09.02.2016 Airbag-Rückruf in den USA wegen Takata


Die US-National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) hat die Daimler AG darüber informiert, dass bestimmte Airbag-Modelle des Herstellers Takata, die auch in Mercedes-Benz Pkw und in Daimler Vans verbaut sind, als möglicherweise defekt an die Behörde gemeldet wurden. Auf Basis der vorliegenden Informationen zu den Bauteilen hat die Daimler AG entschieden, rund 705.000 Mercedes-Benz Pkw und rund 136.000 Daimler Vans in den USA zurückzurufen. Der Aufwand für diesen vorsorglichen Rückruf wird mit insgesamt rund 340 Mio. € veranschlagt.

Die voraussichtlichen Kosten werden als Rückstellung im Geschäftsjahr 2015 berücksichtigt. Dadurch verringert sich das Konzernergebnis auf 8,7 Mrd. € (i.V. 7,3 Mrd. €) und das Konzern-EBIT auf 13,2 Mrd. € (i.V. 10,8 Mrd. €). Das EBIT aus dem laufenden Geschäft bleibt unverändert bei 13,8 Mrd. € (i.V. 10,1 Mrd. €). Die Daimler AG weist darauf hin, dass sowohl der Dividendenvorschlag und die Ergebnisbeteiligung der Mitarbeiter für das erfolgreiche Geschäftsjahr 2015 als auch die Ergebniserwartung für das Geschäftsjahr 2016 unberührt bleiben. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 6. April 2016 die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 3,25 (i. V. 2,45) € pro Aktie vorschlagen. Die Daimler AG geht zudem weiterhin davon aus, das Konzern-EBIT aus dem laufenden Geschäft im Jahr 2016 leicht zu steigern.

Damit ist nun auch Daimler von den Airbag-Problemen von Takata betroffen.

08.02.2016 MBUSA Jan 2016 mit leichtem Wachstum


Mercedes konnte im Januar 2016 um 19,9% wachsen. Das Wachstum kommt aber nicht aus den USA. Dort wurde zwar das beste Januar Ergebnis in der Geschichte eingefahren, aber das Wachstum ggü dem Vorjahresmonat betrugt nur 0,2%.

Während die E-Klasse kurz vor dem Modellwechsel nicht so gut geht, erstaunt das etwas schwache Ergebnis der neuen C-Klasse (hier war nur der Januar in 2011 schlechter). Sehr gut verkaufen sich dagegen die neuen SUVs GLC und GLE.
Der Verkauf des S-Klasse Plug-In-Hybrid ist noch nicht so erfolgreich in den USA. Im Januar 2016 wurden nur 19 Modelle verkauft.

Insgesamt wurden 1.904 AMG Fahrzeuge zugelassen. Von den Dieselmodellen wurden jedoch nur 334 Modelle abgesetzt.
Weitere Details zu den MBUSA Sales siehe Datei:
Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und MB Vans (Sprinter und Vito)

05.02.2016 Daimler Rekordergebnis 2015

Die Daimler AG (Börsenkürzel DAI) ist im Geschäftsjahr 2015 erneut profitabel gewachsen und hat abermals Bestmarken bei Absatz, Umsatz und EBIT aus dem laufenden Geschäft sowie beim Konzern-EBIT und Konzernergebnis erwirtschaftet. Dazu haben alle Geschäftsfelder beigetragen. Für das Jahr 2016 geht das Unternehmen aufgrund des in allen Geschäftsfeldern sehr attraktiven und besonders wettbewerbsfähigen Produktangebots davon aus, vom erwarteten leichten Wachstum der globalen Automobilnachfrage überdurchschnittlich profitieren, seine Position in wichtigen Märkten ausbauen und den Absatz weiter steigern zu können. Dementsprechend wird mit weiteren Zuwächsen beim Umsatz und beim EBIT aus dem laufenden Geschäft gerechnet.

„2015 war ein gutes Jahr für Daimler“, eröffnete Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars die Jahrespressekonferenz 2016. „Wir wissen aus eigener Erfahrung: Es ist schwer, an die Spitze zu kommen. Aber es ist noch schwerer, vorne zu bleiben. Das ist unser Anspruch: Daimler gehört dauerhaft an die Spitze.“

Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2015 mit 13,5 (i.V.10,8) Mrd. € sowohl das beste EBIT und mit 13,8 (i. V. 10,1) Mrd. € auch das beste EBIT aus dem laufenden Geschäft der Daimler AG. Das Konzernergebnis lag mit 8,9 (i. V. 7,3) Mrd. € deutlich über dem Vorjahresniveau. Das Ergebnis je Aktie stieg auf 8,08 (i. V. 6,51) €. Daimler hat wie angekündigt den Absatz im Jahr 2015 insgesamt deutlich gesteigert. Mit rund 2,9 Mio. Fahrzeugen wurde das Vorjahresniveau um 12% übertroffen. Zu diesem Anstieg haben vor allem die Geschäftsfelder Mercedes-Benz Cars (+16%) und in geringerem Ausmaß Mercedes-Benz Vans (+9%) beigetragen. Bei Daimler Trucks war der Zuwachs mit 1% vor allem aufgrund der schwachen Märkte in Lateinamerika und Indonesien kleiner als ursprünglich erwartet. Bei Daimler Buses, für die zu Jahresbeginn noch mit einem leichten Zuwachs gerechnet wurde, lag der Absatz deutlich unter dem Vorjahresniveau. Maßgeblich hierfür war vor allem die ausgeprägte Schwäche der Märkte für Busfahrgestelle in Lateinamerika. Getrieben vom Absatzplus hat Daimler den Konzernumsatz im Berichtsjahr um 15% auf 149,5 Mrd. € gesteigert; bereinigt um Wechselkurseffekte war ein Zuwachs um 9% zu verzeichnen.

„Die Ergebnisentwicklung im Daimler-Konzern über die vergangenen Jahre zeigt anschaulich, dass unsere Strategie greift und wir profitabel wachsen“, sagte Bodo Uebber, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Finanzen & Controlling und Daimler Financial Services. „Das EBIT aus dem laufenden Geschäft haben wir gegenüber 2014 um gut ein Drittel gesteigert, gegenüber 2010 hat sich das Ergebnis sogar fast verdoppelt. Der Umsatz hat in den vergangenen fünf Jahren um mehr als 50 Prozent zugelegt.“

Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 6. April 2016 die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 3,25 (i. V. 2,45) € pro Aktie vorschlagen. „Wir lassen die Aktionäre mit der nochmals gesteigerten und somit höchsten Gewinnbeteiligung der Daimler AG wie gewohnt am Erfolg des Unternehmens teilhaben und drücken damit unsere Zuversicht über den weiteren Geschäftsverlauf aus“, sagte Bodo Uebber. Die Ausschüttungssumme beträgt 3.477 (i. V. 2.621) Mio. €, die Ausschüttungsquote erreicht 40,2 (i. V. 37,6) % des auf die Daimler-Aktionäre entfallenden Konzernergebnisses.

Die Nettoliquidität des Industriegeschäfts ist zum Ende des Jahres 2015 auf 18,6 (i. V. 17,0) Mrd. € gestiegen, obwohl eine außerordentliche Dotierung der Pensionsvermögen in Deutschland und den USA in Höhe von 1,2 Mrd. € durchgeführt und 0,7 Mrd. € für den Kauf des digitalen Karten­geschäfts HERE eingesetzt wurden. Auch der Free Cash Flow aus dem Industriegeschäft war bereinigt um Sondereffekte mit 5,9 (i. V. 5,2) Mrd. € nochmals höher als im Vorjahr und übertrifft die für das Jahr 2015 vorgeschlagene Dividendenausschüttung deutlich.

Belegschaft gewachsen - Bisher höchste Erfolgsbeteiligung
Aufgrund der hohen Nachfrage nach den Produkten ist die Belegschaft gegenüber Ende 2014 um 1% gestiegen. Zum 31. Dezember 2015 waren im Daimler-Konzern insgesamt 284.015 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. In Deutschland erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten auf 170.454 (i. V. 168.909) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Belegschaft der konsolidierten Tochtergesellschaften in China lag am Jahresende bei 3.155 (i. V. 2.664). Mit rund 6.500 Auszubildenden stellt Daimler mehr als ein Drittel der Ausbildungsplätze aller deutschen Automobilhersteller.

Daimler arbeitet permanent daran, seine hohe Attraktivität als Arbeitgeber weiter zu festigen – im Unternehmen wie auch am externen Markt. Die Beschäftigten erhalten eine marktgerechte Vergütung sowie marktkonforme Zusatzleistungen, wie beispielsweise eine betriebliche Altersversorgung. Das Unternehmen beteiligt seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch am Erfolg der jeweiligen Gesellschaft. Die Daimler AG wird an ihre anspruchsberechtigten Beschäftigten im April 2016 für das Geschäftsjahr 2015 einen Betrag von bis zu 5.650 € ausbezahlen – die bis dato höchste Summe (i. V. 4.350 €).

Das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars, das die Marke Mercedes-Benz mit den Submarken Mercedes-AMG, Mercedes-Maybach und Mercedes me sowie die Marke smart umfasst, hat seinen profitablen Wachstumskurs im Berichtsjahr nochmals beschleunigt und im laufenden Geschäft 2015 die Zielrendite erreicht. Der Absatz wurde im sechsten Jahr in Folge gesteigert und hat mit 2.001.400 Fahrzeugen (+16%) erstmals die 2-Millionen-Grenze überschritten. Dabei konnten in nahezu allen Regionen Marktanteile hinzugewonnen werden. Der Umsatz erhöhte sich um 14% auf 83,8 Mrd. €. Das EBIT des Geschäftsfelds lag im Jahr 2015 mit 8.226 Mio. € um 41% und somit deutlich über dem Vorjahresniveau von 5.853 Mio. €. Die Umsatzrendite stieg auf 9,8 (i. V. 8,0) %.

Die neuen Modelle haben zu einem höheren Absatz von Neufahrzeugen geführt. Die wichtigsten Treiber waren die neue C-Klasse, die Kompaktwagen und ein höherer Absatz im SUV-Segment. Darüber hinaus wirkten sich eine bessere Preisdurchsetzung, Effizienzmaßnahmen und Wechselkurseffekte positiv auf das EBIT aus. Gegenläufige Ergebniseffekte entstanden durch Aufwendungen für Kapazitätsausweitungen sowie Vorleistungen für neue Technologien und Fahrzeuge. Zudem beinhaltet das Ergebnis Aufwendungen für periodenfremde öffentliche Abgaben von 121 Mio. € sowie Aufwendungen aus der Verlagerung der Hauptverwaltung der Mercedes-Benz USA, LLC von 19 Mio. €. Gegenläufig enthält das EBIT Erträge aus dem Verkauf von Immobilien in den USA von 87 Mio. €. Im Vorjahr waren im EBIT Abwertungen von Beteiligungen im Bereich der alternativen Antriebe von 30 Mio. € enthalten.

Bei Mercedes-Benz Cars lagen die Sachinvestitionen im Jahr 2015 mit 3,6 Mrd. € auf Vorjahresniveau. Zu den wichtigsten Projekten zählten die neuen SUV GLC und GLE sowie die neue E-Klasse Familie. Umfangreiche Mittel wurden auch für die Neuausrichtung der deutschen Produktionsstandorte als Kompetenzzentren sowie für die Erweiterung des internationalen Produktionsnetzwerks eingesetzt.

Im Geschäftsfeld Mercedes-Benz Vans standen die Nachfolgegeneration des Sprinter, der neue Midsize Pickup und die Produktionsvorbereitungen für den neuen Vito in Lateinamerika im Vordergrund. Daimler Buses hat im Berichtsjahr vor allem in neue Produkte sowie in die Modernisierung und Erweiterung der Produktionsstandorte investiert.

Ausblick: Automobilmärkte legen 2016 weiter zu
Die weltweite Pkw-Nachfrage dürfte nach aktueller Einschätzung im Jahr 2016 von hohem Niveau ausgehend nochmals in einer Größenordnung zwischen 3 und 4% zunehmen. Dabei werden die Wachstumsraten in den traditionellen Märkten USA und Westeuropa im Vergleich zu den deutlichen Zuwächsen der Vorjahre voraussichtlich spürbar geringer ausfallen. Der chinesische Markt dürfte hingegen erneut deutlich zulegen und damit den größten Beitrag zum weltweiten Wachstum leisten.

Auf dem US-amerikanischen Markt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ist nach dem Allzeithoch im Berichtsjahr nur noch ein leichter Anstieg zu erwarten. Auch für den westeuropäischen Pkw-Markt rechnet Daimler mit einem leichten Marktwachstum. Während in Kernmärkten wie Deutschland und Großbritannien nur noch geringe Zuwächse zu erwarten sind, besteht in anderen Märkten, wie beispielsweise Italien, noch deutliches Nachholpotenzial.

Mercedes-Benz Cars wird seine Wachstumsstrategie »Mercedes-Benz 2020« im Jahr 2016 fortsetzen. Insgesamt will das Geschäftsfeld den Absatz deutlich steigern und damit erneut einen Rekordwert erreichen. Die Basis dafür bildet das sehr attraktive und junge Modellportfolio, das um zusätzliche Produktneuheiten erweitert wird. Die Vielfalt an Modellen ist größer als je zuvor, die Attraktivität der Marke Mercedes-Benz konnte deutlich erhöht werden. Dies erlaubt es der Pkw-Sparte, kontinuierlich neue Konzepte zur individuellen Kundenansprache zu etablieren und somit neue Märkte und jüngere Kundengruppen anzusprechen. Im Sinne der Vertriebs- und Marketingstrategie »Best Customer Experience« rückt Mercedes-Benz die Bedürfnisse und Wünsche von Frauen noch stärker in den Fokus. Im Mittelpunkt der neuen, ganzheitlichen Initiative steht die Inspirations­plattform »She’s Mercedes«.

Wesentliche Wachstumsimpulse werden im Jahr 2016 von den neuen Modellen ausgehen. Im Jahr 2015, dem »Jahr der SUV«, hat die Marke Mercedes-Benz mit vier neuen oder überarbeiteten Modellen nahezu das gesamte Angebot in diesem Segment erneuert. Im März 2016 kommt die neue Generation des luxuriösen GLS als Nachfolger des GL zu den Händlern. Er bildet den überzeugenden Abschluss der SUV-Offensive.

Wichtigste Neuheit und Wachstumstreiber ist im Jahr 2016 die neue E-Klasse. Mercedes-Benz geht mit der intelligentesten Business-Limousine der Welt einen weiteren Schritt auf dem Weg zum unfallfreien und autonomen Fahren. Auch das C-Klasse Coupé, das C-Klasse Cabrio und das S-Klasse Cabrio werden ebenso wie die neuen Generationen des SL und des SLC weiter zum Erfolg der Marke Mercedes-Benz beitragen. Darüber hinaus werden im Berichtsjahr weitere Plug-in-Hybridmodelle in den Markt eingeführt, die hervorragende Fahrleistungen mit dem Verbrauch eines Kleinwagens kombinieren. Fahrzeuge mit Plug-in-Hybridtechnologie sind ein wichtiger Bestandteil der Antriebsstrategie auf dem Weg zum emissions-freien Fahren. Aus diesem Grund wird die Anzahl der Modelle mit Plug-in-Hybridantrieb in den kommenden Monaten sukzessive ausgebaut werden. 2017 werden insgesamt zehn Plug-in-Hybridmodelle von Mercedes-Benz auf dem Markt sein, doppelt so viele Modelle wie derzeit.

Ein deutliches Absatzplus wird im Jahr 2016 auch bei der Marke smart erwartet. Hierzu wird das neue smart fortwo Cabrio beitragen, das im vergangenen Jahr Weltpremiere auf der IAA in Frankfurt feierte. Ausgeliefert wird das neue Cabrio ab März. Im Sommer kommen zudem die neuen BRABUS Modelle des fortwo und forfour mit sportlichem Auftritt und stärkeren Motorisierungen zu den Händlern. Zum Jahresende werden alle smart Modelle auch mit elektrischem Antrieb angeboten.

Aus regionaler Sicht erwartet Mercedes-Benz Cars für das Jahr 2016, dass insbesondere die asiatischen Märkte zum Absatzwachstum beitragen werden. Im Jahr 2015 war China erstmals der größte Absatzmarkt von Mercedes-Benz. Nach dem kräftigen Plus von 41% im Berichtsjahr will die Marke im Jahr 2016 vor allem mit den Modellen, die lokal produziert werden, erneut deutlich zulegen. Die Wachstumsrate in China wird aber moderater ausfallen. Im zurückliegenden Jahr wurde das Händlernetz auf rund 500 Betriebe ausgedehnt. Auch die lokalen Produktionskapazitäten wurden weiter ausgebaut: Neben der C- und E-Klasse werden in China seit 2015 auch die beiden SUV-Modelle GLA und GLC gefertigt. Auch in Nordamerika wird die Pkw-Sparte mit den neuen Modellen weiter zulegen. Von der weiteren Belebung der Nachfrage, die für Westeuropa erwartet wird, will Mercedes-Benz Cars überdurchschnittlich profitieren.

28.01.2016 750.000ster JungerStern verkauft

Mercedes-Benz steht für Qualität – davon sind Neufahrzeug- wie Gebrauchtfahrzeugkunden gleichermaßen überzeugt. Bereits das 750.000ste Fahrzeug der Gebrauchtfahrzeugmarke „Junge Sterne“ wurde jetzt in Cloppenburg übergeben.

Seit März 2009 sind die „Jungen Sterne“ auf Erfolgskurs – und mittlerweile Deutschlands „bekannteste Gebrauchtwagenmarke“, wie das Internetportal mobile.de in einer Studie aus dem Jahr 2015 feststellt. Bei bundesweit speziell zertifizierten Partnerbetrieben werden „Junge Sterne“ unter dem Motto „So Mercedes wie am ersten Tag“ an Endkunden verkauft. Mit einem „Jungen Stern“ erhält der Kunde ein zertifiziertes Gebrauchtfahrzeug im Bestzustand. Seine solide Verarbeitung, Langlebigkeit und hoher Werterhalt sind mit einem umfassenden Garantie- und Servicepaket verbrieft. Dazu gehören eine Zweijahresgarantie und eine zwölf-monatige Mobilitätsgarantie. Die TÜV-Abnahme und die Abgasuntersuchung der „Jungen Sterne“ liegen nicht länger als drei Monate zurück. Zudem wird garantiert, dass die nächste Wartung frühestens nach sechs Monaten beziehungsweise 7.500 Kilometern fällig wird. Vor Vertragsabschluss können die „Jungen Sterne“ ausgiebig Probe gefahren werden, und die Kunden haben ein zehntägiges Umtauschrecht ohne Angabe von Gründen.

„Junge Sterne“ sind Leasing- und Finanzierungsrückläufer, Werkswagen oder Fahrzeuge aus dem Firmenangehörigengeschäft oder aus Inzahlungnahmen. Mit dem Label „Junge Sterne“ werden ausschließlich solche Gebrauchtwagen ausgezeichnet, die auf höchste Qualitätsstandards geprüft sind. Zum Wiedererkennungseffekt der „Jungen Sterne“ tragen beim Händler einheitliche Vertriebsstandards sowie speziell geschulte Gebrauchtwagenverkäufer bei.

Die Mercedes-Benz Bank bietet für „Junge Sterne“ attraktive Finanzierungs- und Leasingangebote sowie Komplettlösungen mit Versicherungen. Die Mercedes-Benz Autoversicherung garantiert die Reparatur mit Originalteilen in einer Mercedes-Benz Werkstatt. Darüber hinaus schließt der optionale Kaufpreisschutz bei Totalschaden, Diebstahl oder Zerstörung bis zu 48 Monate lang die Lücke zwischen dem ursprünglichen Kaufpreis und dem durch die Vollkaskoversicherung abgesicherten Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs.

08.01.2016 Mercedes mit absolutem Verkaufsrekord in 2015

Mercedes-Benz hat im vergangenen Jahr so viele Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert wie in keinem Jahr zuvor. Die Stuttgarter Premiummarke mit dem Stern verkaufte insgesamt 1.871.511 Pkw (+13,4%) und verbuchte damit das fünfte Rekordjahr in Folge. Das Jahr 2015 endete für Mercedes-Benz zudem mit dem bisher absatzstärksten Dezember (178.017 Einheiten, +9,1%) und dem besten Quartal (495.159 Einheiten, +8,8%).

Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: „Im vergangenen Jahr haben wir mehr Fahrzeuge verkauft als jemals zuvor. In allen drei Kernregionen Europa, NAFTA und Asien/Pazifik konnten wir den Absatz steigern. Mit 373.459 verkauften Einheiten hat sich China 2015 zu unserem weltweit größten Einzelmarkt entwickelt. Mercedes-Benz ist dort mit einem Plus von 32,6% deutlich stärker als der Automobilmarkt gewachsen.“

„Für 2016 erwarten wir von der neuen E-Klasse, der intelligentesten Business-Limousine der Welt, weitere Absatzimpulse. Auch unsere neuen Dreamcars, wie das S-Klasse Cabrio, das C-Klasse Coupé sowie die neuen Generationen des SL und SLC (vorher SLK), werden weiter zur Faszination der Marke Mercedes-Benz beitragen“, so Ola Källenius, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb.

Europa: Zweistelliges Wachstum in fast allen Märkten
In Europa wurden in den letzten zwölf Monaten mehr Pkw von Mercedes-Benz verkauft als jemals zuvor in diesem Zeitraum: Insgesamt 798.852 Kunden entschieden sich für ein neues Fahrzeug mit Stern (+10,5%). Im hart umkämpften deutschen Markt behauptete Mercedes-Benz 2015 erneut seine Marktführerschaft unter den Premiumherstellern. Die Verkäufe stiegen in Deutschland von Januar bis Dezember um 4,7%. In Großbritannien, dem zweitgrößten europäischen Markt, wurde 2015 erneut ein Verkaufsbestwert erzielt. Insgesamt gingen dort 144.474 Fahrzeuge in Kundenhand über (+17,0%). In fast allen Märkten der Region wuchs die Marke 2015 beim Absatz zweistellig. Besonders hohe Zuwachsraten wurden in Italien (+13,8%), Spanien (+27,3%), in der Türkei (+30,9%), der Schweiz (+21,6%) und den Niederlanden (+30,7%) erzielt. In Portugal war Mercedes-Benz 2015 die zulassungsstärkste Premiummarke.

Stärkstes Wachstum in der Region Asien/Pazifik
So hoch wie nie war auch die Nachfrage nach Mercedes-Benz Modellen in der Region Asien/Pazifik im und per Dezember. Insgesamt wuchs der Absatz dort im letzten Jahr um ein Viertel auf 615.325 Einheiten. Größter Wachstumsmarkt war China, wo Mercedes-Benz im vergangenen Jahr mehr als 15 neue oder modellgepflegte Fahrzeuge eingeführt sowie das Händlernetz auf rund 500 Betriebe ausgedehnt hat. Auch die lokalen Produktionskapazitäten wurden weiter ausgebaut: Neben der C- und E-Klasse werden im Reich der Mitte seit letztem Jahr auch die beiden SUV-Modelle GLA und GLC gefertigt. China ist erstmals der größte Absatzmarkt von Mercedes-Benz: Mit 373.459 verkauften Fahrzeugen wurden 2015 deutlich mehr Einheiten abgesetzt als je zuvor – ein Plus von 32,6%.

Verkaufsbestwerte in der NAFTA-Region
In der NAFTA-Region konnte im Dezember sowie im Gesamtjahr 2015 jeweils ein Absatzrekord aufgrund der Verkaufsbestwerte in den USA, Kanada und Mexiko erzielt werden: In der Region gingen im vergangenen Monat 38.557 Fahrzeuge in Kundenhand über (+2,1%), 2015 stiegen die Verkäufe auf 392.843 Einheiten (+5,2%). Von Januar bis Dezember wuchs der Absatz in den USA auf 343.088 Einheiten (+3,8%). In Kanada war Mercedes-Benz 2015 zudem Marktführer unter den Premiumherstellern.

Neue Kompakte weiter auf Erfolgskurs: Mehr als eine halbe Million verkaufte Fahrzeuge
Die Kompakten erreichten mit der A- und B-Klasse, dem CLA, dem CLA Shooting Brake und dem GLA sowohl im Dezember als auch per Dezember neue Bestwerte: 2015 wählten insgesamt 582.531 Kunden einen Kompakten aus, 25,8% mehr als im Vorjahr. Besonders beliebt sind die Modelle auf dem Heimatmarkt von Mercedes-Benz. Fast jeder fünfte Kompakte ging im vergangenen Jahr an einen Kunden in Deutschland.

C-Klasse nach wie vor volumenstärkstes Modell
Die volle Verfügbarkeit der C-Klasse Limousine und des T-Modells in allen Kernmärkten sowie weitere Motorisierungen haben 2015 für zusätzliche Absatzimpulse gesorgt: Die Verkäufe 2015 übertrafen das Vorjahr um 40,1% (443.909 Einheiten). Nie zuvor wurden von Januar bis Dezember so viele C-Klassen an Kunden ausgeliefert. Zum Wachstum im C-Klasse Segment soll 2016 auch das neue C-Klasse Coupé beitragen, das seit Dezember auf dem Markt ist.

E-Klasse Langversion besonders beliebt
Von der E-Klasse Limousine und dem T-Modell wurden 2015 insgesamt 232.453 Fahrzeuge verkauft. Besonders gefragt war die auf dem chinesischen Markt angebotene E-Klasse Langversion: Der Absatz dieses Modells stieg auf einen neuen Höchstwert von 58.286 verkauften Einheiten. In wenigen Tagen findet in Detroit auf der North American International Auto Show die Weltpremiere der neuen E-Klasse statt. Mercedes-Benz geht mit der intelligentesten Business-Limousine der Welt einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zum unfallfreien und autonomen Fahren.

S-Klasse erneut meistverkaufte Luxuslimousine der Welt
Mit inzwischen sechs vorgestellten Varianten der neuen S-Klasse Generation hat Mercedes-Benz 2015 auch seine Produktoffensive im Luxussegment fortgesetzt. Im vergangenen Jahr war die S-Klasse erneut die meistverkaufte Luxuslimousine der Welt. Rund ein Drittel aller S-Klassen wurden 2015 in China verkauft. Von der im Februar eingeführten Mercedes-Maybach S-Klasse gingen jeden Monat rund 500 Fahrzeuge allein an Kunden in China.

Erfolgreiches „Jahr der SUVs“
Im „Jahr der SUVs“ hat die Marke Mercedes-Benz mit vier neuen oder überarbeiteten Modellen nahezu ihr gesamtes Angebot an SUVs erneuert. Der Absatz der SUVs übertraf von Januar bis Dezember das Vorjahr um 26,6% und stieg auf einen Verkaufsbestwert von 525.866 Fahrzeugen. Topseller waren der GLC und der GLA, dessen Verkäufe sich mehr als verdoppelten. Im März 2016 kommt der GLS als Nachfolger des GL zu den Händlern. (allerdings enthält diese Summe auch die Zahlen des GLA, die schon in die Summe der Kompakten eingeflossen ist. In der Gesamtsumme von 1,87 Mio. € ist der GLA natürlich nur einmal enthalten).

V-Klasse: Zweistelliges Wachstum im ersten vollen Verkaufsjahr
Die V-Klasse hat das Segment der Großraumlimousinen neu definiert – als Pkw für bis zu acht Personen. Insgesamt stieg der Absatz im ersten vollen Verkaufsjahr um 26,2% auf 31.499 Einheiten. Mit neuen Ausstattungsmöglichkeiten eröffnet Mercedes-Benz den Kunden seit dem vergangenen Jahr eine noch größere Vielfalt zur individuellen Gestaltung ihrer V-Klasse.

Rekordjahr für Mercedes-AMG
Mercedes-AMG blickt 2015 erneut auf ein Rekordjahr zurück: Mit 68.875 Einheiten (+44,6%) erreichte die Sportwagen- und Performance-Marke von Mercedes-Benz im vergangenen Jahr einen neuen Bestwert. Damit hat sich der Absatz in den letzten zwei Jahren mehr als verdoppelt. Zu den Wachstumstreibern zählten neben den 2015 neu eingeführten AMG Sportmodellen (C 450 AMG 4matic und GLE 450 AMG 4matic) vor allem die Performancemodelle der C-Klasse und der Kompakten. Sehr beliebt bei den Kunden war auch der neue und komplett in Eigenregie entwickelte Mercedes-AMG GT. Die absatzstärksten Märkte für AMG-Fahrzeuge waren die USA, Deutschland und China.

smart enttäuscht :-(
In den vergangenen zwölf Monaten wurden 119.398 smart verkauft (+32,9%). 100.000 bis 110.000 Einheiten hatte der fortwo der alten Generation 451 alleine in manchen Jahren erreicht. Nun ist noch der forfour in den 119.398 Einheiten enthalten. Da bleibt noch viel Luft nach oben. Die größten Märkte für smart sind weiterhin Deutschland und Italien. Darüber hinaus verdoppelten sich die Verkäufe in Großbritannien, Frankreich, Spanien und der Schweiz.
Im Einsatz bei car2go bewährt sich der kompakte Zweisitzer. Mit mehr als 14.000 smart fortwo Fahrzeugen ist car2go das weltweit größte Carsharing-Unternehmen und Marktführer im Segment des stationsunabhängigen Carsharing. Inzwischen beginnt alle 1,4 Sekunden eine car2go Miete an einem der 31 Standorte in Europa und Nordamerika. Seit dem vierten Quartal wird die car2go Flotte in den ersten Standorten auf die neue smart Generation umgestellt.

06.01.2016 MBUSA 2015 mit neuem Rekord


Mercedes konnte 2015 mit insgesamt 380.461 Einheiten (inkl. MB Vans und smart) einen neuen Rekord aufstellen. Dies sind +4% ggü 2014. Gegenüber dem Jahr 2011 ist es eine kontinuierliche Steigerung von +44%.
Der Dezember 2015 konnte den Vorjahresmonat leicht übertreffen. Dazu haben im Wesentlichen die erfreuliche Lage biem GLE inkl. Coupé mit 6.640 Einheiten sowie der GLC mit unglaublichen 4.366 Einheiten beigetragen. Das ist der höchste Wert für den GLC/GLK in den USA. Aber auch die G-Klasse erzielt im Dezember mit 541 den höhsten Wert in der US-Geschichte.
Der Verkauf des S-Klasse Plug-In-Hybrid ist noch nicht so erfolgreich in den USA. So wurden seit Juli 2015 insgesamt nur 118 Einheiten zu gelassen.

Insgesamt wurden 2.807 AMG Fahrzeuge zugelassen (2015 insgesamt 17.456 Einheiten). Somit wird derzeit rund jeder dritter AMG in die USA geliefert. Von den Dieselmodellen wurden in 2015 11.057 verkauft.
Weitere Details zu den MBUSA Sales siehe Datei:
Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und Sprinter

16.12.2015 MB hält Umweltvorschriften ein

Durch Medienberichte sowie Veröffentlichungen unterschiedlicher Institute und Organisationen wurde in den vergangenen Wochen wiederholt versucht, verschiedenen Automobilherstellern eine unrechtmäßige Beeinflussung der Emissionswerte ihrer Fahrzeuge nachzuweisen. Aktuelle Berichte betreffen auch ein Produkt der Marke Mercedes-Benz. Den damit verbundenen Vorwurf der Manipulation weist die Daimler AG erneut auf das Schärfste zurück.

Fahrzeuge von Mercedes-Benz entsprechen in vollem Umfang den jeweils zum Zeitpunkt der Zulassung geltenden Vorschriften. Aktuelle Berichte beziehen sich auf Messungen der FH Bern mit einem Mercedes-Benz C200 CDI, Baujahr 2011. Die in diesem Fahrzeug eingesetzte Technologie wurde 2007 zertifiziert. Damit erfüllt das Fahrzeug unter den gesetzlich vorgeschriebenen Zertifizierungsbedingungen den Euro-5 Standard.

Im Vergleich zu den zertifizierten Normwerten treten im realen Fahrbetrieb üblicherweise Abweichungen auf. Diese resultieren in erster Linie aus veränderten Rahmenbedingungen vom gesetzlich vorgeschriebenen Normzustand im Labor. Zum Beispiel wenn unterschiedliche Temperaturverhältnisse herrschen, das Fahrzeug unter anderen Fahrzeuglasten betrieben wird oder weitere Nebenverbraucher wie zum Beispiel Klimaanlage oder Sitzheizung eingeschaltet sind. Um die Messergebnisse der FH Bern wissenschaftlich fundiert beurteilen und deren Reproduzierbarkeit sicherstellen zu können, sind Informationen über die Rahmenbedingungen bei den durchgeführten Tests zwingend notwendig. Diese wurden der Daimler AG von der Hochschule jedoch auch auf Nachfrage nicht zur Verfügung gestellt. Zudem hat die Daimler AG auch keinerlei Kenntnis über die Historie und den Zustand des getesteten Fahrzeugs.

Spekulationen oder Interpretationen, dass mögliche Abweichungen zwischen Messwerten auf dem Prüfstand im Vergleich zum realen Fahrbetrieb nur durch Manipulationen erklärbar seien, weist die Daimler AG mit Entschiedenheit zurück. Ein Defeat Device, sprich eine Funktion, die die Wirksamkeit der Abgasnachbehandlung unzulässig einschränkt, kommt bei Mercedes-Benz nicht zum Einsatz. Auch verfügen Mercedes-Benz Fahrzeuge über keine Funktion, die automatisch erkennt, dass sich das Fahrzeug auf einem Prüfstand befindet.

Mercedes-Benz unterstützt bereits seit Jahren vollumfänglich und aktiv die baldige Einführung des WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) sowie des Messverfahrens für die Real Driving Emissions (RDE). Beide Aktivitäten haben zum Ziel, dass Norm- und Realwerte künftig möglichst noch näher beieinander liegen.

Neueste Technologie bereits seit geraumer Zeit im Markt
Mercedes-Benz ist Vorreiter in modernster Motoren- und Abgasnachbehandlungstechnologie.
Mit seinen BlueTEC-Modellen mit SCR (Selective Catalytic Reduction) konnte das Unternehmen bereits 2009 die Euro-6-Werte als erster Hersteller mit einem deutlichen Vorlauf zur Gesetzgebung erfüllen.
Auch die aktuelle C-Klasse hat diese neueste Technologie seit 2014 an Bord. Mit der stufenweisen Einführung der Euro-4, -5 und -6 Grenzwerte hat Mercedes-Benz durch den Einsatz modernster Technologien die Emissionswerte in den letzten Jahren deutlich reduziert und bei einigen Modellen sogar vorerfüllt.

