterentwicklung des Standorts Untertürkheim fließen.

Insgesamt werden mit der Vereinbarung über 250 neue Stellen im Produktionsbereich der E-Mobilität geschaffen. Die vereinbarten Maßnahmen bilden einen langfristig wirkenden Baustein zur Sicherung der Beschäftigten am Standort. Bis 2025 soll der Anteil an rein-elektrischen Fahrzeugen am Gesamtabsatz von Mercedes-Benz zwischen 15 und 25 Prozent ausmachen. Aktuell ist das Werk Untertürkheim voll ausgelastet. Auf absehbare Zeit rechnet das Unternehmen mit einer weiter steigenden Produktion von konventionellen Motoren, Getrieben, Achsen und Komponenten.

Über das Mercedes-Benz Werk Untertürkheim
Das Mercedes-Benz Werk Untertürkheim hat eine über 110-jährige Tradition, ist Lead-Werk im weltweiten Powertrain-Produktionsverbund und Sitz der Daimler Konzernzentrale. Mit seinen über 19.000 Mitarbeitern produziert das Werk Motoren, Achsen, Getriebe und Komponenten. Das Traditionswerk ist Hightech-Standort und Kompetenzzentrum für hocheffiziente Motoren, Hybridantriebe und die Produktion von Brennstoffzellen-Systemen. Hier befindet sich auch der Bereich Forschung und Entwicklung mit einer Teststrecke zur Fahrzeugerprobung. Das Werk besteht aus insgesamt sechs Werkteilen. Während in Untertürkheim und Bad Cannstatt Motoren gefertigt werden und hier auch die Schmiede angesiedelt ist, erfolgt die Getriebeproduktion in Hedelfingen. In Mettingen befinden sich Achsenproduktion sowie die Gießerei. Die Ausbildung hat ihren Sitz in Brühl, die flexible Fertigung ist in Esslingen.

06.07.2017 Rekordhalbjahr 2017

Das erste Halbjahr 2017 hat Mercedes-Benz so erfolgreich wie nie abgeschlossen: Im Juni wurden 209.309 Pkw an Kunden ausgeliefert (+11,1%), seit Jahresbeginn sind es bereits 1.144.274 Fahrzeuge (+13,7%). Das Stuttgarter Unternehmen mit dem Stern hat damit neue Bestwerte beim Absatz erzielt und den Vorjahreswert sowohl im als auch per Juni deutlich übertroffen. Das zweite Quartal war zudem das beste Quartal überhaupt: 583.649 Fahrzeuge wurden weltweit ausgeliefert (+11,6%). Im Zulassungsvergleich war Mercedes-Benz im Juni die stärkste Premiummarke auf dem Heimatmarkt Deutschland sowie in den Märkten Italien, Frankreich, Belgien, Portugal, Österreich, Südkorea, Japan, Australien, Taiwan, den USA, Kanada und Brasilien.

„Mit deutlich mehr als einer Million ausgelieferten Pkw haben wir das absatzstärkste Halbjahr in der Geschichte von Mercedes-Benz abgeschlossen“, so Britta Seeger, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb. „Dazu hat nicht nur die Beliebtheit unserer E-Klasse Familie beigetragen, sondern auch die Nachfrage nach unseren SUVs ist in allen Regionen ungebrochen hoch.“

In Europa hat Mercedes-Benz die Verkäufe auf einen neuen Bestwert gesteigert: Im ersten Halbjahr gingen 484.120 Fahrzeuge in Kundenhand über, ein Plus von 8,9% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Davon wurden seit Jahresbeginn 151.790 Fahrzeuge nach Deutschland verkauft (+6,3%). Neue Rekorde erzielte das Stuttgarter Unternehmen mit dem Stern per Juni in den absatzstarken Märkten Großbritannien, Frankreich, Spanien, Belgien und in der Schweiz.

Die Region mit dem größten Absatzwachstum seit Jahresbeginn war Asien-Pazifik: Dank einer Steigerung von 26,7% wurden hier bereits 438.710 Mercedes-Benz an Kunden ausgeliefert, mehr als je zuvor in einem Halbjahr. 292.679 Fahrzeuge mit dem Stern gingen davon an Kunden in China, ein Plus von 34,5%. Damit wurde im Reich der Mitte der bisherige Bestwert aus dem Vorjahr deutlich übertroffen - vor allem durch den hohen Absatz der lokal produzierten Fahrzeuge. Weitere Verkaufsrekorde erzielte Mercedes-Benz per Juni in den Märkten Südkorea (+47,3%), Australien (+8,5%), Taiwan (+10,9%) und Indien (+8,7%).
Auch in der NAFTA Region hat Mercedes-Benz das absatzstärkste erste Halbjahr in seiner Geschichte verbuchen können: 193.399 Fahrzeuge wurden in den USA, Kanada und Mexiko verkauft und damit 2,1% mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Juni lagen dort die Verkäufe mit 34.894 Einheiten ebenfalls auf einem neuen Höchstwert (+5,0%). Davon gingen 28.994 Fahrzeuge an Kunden aus den USA (+1,8%), mehr als je zuvor in einem Juni.

Absatz Mercedes-Benz nach Modellen
Von der C-Klasse Limousine und dem T-Modell sind seit Jahresbeginn über 210.000 Einheiten verkauft worden. Damit ist die C-Klasse weiterhin der Bestseller im Mercedes-Benz Portfolio. Der größte Absatzmarkt war China, wo dank der weiterhin hohen Nachfrage nach der Langversion der C-Klasse Limousine ein zweistelliges Wachstum und ein neuer Höchstwert erzielt wurden.
Die Nachfrage nach der intelligentesten Businesslimousine und dem intelligentesten T-Modell der Welt ist ungebrochen hoch: Seit Jahresbeginn stieg der Absatz dieser beiden E-Klasse Modelle auf 181.940 Einheiten (+68,4%). Ab sofort kann auch das neue E-Klasse Cabriolet bestellt werden, das die erfolgreiche Fahrzeugfamilie von Mercedes-Benz verstärkt. Mit der Limousine, dem T-Modell, Cabriolet, Coupé und All-Terrain bietet Mercedes-Benz mit der E-Klasse das breiteste Angebot unter den Premiumanbietern im Oberklassesegment.

Von Januar bis Juni hat das Stuttgarter Unternehmen mit dem Stern 385.044 SUVs in Kundenhand übergeben und damit den Absatz um 13,4% gesteigert. Vom GLA bis hin zur G-Klasse: Die Fahrzeuge kommen rund um den Globus hervorragend an. Nicht nur weltweit, sondern auch in den einzelnen Kernregionen Europa, Asien-Pazifik und NAFTA hat Mercedes-Benz einen neuen Bestwert verbucht. Bestseller unter den SUVs war der GLC, gefolgt vom GLA.

smart hat im laufenden Jahr rund 70.000 Fahrzeuge an Kunden weltweit ausgeliefert. Besonders beliebt war der Stadtflitzer in China und Großbritannien, wo mehr Fahrzeuge als je zuvor in den ersten sechs Monaten eines Jahres verkauft wurden. Für Absatzimpulse wird der neue smart electric drive sorgen: Seit vergangenem Monat können Kunden in Europa ihren neuen elektrischen smart fortwo oder forfour in Empfang nehmen.

29.06.2017 Wie geht es mit Untertürkheim weiter ?

In den Verhandlungen um die Transformation des Mercedes-Benz Werks Untertürkheim in Richtung Elektromobilität ist die Werkleitung nach wie vor an einer konstruktiven Lösung mit den Arbeitnehmervertretern trotz unterschiedlicher Positionen interessiert. „Wir haben den Beschäftigten im Mercedes-Benz Werk Untertürkheim ein Angebot gemacht, das wir für fair und ausgewogen halten“, so Frank Deiß, Leiter Produktion Powertrain und Standortverantwortlicher Untertürkheim.

Der Betriebsrat lehnt Mehrarbeitszeiten in Untertürkheim ab dem 01. Juli ab. „Das Unternehmen hat deshalb beschlossen, die Frühschicht in der Sindelfinger E-Klasse Produktion am kommenden Samstag abzusagen. Eine weitere Eskalation halten wir angesichts unseres Angebots nicht für angemessen“, so Deiß weiter.

Das Werk Untertürkheim hat die Chance, in die Batteriemontage einzusteigen. Der Standort konkurriert hier mit weltweiten Herstellern. „Es ist keineswegs selbstverständlich, eine Batterieproduktion im Neckartal anzusiedeln. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist der Standort nicht optimal.“ Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen ist das Unternehmen bereit, in eine Batterieproduktion in Untertürkheim Werkteil Brühl zu investieren (nicht als Daimler AG, sondern als Deutsche Accumotive Gmbh ohne Daimler Tarifvertrag), um den Beschäftigten am Standort eine neue Zukunftstechnologie der Elektromobilität zu bieten. Ein weiterer Bestandteil des Angebots ist die Montage des elektrischen Antriebsmoduls, das ab 2020 (für EVA2*) in steigendem Volumen in die Untertürkheimer Achsproduktion integriert werden soll. Die Komponente ist in jedem Elektrofahrzeug mindestens einmal vorhanden. Es kann so sichergestellt werden, dass in Untertürkheim künftig flexibel konventionelle sowie elektrische Achskomponenten produziert werden können.

Werkleitung und Betriebsrat verhandeln seit Mai dieses Jahres über die zweite Stufe der Weiterentwicklung des Standorts Untertürkheim. Ziel ist, das Werk als wettbewerbsfähigen Standort für die Elektromobilität aufzustellen und ein Maßnahmenpaket zu erarbeiten, das zur Sicherung der Beschäftigten beitragen und den weiteren Unternehmenserfolg sichern soll. Heute wurde die außerordentliche Betriebsversammlung vom 22.06.2017 in den Werkteilen des Mercedes-Benz Werks Untertürkheim als Werkteilversammlungen fortgeführt. Der Betriebsrat hat die Mitarbeiter über den aktuellen Verhandlungsstand weiter informiert. Dadurch kam es auch zu Produktionsausfällen.

Die Werkleitung arbeitet an dem Ziel, die Herausforderung der künftigen Mobilität anzugehen und für die Beschäftigten und das Unternehmen die Zukunft langfristig und nachhaltig zu gestalten.

„Wir leben in einer disruptiven Zeit. Die Umstellung auf alternative Antriebstechnologien wird in den kommenden Jahren am stärksten in den Werken des Powertrains zu spüren sein“, so Deiß weiter. „Unsere Aufgabe ist es, unseren Mitarbeitern weiter gute Perspektiven bieten zu können. Und ich habe vollstes Verständnis dafür, dass unsere Belegschaft die Verhandlungen mit dem Betriebsrat kritisch und aufmerksam verfolgt. Umgekehrt können wir nur dann eine langfristig tragfähige Lösung finden, wenn es uns gemeinsam gelingt, die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu sichern. Der Standort hat sich in der Vergangenheit kontinuierlich verändert und weiterentwickelt. Das haben wir bisher mit unserer hochmotivierten und starken Untertürkheimer Mannschaft gemeinsam geschafft.“ Für die Weiterentwicklung des Stammwerks Untertürkheim hat das Unternehmen in den letzten Jahren bereits in Milliardenhöhe investiert. Der Aufbau einer Batterieproduktion, die Erweiterung des E-Technikums sowie die Integration weiterer E-Komponenten würden weitere hohe Investitionen bedeuten.

Über das Mercedes-Benz Werk Untertürkheim Das Mercedes-Benz Werk Untertürkheim hat eine über 110-jährige Tradition, ist Lead-Werk im weltweiten Powertrain-Produktionsverbund und Sitz der Daimler Konzernzentrale. Mit seinen über 19.000 Mitarbeitern produziert das Werk Motoren, Achsen, Getriebe und Komponenten. Das Traditionswerk ist Hightech-Standort und Kompetenzzentrum für hocheffiziente Motoren, Hybridantriebe und die Produktion von Brennstoffzellen-Systemen. Hier befindet sich auch der Bereich Forschung und Entwicklung mit einer Teststrecke zur Fahrzeugerprobung. Das Werk besteht aus insgesamt sechs Werkteilen. Während in Untertürkheim und Bad Cannstatt Motoren gefertigt werden und hier auch die Schmiede angesiedelt ist, erfolgt die Getriebeproduktion in Hedelfingen. In Mettingen befinden sich Achsenproduktion sowie die Gießerei. Die Ausbildung hat ihren Sitz in Brühl, die flexible Fertigung ist in Esslingen.

Powertrain-Produktionsverbund ist bereit für die Zukunft Im Powertrain-Produktionsverbund von Mercedes-Benz Cars haben Unternehmen und Betriebsrat mit Zukunftsbildern die Grundlagen für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Standorte bereits in den vergangenen Jahren gelegt: So ist das Werk Berlin zum Hightech-Standort für Komponenten mit Technologien zur CO2-Verminderung weiterentwickelt worden. Das Mercedes-Benz Werk Hamburg produziert künftig neben dem traditionellen Portfolio mit Achsen, Achskomponenten, Lenksäulen und Leichtbaustrukturteilen zusätzlich Komponenten der Elektromobilität. Batterien für Elektrofahrzeuge von Mercedes-Benz und smart werden von der hundertprozentigen Daimler-Tochter Deutsche ACCUMOTIVE, die Teil des Powertrain-Produktionsverbundes ist, entwickelt und am Standort Kamenz produziert.

* EVA 1 (EQC auf basiert auf GLC und kommt im 1. Halbjahr 2019 in den Handel)
EVA 1.5 wird für die MFA2 Baureihen aufgelegt
EVA 2 (hier handelt es sich um den am konsequentesten auf E-Mobilität entwickelte Architektur ab 2020 vermutlich eine Limousine im Stil von E/S-Klasse)

07.06.2017 Mercedes Absatz wächst auch im Mai 2017

Mercedes-Benz hat den Absatz im Mai erneut zweistellig gesteigert und weltweit 193.741 Fahrzeuge verkauft (+13,5%). Seit Jahresbeginn wurden dank eines Wachstums von 14,3% insgesamt 934.965 Pkw mit dem Stern an Kunden weltweit ausgeliefert. Damit haben sich im Vergleich zu den ersten fünf Monaten des Vorjahres über 100.000 Kunden mehr für einen Mercedes-Benz entschieden. Das Stuttgarter Unternehmen mit dem Stern war im Mai unter anderem in den europäischen Märkten Deutschland und der Schweiz sowie in Japan, Australien, Taiwan, den USA, Kanada und Mexiko die zulassungsstärkste Premiummarke.

„Mit den steigenden Temperaturen in Europa haben sich viele Kunden ihren Wunsch nach einem Cabriolet, Roadster oder Coupé von Mercedes-Benz erfüllt. Dies war im Mai besonders stark in Deutschland zu spüren“, sagt Britta Seeger, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb. „ Neben unseren Dream Cars kommt in Deutschland auch die E-Klasse hervorragend bei den Kunden an. Der Pkw-Absatz auf unserem Heimatmarkt ist im Mai um über 17 Prozent gestiegen.“

Absatz Mercedes-Benz nach Regionen und Märkten
In Europa erreichte Mercedes-Benz im und per Mai einen neuen Absatzrekord. Dank einer Wachstumsrate von 13,7% stiegen die Verkäufe im vergangenen Monat auf 84.472 Fahrzeuge. Allein in Deutschland nahmen 27.413 Kunden ihren neuen Mercedes-Benz in Empfang, das sind 4.000 Einheiten mehr als im Mai des Vorjahres (+17,4%). Großbritannien, Frankreich, Belgien, die Schweiz, Schweden, Polen und Norwegen erzielten im Mai neue Verkaufsbestwerte – zum Teil mit Wachstumsraten von über 25%. In der Region Asien-Pazifik hat Mercedes-Benz mit 72.095 ausgelieferten Fahrzeugen im vergangenen Monat den nächsten Absatzrekord aufgestellt (+25,5%). Im und per Mai wurden dort mehr Fahrzeuge mit Stern verkauft als je zuvor. Einen erheblichen Beitrag zu diesem Erfolg hat China geleistet, wo im Mai 50.015 Modelle an Kunden übergeben wurden, 32,2% mehr als im Vorjahresmonat. Neben China erreichten auch Südkorea, Australien, Taiwan und Indien neue Verkaufsbestwerte – sowohl im vergangenen Monat als auch seit Jahresbeginn.

In den ersten fünf Monaten des Jahres wurden in der NAFTA-Region mehr Fahrzeuge mit Stern abgesetzt als jemals zuvor im vergleichbaren Zeitraum (158.505 Einheiten, +1,4%). Die Absatzzahlen in den USA liegen seit Jahresbeginn mit 132.966 ausgelieferten Fahrzeugen etwa auf Vorjahresniveau. Der neue GLA steht seit Mai in den USA, seinem zweitgrößten Absatzmarkt, bei den Händlern. In Kanada und Mexiko hat Mercedes-Benz im und per Mai neue Verkaufsrekorde erzielt.

Absatz Mercedes-Benz nach Modellen
Die Nachfrage nach der A- und B-Klasse, dem CLA, CLA Shooting Brake und dem GLA ist weiterhin sehr hoch. Von Januar bis Mai konnten weltweit nahezu 250.000 Kompaktwagen von Mercedes-Benz an Kunden übergeben werden. Im vergangenen Monat wurde zudem die dreimillionste A-Klasse ausgeliefert. Vor 20 Jahren startete mit der A-Klasse die Erfolgsgeschichte der Kompaktwagenfamilie von Mercedes-Benz im Werk Rastatt, das dieses Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert. Im Mai gab es noch eine weitere runde Verkaufszahl zu vermelden: Seit Markteinführung des GLA in 2014 entschieden sich bereits 500.000 Kunden für den kompakten SUV. Die E-Klasse Limousine und das T-Modell sind weiterhin weltweit stark nachgefragt. Der Absatz stieg um 75,4% auf 30.866 Einheiten, ein neuer Bestwert im Mai. Die Verkaufszahlen des T-Modells haben sich im Vergleich zum Vorjahresmonat nahezu verdoppelt.

Die Verkäufe der Coupés, Cabrios und Roadster mit dem Stern nahmen im Mai um 30,7% zu; damit lag der Absatz bei 14.945 Einheiten. Bestseller unter den Traumwagen waren das Coupé und Cabriolet aus der C-Klasse Modellfamilie. Das S-Klasse Cabriolet konnte ein besonders starkes Wachstum verbuchen, während das neue E-Klasse Cabriolet im Spätsommer auf den Markt kommt.

smart
Insgesamt wählten im vergangenen Monat 12.201 Kunden ein zwei- oder viertüriges Modell von smart. Die smart Kunden schätzten besonders das Angebot der Cabrio-Variante des smart fortwo, die für jede Menge Open-Air-Vergnügen sorgt. In Europa kann zudem seit Mai die batterieelektrische Version des smart cabrio bestellt werden. In der Region Asien-Pazifik waren die Verkäufe des smart fortwo und forfour so hoch wie nie in einem Mai.

02.06.2017 Rastatt feiert 25 Jahre Jubiläum

Das Mercedes-Benz Werk Rastatt startet mit einem großen Festakt in die Zukunft der Kompaktwagenproduktion (MFA2) und blickt auf erfolgreiche Meilensteine aus 25 Jahren zurück: 1992 startete Rastatt als drittes deutsches Pkw-Werk neben Bremen und Sindelfingen die Produktion mit der damaligen E-Klasse. Im Oktober 1997 gab das Werk mit der Produktion der A-Klasse den Startschuss für die Erfolgsgeschichte der Kompaktklasse von Mercedes-Benz. Die aktuelle Kompaktwagen-Generation hat seit der Markteinführung vor fünf Jahren wesentlich zur Verjüngung und Imageveränderung der Marke Mercedes-Benz beigetragen und auch Fahrzeuge der nächsten Generation werden in Rastatt vom Band laufen. Die Bedeutung des Standorts liegt neben der flexiblen und effizienten Fertigung auch im Know-how als Lead-Werk, das die weltweite Kompaktwagen-Produktion in den drei anderen Werken des Verbunds in Ungarn, Finnland und China steuert. Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars sowie Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg, sprachen während der Feier ihre Glückwünsche zu den vergangenen Erfolgen aus und gaben den Startschuss für das nächste erfolgreiche Vierteljahrhundert.

„Das Mercedes-Benz Werk Rastatt steht seit 25 Jahren für sichere Arbeitsplätze, wirtschaftlichen Erfolg und ist Geburtsort unserer 'Kompakten'. Wir feiern also nicht nur das 25-jährige Jubiläum des Werks, sondern auch den seit 20 Jahren anhaltenden Erfolg unserer A-Klasse. Das Werk Rastatt ist und bleibt nicht nur Kompetenzzentrum für unsere kompakten Verbrenner, in Zukunft werden wir hier auch elektrische EQ-Modelle der Kompaktklasse produzieren“ , so Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars.

Mit der Einführung der aktuellen Generation vor fünf Jahren wurden die Kompakten zu einem wesentlichen Absatztreiber bei Mercedes-Benz. Rund zwei Millionen Kunden haben sich für eine A-Klasse, B-Klasse, einen CLA, einen CLA Shooting Brake oder GLA in diesem Zeitraum entschieden. Das Mercedes-Benz Werk Rastatt mit seinen rund 6.500 Mitarbeitern ist hoch ausgelastet. Im Jahr 2016 hat das Werk mit mehr als 300.000 Fahrzeugen einen wichtigen Beitrag zum Wachstum des erfolgreichen Kompaktwagensegments geleistet: Allein 2016 wurden über 635.000 Kompaktwagen an Kunden in aller Welt ausgeliefert, so viele wie nie zuvor in einem Jahr.

„Daimler und Mercedes-Benz stehen wie kaum ein anderes Unternehmen oder eine andere Marke für Baden-Württemberg und seine wirtschaftliche Stärke. Die heutige Jubiläumsfeier und die Erfolge des Werkes Rastatt zeigen einmal mehr die Weitsicht von Lothar Späth, der sich seinerzeit dafür stark gemacht hat, dass dieses Werk in Rastatt errichtet wird. Seit der Gründung 1992 hat es sich zum Kompetenzzentrum für Kompaktfahrzeuge aus dem Hause Daimler entwickelt. Dass hier künftig – als Elektrofahrzeuge der nächsten Generation – auch die EQ-Modelle der Kompaktklasse produziert werden, ist ein erfreuliches Bekenntnis zum Werk Rastatt und ein starkes Zukunftssignal für den Automobilstandort Baden-Württemberg“ , so Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg.

&xnbsp; Zum Festakt waren zahlreiche Vertreter aus Industrie, Politik und Gesellschaft sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeladen. Die rund 400 Gäste trafen sich im neuen Erweiterungsbau der Karosserierohbau-Halle des Werks. Der Ort steht symbolisch für die Zukunft des Standortes Rastatt als Lead-Werk im globalen Kompaktwagen-Verbund von Mercedes-Benz. Das Werk Rastatt bereitet sich momentan für den Anlauf der nächsten Kompaktwagen-Generation vor. „Das Mercedes-Benz Werk Rastatt spielt eine wesentliche Rolle in unserem weltweiten Produktionsverbund. Insgesamt hat Mercedes-Benz Cars im vergangenen Jahr mit rund 2,2 Millionen produzierten Fahrzeugen den sechsten Produktionsrekord in Folge erzielt und die Kompakten haben einen großen Anteil an unserem Erfolg. Das Werk Rastatt wird künftig auch Elektrofahrzeuge der neuen Produkt- und Technologiemarke EQ produzieren. Der Standort ist damit ein elementarer Bestandteil der Elektro-Offensive von Mercedes-Benz und wird zum Kompetenzzentrum für Elektrofahrzeuge der Kompaktklasse weiterentwickelt“, so Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain.

Thomas Geier, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Rastatt: „Ich freue mich, zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Menschen aus der Region das 25-jährige Jubiläum des Werks Rastatt zu feiern. Aktuell investieren wir in die technologische Weiterentwicklung und in den Ausbau der Produktion am Standort. Wichtig für mich ist auch die Zufriedenheit meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb schaffen wir ergonomische Arbeitsplätze, setzen auf neue Zusammenarbeitsmodelle mit Schwarmorganisationen und errichten ein Gesundheits- und Qualifizierungszentrum. Damit machen wir das Werk fit für den Produktionsstart der nächsten Kompaktwagen-Generation im Jahr 2018 und bereiten uns aktiv auf die zukünftige Produktion von Elektrofahrzeugen der Produkt- und Technologiemarke EQ am Standort vor.“

Tradition, Gegenwart und Zukunft: Die Ausstellungsfahrzeuge und Exponate beim Festakt dokumentieren den Wandel der letzten 25 Jahre: Von den beiden Mercedes-Benz E-Klasse Modellen über die erste A-Klasse Generation und den Nachfolger zeigt die Sammlung eine Auswahl der Rastatter Kompaktwagen-Modelle bis heute. Ein besonderes Highlight ist die Europa-Premiere des Concept A Sedan – das Fahrzeug wurde erstmals auf der Auto Shanghai 2017 gezeigt. Das Showcar gibt einen Ausblick auf die nächste Kompaktwagen-Generation und konkretisiert die Weiterentwicklung der Mercedes-Benz Formensprache. Die nächste Kompaktwagengeneration wächst von bisher fünf auf acht Modelle an.

29.05.2017 Rastatt produziert MFA2 EQ Fahrzeuge

Mercedes-Benz setzt seine Elektro-Offensive konsequent fort: Das Mercedes-Benz Werk Rastatt wird künftig EQ-Modelle der Kompaktklasse (MFA2) produzieren. Die Grundlage dafür bildet eine Absichtserklärung, die das Werk gemeinsam mit dem Betriebsrat auf den Weg gebracht hat. Mit Rastatt, Sindelfingen und Bremen haben nun alle drei deutschen Pkw-Werke von Mercedes-Benz den Zuschlag für die Produktion von Elektrofahrzeugen der neuen Produkt- und Technologiemarke EQ erhalten.

Künftige EQ-Modelle können in die Serienproduktion der bestehenden Mercedes-Benz Werke auf vier Kontinenten integriert werden. Bereits heute werden dank hochflexibler Strukturen Fahrzeuge mit verschiedenen Antriebsarten auf einer Linie produziert. An welchen Auslands-Standorten innerhalb des Produktionsnetzwerks weitere EQ-Modelle vom Band laufen, wird abhängig von der Marktnachfrage entschieden.

Das Mercedes-Benz Werk Rastatt ist das Lead-Werk im globalen Produktionsnetzwerk für die Kompaktwagen. Im Jahr 2015 haben Werkleitung und Betriebsrat mit dem Zukunftsbild das Werk gemeinsam weiterentwickelt und vereinbart auch die nächste Kompaktwagen-Generation von Mercedes-Benz in Rastatt zu produzieren. „Mit der neuen Absichtserklärung schreiben wir das Zukunftsbild fort und schaffen für unsere Beschäftigten gute Perspektiven auch im Zeitalter der Elektromobilität. Das Mercedes-Benz Werk Rastatt wird das Kompetenzzentrum für die Produktion von neuen kompakten EQ-Modellen. Im Jahr unseres 25-jährigen Jubiläums ist dies eine tolle Botschaft für unsere hochmotivierte Mannschaft“, so Thomas Geier, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Rastatt.

Aufbauend auf den Erfahrungen bei der Serienproduktion von Elektrofahrzeugen am Standort werden die Mitarbeiter auf die neuen Fahrzeuge und weitere technologische Entwicklungen mit umfassenden Qualifizierungsmaßnahmen vorbereitet. Das Mercedes-Benz Werk Rastatt ist hoch ausgelastet und schafft derzeit die Voraussetzungen für den Anlauf der nächsten Kompaktwagen-Generation im Jahr 2018. Dafür werden auf dem Werksgelände zwei neue Hallen errichtet und ein Qualifizierungszentrum gebaut. Das neue Training-Center ist zentraler Qualifizierungsort für die Mitarbeiter des Standorts sowie für die Beschäftigten des weltweiten Kompaktwagen-Produktionsverbunds.

Elektro-Offensive von Mercedes-Benz Cars
Mercedes-Benz Cars startet mit dem Concept EQ die neue Generation von Elektrofahrzeugen. Bis 2022 sollen mehr als zehn neue Elektroautos in Serie gehen: vom smart bis zum großen SUV. Zehn Milliarden Euro fließen in den nächsten Jahren in den Ausbau der Elektroflotte. Die neuen Elektrofahrzeuge werden innerhalb des globalen, hochflexiblen und effizienten Produktionsnetzwerks von Mercedes-Benz Cars mit Standorten auf vier Kontinenten produziert. Das erste EQ-Serienfahrzeug– der EQC – wird im Jahr 2019 im Mercedes-Benz Werk Bremen vom Band laufen. Künftig werden außerdem im Werk Sindelfingen EQ-Modelle der Ober- und Luxusklasse gefertigt. Das Unternehmen geht davon aus, dass 2025 der Anteil der Elektromodelle am Gesamtabsatz von Mercedes-Benz zwischen 15 und 25 Prozent liegen wird. Neben Antriebsbatterien für Elektro- und Plug-In-Hybridfahrzeuge werden bei ACCUMOTIVE Batterien für die stationären Mercedes-Benz Energiespeicher sowie für 48-Volt-Systeme produziert. Das richtungsweisende 48-Volt-Bordnetz feiert in der neuen Generation der S-Klasse Premiere und wird sukzessive in verschiedenen Baureihen Einzug halten.

Das Mercedes-Benz Werk Rastatt beschäftigt mehr als 6.500 Mitarbeiter und ist damit größter Arbeitgeber in der Region. Im globalen Mercedes-Benz Produktionsnetzwerk ist Rastatt das Lead-Werk für die Kompaktwagen-Fertigung weltweit. Hier werden die A- und B-Klasse sowie der kompakte SUV GLA gebaut. Im Jahr 2016 sind in Rastatt mehr als 300.000 Fahrzeuge vom Band gelaufen. Zum Produktionsverbund der aktuellen Kompaktwagen-Generation gehören weiterhin das Werk im ungarischen Kecskemét (B-Klasse, CLA, CLA Shooting Brake), der chinesische Produktionsstandort BBAC (GLA) sowie der finnische Auftragsfertiger Valmet Automotive (A-Klasse). Im Jahr 2017 feiert das Mercedes-Benz Werk Rastatt sein 25-jähriges Jubiläum.

05.05.2017 Mercedes mit 50. Rekordmonat in Folge

Mit der Grundsteinlegung für eine der größten und modernsten Batteriefabriken setzt die Daimler AG neue Maßstäbe in der internationalen Automobilindustrie und geht den nächsten Schritt in der Elektrooffensive.

Bei der hundertprozentigen Tochter ACCUMOTIVE in Kamenz entsteht mit einer Investition von rund 500 Millionen Euro bereits die zweite Fabrik für Lithium-Ionen Batterien. Ehrengäste beim Festakt waren Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Stanislaw Tillich (Ministerpräsident des Freistaates Sachsen), die gemeinsam mit Dieter Zetsche (Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars), Markus Schäfer (Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain), Frank Deiß (Leiter Produktion Powertrain und Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Untertürkheim) und Frank Blome (Geschäftsführer Deutsche Accumotive GmbH & Co. KG) das Gehäuse einer Fahrzeugbatterie als Grundstein verankerten.

„Die Automobilindustrie steht vor einer fundamentalen Transformation und wir begreifen uns als treibende Kraft des Wandels“, so Dieter Zetsche. „Die Batteriefabrik in Kamenz ist ein wichtiger Bestandteil in der Umsetzung unserer Elektrooffensive. Bis 2022 werden wir bereits mehr als zehn reine Elektroautos in Serie haben. Auch die Hybridisierung unserer Flotte treiben wir konsequent weiter voran. Unter der Marke EQ schaffen wir ein ganzheitliches Ökosystem für die E-Mobilität.“

Die Investition von Daimler stärkt die Region als wichtigen Innovationshub der deutschen Automobilindustrie und bietet den Beschäftigten gute Perspektiven in einem zukunftsträchtigen Technologiefeld. Davon konnten sich auch die Bundeskanzlerin und der sächsische Ministerpräsident bei einem Werksrundgang durch die bestehende Batteriefabrik im Gespräch mit zwei Mitarbeitern aus der Produktion ein Bild machen.

Stanislaw Tillich betonte: „Daimler setzt bei dieser für Deutschland und Europa wichtigen Investition auf Sachsen – ich sage danke und herzlich willkommen! Die heutige Grundsteinlegung in der Lausitz ist ein Zukunftssignal, das besonders stark strahlt. Mit der Investition trägt Daimler entscheidend dazu bei, den guten Ruf Sachsens als traditionsreiches und modernes Autoland zu festigen. Das Vorhaben steht für Innovationen und Arbeitsplätze und gleichzeitig für die Entwicklung des Technologiestandortes zu einem Zentrum der Elektromobilität.“

Insgesamt investiert Daimler rund eine Milliarde Euro in einen globalen Batterie-Produktionsverbund. „Mit der zweiten Batteriefabrik in Kamenz geben wir die Initialzündung für den Aufbau der ersten Premium eBattery-Factory“, so Markus Schäfer. „ Die lokale Fertigung von Batterien ist ein wichtiger Erfolgsfaktor in unserer Elektrooffensive und der entscheidende Baustein, um die weltweite Nachfrage nach Elektrofahrzeugen flexibel und effizient zu bedienen. Damit sind wir in unserem Produktionsnetzwerk für die Mobilität der Zukunft sehr gut aufgestellt.“

Mitte 2018 soll das neue Produktionswerk im rund 50 Kilometer von Dresden gelegenen Kamenz in Betrieb genommen werden. Das rund 20 Hektar große Grundstück liegt in unmittelbarer Nähe der bestehenden Batteriefabrik. Durch die Erweiterung vervierfacht sich die Produktions- und Logistikfläche in Kamenz auf insgesamt rund 80.000 m2. ACCUMOTIVE wird die Anzahl der Mitarbeiter am Standort in den nächsten Jahren schrittweise erhöhen. Bis Ende der Dekade wird ACCUMOTIVE über 1.000 Mitarbeiter beschäftigen und somit die Mitarbeiterzahl gegenüber dem heutigen Stand mehr als verdoppeln.

