09.01.2017 Updates für die AMG GT Familie sowie Edition 50

Mercedes-AMG feiert 2017 sein 50.&xnbsp;Jubiläum. Dies nimmt die Sportwagen- und Performance-Marke zum Anlass, unter dem Motto „50&xnbsp;Years of Driving Performance“ mit dem neuen Mercedes-AMG GT&xnbsp;C die AMG GT Sportwagenfamilie zu vergrößern. Nach dem AMG GT&xnbsp;C Roadster ist damit auch das Coupé in einer weiteren Leistungs- und Technologie-Stufe erhältlich. Es wird zwischen AMG GT&xnbsp;S und AMG GT&xnbsp;R positioniert und ist zum Start als Sondermodell Edition&xnbsp;50 exklusiv erhältlich. Parallel dazu werden Mercedes-AMG&xnbsp;GT und AMG GT&xnbsp;S optisch und technisch aufgewertet, unter anderem durch noch mehr Leistung.

&xnbsp;&xnbsp; „Mit dem AMG GT C erweitern wir unser Sportwagen-Portfolio auf nunmehr sechs Modelle sowie den Kundensport-Rennwagen AMG GT3. In weniger als drei Jahren ist aus unserem zweiten komplett in Eigenregie entwickelten Fahrzeug eine Familie geworden, die ein hochdynamisches Fahrerlebnis in unterschiedlichen Facetten bietet. In unserem Jubiläumsjahr starten wir mit der exklusiven Edition&xnbsp;50 des neuen AMG GT&xnbsp;C Coupé. In diesem Zusammenhang schärfen wir auch AMG GT und AMG GT&xnbsp;S optisch und technisch nach“, so der AMG-Chef Tobias Moers.

Einheitliches Erkennungsmerkmal: die neue Frontpartie
Die neuen Modelle sind an dem markanten AMG Panamericana Grill zu erkennen, den nun alle AMG GT-Modelle tragen. Er betont die Nähe zum Motorsport: 15&xnbsp;verchromte, senkrechte Streben zitieren den Look des aktuellen Mercedes-AMG GT3 Kundensport-Rennwagens. Die neue Frontschürze verstärkt die Breitenwirkung und lässt die Fahrzeuge noch satter auf der Straße stehen. Die großen äußeren Lufteinlässe stellen den Kühlluftbedarf des Antriebs sicher.

Jetzt für alle AMG GT-Modelle: aktives Luftregelsystem AIRPANEL aus dem AMG GT&xnbsp;R
Ein besonderes technisches Highlight übernehmen nun alle AMG GT-Varianten vom AMG GT&xnbsp;R: das aktive Luftregelsystem AIRPANEL. Senkrechte Lamellen, die sich im unteren Bereich der Frontschürze befinden, lassen sich per Elektromotor in circa einer Sekunde öffnen und schließen. Dadurch wird eine bedarfsgerechte Kühlung gewährleistet. Die stets optimale Stellung erfordert eine hochintelligente und schnelle Regelung.

Im normalen Fahrbetrieb, ohne erhöhten Kühlluftbedarf, sind die Lamellen geschlossen, um den Luftwiderstand zu reduzieren und die Luft gezielt in Richtung Unterboden zu lenken. Dies verbessert die aerodynamische Effizienz der Fahrzeuge. Erst wenn bestimmte Komponenten vordefinierte Temperaturen erreichen und der Luftbedarf besonders hoch ist, öffnen die Lamellen und lassen maximale Kühlluft zu den Wärmetauschern strömen.

Im Rahmen dieser Weiterentwicklung wanderte der Motorölkühler bei allen AMG GT Modellen vom Bug in die Radläufe. Im Gegenzug erhielt der Hauptwasserkühler seinen Platz im Bug.

Neue Leistungsstaffeln: der AMG 4,0-Liter-V8-Biturbomotor
Mercedes-AMG ordnet die Leistungs- und Drehmomentstufen des 4,0-Liter-V8-Biturbomotors neu. So leistet das Einstiegsmodell AMG GT jetzt 476&xnbsp;PS und damit 14&xnbsp;PS mehr als bisher. Außerdem liefert der Achtzylinder in der Basisversion mit 630&xnbsp;Nm nun 30&xnbsp;Nm mehr maximales Drehmoment und noch souveränere Durchzugskraft. Dieselben Werte gelten auch für den GT Roadster ab seiner Markteinführung.
Der Leistungszuwachs beim GT S beträgt 12&xnbsp;PS auf 522&xnbsp;PS. Das maximale Drehmoment klettert um 20&xnbsp;Nm auf 670&xnbsp;Nm.
Die nächste Stufe markieren die C Varianten des Coupés und Roadsters mit jeweils 557&xnbsp;PS und 680&xnbsp;Nm maximalem Drehmoment. An der Spitze fährt der AMG GT&xnbsp;R mit 585&xnbsp;PS und 700&xnbsp;Nm Drehmoment.

&xnbsp; &xnbsp; Nochmals gesteigerte Fahrdynamik: der neue AMG GT C
Wie schon der in Paris vorgestellte Roadster, überzeugt auch der neue AMG GT C dank zahlreicher technischer Highlights aus dem Mercedes-AMG GT R mit nochmals gesteigerter Fahrdynamik. Er startet als Sondermodell Edition 50. Wie den AMG GT R erkennt man den Neuzugang an seinem breiten, muskulösen Heck und den großen Rädern. Zu den weiteren Maßnahmen zählen die breitere Spur an der Hinterachse sowie die aktive Hinterachslenkung.
Die neuen, hinteren Seitenwände verbreitern den AMG GT C im Vergleich zum AMG GT und AMG GT S um insgesamt 57 Millimeter. Das entspricht exakt dem Maß des AMG GT R. Die kraftvolle Form schafft Raum für größere Räder und eine breitere Spur. Beide Maßnahmen erhöhen die Traktion und ermöglichen höhere Kurvengeschwindigkeiten. Die ebenfalls breiter ausgeformte Heckschürze des AMG GT C verbessert den Luftstrom am Heck. Der Heckflügel ist wie bei AMG GT und AMG GT S in die Kofferraumklappe integriert und wird – abhängig vom gewählten Fahrprogramm – bei definierten Geschwindigkeiten elektrisch aus- und eingefahren. Noch feinfühliger reagiert der neue Mercedes-AMG GT C dank der serienmäßigen, aktiven Hinterachslenkung, die im Mercedes-AMG GT R ihr Debüt feierte und auch im GT C Roadster serienmäßig an Bord ist. Für den AMG GT S steht dieses Feature optional in Kombination mit dem AMG DYNAMIC PLUS Paket zur Verfügung. Das System ermöglicht eine noch bessere Kombination aus Agilität und Stabilität – Fahreigenschaften, die normalerweise im Gegensatz zueinander stehen. Bis Tempo 100 km/h werden die Hinterräder in entgegengesetzter Richtung zu den Vorderrädern eingeschlagen. Der AMG GT C lenkt dadurch deutlich agiler in Kurven ein, macht noch mehr Fahrvergnügen und erfordert weniger Lenkarbeit. Im Alltag profitiert der Fahrer darüber hinaus vom reduzierten Wendekreis, beispielsweise beim Abbiegen oder Einparken.

Fährt der AMG GT C schneller als 100 km/h, schlägt das System die Hinterräder analog zu den Vorderrädern ein. Dies verbessert spürbar die Fahrstabilität. Gleichzeitig baut sich bei Richtungswechseln die Seitenkraft an den Hinterrädern deutlich schneller auf, was die Reaktion auf Lenkbefehle beschleunigt. Der Fahrer registriert außerdem, dass der Wagen massiven Hinterachsgrip und große Stabilität bei schnellen Richtungswechseln zeigt, ohne den sonst spürbaren Anlegeeffekt des Hecks.

Serienmäßig an Bord: das Hinterachs-Sperrdifferenzial
Serienmäßig verfügt der AMG GT C wie AMG GT S und AMG GT R über ein elektronisch geregeltes Hinterachs-Sperrdifferenzial, das in das kompakte Getriebegehäuse integriert ist. Seine feinfühlige und schnelle Regelung verschiebt den fahrphysikalischen Grenzbereich weiter nach oben. Nicht nur die Traktion der Antriebsräder wird weiter verbessert, auch die Kurvengeschwindigkeiten im Grenzbereich steigen an.

Exklusiver Ausstattungsumfang: AMG GT C Edition 50
Der neue AMG GT C debütiert als exklusives Sondermodell Edition 50 und weist damit auf das Jubiläumsjahr des Unternehmens hin, das 1967 gegründet wurde und 2017 sein 50-jähriges Bestehen feiert.
Die Edition 50 ist in zwei exklusiven Sonderlackierungen erhältlich: in designo graphitgrau magno oder designo kaschmirweiß magno. Applikationen in Chrom schwarz setzen eigenständige Akzente im Exterieur. Dazu gehören die Aufsatzblenden der Seitenschweller, der Frontsplitter, die Zierleisten in den Lufteinlässen des Panamericana Grills, die Finnen auf den seitlichen Luftauslässen der vorderen Kotflügel, der Zierstab am Heckdiffusor und die Endrohrblenden. Die AMG Schmiederäder im Kreuzspeichendesign sind mit ihrer Oberfläche auf die Exterieur-Elemente in Chrom schwarz abgestimmt.
Das Interieur ist vom Kontrast aus Schwarz und Silber geprägt. Die Ausstattung in Leder Exklusiv Nappa STYLE silber pearl/schwarz mit grauer Kontrastziernaht in Rautensteppung folgt ebenso diesem Stil wie das schwarze AMG Performance-Lenkrad in Mikrofaser DINAMICA mit grauer Kontrastziernaht, „Edition“ Schriftzug in der Lenkradspange und 12-Uhr-Markierung in silber pearl.
Zur Betonung der Sportlichkeit ist das AMG Night-Paket Interieur mit seinen Umfängen wie Lenkradspeichen, Schaltpaddles oder Einstiegsleisten in schwarz serienmäßig Bestandteil der Edition.
Das Spiel aus hell und dunkel wird von silbernen Sicherheitsgurten und den Zierelementen in Chrom schwarz weiter vertieft. Der AMG Performance Sitz trägt eine „GT Edition 50“ Prägung in der Kopfstütze.

Neue Optionen für AMG GT und AMG GT S
Neben einer technischen Aufwertung durch die aktive Aerodynamik, die Leistungs- und Drehmomentsteigerung oder die aktive Hinterachslenkung bietet das Update der AMG GT Modellfamilie auch einen deutlich erweiterten Ausstattungsumfang. Zukünftig stehen zahlreiche neue Sonderausstattungen zur Wahl. Zu den neuen Ausstattungspaketen zählen das AMG Chrom Paket Exterieur mit Zierteilen in Chrom hochglanz und das AMG DYNAMIC PLUS Paket, das jetzt auch für den AMG GT erhältlich ist.

Das AMG Night-Paket Interieur, das serienmäßig im AMG GT R verbaut ist, kann nun auch für die anderen Coupés der AMG GT-Familie optional bestellt werden. Zu diesem Paket gehört das AMG Performance-Lenkrad in Mikrofaser DINAMICA mit Speichen und Schaltpaddles in Hochglanz schwarz, ebenso sind die Kofferraumquerstrebe sowie die Blende in der Lehne der optionalen AMG Performancesitze in Hochglanz schwarz ausgeführt. Abgerundet wird das Paket durch Edelstahleinstiegsleisten in schwarz, wahlweise mit AMG Schriftzug weiß beleuchtet.
Die Nähe zum Motorsport betont auch optisch das AMG Carbon Paket Exterieur: Der Frontsplitter, die seitlichen Finnen auf den Luftauslässen der vorderen Kotflügeln, die Außenspiegelgehäuse, die Seitenschwellereinsätze (nur AMG GT C) und der Heckdiffusor sind damit in edel verarbeitetem Sichtcarbon ausgeführt.

Erweiterte Auswahl an Einzelausstattungen
Auch die neuen Einzelausstattungen für den AMG GT und AMG GT S werten die Sportwagen deutlich auf. In Verbindung mit dem AMG DYNAMIC PLUS Paket ist beispielsweise die aktive Hinterachslenkung auch für den AMG GT S bestellbar. Neu sind auch Leichtmetallräder mit Mischbereifung wie das Rad 48,3/50,8 cm (19"/20") im 5-Doppelspeichen-Design, titangrau lackiert und glanzgedreht, Vorderachse 265/35 R 19 auf 9 J x 19 ET61, Hinterachse 295/30 R 20 auf 11 J x 20 ET68 oder das Rad 48,3/50,8 cm (19"/20") im 5-Doppelspeichen-Design, schwarz matt lackiert und glanzgedreht, Vorderachse 265/35 R 19 auf 9 J x 19 ET61, Hinterachse 295/30 R 20 auf 11 J x 20 ET68 (beide lieferbar ab 3. Quartal 2017). Im Interieur sorgt die neue Wunschausstattung Leder Exklusiv Nappa STYLE macchiatobeige mit Rautensteppung nun auch im AMG GT und AMG GT S für ein besonders edles Ambiente. Den Komfort bei hohen Außentemperaturen erhöht die optionale Sitzklimatisierung für den AMG Performance Sitz.

AMG Track Pace für den Einsatz auf der Rennstrecke
Für die gesamte AMG GT-Familie steht optional das neue Feature AMG Track Pace zur Verfügung. Damit wird das Smartphone zum persönlichen Renningenieur. Mit der App können Kunden ihre Fahrweise auf der Rennstrecke analysieren, verbessern und mit anderen AMG Fahrern über Facebook, YouTube oder die AMG Private Lounge teilen.
Die App für das Apple iPhone® wird via WLAN mit den AMG GT-Modellen verbunden. Das Fahrzeug überträgt dann zahlreiche Daten in Echtzeit an die App. Dazu gehören zum Beispiel Geschwindigkeit, Gang, Lenkwinkel, Zeit, Position und Beschleunigung. Ebenso können Runden- oder Sektorzeiten auf Rennstrecken gespeichert werden. Dazu sind bereits zahlreiche Streckenprofile auf der App gespeichert. Der Fahrer kann aber auch weitere Rennstrecken selbst aufzeichnen und abspeichern. Zusätzlich zeichnet die Apple iPhone® Kamera das Fahren auf der Rennstrecke auf, so dass der Fahrer von seinem Rennerlebnis ein interaktives Video mit allen eingeblendeten Telemetriedaten erhält.

09.12.2016 AMG GT R mit neuem Rundenrekord in der grünen Hölle


Kurz vor der witterungsbedingten Winterpause hat der neue Mercedes-AMG GT R auf der Nürburgring-Nordschleife bei einer von „sport auto“ durchgeführten Testfahrt die schnellste Rundenzeit erzielt. Mit 7.10,9 Minuten war die neue Speerspitze des AMG Modellangebots in der „Grünen Hölle“ schneller als jeder im Fachmagazin bislang getestete Straßen-Sportwagen.

In nur 7.10,9 Minuten durch die Grüne Hölle – nie zuvor war ein straßenzugelassener Sportwagen bei einem Test schneller als der Mercedes-AMG GT R. Damit wird das 585 PS starke „Beast of the Green Hell“ seinem Namen mehr als gerecht. Eine Runde auf der legendären Nordschleife, die als schwerste Rennstrecke der Welt gilt, ist die anspruchsvollste Bewährungsprobe für die Qualitäten eines Sportwagens. Exakt auf dieser außergewöhnlichen Rennstrecke, der Grünen Hölle des Nürburgring, hat der Mercedes-AMG GT R auch einen Großteil seiner Entwicklungszeit verbracht. Zahlreiche Innovationen und Modifikationen verdeutlichen, dass der Straßensportwagen etliche Rennsportgene in sich trägt. Das Frontmittelmotorkonzept mit Transaxle, der 585 PS starke V8-Biturbomotor, das umfangreich modifizierte Fahrwerk, die ausgefeilte Aerodynamik sowie die aktive Hinterachslenkung, maßgeschneiderte Reifen und der intelligente Leichtbau bilden die Grundlagen für die außergewöhnliche Fahrdynamik.
Das Video dazu gibt es hier.

05.12.2016 AMG GT4 für den Kundensport unterhalb GT3


Das AMG Kundensportengagement wächst kontinuierlich weiter: Neuer Baustein ist die Entwicklung eines Rennfahrzeugs nach GT4-Reglement. Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH, gab Kundenteams und Fahrern im Rahmen der Saison-Abschlussfeier 2016 (Samstag, 3. Dezember) einen ersten Ausblick auf den neuen Mercedes-AMG GT4. Der in diesem Jahr vorgestellte Mercedes-AMG GT R liefert die Basis zur Entwicklung des neuen Rennfahrzeugs. Der Topsportler im Mercedes-AMG Programm bietet optimale Voraussetzungen für den Einsatz im Motorsport. Wie bereits beim AMG GT3-Rennwagen werden auch beim neuen Mitglied der AMG-Motorsportfamilie eine hohe Anwenderfreundlichkeit und ein exzellentes Sicherheitsniveau maßgebliche Entwicklungsziele darstellen. Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH: „Die Entwicklung des Mercedes-AMG GT4 ist ein weiterer wichtiger Schritt für den kontinuierlichen Ausbau unseres Mercedes-AMG Motorsportprogramms. Das hervorragende Feedback unserer Kundenteams zum AMG GT3 und das zunehmende Interesse an GT4-Rennfahrzeugen haben uns in unserer Entscheidung bestärkt. Wir freuen uns, damit zukünftig eine noch größere Zielgruppe an Amateur- und Profifahrern sowie Teams anzusprechen.“

21.11.2016 AMG GT Roadster & AMG GT R : Bestellfreigabe erfolgt


Mit den drei neuen Mitgliedern erweitert AMG die Familie des komplett in Eigenregie entwickelten Sportwagens sowohl nach oben als auch in die Breite. Mit Rennsporttechnologie für die Straße bietet der Top-Sportler AMG GT R mit seinen innovativen Lösungen ein beeindruckendes Fahrerlebnis. Das Frontmittelmotorkonzept mit Transaxle, der 585 PS starke V8-Biturbomotor, das umfangreich modifizierte Fahrwerk, die neue Aerodynamik und der intelligente Leichtbau bilden die Grundlagen für die außergewöhnliche Fahrdynamik.

Die neuen Roadster machen die AMG-typische Driving Performance noch intensiver erlebbar. Im Basismodell AMG GT Roadster leistet der AMG 4,0-Liter-V8-Biturbo 476 PS. Der optisch noch auffälligere und dynamischere AMG GT C Roadster rangiert mit einer Leistung von 557 PS und einem maximalen Drehmoment von 680 Nm zwischen AMG GT S und R und ist eine komplett neue Modellvariante.