04.12.2015 Mercedes Verkäufe weiter auf Rekordkurs

Mercedes-Benz hat im November weltweit 161.953 Fahrzeuge an Kunden übergeben (+7,4%) – so viele wie nie zuvor in einem November. Seit Jahresbeginn konnten die Verkäufe auf 1.693.494 Fahrzeuge gesteigert werden – ein Plus von 13,9%. Damit hat die Stuttgarter Premiummarke mit dem Stern bereits im November den Absatz aus dem Vorjahr übertroffen und einen neuen Höchstwert erreicht.

Absatz Mercedes-Benz nach Regionen und Märkten
In Europa stieg der Absatz im November auf einen Höchstwert von 67.500 verkaufte Einheiten (+10,5%); seit Jahresbeginn konnten 726.606 Fahrzeuge mit dem Stern an Kunden übergeben werden (+10,8%) – ebenfalls ein neuer Bestwert. In Deutschland konnten im November 23.878 Fahrzeuge von Mercedes-Benz (+2,2%) abgesetzt werden. Damit sicherte sich das Unternehmen mit dem Stern im vergangenen Monat erneut die Marktführerschaft unter den Premiumherstellern auf dem Heimatmarkt, ebenso wie in Spanien. Sowohl im November als auch seit Jahresbeginn konnten Verkaufsbestwerte in Großbritannien, der Schweiz, Schweden und Portugal erzielt werden.

In der NAFTA-Region gingen in den ersten elf Monaten 354.286 Fahrzeuge von Mercedes-Benz an Kunden - ein Plus von 5,6% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In den USA konnten seit Jahresbeginn 308.885 Fahrzeuge verkauft werden (+4,2%) – ein neuer Bestwert. Nach dem starken Anlauf des GLC in Europa können sich die amerikanischen Kunden im Dezember auf das neue Mittelklasse-SUV freuen. Wie vom Vorgänger, dem Topseller GLK, erwartet das Unternehmen auch hier eine hohe Nachfrage. Auch in Kanada und Mexiko konnte seit Januar jeweils ein Absatzrekord erzielt werden.

Der Absatz in der Region Asien-Pazifik erreichte mit 55.725 verkauften Einheiten einen neuen Höchstwert im November (+24,7%). Seit Jahresbeginn stiegen die Verkaufszahlen auf einen Rekordwert von 553.639 Pkw (+25,6%). Im vergangenen Monat gingen 36.313 Fahrzeuge an Kunden in China (+38,7%). Per November sind in China erstmals mehr als 300.000 Fahrzeuge ausgeliefert worden. Besonders stark war das Wachstum im November auch in Südkorea. Hier stiegen die Verkäufe von Mercedes-Benz um mehr als ein Drittel (+40,0%). In Japan konnte der Absatz in den ersten elf Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,4% gesteigert und ein Bestwert von 58.362 Fahrzeugen erzielt werden. Dort sicherte sich Mercedes-Benz im November erneut die Marktführerschaft unter den Premium-Importeuren, ebenso wie in Australien.

Absatz Mercedes-Benz nach Modellen Die Nachfrage nach den Kompakten von Mercedes-Benz ist ungebrochen hoch. Im November gingen 51.416 Fahrzeuge in Kundenhand über (+21,2%) – ein neuer Bestwert. Auch seit Jahresbeginn konnte Mercedes-Benz mit den Modellen der A-, B-Klasse, des GLA, CLA und CLA Shooting Brake einen neuen Höchstwert erzielen und 528.786 Fahrzeuge absetzen (+26,5%).

Die Verkäufe der C-Klasse Limousine und des T-Modells haben nach elf Monaten erstmals 400.000 Einheiten überschritten: Seit Januar sind 406.043 Fahrzeuge des volumenstärksten Modells von Mercedes-Benz ausgeliefert worden (+46,2%). Im vergangenen Monat war die die C-Klasse besonders in China erfolgreich und konnte einen neuen Absatzrekord verbuchen.

Seit Jahresbeginn ist die S-Klasse Limousine weiterhin die meistverkaufte Luxuslimousine der Welt.
Die SUVs von Mercedes-Benz konnten im November einen neuen Bestwert erzielen: Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Verkäufe weltweit um 26,4% auf 52.155 Fahrzeuge. Bestseller waren der GLA und der GLC. Auch per November konnte Mercedes-Benz einen neuen Absatzrekord verbuchen: 465.338 SUVs gingen in Kundenhand über (+25,5%). Im November feierte der neue GLS seine Weltpremiere auf der Los Angeles Auto Show.

smart
Die Nachfrage nach dem smart fortwo und smart forfour stieg im November auf weltweit 10.840 Fahrzeuge (+45,3%). Damit konnten seit Jahresbeginn bereits mehr als 100.000 Stadtflitzer an Kunden übergeben werden. Besonders stark war das Wachstum in Europa, wo smart seine Verkäufe fast verdoppelt hat. Auf der Guangzhou Auto Show in China feierte der neue smart forfour seine Marktpremiere; ab Frühjahr 2016 ist er dort bei den Händlern verfügbar. Im November fiel der Startschuss für car2go in Madrid. Nach Stuttgart, Amsterdam und San Diego ist Madrid die vierte Stadt mit einer reinen Elektroflotte.

02.12.2015 MBUSA kann Rekord-Nov14 nicht überbieten


Mercedes konnte in den USA besten Monat aller Zeiten, den November 2014, im November 2015 nicht überbieten. Dafür ist der November 2015 der Monat mit den höchsten Verkäufen innerhalb von 2015. Aber gegenüber dem Vorjahresmonat sanken die Verkäufe um 11,7 %. Verbessern konnten sich gegenüber dem Vorjahresmonat der GLA, der GLE, die G-Klasse, die E-Klasse und der CLS.
In den Monaten Juli und August wurden jeweils nur 10 Plug-In-Hybrid S-Klassen verkauft. Im September waren es 17. Im Oktober kamen weitere 25 hinzu. Im November wieder nur 21 Fahrzeuge. Hier muss man einmal abwarten ob die Zahl in den kommenden Monaten steigt.

Insgesamt wurden 2.186 AMG Fahrzeuge zugelassen sowie 583 Dieselmodelle.
Vom smart wurden im November 662 Modelle abgesetzt, davon waren 178 e-smarts (27%).
Weitere Details zu den MBUSA Sales siehe Datei:
Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und Sprinter

26.11.2015 Daimler mit neuen Corporate Design


Die Daimler AG tritt ab heute mit einem neuen Erscheinungsbild (Corporate Design) auf. Künftig wird Silber als Leitfarbe die Dachmarke dominieren und den Konzernauftritt nach innen und außen modernisieren: Die Daimler-Wortmarke (Logo) präsentiert sich in Chromhochglanz auf einer silber gebürsteten Aluminiumfläche, bleibt formal jedoch unverändert.

Das neue Corporate Design soll den Premiumanspruch von Daimler weltweit noch deutlicher als bisher betonen. Das silberfarbene Logo und die neue Leitfarbe stehen für Modernität, Eleganz sowie High Tech und unterstreichen die Nähe zu Mercedes-Benz, der wertvollsten Automobilmarke von Daimler.

„Die Leitfarbe Silber, die sich im neuen Corporate Design als gebürstetes Aluminium und in hochglänzendem Chrom wiederfindet, ist ein klares visuelles Statement für die Daimler AG als modernes High Tech-Unternehmen, das Tradition und Zukunft in einen ästhetischen Einklang bringt“, so Gorden Wagener, Leiter Design der Daimler AG.

In der Tradition des Unternehmens hat die Farbe Silber eine herausragende Bedeutung: Hier sind die „Silberpfeile“ ebenso zu nennen, wie der Einsatz von Aluminium und Chromapplikationen im Fahrzeugdesign bei den Pkw, Lkw, Bussen und Transportern.

In den kommenden Monaten wird das neue Corporate Design sukzessive auf alle Kommunikationsmedien übertragen - einschließlich aller 3-D Medien sowie der Digital- und AV-Medien.

Bereits im April dieses Jahres konnten die Aktionäre von Daimler auf der Hauptversammlung in Berlin das neue Corporate Design erleben. Die Hauptversammlung und auch der Daimler Geschäftsbericht 2014 wurden als eine Art „Sneak Preview“ – als Prototyp für das neue Erscheinungsbild – im Silber-Design präsentiert.

„Mit der Einführung des neuen Corporate Design wollen wir nach innen und außen zeigen, dass Daimler sich auch in der Unternehmensdarstellung konsequent weiterentwickelt. Die Dachmarke Daimler präsentiert sich mit der neuen Farbwelt noch wertiger und innovativer als bisher“, so Jörg Howe, Leiter Global Communications.

19.11.2015 Mercedes auf der L.A. Autoshow 2015

Mercedes zeigt auf der L.A. Autoshow 2015 mit dem SL Facelift und dem GL Facelift (jetzt GLS) zwei Weltpremieren. Daneben feiert das C-Coupé und das S-Cabrio die US-Premiere.


Die Infos zu den Fahrzeugen gibt es hier:
SL Facelift (R231)
GLS X166
C-Klasse Coupé C205
C 63 AMG Coupé Edition 1
S-Klasse Cabrio A217

11.11.2015 Mercedes ist Restwert-Riese

Die Mercedes-Benz S-Klasse, die C-Klasse sowie der CLA, der GLA und das smart fortwo cabrio electric drive wurden von „Focus Online“ und dem Marktforschungsinstitut „Bähr & Fess Forecast“ zu den wertbeständigsten Fahrzeugen in ihrer Klasse gekürt. Nach Einschätzung des Instituts werden diese Neufahrzeuge vier Jahre nach Kauf noch immer Wiederverkaufspreise von bis zu 59% des Neupreises erzielen. Damit sind sie die „Restwertriesen Herbst 2019“.

Eine Auszeichnung für den höchsten prozentualen Werterhalt erhielten vier Mercedes-Benz Modelle: S 300 h, C 160 T-Modell, CLA 180 d sowie GLA 180. Bei einem Wiederverkauf in vier Jahren lassen sie den höchsten prozentualen Restwert in ihrem Segment erwarten. Darüber hinaus erhielt das S-Klasse Modell S 300 h eine Auszeichnung für den in seiner Vergleichsklasse geringsten absoluten Wertverlust in Euro. Das smart fortwo cabrio electric drive erzielte die gleiche Platzierung in der Kategorie Elektrofahrzeuge.

Neben den Segmentsiegern schafften es drei weitere Mercedes-Benz Modelle unter die Top 3. So belegte der E 350 BlueTEC den zweiten Platz in seiner Vergleichsklasse. Der B 160 d und der GL 350 d 4MATIC erreichten jeweils den dritten Platz in ihren Segmenten.

Das saarländische Marktforschungsinstitut „Bähr & Fess Forecast“ untersucht zweimal pro Jahr den Restwert von Gebrauchtwagen und zeichnet die sogenannten „Restwertriesen“ aus. Für die Print- und Online-Ausgabe des Magazins „Focus“ erstellte das Unternehmen auch in der aktuellen Studie wieder ein Ranking mit Fahrzeugmodellen, die bei einem angenommenen Neuwagenkauf im Oktober 2015 und einem Verkauf im Oktober 2019 den größten Restwert erwarten lassen.

06.11.2015 MB +10,1% Wachstum im Okt

Mercedes-Benz erreichte nach dem bisher absatzstärksten Quartal der Unternehmensgeschichte auch im Oktober ein neues Absatzhoch. Mit weltweit 155.189 verkauften Fahrzeugen und einem Wachstum von 10,1% im Oktober ist die Marke mit dem Stern ins 4. Quartal gestartet. Seit Jahresbeginn gingen 1.531.541 Fahrzeuge in Kundenhand über. Damit wird der Rekordwert aus dem Vorjahr um 14,6% übertroffen.

„In China haben wir den Jahresabsatz 2014 schon im Oktober übertroffen. Vor allem unsere SUVs sind dort beliebt. Allen voran der GLK, von dem jedes zweite Fahrzeug seit Jahresbeginn an einen Kunden im Reich der Mitte übergeben wurde. Vom Nachfolger GLC erwarten wir noch stärkere Wachstumsimpulse“, sagt Ola Källenius, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb.

In Europa setzte Mercedes-Benz in den ersten zehn Monaten 659.106 Einheiten ab (+10,8%). Im Oktober stiegen die Verkäufe, auch dank des starken Anlaufs des GLC, auf einen neuen Bestwert (65.390 Einheiten, +7,8%). In Deutschland wurden im vergangenen Monat 24.227 Fahrzeuge an Kunden übergeben (+1,9%). Mercedes-Benz ist damit weiterhin Marktführer unter den Premiumherstellern auf dem Heimatmarkt. Besonders hoch war das Wachstum im Oktober in Spanien (+29,4%) und Italien (+25,0%). In Großbritannien, Belgien, Schweden, Portugal und der Schweiz wurden so viele Einheiten wie nie zuvor in einem Monat abgesetzt. In Spanien, Russland und der Schweiz ist Mercedes-Benz die zulassungsstärkste Premiummarke.

In der NAFTA-Region haben im vergangenen Monat 33.297 Kunden ihren neuen Mercedes-Benz in Empfang genommen (+1,8%). Seit Jahresbeginn wurden 320.186 Einheiten abgesetzt - ein Plus von 7,9%. In den ersten zehn Monaten gingen so viele Fahrzeuge wie noch nie an Kunden in den USA (+6,5%), in Kanada (+18,3%) und in Mexico (+17,4%). Im größten NAFTA-Markt, den USA, stiegen die Verkäufe von Januar bis Oktober auf 278.842 Fahrzeuge. Mercedes-Benz erzielte in Kanada die Marktführerschaft unter den Premiumherstellern.

Eine neue Bestmarke konnte die Region Asien/Pazifik im und per Oktober erreichen. Die Verkäufe seit Jahresanfang sind um mehr als ein Viertel auf 497.914 Fahrzeuge gestiegen. In China konnte der Gesamtabsatz 2014 bereits im Oktober übertroffen werden: Insgesamt 299.375 Fahrzeuge wurden seit Januar an Kunden übergeben (+32,1%). Dazu beigetragen hat ein erneuter Absatzrekord im Oktober, in dem die Verkäufe um 42,9% auf 33.088 Einheiten stiegen. In Japan wurden seit Jahresbeginn 53.616 Fahrzeuge verkauft (+11,7%). Mercedes-Benz hat in Japan, Südkorea und Taiwan die Marktführerschaft unter den Premiumherstellern inne.

Die Kompakten von Mercedes-Benz erreichten sowohl im als auch per Oktober neue Bestwerte: Seit Anfang des Jahres gingen insgesamt 477.370 Modelle der A- oder B-Klasse, des GLA, CLA oder CLA Shooting Brake in Kundenhand über (+27,2%). Maßgeblich zum Erfolg der Kompaktwagen­familie von Mercedes-Benz trägt die A-Klasse bei. In Europa fuhren zwei von drei A-Klasse Neukunden vorher ein Wettbewerbsfahrzeug. Seit ihrer Markteinführung im September 2012 wurden weltweit bereits mehr als 500.000 Modelle der neuen Generation ausgeliefert.

Die Nachfrage nach der C-Klasse Limousine und dem T-Modell ist weiterhin hoch. Im Oktober wurde mit 36.799 verkauften Fahrzeugen ein neuer Bestwert erreicht (+15,6%). Die Verkäufe seit Jahresbeginn übertrafen den Vorjahreszeitraum um 54,0% (369.090 Einheiten). Nie zuvor wurden von Januar bis Oktober so viele C-Klassen an Kunden ausgeliefert.

Die S-Klasse Limousine ist weiterhin die meistverkaufte Luxuslimousine der Welt. Seit der Markteinführung 2013 lieferte Mercedes-Benz weltweit bereits über 200.000 Einheiten der aktuellen S-Klasse Limousine aus.

Im Oktober entschieden sich 47.379 Kunden für einen SUV von Mercedes-Benz (+26,1%). Zu diesem Rekord trugen insbesondere der GLA und der GLC bei. Rund sechs Monate nach dem Produktionsstart des GLA in Peking hat Mercedes-Benz mit der Fertigung eines zweiten neuen SUV-Modells in China begonnen – dem GLC. Für beide Modelle ist China der größte Markt.

smart
Die weltweiten Verkäufe des smart fortwo und des smart forfour haben sich im Oktober verdoppelt: Insgesamt 10.517 Kunden entschieden sich für die Stadtflitzer. Die meisten Fahrzeuge wurden in Deutschland und in Italien ausgeliefert. Nach dem erfolgreichen Start der neuen smart-Generation in China und den USA, debütierte das City Car als Zwei- und Viersitzer im vergangenen Monat auch in Japan auf der Tokyo Motor Show.

04.11.2015 MBUSA mit weiterm Wachstum im Oktober 2015


Mercedes hat den Oktober in den USA mit einem weiteren Rekort abgeschlossen. Es wurden 32.472 Einheiten in den USA abgesetzt. Das sind so viele Fahrzeuge wie noch nie zuvor in einem Oktober zuvor.
Die C-Klasse ist überaus erfolgreich und einer der Wachstumstreiber. Aber die beiden GLE Modelle (SUV & Coupé) sind extrem erfolgreich gestartet. Die E-Klasse fällt deutlich ab, da der Nachfolger W213 ja schon im Januar 2016 in Detroit präsentiert wird.

Leichte Rückgänge gibt es beim CLA sowie der S-Klasse.
Der GLC startet in den USA erst noch. Der GLS ist kurz vor seinem Facelift noch richtig gut dabei.

In den Monaten Juli und August wurden jeweils nur 10 Plug-In-Hybrid S-Klassen verkauft. Im September waren es 17. Im Oktober kamen weitere 25 hinzu. Hier muss man einmal abwarten ob die Zahl in den kommenden Monaten steigt.

Insgesamt wurden 2.246 AMG Fahrzeuge zugelassen sowie 584 Dieselmodelle.
Weitere Details zu den MBUSA Sales siehe Datei:
Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und Sprinter

03.11.2015 13MWh Batterie-Speicher aus Autobatterien

Der heute größte 2nd-Use-Batteriespeicher der Welt wird in Kürze im westfälischen Lünen stehen. Ein Joint-Venture der Partner Daimler AG, The Mobility House AG und GETEC wird ihn ab Anfang nächsten Jahres auf dem Gelände der REMONDIS SE betreiben und am deutschen Primärregelenergiemarkt vermarkten. Die Besonderheit stellt dabei der Einsatz gebrauchter elektroautomobiler Batteriesysteme dar. Systeme aus smart electric drive Fahrzeugen der zweiten Generation (noch mit Tesla-Batterien) werden in Lünen zu einem Stationärspeicher mit einer Kapazität von insgesamt 13 MWh gebündelt. Das Verfahren steigert nachweislich die Umweltbilanz von Elektrofahrzeugen und leistet somit einen Beitrag zur Wirtschaftlichkeit der e-Mobilität.

Unter dem Motto „Elektromobilität zu Ende gedacht“ bilden Daimler, The Mobility House, GETEC und REMONDIS mit dem Projekt in Lünen die gesamte Batterie-Wertschöpfungs- und Verwertungskette ab: Von der Herstellung und Aufbereitung der Batteriesysteme bei der Daimler-Tochter ACCUMOTIVE, dem entsprechenden Elektro- und Plug-in Hybrid-Fahrzeug-Angebot der Daimler AG, über die Installation und Vermarktung des stationären Batteriespeichers an den Energiemärkten durch The Mobility

House und GETEC bis hin zum Recycling der Batteriesysteme am Ende ihres Lebenszyklus und der Rückführung der wertvollen Rohstoffe in den Produktionskreislauf, der sich REMONDIS künftig widmen wird.

Leistungsfähige Batteriespeicher sind ein wichtiger Baustein für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende. Bei zunehmender Einspeisung von Strom aus fluktuierenden Erneuerbaren Energien, wie beispielsweise aus Windkraftanlagen oder Solarkraftwerken, sind sie der Schlüssel zur Stabilisierung der Stromnetze. Sie gleichen die Energieschwankungen nahezu verlustfrei aus – eine Aufgabe, die derzeit zum Teil fossile Kraftwerke übernehmen. Damit kann die Energiewende beschleunigt werden und Kosten für Netzausbau und neue Kraftwerke vermieden werden.

Mit dem 2nd-Use Batteriespeicherprojekt in Lünen belegen die vier Partner, dass der Lebenszyklus einer Plug-in oder E-Fahrzeug-Batterie nicht nach dem Automobilbetrieb endet. Die Daimler AG sichert ihren E-Fahrzeugkunden je nach Modell eine Batterieleistung von bis zu zehn Jahren* zu. Die Batteriesysteme sind jedoch auch danach noch voll einsatzfähig, denn die geringen Leistungsverluste spielen für die Anwendung im stationären Speicherbetrieb nur eine untergeordnete Rolle. Ein wirtschaftlicher Betrieb im stationären Bereich ist für schätzungsweise mindestens zehn weitere Jahre möglich.

Das materielle Recycling wird dadurch als letzter Schritt in der Wertschöpfungskette zeitlich verlagert. Durch die Weiterverwendung der Lithium-Ionen-Module aus Elektroautos im 2nd-Use-Batteriespeicher wird deren wirtschaftlicher Nutzung quasi verdoppelt.
* Beispiel: smart electric drive mit sale&care Paket

28.10.2015 Daimler auf der Tokyo Motor Show 2015


Neue Modelle, neue Antriebe und neue Ideen für die urbane Mobilität in Megacities: Auf der 44. Tokyo Motor Show zeigen Mercedes-Benz und smart ihre aktuellen Highlights in der japanischen Metropole. Dazu zählt die Weltpremiere des Design-Showcars Vision Tokyo. Mit dem „Urban Transformer“ zeigt Mercedes-Benz ein weiteres richtungsweisendes Raumkonzept, das die Verjüngung der Marke widerspiegelt. Marktpremiere in Japan feiert der im Frühjahr vorgestellte Mercedes-Benz GLE. Der Nachfolger der weltweit erfolgreichen M-Klasse startet in einem Markt, in dem Mercedes-Benz 2015 ein weiterhin dynamisches Wachstum verzeichnet. Entgegen dem aktuell rückläufigen Trend in Japan (-7,1 %) stiegen die Verkäufe von Mercedes-Benz seit Jahresbeginn um 13,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit etablierte sich die Marke mit dem Stern als zulassungsstärkste Premiummarke unter den Importeuren. Nach dem erfolgreichen Start der neuen smart-Generation in Europa, China und den USA debütiert der perfekte City Car nun auch in Japan: In Tokio feiern der neue smart fortwo und forfour gemeinsam ihre Marktpremiere.

„Der anhaltende Erfolg von Mercedes-Benz in Japan basiert vor allem auf unseren attraktiven, breitgefächerten Produktportfolio“, so Kintaro Ueno, President & CEO von Mercedes-Benz Japan, Co. Ltd. „Aktuell können wir unseren Kunden 26 Modellreihen und 123 Varianten anbieten – die perfekte Grundlage für weiteres Wachstum. Mercedes-AMG hat nachhaltig zum Erfolg beigetragen. Japan zählt zu den Top-five-Märkten weltweit für die einzigartigen Fahrzeuge unserer Performance- und Sportwagenmarke.“

Mit neuen Produkten setzt Mercedes-Benz in Japan weitere Akzente und zeigt auf der Tokyo Motor Show den neuen GLE, der die Produkt-Offensive im Jahr der SUV konsequent fortsetzt. Mercedes-Benz hat seinen Bestseller im SUV-Segment gründlich überarbeitet. Zu den Highlights des neuen GLE gehören neben der deutlich attraktiveren Front- und Heckpartie umfangreiche Maßnahmen, die hinsichtlich Emissionen und Antrieb neue Bestwerte ermöglichen. Über die angebotenen Motorisierungen reduzieren sich der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen im Vergleich zur Vorgängerbaureihe um durchschnittlich 17 Prozent. So bietet Mercedes-Benz erstmals in seiner SUV-Historie mit dem GLE 500 e 4MATIC ein Plug-In Hybridmodell an, das höchste Energieeffizienz mit herausragender Performance verbindet. Die neue V8-Topversion Mercedes-AMG GLE 63 4MATIC präsentiert sich mit einem erweiterten Modellangebot und noch mehr Power kraftvoller und attraktiver denn je.

Seine Führungsrolle auf dem Antriebsektor unterstreicht Mercedes-Benz mit innovativen und sauberen BlueTec-Dieselmotoren, einem Diesel-Hybriden sowie Plug-In Hybrid Modellen, die mit dem Jahreswechsel auf dem japanischen Markt angeboten werden.

Mercedes-Benz Vision Tokyo: Connected Lounge für Megacities
Nach dem Forschungsfahrzeug F 015 Luxury in Motion als autonom fahrender Luxuslimousine zeigt Mercedes-Benz jetzt ein neues, artverwandtes Showcar, das mit Blick auf die Wünsche und Befürfnisse der so genannten „Generation Z“ entwickelt wurde. Der Vision Tokyo zeigt, wie das Auto der Zukunft zu einem mobilen Lebensraum der besonderen Art wird – zu einer Chill-Out-Zone im quirligen Straßenverkehr von Megacities. Der Vision Tokyo ist die neueste richtungsweisende Raumerfahrung von Mercedes-Benz: Mit seinem monolithischen Körper, der futuristischen Designsprache und der einzigartigen Lounge-Landschaft im Innenraum ist er luxuriös, jung und progressiv – er erweist damit der modernen Trendmetropole Tokyo seine Reverenz. „Der Mercedes-Benz Vision Tokyo verkörpert das Konzept einer automobilen Lounge für eine zukünftige Generation“, so Gorden Wagener, Leiter Design Daimler AG. „Der Vision Tokyo ist das maßgeschneiderte Angebot für junge Menschen in Megacities.“

Der Vision Tokyo ist eine Hommage an die urbane Generation Z, die nach 1995 geboren und mit den neuen Medien groß geworden ist. Und der Vision Tokyo geht noch einen Schritt weiter: Dank innovativer Algorithmen entwickelt er sich ständig weiter, bei jeder Fahrt lernt er dank Deep Machine Learning und einer intelligenten Predictive Engine seine Insassen und deren Wünsche und Vorlieben besser kennen. Damit ist der Vision Tokyo ein perfekter Begleiter für die Generation Z.

smart fortwo und forfour: Champions der urbanen Mobilität
In Europa, China und den USA hat sich die neue smart-Generation bereits erfolgreich etabliert, jetzt debütiert das City-Car auch in Japan: Auf der Tokyo Motor Show rollt der smart als fortwo und als forfour ins Rampenlicht. „Tokyo ist das weltweit größte städtische Zentrum - die Blaupause für alle Megastädte rund um den Globus“, so smart Chefin Dr. Annette Winkler. „Daher ist Tokyo auch der perfekte Ort um die Stärken des perfekten City-Cars, des smart, zu erfahren.“

Gerade in urbanen Ballungsräumen mit weiter zunehmender Verkehrsdichte und immer stärker reglementiertem Parkraum kann der smart fortwo seine Stärken – ultrakompakte Abmessungen, unschlagbar kleiner Wendekreis, tolle Agilität – voll ausspielen. Mit seiner ebenfalls ausgeprägten Wendigkeit ist der noch flexiblere smart fortfour ebenfalls eine hervorragende Wahl für die Stadt. Der smart unter den Viersitzern zeichnet sich unter anderem durch sein intelligentes Lademanagement aus. Als Champions der urbanen Mobilität überzeugen beide smart Modelle durch mehr Funktionalität, mehr Sicherheit und mehr Komfort als je zuvor.

22.10.2015 Daimler Q3 Ergebnis blendend


Konzernabsatz mit 720.000 Einheiten (+13%) deutlich über Vorjahr
•Umsatzanstieg um 13% auf 37,3 Mrd. €
•Konzern-EBIT in Höhe von 3.661 Mio. € (i. V. 3.732 Mio. € inkl. Veräußerung der Anteile an Rolls-Royce Power Systems Holding)
•Konzern-EBIT aus dem laufenden Geschäft mit 3.657 Mio. € deutlich über Vorjahr (i. V. 2.787 Mio. €)
•Konzernergebnis von 2.415 (i. V. 2.821) Mio. €
•Free Cash Flow im Industriegeschäft in den ersten neun Monaten bei 4,8 Mrd. € (i. V. 6,8 Mrd. € inkl. Zufluss aus Veräußerung der Anteile an RRPSH i. H. v. 2,4 Mrd. €)
•Für Gesamtjahr 2015 deutlicher Anstieg bei Absatz und Umsatz erwartet
•Konzern-EBIT aus dem laufenden Geschäft deutlich über dem Niveau des Vorjahres erwartet
•Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: „Wir haben im dritten Quartal im Automobilgeschäft eine Umsatzrendite von 10% erreicht und einmal mehr bewiesen, dass wir die richtige Strategie verfolgen und mit den richtigen Produkten sowie Technologien unterwegs sind.“
•Bodo Uebber, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Finance & Controlling und Daimler Financial Services: „Wir wachsen weiter profitabel und entwickeln unser Geschäftsmodell kontinuierlich fort.“

Die Daimler AG (Börsenkürzel DAI) hat ihre Strategie weiter erfolgreich umgesetzt und im dritten Quartal erneut Bestwerte bei Absatz und Umsatz erzielt. Mit 720.000 Pkw und Nutzfahrzeugen setzte das Unternehmen von Juli bis September 13% mehr ab als im Vorjahreszeitraum. Mit 508.400 abgesetzten Fahrzeugen verzeichnete Mercedes-Benz Cars das bisher absatzstärkste Quartal. Der Konzern-Umsatz lag im Berichtsquartal mit 37,3 Mrd. € um 13% höher als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Bereinigt um Wechselkurseffekte betrug der Umsatzanstieg 7%.

Das Konzern-EBIT erreichte im dritten Quartal 3.661 Mio. € (-2%). Das Vorjahresquartal war insbesondere im Zuge der Veräußerung der Rolls-Royce Power Systems Holding GmbH (RRPSH) positiv beeinflusst, woraus ein Ertrag von 1.006 Mio. € entstanden war. Das Konzern-EBIT aus dem laufenden Geschäft erhöhte sich hingegen deutlich um 31% auf 3.657 Mio. €. Das Konzernergebnis betrug 2.415 (i. V. 2.821) Mio. €. Der Anteil der Aktionäre der Daimler AG am Konzernergebnis betrug 2.385 (i. V. 2.735) Mio. €. Dies führte zu einem Ergebnis je Aktie von 2,23 (i. V. 2,56) €.

„Wir haben im dritten Quartal im Automobilgeschäft eine Umsatzrendite von 10% erreicht und einmal mehr bewiesen, dass wir die richtige Strategie verfolgen und mit den richtigen Produkten sowie Technologien unterwegs sind. Die Ergebnisse sprechen für sich: Absatz und Umsatz liegen auf Rekordniveau“, sagte Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars. „Wir werden alles dafür tun, um Daimler in die Spitzenposition zu bringen.“

Insbesondere das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars konnte das Ergebnis des Vorjahresquartals infolge des weiteren Absatzwachstums deutlich übertreffen. Auch die anderen automobilen Geschäftsfelder konnten das Vorjahresergebnis steigern. Daimler Financial Services erzielte vor allem auf Grund des gestiegenen Vertragsvolumens ebenfalls ein höheres Ergebnis als im Vorjahresquartal.

Netto-Liquidität
Seit dem 31. Dezember 2014 erhöhte sich die Netto-Liquidität des Industriegeschäfts von 17,0 Mrd. € auf 19,5 Mrd. €. Der Anstieg war im Wesentlichen auf den Free Cash Flow in Höhe von 4,8 Mrd. € zurück­zuführen. Gegenläufig wirkten die Dividendenzahlungen an die Aktionäre der Daimler AG (2,6 Mrd. €).

Daimler hat sich in den ersten drei Quartalen des Jahres 2015 erneut zu attraktiven Bedingungen auf den internationalen Geld- und Kapitalmärkten refinanziert. In dem Zeitraum sind aus der Emission von Anleihen liquide Mittel in Höhe von 13,9 (i. V.10,1) Mrd. € zugeflossen; Anleihen in Höhe von 8,5 (i. V. 9,0) Mrd. € wurden getilgt.

Mitarbeiter
Zum Ende des dritten Quartals 2015 waren bei Daimler weltweit 286.248 (Jahresende 2014: 279.972) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 172.561 (Jahresende 2014: 168.909) in Deutschland tätig; 24.588 (Jahresende 2014: 22.833) waren es in den USA. Bei den konsolidierten Tochtergesellschaften in China waren Ende September 3.027 (Jahresende 2014: 2.664) Beschäftigte tätig.

Der Absatz von Mercedes-Benz Cars stieg im dritten Quartal 2015 um 18% auf 508.400 Einheiten. Damit war das zurückliegende Vierteljahr das bisher absatzstärkste Quartal. Wachstumstreiber in Westeuropa (+19%) waren vor allem Großbritannien (+25%), Italien (+28%) und Spanien (+38%). In Deutschland stieg der Absatz in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld um 11%. Mercedes-Benz Cars erzielte neue Absatzhöchstwerte - in den USA mit einem Plus von 5% und in China mit einem Anstieg von 39%.

Der Umsatz nahm um 11% auf 20,7 Mrd. € zu. Das EBIT des Geschäftsfelds lag im Berichtsquartal 2015 mit 2.183 Mio. € deutlich über dem Vorjahreswert von 1.584 Mio. €. Die Umsatzrendite belief sich auf 10,5 (i. V. 8,5)% und lag damit erneut über dem Zielniveau.

Die Ergebnisentwicklung war im Wesentlichen auf das weitere Absatzwachstum in allen Regionen zurückzuführen. Dazu haben insbesondere die C-Klasse sowie das SUV-Segment beigetragen. Effizienzmaßnahmen und eine positive Preisdurchsetzung beeinflussten das EBIT zusätzlich positiv. Gegenläufige Ergebniseffekte entstanden aus der regionalen Absatzstruktur.

