07.05.2010 Neue V6 & V8 Benziner vorgestellt


Erheblich weniger Verbrauch trotz deutlich mehr Leistung, so lautet das Entwicklungsergebnis für die neue V-Motoren-Generation, die ab Herbst (vermutlich September) 2010 zunächst als Achtzylinder in der CL-Klasse (in Kombination mit dem erscheinenden Faclift wird er S 500 Coupé heissen), später auch in der S-Klasse (Januar 2011) eingesetzt werden. Mercedes-Benz hat die neuen Sechs- und Achtzylinder entwickelt, weil optimierte Verbrennungsmotoren gegenüber anderen Antriebssystemen nach wie vor spezifische Vorteile hinsichtlich Reichweite, Betankungszeit sowie Kosten bieten und gleichzeitig das größte Potenzial haben, um kurzfristig signifikante Verbrauchssenkungen im Alltagsbetrieb zu erzielen. Auch bei Hybridantrieben ist der Verbrenner das Herzstück und maßgeblich für die Effizienzsteigerung verantwortlich.
Die neue Motorenfamilie von Mercedes-Benz setzt konsequent auf Modularisierung und innovative Technologien und löst sehr erfolgreiche Aggregate ab. Sie erlaubt den Einsatz sowohl mit Start-Stopp-Funktion, dem Vierradantrieb 4MATIC und auch mit Hybridmodul.

Der neue V8 (M278) basiert zwar auf dem Vorgänger und hat den gleichen Zylinderabstand, wurde aber in allen Details konsequent weiterentwickelt. So holt er beispielsweise aus 15 Prozent weniger Hubraum (4663 statt 5461 cm3) 435 PS und damit rund 12 Prozent mehr Leistung als sein Vorgänger 388 PS. Während der aktuelle CL 500 12,3 Liter auf 100 Kilometer verbraucht, begnügt sich das Coupé mit dem neuen Motor mit 9,5 Litern – ein Minus von 22 Prozent. Die CO2-Emissionen sanken ebenfalls um 22 Prozent von 288 g/km auf 224 g/km – für diese Leistungsklasse ein exzellenter Wert. Gleichzeitig stieg das Drehmoment von 530 Newtonmetern auf 700 Newtonmeter – ein Plus von 32 Prozent. In der spezifischen Leistung erreicht der neue V8 mit 93 PS und 150 Newtonmetern pro Liter Hubraum Spitzenwerte. Da das hohe maximale Drehmoment bereits ab 1800 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung steht, entwickelt der neue Hightech-V8 bereits bei niedrigen Drehzahlen eine souveräne Kraftentfaltung und eine selbst für Achtzylinder einzigartige Laufruhe und Laufkultur. Hohe Leistung aus weniger Hubraum erzielten die Mercedes-Benz Ingenieure beim neuen V8 vor allem durch den Einsatz von zwei Abgasturboladern – je einem pro Zylinderbank. Sie pressen die Ansaugluft mit bis zu 0,9 bar Überdruck in die acht Brennräume. Dabei rotieren die Turbinen- und Kompressorräder mit bis zu 150.000 Umdrehungen pro Minute. Die Turbolader und ihre heiße Gasführung sind jeweils außen an den Zylinderköpfen untergebracht. Damit konnte das Ladeluftkühlermodul mit Luft-Wasser-Ladeluftkühler und Ladeluftverteiler im Innen-V des Motors angeordnet werden.

Die Lader sind so ausgelegt, dass sie ein hohes Drehmoment schon bei niedrigen Drehzahlen bereitstellen – gegenüber dem Vorgängermotor erzielten sie bei 2000 U/min sogar ein Plus von 45 Prozent. So stehen im Bereich von 1600 bis 4750 U/min stolze 600 Newtonmeter zur Verfügung. Das Triebwerk basiert auf dem weiterentwickelten Aluminium-Druckguss-Kurbelgehäuse des Vorgängers mit eingegossenen Aluminium-Silizium-Laufbüchsen (Silitec). Grund- und Pleuelhubzapfendurchmesser konnten vom Vorgängermotor übernommen werden, die Kolbenkompressionshöhe wurde belastungsbedingt um knapp vier Millimeter angehoben. Die Deckhöhe des Kurbelgehäuses konnte dabei durch die Hubreduzierung und ein um zwei Millimeter kürzeres Pleuel beibehalten werden. Bemerkenswert ist die zum Saugmotor-Vorgänger unverändert hohe Verdichtung von 10,5 : 1 als ein Maß für die hohe Effizienz des neuen V8-Turbomotors bei einer Auslegung auf Super-Kraftstoff (ROZ 95).

Der neue V6-Motor (M276) ist im Gegensatz zum V8 ein Saugmotor, dank des modularen Konzepts hat er das Potenzial für den künftigen Einsatz eines Turboladers (wird später als 400er angeboten). Die markanteste Veränderung des neuen V6 zum Vorgängertriebwerk ist ein von 90 Grad auf 60 Grad verkleinerter V-Winkel. Dadurch konnte die Ausgleichswelle gegen Schwingungen erster Ordnung entfallen (reduziert die Reibung und verbessert den Verbrauch). Als Ergebnis registriert der Fahrer ein exzellentes Komfortniveau.

Außerdem wurde für den V6 ein komplett neues Luft- und Abgassystem in Verbindung mit einem schaltbaren Resonanzsaugrohr und optimierten Ein- und Ausströmverhältnissen entwickelt. Dadurch konnte die Leistung aus 3499 cm3 Hubraum auf 306 PS gesteigert werden (Vorgänger in der S-Klasse bei gleichem Hubraum 272 PS). Das Drehmoment stieg von 350 Newtonmetern auf 370 Newtonmeter und steht zwischen 3500 und 5250 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung.
Besonders bemerkenswert ist die Verbrauchsverbesserung. Der S 350 begnügt sich mit dem neuen V6-Triebwerk mit 7,6 Litern auf 100 Kilometer und ist damit 24 Prozent sparsamer als sein Vorgänger (10,0 l/100 km). Damit liegt er auch noch 0,3 Liter unter dem S 400 HYBRID, der damit eigentlich seine Berechtigung verliert in den Märkten wo die S-Klasse mit V6 angeboten wird verliert. Damit ist auch der neue V6 bei vergleichbarer Leistung die Benchmark in seinem Segment.

Innovative Technik macht V6- und V8-Motoren zukunftsfähig
Sowohl der neue V6- als auch der neue V8-Motor von Mercedes-Benz haben Kurbelgehäuse, Kolben und Zylinderkopf aus Aluminium. Die Kurbelwelle, Pleuel und die Ventile sind aus speziellem Schmiedestahl gefertigt. Den deutlichen Effizienzsprung erzielte Mercedes-Benz durch den Einsatz innovativer Technik – unter anderem einer neu entwickelten Benzin-Direkteinspritzung der 3. Generation mit strahlgeführter Verbrennung und Mehrfacheinspritzung. Mit der neuen Generation der V-Motoren zeigt Mercedes-Benz deutlich, dass Verbrennungsmotoren bei konsequenter Weiterentwicklung noch sehr viel Potenzial haben und auch V6- und V8-Motoren mit ihrer hohen Laufkultur zukunftsfähig sind. Zum Technologiepaket der neuen Motorengeneration zählen unter anderem einige Neuentwicklungen, die in dieser Kombination einzigartig sind:

Die weiterentwickelte Direkteinspritzung der 3. Generation mit strahlgeführter Verbrennung und Piezo-Injektoren erschließt in Verbindung mit einer Multi-Spark Ignition weitere Möglichkeiten zur Verbrauchsoptimierung – beim V8 durch ein weiterentwickeltes homogenes Brennverfahren, beim V6 durch ein neues Schichtbrennverfahren mit deutlich erweitertem Kennfeldbereich mit verbrauchsoptimaler Magerverbrennung.