Die Preise (inkl. MwST) für die drei neuen Sportwagen im Überblick:
Mercedes-AMG GT Roadster: 129.180,45 EUR
Mercedes-AMG GT C Roadster: 160.650,00 EUR
Mercedes-AMG GT R: 165.410,00 EUR

Vor allem der AMG GT C Roadster bedient sich einiger technischer Feinheiten aus dem AMG GT R. Dazu gehört die aktive Hinterachslenkung ebenso wie das elektronisch gesteuerte Hinterachs-Sperrdifferenzial. Auch optisch sind die AMG GT R-Gene auf den ersten Blick erkennbar - vom Panamericana Grill bis zum breiteren Heck. Außerdem ist der GT C Roadster besonders exklusiv ausgestattet, unter anderem serienmäßig mit der Innenausstattung in Leder Nappa, dem AMG Performance Lenkrad in Leder Nappa/Mikrofaser DINAMICA und dem zusätzlichen Fahrprogramm RACE. Die AMG Performance Sitze sind optional erstmals auch mit der Kopfraumheizung AIRSCARF und Sitzbelüftung erhältlich - für ganzjähriges Open-Air-Vergnügen. Das Verdeck öffnet und schließt bei beiden Varianten des AMG GT Roadsters in ca. elf Sekunden bis zu einem Tempo von 50 km/h.


15.09.2016 AMG GT Roadster: Infos & Bilder


Mercedes-AMG bringt noch mehr frischen Wind in die AMG GT-Familie. Kurz nach der Weltpremiere des AMG GT R präsentiert die Sportwagen- und Performance-Marke aus Affalterbach zwei faszinierende Roadster-Varianten des zweisitzigen Sportwagens. Neben dem AMG GT Roadster bereichert der AMG GT C Roadster das Portfolio um eine komplett neue Modellvariante. Mit 557 PS Leistung und 680 Nm maximalem Drehmoment bildet der AMG GT C die stärkste Ausprägung der Roadster-Neuheiten und bedient sich darüber hinaus einiger technischer Feinheiten aus dem AMG GT R. Im AMG GT Coupé kommt die C-Variante mit 557 PS im Herbst 2017. Dazu gehört die aktive Hinterachslenkung ebenso wie das elektronisch gesteuerte Hinterachs-Sperrdifferenzial. In Verbindung mit dem AMG RIDE CONTROL Sportfahrwerk garantiert der AMG GT C Roadster Fahrdynamik auf höchstem Niveau. Auch bei den muskulösen Proportionen nimmt der Top-Roadster Anleihen beim Top-Sportler AMG GT R: Die breiteren hinteren Kotflügel schaffen Platz für die größere Spurweite und breitere Räder an der Hinterachse, die noch höhere Kurvengeschwindigkeiten sowie beste Traktion ermöglichen. Für den authentischen V8-Sound sorgt auch im AMG Roadster die schaltbare Performance-Abgasanlage. Die neuen Roadster machen die AMG-typische Driving Performance noch intensiver erlebbar. „Durch unsere beiden Roadster-Modelle bauen wir die AMG GT-Familie mit zwei faszinierenden Varianten strategisch weiter aus. Zudem führen wir mit dem AMG GT C Roadster eine neue Modellvariante ein, bei der wir sehr viele Performance-relevante Komponenten von unserem Top-Sportler AMG GT R übertragen haben. Das Ergebnis: ein hochdynamisches Fahrerlebnis in einem sehr exklusiven Umfeld, gepaart mit purem Roadster-Feeling“, so Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH.

Mit den beiden Roadster-Varianten wächst die Mercedes-AMG GT-Familie auf mittlerweile fünf Mitglieder an. Auch die beiden neuen Sportwagen mit Stoffverdeck tragen die AMG-typischen Technik-Gene in sich. Hierzu zählen beispielsweise die leichte und torsionssteife Karosseriestruktur aus Aluminium sowie kraftvolle und effiziente V8-Biturbomotoren. Den Einstieg in die Roadster-Welt bildet der AMG GT mit einer Leistung von 476 PS. Der AMG GT C Roadster erhält eine komplett neue Leistungsstufe. Mit 557 PS ist er der stärkere der beiden neuen Open-Air-Sportler.

Der AMG GT C Roadster bietet nicht nur mehr Leistung und Drehmoment, sondern überzeugt dank zahlreicher technischer Highlights aus dem Mercedes-AMG GT R mit einer nochmals gesteigerten Fahrdynamik. Wie bereits den AMG GT R erkennt man auch den AMG GT C Roadster an seinem breiten, muskulösen Heck und den großen Rädern. Zu den weiteren Maßnahmen zählen die breitere Spur an der Hinterachse sowie die aktive Hinterachslenkung.

Außerdem verfügt der AMG GT C Roadster über eine Lithium-Ionen-Batterie und ist besonders exklusiv ausgestattet – unter anderem serienmäßig mit der Innenausstattung in Leder Nappa, dem AMG Performance Lenkrad in Leder Nappa/Mikrofaser DINAMICA und dem zusätzlichen Fahrprogramm RACE.

Vollautomatisch: das gewichtsoptimierte Stoffverdeck
Beiden Roadstern gemein ist die schnelle Verwandlung vom Coupé- zum Open-Air-Feeling. Das Stoffdach öffnet und schließt in circa elf Sekunden, was bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h möglich ist. Die drei Verdeckfarben schwarz, rot und beige stehen passend zu den elf Exterieur- und zehn Interieurfarbtönen zur Wahl. Das dreilagige Stoffverdeck spannt sich über eine Magnesium-/Stahl-/Aluminium-Konstruktion und leistet mit seinem niedrigen Gewicht einen Beitrag zum tiefen Fahrzeug-Schwerpunkt. Als zusätzlicher Überrollschutz dient ein integrierter Aluminium-Querträger mit Überrollbügeln.

Neue Leistungsstufe: der AMG 4,0-Liter-V8-Biturbomotor
Im AMG GT C Roadster führt Mercedes-AMG eine weitere Leistungsstufe des 4,0-Liter-V8-Biturbomotors ein und betont damit den exklusiven Charakter des neuen Modells. Die Spitzenleistung liegt mit 557 PS 47 PS über dem AMG GT S und 28 PS unter dem Mercedes-AMG GT R. Das maximale Drehmoment von 680 Newtonmetern steht von 1900 bis 5750/min zur Verfügung. Der Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 km/h ist in 3,7 Sekunden erledigt, und der dynamische Vortrieb endet erst bei der Höchstgeschwindigkeit von 316 km/h.
Der AMG GT Roadster verfügt über eine Leistung von 476 PS und 630 Nm Drehmoment. Diese Variante beschleunigt in 4,0 Sekunden auf 100 km/h und bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 302 km/h.

Ebenfalls angepasst: das Doppelkupplungs-Getriebe
Auch das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung an der Hinterachse haben die AMG Entwickler mit modifizierter Hard- und Software an die neue Leistungsstufe im Mercedes-AMG GT C Roadster angepasst. Der erste Gang des AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang Sportgetriebes ist länger übersetzt, der siebte Gang sowie der Endabtrieb sind kürzer ausgelegt. Dadurch werden ein noch agileres Beschleunigungserlebnis und sehr spontane Reaktionen auf schnelle Gaspedalbefehle ermöglicht.

Purer Sound: die AMG Performance Abgasanlage Der AMG GT C Roadster ist serienmäßig mit der AMG Performance Abgasanlage ausgestattet, um ein noch emotionaleres Sounderlebnis zu erhalten. Zwei stufenlos verstellbare Klappen modulieren den Abgassound des Mercedes-AMG GT C Roadsters authentisch und direkt. Die Klappen öffnen oder schließen abhängig vom gewählten AMG DRIVE SELECT Fahrprogramm, können aber auch über einen separaten Taster in der AMG DRIVE UNIT individuell gesteuert werden. In den Einstellungen „Comfort“ und „Sport“ ist der V8-typische, tieffrequente Sound komfortorientiert abgestimmt. In „Sport Plus“ und „RACE“ ist er deutlich emotionaler ausgeprägt. Die schaltbare AMG Performance Abgasanlage ist optional auch für den Mercedes-AMG GT Roadster erhältlich.

Auch für die Roadster-Modelle: aktives Luftregelsystem aus dem AMG GT R
Ein besonderes technisches Highlight übernehmen die beiden AMG Roadster-Varianten vom AMG GT R: das aktive Luftregelsystem. Senkrechte Lamellen, die sich im unteren Bereich der Frontschürze befinden, lassen sich per Elektromotor in circa einer Sekunde öffnen und schließen. Dadurch wird eine bedarfsgerechte Kühlung gewährleistet. Die stets optimale Stellung erfordert eine hochintelligente und schnelle Regelung.
Im normalen Fahrbetrieb, ohne erhöhten Kühlluftbedarf, sind die Lamellen geschlossen, um den Luftwiderstand zu reduzieren und die Luft gezielt in Richtung Unterboden zu lenken. Erst wenn bestimmte Komponenten vordefinierte Temperaturen erreichen und der Luftbedarf besonders hoch ist, öffnen die Lamellen und lassen maximale Kühlluft zu den Wärmetauschern strömen.

Ausdrucksstark: das kraftvolle Exterieur-Design Vom ausdrucksstarken AMG Panamericana Grill über die lange muskulöse Motorhaube bis hin zum breiten Heck verspricht der Zweisitzer schon im Stand das pure Sportwagenerlebnis. Der markante AMG Panamericana Grill betont die Nähe zum Motorsport: 15 verchromte, senkrechte Streben zitieren den Look des aktuellen Mercedes-AMG GT3 Kundensport-Rennwagens. Die neue Frontschürze verstärkt die Breitenwirkung und lässt das Fahrzeug noch satter auf der Straße stehen. Die großen äußeren Lufteinlässe stellen den Kühlluftbedarf des Antriebs sicher. Die ausgeprägte Fahrzeugschulter wirkt wie ein gespannter Muskel und vermittelt in Kombination mit den neuen 19" und 20" AMG Leichtmetallrädern im 5-Doppelspeichen-Design reine Kraft und Dynamik.

Breitenbetont und kraftvoll: die Heckgestaltung
Aus der Heckperspektive fallen ebenfalls zahlreiche Neuerungen auf. Die neuen Seitenwände des AMG GT C Roadsters aus Aluminium verbreitern den offenen Zweisitzer im Vergleich zum AMG GT Roadster hinten um insgesamt 57 Millimeter. Das entspricht exakt dem Maß des AMG GT R. Die kraftvolle Form schafft im Vergleich zum AMG GT Roadster zudem Raum für die größeren Räder und für eine breitere Spur. Beide Maßnahmen erhöhen die Traktion und ermöglichen höhere Kurvengeschwindigkeiten. Die ebenfalls breiter ausgeformte Heckschürze des AMG GT C Roadsters verbessert mit großen äußeren Entlüftungsöffnungen den Luftstrom am Heck. Beiden Roadster-Varianten gemein ist der in den Kofferraumdeckel integrierte Heckspoiler. Dieser wird, abhängig vom gewählten Fahrprogramm, bei definierten Geschwindigkeiten elektrisch aus- und eingefahren.

Noch mehr Agilität: aktive Hinterachslenkung aus dem AMG GT R
Noch feinfühliger reagiert der neue Mercedes-AMG GT C Roadster dank der serienmäßigen, aktiven Hinterachslenkung, die im Mercedes-AMG GT R ihr Debüt feierte. Das System bietet eine ideale Kombination aus Agilität und Stabilität – Fahreigenschaften, die normalerweise im Gegensatz zueinander stehen. Bis Tempo 100 km/h werden die Hinterräder in entgegengesetzter Richtung zu den Vorderrädern eingeschlagen. Der Mercedes-AMG GT C Roadster lenkt dadurch deutlich agiler in Kurven ein, macht noch mehr Fahrvergnügen und erfordert weniger Lenkarbeit. Im Alltag profitiert der Fahrer darüber hinaus vom reduzierten Wendekreis, beispielsweise beim Abbiegen oder Einparken.
Fährt der AMG GT C Roadster schneller als 100 km/h, schlägt das System die Hinterräder analog zu den Vorderrädern ein. Dies verbessert spürbar die Fahrstabilität. Gleichzeitig baut sich bei Richtungswechseln die Seitenkraft an den Hinterrädern deutlich schneller auf, was die Reaktion auf Lenkbefehle beschleunigt. Der Fahrer registriert außerdem das hohe Grip- und Stabilitätsniveau des Mercedes-AMG GT C Roadsters bei schnellen Richtungswechseln ohne den sonst spürbaren Anlegeeffekt des Hecks.

Serienmäßig an Bord: das Hinterachs-Sperrdifferenzial
Serienmäßig verfügt der AMG GT C Roadster über ein elektronisch geregeltes Hinterachs-Sperrdifferenzial (Mercedes-AMG GT Roadster: mechanisches Sperrdifferenzial), das in das kompakte Getriebegehäuse integriert ist. Seine feinfühlige und schnelle Regelung verschiebt den fahrphysikalischen Grenzbereich weiter nach oben. Nicht nur die Traktion der Antriebsräder wird weiter verbessert, auch die Kurvengeschwindigkeiten im Grenzbereich steigen an.

Hochwertig und exklusiv: das Interieur
Das Interieur-Design setzt die besondere Formsprache des Exterieurs fort. Die Breitenbetonung der Instrumententafel wirkt wie ein kraftvoller Flügel. Die hohen Bordkanten, die konkav ausgeführten Türverkleidungen, die dynamisch ansteigende Mittelkonsole und die tiefe Sitzposition integrieren den Fahrer perfekt ins Cockpit. Erstmals ist die neue, helle Interieurausstattung mit Leder Exklusiv Nappa STYLE macchiato-beige erhältlich, die dem offenen Sportwagen noch mehr Individualität und Exklusivität verleiht.
Mehr Seitenhalt und Komfort: die AMG Performance Sitze
Die optional erhältlichen AMG Performance Sitze bieten mit den stärker konturierten Seitenwangen von Sitzfläche und Sitzlehne noch mehr Seitenhalt. Erstmals ist der AMG Performance Sitz außerdem optional mit der Kopfraumheizung AIRSCARF erhältlich, die den Open-Air-Spaß auch bei niedrigen Außentemperaturen zum Vergnügen macht. Der Luftausströmer ist nahtlos in den Bereich der Kopfstütze integriert. Um die individuellen Wünsche des Kunden zu erfüllen, kann die Temperatur der ausströmenden Warmluft in drei Stufen eingestellt werden. Wer auch an sehr heißen Sommertagen angenehm temperiert unterwegs sein möchte, wählt darüber hinaus die optionale Sitzklimatisierung, die ebenfalls erstmals exklusiv für den AMG Performance Sitz erhältlich ist. Die Intensität der Klimatisierung lässt sich auch in drei Stufen regeln.

Druckvoller Sound im Innenraum: Externed Coupled Subwoofer
Das Burmester® Surround-Soundsystem sowie das Burmester® High-End Surround-Soundsystem sorgen im AMG GT Roadster für ein besonderes Musikerlebnis. Beide Systeme profitieren von einer Innovation, die AMG zusammen mit Burmester entwickelt hat: den Externed Coupled Subwoofer (ECS). Das neue System zur druckvollen Basswiedergabe mit extrem tief reichendem Bassfundament macht den offenen Zweisitzer zur fahrenden Konzertbühne. Statt einer räumlich begrenzten Subwooferbox nutzt ECS den gesamten Fahrzeuginnenraum als Bassbox. Möglich macht dies eine spezielle Öffnung im hinteren rechten Radlauf. Der Subwoofer ist mit einem Port über diese Öffnung im Rohbau verbunden und überträgt darüber den eindrucksvollen Klang.

Die Auslieferung des Roadster beginnt im Frühjahr 2017.

29.06.2016 AMG GT Roadster: erstes Erlkönigbild


Kurz nach der Weltpremiere des AMG GT R Coupé ist nun ein erster Erlkönig vom AMG GT Roadster R190 gesichtet worden. Die Premiere wird vermutlich auch im Jahr 2017 sein. Ob die Auslieferung zusammen mit dem AMG GT R im März 2017 beginnt ist allerdings nicht klar. Foto motor1.com

24.06.2016 AMG GT R alle Infos & Bilder
Von der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt direkt auf die Straße: Noch nie hat Mercedes-AMG so viel Motorsport-Technologie in ein Serienfahrzeug integriert wie in den neuen AMG GT R. Das Frontmittelmotorkonzept mit Transaxle, der 585 PS starke V8-Biturbomotor, das umfangreich modifizierte Fahrwerk, die neue Aerodynamik und der intelligente Leichtbau bilden die Grundlagen für ein besonders dynamisches Fahrerlebnis. Schon von weitem verweist die exklusive Sonderfarbe „AMG green hell magno“ auf die Abstammung des Sportwagens, der einen Großteil seiner Entwicklungszeit in der „Grünen Hölle“ des Nürburgrings verbracht hat. Breitere Kotflügel vorn und hinten ermöglichen mehr Spurweite für optimale Traktion und noch höhere Kurvengeschwindigkeiten. Die neue Frontschürze mit aktiven Elementen, der große Heckflügel und die neue Heckschürze mit Doppel-Diffusor steigern die aerodynamische Effizienz und tragen zum optimalen Grip bei. Auch die leichten Schmiederäder mit serienmäßigen Cup-Reifen sind auf höchste Fahrdynamik getrimmt. Das gilt ebenso für weitere Neuerungen, wie die aktive Hinterachslenkung, die neunfach justierbare Traktionskontrolle und das verstellbare Gewindefahrwerk mit zusätzlicher elektronischer Regelung. Die besondere Stellung des AMG GT R wird darüber hinaus mit dem neuen AMG Panamericana Grill betont. Dessen charakteristische Form mit vertikalen Streben feierte beim Kundensport-Rennwagen Mercedes-AMG GT3 seine Weltpremiere und kennzeichnet nun erstmals auch ein AMG Serienfahrzeug.

„Mit dem neuen AMG GT R haben wir den nächsten Level der Driving Performance erreicht. Dieser Straßensportwagen mit Rennsportgenen und innovativen technischen Lösungen bietet ein ultimatives Fahrerlebnis, das unsere Herkunft aus dem Motorsport mit jeder Faser spüren lässt. Er verbindet die Fahrdynamik unseres AMG GT3-Rennwagens mit der Alltagstauglichkeit des AMG GT. Wer Benzin im Blut hat, wird von der beeindruckenden Längs- und Querbeschleunigung, dem präzisen Einlenkverhalten und dem sensationellen Grip begeistert sein. Wir haben alle Performance-relevanten Komponenten verändert und für höchste Fahrdynamik intelligent miteinander vernetzt“, so Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH.