Investitionen in die Zukunft: Nachhaltige Absicherung der Strategie
Der Daimler-Konzern hat im dritten Quartal 1,1 (i. V. 1,2) Mrd. € in Sachanlagen investiert. Der größte Anteil entfiel mit 0,8 (i. V. 0,9) Mrd. € auf das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars. Der Schwerpunkt der Sachinvestitionen lag bei der Produktionsvorbereitung für die neuen Modelle, insbesondere der neuen E-Klasse und deren Derivate, den zusätzlichen Derivaten der C-Klasse sowie Investitionen für neue Getriebe und Motorvarianten. Außerdem haben sich darin die Ausgaben für den weiteren Ausbau der internationalen Montage- und Komponentenwerke niedergeschlagen.

Die Forschungs- und Entwicklungsleistungen des Daimler-Konzerns beliefen sich im dritten Quartal auf 1,6 (i. V. 1,4) Mrd. €; davon wurden 0,5 (i. V. 0,3) Mrd. € aktiviert. Mehr als zwei Drittel der Forschungs- und Entwicklungsleistungen wurden im Segment Mercedes-Benz Cars erbracht. Schwerpunkte waren neue Fahrzeugmodelle, besonders kraftstoffeffiziente und umweltschonende Antriebe sowie neue Sicherheitstechnologien.

Ausblick:
Die vergangenen drei Monate waren für Mercedes-Benz Cars das bisher stärkste Quartal. An diesen Erfolg will das Geschäftsfeld auch im folgenden Quartal anknüpfen und damit den Absatz im Gesamtjahr deutlich steigern. Zum Erfolg der Marke Mercedes-Benz wird unter anderem das neue C-Klasse Coupé beitragen. Das dritte Mitglied der C-Klasse Familie kommt im Dezember in den Handel. Das Jahr der Mercedes-Benz SUV wird im November durch die Weltpremiere der neuen Generation des GLS abgerundet. Auch die S-Klasse Familie wird erweitert: Das neue S-Klasse Cabriolet ist die sechste Variante der aktuellen S-Klasse Familie und ab Jahresende bestellbar. Im November wird mit der neuen Generation des SL Roadster eine weitere Ikone von Mercedes-Benz ihre Weltpremiere feiern. Zu einer deutlichen Absatzsteigerung werden auch die beiden smart Modelle beitragen, die ab diesem Jahr in allen Kernmärkten verfügbar sind.

19.10.2015 Mercedes mit der Industrie 4.0


Die Automobilbranche steht vor fundamentalen Veränderungen. Neben der Elektrifizierung des Antriebsstrangs und dem autonomen Fahren ist vor allem die Digitalisierung Treiber dieses Wandels. Diese Verbindung von physischer und digitaler Welt wird häufig mit dem Schlagwort „Industrie 4.0“ belegt. Die Vernetzung der gesamten Wertschöpfungskette in Echtzeit ist für Mercedes-Benz heute schon mehr als eine Vision. Dabei steht der Mensch als Kunde und Mitarbeiter immer im Mittelpunkt.

„Alle großen Trends in der Automobilindustrie werden heute schon durch Digitalisierung getrieben oder treiben sie selbst voran. Unser Ziel ist es, auch bei digitalen Technologien der führende und innovativste Automobilhersteller der Welt zu sein“, sagt Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands Daimler AG, Leiter Mercedes-Benz Cars.

„Unter dem Begriff ‚Industrie 4.0‘ verstehen wir bei Mercedes-Benz die Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette von der Konstruktion und Entwicklung über die Produktion, wo der Begriff seinen Ursprung hat, bis hin zu Vertrieb und Service“, erläutert Markus Schäfer, Bereichsvorstand Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management, Daimler AG. „Für uns bei Daimler steht außer Frage, dass der digitale Wandel unsere Branche grundlegend verändern wird. Das gilt für die Methoden, nach denen wir unsere Fahrzeuge entwickeln, planen und bauen. Das betrifft die Art, wie wir mit unseren Kunden in Kontakt treten. Und nicht zuletzt wird der digitale Wandel an unseren Produkten selbst erfahrbar.“

Das Potenzial der digitalen Revolution ist groß: Wenn sich Mensch, Maschine und industrielle Prozesse intelligent vernetzen, können schneller individuelle Produkte in hoher Qualität entstehen. Produktions- und Herstellungskosten lassen sich wettbewerbsfähig gestalten. Flexibilität ist ein weiterer Grund, warum Mercedes-Benz den digitalen Wandel aktiv mitgestaltet: Weltweit wächst die Nachfrage nach Pkw, Nutzfahrzeugen und Mobilitätskonzepten. Zugleich werden die Anforderungen der Kunden rund um den Globus immer vielfältiger. Während Mercedes-Benz noch in den 1970er Jahren die meisten Kundenwünsche mit drei Pkw-Grundmodellen abgedeckt hat, sind es heute rund zehnmal so viele. So laufen im Werk in Sindelfingen praktisch nie zwei identische Fahrzeuge der S-Klasse vom Band. Hinzu kommt ein immer breiteres Angebot an Antriebsvarianten – neben Otto- und Dieselmotoren setzen sich Hybrid- und reine Elektroantriebe immer mehr durch.

Und die Innovationszyklen werden immer kürzer. Am Ende steht die Vision von Mercedes-Benz, dass sich die Automobilproduktion von der Serienherstellung zur „Losgröße 1“ wandelt - jedes Auto wird ganz nach dem individuellen Kundenwunsch gebaut.

Die Arbeitswelt der Zukunft: Mensch im Mittelpunkt
Durch den digitalen Wandel entlang der gesamten Wertschöpfungskette verändern sich Arbeitswelt und Produktionsprozesse rasant und durchgreifend. Heute wird ein Montageschritt in der Regel entweder von Mitarbeitern oder von Robotern erledigt. Letztere befinden sich aus Sicherheitsgründen hinter Schutzzäunen und können nur mit großem Aufwand an anderen Stellen in der Produktion eingesetzt werden. Mercedes-Benz geht es um eine echte Kooperation von Roboter und Mensch (MRK) unter Federführung des Menschen. So lässt sich die kognitive Überlegenheit des Menschen optimal mit der Kraft, Ausdauer und Zuverlässigkeit der Roboter verbinden. Damit werden verschiedene Ziele erreicht: Erhöhung der Qualität, Produktivitätssteigerungen, neue Möglichkeiten in Bezug auf ein ergonomisches sowie altersgerechtes Arbeiten. MRK zielt nicht auf eine maximale Technisierung oder gar völlige Automatisierung von Tätigkeiten ab.

Markus Schäfer: „Bei allen Veränderungen steht der Mensch als Kunde und Mitarbeiter immer im Mittelpunkt. Erfahrung, Kreativität und Flexibilität der Menschen bleiben in vielen Bereichen der Automobilproduktion unersetzlich. Die Fabrik der Zukunft wird keineswegs menschenleer sein.“

Michael Brecht, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats, ergänzt: „Die technischen Veränderungen kommen. Zu ihrer Gestaltung ist eine neue Humanisierungspolitik erforderlich. Entscheidend ist, wie das Verhältnis von Autonomie und Kontrolle in Mensch-Maschine-Interaktionen gestaltet wird. Entweder: Die Menschen sagen den Maschinen, was sie tun sollen. Oder: Die Menschen bekommen von den Maschinen gesagt, was sie tun sollen. Der Schlüssel ist, dass wir die Menschen durch Qualifizierung gut darauf vorbereiten.“

Die Smart Factory: Komplett vernetzte Wertschöpfungskette
Bei der Digitalisierung des ganzen Unternehmens bildet die Smart Factory den Kern. In der Smart Factory sind Produkte, Maschinen und die gesamte Umgebung untereinander und mit dem Internet vernetzt. Durch die Integration der realen Welt in eine funktionale, digitale Welt kann ein so genannter „Digitaler Zwilling“ erzeugt werden, der in Echtzeit eine Abbildung von Prozessen, Systemen und ganzen Fabrikhallen ermöglicht.

„Die Digitalisierung bietet die Chance, unsere Produkte individueller und die Produktion effizienter und flexibler zu gestalten. Die Herausforderung ist, gleichzeitig langfristig zu planen und andererseits kurzfristig auf Kundenwünsche und Marktschwankungen reagieren zu können“, erläutert Markus Schäfer, Bereichsvorstand Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management, Daimler AG.

Fünf Hauptziele verfolgt Mercedes-Benz mit der Smart Factory:

•Größere Flexibilität: Die Smart Factory ermöglicht eine noch schnellere Reaktion der Fertigung auf globale Marktschwankungen und veränderte, noch individuellere Nachfrage der Kunden. Die digitale Produktion erleichtert auch die Fertigung immer komplexerer Produkte.

•Erhöhte Effizienz: Effiziente Nutzung von Ressourcen wie Energie, Gebäuden oder Vorräten ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor; eine durchgängig digitale Prozesskette bedeutet auch eine ständige Inventur: Bauteile sind jederzeit und überall identifizierbar. Anlagen sind von überall aus steuerbar.

•Höhere Geschwindigkeit: Flexible Produktionsprozesse, vereinfachte Anpassung bestehender Produktionseinrichtungen sowie die Installation neuer Anlagen ermöglichen einfachere und effizientere Fertigungsabläufe. Dies erlaubt kürzere Innovationszyklen, Produktinnovationen können schneller in mehr Baureihen gebracht werden (time-to-market).

•Attraktives Arbeitsumfeld: Aktive Interaktion von Mensch und Maschine auch über neue Bedienoberflächen verändert die Arbeitswelt in vielen Bereichen wie beispielsweise Qualifizierung und Ergonomie. Unter Berücksichtigung des demografischen Wandels ergeben sich neue Perspektiven bei der Gestaltung zukünftiger Arbeits- und Lebensmodelle.

•Smarte Logistik: von der Fahrzeugkonfiguration und -bestellung des Kunden, über die Teilebedarfsermittlung und Beschaffung hin zur Produktion und bis zur Auslieferung. Visionär formuliert: „Ein bestelltes Fahrzeug sucht sich seine Produktionsstätte und Maschine selbst.“

Mercedes-Benz ist heute schon in der Lage, den Fertigungsprozess vom Presswerk bis zur Endmontage digital zu simulieren und damit die Komplexität moderner Automobile und deren Fertigung zu beherrschen: Allein bei der Montage werden dafür rund 4.000 einzelne Prozesse untersucht und lange vor Serienanlauf deren technische Machbarkeit geklärt.

Das Konzept der Smart Factory wird Baustein für Baustein im globalen Fertigungsnetzwerk von Mercedes-Benz umgesetzt. Die ersten beiden Schritte sind dabei bereits klar definiert und weitgehend erreicht:

•Mercedes-Benz verfügt heute über globale Komponentenstandards, standardisierte Systemarchitektur und standardisierte Automatisierungs-, Regelungs- und Steuerungstechnik.

•Bei allen Investitionen werden weltweit standardisierte Technologiemodule in Robotik und Fertigungsverfahren eingesetzt.

Die nächsten Schritte auf dem Weg zur Fertigung der Zukunft sind auf Produktmodule abgestimmte weltweit einsetzbare Anlagenmodule und einheitliche Gewerkestrategien. Zusammengeführt wird die konkrete Vision der Smart Factory schließlich noch in diesem Jahrzehnt in einer komplett nach den oben beschriebenen Methoden und Verfahren ausgelegten Referenzfabrik.

Viele Verfahren, die noch vor kurzem wie Science Fiction klangen, sind heute schon im Serieneinsatz - oder stehen kurz davor:

•3D-Druck/Additives Manufacturing: Einsatz beim Rapid Prototyping (z.B. Sand-Gussformen für die Motorenherstellung), Schutzhauben (z. B. für Werkzeuge in der Mensch-Roboter-Kooperation), Werkzeuge (z. B. Greifelemente)

•Human Augmentation/Mobile Endgeräte in der Produktion: Neuartige Kalibrierung von Head-up Displays (ab Mitte 2016), Einsatz von Tablets zur Ansteuerung von im Fahrzeug tätigen Robotern („InCarRob“) per WLAN (Werker ruft Roboter zur Himmelmontage ab)

•Maschinelles Lernen/Maschinen unterstützen ihre Benutzer: Bei Leichtbaurobotern kann z. B. die Bahn durch „Vormachen“ generiert werden, der Werker führt den Roboter und dabei lernt die Maschine die Bahn

•Production Data Cloud/Weltweite Verfügbarkeit von Produktionsdaten: So können zum Beispiel die deutschen Leadwerke weltweit auf die Produktionsdaten in allen anderen Werken des jeweiligen Netzwerks zugreifen und sogar die dortigen Roboter neu programmieren.

Wissenschaftlich begleitet wird der Weg zur Digitalen Fabrik vom Projekt ARENA 2036 (Active Research Environment for the Next Generation of Automobiles): Ein Forschungscampus in Stuttgart, bei dem Daimler mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft Zukunftsthemen zu Produktion und Leichtbau erforscht. Das Projekt geht bis ins Jahr 2036, in dem das Automobil seinen 150. Geburtstag feiert.

Die TecFabrik: Von der Idee über das Versuchsstadium zur Serienproduktion
Daimler ist bei innovativen Fertigungstechnologien führend. So hat das Unternehmen beispielsweise als erster Automobilhersteller die Potentiale des sensitiven Leichtbauroboters erkannt und in Pilotanwendungen erfolgreich für die Serienfertigung erprobt. Solche neuen Produktionskonzepte und -ideen testet Mercedes-Benz in der TecFabrik in Sindelfingen. Viele Applikationen haben bereits den Weg von der Idee über das Versuchsstadium in die Serienproduktion geschafft. Dazu zählen auch neuartige Logistiklösungen mit Fahrerlosen Transportsystemen (FTS).

Ein besonderer Teil der TecFabrik ist die Versuchsfabrik. „Hier probieren wir Produktionsverfahren der Zukunft aus“, erläutert Andreas Friedrich, Leiter Technologiefabrik, Mercedes-Benz Cars, Daimler AG. „Im Idealfall schaffen die Applikationen von hier den Sprung in die Serienproduktion. Dann haben wir wieder Platz, um neue Ideen auszuprobieren.“ Die große Halle hat etwas von einer Erfindermesse: An mehreren Stationen tüfteln Ingenieure und Techniker und bedienen kleine und mittelgroße Roboter, die Bauteile greifen und bewegen oder Komponenten wie Karosseriestopfen oder Sonnenblenden montieren.

Auffällig in der Versuchsfabrik: Es gibt keine Schutzzäune, alle Stationen sind frei zugänglich. „‘Fenceless Production‘ und Mensch-Roboter-Kooperation (MRK) sind die Fachbegriffe“, so Friedrich. „Diese neue, kooperative Form der Zusammenarbeit ohne Schutzzäune ist möglich, weil die Roboter der neuesten Generation sensitiv sind.“ Mit Hilfe ihrer Sensoren können intelligente Roboter ihren Nahbereich erfassen und Widerstand spüren. Zum Beispiel können sie ihren Bewegungsablauf stoppen, falls sich ein Mensch in ihrem Aktionsradius aufhält. Oder sie erkennen Kollisionen mit Werkstücken und können innehalten.

Ein direkter Kontakt zwischen Mensch und Roboter ist manchmal sogar ausdrücklich erwünscht: Auf einen Schubser hin nehmen einige Leichtbauroboter ihre Arbeit auf. Oder sie werden sprichwörtlich an die Hand genommen: Der Mitarbeiter bewegt ihren Gelenkarm an den Startpunkt der jeweiligen Aufgabe und schon legen die Helfer los. Beim so genannten „Robot Farming“ betreut ein Mitarbeiter oft mehrere Roboter.

Vom reinen Automobilhersteller zum vernetzten Mobilitätsdienstleister
Der digitale Wandel geht weit über die Produktion hinaus: Mercedes-Benz wird zum vernetzten Mobilitätsdienstleister und erschließt sich so neue Märkte. Schon heute ist der Mobilitätsservice car2go mit über einer Million Nutzern das größte Carsharing-Unternehmen der Welt. Die App moovel zeigt den Nutzern, wie sich unterschiedlichste Verkehrsmittel kombinieren lassen, um optimal von A nach B zu gelangen – ob per car2go, Mitfahrgelegenheit, Taxi oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. All diese Services hat Mercedes-Benz unter einer Sub-Marke gebündelt: Mercedes me. Hier ist Mercedes-Benz jederzeit erreichbar. Das Spektrum reicht von der Terminvereinbarung für den Kundendienst über die individuelle Vernetzung mit seinem eigenen Fahrzeug bis hin zum Angebot von persönlich abgestimmten Finanzdienstleistungen. Zudem findet der Kunde Angebote, die weit über das Auto an sich hinausgehen, wie Lifestyle-Aktivitäten und Entertainment-Angebote.

11.10.2015 jesmb ist für mehr Stern auf der Haube


jesmb ist für mehr Stern auf der Haube!

Beim durchstöbern von Gebrauchtwagenbörsen musste ich feststellen, dass bspw. bei der aktuellen C-Klasse kaum noch Fahrzeuge mit Stern auf der Haube angeboten werden (Exclusive). Bei der neuen E-Klasse wird vermutlich die Serienausstattung auch auf Zentralstern im Grill umgestellt und nur noch die Exclusive Variante den Stern auf der Haube erhalten. Dies ist aus meiner Sicht sehr schade.

Aus der Fahrgastzelle sieht so eine Motorhaube ohne Stern wie ein nackter Babypo aus. Gerade auch bei Nacht sieht der Stern auf der Haube einfach fantastisch aus.

Aus der Tradition heraus muss aus meiner Sicht eine Mercedes-Benz Limousine den Stern auf der Haube tragen.

Auch bei einem E-Klasse T-Modell mit dem riesen Heck wirkt der kleine Grill mit Zentralstern nicht passend.

In der Vergangenheit gab es schöne Beispiele das Sportlichkeit und Stern auf der Haube keine Wiedersprüche sein müssen. Bspw bei der C-Klasse W204 in der Elegance Variante gab es das AMG Paket. Somit erhielt man das sportliche AMG Paket und den Stern auf der Haube. Seitdem es die AMG Line gibt ist dies nicht mehr möglich.

Auch der Vorvorgänger vom E-Coupé und E-Cabrio, der CLK der Baureihe 208 hatte einen wunderschönen Stern auf der Haube.

Auch dem großen GL oder bald GLS würde ein schöner S-Klasse Grill mit Stern auf der Haube sehr gut stehen. Vielleicht eine Überlegung für die 2019/2020 erscheinenden Maybach GLS ?
jesmb ist für mehr Stern auf der Haube!

06.10.2015 Mercedes mit besten Verkäufen aller Zeiten


Mercedes-Benz lieferte im September 188.444 Fahrzeuge (+15,8%) an Kunden aus – so viele wie nie zuvor in einem Monat.

•Bisher stärkstes Quartal der Unternehmensgeschichte mit 477.999 verkauften Fahrzeugen (+16,1%)

•Ola Källenius, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb: „Mehr als 50.000 verkaufte SUVs im September und ein Wachstum von über 36% zeigen die Beliebtheit unserer Produkte in diesem Segment. Der GLC und der GLE starteten nach ihrer Markteinführung im September beide mit einem Absatzrekord.“

•Verkaufsbestwerte in den beiden größten Märkten China (+53,2%) und USA (+6,2%)

•Premiummarktführer in den USA, Deutschland, Japan, Italien, Portugal, Kanada, Australien und Taiwan

Mercedes-Benz schließt das dritte Quartal mit neuen Verkaufsbestwerten ab. Im September gingen weltweit 188.444 Fahrzeuge mit dem Stern in Kundenhand über (+15,8%) – so viele wie in keinem Monat zuvor. Insgesamt 477.999 Verkäufe von Juli bis September bescherten Mercedes-Benz zudem das bisher stärkste Quartal der Unternehmensgeschichte (+16,1%). Seit Jahresbeginn wurden 1.376.424 Fahrzeuge abgesetzt, der Vorjahresabsatz wird damit um 15,2% übertroffen.

In Europa wurden in den ersten neun Monaten 593.716 Fahrzeuge mit dem Stern verkauft – mehr als je zuvor (+11,1%). Rund ein Drittel der Fahrzeuge gingen an Kunden in Deutschland (201.203 Einheiten, +5,2%). Im September war Mercedes-Benz weiterhin Marktführer unter den Premiumherstellern auf dem Heimatmarkt. In Großbritannien, Belgien, Portugal und der Schweiz konnte im vergangenen Monat ein Rekordabsatz mit jeweils zweistelligem Wachstum erzielt werden. Mercedes-Benz erzielte in Italien und Portugal die Marktführerschaft unter den Premiumherstellern.

In der NAFTA-Region konnten in allen drei Ländern Verkaufsbestwerte im und per September erzielt werden. Insgesamt gingen dort im vergangenen Monat 33.506 Fahrzeuge in Kundenhand über (+6,8%), seit Jahresbeginn stieg der Gesamtabsatz auf 286.961 Einheiten (+8,6%). Die Verkäufe in den USA stiegen im September um 6,2% auf 29.020 Einheiten. In den USA und in Kanada ist Mercedes-Benz Marktführer unter den Premiumherstellern.

Der Absatz in der Region Asien-Pazifik ist im September zweistellig gewachsen (+32,7%). Mercedes-Benz konnte einen Rekordwert von insgesamt 62.723 abgesetzten Fahrzeugen verbuchen. In China stiegen die Verkäufe im September um 53,2% auf 38.663 Einheiten. Noch nie zuvor wurden in einem Monat so viele Fahrzeuge in China abgesetzt. Seit Jahresbeginn konnten dort 266.287 Fahrzeuge an Kunden übergeben werden (+30,9%). In Japan wurden in den ersten neun Monaten 49.519 Fahrzeuge verkauft (+13,3%). Hier ist Mercedes-Benz weiterhin die zulassungsstärkste Premiummarke unter den Importeuren, genauso wie in Taiwan und Australien.

Die anhaltend hohe Nachfrage nach den Kompakten verhalf Mercedes-Benz im September zu einem Rekordabsatz von 61.874 Fahrzeugen in diesem Segment (+25,3%). In den ersten drei Quartalen gingen insgesamt 426.022 Fahrzeuge der A- oder B-Klasse, des GLA, CLA oder CLA Shooting Brake in Kundenhand über (+27,1%). Die neue Generation der A-Klasse feierte vergangenen Monat ihre Markteinführung.

Die C-Klasse Limousine und das T-Modell sind auch weiterhin sehr gefragt: Seit Jahresbeginn konnte die 300.000er Marke durchbrochen und damit ein neuer Absatzrekord aufgestellt werden (332.329 Einheiten). Die Verkäufe übertrafen den Absatz des vergleichbaren Vorjahreszeitraums um 59,9%. Auch im September konnte ein Bestwert von 46.265 verkauften Fahrzeugen erzielt werden (+38,7%).

Die SUVs von Mercedes-Benz erzielten im September einen Rekordabsatz von insgesamt 53.781 verkauften Fahrzeugen (+36,8%). Vor allem die Nachfrage nach dem GLA, der in seinem größten Absatzmarkt China auch lokal produziert wird, war ungebrochen hoch. Neben dem GLA erfreuten sich im vergangenen Monat der GLC, GLE und das GLE Coupé großer Beliebtheit und konnten einen Absatzrekord verbuchen.

Im September haben weltweit mehr als 10.000 Kunden ihren neuen smart fortwo oder smart forfour in Empfang genommen. Die Nachfrage stieg damit um 51,4% im Vergleich zum Vorjahresmonat. In der Verkaufsregion Europa konnte der Absatz mehr als verdoppelt werden; dazu haben vor allem Deutschland, Italien und Großbritannien beigetragen. Die Markteinführung des smart fortwo in China im August und in den USA im September werden für weitere Absatzimpulse sorgen.

03.10.2015 MBUSA mit weiterm Wachstum im September 2015


Mercedes hat den September in den USA mit einem weiteren Rekort abgeschlossen. Es wurden 32.087 Einheiten in den USA abgesetzt. Das sind so viele Fahrzeuge wie noch nie zuvor in einem Monat.
Die C-Klasse ist überaus erfolgreich und einer der Wachstumstreiber. Aber die beiden GLE Modelle (SUV & Coupé) sind extrem erfolgreich gestartet. Die E-Klasse fällt deutlich ab, da der Nachfolger W213 ja schon im Januar 2016 in Detroit präsentiert wird.

In den Monaten Juli und August wurden jeweils nur 10 Plug-In-Hybrid S-Klassen verkauft. Im September waren es 17. Hier muss man einmal abwarten ob die Zahl in den kommenden Monaten steigt.

Insgesamt wurden 1.858 AMG Fahrzeuge zugelassen sowie 572 Dieselmodelle.
Weitere Details zu den MBUSA Sales siehe Datei:
Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und Sprinter

18.09.2015 SUV-Werk in Tuscaloosa USA wird ausgebaut

Mercedes baut die SUV-Produktion in seinem US-Werk aus und wird 300 neue Arbeitsplätze schaffen. „Wir investieren in den nächsten Jahren 1,3 Milliarden US-Dollar in die Erweiterung unserer SUV-Produktion und machen das Mercedes-Benz Werk Tuscaloosa zum Hightech-Standort“, sagt Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management. „Damit können wir die nächsten Fahrzeuggenerationen noch flexibler, effizienter und in bewährter Top-Qualität produzieren.“ Die ist auch eine Vorbereitung auf die Nachfolgebaureihen der aktuellen GLE und GLS Generation die ab 2018 starten werden.

Im Mercedes-Benz Werk Tuscaloosa werden auch die nächsten SUV-Generationen inklusive Hybridversionen vom Band laufen. Die in diesem Zusammenhang geplante Werkserweiterung umfasst einen neuen Karosseriebau, den Ausbau der SUV-Montagehalle sowie die Modernisierung der Logistik- und IT-Systeme. Fortschrittliche Technologien und eine durchgängige Digitalisierung der Fertigungsprozesse ermöglichen eine hochflexible Produktion. Als Teil des globalen Produktionsverbunds ist Tuscaloosa mit allen Standorten von Mercedes-Benz Cars vernetzt, sodass ein ortsunabhängiger Zugriff auf Daten und Prozesssteuerung möglich ist. Zum Beispiel kann jede einzelne Anlage und jeder Roboter angesteuert und mit neuen Programmierungen versehen werden. Zur intelligenten Analyse und Verbesserung der Prozesse werden Big Data-Anwendungen, also die Auswertung von Massendaten genutzt.

Im neuen 125.000 Quadratmeter großen Karosseriebau wird modernste Leichtbautechnologie mit innovativen Fügeverfahren sowie ein modulares Produktionskonzept zum Einsatz kommen. Die aktuelle SUV-Montagehalle wird um 13.000 Quadratmeter erweitert und erhält eine flexiblere „Hochzeitsstation“, in der die Karosserie mit dem Antriebsstrang zusammengeführt wird. Dadurch können in Zukunft mehr Fahrzeugvarianten als heute produziert werden. Zusätzlich wird eine neue Logistik-IT installiert, um eine nahtlose Integration der Wareneingänge in die Produktion zu ermöglichen.

Über das Mercedes-Benz Werk Tuscaloosa
Das Mercedes-Benz Werk Tuscaloosa war das erste große Produktionswerk außerhalb Deutschlands und gilt als Keimzelle der Automobilindustrie in Alabama. Bis heute hat Mercedes-Benz 4,5 Milliarden US-Dollar in die Produktion in Tuscaloosa investiert. Das Werk wurde 1995 gegründet und nahm 1997 die Produktion des GLE (vormals M-Klasse) auf, die mittlerweile in der dritten Fahrzeuggeneration gefertigt wird. Zum Produktionsportfolio kamen die R-Klasse in 2005, der GL in 2006 und die neue C-Klasse Limousine für den nordamerikanischen Markt in 2014 hinzu. Im August 2015 wurde die Produktion der R-Klasse zum Auftragsfertiger AM General in Mishawaka, Indiana verlagert, um damit die Kapazitäten für die SUV-Produktion zu erweitern. Mit einer Werkserweiterung richtet sich MBUSI (100% Daimler Tochter) auf künftige SUV-Generationen inklusive Hybridversionen ein.

Im Jahr 2014 wurden im Werk Tuscaloosa mehr als 232.000 Fahrzeuge hergestellt. In 2015 wird die 300.000er-Marke voraussichtlich durchbrochen. Bis heute sind am Standort mehr als 2,2 Millionen Fahrzeuge für Kunden auf der ganzen Welt vom Band gelaufen.

16.09.2015 Daimler Vorstände auf IAA-Rundgang


Die Daimler Vorstände Dr. Zetsche, Prof. Dr. Weber und Ola Källenius waren gestern nicht nur in der Mercedes Halle, sondern sie machten auch einen kleinen Rundgang. jesmb traf sie zufällig bei Bentley, wo sie sich den neuen Bentayga SUV ansahen. Sie begutachteten ihn unter Berücksichtigung des vermutlich 2019 auf der nächsten GLS Plattform erscheinenden Maybach GLS einmal genauer. Vertriebsvorstand Källenius verliess den Bentley Stand mit den Worten "Dast Auto is ein Problem".
Mit den feinen Executive Sitzen aus dem S-Klasse Maybach wird der GLS aber sicherlich keine Probleme haben es mit den neuen Luxus-SUV aufzunehmen.

Das Luxus-SUV Segement wird in den nächsten Jahren zunehmend unter Druck geraten. Neben dem BMW X7, dem SUV von Rolls Royce wird auch Lamborghini und Maserati einen SUV bringen.

16.09.2015 Verstärkte Kooperation mit Renault-Nissan in 2015


Die Partnerschaft zwischen der Renault-Nissan Allianz und der Daimler AG hat in ihrem sechsten Jahr weiter an Fahrt aufgenommen, erklärten die Konzernchefs der beiden Unternehmen heute auf ihrer jährlichen Medienkonferenz im Rahmen der Frankfurter Automobilausstellung.

Carlos Ghosn, Chairman und CEO der Allianz, beschrieb die Partnerschaft als „eine der produktivsten in der Automobilindustrie".

„Die verkürzte Markteinführungszeit für Neufahrzeuge ist ganz offensichtlich ein strategischer Vorteil für jeden Partner", erklärte Ghosn. "Wir freuen uns auf ein fortwährendes Wachstum der Partnerschaft mit noch mehr gemeinsamen Projekten in der Zukunft“.

Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, bekräftigte die Aussagen seines Vorredners.

„Seit Beginn unserer Kooperation im Jahr 2010 bieten unsere gemeinsamen Projekte Vorteile für unsere weltweiten Kunden", sagte Zetsche. "Dieses Jahr haben wir die Zusammenarbeit weiter vertieft und zwei komplett neue Projekte bekanntgegeben. Wir arbeiten zusammen, wenn es sich für beide Seiten lohnt. Und das wollen wir so weiterführen."

Die bisher wichtigsten Meilensteine im Jahr 2015:
•Grundsteinlegung für ein gemeinsames Montagewerk im mexikanischen Aguascalientes: Nissan und Daimler haben unlängst den Grundstein für das Werk in Aguascalientes mit einem Investitionsumfang von 1 Mrd. US-Dollar gelegt. Dort wird die nächste Generation der Premium-Kompaktwagen für Infiniti ab 2017 und für Mercedes-Benz ab 2018 produziert. Nissan und Daimler entwickeln die Fahrzeuge gemeinsam. In diesem Werk werden ab 2020 voraussichtlich über 230.000 Autos vom Band laufen. Das gemeinsame Montagewerk liegt in direkter Nachbarschaft zum bereits bestehenden Nissan-Werk in Aguascalientes.

•Entwicklung eines 1-Tonnen-Pickups (Zuladung) für Mercedes-Benz: Daimler und Nissan hatten dieses Jahr bereits die Entwicklung des ersten Mercedes-Benz Pickups angekündigt. Der neue Pickup wird teilweise die Architektur des brandneuen Nissan NP300 übernehmen, aber von Daimler konstruiert und konzipiert sein, um den besonderen Anforderungen und Wünschen seiner Kunden in Europa, Australien, Südafrika und Lateinamerika gerecht zu werden. Der Pickup wird neben dem Nissan NP300 und einem 1-Tonnen-Pickup für Renault von Nissan im Renault-Werk im argentinischen Cordoba gebaut. Ein weiterer Produktionsort dieser drei Modelle wird Nissans Werk in Barcelona sein. Die Produktion des Mercedes-Benz Pickups wird in beiden Werken noch vor Ende des Jahrzehnts beginnen.

•Markteinführung des Infiniti Q30: Dieser dynamische Kompaktwagen der Luxusklasse entspricht in großen Teilen der Architektur von Kompaktwagen von Daimler (basiert auf dem GLA). Das Auto hat bei der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt debütiert. Die Produktion in Nissans Sunderland-Werk in Großbritannien beginnt noch dieses Jahr.

•E-Versionen der neuen smart fortwo (coupé & cabrio) und forfour (Vorstellung Mitte 2016): Diese brandneuen Cityflitzer sind schon seit fast einem Jahr auf dem Markt; sie waren zusammen mit dem Renault Twingo die ersten Fahrzeuge, die auf einer gemeinsamen Plattform von Daimler und Renault–Nissan gebaut wurden. Die Kundenreaktion auf alle drei Modelle war ausgesprochen positiv. Wie von beiden Konzernchefs angekündigt, werden die E-Versionen des smart fortwo und des smart forfour gegen Ende 2016 Verkaufsstart haben. Beide Fahrzeuge werden von dem gleichen Elektromotor angetrieben, der auch im Renault ZOE verwendet und in Renaults Cléon-Werk in Frankreich produziert wird. Die Batterie des neuen smart electric drive stammt von der Daimler Tochter "Deutsche ACCUmotive" in Kamenz.

Als die Daimler-Allianz Partnerschaft im April 2010 ihren Anfang nahm, beschränkte sich die Kooperation auf drei Projekte, mit Fokus auf Europa. Seither ist das gemeinsame Portfolio der Partner um über das Vierfache auf 13 Projekte in Europa, Asien und Nord- und Südamerika angewachsen.

10.09.2015 MBUSA mit weiterm Wachstum im August 2015


Mercedes hat im August 2015 31.250 Einheiten in den USA abgesetzt. Dies ist ein Wachstum von 3,2 %. Dies liegt auch daran, dass der neue smart fortwo dort erst in den nächsten Monaten eingeführt wird. Die Marke Mercedes alleine ist um 4,8% gestiegen.
Die C-Klasse ist überaus erfolgreich mit 7.154 Einheiten. Die E-Klasse fällt deutlich ab, da der Nachfolger W213 ja schon im Januar 2016 in Detroit präsentiert wird.