Zusammen mit der Start-Stopp-Technik, der Schaltpunktverschiebung und konsequenter Reibleistungsreduzierung wurden Verbesserungen im Fahrverbrauch von über 20 Prozent möglich.

Die Leistungsaufnahme von Nebenaggregaten wurde abgesenkt. Dazu zählen eine optimierte Wasserpumpe mit Wärmemanagement der 2. Generation, eine geregelte Ölpumpe, eine mengengeregelte Kraftstoffhochdruckpumpe sowie ein intelligentes Generatormanagement. Mittels konsequenten Leichtbaus und einer intensiven Feinoptimierung wurde außer­dem die Triebwerkreibung im Vergleich zum Vorgängermotor deutlich reduziert.

Direkteinspritzsystem der dritten Generation
Das Direkteinspritzsystem mit strahlgeführter Verbrennung, das Mercedes-Benz als erster Pkw-Hersteller in der Serie angeboten hat, haben die Mercedes-Benz Motoreningenieure zur Direkteinspritzung der dritten Generation mit strahlgeführter Verbrennung weiterentwickelt. Sein Systemdruck beträgt bis zu 200 bar und wird kennfeldabhängig auf jeweils optimalen Druck geregelt. Komplett neu entwickelte Piezo-Injektoren ermöglichen zur optimalen Gemischbildung bis zu fünf Einspritzungen pro Ansaugung. Die Kristallstruktur der Piezo-Keramik verändert sich unter elektrischer Spannungmikrosekundenschnell und mit einer Präzision von nur wenigen Tausendstel Milli­metern. Zentrales Bauteil der Piezo-Injektoren ist der Piezostack, der die Düsennadel direkt ansteuert. Bei einer Ansprechzeit von nur 0,1 Millisekunden lässt sich die Kraftstoffeinspritzung sehr feinfühlig und genau an die jeweilige Last- und Drehzahlsituation anpassen, was sich günstig auf Emissionen, Verbrauch und Verbrennungsgeräusch auswirkt. Die mit der Piezo-Einspritztechnik möglichen Mehrfacheinspritzungen, auch in kleinsten Mengen, nutzten die Mercedes-Benz Ingenieure, um für die neue V-Motorengeneration einen größeren Kennfeldbereich mit dem effizienten Magerbrennverfahren zu beherrschen und weitere Betriebsarten zu erschließen:
Als erste neue Betriebsart haben die Mercedes-Benz Ingenieure „Homogen-Schicht“ (HOS) entwickelt. HOS ist – wie der Name schon ausdrückt – eine Kombination aus Homogen-Mager- und klassischem Schichtbrennverfahren. Dabei wird die erste Einspritzung in den Ansaughub gespritzt, worauf sich ein homogenes Basisgemisch ausbildet. Die eigentliche „Schicht“-Einspritzung erfolgt in die Kompression vor der Zündung kennfeldabhängig als einfache oder zweifache Einspritzung. Eine weitere neue Betriebsart nennt sich „Homogen-Split“ (HSP). Bei dieser homogenen Verbrennung werden über 95 Prozent der Menge im Ansaughub einfach oder mehrfach und eine sehr kleine „Zünd“-Einspritzung zur Stabilisierung der Verbrennung eingespritzt. Sie wird eingesetzt unter schwierigen Brennbedingungen.

Damit unterteilt sich das Kennfeld des neuen Mercedes-Benz V6- Motors im Wesentlichen in bis zu vier Bereiche:
- leerlaufnaher Bereich -> Homogen
- niedrige Teillast bis 4 bar und 3800 min-1 -> Schicht
- mittlere Teillast 4 bis 8 bar und bis 4000 min-1 -> HOS
- hohe Last und gesamter Drehzahlbereich -> Homogen bzw. HSP
Der V8-Motor wird im gesamten Kennfeld homogen betrieben, bei hoher Last wird zur Verbesserung der Laufruhe Homogen beziehungsweise HSP eingesetzt.

Multi-Spark Ignition für optimale Zündung
Ergänzt wird die Direkteinspritzung der 3. Generation durch die „schnelle Mehrfachzündung“ bzw. schnelle „Multi-Spark Ignition“ (MSI). Ihre Funktion: Nach dem ersten Funkendurchbruch wird nach einer kurzen Brenndauer die Spule sehr schnell nachgeladen und ein weiterer Funke abgesetzt. Mit dem MSI-System können dabei innerhalb einer Millisekunde bis zu vier Funken in schneller Folge ausgelöst werden, die ein Plasma mit einer größeren räumlichen Ausdehnung als eine herkömmliche Zündung erzeugen. Über die Ansteuerung der schnellen Mehrfachzündung kann sowohl die Zeit bis zu einem Folgefunken als auch die Brenndauer für den jeweiligen Betriebspunkt optimal angepasst werden. Auf diese Weise ist der Spielraum für die optimalen Verbrennungsschwerpunktlagen und die Erhöhung der Restgas-Verträglichkeit vor allem im Schichtladebetrieb möglich. Dadurch lässt sich der Verbrauch um etwa zwei Prozent reduzieren.
Allein durch die Möglichkeiten der Piezo-Einspritztechnik in Kombination mit der Mehrfachfunken-Zündung sind je nach Fahrzyklus bis zu vier Prozent Verbrauchseinsparungen möglich.

Zylinderkopf mit neuem Nockenwellenversteller
Basierend auf der Grundarchitektur des Vorgängermotors haben die Mercedes-Benz Ingenieure die neuen stufenlosen hydraulischen Flügelzellen-Nockenwellen­versteller für Ein- und Auslass entwickelt. Sie arbeiten mit einem großen Verstell­bereich von 40 Grad bezogen auf die Kurbelwelle. Außerdem konnten sie die Funktio­nalität verbessern und erzielten eine um 35 Prozent höhere Stellgeschwin­dig­keit sowie eine Verstellbereitschaft bereits bei 0,4 bar niedrigerem Öldruck. Trotz dieser besseren Performancewerte zeichnet sich die Neuentwicklung durch eine signifikant kleinere Bauform und ein geringeres Gewicht aus. Deshalb konnte der Einbauraum in der Motorlängsachse und Motorhochachse jeweils um zirka 15 Millimeter reduziert werden.