*Leergewicht fahrfertig nach DIN ohne Fahrer und Gepäck; **Leergewicht fahrfertig nach EG inklusive Fahrer (75 kg)

Das dritte Mitglied der AMG GT Familie markiert die neue Speerspitze des AMG Modellangebots. Der AMG GT R wurde mit wegweisenden Technologien gezielt für den Einsatz auf der Rennstrecke konzipiert. In die Entwicklung sind die umfangreichen Erfahrungen aus den Motorsporteinsätzen im AMG GT3 Kundensport und der Deutschen Tourenwagen Masters eingeflossen. Werte wie 3,6 Sekunden für den Sprint von null auf 100 km/h und die Höchstgeschwindigkeit von 318 km/h versprechen in Kombination mit der außergewöhnlichen fahrdynamischen Ausrichtung extrem schnelle Runden auf der Rennstrecke. Schon die neue Exklusivfarbe „AMG green hell magno“ stellt einen optischen Bezug zur „Grünen Hölle“ her, dem Spitznamen für die legendäre Nürburgring-Nordschleife, und weist damit auf die Abstammung direkt von der Rennpiste hin. Für geschärfte Rennstrecken-Performance sorgen der intelligente Leichtbau mit Aluminium und Carbon, gezielte Versteifungen im Rohbau, der leistungsgesteigerte V8-Biturbomotor mit dem spezifisch angepassten Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, die innovative Aerodynamik mit aktiven Elementen sowie das neue Fahrwerk mit aktiver Hinterachslenkung und Uniball-Gelenken.

Das beim AMG GT und AMG GT S bewährte Konzept mit Frontmittelmotor und Getriebe in Transaxle-Anordnung an der Hinterachse ermöglicht die vorteilhafte Gewichtsverteilung von 47,3 zu 52,7 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse. Dies führt in Verbindung mit dem tiefen Fahrzeugschwerpunkt zu einem äußerst agilen Handling und erlaubt hohe Kurvengeschwindigkeiten. Mit einem Leistungsgewicht von 2,66 Kilogramm pro PS etabliert sich der Mercedes-AMG GT R in der Spitze seines Segments.

Enge Zusammenarbeit von Design und Aerodynamik Bei der Entwicklung des neuen AMG GT R haben Aerodynamiker und Designer noch intensiver zusammengearbeitet. Die AMG Design-Sprache bildet die Basis für den insgesamt deutlich expressiveren Auftritt und den sehr eigenständigen Look. Form follows function, and function supports form: Alle Elemente bergen einen technischen Nutzen in sich und tragen zur erhöhten Fahrdynamik bei; gleichzeitig adaptierten die Aerodynamiker die Wünsche der Designer. Die vernetzte Zusammenarbeit führte sogar zu einer Innovation, die inzwischen zum Patent angemeldet ist.

Das Design des AMG GT R verkörpert sinnliche Klarheit – hot & cool. Neben dem kraftvoll modellierten Karosseriekörper und den Motorsport-Elementen erzeugt der neue AMG Panamericana Grill zusätzliche Aufmerksamkeit. Auch dieses einzigartige Feature stammt aus dem Motorsport und wird im AMG GT R erstmals in einem Straßenfahrzeug eingesetzt: 15 verchromte, senkrechte Streben zitieren den Look des AMG GT3 Rennwagens. Die Grundform des neuen Kühlergrills geht auf den Mercedes-Benz 300 SL Rennwagen zurück, der 1952 das legendäre Panamericana Straßenrennen in Mexiko gewann.

Der breite Frontsplitter reduziert den Auftrieb an der Vorderachse. Außen an der Frontschürze beruhigen zusätzliche Air Curtains den Luftstrom, was den cW-Wert des AMG GT R verbessert. Die Air Curtains leiten darüber hinaus durch ihre schmalen, vertikalen Öffnungen die Luft gezielt in Richtung Radhaus und optimieren dadurch die Strömungseigenschaften im Radhausbereich. Um die doppelten Radhauskühler perfekt zu durchströmen, verfügt der AMG GT R außerdem über neue, eigenständige Radhausschalen mit speziellen Kühlluftschlitzen.

Vollkommen neu: das aktive Aerodynamik-Profil im Unterboden
Eine besondere Ingenieursleistung ist das vollkommen neue, aktive Aerodynamik-Profil, das sich fast unsichtbar im Unterboden vor dem Motor verbirgt. Dieses nur rund zwei Kilogramm leichte Carbon-Element fährt bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h im RACE-Modus automatisch circa 40 Millimeter nach unten aus und verändert den Luftstrom deutlich. Dadurch wird der sogenannte Venturi-Effekt erzeugt, der den Wagen zusätzlich an die Fahrbahn saugt und den Auftrieb an der Vorderachse bei 250 km/h um rund 40 Kilogramm reduziert.

Dies spürt der Fahrer in der Lenkung: Der AMG GT R lässt sich noch präziser bei hohen Geschwindigkeiten in Kurven dirigieren und fährt noch spurstabiler. Besonders beim schnellen Einlenken und hoher Querbeschleunigung reagiert der AMG GT R deutlich agiler mit einem klaren Feedback im Lenkrad – und bleibt stets leicht beherrschbar.

Darüber hinaus wird der Luftwiderstandsbeiwert verbessert. Das Abtriebsniveau an der Hinterachse bleibt dadurch unverändert hoch.

Diese Innovation wurde zunächst in der Simulation entwickelt und anschließend in vielen Windkanalstunden optimiert. Bei ausgiebigen Versuchsfahrten – unter anderem auf der Nordschleife des Nürburgrings – wurden die Ergebnisse bestätigt. Das neuartige Aerodynamik-Profil ist am Unterboden kaum zu sehen und fügt sich somit harmonisch in die Gesamtsilhouette ein.

Fährt das elektrisch angetriebene Profil aus, öffnet sich gleichzeitig die Abluftöffnung des Motorkühlers im Bug und leitet die Luftströmung gezielt in Richtung des doppelten Heckdiffusors. Dieser wird dadurch ebenfalls optimal angeströmt. Das erhöht die Fahrstabilität der Hinterachse und reduziert das Temperaturniveau der Hotspots im Heckbereich. Gleichzeitig sorgt das Aerodynamik-Paket für eine optimierte Bremsenkühlung, indem es mehr kalte Luft gezielt zu den Radschüsseln leitet. Zum Schutz gegen Beschädigungen ist das Bauteil federnd aufgehängt und kann daher bei Bodenwellen problemlos nach oben ausweichen.

Lamellen steuern den Luftstrom: das aktive Luftregelsystem
Eine weiteres technisches Highlight verbessert ebenfalls die Aerodynamik des AMG GT R: das aktive Luftregelsystem. Dabei handelt es sich um senkrechte Lamellen, die sich im unteren Bereich direkt hinter der Frontschürze verbergen. Diese Lamellen werden elektronisch gesteuert und lassen sich per Elektromotor in circa einer Sekunde öffnen und schließen, um den Luftstrom und damit die Aeroperformance zu verbessern.

Normalerweise sind die Lamellen geschlossen – auch bei Höchstgeschwindigkeit, beim Bremsen und in schnellen Kurven. Diese Stellung reduziert den Luftwiderstand und ermöglicht es, die Luft gezielt in Richtung Unterboden zu lenken, um den vorderen Auftrieb noch weiter zu reduzieren. Erst wenn bestimmte Temperaturen an vordefinierten Komponenten erreicht sind und der Kühlluftbedarf besonders hoch ist, öffnen die Lamellen und lassen maximale Kühlluft zu den Wärmetauschern strömen. Das erfordert eine hochintelligente und schnelle Regelung.

Das aerodynamische Gesamtkonzept des AMG GT R stellt die optimale Balance aus Auf- und Abtrieb in allen Betriebszuständen sicher und reduziert darüber hinaus den Luftwiderstand gegenüber dem AMG GT.

Kraftvoll und gestreckt: die Seitenansicht
Die vorderen Kotflügel aus superleichtem Carbon verbreitern den AMG GT R vorn um insgesamt 46 Millimeter und schaffen Platz für die breitere Spur und große Rad-/ Reifenkombinationen. Die kraftvolle Gestaltung der Kotflügel betont darüber hinaus die Längsdynamik. Als weiteres Erkennungsmerkmal dient das spezielle Kotflügelsignet mit einer Finne und einem großen Luftauslass, durch den Abwärme aus dem Motorraum geführt wird. Die Finne ist gelocht und nimmt mit fünf Streben das AMG Rautenlogo auf.


Die Seitenansicht profitiert außerdem vom neuen, optionalen AMG Performance Schmiederad in mattschwarz. Das besonders leichte 10-Speichen-Rad ist exklusiv dem AMG GT R vorbehalten und mit Tiefbettfelge, Fräsrille und zwei glanzgedrehten Felgenringen unterschiedlicher Breite sehr aufwändig gestaltet. Vorn beträgt die Dimension 10,0 J x 19 ET56, hinten 12,0 J x 20 ET52. Das geringe Gewicht der Räder bedeutet einen dreifachen Vorteil: Es reduziert das Gesamtgewicht, die rotatorische Masse und die ungefederten Massen. Effizienz und Performance werden erhöht, das Ansprechverhalten von Radaufhängung und Lenkung wird noch präziser. Dies wirkt sich auch positiv auf die Fahrwerkregelsysteme aus.

Durch die Räder lassen sich die Bremssättel erkennen, die beim AMG GT R exklusiv in gelb lackiert sind. Neue Seitenschweller-Verkleidungen senken das Fahrzeug optisch noch tiefer auf die Straße ab und setzen mit Einlegern in Hochglanzschwarz individuelle Akzente. Das gilt ebenso für die hochglanzschwarzen Kappen der Außenspiegelgehäuse.

Serienmäßig ist der AMG GT R mit einem Dach aus hochwertigem Carbon ausgestattet, das den kontrastreichen Auftritt unterstreicht.

Breitenbetont und aerodynamisch optimiert: das Heck
Aus der Heckperspektive fallen ebenfalls zahlreichen Neuerungen sofort auf. Die neuen Seitenwände aus Aluminium verbreitern den AMG GT R hinten um insgesamt 57 Millimeter und schaffen so den Raum für die größeren 20"-Räder und die breitere Spur. Beide Maßnahmen verbessern die Traktion und ermöglichen höhere Kurvengeschwindigkeiten.
Die breiter ausgeformte Heckschürze mit großen äußeren Entlüftungsöffnungen und vertikalen Sicken verbessert den Luftstrom am Heck, ebenso der Doppel-Diffusor. Insgesamt wird die Wärmeabstrahlung der Schalldämpfer optimiert, indem die warme Luft während der Fahrt durch den Doppel-Diffusor abgesaugt wird.

Zwischen den Heckleuchten ist ein schmaler Luftauslass eingefügt: Durch diese Entlüftungsöffnung wird die Wärme des Nachschalldämpfers zusätzlich abgeführt. Als weiteres AMG GT R Erkennungsmerkmal dient die große, zentral in der Heckschürze positionierte Endrohrblende mit Mittelsteg. Sie wird von zwei weiteren, schwarzen Endrohrblenden flankiert, die sich links und rechts im Diffusor befinden.

Der große Heckflügel ist starr auf der Heckklappe montiert und erhöht den Anpressdruck auf der Hinterachse. Die Flügelträger sind in Wagenfarbe lackiert, das Flügelblatt ist in Hochglanzschwarz gefärbt. Je nach Einsatzzweck oder Rennstreckengegebenheiten lässt sich die Neigung des Flügelblatts mechanisch präzise justieren – auch dies ist ein Verfahren, das im Motorsport angewendet wird.

Das Ergebnis: Alle aerodynamischen Maßnahmen zusammen erhöhen den Bodenkontakt bei Höchstgeschwindigkeit um 155 Kilogramm im Vergleich zum AMG GT. Der neue AMG GT R bietet daher maximalen Grip, beispiellose Fahrbarkeit und ein kraftvoll proportioniertes Design, das die aerodynamischen Funktionen harmonisch integriert. Und: Trotz mehr Motorleistung, breiteren Proportionen, voluminöseren Rädern, dem größeren Heckflügel, erhöhtem Kühlluftbedarf und mehr Abtrieb weist der AMG GT R einen niedrigeren Luftwiderstandsbeiwert (cW) auf als der AMG GT.

Individuelles Set-up: AMG Gewindefahrwerk
Auch das Fahrwerk des neuen AMG Hochleistungssportlers ist konsequent auf den Rennstreckeneinsatz ausgelegt. Zur Reduzierung der ungefederten Massen sind Dreieckslenker, Achsschenkel und Radträger an Vorder- und Hinterachse komplett aus geschmiedetem Aluminium gefertigt. Das Doppelquerlenker-Konzept führt das Rad mit geringsten elastischen Bewegungen in eindeutiger Weise. Die hohe Sturz- und Spursteifigkeit ermöglicht hohe Kurvengeschwindigkeiten und vermittelt dem Fahrer auch optimalen Fahrbahnkontakt im weit oben angesiedelten Kurvengrenzbereich.

Ebenfalls aus dem Motorsport stammen die Uniball-Gelenklager an den unteren Querlenkern der Hinterachse. Sie sind deutlich verschleißfester als Querlenkerbuchsen und haben konstruktionsbedingt kein Spiel, wodurch sich Spur und Sturz auch bei hoher Belastung nicht verändern. Der AMG GT R lässt sich dadurch noch präziser fahren.

An der Hinterachse kommt außerdem ein dickerer Rohr-Querstabilisator zum Einsatz. Er wurde an die erhöhten fahrdynamischen Anforderungen des AMG GT R angepasst und spart durch seine hohle Bauweise Gewicht.

Speziell für den AMG GT R wurde das neue AMG Gewindefahrwerk entwickelt. Wie im professionellen Motorsport kann der Fahrer sein persönliches Set-up wählen und die Federbasis mechanisch stufenlos einstellen. Damit lassen sich das Nick- und Wankverhalten sowie die Traktion des AMG GT R gezielt beeinflussen, um sie den eigenen Bedürfnissen oder der jeweiligen Rennstrecke anzupassen.

Das Gewindefahrwerk ist mit der stufenlosen, adaptiven Verstelldämpfung AMG RIDE CONTROL kombiniert. Das System wird elektronisch geregelt und passt die Dämpfung automatisch an jedem Rad jeweils der aktuellen Fahrsituation, der Geschwindigkeit und dem Fahrbahnzustand an. Die Modulation der Dämpferkennlinien erfolgt schnell und präzise über getrennte Ventile für die Zug- und Druckrichtung in den Dämpfern. Eine Verhärtung der Dämpferrate, zum Beispiel in Kurven oder beim Bremsen, reduziert wirkungsvoll Wankbewegungen. Die kontinuierliche Anpassung der Dämpfung auf die jeweilige Geschwindigkeit garantiert auch bei höherem Tempo stets den bestmöglichen Fahrbahnkontakt und trägt damit zu mehr Sicherheit bei.

Außerdem kann der Fahrer per Tastendruck in der AMG DRIVE UNIT oder über die AMG DYNAMIC SELECT Fahrprogramme die Charakteristik der adaptiven Verstelldämpfung anpassen. Drei Stufen stehen parat: „ Comfort“, „Sport“ und „Sport Plus“. Der Einsatzzweck für die jeweilige Ausprägung der Dämpfungscharakteristik ist eindeutig: „ Comfort“ ist die richtige Wahl für öffentliche Straßen. „Sport“ passt ideal für den Streckentyp Nürburgring-Nordschleife, also für hochdynamisches Fahren auf teils welliger Strecke mit maximalem Bodenkontakt. „Sport Plus“ eignet sich optimal für eher ebene, moderne Grand-Prix-Strecken wie beispielsweise Hockenheim und vermittelt ein hohes Maß an Aufbaustraffheit.

Zu den konventionellen Fahrwerksmaßnahmen gehören die breitere Spur vorn und hinten sowie die serienmäßigen Sportreifen vom Typ Michelin Pilot Sport Cup 2, vorn in der Dimension 275/35 ZR 19, hinten in 325/30 ZR 20. Der straßenzugelassene Rennreifen ermöglicht schnellere Runden und bis zu 50 Prozent mehr Laufleistung auf der Rennstrecke.

Agilität und Stabilität: die aktive Hinterachslenkung
Noch feinfühliger reagiert der neue AMG GT R dank der serienmäßigen, aktiven Hinterachslenkung, die erstmals bei einem Mercedes-AMG Modell zum Einsatz kommt. Das System bietet eine ideale Kombination aus Agilität und Stabilität – Fahreigenschaften, die normalerweise im Gegensatz zueinander stehen.

Beim AMG GT R ersetzen zwei Lenkungsaktuatoren die konventionellen Spurlenker der Hinterachse. Herzstück des Systems sind zwei elektromechanische Aktuatoren (Elektromotoren mit Spindeltrieb), die keine mechanische Verbindung zum Lenkrad haben. Dieses „By-wire“-System verstellt elektronisch gesteuert die Hinterräder in einem vordefinierten Kennfeld. Die Spurwinkeländerung beträgt beim AMG GT R maximal 1,5 Grad am Hinterrad.
Bis Tempo 100 km/h werden die Hinterräder in entgegengesetzter Richtung zu den Vorderrädern eingeschlagen. Dies entspricht einer virtuellen Verkürzung des Radstandes. Vorteil: Der AMG GT R lenkt deutlich agiler in Kurven ein, macht dadurch noch mehr Fahrvergnügen und erfordert weniger Lenkarbeit – insbesondere auf gewundenen kleinen Straßen, engen Rennstrecken mit vielen Richtungswechseln oder beim Slalom. Weitere Vorteile sind zudem die erhöhte Handlichkeit und der reduzierte Wendekreis in täglichen Fahrsituationen – wie etwa beim Abbiegen oder Einparken.

Fährt der AMG GT R schneller als 100 km/h, schlägt das System die Hinterräder parallel zu den Vorderrädern ein. Dies entspricht einer virtuellen Verlängerung des Radstandes und verbessert spürbar die Fahrstabilität. Gleichzeitig baut sich bei Richtungswechseln die Seitenkraft an den Hinterrädern deutlich schneller auf, was die Reaktion auf Lenkbefehle beschleunigt. Der Fahrer registriert außerdem, dass der AMG GT R massiven Hinterachsgrip und große Stabilität bei schnellen Richtungswechseln zeigt, ohne den sonst spürbaren Anlegeeffekt des Hecks.

Die aktive Hinterachslenkung verbessert nicht nur das Handling in Kurven, sondern unterstützt den Fahrer auch bei plötzlichen Ausweichmanövern und erhöht damit die aktive Sicherheit. Das macht den AMG GT R im Grenzbereich leichter beherrschbar.

Das serienmäßige 3-Stufen-ESP® mit den Funktionen „ ESP ON“, „ESP SPORT Handling Mode“ und „ESP OFF“ ist mit dem Sperrdifferenzial vernetzt und optimal auf die hohe Fahrdynamik des AMG GT R abgestimmt. Die Programmierung für den ESP OFF Modus ist dem AMG GT3 entnommen.

Grip hoch neun: die AMG TRACTION CONTROL
Im ESP OFF Modus kann der Fahrer mit einer weiteren Innovation das Fahrverhalten des AMG GT R noch individueller beeinflussen. Die neue AMG TRACTION CONTROL stammt ebenfalls direkt aus dem Motorsport. Sie ermöglicht es dem Fahrer, den Schlupf an der angetriebenen Hinterachse in neun Stufen vorzuwählen, und zwar wie im aktuellen AMG GT3 isoliert sie nur den Antriebsschlupf ohne die Stabilisierung durch das ESP®. Dazu sind entsprechende Kennfelder in der Fahrzeugelektronik programmiert.