In den Monaten Juli und August wurden jeweils nur 10 Plug-In-Hybrid S-Klassen verkauft. Hier muss man einmal abwarten ob die Zahl in den kommenden Monaten steigt.
Weitere Details zu den MBUSA Sales siehe Datei:
Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und Sprinter

08.09.2015 Mercedes und smart auf der IAA15

Die Weltpremieren Mercedes-Benz C-Klasse Coupé und Mercedes-Benz S-Klasse Cabriolet sind die Highlights der „Mercedes Dream Car Collection“ auf der IAA. Prägendes Element des Messeauftritts von Mercedes-Benz, traditionell in der Festhalle direkt am Haupteingang des Messegeländes beheimatet, ist der so genannte „Silver Flow“ – eine dynamisch geformte Großskulptur aus silbernen Lamellen. Tägliche Live-Sendungen zeigen unter www.mercedes-benz.com die Highlights auf dem Mercedes-Benz Stand. Ebenso werden die „Mercedes-Benz Media Night“ am Montag, 14. September, ab 19:30 Uhr sowie die Pressekonferenz am Dienstag, 15. September, ab 9:30 Uhr per Livestream im Internet übertragen (www.mercedes-benz.com/livestream). Die „Mercedes-Benz IAA App 2015“ hilft Besuchern bei der Orientierung und bietet exklusives Material zum Download.

Die freitragende Stahlkonstruktion der Frankfurter Festhalle bildet den Horizont für die faszinierende Markenarchitektur von Mercedes-Benz auf der IAA: Scheinbar schwerelos schwebt der technisch-skulpturale Silver Flow durch die über 100 Jahre alte Halle. Bereits beim Betreten der Festhalle erleben die Besucher die Vielfältigkeit der dort inszenierten Markenwelten von Mercedes-Benz. Eine Rolltreppe im offenen Zentralraum nimmt die Besucher von der Live-Bühne aus auf eine Höhe von 13 Metern mit. Die Themenräume entlang des Rundgangs sind architektonisch abwechslungsreich: vom Charakter einer Boxengasse bei Mercedes-AMG über die wohnliche Atmosphäre bei Mercedes me bis zur luxuriösen Größe unter der Kuppel bei Mercedes-Maybach. Die Brüstungen zum Zentralraum bieten wie in einem Stadion zahlreiche Sitz- und Stehplätze zum Verweilen mit faszinierenden Perspektiven auf die Bühnenshow „Mercedes live“. Begleitet wird der gesamte Rundgang vom skulpturalen Silver Flow. Die Bespielung mit Licht schafft dynamisch wechselnde Atmosphären im Raum. Der Silver Flow besteht aus über 400 einzelnen Lamellen, die aneinander gereiht eine Länge von über zwei Kilometern ergeben. Das neue Messekonzept von Mercedes-Benz mit dem Silver Flow hat auf der Mondial de l’Automobile in Paris 2014 seine Premiere gefeiert. Durch die Flexibilität der Lamellenstruktur lässt sich der Markenauftritt mit hohem Wiedererkennungseffekt auf die einzelnen Messen anpassen. An der Planung und dem Aufbau der Mercedes-Benz Ausstellungsflächen auf über 9.000 Quadratmetern haben rund 150 Mitarbeiter über zwei Monate gearbeitet. In der Festhalle wurden unter anderem 850 Tonnen Stahl verbaut, über 230 Kilometer Kabel verlegt und rund 4.500 Leuchten installiert.

Auf dem Ausstellungsrundgang erleben die Besucher Fahrzeuge und Dienstleistungen hautnah. Die Mitarbeiter von Mercedes-Benz suchen das Gespräch und sind offen für einen Dialog. Nicht nur in einem großen Ausstellungsbereich zum Thema Mercedes me stehen die Besucher im Mittelpunkt. Von hier aus können sie auch interaktiv Teil der medialen Bespielung werden. Der Live-Gedanke prägt auch die Bühneninszenierung. Eine von Sport- und Showübertragungen bekannte Kameratechnik bringt unerwartet dynamische Bilder auf die Medienfläche. Gepaart mit den Fahrzeugbewegungen, Live-Akteuren sowie kinetischen Elementen entsteht eine neuartige Echtzeit-Inszenierung.

smart: Fun in the City
Der Schwerpunkt des Messeauftritts von smart im Forum vor der Festhalle liegt auf dem neuen smart fortwo cabrio. Eine wichtige Rolle hat auch das Individualisierungsprogramm smart BRABUS tailor made. Der architektonische Rahmen für den Markenauftritt nimmt als raumbildende Metapher die smart typische tridion-Zelle auf. Die einrahmende Architektur gliedert den Messestand zudem in unterschiedliche Themengebiete – Individuality, Mobility, Technologie und Design. Die Markenwerte Innovation, Funktionalität und Joy of life stehen hierbei im Vordergrund. Entdeckerpotential besteht in allen Bereichen. Design-Spycases und interaktive Exponate laden ein, die Marke smart und ihr Mobilitätskonzept näher kennenzulernen.

Fun in the City haben die IAA-Besucher auf dem Außengelände, dort können sie bei einem smart City Trial die Wendigkeit und Agilität der neuen smart testen. In der smart Lounge Area kann das Laderaumkonzept des smart forfour spielerisch erfahren werden, während der smart forgigs als Kooperation zwischen JBL und smart für den Sound der City sorgt.

Mehrere Weltpremieren unter den Modellneuheiten
Insgesamt zeigt Mercedes-Benz Cars in Frankfurt circa 100 Fahrzeuge, darunter mehrere Weltpremieren:

•Mercedes-Benz erweitert seine erfolgreiche C-Klasse Familie um das faszinierende C-Klasse Coupé. Athletisch und sportlich mit jeder Faser, setzt das klare und dennoch sinnliche Design des neuen Coupés progressive Akzente im Straßenbild. Ein sportlich ausgelegtes Fahrwerk, auf Wunsch mit Luftfederung, bildet die Basis für beispielhaften Federungs- und Abrollkomfort, leichtfüßige agile Fahreigenschaften und überzeugenden Fahrspaß. In der Summe ist das neue C-Klasse Coupé dank hoher Wertanmutung und großzügigem Innenraum erwachsen geworden und strahlt dennoch jugendlich-dynamischen Charme aus. Ebenfalls Weltpremiere hat das Mercedes-AMG C 63 Coupé.

•Das neue S-Klasse Cabriolet ist die sechste Variante der aktuellen S-Klasse Familie und gleichzeitig der erste offene Luxus-Viersitzer von Mercedes-Benz seit 1971. Es bietet ein unverwechselbares, sinnliches und exklusives Design, die Spitzentechnik der S-Klasse und ein umfassendes Wärme- und Windschutzkonzept einschließlich einer intelligenten Klimasteuerung für Cabriolets. Als Traumwagen der Superlative debütiert gleichzeitig das Mercedes-AMG S 63 4MATIC Cabriolet.

•Mit dem neuen smart fortwo cabrio startet eine ganz besonders kultige Variante der neuen Baureihe. Das Frischluftvergnügen lässt sich an Wetter, Lust und Laune anpassen: Auf Knopfdruck verwandelt sich das smart fortwo cabrio vom geschlossenen Zweisitzer zu einem Auto mit großem Faltschiebedach bis hin zum Cabriolet mit komplett geöffnetem Verdeck. Diese Flexibilität, ermöglicht durch das „tritop“ Faltverdeck und die herausnehmbaren Dachholme, ist eine Besonderheit nicht nur in diesem Segment. Zugleich ist das neue smart cabrio das einzig „echte“ Cabrio in seiner Fahrzeugklasse.

Eine weitere wichtige Messepremiere ist der neue Mercedes-Benz GLC. Der Nachfolger des GLK zeigt sich erstmals dem großen Publikum. Als GLC 350 e steht das Mittelklasse-SUV nicht nur für die umfassende SUV-Offensive von Mercedes-Benz, sondern auch für den zügigen Ausbau des Angebots an Plug-In Hybridfahrzeugen.

AMG Line: Sportliches Design für die V-Klasse
Neue Ausstattungsumfänge für die Mercedes-Benz V-Klasse setzen zusätzliche individuelle Akzente und machen die Großraumlimousine damit für weitere Zielgruppen attraktiv. Ab Ende 2015 ist sie mit der Ausstattung AMG Line bestellbar. Die markanten Designelemente der Performance- und Sportwagenmarke Mercedes-AMG umfassen neu gestaltete Front- und Heckschürzen, profilierte Seitenschwellerverkleidungen und AMG 19-Zoll-Leichtmetallräder sowie eine zusätzliche Abrisskante. Das AMG Styling betont das einzigartige, progressive Design der V-Klasse noch stärker und signalisiert auf den ersten Blick Sportlichkeit und Dynamik. Gleichzeitig lässt sich mit weiteren neuen Ausstattungsumfängen das hohe Komfortniveau der V-Klasse noch weiter steigern. Zu den Optionen gehören das Panorama-Dach, die große Mittelkonsole mit integriertem Kühlfach und LED-beleuchteten Thermo-Cupholdern, zwei iPad® Halterungen im Fond und die Klimatisierung für die Fondsitze.

Mercedes-Benz IAA App 2015: Intelligente Mischung aus News und Service
Mobilen Mehrwert mit multimedialen Inhalten zu Fahrzeugen und Show Cars bietet die eigens entwickelte „Mercedes-Benz IAA App 2015“. Über eine Suchfunktion sind alle auf der Messe ausgestellten Mercedes-Benz Fahrzeuge leichter zu finden. Interaktive Hallenpläne helfen ebenso bei der Orientierung. Mit exklusivem Download-Material stellt die App zusätzlichen Mehrwert bereit: Die spektakulären Bilder und Einblicke in Design und Technik der Premieren-Fahrzeuge kann sich der Nutzer direkt auf den eigenen Screen laden. Schon vor dem Messebeginn ist die App in einer Vorab-Version für iOS und Android in den jeweiligen Stores verfügbar. Die letzten Informationen werden zum Start der IAA freigeschaltet. Messe-Besucher haben die Möglichkeit, die App direkt in der Festhalle kostenfrei auf ihre Mobiltelefone zu laden.

04.09.2015 Mercedes Absatz per September 2015

Mercedes-Benz hat im August mit einem zweistelligen Absatzwachstum (+17,6%) einen neuen Verkaufsrekord erzielt. Damit ist der August der 30. Rekordmonat in Folge. Seit einem Jahr verzeichnet die Marke mit dem Stern jeden Monat eine zweistellige Zuwachsrate. Insgesamt wurden im August 139.802 Modelle von Mercedes-Benz ausgeliefert. Seit Jahresbeginn nahmen 1.187.980 Kunden ihr neues Fahrzeug in Empfang (+15,1%). „Unser starkes Wachstum in der Region Asien-Pazifik hat entscheidend zu dem guten Absatzergebnis von Mercedes-Benz im August beigetragen. Die Nachfrage nach dem GLA entwickelt sich besonders erfreulich“, sagt Ola Källenius, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb. „Nach 44 Jahren wird mit dem neuen S-Klasse Cabrio auf der IAA in Frankfurt eine Ikone wiederbelebt. Sie verkörpert perfekt den Kern unserer Marke und wird mit den anderen Produktneuheiten unseren Wachstumskurs weiter vorantreiben“, so Källenius.

In Europa freuten sich seit Jahresbeginn 507.772 Kunden über ihr neues Fahrzeug mit Stern – so viele wie nie zuvor. Um 11,2% konnten die Verkäufe gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum gesteigert werden. In Deutschland nahm der Absatz in den ersten acht Monaten um 5,9% auf 177.606 Einheiten zu. Im August wurden 21.037 Fahrzeuge auf dem Heimatmarkt verkauft (+4,9%) und damit die Premiummarktführerschaft behauptet. Besonders hohe Zuwachsraten verzeichnete Mercedes-Benz in Portugal (+47,7%) und in den Niederlanden (+31,3%). In Spanien (+28,9%) hält Mercedes-Benz die Marktführerschaft unter den Premiumherstellern.

In der NAFTA-Region wurden im August insgesamt 32.597 Fahrzeuge abgesetzt (+6,8%) – davon 28.373 Einheiten in den USA (+4,8%). Alle drei NAFTA-Staaten erzielten im August Verkaufsbestwerte. In Kanada nahm der Absatz um 30,5% zu. Damit sicherte sich Mercedes-Benz weiterhin die Marktführerschaft unter den Premiumanbietern.

In der Region Asien-Pazifik stiegen die Verkäufe im vergangenen Monat um 34% auf einen neuen Rekordwert von 51.307 Einheiten. Zu diesem starken Wachstum haben neben China auch Südkorea (+13,9%), Australien (+28,3%) und Indien (+18,9%) beigetragen, die alle einen Absatzrekord im August verzeichneten. In China wurden 53,1% mehr Fahrzeuge von Mercedes-Benz verkauft als im August des vergangenen Jahres. Insgesamt gingen dort 32.763 Autos mit Stern in Kundenhand über. Die Lokalisierungsstrategie von Mercedes-Benz trägt Früchte: Besonders erfolgreich waren im August die in China produzierten Modelle des GLA sowie der C-Klasse Limousine. In Japan und Australien ist Mercedes-Benz weiterhin Marktführer unter den Premiumimporteuren.

Die Kompakten von Mercedes-Benz erreichten im August ein Absatzplus von 35,2%. Insgesamt 44.648 Kunden erhielten im vergangenen Monat ihre neue A- oder B-Klasse, ihren neuen GLA, CLA oder CLA Shooting Brake – so viele wie nie zuvor. In China wurde der Absatz der Kompakten im August verdreifacht. Die neue Generation der A-Klasse präsentiert sich im September auf der IAA in Frankfurt erstmals einem großen Publikum. Die C-Klasse Limousine und das T-Modell fuhren im August den nächsten Verkaufsrekord ein: Der Absatz stieg um 81,3% auf 35.555 verkaufte Einheiten. Verstärkung bekommen die beiden Modelle vom neuen C-Klasse Coupé, das im September seine Weltpremiere feiert. Eine weitere Neuheit stellt Mercedes-Benz im S-Klasse Segment vor. Das neue S-Klasse Cabrio ist der erste offene Luxus-Viersitzer von Mercedes-Benz seit 1971. Die S-Klasse Limousine behauptete sich auch im August weiterhin als meistverkaufte Luxuslimousine der Welt.

Die SUVs von Mercedes-Benz erfreuten sich auch im vergangenen Monat großer Beliebtheit. Die Verkäufe nahmen um 24,1% auf 40.420 abgesetzte Fahrzeuge zu. Topseller war der GLA. Der neue GLE steht in den USA bereits seit August bei den Händlern, in Deutschland kommt er im September in die Autohäuser. Mit der Einführung des GLE 500 e 4MATIC setzt Mercedes-Benz seine erfolgreiche Hybridoffensive fort. 2017 wird es insgesamt zehn Plug-In Hybridmodelle mit Stern auf dem Markt geben. Der neue GLC feiert im September seine Messepremiere auf der IAA. Der Absatz des smart fortwo und smart forfour stieg seit Jahresbeginn um 29,4% auf 77.768 verkaufte Stadtflitzer. Ein besonders starkes Wachstum konnte smart in Europa erzielen, der größten Verkaufsregion der beiden smart Modelle. Im August wurde der Absatz im Vergleich zum Vorjahrsmonat dort mehr als verdoppelt. In China steht der neue smart fortwo seit August bei den Händlern, in den USA ab September. Auf der IAA präsentiert smart erstmals das neue smart fortwo cabrio.

31.08.2015 smart times 2015 aus Budapest

Am 28./29. August 2015 trafen sich 2.476 smart Fans aus aller Welt zum diesjährigen smart times Treffen in der ungarischen Metropole Budapest. Für das 15. Jubiläum des größten internationalen smart Fantreffens war der historische Heldenplatz im Stadtzentrum der Veranstaltungsort. Erstmals hatten die smart times Teilnehmer die Gelegenheit einer Nachtfahrt durch die Donaumetropole. In der gemeinsamen Schlussparade, die über den Hungaroring durch die Stadt führte, fuhren insgesamt 1.207 Fahrzeuge mit. Besonderes Highlight war das neue smart fortwo cabrio, das vor seiner Präsentation auf der Frankfurter IAA im September bereits gezeigt wurde.

Mit dem Start am 28. August konnten die Teilnehmer die unterschiedlichen Programmangebote nutzen. Das smart Club Village hatte dabei Premiere als Zeltstadt für die weltweit bekanntesten smart Clubs und bildete den Rahmen für die einzelnen Stationen und Stände auf dem weitläufigen Gelände. Mit smartxchange wurde ein neues interaktives Format für den direkten Austausch mit den smart Fans präsentiert. Erstmals konnten die smart Experten live auf der Bühne befragt werden und gewährten dabei interessante Einblicke in die smart Welt hinter den Kulissen. Aussteller aus ganz Europa, Konzerte mit lokalen Bands und weitere Bühnenshows sorgten für ein abwechslungsreiches Programm. Der Service Truck als rollende hauseigene Werkstatt war, wie in den Vorjahren auch, die zentrale Anlaufstelle für die smart Fanfahrzeuge. Testfahrten mit den neuen smart Modellen rundeten das smart Markenerlebnis im Club Village ab.

Bekanntestes Aushängeschild von smart times ist die Parade, die von smart Fans in ihren eigenen Fahrzeugen gebildet wird. Sie startete am Samstag, 29. August, am bekannten Hungaroring und führte den Korso von insgesamt 1.207 Fahrzeugen am Donauufer entlang zurück an den Veranstaltungsort, den Heldenplatz. Am Abend fand traditionell der smart times Contest statt, bei dem die Publikumslieblinge unter den Fanfahrzeugen gewählt wurden. Den mit Spannung erwarteten Abschluss bildete die Bekanntgabe der Stadt für die Austragung der nächsten smart times im Jahre 2016 – and the winner is Hamburg!

19.08.2015 Teilweise. W205 für D aus Südafrika

Seit 1958 wurden bis heute 24 verschiedene Mercedes-Benz Modelle im südafrikanischen East London produziert. Im Mai 2015 wurde die 1 Mio. Fahrzeugmarke geknackt.

Aktuell laufen dort C-Klassen Limousinen W205 vom Band. 2014 wurden rund 45.000 Einheiten produziert (In Vorjahren bis zu 60.000 Stück). Die Stückzahl wird sich 2015 wohl steigern.
Bei der Baureihe W204 (Vorgänger C-Klasse) wurden die Rechtslenker Modelle für England, Japan, Australien sowie Anteile für die NAFTA Märkte produziert.

Nun wird der W205 (aktuelle C-Klasse) im ML/GL-Werk in Tuscaloosa für die NAFTA Märke produziert um nicht mehr den Währungsschwankungen ausgesetzt zu sein.
Somit wurden Kapazitäten im Werk East London in Südafrika frei. Dies kommt gelegen, da Bremen mehr Kapazitäten für den neuen GLC (X253), das neue C-Coupé (C205) (wird jedoch auf der C207/A207 Linie produziert) sowie das neue GLC Coupé (C253) ab September 2016 benötigt. Das Werk Bremen wird derzeit erweitert. Die höheren Kapazitäten stehen 2016 und 2017 zur Verfügung.

So sollen seit Mai 2015 viele C-Klasse Limousine W205 in Südafrika für Europa produziert worden sein. Dies hängt mit dem Anlauf des GLC (Produktionsvorbereitungen) sowie der hohen Nachfrage nach dem C-Klasse T-Modell (S205) (das T-Modell wird nur in Bremen gebaut) zusammen.

Kunden können dies an der Fahrzeugidentnummer im Fahrzeugschein erkennen. Taucht vor der Produktionsnummer ein R auf, wurde die Limousine in East London (Südafrika) produziert. Der Buchstabe F steht für Bremen.

Unterdessen ist dies kein Nachteil. Schließlich wurde das Werk in East London durch das Marktforschungsinstitut J.D. Power bereits sechs Mal für seine Auslieferungsqualität ausgezeichnet - einmal sogar mit dem J.D. Power Platinum Award.

Nach der aktuellen Infos für Verkäufer werden folgende C-Klasse Limousinen (W205) mit den folgenden Umfängen weiterhin in Bremen gebaut:
o AMG-Baumuster (C 450 AMG / C 63 AMG)
o 6-Zylinder (M276)
o Hybride (C 300 h und C 350 e)
o Sonderwunsch-Aufträge
o Taxiumfänge
o Fahrschulpakete
o Einsatzfahrzeuge
o designo-Umfänge Code P62/P87/P88
o Standheizung (Code 228) => Produktion in Südafrika ab Januar 2016
o Fondsitz mit integriertem Kindersitz (Code 248) => Produktion in Südafrika ab Dezember 2015
o Lack 896U (Brilliantblau)

Die Verlagerung soll vorübergehend bis die Werkserweiterung in Bremen fertiggestellt ist sein.

06.08.2015 Per Juli schon 1 Mio. MB verkauft

Mercedes-Benz hat im Juli 149.753 Fahrzeuge an Kunden übergeben (+15,2%). Sowohl im Juli als auch seit Jahresbeginn (1.048.178 Einheiten, +14,7%) konnten neue Verkaufsbestwerte erzielt werden. Dazu haben vor allem die C-Klasse und Kompaktwagenmodelle der Stuttgarter Marke mit dem Stern beigetragen.

„Wir haben bereits im Juli die Millionenmarke geknackt. Nie zuvor haben wir in den ersten sieben Monaten eines Jahres so viele Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Rund ein Viertel davon sind C-Klasse Limousinen und T-Modelle“, sagt Ola Källenius, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb.

In Europa konnte Mercedes-Benz erneut einen Absatzrekord verbuchen: 457.468 Fahrzeuge gingen in den ersten sieben Monaten in Kundenhand über (+11,3%). Die Verkäufe in Deutschland liegen mit 156.569 abgesetzten Fahrzeugen seit Jahresbeginn über dem Vorjahresniveau (+6,0%). Im Juli verkaufte Mercedes-Benz dort 24.178 Fahrzeuge (+7,8%) und behauptete damit die Marktführerschaft unter den Premiumherstellern auf dem Heimatmarkt. Auch in Portugal hat Mercedes-Benz die Marktführerschaft inne. In Großbritannien, dem zweitgrößten europäischen Markt der Marke, konnte im Juli ein neuer Absatzrekord erzielt werden.

In der NAFTA-Region ist die hohe Nachfrage nach Fahrzeugen mit dem Stern ungebrochen: 31.483 Fahrzeuge wurden im Juli in den USA, Kanada und Mexiko ausgeliefert (+3,9%). Davon gingen 27.526 Fahrzeuge an Kunden in den USA (+1,2%). Per und im Juli wurden in allen drei Ländern Verkaufsbestwerte erzielt. In Kanada ist Mercedes-Benz Marktführer unter den Premiumherstellern.

In der Region Asien-Pazifik konnten per Juli ein neuer Bestwert erreicht und 332.377 Fahrzeuge abgesetzt werden (+23,5%). Noch höher war das Wachstum im Juli mit 30,8% und insgesamt 47.838 abgesetzten Fahrzeugen. In China lag der Absatz im Juli bei 29.540 Fahrzeugen. Damit stiegen die Verkäufe um 41,5% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auch Japan, Südkorea und Australien erzielten im vergangenen Monat Verkaufsbestwerte. In Japan und Australien hält Mercedes-Benz weiter die Marktführerschaft unter den Premiumimporteuren.

Der Juli war für die Kompakten von Mercedes-Benz mit 49.973 abgesetzten Modellen der A- und B-Klasse, des CLA, CLA Shooting Brake und GLA erneut ein starker Monat (+33,0%). Der CLA konnte sowohl im als auch per Juli einen neuen Absatzrekord feiern.

Die Verkäufe der C-Klasse Limousine und des T-Modells stiegen im vergangenen Monat um 83,1% auf einen Rekordwert von 36.287 Einheiten. In der Region Asien-Pazifik hat sich der Absatz der beiden Modelle im Vergleich zum Vorjahresmonat mehr als verdreifacht. Im C-Klasse-Segment bietet Mercedes-Benz seine fortschrittliche Hybrid-Technik sowohl in der Limousine als auch im T-Modell an. Der C 350 e erfreut sich seit seiner Markteinführung im Frühjahr dieses Jahres steigender Nachfrage. Daneben gibt es noch den Diesel-Hybrid C 300 h.

Die E-Klasse Limousine konnte in den ersten sieben Monaten 2015 einen neuen Verkaufsbestwert in China erreichen. Das Reich der Mitte ist der größte Absatzmarkt des Modells.

Die S-Klasse behauptet sich weiterhin als meistverkaufte Luxuslimousine der Welt. Per Juli gingen 58.478 Fahrzeuge in Kundenhand über (+1,2%). Besonders stark war das Wachstum im Juli in Südkorea.

Dank der weltweit hohen Nachfrage nach den SUVs von Mercedes-Benz konnten der Absatz im Juli um 14,8% gesteigert und insgesamt 39.197 Fahrzeuge abgesetzt werden. Der GLA und die G-Klasse erzielten per Juli neue Absatzrekorde. Die Nachfrage nach dem GLK ist auch kurz vor Markteinführung seines Nachfolgers ungebrochen hoch.

Seit Jahresbeginn wurden weltweit 71.451 smart fortwo und smart forfour abgesetzt (+31,5%). In Deutschland und Italien lag das Wachstum des Stadtflitzers in den ersten sieben Monaten bei über 50%. Im drittgrößten Markt China steht der neue smart fortwo ab August bei den Händlern; in den USA ist er ab September verfügbar.

In den USA ist im Juli 2015 erstmals der S 500 Plug-In-Hybrid bzw. dort als S 550 Plug-In-Hybrid ausgeliefert worden. Die Neuzulassungen liegen noch bei 10 Stück. Mehr Daten zu den Verkäufen in den USA gibt es hier:
Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und Sprinter

28.07.2015 Mercedes & Nissan starten Joint Venture in Mexiko

Fünf Jahre nach dem Beginn ihrer strategischen Kooperation haben Daimler und die Renault-Nissan Allianz ihre Zusammenarbeit mit dem Start eines Produktions-Joint Ventures im zentralmexikanischen Aguascalientes deutlich ausgeweitet.

Die neue Gesellschaft COMPAS (Cooperation Manufacturing Plant Aguascalientes) ist ein 50:50 Joint Venture von Daimler und Nissan, in das beide Partner insgesamt eine Mrd. US-Dollar investieren werden. COMPAS wird den Bau und den späteren Betrieb eines neuen Werks zur Produktion von Premium-Kompaktfahrzeugen der nächsten Generationen der Marken Mercedes-Benz sowie Infiniti verantworten.

Das Werk wird in der Nähe des bestehenden Nissan-Werks A2 in Aguascalientes entstehen und dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Es wird anfänglich über eine jährliche Produktionskapazität von mehr als 230.000 Einheiten verfügen und im Jahr 2020 rund 3.600 direkte Arbeitsplätze bieten. Abhängig von der Marktentwicklung und der Kundennachfrage besteht die Möglichkeit zum Aufbau weiterer Kapazität. Die Produktion von Infiniti-Fahrzeugen wird im Jahr 2017 beginnen, die ersten Mercedes-Benz Fahrzeuge werden im Jahr 2018 vom Band laufen.

Das COMPAS-Management besteht aus einem internationalen Team von Vertretern von Daimler und Nissan: Chief Executive Officer (CEO) Ryoji Kurosawa, Chief Financial Officer (CFO) Uwe Jarosch und Chief Quality Officer (CQO) Glaucio Leite.

Ein Board of Directors, dem jeweils drei Vertreter beider Partner angehören, begleitet die Entscheidungsprozesse von COMPAS.

Wie 2014 angekündigt werden Daimler und Infiniti auch bei der Entwicklung der nächsten Premium-Kompaktwagengenerationen (MFA2 / JC1) der Marken Mercedes-Benz sowie Infiniti kooperieren. Die beiden Partner werden dazu auf allen Stufen des Produktentstehungsprozesses eng zusammenarbeiten. Gleichzeitig bleibt die Markenidentität gewahrt, da die Fahrzeuge beider Marken sich hinsichtlich Produktdesign, Fahreigenschaften und Spezifikationen eindeutig voneinander unterscheiden werden.

Daimler und Nissan werden die nächsten Generationen ihrer Premium-Kompaktwagen auch an weiteren Standorten weltweit produzieren, einschließlich Europa und China.

23.07.2015 Daimler super Halbjahresbilanz 2015 !

Konzernabsatz im zweiten Quartal mit 714.800 Einheiten (+14%) deutlich über Vorjahresniveau
•Umsatzanstieg auf 37,5 (i. V. 31,5) Mrd. € (+19%)
•Konzern-EBIT in Höhe von 3,7 (i. V. 3,1) Mrd. € (+20%)
•Konzern-EBIT aus dem laufenden Geschäft von 3,8 (i. V. 2,5) Mrd. € (+54%)
•Konzernergebnis von 2,4 (i. V. 2,2) Mrd. € (+8%)
•Free Cash Flow im Industriegeschäft im ersten Halbjahr bei 3,4 (i. V. 1,4) Mrd. €
•Für Gesamtjahr 2015 deutlicher Anstieg bei Absatz und Umsatz erwartet
•Konzern-EBIT aus dem laufenden Geschäft deutlich über dem Niveau des Vorjahres erwartet
•Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: „Wir haben im ersten Halbjahr unseren Renditeanspruch für Mercedes-Benz Cars erreicht. In allen anderen automobilen Geschäftsfeldern stehen wir kurz vor Erreichung unserer Renditeansprüche. Den eingeschlagenen Weg werden wir konsequent fortsetzen.“
•Bodo Uebber, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Finance & Controlling und Daimler Financial Services: „Als Ergebnis der Weichenstellungen in der Vergangenheit wachsen wir weiter profitabel und sind auf einem sehr guten Weg, unsere Prognosen für das Geschäftsjahr 2015 zu erfüllen.“


Die Daimler hat ihren profitablen Wachstumskurs fortgesetzt und das zweite Quartal sowie das erste Halbjahr 2015 mit Bestwerten bei Absatz, Umsatz und Ergebnis abgeschlossen. Mit 714.800 Pkw und Nutzfahrzeugen setzte das Unternehmen in den Monaten April bis Juni 14% mehr Fahrzeuge ab als im Vorjahreszeitraum. Mercedes-Benz Cars verzeichnete mit einem Zuwachs um 20% auf 500.700 abgesetzte Fahrzeuge das bisher absatzstärkste Quartal. Der Konzern-Umsatz stieg im Berichtszeitraum um 19% auf 37,5 Mrd. €. Bereinigt um Wechselkurseffekte betrug der Umsatzanstieg 11%. Das Konzern-EBIT erhöhte sich um 20% auf 3.718 Mio. €. Das Konzern-EBIT aus dem laufenden Geschäft verbesserte sich deutlich um 54% auf 3.784 Mio. €. Das Konzernergebnis stieg um 8% auf 2.372 Mio. €, nachdem das Konzernergebnis des Vorjahresquartals positiv durch die Neubewertung der Tesla-Anteile beeinflusst war. Der Anteil der Aktionäre der Daimler AG am Konzernergebnis betrug 2.269 (i. V. 2.104) Mio. €; das Ergebnis je Aktie stieg auf 2,12 (i. V. 1,97) €. „Wir haben im ersten Halbjahr unseren Renditeanspruch für Mercedes-Benz Cars erreicht. In allen anderen automobilen Geschäftsfeldern stehen wir kurz vor Erreichung unserer Renditeansprüche“, sagte Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars. „Den eingeschlagenen Weg werden wir konsequent fortsetzen, um das Potenzial von Daimler voll auszuschöpfen. Mit einer weiter wachsenden Modellpalette werden wir unser Produktportfolio jung und attraktiv halten.“

Zum deutlichen Anstieg des Konzern-EBIT trug im Berichtsquartal vor allem das größte Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars infolge des weiteren Absatzwachstums sowie der konsequenten Umsetzung des Effizienzprogramms »Fit for Leadership« bei. Daimler Trucks steigerte das Ergebnis ebenfalls deutlich. Mercedes-Benz Vans erreichte im zweiten Quartal ein Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres, während Daimler Buses das Ergebnis ebenfalls steigerte. Bei Daimler Financial Services führte insbesondere das gestiegene Vertragsvolumen zu einem Anstieg des Ergebnisses. Die umgesetzten Effizienzmaßnahmen und Wechselkurs­veränderungen haben sich zusätzlich positiv auf das operative Ergebnis ausgewirkt.

Der Free Cash Flow des Industriegeschäfts stieg im ersten Halbjahr 2015 um 1,9 Mrd. € auf 3,4 Mrd. €. Dieser deutliche Anstieg ist im Wesentlichen auf die höheren Ergebnisbeiträge der automobilen Geschäftsfelder zurückzuführen. Gegenläufig wirkte in Erwartung weiterer Absatzzuwächse der höhere Anstieg im Working Capital in Höhe von insgesamt 0,6 Mrd. €. Zudem reduzierten gestiegene Investitionen in immaterielle Vermögens­werte sowie die durchgeführten Kapitalerhöhungen in die chinesischen assoziierten Unternehmen den Free Cash Flow.

Die Netto-Liquidität des Industriegeschäfts erhöhte sich seit dem 31. Dezember 2014 von 17,0 auf 18,4 Mrd. € zum 30. Juni 2015. Der Anstieg war im Wesentlichen auf den Free Cash Flow in Höhe von 3,4 Mrd. € sowie auf positive Wechselkurseffekte zurückzuführen. Gegenläufig wirkten die Dividendenzahlungen an die Aktionäre der Daimler AG (2,6 Mrd. €). Auf den internationalen Geld- und Kapitalmärkten refinanzierte sich der Konzern im ersten Halbjahr 2015 erneut zu attraktiven Bedingungen.

Zum Ende des zweiten Quartals waren bei Daimler weltweit 284.441 (Ende Juni 2014: 280.829) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 171.603 (Ende Juni 2014: 170.649) in Deutschland tätig.

Der Absatz von Mercedes-Benz Cars stieg im zweiten Quartal 2015 um 20% auf 500.700 Einheiten. Damit war das zurückliegende Vierteljahr das bisher absatzstärkste Quartal. Wesentliche Absatzimpulse in Westeuropa kamen aus Italien (+37%) und Großbritannien (+28%); in Deutschland stieg der Absatz um 7%. In den USA erzielte die Pkw-Sparte einen Absatzhöchst­wert mit einem Plus von 10%. Auch in Asien verzeichnete Mercedes-Benz Cars deutliche Wachstumsraten mit 34% in China, 54% in Japan und 71% in Südkorea.