„Der Besuch unserer Bundeskanzlerin hier bei ACCUMOTIVE unterstreicht den Stellenwert der Elektromobilität in Deutschland und die gute Perspektive des Zukunftsstandorts Kamenz. Für unsere Belegschaft ist das ein tolles Signal und eine Würdigung ihres Know-hows und der Top-Leistung der letzten Jahre. Bis heute haben wir hier mehr als 80.000 Batterien auf Basis der Lithium-Ionen-Technologie geliefert“, so Frank Blome. Die zweite Batteriefabrik ist als CO2-neutrale Fabrik konzipiert: Daimler denkt im Sinne der Elektromobilität ganzheitlich und setzt bereits in der Produktion auf Nachhaltigkeit. Ein Blockheizkraftwerk und eine Photovoltaik-Anlage werden in Verbindung mit stationären Batteriespeichern die Produktionsanlagen mit Energie versorgen. Die neue Batteriefabrik wird außerdem mit modernsten Anlagen und Technologien Maßstäbe im Bereich Industrie 4.0 setzen.

Elektro-Offensive von Mercedes-Benz Cars
Mercedes-Benz Cars startet mit dem Concept EQ die neue Generation von Elektrofahrzeugen. Bis 2022 sollen mehr als zehn neue Elektroautos in Serie gehen: vom smart bis zum großen SUV (die 3 neuen smart Modelle zählen als Nummer 1 bis 3). Zehn Milliarden Euro fließen in den nächsten Jahren in den Ausbau der Elektroflotte. Die neuen Elektrofahrzeuge werden innerhalb des globalen, hochflexiblen und effizienten Produktionsnetzwerks von Mercedes-Benz Cars mit Standorten auf vier Kontinenten produziert. Das erste EQ-Serienfahrzeug wird zum Ende der Dekade im Mercedes-Benz Werk Bremen vom Band laufen. Künftig werden außerdem im Werk Sindelfingen EQ-Modelle der Ober- und Luxusklasse gefertigt. Das Unternehmen geht davon aus, dass 2025 der Anteil der Elektromodelle am Gesamtabsatz von Mercedes-Benz zwischen 15 und 25 Prozent liegen wird. Neben Antriebsbatterien für Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge werden bei ACCUMOTIVE Batterien für die stationären Mercedes-Benz Energiespeicher sowie für 48-Volt-Systeme produziert. Das richtungsweisende 48-Volt-Bordnetz feiert in der neuen Generation der S-Klasse Premiere und wird sukzessive in verschiedenen Baureihen Einzug halten.

Kamenz wird Batterien für Nutzfahrzeuge liefern
Auch die Nutzfahrzeug-Sparten von Daimler treiben die Elektrifizierung ihres Portfolios konsequent voran. Nach dem Vito E-CELL aus dem Jahr 2011 wird Mercedes-Benz Vans ab dem kommenden Jahr mit Elektro-Transportern in Serie gehen. Sowohl Vito als auch Sprinter werden mit Antriebsbatterien aus Kamenz ausgerüstet sein. Daimler Trucks startet noch in diesem Jahr mit einer Kleinserie des Fuso eCanter. Es handelt sich dabei um die dritte Generation des weltweit ersten rein elektrisch angetriebenen leichten Lkw. Fuso setzt für den eCanter ebenfalls auf Antriebsbatterien aus Kamenz. Je nach Aufbau, Beladung sowie Einsatzprofil ist mit dem 7,5-Tonner eine Reichweite von mehr als 100 km ohne stationäres Nachladen möglich. Der Fuso eCanter wird in Kleinserie ab 2017 ausgeliefert. Die ersten 150 Einheiten gehen an Kunden in Japan, Europa und USA. Mercedes-Benz Trucks startet ebenfalls noch im laufenden Jahr die Kundenerprobung des Urban eTruck, dem weltweit ersten vollelektrischen schweren Verteiler-Lkw. Daimler Buses bringt im nächsten Jahr einen vollelektrischen Mercedes-Benz Stadtbus in die Serienproduktion. Prototypen sind bereits auf der Straße unterwegs.

Über ACCUMOTIVE Die im Jahr 2009 gegründete Deutsche Accumotive GmbH & Co. KG ist eine hundertprozentige Tochter der Daimler AG. Das Unternehmen entwickelt und produziert hochkomplexe Batterien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge auf Basis der Lithium-Ionen-Technologie für Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und smart. Außerdem verantwortet das Unternehmen die Produktion von stationären Batteriespeichern der Mercedes-Benz Energy GmbH. Die ACCUMOTIVE hat ihren Sitz in Nabern im Großraum Stuttgart, wo Forschung und Entwicklung angesiedelt sind. Die Fertigung erfolgt im sächsischen Kamenz. Die Daimler-Tochter beschäftigt insgesamt über 500 Mitarbeiter. ACCUMOTIVE verbindet eine enge Zusammenarbeit mit dem Schwesterunternehmen Mercedes-Benz Energy GmbH, das am Standort Kamenz für die Entwicklung und den weltweiten Vertrieb der Mercedes-Benz Energiespeicher für private und industrielle Anwendungen zuständig ist.

05.05.2017 Mercedes mit 50. Rekordmonat in Folge

Mercedes-Benz hat im April den 50. Monat in Folge einen Absatzrekord erzielt: Zu Beginn des zweiten Quartals wurden weltweit 180.599 Fahrzeuge mit Stern an Kunden ausgeliefert und damit 10,1% mehr als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn stiegen die Verkäufe noch stärker. Im Vergleich zu den ersten vier Monaten 2016 wurden dieses Jahr bereits 14,5% mehr Fahrzeuge abgesetzt, insgesamt 741.224 Einheiten. Mercedes-Benz war im April unter anderem in Deutschland, Großbritannien, Spanien, der Schweiz, Portugal, Japan, Australien, Taiwan, den USA und Kanada die zulassungsstärkste Premiummarke.

„Der April war für Mercedes-Benz eine runde Sache: Wir haben den 50. Absatzrekord in Folge erzielt und sind erneut zweistellig gewachsen“, so Britta Seeger, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb. „Mit der neuen S-Klasse, die im April auf der Messe in Shanghai Weltpremiere hatte, wollen wir die Geschichte unserer erfolgreichen Luxuslimousine fortschreiben. Bisher konnten wir rund vier Millionen S-Klasse Limousinen in Kundenhand übergeben.“

In Europa stiegen die Verkäufe von Mercedes-Benz im April um 3,9% auf einen neuen Höchstwert von 75.928 Fahrzeugen. Dazu hat nicht nur Großbritannien mit einem neuen Absatzhoch und zweistelligem Wachstum beigetragen, sondern auch Spanien, Belgien, die Schweiz, Schweden, Portugal und Polen. Auf dem deutschen Heimatmarkt konnte das Stuttgarter Unternehmen mit dem Stern seit Jahresbeginn ein Absatzplus von 5% verbuchen; 95.171 Fahrzeuge von Mercedes-Benz wurden in Kundenhand übergeben.

In der Region Asien-Pazifik wurden im vierten Monat des Jahres insgesamt 68.485 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert (+29,8%) – mehr als je zuvor in einem April. In China freuten sich 47.627 Kunden über ihren neuen Mercedes-Benz, ein Absatzplus von 35,3% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Damit erreichte das Unternehmen sowohl im als auch per April einen neuen Verkaufsbestwert in seinem größten Absatzmarkt – ebenso in Südkorea, Australien, Taiwan und Indien.

Seit Anfang des Jahres verbuchte Mercedes-Benz in der NAFTA-Region einen neuen Höchstwert: Insgesamt wurden in den ersten vier Monaten 126.191 Fahrzeuge an Kunden übergeben (+3,5%). Sowohl in den USA (+1,0%) als auch in Kanada (+13,2%) und Mexiko (+37,7%) nahmen mehr Kunden einen neuen Mercedes-Benz in Empfang als jemals zuvor im vergleichbaren Zeitraum.

Absatz Mercedes-Benz nach Modellen
Die C-Klasse wird weiterhin stark nachgefragt und war im vergangenen Monat das meistverkaufte Modell von Mercedes-Benz. Insgesamt freuten sich im April 33.666 Kunden über ihre neue C-Klasse Limousine oder ihr neues T-Modell. Die exklusiv in China angebotene Langversion der C-Klasse Limousine konnte einen neuen Verkaufsbestwert im April verbuchen.
Die Beliebtheit der E-Klasse ist ungebrochen: Im April entschieden sich 28.827 Kunden für die Limousine oder das T-Modell, das sind 52,4% mehr als im Vorjahresmonat. Damit erreichten die beiden Modelle einen neuen April-Rekord. Die Erfolgsgeschichte der neuen E-Klasse begann vor einem Jahr mit der Markteinführung der Limousine in Europa. Seitdem sind weltweit über 250.000 neue E-Klasse Limousinen und T-Modelle verkauft worden.
Die SUVs von Mercedes-Benz verbuchten im und per April Verkaufsbestwerte: 59.739 Kunden nahmen im vergangenen Monat ihren neuen SUV in Empfang (+5,5%), seit Jahresbeginn insgesamt 247.877 Kunden (+13,3%). Zu diesem Erfolg trug der GLC entscheidend bei. Für weitere Wachstumsimpulse soll der neue GLA sorgen, der seit April bei den Händlern in Europa steht.

smart
Im April entschieden sich 10.952 Kunden für einen zwei- oder viertürigen Stadtflitzer von smart; seit Beginn des Jahres waren es bereits 45.108 Kunden. Absatzrekorde konnte die Marke smart per April in China und Großbritannien, zwei ihrer größten Märkte, einfahren. Weltweit betrachtet erzielte in den ersten vier Monaten des Jahres die Cabrio-Variante des smart ein besonders starkes Wachstum. Im Mai startet jetzt die Verkaufsfreigabe des smart cabrio electric drive in Europa.

26.04.2017 Daimler EBIT 1Q17, Roadmap17, Dieselerläuterung, Co2-Reduktion

Die Daimler AG (Ticker-Symbol: DAI) hat im ersten Quartal ein Konzern-EBIT erzielt, das deutlich über den Markterwartungen liegt. Das Konzern-EBIT beläuft sich auf 4.008 (i. V. 2.148) Mio. €. Die Zahlen vom 12.04.2017 (siehe Newsmeldung unten) wurden somit bestätigt.
Mercedes-Benz Cars knüpft 2017 an den Erfolg aus dem Rekordjahr 2016 an und will damit weiter die Führung im Premiumsegment behaupten. Nach dem umsatzstärksten ersten Quartal der Unternehmensgeschichte will das Geschäftsfeld den Absatz vom hohen Niveau aus weiter steigern und im Jahr 2017 mit einem deutlich höheren Absatz erneut einen Rekordwert erzielen. Dazu werden bei der Marke Mercedes-Benz in erster Linie der GLC und das GLC Coupé beitragen sowie der neue GLA und das neue E-Klasse Coupé, welches zusammen mit dem im März vorgestellten neuen E-Klasse Cabriolet sowie der E-Klasse All-Terrain die nun komplett erneuerte E-Klasse Familie ergänzt. Zur Nachfragesteigerung wird auch die ab dem zweiten Quartal verfügbare offene Version des Mercedes-AMG GT sorgen - pünktlich zum 50-Jahr-Jubiläum der Performance-Marke von Mercedes-Benz Cars. smart wird ebenfalls durch die zum Sommer verfügbaren elektrischen Varianten einen wesentlichen Beitrag zum Absatzerfolg von Mercedes-Benz Cars leisten.

Daher hat Daimler bekannt gegeben, dass das EBIT deutlich über dem von 2016 liegen wird.

Im Risikobericht musste Daimler, um den Anforderungen der Wirtschaftsprüfer bzgl. Darstellung der aktuellen Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage gerecht zu werden, folgende Passage zu möglichen negativen Auswirkungen bzgl. der Ermittlungen der US-Behörden in Sachen Diesel kommunizieren:

"Vor dem Hintergrund der Mitteilungen eines Rechtsverstoßes (notices of violation) amerikanischer Umweltbehörden, die einem anderen Fahrzeughersteller im Januar 2017 erteilt wurden und in der Funktionalitäten, darunter anscheinend auch für DieselFahrzeuge übliche Funktionalitäten, als sogenannte nicht offengelegte Auxiliary Emission Control Devices ("AECDs") und als möglicherweise unzulässig identifiziert wurden, und in Anbetracht der laufenden behördlichen Anfragen, Ermittlungen und Untersuchungen sowie unserer eigenen internen Untersuchung ist nicht auszuschließen, dass die Behörden zum Schluss kommen, dass in Mercedes-Benz Dieselfahrzeugen ähnliche Funktionalitäten enthalten sein könnten. Die Ermittlungen und Untersuchungen sowie die Beantwortung der behördlichen Anfragen und unsere interne Untersuchung sind noch nicht abgeschlossen; Daimler kann daher zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussage hinsichtlich des Ausgangs dieser Ermittlungen, Untersuchungen und Verfahren treffen. Für den Fall, dass diese oder andere Ermittlungen, Untersuchungen, rechtlichen Maßnahmen und/oder Verfahren zu nachteiligen Ergebnissen oder einem nachteiligen Ausgang führen oder sich in sonstiger Weise nachteilig entwickeln, könnte Daimler zu erheblichen Geldstrafen, Feldmaßnahmen, Rückrufaktionen, Maßnahmen zur Prozessverbesserung und Schadensbegrenzung verpflichtet und/oder sonstigen Sanktionen, Maßnahmen und Handlungen, einschließlich weiterer Untersuchungen durch diese oder andere Behörden und weiterer Rechtsstreitigkeiten, ausgesetzt sein. Der vollständige oder teilweise Eintritt der vorgenannten Ereignisse könnte für Daimler einen erheblichen Kollateralschaden zur Folge haben, insbesondere einen damit verbundenen Reputationsschaden. Des Weiteren könnte die Fähigkeit von Daimler, sich in den Rechtsstreitigkeiten zu verteidigen, durch ungünstige Ergebnisse, einen ungünstigen Ausgang oder ungünstige Entwicklungen in jeder der vorangehend beschriebenen behördlichen Anfragen, Ermittlungen, Untersuchungen, rechtlichen Maßnahmen und/oder Verfahren beeinträchtigt werden. Daher kann nicht ausgeschlossen werden, dass die vorgenannten Risiken erhebliche nachteilige Auswirkungen auf unsere Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben könnten."

Generelle Info zur korrekten Einschätzung:
Mercedes verkauft in den USA seit 2016 keine Diesel mehr. Der kurz vor der Zertifizierung stehende C 300d mit 204 PS (OM651) wurde zurückgezogen und ist nie erschienen (Mit ihm wurde Werbung gemacht als er beim Peaks Pike Rennen teilgenommen hat).
Aktuell hat MBUSA es in Frage gestellt, in Zukunft Diesel bspw. OM654 und OM656 erneut in den USA in den Zertifizierungsprozess zu schicken. Da sich die Kosten in Verhältnis zu den Stückzahlen vermutlich kaum rechtfertigen ließen.
Mercedes hat vor 2016 im Monat zwischen 500 und 1.000 Modelle mit dem Bluetec-Dieselantrieb verkauft. Das war ein Marktanteil innerhalb von Mercedes-USA von rund 2%.
Nach jesmb.de Hochrechnung wurden von 2004 bis 2015 rund 100.000 Diesel in den USA verkauft.

Insgesamt wäre es für Mercedes sehr positiv das aktuelle Wunderdiesel OM654 Triebwerk, welches derzeit nur im E 200d und E 220d (W213, S213 und C/A238) zum Einsatz kommt, schnell auch für die anderen Baureihen verfügbar gemacht wird. Er unterschreitet die EU6-Vorgaben auch unter RDE (Real-Driving-Emission) Alltagsbedingungen um bis zu 80%. Die OM651 Modell erfüllen die EU6 Norm unter den NEFZ-Bedinungen (das ist was das aktuelle Gesetz vorschreibt). In der Praxis kann die NOX Belastung um den Faktor 1,5-3,0 höher liegen. Fahrzeuge ohne Adblue Einspritzung bspw von Marktbegleitern aus Frankreich oder Schweden liegen im realen Fahralltag im Bereich bis zu Faktor 16 über den EU6 Limits.

Mercedes wird die 4-Zylinder Diesel OM651 durch den neuen OM654 bis zum 1. Quartal 2019 in allen Baureihen ersetzt haben. Hier wäre es sinnvoll, wenn dies ggf beschleunigt würde. In der C-Klasse soll dies nach heutiger Planung Mitte 2018 zum Facelift geschehen.

Bei den 6-Zylinder Dieseln wird mittelfristig der V6-CDI OM642 LS durch den OM656 ersetzt der auf dem OM654 aufbaut ersetzt. Dies geschieht in der S-Klasse W222 mit dem Facelift im Juli 2017. In der E-Klasse und dem CLS wird dies Mitte 2018 vollzogen. Der GLE wird ebenfalls mit der neuen Baureihe W167 in 2018 umgestellt.
Unterdessen erhalten die 350d 4matic Modelle mit der Bestellfreigabe am 02.05.17 in der E-Limousine, T-Modell, AllTerrain und E-Coupé weitherhin den bekannten OM642 LS V6-Diesel jedoch mit einem neuen SCR-Kat der 3. Generation.

Bei der Reduzierung der Co2 Werte in der EU hat Mercedes erhebliche Fortschritte erzielt. Ggü 2015 gab es jedoch keine weitere Absenkung aufgrund dem starken Wachstum der SUV-Modell.
Für 2017 ist aktuell noch ein neue Plug-In-Hybrid Modell angekündigt. Offensichtlich wurde die ursprüngliche Ankündigung von 10 auf 9 Modelle reduziert (aktuelle Anfrage bei Daimler läuft). Welche das 9. Modell sein wird ist nicht bekannt. Vermutlich handelt es sich um den ersten Plug-In-Hybrid der 2. Generation auf Basis der S-Klasse Facelift mit dem neuen R6-Benziner M256 und einer Reichweite von 50 km (neue Batterie 13,3 kwh). Das E-Klasse T-Modell als Plug-In-Hybrid soll vermutlich erst Ende 2018 sein Marktdebut feiern (dann schon auf Basis der 2. Plug-In-Hybrid GEneration, größere Batterie, mehr E-Power)

Weitere Neuheiten sind das E-Cabrio im September sowie die neue X-Klasse (Pickup) im November.

12.04.2017 Daimler EBIT 1Q17 verdoppelt

Die Daimler AG (Ticker-Symbol: DAI) hat im ersten Quartal ein Konzern-EBIT erzielt, das deutlich über den Markterwartungen liegt. Das Konzern-EBIT beläuft sich auf 4.008 (i. V. 2.148) Mio. €. Alle genannten Zahlen sind vorläufig und ungeprüft.
Die EBIT-Werte belaufen sich auf:
Mercedes-Benz Cars: 2.234 (i. V. 1.395) Mio. €
Daimler Trucks: 668 (i. V. 516) Mio. €
Mercedes-Benz Vans: 357 (i. V. 301) Mio. €
Daimler Buses: 65 (i. V. 39) Mio. €
Daimler Financial Services: 524 (i. V. 432) Mio. €
Überleitung: 160 (i. V. -535) Mio. €

Die Werte der Umsatzrenditen (RoS) belaufen sich auf:
&xnbsp; Mercedes-Benz Cars: 9,8% (i. V. 7,0%)
Daimler Trucks: 8,4% (i. V. 6,3%)
Mercedes-Benz Vans: 11,9% &xnbsp;(i. V. 10,7%)
Daimler Buses: 7,2% (i. V. 4,7%)
Automobilgeschäft: 10,6% (i. V. 5,7%)
Folgende Effekte sind in den oben genannten EBIT- und RoS-Werten im ersten Quartal 2017 enthalten:
Positiver Bewertungseffekt im Zusammenhang mit der Beteiligung von neuen Investoren am Kartendienst HERE in Höhe 183 Mio. €
Ertrag aus Verkauf von Immobilien bei MFTBC (Mitsubishi Fuso Trucks and Bus Corporation) in Höhe von 267 Mio. €
Aufholung der Wertminderung des Beteiligungsbuchwerts an BAIC Motor in Höhe von 240 Mio. €
Das EBIT ist definiert als Ergebnis vor Ertragssteuern minus Zinserträge zuzüglich Zinsaufwendungen und Abschreibungen auf aktivierte Fremdkapitalkosten. Die Umsatzrendite (RoS) ist definiert als Quotient aus EBIT und Umsatz.
Die vollständigen Quartalsergebnisse werden am 26.4.2017 veröffentlicht.

06.04.2017 Mercedes mit stärkstem März aller Zeiten

Mercedes-Benz kann nach den ersten drei Monaten dieses Jahres eine äußerst positive Bilanz zu den Absatzzahlen in der Pkw-Sparte ziehen. Der März 2017 war mit einem Wachstum von 14,8% und 228.296 ausgelieferten Fahrzeugen der absatzstärkste Monat in der Geschichte von Mercedes-Benz. Auch das erste Quartal 2017 übertrifft alle bisherigen Quartale; die Verkäufe stiegen auf 560.625 Einheiten, ein Plus von 16%. Im März sicherte sich Mercedes-Benz die Premiummarktführerschaft unter anderem in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, der Schweiz, Japan, Südkorea, Australien, Kanada und Mexiko.

„Die E-Klasse Limousine und das T-Modell sind auch im März mit rund 65 Prozent Wachstum weiter auf Erfolgskurs. Die meistverkaufte Fahrzeugfamilie von Mercedes-Benz wird nun mit dem neuen E-Klasse Cabrio vervollständigt, das wir pünktlich zum Frühlingsstart auf der Messe in Genf der Öffentlichkeit präsentiert haben.“

In Europa hat Mercedes-Benz erstmal in einem Monat mehr als 100.000 Fahrzeuge an Kunden übergeben: Der Absatz im März betrug 109.237 Einheiten (+11,8%). Im ersten Quartal lag die Nachfrage nach Fahrzeugen mit dem Stern bei 233.329 Einheiten (+10,8%), ein neuer Höchstwert in den ersten drei Monaten eines Jahres. Im und per März konnte Mercedes-Benz in Großbritannien, Belgien, Spanien, Österreich und Polen jeweils ein zweistelliges Wachstum verbuchen. Auf dem Heimatmarkt Deutschland wurden in den ersten drei Monaten 70.594 Fahrzeuge von Mercedes-Benz an Kunden ausgeliefert (+8,9%).

Der Absatz in der Region Asien-Pazifik stieg im März auf einen neuen Bestwert von 78.649 verkauften Pkw mit dem Stern (+23,1%). Auch seit Jahresbeginn hat Mercedes-Benz mehr Fahrzeuge als je zuvor in einem Quartal an Kunden ausgeliefert (219.418 Einheiten, +27,4%). In China konnte Mercedes-Benz den Absatz im März um über 30% steigern und 49.871 Fahrzeuge an ihre neuen Besitzer übergeben, ein neuer Rekord. In Südkorea, Australien und Malaysia gab es im und per März neue Verkaufsbestwerte für das Stuttgarter Unternehmen mit dem Stern.

Einen neuen Höchstwert im März erzielte Mercedes-Benz in der NAFTA-Region: 34.922 Fahrzeuge wurden verkauft, ein Plus von 6,3%. Die ersten drei Monate schloss Mercedes-Benz mit der bisher höchsten Anzahl an verkauften Pkw in einem ersten Quartal ab: 94.142 Fahrzeuge wurden an Kunden ausgeliefert (+7,1%). Dabei konnte in den einzelnen Ländern USA, Kanada und Mexiko seit Jahresbeginn jeweils ein neuer Bestwert erzielt werden. In den USA stieg per März die Nachfrage nach Mercedes-Benz Fahrzeugen um 4,5% auf 79.141 Einheiten.
Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und MB Vans (Sprinter und Vito)

Absatz Mercedes-Benz nach Modellen
Die aktuelle Generation der E-Klasse begeistert Kunden rund um den Globus. Erstmals in der Geschichte von Mercedes-Benz wurden in einem Monat mehr als 35.000 E-Klasse Limousinen und T-Modelle an Kunden übergeben. Damit sind die Verkäufe der beiden Modelle im März im Vergleich zum Vorjahresmonat um 64,7% gestiegen. Besonders stark nachgefragt war im vergangenen Monat die Langversion der E-Klasse Limousine – die Verkäufe des lokal in China produzierten Modells haben sich mehr als verdoppelt. Für positive Absatzimpulse hat in ihrem ersten Verkaufsmonat zudem die neue E-Klasse All-Terrain gesorgt.

Die SUVs von Mercedes-Benz haben im März einen neuen Bestwert beim Absatz erzielt: 70.631 Kunden weltweit haben ihr neues Fahrzeug entgegen genommen, ein Plus von 12,8%. Das größte Wachstum konnte der GLS verbuchen, dessen Verkäufe sich im vergangenen Monat mehr als verdoppelt haben. Die Nachfrage nach den Dream Cars von Mercedes-Benz ist im März um 33,7% gestiegen: 20.023 Kunden konnten ihr neues Cabriolet, Coupé oder ihren neuen Roadster in Empfang nehmen. Das neue E-Klasse Coupé hat bereits zum Absatzerfolg in diesem Segment beigetragen, während das neue E-Klasse Cabriolet pünktlich zum Frühling auf der Messe in Genf debütierte.

smart
Der Absatz der smart Fahrzeuge lag im ersten Quartal 2017 bei 34.156 Einheiten. Besonders beliebt waren der smart fortwo und forfour in den ersten drei Monaten in Großbritannien; hier erzielte der Stadtflitzer im und per März einen neuen Verkaufsbestwert. Weitere Absatzimpulse werden vom neuen smart electric drive erwartet: Seit März können in Europa die Elektrovarianten des smart fortwo und smart forfour bestellt werden.

29.03.2017 Zetsches Rede zur Hauptversammlung

„In seiner über 130-jährigen Unternehmensgeschichte hat Daimler viele Erfolge vorzuweisen, aber noch nie war unser Unternehmen so erfolgreich wie heute“, begrüßt Manfred Bischoff, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Daimler AG, die rund 6.000 erwarteten Aktionärinnen und Aktionäre auf der heute stattfindenden Hauptversammlung im CityCube in Berlin. „Seinen Erfolg hat Daimler den strategischen Veränderungen zu verdanken, die vor Jahren eingeleitet und konsequent umgesetzt wurden“, sagt Bischoff. „Aber es werden auch für Daimler weitere grundlegende Veränderungen notwendig sein, um erfolgreich zu bleiben. Mit einer weitreichenden Transformation wollen wir den tiefgreifenden Wandel der Automobilbranche, den insbesondere die Digitalisierung mit sich bringt, von der Spitze weg gestalten.“

Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, sagt vor den Aktionären: „Die Ideen, das Können und das Herzblut der Mitarbeiter machen Daimler seit über 130 Jahren zum Pionier der Mobilität. Noch nie waren wir dabei so erfolgreich.“

Daimler ist im Geschäftsjahr 2016 erneut profitabel gewachsen und hat abermals Bestmarken bei Absatz und Umsatz sowie beim Konzernergebnis erwirtschaftet. Der Konzern hat mit insgesamt 282.488 (i. V. 284.015) Beschäftigten weltweit erstmals rund 3 (i. V. 2,9) Mio. Fahrzeuge abgesetzt, einen Umsatz von 153,3 (i. V. 149,5) Mrd. € erzielt und ein EBIT in Höhe von 12,9 (i. V. 13,2) Mrd. € erreicht. Aufgrund der günstigen Geschäftsentwicklung in den meisten Geschäftsfeldern konnte Daimler das um Sonderfaktoren bereinigte EBIT von 13,8 Mrd.€ im Vorjahr mit 14,2 Mrd.€ im Jahr 2016 leicht übertreffen und damit erneut einen Höchstwert erwirtschaften. Das Konzernergebnis stieg auf den Spitzen­wert von 8,8 (i. V. 8,7) Mrd.€. Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich entsprechend auf 7,97 (i. V. 7,87) €.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung aufgrund der guten Ergebnisse und des erfolgreichen Geschäftsverlaufs im Jahr 2016 eine Dividende in Höhe von unverändert 3,25 € je Aktie vor. Die Ausschüttungssumme beträgt 3.477 (i. V. 3.477) Mio. € und ist bis dato die höchste der DAX30-Unternehmen. Die Ausschüttungsquote erreicht 40,8 (i. V. 41,3)% des auf die Daimler-Aktionäre entfallenden Konzernergebnisses.

Daimler und die Transformation der Automobilindustrie
„Wir haben 2016 erneut unter Beweis gestellt: Die Kombination aus Finanz- und Innovationskraft ist bei Daimler stärker denn je“, betont Zetsche. „Gleichzeitig haben wir im vergangenen Jahr den größten Wandel unserer Firmengeschichte angestoßen.“ Daimler entwickelt sich aus einer Position der Stärke heraus weiter für die nächste Generation von Kunden, Mitarbeitern und Aktionären. „ Gemeinsam mit 282.000 Kolleginnen und Kollegen gestalten wir die Transformation unserer Branche, um noch erfolgreicher zu werden.“

Vordergründig ist die Zukunft der Autoindustrie von Gegensätzen geprägt: Elektro versus Verbrenner, autonomes Fahren versus Fahrspaß, Autobesitz versus geteilte Mobilität oder Mensch versus Roboter. Zetsche sieht darin keinen Widerspruch, sondern ist überzeugt, dass die Mobilität nur noch facettenreicher werde: „Es gilt, das eine zu tun, ohne das andere zu lassen. Deshalb stärken wir beides: Neues und Bewährtes.“

Im Zentrum der Unternehmensstrategie steht das emissionsfreie Fahren. In den nächsten Jahren wird das Unternehmen 10 Mrd. € in den Ausbau der Elektroflotte investieren und bis 2022 mehr als zehn neue Elektroautos in Serie bringen. Auf dem Weg zum emissionsfreien Fahren werden alle verfügbaren Mittel zur CO2-Reduktion genutzt. Aus diesem Grund bleiben effiziente Verbrennungsmotoren in der Übergangszeit ein wesentlicher Teil der Lösung. Eine wichtige Brückentechnologie in Richtung Elektromobilität sind Plug-in-Hybride, von denen Mercedes-Benz bereits acht Modelle auf dem Markt hat. Der nächste Technologiesprung folgt bereits in Kürze mit der neuen S-Klasse als Plug-in-Hybrid. Durch die neueste Lithium-Ionen-Technologie steigt die Reichweite auf rund 50 km abhängig von Fahrweise und äußeren Einflüssen. Weitere Modelle werden folgen. Der aktuelle Stand der Batterietechnologie ermöglicht mittlerweile Reichweiten, die sogar für Schwer-Lkw interessant sind. 2016 hat Daimler den Urban eTruck vorgestellt, der noch im laufenden Jahr in Kleinserie auf den Markt kommt. Zetsche vor der Hauptversammlung: „Wir setzen auf das einfache Prinzip: Alternative Antriebe müssen attraktive Antriebe sein.“ Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung des autonomen Fahrens. Das Auto war schon immer mehr als nur ein Transportmittel, und das autonome Fahren ermöglicht noch mal eine neue Dimension von individueller Freiheit und Sicherheit. Bereits heute können Serienautos von Mercedes-Benz auf Wunsch des Fahrers eigenständig die Spur wechseln, im Notfall bremsen oder selbständig einparken. Neben den Pkw sind auch die Lkw und Busse von Daimler Vorreiter in ihrer jeweiligen Branche beim autonomen Fahren.