Start-Stopp-Einrichtung mit Direktstart
Die neue Start-Stopp-Einrichtung arbeitet mit starterunterstütztem Direktstart. Das bedeutet: Beim Abstellen des Motors wird die Winkelstellung der Kurbelwelle durch einen neuartigen Kurbelwellensensor erfasst, sodass das Motorsteuergerät weiß, in welcher Position sich die einzelnen Kolben befinden. Damit kann es zum Wiederstart den Zylinder als ersten zünden, der sich in der dafür optimalen Position befindet. Nach kurzem Andrehen des Motors durch den Anlasser ist deshalb dort sofort eine zuverlässige Einspritzung, Zündung und Verbrennung möglich.

Bei beiden Triebwerken legten die Ingenieure besonderes Augenmerk auf eine reduzierte Reibung. Die erzielten sie vor allem durch einen verringerten Durchsatz in der Öl- und der Wasserpumpe, durch reibungsoptimierte Kolben, Kolbenringe und Zylinderlaufbahnen sowie das neue Wärmemanagement und den neuen Kettentrieb.

Zukunftssicher dank Modulbauweise
Die neuen V-Motoren von Mercedes-Benz sind zukunftssicher. Sie können nicht nur mit einer Start-Stopp-Funktion kombiniert werden, sondern auch mit dem Vierradantrieb 4MATIC gekoppelt oder in einen Hybridantrieb integriert werden. Die neuen Motoren erfüllen alle weltweit geltenden Emissionsgesetzgebungen. Insbesondere der Einsatz der Direkteinspritzung der 3. Generation mit Piezo-Injektoren bietet hier ebenso die Basis für zukünftige Verschärfungen.

09.03.2010 S 63 AMG mit M157 als Showcar


Damals wie heute sind AMG V8-Motoren eine Klasse für sich. Es begann 1971 mit dem 6,8 Liter großen und 315 kW (428 PS) starken Rennmotor des legendären 300 SEL 6.8 AMG. Die schnelle Mercedes-Limousine erzielte beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps (Belgien) auf Anhieb einen viel beachteten Klassensieg und kam auf den zweiten Gesamtplatz.
In Anlehnung an den 300 SEL 6.8 AMG hat die Mercedes-AMG GmbH einen S 63 AMG Showcar mit dem neuen M157 V8-BiTurbo gebaut. Im September 2010 wird dann die Serienversion mit 544 PS bzw. inkl. AMG Performance Package mit 571 PS ausgeliefert.
Der neue M157 Motor wird sukzessive alle M156 Varianten mit 6,3 Liter V8-Saugmotor ablösen.

Weitere Infos zum Motor siehe in der Rubrik Motor
und weitere Infos zu den Fahrleistungen und Verbrauchswerten der Serienversion des S 63 AMG siehe hier

01.03.2010 M157 startet im S 63 AMG


AMG präsentiert in Genf erste Fakten zum neuen Motor, der ab September 2010 im S 63 AMG sein Debüt gibt . Der intern genannte M157 DE 55 AL basiert auf der neuen MoVe-Plattform der Daimler AG (neue V6 und V8-Benziner; M276 und M278). Er verfügt über eine BiTurbo-Aufladung inkl. Benzindirekteinspritzung mittels Piezo-Injektoren. Des Weiteren erhält er das NAG2V-Sportgetriebe inkl. NAK (nasse Anfahrkupplung), welches bereits im SL 63 AMG und E 63 AMG im Einsatz ist (AMG Speedshift MCT-7). Es wurde um eine Stopp-Start Funktion ergänzt (sie ist im Getriebemodus C = Controlled Efficiency aktiv).

Die Leistung beträgt 544 PS und 800 NM (von 2.000 bis 4.500 U/min). Durch das optionale AMG-Performance Package (Ladedruck von 1,0 auf 1,3 bar gesteigert) erhält man 571 PS und 900 NM (2.500 bis 3.750 U/min). Der Verbrauch reduziert sich ggü dem aktuellen M156 E63 um 25% auf 10,5 Liter !

Der Sprint im S 63 AMG wird in 4,5 bzw. 4,4s auf 100 km/h absolviert. Die Basisversion wird wie gewohnt bei 250 km/h elektronisch abgeregelt. Die Variante mit AMG-Performance Package hat dagegen bis 300 km/h Freilauf .
Der Motor wird später auch in weiteren Baureihen eingesetzt und soll auch noch um eine Zylinderabschaltung ergänzt werden.

09.09.2009 M271 EVO Produktion gestartet


Seit Produktionsbeginn der Vierzylinder-Benzinbaureihe im Mercedes-Benz Werk Untertürkheim im Jahr 2001 sind über eine Million Aggregate mit der internen Bezeichnung M 271 vom Band gelaufen. In diesen Tagen erfolgt der Start für die Serienfertigung des neuen M 271 EVO (EVO für Evolution) im Reihenmotorenwerk Untertürkheim. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung des bewährten Vierzylinder-Benzinmotors mit Direkteinspritzverfahren sowie Turboaufladung für die C- und E-Klasse.

Mit der Benzin-Direkteinspritzung im Vierzylinder-Segment setzt Mercedes-Benz seine Downsizing-Strategie konsequent fort. Diese Technologie ermöglicht durch die direkte Kraftstoffeinspritzung eine höhere Verdichtung und somit einen besseren thermodynamischen Wirkungsgrad. Dies macht sich auch beim Kraftstoffverbrauch bemerkbar: die neuen Vierzylinder-Direkteinspritzer der neuen E-Klasse verbrauchen bis zu 19 Prozent weniger Kraftstoff als die vergleichbaren V6-Motoren des Vorgängermodells. Beim E 250 CGI BlueEFFICIENCY (204 PS) ersetzt Mercedes-Benz den bisherigen Sechszylinder-Motor mit 2,5 Liter Hubraum durch einen Vierzylinder mit 1,8 Liter Hubraum – und erzielt dennoch ein Drehmomentplus von über 26 Prozent. Der neue Motor wird ab September 2009 in den BlueEFFICIENCY-Modellen der C- und E-Klasse eingesetzt. Es gibt ihn in drei Leistungsvarianten mit 156, 184 oder 204 PS (180 CGI / 200 CGI / 250 CGI). Ebenfalls zur Markteinführung erhält der Motor in Verbindung mit dem Schaltgetriebe ein ECO Start-Stopp-System (alle außer 250 CGI, da er serienmäßig mit der 5-Gangautomatik (NAG1) verbaut wird).

Der neue Vierzylinder-Benziner enthält eine Reihe von Neuerungen, die ihn komplett von seinem Vorgänger unterscheiden. Kernelement des neuen Motors ist die homogene Direkteinspritzung. Bei bis zu 140 bar Druck wird der Kraftstoff über eine Hochdruckleitung zu Injektoren geleitet, die in den Brennraum führen. Dadurch wird der Kraftstoffverbrauch gesenkt und die Schadstoffemissionen erheblich reduziert. Zudem wurde eine regelbare Ölmpumpe sowie ein Wärmemanagement-Verfahren entwickelt, das bei kaltem Motor beispielsweise die Zirkulation des Kältemittels stoppt, so dass der Motor und das Motoröl beim Kaltstart schneller erwärmt werden. Darüber hinaus sind die Nockenwellenversteller als Flügelzellenversteller weiter optimiert worden und ermöglichen mittels integriertem Steuerventil eine schnelle und stufenlose Einstellung der günstigsten Steuerzeiten und damit ein hohes Drehmoment bereits bei niedrigen Drehzahlen.