Der Umsatz nahm um 19% auf 21,1 Mrd. € zu. Das EBIT des Geschäftsfelds lag im Berichtsquartal mit 2.227 Mio. € deutlich über dem Vorjahreswert von 1.409 Mio. €. Die Umsatzrendite belief sich auf 10,5 (i. V. 7,9)%. Die Ergebnisentwicklung war im Wesentlichen auf das weitere Absatzwachstum in allen Regionen zurückzuführen. Dazu haben insbesondere die neue C-Klasse sowie die erweiterte Kompaktwagenpalette beigetragen. Ergebniszuwächse erzielte Mercedes-Benz Cars auch durch die im Rahmen von »Fit for Leadership« eingeleiteten Effizienzmaßnahmen. Währungs- und Zinssatzänderungseffekte beeinflussten das EBIT ebenso positiv. Gegenläufige Ergebniseffekte entstanden aus der Absatzstruktur und durch Aufwendungen für Kapazitätserweiterungen sowie Vorleistungen für neue Technologien und Fahrzeuge.

Mercedes-Benz Vans steigerte seinen Absatz um 7% auf einen Bestwert von 81.600 Einheiten in einem zweiten Quartal. In der Kernregion Westeuropa erzielte die Transporter-Sparte ein deutliches Absatzplus von 9% auf 54.300 Fahrzeuge, mit besonders starken Nachfragezuwächsen in Italien (+31%), Spanien (+19%) und Frankreich (+9%). Weiterhin erfreulich war die Absatzentwicklung in der NAFTA-Region mit einem Plus von 46% in Kanada und einem Absatzanstieg um 12% in den USA. Das Marktumfeld in Lateinamerika blieb weiterhin schwierig; der Absatz lag um 6% unter dem Vorjahreswert.

Der Umsatz nahm um 13% auf 2,8 (i. V. 2,5) Mrd. € zu. Das Geschäftsfeld erwirtschaftete im zweiten Quartal mit 234 Mio. € ein operatives Ergebnis leicht unter dem Niveau des Vorjahres (242 Mio. €). Im Vorjahr war ein Ertrag in Höhe von 61 Mio. € aus der Wertaufholung des Beteiligungs­buchwerts am chinesischen Joint Venture Fujian Benz Automotive Corporation enthalten. Die Umsatzrendite lag bei 8,3 (i. V. 9,7)%. Der Umsatz und das Ergebnis von Mercedes-Benz Vans wurden von einer sehr guten Nachfrageentwicklung in Europa und der NAFTA-Region sowie einem positiven Produktmix geprägt.

Der Daimler-Konzern hat im ersten Halbjahr 2,1 (i. V. 2,1) Mrd. € in Sachanlagen investiert. Der größte Anteil entfiel mit 1,6 (i. V. 1,6) Mrd. € auf das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars. Der Schwerpunkt der Sachinvestitionen lag bei der Produktionsvorbereitung für die neuen Modelle, insbesondere der neuen E-Klasse und deren Derivate, den zusätzlichen Derivaten der C-Klasse sowie Investitionen für neue Getriebe und Motorvarianten. Außerdem haben sich darin die Ausgaben für den weiteren Ausbau der internationalen Montage- und Komponentenwerke niedergeschlagen.

Die Forschungs- und Entwicklungsleistungen des Daimler-Konzerns beliefen sich im ersten Halbjahr auf 3,1 (i. V. 2,7) Mrd. €. Mehr als zwei Drittel der Forschungs- und Entwicklungsleistungen wurden im Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars erbracht. Schwerpunkte waren neue Fahrzeugmodelle, besonders kraftstoffeffiziente und umweltschonende Antriebe sowie neue Sicherheitstechnologien.

Ausblick
Auf Basis der Planungen der Geschäftsfelder erwartet Daimler, dass der Konzernabsatz im Jahr 2015 deutlich gesteigert werden kann.

Nach dem absatzstärksten Halbjahr für Mercedes-Benz Cars sollen die Verkaufszahlen auch im Gesamtjahr 2015 deutlich gesteigert werden. Dazu wird unter anderem das jüngste Mitglied der Kompaktwagenfamilie, die neue Generation der A-Klasse, beitragen: Sie ist ab Juli bestellbar und kommt ab September in den Handel. Ein weiteres Highlight im dritten Quartal wird die Weltpremiere des neuen C-Klasse Coupé im August sein. Im Rahmen der SUV-Offensive werden nach dem GLE-Coupé im September zwei weitere Fahrzeuge in den Markt eingeführt: die neue Generation des GLE und der GLC. Zu einer deutlichen Absatzsteigerung werden auch die beiden smart Modelle beitragen, die ab diesem Jahr in allen Kernmärkten verfügbar und mit twinamic Doppelkupplungsgetriebe bestellbar sind.

Mercedes-Benz Vans plant für das Jahr 2015 einen deutlichen Absatzanstieg. Im Kernmarkt Europa rechnet das Geschäftsfeld bei den mittelgroßen und großen Fahrzeugen mit einem deutlichen Absatzzuwachs. Hierzu werden vor allem der neue gewerbliche Transporter Vito und die privat genutzte Großraumlimousine V-Klasse beitragen. Diese sind nach der Markteinführung im Jahr 2014 nun voll verfügbar. Auch für die NAFTA-Region erwartet Mercedes-Benz Vans einen deutlichen Absatzanstieg. Im Rahmen der Geschäftsfeldstrategie »Mercedes-Benz Vans goes global« wird der Vito in diesem Jahr auch in Nord- und Lateinamerika eingeführt. Dies wird dort für zusätzliche Nachfrageimpulse sorgen. Mit dem Sprinter, der künftig auch in Nordamerika produziert wird, strebt die Transporter-Sparte in diesen Märkten ebenfalls weiteres Wachstum an.

06.07.2015 Mercedes mit Rekordverkäufen im 1. Halbjahr 2015 !

Mercedes-Benz lieferte seit Jahresbeginn 898.425 Fahrzeuge an Kunden aus und erzielte damit das absatzstärkste Halbjahr seiner Unternehmensgeschichte (+14,7%). Die Verkaufszahlen im zweiten Quartal übertrafen ebenfalls alle vorherigen Quartale. Im Juni übergab die Marke mit dem Stern 169.616 Fahrzeuge (+19,3%). Der Absatzerfolg ist auf die starke Nachfrage nach den SUVs und der C-Klasse Limousine und dem T-Modell zurückzuführen.

„Im Juni haben wir nicht nur das verkaufsstärkste Halbjahr der Unternehmensgeschichte abgeschlossen, sondern mit einem Absatzplus von 38,5% auch den absatzstärksten Monat von Mercedes-Benz in China erzielt“, sagt Ola Källenius, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb.

In Europa hat die Stuttgarter Marke mit dem Stern sowohl im Juni als auch im ersten Halbjahr einen Absatzrekord erreicht. In den ersten sechs Monaten stiegen die Verkäufe um 11,2% auf 392.528 Einheiten. Ein sehr starkes Wachstum verzeichnete Deutschland im Juni mit 26.800 abgesetzten Fahrzeugen (+16,5%). Damit behauptete Mercedes-Benz erneut die Marktführerschaft unter den Premiumherstellern auf dem Heimatmarkt. Großbritannien und Portugal erreichten sowohl im Juni als auch seit Jahresbeginn neue Absatzrekorde. Spanien verzeichnete per Juni ein sehr starkes Absatzwachstum von 30%.

In der NAFTA-Region besteht weiterhin eine große Nachfrage nach Fahrzeugen mit dem Stern: Im ersten Halbjahr wählten 189.375 Kunden in den USA, Kanada und Mexiko einen Mercedes-Benz (+10,1%). In allen drei Ländern wurde ein Verkaufsbestwert erzielt. In den USA freuten sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 164.970 Kunden über ihr neues Fahrzeug (+8,8%). Im Juni wurde in den USA ein Plus von 5,8% auf 28.044 verkaufte Einheiten erreicht.

Die Region Asien-Pazifik profitierte im Juni von einem sehr starken Wachstum in China, Japan und Südkorea. Insgesamt stiegen die Verkäufe in der Region um 37,3% auf 54.778 Einheiten. Noch höher lag das Wachstum in China mit 38,5% (32.507 Einheiten). Japan erzielte eine Steigerung von 53,5%, Südkorea von 33,8%. Sowohl im Juni als auch im ersten Halbjahr konnten in China, Japan, Südkorea und Australien Absatzbestwerte erreicht werden. In Japan hat Mercedes-Benz weiterhin die Marktführerschaft unter den Premiumimporteuren inne – ebenso in Australien, wo im Juni der beste Absatzmonat der Geschichte erzielt wurde.

Im Juni entschieden sich insgesamt 54.379 Kunden für ein Kompaktwagenmodell der A- und B-Klasse, des CLA, CLA Shooting Brake und GLA (+29,8%). Im ersten Halbjahr verkaufte die Marke mit dem Stern rund ein Viertel mehr Kompaktwagen als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres (269.527 Einheiten, +25,2%). Der CLA erzielte mit einem ähnlich starken Wachstum einen Absatzrekord (+25,5%). Auch der CLA Shooting Brake erfreute sich in den ersten Monaten nach seiner Markteinführung großer Beliebtheit.

Die C-Klasse Limousine und das T-Modell fahren in diesem Jahr einen Rekord nach dem anderen ein: Seit Jahresbeginn stieg der Absatz um 58,7% auf 214.222 Modelle. In China verdoppelte sich die Anzahl der verkauften C-Klasse Limousinen in den ersten sechs Monaten des Jahres. Seit wenigen Monaten wird neben der Langversion der C-Klasse Limousine auch die Variante mit normalem Radstand lokal in China produziert. In den USA wurde im ersten Halbjahr ebenfalls ein neuer Absatzrekord der C-Klasse Limousine erreicht.

Mit insgesamt über 13 Millionen an Kunden übergebene E-Klasse Limousinen und T-Modelle ist die E-Klasse das meistverkaufte Fahrzeug in der Geschichte von Mercedes-Benz. Im ersten Halbjahr 2015 konnte die E-Klasse Limousine in China, ihrem größten Absatzmarkt, einen neuen Verkaufsrekord erzielen.

Einen neuen Bestwert verzeichnete auch die S-Klasse Limousine per Juni. Mit 51.560 verkauften Einheiten behauptete sich die S-Klasse klar als meistverkaufte Luxuslimousine der Welt.

Im SUV-Segment gab es neben der Weltpremiere des neuen GLC im vergangenen Monat auch einen neuen Absatzrekord zu feiern (+17,3%). Im ersten Halbjahr nahmen die Verkäufe des GLA, des GLK, der M-Klasse, des GL und der G-Klasse um ein Viertel auf 232.406 Einheiten zu. Die G-Klasse, der Urvater aller SUVs von Mercedes-Benz, erzielte in den ersten sechs Monaten des Jahres einen neuen Absatzrekord (+27,6%).

Der Erfolgskurs des smart fortwo und smart forfour war im Juni ungebrochen. Insgesamt 11.329 Kunden weltweit entschieden sich im vergangenen Monat für den Stadtflitzer. Damit wurden 54,5% mehr smart verkauft als im Juni des vergangenen Jahres. In Deutschland wurden fast doppelt so viele smart verkauft wie im Vorjahresmonat.

Hier die Zahlen aus den USA im Überblick:
Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und Sprinter

11.06.2015 GLA für Indien aus Indien

Mercedes-Benz hat im indischen Werk Pune die Fertigung des kompakten SUV GLA aufgenommen und baut damit das internationale Produktionsnetzwerk weiter aus. „Mit dem Anlauf des GLA in Indien fertigen wir in unserem weltweiten Montagenetzwerk nach Limousinen und SUVs nun erstmalig auch Kompaktfahrzeuge. Das ist der nächste Entwicklungsschritt unserer marktspezifischen Montage, mit der wir für regionale Bedarfe flexibel, effizient und in Top-Qualität produzieren“, sagt Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management. Zu diesem Netzwerk gehören neben dem Mercedes-Benz Werk in Indien außerdem Produktionsstätten in Thailand, Vietnam, Malaysia, Indonesien und ab 2016 auch das derzeit im Aufbau befindliche neue Montagewerk in Brasilien. An diesen Standorten produziert Mercedes-Benz Fahrzeuge für lokale Märkte in unterschiedlichen Ausbaustufen – beispielsweise mit Bausatzfertigungen (Completely Knocked Down/CKD und Semi-Knocked Down/SKD).

Nach dem kürzlich abgeschlossenen Ausbau des Werkes Pune, mit dem sich die technische Kapazität auf 20.000 Einheiten pro Jahr verdoppelt hat, verfügt Mercedes-Benz in Indien über die größte Produktionskapazität im lokalen Premium-Segment. Mit der Fertigung des GLA werden dort künftig sechs verschiedene Baureihen produziert. Diese umfassen sowohl Limousinen wie die S-, E- und C-Klasse als auch SUVs wie den GL und die M-Klasse und mit dem GLA nun erstmals auch ein Fahrzeug aus dem Kompaktsegment. Um das Werk auf die Produktion des neuen Modells vorzubereiten wurden u.a. neue Fließbänder, synchronisierte Förderbandanlagen und ein neuer Bremsprüfstand installiert. Für das im Jahr 2009 eröffnete Werk Pune wurden am Standort bis heute umgerechnet rund 150 Mio. Euro investiert.

Eberhard Kern, Managing Director und CEO Mercedes-Benz India: „Der Anlauf des kompakten GLA im indischen Mercedes-Benz Werk Pune ist für uns ein großer Erfolg. Wir haben den Standort ausgebaut und verfügen nun über die größte Kapazität im indischen Premiumsegment. Dies ist das Ergebnis unserer langfristigen Planung im indischen Markt und unserer konstanten Bemühungen um eine solide Basis für unser Geschäft vor Ort.“ Die lokale Montage des GLA in Indien ist eine Folge seines großen Absatzerfolgs im Land. So haben sich die Verkäufe des Kompakt-SUV in Indien im ersten Quartal 2015 verdreifacht. Piyush Arora, Executive Director, Operations, Mercedes-Benz India: „Unsere Produktionsstätte ist ein maßgeblicher Pfeiler unseres Wachstums in Indien. Die Einführung und Verbesserung fortschrittlicher Technologien und flexibler Prozesse sichert unsere Produktionsqualität gemäß strengster globaler Mercedes-Benz Standards und setzt Maßstäbe für die Produktion von Premiumfahrzeugen in Indien.“

08.06.2015 MB Rekord Sales per Mai 2015

Mercedes-Benz lieferte im Mai 151.135 Fahrzeuge an Kunden aus – 12,8% mehr als im Vorjahresmonat. Ein zweistelliges Absatzplus verzeichnete die Marke mit dem Stern auch seit Jahresbeginn: Die Verkäufe stiegen in den ersten fünf Monaten des Jahres um 13,6% auf 728.809 Fahrzeuge.

„Unseren Erfolgskurs wollen wir mit dem GLC fortsetzen, der in diesem Monat (17.06.2015) seine Weltpremiere in Deutschland feiert“, sagt Ola Källenius, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb. „Sein Vorgänger, der GLK, ist derzeit unser Topseller unter den SUVs“, so Källenius weiter.

In Europa wurden in den ersten fünf Monaten des Jahres mehr Modelle von Mercedes-Benz verkauft als jemals zuvor in diesem Zeitraum. Insgesamt 316.324 Kunden freuten sich über ihr neues Fahrzeug mit dem Stern (+10,5%). Auch im Mai konnte der Vorjahreswert mit 65.056 abgesetzten Einheiten übertroffen werden. Verkaufsbestwerte erzielte die Marke in Großbritannien (+11,6%), Schweden (+15,7%) und Portugal (+30,9%). Mit 22.252 verkauften Einheiten in Deutschland überstieg der Absatz im Mai den Wert des Vorjahresmonats leicht. Damit sicherte sich Mercedes-Benz im vergangenen Monat die Marktführerschaft unter den Premiumherstellern auf dem Heimatmarkt – ebenso in Italien und Portugal.

Die NAFTA-Region verzeichnete im Mai ein Wachstum von 13,8% sowie einen Absatzrekord. Insgesamt wurden 34.488 Mercedes-Benz an Kunden übergeben, davon 29.583 Fahrzeuge an Kunden in den USA (+11,1%). Neben den USA erreichte auch Kanada mit einer Absatzsteigerung von 32,8% einen Verkaufsbestwert. In Kanada hat Mercedes-Benz im Mai die Marktführerschaft unter den Premiumherstellern inne.

Das größte Wachstum erzielte im vergangenen Monat die Region Asien/Pazifik: Die Verkäufe stiegen im Mai um 23,4% auf einen Rekordwert von 46.260 Fahrzeugen. In China legte der Absatz um 19,8% auf 27.562 Einheiten zu. In Japan, wo Mercedes-Benz Marktführer unter den Premiumherstellern ist, wurden 40,6% mehr Fahrzeuge als im Vorjahresmonat verkauft. Australien erreichte im Mai einen Absatzrekord von 2.385 Einheiten. Ein besonders starkes Wachstum verzeichnete Südkorea (+44,8%).

Die Nachfrage nach den Kompaktwagen von Mercedes-Benz entwickelt sich weiterhin sehr positiv: Im Mai gingen 46.363 Kompakte in Kundenhand über (+22,3%). Nie zuvor verkaufte Mercedes-Benz so viele Kompaktwagen im Mai. Absatzrekorde verbuchten der CLA und der GLA.

Die weltweiten Verkäufe der C-Klasse Limousine und des T-Modells legten im Mai um 59,5% auf 33.016 Einheiten zu. In den ersten fünf Monaten des Jahres konnte ein Rekordwert von 174.875 Verkäufen erzielt werden (+57,3%). Seit Einführung der C-Klasse 1982 hat Mercedes-Benz bereits über acht Millionen Limousinen und T-Modelle dieser Baureihe an Kunden ausgeliefert.

Die E-Klasse Limousine und das T-Modell waren per Mai besonders in China gefragt. Nie zuvor wurden im größten Absatzmarkt dieser beiden Modelle so viele E-Klasse Limousinen und T-Modelle in den ersten fünf Monaten des Jahres verkauft.

Die S-Klasse Limousine behauptete sich im Mai mit einem Rekordabsatz von 8.550 Einheiten als meistverkaufte Luxuslimousine der Welt. Der größte Absatzmarkt der Baureihe ist China vor den USA.

Die SUVs erzielten im Mai mit 41.210 verkauften Einheiten einen Absatzrekord (+18,7%). Im Juni feiert der GLK-Nachfolger, der GLC, seine Weltpremiere in Deutschland. Die Nachfrage nach dem GLK ist ungebrochen hoch: Seit Jahresbeginn wurden auf dem deutschen Markt und in China mehr GLK verkauft als jemals zuvor im vergleichbaren Zeitraum.

Im Mai entschieden sich weltweit 11.142 Kunden für einen smart fortwo oder smart forfour. Damit wurden 45,5% mehr smart verkauft als im Vorjahresmonat. In den größten Absatzmärkten des Stadtflitzers, in Deutschland und Italien, nahmen die Verkäufe sogar um über 50% zu.

Mehr Daten zu den Verkäufen in den USA gibt es hier:
Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und Sprinter

28.05.2015 8 Mio. C-Klassen & 1 Mio MB-Pkw aus Afrika

Seit Marktstart der C-Klasse 1982 hat Mercedes-Benz über acht Millionen Limousinen und T-Modelle dieser Baureihe an Kunden ausgeliefert. Allein von der aktuellen, fünften Baureihe setzte die Marke seit der Markteinführung 2014 über 250.000 Limousinen und T-Modelle ab. Damit bleibt die C-Klasse das volumenstärkste Modell im Portfolio von Mercedes-Benz.

„Mit der im letzten Jahr eingeführten neuen C-Klasse setzen wir die über 30-jährige Erfolgsgeschichte dieser Baureihe fort und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht“, sagt Ola Källenius, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb. „Acht Millionen verkaufte Limousinen und T-Modelle der C-Klasse sprechen für sich.“

Die Erfolgsgeschichte der C-Klasse begann 1982, als der Mercedes-Benz Typ 190 als Mittelklasse-Fahrzeug seine Markteinführung feierte. Da er damals das kleinste Fahrzeug in der Mercedes-Benz Modellpallette darstellte, erhielt er schnell den Beinamen „Baby-Benz“. Im Mai 1993 wurde das erste Fahrzeug unter der Bezeichnung C-Klasse eingeführt. Neuland beschritt Mercedes-Benz nicht nur technologisch, sondern auch durch die Ausweitung der Karosserieformen: Mit dem T-Modell stellte das Unternehmen 1996 erstmals in der Mittelklasse einen sportlichen Kombi vor. Im Jahr 2000 führte Mercedes-Benz mit der nächsten Baureihe der C-Klasse eine ganz neue Karosserievariante ein: das Sportcoupé. Mit der vierten Generation der C-Klasse, die 2007 auf den Markt kam, feierte auch eine Neuerung im Design Premiere: Zum ersten Mal bei einer Mercedes-Benz Limousine unterschieden sich die Ausstattungslinien durch verschiedene Fahrzeuggesichter. Während die Ausstattungslinie ELEGANCE den Stern klassisch auf der Kühlerhaube trägt, ist er bei der Linie AVANTGARDE als Zentralstern sportlich im Kühlergrill integriert.

Der Rekordkurs der C-Klasse Limousine und des T-Modells ist ungebrochen. Wie schon im Gesamtjahr 2014 verzeichneten die beiden Baureihen auch im ersten Quartal 2015 einen Verkaufsbestwert. In den ersten drei Monaten 2015 wurden 109.050 Einheiten dieser Baureihen abgesetzt – 57,8% mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Auch im April 2015 konnte die C-Klasse das hohe Absatzniveau der Vormonate halten: Die Verkäufe stiegen um 53,8% auf 32.809 abgesetzte C-Klasse Limousinen und T-Modelle. Damit erreichten die beiden Modelle im April erneut die weltweite Segmentführerschaft.

Weltweit entschieden sich im April 2015 vier von fünf Kunden für die C-Klasse Limousine. Vor allem in den USA und in China ist die Limousine beliebt. Beinahe jede zweite verkaufte Limousine ging im ersten Quartal 2015 an Kunden aus einem dieser beiden wichtigen Märkte. Das T-Modell verkauft sich in Europa besonders gut. So ist das Verhältnis auch in Deutschland ausgeglichener: Auf dem Heimatmarkt entschieden sich im April 2015 zwei Drittel der Käufer für das T-Modell. Das C-Klasse T-Modell, von dem bereits über eine Millionen Fahrzeuge in Kundenhand sind, ist eines der wichtigsten Modelle bei Geschäftskunden: Im ersten Quartal 2015 gingen vier von fünf T-Modellen an gewerbliche Kunden.

Beliebte Motorisierungen
Die meistverkaufte C-Klasse Limousine ist der C 300 4MATIC (USA). Aufgrund seiner sehr guten Verbrauchswerte erfreut sich zudem der C 220 BlueTEC größter Beliebtheit (EU). In China ist der C 200 L, die Langversion der Limousine, das beliebteste Modell. Auch beim T-Modell setzen Kunden auf niedrigen Kraftstoffverbrauch und entscheiden sich am häufigsten für einen C 220 BlueTEC. Der C 350 PLUG-IN HYBRID feierte im März 2015 seine Markteinführung in Deutschland und bildet einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur emissionsfreien Mobilität.

Auf vier Kontinenten gefertigt
Die neue C-Klasse ist das erste Fahrzeug von Mercedes-Benz, das gleichzeitig auf vier Kontinenten gefertigt wird. 2014 ist die Produktion innerhalb von nur sechs Monaten zunächst im Werk Bremen und danach in East London (Südafrika), Tuscaloosa (USA) und in Peking angelaufen. Dort wird die C-Klasse erstmals auch als Langversion lokal für den chinesischen Markt produziert. Gemäß dem Motto „Entwickelt für China, produziert in China“ stellt sich Mercedes-Benz damit noch besser auf seine Kunden im zweitgrößten Pkw-Markt der Marke ein. Die lokal in China produzierte Baureihe der C-Klasse Limousine weist eine besonders hohe Eroberungsrate von 40% auf. Ähnlich starke Ergebnisse erzielt die Limousine in den USA und in Europa.

Mehrfach ausgezeichnet
Zahlreiche Auszeichnungen bestätigen den Erfolg der C-Klasse. So wurde sie beispielsweise von einer Jury bestehend aus Journalisten zum „World Car of the Year 2015“ gewählt. Die Automobil-Zeitschrift auto motor und sport zeichnete die C-Klasse als „Best Car“ aus, die britische Zeitschrift Business Car wählte sie zum „Business Car of the Year“ und die Fachzeitschrift FIRMENAUTO kürte sie zum „Firmenauto des Jahres 2015“ in der Kategorie Mittelklasse.

Am südafrikanischen Ostkap ist heute im Mercedes-Benz Werk East London der ein millionste Pkw vom Band gelaufen - eine weiße C-Klasse Limousine in Rechtslenkerausführung. Die neue C-Klasse wird seit Mai 2014 in East London produziert. Damit läuft am Standort bereits die vierte Generation der volumenstärksten Mercedes-Benz Baureihe vom Band. Das Werk ist Teil des globalen C-Klasse Produktionsverbunds mit dem Lead-Werk in Bremen sowie dem US-Werk in Tuscaloosa/Alabama und dem chinesischen Standort BBAC in Peking.

Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management: „Südafrika ist ein wichtiger Standort in unserem globalen C-Klasse Produktionsverbund. Eine Million Pkw aus dem Mercedes-Benz Werk East London belegen die bemerkenswerte Entwicklung, die dieser Standort über die Jahre durchlaufen hat.“ Schäfer würdigte vor allem die Leistungen der Mannschaft des Werks sowie ihren kontinuierlichen Fokus auf Effizienz, Flexibilität und Spitzenqualität: „Mit ihrem Können und ihrem Einsatz leistet die gesamte Mannschaft des Mercedes-Benz Werks East London einen wichtigen Beitrag zum weltweiten Erfolg unserer volumenstärksten Baureihe.“ Das Mercedes-Benz Werk East London ist vom renommierten Marktforschungsinstitut J.D. Power bereits sechs Mal für seine Auslieferungsqualität ausgezeichnet worden - einmal sogar den J.D. Power Platinum Award.

Über das Mercedes-Benz Werk East London
Die Produktion von Mercedes-Benz Pkw am Standort East London begann im Jahr 1958, als das Unternehmen Car Distributors Assembly (CDA) zehn Jahre nach seiner Gründung erstmals einen Auftrag der damaligen Daimler-Benz AG zur Auftragsfertigung der Baureihe W121 erhielt. Im Jahr 1984 übernahm die Daimler-Benz AG 50,1 Prozent der Anteile, seit 1998 ist das Unternehmen eine hundertprozentige Tochtergesellschaft. Bis heute sind am Standort insgesamt 24 verschiedene Mercedes-Benz Pkw-Modelle vom Band gelaufen; mit der neuen C-Klasse wird bereits die vierte Generation der volumenstärksten Baureihe der Marke mit dem Stern produziert. Im vergangenen Jahr hat das Mercedes-Benz Werk East London seit dem Produktionsstart der neuen C-Klasse im Mai mehr als 45.000 Fahrzeuge produziert. Am Jahresende 2014 waren im Werk selbst mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beschäftigt.

22.05.2015 Werk Berlin Ausbau für Komponenten zur CO2 Reduktion

Daimler setzt weiter auf den Standort Berlin: Das Unternehmen investiert insgesamt rund 500 Millionen Euro in das Mercedes-Benz Werk Berlin, das zum Hightech-Standort für die Komponentenfertigung ausgebaut wird. Dies ist Teil des zwischen Unternehmen und Betriebsrat gemeinsam vereinbarten Zukunftsbildes, das die Beschäftigung am Standort langfristig absichert. Das älteste produzierende Werk ist auch heute schon ein wichtiger Bestandteil im Produktionsverbund Powertrain bei Mercedes-Benz Cars. Künftig wird Berlin zum weltweiten Kompetenzzentrum für die Produktion der innovativen Motorsteuerung CAMTRONIC und hat damit ein Alleinstellungsmerkmal im Produktionsverbund.

Das 1902 gegründete Mercedes-Benz Werk Berlin entwickelt und produziert mit seinen über 2.500 Mitarbeitern hochmoderne und mit umweltfreundlichen Fertigungstechnologien hergestellte Komponenten und Teile. Diese leisten einen maßgeblichen Beitrag zur CO2-Reduktion am Fahrzeug. Weiterhin wird der V6-Zylinder-Dieselmotor in Berlin gefertigt. Mit dem jetzt beschlossenen Zukunftsbild treibt das Werk seinen Ausbau zu einem Hightech-Standort für die Komponentenfertigung kontinuierlich voran und konzentriert sich dabei auf die Kapazitätserweiterung hochmoderner und wettbewerbsdifferenzierender Produkte. Dazu gehört neben hochpräzisen Getriebeteilen, Nockenwellenverstellern und Kraftstoffsystemen auch die Ventilhubumschaltung CAMTRONIC, für deren nächsten Generationen ein Großteil der vereinbarten Investitionen fließen wird.

„Wir investieren weiter in die Zukunftsfähigkeit des Standortes Berlin - insgesamt rund 500 Millionen Euro, davon in diesem Jahr rund 150 Millionen Euro“, so Dr. Hansgeorg Niefer, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Berlin.

Ute Hass, Vorsitzende des Betriebsrates Mercedes-Benz Werk Berlin: „Für die Belegschaft ist die Vereinbarung ein klares, gutes Signal: Das Werk nimmt damit am derzeitigen Wachstum und den Zukunftschancen der Branche teil. Die Beschäftigung ist damit auf lange Sicht hin gesichert. Die Erhöhung der Ausbildungsplätze und 15 weitere Einstellungen sind ein Zeichen, dass das Unternehmen auch künftig auf den Standort Berlin und seine hochqualifizierten Beschäftigten setzt.“

Ein weiterer Bestandteil des Zukunftsbildes für das Mercedes-Benz Werk Berlin ist die Vereinbarung zur Nachwuchssicherung in den nächsten drei Jahren: Ab 2016 werden die Ausbildungsplätze am Standort auf jährlich 24 Stellen erhöht. Das entspricht einer Aufstockung der technischen Berufsausbildung um 20 Prozent. In Berlin werden Mechatroniker/-innen und Zerspanungsmechaniker/ -innen ausgebildet.

„Die nun getroffenen Vereinbarungen im Rahmen des Zukunftsbildes stellt die gesamte Produktion des Mercedes-Benz Werks Berlin auf ein modernes und wettbewerbsfähiges Fundament – und sie sind ein klares Bekenntnis zum Standort in der Hauptstadt“, so Peter Schabert, Leiter Produktion Powertrain Mercedes-Benz Cars und Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Untertürkheim.

Über die Ventilhubumschaltung CAMTRONIC von Mercedes-Benz
Die CAMTRONIC ist eine innovative Motorensteuerung, die den CO2-Ausstoß im Motor senkt. Sie optimiert den Kraftstoffverbrauch im häufig vorkommenden Teillastbereich des Motors durch die Reduzierung von Ladungswechselverlusten. Mercedes-Benz stattet unter anderem die 1,6-Liter Variante des Vierzylinder-Benzinmotors M270 mit der einlassseitigen Ventilhubverstellung aus. Das System funktioniert mechanisch, wird aber von einem elektronisch gesteuerten Aktuator bedient. Die Einlassnockenwelle besteht aus mehreren Bauteilen: Auf die Trägerwelle sind zwei hohl gebohrte, gleich große Teilwellen montiert. Teilwelle 1 steuert die Einlassventile der Zylinder 1 und 2, Welle 2 die Einlassventile der Zylinder 3 und 4. Die Nocken selbst verfügen in Form eines Doppelnocken über zwei Hubkurven. Die Fläche, mit der die Ventile über Rollenkipphebel betätigt werden, ist nur noch halb so breit wie bei einem herkömmlichen Nocken. Der Platzbedarf ist daher identisch. Ist die steilere Nockenhälfte aktiviert, wird der Ventilhub vergrößert, und die Ventile bleiben länger geöffnet. Wird auf die flachere Nockenhälfte umgeschaltet, wird der Ventilhub verkürzt, und die Ventile schließen eher.

Über das Powertrain-Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Cars
Das Powertrain-Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Cars besteht aus mehreren deutschen und internationalen Standorten. Ein wichtiger Bestandteil ist das Mercedes-Benz Werk Berlin, das heute älteste produzierende Werk des Konzerns. Der Schwerpunkt am Standort liegt in der Entwicklung und Produktion von hochmodernen und mit umweltfreundlichen Fertigungstechnologien hergestellten Komponenten und Teilen. Weiterhin wird hier der V6-Zylinder-Dieselmotor gefertigt. Am Standort sind über 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Das Mercedes-Benz Werk Untertürkheim produziert in insgesamt sechs Werkteilen das Herzstück des Automobils: Motor, Getriebe, Achsen und zugehörige Komponenten. Im weltweiten Pkw-Produktionsverbund Powertrain fungiert das Stammwerk als Kompetenzzentrum. Das Mercedes-Benz Werk Hamburg entwickelt und produziert Achsen und Achskomponenten, Lenksäulen sowie Komponenten der Abgastechnologie und Leichtbaustrukturteile. Die Motorenfabrik MDC Power im thüringischen Kölleda ist eine 100%ige Tochter der Daimler AG und produziert Vierzylindermotoren für Fahrzeuge von Mercedes-Benz und Mercedes-AMG.

International stehen weitere Kapazitäten für die Aggregateproduktion zur Verfügung. Dazu gehören die rumänische Daimler-Tochter Star Transmission für die Montage von Getrieben und die Fertigung von Komponenten und Teilen, sowie Motorenwerke in Peking/China im Rahmen eines Joint Ventures und im Infiniti-Werk Decherd, Tennessee/USA, als Teil der strategischen Kooperation zwischen Daimler und der Renault/Nissan Allianz.