Daimler entwickelt sich seit Jahren vom Automobilhersteller zum führenden Anbieter von Mobilitätsdienstleistungen. Mit car2go ist Daimler weltweiter Marktführer beim flexiblen Carsharing, in München testet das Unternehmen mit Croove derzeit das Peer-to-Peer Carsharing mit Privatautos, mit mytaxi hat Daimler das größte App-basierte Taxi-Netzwerk in Europa und mit Mercedes pay können die Dienstleistungen zukünftig per Smartphone bezahlt werden. Die Mobilitäts-App moovel bietet einfach und direkt Zugang zu unterschiedlichen Mobilitätsangeboten - inklusive Buchung und Bezahlung. „Entscheidend ist nicht, was wir wollen. Entscheidend ist, was die Kunden wollen“, begründet Zetsche die Entwicklung vom Premiumhersteller zum Mobilitätsanbieter. „Bei Daimler bieten wir beides: emotionale Produkte, die man haben will, und innovative Mobilitätskonzepte für diejenigen, die nicht unbedingt ein eigenes Fahrzeug besitzen wollen.“ Der Schlüssel zu all diesen Zukunftsthemen liegt in der Verknüpfung von menschlicher und künstlicher Intelligenz. Ein intelligentes Miteinander von Mensch und Maschine bietet große Chancen in verschiedenen Anwendungsfeldern. In der Produktion können Arbeitsplätze ergonomischer gestaltet, Fertigungszeiten reduziert, Auslastungen erhöht und Qualität auf bisher höchstem Niveau geliefert werden. Durch die Digitalisierung und die Elektrifizierung werden sich Aufgaben und Anforderungen für Unternehmen und Beschäftigte ändern. Dabei hat für Zetsche der Schutz der Beschäftigten Priorität und nicht der Schutz der Stellenprofile. Die deutschen Standorte bleiben bei Daimler auch zukünftig das Rückgrat des weltweiten Produktionsnetzwerks. Mit Blick auf die Elektrifizierung plant Daimler Investitionen in den globalen Batterie-Produktionsverbund von insgesamt über 1 Mrd. €, davon werden allein bei der Daimler-Tochter Deutsche ACCUMOTIVE in Kamenz rund 500 Mio. € investiert.

Um Daimlers Anspruch auf Technologieführerschaft einzulösen, geht das Unternehmen auch gezielt Kooperationen ein. „Was uns vom Wettbewerb unterscheidet, wollen wir selbst in der Hand haben. In anderen Feldern gehen wir verstärkt Kooperationen ein“, erläutert Zetsche. Zum Beispiel baut Daimler mit anderen Automobilherstellern in Europa ein Schnellladenetz für Elektrofahrzeuge auf und arbeitet mit ChargePoint in den USA an neuen Produkten und Services rund um Elektromobilität, damit Elektroautos sich schneller im Markt etablieren. Ein anderes Beispiel ist HERE. Gemeinsam mit BMW und Audi hat Daimler 2015 den Spezialisten für hochpräzise digitale Karten übernommen. Inzwischen sind weitere Unternehmen an Bord, die eigenes Know-how einbringen, so dass mit vereinten Kräften diese Schlüsseltechnologie für das autonome Fahren vorangetrieben wird. „Autobau ist wie Zehnkampf. Wer auf Dauer vorne sein will, muss viele Disziplinen beherrschen“, betont Zetsche. Dazu werden vorhandene Stärken weiter ausgebaut und mit Offenheit und dem Willen zur Veränderung neue Herausforderungen und Lernfelder angenommen.

Einhergehend mit dem Kulturwandel im Unternehmen und dem 2015 eingeführten Projekt »Leadership 2020« wurden bei Daimler Teams organisiert, die wie Start-ups arbeiten mit kurzen Entscheidungswegen und viel Freiraum. Für Zetsche gilt dabei: „Perfektion und Gründergeist sind keine Frage des ‚Entweder-oder‘ – wir stärken beides.“ Daimler fördert zum Beispiel den Pioniergeist der Belegschaft, indem Risikokapital für die Umsetzung neuer Ideen bereitgestellt wird, oder verschlankt Entscheidungsprozesse auf zwei Hierarchieebenen. Weitere Ideen und Maßnahmen werden derzeit von den Beschäftigten in Teams erarbeitet. Zetsche sagt: „Wir erfinden uns nicht nur neu, weil wir müssen. Wir wollen es.“

2017 – Status Quo und Erwartungen
Mercedes-Benz Cars ist sehr erfolgreich in das laufende Jahr gestartet und steigert den Absatz seit vier Jahren jeden Monat kontinuierlich im Vergleich zum Vorjahresmonat. In den beiden ersten Monaten des Jahres hat das Geschäftsfeld 351.243 Fahrzeuge (Retail +15,6%) verkauft. Die Marke Mercedes-Benz verzeichnete im Februar den 48. Rekordmonat in Folge mit 153.862 (Retail +15,0%). Das ist hauptsächlich zurückzuführen auf die sehr gute Nachfrage nach der neuen E-Klasse Limousine und dem neuen E-Klasse T-Modell, der ungebrochen hohen Nachfrage nach der C-Klasse sowie der weltweit großen Nachfrage nach den SUV. Die insgesamt sehr positive Absatzentwicklung hat sich im März fortgesetzt. Das Unternehmen erwartet damit den höchsten Absatz in einem Quartal. Das Geschäftsfeld wird seine Wachstumsstrategie »Mercedes-Benz 2020« im Jahr 2017 fortsetzen und will den Absatz insgesamt leicht steigern und damit erneut einen Rekordwert erreichen. Die Basis dafür ist das attraktive und junge Modellportfolio, dessen Vielfalt größer ist als je zuvor: bis zum Jahresende ist die gesamte E-Klasse Familie verfügbar mit Limousine und T-Modell, Coupé sowie Cabrio. Darüber hinaus ist mit dem All-Terrain erstmals eine neue und besonders vielseitige Variante der E-Klasse auf dem Markt erhältlich. Die 2016 eingeführten SUV, mehrere Modellpflegen, etwa bei den Kompaktwagen, und insbesondere die neue S-Klasse werden zum weiteren Erfolg beitragen. Darüber hinaus wird die Vertriebs- und Marketingstrategie »Best Customer Experience« vorangetrieben unter anderem mit dem erweiterten Angebot von »Mercedes me connect«. Wachstumsimpulse erwartet auch die Marke smart mit dem neuen elektrischen smart , der als fortwo und als forfour verfügbar ist.

Daimler geht davon aus, das Konzern-EBIT im Jahr 2017 nochmals leicht zu steigern. Die einzelnen Geschäftsfelder haben beim EBIT für das Jahr 2017 die folgenden Erwartungen:
- Mercedes-Benz Cars: deutlich über Vorjahresniveau,
- Daimler Trucks: leicht unter Vorjahresniveau,
- Mercedes-Benz Vans: deutlich unter Vorjahresniveau,
- Daimler Buses: leicht über Vorjahresniveau und
- Daimler Financial Services: in der Größenordnung des Vorjahres.

Wie bereits Anfang Februar bei der Jahrespressekonferenz angekündigt, beruht der bei Daimler Trucks erwartete Ergebnisrückgang vor allem auf Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der weiteren Optimierung der Fixkosten anfallen. Insgesamt rechnet der Konzern mit einer Belastung in der Größenordnung von bis zu 500 Mio. €, hauptsächlich im Jahr 2017. Dem stehen Erträge von rund 250 Mio. € aus dem Verkauf von Immobilien am Standort Kawasaki in Japan entgegen. Das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Vans hat im Jahr 2016 ein sehr hohes EBIT und eine hohe Umsatzrendite erzielt. Auch im Jahr 2017 erwartet die Transporter-Sparte ein im langjährigen Vergleich sehr hohes Ergebnisniveau. Der erwartete deutliche Rückgang zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf hohe Vorleistungen für die Erneuerung und Erweiterung des Produktportfolios zurückzuführen.
Daimler will im Automobilgeschäft über die Markt- und Produktzyklen hinweg nachhaltig eine Umsatzrendite von 9 % erzielen. Basis dafür sind die im Jahr 2016 überwiegend erreichten Zielrenditen der Geschäftsfelder: 10 % für Mercedes-Benz Cars, 8 % für Daimler Trucks, 9 % für Mercedes-Benz Vans und 6 % für Daimler Buses.
„Wer vorne bleiben will, muss sich fortlaufend weiterentwickeln. Das gilt für Autos und für Unternehmen“, blickt Zetsche in die Zukunft. „Das etablierte Mobilitätssystem in Frage zu stellen, war schließlich auch unser Startpunkt bei der Erfindung des Automobils vor mehr als 130 Jahren.“

29.03.17 10 Uhr Daimler HV live aus Berlin

28.03.2017 Daimler präsentiert Nachhaltigkeitsbericht 2016

Digitalisierung, Elektrifizierung, das autonome Fahren und neue Mobilitätskonzepte bedeuten die größte Veränderung der Mobilität seit über 130 Jahren. Das Ziel von Daimler ist es, diese Veränderungen nachhaltig zu gestalten, um einen dauerhaften tragfähigen Unternehmenserfolg anzustreben. Ola Källenius, Vorstandsmitglied der Daimler AG für Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung: "Als Erfinder des Automobils hat verantwortungsbewusste Mobilität über die gesamte Wertschöpfungskette für uns hohe Priorität. Das Thema Nachhaltigkeit treiben wir durch gezielte Investitionen in umweltbezogene Projekte in der Entwicklung und Produktion unserer Fahrzeuge weiter konsequent voran. Alleine in 2016 waren das insgesamt über drei Milliarden Euro."

Renata Jungo Brüngger, Vorstandsmitglied der Daimler AG für Integrität und Recht: "Neue Technologien wie das autonome Fahren eröffnen uns neue Geschäftsfelder, werfen aber auch rechtliche und ethische Fragen auf. Diese frühzeitig anzugehen, zählt zu unserer gesellschaftlichen Verantwortung als Unternehmen. Dabei die Aspekte Integrität und Nachhaltigkeit einzubringen, ist Voraussetzung dafür, dass wir den Wandel in der Automobilindustrie erfolgreich mitgestalten."

Flottenverbrauch und Emissionssenkung auf Kurs
Aktuelle Zahlen, Daten und Fakten aus dem Nachhaltigkeitsbericht 2016 präsentierte Anke Kleinschmit, Leiterin Konzernforschung & Nachhaltigkeit sowie Umweltbevollmächtigte der Daimler AG. Der Flottenverbrauch ist 2016 in China um sieben, in den USA um sechs Prozent gesunken. Trotz deutlich gestiegener Nachfrage nach Oberklassefahrzeugen konnte in Europa das Niveau gehalten werden. Denn bei den einzelnen Modellen konnten teilweise sehr deutliche Einsparungen erzielt werden. So emittiert das aktuelle Mercedes-Benz E Klasse 220 d T Modell (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 4,2 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 109 g/km) über den gesamten Lebenszyklus ganze 26 Prozent weniger CO2 als das Vorgängermodell.

Meister der "Fuel Duels" ist auch der schwere Lkw Mercedes-Benz Actros. Bei Vergleichstests zwischen 90 Sattelzugmaschinen auf insgesamt 13 Millionen Kilometer in Kundenhand verbrauchte er durchschnittlich 10,7 Prozent weniger Kraftstoff als die Konkurrenz.

Auch in der Produktion wurden Spitzenwerte erzielt. Anke Kleinschmit: "Das 2016 erfolgreich abgeschlossene EU-Projekt AREUS ist ein wegweisender Beitrag für die energieeffiziente Automobilproduktion der Zukunft." Bei AREUS führt beispielsweise die Rekuperation der Bremsenergie von Robotern im Zusammenspiel mit einem intelligent gesteuerten Stromversorgungsnetz und Pufferspeichern zu Effizienzgewinnen zwischen 10 und 20 Prozent. Auch regenerative Energien setzen sich bei Daimler durch. Zwischen 2011 und 2016 verdoppelte sich die Spitzenleistung der an 18 Standorten installierten Photovoltaikanlagen, und die Gesamtzahl der Blockheizkraftwerk-Module stieg von sechs auf 52.

Daimler geht zudem mit innovativen Stationär-Speichern neue Wege. So bündelt Daimler in Hannover 3.000 neue Ersatz-Akkumodule, die für die smart electric drive-Fahrzeugflotte bestimmt sind, zu einem XXL-Stationär-Speicher. Und in Lünen bilden 1.000 gebrauchte Batterien aus smart fortwo electric drive-Fahrzeugen den aktuell weltweit größten Second-Use-Batteriespeicher. Beide Technologien verbessern die Ökobilanz der Elektromobilität und helfen zugleich, die bei regenerativen Energien unvermeidlichen Schwankungen bei der Stromerzeugung abzufedern.

Nachhaltig auf dem Weg zum autonomen Fahren
Auch mit der neuen Fahrassistenz-Generation, die Mercedes-Benz jetzt mit der Modellpflege der S-Klasse einführt, zeigt Daimler eine nachhaltige Entwicklung. Bereits bekannte automatisierte Fahrfunktionen wurden praxisgerecht erweitert. Die neue S-Klasse hat durch verbesserte Kamera-und Radarsysteme das Verkehrsumfeld noch besser im Blick. Außerdem bezieht sie erstmals Karten- und Navigationsdaten in die Berechnung des Fahrverhaltens mit ein. Hinzu kommt die langjährige Erfahrung beim automatisierten Fahren - im Speziellen bei der Software-Programmierung der Assistenzfunktionen.

Auf dem Weg zum autonomen Fahren betreibt Daimler konsequenten Technologietransfer quer durch alle Sparten des Konzerns, vom LKW über Vans bis zu den Bussen. Das Konzeptfahrzeug F 015 Luxury in Motion weist genau wie der Mercedes-Benz Future Bus mit CityPilot oder der Future Truck den Weg in die Zukunft. Neben dem autonomen Fahren sind die Elektrifizierung des Antriebsstranges, die Digitalisierung und neue Mobilitätskonzepte die aktuellen Megatrends. Sie leiten die größte Transformation der Mobilität seit der Geburtsstunde des Automobils ein. Um diese Herausforderungen erfolgreich zu meistern, geht Mercedes-Benz Cars die Zukunftsthemen gebündelt in der neuen Organisationseinheit CASE an. CASE steht für die strategischen Säulen Vernetzung (Connected), autonomes Fahren (Autonomous), flexible Nutzung (Shared & Services) und elektrische Antriebe (Electric).

Rechtssicherheit beim automatisierten Fahren
Neben technischen Aspekten gibt es beim automatisierten Fahren weitere Anforderungen. "Neue Technologien brauchen Rechtssicherheit. Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung zum automatisierten Fahren ist hierfür ein wichtiger Schritt. Deutschland schafft damit als eines der ersten Länder eine rechtliche Grundlage für die weitere technische Entwicklung, auch wenn an der einen oder anderen Stelle noch nachgeschärft werden sollte", so Renata Jungo Brüngger, Vorstandsmitglied der Daimler AG für Integrität und Recht und Mitglied der Ethik-Kommission zum automatisierten Fahren. Anfang 2017 hat die Bundesregierung den Gesetzesentwurf zum automatisierten Fahren auf den Weg gebracht. Er regelt die automatisierten Systeme, die weiterhin einen Fahrer voraussetzen. Gemäß Gesetzesentwurf kann der Fahrer dem System in bestimmten Situationen die Steuerung übergeben. Er muss aber wieder übernehmen, wenn das System ihn dazu auffordert oder wenn für den Fahrer klar erkennbar ist, dass sein Eingreifen erforderlich ist. Damit werden mehr Nebentätigkeiten möglich, etwa das Lesen von E Mails über das Infotainment-System. Der Gesetzesentwurf behält zudem das bewährte 3 Säulen-Haftungsmodell aus Fahrer-, Halter- und Herstellerhaftung bei. Dieses bietet eine ausgewogene Risikoverteilung und stellt den Opferschutz sicher.

Interdisziplinäre Schwarmorganisation zu Recht, Datenschutz und Ethik
Für teilautomatisiertes Fahren bietet das bestehende Recht einen geeigneten Rahmen. Bei den nächsten Stufen des automatisierten Fahrens und auch für die Zukunft des autonomen Fahrens, in der der Fahrer nur noch Passagier ist, müssen Recht und Ethik mit der Technik Schritt halten. Daimler setzt dabei sowohl auf die Innen- als auch die Außenperspektive. Das Unternehmen führt den Diskurs mit Wissenschaft, Gesellschaft und Politik fort. Dieser Austausch findet unter anderem beim jährlichen Daimler Sustainability Dialog, auf Verbandsebene oder auf einer Fachtagung statt, die Daimler im Herbst 2017 veranstalten wird. Intern beschäftigen sich Experten verschiedener Ressorts in einer interdisziplinären Schwarmorganisation gemeinsam mit den rechtlichen und ethischen Fragen.

Neues Technologiezentrum sorgt für umfassende Sicherheit
Sicherheit ist ein Nachhaltigkeitsfaktor - und bereits seit den ersten Crashversuchen von Béla Barényi ein Markenkern von Daimler und Mercedes-Benz. Trotz aller Assistenzsysteme steht auch die passive Sicherheit weiter im Fokus. Getestet und optimiert werden Sicherheitsfeatures im neuen Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit (TFS). Das bietet vielfältige Möglichkeiten für Fahrzeug-Fahrzeug-Tests, bei der Auslegung von Assistenzsystemen und PRE-SAFE® sowie bei der Absicherung von Fahrzeugkonzepten mit alternativem Antrieb. Eine der Errungenschaften, als Option in der neuen Mercedes-Benz E-Klasse verfügbar, ist ein Rundumschutz auf den Vordersitzen mit PRE-SAFE® Impuls Seite. Das Teilsystem kann den betroffenen Fahrer oder Beifahrer bereits vor einem seitlichen Crash so weit wie möglich weg von der akuten Gefahrenzone bewegen.

Gefälschte Ersatzteile sind ein Sicherheitsrisiko
Eine wichtige Rolle für Sicherheit und Nachhaltigkeit spielt der Markenschutz. Immer mehr gefälschte Ersatzteile wie Bremsen oder Windschutzscheiben kommen auf den Markt und werden zu einer Gefahr im Straßenverkehr. "Um Sicherheitsrisiken durch Plagiate zu minimieren, geht Daimler konsequent gegen Produktpiraten vor. Die Plagiate sind optisch kaum von Originalteilen zu unterscheiden, qualitativ aber meist minderwertig und damit ein Risiko für Fahrzeuginsassen oder unbeteiligte Dritte", so Renata Jungo Brüngger.

Die globale Fälscher-Industrie - eine lukrative Schattenwirtschaft
Die Produktion der gefälschten Teile hat industrielle Ausmaße erreicht. So wurden allein im Jahr 2016 über 1,4 Millionen gefälschte Mercedes-Benz Ersatzteile beschlagnahmt. Zumeist betroffen waren Räder und Felgen, Fahrwerkskomponenten, Filter, Bremsteile und Windschutzscheiben. Die Gewinnmargen für die Fälscher sind groß, weil sie u. a. ohne Ausgaben für Forschung, Entwicklung oder Qualitätskontrollen auskommen. Menschenrechte und faire Arbeitsbedingungen spielen bei der Herstellung ebenso wenig eine Rolle wie die Vermeidung von Umweltrisiken. Die globale Vernetzung und Professionalität der Produktpiraten nehmen ebenfalls zu, die Digitalisierung eröffnet den Fälschern neue Vertriebskanäle. Viele Autofahrer kaufen gefährliche Fake-Produkte im Internet in der Annahme, ein Originalprodukt zu erwerben.

Das Daimler Brand Protection Team verfolgt weltweit Produktpiraten
Das Brand Protection Team ist international aufgestellt und arbeitet eng mit Zoll und lokalen Behörden zusammen. Die Markenschutz-Strategie umfasst die drei Säulen "Aufspüren, Angreifen und Vorbeugen". Die Markenschützer prüfen weltweit verdächtige Angebote auf Online-Plattformen oder Messen und spüren damit Fälscher auf. Typische Alarmsignale sind ein niedrigerer Preis als beim Original, Abweichungen beim Markenzeichen oder der Verkauf über dubiose Online-Quellen. Ziel der weltweiten Razzien mit lokalen Behörden sind die großen Fälscher-Netzwerke und die Zerschlagung ihrer Produktions- und Vertriebsstrukturen. Weitere Maßnahmen sind strafrechtliche Verfahren oder Klagen auf Unterlassung und Schadensersatz. Auch bei der Prävention arbeiten die Markenschützer eng mit Zoll und Polizei zusammen. In Trainings und mit Informationsmaterial sensibilisieren sie für die Sicherheitsrisiken und unterstützen bei der Unterscheidung von Originalen und Fälschungen. Das Daimler Brand Protection Team leistet einen wesentlichen Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen von Daimler - nicht nur in puncto Sicherheit, sondern auch mit Blick auf Menschenrechte und Umweltschutz.

06.03.2017 Feb-Verkaufszahlen: 48 Monate Wachstum ohne Pause

Mercedes-Benz ist auch im zweiten Monat des neuen Jahres zweistellig gewachsen und hat 153.862 Fahrzeuge an Kunden übergeben (+15,0%). Seit Jahresbeginn stieg der Absatz um 16,8% auf 332.329 Einheiten. Dank der hohen Verkaufszahlen konnte das Stuttgarter Unternehmen mit dem Stern im und per Februar einen neuen Bestwert erzielen. Der Februar war gleichzeitig der 48. Rekordmonat in Folge; damit ist der Absatz seit vier Jahren jeden Monat kontinuierlich gestiegen. Mercedes-Benz war im vergangenen Monat unter anderem in der Schweiz, Portugal, Japan, Australien, den USA, Kanada und Mexiko die zulassungsstärkste Premiummarke.

Britta Seeger, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb: „Im Februar hat Mercedes-Benz den Absatz erneut zweistellig gesteigert, und zwar um 15 Prozent. Ein besonders hohes Wachstum von 70 Prozent haben wir bei der E-Klasse Limousine und dem T-Modell erzielt. Unsere Kunden schätzen die zahlreichen Innovationen sowie die Sicherheit und den Komfort durch verbesserte Assistenzsysteme.“

Absatz Mercedes-Benz nach Regionen und Märkten
In Europa stieg der Absatz von Mercedes-Benz auf 62.422 Einheiten (+7,8%), so viele wie nie zuvor in einem Februar. In Deutschland konnten mehr als 22.000 Fahrzeuge mit dem Stern an Kunden ausgeliefert werden (+6,9%). In Großbritannien, Spanien, der Schweiz, Schweden, Portugal, Österreich und Polen erzielte Mercedes-Benz nicht nur ein zweistelliges Absatzwachstum, sondern auch einen neuen Rekordabsatz im Februar.

Das Stuttgarter Unternehmen mit dem Stern hat im Februar in der Region Asien-Pazifik 58.186 Fahrzeuge an Kunden übergeben. Das ist eine Steigerung von 29,5% und ein neuer Höchstwert im zweiten Monat des Jahres. Die Nachfrage nach Mercedes-Benz Fahrzeugen ist vor allem in China weiterhin sehr hoch: Im vergangenen Monat lag der Absatz bei einem neuen Verkaufsbestwert von 36.277 Einheiten, eine Steigerung von 41,9%. In Südkorea, Australien, Malaysia und Indien hat Mercedes-Benz ebenfalls jeweils einen neuen Absatzrekord im Februar erzielt.

In der NAFTA-Region wurden im vergangenen Monat mehr Fahrzeuge als je zuvor in einem Februar ausgeliefert: 29.219 Kunden konnten ihr neues Fahrzeug mit dem Stern in Empfang nehmen (+8,8%). In den USA erzielte Mercedes-Benz im vergangenen Monat einen neuen Höchstwert von 24.522 verkauften Einheiten (+6,9%). Mercedes-Benz erreichte auch in Kanada und Mexiko die bisher höchsten Verkaufszahlen in einem Februar.

Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und MB Vans (Sprinter und Vito)

Absatz Mercedes-Benz nach Modellen
Die Nachfrage nach der C-Klasse ist ungebrochen hoch; sie war im Februar das meistverkaufte Modell von Mercedes-Benz. Der Absatz der C-Klasse Limousine und des T-Modells stieg auf über 29.000 Einheiten (+3,9%). In Asien-Pazifik konnte die C-Klasse im vergangenen Monat einen neuen Bestwert verbuchen – vor allem die stark nachgefragte Langversion der C-Klasse Limousine hat dazu beigetragen.
Die E-Klasse Limousine und das T-Modell erzielten im Februar ein Wachstum von über 70% und 23.626 Fahrzeuge wurden an Kunden weltweit ausgeliefert. Die neue Generation wird von den Kunden stark nachgefragt und so konnte der bisher beste Februarabsatz deutlich übertroffen werden. Die größten Wachstumsbeiträge kamen dabei aus China, Deutschland und den USA.

Die SUVs von Mercedes-Benz sind rund um den Globus sehr beliebt. Im vergangenen Monat lag der Absatz bei 52.503 Einheiten, ein neuer Bestwert im Februar und eine Steigerung um 14,9%. Der GLA gehört zu den Bestsellern im aktuellen SUV-Portfolio von Mercedes-Benz. Nach der erfolgreichen Weltpremiere des neuen GLA im Januar ist das erste Modell erfolgreich im Werk Rastatt vom Band gelaufen.

Die Marke smart hat im Februar 9.265 Modelle des smart fortwo und forfour an Kunden weltweit ausgeliefert. In der Region Asien-Pazifik konnte der Stadtflitzer einen neuen Bestwert verbuchen – vor allem dank der hohen Nachfrage auf dem chinesischen Markt.

03.03.2017 Daimler steigt bei ChargePoint ein

Die Daimler AG steigt als Lead-Investor bei dem amerikanischen Ladelösungsanbieter ChargePoint Inc. ein und sichert sich damit einen Sitz im Board of Directors des Unternehmens. ChargePoint gilt im Segment der elektromobilen Ladelösungen weltweit als führender Anbieter und ist Marktführer in den USA. Durch den zunehmend wachsenden Anteil der Elektrifizierung des Antriebs ist ChargePoint mit seinem Angebotsportfolio klar auf Wachstumskurs. Eine Ausweitung des Geschäfts auf den europäischen Markt ist bereits geplant. Mit der strategischen Beteiligung an ChargePoint geht Daimler im Rahmen der Unternehmensstrategie "CASE" einen weiteren wichtigen Schritt - insbesondere hinsichtlich seiner neuen Produktmarke EQ, unter der das Unternehmen künftig sein Know-how rund um die intelligente Elektromobilität von Mercedes-Benz bündelt. Die Kooperation legt den Grundstein für ein umfassendes, kundenorientiertes Ladeangebot.

Die Daimler AG investiert massiv in die Elektromobilität. Die Investitionen gehen dabei weit über die reine Fahrzeugentwicklung hinaus. Im Rahmen der Elektromobilitätsoffensive von Mercedes-Benz Cars investiert das Unternehmen in den nächsten Jahren rund 10 Mrd. € in den Ausbau des Produktportfolios der Marke EQ. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau des elektromobilen Ökosystems mit Produkten, Services und Innovationen. Das Spektrum reicht von intelligenten Ladeservices für den Heimbereich sowie maßgeschneiderten Dienstleistungen bis hin zum Home-Energiespeicher, der beispielsweise mit der Photovoltaik auf dem Hausdach zusammenarbeitet. Egal ob zu Hause, bei der Arbeit oder auf der Straße: Intelligent-vernetzte Ladelösungen sind integraler Bestandteil, denn die Kundenakzeptanz im Bereich der Elektromobilität ist eng mit der Verfügbarkeit einer flächendeckenden Infrastruktur verknüpft. Axel Harries, Leiter CASE bei der Daimler AG und damit Chef des Thinktanks rund um die Elektromobilität, wird den Sitz im Board of Directors bei ChargePoint zukünftig einnehmen. Für ihn ist die Zusammenarbeit mit ChargePoint ein wichtiger Baustein: "Mit dem konsequenten Ausbau unseres CASE-Ökosystems rund um unsere neue Produktmarke EQ sind wir auch weiterhin offen und bereit für Partnerschaften und Kooperationen auf höchstem Niveau. ChargePoint ist Experte auf dem Gebiet elektromobiler Ladelösungen mit großer Expertise in Hard- und Software. Zusammen können wir das Angebotsportfolio im Bereich intelligenter Ladelösungen deutlich ausbauen und dem Kunden ein ganzheitliches Premiumangebot im Bereich der E-Mobilität anbieten."

ChargePoint gilt mit heute mehr als 33.000 Ladespots im Segment der elektromobilen Ladelösungen weltweit als führender Anbieter und ist Marktführer in den USA. Mit zunehmender Elektrifizierung des Antriebs steigt sukzessive die Nachfrage nach innovativen Ladelösungen des Unternehmens und beschert ihm einen stetigen Wachstumskurs. Insbesondere die internationale Ausweitung des Geschäftsfeldes auf den europäischen Markt steht aktuell auf der Agenda. "Die Automobilindustrie ist an einem Wendepunkt. Mehr als jemals zuvor in der Weltgeschichte kommen nun Fahrzeuge auf den Markt, die mit hochentwickelten elektrischen Antriebssystemen ausgestattet sind", sagt Pasquale Romano, CEO von ChargePoint. "Die bedeutende Investition unseres Lead-Investors Daimler und anderen unterstreicht nicht nur ein weltweit gemeinsames Kommittment für die E-Mobilität, sondern wird den Grundstein für Europas größtes Ladeinfrastrukturnetz schaffen."

Sowohl die Entwicklung als auch Produktion von innovativen Infrastrukturlösungen für Elektrofahrzeuge gehören zu den Kernkompetenzen des Unternehmens - vom konventionellen AC-Laden (Wechselstrom) bis hin zum ultraschnellen Laden via DC (Gleichstrom) mit bis zu 400 kW. ChargePoint bietet Lösungen für jedes Segment des elektromobilen Ökosystems im Bereich Ladeinfrastruktur, darunter Unternehmen, Einzelhandel, öffentliche Institutionen, Flottenkunden und Privathaushalte. Technologisch greift das Unternehmen in Europa auf das standardisierte Combined Charging System (CCS) zurück und bietet damit markenübergreifend maximale Kompatibilität für künftige Elektrofahrzeugmodelle. Alle Produkte von ChargePoint sind softwareseitig vernetzt und mehrstufig ausbaubar. Neben der Hardware bietet der US-Marktführer seinen Kunden auch maßgeschneiderte Cloud-basierte Lösungen an - angefangen mit nutzerspezifischen Energiemanagementsystemen über ausgereifte Bezahlsysteme (Payment-Services) bis hin zur mobilen App für den Privatkunden mit bislang im europäischen Markt unbekannten innovativen Features. Durch Remote-Überwachung und Hotline-Unterstützung sichert ChargePoint höchste Verfügbarkeit der Ladesäulen rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche - insbesondere für Flottenbetreiber von Pkw, Nutzfahrzeugen oder Bussen ein kaufentscheidender Aspekt.

Daimler und ChargePoint verfolgen konsequent dasselbe Ziel: durch den gezielten Aufbau von Infrastruktur und Dienstleistungen der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen. Die strategische Kooperation zwischen den beiden Unternehmen ergänzt erfolgreich bestehende Allianzen und Joint-Ventures der Daimler AG zum Aufbau eines Ökosystems rund um die Elektromobilität ideal. Die Kooperationspartner starten in Kürze ihre Zusammenarbeit.

21.02.2017 Mercedes mit Werk in Russland ab 2019

Die Daimler AG erweitert ihr globales Produktionsnetzwerk und plant in Russland erstmals die Fertigung von Mercedes-Benz Pkw. In einem neuen Werk im Esipovo Industrial Park, rund 40 Kilometer nordwestlich von Moskau, sollen künftig SUVs sowie die E-Klasse Limousine flexibel produziert werden. Das Unternehmen investiert über 250 Millionen Euro in den neuen Produktionsstandort. Die ersten Fahrzeuge sollen ab 2019 vom Band laufen.

„Russland ist für Mercedes-Benz ein strategisch wichtiger und absatzstarker Wachstumsmarkt. Daher bauen wir unser globales Produktionsnetzwerk mit einem neuen Werk am Standort Esipovo aus“, sagt Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management. „Mit einer lokalen Produktion sind wir in Russland näher an unseren Kunden und stärken gleichzeitig die globale Wettbewerbsfähigkeit von Mercedes-Benz Cars.“

Mit einem breit aufgestellten Vertriebsnetz und einer großen Modellpalette war Mercedes-Benz 2016 in Russland das vierte Jahr in Folge die zulassungsstärkste Premiummarke unter den Automobilherstellern. Russland gehört nach wie vor zu den absatzstarken Märkten für Mercedes-Benz in Europa. Bestseller waren im vergangenen Jahr die SUVs und die E-Klasse Limousine.

Das neue Pkw-Werk in der Moskauer Region wird vom Karosseriebau über die Lackierung bis zur Montage alle Fertigungsschritte umfassen. Am Standort werden mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Bei Lieferanten und Dienstleistern in der Region entstehen weitere Arbeitsplätze. Der Standort ist Teil des Industrieparks Esipovo. Etwa 20 km vom geplanten Fahrzeugwerk entfernt hatte Daimler im vergangenen Jahr bereits einen neuen After-Sales Großhandelsstandort für den russischen Markt in Betrieb genommen.