Die Bedienung erfolgt mit einem speziellen Drehregler, der sich in der Mittelkonsole unterhalb der Lüftungsdüsen befindet. Je nach Einstellung wird mehr oder weniger Schlupf an den Hinterrädern zugelassen – sehr hilfreich bei unterschiedlichen Fahrbahnbedingungen. Stufe eins ist für Fahrten bei Nässe mit hohen Sicherheitsreserven programmiert. Stufe neun lässt den maximalen Schlupf an der Hinterachse zu. Ein Leuchtband mit LED-Punkten um den Drehregler zeigt die jeweilige Einstellung an – auch diese Anzeigelogik entstammt dem Rennsport. Zusätzlich wird die Einstellung im Zentraldisplay des Kombiinstruments angezeigt.

Die AMG Entwicklung weist einen wesentlichen Vorteil gegenüber herkömmlichen Systemen auf: Sie arbeitet vorausschauend mit Hilfe eines virtuellen µ(mü)-Simulators sowie weiterer Daten, die von einem Steuergerät in Sekunden-bruchteilen verarbeitet werden. Abhängig von der gewählten Stufe der AMG TRACTION CONTROL wird der maximal zulässige Antriebsschlupf der Hinterräder berechnet. Wenn die Räder beim Beschleunigen diesen Schlupfwert erreichen, wird die Motorleistung von der Traktionskontrolle so moduliert, dass der Wert nicht überschritten wird und das Fahrzeug mit diesem vorgegebenen Schlupf weiterbeschleunigt. Darüber hinaus wird auch die Wirkungsweise der elektronischen Differenzialsperre in die Verstellbarkeit eingeschlossen. Die Regelung geschieht daher ohne Verzögerung und erhöht so das Fahrvergnügen und die Performance weiter.

Der Fahrer wird bei einer der schwierigsten fahrerischen Herausforderungen unterstützt – der Anwahl des optimalen Motormomentes und der optimalen Momentenzugabe beim Herausbeschleunigen aus einer Kurve. Er erhält exakt so viel Traktion, wie er es selber möchte und eingestellt hat. Dabei ist die wohldosierte Leistungsfreigabe des Motors beim Herausbeschleunigen am Kurvenausgang eines der wichtigsten Kriterien, um eine Top-Rundenzeit zu erreichen.

Mehr Ausstattung, weniger Gewicht: AMG Lightweight Performance
Ein wesentlicher Faktor für die Performance eines Sportwagens ist das Gewicht. Bei der Struktur des AMG GT R setzt Mercedes-AMG auf einen intelligenten Materialmix. Chassis und die Karosserie sind aus Aluminium in verschiedenen Legierungen gefertigt, der Heckdeckel aus Stahl und das Front-Deck aus Magnesium. Dieses extrem leichte Element am Bug reduziert die Massenträgheit vor der Vorderachse und verbessert somit die Agilität des Fahrzeugs.

Der gewichtsoptimierte Spaceframe besteht aus Aluminium-Druckguss und -Strangpressprofilen. Die hohe Biege- und Torsionssteifigkeit der gesamten Konstruktion ermöglicht die Einleitung und Übertragung extremer Längs- und Querkräfte aus Antrieb und Fahrwerk. Unerwünschte Elastizitäten werden so verringert; das Fahrzeug reagiert präzise und direkt. Das Ergebnis: Der Fahrer erlebt einen maximal dynamischen und mit beeindruckender Präzision reagierenden Sportwagen.

Werkstoffe aus dem Rennsport
Im Rahmen der AMG Lightweight Performance Strategie tragen zahlreiche weitere Maßnahmen zur Gewichtsreduktion bei. Dabei leisten unterschiedliche Baugruppen ihren Beitrag. Insbesondere der Einsatz des leichten und festen Motorsport-Werkstoffs Carbon hilft dabei, die anspruchsvollen Ziele zu erreichen. Carbon kommt beispielsweise als Material für die vorderen Kotflügel, das Dach und die Torque Tube zwischen Motor und Getriebe zum Einsatz.

Mit nur noch 13,9 Kilogramm Gewicht ist die Torque Tube aus Carbon rund 40 Prozent leichter als das bereits gewichtsoptimierte Bauteil aus Aluminium im AMG GT. Als Strukturbauteil stellt sie innerhalb des Transaxle-Triebstrangs eine äußerst biege- und torsionssteife Verbindung zwischen Motor und Getriebe her. Sie ermöglicht eine sehr direkte und fahrdynamisch günstige Triebstranganbindung und trägt außerdem zur ausgeglichenen Gewichtsverteilung des Fahrzeuges bei.

Gewichtsvorteile ergeben sich außerdem durch die serienmäßigen Schmiederäder, den Endschalldämpfer aus Titan und weniger Geräuschdämmmaterialien. Insgesamt ist der neue AMG GT R 15 Kilogramm leichter als der AMG GT S, trotz deutlich umfangreicherer technischer Inhalte wie zum Beispiel dem großen Heckflügel, der Hinterachslenkung, der aktiven Aerodynamik und den Versteifungen an Karosserie und Fahrwerk.

Standfest und konsequent zupackend: die Bremsen
Exzellente Verzögerungswerte und hohe Standfestigkeit erlaubt die Hochleistungs-Verbundbremsanlage mit innen belüfteten und gelochten Bremsscheiben mit 390 Millimetern Durchmesser an der Vorderachse und 360 Millimetern an der Hinterachse. Die Bremssättel sind gelb lackiert.

Auf Wunsch ist eine Keramik Hochleistungs-Verbundbremsanlage erhältlich. Ihre Vorzüge: Sie spart ebenfalls Gewicht, und zwar 17 Kilogramm, hat eine höhere Lebensdauer und eine noch bessere Standfestigkeit durch die Keramik-Bremsscheiben mit 402 Millimetern Durchmesser vorn und 360 Millimetern hinten.

Mehr Leistung, mehr Drehmoment, schnelleres Ansprechen: der Motor
Das Herz des neuen Leistungssportlers pumpt stärker denn je: Der AMG 4,0-Liter-V8-Biturbomotor leistet im AMG GT R 585 PS und damit 75 PS mehr als die bisherige Topmotorisierung im GT S. Das maximale Drehmoment von 700 Newtonmetern steht von 1900 bis 5500/min zur Verfügung.

Die Leistungssteigerung wurde mit Hilfe neuer Turbolader mit einer geänderten Verdichterbearbeitung und kleinerer Wastegate-Steuerdose sowie einer schärferen Applikation der Motorsteuerung erreicht. Der Ladedruck der Turbolader stieg im Vergleich zum AMG GT von 1,2 auf 1,35 bar. Hinzu kommen optimierte Auslasskanäle sowie eine modifizierte Verdichtung. Der gesamte Verbrennungsprozess wurde neu abgestimmt.

Eine darauf angepasste Applikation der Fahrpedalkennlinie, des Ladedruckaufbaus sowie der Getriebeparameter sorgt dafür, dass der Motor noch spontaner auf Lastwechsel anspricht und die Schaltungen noch schneller umgesetzt werden. Zum hochagilen Eindruck trägt auch bei, dass das Zweimassenschwungrad 0,7 Kilogramm weniger wiegt als beim AMG GT S.

Im AMG 4,0-Liter-V8 kommt die bewährte Biturboaufladung zum Einsatz, bei der die beiden Lader nicht außen an den Zylinderbänken, sondern dazwischen im Zylinder-V angeordnet sind – Fachleute sprechen vom „heißen Innen-V“. Die Vorteile: kompakte Motor-Bauweise, spontanes Ansprechverhalten der Turbolader und geringe Abgasemissionen durch bestmögliche Anströmung der motornahen Katalysatoren. Dieses Grundprinzip der neuen AMG V8-Familie wurde beim AMG GT R weiter optimiert und ermöglicht die nochmals verbesserten Fahrleistungen. Der maximale Ladedruck beträgt 1,35 bar, die Turbolader erreichen eine maximale Drehzahl von 186.000 Umdrehungen pro Minute.

Die NANOSLIDE® Beschichtung der Zylinderlaufbuchsen wird auch in den Formel 1 Motoren von MERCEDES AMG PETRONAS angewendet. Sie ist deutlich härter als konventionelle Graugussbuchsen und damit verschleißärmer. Außerdem trägt sie mit ihrer reduzierten Reibung in Verbindung mit den Aluminium-Schmiedekolben zur erhöhten Effizienz bei.

Die Trockensumpfschmierung stellt auch bei hohen Querkräften die Ölversorgung sicher und ermöglicht eine tiefere Einbaulage des Motors. Dies führt zu einer Absenkung des Schwerpunkts und liefert so die Grundlage für hohe Querbeschleunigungen.

Auch der Motor des AMG GT R wird in der AMG Motorenmanufaktur in Affalterbach nach der Philosophie „One Man – One Engine“ von Hand gefertigt. Das bedeutet: Ein hoch qualifizierter Motorenbauer montiert unter Einhaltung strengster Qualitätsstandards jeweils ein Triebwerk. Er ist dabei vom Einbau der Kurbelwelle in den Motorblock über die Montage der Nockenwellen bis hin zur Verkabelung und Befüllung mit Motoröl verantwortlich – deutlich sichtbar durch seine Unterschrift auf der AMG Motorenplakette.

Noch rennstreckentauglicher: das Doppelkupplungs-Getriebe
Auch das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung an der Hinterachse haben die AMG Entwickler mit Eingriffen in die Hard- und Software gründlich überarbeitet und damit noch rennstreckentauglicher gemacht. Der erste Gang des AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang Sportgetriebes ist länger übersetzt, der siebte Gang sowie der Endabtrieb sind kürzer übersetzt, um insgesamt ein noch agileres Beschleunigungserlebnis und sehr spontane Reaktionen auf schnelle Gaspedalbefehle zu ermöglichen.

Die bisherigen Grenzen der Schaltperformance und der Responsezeit wurden deutlich erweitert. Der Racestart ist jetzt noch beeindruckender, dank der erhöhten Startdrehzahl, der feinfühligeren Radschlupfregelung und der rennstrecken-tauglichen Sportreifen. Außerdem wurde die Getriebekühlung an die erhöhten Anforderungen im Rennbetrieb angepasst.
Mithilfe des AMG DYNAMIC SELECT Controllers kann der Fahrer den AMG GT R individuell auf seine Wünsche einstellen. Zur Wahl stehen: „C“ (Comfort), „S“ (Sport), „S+“ (Sport Plus) und „I“ (Individual). Das Fahrprogramm „RACE“ passt die Schaltstrategie des Doppelkupplungsgetriebes optimal an die Bedürfnisse eines Rennstreckeneinsatzes an – kürzeste Schaltgeschwindigkeiten und hochemotionaler Motorsound inklusive. Per Druck auf den separaten „ M“-Taster in der Mittelkonsole kann der Fahrer in jedem Fahrprogramm den manuellen Getriebemodus aktivieren.

Komfort und Agilität: die dynamischen Motor- und Getriebelager
Dynamische Motor- und Getriebelager sind im AMG GT R ebenfalls serienmäßig installiert. Bei einer Transaxle-Bauweise übernehmen die Motor- und Getriebelager eine besonders wichtige Funktion: Weiche Lager verbessern den Komfort, da sie Geräusche und Schwingungen besser entkoppeln. Handling und Agilität profitieren hingegen von tendenziell steifer ausgelegten Lagern.

Mercedes-AMG löst diesen Zielkonflikt mithilfe von dynamischen Lagern, die ihre Steifigkeit stufenlos und in Sekundenbruchteilen an die jeweiligen Fahrbedingungen und das Fahrverhalten anpassen. Diese Aufgabe übernimmt eine spezielle Steuerelektronik. Sie erkennt Fahrsituationen anhand von CAN-Daten, ist mit dem elektronischen Hinterachs-Sperrdifferenzial vernetzt und sorgt somit für eine optimale, ausgewogene fahrdynamische Balance. Bei der Umsetzung dieser Technologie geht AMG noch einen Schritt weiter: Die Motor- und die Getriebelager werden sogar individuell zueinander angesteuert. Vorteil: Diese innovative Lösung verbessert die Fahrpräzision sowie die Querdynamik nochmals deutlich.

Purer Sound: die AMG Performance Sport-Abgasanlage
Die speziell entwickelte Abgasanlage liefert nicht nur echten Rennwagensound, sondern spart durch die Verwendung von Titan für den Nachschalldämpfer und dünnwandigem Edelstahl für den vorderen Bereich der Abgasanlage auch rund sechs Kilogramm Gewicht gegenüber dem AMG GT S.
Die große, zentral in der Heckschürze platzierte Endrohrblende betont mit ihrer speziellen, sechseckigen Form den Rennsport-Charakter. Zwei weitere Endrohre befinden sich links und rechts im Diffusor. Ihre Blenden sind wie im Rennsport mit Carbon ummantelt, um den Diffusor vor den hohen Abgastemperaturen zu schützen. Serienmäßig ist die Abgasanlage mit zwei stufenlos verstellbaren Abgasklappen ausgestattet, die den Sound des AMG GT R direkt beeinflussen.

Die Abgasklappen öffnen und schließen abhängig vom gewählten AMG DRIVE SELECT Fahrprogramm, können aber auch über einen separaten Taster in der AMG DRIVE UNIT individuell gesteuert werden. In den Einstellungen „Comfort“ und „Sport“ ist der V8-typische, tieffrequente Sound komfortorientiert abgestimmt. In „Sport Plus“ und „RACE“ ist die Soundkomposition deutlich emotionaler.

Die Marktdaten
Die Verkaufsfreigabe erfolgt am 21. November 2016, die Markteinführung beginnt in Europa im März 2017.

14.06.2016 AMG GT R mit 585 PS & 700 NM
Am 24. Juni 2016 feiert der neue AMG GT R seine Weltpremiere. Der 4.0 Liter V8 BiTurbo leistet dann 585 PS und 700 NM. Er verfügt über einen feststehenden Heckflügel sowie ein Carbondach. Die Heckschürze hat Diffusoreinsätze und ein zentrales mittiges Endrohr.
Beim AMG GT R wird erstmalig bei der C190 Baureihe der Panamerica Grill eingeführt.
Das Gewicht wird durch verschiedene Maßnahmen u.a. dem Carbondach auf unter 1.600 kg gedrückt.

27.11.2015 AMG GT R die Straßenversion des GT3


AMG hat kürzlich beim VLN Lauf am Nürburgring den AMG GT3 Rennversion für den Kundensport erfolgreich getestet (2. Platz). Ab 2016 wird die Rennversion für die Saison an Kundenteams verkauft und ausgeliefert.


Diesmal wird es aber, im Gegensatz zum SLS AMG GT3, auch eine Straßenversion mit Straßenzulassung geben. Er wird wohl AMG GT R heißen. Zumindest konnte man den Daimler Design Chef auf der L.A. Auto Show so verstehen.
Der AMG GT R eine auf Downforce getrimmten neue Frontschürze mit Splitter und Flics sowie eine komplett neue Heckschürze mit Zentralauspuff und aerodynamisch optimierten Diffusor.
Die Leichtmetallfelgen sind gewichtsoptimiert in Schmiedetechnik ausgeführt inkl. Carbon-Ceramic Bremsen. Bei den Reifen gibt es optional Cupreifen (sie sind allerdings nicht gut für Regen geeignet).
Des Weiteren verfügt der AMG GT R über einen feststehenden aber in der Neigung verstellbaren Heckflügel.

Des Weiteren wird auch der GT3-Grill von der Rennversion mit den stehenden Chromstreben übernommen (Panamericana) !
Die Motorleistung vom M178 wird angehoben. Sie wird vermutlich bei ca. 550 PS liegen. Die Premiere soll noch in 2016 erfolgen.
(Fotos worldcarfans.com)

08.10.2015 AMG GT 3 auch als Straßenversion
AMG hat kürzlich beim VLN Lauf am Nürburgring den AMG GT3 Rennversion für den Kundensport erfolgreich getestet (2. Platz). Ab 2016 wird die Rennversion für die Saison an Kundenteams verkauft und ausgeliefert.


Diesmal wird es aber, im Gegensatz zum SLS AMG GT3, auch eine Straßenversion des AMG GT3 geben.
Sie erhält eine auf Downforce getrimmten neue Frontschürze mit Splitter und Flics sowie eine komplett neue Heckschürze mit Zentralauspuff und aerodynamisch optimierten Diffusor.
Die Leichtmetallfelgen sind gewichtsoptimiert in Schmiedetechnik ausgeführt inkl. Carbon-Ceramic Bremsen. Bei den Reifen gibt es optional Cupreifen (sie sind allerdings nicht gut für Regen geeignet).
Des Weiteren verfügt der AMG GT3 über einen feststehenden aber in der Neigung verstellbaren Heckflügel.

Des Weiteren wird auf der GT3-Grill mit den stehenden Chromstreben übernommen !
Die Motorleistung vom M178 wird angehoben. Sie wird vermutlich ca. bei 550 PS liegen. (Fotos worldcarfans.com)

26.02.2015 AMG GT wird in Genf als GT3 Rennversion präsentiert


Mercedes-AMG stellt auf dem Genfer Auto Salon 2015 die Rennversion GT3 des AMG GT vor. Er soll den SLS AMG GT3 beerben der sehr erfolgreich im Kunden-Motorsport eingesetzt wurde. Die ersten Fahrzeuge des AMG GT GT3 werden rechtzeitig zum Saisonbeginn 2016 ausgeliefert.

Mit klangvollem V8-Sound stimmt Mercedes-AMG Anfang März die Motorsport-Saison 2015 an: Auf dem Genfer Automobilsalon debütiert der neue Mercedes-AMG GT3, mit dem die Sportwagen- und Performance-Marke von Mercedes-Benz ihr Motorsport-Engagement konsequent ausbaut. Der gemäß FIA GT3-Reglement entwickelte Rennwagen wird in den am stärksten umkämpften Kundensportserien der Welt antreten. Hochkarätige Rennsport-Technik und spektakuläres Design prädestinieren den Herausforderer zum potenziellen Siegertypen. Der neue GT3 basiert auf dem Mercedes-AMG GT, der in wenigen Tagen auf den Markt kommt. Nach einer intensiven Testphase soll der neue AMG Rennwagen Ende 2015 an die ersten Kundenteams ausgeliefert werden.

Bereits der serienmäßige Mercedes-AMG GT bietet mit niedrigem Schwerpunkt, perfekter Gewichtsverteilung und breiter Spurweite die idealen Voraussetzungen für die GT3-Rennversion. Denn dieses Layout garantiert ein präzises Einlenkverhalten, hohe Querbeschleunigungen, erstklassige Agilität, hohe Traktion und geringe Massenträgheit bei spontanen Richtungswechseln. Alles Eigenschaften, die auf unterschiedlichen Rennkursen dem Fahrer den nötigen Vorteil verschaffen, den er für vordere Platzierungen benötigt.