21.05.2015 Werk Bremen bekommt 2 neue Modelle

Daimler modernisiert das Mercedes-Benz Werk Bremen und stellt mit einer zukunftsweisenden Vereinbarung die Weichen für die Weiterentwicklung des Standortes als Kompetenzzentrum für die weltweite C-Klasse Produktion. Das Eckpunktepapier, das die Werkleitung gemeinsam mit dem Betriebsrat beschlossen hat, sichert die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes und die Beschäftigung auf Jahre hinaus. Das „Zukunftsbild“ beinhaltet die Ausweitung der Produktion durch hochflexible Schichtmodelle sowie die Einstellung von 500 Mitarbeitern. Das Werk Bremen wird auch den Nachfolger der aktuellen C-Klasse bauen und erhält zwei weitere zusätzliche Modelle (C-Klasse Cabrio und GLC Coupé). Außerdem wird die Zahl der Ausbildungsplätze ab 2017 für sieben Jahre auf 150 erhöht. In die Modernisierung und den Ausbau des Werkes investiert das Unternehmen über 750 Millionen Euro. Besonders die Aspekte Industrie 4.0 werden durch die komplette Vernetzung aller Werksprozesse, digitale Planung, Prozessverbesserungen durch Big-Data-Ansätze und Mensch-Roboter-Kooperationen im Werk umgesetzt. Damit erhält das Werk Bremen neben hochflexiblen Arbeitszeitmodellen und Typenflexibilität weitere Impulse, um am Standort hochwirtschaftlich zu fertigen.

Im Jahr 2014 hat das Mercedes-Benz Werk Bremen rund 340.000 Fahrzeuge produziert. Am Standort werden derzeit acht Modelle (C-Klasse Limousine, T-Modell und Coupé (C204), sowie GLK, SLK, SL und E-Klasse Coupé & Cabrio) gefertigt, darunter die volumenstärkste Baureihe von Mercedes-Benz, die C-Klasse. In den nächsten Jahren wird Bremen zwei weitere Modelle erhalten. „Wir machen Bremen konsequent fit für die Zukunft. Dadurch sichern wir sowohl den Standort als auch die Beschäftigung auf Jahre hinaus. Gleichzeitig wird die Rolle von Bremen als Leadwerk für die weltweite C-Klasse Produktion gestärkt“, so Andreas Kellermann, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Bremen.

Die C-Klasse wird seit 2014 erstmals an vier Standorten auf vier Kontinenten in Mercedes-Qualität produziert: Bremen, East London (Südafrika), Peking (China) und Tuscaloosa (USA). Innerhalb von nur sechs Monaten erfolgte der Produktionsstart in allen vier Werken. Das Werk Bremen steuert dabei die globale Produktion der C-Klasse.

Das Mercedes-Benz Werk Bremen ist mit seinen rund 12.500 Mitarbeitern hoch ausgelastet. Die Planungen sehen in den kommenden Jahren weiterhin steigende Stückzahlen vor. Um diese bauen zu können, sind die neuen Arbeitszeitmodelle erforderlich. Des Weiteren wird in Bremen neue Beschäftigung für 500 Menschen geschaffen. Zur Sicherung des Nachwuchses wird die Zahl der Auszubildenden zwischen 2017 und 2023 auf jährlich 150 erhöht. Mehr als eine Million Euro investiert das Werk in eine moderne Berufsausbildung. Dazu gehört die Vorbereitung auf neue Technologien wie die Digitalisierung der Fertigung im Zusammenhang mit der „smart factory“ und Industrie 4.0.

Michael Peters, Vorsitzender des Betriebsrates Mercedes-Benz Werk Bremen: „Wir haben schwierige Verhandlungen zu einem Eckpunktepapier erfolgreich abgeschlossen. Mit dem Zukunftsbild haben die Beschäftigten im Werk Bremen auf viele Jahre eine gute Perspektive. Entscheidend für uns als Betriebsrat ist, dass wir unsere Forderung nach der Schaffung vieler neuer unbefristeter Arbeitsverhältnisse durchsetzen konnten. Die direkte Beteiligung der Belegschaft an den Vorbereitungen für die Verhandlungen war uns ein wichtiges Anliegen. Die zukünftige Belastung der Kolleginnen und Kollegen aufgrund der erheblichen Steigerung der Stückzahlen wollten wir unbedingt so gering wie möglich halten. Das ist uns gelungen. Gleichzeitig haben wir erreicht, dass in Themen wie Demografischer Wandel, Ergonomie und Qualifizierung investiert wird. Ein weiterer Erfolg ist die Erhöhung der Auszubildenden-Zahlen und die Modernisierung der Berufsausbildung.“

Die Vereinbarung adressiert auch spezifische demografische Herausforderungen. Der Standort Bremen übernimmt damit die Vorreiterrolle für neue Arbeitskonzepte bei Mercedes-Benz Cars. So folgen alle geplanten Maßnahmen einer demografie- und qualifikationsgesteuerten Personalstrategie. Darüber hinaus kommen im Werk neue Ideen eines ganzheitlichen, kulturverändernden Demografieansatzes zur Anwendung. In Kooperation von Unternehmen und Betriebsrat sowie mit wissenschaftlicher Begleitung werden innovative Maßnahmen rund um den demografischen Wandel entwickelt, die noch in diesem Jahr in Bremen starten werden.

Über das Mercedes-Benz Werk Bremen
Mit rund 12.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Mercedes-Benz Werk Bremen größter privater Arbeitgeber in der Region. Aktuell werden am Standort acht Modelle produziert: Die Limousine, das T-Modell und das Coupé der C-Klasse, das Coupé und Cabriolet der E-Klasse, der Geländewagen GLK sowie die beiden Roadster SLK und SL laufen in Bremen vom Band. Im Jahr 2014 hat das Werk rund 340.000 Fahrzeuge produziert. Als Kompetenzzentrum für die C-Klasse steuert das Mercedes-Benz Werk Bremen den Anlauf und die Produktion der volumenstärksten Baureihe von Mercedes-Benz in den Auslandswerken Tuscaloosa/USA, Peking/China und East London/Südafrika.

18.05.2015 Mercedes Musuem feiert 9. Geburtstag

Zum 9. Geburtstag bedankt sich das Mercedes-Benz Museum am Pfingstsonntag, 24. Mai 2015, bei seinen Besuchern mit freiem Eintritt. Geöffnet ist das Museum auch am Pfingstmontag, es gelten dann die regulären Eintrittspreise.

Das Mercedes-Benz Museum nimmt Kurs auf den 7-millionsten Besucher - die Marke 6,5 Millionen Besucher seit der Eröffnung im Jahr 2006 wurde im ersten Quartal überschritten. Das Interesse an der Marke Mercedes-Benz und der Darstellung der bald 130-jährigen Automobilgeschichte ist auch im 10. Jahr seit der Eröffnung des Museums anhaltend hoch – und ein weiterer Anlass, am Pfingstsonntag allen Besuchern freien Eintritt in das Mercedes-Benz Museum zu gewähren. Auch am Pfingstmontag ist bei regulären Eintrittspreisen geöffnet.

Derzeit lockt die Sonderausstellung „C 111 – zeitlos und visionär“ (28.04.-15.11.2015) mit neun Fahrzeugen des futuristisch anmutenden Flügeltürer-Coupés. Außerdem startet die Museumsgastronomie in die Grillsaison und bietet auf der Sonnenterrasse des Museumsrestaurants verschiedene Spezialitäten an.

Das Mercedes-Benz Museum ist täglich von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Kassenschluss ist immer 17 Uhr.

Anmeldung, Reservierung und aktuelle Informationen: Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr unter Telefon 0711 17-30000, per E-Mail classic@daimler.com oder online unter: www.mercedes-benz.com/museum

14.05.2015 Richtfest bei neuer Crashanlage in Sindelfingen

Etappenziel erreicht: Nach dem Baustart im Juli 2013 wurde vor rund 350 Gästen heute Richtfest für die modernste Crashtestanlage der Welt gefeiert. Das neue Testzentrum hat eine Dimension von 270 mal 170 Metern mit einer innen liegenden, stützenfreien Versuchshalle – das Herzstück der Crashanlage – von 90 mal 90 Metern, um zukünftig auch vielfältige Kreuzungs- und Vorunfallsituationen nachstellen zu können. Damit ist die Fläche der Versuchshalle deutlich größer als ein herkömmliches Fußballfeld. Die Investitionssumme beläuft sich auf einen dreistelligen Millionenbetrag, der Startschuss für den Versuchsbetrieb ist für den Herbst 2016 geplant.

„Als Sicherheitspionier hat Mercedes-Benz entscheidend dazu beigetragen, dass Crashtests in der Automobilindustrie heute weltweit etabliert sind. Auch im Zeitalter der Computersimulation bleiben sie unverzichtbar und stellen das hohe Niveau an Passiver Sicherheit unserer Fahrzeuge sicher“, so Thomas Merker, Direktor für Karosserie und Sicherheit bei der Mercedes-Benz Cars Entwicklung. „Mit dem neuen Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit (TFS) knüpfen wir an diese Vorreiterrolle an. In der weltweit modernsten Crashtestanlage werden wir künftig alle Crashtests intern durchführen können – sowohl mehr Crashtests aufgrund des steigenden Produktportfolios als auch Crashtests mit zukünftigen, neuen Konfigurationen.“

Kollisionen mit unterschiedlichsten Aufprallwinkeln bis hin zur Kreuzungskollision wurden bei der Konzeption der Anlage ebenso berücksichtigt wie die besonderen Anforderungen, die Fahrzeuge mit alternativem Antrieb im Crashfall stellen. Ferner möchte Mercedes-Benz im TFS die Potenziale von PRE-SAFE® und Assistenzsystemen bei einem Crash weiter erforschen. Um dabei die Vorunfallphase darstellen zu können, ist in der Crashanlage ein automatisiertes Fahrsystem für diese Fahrzeuge geplant. Auch für Crashtests mit großen Nutzfahrzeugen ist die Anlage ausgelegt. In einem Schlittenprüffeld sind zudem Tests einzelner Komponenten wie Rückhaltesysteme möglich.

Insgesamt wird das TFS über eine Fläche von 55.000 Quadratmetern verfügen. Herzstück ist die 90 mal 90 Meter große Versuchshalle, bei der komplett auf Stützen verzichtet wurde. Zu den baulichen Besonderheiten zählt ebenso die Temperierung mit Hilfe der Abwärme der benachbarten Klimawindkanäle. Drehbare Crashblocks, die an jeder Seite eine andere feste Barriere für eine besondere Crashtestkonfiguration besitzen, verkürzen künftig die Umrüstzeiten und gestalten den Crashtestbetrieb noch effizienter. Das gilt auch für die Fahrzeugvermessung, die in Zukunft teilautomatisiert abläuft, indem sich das Fahrzeug auf einem Drehteller vor der Kamera bewegt. Die neue digitale Messtechnik der Dummys mit nur noch einer Datenleitung löst die analoge Crashmesstechnik der Dummys ebenfalls demnächst ab.

Das Unternehmen investiert für die gesamte Baumaßnahme einen Eurobetrag in dreistelliger Millionenhöhe. Das neue TFS ermöglicht künftig eine noch engere Verzahnung zwischen Forschung, Entwicklung, Planung und Produktion am Standort Sindelfingen. In unmittelbarer Nähe wurden 2010 der neue Fahrsimulator, 2011 die neuen Klimawindkanäle und 2013 der neue Aeroakustik-Windkanal in Betrieb genommen.

Crashtests seit 55 Jahren: Sicherheitspionier Mercedes-Benz
Am 10. September 1959 findet der erste Crashtest in der Geschichte von Mercedes-Benz statt – auf einer Freifläche in der Nachbarschaft des Werkes Sindelfingen. Ein Versuchswagen wird frontal gegen ein festes Hindernis gesteuert. Damit tritt die Sicherheitsforschung der Marke in eine neue Ära ein. Denn nun lässt sich das Verhalten von Fahrzeugen und Insassen bei Autounfällen anhand der Testwagen und Versuchspuppen realitätsnah untersuchen. Bei diesen Arbeiten setzt Mercedes-Benz in den nachfolgenden Jahrzehnten immer wieder Standards, die branchenweit Gültigkeit haben und somit die Fahrzeugsicherheit zum Wohle aller Verkehrsteilnehmer nachhaltig verbessern.

Bleibt es in den ersten Jahren noch bei wenigen Unfallversuchen, etabliert sich das Verfahren seit den 1960er Jahren zunehmend als zuverlässiges Werkzeug zur Optimierung und Prüfung der Fahrzeugsicherheit. Neben Personenwagen werden bei Mercedes-Benz auch Transporter und Nutzfahrzeuge bis hin zum Reisebus gründlichen Crashtests unterzogen. Die erste Crashanlage unter einem Dach weiht Mercedes-Benz im Jahr 1973 ein.

Bei den Unfallversuchen geht Mercedes-Benz immer über die Zahl und den Aufwand der gesetzlich vorgeschriebenen Tests hinaus: Zum aktuellen Entwicklungsprogramm eines neuen Modells bis zur Serienreife gehören zirka 15.000 wirklichkeitsgetreue Crashtest-Simulationen und über 150 Crashtests. Dazu zählen außer den rund 40 verschiedenen Aufprallkonfigurationen, die für Ratings und die weltweite Zulassung eines Fahrzeugs vorgeschrieben sind, auch besonders anspruchsvolle Crashversuche wie der Dachfalltest, die das Unternehmen ergänzend durchführt.

07.05.2015 Mercedes mit erneutem Verkaufsrekord im April 15

Mercedes-Benz fährt seit über zwei Jahren Monat für Monat neue Absatzbestmarken ein. Im April verzeichnete die Marke mit dem Stern einen Rekordstart in das zweite Quartal: Insgesamt nahmen 148.072 Kunden ihren neuen Mercedes-Benz in Empfang (+11,3%).

„Das zweite Quartal haben wir mit einem zweistelligen Absatzplus begonnen“, sagt Ola Källenius, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb. „Im Jahresverlauf wollen wir weiter durchstarten – unter anderem mit vier neuen oder überarbeiteten SUVs. Auf der Messe in Shanghai haben wir zudem das Concept GLC Coupé vorgestellt, das 2016 in Serie gehen wird“, so Källenius weiter.

In Europa wurden seit Jahresbeginn 251.268 Fahrzeuge an Kunden übergeben (+12,0%). Davon gingen 83.339 Modelle nach Deutschland (+3,6%). In Großbritannien entschieden sich in den ersten vier Monaten 50.196 Kunden für einen Mercedes-Benz (+19,1%) – mehr als je zuvor. Seit Jahresbeginn stieg die Nachfrage besonders stark in Spanien (+33,4%), Portugal (+32,5%), Schweden (+19,7%) und Belgien (+15,7%).

In der NAFTA-Region verzeichnete Mercedes-Benz im April in allen drei Ländern einen Absatzrekord. In den USA wurden 29.188 Fahrzeuge verkauft (+12,8 %) und damit die Marktführerschaft unter den Premiumherstellern erzielt. Ebenso in Kanada, wo die Marke mit dem Stern eine Steigerung der Verkaufszahlen um 28,6% verzeichnete. Mexiko erreichte einen Zuwachs von 29,7%. Insgesamt freuten sich in den Ländern der NAFTA-Region 33.668 Kunden über einen neuen Mercedes-Benz (+14,6%).

In der Region Asien/Pazifik wurde mit 45.034 verkauften Fahrzeugen ebenfalls ein Absatzrekord im April erzielt (+23,3%). In China, wo im vergangenen Monat die lokale Produktion des GLA angelaufen ist, wählten 27.069 Kunden einen Mercedes-Benz. Der Rekord konnte durch eine Absatzsteigerung von 20,6% im Vergleich zum Vorjahresmonat erzielt werden. In Japan (+37,5%) und Australien (+16,2%) erreichte Mercedes-Benz im April die Marktführerschaft unter den Premiumherstellern. Im Schwellenland Indien wurde zum dritten Mal in Folge ein Verkaufsbestwert verzeichnet. Mercedes-Benz startete dort mit einer Absatzsteigerung von 49,1% in das zweite Quartal.

Ein Jahr nach der Markteinführung des GLA hat dieser entscheidend zum Verkaufsrekord der Kompaktwagen von Mercedes-Benz im April beigetragen. Im vergangenen Monat entschieden sich 45.016 Kunden für einen Kompakten (+22,9%). Das neueste Mitglied der Kompaktwagenfamilie, der CLA Shooting Brake, stieß im ersten Monat nach seiner Markteinführung auf eine hervorragende Kundenresonanz.

Der Absatz der C-Klasse blieb im April auf dem hohen Niveau der Vormonate: Die Verkäufe stiegen um 53,8% auf 32.809 abgesetzte C-Klasse Limousinen und T-Modelle. Damit sind die beiden Modelle die Topseller des Monats.

Die S-Klasse, die meistverkaufte Luxuslimousine der Welt, erreichte im April mit 8.736 Einheiten einen Absatzrekord (+6,4%). Seit Jahresbeginn gingen 34.585 S-Klasse Limousinen in Kundenhand über.

Die SUVs von Mercedes-Benz erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit. In den ersten vier Monaten des Jahres wurden 147.708 SUVs und damit 29,4% mehr Fahrzeuge an Kunden übergeben als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Neue Bestmarken erreichten die G-Klasse und der GLK.

Die meisten smart fortwo und smart forfour gingen im April an Kunden in Deutschland und Italien. Dort nahmen die Verkäufe um über 50% zu. Weltweit liegt der Absatz von smart bei 10.949 verkauften Einheiten. Damit wurden 30,5% mehr Stadtflitzer an Kunden übergeben als im April des vergangenen Jahres.

04.05.2015 MBUSA Sales Record im April 2015

Die Mercedes Verkäufe sind in den USA im April um 12,8% auf 29.188 Einheiten gestiegen. Das sind die höchsten April Verkäufe in der US-Geschichte für Mercedes. Die neue C-Klasse entwickelt sich prächtig. Aber auch die M-Klasse konnte trotz der bevorstehenden Ablösung durch die Modellpflege (GLE) hohe Verkäufe verzeichnen. Die S-Klasse konnte wieder über 2.000 Einheiten im April erreichen.

AMG verkaufte 1.119 Einheiten (+11,2%). Die Bluetec-Diesel lagen mit 2.970 Einheit (+93,7 %) ebenfalls auf einem sehr guten Niveau.

Weitere Details zu den MBUSA Sales siehe Datei:
Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und Sprinter

28.04.2015 Daimler EBIT 1Q15 startet durch !

Die Daimler AG (Börsenkürzel DAI) hat mit Bestwerten bei Absatz und Umsatz und einem deutlich gesteigerten Ergebnis ihren Erfolgskurs im Auftaktquartal des Jahres 2015 fortgesetzt. Insgesamt setzte das Unternehmen im ersten Quartal mit 641.600 Pkw und Nutzfahrzeugen weltweit 13% mehr Fahrzeuge als im Vorjahresquartal ab. Mercedes-Benz Cars verzeichnete mit einem Plus von 18% auf 459.700 abgesetzte Einheiten das bisher absatzstärkste erste Quartal der Unternehmens­geschichte. Der Konzern-Umsatz lag im Berichtsquartal bei 34,2 Mrd. € und damit 16% über dem Vorjahreswert. Bereinigt um Wechselkurs­veränderungen betrug der Umsatzanstieg 9%. Der Konzern erwirtschaftete ein EBIT von 2.906 (i. V. 1.787) Mio. €. Aufgrund der positiven Entwicklung der größten Geschäftsfelder verbesserte sich auch das EBIT aus dem laufenden Geschäft auf 2.930 (i. V. 2.072) Mio. € deutlich um 41%. Das Konzernergebnis stieg ebenfalls deutlich um 89% auf 2.050 Mio. €.

„Wir sind sehr gut in das Jahr 2015 gestartet und setzten unseren Erfolgskurs mit Bestwerten bei Absatz, Umsatz und EBIT im ersten Quartal fort“, sagte Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars. „Unsere Wachstumsstrategie, unsere Produktoffensiven und unsere Effizienzprogramme zahlen sich aus. Wir haben bereits viel erreicht, blicken weiter sehr zuversichtlich nach vorn und haben uns noch mehr vorgenommen.“

Zum Anstieg des EBIT um 63% trug überwiegend das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars bei. Die Ergebnisentwicklung war im Wesentlichen auf das weitere Absatzwachstum in allen Regionen zurückzuführen. Bei Daimler Trucks und Mercedes-Benz Vans waren ebenfalls deutliche Ergebnis­verbesserungen zu verzeichnen. Daimler Buses konnte dagegen das sehr hohe Ergebnis des Vorjahres marktbedingt nicht erreichen. Bei Daimler Financial Services führte insbesondere das gestiegene Vertragsvolumen zu einem Anstieg des Ergebnisses. Wechselkursveränderungen haben sich insgesamt positiv auf das operative Ergebnis ausgewirkt.

Der im Berichtsquartal ausgewiesene Aufwand für Ertragsteuern von 751 Mio. € erhöhte sich wegen des erheblich gestiegenen Vorsteuergewinns gegenüber dem Vorjahr um 187 Mio. €. Das Konzernergebnis verdoppelte sich nahezu auf 2.050 (i. V. 1.086) Mio. €. Dabei entfiel auf Minderheitsanteile ein Gewinn von 87 (i. V. 59) Mio. €. Der Anteil der Aktionäre der Daimler AG am Konzernergebnis betrug 1.963 (i. V. 1.027) Mio. €; das Ergebnis je Aktie stieg auf 1,83 (i. V. 0,96) €.

Gegenüber dem 31. Dezember 2014 erhöhte sich die Netto-Liquidität des Industriegeschäfts von 17,0 Mrd. € auf 20,5 Mrd. €. Der Anstieg war im Wesentlichen auf den höheren Free Cash Flow des Industriegeschäfts von 2,3 Mrd. € sowie auf positive Wechselkurseffekte zurückzuführen.

„Wir sind sehr solide finanziert und nutzen die attraktiven Refinanzierungsbedingungen rund um den Globus. In China haben wir in diesem Monat den dritten Pandabond begeben. Bei den Finanzdienstleistungen wachsen wir weiter profitabel, investieren in den Ausbau des Geschäftsmodells und verzeichnen historisch niedrige Kreditausfallraten“, sagte Uebber.

Zum Ende des ersten Quartals 2015 waren bei Daimler weltweit 283.541 (Jahresende 2014: 279.972; Ende März 2014: 276.322) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 170.296 (Jahresende 2014: 168.909; Ende März 2014: 167.746) in Deutschland tätig.

Der Absatz von Mercedes-Benz Cars stieg in den ersten drei Monaten 2015 um 18% auf 459.700 Einheiten. Damit war das zurückliegende Vierteljahr das bisher absatzstärkste erste Quartal. Wachstumstreiber in Westeuropa war erneut Großbritannien mit einem Plus von 17%; in Deutschland stieg der Absatz um 11%. Auch in den größten Märkten USA (+14%) und China (+24%) sowie in Japan (+23%) und Südkorea (+20%) wurde der Wachstumskurs erfolgreich fortgesetzt.

Der Umsatz nahm um 15% auf 19,5 Mrd. € zu. Das EBIT des Geschäftsfelds lag mit 1.841 Mio. € deutlich über dem Vorjahreswert von 1.183 Mio. €. Die Umsatzrendite belief sich auf 9,4 (i. V. 7,0)%. Die Ergebnisentwicklung war im Wesentlichen auf das weitere Absatzwachstum in allen Regionen zurückzuführen. Dazu haben insbesondere die neue C-Klasse sowie die erweiterte Kompaktwagenpalette beigetragen. Ergebniszuwächse erzielte Mercedes-Benz Cars auch durch eine bessere Preisdurchsetzung. Zudem wirkten sich Effizienzmaßnahmen positiv auf das Ergebnis aus. Die Ergebnisentwicklung war jedoch auch geprägt von einer veränderten regionalen Struktur des Absatzes, unter anderem durch den höheren Anteil lokal produzierter Fahrzeuge in China. Darüber hinaus haben sich Aufwendungen für Produktattraktivierungen, Kapazitätserweiterungen, Vorleistungen für neue Technologien und Fahrzeuge sowie Währungseffekte im Ergebnis niedergeschlagen. Zudem sind einmalige Effekte aus der Verlagerung der Hauptverwaltung der Mercedes-Benz USA, LLC. und aus dem Verkauf von Immobilien in den USA enthalten.

Mercedes-Benz Vans steigerte seinen Absatz im ersten Quartal 2015 um 4% auf 63.800 Einheiten. Wachstumstreiber waren in den ersten drei Monaten des Jahres die Kernregion Westeuropa mit einem deutlichen Zuwachs auf 41.700 Einheiten, hier vor allem Deutschland (+15%), sowie Osteuropa (+16%). In den USA setzte sich der Erfolgskurs mit einem Plus von 24% auf 6.200 abgesetzte Fahrzeuge fort.

Der Umsatz wuchs verglichen mit dem Vorjahresquartal um 0,2 Mrd. € auf 2,4 Mrd. €. Das Geschäftsfeld erwirtschaftete ein operatives Ergebnis von 215 (i. V. 123) Mio. €. Die Umsatzrendite stieg auf 8,9% gegenüber 5,6% im Vorjahresquartal. Der Umsatz und das Ergebnis von Mercedes-Benz Vans wurden im Berichtsquartal von einem sehr positiven Produktmix geprägt. Zusätzlich trugen insbesondere die gute Nachfrageentwicklung in Europa und der NAFTA-Region sowie Effizienzverbesserungen zum Ergebnisanstieg bei. Wechselkurseffekte belasteten die Ergebnisentwicklung.

Mercedes-Benz Cars knüpft 2015 an den Erfolg aus dem vergangenen Jahr an und baut seine Marktposition weiter aus. Nach dem besten ersten Quartal will das Geschäftsfeld den Absatz auch im Gesamtjahr 2015 deutlich steigern und damit erneut einen Absatzrekord erzielen. Dazu werden vor allem die C-Klasse Limousine und das T-Modell beitragen. Im Laufe des Jahres wird die Produktoffensive weiter fortgesetzt und damit für zusätzliche Wachstumsimpulse sorgen. 2015 kommen insgesamt acht neue oder überabeitete Pkw-Modelle auf den Markt. Den Anfang machte die Mercedes-Maybach S-Klasse im Februar, das erste Produkt der neuen Sub-Marke. Im März folgten der Mercedes-AMG GT und der CLA Shooting Brake, der mit seinem einzigartigen Design die erfolgreiche Kompaktwagen-Familie ergänzt. Im zweiten Halbjahr stehen die neuen SUV-Modelle als wichtige Wachstumstreiber im Mittelpunkt. Im Juli kommt das GLE-Coupé auf den Markt, das bereits im Januar in Detroit seine Weltpremiere feierte. Bis zum Ende des Jahres werden weitere vier Modelle in den Markt eingeführt, darunter zwei SUVs. Mit diesen Fahrzeugen bedient Mercedes-Benz die weiterhin steigende Nachfrage nach Premium-SUVs und ermöglicht so weitere Absatzimpulse. Zu einer deutlichen Absatzsteigerung werden auch die beiden smart Modelle beitragen, die ab diesem Jahr in allen Kernmärkten verfügbar und mit »twinamic« Doppelkupplungsgetriebe bestellbar sind.

14.04.2015 Deutsche ACCUmotive stellt 140 Mitarbeiter ein

Die Deutsche ACCUmotive baut an ihrem Produktionsstandort im sächsischen Kamenz die Fertigungskapazitäten aus und stellt 140 Mitarbeiter ein. „Wir werden im Rahmen unserer Wachstumsstrategie den bereits im vergangenen Jahr begonnenen Personalaufbau fortsetzen und die Zahl unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Deutschen ACCUmotive bis 2016 nahezu verdoppeln“, so Frank Blome, Geschäfts-führer Deutsche ACCUmotive GmbH und Co. KG. Die hundertprozentige Tochter der Daimler AG rechnet mit steigenden Produktionszahlen von Batteriesystemen auf Lithium-Ionen-Basis für automobile Anwendungen sowie im neuen Geschäftsfeld der stationären Batteriespeicher. Die Daimler AG investiert in den nächsten Jahren rund 100 Millionen Euro in die Deutsche ACCUmotive. Mit der Fertigstellung einer dritten Produktionshalle in diesem Jahr verfügt das Unternehmen in Kamenz über fast 20.000 m² Produktions- und Logistikflächen - das bedeutet eine Vervierfachung der Flächen seit dem Produktionsstart im Jahr 2011.

Die meisten der neuen Mitarbeiter werden voraussichtlich vom benachbarten Schwesterunternehmen Li-Tec Battery (Li-Tec) zur Deutschen ACCUmotive wechseln. Das sieht ein kürzlich mit dem Betriebsrat der Li-Tec vereinbarter Sozialplan vor. „Wir können 140 Mitarbeitern der Li-Tec bei der Deutschen ACCUmotive eine Perspektive bieten. Das sichert dem Großteil der Li-Tec-Belegschaft eine Weiterbeschäftigung am Standort Kamenz“, so Blome, der zugleich Geschäftsführer des Zellenherstellers Li-Tec ist. Li-Tec ist ebenfalls eine hundertprozentige Tochter der Daimler AG. Das Unternehmen stellt Lithium-Ionen-Zellen her, die bisher in den Batterien der Deutschen ACCUmotive verwendet werden. Zum Jahresende 2015 lässt Li-Tec die Zellenproduktion auslaufen. Obwohl die Lithium-Ionen-Zellen der Li-Tec, was die Leistungsfähigkeit und Qualität angeht, absolut wettbewerbsfähig sind, ist eine Zellenproduktion derzeit nicht wirtschaftlich darstellbar: Dazu sind die erreichbaren Volumina bei gleichzeitigen Überkapazitäten am Weltmarkt zu gering. Die Li-Tec GmbH wird als Forschungsgesellschaft mit 27 Mitarbeitern weitergeführt. „Als Betriebsrat haben wir keinen Einfluss auf die unternehmerische Entscheidung, die Produktion einzustellen. Wir konnten jedoch in harten, aber konstruktiven Verhandlungsrunden mit dem Unternehmen vereinbaren, dass deutlich mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als ursprünglich geplant zur Deutschen ACCUmotive wechseln können. Für die vom Arbeitsplatzverlust betroffenen Mitarbeiter konnten wir sehr gute und faire Konditionen aushandeln. Dazu gehört unter anderem eine Transfergesellschaft, in der die frei werdenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für zwölf Monate aufgefangen werden“, so Heidi Schneider, Betriebsratsvorsitzende der Li-Tec.

Zusätzliche Wachstumschancen jenseits der Automobilbranche bieten sich für die Deutsche ACCUmotive durch den Einstieg in das Geschäft mit stationären Anwendungen. Dabei bilden die Autobatterien die techno-logische Basis für die Entwicklung stationärer Batteriespeicher. Durch die Skalierbarkeit der Systeme können die Lithium-Ionen-Batterien sowohl in der Großindustrie zur Netzstabilisierung und Glättung von Lastspitzen (Peakshaving) etwa bei Energieerzeugern als auch in Haushalten zum Beispiel in Verbindung mit Photovoltaik-Anlagen eingesetzt werden. Die Deutsche ACCUmotive kann schon heute von Skaleneffekten durch die Serienfertigung von Fahrzeugbatterien profitieren und mit hohen Sicherheitsstandards aus der Automobilindustrie punkten. So ist das Unternehmen nach ISO TS 16949 zertifiziert. „Wir haben bereits erste Kundenverträge geschlossen. Mit unseren Systemen können wir einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten und nachhaltig Beschäftigung sichern“, so Blome.

Über die Deutsche ACCUmotive
Die im Jahr 2009 gegründete Deutsche ACCUmotive GmbH und Co. KG ist eine hundertprozentige Tochter der Daimler AG. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt hochkomplexe Antriebsbatterien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge auf Basis der Lithium-Ionen-Technologie. Die Unternehmenszentrale der Deutschen ACCUmotive hat ihren Sitz in Nabern im Großraum Stuttgart, wo auch die Forschung und Entwicklung angesiedelt ist. Die Fertigung erfolgt im sächsischen Kamenz. Die Daimler-Tochter beschäftigt über 250 Mitarbeiter – davon rund 170 in Kamenz und zirka 80 in Nabern. Bis heute hat die Deutsche ACCUmotive mehr als 50.000 Lithium-Ionen-Batterien ausgeliefert.

08.04.2015 Mercedes mit bestem März aller Zeiten!


Mercedes-Benz setzt seinen Rekordkurs mit weltweit 183.467 verkauften Fahrzeugen im März fort (+15,7%). Nie zuvor wurden so viele Einheiten in einem Monat abgesetzt. Seit Jahresbeginn gingen 429.602 Fahrzeuge in Kundenhand über. Damit wird der Rekordwert aus dem Vorjahr um 14,8% übertroffen.

„Mercedes-Benz verzeichnete im März den stärksten Absatzmonat und gleichzeitig das beste erste Quartal der Unternehmensgeschichte“, sagt Ola Källenius, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb. „Den Erfolg verdanken wir nicht zuletzt unserer Produktoffensive, die wir auch im März weiter vorangetrieben haben: Der CLA Shooting Brake verstärkt seit dem 28. März unsere Kompaktwagenfamilie“, so Källenius weiter.

Einen neuen Absatzrekord verbuchte Mercedes-Benz im vergangenen Monat in Europa: Die Verkäufe stiegen dort um 16,3% auf 89.041 Fahrzeuge. In Deutschland freuten sich im März 27.118 Kunden über ihren neuen Mercedes-Benz. Seit Jahresbeginn konnte der Absatz auf dem Heimatmarkt um 7,3% auf 60.115 Einheiten gesteigert werden. In Großbritannien wurden im März ein Rekordabsatz von 26.488 Fahrzeugen und eine Steigerung von 19,5% erzielt. Besonders hohe Zuwachsraten verzeichneten unter anderem Frankreich (+42,4%), Spanien (+44,5%) und Belgien (+38,8%).

In der NAFTA-Region konnte im März die neue Bestmarke von 34.370 verkauften Fahrzeugen aufgestellt werden (+9,1%). In den USA wurden der Rekord aus dem Vorjahr im März um 9,2% übertroffen und 29.921 Fahrzeuge an Kunden übergeben.

In der Region Asien/Pazifik stiegen die Verkäufe im vergangenen Monat um 18,0% auf einen Bestwert von 54.206 Fahrzeugen. Davon gingen 30.124 Einheiten nach China, wo ein hoher Absatzzuwachs von 20,8% erzielt wurde. Nie zuvor nahmen im März so viele chinesische Kunden ihren neuen Mercedes-Benz in Empfang. Ein Absatzrekord konnte auch in Japan verzeichnet werden. Dort wurden seit Jahresbeginn insgesamt 18.776 Fahrzeuge an Kunden übergeben. In Japan ist die Marke mit dem Stern Marktführer unter den Premium-Herstellern. In Australien verzeichnete Mercedes-Benz im März eine Absatzsteigerung von 16,8% und damit einen Verkaufsrekord.