Andrej Vorobjov, Gouverneur der Region Moskau, ergänzt: „Die regionalen Behörden sind davon überzeugt, dass die lokale Produktion von Mercedes-Benz Pkw in der Region Moskau ein wichtiger Baustein ist, um ein günstiges Investitionsklima zu schaffen. Wir werden dieses Projekt in jeglicher Hinsicht unterstützen. Die Region Moskau bietet attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmen. Die Standortentscheidung des Premiumherstellers wird mehr als 1.000 Arbeitsplätze schaffen und dazu beitragen, mehr ausländische Unternehmen für die Region zu gewinnen.“

Die Produktion am Standort wird von der neu gegründeten Gesellschaft Mercedes-Benz Manufacturing RUS (MBMR) betrieben. Neben der Daimler AG ist auch das Joint Venture Daimler Kamaz RUS (DK RUS) an der MBMR beteiligt. Im Joint Venture DK RUS arbeitet Daimler seit 2010 erfolgreich mit KAMAZ an der Erschließung des russischen Nutzfahrzeugmarktes. Daimler und KAMAZ sind mit jeweils 50 Prozent an DK RUS beteiligt.
„Wir haben langjährige Erfahrung in der Produktion und Lokalisierung von Kraftfahrzeugen in Russland“, so Sergei Kogogin, Generaldirektor von KAMAZ. „Deswegen planen wir, weiter mit der Daimler AG zusammenzuarbeiten, um unser Geschäft strategisch auszubauen und damit auch internationale Lieferanten in Russland weiter zu entwickeln.“

02.02.2017 Mercedes mit stärkstem Januar in der Geschichte

Mercedes-Benz ist mit zweistelligem Wachstum und dem 47. Rekordmonat in Folge in das neue Jahr gestartet. Im vergangenen Monat wurden 178.467 Fahrzeuge mit dem Stern an Kunden ausgeliefert (+18,3%), mehr als je zuvor in einem Januar. Mercedes-Benz war im ersten Monat des Jahres unter anderem in Deutschland, Schweiz, Portugal, Japan, den USA und Kanada die zulassungsstärkste Premiummarke.

"Im Januar haben sich mehr als 178.000 Kunden für ein Fahrzeug von Mercedes-Benz entschieden. Mit einem zweistelligen Wachstum war das ein hervorragender Auftakt für das neue Jahr und gleichzeitig ein neuer Bestwert", so Britta Seeger, seit 1. Januar 2017 Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb. "In diesem Jahr bringen wir unter anderem die neue S-Klasse Limousine (Facelift), das neue E-Klasse Coupé und Cabrio sowie den neuen GLA (Facelift) auf den Markt, um weiterhin unsere Kunden mit neuen Produkten zu begeistern."

Mercedes-Benz konnte seine Verkäufe in Europa um 12,3% auf einen neuen Absatzbestwert im Januar steigern und 61.670 Fahrzeuge an Kunden ausliefern. Im größten europäischen Markt Deutschland lag der Absatz im ersten Monat des Jahres mit 18.017 Einheiten 14,2% über dem Vorjahresmonat. Auch in den Märkten Großbritannien, Italien, Belgien, Portugal, Schweden und Polen erzielte Mercedes-Benz vergangenen Monat jeweils Wachstumsraten im zweistelligen Bereich.

In Asien-Pazifik hat Mercedes-Benz mit einem neuen Höchstwert von 82.583 verkauften Fahrzeugen im Januar und einem Plus von 30,2% das starke Wachstum fortgesetzt. In China wurden dank einem Plus von 39,3% erstmals in einem Monat mehr als 50.000 Mercedes-Benz Fahrzeuge verkauft: Mit 58.799 ausgelieferten Pkw wurde der bisher beste Monat sogar um weit mehr als 12.000 Einheiten übertroffen. Die absatzstärksten Modelle waren im Reich der Mitte der GLC sowie die Langversionen der C- und E-Klasse Limousine. In Südkorea hat Mercedes-Benz seine Verkäufe um 47% gesteigert - ein neuer Bestwert im Januar.

Mercedes-Benz hat das Jahr in der NAFTA-Region mit einem neuen Absatzrekord und einer Steigerung von 6,4% begonnen. Im vergangenen Monat wurden 30.001 Fahrzeuge in den USA, Kanada und Mexiko ausgeliefert. In allen drei Ländern konnte das Stuttgarter Unternehmen mit dem Stern mehr Pkw verkaufen als je zuvor in einem Januar. Insgesamt gingen im ersten Monat des Jahres 25.527 Mercedes-Benz Fahrzeuge an Kunden in den USA, ein Plus von 3,5%.
Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und MB Vans (Sprinter und Vito)

Das erste volle Verkaufsjahr für die neue E-Klasse startete mit einem neuen Absatzhöchstwert: 29.963 Limousinen und T-Modelle gingen im Januar weltweit in Kundenhand über. Das ist eine Steigerung von rund 75% im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Die SUVs tragen weiter zum Wachstum von Mercedes-Benz bei. Im Januar stieg die Nachfrage auf 65.004 Einheiten, ein neuer Bestwert im ersten Monat des Jahres (+20,5%). Für neue Absatzimpulse soll im laufenden Jahr der neue GLA sorgen, der Anfang des Jahres in den USA, einem seiner größten Märkte, Weltpremiere hatte.

Die Dream Cars von Mercedes-Benz haben das Jahr 2017 mit einem deutlichen Absatzplus begonnen. Die Verkäufe nahmen im Januar um 51,3% zu - 10.894 Roadster, Cabrios und Coupés wurden weltweit in Kundenhand übergeben. Unterstützung bekommt die Traumwagenfamilie dieses Jahr noch vom neuen E-Klasse Cabriolet. Auch das neue E-Klasse Coupé läuft bereits seit Januar in Bremen vom Band; ab März steht es bei den Händlern bereit.

smart
Im Januar wurden weltweit 9.649 Fahrzeuge der Marke smart ausgeliefert, 3,5% mehr als im Vorjahresmonat. Der Stadtflitzer kommt auf dem chinesischen Markt sehr gut an und konnte dort im vergangenen Monat einen neuen Bestwert verbuchen.
Mit neuen Services, die über die reine Mobilität des Fahrzeuges hinausgehen, wird smart mehr und mehr zur Dienstleistungszentrale ausgebaut. Mit dem jüngst vorgestellten Service "smart ready to share" wird privates Carsharing so einfach, sicher und unkompliziert wie die Nutzung von car2go. Der Service soll im Frühjahr dieses Jahres in Deutschland starten.

01.02.2017 Neue Standortvereinbarungen für Bremen, Sifi & EQ

Das Mercedes-Benz Werk Bremen ist voll ausgelastet und bereitet sich aktuell auf die Serienproduktion von Elektrofahrzeugen der neuen Produktmarke EQ vor. Am Standort werden deshalb 150 neue feste Stellen geschaffen. „Unsere Fahrzeuge ‚Made in Bremen‘ sind so vielfältig und weltweit gefragt wie nie“, sagt Peter Theurer, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Bremen. „ Um das anspruchsvolle Programm in den nächsten Jahren zu bewältigen und unsere Zukunftstechnologien in die Serienproduktion zu integrieren, müssen wir am Standort hochflexibel produzieren und unsere Kapazitäten optimal ausnutzen. Dafür schaffen wir nochmal neue Jobs.“ Die neuen Stellen werden mit Mitarbeitern besetzt, die bisher als Zeitarbeitnehmer im Werk Bremen beschäftigt waren. „Wir freuen uns sehr, 150 Leiharbeitnehmer, die schon länger bei uns im Einsatz sind, nun sicher an Bord zu haben. Damit bieten wir ihnen endlich langfristige Perspektiven“, sagt Michael Peters, Betriebsratsvorsitzender Mercedes-Benz Werk Bremen. „Wir brauchen all die neuen Kolleginnen und Kollegen, damit die Belegschaft das umfangreiche Produktionsprogramm erfüllen und sich für die künftig zunehmende Elektromobilität qualifizieren kann. Die Entscheidungen der letzten Monate haben deutlich gezeigt, dass die Bremer Mannschaft mit Kompetenz und Qualität überzeugt. Darauf sind wir sehr stolz und blicken zuversichtlich in das Jahr 2017.“

Mercedes-Benz hat das Jahr 2016 so erfolgreich wie nie zuvor abgeschlossen und mehr als zwei Millionen Fahrzeuge an Kunden in aller Welt ausgeliefert. Das Werk Bremen leistet dazu einen wichtigen Beitrag – sowohl mit den Volumenbaureihen C-Klasse und GLC als auch mit den Modellen, die in Bremen exklusiv für den Weltmarkt gebaut werden. Bereits im März 2016 hatten Werkleitung und Betriebsrat 200 zusätzliche unbefristete Arbeitsplätze geschaffen. Das Produktportfolio des Bremer Werks besteht zurzeit aus zehn verschiedenen Modellen. Neben Fahrzeugen mit klassischem Verbrennungsmotor laufen hier auch Plug-in-Hybride wie beispielsweise der C-Klasse und des GLC vom Band. Außerdem wird der GLC F-CELL – das weltweit erste Brennstoffzellen-Fahrzeug mit Plug-in-Technologie – in Bremen produziert werden. Mit der Zusage für den neuen Elektro-SUV der Marke EQ bieten Fahrzeuge „Made in Bremen“ in Zukunft die komplette Bandbreite an intelligenten Antriebstechnologien. Für die EQ-Serienproduktion laufen die Vorbereitungen am Standort bereits auf Hochtouren. „Wir freuen uns, in den nächsten Jahren gleich zwei Fahrzeuge mit zukunftsfähiger Spitzentechnologie und Null Emissionen zu bauen“, so Theurer weiter. „Darauf bereiten wir unser Werk und unsere Mitarbeiter intensiv vor und sind damit weiter ein hochattraktiver Arbeitgeber in Norddeutschland.“

Elektro-Offensive von Mercedes-Benz Cars Alle Aktivitäten rund um die Elektromobilität fasst Mercedes-Benz Cars unter der neuen Produktmarke EQ zusammen und zeigt mit dem Concept EQ einen konkreten Ausblick auf eine völlig neue Fahrzeuggeneration. Bis 2025 will Mercedes-Benz Cars mehr als zehn Elektro-Pkw (davon sind 3 Modelle von smart (fortwo coupé, cabrio & forfour) auf den Markt bringen: in allen Segmenten von smart bis zum großen SUV. Das Unternehmen geht davon aus, dass der Anteil der Elektromodelle am Gesamtabsatz von Mercedes-Benz zwischen 15 und 25 Prozent liegen wird. Das hängt natürlich auch von der Entwicklung der Infrastruktur und der Kundenpräferenzen ab. Die Produktmarke EQ ist ein elementarer Bestandteil der Unternehmensstrategie für die Mobilität der Zukunft, die unter dem Begriff CASE zusammengefasst wird. Die vier Buchstaben stehen für die strategischen Säulen Vernetzung, autonomes Fahren, flexible Nutzung und elektrische Antriebe, die das Unternehmen konsequent vorantreibt und intelligent verbindet.

„Das Werk Sindelfingen ist ein wichtiger Bestandteil in der Elektro-Offensive von Mercedes-Benz Cars und wird zum Kompetenzzentrum für Elektrofahrzeuge der Ober- und Luxusklasse weiterentwickelt“, so Markus Schäfer. Die Elektrofahrzeuge werden auf einer eigens für batterieelektrische Modelle entwickelten Architektur basieren, die in jeder Hinsicht skalierbar und modellübergreifend einsetzbar ist.

Die gemeinsame Betriebsvereinbarung umfasst neben der Fertigung der neuen Elektrofahrzeuge auch die Produktion der Nachfolgebaureihe der aktuellen E-Klasse. In diesem Zusammenhang steuert Sindelfingen künftig als Lead-Werk die Fertigung der S- und E-Klasse Baureihe innerhalb des weltweiten Produktionsnetzwerks von Mercedes-Benz Cars.

27.01.2017 Mercedes Werk Sindelfingen mit Spezialführungen

Mercedes-Benz setzt 2017 die Führungen mit unter-schiedlichen Themenschwerpunkten im Werk Sindelfingen fort. Neben den Werkbesichtigungen, die vom Kundencenter ganzjährig angeboten werden, bieten die exklusiven Themenführungen die Möglichkeit neue Fachbereiche und spannende Themen rund um das Traditionswerk kennenzulernen, die der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich sind. Insgesamt zwölf Themenführungen sind für das Jahr 2017 geplant. Das Themenspektrum reicht im ersten Halbjahr von Technologiefabrik über Heizkraftwerk und Logistik bis hin zum Umwelt-schutz. Auftakt der Themenreihe ist der 14. Februar. Die Themenführungen im ersten Halbjahr 2017 im Überblick:

14. Februar 2017 – Technologiefabrik: Industrie 4.0
Der digitale Wandel hält wie in allen Lebensbereichen auch im Automobilsektor Einzug. Unter dem Schlagwort Industrie 4.0 steht bei Mercedes-Benz die Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette von der Konstruktion über die Produktion bis hin zum Vertrieb und Service. Auch in der Technologiefabrik („ TecFabrik“) im Werk Sindel-fingen, wo innovative Fertigungstechnologien geschaffen und getestet werden, steht ebenfalls alles im Zeichen der Digitalisierung. Die Teilnehmer erhalten einen Einblick in modernste Fertigungstechnologien von heute und bekommen einen Ausblick auf kommende Innovationen im Werk von morgen.

14. März 2017 - Heizkraftwerk
Die hohen Säulen des Heizkraftwerks sind schon von der Autobahn A81 aus zu sehen, aber auch ein Blick aus näherer Distanz lohnt sich. Aus dem Heizkraftwerk bezieht der Standort Sindelfingen Strom und Wärme für die Produktion sowie den Entwicklungs-bereich – es ist die zentrale Energieerzeugungsanlage des Werks. Das innovative Kraftwerk, das mit dem Standort sukzessiv gewachsen ist, bietet Einsichten in die verschiedenen Elemente der Energieerzeugung. Dabei geht es für die Teilnehmer der Themenführung hoch hinaus: Nach 237 Stufen ist das Kesseldach erklommen. Lohn der Mühe ist nicht zuletzt der tolle Blick über das Werksgelände und die Stadt Sindelfingen.

24. April 2017 – Logistik
Im Bereich der Logistik geht es um viel mehr als Autoteile zur richtigen Zeit am richtigen Ort parat zu haben. Neben der gesamten Versorgung und der reibungslosen Durchführung aller logistischen Umfänge wird hier auch die komplette Programm-planung und Produktionssteuerung sowie das Anlauf- und Änderungsmanagment der Baureihen für das Werk Sindelfingen gesteuert. Die Koordinationsleistungen gewährleisten, dass Fahrzeugauslieferungen und Teilversorgungen genau und fristgerecht bedient werden können. Die Teilnehmer dieser Themenführung erwartet der Einblick in die Produktionssteuerung, den Zentralsortierer sowie die Fahrzeugbereitstellung.

16. Mai 2017 – Umweltschutz
In einem Automobilwerk ist ein funktionierendes Umweltmanagement von großer Bedeutung. Entscheidend dabei sind nicht nur der Einsatz moderner Technologien, sondern auch die Überwachung von Emissionen oder ökologische Schutzmaßnahmen auf dem Werksgelände. In der Sonderführung „Umweltschutz“ werden die Besucher über das Umweltschutzmanagement-System des Sindelfinger Werks informiert und erhalten besondere Einblicke in werkseigene Überwachungseinrichtungen, die Abluftreinigungsanlagen der Lackierung und in Naturschutzmaßnahmen.

20. Juni 2017 – Technologiefabrik: Umformtechnik und Presswerk
Ihre äußere Erscheinung gehört zu den besonderen Merkmalen der Mercedes-Benz Fahrzeuge. Ob Kraft, Dynamik oder Eleganz, der spezielle Charakter eines Autos ist unmittelbar an die Karosserie des jeweiligen Modells geknüpft. Als Teil der Technologiefabrik fertigt der Presswerkverbund formgebende Außenhaut- und Strukturteile für Mercedes-Benz Werke auf der ganzen Welt. Teilnehmer der Themenführung können modernste Fertigungs- und Pressentechnologien im Werk Sindelfingen hautnah kennenlernen und dabei einen Blick hinter die Kulissen werfen.

18. Juli 2017 – Lackierung
In dieser Themenführung dreht sich alles um die Oberfläche des Automobils. Dabei wird schnell deutlich, dass eine perfekt gearbeitete Lackierung keineswegs nur gut aussieht, sondern auch weitere Funktionen erfüllen muss. Denn Lack ist auch eine Schutzschicht, die das Fahrzeug vor Korrosion, mechanischen sowie chemischen Schäden bewahrt. Für den bestmöglichen Schutz wird mit modernsten Materialien aus vielen Schichten ein komplexer Lackaufbau konzipiert, bei dem automatisierte Mess- und Fertigungsverfahren zum Einsatz kommen. Besucher der Themenführung erhalten einen detaillierten Einblick in die hochtechnisierten Vorgänge der Lackierung und erfahren dabei außerdem wie die Umwelt geschont wird.

Weiterführende Informationen und Anmeldungen zu den Themenführungen sind erhältlich per Email unter themenfuehrungen@daimler.com (Stichwort „Themen-führung“ plus Angabe des gewünschten Termins). Das Mindestalter für eine Teilnahme ist 16 Jahre. Kosten pro Person betragen zehn Euro und werden vor Ort im Kundencenter bezahlt. Die Führungen finden jeweils von 14 bis 16 Uhr statt und beginnen und enden im Mercedes-Benz Kundencenter Sindelfingen, Käsbrünnlestraße, 71063 Sindelfingen.

Über das Mercedes-Benz Werk Sindelfingen Das Mercedes-Benz Werk Sindelfingen ist das traditionsreichste Fahrzeugwerk der Daimler AG und im globalen Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Cars das Kompetenzzentrum für Personenwagen der Ober- und Luxusklasse. Im Werk sind mehr als 25.000 Mitarbeiter beschäftigt. Mercedes-Benz fertigt dort die E-Klasse (Limousine und T-Modell), den CLS und den CLS Shooting Brake, die S-Klasse (Limousine, Coupé und Cabriolet), den Mercedes-Maybach sowie den Mercedes-AMG GT. Im Mercedes-Benz Kundencenter Sindelfingen werden täglich über 200 Fahrzeuge ausgeliefert.

09.01.2017 Mercedes 2016 Nr 1 im Premium-Segment

Mercedes-Benz ist 2016 erneut zweistellig gewachsen und hat erstmals in einem Jahr mehr als zwei Millionen Fahrzeuge mit dem Stern an Kunden weltweit ausgeliefert (+11,3%). Mercedes-Benz war 2016 in vielen Ländern die zulassungsstärkste Premiummarke, so auch auf dem Heimatmarkt und in den USA. Mercedes-AMG stellte im letzten Jahr mit rund 100.000 Fahrzeugen einen neuen Absatzrekord auf (+44,1%). Die Marke smart hat im vergangenen Jahr den historisch höchsten Absatz erzielt (144.479 Einheiten, +21%).

Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: "2016 war das erfolgreichste Jahr in der Unternehmensgeschichte von Mercedes-Benz und das sechste Rekordjahr in Folge. Mit neuen, die Kunden begeisternden Fahrzeugen in richtungsweisendem Design und einem herausragendem Wachstum vor allem auch in China und Europa haben wir uns an die Spitze im Premiumsegment gesetzt. Und wir machen weiter Tempo - mit neuen Technologien, Produkten und Dienstleistungen."

Das Modellportfolio von Mercedes-Benz mit den Submarken Mercedes-AMG und Mercedes-Maybach ist größer und vielfältiger als je zuvor. Und auch die Plug-in-Hybrid-Offensive ist in vollem Gange: Mit acht Modellen bietet Mercedes-Benz die breiteste Auswahl im Premiumsegment.

"Unsere Wachstumsstrategie greift. Seit 2013 ist Mercedes-Benz jedes Jahr zweistellig gewachsen. Jetzt ist Mercedes-Benz die absatzstärkste Premiummarke; wir haben unser Ziel vier Jahre früher erreicht. 2016 hat Mercedes-Benz erstmals mehr als zwei Millionen Fahrzeuge verkauft, ein Plus von über elf Prozent", so Ola Källenius, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, bisher verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb und seit dem 01. Januar 2017 verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung.

Das Jahr 2016 endete für Mercedes-Benz mit dem bisher absatzstärksten Dezember, der gleichzeitig der 46. Rekordmonat in Folge war (190.269 Einheiten, +6,8%) und dem besten Quartal aller Zeiten (545.967 Einheiten, +10,2%). Im Gesamtjahr 2016 war Mercedes-Benz unter anderem in Deutschland, Italien, Portugal, Japan, Südkorea, Australien, Taiwan, den USA und Kanada die zulassungsstärkste Premiummarke.

Europa war auch 2016 die größte Absatzregion für Mercedes-Benz. Mit einem Wachstum von 12,4% konnte hier vor allem dank der hohen Verkaufszahlen der E-Klasse und der SUVs ein neuer Bestwert verbucht werden; nahezu 900.000 Fahrzeuge von Mercedes-Benz wurden in den vergangenen zwölf Monaten an Kunden in Europa ausgeliefert. In Deutschland entschieden sich insgesamt 293.209 Kunden für ein neues Fahrzeug mit dem Stern, eine Steigerung von 7,2% gegenüber dem Vorjahr. Ein deutlich zweistelliges Wachstum konnte Mercedes-Benz 2016 in den wichtigen Märkten Großbritannien (+16,6%), Frankreich (+16,7%), Italien (+16,6%), Spanien (+18,2%) und Belgien (+17,5%) erzielen.

Die Nachfrage nach Mercedes-Benz Modellen in der Region Asien-Pazifik war per Dezember 2016 so hoch wie nie. 734.169 Fahrzeuge wurden hier an ihre neuen Besitzer ausgeliefert, ein Plus von 19,3%. China war 2016 erneut größter Einzel- und Wachstumsmarkt für Mercedes-Benz: Die Verkäufe stiegen von Januar bis Dezember um mehr als ein Viertel auf einen neuen Rekordwert von 472.844 Einheiten (+26,6%). Ebenfalls neue Bestwerte konnte das Stuttgarter Unternehmen mit dem Stern im vergangenen Jahr in Japan (+3,5%), Südkorea (+25%), Australien (+14,8%) Taiwan (+17,4%) und Malaysia (+8,6%) verbuchen.

In der NAFTA-Region wurden knapp 400.000 Fahrzeuge von Mercedes-Benz im vergangenen Jahr ausgeliefert (+0,6%). Davon gingen 340.237 Fahrzeuge an Kunden in den USA, wo Mercedes-Benz das hohe Absatzniveau aus dem Jahr 2015 halten konnte. In Kanada (+4%) und Mexiko (+34,4%) wurden 2016 so viele Fahrzeuge wie nie zuvor in einem Jahr verkauft.
Weitere Details zu den MBUSA Sales siehe Datei (seit Februar 2016 hat MBUSA die CLS Verkäufe mit der E-Klasse zusammengefasst):
Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und MB Vans (Sprinter und Vito)

Über 635.000 Auslieferungen bei den Kompaktwagen
Der Absatz der Kompakten von Mercedes-Benz übertraf das bisher stärkste Vorjahr um 9,3%. 636.903 Kunden konnten ihre neue A- oder B-Klasse, ihren CLA, CLA Shooting Brake oder GLA in Empfang nehmen. Die Kompakten wurden insbesondere in China und Deutschland nachgefragt. Mercedes-Benz investiert weiter in seine Kompaktwagen: 2016 sind bereits der überarbeitete CLA sowie CLA Shooting Brake in den Handel gekommen, die beide exklusiv im ungarischen Kecskemét für den Weltmarkt produziert werden. In Detroit wurde auf der North American International Auto Show jetzt der neue GLA vorgestellt.

C-Klasse nach wie vor volumenstärkstes Modell
Die C-Klasse war mit rund 425.000 verkauften Einheiten der Limousine und des T-Modells im Jahr 2016 erneut das volumenstärkste Fahrzeug von Mercedes-Benz. Größter Absatzmarkt war im vergangenen Jahr China, wo die exklusiv für den chinesischen Markt gebaute Langversion der C-Klasse Limousine eine hohe Nachfrage und einen neuen Bestwert verzeichnet hat. Wie beliebt die C-Klasse bis heute ist, zeigen die Verkaufszahlen seit der Markteinführung: Neun Millionen C-Klasse Limousinen und T-Modelle wurden seit 1982 ausgeliefert.

Erfolgreiches "Jahr der E-Klasse"
Mehr als eine viertel Million Fahrzeuge der E-Klasse Limousine und des T-Modells wurden im vergangenen Jahr an Kunden verkauft (+7,9%). Die intelligenteste Business Limousine der Welt ist seit April 2016 erhältlich und seit September 2016 steht auch das T-Modell sowie in China die Langversion der Limousine bei den Händlern. Im Jahresverlauf werden weitere Absatzimpulse in diesem Segment erwartet: zum einen durch die volle Verfügbarkeit der neuen Limousine und des T-Modells. Zum anderen steht zusätzlich ab dem Frühjahr die neue E-Klasse All-Terrain in den Showrooms, die sich durch offroad-orientierte Gestaltungselemente abhebt.

Über 300.000 verkaufte S-Klasse Limousinen der aktuellen Generation
Seit Markteinführung der aktuellen Generation im Jahr 2013 sind bereits mehr als 300.000 S-Klasse Limousinen verkauft worden. Das Flaggschiff von Mercedes-Benz behauptete sich auch 2016 als meistverkaufte Luxuslimousine der Welt. Vor allem die Langversion der S-Klasse Limousine wurde letztes Jahr stark von den chinesischen Kunden nachgefragt. 2016 war zudem das erste volle Verkaufsjahr der Mercedes-Maybach S-Klasse; mehr als jedes zehnte verkaufte Fahrzeug im S-Klasse Segment war ein Maybach.

Die neue S-Klasse Limousine kommt dieses Jahr auf den Markt und soll für weitere Absatzimpulse sorgen. Mit ihr startet die größte Motorenoffensive in der Geschichte von Mercedes-Benz.

SUVs bilden mit mehr als 700.000 verkauften Einheiten stärkstes Segment
Die Modelloffensive bei den SUVs von Mercedes-Benz zahlt sich aus: Der Absatz stieg 2016 auf 706.170 Einheiten, ein Plus von 34,3%. Nie zuvor wurden so viele Fahrzeuge des GLA, GLC, GLC Coupé, GLE, GLE Coupé, GLS und der G-Klasse an Kunden ausgeliefert. Der GLC war im vergangenen Jahr besonders wachstumsstark. Dank der starken Wachstumsraten 2016 erzielte der Urvater der SUVs, die G-Klasse, einen neuen Absatzrekord mit knapp 20.000 verkauften Einheiten innerhalb eines Jahres.

"Jahr der Dream Cars": zweistelliges Wachstum dank neuer Modelle
Im Jahr der Dream Cars bei Mercedes-Benz wurden rund 140.000 Roadster, Cabrios und Coupés weltweit ausgeliefert (+10,5%). Die Traumwagenfamilie hat neben den überarbeiteten Versionen des SL und SLC im vergangenen Jahr weiteren Zuwachs bekommen. Das C-Klasse Cabriolet ist das neue Einstiegsmodell in die Cabrio-Welt von Mercedes-Benz und das S-Klasse Cabriolet der erste offene Luxus-Viersitzer von Mercedes-Benz seit 1971.
Noch mehr Luxus und Exklusivität bringt das erste Cabriolet der Marke Mercedes-Maybach: 2017 kommt es in limitierter Auflage in den Handel. In diesem Jahr wird außerdem das neue E-Klasse Coupé eingeführt, das in Detroit seine Weltpremiere hat.

V-Klasse: Absatz wächst um rund 50%
Auch im zweiten vollen Verkaufsjahr war die Nachfrage nach der V-Klasse von Mercedes-Benz ungebrochen hoch. Von der Großraumlimousine gingen 46.695 Fahrzeuge an Kunden weltweit, eine Steigerung von 48,2% und ein neuer Bestwert. Seit Frühjahr 2016 ist die V-Klasse auch in China erfolgreich in den Markt gestartet. Der Achtsitzer von Mercedes-Benz wird vor Ort für den chinesischen Markt produziert.

Rekordjahr für Mercedes-AMG: Rund 100.000 Auslieferungen und über 40% Wachstum
Mercedes-AMG ist auch im Gesamtjahr 2016 deutlich gewachsen und hat mit 44,1% Wachstum das bisher beste Vorjahr nochmals deutlich übertroffen. Mit 99.235 ausgelieferten Fahrzeugen setzt die Sportwagen- und Performance-Marke von Mercedes-Benz, die 2017 ihr 50-jähriges Jubiläum feiert, ihre erfolgreiche Unternehmensgeschichte fort. Damit hat sich innerhalb der letzten drei Jahre der Absatz von Mercedes-AMG mehr als verdreifacht. 2016 erfolgte die größte Modell-Offensive in der Geschichte von AMG: Das Produktportfolio wurde um mehr als zehn Modelle erweitert. Vor allem für die 43er Modelle und die Kompaktfahrzeuge begeisterten sich viele Kunden weltweit. Die absatzstärksten Märkte für AMG-Fahrzeuge waren 2016 erneut die USA, Deutschland und China.
Mit dem Mercedes-AMG GT R und den beiden offenen Varianten AMG GT Roadster und AMG GT C Roadster konnte AMG 2016 die eigenentwickelte GT-Baureihe um besonders dynamische Modelle erweitern. Alle drei Modelle sind seit Ende 2016 bestellbar und werden ab diesem Frühjahr ausgeliefert.

smart erzielt besten Jahresabsatz aller Zeiten
Die Marke smart hat ihren Absatz in den vergangenen zwölf Monaten auf 144.479 Einheiten gesteigert, ein Plus von 21%. Damit wurden in einem Jahr mehr smart fortwo und forfour verkauft als je zuvor. Deutschland und Italien waren erneut die größten Märkte für den Stadtflitzer. In seinem drittgrößten Markt China ist der Absatz der smart Modelle 2016 um 60% gestiegen. Seit März 2016 ist das neue smart cabrio verfügbar und ergänzt damit die aktuelle smart-Generation. Mit der Einführung der elektrischen Varianten der smart Modelle im Frühjahr dieses Jahres wird smart der einzige Hersteller sein, der alle Modelle sowohl mit Verbrenner als auch voll batterieelektrisch anbieten wird.

20.12.2016 Daimler Financial Portfolio über 125 Mrd. EUR

Daimler Financial Services steuert auf ein Rekordjahr 2016 zu. In den ersten elf Monaten des Jahres schloss das Unternehmen rund 1,5 Millionen neue Finanzierungsverträge ab – neun Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Klaus Entenmann, Vorstandsvorsitzender der Daimler Financial Services AG: „Bereits jeder zweite Neuwagen von Daimler wird über uns finanziert oder verleast. Für das Gesamtjahr 2016 rechnen wir mit Bestmarken bei Neugeschäft, Vertragsvolumen und Ergebnis."

Daimler Financial Services steigert den Vertragsbestand erstmals auf über vier Millionen Automobile: „Die Vier-Millionen-Marke markiert einen wichtigen Meilenstein. 2017 setzen wir unseren Wachstumskurs fort. Wir werden weiter in digitale und vernetzte Mobilitätslösungen investieren und uns nachhaltig als führender Finanz- und Mobilitätsdienstleister positionieren“, so Entenmanns Ausblick nach einem erfolgreichen Jahr 2016. Der Wert aller weltweit finanzierten oder verleasten Pkw, Transporter, Lastkraftwagen und Busse übertraf erstmals die 125-Milliarden-Euro-Grenze. Damit stieg das Vertragsvolumen gegenüber dem Jahresende 2015 um fast zehn Milliarden Euro. Begünstigt wurde diese Entwicklung durch starke Zuwächse in Europa (plus 8%) und China (plus 19%). Unterm Strich verdiente das Unternehmen in den ersten drei Quartalen über 1,3 Milliarden Euro (plus 9 Prozent).

Milliarden-Investition ins Flottenmanagement
2016 stand im Zeichen strategischer Investitionen. Für rund 1,1 Milliarden Euro übernahm Daimler Financial Services Anfang Dezember den niederländischen Flottenmanagement-Anbieter Athlon und wird das eigene Flottengeschäft in die Marke einbringen. Das Unternehmen ist mit insgesamt über 350.000 Fahrzeugen ein führender Player im europäischen Fuhrparkmanagement-Geschäft. Die ebenfalls von Daimler Financial Services betriebene Taxi-App mytaxi wurde im Juli mit der britischen Hailo-App fusioniert; durch den Zusammenschluss entstand das führende Taxi-Netzwerk in Europa (aktiv in 9 Ländern). Weitere Investments wie etwa in das Berliner Startup Blacklane unterstreichen die strategische Bedeutung von digitalen Mobilitätsdienstleistungen. Entenmann: „‚Mobility at your fingertips‘ – so intuitiv und einfach wie die Bedienung eines Smartphones wollen wir für unsere Kunden die Mobilität machen.“

Erstmals unter Top 5 bei ‘Great Place To Work'
Weltweit arbeiten 10.778 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Daimler Financial Services (plus 803 gegenüber Ende 2015). Das Unternehmen hat es im Oktober auf die Liste der 25 besten Arbeitgeber der Welt geschafft: Im Ranking des Great Place to Work-Instituts belegt das Unternehmen Platz 5. Die Platzierung ist das Ergebnis einer anonymen Mitarbeiterbefragung sowie einer Bewertung der Personal- und Führungsarbeit durch das GPTW-Institut. An der Befragung hatten insgesamt rund sieben Millionen Mitarbeiter von über 4.100 Unternehmen weltweit teilgenommen.