Das Kurbelgehäuse wird aus Aluminium-Druckguss hergestellt, der Zylinderkopf besteht aus einer speziellen, hochfesten Aluminum-Legierung. Kurbelgehäuse und Steuergehäuse stammen aus dem benachbarten Werkteil Mettingen. Die Fertigung der Pleuel und der Kurbelwelle sowie die Bearbeitung der Komponenten und die Montage des Motors finden im Reihenmotorenwerk in Untertürkheim statt. Aus dem Powertrain-Werk Berlin stammen Öl- und Wasserpumpe sowie die neuen Nockenwellenversteller für den Motor. Das Werk Hamburg stellt den Auspuffkrümmer her und verschweißt diesen mit dem Tubolader-Gehäuse.

17.06.2009 Motoraward für M156 und OM651

Beim begehrten „International Engine of the Year Awards 2009“ wurden Motoren von Mercedes-Benz und AMG in drei Kategorien als beste Triebwerke ausgezeichnet. Der AMG 6,3-Liter-V8-Motor siegte gleich zweimal: In den Klassen „Best Performance Engine“ und „Above 4 litres“ kam der bis zu 386 kW/525 PS starke Hochdrehzahl-Saugmotor jeweils mit großem Abstand auf den ersten Platz. In der Klasse „2 bis 2,5 Liter“ belegte der neue Vierzylinder-Diesel von Mercedes-Benz ebenfalls mit deutlichem Vorsprung die Spitzenposition. Der „International Engine of the Year Awards“ zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen auf dem Automobilsektor und wird jedes Jahr von dem britischen Automobil-Fachverlag UKIP Media & Events verliehen. Die jeweils besten Motoren des Jahres wählt eine unabhängige Jury von 64 namhaften Motorjournalisten aus 32 Ländern in zwölf Kategorien. Dieses Jahr setzten sich zwei Triebwerke von Mercedes-Benz und AMG gegen arrivierte Wettbewerber aus Deutschland, Italien, Großbritannien, USA und Japan durch. Das beweist aufs Neue die große Kompetenz von Mercedes-Benz und der Performance-Marke AMG bei der Entwicklung und Produktion faszinierender Motoren. Spitzenreiter in den Kategorien „Best Performance Engine“ und „Above 4 litres“ wurde 2009 der AMG 6,3-Liter-V8-Motor. Der Hochdrehzahl-Saugmotor mit 6208 Kubikzentimeter Hubraum leistet zwischen 336 kW/457 PS und 386 kW/525 PS, entwickelt maximal 630 Newtonmeter Drehmoment und kommt in sieben AMG Hochleistungsfahrzeugen wie dem C 63 AMG und dem SL 63 AMG zum Einsatz. Grundlage für die agile Leistungsentfaltung ist der konsequente Technologie-transfer aus dem Motorsport, der bei Mercedes-AMG seit über vier Jahrzehnten untrennbar zur Firmenphilosophie gehört. Juror Bill McKinnon (USA) urteilte: „Große Durchzugskraft und das Ansprechverhalten eines Rennmotors, verbunden mit einem „Wagner“-ähnlichen Soundtrack - dieser AMG V8 ist der Maßstab.“ Ebenfalls hohe Leistung bei beispielhaft geringem Verbrauch bietet das neu konzipierte Vierzylinder-Dieseltriebwerk mit Direkteinspritzung von Mercedes-Benz. In seiner stärksten Version leistet es aus 2143 Kubikzentimeter Hubraum 150 kW/204 PS und stellt ein Drehmoment von 500 Newtonmetern zur Verfügung. Es wird sowohl in der neuen E-Klasse als auch in der C-Klasse eingesetzt. Die C 250 CDIBlueEFFICIENCY Limousine verbraucht damit kombiniert lediglich 5,1 Liter auf 100 Kilometer - ein Vorbild an Effizienz. Die 125-kW/170-PS-Variante begnügt sich mit 4,8 Liter Dieselkraftstoff (entspricht einem CO2-Ausstoß von 127 g/km) - Bestwert in dieser Kategorie. Juror John Carey (Australien) beschreibt den Motor so: „Mühelose Leistung und unglaublich niedriger Verbrauch.“

04.02.2009 AMG mit Rekordjahr

Die Mercedes-AMG GmbH feiert das erfolgreichste Jahr ihrer Unternehmensgeschichte. AMG, die Performance-Marke innerhalb Mercedes-Benz Cars, konnte in einem äußerst schwierigen Marktumfeld den Absatz 2008 gegen den Trend mit 24.200 (i. V. 20.300) Fahrzeugen weltweit um 19 Prozent steigern. Wie schon in den Jahren zuvor, waren die USA 2008 der stärkste Markt für AMG mit einem Anteil von 38 Prozent am Gesamtabsatz. Auf Rang zwei folgen Deutschland (13 Prozent) und Japan (8 Prozent). Der deutsche Markt entwickelte sich mit einem deutlichen Zuwachs von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr sehr positiv. Zu den größten Wachstumsmärkten 2008 gehören unter anderem China und Brasilien mit Zuwachsraten von 260 bzw. 565 Prozent. Damit bestätigt AMG seine führende Stellung unter den Marken für Hochleistungs-Fahrzeuge und baut gleichzeitig den Marktanteil im Hochleistungssegment weiter aus.

Maßgeblichen Beitrag zum Erfolg 2008 leistete der C 63 AMG mit 8.100 ausgelieferten Fahrzeugen. Der als Limousine und T-Modell lieferbare C 63 AMG ist somit das erfolgreichste AMG-Automobil aller Zeiten. Positiv entwickelte sich auch der neue SL 63 AMG, für den sich 3.050 Käufer im Jahr 2008 begeistern konnten.
Mit dem auf 350 Einheiten limitierten SL 65 AMG Black Series wurde 2008 außerdem ein weiteres Kapitel der Black Series-Erfolgsgeschichte der Weltöffentlichkeit präsentiert – und sowohl von den Medien als auch den anspruchsvollen AMG-Kunden begeistert aufgenommen.

Einen positiven Beitrag zum Erfolg steuerten auch die AMG Sportpakete bei. Die sportlich-markanten Ausstattungspakete sind für zahlreiche Mercedes-Modellreihen lieferbar und wurden 2008 von mehr Käufern denn je nachgefragt; die Steigerung zu 2007 betrug 73 Prozent. Die 2007 gegründete AMG Driving Academy verzeichnete 2008 doppelt so viele Anmeldungen wie 2007. Die große Nachfrage nach hochklassigen Rennstreckentrainings und Events hat AMG veranlasst, für 2009 eine deutliche Ausweitung des AMG Driving Academy Angebots vorzunehmen.

Maßgeblichen Anteil am stetig wachsenden Erfolg von AMG haben auch die individuelle Kundenansprache und die erstklassige Betreuungsqualität. So wird AMG bis Ende nächsten Jahres weltweit 175 neue AMG Performance Center einrichten, das Engagement zur Intensivierung der Kundenbeziehungen erstreckt sich auf insgesamt 15 Länder.