Seit Ende März ergänzt der CLA Shooting Brake die erfolgreiche Kompaktwagenfamilie von Mercedes-Benz. Mehr als vier Millionen Kunden haben sich seit der Einführung des ersten Kompaktwagens von Mercedes-Benz 1997 weltweit für eine A-Klasse, B-Klasse, einen CLA oder GLA entschieden. Die Kompakten erfreuten sich auch im ersten Quartal 2015 großer Beliebtheit, so dass der Absatz um 25,3% gesteigert werden konnte und damit ein neuer Absatzrekord erreicht wurde.

Der Rekordkurs der C-Klasse Limousine und des T-Modells ist ungebrochen. Seit Jahresbeginn wurden 109.050 Einheiten dieser Baureihen abgesetzt – 57,8% mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Die E-Klasse war besonders in China beliebt: Die E-Klasse Limousine verzeichnete dort seit Jahresbeginn einen Zuwachs von 4,9% und erzielte einen Absatzrekord.

Die S-Klasse Limousine, die meistverkaufte Luxuslimousine der Welt, ging seit Jahresbeginn an 25.849 Kunden über (+7,1%). Nie zuvor wurden in den ersten drei Monaten eines Jahres so viele Einheiten dieser Baureihe ausgeliefert.

Auch die SUVs erreichten einen neuen Bestwert: Seit Anfang des Jahres stieg der Absatz um 31,9% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 107.323 verkaufte Einheiten. Die G-Klasse verzeichnete im März einen Absatzzuwachs von 24,2% und einen neuen Verkaufsrekord.

Die neuen smart Modelle erfreuten sich im März ebenfalls großer Beliebtheit: Insgesamt 11.984 Kunden entschieden sich im vergangenen Monat für die zwei- oder viertürige Variante des Stadtflitzers (+25,4%). Nach der erfolgreichen Markteinführung in Europa wird das zweitürige City Coupé ab Herbst auch in den USA verfügbar sein. Seine offizielle US-Premiere feiert der smart fortwo gerade bei der New York International Auto Show.

07.04.2015 MBUSA Sales Record im 1Q15

Die Mercedes Verkäufe sind in den USA im März um 9,2% auf 29.921 Einheiten gestiegen. Das sind die höchsten März Verkäufe in der US-Geschichte für Mercedes. Die neue C-Klasse entwickelt sich prächtig. Aber auch die M-Klasse konnte trotz der bevorstehenden Ablösung durch die Modellpflege (GLE) hohe Verkäufe verzeichnen.

AMG verkaufte 1.149 Einheiten. Die Bluetec-Diesel lagen mit 1.540 Einheit ebenfalls auf einem sehr guten Niveau.

Weitere Details zu den MBUSA Sales siehe Datei:
Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und Sprinter

01.04.2015 Daimler Hauptversammlung

„Unsere Wachstumsstrategie trägt sichtbar Früchte. Darauf sind wir bei Daimler gemeinsam stolz. Aber mit dem Erreichten geben wir uns nicht zufrieden“, zieht Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, auf der heute stattfindenden Hauptversammlung Bilanz. Die konsequente Verfolgung der langfristig angelegten Unternehmensziele bilde die Basis für die bisherigen Erfolge und die Erneuerung des Unternehmens in den kommenden Jahren.

„Die Bilanz für 2014 zeigt: Mut zur Veränderung lohnt sich“, fasst Zetsche vor den rund 5.500 erwarteten Aktionären im CityCube in Berlin zusammen. Daimler erzielte 2014 erneut Bestmarken bei Absatz, Umsatz und Ergebnis. Der Konzern hat mit insgesamt 279.972 (i. V. 274.616) Mitarbeitern weltweit mehr als 2,5 (i. V. 2,4) Mio. Fahrzeuge abgesetzt, einen Umsatz von 129,9 (i. V. 118,0) Mrd. € erzielt und ein EBIT von 10,8 (i. V. 10,8) Mrd. € erwirtschaftet. Das Konzern-EBIT aus dem laufenden Geschäft stieg um 27% auf 10,0 Mrd. €, das Konzernergebnis betrug 7,3 (i. V. 8,7) Mrd. €.

Aufgrund der guten Ergebnisse und des erfolgreichen Geschäftsverlaufs im Jahr 2014 schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung die Ausschüttung der bisher höchsten Dividende der Daimler AG in Höhe von 2,45 (i. V. 2,25) € je Aktie vor. Die Ausschüttungssumme beläuft sich auf 2,6 (i. V. 2,4) Mrd. €, die Ausschüttungsquote beträgt 37,6 (i. V. 35,2) % des auf die Daimler-Aktionäre entfallenden Konzernergebnisses.

Neue Wege zu neuer Stärke
Daimler stellt sich in zahlreichen Bereichen neu auf, um die Ziele nachhaltig zu erreichen. „Wir treiben die Erneuerung des Unternehmens weiter voran: Wir gehen neue Wege zu neuer Stärke“, betont Zetsche. „Der erste und sichtbarste Beleg sind unsere neuen Produkte.“ Allein im vergangenen Jahr hat Mercedes-Benz acht neue oder überarbeitete Pkw-Modelle eingeführt und damit derzeit das jüngste Produktportfolio der deutschen Premium­hersteller. 2015 kommen nochmals acht neue oder überarbeitete Pkw-Modelle auf die Märkte, wie Mercedes-Benz Maybach, CLA Shooting Brake oder das GLE Coupé. „Wir werden mit weiteren neuen Modellen dafür sorgen, dass das Portfolio jung bleibt“, sagt Zetsche. Mit einem mittel­großen Pickup erweitert Daimler das Produktportfolio erneut in einem vielversprechenden Marktsegment. Bereits vor rund 20 Jahren hatte Mercedes-Benz mit der M-Klasse das Segment der Sport Utility Vehicles (SUV) völlig neu definiert.

Spitzen-Technologie ist für Daimler ein weiterer Baustein für die Erneuerung des Konzerns. Insbesondere beim Thema CO2 gibt es massive Verbesserungen: Seit 1995 wurde der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Pkw-Neuwagenflotte in Europa nahezu halbiert auf 129 Gramm CO2 pro Kilometer oder einen Verbrauch von 5,2 Liter pro 100 Kilometer. Die CO2-Ziele in den wichtigsten Märkten mit den zugleich stärksten Vorgaben sind alleine mit effizienten Verbrennungsmotoren nicht zu erreichen, so dass die Flotte weiter elektrifiziert werden wird. Plug-In-Hybride bieten derzeit die beste Lösung für umweltfreundliches Autofahren. Aus diesem Grund wird das Unternehmen bis 2017 im Durchschnitt alle vier Monate ein neues Plug-In-Hybrid-Modell auf den Markt bringen. „Das ist der Daimler-Weg in Richtung nachhaltige Mobilität: Wir wollen attraktive Technologie­träger, keine Verzichtsmodelle“, erläutert Zetsche.

Ein weiterer Schwerpunkt der Entwicklungsaktivitäten liegt auf dem Gebiet des autonomen Fahrens. Mit dem F015 hat Mercedes-Benz im Januar ein Forschungsfahrzeug vorgestellt, das von Beginn an für autonomes Fahren konzipiert wurde. „Durch das autonome Fahren gewinnen wir Freiheit, die Zeit unterwegs so zu nutzen, wie wir es wollen. Das ist die Zukunft des automobilen Luxus“, erläutert Zetsche die Vorzüge des autonomen Fahrens, das im nächsten Jahrzehnt Realität sein wird. Teilautonomes Fahren ist bereits heute in der C-, der E- und der S-Klasse von Mercedes-Benz möglich. Auch Daimler Trucks setzt beim autonomen Fahren Maßstäbe. Die Lkw-Sparte hat 2014 den Future Truck 2025 vorgestellt, der die Vorteile des autonomen Fahrens bei Nutzfahrzeugen aufzeigt: mehr Sicherheit, mehr Effizienz und optimale Logistikprozesse durch Vernetzung.

2015 – Status Quo und Erwartungen
Mercedes-Benz Cars ist erfolgreich in das laufende Jahr gestartet und hat in den ersten zwei Monaten 14,5% mehr Fahrzeuge (Retail: 262.900 Fahrzeuge) als im Vorjahreszeitraum verkauft. Das Geschäftsfeld setzt die Offensive »Mercedes-Benz 2020« konsequent fort und will 2015 den Absatz deutlich steigern und damit erneut einen Rekordwert erreichen. Innerhalb der ersten sieben Monate dieses Jahres werden vier neue Fahrzeuge ohne Vorgängermodell eingeführt. Zusätzlich erneuert das Geschäftsfeld im Rahmen der Produktoffensive im Jahr 2015 nahezu das gesamte Angebot an Geländewagen und sorgt damit für zusätzliche Nachfrageimpulse. Ein deutliches Absatzplus erwartet Mercedes-Benz Cars auch bei der Marke smart, die 2015 beide Modelle in den jeweiligen Kernmärkten einführt.

Mercedes-Benz Vans plant für das Jahr 2015 einen deutlichen Absatzanstieg. Im Rahmen der Geschäftsfeldstrategie »Mercedes-Benz Vans goes global« wird der mittelgroße Transporter im Jahr 2015 auch in Nord- und Lateinamerika eingeführt. Darüber hinaus wird der große Transporter Sprinter künftig zusätzlich in Nordamerika produziert und zum Absatzwachstum beitragen.

Auf Basis der Annahmen zur Entwicklung wichtiger Absatzmärkte und der Planungen der Geschäftsfelder rechnet Daimler damit, dass der Konzernabsatz im Jahr 2015 insgesamt deutlich gesteigert werden kann. Das Unternehmen geht auch davon aus, dass der Umsatz des Konzerns im laufenden Jahr deutlich zunehmen wird.

Daimler erwartet, das Konzern-EBIT aus dem laufenden Geschäft im Jahr 2015 erneut deutlich zu steigern. Für die einzelnen Geschäftsfelder strebt das Unternehmen folgende EBIT-Ziele aus dem laufenden Geschäft an:
- Mercedes-Benz Cars: deutlich über Vorjahresniveau,
- Daimler Trucks: deutlich über Vorjahresniveau,
- Mercedes-Benz Vans: deutlich über Vorjahresniveau,
- Daimler Buses: leicht unter Vorjahresniveau und
- Daimler Financial Services: leicht über Vorjahresniveau.

Mittelfristig will Daimler im Automobilgeschäft über die Markt- und Produktzyklen hinweg eine jahresdurchschnittliche Umsatzrendite von 9% erzielen. Basis dafür sind die Zielrenditen der Geschäftsfelder: 10% für Mercedes-Benz Cars, 8% für Daimler Trucks, 9% für Mercedes-Benz Vans und 6% für Daimler Buses.
„Für Daimler sind Herkunft und Zukunft untrennbar miteinander verbunden“, betont Zetsche und blickt optimistisch weiter nach vorne. „Wir haben bei Daimler viel erreicht, aber wir haben noch mehr im Blick.“

18.03.2015 Mercedes-Benz Werk Untertürkheim wird Hightech-Standort

Daimler modernisiert das Mercedes-Benz Werk Untertürkheim umfassend und entwickelt den Traditionsstandort zum Kompetenzzentrum für die Produktion hocheffizienter Motoren bis hin zu alternativen Antrieben. Gleichzeitig investiert das Unternehmen im laufenden Jahr rund eine Milliarde Euro in das Stammwerk. Die Werkleitung und der Betriebsrat haben ein Maßnahmenpaket beschlossen, das die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes und die Beschäftigung auf Jahre hinaus sichert. Außerdem wird die Zahl der Ausbildungsplätze ab dem Jahr 2016 für fünf Jahre um insgesamt 150 erhöht.

Aus der Vereinbarung ergeben sich Kostenentlastungen im dreistelligen Millionenbereich bis 2020.

„Das Zukunftsbild ist ein richtungsweisender Erfolg für das Werk Untertürkheim sowie für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir steigern nicht nur unsere Flexibilität und Effizienz, sondern entwickeln ein über 110 Jahre altes Traditionswerk zum Hightech-Standort für CO2-Technologien weiter“, sagt Markus Schäfer, Bereichsvorstand Produktion und Supply Chain Management Mercedes-Benz Cars.

Das Mercedes-Benz Werk Untertürkheim mit seinen rund 18.700 Mitarbeitern ist seit Jahren hoch ausgelastet. Insgesamt hat Mercedes-Benz Cars im vergangenen Jahr mit über 1,75 Millionen produzierten und mehr als 1,72 Millionen abgesetzten Fahrzeugen neue Rekordwerte erzielt. Im Rahmen der Wachstumsstrategie Mercedes-Benz 2020 plant Mercedes-Benz auch weiterhin mittelfristig deutlich steigende Produktionszahlen und bietet damit auch künftig eine stabile Beschäftigung für den Untertürkheimer Standort.

Wolfgang Nieke, Vorsitzender des Betriebsrates Mercedes-Benz Werk Untertürkheim und Entwicklung Pkw: „Mit dieser Vereinbarung sichern wir den Standort und die Arbeitsplätze für die Zukunft. Darin werden Investitionen, zusätzliche Produktionsumfänge und Produkte sowie die Fertigung der Zukunftstechnologie Brennstoffzelle verbindlich zugesagt. Darum ringen wir schon seit Jahren. Der Standort wird sich in seiner Struktur verändern, aber die Beschäftigung bleibt auf viele Jahre hin stabil und die Arbeitsbedingungen geschützt. Ein besonders gutes Zeichen sind für uns die 150 zusätzlichen Ausbildungsplätze.“

Das Werk Untertürkheim wird künftig Kompetenzzentrum für hocheffiziente Motoren, Hybridantriebe und die Produktion von Brennstoffzellen-Systemen. Ab dem 1. Juni 2015 wird Untertürkheim am Standort Nabern im Großraum Stuttgart eine Betriebsstätte verantworten, wo die Montage des Brennstoffzellen-Systems stattfinden wird. Der Standort Nabern bleibt weiter das Kompetenzzentrum für die Gesamtantriebsentwicklung Brennstoffzellen-System unter der Leitung der Daimler AG. „Alternative Antriebe sind wichtige Säulen unserer zukünftigen Mobilität, deren Anteil an der Fahrzeugproduktion in den nächsten Jahren stetig weiter ansteigen wird und unsere hocheffizienten Motoren im Portfolio ergänzt. Dafür haben wir heute die Weichen gestellt“, so Schäfer. Für Daimler steht die Zukunft der Mobilität schon lange im Zeichen der Antriebselektrifizierung. Das Unternehmen bietet heute bereits weltweit eine breite Produktpalette von batterieelektrischen Fahrzeugen und Hybriden. Der PLUG-IN HYBRID wird dabei die Erfolgstechnologie mindestens der nächsten Dekade. Mit dem S 500 und dem C 350 werden bis 2017 insgesamt zehn neue PLUG-IN HYBRID Modelle von Mercedes-Benz auf dem Markt sein. Neben der Einführung zusätzlicher batterieelektrischer Modelle in den nächsten Jahren, verfolgt Daimler auch weiterhin mit Nachdruck das Ziel, wettbewerbsfähige Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzelle auf den Markt zu bringen: Ein klares Statement für eine nachhaltige Mobilität der Zukunft.

Die traditionelle Produktion von Motoren, Getrieben, Achsen und Komponenten des Werks Untertürkheim wird umfassend neu ausgerichtet und die Kapazitäten ausgebaut. Bei der Bereinigung und Modernisierung des Produktportfolios geht es im Kern darum, Fertigungsumfänge, die wettbewerbsdifferenzierend sind, weiter in Eigenleistung zu erbringen und andere Aufgaben an Zulieferer zu vergeben. Integraler Bestandteil des Werkes sind und bleiben die Gießerei in Esslingen-Mettingen und die Schmiede in Untertürkheim.

Außerdem werden die Montagekapazitäten für Motoren am Standort Untertürkheim deutlich erhöht. Das Werk wird sein Motorenportfolio um zwei neue Benzinaggregate sowie einen neuen Vierzylinder-Dieselmotor erweitern. Bei den Getrieben wird sich das Werk auf die ausschließliche Produktion von Heckautomatikgetrieben konzentrieren und in den kommenden Jahren zusätzliche Montagelinien aufbauen. Peter Schabert, Leiter Produktion Powertrain und Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Untertürkheim: „Damit erhält das Werk in den nächsten Jahren Investitionen in Milliardenhöhe für die Neuausrichtung und Modernisierung unserer Fertigung.“

Über das Mercedes-Benz Cars Powertrain-Produktionsnetzwerk
Das Powertrain-Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Cars besteht aus mehreren deutschen und internationalen Standorten. Ein zentraler Bestandteil ist das Mercedes-Benz Werk Untertürkheim, das seit mehr als 110 Jahren besteht und in insgesamt sechs Werkteilen mit rund 18.700 Mitarbeitern in Produktion und Verwaltung das Herzstück des Automobils produziert: Motor, Getriebe, Achsen und zugehörige Komponenten. Im weltweiten Pkw-Produktionsverbund Powertrain fungiert das Stammwerk als Kompetenzzentrum.

Der Schwerpunkt des Mercedes-Benz Werkes Berlin liegt in der Entwicklung und Produktion von hochmodernen Komponenten und Teilen sowie in der Motorenproduktion. Das Mercedes-Benz Werk Hamburg entwickelt und produziert Achsen und Achskomponenten, Lenksäulen sowie Komponenten der Abgastechnologie und Leichtbaustrukturteile. Die Motorenfabrik MDC Power im thüringischen Kölleda ist eine 100%ige Tochter der Daimler AG und produziert Vierzylindermotoren für Fahrzeuge von Mercedes-Benz und Mercedes-AMG.

International stehen weitere Kapazitäten für die Aggregateproduktion zur Verfügung. Dazu gehören die rumänische Daimler-Tochter Star Transmission für die Montage von Getrieben und die Fertigung von Komponenten und Teilen, sowie Motorenwerke in Peking/China im Rahmen eines Joint Ventures und im Nissan-Werk Decherd/Tennessee als Teil der strategischen Kooperation zwischen Daimler und der Renault/Nissan Allianz.

(V6 M276 & V8 M278 Produktion im Werksteil Bad Canstatt; Luftbild Werk Untertürkheim; 9G-Tronic NAG3 Produktion im Werksteil Hedelfingen; von links nach rechts)

07.03.2015 MB Sales & MBUSA mit neuen Rekorden


Mercedes-Benz ist weiter auf Erfolgskurs. Das Stuttgarter Unternehmen verkaufte im Februar 120.270 Fahrzeuge und übertraf damit den Rekordwert aus dem Vorjahresmonat um 14,6%.

„Im Februar hat Mercedes-Benz einen weiteren Rekordabsatz erzielt. Dazu haben besonders die C-Klasse, unsere SUVs und unsere Kompaktwagen beigetragen. Nie zuvor wurden in den ersten beiden Monaten eines Jahres so viele C-Klasse Limousinen und T-Modelle sowie SUVs und Kompaktwagen verkauft“, sagt Ola Källenius, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb.

In Europa nahmen im Februar insgesamt 50.550 Kunden ihren neuen Mercedes-Benz in Empfang (+17,1%). Davon gingen 17.494 Fahrzeuge an Kunden in Deutschland, dem größten europäischen Markt für Mercedes-Benz (+5,8%). Auf seinem Heimatmarkt ist das Stuttgarter Unternehmen per Februar Marktführer unter den Premiumherstellern. In Großbritannien, dem zweitgrößten europäischen Markt von Mercedes-Benz, konnte der Absatz des Vorjahresmonats im Februar um 19,5% übertroffen werden. Weitere europäische Märkte wie Polen (+92,5%), Spanien (+39,6%), Schweden (+34,9%) und Belgien (+36,5%) trugen mit ihren Wachstumsraten nachhaltig zu den Marktanteilsgewinnen von Mercedes-Benz im Premiumsegment bei.

In der NAFTA-Region verzeichnete Mercedes-Benz im Februar einen neuen Verkaufsrekord mit 26.747 abgesetzten Fahrzeugen (+6,3%). Sowohl in den USA als auch in Kanada und Mexiko konnten Verkaufsbestwerte erzielt werden. In den USA wurden im Februar 23.616 Einheiten verkauft (+4,5%). Per Februar hat Mercedes-Benz die Marktführerschaft unter den Premiumherstellern in den USA inne.

Die Verkäufe in der Region Asien/Pazifik stiegen im Februar um 15,5% auf 37.992 Einheiten. In China wurde im Februar ein Rekordabsatz von 19.979 Einheiten erreicht (+13,6%), in Japan ein Absatzhoch von 5.240 Einheiten (+3,6%). Mercedes-Benz hält damit weiterhin die Marktführerschaft unter den Premiumimporteuren in Japan.

In Russland verzeichnete Mercedes-Benz im Februar einen Absatzzuwachs von 16,5% und erzielte einen Verkaufsrekord.

Die Nachfrage nach den Kompaktwagen von Mercedes-Benz entwickelt sich weiterhin sehr positiv: Im Februar entschieden sich 35.159 Kunden für einen Kompakten. Damit wird der Verkaufsrekord aus dem Vorjahresmonat um 6.948 Einheiten übertroffen (+24,6%). Die ersten Fahrzeuge des CLA Shooting Brake, dem fünften Mitglied der Kompaktwagenfamilie von Mercedes-Benz, kommen am 28. März zu den Händlern.

Wie schon im Januar verzeichneten die C-Klasse Limousine und das T-Modell im Februar einen besonders hohen Absatzzuwachs: Dieser lag im Februar bei 66,6%. Die C-Klasse Limousine war sowohl im Januar als auch im Februar Segmentführer. In den ersten beiden Monaten nahmen insgesamt 63.878 Kunden ihre neue C-Klasse Limousine oder ihr C-Klasse T-Modell in Empfang (+59,1%). Nie zuvor wurden in den ersten beiden Monaten eines Jahres so viele Einheiten dieser Baureihen an Kunden übergeben.

Die E-Klasse Limousine erzielte einen besonders hohen Zuwachs in ihrem größten Absatzmarkt China: Die Verkäufe nahmen dort um 16% im Vergleich zum Vorjahresmonat zu. Im Rahmen der J.D. Power Vehicle Dependability Study, welche die Langzeitqualität von Fahrzeugen nach drei Jahren Haltedauer misst, wurden die E-Klasse und der GLK in ihrem Segment als Sieger 2015 in den USA gekürt.

Die S-Klasse ist weiterhin die meistverkaufte Luxuslimousine der Welt. Mit 15.024 abgesetzten Einheiten seit Jahresbeginn wurde erneut ein Verkaufsrekord aufgestellt (+4,2%). Im Februar war China der größte Absatzmarkt der Limousine mit einer Absatzsteigerung von 16,8%.

Besonderer Beliebtheit erfreuten sich im Februar die SUVs (+31,1%). Die G-Klasse, der Urvater aller Geländewagen, verbuchte im Februar eine Zunahme von 17,6% und damit einen Absatzrekord. Auf dem Genfer Automobilsalon feierte das seriennahe Showcar Mercedes-Benz G 500 4x4² Weltpremiere.

Die Verkaufszahl der neuen smart Modelle stieg im Februar um 12,7% auf 8.303 Einheiten. Besonders hohe Wachstumsraten konnten in den beiden größten Märkten erzielt werden: In Deutschland wurden 33% mehr smart Modelle verkauft als im Vorjahresmonat, in Italien nahm der Absatz um 45,3% zu.
Weitere Details zu den MBUSA Sales siehe Datei:
Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und Sprinter

06.02.2015 Mercedes & smart sales im Jan15 - neuer Rekord

Mercedes-Benz knüpft an den Erfolg des vergangenen Jahres an und startet 2015 mit einem Rekordabsatz von 125.865 Fahrzeugen. Damit wurden 13,6% mehr Mercedes-Benz Modelle verkauft als im Vorjahresmonat. Auch smart verbuchte im Januar ein sattes Absatzplus von 29,9%.

„Das ‚Jahr der SUVs‘ bei Mercedes-Benz haben wir mit einer Absatzsteigerung von 37% in diesem Segment begonnen“, sagt Ola Källenius, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb. „Unseren Wachstumskurs des Vorjahres werden wir 2015 mit unseren neuen Produkten über alle Segmente hinweg fortsetzen: in der Luxusklasse mit dem Mercedes-Maybach S 600 und im Microcar-Segment mit dem neuen smart fortwo und smart forfour, die hervorragend bei unseren Kunden ankommen. Der Absatz der neuen smart Modelle ist im Januar um rund 30% im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen.“

Der europäische Markt entwickelt sich weiterhin positiv für Mercedes-Benz. Die Verkäufe stiegen um 14,5% auf 47.693 Fahrzeuge. Besonders hohe Zuwächse konnten unter anderem in Großbritannien (+20,4%), Italien (+16,3%), Spanien (+47,4%) und Frankreich (+22,1%) verzeichnet werden. Im hart umkämpften deutschen Markt wurden 11,4% mehr Fahrzeuge verkauft als im Vorjahresmonat (15.503 Einheiten) und Marktanteile hinzugewonnen. Damit baut Mercedes-Benz seine Marktführerschaft unter den Premiumherstellern im Heimatmarkt aus.

In der NAFTA-Region wurden insgesamt 27.621 Modelle abgesetzt (+9,6%) – so viele wie nie zuvor. Mit 24.619 verkauften Fahrzeugen konnte in den USA ein Absatzrekord erzielt werden (+8,9%). Kanada erreichte einen neuen Verkaufsbestwert durch eine Absatzsteigerung von 8,2%.

Die Region Asien/Pazifik stellte im Januar mit 46.269 Fahrzeugen einen Verkaufsrekord auf (+16,4%). Davon gingen 28.080 Mercedes-Benz Modelle an Kunden in China (+14,5%). Ein Absatzrekord konnte nicht nur in China, sondern auch in Japan erzielt werden, wo Mercedes-Benz Marktführer unter den Premiumherstellern ist.

Entgegen der allgemeinen Marktprognose ist der Absatz von Mercedes-Benz in Russland im Januar um 16,2% gestiegen. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die schwierige wirtschaftliche Lage im weiteren Jahresverlauf auf den Mercedes-Benz Absatz in Russland auswirken wird.

Die Kompaktwagen von Mercedes-Benz erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit, so dass der Absatz im Januar um 24% gesteigert werden konnte. Insgesamt 33.719 Kunden nahmen ihre neue A-, B-, CLA- und GLA-Klasse im Januar in Empfang. Der CLA Shooting Brake, der die Kompaktwagenfamilie als fünftes Modell ergänzen wird, feiert im März seine Markteinführung.

Besonders erfolgreich waren im Januar die C-Klasse Limousine und das T-Modell. Um mehr als 50% übersteigt der Absatz der beiden Modelle die Verkaufszahlen des Vorjahresmonats. Insgesamt wurden 31.959 C-Klasse Limousinen und T-Modelle an Kunden übergeben.

Zu Jahresbeginn begeisterte die S-Klasse nicht nur die Leser von „auto, motor und sport“, die das Modell zum besten Auto der Luxusklasse wählten. Der Absatz der meistverkauften Luxuslimousine der Welt stieg um 9,2% auf 8.111 Einheiten und erreichte damit einen neuen Rekord.

Der SUV-Boom beschert eine Absatzsteigerung von 37% in diesem Segment. Sowohl die GLK- als auch GL- und G-Klasse konnten im Januar Absatzrekorde verbuchen.

Die im November 2014 eingeführten neuen smart Modelle kommen gut bei den Kunden an. Der Absatz stieg im Januar auf 8.457 smart fortwo und forfour Modelle, womit die Verkaufszahl des Vorjahresmonats um 29,9% übertroffen wird (allerdings gab es im Januar 2014 nur den fortwo und keinen forfour). Auf dem deutschen Heimatmarkt nahmen die Verkäufe um über 60% zu. Insgesamt könnte das smart Ergebnis noch besser sein. Jedoch sind weiterhin viele Versionen noch nicht verfügbar. Derzeit nur die 71 PS Version mit Doppelkupplungsgetriebe lieferbar. Im forfour wird es derzeit noch gar nicht angeboten.

05.02.2015 Daimler EBIT 2014 bei 10,8 Mrd EUR

Die Daimler AG (Börsenkürzel DAI) hat im Geschäftsjahr 2014 die erfolgreiche Entwicklung fortgesetzt und erneut Bestmarken bei Absatz, Umsatz und EBIT aus dem laufenden Geschäft erzielt. Auch für das Jahr 2015 geht das Unternehmen aufgrund der in allen automobilen Geschäftsfeldern sehr attraktiven und besonders wettbewerbsfähigen Produktportfolios sowie der erwarteten Entwicklung der Märkte davon aus, Absatz, Umsatz und Ergebnis aus dem laufenden Geschäft abermals deutlich steigern zu können.

Das EBIT lag im Geschäftsjahr 2014 mit 10,8 Mrd. € auf dem Niveau des Vorjahres, das durch den Verkauf der Anteile an EADS deutlich positiv beeinflusst war. Im laufenden Geschäft stieg das EBIT um 27% auf 10,1 (i. V. 8,0) Mrd. € und damit auf den höchsten Wert der Daimler AG. Das Konzernergebnis lag mit 7,3 Mrd. € unter dem ebenfalls durch den Anteilsverkauf von EADS positiv beeinflussten Vorjahreswert von 8,7 Mrd. €.

Daimler hat den Absatz im Jahr 2014 wie angekündigt deutlich gesteigert. Mit mehr als 2,5 Mio. Fahrzeugen (inkl. Vans, Truck & Buse) wurde das Vorjahresniveau um 8% übertroffen. Zu diesem Anstieg haben vor allem Mercedes-Benz Cars (+10%) und Mercedes-Benz Vans (+9%) beigetragen. Bei Daimler Trucks war der Zuwachs mit 2% vor allem aufgrund der schwachen Verfassung der Märkte in Westeuropa und Lateinamerika kleiner als ursprünglich erwartet. Bei den Bussen lag der Absatz leicht unter dem Vorjahresniveau. Auf Basis des Absatzzuwachses stieg der Konzernumsatz um 10% auf 129,9 Mrd. €; bereinigt um Wechselkurseffekte war eine Steigerung von 12% zu verzeichnen.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 1. April 2015 eine Anhebung der Dividende auf 2,45 (i. V. 2,25) € pro Aktie vor. „Mit dieser erneuten Steigerung der Dividende und damit der höchsten Gewinnbeteiligung der Daimler AG lassen wir unsere Aktionäre am Erfolg des Unternehmens teilhaben und drücken zugleich unsere Zuversicht über den weiteren Geschäftsverlauf aus“, betonte Bodo Uebber. Die Ausschüttungssumme beträgt 2.621 (i. V. 2.407) Mio. €, die Ausschüttungsquote erreicht 37,6 (i. V. 35,2)% des auf die Daimler-Aktionäre entfallenden Konzernergebnisses. Daimler orientiert sich für die Folgejahre an einer Ausschüttungsquote in der Größenordnung von 40%.

Die Netto-Liquidität des Industriegeschäfts erhöhte sich von 13,8 Mrd. € Ende Dezember 2013 auf 17,0 Mrd. € zum 31. Dezember 2014. Der Anstieg war im Wesentlichen auf den positiven Free Cash Flow des Industriegeschäfts zurückzuführen, der sich im Berichtsjahr auf 5,5 (i. V. 4,8) Mrd. € belief. Dabei hat sich die Veräußerung der Anteile an der Rolls-Royce Power Systems Holding GmbH (RRPSH) sowie an Tesla Motors, Inc. (Tesla) mit 3,0 Mrd. € positiv ausgewirkt. Die Zahlungsmittelabflüsse aus der außerordentlichen Zuführung in die deutschen Pensionsvermögen von 2,5 Mrd. € sowie aus der Abgeltung eines Gesundheitsfürsorgeplans in den USA reduzierten dagegen den Free Cash Flow des Industriegeschäfts. Bereinigt um diese Sondereffekte belief sich der Free Cash Flow des Industriegeschäfts auf 5,2 (i. V. 3,2) Mrd. €.

Im Jahr 2014 deckte Daimler seinen Refinanzierungsbedarf insbesondere durch die Emission von Anleihen. Ein Großteil dieser Papiere wurde in Form von sogenannten Benchmark-Emissionen (Anleihen mit hohem Nominalvolumen) im US-Dollar- und im Euro-Markt platziert. Als erstes internationales Unternehmen emittierte Daimler im vergangenen Jahr zudem Anleihen am Kapitalmarkt der Volksrepublik China, sogenannte Panda Bonds. Die hohe Kapitalmarktliquidität sowie das gute Rating begünstigten die Refinanzierung. Zur Sicherstellung einer ausreichenden finanziellen Flexibilität verfügt Daimler zudem über eine syndizierte Kreditlinie in Höhe von 9 Mrd. €, die dem Unternehmen Handlungsspielraum bis zum Jahr 2020 gewährt.

Aufgrund der hohen Nachfrage nach den automobilen Produkten und Dienstleistungen stieg die Zahl der Beschäftigten gegenüber Ende 2013 um 2%. Zum Ende des Berichtsjahres waren im Daimler-Konzern weltweit 279.972 (i. V. 274.616) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. In Deutschland beschäftigte Daimler zum Ende des Geschäftsjahres 168.909 (i. V. 167.447) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit rund 6.600 Auszubildenden stellt Daimler mehr als ein Drittel der Ausbildungsplätze aller deutschen Automobilhersteller.

Die gezielte Förderung von Frauen unterstützt Daimler unter anderem mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, betriebsnahen Krippenplätzen und speziellen Mentoring-Programmen. Der Konzern hat sich verpflichtet, den Anteil von Frauen in leitenden Führungspositionen bis zum Jahr 2020 auf 20% zu erhöhen. Diese Quote ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen und lag Ende 2014 bei 14,1 (i. V. 12,7)%. Damit wurde der Anspruch, die Quote jedes Jahr um einen Prozentpunkt zu steigern, erneut erfüllt.