Schon im Stand verkörpert der neue Mercedes-AMG GT3 pure Kraft. Der Mattlack in designo selenitgrau magno überzieht die muskulösen Formen wie eine zweite Haut. Die verbreiterte Karosserie, die großen Lufteinlässe, der Diffusor und der riesige Heckflügel signalisieren Angriffslust. Sämtliche Änderungen an der Karosserie dienen dem maximalen Abtrieb und der aerodynamischen Performance.

Wie bei der Straßenversion besteht die Fahrzeugstruktur des GT3 aus einem sehr leichten und extrem steifen Aluminium-Spaceframe, der hervorragende Sicherheit für den Fahrer bietet. Der Pilot wird zusätzlich durch die stabile Carbon-Sitzschale und einen integrierten Überrollkäfig aus hochfestem Stahl geschützt. Um das Fahrzeuggewicht weiter zu senken, sind Motorhaube, Türen, vordere Kotflügel, Front- und Heckschürze, Seitenwand, Seitenschweller, Diffusor, Heckdeckel und Heckflügel aus besonders leichtem und gleichzeitig hochfestem Carbon gefertigt.

Für kraftvollen Vortrieb sorgt der aus dem SLS AMG GT3 bewährte und zusätzlich optimierte AMG 6,3-Liter-V8-Motor. Anwenderfreundliche Technik, hohe Zuverlässigkeit, lange Wartungsintervalle und niedrige Laufkosten des Hochdrehzahl-Saugmotors gaben den Ausschlag für den Einsatz im neuen AMG Kundensportmodell. Das sequenzielle Sechsgang-Renngetriebe des GT3 ist – wie beim Serien-GT – nach dem Transaxle-Prinzip an der Hinterachse montiert und ermöglicht damit eine optimale Gewichtsverteilung. Eine weitere Gemeinsamkeit sind die Doppelquerlenkerachsen, die fast komplett aus Aluminium bestehen. Diese Lösungen zeigen erneut, wie eng Serien- und Rennsporttechnologie bei AMG verwandt sind.

30.01.2015 AMG GT Werbekampagne gestartet


Der Marketing-Mix der Kampagne umfasst alle Kommunikationskanäle, wobei die Inhalte jeweils optimal auf das Informations- und Entertainmentbedürfnis der Zielgruppe abgestimmt wurden. „Unsere Kampagne konzentriert sich auf das, was die Faszination des Mercedes-AMG GT ausmacht: Das Streben nach purer, Performance-orientierter Perfektion und den Anspruch, herauszufordern, um zu gewinnen. Dabei zieht sich der die DNA von Mercedes-AMG aufnehmende Claim ‚Handcrafted by Racers’ in unterschiedlicher Ausprägung durch alle Kommunikationsaktivitäten und -kanäle“, unterstreicht Dr. Jens Thiemer, Leiter Marketing Kommunikation Mercedes-Benz Pkw. „Die Kampagne positioniert den neuen Mercedes-AMG GT authentisch als echten Herausforderer der Etablierten in seiner Klasse.“

Die klassische Printkampagne besteht aus fünf Motiven, die den Mercedes-AMG GT kraftvoll, dynamisch und souverän darstellen. Bei jedem Motiv dominiert die strahlend gelbe Lackierung „solarbeam“ des neuen Sportwagens vor sattem Schwarz an Fahrzeugteilen und rauem, dunklem Asphalt. Progressive Perspektiven und weitläufige Natur-Panoramen unterstreichen die Dynamik des AMG GT zusätzlich. Im harten „High Noon“-Licht kommt das emotionale Design des Fahrzeugs bestechend klar zur Geltung. Die Anzeigen werden ab dem 11. Februar 2015 in Tageszeitungen und Zeitschriften zu sehen sein.

Auch der TV-Spot inszeniert die Faszination des GT, seine herausragende Fahrdynamik, sein Design und die atemberaubende Performance. Ein kleiner Junge liegt im Bett und träumt von einer Fahrt in einem Sportwagen – seinem Traumauto. Plötzlich jedoch drängt sich ein zweites Fahrzeug in seinen Traum und fordert den Traumwagen des Jungen heraus. Der Spot zeigt auf spielerische Art und Weise, was den neuen Mercedes-AMG GT ausmacht. Er startet Ende Januar 2015 als 30- und 40-Sekünder auf allen Reichweiten-starken Fernsehsendern .


Ein besonderes Highlight der Kampagne beantwortet die Frage „Wie kann die atemberaubende Dynamik des Mercedes-AMG GT hautnah erlebbar gemacht werden?“. In einem TV-Sonderformat mit drei Kurzspots erlebt der Zuschauer in Echtzeit die Beschleunigung des Mercedes-AMG GT. Der erste Spot ist 3,8 Sekunden lang – exakt so lang wie der Sportwagen braucht, um von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen. Die beiden weiteren Kurz-Spots zeigen, – unterbrochen durch Fremdspots – wie der Wagen die 200-km/h- und 310-km/h-Marke erreicht.

Web-Special und Online-Aktivitäten
Bereits seit Anfang September 2014 ist der Mercedes-AMG GT unter http://www.mercedes-benz.com/mercedes-amg-gt mit einem informativen Special rund um die Themen Design, Dynamik, Leichtbau und Komfort online. Ende Januar 2015 wird das Angebot um ein besonderes Feature erweitert. Dabei kann jeder Interessent und Sportwagenfan den einzigartigen Motorensound des neuen AMG 4,0-Liter-V8-Biturbomotors interaktiv erleben. Mit einem virtuellen Gaspedal lässt sich der Mercedes-AMG GT virtuell auf Hochtouren bringen. Dabei fangen drei Kameraperspektiven das Fahrzeug auf einem Leistungsprüfstand von verschiedenen Seiten ein. Zusätzlich erscheinen Einblendungen mit den wichtigsten Informationen. Das interaktive Gaspedal wird mit umfangreichen Aktivitäten über die AMG Website, Banner und Social Media Kanäle aktiviert.

06.10.2014 AMG GT kostet ab 115.430 EUR


Heute ist die Bestellfreigabe für den AMG GT, AMG GT-S und den AMG GT-S Edition 1 erfolgt.
Der Preis für den 462 PS starken AMG GT beginnt bei 115.430 EUR. Die Auslieferung beginnt jedoch erst ab dem 3. Quartal 2015.
Wer den AMG GT (C190) schneller haben möchte muss zum 510 PS starken AMG GT-S greifen. Er wird schon im 1. Quartal 2015 ausgeliefert und kostet 134.510 EUR.

Der Aufpreis zum AMG GT-S beträgt somit 19.080 EUR. Ausstattungsbereinigt reduziert sich dieser Aufpreis auf 14.331 EUR.

Der Aufpreis für die Edition 1, die es nur für den AMG GT-S gibt beträgt 14.161 EUR. Folglich kostet der AMG GT-S als Edition 1 148.671 EUR.

Sportlich und außergewöhnlich: Der Mercedes-AMG GT S „Edition 1“

Ein besonders sportlicher Mercedes-AMG GT S ist die „Edition 1“: Die außergewöhnliche Komposition aufregender sportlicher Exterieur- und Interieur-Details zieht alle Blicke auf sich.

•Aerodynamik-Paket in schwarz (größerer Frontsplitter mit fließenden Übergang in die Flics an den seitlichen Lufteinlässen der Frontschürze, Radlaufflics vorne, dynamische schwarze Aufsätze für die Seitenschwellerverkleidungen, feststehender Heckflügel)

•Carbondach

•Night-Paket (Diamantgrill in Schwarz mit Lamelle in Hochglanzschwarz, Finnen in den Kotflügeln in Hochglanzschwarz, Außenspiegelgehäuse in Hochglanzschwarz, Zierleiste im Diffusoreinsatz in Hochglanzschwarz, seitliche Dreiecksscheiben und Heckscheibe aus wärmedämmend getöntem Glas (länderspezifisch), schwarze Endrohrblenden

•Leichtmetallräder im 10-Speichen-Design schwarz lackiert und glanzgedreht mit Reifen 265/35 R 19 auf 9,0 J x 19 (vorn), 295/30 R 20 auf 11 J x 20 (hinten)

Auch innen herrscht pure Rennstrecken-Atmosphäre:

•Schwarze Nappalederausstattung mit roten Kontrastziernähten

•Performance Sitze mit optischer Gurtdurchführung in Leder Nappa/Mikrofaser DINAMICA schwarz mit roten Kontrastziernähten

•Black Diamond-Paket Interieur

•Performance Lenkrad in Mikrofaser DINAMICA, unten abgeflacht, mit 12-Uhr-Markierung, roter Kontrastziernaht, Lenkradblende in Silberchrom mit „Edition 1“-Schriftzug und silberfarbenen Aluminium-Schaltpaddles


Die Lackierung AMG solarbeam kostet 8.687 EUR.

Die Preisliste des AMG GT (C190)

28.09.2014 AMG GT - Edition 1


Am Anfang wurde spekuliert, ob Mercedes-AMG schon den AMG GT Black Series erprobt. Aber der AMG GT mit dem feststehenden Heckspoiler ist nach den neusten Gerüchten keine Black Series Variante, sondern es handelt sich um die Edition 1 die jetzt Anfang Oktober auf dem Pariser Auto Salon präsentiert wird.

09.09.2014 AMG GT - alle Infos


Der erste Mercedes war ein Rennwagen, sein jüngster Nachfolger trägt dessen Erbe weiter: Mit dem neuen Mercedes-AMG GT startet die Sportwagenmarke von Mercedes-Benz in einem für das Unternehmen neuen, hochkarätig besetzten Sportwagen-Segment. Der GT ist der zweite von Mercedes-AMG komplett in Eigenregie entwickelte Sportwagen. Sein Frontmittelmotorkonzept mit Transaxle und der intelligente Aluminium-Leichtbau bilden die Grundlage für ein hochdynamisches Fahrerlebnis. Die AMG-typische Driving Performance unterstreicht sein ebenfalls neu entwickelter AMG 4,0-Liter-V8-Biturbomotor. Das erste Sportwagentriebwerk mit innen montierten Turboladern („heißes Innen-V“) und Trockensumpfschmierung wird in zwei Leistungsstufen gebaut: als GT mit 462 PS und als GT S mit 510 PS. Fahrdynamik und erstklassige Rennstrecken-Performance verknüpft der neue GT mit hoher Alltagstauglichkeit und einer Effizienz, die im Segment neue Standards setzt.

Topwerte wie 3,8 Sekunden für den Sprint von null auf 100 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von 310 km/h (AMG GT 4,0s und 304 km/h) versprechen in Kombination mit der außergewöhnlichen fahrdynamischen Ausrichtung extrem schnelle Runden auf der Rennstrecke.

Gleichzeitig ist der Zweisitzer dank praktischer Heckklappe, gut nutzbarem Kofferraum, hohem Langstreckenkomfort und den umfangreichen Mercedes-Benz Intelligent Drive Assistenzsystemen ein unkomplizierter, komfortabler und zuverlässiger Begleiter im automobilen Alltag.


AMG GT S: 510 PS bei 6.250 U/min (6.000-6.500 U/min*), 650 NM von 1750 bis 4750 U/Min (1750-5000 U/min*), 9,4 Liter auf 100 km, 1.645 kg EG-fahrfertig inkl. Fahrer.

AMG GT : 462 bei 6.000 U/min, 600 NM von 1600 bis 5000 U/min, 9,3 Liter auf 100 km, 1615 kg EG-fahrfertig.
* in Verbindung mit AMG DYNAMIC PLUS Paket

Für Rennstrecken-Performance sorgt die Kombination aus Aluminium-Spaceframe, V8-Biturbomotor mit Trockensumpfschmierung, Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung an der Hinterachse, Sperrdifferenzial, Sportfahrwerk mit Aluminium-Doppelquerlenkerachsen und das niedrige Leergewicht von 1540 Kilogramm (ohne Fahrer). Das Konzept mit Frontmittelmotor und Getriebe in Transaxle-Anordnung ermöglicht eine vorteilhafte Gewichtsverteilung von 47 zu 53 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse. Dies führt in Verbindung mit dem tiefen Fahrzeugschwerpunkt zu einem äußerst agilen Handling und erlaubt hohe Kurvengeschwindigkeiten. Mit einem günstigen Leistungsgewicht von 3,3 Kilogramm pro PS etabliert sich der Mercedes-AMG GT selbstbewusst mit an der Spitze seines Segments. Auch bei der Wirtschaftlichkeit erzielt der Sportwagen einen neuen Bestwert: Der Kraftstoffverbrauch von 9,3 Litern je 100 Kilometer (NEFZ gesamt) stellt einen beachtlichen Effizienzsprung dar.


Das gestalterische Zusammenspiel verschiedener Design-Elemente verleiht dem Coupé ein souveränes und selbstbewusstes Gesicht: Im Mittelpunkt der Fahrzeugfront steht der dreidimensional gestaltete Diamant-Kühlergrill mit zentralem Mercedes Stern, einer breiten Lamelle und AMG Schriftzug. LED High-Performance-Scheinwerfer mit einer stilisierten „Augenbraue“ als Tagfahrlicht, Standlicht und Blinker sowie drei separaten Fernlichtreflektoren verleihen dem GT einen charakteristischen Blick.

Große Lufteinlässe dienen der effektiven Anströmung der Kühlmodule. Der für AMG Fahrzeuge charakteristische A-Wing mit Frontsplitter im unteren Drittel der Frontschürze lässt den Sportwagen tief und breit wirken. Während der Frontsplitter beim GT in Wagenfarbe lackiert ist, präsentiert er sich beim GT S in Schwarz hochglänzend. Insgesamt kann der Kunde das Exterieur-Design ganz nach seinem Wunsch akzentuieren: Zur Wahl stehen das Silver Chrome-Paket Exterieur, das Night-Paket und das Carbon-Paket Exterieur.

Die Heckpartie sorgt mit ihren Grundflächen, breiten Schultern und der schmalen Heckleuchtengrafik für eine emotionale Gesamterscheinung. Der Kennzeichenträger befindet sich im unteren Bereich des Stoßfängers und ermöglicht eine prominente Platzierung des Mercedes Sterns auf dem glattflächigen Heckdeckel. Hinzu kommt ein ausfahrbarer Heckflügel, der im Stand nicht sichtbar ist. Der schwarze Diffusoreinsatz mit stoßfängerfesten Endrohrblenden und der an den A-Wing in der Front angelehnten Zierleiste in Iridium Silber matt verleihen dem gesamten Heck eine optische Leichtigkeit.

Flache und breite Heckleuchten mit neuen Lauflichtblinkern spiegeln den neuesten Stand der Technik wider. 18 einzelne LED pro Seite zeigen den Abbiegewunsch des Fahrers, indem sie von innen nach außen nacheinander aufleuchten.

Die Heckleuchten unterstreichen sowohl die sportliche Ausgestaltung des Hecks als auch die Liebe und Hochwertigkeit zum Detail – Form und Funktion verschmelzen in einzigartiger Art und Weise zu einer perfekten Einheit.

Die dominante Mittelkonsole vermittelt durch ihre an einen NACA-Lufteinlass erinnernde Formgebung sowie die verwendeten Oberflächen und authentischen Materialien den Eindruck, als wäre sie ein direkt aus dem Rennsport übertragenes Element – zur Auswahl stehen Silberchrom, Carbon matt, Carbon glänzend, Black Diamond sowie Glasfaser in Silber matt. Mittig positioniert, dient das frei stehende Zentraldisplay als Blickfang. Liebe zum Detail äußert sich auch an den Bedienelementen der AMG DRIVE UNIT: Sie sind im Stil von acht Zylindern in V-Anordnung angeordnet und unterstreichen den kräftigen und technischen Ausdruck der Mittelkonsole.

Herausragende Präzision und überragende Wertanmutung durch feinste Materialien in höchster Verarbeitungsgüte wird auch an den Sportsitzen, dem Performance-Lenkrad und am Kombiinstrument erlebbar. Das für Sportwagen-Fans wohl wichtigste Bedienelement befindet sich in der AMG DRIVE UNIT auf der linken Seite: Der Taster für den Motorstart, mit „Engine Start Stop“ beschriftet und rot beleuchtet.

Der völlig neu entwickelte AMG 4,0-Liter-V8-Biturbomotor Ein Druck auf den Taster startet das neue High-Performance-Triebwerk: Schon der Sound beim Starten erzeugt Gänsehaut. Der 4,0-Liter-V8-Biturbomotor wurde speziell für den GT entwickelt. Der innovative Achtzylinder, als neuestes Mitglied der BlueDIRECT Motorenfamilie, zeichnet sich durch überragende Kraftentfaltung, Leistungswerte auf Rennsportniveau, Leichtbau sowie hohe Effizienz und Umweltverträglichkeit aus. Sein emotionaler, markentypischer V8-Motorsound fasziniert ebenso wie das spontane Ansprechverhalten und die hohe Durchzugskraft.

Darüber hinaus begeistert der neue Achtzylinder durch seine fein dosierbare Leistungsabgabe, die der eines Saugmotors in nichts nachsteht. Ein Entwicklungsziel, in das die Motorenspezialisten von AMG ganz besonders viel Herzblut investiert haben und das ihre hohe Kompetenz unterstreicht. Den Fahrer überzeugt der intern M178 genannte AMG Motor, speziell im M- oder Race-Modus der anwählbaren Fahrprogramme, durch eine lineare Leistungsentfaltung, was die Beherrschbarkeit im Grenzbereich wesentlich vereinfacht. Um dies zu gewährleisten, bezieht die aufwändige Steuerelektronik des Motors sogar den momentanen Fahrzustand mit ein und regelt die Kennlinie des Gaspedals in Abhängigkeit der auftretenden Querkräfte.

Der Achtzylinder mit 3982 Kubikzentimetern Hubraum nutzt einige Technologien, die bereits beim 2,0-Liter-Turbomotor aus A 45 AMG, CLA 45 AMG und GLA 45 AMG zum Einsatz kommen – dem aktuell stärksten serienmäßigen Vierzylindermotor der Welt. So verfügen beide Motoren über ein identisches Bohrung-/Hub-Verhältnis – Grundlage für ausgeprägte Drehfreude. Die Gemischaufbereitung übernimmt die bei Mercedes-Benz eingesetzte Piezo-Benzin-Direkteinspritzung. Das strahlgeführte Brennverfahren wurde in der dritten Generation für alle zukünftigen Gesetzesanforderungen weiterentwickelt. Der hocheffiziente und sparsame AMG 4,0-Liter-V8-Biturbomotor erfüllt die Euro-6-Abgasnorm inklusive der erst ab 2016 geltenden Regelung für den maximalen Partikelausstoß.

Im neuen AMG-V8 kommt eine Biturboaufladung zum Einsatz, bei der die beiden Lader nicht außen an den Zylinderbänken, sondern dazwischen im Zylinder-V angeordnet sind – Fachleute sprechen vom „heißen Innen-V“.Die Vorteile: kompakte Motor-Bauweise, optimales Ansprechverhalten der Turbolader und geringe Abgasemissionen durch bestmögliche Anströmung der motornahen Katalysatoren. Die Trockensumpfschmierung stellt auch bei hohen Querkräften die Ölversorgung sicher und ermöglicht eine tiefe Einbaulage des Aggregates. Dies führt zu einer Absenkung des Schwerpunkts und liefert so die Grundlage für hohe Querbeschleunigungen. Der neue V8-Biturbomotor von Mercedes-AMG ist weltweit der erste Sportwagenmotor mit heißem Innen-V und Trockensumpfschmierung.