Initiative bei der Entwicklung umweltverträglicher Fahrzeuge Neben dem Bekenntnis zu sportlichen Hochleistungs-Fahrzeugen stellt sich die Mercedes-AMG GmbH aber auch der gesellschaftlichen Verantwortung und intensiviert ihr Engagement bei der Entwicklung umweltverträglicher Fahrzeuge. Beim Thema Verbrauch ist AMG schon heute „Best in Class“ im Wettbewerbsfeld mit anderen Performance-Töchtern oder Sportwagenmarken. Die ab 2009 geltenden EU-5-Normen und die ab 2014 in Kraft tretenden EU-6-Normen werden alle AMG Fahrzeuge unterbieten. Zur Verbrauchsreduzierung seiner Fahrzeuge startet AMG in Kürze sukzessive mit einem effizienzsteigernden Motoren-Generator-Management sowie geregelten Öl- und Wasserpumpen. Ab 2010 stattet AMG seine Fahrzeuge mit Benzin-Direkteinspritzung und mit Start-Stopp-Funktion aus. Durch eine beständige Steigerung der Effizienz wird AMG ab 2012 eine Verbrauchsreduktion um 30 Prozent gegenüber dem heutigen Stand erreichen.

08.05.2007 40 Jahre AMG

In den vergangenen vier Jahrzehnten hat sich die Mercedes-AMG GmbH vom reinen Veredler von Premium-Automobilen zur eigenständigen Performance Marke der Mercedes Car Group (MCG) entwickelt. AMG steht heute für individuelle und hochdynamische Automobile mit dem klaren Markenversprechen Performance, das heißt mit jedem einzelnen Fahrzeug automobile Bestleistungen zu bieten und jedem AMG-Kunden höchste Wertschätzung entgegenzubringen. Mit einer Modellpalette von 18 Produkten und einer stetig wachsenden Kundschaft nimmt AMG einen führenden Platz unter den Marken für Hochleistungsfahrzeuge ein.
„AMG - diese drei Buchstaben verkörpern weltweit Spitzentechnologie, Dynamik und Exklusivität. Wer einen AMG fährt, spürt dies sofort. Nach vier erfolgreichen Jahrzehnten ist die Marke heute mehr denn je Sinnbild für ein einzigartiges Fahrerlebnis. Bei der Entwicklung unserer Automobile bleiben auch in Zukunft die individuellen Kundenanforderungen Maßstab und Motivation unserer täglichen Arbeit“, sagt Volker Mornhinweg, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Mercedes-AMG GmbH.
Die Mercedes-AMG GmbH ist auf einzigartige Hochleistungs-Sportfahrzeuge spezialisiert und bietet mit sportiven Cabriolets, Coupés, Roadstern, Limousinen, SUV’s und speziell angefertigten Einzelstücken ein Produktportfolio, das keine Kundenwünsche offen lässt. So wurde im vergangenen Jahr das AMG Performance Studio eröffnet und damit eine neue Offensive zur individuellen Kundenansprache gestartet. Neben den AMG Hochleistungsautomobilen, die über die weltweite Mercedes-Benz Vertriebsorganisation verfügbar sind, entwickelt und produziert das Performance Studio einzigartige AMG Fahrzeuge in exklusiven Stückzahlen.
Die Kenkompetenz von AMG war und ist es noch heute, leistungsstarke Triebwerke zu entwickeln und zu produzieren. In der hochmodernen AMG Motorenmanufaktur fertigen besonders qualifizierte Spezialisten nach der traditionellen Philosophie „One man, one engine“ unter höchsten Qualitäts-standards dynamische, kraftvolle AMG V8- und V12-Triebwerke.
Ein echter AMG zeigt in jedem Detail, dass er bereits in seinem konzeptionellen Entstehen eine Gesamtkomposition ist: Eine Verbindung von Mercedes-typischen Qualitäts-, Sicherheits- und Umweltstandards und den authentischen AMG-Genen. Entsprechend der Innovationskraft von Mercedes-Benz beeindrucken AMG-Hochleistungsautomobile durch sinnvolle Innovationen und höchste Wertanmutung.

Mit dieser Philosophie ist es in den letzten vier Jahrzehnten gelungen, aus der Zweimannfirma die weltweit bekannte und klar differenzierbare Marke AMG zu schaffen. Die Mercedes-AMG GmbH ist als hundertprozentige DaimlerChrysler Tochter frühzeitig in die Strategie- und Produktentstehungsprozesse von Mercedes-Benz eingebunden, nutzt die Ressourcen des Konzerns und stellt so technologisch führende Entwicklungen sicher. Bei der Markendefinition werden die klassichen Mercedes-Benz Markenwerte um AMG-spezifische Merkmale ergänzt. Zudem werden durch die kompakte Bündelung aller automobilen Funktionen am Standort Affalterbach kurze Entscheidungswege sowie die schnelle und flexible Umsetzung unterschiedlichster Kundenwünsche sichergestellt.
Als weitere Voraussetzung um den Anspruch der Kunden an ihre AMG Fahrzeuge zu erfüllen, zählen bei AMG die hoch motivierten Spezialisten. Rund 750 Mitarbeiter zählt die Mercedes-AMG GmbH derzeit am Firmensitz in Affalterbach. Das Streben nach Höchstleistung verbindet Sie mit ihren Fahrzeugen, aber auch Präzision und Respekt gehört zum professionellen Selbstverständnis bei AMG. Respekt vor den Fahrzeugen aber auch Respekt vor den Kunden, deren Individualität bei AMG zum Anforderungsprofil gehört.
AMG will bei den Kunden immer wieder aufs Neue Begeisterung und Faszination erzeugen - durch eine einzigartige Synthese aus Emotion und Funktion. Denn jeder AMG verspricht nicht nur höchste Wertanmutung in jedem Detail, sondern auch eine herausragende Performance dank einer jahrzehntelangen Erfahrung im Motorsport.