06.12.2016 Mercedes überschreitet im Nov 2015er Absatz

Mercedes-Benz hat im November die Verkäufe um 12,7% auf 182.602 Fahrzeuge gesteigert und damit den 45. Rekordmonat in Folge eingefahren. Besonders absatzstark mit einem Wachstum von rund 40% waren im vergangenen Monat die neue E-Klasse Limousine und das T-Modell, die einen neuen Bestwert verbuchen konnten. Mit mehr als 1.893.000 ausgelieferten Fahrzeugen seit Jahresbeginn wurde der Jahresabsatz von Mercedes-Benz aus 2015 bereits nach elf Monaten übertroffen.

Auch kurz vor Jahresende hält Mercedes-Benz das Tempo hoch und hat seine Verkäufe im November erneut zweistellig gesteigert. 182.602 Fahrzeuge mit dem Stern sind an Kunden weltweit ausgeliefert worden (+12,7%). Von Januar bis November stieg der Absatz um 11,8% auf 1.893.619 Einheiten – damit hat Mercedes-Benz bereits nach elf Monaten mehr Fahrzeuge verkauft als im Gesamtjahr 2015. Im vergangenen Monat war Mercedes-Benz die zulassungsstärkte Premiummarke unter den Automobilherstellern in Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Österreich, Japan, Taiwan, den USA, Kanada und Mexiko.

Absatz Mercedes-Benz nach Regionen und Märkten
Der Absatz von Mercedes-Benz in Europa stieg um 16,7% auf 78.797 Einheiten - nie zuvor wurden in einem November so viele Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, wie in diesem Jahr. In Deutschland stieg die Nachfrage nach Fahrzeugen von Mercedes-Benz im vergangenen Monat auf 25.599 Einheiten (+7,2%). Dank zweistelligem Wachstum im November wurden in Großbritannien, Frankreich, Spanien und Belgien neue Bestwerte erzielt.

In der Region Asien-Pazifik sind im November 63.918 Fahrzeuge von Mercedes-Benz an Kunden übergeben worden – ein Plus von 14,7% und ein neuer Bestwert. Vor allem die neue E-Klasse und die SUVs waren dort stark nachgefragt und konnten im November neue Höchstwerte verbuchen. In China wurden im vergangenen Monat 42.310 Fahrzeuge mit dem Stern ausgeliefert (+16,5%), mehr als je zuvor in einem November.

Die Verkäufe in der NAFTA-Region konnten im November um 3,1% gesteigert werden; 35.168 Kunden nahmen hier ihren neuen Mercedes-Benz in Empfang. 30.363 Fahrzeuge mit dem Stern gingen dabei an Kunden in den USA (+1,1%). Mit einem Wachstum von rund 40% konnte Mercedes-Benz im vergangenen Monat in Mexiko einen neuen Verkaufsrekord erzielen.

Weitere Details zu den MBUSA Sales siehe Datei (seit Februar 2016 hat MBUSA die CLS Verkäufe mit der E-Klasse zusammengefasst):
Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und MB Vans (Sprinter und Vito)

Absatz Mercedes-Benz nach Modellen
Die Beliebtheit der C-Klasse ist nach wie vor hoch: Im November waren die C-Klasse Limousine und das T-Modell die meistverkauften Fahrzeuge von Mercedes-Benz. Seit Markteinführung der aktuellen Generation in 2014 konnten bereits eine Million C-Klasse Limousinen und T-Modelle weltweit ausgeliefert werden. Die E-Klasse, die intelligenteste Business Limousine der Welt, war im vergangenen Monat so nachgefragt, wie noch nie in einem November zuvor. 26.915 E-Klasse Limousinen und T-Modelle gingen im vergangenen Monat in Kundenhand über, ein Plus von 38,6%.

Mercedes-Benz ist mit den SUVs weiter auf Erfolgskurs: Im November wurden 61.266 Einheiten in diesem Segment verkauft und ein neuer Absatzrekord erzielt (+17,5%). Besonders hoch war der Zuwachs im vergangenen Monat beim GLC.

smart
Vom smart fortwo und forfour wurden im November 12.565 Fahrzeuge in Kundenhand übergeben, eine Steigerung von 15,9%. Sowohl in Europa, in Asien-Pazifik als auch in der NAFTA-Region lag der Absatz des smart fortwo und forfour über dem Novemberabsatz aus dem Vorjahr. Das stärkste Wachstum erzielte smart in China, wo sich die Verkäufe im vergangenen Monat mehr als verdoppelten. Im November wurde der 100.000ste smart in China ausgeliefert.

05.12.2016 25 Jahre Mercedes Werk Rastatt


Das Mercedes-Benz Werk Rastatt feiert im Jahr 2017 sein 25-jähriges Jubiläum und lädt zu zahlreichen Veranstaltungen ein. In Rastatt wurde zunächst die E-Klasse produziert. Im Jahr 1997 startete die A-Klasse und die Erfolgsgeschichte der Kompaktwagen von Mercedes-Benz begann. Der Standort Rastatt ist heute das Kompetenzzentrum im weltweiten Produktionsverbund für Kompaktfahrzeuge von Mercedes-Benz.

Veranstaltungen im Jubiläumsjahr
Das Werk Rastatt ist mit der Region und den Menschen eng verzahnt. Viele Mitarbeiter des Werks stammen aus der Region und es gibt zahlreiche Berührpunkte. Zum 25-jährigen Werksjubiläum lädt das Mercedes-Benz Werk Rastatt zu zahlreichen Veranstaltungen im Jahr 2017 ein und bedankt sich damit bei den Menschen aus der Region. Die Besucher können sich im Jubiläumsjahr auf unterhaltsame Events freuen. Von Januar bis Dezember 2017 stehen Aktionen im und um das Werk für jeden Geschmack und jedes Alter auf dem Programm.

Den Beginn des Jubiläumsjahrs leitet die sogenannte ‚ A-Music-Night‘ am 21. Januar 2017 ein. Zusammen mit der SWR Big Band lässt Curtis Stigers das Programm rund um Frank Sinatra aus dem legendären Sands-Kasino in Las Vegas wieder aufleben. Ticketpreis 34 Euro.

Unter dem Motto „Create your star!“ können Kreative vom 2. bis 3. März 2017 zusammen mit dem Graffiti-Künstler René Sulzer einer Mercedes-Benz A-Klasse - passend zu „25 Jahre“ - ein neues Lackkleid verpassen. Die neu gestaltete A-Klasse wird im Jubiläumsjahr bei zahlreichen Gelegenheiten präsentiert. Der Ticketpreis für den zweitägigen Workshop beträgt 25 Euro inkl. Verpflegung.

Sportbegeisterte können am 5. März 2017 am 27. Internationalen Volkslauf rund um das Mercedes-Benz Werk Rastatt teilnehmen. Alle Infos und Anmeldung unter: www.laufwelt.de/veranstaltungen

Detaillierte Einblicke in die Rastatter Kompaktwagen-Fertigung erhalten Besucher der Erlebnis-Werkführungen, die im gesamten Jubiläumsjahr zu verschiedenen Terminen angeboten werden.

Den Höhepunkt des Jubiläumsjahrs bilden die Veranstaltungen ‚ A-Rock-Night‘ und ‚A-Comedy-Night’ mit bekannten Künstlern aus der Region. Am 2. September 2017 rockt der bekannte Sänger Mark Forster auf der neuen Eventfläche des A-Rock Offroad-Parcours. Mit dabei sind auch die Band Söhne Mannheims. Seit über 20 Jahren mischen sie die deutsche Musiklandschaft auf und haben sich durch ihre Hits und energiegeladenen Live-Performances eine treue Fangemeinde erspielt. Am 3. September zeigt der Mannheimer Comedian Bülent Ceylan sein Best-of-Programm inklusive Auszügen aus seinem neuen Programm „ Kronk“. Durch die Unterstützung des Mercedes-Benz Werks Rastatt können für die Veranstaltungen vergünstigte Jubiläumspreise ab 25 Euro zuzüglich Gebühren angeboten werden.

Tickets und Informationen zu weiteren Veranstaltungen können - sofern nicht anders angegeben - ab 8. Dezember 2016 online unter www.mercedes-benz.de/veranstaltungen oder über alle bundesweiten Reservix-Vorverkaufsstellen bestellt und abgerufen werden. Telefonisch ist das Kundencenter von Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 16.00 Uhr unter der Nummer 07222/9123388 erreichbar.

Gegenwart und Geschichte des Mercedes-Benz Werk Rastatt
Im Jahr 2012 lief die erste A-Klasse der aktuellen Generation vom Band. Ein Jahr später wurde das Produktionsprogramm in Rastatt um den kompakten SUV GLA erweitert. Im Jahr 2014 folgte mit der B-Klasse Electric Drive das erste reine Elektrofahrzeug von Mercedes-Benz. Seit der Einführung der aktuellen Kompaktwagenmodelle wird die Marke Mercedes-Benz spürbar jünger. Das Durchschnittsalter der europäischen Fahrer der aktuellen A-Klasse-Generation liegt heute mehr als zehn Jahre unter dem der Vorgängerbaureihe. Rund jeder zweite Fahrer eines Mercedes-Benz der A- oder B-Klasse oder eines GLA, CLA oder CLA Shooting Brakes in Deutschland und Westeuropa fuhr vorher ein Wettbewerber-Fahrzeug. Die Eroberungsrate der A-Klasse lag in Westeuropa sogar bei rund 70 Prozent. Im globalen Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz ist Rastatt das Lead-Werk für die Kompaktwagen-Fertigung weltweit und wird ab 2018 auch die Fahrzeuge der nächsten Kompaktwagengeneration produzieren. Bis 2020 investiert die Daimler AG in die technologische Weiterentwicklung sowie in den Ausbau der Produktion am Standort rund eine Milliarde Euro. Als Kompetenzzentrum für die Kompaktwagen übernimmt Rastatt die globale Produktionsplanung und Projektsteuerung (z.B. Werkzeugstrategie, Produktqualität) sowie das globale Qualitäts- und Lieferantenmanagement. Ebenfalls unterstützt das Werk Rastatt den reibungslosen Anlauf in den anderen Werken. Im Jahr 2018 vergrößert das Joint Venture-Produktionswerk COMPAS (Cooperation Manufacturing Plant Aguascalientes) in Aguascalientes in Zentralmexiko den Kompaktwagen-Produktionsverbund von Mercedes-Benz Cars. In dem neuen Werk werden im Jahr 2018 Premium-Kompaktfahrzeuge der nächsten Generation der Marke Mercedes-Benz gebaut.

29.11.2016 Daimler & Co mit gemeinsamen Ladeinfrastruktur

Die BMW Group, Daimler AG, Ford Motor Company und der Volkswagen Konzern mit Audi und Porsche planen ein Joint Venture zur Errichtung des leistungsstärksten Ladenetzes für Elektrofahrzeuge in Europa. Hierzu haben die Partner ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Gemeinsam wollen sie in kurzer Zeit eine beachtliche Zahl an Ladestationen errichten und so die Langstreckentauglichkeit der Elektromobilität deutlich erhöhen - ein wichtiger Schritt, um sie im Massenmarkt zu etablieren.

Die geplante Infrastruktur soll eine Ladeleistung von bis zu 350 kW unterstützen und somit ein wesentlich schnelleres Laden als derzeitige Schnellladenetze ermöglichen. Der Aufbau beginnt in 2017 und im ersten Schritt sind ca. 400 Standorte in Europa geplant. Bis 2020 sollen Kunden Zugang zu Tausenden von Hochleistungsladepunkten haben. Die Ladestationen an Autobahnen und hoch frequentierten Durchgangsstraßen sollen öffentlich zugänglich sein und damit das elektrische Fahren über längere Strecken ermöglichen. Das Laden soll so weiterentwickelt werden, dass es in Zukunft ähnlich bequem funktioniert wie herkömmliches Tanken.

Das Ladenetz soll auf dem Combined Charging System (CCS) Standard basieren und die bestehenden technischen Standards des AC- und DC-Ladens auf die nächste Leistungsstufe gehoben werden, so dass die geplante Infrastruktur DC-Schnellladen mit einer Kapazität von bis zu 350 kW ermöglicht. Für diese Leistung ausgelegte Fahrzeuge können dann im Vergleich zu heutigen Elektrofahrzeugen in einem Bruchteil der Zeit geladen werden. Alle Fahrzeuge, die mit dem CCS Standard ausgerüstet sind, sollen markenunabhängig das Ladenetz nutzen können. Dies soll helfen, die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen in Europa deutlich zu erhöhen.

„Der Durchbruch von E-Mobilität erfordert vor allem zwei Dinge: überzeugende Fahrzeuge und eine flächendeckende Ladeinfrastruktur. Mit unserer neuen Marke EQ starten wir unsere elektrische Produktoffensive:&xnbsp;Bis 2025 wird unser Portfolio mehr als zehn vollelektrische Pkw enthalten. Und zusammen mit unseren Partnern bauen wir jetzt die leistungsfähigste Ladeinfrastruktur in Europa auf“, sagt Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars.&xnbsp;„Die Verfügbarkeit von Schnellladesäulen ermöglicht erstmals Langstrecken-E-Mobilität und wird dazu beitragen, dass sich immer mehr Kunden für ein Elektrofahrzeug entscheiden.“

Mit den geplanten Investitionen in den Aufbau des Netzes unterstreichen die beteiligten Automobilhersteller ihre Überzeugung von der Elektromobilität. Die Gründungspartner BMW Group, Daimler AG, Ford Motor Company und der Volkswagen Konzern wollen sich zu gleichen Teilen an dem Joint Venture beteiligen. Weitere Automobilhersteller sind eingeladen, sich an dem Ladenetz zu beteiligen und zu bequemen Ladelösungen beizutragen. Darüber hinaus ist das Joint Venture offen für die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern.

Die Gründung des Joint Ventures steht noch unter dem Vorbehalt der Unterzeichnung eines Joint Venture Vertrages und der Fusionsfreigabe in verschiedenen Jurisdiktionen.

16.11.2016 Mercedes & smart auf der LA Auto Show 2016

Daimler zeigt auf der LA Autoshow die folgenden Fahrzeuge:

smart fortwo coupé & cabrio als electric drive für die USA
Mercedes E 63 AMG S 4matic+ mit bis zu 612 PS
Mercedes-Maybach S 650 Cabrio mit V12 BiTurbo und 630 PS
AMG GT Roadster
AMG GT R (Coupé)
Zum Livestream am 16.11.2016 um 19.50 Uhr geht es hier

07.11.2016 Mercedes mit Rekordabsatz im Oktober 16

Mercedes-Benz hatte einen erfolgreichen Start in das vierte Quartal: Im Oktober stieg der Absatz um 11,5% auf 173.096 Einheiten; seit Jahresbeginn gingen bereits 1.711.017 Fahrzeuge in Kundenhand über (+11,7%). Damit hat das Stuttgarter Unternehmen mit dem Stern sowohl im als auch per Oktober jeweils einen neuen Bestwert erzielt. Im vergangenen Monat hatte Mercedes-Benz die Marktführerschaft unter den Premiumherstellern in Deutschland, Italien, Spanien, der Schweiz, Japan, Taiwan und den USA inne.

Ola Källenius, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb: „Mercedes-Benz ist mit zweistelligem Wachstum und dem 44. Rekordmonat in Folge erfolgreich in das vierte Quartal gestartet. In China haben wir schon jetzt mit mehr als 387.000 verkauften Fahrzeugen seit Jahresbeginn den Gesamtjahresabsatz aus dem Vorjahr übertroffen.“

Absatz Mercedes-Benz nach Regionen und Märkten
Im vergangenen Monat stieg der Absatz in Europa auf 71.635 Einheiten, ein Plus von 9,6% und ein neuer Bestwert im Oktober. Auf dem Heimatmarkt Deutschland wurden rund 24.000 Fahrzeuge mit dem Stern an Kunden ausgeliefert. Ein besonders starkes Wachstum von über 20% erzielte Mercedes-Benz zu Beginn des vierten Quartals in Frankreich, Italien, Belgien und der Schweiz.

Die Verkäufe in Asien-Pazifik lagen im Oktober mit 63.771 Fahrzeugen von Mercedes-Benz und einem Plus von 23,8% deutlich über dem bisher besten Oktoberabsatz aus dem Vorjahr. Im größten Einzelmarkt China führte die hohe Nachfrage nach Fahrzeugen mit dem Stern von Januar bis Oktober zu einem Absatzanstieg auf 387.015 Einheiten (+29,3%). Damit hat Mercedes-Benz im Reich der Mitte bereits im vergangenen Monat den Gesamtabsatz aus dem Vorjahr übertroffen. In der NAFTA Region nahmen im Oktober 32.906 Kunden ihr neues Fahrzeug mit dem Stern in Empfang. In den USA lagen die Verkäufe von Mercedes-Benz bei 28.659 Einheiten. In Mexiko stieg die Nachfrage auf einen neuen Bestwert – nie zuvor wurden dort in einem Oktober so viele Fahrzeuge von Mercedes-Benz an Kunden übergeben, wie in diesem Jahr.

Weitere Details zu den MBUSA Sales siehe Datei (seit Februar 2016 hat MBUSA die CLS Verkäufe mit der E-Klasse zusammengefasst):
Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und MB Vans (Sprinter und Vito)

Absatz Mercedes-Benz nach Modellen
Seit Jahresbeginn wurden mehr als eine halbe Million A-, oder B-Klassen, CLA, CLA Shooting Brake oder GLA an Kunden weltweit ausgeliefert (529.127 Einheiten, +10,8%). Nie zuvor war die Nachfrage nach diesen Modellen von Januar bis Oktober höher. Mit der Markteinführung der A-Klasse 1997 begann die Erfolgsgeschichte der Kompaktwagen von Mercedes-Benz. Seitdem konnten inzwischen mehr als 5 Millionen Kunden ihren Kompaktwagen in Empfang nehmen.

Im Jahr der E-Klasse wurden vergangenen Monat 25.136 Einheiten der Limousine und des T-Modells weltweit ausgeliefert (+34,6%). Das neue E-Klasse T-Modell ist im Oktober erfolgreich in seiner absatzstärksten Region Europa angelaufen.

Die S-Klasse Limousine von Mercedes-Benz ist seit Jahresbeginn weiterhin die meistverkaufte Luxuslimousine der Welt. Das Flaggschiff von Mercedes-Benz wurde vergangenen Monat vor allem in China nachgefragt.

smart
Die Marke smart hat im Oktober weltweit 11.510 Fahrzeuge an Kunden übergeben (+9,4%). Besonders beliebt waren der smart fortwo und forfour in China; dort konnten im vergangenen Monat die Verkäufe mehr als verdoppelt und ein neuer Bestwert im Oktober verbucht werden.

21.10.2016 Daimler Ergebnis 3Q16

Konzernabsatz mit 754.100 Einheiten 5% über Vorjahr
• Umsatzanstieg um 4% auf 38,6 Mrd. €
• Konzern-EBIT steigt deutlich auf 4.037 (i. V. 3.661) Mio. €
• Konzern-EBIT bereinigt um Sonderfaktoren mit 4.010 (i. V. 3.657) Mio. € auf bisher höchstem Stand
• Konzernergebnis von 2.726 (i. V. 2.415) Mio. €
• Free Cash Flow im Industriegeschäft trotz Sonderbelastung auf gutem Niveau
• Für Gesamtjahr 2016 leichter Anstieg beim Absatz und Umsatz auf Vorjahresniveau erwartet
• Konzern-EBIT bereinigt um Sonderfaktoren weiter leicht über dem Niveau des Vorjahres erwartet
• Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: „Daimler hat im dritten Quartal wieder Rekordergebnisse eingefahren. Wir werden das Jahr 2016 zu einem weiteren erfolgreichen Jahr für Daimler machen.“
• Bodo Uebber, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Finance & Controlling und Daimler Financial Services: „Wir wachsen nachhaltig und profitabel. Daimler ist trotz volatiler Absatz- und Finanzmärkte weiterhin gut unterwegs, die Ergebnisprognosen für das laufende Jahr zu erreichen.“

Die Daimler AG hat das dritte Quartal mit Bestwerten beim Absatz sowie dem um Sonderfaktoren bereinigten EBIT abgeschlossen und damit den Erfolgskurs weiter fortgesetzt. Im dritten Quartal 2016 setzte Daimler weltweit mit 754.100 Pkw und Nutzfahrzeugen so viel wie nie zuvor in einem dritten Quartal ab und übertraf das Vorjahresniveau um 5%. In den ersten neun Monaten des Jahres stieg der Absatz des Konzerns um 6% auf 2,2 Mio. Fahrzeuge. Der Konzernumsatz erreichte im Berichtsquartal 38,6 Mrd. € und lag damit um 4% über dem Vorjahreswert. Bereinigt um Wechselkursveränderungen betrug der Umsatzanstieg 3%.

Das Unternehmen erzielte im dritten Quartal 2016 ein Konzern-EBIT von 4.037 Mio. € und konnte damit den Vorjahreswert von 3.661 Mio. € deutlich übertreffen. Das um Sonderfaktoren bereinigte Konzern-EBIT erreichte mit 4.010 (i. V. 3.657) Mio. € erneut einen Bestwert. Das Konzernergebnis verbesserte sich auf 2.726 (i. V. 2.415) Mio. €. Der Anteil der Aktionäre der Daimler AG am Konzernergebnis erhöhte sich auf 2.595 (i. V. 2.385) Mio. €; dies führte zu einem Anstieg des Ergebnisses je Aktie auf 2,43 (i. V. 2,23) €.

„Daimler hat im dritten Quartal wieder Rekordergebnisse eingefahren. Damit stellen wir erneut unter Beweis, dass unsere eingeschlagene Strategie richtig ist. Wir werden unseren Kurs konsequent fortsetzen“, sagte Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars. „Unsere attraktiven Produkte und innovativen Dienstleistungen verleihen uns Rückenwind. Diesen nutzen wir dazu, um die großen Potenziale der Elektromobilität zu erschließen. Mit unserer neuen Produktmarke EQ haben wir eine wichtige Grundlage gelegt, um auch mit elektrischen Antrieben ganz vorn zu fahren. Doch zunächst werden wir das Jahr 2016 zu einem weiteren erfolgreichen Jahr für Daimler machen.“

Das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars konnte insbesondere durch das Absatzwachstum des SUV-Segments und den Markterfolg der neuen E-Klasse das EBIT deutlich steigern. Auch das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Vans realisierte infolge höherer Umsatzvolumina eine deutliche Ergebnisverbesserung. Dagegen konnten Daimler Trucks und Daimler Buses das hohe Ergebnis des Vorjahresquartals unter anderem aufgrund der stark rückläufigen Absatzentwicklungen in einigen Kernmärkten nicht erreichen. Bei Daimler Financial Services führte insbesondere das gestiegene Vertragsvolumen zu einem deutlichen Anstieg des Ergebnisses. Wechselkurseffekte wirkten sich in Summe positiv auf das operative Ergebnis aus.

„Aufgrund unserer weltweiten Aufstellung, unserer attraktiven Produkte und vor allem unserer hoch motivierten Mitarbeiter wachsen wir nachhaltig und profitabel. Daimler ist trotz volatiler Absatz- und Finanzmärkte weiterhin gut unterwegs, die Ergebnisprognosen für das laufende Jahr zu erreichen“, sagte Bodo Uebber, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Finance & Controlling und Daimler Financial Services. „Mit unserer starken Bilanz haben wir eine sehr gute Basis, um umfassend in die Zukunftsthemen der Digitalisierung und Elektrifizierung zu investieren. Trotz unserer finanziellen Stärke müssen wir auch weiterhin fokussiert und diszipliniert bleiben. Eine der großen Herausforderungen für die Automobilindustrie wird sein , die Budgets nicht nur für das laufende Geschäft, sondern auch im Hinblick auf die strukturellen technologischen Entwicklungen zu optimieren und zu priorisieren.“

Der Absatz von Mercedes-Benz Cars stieg im dritten Quartal 2016 um 11% auf 565.600 Einheiten. Der Pkw-Bereich konnte somit im zurückliegenden Quartal wiederholt einen Bestwert verbuchen. In Europa erzielte Mercedes-Benz Cars ebenfalls einen Bestwert und setzte 12% mehr Fahrzeuge ab als im Vorjahreszeitraum. Zweistelliges Wachstum konnte in Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Belgien erzielt werden. In Deutschland wurden 8% mehr Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und smart verkauft. In China stiegen die Verkäufe um 20% auf einen Rekordwert. Auch in Japan (+8%), Südkorea (+40%), Australien (+8%) und Taiwan (+13%) wurden Bestwerte erzielt. In der NAFTA-Region war der Absatz so hoch wie nie zuvor in einem dritten Quartal. In den USA stiegen die Verkäufe von Juli bis September um 2%.

Der Umsatz des größten Geschäftsfelds nahm im dritten Quartal um 12% zu und erreichte mit 23,3 Mrd. € einen Bestwert. Das EBIT von Mercedes-Benz Cars stieg deutlich und erreichte mit 2.746 (i. V. 2.183) Mio. € ebenfalls einen Bestwert. Die Umsatzrendite stieg entsprechend auf 11,8 (i. V. 10,5)%. Die sehr positive Ergebnisentwicklung war vor allem durch das Absatzwachstum im SUV-Segment und durch die neue E-Klasse geprägt. Eine günstige Wechselkursentwicklung sowie eine verbesserte Preisdurchsetzung beeinflussten das EBIT zusätzlich positiv. Gegenläufige Effekte entstanden durch Vorleistungen für neue Technologien und Fahrzeuge.

07.10.2016 Mercedes mit Rekordabsatz im September 16

Mercedes-Benz hat im September 211.286 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert (+12,1%), so viele wie nie zuvor in einem Monat. Damit beendet Mercedes-Benz das dritte Quartal als bisher absatzstärkstes Quartal. In den drei Kernregionen Europa, Asien-Pazifik und NAFTA wurden im und per September sowie im dritten Quartal neue Absatzrekorde erzielt. Im vergangenen Monat waren die SUVs und die E-Klasse besonders absatzstark. Bei smart gab es ein Jubiläum von mehr als zwei Millionen verkauften Fahrzeugen seit 1998 zu feiern.&xnbsp;

Erstmals wurde die Marke von 200.000 Einheiten in einem Monat überschritten. Von Juli bis September konnte mit 531.302 verkauften Einheiten der bisher stärkste Quartalsabsatz erzielt werden (+11,2%). Seit Jahresbeginn stiegen die Verkäufe von Mercedes-Benz zweistellig auf einen Rekordwert von mehr als 1,5 Millionen Fahrzeuge (1.537.921 Einheiten, +11,7%). Im vergangenen Monat war Mercedes-Benz Marktführer unter den Premiumherstellern in Deutschland, Frankreich, Spanien, Portugal, Schweiz, Japan, Taiwan, USA, Kanada und Mexiko.

„Im September haben wir einen Hattrick erzielt - bester Monat mit erstmals über 200.000 verkauften Einheiten, bestes Quartal und die besten ersten neun Monate für Mercedes-Benz“, so Ola Källenius, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb. „Mit dem E-Klasse T-Modell, der Langversion der E-Klasse Limousine, dem C-Klasse Cabrio und dem GLC Coupé haben wir auch im September unsere Produktoffensive fortgesetzt.“&xnbsp;

Absatz Mercedes-Benz nach Regionen und Märkten
In Europa konnte der Absatz im vergangenen Monat um 15% auf 98.877 Einheiten gesteigert werden – ein neuer Absatzrekord im September. Besonders wachstumsstark waren dort die E-Klasse Limousine und die Dream Cars von Mercedes-Benz. Auf dem Heimatmarkt in Deutschland wurden mit 27.640 Einheiten 17,1% mehr Fahrzeuge mit dem Stern abgesetzt als im Vorjahresmonat. Weiterhin nachhaltiges und zweistelliges Wachstum erzielte Mercedes-Benz im September in Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Belgien.

Mercedes-Benz hat die Verkäufe in Asien-Pazifik im September um 15,9% gesteigert und 72.670 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, so viele wie nie zuvor in einem September. Mit zweistelligen Wachstumsraten war der Absatz im vergangenen Monat in Taiwan, Südkorea und Malaysia besonders stark. In China stieg die Nachfrage nach den Fahrzeugen mit dem Stern im September auf einen neuen Bestwert von 46.443 Einheiten (+20,1%); seit Jahresbeginn konnten bereits mehr als 344.791 Einheiten im Reich der Mitte abgesetzt werden (+29,5%), mehr als je zuvor in den ersten neun Monaten eines Jahres.
Die Verkäufe von Mercedes-Benz lagen in der NAFTA-Region bei einem Höchstwert von 34.488 Einheiten im September, ein Plus von 2,9% gegenüber dem Vorjahresmonat. In den USA konnte ein neuer Bestwert erzielt und 29.500 Fahrzeuge mit dem Stern an Kunden übergeben werden (+1,7%). Weitere Details zu den MBUSA Sales siehe Datei (seit Februar 2016 hat MBUSA die CLS Verkäufe mit der E-Klasse zusammengefasst):
Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und MB Vans (Sprinter und Vito)
In Mexiko übertraf Mercedes-Benz im vergangenen Monat den bisher besten Septemberabsatz aus dem Vorjahr um fast 50%.

Absatz Mercedes-Benz nach Modellen
Die neue E-Klasse kommt hervorragend bei den Kunden an: Der Absatz der E-Klasse Limousine und des T-Modells kletterte auf 27.955 Einheiten, ein Plus von 20,1% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Nach der erfolgreichen Markteinführung der E-Klasse Limousine steht ab sofort auch das T-Modell in Deutschland und die Langversion der Limousine in China bei den Händlern. Zudem wird seit September die E-Klasse Limousine als Plug-in-Hybrid an Kunden ausgeliefert: Der E 350 e ist das siebte Plug-in-Hybrid Modell im aktuellen Produktportfolio von Mercedes-Benz.

Der Absatz der SUVs von Mercedes-Benz lag im September über dem bisher besten Vorjahreswert. Weltweit nahmen 68.197 Kunden ihren neuen SUV in Empfang (+26,8%). Im laufenden Jahr stieg der Absatz auf 520.321 Einheiten (+42,2%) und liegt damit bereits nach neun Monaten auf dem Niveau des Gesamtjahres 2015. Seit September sind die „glorreichen Sieben“ vollzählig auf dem Markt erhältlich: Neben GLA, GLC, GLE, GLE Coupé, GLS und G-Klasse steht das neue GLC Coupé jetzt bei den Händlern.

Im Jahr der Dream Cars konnte Mercedes-Benz den Absatz seiner Traumwagen im September um 32,8% erhöhen. Mehr als 15.000 Coupés, Roadster und Cabrios mit dem Stern wurden von ihren neuen Besitzern in Empfang genommen. Jüngstes Mitglied der Open-Air-Familie ist das erste Cabriolet auf der Basis der C-Klasse, das seit vergangenem Monat ausgeliefert wird.

smart
Vergangenen Monat feierte die Marke smart ein Absatzjubiläum: Von den agilen Stadtautos wurden seit Markteinführung 1998 zwei Millionen Fahrzeuge ausgeliefert. Und auch im September waren die Stadtflitzer weiterhin beliebt. Von den smart Modellen wurden ein Drittel mehr Fahrzeuge verkauft, als im Vorjahresmonat: 13.987 Kunden nahmen ihren neuen smart fortwo oder forfour in Empfang (+36,5%). Auf dem Automobilsalon in Paris hatte die neue Generation des smart electric drive ihre Weltpremiere, die in Zukunft als fortwo, fortwo cabrio und forfour vollelektrisch erhältlich ist. smart ist damit künftig die einzige Marke, die ihre komplette Modellpalette sowohl mit Benzinmotoren als auch mit Elektromotoren anbietet.

30.09.2016 Aktueller Stand: Partnerschaft Daimler / Renault-Nissan

EV-Versionen des neuen smart fortwo, smart cabrio und smart forfour:
Die neuen smart-Modelle und der Renault Twingo waren die ersten Fahrzeuge, die auf einer gemeinsamen Plattform von Daimler und der Renault-Nissan Allianz gebaut wurden. Eingeführt im Jahr 2014, wird der smart fortwo im smart-Werk in Hambach, Frankreich, gefertigt, während der Twingo und der smart forfour in Renaults Werk im slowenischen Novo Mesto vom Band laufen. Die Kundenreaktion auf alle drei Modelle war von Anfang an sehr positiv. Das Projekt wurde daher, wie zuvor von den beiden Konzernchefs angekündigt, weiter ausgebaut. Die EV-Versionen des smart fortwo, smart cabrio und smart forfour (Stromverbrauch kombiniert: 13,1 - 12,9 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km) werden auf dem Automobilsalon in Paris erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die neuen Motoren werden im Renault-Werk in Cléon, Frankreich, gebaut. Die Batterie des neuen smart electric drive stammt von der Daimler-Tochter "Deutsche ACCUmotive" in Kamenz (leider mit der gleichen geringen Kapazität wie in der 3. ED-Generation 17,6 kWh).