Performance Abgasanlage mit vollvariabel gesteuerten Abgasklappen
Der Mercedes-AMG GT S ist serienmäßig mit einer Performance Abgasanlage mit vollvariabel gesteuerten Abgasklappen ausgestattet. Der Fahrer kann den Motorsound variieren: Abhängig vom gewählten DYNAMIC SELECT Fahrprogramm erlebt der Fahrer den Achtzylinder komfortorientiert und langstreckentauglich oder kräftig-emotional mit Rennwagen-Atmosphäre. In der AMG DRIVE UNIT befindet sich auch ein separater Taster, um die Steuerung der Abgasklappen direkt zu beeinflussen. Der neue Sportwagen von Mercedes-AMG verfügt über eine eigenständige Klangcharakteristik, die ihn zwar als Mitglied der AMG Familie auszeichnet und dennoch von anderen High-Performance-Automobilen deutlich abhebt. Die schaltbare Abgasanlage ist als Wunschausstattung auch für den Mercedes-AMG GT erhältlich.

Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung
Bei der Kraftübertragung des neuen GT vertrauen die Mercedes-AMG Ingenieure auf die Kombination aus Frontmittelmotor und Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung an der Hinterachse – dieses Layout hat sich bereits im SLS AMG bestens bewährt. Die Gewichtsverteilung profitiert von dieser Anordnung und beträgt 47 (vorn) zu 53 (hinten) Prozent. Für den Einsatz im neuen Sportwagen wurde das AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang Sportgetriebe bei Effizienz, Schaltgeschwindigkeit und Präzision weiter optimiert. Dank der vergrößerten Getriebespreizung kann das ausgeprägte Drehmomentplateau des V8-Turbomotors optimal genutzt werden. Die Gesamtauslegung des Triebstrangs wird einem kompromisslosen Sportwagen gerecht. Gleichzeitig wurden die hohen Anforderungen in punkto Alltagstauglichkeit, Geräuschentwicklung, Fahrkomfort und Verbrauch erfüllt.

Um die Schaltwünsche des Fahrers noch direkter übertragen zu können, wurde die Kommunikation zwischen Motor und Getriebe grundlegend überarbeitet. Im Klartext: Die bisherigen Grenzen der Schaltperformance und der Responsezeit wurden deutlich erweitert. Mithilfe von AMG DYNAMIC SELECT kann der Fahrer den GT individuell seinen Wünschen anpassen. Zur Wahl stehen: „C“ (Controlled Efficiency), „S“ (Sport), „S+“ (Sport Plus) und – ganz neu – „I“ (Individual). Das exklusiv für den GT S reservierte manuelle Fahrprogramm „RACE“ passt die Schaltstrategie des Doppelkupplungs-getriebes optimal an die Bedürfnisse eines Rennstreckeneinsatzes an – kürzeste Schaltgeschwindigkeiten und hochemotionaler Motorsound inklusive. Per Druck auf den „M“-Taster kann der Fahrer in jedem Fahrprogramm den manuellen Getriebemodus aktivieren.

Elektronisches Hinterachs-Sperrdifferenzial im GT S serienmäßig
Serienmäßig verfügt der GT über ein mechanisches Hinterachs-Sperrdifferenzial, das in allen Fahrzuständen eine hervorragende Traktion und höchste Fahrsicherheit gewährleistet. Der GT S ist serienmäßig mit einem elektronisch geregelten Hinterachs-Sperrdifferenzial ausgerüstet, das in das kompakte Getriebegehäuse integriert ist. Seine gegenüber der mechanischen Lösung nochmals feinfühligere und schnellere Regelung verschiebt den fahrphysikalischen Grenzbereich sogar noch weiter nach oben. Nicht nur die Traktion der Antriebsräder wird weiter verbessert, auch die Kurvengeschwindigkeiten im Grenzbereich steigen an. Das System arbeitet mit einer variablen Sperrwirkung im Zug- und Schubbetrieb und ist perfekt auf die unterschiedlichen Fahrzustände und Fahrbahnreibwerte abgestimmt.

Doppelquerlenkerachsen aus dem Motorsport
Fahrdynamik und Langstreckenkomfort, Rennstrecken-Performance und Alltagstauglichkeit: Der neue Mercedes-AMG GT erfüllt beide Eigenschaften. Bei der Konzeption, Entwicklung und Erprobung wurde großer Wert auf die integrierte Abstimmung sämtlicher mechanischer und elektronischer Systeme gelegt. Ob Fahrwerk, 3-Stufen-ESP®, Sperrdifferenzial, Lenkung, Aerodynamik, Reifen oder Bremse – erst die gekonnte Feinarbeit und die konsequente Vernetzung der einzelnen Fachbereiche führt zum gewünschten Ergebnis und somit zum faszinierenden Sportwagen-Fahrerlebnis, charakterisiert durch höchste Präzision und klares Feedback.

Der AMG GT bietet dafür perfekte Voraussetzungen: Er nutzt die technologische DNA des Mercedes-Benz SLS AMG, einem der erfolgreichsten Sportwagen der letzten Jahre. Dank optimaler Gewichtsverteilung von 47 Prozent vorn zu 53 Prozent hinten, dem tiefen Fahrzeugschwerpunkt und dem gewählten Fahrwerkslayout profitiert der Fahrer vom präzisen Einlenkverhalten, bestechender Agilität, geringer Massenträgheit bei Richtungswechseln und hervorragender Traktion. Vorn und hinten kommen Doppelquerlenkerachsen zum Einsatz – eine direkt aus dem Motorsport übernommene Technik.


Zur Reduzierung der ungefederten Massen sind Dreieckslenker, Achsschenkel und Radträger an Vorder- und Hinterachse komplett aus geschmiedetem Aluminium gefertigt. Das Doppelquerlenker-Konzept führt das Rad mit geringsten elastischen Bewegungen in eindeutiger Weise. Die hohe Sturz- und Spursteifigkeit führt nicht nur zu hohen Kurvengeschwindigkeiten, sie vermittelt dem Fahrer auch optimalen Fahrbahnkontakt im weit oben angesiedelten Kurvengrenzbereich. Eine besonders direkte Anbindung des Stoßdämpfers am hinteren Radträger reduziert Schwingungen und unerwünschte Radlastschwankungen. Hohe Neutralität und definierte, berechenbare Reaktionen an der Reifenhaftgrenze waren wichtige Entwicklungsziele für die Fahrdynamikexperten von Mercedes-AMG.

Mercedes-AMG GT S mit elektronisch geregelter Dämpfung
Beim Mercedes-AMG GT S gehört das AMG RIDE CONTROL Sportfahrwerk mit elektronisch geregelter Dämpfung zur Serienausstattung, für den GT ist es auf Wunsch erhältlich. Der Fahrer kann per Tastendruck in der AMG DRIVE UNIT oder über die Fahrprogramme AMG DYNAMIC SELECT die Dämpfer­charakteristik anpassen. Drei Stufen stehen parat: „Comfort“, „Sport“ und „Sport plus“.

Die Sport-Parameterlenkung ist mit einer variablen Lenkübersetzung ausgestattet: Sie steigert Fahrzeughandling und -agilität bei niedrigem Tempo, während die Fahrsicherheit im Hochgeschwindigkeitsbereich erhalten bleibt. Eine Besonderheit ist die Servounterstützung: Sie agiert nicht nur abhängig von der Fahrzeuggeschwindigkeit, sondern auch von der aktuellen Querbeschleunigung und vom gewählten AMG DYNAMIC SELECT Fahrprogramm. Das Ergebnis: Durch die direkte Rückmeldung von der Straße hat der Fahrer ein perfektes Gefühl für das Fahrzeug. Das serienmäßige 3-Stufen-ESP® mit den Funktionen „ESP ON“, „ESP SPORT Handling Mode“ und „ESP OFF“ ist perfekt mit dem Sperrdifferenzial vernetzt und optimal auf die hohe Fahrdynamik und -sicherheit abgestimmt.

AMG DYNAMIC PLUS Paket als Wunschausstattung für den GT S
Bereits serienmäßig verfügt der Mercedes-AMG GT über eine sogenannte Triebstrang-Dämpfung. Hierbei reduziert ein speziell abgestimmter Dämpfer ungewollte Rollbewegungen des kompletten Antriebsstranges inklusive Transaxle-Getriebe, was Komfort sowie auch Agilität deutlich steigert.Eine weitere Anhebung der Dynamik und der Agilität bewirkt das AMG DYNAMIC PLUS Paket. Es ist exklusiv für den GT S lieferbar und umfasst dynamische Motor- und Getriebelager. Denn bei einer Transaxle-Bauweise übernehmen die Motor- und Getriebelager eine besonders wichtige Funktion: Weiche Lager verbessern den Komfort, da sie Geräusche und Schwingungen besser entkoppeln. Handling und Agilität profitieren hingegen von tendenziell steifer ausgelegten Lagern.

Mercedes-AMG löst diesen Zielkonflikt mithilfe von dynamischen Lagern, die ihre Steifigkeit stufenlos und blitzschnell an die jeweiligen Fahrbedingungen und das Fahrverhalten anpassen. Diese Aufgabe übernimmt eine spezielle Steuerelektronik – der sogenannte AMG CHASSIS CONTROLLER, ACC. Diese erkennt Fahrsituationen anhand von CAN-Daten, ist mit dem elektronischen Hinterachs-Sperrdifferenzial vernetzt und sorgt somit für eine optimale, ausgewogene fahrdynamische Balance. Dabei geht AMG bei der Umsetzung dieser Technologie noch einen Schritt weiter: Die Motor- sowie die Getriebelager werden sogar individuell zueinander angesteuert. Vorteil: Diese innovative Lösung verbessert die Fahrpräzision sowie die Querdynamik nochmals deutlich.

Jochen Hermann, Leitung Entwicklung Gesamtfahrzeug AMG: „Die Kombination aus selektiv regelbaren Lagern und einem Transaxle-Triebstrang ist einzigartig. Damit übernimmt Mercedes-AMG wieder einmal eine technologische Vorreiterrolle, was unseren Anspruch in Sachen Driving Performance bestätigt.“

Eine spezifische Motorapplikation im DYNAMIC SELECT Fahrprogramm „RACE“ und im manuellen Getriebemodus „M“ macht den GT S noch dynamischer. Zum Paket zählen außerdem eine straffere Fahrwerksabstimmung durch angehobene Feder- und Dämpferkennungen, ein höherer negativer Sturz an der Vorderachse sowie eine adaptierte Sport-Parameterlenkung. Somit profitiert der Fahrer von einer besseren Performance bei optimiertem Fahrverhalten. Das Performance Lenkrad sowie gelbe Akzente im Kombiinstrument runden das AMG DYNAMIC PLUS Paket ab.

Keramik Hochleistungs-Verbundbremsanlage auf Wunsch
Exzellente Verzögerungswerte und hohe Standfestigkeit erlaubt die Hochleistungs-Verbundbremsanlage – beim GT mit innen belüfteten und gelochten 360er Bremsscheiben rundum, beim GT S an die höhere Fahrleistung angepasst mit 390 Millimetern Durchmesser an der Vorderachse sowie roten Bremssätteln. Auf Wunsch ist für beide Modelle eine Keramik Hochleistungs-Verbundbremsanlage erhältlich. Ihre Vorzüge: geringeres Gewicht, höhere Lebensdauer und noch bessere Standfestigkeit durch die Keramik-Bremsscheiben mit 402 Millimetern Durchmesser vorn und 360 Millimetern hinten.

Schmiederäder und Sportreifen auf Wunsch
Serienmäßig rollt der GT auf Leichtmetallrädern im 10-Speichen-Design der Größe 9 x 19 Zoll vorn und 11 x 19 Zoll hinten mit Reifen in 255/35 R 19 bzw. 295/35 R 19. Beim GT S lauten die Dimensionen 9 x 19 Zoll vorn mit Reifen 265/35 R 19 sowie 11 x 20 Zoll hinten mit Reifen 295/30 R 20. Für beide Modelle sind zahlreiche verschiedene Design- und Farbvarianten als Sonderausstattung lieferbar, etwa die besonders leichten Schmiederäder im Kreuzspeichen-Design, schwarz matt lackiert, mit glanzgedrehtem Felgenhorn und vollintegrierter Radschraubenabdeckung.

In Kombination mit dem AMG DYNAMIC PLUS Paket sind für den GT S auf Wunsch speziell entwickelte Sportreifen vom Typ Michelin Pilot Sport Cup 2 optional erhältlich – perfekt für ambitionierte Runden auf abgesperrten Rennstrecken.

Das Rohbaugewicht beträgt 231 Kilogramm – ein Spitzenwert im Sportwagensegment. Während der Konzeption und Entwicklung der Rohbau-Struktur gab es drei entscheidende Ziele: höchste Festigkeit, tiefer Schwerpunkt und geringes Gewicht. Die hohe Biege- und Torsionssteifigkeit der gesamten Konstruktion ermöglicht die Einleitung und Übertragung extremer Längs- und Querkräfte aus Antrieb und Fahrwerk. Unerwünschte Elastizitäten werden so verringert; das Fahrzeug reagiert steif und direkt. Das Ergebnis: Der Fahrer erlebt einen maximal dynamischen und mit exzellenter Präzision reagierenden Sportwagen. Außerdem ist der Aluminium-Spaceframe die Basis für eine hervorragende passive Sicherheit.

Die Produktion des Mercedes-AMG GT erfolgt bei Mercedes-Benz in Sindelfingen. Der 4,0-Liter-V8-Biturbomotor wird bei Mercedes-AMG in Affalterbach gefertigt.

Aerodynamik für hohe Balance und effektive Kühlung
Fahrzeugproportionen, Gewichtsverteilung und Antriebskonzept, Fahrstabilität, Luftwiderstand, Kühlung sowie Windgeräusche: Die Aerodynamik des GT erfüllt komplexe Anforderungen. Das High-Performance-Fahrzeug wurde aerodynamisch mit einem klaren Ziel entwickelt: Die Übertragung hoher Kräfte auf die Straße muss ohne Einschränkung bei Fahrdynamik und Fahrleistungen erfolgen. Durch die aerodynamische Auslegung lassen sich kritische Fahrsituationen verhindern – etwa bei einem plötzlichen Ausweichmanöver mit hohem Tempo.

Die Gestaltung der Frontschürze mit A-Wing und Frontsplitter reduziert nicht nur den Auftrieb auf das gewünschte Maß, sie hilft auch bei der gezielten An- und Abströmung der Kühlmodule. Zusätzlich bewirkt die Kühlluftströmung aus den aerodynamisch ausgeformten Bremsluftkanälen eine gezielte Verbesserung der Brems-Performance.

Die Gestaltung des großflächig verkleideten Unterbodens garantiert sowohl eine optimale Abluftströmung des Ölkühlers im Unterbodenbereich als auch eine effektive Anströmung des Heckdiffusors. Als aktive Komponente der Aerodynamik verfügt der Mercedes-AMG GT über einen in die Design-Silhouette integrierten, ausfahrbaren Heckflügel. Der Flügel fährt abhängig vom Fahrprogramm bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten aus und wieder ein. In Kombination mit dem Heckdiffusor ohne Leitkanten wird im aerodynamisch relevanten Geschwindigkeitsbereich der Auftrieb an der Hinterachse auf ein minimales Niveau reduziert.

Aktive und passive Sicherheit auf höchstem Niveau
Typisch für die Marke mit dem Stern ist die aktive und passive Sicherheit auf höchstem Niveau. Der Mercedes-AMG GT übernimmt zahlreiche, aus der neuen S-Klasse bekannten Assistenzsysteme. Zur serienmäßigen Ausstattung zählen COLLISION PREVENTION ASSIST PLUS, ADAPTIVE BRAKE, ATTENTION ASSIST und die Reifendruckkontrolle. Auf Wunsch sind lieferbar:

•Adaptiver Fernlicht-Assistent
•PRE-SAFE® System
•PARKTRONIC
•Rückfahrkamera
•Spur-Paket inklusive Spurhalte-Assistent und Totwinkel-Assistent
•Totwinkel-Assistent
•Verkehrszeichen-Assistent (in COMAND Online enthalten)

Zu den serienmäßigen Rückhaltesystemen gehören nicht nur die 3-Punkt-Sicherheitsgurte mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern, sondern auch Frontairbags, kombinierte Thorax-Pelvis-Sidebags, Windowbags sowie Kneebags, jeweils für Fahrer und Beifahrer. Die Distronic Plus ist aber wohl nicht verfügbar.

Beim Öffnen der Tür wird der Fahrer von einer AMG Start-up-Anzeige begrüßt: Auf dem TFT-Display im Kombiinstrument erscheint ein animierter GT. Das sportlich gezeichnete Cockpit in Carbon-Optik informiert mit zwei klassischen Rundinstrumenten in 2-Tuben-Optik und einer 320-km/h-Tachoskala. Perfekt in der Hand liegt das Performance Lenkrad im 3-Speichen-Design: Es verfügt über Aluminium-Schaltpaddles, 12-Uhr-Markierung und einen unten abgeflachten Lenkradkranz in Leder Nappa schwarz. Die Sportsitze in Ledernachbildung ARTICO/Stoff schwarz mit integrierten Kopfstützen und AMG Schriftzügen bieten optimierten Seitenhalt bei dynamischer Fahrweise.

Links in der AMG DRIVE UNIT befinden sich der DYNAMIC SELECT Controller, die Taster für den Motorstart, das 3-Stufen-ESP® und abhängig von der Ausstattung die elektronische Dämpferregelung. Auf der rechten Seite sind der Lautstärkeregler sowie die Taster für das manuelle Getriebefahrprogramm, die ECO Start-Stopp-Funktion und ebenfalls ausstattungsabhängig die schaltbare Abgasanlage angebracht. Vor dem E-SELECT Wählhebel zur Bedienung des Doppelkupplungsgetriebes ist das innovative Touchpad in der Handauflage über dem COMAND Controller integriert. Zentral über den vier Lüftungsdüsen befindet sich ein frei stehendes Zentraldisplay. Der Bildschirm verfügt über eine Bilddiagonale von 17,78 Zentimeter (7 Zoll), in Verbindung mit COMAND Online sind es 21,33 Zentimeter (8,4 Zoll). Sitzheizung, PARKTRONIC, die Warnblinkanlage und ausstattungsabhängig den ausfahrbaren Heckflügel bedient der Fahrer mithilfe der Taster im oberen Bedienfeld des Dachrahmens.