AMG-Chronik


CL 65 AMG mit AMG Carbon Exterieur Paket

05.12.2006 AMG Winter-Sporting 2007

Die Mercedes-AMG GmbH bietet auch im kommenden Winter einzigartige Kundenevents auf Eis und Schnee an: Das AMG Winter-Sporting in Arjeplog/Schweden nahe dem Polarkreis kombiniert ein anspruchsvolles Fahrertraining mit landestypischem Lifestyle-Flair. Ziel der Veranstaltung ist die perfekte Fahrzeugbeherrschung, die von professionellen Instruktoren mithilfe modernster Lernmethoden vermittelt wird. Das AMG Winter-Sporting findet an acht Terminen zwischen Januar und März 2007 statt und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Bei dem viertägigen Training stehen den jeweils 24 Teilnehmern drei verschiedene AMG Hochleistungsautomobile zur Verfügung: CLK 63 AMG, SLK 55 AMG und C 55 AMG. Alle Fahrzeuge sind mit speziellen Spikereifen ausgerüstet, die auf der Eisdecke ein gewisses Maß an Haftung gewährleisten. Das ESP® ist grundsätzlich deaktiviert, um einen kontrollierten Aufenthalt im Grenzbereich zu ermöglichen.
Gefahren wird bei den viertägigen Events ausschließlich auf Eis; speziell präparierte Pisten auf einem zugefrorenen See sorgen hier für perfekte Bedingungen. Das gleichermaßen ausführliche wie anspruchsvolle Programm beinhaltet ein Einführungstraining, das erste Grundlagen fürs Fahren auf glattem Untergrund vermittelt, beispielsweise beim Slalom und bei Ausweichübungen. Das anschließende dreiteilige Aufbautraining perfektioniert die Fahrzeugbeherrschung weiter: Zunächst trainieren die Teilnehmer auf einem Handlingkurs, der dem kleinen Kurs des Hockenheimrings entspricht, einzelne Sektionen, bevor der gesamte Kurs unter die Räder genommen wird. Auf Kreisbahnen mit bis zu 150 Meter Durchmesser üben die Autofahrer den Drift, also das kontrollierte Querfahren – Voraussetzung für perfekte und sichere Fahrzeugbeherrschung auf rutschiger Fahrbahn. Somit kann sich jeder Teilnehmer gefahrlos an den Grenzbereich herantasten; gleichzeitig steht maximaler Fahrspaß im Fokus des AMG Winter-Sporting.
Bei zahlreichen Übungen nutzen die AMG Fachleute Data-Recording als begleitende Trainingsunterstützung: Mit Hilfe der aus dem Rennsport bekannten Technik können nicht nur einzelne Sektor- oder Rundenzeiten, sondern auch Längs- und Querbeschleunigungen ermittelt werden. Für die Durchführung aller Aufgaben sind professionelle und Motorsport erfahrene Instruktoren verantwortlich, die den Teilnehmern das notwendige Feedback geben und mit geeigneten Analysemethoden den Lernerfolg sicherstellen.
Am Ende des AMG Winter-Sporting steht die AMG Challenge, ein Wettbewerb, bei dem alle 24 Teilnehmer ihre erlernten fahrerischen Fähigkeiten in ausgewählten Disziplinen unter Beweis stellen können. Die Siegerehrung findet am „Traditionellen Abend“ statt. Hier stehen kulinarische Spezialitäten aus Nordschweden im Mittelpunkt, die bei offenem Feuer in einem „Tipi“, der charakteristisch lappländischen Holzhütte genossen werden. Auch das weitere Rahmenprogramm steht dem aufwendigen Fahrertraining in nichts nach: Dynamische Erlebnisse garantiert die nächtliche Mitfahrt im AMG Eis-Taxi, einem besonders präparierten C 55 AMG. Die 270 kW/367 PS starke Limousine verfügt über spezielle Spikereifen, mit denen auch die FIA World Rallye Cars bei der Schweden-Rallye ausgerüstet sind. Unvergessliche Einblicke in die Welt der Fahrdynamik auf glattem Untergrund vermittelt ein erfahrener Instruktor am Lenkrad. Ein Cocktail-Abend im Iglu und eine Snowmobil-Safari bei Dunkelheit vermitteln landestypische Atmosphäre und runden die viertägige Veranstaltung ab.
Die Preise für das AMG Winter-Sporting liegen bei 3390 Euro brutto und schließen sowohl den Direktflug ab Stuttgart, München, Frankfurt-Hahn, Hannover oder Paris, wie auch alle Transferleistungen, die Unterkunft im Hotel Silverhatten in Arjeplog sowie die Verpflegung ein. Teilnahmeberechtigt ist jeder Automobilbegeisterte, egal ob AMG Kunde oder nicht.
Die einzelnen Termine für das AMG Winter-Sporting 2007 sind aufgrund der großen Nachfrage bereits leider alle ausgebucht. Doch Mercedes-AMG bietet das ganze Jahr hindurch eine Vielzahl verschiedener Fahrertrainings auf Renn- und Teststrecken an, bei denen der anspruchsvolle Autofahrer seine Fahrzeugbeherrschung individuell verbessern kann. Ab Januar 2007 stehen das Programm für die Sommersaison 2007 und das AMG Winter-Sporting 2008 fest. Interessenten finden aktuelle Informationen im Internet unter www.mercedes-amg.com oder können sich unter Telefonnummer +49 (0) 7144 302-575 an die Hotline der AMG Driving Academy wenden.
Arjeplog in Schwedisch Lappland ist das weltweite Testzentrum der Automobilindustrie. Wegen seiner geografischen Nähe zum nördlichen Polarkreis herrschen hier jeden Winter konstant niedrige Temperaturen, die das Präparieren von Teststrecken auf zugefrorenen Seen oder Flüssen ermöglichen. Die Eisschicht ist oftmals bis zu 80 Zentimeter stark und gewährleistet einen gefahrlosen Betrieb beim AMG Winter-Sporting.

31.08.2006 AMG Performance Packages

Mercedes-AMG bietet für drei AMG Modelle maßgeschneiderte Performance Packages für besonders sportlich orientierte Kunden. CLS 63 AMG, SLK 55 AMG und SL 55 AMG können ab Werk mit einer Kombination unterschiedlicher Technik-Komponenten ausgestattet werden. Damit bieten alle drei AMG Hochleistungs-Automobile ein deutliches Plus an Fahrdynamik und garantieren eine noch bessere Auslegung für die Rennstrecken. Die Performance Packages wurden im AMG Performance Studio entwickelt, die Fertigung der Fahrzeuge erfolgt in den jeweiligen DaimlerChrysler Produktionswerken.
Beim Performance Package stehen vor allem Fahrwerk und Bremsanlage im Fokus: So kommen bei CLS 63 AMG, SLK 55 AMG und SL 55 AMG noch leistungsfähigere und standfestere Komponenten zum Einsatz. Das Resultat sind faszinierende Fahrerlebnisse für den ambitionierten Sportwagen-Enthusiasten, der sein AMG Modell auch auf abgesperrten Rennstrecken bewegen will. Damit profitiert jeder Kunde vom umfassenden Motorsport-Know-how, das die Mercedes-AMG GmbH in fast vier Jahrzehnten gewonnen hat.

Beim CLS 63 AMG umfasst das Performance Package:
Innen belüftete Verbundbremsscheiben im Format 390 x 36 mm an der Vorderachse
Hinterachs-Sperrdifferenzial nach dem Lamellenprinzip mit 40 Prozent Sperrwirkung für noch bessere Traktion
19 Zoll AMG Leichtmetallräder im Doppelspeichen-Design, mehrteilig, Sterlingsilber lackiert in der Dimension 8,5 x 19 mit 255/35 R 19 (vorn) und 10 x 19 mit 285/30 R 19 (hinten)
AMG Performance-Fahrwerk auf Basis AIRMATIC DC
AMG Ergonomie-Sportlenkrad in Leder/Alcantara schwarz, mit silberfarbenen Aluminium-Schaltpaddles

Das Performance Package beim SLK 55 AMG besteht aus:
Innen belüfteten Verbundbremsscheiben im Format 360 x 32 mm an der Vorderachse
18 Zoll AMG Leichtmetallrädern im Doppelspeichen-Design, mehrteilig, in der Dimension 7,5 x 18 mit 225/40 R 18 (vorn) und 8,5 x 18 mit 245/35 R 18 (hinten)
AMG Performance-Fahrwerk
AMG Ergonomie-Sportlenkrad in Leder/Alcantara schwarz, mit silberfarbenen Aluminium-Schaltpaddles Carbon-Zierteilen im Interieur