Mercedes-Benz Cars mit der Marke Mercedes-Benz, den Sub-Marken Mercedes-AMG und Mercedes-Maybach sowie der Marke smart hat im Berichtsjahr den Wachstumskurs nochmals beschleunigt. Der Absatz stieg um 10% auf den Höchststand von 1.722.600 Fahrzeugen, der Umsatz sogar noch deutlicher um 14% auf den Rekordwert von 73,6 Mrd. €. Das EBIT des Geschäftsfelds lag mit 5.853 Mio. € deutlich über dem Vorjahresergebnis von 4.006 Mio. € und wuchs damit überproportional zum Umsatz. Die Umsatzrendite erhöhte sich signifikant auf 8,0 (i. V. 6,2)%.

Die Ergebnisentwicklung war im Wesentlichen auf das weitere Absatzwachstum vor allem in Asien, Europa und den USA zurückzuführen. Dazu haben insbesondere die neue S-Klasse mit ihrem ersten vollen Jahr, die neuen C-Klasse Modelle und die erweiterte Produktpalette bei den Kompaktfahrzeugen beigetragen. Ergebniszuwächse erzielte Mercedes-Benz Cars auch durch eine bessere Preisdurchsetzung. Zudem wirkten sich Effizienzmaßnahmen aus dem Programm »Fit for Leadership« positiv auf das Ergebnis aus. Belastungen entstanden durch Aufwendungen für Produktattraktivierungen, Kapazitätserweiterungen sowie Vorleistungen für neue Technologien und Fahrzeuge. Darüber hinaus belasteten Wechselkurseffekte das Ergebnis. Im EBIT enthalten sind zudem Abwertungen von Beteiligungen im Bereich der alternativen Antriebe von 30 Mio. € (vermutlich Li-Tec).

Mercedes-Benz Vans erzielte im Geschäftsjahr 2014 einen neuen Absatzrekord; die Auslieferungen stiegen um 9% auf 294.600 Einheiten. Der Umsatz erreichte mit 10,0 (i. V. 9,4) Mrd. € ein Rekordniveau. Das Geschäftsfeld erwirtschaftete im Berichtsjahr ein EBIT von 682 Mio. € und lag damit deutlich über dem Vorjahresniveau von 631 Mio. €. Die Umsatzrendite stieg auf 6,8% gegenüber 6,7% im Vorjahr.

Investitionen in die Zukunft
„Auch in den kommenden Jahren wollen wir die Mobilität mit richtungs-weisenden Innovationen aktiv mitgestalten. Deshalb haben wir im Jahr 2014 mit 5,7 Mrd. € erneut einen sehr hohen Betrag in Forschungs- und Entwicklungsleistungen investiert“, sagte Dieter Zetsche. Im Jahr 2013 waren 5,5 Mrd. € investiert worden. Gemessen am Umsatz bewegten sich die Forschungs- und Entwicklungsleistungen mit einer Quote von 4,4 (i. V. 4,7)% weiterhin auf einem hohen Niveau. Schwerpunkte waren neue Fahrzeugmodelle, besonders kraftstoffeffiziente und umweltschonende Antriebe, neue Sicherheitstechnologien sowie das autonome Fahren. Dieter Zetsche weiter: „Um die Effizienz unserer Fahrzeuge weiter zu steigern, setzen wir an allen wichtigen Stellhebeln an – von innovativen Antriebskonzepten über Energiemanagement und Aerodynamik bis hin zum Leichtbau. Beim autonomen Fahren haben wir uns einen klaren Technologievorsprung erarbeitet, den wir weiter ausbauen wollen.“

Daimler will die sich auf den globalen Automobilmärkten bietenden Chancen im Rahmen der Wachstumsstrategie konsequent nutzen. Dies erfordert umfangreiche Investitionen in neue Produkte und neue Technologien sowie in die Erweiterung des weltweiten Produktionsnetzwerks. Im Berichtsjahr wurde deshalb mit 4,8 (i. V. 5,0) Mrd. € erneut ein sehr hoher Betrag in Sachanlagen investiert.

Bei Mercedes-Benz Cars erreichten die Sachinvestitionen im Jahr 2014 mit 3,6 Mrd. € das Vorjahresniveau. Zu den wichtigsten Projekten zählten die Modelle der neuen C-Klasse, die seit 2014 in Bremen sowie in Tuscaloosa, Peking und East London gefertigt werden. Ein weiterer Schwerpunkt waren die Vorbereitungen für neue Geländewagenmodelle. Umfangreiche Mittel wurden auch für die Modernisierung und Neuausrichtung der deutschen Produktionsstandorte als Kompetenzzentren sowie für die Erweiterung der Kapazitäten in den USA eingesetzt.

Mercedes-Benz Cars wird seinen Wachstumskurs im Rahmen der Offensive »Mercedes-Benz 2020« im Jahr 2015 konsequent fortsetzen. Insgesamt will die Pkw-Sparte den Absatz deutlich steigern und damit erneut einen Rekordwert erreichen. Die Basis dafür ist das sehr attraktive und junge Modellportfolio, das im Jahr 2015 um einige zusätzliche Produktneuheiten erweitert wird. Einen wichtigen Beitrag wird die neue C-Klasse leisten, die nun als Limousine und T-Modell in allen Märkten verfügbar ist. Darüber hinaus werden innerhalb der ersten sieben Monate des Jahres 2015 vier neue Fahrzeuge ohne Vorgängermodell eingeführt. Bereits im Februar werden die ersten Fahrzeuge der neuen und exklusiven Marke Mercedes-Maybach an Kunden ausgeliefert. Es folgen der Sportwagen Mercedes-AMG GT, der CLA Shooting Brake sowie der Sport-Geländewagen GLE Coupé. Zusätzlich erneuert das Geschäftsfeld im Rahmen der Produktoffensive im Jahr 2015 nahezu das gesamte Angebot an Geländewagen und sorgt damit für zusätzliche Nachfrageimpulse.

Ein deutliches Absatzplus erwartet Mercedes-Benz Cars im Jahr 2015 auch bei der Marke smart. Seit November 2014 sind die neuen Modelle fortwo und forfour in Europa verfügbar. Beide Fahrzeuge werden im Jahr 2015 in allen Kernmärkten eingeführt und damit zur positiven Absatzentwicklung bei Mercedes-Benz Cars beitragen. Da in den zurückliegenden Jahren kein Viersitzer im Angebot war, können mit dem smart forfour nun völlig neue Kundengruppen angesprochen werden.

04.02.2015 MBUSA mit 9% Plus in 2015 gestartet

Mercedes hat inkl. smart und dem Sprinter ist mit 26.616 Einheiten in das Jahr 2015 gestartet. Das ist eine Steigerung ggü dem Vorjahr 2014 in Höhe von 9%. Die neue C-Klasse entwickelt sich mit 6.236 Einheiten sehr gut. Die neue S-Klasse legt mit 1.566 weiter tolle Wachstumsraten hin (+22,2%). Der in den USA neue GLA verkaufte sich 1.878 mal. Die M-Klasse konnte sich kurz vor dem Facelift auf 3.14 Einheiten steigern.
Die B-Klasse Electric Drive verkaufte sich im Januar 240 mal. Verglichen mit dem Jahr 2011 hat Mercedes (ohne Sprinter und smart) im Januar 50 % Luxusfahrzeuge abgesetzt !

AMG hat im Januar 790 Einheiten verkauft.
Die Bluetec Dieselmodelle haben einen Absatz von 942 erreicht.

In den 492 verkauften smart fortwo Modellen im Dezember sind 147 fortwo electric drive Modelle enthalten. Somit war fast jeder dritte in den USA verkaufte fortwo ein E-Auto!
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Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und Sprinter

04.02.2015 Daimler Konzernarchiv gibt Datenbank frei

Informationen, Dokumente, Bilder und vieles mehr aus der Geschichte des ältesten Automobilherstellers der Welt: Die Archive von Mercedes-Benz Classic hüten einen einzigartigen Schatz. Künftig kann jeder Interessierte durch den Internetauftritt Public-M@RS direkt an diesem Wissen über das Gedächtnis der Marke und ihrer Produkte teilhaben. Das Portal steht ohne Anmeldung unter der Adresse https://mercedes-benz-publicarchive.com zur Verfügung.

„Faszinierende Geschichte besteht aus spannenden Geschichten. Das gilt in besonderem Maße für die Historie der Daimler AG, die zurückreicht bis zur Erfindung des Automobils durch Carl Benz und Gottlieb Daimler im Jahr 1886. Daran wollen wir die breite Öffentlichkeit noch stärker als bisher teilhaben lassen“, sagt Michael Bock, Leiter von Mercedes-Benz Classic und Kundencenter. „Mit Public-M@RS stellen wir daher Informationen aus unserer einzigartigen Marken-, Unternehmens- und Technologiegeschichte als umfangreiche Datenbank zur Verfügung.“

Das Kürzel „M@RS“ steht für Multimedia-Archiv- und Recherchesystem. Unter diesem Namen hat Mercedes-Benz Classic bereits vor 15 Jahren ein Internet-Portal mit Informationen aus den Archiven entwickelt, in dem beispielsweise registrierte Fachjournalisten und Forscher Details und Hintergründe zur vielfältigen Geschichte von Daimler recherchieren können. Diese von der Fachöffentlichkeit intensiv genutzte Datenbank ist auch Ausgangspunkt für die Entwicklung des neuen Public-M@RS gewesen, das seit 30. Januar 2015 online ist und ohne Anmeldung jedem Interessierten frei zur Verfügung steht.

Schwerpunkt des neuen Portals in seiner ersten Entwicklungsstufe ist der Themenbereich Personenwagen. Die entsprechenden Fahrzeugporträts, technischen Daten und Abbildungen sind in fünf historische Kapitel gegliedert (Benz & Cie. bis 1926, Daimler-Motoren-Gesellschaft und Mercedes bis 1926, Mercedes-Benz von 1926 bis 1945, Mercedes-Benz seit 1946 sowie Maybach seit 2002). Innerhalb dieser Kapitel bilden Fahrzeugklassen und Baureihen das Gerüst des Portals. So lassen sich Informationen aus der Produktgeschichte von den ersten Automobilen des Jahres 1886 bis zu den Vorgängerbaureihen der aktuellen Mercedes-Benz Typen schnell und transparent finden. Diese zum Startzeitpunkt verfügbaren Inhalte werden künftig um weitere Themen aus der Produkt- und Unternehmensgeschichte erweitert.

Zukunft braucht Herkunft, und Innovation baut auf Tradition auf. Mit Public-M@RS präsentieren Archive und Sammlung von Mercedes-Benz Classic allen Interessierten weltweit das Fundament der Marke. Die Relevanz der Unternehmensgeschichte für aktuelle Entwicklungen und für die Zukunft machen in dem Auftritt zwei weitere Bereiche deutlich, die von Anfang an enthalten sind: Die Jubiläumsdaten des Jahres 2015 sowie die illustrierte Chronik des Unternehmens dokumentieren den kontinuierlichen Willen zur Innovation seit fast 130 Jahren Automobilgeschichte.

Die Archive von Mercedes-Benz Classic sind eines der größten Wirtschaftsarchive Europas und in ihrem Umfang einzigartig in der Automobilindustrie. Offiziell beginnt ihre Geschichte mit der Verwaltungs-Anordnung Nr. 1145 der damaligen Daimler-Benz Aktiengesellschaft aus dem Jahr 1936: Sie beauftragt den Ingenieur Max Rauck „mit der Sammlung und Sichtung unseres historischen Schrift- und Bildmaterials zwecks Einrichtung und Führung eines historischen Archivs“. Zu den Arbeitsergebnissen Raucks und seiner Nachfolger öffnet das neue Online-Portal Public-M@RS nun einen Zugang für die Öffentlichkeit.

09.01.2015 1,65 Mio. MB-Pkw in 2014, Rekord !

Mercedes-Benz hat im vergangenen Jahr so viele Autos verkauft wie nie zuvor. Die Marke mit dem Stern lieferte 1.650.010 Fahrzeuge an Kunden aus (+12,9%) und erreichte damit das vierte Rekordjahr in Folge. Im Jahr 2014 war jeder Monat ein Rekordmonat - so auch der Dezember mit 163.171 verkauften Einheiten (+17,2%). Das vergangene Jahr endete für das Stuttgarter Unternehmen mit dem absatzstärksten Monat und dem besten Quartal (454.854 Einheiten) der Unternehmensgeschichte.

Im europäischen Gesamtmarkt konnte der Absatz 2014 um 9,4% gesteigert werden und liegt damit deutlich über dem allgemeinen Marktwachstum. Im Dezember wurden dort 66.777 Fahrzeuge an Kunden übergeben (+21,5%). Im hart umkämpften deutschen Markt behauptete Mercedes-Benz auch 2014 seine Marktführerschaft unter den Premiumherstellern. Die Verkäufe stiegen in Deutschland im Dezember um 13,6%. In Großbritannien, dem zweitgrößten europäischen Markt des Unternehmens, wurde 2014 erneut ein Verkaufsbestwert erzielt. Insgesamt 123.480 Fahrzeuge gingen dort in Kundenhand über (+14,6%). Absatzrekorde verzeichnete das Unternehmen auch in Portugal (+45,7%), der Schweiz (+15,8%) und in Belgien (+8,0%). In Spanien stieg der Absatz um über 30%.

Im Jahr 2014 wurden in der NAFTA-Region 373.291 Fahrzeuge verkauft (+5,8%), davon allein 330.391 in den USA (+5,7%). Damit behaupteten die USA ihre Position als größter Absatzmarkt von Mercedes-Benz. In den USA, Kanada und Mexiko wurden im vergangenen Jahr Bestwerte erzielt. In Kanada hat Mercedes-Benz die Marktführerschaft unter den Premiumherstellern inne.

China löste 2014 erstmals Deutschland als zweitgrößten Markt ab. Mit 281.588 verkauften Fahrzeugen wurden in China mehr Einheiten abgesetzt als je zuvor (+29,1%). Seit August ist dort auch die C-Klasse Langversion erhältlich. In Japan und Australien, wo Mercedes-Benz Marktführer unter den Premiumherstellern ist, gab es 2014 Verkaufsbestwerte zu verzeichnen. Insgesamt wuchs der Absatz in der Region Asien/Pazifik um 25,7% auf 491.321 Einheiten.

Besonders erfolgreich war im vergangenen Jahr das Kompaktwagensegment, das im März um den GLA erweitert wurde. Der Absatz stieg um 24,7% auf 463.152 verkaufte A-, B-, CLA- und GLA-Klassen. Nie zuvor lieferte Mercedes-Benz so viele Kompakte in einem Jahr an Kunden aus. Mit dem CLA Shooting Brake wird im Frühjahr 2015 das fünfte Kompaktwagenmodell eingeführt.

Jahr der C-Klasse
Die C-Klasse Limousine behauptete sich 2014 erneut als das volumenstärkste Modell von Mercedes-Benz. Die neue Limousine ist das erste Fahrzeug, das auf vier Kontinenten produziert wird. Der Jahresabsatz der neuen Limousine und des neuen T-Modells, die im März und September 2014 auf den Markt kamen, stieg im vergangenen Jahr um 4,4% auf 316.792 Einheiten. Im Dezember lagen die Zuwächse gegenüber dem Vorjahresmonat sogar bei knapp 50%. Im Jahr 2015 erwartet das Unternehmen durch die volle Verfügbarkeit der beiden neuen Modelle sowie durch weitere Motorisierungen zusätzliche Absatzimpulse aus dieser Baureihe.

E-Klasse Langversion mit Absatzrekord
Die E-Klasse Limousine und das T-Modell haben mit 257.571 verkauften Einheiten maßgeblich zum guten Absatzergebnis des vergangenen Jahres beigetragen (+6,2%). Besonderer Beliebtheit erfreute sich die in China angebotene E-Klasse Langversion: Die Nachfrage nach diesem Modell stieg um 49,8% auf 56.344 abgesetzte Fahrzeuge. Die E-Klasse Langversion wird in China häufig als Chauffeurlimousine genutzt, da die Kunden den längeren Fußraum schätzen. Für Flottenkunden weltweit ist vor allem das E-Klasse T-Modell von großer Bedeutung.

S-Klasse weiterhin meistverkaufte Luxuslimousine der Welt
Die S-Klasse war auch 2014 wieder die meistverkaufte Luxuslimousine der Welt. Der Absatz der S-Klasse Limousine stieg im vergangenen Jahr um 82,2% auf 103.737 verkaufte Fahrzeuge. Im Jahr 2015 feiert der neue Mercedes-Maybach S 600 seine Markteinführung. Das erste Modell der neuen Submarke Mercedes-Maybach wurde im November in Guangzhou und Los Angeles zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert.

Der SUV-Boom geht weiter
Der Absatz der SUVs stieg im vergangenen Jahr auf einen Rekordwert von 341.788 verkauften Fahrzeugen (+5,3%). Bestwerte erzielten die GLK-Klasse (+7,7%), die M-Klasse (+8,7%) und die G-Klasse (+10,4%).

Erweiterung der Pkw-Familie um die V-Klasse
Die neue V-Klasse ist seit Mai 2014 das größte Mitglied der Personenwagen-Familie von Mercedes-Benz. Sie setzt mit ihrem Design und einer Vielzahl von Innovationen neue Maßstäbe in ihrem Segment. Seit der Markteinführung gingen bereits fast 25.000 V-Klassen in Kundenhand über.

S-Klasse Coupé und CLS als neue Dream Cars
Die Mercedes-Benz Dream Cars umfassen alle Roadster, Cabrios und Coupés mit Stern. 2014 erfüllten sich insgesamt 141.998 Kunden ihren Traum vom Dream Car. Mit dem im September eingeführten S-Klasse Coupé und der CLS Modellpflege sollen 2015 die Erfolge der Traumwagen fortgesetzt werden.

Mercedes-AMG mit offensiver Produkt- und Wachstumsstrategie
Die Sportwagen- und Performance-Marke Mercedes-AMG erzielte 2014 mit 47.632 abgesetzten Fahrzeugen ein Rekordjahr. Der Einstieg in die Kompaktklasse und die Ausweitung des Modellangebots brachten Mercedes-AMG neue Kundengruppen sowie Erfolge in etablierten und neuen Märkten. Komplett eigenständig entwickelte Modelle, wie der 2014 vorgestellte Mercedes-AMG GT, untermauern die Erfolgsgeschichte der Marke und ihren Wachstumskurs nachhaltig. Mit den neuen AMG Sportmodellen, die auf das Segment zwischen der AMG Linie für Mercedes-Benz und den klassischen AMG Fahrzeugen zielen, bietet Mercedes-AMG den Kunden zukünftig einen neuen Einstieg in die AMG-Welt.

Neue smart Modelle kommen sehr gut an
Im Jahr des Modellwechsels wurden 89.844 smart verkauft (i.V. 100.792). Besonders erfolgreich war smart 2014 in den USA, wo der Absatz des Vorjahres um 12,8% übertroffen werden konnte. Seit Ende November sind der neue smart fortwo und der Viersitzer smart forfour bei den Händlern erhältlich. Im ersten Monat nach Markteinführung stieg der Absatz um 17,5%. Für 2015 erwartet die Marke weltweit eine deutliche Steigerung der Verkaufszahlen durch die Verfügbarkeit der neuen Modelle.
Der Carsharing-Anbieter car2go freut sich zum Jahreswechsel über eine Million Kunden weltweit. Nach dem Start von car2go 2014 in den Städten Rom, Florenz, Frankfurt am Main, Kopenhagen und Stockholm sowie in South Bay L.A. und Brooklyn N.Y.C. ist die smart Carsharing-Nutzung nun in 30 europäischen und nordamerikanischen Städten möglich.

06.01.2015 MBUSA mit besten Dez der Geschichte

Mercedes hat inkl. smart und dem Sprinter 2014 366.589 Einheiten verkauft. Das ist eine Steigerung ggü dem Vorjahr 2013 in Höhe von 6,7%. Dazu hat auch der beste Dezember in der Firmengeschichte beigetragen. Die neue C-Klasse entwickelt sich mit 8.224 Einheiten im Dezember sehr gut. Dagegen ist die E-Klasse mit 5.119 Einheiten mit -41% ggü dem Vorjahreswert deutlich eingebrochen. Die neue S-Klasse legt mit 2.832 weiter atemberaubende Wachstumsraten hin (+52,5%). Der in den USA neue GLA verkaufte sich 2.074 mal. Die M-Klasse konnte sich kurz vor dem Facelift auf 5.119 Einheiten steigern. Der ML 500 ist in den USA nun entfallen. Neben dem ML 63 AMG werden nun noch der ML 250 Bluetec, der ML 350 und der ML 400 angeboten.
Die B-Klasse Electric Drive verkaufte sich im November 326 mal und konnte sich gegenüber dem November deutlich steigern.

AMG hat in 2014 11.303 Fahrzeuge ausgeliefert (+44,9 % ggü dem Vorjahr). Hier machen sie die neuen Modelle CLA 45 AMG und GLA 45 AMG stark bemerkbar.
Die Bluetec Dieselmodelle haben einen Absatz von 14.544 Einheiten erreicht.

In den 973 verkauften smart fortwo Modellen im Dezember sind 351 fortwo electric drive Modelle enthalten. Somit war mehr als jeder dritte in den USA verkaufte fortwo ein E-Auto! Für das Jahr 2014 wurden 2.594 eletric drives abgesetzt, das entspricht einem Anteil an allen smart fortwo von 24,8%.
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Mercedes-Benz US Verkäufe inkl. smart und Sprinter

23.12.2014 Hybrid & Elektro Zulassungen in Deutschland 2014

Bei den CO2 konnte sich Mercedes im laufenden Jahr 2014 sukessive verbessern. Dies lag vorallem an der in der zweiten Jahreshälfte besser verfügbaren neuen C-Klasse als Limousine und T-Modell. Welche deutlich sparsamer sind. Bei BMW und Audi konnte man diese deutliche Verbesserung von 150 auf 137 g/km nicht feststellen.



Bei den Elektroautos hat VW kurz nach Markteintritt mit dem e-UP und dem e-Golf die Marktführerschaft in Deutschland übernommen. Der smart fortwo electric drive hält sich aber mit nur einem Modell wacker auf dem 2. Platz. Enttäuschend ist hier BMW. Die reinen E-Zulassungszahlen vom i3 sind seit Jahresanfang deutlich rückläufig von einst 160 Einheiten pro Monat auf jetzt nur noch knapp 60. Im November konnte Mercedes hier mit der B-Klasse electric drive mehr Fahrzeuge zulassen als BMW mit dem i3. Der smart fortwo electric wird vermutlich nun eine harte Zeit bis Ende 2016 vor sich haben. Denn während seit dem 22.11.2014 der neue fortwo der Baureihe 453 verkauft wird, muss der fortwo electric drive auf Basis der Baureihe 451 noch bis Ende 2016 auf die Nachfolgeversion auf Basis der akutellen Baureihe 453 durchhalten. Interessant ist auch das dem Elektromarkt die Dynamik fehlt. Das Wachstum geht nur sehr langsam voran. Im Nov 2014 wurden sogar erstmalig weniger Elektroautos verkauft als noch im Nov 2013.



Im Bereich der Hybrids (ohne Plug-In-Hybrid) gibt es eigentlich nur Toyota, die mit Abstand die Zulassungstatistik anführen. Sie haben selbst Kleinwagen wie den Yaris mit Hybrid ausgestattet. Auf Platz 2 folgt Mercedes mit 1.599 Einheiten. Das sind doppelt soviele Hybrid als VW, Audi, BMW und Porsche zusammen (751). Überzeugendes Anbebot ist ganz klar der 300 BluetecHybrid, der in der Stadt dank des 27 PS E-Motor sehr sparsam ist und auf der Langstrecke weiterhin sehr günstig ist dank des OM651 Diesel. Der 300 BluetecHybrid wird aktuell in der C-Klasse (Limousine/T-Modell), der E-Klasse (Limousine/T-Modell) und der S-Klasse (W/V222) angeboten. Preisgünstigere Hybridmodelle wie bspw ein C 180 Hybrid (156+27PS) welcher einen C 200 ersetzen könnte oder ein E 200 BluetecHybrid für Taxiunternehmen gibt es leider nicht.
Bei BMW sieht es dagegen richtig düster aus. Die ActiveHybrid 3, 5, 7 werden praktisch nicht von den Kunden nachgefragt. Dies liegt vermutlich an den Benzinmotoren, die auch mit dem Hybridmodul nicht sparsamer sind als ein handelsüblicher Diesel. BMW kommt hier von Jan-Nov auf 75 Einheiten und ist damit Schlusslicht.



Bei den Plug-In-Hybrid Modell übernimmt BMW die Führung. Dies gelingt den Münchner dank des i3 mit RangeExtender und dem neuen i8. Auf Platz 2 kommt überraschen Mitsubishi mit dem Outlander. Porsche ist mit 252 Einheiten von Panamera und Cayenne ganz gut dabei. Audi und VW profitieren vom A3 etron und Golf GTE die viel in der Stadt bewegt werden und hier können sie dann das Plug-In-Hybrid Konzept in der Kompaktwagenklasse richtig ausspielen. Mercedes wird leider keinen Plug-In-Hybrid in der MFA-Familie bringen. Dies ist erst für die nachfolgende Generation MFA2 (JC1) angedacht. Die Plug-In-Hybrid Modelle kommen vermutlich jedoch nicht vor 2018/2019. Der Anlauf des S 500 Plug-In-Hybrid im September macht sich noch nicht stark bemerkbar. Aber 2015 dürfte Mercedes bei Plug-IN-Hybrid Modellen Boden mit dem C 350e, dem GLE 500e und dem GLC 350e gut machen. Insgesamt hat sich der Plug-In-Hybrid Markt in der zweiten Jahreshälfte 2014 sehr dynamisch entwickelt.

09.12.2014 500.000ster Mercedes aus China für China

Mit der Produktion des 500.000sten Mercedes-Benz Pkw bei Beijing Benz Automotive Co., Ltd. (BBAC), einer weißen C-Klasse Langversion, erreicht Daimler einen weiteren Meilenstein in China. Rund die Hälfte dieser Fahrzeuge wurde alleine in den vergangenen zwei Jahren gefertigt; ein deutliches Zeichen für das beachtliche Wachstum von Mercedes-Benz in China in diesem Zeitraum.

“Investitionen in den Ausbau der lokalen Produktion unserer Fahrzeuge sind entscheidende Wachstumstreiber für Mercedes-Benz in China. Der kontinuierliche Ausbau der Lokalisierung ist zudem ein deutlicher Beleg für unser Engagement und Vertrauen in diesen strategisch wichtigen Markt”, sagt Hubertus Troska, Vorstandsmitglied der Daimler AG verantwortlich für China. “Wir werden sogar noch einen Gang hochschalten: Im Oktober haben wir eine Vereinbarung über eine Milliarde Euro mit unserem chinesischen Joint Venture Partner BAIC Motor abgeschlossen, weitere Kompaktfahrzeugmodelle in China zu produzieren. BBAC in Peking ist ohne Zweifel auf dem Weg, unser weltweit größtes Mercedes-Benz Pkw-Werk zu werden.”

BBAC, ein Joint Venture zwischen Daimler und seinem chinesischen Partner BAIC Motor, produziert seit 2006 Mercedes-Benz Pkw in und für China und hat die lokale Fertigung im vergangenen Jahr auf Motoren ausgeweitet. 2013 rollten rund 120.000 Fahrzeuge in Peking vom Band, was rund der Hälfte des Mercedes-Benz Gesamtabsatzvolumens in China entsprach. Mit dem Ausbau der Produktionskapazitäten auf über 200.000 Einheiten in 2015, wird der Anteil lokal produzierter Modelle deutlich ansteigen. Dazu trägt vor allem die völlig neue Langversion der C-Klasse bei, die nach ihrem Marktstart im August 2014 im nächsten Jahr ein wichtiger Wachstumstreiber sein wird. Auch die ab Anfang 2015 in China produzierte GLA-Klasse wird entscheidend zum positiven Momentum der Marke beitragen.

Der aktuelle Ausbau von BBAC wird von den beiden Partnern, Daimler und BAIC, konsequent vorangetrieben: Im Gemeinschaftsunternehmen werden bis 2015 insgesamt rund 4 Mrd. Euro investiert. 400 Millionen Euro dieses Investments flossen bereits in den Bau des ersten Mercedes-Benz Pkw Motorenwerks außerhalb Deutschlands, das als Meilenstein der Chinastrategie von Daimler und Mercedes-Benz vor gut einem Jahr die Produktion gestartet hat. Die hier produzierten 4- und 6-Zylinder-Motoren werden in die von BBAC hergestellten Pkw sowie in Vans eingebaut, die beim Joint Venture Fujian Benz Automotive Co. Ltd. (FBAC) vom Band laufen. Die Produktionslinie wurde flexibel konzipiert, für die erste Phase mit einer jährlichen Kapazität von 250.000 Einheiten.

Mit der Eröffnung des weltweit größten Forschungs- und Entwicklungszentrums in einem Daimler-Gemeinschaftsunternehmen hat BBAC diesen Sommer sein Engagement für den chinesischen Markt unter Beweis gestellt. Ein Team von 180 Experten arbeitet derzeit an fahrzeugbezogenen Projekten, Komponenten- und Fahrzeugtests und unterstützt sämtliche Produktionstests sowie den Ausbau der Lokalisierung. Das Zentrum besitzt eine Prüfstrecke sowie mehrere Labore und Prüfstände für Pkw und Motoren, Dauerläufe, sowie das Qualitätsmanagement. Ebenfalls Teil des Entwicklungszentrums: Die erste Mercedes-Benz Prototypenwerkstatt außerhalb Deutschlands.

05.12.2014 Mercedes Verkäufe per Nov 2014

Mercedes-Benz hat in den vergangenen elf Monaten bereits mehr Fahrzeuge verkauft als im Gesamtjahr 2013. Seit Jahresbeginn wurden 1.486.839 Fahrzeuge an Kunden übergeben (+12,4%). Im November konnte das Stuttgarter Unternehmen mit 150.742 abgesetzten Einheiten einen weiteren Verkaufsrekord erzielen (+13,0%). Damit ist es Mercedes-Benz gelungen, im laufenden Jahr jeden Monat einen Absatzrekord zu erreichen.

In Europa verkaufte Mercedes-Benz im November 61.060 Fahrzeuge, 13,6% mehr als im Vorjahresmonat. Im hart umkämpften deutschen Markt verzeichnete das Stuttgarter Unternehmen mit 23.373 verkauften Einheiten ein Absatzplus von 9,2% und behauptete seine Marktführerschaft unter den Premiumherstellern. In Großbritannien, dem nach Deutschland wichtigsten Markt für Mercedes-Benz in Europa, wählten im November 8.754 Kunden ein Fahrzeug mit Stern (+13,5%). Damit wurde ein weiterer Verkaufsbestwert erreicht, ebenso in der Schweiz, wo die Nachfrage um über 40% stieg. Zuwächse von über 30% konnten im vergangenen Monat in Frankreich und in Spanien erzielt werden.

In der NAFTA-Region wurden im November 38.740 Einheiten ausgeliefert (+2,3%). In den USA, dem weltweit größten Markt von Mercedes-Benz, konnte der verkaufsstärkste Monat in der Geschichte verzeichnet werden. Mit 34.578 an Kunden übergebenen Fahrzeugen war die Marke Premiumhersteller Nummer Eins (+0,6%). In Kanada stieg der Absatz um 19,6% auf 3.282 Einheiten.

Die Region Asien/Pazifik zeichnet sich weiterhin als Wachstumstreiber aus: Um 23,3% übertreffen die Verkaufszahlen dort den Novemberwert des vorherigen Jahres. In China wurden mit 26.184 Einheiten 23,1% mehr Fahrzeuge abgesetzt als im Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn stieg die Nachfrage um 30% auf 252.819 Fahrzeuge. In Australien wurden im November 37,9% mehr Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert; in Japan, wo Mercedes-Benz die Marktführerschaft unter den Premiumherstellern innehat, gab es Zuwächse von 23,2%. Damit erreichen beide Länder sowohl in der Monatsbetrachtung als auch seit Jahresbeginn Rekordwerte.

Bei den Baureihen der Marke Mercedes-Benz konnten in allen Segmenten Rekorde erzielt werden. Im Kompaktwagensegment wird nicht nur im November mit 42.413 verkauften A-, B-, CLA- und GLA-Klassen ein Absatzhoch erreicht (+27,1%), sondern auch seit Jahresbeginn (417.848 Einheiten, +24,0%). Die modellgepflegte B-Klasse ist seit dem 29. November bei den Händlern erhältlich.

Im Jahr der C-Klasse stieg der Absatz der C-Klasse Limousine und des T-Modells im November um 53,3% auf 38.095 Einheiten. Nie zuvor erreichten die Limousine und das T-Modell im November einen so hohen Wert.

In den vergangenen elf Monaten gingen 235.485 E-Klasse Limousinen und T-Modelle in Kundenhand über. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahmen die Verkäufe dieser Modelle um 9,7% zu.

Auch im Luxussegment setzt Mercedes-Benz seine Erfolgsserie als Marktführer fort: 93.307 verkaufte S-Klasse Limousinen seit Jahresbeginn bedeuten eine Steigerung von 88,6% und einen weiteren Absatzrekord. Im November entschieden sich 9.519 Kunden für eine neue S-Klasse Limousine (+25,0%) – auch dies stellt einen Verkaufsbestwert dar. Ende November feierte der neue Mercedes-Maybach S 600 seine Weltpremiere in Guangzhou und Los Angeles. Die Marke mit dem Stern erweitert damit ihr Angebot im exklusiven Top-Segment um eine neue Sub-Marke: Mercedes-Maybach steht für individuelle und repräsentative Exklusivität und spricht vor allem statusorientierte Kunden an.

Die Zahl der verkauften SUVs stieg seit Jahresbeginn um 5,1%. Mit 309.158 Einheiten wird auch in diesem Segment ein Absatzrekord erreicht.

Insgesamt 79.502 smart wurden seit Januar im Jahr des Modellwechsels an Kunden ausgeliefert (i.V. 91.987 Einheiten). Alle Interessenten, die seit der Weltpremiere des neuen smart fortwo und des smart forfour im Juli auf die neuen Modelle gewartet haben, können diese seit dem 22. November live beim Händler erleben. Die Resonanz am Tag der Markteinführung war hervorragend: Allein in Deutschland kamen über 50.000 Interessierte in die Autohäuser, mehr als 4.000 Probefahrten wurden vor Ort durchgeführt. Einen Absatzrekord erzielte smart seit Jahresbeginn in China, dem zweitgrößten Markt des Stadtflitzers (+4,2%).


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