Der GT S ist noch höherwertiger ausgestattet und bietet unter anderem:
•Kombiinstrument mit 360-km/h-Tachoskala und roten Farbakzenten
•Performance Lenkrad, Leder Nappa schwarz/Mikrofaser DINAMICA
•AMG Wappen geprägt in Mittelarmlehne (nicht in Verbindung mit Polster in Ledernachbildung ARTICO/Mikrofaser DINAMICA schwarz)
•Polster in Ledernachbildung ARTICO/Mikrofaser DINAMICA schwarz
Zierelemente in Glasfaser Silber matt oder in Black Diamond

Alternativ zum serienmäßigen Silver Chrome-Paket Interieur kann der Kunde zwischen verschiedenen anderen Paketen wählen. Carbon-Zierteile stehen matt und glänzend zur Wahl. Highlights sind die erstmalig angebotenen Zierelemente in Glasfaser Silber matt sowie das Black Diamond-Paket Interieur: Hier sind die Lüftungsdüsen, der Rahmen der Mittelkonsole und die Zierstäbe in den Türarmauflagen in einer hochwertigen schwarz glänzenden Oberfläche ausgeführt und überraschen durch räumliche Tiefe. Beim „Black Diamond“-Verfahren wird ein Edelmetall bei Temperaturen von 1000°C mittels des chemischen Gasphasenprozesses CVD (Chemical Vapour Deposition) auf eine Hochglanzchromoberfläche aufgedampft und reagiert mit der Werkzeugoberfläche zu einer Schicht, die durch ihre sehr hohe Haft- und Kratzfestigkeit überzeugt.

Die hohe Alltagstauglichkeit des Mercedes-AMG GT drückt sich auch im luftigen Raumgefühl aus. Daneben beweisen die gute Rundumsicht und die hohe Kopffreiheit, dass sportliche Dynamik und Langstreckenkomfort kein Gegensatz sein müssen – keine Selbstverständlichkeit in diesem Segment. Eine große Ablage in der mittleren Armauflage, ein zentral platzierter Doppel-Cupholder sowie ein großes, gut nutzbares Handschuhfach sind weitere Belege für die hohe Praxistauglichkeit des GT. Im Gepäckraum mit 350 Litern Volumen können zwei Golfbags längs oder quer verstaut werden. Die große Heckklappe ermöglicht ein bequemes Beladen, ein integriertes Gepäckrollo ist serienmäßig. Die Querstrebe aus Aluminium hinter den Sitzen verhindert, dass beim Bremsen das Gepäck nach vorn rutschen kann.

06.09.2014 AMG GT Bilder aus PS4-Spiel
Bereits vier Wochen nach seiner Weltpremiere am 9. September wird der aufsehenerregende neue Sportwagen Mercedes-AMG GT exklusiv in DRIVECLUB auf der PlayStation®4 zu erleben sein. DRIVECLUB ist das Rennspiel der nächsten Generation von Sony Computer Entertainment Europe, es ist in Europa ab 8. Oktober 2014 erhältlich. Fans können den neuen AMG GT in der ersten Woche der Markteinführung kostenlos herunterladen. DRIVECLUB zeigt auch fünf andere Modelle der High-Performance-Marke Mercedes-AMG: den A 45 AMG, den CLA 45 AMG, den C 63 AMG Coupé Black Series, den SL 65 AMG und den SLS AMG Coupé Black Series. Mercedes-Benz unterstützt die Markteinführung des Spiels mit einer Reihe von Aktivitäten. Das Highlight ist die „Journey of Stars“, ein globaler Online-Wettbewerb, der über verschiedene soziale Netzwerke zugänglich ist. Vom 9. September bis 9. Oktober 2014 können die Spieler unter www.journeyofstars.com teilnehmen und sich mit ihren Freunden auf der ganzen Welt messen. Jeder Gewinner bekommt eine PlayStation 4 mit dem brandneuen Spiel DRIVECLUB.

Erstmalig ist ein Fahrzeug von Mercedes-Benz kurz nach seiner Weltpremiere in einem Spiel zu fahren. In enger Zusammenarbeit mit den Ingenieuren von AMG, die die technischen Spezifikationen und Daten bereitstellten, ist es Evolution Studios gelungen, den AMG GT in DRIVECLUB mit atemberaubender Präzision nachzubilden. Das Team von Evolution Studios, das den Sportwagen schon auf der Teststrecke erleben durfte, konnte auch die Motorengeräusche direkt vor Ort aufzeichnen, so dass es jeden einzelnen Aspekt des Autos ganz authentisch nachbilden konnte. Mit sechs AMG Modellen, von der sportlichen Kompaktklasse bis zum Supersportwagen, ist Mercedes-Benz der Premiumhersteller mit der größten Modellpalette im Spiel.



Am 09.09.2014 um 19:30 Uhr wird es hier den Livestream der AMG GT Präsentation live aus Affalterbach geben:

28.08.2014 AMG GT mit 462 PS & AMG GT-S mit 510 PS


AMG hat nun bekanntgegeben, dass die Weltpremiere des neuen AMG GT / GT-S am 09.09.2014 stattfinden wird. Die Bestellfreigabe soll am 06.10.2014 erfolgen. Die Auslieferung wird im Frühjahr 2015 beginnen.
Des Weiteren wurde jetzt bekannt gegeben, dass die "Einstiegsmotorisierung" ebenfalls der M178 DE 40 AL ist. Es leistet 462 PS. Im AMG GT-S wird er 510 PS liefern. Der AMG GT wird wohl über 2 Endrohre verfügen, während der GT-S über 4 Endrohre verfügt. Wie in dem unteren Video zu erkennen ist, verfügt auch AMG GT-S auch über eine geänderte Frontschürze mit größeren und markanter gezeichneten Lufteinlässen.
Der gleiche Motor (nur ohne Trockensumpfschmierung M177) wird dann auch im neuen C 63 AMG eingesetzt.

25.07.2014 Alle Infos zum neuen AMG GT Motor M178 DE 40 AL

Der neue AMG 4,0-Liter-V8-Biturbomotor ist eine Neuentwicklung und das Sportwagenherz des neuen Mercedes-AMG GT (C190). Der innovative Achtzylinder zeichnet sich durch überragende Leistungsentfaltung, gezielten Leichtbau sowie hohe Effizienz und Umweltverträglichkeit aus. Mit einer Höchstleistung 510 PS und einem maximalen Drehmoment von 650 Newtonmetern bietet der neue AMG-V8 Werte auf Rennsportniveau.

Erster Sportwagenmotor mit „heißem Innen-V“ und Trockensumpfschmierung
Im neuen AMG V8 kommt eine Biturboaufladung zum Einsatz, bei der die beiden Lader nicht außen an den Zylinderbänken, sondern dazwischen im Zylinder-V angeordnet sind – Fachleute sprechen vom „heißen Innen-V“. Die Vorteile: kompakte Motor-Bauweise, optimales Ansprechverhalten und geringe Abgasemissionen. Die Trockensumpfschmierung ermöglicht eine tiefe Einbaulage des Aggregats und eine Absenkung des Schwerpunkts; außerdem ist sie Grundlage für hohe Querbeschleunigungen. Damit ist der M178 DE 40 AL, so die interne Bezeichnung, von AMG der weltweit erste Sportwagenmotor mit heißem Innen-V und Trockensumpfschmierung. Zudem ist der neue AMG V8 mit 209 kg Trockengewicht der leichteste Motor im Wettbewerbssegment.

Die Daten des neuen AMG V8-Motor M178 im Überblick:

Der neue M178 sowie der verwandte M177 (vermutlich ohne Trockensumpfschmierung) werden in weiteren AMG-Modellen nach und nach eingesetzt. Den Anfang wird die C-Klasse Limousine und T-Modell im April 2015 machen. Weiter geht es dann im 3Q 2016 in der neuen E-Klasse. Auch das C-Coupé (C205; ab ca. Dezember 2015) sowie das C-Cabrio (ab ca. Anfang 2016) werden den M177 erhalten.

Der AMG M178 als neuestes Mitglied der Mercedes-Benz BlueDIRECT Motorenfamilie zeichnet sich durch eine souveräne Kraftentfaltung und Leistungswerte auf Rennsportniveau aus. Sein emotionaler, unverwechselbarer AMG V8-Motorsound fasziniert ebenso wie das spontane Ansprechverhalten und die hohe Durchzugskraft. Ein Synonym für die gute Fahrbarkeit ist der Drehmomentverlauf: Der Maximalwert von 650 Newtonmetern steht im breiten Bereich von 1.750 bis 4.750 Umdrehungen parat.

Der Achtzylinder mit 3982 Kubikzentimetern Hubraum ist technisch eng mit dem AMG 2,0-Liter-Turbomotor aus A 45 AMG, CLA 45 AMG und GLA 45 AMG verwandt, dem aktuell stärksten serienmäßigen Vierzylindermotor der Welt. So verfügen beide AMG Motoren über ein identisches Bohrung-/Hub-Verhältnis – ein Garant für ausgeprägte Drehfreude. Die Gemischaufbereitung übernimmt eine Benzin-Direkteinspritzung der dritten Generation mit Piezo-Injektoren. Der hocheffiziente und sparsame AMG 4,0-Liter-V8-Biturbomotor erfüllt die Euro-6-Abgasnorm und die erst ab 2016 geltende Regelung für den maximalen Partikelausstoß.

Zylinderlaufbahnen in NANOSLIDE® Technologie
Das Aluminium-Kurbelgehäuse ist in Sandguss-Technologie hergestellt und in Closed Deck-Bauweise ausgeführt. Diese Konstruktion sorgt für höchste Festigkeit bei möglichst niedrigem Gewicht und ermöglicht hohe Spitzendrücke von bis zu 130 bar. Die Zylinderlaufbahnen in NANOSLIDE® Technologie sind doppelt so hart wie konventionelle Graugusslaufbuchsen.

NANOSLIDE® wurde ab 2000 von Daimler entwickelt und ist seit 2006 bisher bei über 200.000 Motoren im Einsatz. Das erste Aggregat mit NANOSLIDE® Technologie war ebenfalls ein AMG V8: der überaus erfolgreiche Vorgänger des neuen AMG 4.0-Liter-Biturbo. Das Einsatzspektrum für die bereits mehrfach ausgezeichnete Technologie wurde stets erweitert und kommt seit der Rennsaison 2014 auch beim neuen Mercedes F1 V6 Turbomotor zum Einsatz.

Eine weitere Maßnahme, die Reibung und damit den Verbrauch zu reduzieren, ist die sogenannte Brillenhonung: Bei diesem aufwendigen Prozess wird die mechanische Oberflächenbehandlung der Laufbuchsen im sogenannten „verschraubten“ Zustand durchgeführt. Hierfür wird anstelle des später montierten Zylinderkopfs eine Art Brille auf das Kurbelgehäuse geschraubt. Somit werden eventuelle Zylinderverzüge bei der Endmontage bereits während der Honung der Zylinderlaufbahnen berücksichtigt beziehungsweise eliminiert. Dadurch profitieren die Dauerhaltbarkeit und der Ölverbrauch. Im neuen AMG V8 kommen Aluminium-Schmiedekolben mit geringem Gewicht und hoher Festigkeit zum Einsatz. Ein reibungsoptimiertes Kolbenringpaket reduziert Kraftstoff- und Ölverbrauch.

Trockensumpfschmierung für hohe Querbeschleunigungen
Durch den Einsatz einer Trockensumpfschmierung ist die herkömmliche Ölwanne überflüssig. Die bereits tiefe Einbaulage des Motors kann somit um weitere 55 Millimeter abgesenkt werden. Daraus ergibt sich ein tiefer Schwerpunkt des Fahrzeugs – optimale Voraussetzungen für einen Sportwagen mit extrem hoher Querdynamik. Neben der verbesserten Agilität gewährleistet die Trockensumpfschmierung durch die direkte Ölabsaugung aus den Kurbelräumen eine optimale Schmierung des Motors auch bei sehr hohen Kurvengeschwindigkeiten.

Die Trockensumpfschmierung des M178 besteht aus einer Saugpumpe, einer Druckpumpe und einem externen Öltank mit zwölf Litern Volumen. Insgesamt zirkulieren im kompletten System neun Liter Motoröl. Die Ölabsaugpumpe saugt das Öl direkt aus den Kurbelräumen, den Zylinderköpfen sowie dem Steuergehäuseschacht ab und fördert es mit einer Leistung von bis zu 250 Litern pro Minute in den externen Öltank. Dort verweilt der Schmierstoff nur fünf Sekunden, bevor er wieder durch den Hochleistungsmotor gepumpt wird. Die effiziente Absaugung des Motoröls verbessert den Wirkungsgrad des Motors weiter. Die bedarfsgerechte Regelung der Druckölpumpe orientiert sich dabei an den im Steuergerät abgelegten Motordrehzahlen sowie Temperatur- und Lastkennfeldern. Als Beweis für gezielten Leichtbau sind Ölwannenunterteil und Öltank aus Kunststoff gefertigt.

Zylinderköpfe mit Zirkon veredelt
Die Zylinderköpfe des AMG 4,0-Liter-V8-Biturbomotors bestehen aus einer mit Zirkon veredelten Legierung. Die Vorteile: höchste Temperaturfestigkeit und Wärmeleitfähigkeit. Vier obenliegende Nockenwellen steuern insgesamt 32 Ventile. Die Nockenwellenverstellung auf der Ein- und Auslassseite ermöglicht ein sehr gutes Ansprechverhalten und optimiert den Ladungswechsel für jeden Betriebspunkt. Für weitere Kraftstoffeinsparungen sorgen der reibungsoptimierte Ventiltrieb mit Rollenschlepphebeln und die optimierten Ventilfedern.

Direkteinspritzung mit strahlgeführtem Brennverfahren
Die Kombination aus Biturbo-Aufladung und Benzin-Direkteinspritzung mit strahlgeführtem Brennverfahren erhöht den thermodynamischen Wirkungsgrad und senkt somit den Kraftstoffverbrauch und die Abgasemission. Besonders schnelle und präzise arbeitende Piezo-Injektoren spritzen den Kraftstoff mit hohem Druck in die acht Brennräume. Mithilfe der bedarfsgeregelten Mehrfacheinspritzung wird eine homogene Gemischwolke erzeugt. Die elektronisch gesteuerte Kraftstoffversorgung arbeitet vollvariabel mit einem Kraftstoffdruck zwischen 100 und 200 bar.

Biturbo-Aufladung mit „heißem Innen-V“

Anders als bisher üblich, sitzen beim neuen M178 die beiden Abgasturbolader nicht außen an den Zylinderbänken, sondern innen im Zylinder-V, dem sogenannten „heißen Innen-V“. Die Vorteile dieses Layouts: Der Achtzylinder weist deutlich kompaktere Abmessungen auf, was neben der tiefen Einbaulage auch eine optimale Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse ermöglicht. Das „heiße Innen-V“ optimiert zudem die Frischluftführung, denn beide Abgasturbolader werden perfekt angeströmt. Elektronisch geregelte Schubumluftventile garantieren ein sehr spontanes und direktes Ansprechverhalten. Der maximale Ladedruck beträgt 1,2 bar, die Turbolader erreichen eine maximale Drehzahl von 186.000 Umdrehungen pro Minute. Für die Verbrennung werden 2,3 Mal so viele Sauerstoffatome in den Turbomotor gepresst als bei einem Saugmotor. Die beiden direkt nach den Abgasturboladern platzierten Stirnwandkatalysatoren in Dünnwandkeramik sprechen durch die motornahe Anordnung sehr schnell an. In Kombination mit den zwei Metallkatalysatoren am Unterboden erzielt der M178 eine wirkungsvolle Abgasreinigung.

Sport-Abgasanlage mit variabel gesteuerten Abgasklappen
Faszination, Emotionalität und Wiedererkennungseffekt: Bei Mercedes-AMG ist der Motorsound ein wichtiges Entwicklungsziel. Beim neuen GT kommt eine Sport-Abgasanlage mit vollvariabel gesteuerten Abgasklappen zum Einsatz. Der Fahrer kann den Motorsound variieren: Abhängig vom gewählten Fahrprogramm erlebt der Fahrer den neuen AMG V8 komfortorientiert und langstreckentauglich oder emotional, mit einem Touch Rennwagen-Atmosphäre. Der M178 verfügt über eine eigenständige Klangcharakteristik, die den GT zwar als Mitglied der AMG Familie auszeichnet, ihn jedoch von allen anderen High-Performance-Automobilen deutlich abheben wird.

Links und rechts neben dem Endschalldämpfer sitzt jeweils eine Abgasklappe, die je nach Fahrprogramm, Leistungswunsch des Fahrers und Motordrehzahl kennfeldgesteuert stufenlos betätigt wird. Bei niedrigen Lasten und Motordrehzahlen bleiben die Klappen geschlossen. Dadurch legen die Abgase einen längeren Weg zurück und strömen durch ein zusätzliches Dämpferelement, sodass der Motorklang angenehm unauffällig bleibt und störende Frequenzen wirkungsvoll verhindert werden. Beschleunigt der Fahrer, öffnen sich die Klappen stufenlos, sodass zwar ein Teil der Abgase den längeren akustisch gedämpften, der überwiegende Teil jedoch den kurzen Weg zurücklegt. Bei Volllast und höheren Drehzahlen sind beide Klappen komplett geöffnet, sodass die Insassen den betont kraftvollen, AMG-typischen V8-Sound genießen können. Im Klartext: Man hört und spürt, welche Performance 510 PS starken Achtzylinder-Biturbomotor steckt.

Effiziente Kühlung von Ladeluft, Wasser und Motoröl
Um auch bei hohen Außentemperaturen eine optimale Leistungsausbeute zu erzielen, setzt Mercedes-AMG eine indirekte Luft-Wasser-Ladeluftkühlung ein. Der Ladeluftkühler wird über einen separaten Niedertemperatur-Wasserkreislauf versorgt. Durch die optimierte Durchströmkontur in der Ladeluftkühlung beträgt die maximale Ansauglufttemperatur 180 Grad Celsius. Der wasserdurchströmte Niedertemperaturkühler stellt sicher, dass die von den Turboladern verdichtete Ansaugluft vor Eintritt in die Brennräume wirkungsvoll und auch bei Volllast auf einem konstant niedrigen Temperaturniveau bleibt. Ein groß dimensionierter Kühler in der Fahrzeugfront sorgt für eine kontrollierte Abkühlung des im Niedertemperatur-Kühlkreis zirkulierenden Wassers. Die sehr kurzen Wege für die Ladeluftführung bewirken ein optimales Ansprechverhalten.

Die Motorwasserkühlung erfolgt nach dem besonders effektiven Querstromprinzip und verfügt über einen dreistufigen Thermostat zur schnelleren Aufheizung des Kühlwassers. Da die Wasserpumpe nicht wie üblich mithilfe des Keilrippenriemens sondern über die Steuerkette angetrieben wird, findet ein vereinfachter Riementrieb mit geringer Spannkraft Verwendung. Der Vorteil: weniger Antriebsverlust. Mit ihrer Förderleistung von 420 Litern bewegt die Wasserpumpe mehr als zwei Badewannenfüllungen pro Minute.