Das erste gemeinsame Produktionswerk COMPAS entsteht: Daimler und Nissan legten 2015 den Grundstein für ein gemeinsames Produktionswerk in Aguascalientes, Mexiko, in das beide Partner eine Milliarde US$ investieren. Ab 2017 startet dort die Produktion für Premium-Kompaktwagen der nächsten Generation für Infiniti, ab 2018 für Mercedes-Benz. Die Rekrutierung von Personal und die Ausstattung des Werks mit innovativster Technologie haben im Mai 2016 begonnen. Die Bauarbeiten werden 2017 abgeschlossen sein. Im Anschluss startet die Pilot-Produktion für Infiniti-Fahrzeuge. Ein neuer Qualitäts-Evaluations-Standard wird implementiert, um Premium-Qualität zu gewährleisten. Das Werk wird ab 2020 über eine jährliche Produktionskapazität von mehr als 230.000 Einheiten verfügen. Die Fahrzeuge werden auch an anderen Produktionsstandorten von Daimler und Nissan in Europa und China gebaut.

Ausweitung der Kooperation auf mittelgroße Pickups: Im Jahr 2015 kündigten Daimler und Nissan die Entwicklung des ersten Mercedes-Benz Pickup an. Der Pickup wird teilweise die Architektur des neuen Nissan NP300 übernehmen. Der Mercedes-Benz Pickup wird mit einem unverwechselbaren Markengesicht und gänzlich eigenständigem Exterieur- und Interieur-Design antreten. Die Fertigung des Mercedes-Benz Pickup wird im Renault-Werk in Cordoba, Argentinien, und im Nissan-Werk im spanischen Barcelona erfolgen, wo auch der Nissan NP300 Frontier und der Renault Alaskan gebaut werden. Im Oktober wird Mercedes-Benz weitere Einzelheiten zu Design, Strategie und Märkten des neuen Pickup bekanntgeben.

Gemeinsame Motorenfertigung in Nordamerika: Die gemeinsame Motorenproduktion und -entwicklung stellt eine einzigartige Kooperation im Powertrain-Segment für Motoren und Getriebe dar. Das Nissan-Werk Decherd in Tennessee, USA, ist ein Beispiel dieser erfolgreichen gemeinsamen Motorenfertigung. Im Juni 2014 startete die Produktion von 2-Liter-4-Zylinder-Benzinmotoren für Nissan; die Fertigung von Daimler-Motoren folgte im Oktober 2014. Seither hat das Werk ungefähr eine Viertelmillion Motoren produziert. Eine Werkserweiterung wurde Anfang 2016 beschlossen und wird momentan umgesetzt. Das Nissan-Werk in Decherd hat sich zu einer wichtigen Säule im flexiblen globalen Produktionsnetz von Daimler entwickelt (neben der Abdeckung des lokalen Bedarfs exportiert das Werk Motoren an Mercedes-Produktionsstandorte in East London, Südafrika, sowie bearbeitete Komponenten nach Deutschland).

06.09.2016 Absatz: Mercedes mit August-Allzeithoch

Mercedes-Benz hat im August mehr als 156.000 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert - ein Plus von 11,8%. Dazu beigetragen hat vor allem das starke Absatzplus bei den SUVs von rund 40%. Auch dank des zweistelligen Wachstums in der Region Asien-Pazifik und auf dem Heimatmarkt konnte Mercedes-Benz den bisher stärksten August aus dem Vorjahr übertreffen. Im vergangenen Monat gab es zudem zwei Absatzjubiläen: Mehr als vier Millionen SUVs und 15.000 Mercedes-Maybach S-Klassen wurden seit ihrer Markteinführung ausgeliefert.

Seit dreieinhalb Jahren in Folge schreibt Mercedes-Benz Monat für Monat neue Bestwerte. Von Januar bis August stiegen die Auslieferungen um 11,7% auf 1.326.635 Einheiten – so viele wie nie zuvor.
Ola Källenius, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb: „Wir haben bei Mercedes-Benz weltweit bereits mehr als vier Millionen SUVs an Kunden ausgeliefert. Von Jahr zu Jahr steigt deren Beliebtheit. Im August haben die SUVs dank zweistelligem Wachstum zudem wieder maßgeblich zu den Rekordverkäufen von Mercedes-Benz beigetragen.“

Absatz Mercedes-Benz nach Regionen und Märkten
Im August stieg der Absatz in Europa, der größten Region von Mercedes-Benz, auf einen neuen Bestwert von 56.809 Einheiten (+12,9%). Vergangenen Monat war der Anteil der in Deutschland verkauften Fahrzeuge besonders hoch: 23.530 Einheiten gingen an Kunden auf dem Heimatmarkt (+11,9%). Zum Wachstum beigetragen haben vor allem auch die Verkäufe in den Märkten Großbritannien, Italien, Frankreich, Spanien und Belgien, die zweistellig gestiegen sind. In Deutschland, Frankreich, Spanien und Portugal war das Stuttgarter Unternehmen mit dem Stern im August die zulassungsstärkste Premiummarke. Der Absatz von Mercedes-Benz erreichte im August in der Region Asien-Pazifik einen neuen Höchstwert von 61.605 Einheiten (+20,1%). 41.072 Fahrzeuge wurden im vergangenen Monat an Kunden in China ausgeliefert (+25,4%). Im Reich der Mitte, Japan, Südkorea, Australien und Taiwan war der Absatz im August höher, als je zuvor in diesem Monat. Mercedes-Benz war im vergangenen Monat in Japan und Taiwan Marktführer unter den Premiumherstellern. Im vergangenen Monat wurden in der NAFTA-Region 33.033 Einheiten abgesetzt (+1,4%). Nie zuvor gingen in einem August sowohl in der NAFTA-Region, als auch in ihren Einzelmärkten USA, Kanada und Mexiko so viele Fahrzeuge in Kundenhand über. In den USA freuten sich 28.404 neue Besitzer über ihr Fahrzeug mit dem Stern. In Kanada und Mexiko hatte Mercedes-Benz vergangenen Monat die Marktführerschaft unter den Premiumherstellern inne.
Weitere Details zu den MBUSA Sales siehe Datei (seit Februar 2016 hat MBUSA die CLS Verkäufe mit der E-Klasse zusammengefasst):
Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und MB Vans (Sprinter und Vito)
Mit über 4.700 Einheiten ist der GLC in den USA mehr als doppelt so erfolgreich wie im Vorjahr. Dies erklärt auch die langen Lieferzeiten von bis zu 12 Monaten.Abhilfe kommt ab Anfang 2017 wenn in Finnland der Auftragsfertiger Valmet die GLC Produktion unterstützt.
Absatz Mercedes-Benz nach Modellen
Die E-Klasse Limousine und das T-Modell wurden im vergangenen Monat stark nachgefragt. Rund 17.000 Kunden nahmen ihr neues Fahrzeug in Empfang. Damit zählt die E-Klasse weiterhin zu den meistverkauften Fahrzeugen von Mercedes-Benz, obwohl die neue Limousine in ihrem größten Markt China jetzt erst Markteinführung hat und das neue T-Modell noch nicht bei den Händlern steht. Besonders deutlich fiel das Absatzplus im August in Europa und der NAFTA Region aus. Die S-Klasse Limousine ist seit Jahresbeginn weiterhin die meistverkaufte Luxuslimousine der Welt. Auch die Mercedes-Maybach S-Klasse trägt zu diesem Erfolg bei: Seit ihrer Markteinführung im vergangenen Jahr gingen bereits mehr als 15.000 Modelle an Kunden aus aller Welt – nicht zuletzt, weil ihre Entwickler auf den maximalen Komfort einer S-Klasse gepaart mit der Exklusivität von Maybach setzen.

Die Verkäufe der SUVs von Mercedes-Benz erreichten im August einen neuen Höchstwert von 56.286 Einheiten (+39,3%). Besonders beliebt waren im vergangenen Monat der GLA und der GLC. Weltweit haben sich bisher mehr als vier Millionen Kunden für einen SUV von Mercedes-Benz entschieden. Seit 2011 hat sich der Absatz der SUVs mehr als verdoppelt.

smart Die Verkäufe des smart fortwo und forfour sind im August um 20,8% auf 7.631 Einheiten gestiegen. Besonders beliebt war der wendige Stadtflitzer im vergangenen Monat in China, wo seit Juli auch das neue smart cabrio an Kunden ausgeliefert wird. Hier haben sich die Verkäufe der smart Modelle im Vergleich zum Vorjahresmonat nahezu verdreifacht.

05.08.2016 Absatz: Mercedes mit Juli-Allzeithoch


Nach dem besten ersten Halbjahr der Unternehmensgeschichte startet Mercedes-Benz sehr erfolgreich in das dritte Quartal. Im Juli gingen 163.770 Fahrzeuge von Mercedes-Benz an Kunden in aller Welt, ein Plus von 9,4%. Im laufenden Jahr stieg der Absatz auf 1.170.389 Einheiten (+11,7%). Dank der gestiegenen Nachfrage in allen Regionen konnte das Stuttgarter Unternehmen mit dem Stern nicht nur im Juli sondern auch seit Jahresbeginn jeweils einen neuen Verkaufsbestwert aufstellen. Ola Källenius, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb: „Das Jahr der E-Klasse und der Dream Cars läuft für uns bisher sehr erfolgreich. Die neue E-Klasse Limousine kommt hervorragend bei den Kunden an. Von den Dream Cars haben wir im Juli rund 12.000 Fahrzeuge an unsere Kunden ausgeliefert. Unsere neuen Modelle stärken die Marke Mercedes-Benz und treiben gleichzeitig die Verjüngung der Produktpalette weiter voran.“

Der Absatz in Europa stieg im Juli auf 68.990 Einheiten (+6,2%). Damit wurden seit Jahresbeginn bereits mehr als eine halbe Million Fahrzeuge in der größten Absatzregion von Mercedes-Benz ausgeliefert (+12,3%). Dazu beigetragen hat vor allem das zweistellige Wachstum per Juli in den größten Märkten Großbritannien, Italien, Frankreich und Spanien. Zudem gingen rund ein Drittel aller in Europa verkauften Fahrzeuge an Kunden aus Deutschland: der Absatz in den ersten sieben Monaten lag hier bei 167.299 Einheiten (+6,9%). Auf dem Heimatmarkt können Kunden ihren Neuwagen jetzt nicht nur bei den Händlern, sondern auch im neuen Online Store bequem zuhause oder von unterwegs aus bestellen. In Spanien und Portugal hatte das Stuttgarter Unternehmen mit dem Stern vergangenen Monat die Marktführerschaft unter den Premiumherstellern inne.

In der Region Asien-Pazifik war die Nachfrage nach den Fahrzeugen von Mercedes-Benz im vergangenen Monat so hoch wie nie in einem Juli: 57.260 Fahrzeuge wurden an ihre neuen Besitzer ausgeliefert (+19,7%). In Japan lag der Absatz im Juli bei einem neuen Höchstwert von 5.045 Einheiten (+15,8%). Im größten Einzelmarkt China stiegen seit Jahresbeginn die Verkäufe der Fahrzeuge mit dem Stern um rund ein Drittel auf über 250.000 Einheiten. In Japan und Taiwan war Mercedes-Benz im Juli die zulassungsstärkste Premiummarke.

In der NAFTA-Region konnten im Juli in allen drei Märkten neue Bestwerte erzielt werden: die Verkäufe von Mercedes-Benz stiegen in den USA, Kanada und Mexiko um 5,4% auf 33.185 Einheiten. 28.523 Fahrzeuge gingen allein an Kunden in den USA (+3,6%), wo neben den SUVs von Mercedes-Benz die neue E-Klasse Limousine stark nachgefragt wurde. Mercedes-Benz war im vergangenen Monat in den USA und Kanada Marktführer unter den Premiumherstellern.

Die E-Klasse Limousine und das T-Modell zählten im Juli zu den meistverkauften Fahrzeugen von Mercedes-Benz. Die neue E-Klasse Limousine steht bereits rund um den Globus bei den Händlern; das T-Modell ist seit vergangenem Monat in Europa bestellbar. In China soll die neue E-Klasse Limousine mit langem Radstand ab Herbst für starke Absatzimpulse sorgen. Sie wird wie das Vorgängermodell vor Ort gefertigt.
Die SUVs von Mercedes-Benz erreichten mit 56.297 verkauften Einheiten einen neuen Bestwert im Juli (+43,6%). Die Nachfrage nach dem GLC ist ungebrochen hoch; der weltweite Absatz verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Im Jahr der Dream Cars wurden im Juli rund 12.000 Coupés, Roadster und Cabrios mit dem Stern von ihren neuen Besitzern in Empfang genommen, ein Plus von 19,6% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Dazu haben vor allem das neue C-Klasse Coupé sowie das neue S-Klasse Cabriolet beigetragen.
Die Marke smart konnte ihren Absatz im Juli um13,8% steigern und mehr als 10.000 Fahrzeuge an Kunden übergeben. Besonders beliebt waren die smart Modelle in China; hier haben sich die Verkäufe im vergangenen Monat verdreifacht. Für weitere Absatzimpulse soll der neue smart BRABUS sorgen, der ab sofort in Europa bestellbar ist. Als fortwo, fortwo cabrio und forfour mit 80 kW/109 PS begeistert der sportliche Stadtflitzer mit umfangreichen technischen sowie optischen Modifikationen in Exterieur und Interieur.

02.08.2016 MBUSA wächst im Juli 16


Mercedes erzielt im Juli 2016 wieder einen neuen Bestwert für einen Juli-Monat (28.523 Einheiten +3,6%). Die Zahlen per 31.07.2016 liegen jedoch marginal unter denen des Vorjahres (-0,6%). Die C-Klasse schwächelt im Vergleich zum Vorjahr ein wenig. Dagegen machen besonders der GLC und der GLE mächtig Dampf. In der letzten Juni Woche wurde in den USA die neue E-Klasse eingeführt, somit war der Juli der erste volle US-Monat für den W213. Sie wird in der 2. Jahreshälfte somit wieder Boden gut machen. Aktuell ist in den USA der E 300 und der E 300 4matic bestellbar.
Während AMG (1.565 Einheiten im Juli) durch die "kleinen" AMG Modelle mächtig wächst +68% schwächelt der AMG GT S deutlich. Die gerade gefacelifteten Modelle SLC und SL haben auch noch nicht ihre volle Wirkung entfaltet. Dagegen entwickelt sich das Urgestein (G-Klasse) von Monat zu Monat besser.

Über den die Dieselzulassungen wird hingegen nicht mehr berichtet.
Weitere Details zu den MBUSA Sales siehe Datei (seit Februar 2016 hat MBUSA die CLS Verkäufe mit der E-Klasse zusammengefasst):
Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und MB Vans (Sprinter und Vito)

29.07.2016 Daimler baut in Ungarn an: 2. Werk


Mercedes-Benz will im ungarischen Kecskemét ein zweites Werk für Pkw mit Front- und Heckantrieb bauen. „Wir planen, in den nächsten Jahren rund eine Milliarde Euro in das neue Werk am Standort Kecskemét zu investieren. Dort soll eine hochmoderne und effiziente Produktion entstehen, in der flexibel verschiedene Fahrzeugarchitekturen vom Band laufen. Wir schaffen mit diesem hochmodernen ‚Flex-Werk‘ nach Industrie-4.0-Benchmark-Ansätzen weitere Kapazitäten und gleichzeitig die notwendige Flexibilität, um schnell und zukunftsorientiert auf die Anforderungen der Märkte reagieren zu können. Unser Unternehmen stärkt damit seine Wettbewerbsfähigkeit“, so Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management. Aktuell besteht das Mercedes-Benz Produktportfolio aus 32 Modellen. In naher Zukunft werden es rund 40 Modelle sein. Geplant ist außerdem die schrittweise Elektrifizierung aller Mercedes-Benz Pkw-Baureihen.

Das zweite Werk am Standort Kecskemét soll über einen Karosseriebau, eine Lackiererei, eine Montage und einen Industriepark verfügen. Gemäß den Industrie-4.0-Benchmark-Ansätzen ist eine wandelbare Fabrik geplant. Sie besteht aus vernetzten Produktionssystemen, einer durchgängig digitalen Prozesskette, der intelligenten Nutzung von Produktionsdaten und neuen Modellen der Kooperation von Mensch und Maschine. Damit wird es zukünftig möglich, die Fertigung noch flexibler und effizienter zu gestalten sowie ergonomische Arbeitsverbesserungen umzusetzen. Mit vorbereitenden Maßnahmen soll bereits in diesem Jahr begonnen werden; der Produktionsstart ist zum Ende der Dekade geplant. Mit der Investition entstehen rund 2.500 neue Arbeitsplätze am Standort und weitere bei Zulieferern in der Region und in deutschen Werken. Die Standortentscheidung und die konkrete Umsetzung hängen noch von der finalen Erfüllung verschiedener Rahmenbedingungen ab.

Das Mercedes-Benz Werk Kecskemét produziert bereits seit 2012 erfolgreich Kompaktfahrzeuge mit Frontantriebsarchitektur für den Weltmarkt. Seitdem sind dort über 500.000 Fahrzeuge vom Band gelaufen (Stand Februar 2016). Ende April 2016 hat Mercedes-Benz bereits eine Investition von rund 580 Millionen Euro in die Kapazitätserweiterung und die technologische Weiterentwicklung des bestehenden Kompaktwagen-Werks am Standort bekannt gegeben. Dort wird auch die neue Kompaktwagen-Generation (MFA2) vom Band laufen.

„Die zusätzliche Investition in die neue flexible Produktion ist eine Bestätigung für das Know-how unserer hochmotivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kecskemét. Der Standort gewinnt an zusätzlicher Kompetenz für Fahrzeuge auch mit Heckantrieb. Für Kecskemét spricht darüber hinaus die sehr gute Zusammenarbeit mit den nationalen und lokalen Behörden. Insgesamt hat der Standort mit dem bestehenden und dem neuen Werk hervorragende Zukunftsperspektiven“, so Rainer Rueß, Leiter Produktionsplanung Mercedes-Benz Cars.

Das Mercedes-Benz Werk Kecskemét beschäftigt mehr als 4.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 wurden mehr als 180.000 Mercedes-Benz Kompaktfahrzeuge produziert. Als erstes Modell lief im Jahr 2012 in Kecskemét die Mercedes-Benz B-Klasse vom Band. Es folgte im Jahr 2013 das viertürige kompakte Coupé CLA und im Jahr 2015 der CLA Shooting Brake. Diese beiden Modelle werden in Kecskemét exklusiv für die ganze Welt produziert.

21.07.2016 Daimler 2Q16 Ergebnis gestiegen - Airscarf Streit kostet 64 Mio €


Die Daimler AG (Ticker-Symbol: DAI) hat im zweiten Quartal ein Konzern-EBIT bereinigt um Sonderfaktoren erzielt, das deutlich über den Markterwartungen liegt. Das Konzern-EBIT bereinigt um Sonderfaktoren beläuft sich auf 3.973 (i. V. 3.764) Mio. €. Alle genannten Zahlen sind ungeprüft.

Der Absatz von Mercedes-Benz Cars stieg im zweiten Quartal 2016 um 9% auf 546.500 Einheiten. Der Pkw-Bereich konnte somit im zurückliegenden Quartal erneut eine Bestmarke verbuchen. In Europa setzte Mercedes-Benz Cars 13% mehr Fahrzeuge ab als im Vorjahreszeitraum und erzielte damit einen Absatzrekord. Besonders hohe Wachstumsraten von jeweils über 20% konnten in Frankreich, Belgien, Schweden und Polen erzielt werden. In Deutschland verkaufte das Geschäftsfeld in den Monaten April bis Juni 7% mehr Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und smart. Im größten Einzelmarkt China erreichte Mercedes-Benz Cars ebenfalls erneut einen Bestwert (+29%). In den USA lag der Absatz leicht unter dem Vorjahresniveau.

Auf Basis der oben dargestellten Annahmen für die Entwicklung der wichtigen Märkte und der aktuellen Einschätzungen der Geschäftsfelder erwartet Daimler, dass der Konzernabsatz im Jahr 2016 erneut deutlich gesteigert werden kann. Das Wachstumstempo wird aber voraussichtlich etwas niedriger ausfallen als im Jahr 2015, das durch eine außerordentliche Dynamik gekennzeichnet war. Nach dem absatzstärksten ersten Halbjahr für Mercedes-Benz Cars mit mehr als einer Million verkaufter Pkw will das Geschäftsfeld auch in der zweiten Jahreshälfte weiter wachsen und den Absatz im Gesamtjahr 2016 deutlich steigern. Dazu wird vor allem die jüngst angelaufene neue E-Klasse Limousine beitragen. Das neue E-Klasse T-Modell ist seit Juli in Europa bestellbar. Im Herbst kommt die neue E-Klasse Limousine als Langversion zu den chinesischen Händlern - davon erwartet sich die Pkw-Sparte weitere Absatzimpulse. Gleichzeitig ist die Mercedes-Benz Plug-in-Hybrid-Offensive in vollem Gange: Noch 2016 rollen zwei weitere Plug-in-Hybrid-Modelle (E 350e und GLC 350e Coupé 4matic) und damit die Nummer sieben und acht zu den Händlern. Für steigende Verkaufszahlen werden im dritten Quartal das neue GLC Coupé sowie das C-Klasse Cabrio sorgen - zwei Modelle ohne Vorgänger im aktuellen Produktportfolio. Zur weiteren Absatzsteigerung sollen außerdem die modellgepflegten Versionen des CLA und CLA Shooting Brake beitragen. Pünktlich zum Sommer wird darüber hinaus das smart cabrio in den USA eingeführt.

Die EBIT-Werte belaufen sich bereinigt um Sonderfaktoren auf:
Mercedes-Benz Cars: 2.209 (i. V. 2.234) Mio. €
Daimler Trucks: 661 (i. V. 717) Mio. €
Mercedes-Benz Vans: 462 (i. V. 238) Mio. €
Daimler Buses: 89 (i. V. 57) Mio. €
Daimler Financial Services: 479 (i. V. 445) Mio. €
Überleitung: 73 (i. V. 73) Mio. €

Der Patentstreit um das Airscarf System wurde beigelegt und hat die Daimler AG rund 64 Mio. EUR gekostet.

Die für das Gesamtjahr 2016 genannten EBIT-Prognosen gelten unverändert weiter: Daimler erwartet auf Basis der Einschätzungen für die Entwicklung der für das Unternehmen wichtigen Märkte und der aktuellen Planungen der Geschäftsfelder unverändert die folgende EBIT-Entwicklung:

– Mercedes-Benz Cars: leicht über Vorjahresniveau,
– Daimler Trucks: deutlich unter Vorjahresniveau,
– Mercedes-Benz Vans: deutlich über Vorjahresniveau,
– Daimler Buses: leicht über Vorjahresniveau und
– Daimler Financial Services: leicht über Vorjahresniveau.

Das um Sonderfaktoren bereinigte Konzern-EBIT wird im Jahr 2016 wie bisher erwartet leicht steigen.
Das EBIT (Earnings before interest and taxes) ist definiert als Ergebnis vor Ertragssteuern minus Zinserträge zuzüglich Zinsaufwendungen und Abschreibungen auf aktivierte Fremdkapitalkosten.

12.07.2016 Daimler 2Q16 Ergebnis gestiegen - Airscarf Streit kostet 64 Mio €


Die Daimler AG (Ticker-Symbol: DAI) hat im zweiten Quartal ein Konzern-EBIT bereinigt um Sonderfaktoren erzielt, das deutlich über den Markterwartungen liegt. Das Konzern-EBIT bereinigt um Sonderfaktoren beläuft sich auf 3.973 (i. V. 3.764) Mio. €. Alle genannten Zahlen sind vorläufig und ungeprüft.

Die EBIT-Werte belaufen sich bereinigt um Sonderfaktoren auf:
Mercedes-Benz Cars: 2.209 (i. V. 2.234) Mio. €
Daimler Trucks: 661 (i. V. 717) Mio. €
Mercedes-Benz Vans: 462 (i. V. 238) Mio. €
Daimler Buses: 89 (i. V. 57) Mio. €
Daimler Financial Services: 479 (i. V. 445) Mio. €
Überleitung: 73 (i. V. 73) Mio. €

Der Patentstreit um das Airscarf System wurde beigelegt und hat die Daimler AG rund 64 Mio. EUR gekostet.

Die für das Gesamtjahr 2016 genannten EBIT-Prognosen gelten unverändert weiter: Daimler erwartet auf Basis der Einschätzungen für die Entwicklung der für das Unternehmen wichtigen Märkte und der aktuellen Planungen der Geschäftsfelder unverändert die folgende EBIT-Entwicklung:

– Mercedes-Benz Cars: leicht über Vorjahresniveau,
– Daimler Trucks: deutlich unter Vorjahresniveau,
– Mercedes-Benz Vans: deutlich über Vorjahresniveau,
– Daimler Buses: leicht über Vorjahresniveau und
– Daimler Financial Services: leicht über Vorjahresniveau.

Das um Sonderfaktoren bereinigte Konzern-EBIT wird im Jahr 2016 wie bisher erwartet leicht steigen.
Das EBIT (Earnings before interest and taxes) ist definiert als Ergebnis vor Ertragssteuern minus Zinserträge zuzüglich Zinsaufwendungen und Abschreibungen auf aktivierte Fremdkapitalkosten.

06.07.2016 MB weiterer Rekord: 1 Mio Pkw im 1 HJ16


Mercedes-Benz hat in den ersten sechs Monaten weltweit mehr als eine Million Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert (+12,1%), so viele wie nie zuvor in einem Halbjahr. In den Kernregionen Europa, Asien-Pazifik und NAFTA wurden im und per Juni jeweils neue Bestwerte erzielt. Im größten Einzelmarkt China stiegen die Verkäufe von Mercedes-Benz im ersten Halbjahr um über 30%. Die SUVs von Mercedes-Benz sind weiter auf Erfolgskurs und machen im Juni ein Drittel des weltweiten Absatzes aus.

Bis Ende Juni sind 1.006.619 Fahrzeuge mit dem Stern ausgeliefert worden (+12,1%). Im vergangenen Monat gingen 188.444 Fahrzeuge von Mercedes-Benz an Kunden aus aller Welt (+11,1%). Damit hat Mercedes-Benz zum 40. Mal in Folge einen Rekordmonat verbucht.

Ola Källenius, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb: „Wir haben dieses Jahr bereits im Juni die Millionenmarke geknackt und damit das bisher stärkste Halbjahr der Unternehmensgeschichte erzielt. Ein Drittel aller verkauften Fahrzeuge von Mercedes-Benz entfällt auf das SUV-Segment. Das zeigt, dass sich unsere Produktoffensive auszahlt und unser rundum erneuertes SUV-Portfolio hervorragend bei den Kunden ankommt.“

Absatz Mercedes-Benz nach Regionen und Märkten
In Europa stiegen die Verkäufe von Mercedes-Benz im Juni um 13,7% auf 86.657 Einheiten. Seit Jahresbeginn konnten hier bereits 444.581 Fahrzeuge an Kunden übergeben werden, ein Plus von 13,3%. Auf dem Heimatmarkt Deutschland lag der Absatz per Juni bei 142.756 Einheiten (+7,8%). In Deutschland, Italien und Portugal hatte das Stuttgarter Unternehmen mit dem Stern vergangenen Monat die Marktführerschaft unter den Premiumherstellern inne.

In der Region Asien-Pazifik hat Mercedes-Benz im Juni 63.754 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert (+16,4%); das erste Halbjahr konnte sogar mit einer Absatzsteigerung von über 20% abgeschlossen werden. Der für Mercedes-Benz größte Markt China verzeichnete seit Jahresbeginn ein besonders starkes Wachstum auf 219.999 Einheiten (+33,1%). In Japan, Australien und Taiwan war Mercedes-Benz im vergangenen Monat die zulassungsstärkste Premiummarke.

Im Juni gingen in der NAFTA-Region 33.245 Fahrzeuge mit dem Stern in Kundenhand über (+2,4%), seit Jahresbeginn waren es knapp 190.000 Einheiten. Die Verkäufe in den USA stiegen im sechsten Monat des Jahres auf einen neuen Bestwert von 28.473 Einheiten (+1,5%). Im Juni wurde dort die neue E-Klasse Limousine eingeführt, die für weitere Absatzimpulse sorgen wird. Mercedes-Benz war im vergangenen Monat in Kanada erneut Marktführer unter den Premiumherstellern.

Absatz Mercedes-Benz nach Modellen
Die Verkäufe der A- und B-Klasse, des CLA, CLA Shooting Brake und GLA lagen bei 59.423 Einheiten im Juni (+9,3%). Vor allem die gestiegene Nachfrage in China im Vergleich zum Vorjahresmonat hat zu diesem neuen Rekordmonat für die Kompaktwagen von Mercedes-Benz beigetragen. Im ersten halben Jahr konnten weltweit 319.626 Kunden ihren neuen Kompakten im Empfang nehmen, so viele wie nie zuvor (+18,6%).

Von der C-Klasse Limousine und dem T-Modell sind im laufenden Jahr bereits mehr als 200.000 Fahrzeuge verkauft worden. Ein Grund dafür ist die exklusiv in China angebotene Langversion der C-Klasse Limousine, die im und per Juni neue Bestwerte verbuchen konnte. Verstärkung bekommt das C-Klasse Segment vom C-Klasse Cabriolet, das in Europa ab sofort bestellt werden kann.

Die SUVs von Mercedes-Benz konnten im Juni ihren bisherigen Bestwert aus dem Vorjahr um nochmals 43% übertreffen: 62.175 Fahrzeuge wurden an ihre neuen Besitzer übergeben. Mit 46,1% fiel das Wachstum seit Jahresbeginn sogar noch höher aus (339.541 Einheiten). Damit machen die SUVs inzwischen ein Drittel des Gesamtabsatzes von Mercedes-Benz aus. Und die Produktoffensive geht weiter: Das SUV-Segment wird um ein zweites Coupé erweitert. Seit Juni läuft das neue GLC Coupé im Werk Bremen vom Band.

smart
Die Marke smart hat die Verkaufszahlen im vergangenen Monat um 16% gesteigert und 13.147 Einheiten an Kunden weltweit ausgeliefert. Der kleine Stadtflitzer konnte neue Bestwerte in Asien-Pazifik einfahren; nie zuvor wurden dort in einem Juni und in den ersten sechs Monaten eines Jahres so viele Fahrzeuge an Kunden übergeben.

06.07.2016 MBUSA wächst im Juni 16


Mercedes erzielt im Juni 2016 wieder einen neuen Bestwert für einen Juni-Monat. Die Zahlen per 30.06.2016 liegen jedoch marginal unter denen des Vorjahres. C, E und S-Klasse schwächeln ein wenig, während besonders der GLC und der GLE mächtig dampf machen. In der letzten Juni Woche wurde in den USA die neue E-Klasse eingeführt. Sie wird in der 2. Jahreshälfte somit wieder Boden gut machen. Aktuell ist in den USA der E 300 und der E 300 4matic bestellbar.
Während AMG durch die "kleinen" AMG Modelle mächtig wächst +56,4% schwächelt der AMG GT S etwas. Dies könnte sich in der zweiten Jahreshälfte ändern. Denn dann ist auch in den USA die Einstiegsversion AMG GT verfügbar.

Über den die Dieselzulassungen wird hingegen nicht mehr berichtet.
Weitere Details zu den MBUSA Sales siehe Datei (seit Februar 2016 hat MBUSA die CLS Verkäufe mit der E-Klasse zusammengefasst):
Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und MB Vans (Sprinter und Vito)

06.06.2016 MB wächst im Mai 16 weiter 2stellig


Mercedes-Benz ist erneut zweistellig gewachsen und hat im vergangenen Monat 170.625 Fahrzeuge ausgeliefert, mehr als je zuvor in einem Mai (+12,9%). In Europa und Asien-Pazifik erzielte das Stuttgarter Unternehmen mit dem Stern im vergangenen Monat jeweils einen Verkaufsbestwert. Mercedes-Benz war im Mai Marktführer in den USA, Japan, Kanada, Australien und Taiwan.

Stuttgart – Mercedes-Benz hat den Mai erfolgreich abgeschlossen: Der Absatz stieg auf 170.625 Einheiten, ein Plus von 12,9%. Seit Jahresbeginn konnten 818.175 Fahrzeuge mit dem Stern an Kunden übergeben werden (+12,3%), so viele wie nie zuvor in den ersten fünf Monaten eines Jahres.

„Unser zweistelliges Wachstum in Europa und Asien-Pazifik hat entscheidend zum guten Absatzergebnis von Mercedes-Benz im Mai beigetragen“, sagt Ola Källenius, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb. „Und wir haben noch viel vor. Nach dem starken Anlauf der E-Klasse Limousine in Europa präsentieren wir jetzt das neue E-Klasse T-Modell erstmals der Öffentlichkeit. Von der Vorgängerbaureihe 212 wurden bis heute mehr als 1,6 Millionen Limousinen und T-Modelle verkauft. Wir sind uns sicher, dass die neue Generation der E-Klasse ihr großes Erbe erfolgreich fortführen wird.“

Absatz Mercedes-Benz nach Regionen und Märkten
In Europa stieg der Absatz dank einem Plus von 14,2% auf 74.268 Einheiten im Mai. Dazu beigetragen hat vor allem das zweistellige Wachstum in den größten Märkten Großbritannien, Italien, Spanien und Belgien. Auf dem Heimatmarkt Deutschland gingen 23.343 Fahrzeuge an Kunden (+4,9%).