Das Performance Package beim SL 55 AMG bietet:
Innen belüftete Verbundbremsscheiben der Größe 390 x 36 mm an der Vorderachse
Hinterachs-Sperrdifferenzial nach dem Lamellenprinzip mit 30 Prozent Sperrwirkung für noch bessere Traktion
19 Zoll AMG Leichtmetallräder im Doppelspeichen-Design, mehrteilig, in der Dimension 8,5 x 19 mit 255/35 R 19 (vorn) und 9,5 x 19 mit 285/30 R 19 (hinten)
AMG Performance Fahrwerk auf Basis Active Body Control (ABC)
Zusätzlicher Ölkühler
AMG Frontschürze mit vergrößerten Kühlluftöffnungen
AMG Ergonomie-Sportlenkrad in Leder/Alcantara schwarz, mit silberfarbenen Aluminium-Schaltpaddles
Die Preise für die Performance Packages im Überblick (jeweils inkl. 16 % MwSt.):

CLS 63 AMG: 8.236 Euro
SLK 55 AMG: 5.220 Euro
SL 55 AMG: 11.948 Euro

Weitergehende Wünsche nach einer noch individuelleren Ausstattung erfüllt das AMG Performance Studio in Affalterbach. Je nach Modell lassen sich die AMG Hochleistungsfahrzeuge mit weiteren Komponenten ausstatten. Dazu zählen unter anderem:
AMG Leichtmetallräder in besonders leichter Schmiedetechnologie, Carbon Exterieur-Paket, AMG Sportlenkräder, AMG Einstiegsleisten (beleuchtet).
Die Spezialisten des Performance Studios realisieren aber auch einzigartige Innenausstattungen, aufwändige Hi-Fi- und Multimedialösungen bis hin zu automobilen Unikaten – eine traditionelle Stärke der Mercedes-AMG GmbH.
Die AMG Performance Packages können auch nachträglich sowie auch für den CLS 55 AMG (jedoch mit 30% statt 40% Differentialsperre) geordert und montiert werden.

22.07.2006 AMG eröffnet Performance Studio

Die Mercedes-AMG GmbH bündelt ihre Aktivitäten und startet mit dem AMG Performance Studio eine neue Offensive zur individuellen Kundenansprache. Neben den AMG Hochleistungsautomobilen, die über die weltweite Mercedes-Benz Vertriebsorganisation verfügbar sind, entwickelt und produziert das Performance Studio besondere AMG Fahrzeuge in exklusiven Stückzahlen. Untergliedert in Signature Series, Black Series und Editions, beeindrucken die einzigartigen Sondermodelle je nach Typ durch ausgeprägte Fahrdynamik, Rennstreckentauglichkeit, technische und optische Differenzierung sowie exklusive Ausstattungsdetails. Das neueste Produkt aus dem AMG Performance Studio ist der SLK 55 AMG Black Series, eine puristische Leichtbau-Variante mit 294 kW/400 PS starkem AMG 5,5-Liter-V8-Motor und zahlreichen Komponenten aus dem Motorsport. Neben der Fokussierung auf besonders leidenschaftliche AMG Fahrzeuge werden im Performance Studio auch individuelle Kundenwünsche bedient – eine traditionelle Stärke von Mercedes-AMG. So werden gezielte technische Modifikationen wie AMG Sportfahrwerke, AMG Hochleistungsbremsanlagen, AMG Rad-Reifen-Kombinationen, Sperrdifferenziale, oder individuelle Innenausstattungen ebenso realisiert, wie spezielle automobile Einzelstücke.
Die weltweit steigende Nachfrage nach weiterer Individualisierung sowie noch mehr Dynamik und Rennstreckentauglichkeit hat die Mercedes-AMG GmbH bestärkt, ihr Angebot aufzuwerten und auszubauen. „Immer mehr AMG Fans und Sportwagen-Enthusiasten aus aller Welt fragen uns nach noch dynamischeren Fahrzeugen, besonderen Ausstattungen und spezifischeren Komponenten. All diese Wünsche können wir mit dem neu eröffneten Performance Studio perfekt bedienen“, so Volker Mornhinweg, Vorsitzender der Geschäftsführung, Mercedes-AMG GmbH.
Bei der Konzeption und Umsetzung hilft die jahrzehntelange Erfahrung im Bau von leistungsstarken Hochleistungs-Automobilen ebenso wie das reichhaltige Know-how aus dem Motorsport. „AMG hat seine Wurzeln im internationalen Rennsport. Von den zahlreichen Erfolgen, die unsere AMG Fahrer aktuell in der DTM erzielen, profitieren unsere Kunden unmittelbar. Aber auch unser Engagement in der Formel 1, wo wir das offizielle FIA Safety-Car und das offizielle FIA Medical-Car stellen, beflügelt unsere Ingenieure und Techniker permanent. Im Performance Studio lassen wir die Technologien von der Rennstrecke in unsere Fahrzeuge einfließen“, so Mornhinweg weiter.