Ein externer Motorölkühler in der Frontschürze des Mercedes-AMG GT stellt den Wärmehaushalt des V8-Motors sicher. Die Umwälzung des Motoröls übernimmt eine zweistufig gesteuerte Ölpumpe: Sie variiert die Durchflussmenge je nach Last- und Drehzahlanforderung und hilft so beim Kraftstoffsparen. Bei hohen Drehzahlen strömen über 1,0 Liter Motoröl pro Sekunde durch die Ölleitungen und –kanäle. Um Gewicht zu sparen, sind zahlreiche Öl- und Wasserleitungen aus Aluminium gefertigt.

Aber auch in der Peripherie des Motors kommen aufwendige Lösungen zum Einsatz:
•Separate Kühlluftführung für die thermisch hoch belasteten Abgasturbolader
•Aktive Motorlager für exzellente Querdynamikperformance ohne Komfort-Einbußen
•Effizienter Antrieb der Nebenaggregate über zwei kurze, reibungsarme Vier-Rillen-Riemen. Aufgrund der intelligenten Positionierung der Nebenaggregate heben sich die Riemenkräfte auf die Kurbelwelle nahezu auf.
•Zweimassen-Schwungrad mit Fliehkraftpendel entkoppelt Triebstrang von Drehschwingungsanregungen und ermöglicht dadurch hohe Laufruhe.
•ECO Start-Stopp-Funktion und Generatormanagement für Kraftstoffeinsparung

Hightech-Prüfstände für Motoren von über 640 PS Auf neun Hightech-Prüfständen in Affalterbach durchlaufen die AMG Motoren mit einer Leistung von über 640 PS und über 1000 Newtonmeter dynamische Tests. Dort lassen sich sehr umfangreiche Straßen- und Umweltbedingungen simulieren, um alle denkbar möglichen Einsatzzwecke abzubilden. Den Motoren wird bei Kalt- und Heißstart, Passstraßen, Stop-and-go-Verkehr oder schnellen Runden auf der Nürburgring-Nordschleife alles abverlangt. Selbst die Darstellung unterschiedlicher Ansaugluft-Temperaturen und -Dichten sind computergesteuert möglich.

Ziel der aufwendigen Prüfstandversuche ist die Absicherung aller Motorfunktionen inklusive der kompletten Peripherie. Alle Messwerte der untersuchten Motoren werden systematisch miteinander verglichen und mithilfe reproduzierbarer Prüfmethoden ausgewertet. Parallel zu den Funktionsuntersuchungen erfolgt die Dauerlauferprobung. Zur Sicherstellung höchster Qualitätsstandards über die gesamte Lebensdauer absolvieren neue AMG Motoren allein mehrere Tausende Stunden Dauerlauf auf dem Prüfstand.

Ausgiebige Versuchsfahrten in allen Klimazonen der Erde
Parallel dazu werden die ersten Versuchsmotoren in verschiedenen Erprobungsfahrzeugen intensiv geprüft. Das standardisierte Testprogramm von Mercedes-AMG umfasst alle Klimazonen und Streckenprofile, von klirrender Kälte am Polarkreis in Nordschweden, erbarmungsloser Hitze im Death Valley (USA), schnellen Runden auf der Nürburgring-Nordschleife und den Hochgeschwindigkeitsovalen von Nardo (Italien) und Papenburg bis zum Stop-and-go zur Rush Hour im Stadtverkehr. Gleichzeitig stellt es höchste Anforderungen an die Alltagstauglichkeit, Zuverlässigkeit und Dauerhaltbarkeit der neuen Motorgenerationen.

Motorenproduktion in Handarbeit: „One man, one engine“
Der AMG 4,0-Liter-V8-Biturbomotor wird nach dem Prinzip „one man, one engine“ in Affalterbach hergestellt. In der AMG Motorenmanufaktur fertigen hoch qualifizierte Monteure unter Einhaltung strengster Qualitätsstandards die Hochleistungs-Triebwerke von Hand. Besiegelt wird diese exklusive Art der Motorenfertigung mit der Unterschrift des jeweiligen Monteurs auf der AMG Motorenplakette.

04.07.2014 Weitere Bilder zum AMG GT

Weitere Fakten zum AMG GT (C190) gibt in den Artikeln weiter unten. Jetzt hat Mercedes-AMG weitere Exterieurfotos veröffentlicht:


13.06.2014 Details zum M178 V8 BiTurbo

Mercedes-AMG hat nun erste Fakten zum M178 DE 40 AL präsentiert. Im Prinzip handelt es sich um zwei zusammengesetzen M133 DE 20 AL (A45 AMG) Motoren.
Das Gewicht liegt bei 209 kg (trocken). Der Motor leistet in dieser Ausbaustufe 510 PS. Dabei liegen 650 NM zwischen 1.750 und 4.750 U/min an. Die maximale Drehzahl beträgt 7.200 U/min. Der Ladedruck liegt bei 1,2 bar.
Der Motor verfügt über eine Trocksumpfschmierung, d.h. es wird auf eine Ölwanne verzichtet. Das Öl wird sofort abgesaugt und in einen höhergelegenden Öltank gepumpt. Dadurch kann der Motor um 5,5cm tiefer im AMG GT (C190) eingebaut werden. Dies senkt den Schwerpunkt des Fahrzeugs ab und führt zu einem dynamischeren Fahrverhalten insbesondere bei Kurswechseln.

Die Laufbuchsen sind mit der Nanoslide-Technologie ausgestattet (für eine geringere Innenreibung & weniger Verbrauch).

Die BiTurbos (je ein Turbo pro Zylinderbank) sind im heißen V (zwischen den Zylinderbänken) integriert. Dies führt zu kurzen Abgaswegen zum Turbolader und einem direkten Ansprechverhalten. Dies führt auch zu einer kompakten Motorbauweise. Es muss jedoch auch sichergestellt werden, dass die Turbos im heißen V genügend Kühlung erhalten. Beim OM642 & OM642LS ( 350 CDI / 350 Bluetec) ist der Turbolader ebenfalls im V integriert. Dies ist auch einer der Gründe weswegen, die Leistung nicht gesteigert werden kann, da es sonst zu Kühlungsproblemen kommen würde.

Die Literleistung liegt bei 128 PS.
Eine spätere Variante soll bis zu 600 PS realisieren.

Der M178 DE 40 AL sowie der im C 63 AMG debütierende M177 DE 40 AL sind Mitglieder der BlueDirect Familie und verfügen somit über eine moderne Benzindirekteinspritzung die einen sehr günstigen Benzinverbrauch realisieren. Die Motoren erfüllen selbstverständlich die EU6 Abgasnorm.


11.06.2014 Mercedes AMG GT ab März 2015 beim Händler
Hier sind nun weitere offizielle Erlkönigbilder vom neuen Mercedes AMG GT (C190) von Mercedes-AMG veröffentlich worden. Sie wurden im AMG Magazin abgedruckt. Der AMG GT erhält wie der SLS AMG das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe von Getrag in Transaxle-Bauweise. Angetrieben wird der AMG GT vom M178 DE 40 AL. Der 4.0 Liter V8 Turbomotor ist in mehreren Leistungsstufen erhältlich und wird auch im neuen C 63 AMG (als M177) eingesetzt.

Die Verkaufsfreigabe erfolgt am 06.10.2014. Die Weltpremiere ist im Oktober auf dem Pariser Auto Salon. Die Markeinführung sowie die Kundenauslieferung startet im März 2015.



16.04.2014 Mercedes AMG GT Interieurfotos

Im Herbst 2014 feiert ein neues AMG High-Performance Automobil seine Weltpremiere. Der Mercedes-AMG GT (Name SLC war nicht möglich, da der SLK (R172) ab der Mopf im Frühjahr 2015 zur Sichtbarmachung der Verwandschaft zur C-Klasse bedauerlicherweise in SLC umbenannt werden soll) wird mit atemberaubendem Design und höchster Agilität Sportwagenfans auf der ganzen Welt begeistern. Faszinierend, dynamisch und dabei auch vielseitig: Der GT tritt in einem neuen Segment an – und er lässt den Traum vom authentischen Mercedes-AMG Sportwagen Realität werden.

„Der neue Mercedes-AMG GT beweist, dass wir AMG als dynamische Sportwagen-Marke noch stärker und offensiver als bisher positionieren werden“, so Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH. „Die technologische Substanz des Mercedes-AMG GT unterstreicht unsere hohen Ansprüche an Fahrdynamik, Agilität und Sportlichkeit. Nach dem weltweit erfolgreichen SLS AMG ist der neue GT der zweite, komplett eigenständig von Mercedes-AMG entwickelte Sportwagen. Ein erster exklusiver Blick auf das Design des Interieurs zeigt, was unsere Kunden erwarten dürfen: einen GT-Sportwagen in seiner reinsten Form.“

Dominierend im Cockpit des GT ist die stilistische Weiterentwicklung des für Mercedes-Benz Sportwagen typischen, zentralen Gestaltungsthemas „Aviation-Design“. Die extreme Breitenbetonung der Instrumententafel, die wie ein kraftvoller Flügel wirkt, wird unterstützt durch die vier zentralen Klima-Spot-Düsen sowie die einzelnen Düsen links und rechts außen. Entsprechend dynamisch präsentiert sich die dominante Mittelkonsole: Sie vermittelt durch ihre an einen NACA-Lufteinlass (strömungsgünstiger Lufteinlass) erinnernde Formgebung sowie die verwendeten Materialien den Eindruck, als wäre sie ein direkt aus dem Rennsport übertragenes Element. Eine weitere Design-Raffinesse stellen die Bedienelemente der AMG DRIVE UNIT dar, die im Stil von acht Zylindern in V-Anordnung den kräftigen und technischen Ausdruck der Mittelkonsole verstärken.

Das Interieur des Mercedes-AMG GT fasziniert zudem durch eine überragende Wertanmutung: Feinste Materialien in höchster Verarbeitungsgüte umgeben die Passagiere. So birgt schon das exklusive Interieur des Mercedes-AMG GT eine gewisse Suchtgefahr in sich. Es beschleunigt bereits im Stand den Puls von Fahrer und Beifahrer und gibt einen vielversprechenden Ausblick darauf, zu welchen fahrdynamischen Höchstleistungen der neue GT imstande ist, wenn erst sein AMG-V8 zum Leben erweckt wird.

Die Premiere feiert der AMG GT im Oktober auf dem Pariser Auto Salon. Er hat die Bestellfreigabe am 06. Oktober 2014. Der AMG GT wird in verschiedenen Varianten (unterschiedliche Front- und Heckschürze) kommen. Des Weiteren wird der M177/178 DE 40 AL in vermutlich 2 Versionen (eine S-Modell) angeboten. So soll er bei knapp unter 500 PS starten, sowie in der Top-Version bei knapp über 600 PS enden. Der Sprint von 0-100 km/h liegt knapp unter 4s.
Der Preis soll bei 130.000 Euro starten.

Er wird u.a. mit einem Burmester-Soundsystem angeboten und verfügt über einen vom Interieur aus steuerbaren Klappenauspuff.


26.06.2013 Mercedes AMG GT am Ring in Begleitung

Nach den ersten offiziellen Erlkönigbilder aus Affalterbach wurde AMG GT bei der Erprobung rund um den Nürburgring gesichtet. Die Baureihe mit dem internen Code C190 wird am 20.07.2014 beim Großen Preis von Deutschland am Hockenheimring präsentiert und später in 2014 an Kunden ausgeliefert. Nachdem der SLS (C/R197) im Mai 2014 in der Produktion Ende wird dann in Sindelfingen der C190 gebaut.

Beim Triebstrang wird es in Bezug auf die Anordnung (Trans-Axle) sowie dem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe einige Gemeinsamkeiten mit dem SLS geben. Doch der Motor (M177/M178 DE 40 AL) wird völlig neu sein. Der 4,0 Liter V8 mit im V-liegenden Turboladern wird zwischen 480 und rund 550 PS, je nachdem was der Kunde bestellt. Dies wird davon abhängig sein welche Pakete der Kunde bestellt (siehe S-Paket beim E 63 und CLS 63 AMG). Dadurch wird auch die Zahl der Endrohre sowie das Design der Frontschürze festgelegt.
Hier sind nun die ersten Interieurbilder des C190. Das Bedienungselemente orientieren sich an der neuen C-Klasse.
Fotos (autozeitung.de)
Weitere Fotos gibt es direkt bei Autozeitung.de


26.06.2013 Mercedes AMG GT am Ring in Begleitung

Nach den ersten offiziellen Erlkönigbilder aus Affalterbach wurde der SLC / AMG GT bei der Erprobung rund um den Nürburgring gesichtet. Der C190 soll sich mit einem Preis von ab 110.000 EUR gegen den V8 Vantage sowie einen Traditionssportwagen aus Zuffenhausen positioniert werden. Aber bei der Erprobung wurde er nun in Begleitung eines Nissan GT-R gesichtet. Warum ?

Liegt es daran, dass Daimler in Teilen mit Renaul/Nissan kooperieren ? Mercedes für die lokale Produktion der nächsten C-Klasse (W205) ab Januar 2014 im Mercedes-US-Werk Tuscaloosa die Mercedes Motoren M274 (4-Zylinder Turbobenziner) bei Nissan in Tennesse direkt um die Ecke produzieren lässt um nicht teure Währungssicherungsgeschäfte abschließen zu müssen. Wohl kaum!

Es gibt aber interessante Entwicklungen bei AMG in der jüngsten Zeit, die die Begleitung des Nissan GT-R in einem anderen Licht erscheinen lassen. AMG setzt neben den bekannten AMG-SUV vermehrt auf 4matic-Allrad (E 63 AMG S 4matic , CLS 63 AMG S 4matic, A 45 AMG 4matic, CLA 45 AMG 4matic, GLA 45 AMG 4matic). Auch die 63er Variante der neuen S-Klasse (W222) wird auch als 4matic Version erscheinen. Der C190 wird jedoch auf Basis des aktuellen C197 (SLS) weiterentwickelt. Der SLS hat Heckantrieb in der Transaxle Bauweise, d.h. das Getriebe sitzt direkt auf der HInterachse (bessere Gewichtsverteilung, somit bessere Traktion bei der Beschleunigung). Der C190 wird somit, da er vom SLS abgeleitet werden auch über die Transaxle Bauweise verfügen.

Die Parallelen zum Nissan GT-R liegen nun darin, dass er über Allrad und Transaxle verfügt. Er wiegt rund 1,8 t und beschleunigt in 2,7s von 0-100 km/h bei 550 PS. Der C190 wird daher vermutlich den 4matic Trend bei AMG weiterführen. Dabei wird man auf die optimale Gewichtsverteilung durch die Transaxlebauweise nicht verzichten. Selbst der E 63 AMG S 4matic beschleunigt schon in 3,6s auf 100 km/h, obwohl das Getriebe direkt am Motor angeflanscht ist. Der C190 wird somit über zwei Kardanwellen verfügen. Die erste bringt die Kraft vom Motor zum Getriebe, die zweite verlässt das Getriebe wieder Richtung Vorderachse um die Vorderräder anzutreiben. Gegenüber der E 63 AMG S 4matic Triebstrangkonfiguration schleppt man die 2. Kardanwelle zusätzlich mit herum, aber dieses Gewicht wird der optimalen Gewichtsverteilung gerne geopfert. Es ist damit zu rechnen, dass die stärkere Version des 4.0 Liter V8-BiTurbo (M177 DE 40 AL) den C190 in 2,X Sekunden auf 100 km/h katapultiert. Phänomenal !
Ansonsten noch der Hinweis an AMG: Distronic Plus nicht vergessen !
Fotos (motorauthority / Nissan)

22.06.2013 Mercedes AMG GT C190

Zwischenzeitlich wurde berichtet, dass das Projekt der Baureihe C190 vom Vorstand aufgrund zu hoher Kosten gestoppt wurde. Nun hat Mercedes-AMG quasi offizielle Erlkönigfotos gestreut. Das Fahrzeug wurde sogar von schräg oben, offenbar aus den AMG Gebäuden fotografiert. Zudem ist es ungewöhnlich, dass ein "offizielles AMG-Nummernschild" verwendet wird (LB-MA). Normal fahren die Erlkönige mit FR oder A.
Das SLC oder AMG GT wird vermutlich 2015 auf den Markt kommen. Er verfügt über eine weiterentwickelte Alu-Spaceframe Karosserie vom SLS (C197). Der Vorbau fällt jedoch etwas kürzer aus.
Angetrieben wird er von einem 4,0 Liter V8-BiTurbo der je nach Variante zwischen 480 und knapp 600 PS leisten soll. Hub und Bohrung des 4,0 Liter V8-BiTurbo sollen mit dem des M133 2,0 Liter 4-Zylinder vom A 45 AMG identisch sein.
Die Erlkönigbilder zeigen auch ein interessantes Detail: Gemäß den Fugen hätte der C190 quasi eine Fließheck-Heckklappe die direkt am Dach angeschlagen ist. Dies verbessert vermutlich die Größe und Beladbarkeit des Kofferraums.
Im Gegensatz zum SLS verzichtet der C190 auf Flügeltüren.

Der Preis soll bei rund 110.000 EUR starten. Später könnte noch eine Einstiegsversion mit dem 3,0 Liter V6-BiTurbo auf Basis des M276 DE 30 AL folgen. Ein Roadster war mal in Planung, könnte aber dem Rotstift zum Opfer gefallen sein.

Hoffentlich verzichtet AMG diesmal, wie beim SLS AMG, nicht aus Gewichtsgründen auf Distronic Plus.

12.06.2012 SLC AMG

AMG will den Wachstumpfad weitergehen und bis zum 50-jährigen Jubiläum 2017 die Produktion von heute 20.000 Fahrzeugen auf 30.000 Fahrzeuge steigern. Dazu soll u.a. der neue A 45 AMG (rund 340 PS und über 400 NM, 2,0 Liter Turbo 4Zylinder, Premiere Anfang 2013) sowie der CLA 45 AMG beitragen. Insgesamt soll das Portfolio von derzeit 22 auf 30 Modelle ausgeweitet werden. U.a. handelt es sich um den Baby-SLS (SLC AMG Baureihe C190). Sie soll ca. 2014 erscheinen und später auch als Roadster angeboten werden. Im Gegensatz zum SLS erhält das SLC Coupé normale Türen. Hauptkonkurrenten sind der 911er und V8 Vantage. Angetrieben wird der SLC AMG von einem 4,0 Liter V8 BiTurbo mit rund 500 PS. Später soll noch ein 6-Zylinder BiTurbo als Einstiegsvariante angeboten werden. Ob es sich dabei um eine Variante des M276 DE 35 AL handelt, oder eine vollständige AMG-Eigenenwicklung ist nicht bekannt. Wie der SLS AMG wird der SLC AMG ebenfalls über eine Alu-Spaceframe Karosserie verfügen. Gegenüber ersten Annahmen zeigen die Erlkönigbilder jedoch nicht eine SLC Testmule, sondern ein Vorserienfahrzeug des SLS AMG Black Series. Die ausgestellten Radläufe sind nun auch besser integriert. Der Black Series soll Anfang 2013 auf den Markt kommen. (Fotos: gmotor.co.uk)

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