In der Region Asien-Pazifik hat Mercedes-Benz im Mai 57.438 Fahrzeuge in Kundenhand übergeben (+24,2%). Auf dem größten Markt China konnte Mercedes-Benz mit über 38.000 abgesetzten Fahrzeugen einen neuen Bestwert verbuchen (+38,9%). Auch in Japan, Taiwan und Australien erzielte das Stuttgarter Unternehmen mit dem Stern den besten Mai aller Zeiten. In Japan, Australien und Taiwan behauptete Mercedes-Benz letzten Monat weiterhin die Marktführerschaft unter den Premiumherstellern.

In der NAFTA-Region sind im Mai 34.323 Fahrzeuge von Mercedes-Benz verkauft worden. 29.299 Fahrzeuge wurden davon an Kunden in den USA ausgeliefert. In den USA und Kanada hatte Mercedes-Benz im Mai die Marktführerschaft unter den Premiumherstellern inne.

Absatz Mercedes-Benz nach Modellen
Die Verkäufe der Kompaktwagen von Mercedes-Benz stiegen auf einen neuen Bestwert im Mai: Insgesamt gingen 53.618 Fahrzeuge in Kundenhand über (+15,6%). Besonders beliebt waren die A- und B-Klasse, der CLA, CLA Shooting Brake und der GLA in China, wo der Absatz im Mai mehr als verdoppelt werden konnte.

Die E-Klasse Limousine und das T-Modell zählten im Mai zu den meistverkauften Fahrzeugen von Mercedes-Benz. Besonders stark waren die Zuwächse vergangenen Monat in Europa, dem ersten vollen Verkaufsmonat der neuen E-Klasse Limousine. Die sechste Generation des E-Klasse T-Modells wird heute erstmals in Stuttgart der Öffentlichkeit präsentiert. Seit 2009 wurden von der Vorgängerbaureihe der E-Klasse mehr als 1,6 Millionen Limousinen und T-Modelle an Kunden ausgeliefert.

Die SUVs tragen weiterhin stark zum Wachstum von Mercedes-Benz bei. Im vergangenen Monat lag der Absatz bei 58.517 Einheiten. Damit wurde der bisher stärkste Mai aus dem Vorjahr um 42,0% übertroffen. In Großbritannien, Australien und Südkorea ist der Absatz im Vergleich zum Vorjahresmonat mehr als verdoppelt worden. Das größte Wachstum konnte im Mai der GLC verbuchen, der inzwischen auch als Plug-In Hybrid GLC 350 e 4MATIC an Kunden rund um den Globus ausgeliefert wird.

smart
Die Verkäufe des smart fortwo und forfour stiegen im Mai deutlich zweistellig an: 12.822 Fahrzeuge wurden weltweit an Kunden ausgeliefert (+15,1%). Besonders beliebt waren die smart Modelle in der Region Asien-Pazifik, wo im vergangenen Monat die Verkäufe um über 50% gestiegen sind.
Weitere Details zu den MBUSA Sales siehe Datei (seit Februar 2016 hat MBUSA die CLS Verkäufe mit der E-Klasse zusammengefasst):
Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und MB Vans (Sprinter und Vito)

27.05.2016 Co2, Nox, Elektro, Hybrid & PHEV - die Entwicklung

Bei der Co2 Entwicklung (Ziel sind hier bei einer EU-Flotte 95g /km) sieht man von Jahr zu Jahr leichte Fortschritte.
Die Hersteller müssen die 95g im EU-Durchschnitt einhalten. Gerade die Premium-Hersteller verkaufen hier in Deutschland teilweise stärkere Motorvarianten.
Gute Fortschritte machen die Franzosen PSA (Peugeot & Citroen) sowie Renault. Auch Toyota ist mit der Hybrid-Strategie gut unterwegs. Insgesamt verkaufen die Franzosen jedoch auch eher Kleinwagen.

smart ist einziger Hersteller der schon jetzt die 95g von 2020 die ganze Zeit einhält. Der Durchschnitt ist hier jedoch leicht angestiegen, da nun der forfour wieder verfügbar ist und gleichzeitig der alte fortwo electric drive in 2014 ausgelaufen ist.


Bei den Stickoxiden NOX hat die Einführung von EU6 in 2015 deutlich Fortschritte gemacht, wobei diese bei einigen Herstellern ja nicht auf der Straße ankommen ;-)
Man erkennt deutlich, dass Hersteller ohne große Dieselanteil (bspw. die Japaner oder smart seit 2014 kein cdi mehr) deutlich besser liegen. Auch können hier moderne Otto-Motoren mit Schichtladung (Benzindirekteinspritzung) teilweise etwas schlechter als alte Otto-Motoren liegen. Diese neuen Verfahren reduzieren zwar die Co2 Werte, erhöhen aber NOX Werte. Sodass Mercedes angekündigt hat in Zukunft auch Otto-Motoren mit Partikelfiltersystemen auszurüsten.


Ein wichtiger Bestandteil bzgl. der Einhaltung des 95g Flottendurchschnitts ist auch die Leermasse der Fahrzeuge.
Hier sieht man bspw bei Audi einen deutlichen Anstieg. Dies hat u.a. damit zu tun, dass die Kunden nun vermehrt SUV bestellen und diese Fahrzeug schwerer sind. Mercedes konnte hier mit der neuen C-Klasse 2014 (sie ist eine deutliche Ecke leichter geworden) den SUV-Trend teilweise (gewichtsmäßig) kompensieren. Bei smart kommt der Anstieg beim Gewicht durch die Einführung der neuen BR453. Sowie der Einführung vom forfour.


Bei den Elektroautos gab es in 2015 auch keine wirklichen Durchbruch zu vermelden. Spitzenreiter ist Kia mit 3.842 Einheiten. Allerdings war das nur ein Trick. Die Kia Soul EV sind dann alle größtenteils als Gebrauchtwagen nach Norwegen gegangen. Eventuell tut sich 2016/2017 mit den weiter entwickelten Batterien beim BMW i3 etwas. smart leidet darunter das der electric drive nicht mehr produziert wird. 2016 werden die smart-ed weiter stark absinken. Die Auslieferung der neuen 453 electric drive Modelle (fortwo coupé & cabrio sowie forfour) beginnt erst in 2017.

Der Plug-In-Hybrid liegt voll im Trend. Die Deutschen Hersteller (außer Ford & Opel) sowie Mitsubishi haben den Plug-In-Hybrid für sich entdeckt. Dank der NEFZ-Formel bringt er Fabelverbräuche und damit tolle Co2 WErte für den Flottenverbrauch. Wer jedoch am Stück mehr als 100 km fährt ohne den Akku über eine Ladesäule zu laden, erzielt Verbräuche die sich einem normalen Verbrenner immer weiter annähern je länger ich unterwegs bin.

Für die Stadt ist er jedoch ideal und man kann dann den Weg zur Arbeit elektrisch zurücklegen und auch längere Strecken unproblematisch absolvieren (im Gegensatz zum E-Auto).
Aufgrund des SUV-Trends ist der Plug-In-Hybrid sehr wichtig geworden. Aktuell ist VW (Golf & Passat GTE) vor Mitsubishi (Outlander), BMW, Audi & Mercedes führend. Mercedes wird Ende 2017 10 Modelle im Markt haben, hat aber bei den Stückzahlen 2015 noch Nachholbedarf.

Der Hybrid hat an Beliebtheit bei den deutschen Ingenieuren verloren (war nur ein kurzer Trend). BMW, Audi, VW haben ihn aktuell aufgegeben. Die schweren SUV sind mit einem normalen Voll-Hybrid nicht ausreichend sparsam zu gestalten, dass man keine Probleme bei Flottenverbrauch erhält. Gleichzeitig sind die Kosten aber deutlich höher. Daher setzten sie dank der NEFZ-Plug-In-Hybrid Verbrauchsformel auf den Hybrid mit Stecker. Bei Mercedes werden die im Markt befindlichen Hybride weiter angeboten (außer der E 300 BluetecHybrid ist ausgelaufen und wird in der neuen E-Klasse W213 nicht mehr kommen).
Peugeot und Citroen haben in 2015 erfolgreich Hybridmodelle verkauft und stärkere Zuwachsraten erzielt. Toyota verkauft mit Abstand am meisten Hybridmodelle in Deutschland, verliert jedoch insgesamt Marktanteile und verkauft daher weniger Hybrid.


Hier noch ein Überblick der Entwicklung der Absatzzahlen der Daimler Fahrzeuge mit alternativen Antrieben:

20.05.2016 LKW Nachfrage rückläufig - Daimler Truck EBIT sinkt.

Die weltweiten Schlüsselmärkte für Lkw entwickeln sich anhaltend rückläufig. Vor diesem Hintergrund passt Daimler Trucks, der führende Lkw-Hersteller weltweit, folgerichtig seinen Ausblick für das laufende Jahr an. Daimler Trucks erwartet nun für das Jahr 2016, dass das EBIT aus dem laufenden Geschäft und der Absatz deutlich unter dem sehr guten Vorjahr liegen werden. 2015 erzielte Daimler Trucks mit 2,7 Mrd. Euro das beste EBIT seiner Geschichte.

Das Ertragsniveau des laufenden Geschäftsjahrs ist auch nach dem angepassten Ausblick weiterhin sehr hoch. Dr. Wolfgang Bernhard, Vorstand der Daimler AG und Leiter der Geschäftsfelder Daimler Trucks und Daimler Buses sagt: „Die seit Monaten sehr anspruchsvolle Lage in den globalen Lkw-Märkten hat sich weiter verschärft. Insbesondere in der NAFTA-Region aber auch im Mittleren Osten sind die Märkte schwächer als bisher erwartet. Folgerichtig passen wir daher den Ausblick für den Rest des Jahres an. Auch wenn wir die Prognose im Vergleich zum Vorjahr senken, erwarten wir für das Gesamtjahr immer noch ein Ergebnis auf hohem Niveau. 2016 wird nicht zuletzt aufgrund der erfolgreichen Weiterführung unserer Effizienzmaßnahmen eines der ertragsstärksten Jahre für Daimler Trucks.“

In den letzten Wochen hat sich die Situation in wichtigen Märkten wesentlich verändert: In der NAFTA-Region behauptet Daimler Trucks mit seinem starken Produktportfolio die klare Marktführerschaft. Gleichzeitig zeigen die Bestelleingänge, insbesondere im schweren Segment (Class 8), keine Belebung. Der Gesamtmarkt für Lkw Class 6 bis 8 wird 2016 um circa 15 Prozent zurückgehen. Dies kann nur teilweise durch die Marktentwicklung in Europa kompensiert werden. Der europäische Markt liegt zwar deutlich über dem Vorjahr, gleichzeitig hat sich die Wettbewerbssituation aber stark intensiviert und beeinflusst das Preisverhalten der Marktteilnehmer. Darüber hinaus wirkt sich der auf niedrigem Niveau verharrende Ölpreis anhaltend negativ auf die Nachfrage im Mittleren Osten aus.

Hinzu kommt die negative Dynamik in Brasilien, Indonesien und in der Türkei. Der Ausblick für diese Märkte hatte sich bereits seit Beginn des Jahres verschlechtert und trübt sich weiter ein. Der brasilianische Markt wird um circa 20 Prozent zurückgehen, nachdem sich die politischen und damit wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dort erneut verschlechtert haben. Gleiches gilt für Indonesien, wo Daimler Trucks von einem Rückgang um circa 15 Prozent ausgeht. Auch die Nachfrage in der Türkei wird sehr deutlich unter dem Vorjahr liegen. Hintergrund sind neben Vorzieheffekten in das Jahr 2015 stark belastende geopolitische Rahmenbedingungen.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung wird Daimler Trucks die bereits laufenden Effizienzmaßnahmen verstärken. In Brasilien müssen weitere Personalanpassungen vorgenommen werden. Dazu hat Daimler Trucks ein freiwilliges Abfindungsangebot aufgelegt. In diesem Zusammenhang geht Daimler Trucks von Belastungen in Summe von bis zu 100 Millionen Euro als Sondereffekt im Jahr 2016 aus.

An den mittel- bis langfristigen Wachstumstreibern und Erfolgsfaktoren für die Kernmärkte von Daimler Trucks hat sich jedoch nichts geändert.

„Neben der Steuerung volatiler Lkw-Märkte verfolgen wir weiterhin konsequent unsere Strategie. Bei unserer technologischen Führungsposition, globaler Präsenz und intelligenten Plattformkonzepten werden wir auch in Zukunft entschlossen weitere Maßnahmen umsetzen“, so Bernhard.

Daimler geht unverändert davon aus, das Konzern-EBIT aus dem laufenden Geschäft im Jahr 2016 leicht zu steigern.

13.05.2016 Airscarf erst wieder ab 2017 in Deutschland

Wie jetzt bekannt wurde, hat Mercedes in letzter Instanz vor dem BGH ein Patentstreit zum Airscarf (Kopfraumheizung in den Kopfstützen) verloren, nachdem in den ersten beiden Instanzen Daimler gewonnen hatte.

Daher dürfen ab sofort in Deutschland (bis der Patentschutz Ende 2016 ausläuft) kein SLC, SL, E-Cabrio, S-Cabrio und auch nicht das neue C-Cabrio mit Airscarf in Deutschland ausgeliefert werden.

Die Funktion wird bei Fahrzeugen die schon beim Händler stehen deaktiviert.

In den Bestandsfahrzeugen bleibt das System aktiv. Später wird es bei den aktuell bei den Händler befindlichen Fahrzeugen wieder aktiviert (ab 2017). Daimler wird darüber informieren.

10.05.2016 Weiße Flotte für Sylt - Mercedes & Europcar

Sommer, Meer und die weiße „Strandflotte Sylt“ – dieser Dreiklang steht in diesem Jahr für ein vollendetes Urlaubserlebnis. Mercedes-Benz Cars und Europcar bieten das passende Fahrvergnügen für Deutschlands größte Nordseeinsel.

Bis Mitte Oktober können Touristen und Einheimische die Insel mit über 200 Mercedes-Benz Cars Fahrzeugen von Hörnum bis List erkunden und stilsicher zwischen den Reetdachhäusern entlang der Dünen zum nächstgelegenen Sandstrand fahren. Die „Strandflotte Sylt“ bietet Modelle, die ideal zu Sylt passen, wie zum Beispiel die Mercedes-Benz S-Klasse, das beliebte Mid-Size SUV Mercedes-Benz GLC oder die Mercedes-Benz A-Klasse mit AMG Line. Auch das Fahren unter offenem Himmel ist möglich. So viele und so junge Cabriolets und Roadster wie Mercedes-Benz Cars bietet kein anderer Hersteller. Die „Strandflotte Sylt“ umfasst die offenen Traumwagen smart fortwo cabrio, Mercedes-Benz E-Klasse Cabrio und den neuen Roadster Mercedes-Benz SLC – alle in weiß. Zu mieten sind die Fahrzeuge an den beiden Europcar Stationen in Westerland und am Flughafen. Reservierung und Buchung erfolgt über die Website www.europcar.de, die Hotline +49 (0) 40 520 18 8000 oder an einem der 520 Europcar Standorte.



Cool wäre aber auch für die Urlauber, wenn car2go dort ein Geschäftsgebiet haben würde :-)

06.05.2016 MB Absatz Rekord per April 2016

Mercedes-Benz hat im April 164.063 Fahrzeuge an Kunden übergeben (+10,8%) und damit den 38. Rekordmonat in Folge eingefahren. In Europa, Asien-Pazifik sowie der NAFTA-Region wurde im vergangenen Monat jeweils ein neuer Bestwert erreicht. Mercedes-Benz hatte im April die Premiummarktführerschaft in den USA, Deutschland, Japan, Kanada, Australien und Taiwan inne. Besonders beliebt waren im vergangenen Monat die SUVs von Mercedes-Benz.

Im laufenden Jahr lag der Absatz von Mercedes-Benz dank zweistelligem Wachstum bei rund 650.000 Fahrzeugen. Sowohl im als auch per April konnte das Stuttgarter Unternehmen mit dem Stern neue Höchstwerte verbuchen.
Ola Källenius, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb: "Wir wachsen seit 38 Monaten in Folge und mit fünf Markteinführungen hatten wir einen guten Start ins zweite Quartal. Neben der E-Klasse Limousine und dem GLS stehen pünktlich zum Frühlingsstart auch unsere Dream Cars, der SL, SLC und das S-Klasse Cabrio, bei den Händlern bereit - fünf schöne Gründe für weiteres Wachstum."

Absatz Mercedes-Benz nach Regionen und Märkten
In Europa freuten sich im April insgesamt 73.070 Kunden über ihr neues Fahrzeug von Mercedes-Benz (+14,2%). In Deutschland wurden vergangenen Monat 25.777 Fahrzeuge mit dem Stern ausgeliefert, 11,0% mehr als im Vorjahresmonat. Sowohl im als auch per April konnten neue Bestwerte in Großbritannien, Belgien, der Schweiz, der Türkei, Portugal, Schweden und Polen erzielt werden. In Deutschland hatte Mercedes-Benz die Marktführerschaft unter den Premiumherstellern inne.

In der Region Asien-Pazifik stieg der Absatz im April um 17,2% auf mehr als 50.000 Einheiten. In China führte die Nachfrage nach Mercedes-Benz Fahrzeugen im vergangenen Monat zu einer Bestmarke von 35.625 Einheiten (+31,6%). Ein zweistelliges Wachstum im vierten Monat des Jahres konnten außerdem Japan, Australien und Malaysia verbuchen. In Japan, Australien und Taiwan erzielte Mercedes-Benz erneut die Marktführerschaft unter den Premiumimporteuren.

Im April gingen in der NAFTA-Region 34.058 Fahrzeuge mit dem Stern in Kundenhand über (+1,2%). Aus den USA wurde im April mit 29.236 verkauften Fahrzeugen von Mercedes-Benz der beste April der Unternehmensgeschichte gemeldet. In Mexico konnte im vergangenen Monat dank zweistelligem Wachstum ein neuer Höchstwert erreicht werden. Mercedes-Benz war in den USA und in Kanada Marktführer unter den Premiumherstellern.

Absatz Mercedes-Benz nach Modellen
Die Kompaktfahrzeuge von Mercedes-Benz haben im April mit 50.829 verkauften Einheiten für weiteren Auftrieb gesorgt (+12,9%). In keinem April zuvor wurden so viele Modelle der A- oder B-Klasse, des CLA, CLA Shooting Brake oder GLA ausgeliefert. Besonders hoch fiel das Wachstum im vergangenen Monat in China, Großbritannien, Japan und Südkorea aus.

Die C-Klasse ist weiterhin der Bestseller von Mercedes-Benz. Die Verkäufe der C-Klasse Limousine und des T-Modells lagen im April bei 32.682 Einheiten.

Im vergangenen Monat gingen 18.915 Einheiten der E-Klasse Limousine und des T-Modells in Kundenhand über, ein Plus von 3,4%. Insbesondere auf dem Heimatmarkt Deutschland war das Wachstum sehr hoch. Dazu beigetragen hat vor allem die neue E-Klasse Limousine, die seit 9. April in Europa verfügbar ist. Darüber hinaus präsentierte Mercedes-Benz auf der Auto China in Peking die um 140 Millimeter gestreckte Langversion der neuen E-Klasse Limousine, die speziell für den chinesischen Markt entwickelt wurde.

Die S-Klasse Limousine behauptete sich seit Jahresbeginn weiterhin als meistverkaufte Luxuslimousine der Welt. Besonders beliebt war die S-Klasse im April in Deutschland, wo ein zweistelliges Wachstum verbucht werden konnte. Im vergangenen Monat hatte das neue S-Klasse Cabriolet seine Markteinführung. Es ist die sechste Variante der aktuellen S-Klasse Familie und gleichzeitig der erste offene Luxus-Viersitzer von Mercedes-Benz seit 1971. Die Nachfrage nach den SUVs von Mercedes-Benz ist weiterhin hoch. Im vierten Monat des Jahres wurden 56.612 Fahrzeuge mit dem Stern an Kunden übergeben, so viele wie nie zuvor in einem April (+40,2%). Der modellgepflegte GLS, der seit vergangenem Monat bei den Händlern steht, konnte bereits einen neuen Bestwert verbuchen.

smart
Der Absatz der smart Modelle stieg im April auf 12.088 Einheiten (+10,4%). Besonders beliebt war der wendige Stadtflitzer in Deutschland, Italien und China. Der leistungsgesteigerte smart BRABUS wurde auf der Messe in Peking erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Als fortwo, fortwo cabrio und als forfour zählen die neuen BRABUS Modelle zu den sportlichsten Fahrzeugen in ihrem Segment.

Weitere Details zu den MBUSA Sales siehe Datei (seit Februar 2016 hat MBUSA die CLS Verkäufe mit der E-Klasse zusammengefasst):
Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und MB Vans (Sprinter und Vito)

04.05.2016 Neues Motorenwerk für Mercedes in Polen ab 2019

Die Daimler AG will rund 500 Millionen Euro in einen neuen Produktionsstandort in Polen investieren und mehrere hundert neue Arbeitsplätze schaffen. Der erste polnische Produktionsstandort von Mercedes-Benz Cars soll in Jawor, rund 70 Kilometer westlich von Breslau, entstehen. Künftig sollen hier Vierzylinder-Benzin- und Dieselmotoren (vermutlich M254/M250 sowie OM654) für Mercedes-Benz Pkw produziert werden. Die Standortentscheidung und die konkrete Umsetzung des Projekts hängen noch von der finalen Erfüllung verschiedener Rahmenbedingungen ab, unter anderem von der Gewährung von Beihilfen für die Investition in Jawor. In der ersten Ausbaustufe des neuen Motorenwerks sind Investitionen von rund 500 Millionen Euro geplant.

„Der geplante Aufbau eines neuen Motorenstandorts in Polen ist ein weiterer Schritt in unserer globalen Wachstumsstrategie. Die Kapazitätserweiterung in Osteuropa steht für die zunehmend internationale Ausrichtung unseres Powertrain-Produktionsverbunds. Damit erhöhen wir in unserem weltweiten Produktionsnetzwerk die Flexibilität und Effizienz“, so Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management. Der Produktionsstart am neuen Daimler-Standort ist für das Jahr 2019 geplant.

„Mit dem neuen Standort in Jawor wollen wir die zweite Motorenproduktion von Mercedes-Benz Cars außerhalb von Deutschland aufbauen. Damit können wir über mehrere Werke hinweg flexibel auf Marktveränderungen reagieren. Die Steuerung des Powertrain-Produktionsverbunds erfolgt aus dem Lead-Werk in Untertürkheim“, so Frank Deiß, Leiter Produktion Powertrain Mercedes-Benz Cars und Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Untertürkheim. Die zukünftigen Mitarbeiter im polnischen Motorenwerk sollen durch umfassende Qualifizierungsmaßnahmen auf ihre neuen Tätigkeiten vorbereitet werden.

„Der geplante Bau eines neuen Motorenwerks in Polen durch die Daimler AG ist ein Beleg für den guten Zustand unserer Wirtschaft. Wir sind offen für internationale Investitionen und werden konsequent unseren Plan für eine nachhaltige Entwicklung umsetzen, sodass wir attraktiv für weitere Investoren sind“, so Mateusz Morawiecki, Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident von Polen. „Mercedes-Benz will am zukünftigen Standort Jawor moderne Diesel- und Benzinmotoren bauen. Ich hoffe, dass das neue Werk ein Katalysator für weitere Projekte mit technologisch fortgeschrittenen Produkten sein wird und die polnische Wirtschaft noch innovativer und wettbewerbsfähiger macht. Die Investition stärkt die polnisch-deutsche Zusammenarbeit und hat symbolischen Charakter, insbesondere im Hinblick auf das 25-jährige Jubiläum des Nachbarschaftsvertrags vom 17. Juni 1991.“

Angesichts der des Hypes um den Tesla 3 mit angeblich 400.000 Vorbestellungen ist es schon ein wenig verwunderlich welche Mengen auch in Zukunft offensichtlich mit Verbrennungsmotor (ICE) geplant sind.

Der Powertrain-Produktionsverbund von Mercedes-Benz Cars besteht aus mehreren deutschen und internationalen Standorten, die vom Lead-Werk Untertürkheim gesteuert werden. In Untertürkheim werden Motoren, Getriebe, Achsen und zugehörige Komponenten gefertigt. Der Schwerpunkt des Mercedes-Benz Werks Berlin liegt in der Entwicklung und Produktion von hochmodernen Komponenten und Teilen sowie in der Motorenproduktion. Das Mercedes-Benz Werk Hamburg entwickelt und produziert Achsen und Achskomponenten, Lenksäulen sowie Komponenten der Abgastechnologie und Leichtbaustrukturteile. Die Motorenfabrik MDC Power (hat im letzten Jahr am meisten Motoren endmontiert von allen Daimler Werken) im thüringischen Kölleda ist eine hundertprozentige Tochter der Daimler AG und produziert Vierzylindermotoren für Fahrzeuge von Mercedes-Benz und Mercedes-AMG. International stehen weitere Kapazitäten für die Aggregateproduktion zur Verfügung. Dazu gehört die rumänische Daimler-Tochter Star Transmission für die Montage von Getrieben und die Fertigung von Komponenten und Teilen. In Peking/China werden im Rahmen des Joint Ventures BBAC Motoren für den lokalen Bedarf produziert. Als Teil der strategischen Kooperation zwischen Daimler und der Renault/Nissan Allianz baut Infiniti im US-Werk Decherd/Tennessee Vierzylinder-Benzinmotoren für Mercedes-Benz.

24.04.2016 Daimler Q1 2016 mit 2,7 Mrd leicht niedriger

Konzernabsatz mit 683.900 Einheiten +7% deutlich über Vorjahresniveau (davon Pkw 496.800 Einheiten +8%)
·Umsatzanstieg um 2% auf 35,0 Mrd. €
·Konzern-EBIT in Höhe von 2.148 (i. V. 2.906) Mio. €
·Konzern-EBIT aus dem laufenden Geschäft in Höhe von 2.680 (i. V. 2.930) Mio. €
·Konzernergebnis von 1.400 (i. V. 2.050) Mio. €
·Free Cash Flow im Industriegeschäft bei 0,3 (i. V. 2,3) Mrd. €
·Für Gesamtjahr 2016 deutlicher Anstieg beim Absatz und leichter Zuwachs beim Umsatz erwartet
·Konzern-EBIT aus dem laufenden Geschäft leicht über dem Niveau des Vorjahres erwartet

·Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: „Daimler ist erfolgreich unterwegs. Unser Absatzwachstum zeigt deutlich, dass wir die richtige Strategie verfolgen und die richtigen Produkte am Markt haben.“

·Bodo Uebber, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Finance & Controlling und Daimler Financial Services: „Mit unserer soliden Bilanz, finanzieller Disziplin und unseren weltweiten Produktionsnetzwerken in allen Geschäftsfeldern sind wir robust aufgestellt. Damit können wir Schwankungen der Märkte flexibel begegnen und unsere Strategie konsequent verfolgen.“

Das EBIT von Mercedes-Benz Car ist von 1,8 Mrd auf 1,4 Mrd € gesunken. Dies liegt zum einen an lebenszyklusbedingten Absatzrückgängen bei der E-Klasse und S-Klasse. Zudem kamen die Anlaufkosten für die neue E-Klasse hinzu. Die Auslieferung der neuen E-Klasse W213 hat im April 2016 begonnen.

Hier eine Übersicht der Mercedes-Benz Cars Roadmap:

Dabei ist anzumerken, dass die E-Klasse mit langem Radstand nur in China angeboten wird. Ob das C-Cabrio wirklich im Juli debütieren ist noch nicht ganz bekannt. Hier soll es Verzögerungen geben. Im Juli kommen ebenfalls die neuen smart Brabus Modelle (fortwo, fortwo cabrio & forfour). Sie werden morgen in auf der Auto China vorgestellt.
Im Oktober 2016 wird der smart electric drive (ebenfalls alle 3 smart modelle) auf dem Pariser Auto Salon präsentiert.

22.04.2016 Daimler Stellungsnahme zum KBA Bericht

Anbei die Daimler Stellungsnahme zum KBA Bericht:
Die Messergebnisse des heutigen KBA-Berichts sind aus unserer Sicht weitgehend nachvollziehbar. Wie andere Institutionen (z.B. das Department of Transport in UK) hat auch das KBA mit seinem Abschlussbericht bestätigt, dass es aufgrund der Messergebnisse keine Hinweise auf den Einsatz unzulässiger Software gibt. Abweichungen von den Grenzwerten sind - wie in anderen Untersuchungen auch - technisch plausibel erklärbar. Um die Abweichungen zwischen den Werten im Labor und denen im realen Fahrbetrieb zu reduzieren hat die EU für 2017 die Einführung des WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) sowie des Messverfahrens für die Real Driving Emissions (RDE) beschlossen. Dies wird von Mercedes-Benz ausdrücklich begrüßt und vollumfänglich unterstützt.

Mercedes-Benz investiert weiter auch in den Dieselantrieb und wird eine komplett neue Dieselmotorenfamilie auf den Markt bringen, die großflächig in der Produktpalette eingesetzt wird. Als erstes Produkt dieser Motorenfamilie unterschreitet der 4-Zylinder Dieselmotor OM654 in der neuen E-Klasse die zukünftigen Grenzwerte schon heute. Bis 2019 wird jedes Pkw-Dieselfahrzeug von Mercedes-Benz in Europa mit der neuesten Generation der SCR-Technologie ausgerüstet sein. Darüber hinaus prüfen wir kontinuierlich, inwieweit wir die Effizienz der Abgasnachbehandlung in künftigen und bestehenden Fahrzeugen weiter verbessern können.

Wir bieten unseren Kunden der Kompaktfahrzeuge und der V-Klasse in Europa eine freiwillige Verbesserung des Emissionsverhaltens an. Bei der Einstiegsmotorisierung unserer Kompaktmodelle verbauen wir im Rahmen unserer Kooperation eine Motorenvariante von Renault (OM 607). Dieser Renault Grundmotor wird auf die Anforderungen unserer Mercedes-Benz Kompaktmodelle adaptiert. Wir wurden von unserem Kooperationspartner über das Software-Update informiert und werden diese Maßnahme selbstverständlich auf freiwilliger Basis auch unseren Kunden zeitnah anbieten. Damit werden wir im Laufe des Jahres eine deutliche Verbesserung der Emissionen erreichen.

06.04.2016 Daimler Hauptversammlung

„Das Jahr 2015 war das beste Geschäftsjahr in der Geschichte der Daimler AG“, begrüßt Dr. Manfred Bischoff, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Daimler AG, die rund 6.000 erwarteten Aktionärinnen und Aktionäre auf der heute stattfindenden Hauptversammlung im CityCube in Berlin. „Dieser Erfolg kommt nicht zufällig: Grundlage dafür sind die langfristigen Planungen und strategischen Entscheidungen von Vorstand und Aufsichtsrat in den vergangenen Jahren“, sagt Bischoff. „Auch für das Jahr 2016 hat sich das Unternehmen anspruchsvolle Ziele gesetzt und wird alle Kraft dafür einsetzen, Daimler weiter an der Spitze der Premiumhersteller zu halten und den Erfolg des Geschäftsjahres nachhaltig zu verankern.“

Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, sagt vor den Aktionären: „Wir haben in den vergangenen Jahren große Teile des Unternehmens erneuert.“ Das Kerngeschäft wurde vor allem durch neue Produkte und eine neue Designsprache gestärkt. Die Basis für globales Wachstum wurde weiter ausgebaut, unter anderem durch das flexible und effiziente Produktions­netzwerk rund um den Globus und die Neuaufstellung im Vertrieb. Des Weiteren wurde der Führungsanspruch im Bereich Technologie gerade beim autonomen Fahren untermauert. Darüber hinaus nutzt Daimler die Digitalisierung der Branche als Chance, zum Beispiel zur Erschließung neuer Geschäftsmodelle. „Das sind und bleiben die vier Säulen der Daimler-Strategie. Darauf basiert unser heutiger Erfolg. Jetzt stellen wir auf dieser Basis die Weichen für die Zukunft. Sie bietet für uns eine Fülle an neuen Chancen“, sagt Zetsche weiter.

Daimler erzielte 2015 erneut Bestwerte bei Absatz, Umsatz und Ergebnis. Der Konzern hat mit insgesamt 284.015 (i. V. 279.972) Beschäftigten weltweit mehr als 2,9 (i. V. 2,5) Mio. Fahrzeuge abgesetzt, einen Umsatz von 149,5 (i. V. 129,9) Mrd. € erzielt und ein EBIT von 13,2 (i. V. 10,8) Mrd. € erwirtschaftet. Das EBIT aus dem laufenden Geschäft stieg um 36% auf 13,8 (i. V. 10,1) Mrd. €, das Konzernergebnis betrug 8,9 (i. V. 7,3) Mrd. €.

Aufgrund der guten Ergebnisse und des erfolgreichen Geschäftsverlaufs im Jahr 2015 wird auf der Hauptversammlung die Ausschüttung der bisher höchsten Dividende der Daimler AG in Höhe von 3,25 (i. V. 2,45) € je Aktie beschlossen. Die Ausschüttungssumme beträgt 3.477 (i. V. 2.621) Mio. € und ist 2016 bis dato die höchste der DAX30-Unternehmen. Die Ausschüttungsquote erreicht 40,2 (i. V. 37,6) % des auf die Daimler-Aktionäre entfallenden Konzernergebnisses.

2016 feiert Daimler das 130. Jubiläum der Erfindung des Automobils und das 120. Jubiläum der Erfindung des Lastkraftwagens. „Wir sind und bleiben Pioniere der Mobilität“, sagt Zetsche. Der Status Quo sei noch längst nicht die beste aller Welten: „Es geht darum, die Chancen zu nutzen, die Veränderungen mit sich bringen.“ Um die Chancen zu nutzen, setzt Daimler weiter konsequent auf die vier strategischen Wachstumsfelder.

Daimler baut sein Kerngeschäft weiter aus und nutzt so weltweite Wachstumschancen. Wichtigster Wachstumstreiber ist weiterhin China - mittlerweile der größte Markt für Mercedes-Benz Cars. „Für weiteres Wachstum dort sind zwei Dinge entscheidend: die richtigen Produkte und unsere lokale Produktion“, begründet Zetsche seine Zuversicht, in China weiter stärker zu wachsen als der Markt. 2015 wurden 15 neue oder überarbeitete Modelle in den chinesischen Markt eingeführt, rund zwei Drittel der in China verkauften Pkw werden vor Ort produziert. Weltweit ist Mercedes-Benz die wachstumsstärkste Premiummarke. „Und damit das so bleibt, halten wir das Tempo unserer Modelloffensive hoch“, sagt Zetsche. 2016 werden insgesamt rund ein Dutzend neue oder überarbeitete Pkw-Modelle eingeführt.

Auch die Erschließung neuer Märkte und Geschäftsfelder treibt Daimler beharrlich voran. Insbesondere die langfristigen Wachstumsaussichten im Nutzfahrzeuggeschäft seien gut, obwohl dieses zyklischer als das Pkw-Geschäft verlaufe. Zur besseren Erschließung von Märkten mit großem Wachstumspotenzial eröffnet Daimler Trucks daher insgesamt sechs Regionalzentren für Vertrieb und Service in Lateinamerika, Afrika, Asien und im Nahen Osten, um so dichter am Kunden zu sein.

Bei effizienten Antrieben will Daimler seine führende Rolle ebenfalls ausbauen. „Je mehr Autos und Nutzfahrzeuge auf den Straßen unterwegs sind, desto effizienter muss jedes einzelne angetrieben werden. Auch hier ist der Erfindergeist mehr denn je gefragt“, betont Zetsche.

Trotz der aktuellen Diskussion um Dieselantriebe treibt Daimler die Diesel-Technologie weiter voran. Zetsche: „Bei Mercedes glauben wir an den Diesel. Und an die Ingenieurskunst.“ Wenn der verkehrsbedingte CO2-Ausstoß schon kurzfristig weiter sinken solle, seien Dieselmotoren unverzichtbar. Daher investiert Daimler insgesamt 2,6 Mrd. € in eine neue Generation von hocheffizienten Dieselmotoren. Gleichzeitig stellt Zetsche klar: „Unsere Fahrzeuge sind auf Basis der geltenden Rahmenbedingungen in den einzelnen Regionen zertifiziert und zugelassen.“ Daimler unterstützt seit Jahren aktiv die Einführung von neuen Messverfahren, die unter anderem das Ziel haben, Norm- und Realwerte möglichst nahe zusammen­zubringen, da im realen Fahrbetrieb Abweichungen zu den zertifizierten Normwerten auftreten können.

Darüber hinaus setzt Daimler konsequent auf die Weiterentwicklung alternativer Antriebe. Das Unternehmen investiert rund 500 Mio. € in den Bau einer zweiten Batteriefabrik in Deutschland. „Das ist ein Bekenntnis zur Elektromobilität. Und zum Standort Deutschland“, sagt Zetsche. In der neuen Fabrik werden sowohl Batterien für den stationären Einsatz produziert, die zum Beispiel als Energiespeicher in privaten Haushalten oder für industrielle Zwecke genutzt werden. Hauptsächlich werden die Batterien jedoch für die Elektro- und Hybridautos des Unternehmens gebaut. Alle Modelle von smart wird es auch mit elektrischem Antrieb geben. Die Markteinführungen beginnen Ende des Jahres. Daneben setzt Mercedes-Benz verstärkt auf das Konzept des Plug-in-Hybrid, welches die Erfolgs­technologie der nächsten Dekade sein wird. „2017 werden wir zehn Plug-in-Modelle auf dem Markt haben“, blickt Zetsche in die Zukunft. Noch vor Ende des Jahrzehnts will Daimler ein Elektroauto mit einer Reichweite von bis zu 500 km auf den Markt bringen.

Das Unternehmen erhöht seine Ausgaben für Forschung und Entwicklung in den Jahren 2016 und 2017 nochmals deutlich auf insgesamt 14,5 Mrd. € und für Sachanlagen auf 14 Mrd. €. Mit diesen Investitionen in die Zukunft stärkt Daimler seine Innovationskraft weiter und schafft damit die Voraussetzungen für künftiges Wachstum.

Das Thema Digitalisierung als viertes strategisches Wachstumsfeld wird die Industrie von Grund auf verändern. Neben neuen Geschäftsmöglich­keiten, der Kundenansprache über Mercedes me und der konsequenten Umsetzung von Industrie 4.0 in der Produktion ist mit der neuen E-Klasse ab April die intelligenteste Business Limousine auf dem Markt.

Autonomes Fahren und Vernetzung sind nur möglich mit der Nutzung von Daten. Die Menge an produzierten Daten verdopple sich einer Studie zufolge alle zwei Jahre. Bereits 2020 könnte Wissenschaftlern zufolge das Datenvolumen bei 40 Billionen Gigabyte liegen. „Der Weg, um aus dem Datenberg sinnvollen Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen, ist die Vernetzung“, betont Zetsche. Mit der neuen E-Klasse ist bereits heute teilautonomes Fahren möglich. Sie ist das weltweit erste Serienauto mit Car-to-X-Kommunikation, das heißt mit der Fähigkeit, mit anderen Autos und der Infrastruktur zu kommunizieren. Vernetzung sei auch notwendig für die optimale Steuerung des Waren- und Güterverkehrs, da das weltweite Transportvolumen weiter steige und sich bis 2050 verdreifachen könnte. Der vernetzte Lkw kann die Leistungsfähigkeit des Straßengüterverkehrs massiv erhöhen: Verschleißteile können früher ersetzt, die Ladekapazität effizienter genutzt, Zeitverluste, Kraftstoffverbrauch und Emissionen reduziert und gleichzeitig die Sicherheit erhöht werden. Bis 2020 investiert Daimler Trucks daher rund 500 Mio. € in das Thema Konnektivität.

2016 – Status Quo und Erwartungen
Mercedes-Benz Cars ist sehr erfolgreich in das laufende Jahr gestartet und hat von Januar bis März mit 518.940 Fahrzeugen (Retail; +13,2%) den höchsten Absatz in einem ersten Quartal erzielt. Das ist hauptsächlich auf die sehr starke Nachfrage nach den Kompakten, der neuen smart-Generation, dem neuen GLC und den lokal produzierten Fahrzeugen in China zurückzuführen. Die neue E-Klasse wird in den kommenden Tagen erstmals an europäische Kunden ausgeliefert. Die Markteinführung in den internationalen Märkten erfolgt dann in der zweiten Jahreshälfte.

Das Geschäftsfeld wird seine Wachstumsstrategie »Mercedes-Benz 2020« im Jahr 2016 fortsetzen und will den Absatz insgesamt deutlich steigern und somit erneut einen Rekordwert erreichen. Wesentliche Wachstumsimpulse werden von den neuen Modellen ausgehen: Der neue GLS, die neue E-Klasse sowie die neuen Dream Cars vom C-Klasse Cabrio über den SLC bis hin zum S-Klasse Cabrio werden weiter zum Erfolg der Marke Mercedes-Benz beitragen. Ein deutliches Absatzplus erwartet auch die Marke smart vom seit März verfügbaren smart fortwo cabrio und den ab Sommer erhältlichen BRABUS Modellen des fortwo und forfour.

05.04.2016 Daimler präsentiert Nachhaltigkeitsbericht 2015

Höchste Ansprüche an die Nachhaltigkeit - das gilt für die Daimler AG als weltweit führendem Automobil- und Nutzfahrzeughersteller ganz selbstverständlich. Das Unternehmen betrachtet die Umweltauswirkungen seiner Produkte über den gesamten Lebenszyklus und legt darüber regelmäßig und öffentlich im Rahmen seines jährlichen Nachhaltigkeitsberichts Rechenschaft ab. "Daimler steht in punkto Nachhaltigkeit auf einem hohen Entwicklungsstand. Damit das so bleibt, investieren wir konsequent in umweltbezogene Projekte in der Entwicklung und Produktion unserer Fahrzeuge. 2015 waren das insgesamt 2,8 Mrd. Euro", so Anke Kleinschmit, Leiterin Konzernforschung und Nachhaltigkeit sowie Umweltbevollmächtigte der Daimler AG.

Das Erfolgsrezept: Effizienz steigern und damit Umwelt und Ressourcen schonen. Trotz eines Produktionszuwachses aller Sparten von über 5 Prozent konnten die CO2-Emissionen in den Werken im gleichen Zeitraum um 1 Prozent gesenkt werden. Wesentlich zu dieser Optimierung haben energiesparende Fertigungstechniken, effiziente Prozesse und eine klimafreundliche Energieversorgung beigetragen.

Auch in Bezug auf die CO2-Emissionen wurde in 2015 eine Reduktion der PKW-Flottenverbräuche in Europa (-5%), China (-3%) und den USA (-5%) erzielt. Bei der Neuwagenflotte von Mercedes-Benz Cars in Europa lagen die CO2-Emissionen im letzten Jahr mit 123 Gramm pro Kilometer deutlich unter dem für 2016 gesetzten Ziel von 125 Gramm pro Kilometer. Ab 2020 muss jedoch die gesamte Flotte (welche in dem Jahr in der EU zugelassen wurden) einen Schnitt von 95g aufweisen. Dies bedeutet eine weitere Reduktion von 28g / km bzw. 22,7%!. D.h. Mercedes muss hier in den nächsten Jahren massiv Hybrid oder Plug-In-Hybrid Modelle ausrollen und auch verkaufen. Helfen können auch die Mild-Hybrid-Systeme über 48 Volt Bordnetz.

Die Tabelle zeigt, das aktuell lediglich 13 Fahrzeuge (von über 200) die 95g pro km unterbieten. Davon sind lediglich 5 mit einem herkömmlichen Verbrennungsmotor ausgestattet. Und sie sind so nah an der Grenze, von 95g, dass sie diese in Kombination mit größeren und breiteren Reifen überschreiten würden (Co2 Wert bezieht sich auf die Basisausstattung).

D.h. in den nächsten 4 Jahren wird sich das Motorenangebot massiv verändern müssen. Die Elektrifizierung des Triebstrangs wird deutlich weiter voranschreiten und auch in die kleineren Modelle (MFA2) einziehen.

Die Ökobilanz der neuen Mercedes-Benz E-Klasse zeigt diese positive Entwicklung ebenso deutlich wie exemplarisch. Gegenüber ihrem Vorgänger weist das Herzstück der Marke zum Beispiel beim E220d eine CO2-Reduzierung von 29 Prozent auf.

Das Auto der Zukunft fährt emissionsfrei, vernetzt und autonom
Der Weg in die Zukunft ist für die Daimler AG emissionsfrei, vernetzt und autonom. Dieser Dreiklang formt die Leitplanken für aktuelle und künftige Innovationen und baut dabei oft aufeinander auf. So ermöglicht etwa die Digitalisierung eine intelligente Betriebsstrategie in den Plug-In Hybrid Fahrzeugen von Mercedes-Benz, indem sie automatisch das ideale Zusammenspiel von Verbrennungsmotor und E-Maschine steuert. Gleichzeitig führt die intelligente Verarbeitung der Daten aus einer verbesserten Umfeldsensorik in der neuen E-Klasse zur nächsten Stufe auf dem Weg zum autonomen Fahren. Das Modell ist darüber hinaus das erste Serienfahrzeug weltweit, das nur durch Software-Modifikationen bei sonst identischer Serien-Hardware eine Testlizenz für autonomes Fahren im US-Bundesstaat Nevada erhalten hat.

"Dank der Intelligenz der neuen E-Klasse haben wir einen großen Schritt in Richtung autonomes Fahren machen können. Die vor uns liegenden technischen Herausforderungen für den Schritt zum hoch automatisierten Fahren arbeiten wir konsequent und mit hoher Geschwindigkeit ab. Das sogenannte "Machine Learning" werden wir dabei maximal nutzen, um unseren Kunden bereits in naher Zukunft Komfort und Sicherheit auf einem bisher unerreichten Niveau bieten zu können", betont Prof. Dr. Thomas Weber, Vorstandsmitglied der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung. Auf dem Weg zum autonomen Fahren für alle sind allerdings noch einige Hürden zu meistern, etwa extreme Wetterbedingungen, unterschiedliches Fahrverhalten in unterschiedlichen Kulturkreisen oder auch eine verlässliche Ampelerkennung. Gelöst werden können diese Herausforderungen durch noch intelligentere Fahrzeuge: Fahrzeuge, die lernen können und sich dadurch noch schneller und kontinuierlich verbessern.

"Machine Learning" bringt uns noch intelligentere Fahrzeuge
Ultimativ sollen Mercedes-Benz Fahrzeuge so schlau werden, dass sie ihre eigenen Lösungen für komplexe Verkehrssituationen parat haben. Der Schlüssel dazu ist "Machine Learning." Genau wie Menschen interpretieren so genannte "Deep Learning Computers" etwa ein Bild nicht Pixel für Pixel, sondern ganzheitlich. Auf dieser Basis müssen Fahrzeuge nicht auf jedes Detail hin trainiert werden, sondern können etwa typische Konzepte von Straßenszenen in einer bestimmten Stadt deuten und auf eine andere Stadt übertragen. Zukünftig werden Mercedes-Benz Fahrzeuge "Machine Learning" anwenden, um ihr gesamtes Umfeld noch präziser zu interpretieren. Sie werden sogar lernen, die Intentionen von Menschen vorherzusagen, indem sie deren Verhalten, Bewegungen, Gesten und Körperhaltung analysieren. Genau wie Menschen voneinander lernen können, werden solche vernetzten Fahrzeuge voneinander lernen und etwa Informationen über Straßenzustände austauschen.

Daimler unternimmt bereits Schritte in diese Richtung. So ist zum Beispiel die neue E-Klasse das erste Serienauto mit Car-to-X Technologie und kommuniziert mit anderen Fahrzeugen und der Infrastruktur. Und auch Daimler Trucks investiert rund eine halbe Milliarde Euro in die vollständige Vernetzung der Lkws.

02.04.2016 MBUSA Sales per März 2016

Wie im Februar gab es auch im März 2016 kein Wachstum ggü dem Vorjahresmonat bei den MBUSA Verkäufen. Der März 2016 Wert (inkl. MB Vans und smart) lag mit 31.715 rund 3,6% unter dem Vorjahreswert. Auch das erste Quartal 2016 schloss man mit 84.309 Einheiten rund 1,1% schlechter ab. Eine super Performance legt der neue GLC hin (März 4.871). Damit erreicht er einen neues Höchstniveau. Verglichen mit dem Vorjahresquartal stieg der Absatz um 94%. Auch der GLE mit dem GLE Coupé steigerte sich deutlich. Dagegen rutschten die C-Klasse, der CLA und die S-Klasse etwas ab. Der CLS seit Februar 2016 nicht mehr separat ausgewiesen und ist in den Verkäufen der E-Klasse enthalten. Der Händler warten sehnsüchtig auf den GLS (GL bricht im letzten Monat vor dem Facelift ein) sowie die neue E-Klasse.

Durch die Neuanläufe in 2016 ist MBUSA aber optimistisch das Jahr 2015 zu übertreffen.

AMG konnte aufgrund der neuen AMG Sportmodelle das Volumen deutlich steigern (März 2016 1.857). Die Bluetec Diesel Modelle liegen im März 2016 bei 310.
Weitere Details zu den MBUSA Sales siehe Datei (seit Februar 2016 hat MBUSA die CLS Verkäufe mit der E-Klasse zusammengefasst):
Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und MB Vans (Sprinter und Vito)

04.03.2016 MB mit weltweitem Wachstum per Feb 2016

Mercedes-Benz hat im Februar 133.752 Fahrzeuge an Kunden übergeben, so viele wie nie zuvor in einem Februar (+11,2%). In Europa, Asien-Pazifik und der NAFTA-Region konnte jeweils ein Absatzrekord erzielt werden. Mercedes-Benz war im Februar Premiummarktführer in Japan, Australien, Kanada und Taiwan. Sowohl bei den SUVs als auch bei den Kompaktwagen erzielte Mercedes-Benz neue Bestwerte.

Der europäische Markt verbuchte im Februar ein Plus von 14,5%. Insgesamt gingen 57.901 Fahrzeuge mit dem Stern in Kundenhand über. Die Verkäufe in Deutschland lagen im Februar mit 20.751 abgesetzten Einheiten deutlich über dem Vorjahreswert (+18,6%). Im Februar wurden mehr Fahrzeuge als je zuvor an Kunden in Großbritannien, Belgien, der Schweiz, Schweden und Portugal ausgeliefert.

Die Region Asien-Pazifik entwickelt sich weiterhin positiv für Mercedes-Benz: Im Februar lag der Absatz bei 44.918 Einheiten (+18,2%). In China stiegen die Verkäufe im zweiten Monat des Jahres um 29,3% auf einen neuen Bestwert von 25.837 Einheiten. Mercedes-Benz erzielte ebenfalls einen neuen Rekordabsatz in Japan, Südkorea und Australien. In Japan, Australien und Taiwan sicherte sich das Stuttgarter Unternehmen mit dem Stern die Marktführerschaft unter den Premiumherstellern.

In der NAFTA-Region stieg der Absatz im Februar um 0,4% auf insgesamt 26.852 verkaufte Fahrzeuge. Davon gingen im Februar 22.941 Fahrzeuge von Mercedes-Benz an Kunden in den USA. Sowohl im als auch per Februar konnte ein neuer Verkaufsrekord in Kanada und Mexiko erzielt werden. In Kanada konnte Mercedes-Benz im Februar die Marktführerschaft unter den Premiumherstellern behaupten. Nur die USA schwächeln ein wenig (siehe Meldung vom 02.03.16 weiter unten).

Absatz Mercedes-Benz nach Modellen
Weltweit lag der Absatz der Kompaktwagen im Februar 22,3% über dem Vorjahresmonat. Insgesamt konnten im zweiten Monat des Jahres 42.986 Kunden ihre neue A- oder B-Klasse, CLA, CLA Shooting Brake und GLA in Empfang nehmen. Besonders beliebt waren die Kompakten von Mercedes-Benz in den ersten beiden Monaten des Jahres in China, wo sich die Verkäufe vervierfachten.

Weltweit wurden im Februar insgesamt 28.146 C-Klasse Limousinen und T-Modelle an Kunden übergeben. Besonders beliebt ist die nur in China angebotene Langversion der C-Klasse Limousine. Seit ihrer Markteinführung Mitte 2014 gingen mehr als 100.000 Fahrzeuge dieses Modells in Kundenhand über.

Der Absatz der E-Klasse ist kurz vor ihrem Modellwechsel ungebrochen hoch: im Februar gehören die E-Klasse Limousine und das T-Modell zu den volumenstärksten Modellen von Mercedes-Benz. Anfang März wurde die intelligenteste Business-Limousine der Welt auf dem Internationalen Automobil-Salon in Genf erstmalig in Europa vorgestellt.

Die S-Klasse behauptete sich auch per Februar weiterhin als meistverkaufte Luxuslimousine der Welt.

Die Nachfrage nach den SUVs von Mercedes-Benz ist ungebrochen hoch. Seit Jahresbeginn konnten innerhalb von zwei Monaten fast 100.000 SUVs abgesetzt werden. Im Februar nahmen 45.676 Kunden ihren neuen SUV in Empfang. Damit stieg der Absatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um 48,5%. Ein besonders hohes Wachstum erzielten im Februar der GLA und der GLC.

smart
Weltweit nahmen im Februar 10.015 Kunden ihren neuen smart fortwo oder forfour in Empfang. Damit stieg die Nachfrage nach dem Stadtflitzer um 20,6% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Besonders stark war das Wachstum im Februar in Großbritannien und Spanien. Auf dem Internationalen Automobil-Salon in Genf präsentierte smart mit dem neuen BRABUS Sport-Paket noch mehr Möglichkeiten zur Individualisierung.

02.03.2016 MBUSA Sales per Feb 2016

Erstmals seit langer Zeit gibt es im Vergleich zum Vorjahresmonat kein Wachstum bei den MBUSA Verkäufen. Der Februar 2016 Wert (inkl. MB Vans und smart) lagt mit 25.632 rund 0,5% unter dem Vorjahreswert. MBUSA sagt ein schwieriges 1. Quartal 2016 voraus, da die E-Klasse und der GL vor dem Modellwechsel stehen und die Verkäufe somit niedrig sind.
Der GLC und GLE sind kräftig gewachsen, konnten aber die Rückgänge von E-Klasse, CLA, GLA sowie GL nicht auffangen.

Durch die Neuanläufe in 2016 ist MBUSA aber optimistisch das Jahr 2015 zu übertreffen.

AMG konnte aufgrund der neuen AMG Sportmodelle ein neues Hoch mit 2.004 Fahrzeugen erreichen. Die Bluetec Diesel Modelle liegen im Februar 2016 bei 295.
Weitere Details zu den MBUSA Sales siehe Datei (im Februar 2016 hat MBUSA die CLS Verkäufe mit der E-Klasse zusammengefasst):
Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und MB Vans (Sprinter und Vito)

01.03.2016 500 Mio. EUR in Batteriefabrikerweiterung

Am 1. Juli 2016 soll es soweit sein. Dann gibt es für Privatkäufer 5.000 EUR Subvention von der Bundesregierung für eine Elektro- oder Plug-In-Hybrid Fahrzeug. (für Firmen wohl 3.000 EUR). Zusätzlich dazu soll die Anzahl der Ladesäulen ausgebaut werden. Aber die Bundesregierung wünschte sich auch den Ausbau der heimischen Batterieproduktion.

Daimler baut seine Aktivitäten rund um die Elektromobilität konsequent aus und investiert rund 500 Millionen Euro in den Bau einer neuen Batteriefabrik. Die Produktionskapazitäten für Lithium-Ionen-Batterien der Deutschen ACCUMOTIVE im sächsischen Kamenz werden dadurch deutlich erweitert. In der neuen Fabrik sollen Batterien für Elektro- und Hybridfahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und smart produziert werden. Im ersten Schritt hat die hundertprozentige Daimler-Tochtergesellschaft ein Grundstück von rund 20 Hektar erworben, das an die bestehende Batteriefabrik angrenzt.

Mit der zunehmenden automobilen Elektrifizierung steigt die Nachfrage nach hocheffizienten Lithium-Ionen-Batterien stetig an. Durch den Einstieg in das neue Geschäftsfeld mit stationären Batteriespeichern für private und industrielle Anwendungen erschließt sich die ACCUMOTIVE zusätzliche Wachstumschancen.

Bereits Ende 2014 hatte die Daimler-Tochtergesellschaft die deutliche Aufstockung ihrer Produktionskapazitäten und eine Investition von rund 100 Millionen Euro in den Ausbau der bestehenden Batteriefabrik angekündigt. „Durch den Erwerb des neuen Grundstücks wird sich unsere Produktions- und Logistikfläche hier am Standort verdreifachen. Zu den bisherigen 20.000 Quadratmetern kommen 40.000 Quadratmeter hinzu. Wir werden die Kapazität in der Produktion in den kommenden Jahren konsequent ausweiten“, so Harald Kröger, Leiter Entwicklung Elektrik/Elektronik und e-Drive Mercedes-Benz Cars.

Der Spatenstich der neuen Fabrik ist für Herbst 2016 geplant, das Richtfest wird im Frühling 2017 folgen. Das neue Produktionswerk soll im Sommer 2017 in Betrieb genommen werden. Dies könnte dann rechtzeitig der Fall sein für die 2. Generation Plug-In-Hybrid Modelle die mit dem Facelift der S-Klasse W222 im August 2017 starten sollen.

Im vergangenen Jahr ist Daimler mit der ACCUMOTIVE in das Geschäft mit stationären Batteriespeichern eingestiegen. Durch die Skalierbarkeit der Systeme können die Lithium-Ionen-Batterien sowohl in der Großindustrie zur Netzstabilisierung und Glättung von Lastspitzen (Peakshaving), etwa bei Energieerzeugern, als auch in Haushalten, zum Beispiel in Verbindung mit Photovoltaik-Anlagen, eingesetzt werden. Mercedes-Benz Energiespeicher für Privathaushalte sind bereits bestellbar und werden in Kürze in Zusammenarbeit mit ausgewählten Vertriebspartnern beim Kunden installiert. Im Bereich der industriellen Anwendungen werden gemeinsam mit verschiedenen Partnern perspektivisch insgesamt rund 29 Megawatt am Netz sein.

Über die Deutsche ACCUMOTIVE
Die im Jahr 2009 gegründete Deutsche ACCUMOTIVE ist eine hundertprozentige Tochter der Daimler AG. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt hochkomplexe Antriebsbatterien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge auf Basis der Lithium-Ionen-Technologie für Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und smart. Die Deutsche ACCUMOTIVE hat ihren Sitz in Nabern im Großraum Stuttgart, wo Forschung und Entwicklung angesiedelt sind. Die Fertigung erfolgt im sächsischen Kamenz. Die Daimler-Tochter beschäftigt über 380 Mitarbeiter – davon 260 in Kamenz und rund 120 in Nabern. Seit Beginn der Serienfertigung im Jahr 2012 wurden mehr als 70.000 Lithium-Ionen-Batterien ausgeliefert.

16.02.2016 Neue Verträge für den Daimler Vorstand

Der Aufsichtsrat der Daimler AG hat in seiner heutigen Sitzung den Vertrag von Dieter Zetsche (62) um drei Jahre bis zum 31. Dezember 2019 verlängert. Er bleibt bis zu diesem Zeitpunkt Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars.

„Daimler ist erfolgreich wie nie zuvor. Das beweist, dass Dieter Zetsche nicht nur in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat die richtige Strategie verfolgt und umgesetzt hat. Er kann außerdem die Mitarbeiter des Unternehmens für anspruchsvolle Ziele begeistern. Mit der Vertragsverlängerung sichern wir die notwendige Kontinuität an der Unternehmensspitze für den nachhaltigen Erfolg“, sagte Manfred Bischoff, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Daimler AG. „Wir freuen uns, die hervorragende Zusammenarbeit mit Dieter Zetsche fortzusetzen.“

Dieter Zetsche ist seit dem 16.12.1998 Vorstandsmitglied und seit 1.1.2006 Vorsitzender des Vorstandes der Daimler AG. Er ist darüber hinaus Leiter des Geschäftsfelds Mercedes-Benz Cars. Der Vertrag von Dieter Zetsche wäre am 31. Dezember 2016 ausgelaufen. Bereits auf der Hauptversammlung am 1. April 2015 hatte der Aufsichtsratsvorsitzende Manfred Bischoff eine Vertragsverlängerung für Dieter Zetsche als Wunsch des Aufsichtsrates in Aussicht gestellt.

In seiner heutigen Sitzung hat der Aufsichtsrat der Daimler AG Ola Källenius (46) mit Wirkung zum 1. Januar 2017 als Mitglied des Vorstands für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung bestellt. Er folgt damit auf Prof. Dr. Thomas Weber (61), der mit Auslauf seines Vertrags am 31. Dezember 2016 im gegenseitigen Einvernehmen und auf eigenen Wunsch ausscheidet. Er wird dem Unternehmen weiterhin beratend zur Verfügung stehen. Källenius ist derzeit im Vorstand verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb.

„Forschung und Entwicklung sind zwei Schlüsselfelder der Autoindustrie, um dauerhaft eine Spitzenposition zu besetzen. Mit Ola Källenius berufen wir einen erfahrenen Vorstandskollegen mit umfassenden Kenntnissen des Pkw-Geschäfts als Forschungs- und Entwicklungsvorstand. Zugleich stellen wir den Vorstand jünger und internationaler auf“, sagte Manfred Bischoff, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Daimler AG. „Mit seiner wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildung und seinen zahlreichen technischen Stationen innerhalb des Konzerns hat Ola Källenius die Expertise, Daimlers Position als Technologieführer zu festigen und weiter auszubauen.“

Ola Källenius ist seit dem 1. Januar 2015 Vorstandsmitglied der Daimler AG und in dieser Funktion verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb. Der Schwede trat 1993 in das Unternehmen ein und hat verschiedene Stationen im Konzern durchlaufen. Vor seiner Berufung in den Vorstand der Daimler AG war er Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH sowie President & CEO der Mercedes-Benz U.S. International Inc., Tuscaloosa (USA).

„Thomas Weber hat mehr als 13 Jahre die Forschung und Entwicklung von Daimler und vor allem von Mercedes-Benz Cars geprägt. In dieser Zeit hat er wichtige Weichen gestellt, das gesamte Pkw-Produktportfolio umfassend erneuert und das Unternehmen auf die Zukunft der Mobilität vorbereitet. Er hat damit einen großen Anteil am heutigen Erfolg von Mercedes-Benz Pkw. Dafür danken wir ihm sehr“, sagte Manfred Bischoff.

Prof. Dr. Thomas Weber ist seit dem 1. Januar 2003 Vorstandsmitglied und seit dem 1. Januar 2004 verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung.

15.02.2016 Jubiläum in Kecskemét: 500.000 Pkw

Produktionsjubiläum im ungarischen Mercedes-Benz Werk in Kecskemét: Seit der Werkseröffnung am 29. März 2012 sind dort 500.000 Fahrzeuge vom Band gelaufen. „Das Mercedes-Benz Werk Kecskemét leistet im Verbund mit dem Lead-Werk Rastatt in Deutschland einen wichtigen Beitrag zum Wachstum unseres Kompaktwagensegments. In Kecskemét produzieren wir mit dem CLA und dem CLA Shooting Brake zwei Modelle exklusiv für den Weltmarkt“, so Markus Schäfer, Bereichsvorstand Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management.

Das fünfhunderttausendste Fahrzeug aus Kecskemét ist ein kosmosschwarzer CLA, der an einen ungarischen Kunden übergeben wird. „Das Produktionsjubiläum ist der gemeinsame Erfolg unserer über 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit unseren qualifizierten Fachleuten und engagierten Mitarbeitern produzieren wir hier Fahrzeuge in Top-Qualität. Das Mercedes-Benz Werk Kecskemét hat mit seinen erfolgreichen Produkten weiter eine sehr gute Perspektive. Wir planen, den Standort kontinuierlich weiterzuentwickeln. Aktuell werden 15 Millionen Euro in ein innovatives Logistikkonzept investiert“, so Christian Wolff, der seit dem 1. Januar 2016 Geschäftsführer und Standortverantwortlicher der Mercedes-Benz Manufacturing Hungary Kft. ist.

Zum internationalen Erfolg von Mercedes-Benz trägt das Werk Kecskemét in hohem Maße mit der Produktion der B-Klasse, des CLA und des CLA Shooting Brake bei. Der CLA und der CLA Shooting Brake werden ausschließlich in Kecskemét für alle Märkte weltweit produziert. Die Kompaktwagen sind bei Mercedes-Benz weiterhin auf Erfolgskurs: Im Januar entschieden sich 45.840 Kunden für eine A- oder B-Klasse, einen CLA, einen CLA Shooting Brake oder einen GLA. Damit stiegen die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahresmonat um 35,9 Prozent. Im vergangenen Jahr legten die weltweiten Kundenauslieferungen der Kompaktmodelle um 25,8 Prozent auf insgesamt 582.531 Fahrzeuge zu.

„Mit großem Stolz können wir behaupten, dass die Mercedes-Benz Modelle aus Kecskemét mit ihren zukunftsweisenden Technologien bereits in mehr als 180 Ländern verkauft werden. Auch in Ungarn erfreuen sich diese Modelle sehr großer Beliebtheit. Immer mehr inländische Kunden entscheiden sich von Jahr zu Jahr für den Kauf eines an diesem Standort hergestellten Fahrzeugs“, so Jörg Schmidt, CEO, Mercedes-Benz Hungária Kft.

Über die globale Mercedes-Benz Kompaktwagen-Produktion
Das Mercedes-Benz Werk Kecskemét ist Teil des Kompaktwagen-Produktionsverbunds innerhalb des weltweiten flexiblen und effizienten Produktionsnetzwerks von Mercedes-Benz Cars. Zum Kompaktwagen-Verbund gehört neben Kecskemét das Lead-Werk Rastatt sowie BBAC in Peking (China), wo der kompakte SUV GLA für den chinesischen Markt produziert wird. Außerdem nutzt Mercedes-Benz Cars den finnischen Auftragsfertiger Valmet Automotive für die Produktion zusätzlicher A-Klassen. Aufgrund der gemeinsamen Kompaktwagen-Architektur können an jedem Standort alle Modelle in beliebiger Reihenfolge und Stückzahl gebaut werden, so dass die Volumina jederzeit entsprechend der aktuellen Marktnachfrage flexibel und effizient im Verbund verteilt werden können.


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