Start mit dem SLK 55 AMG Black Series
Im Zuge der Neuausrichtung wird Mercedes-AMG das Angebot an Komplettfahrzeugen, Komponenten und individuellen Lösungen kontinuierlich ausbauen. Den Start macht der neue SLK 55 AMG Black Series, eine betont puristische Sonderserie als Coupé-Variante des einzigartigen Achtzylinder-Roadsters. Mit dem auf 294 kW/400 PS und 520 Newtonmeter gesteigerten AMG 5,5-Liter-V8-Motor, zahlreichen Leichtbau-Komponenten, festem Carbondach, 19 Zoll AMG Schmiederädern, AMG Gewinde-Sportfahrwerk und AMG Hochleistungs-Verbundbremsanlage spielt der spezielle SLK 55 AMG sein sportliches Talent noch überzeugender aus – und macht gerade auf abgesperrten Rennstrecken eine gute Figur. Die Markteinführung startet im Juli 2006, der Verkaufspreis in Deutschland beträgt 107.300 Euro (inkl. 16% MwSt.).
Noch exklusiver ist das CLK DTM AMG Cabriolet, das unter dem Label Signature Series angeboten wird. Diese Bezeichnung steht für limitierte Highend-Fahrzeuge in einzigartiger technologischer Ausprägung. Das auf 100 Exemplare begrenzte CLK DTM AMG Cabriolet beeindruckt durch seine Kombination aus Motorsport-Technik, Rennstrecken typischer Fahrdynamik und Aufsehen erregender Optik. Der 428 kW/582 PS starke AMG Hochleistungs-Sportwagen beschleunigt in nur 4,0 Sekunden auf Tempo 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 300 km/h (elektronisch begrenzt). Damit ist das neue AMG Hochleistungsautomobil der schnellste offene Viersitzer der Welt. Der Preis in Deutschland beträgt 277.820 Euro (inkl. 16% MwSt.).
Die Editions sorgen mit einer optischen und haptischen Differenzierung gegenüber dem Serienfahrzeug für besondere Begehrlichkeit. So beispielsweise der 2005 angebotene CLS 55 AMG „IWC Ingenieur“, dessen speziell arrangierte Ausstattungsdetails mit der exklusiven IWC-Uhrenfamilie „Ingenieur“ korrespondieren. Von dem einzigartigen, viertürigen Coupé wurden 165 Fahrzeuge produziert – entsprechend konzipierte AMG Fahrzeuge werden folgen.
Für die Erfüllung des ganz persönlichen Kunden-Geschmacks bietet das Performance Studio maßgeschneiderte Lösungen. So können die Modellreihen der SLK-, SL- und CLS-Klasse mit einem AMG Performance Package ausgestattet werden. Dieses ab Werk lieferbare Paket umfasst je nach Fahrzeug spezielle Rad-Reifen-Kombinationen, eine AMG Hochleistungsbremsanlage in Verbundtechnologie, ein strafferes AMG Performance-Fahrwerk, aufwändigere Kühlmaß-nahmen, ein Lamellen-Sperrdifferenzial, Interieur-Zierteile aus Carbon und ein AMG Ergonomie-Sportlenkrad in Leder/Alcantara-Ausführung. Darüber hinaus lassen sich AMG Fahrzeuge ab Werk oder nachträglich mit einzelnen AMG Komponenten ausstatten. Dazu zählen neben den erwähnten Positionen zukünftig unter anderem AMG Leichtmetallräder in besonders leichter Schmiedetechnologie.
Weitergehende Wünsche wie besondere Außenlacke, Leder-Komplettausstattungen in Wunschfarbe, Zierteile aus Carbon oder mit Lederbezug sowie aufwändige HiFi-, Office- und Multimediaausstattungen setzen die Experten des Performance Studios routiniert in die Tat um. Sogar aufwändige Karosserie-Umbauten in handwerklicher Perfektion werden ausgeführt. Auf diese Weise entstehen in traditioneller Einzelanfertigung unverwechselbare Unikate. An Qualität und Sicherheit werden dabei höchste Anforderungen gestellt. (Infos / Fotos: DaimlerChrysler)

Weitere Hintergründe zu AMG und dem neuen Performance Studio


20.07.2005 Alle Fakten zum 63er AMG V8 Sauger M156

Mercedes-AMG geht völlig neue Wege: Als weltweit einziges Triebwerk kombiniert der neue AMG 6,3-Liter-V8-Motor das Hochdrehzahlkonzept mit großem Hubraum. Das zu 100 Prozent eigenständig entwickelte AMG Hochleistungstriebwerk realisiert aus 6,3 Liter Hubraum eine Leistung von 375 kW/510 PS bei 6800 Umdrehungen sowie ein maximales Drehmoment von 630 Newtonmetern; damit ist das neue AMG Kraftpaket der stärkste serienmäßige Achtzylinder-Saugmotor weltweit. Dank seines großen Hubraums bietet der V8 von AMG rund 20 Prozent mehr Drehmoment als vergleichbare Saugmotoren dieser Leistungsklasse.
Der komplett aus hochfestem Aluminium gefertigte V8-Saugmotor fasziniert mit einer Fülle an Technologien aus dem Motorsport und dokumentiert damit die eindrucksvolle Rennsport-Historie von AMG. Die senkrechte Anordnung der Ansaug- und Abgaskanäle garantiert zusammen mit dem neuartigen Schaltsaugrohr mit zwei integrierten Drosselklappen eine perfekte Zylinderfüllung. Tassenstößel in den Zylinderköpfen ermöglichen einen steifen Ventiltrieb und somit hohe Drehzahlen. Variable Nockenwellenverstellung, das besonders steife Closed-Deck-Kurbelgehäuse und die Zylinderlaufbahnen mit der neuartigen, revolutionären LDS-Beschichtung sind weitere Kennzeichen des hochmodernen V8-Motors made by Mercedes-AMG.
Von den Ingenieuren und Technikern aus Affalterbach wurde der Achtzylinder als hundertprozentig eigenständige Entwicklung zur Serienreife gebracht. In Kürze wird der AMG 6,3-Liter-V8-Motor in einem neuen AMG Hochleistungsautomobil präsentiert und künftig auch in weiteren AMG Fahrzeugen für emotionalen und sportlichen Fahrspaß sorgen.
Die hohen Erwartungen der AMG Kunden und die beeindruckende Geschichte der AMG Achtzylindermotoren war für die Ingenieure und Produktplaner der Mercedes-AMG GmbH Ansporn und Verpflichtung zugleich, einen einzigartigen neuen V8-Antrieb zu entwickeln. Bereits der Blick auf die wichtigsten technischen Daten zeigt, dass dies gelungen ist. So entwickelt der AMG V8-Vollaluminium-Motor aus 6208 Kubikzentimeter eine Höchstleistung von 375 kW/510 PS bei 6800/min und ein Drehmomentmaximum von 630 Newtonmetern, das bei 5200 Umdrehungen zur Verfügung steht. Die Maximaldrehzahl wird bei 7200/min erreicht.

Die wichtigsten Daten im Überblick:
Hubraum 6208 cm3
Bohrung/Hub 102,2/94,6 mm
Verdichtungsverhältnis 11,3 : 1
Leistung 375 kW/510 PS bei 6800/min
Max. Drehmoment 630 Nm bei 5200/min

Die einzigartige Kombination aus Hochdrehzahlkonzept und großem Hubraum verbindet das Beste aus zwei Welten: Begeisternde Drehfreude und gleichzeitig hohe Durchzugskraft bei niedrigen Drehzahlen. Der Fahrer erlebt den betont sportlichen Charakter durch hohe Agilität und dynamisches Ansprechverhalten in allen Drehzahlbereichen. Der neue AMG V8 liefert bereits bei 2000 Umdrehungen 500 Newtonmeter an die Kurbelwelle, der Bestwert von 630 Newtonmetern steht bei 5200 Umdrehung zur Verfügung – mehr als bei allen anderen Saugmotoren dieser Leistungs- und Hubraumklasse. Im Klartext: Der neue AMG Achtzylinder ermöglicht dynamische Beschleunigung, schnelle Zwischenspurts und reinen Fahrspaß auf höchstem Niveau.
Mit seinem neuen und sportlichen AMG Klangbild, das in aufwändigen Versuchsreihen gestaltet wurde, bietet der Achtzylinder aus Affalterbach den erlebbaren Reiz eines Hochdrehzahl-V8-Saugmotors – unmissverständlich hör- und fühlbar bei niedrigen, mittleren und hohen Drehzahlen.
Verantwortlich für die hohe Leistungs- und Drehmomentausbeute ist neben dem großen Hubraum vor allem das aufwändige Ansaugsystem, bei dem AMG völlig neue Wege geht. Große Querschnitte, die strömungsgünstige Gestaltung der kompletten Ansaugluft- und Abgasführung sowie die aus dem Motorsport bekannte, senkrechte Anordnung aller Kanäle sind die besonderen Merkmale. Eine Weltneuheit ist das einzigartige und patentierte, aus Magnesium gefertigte Schaltsaugrohr mit zwei innen liegenden, parallel öffnenden Drosselklappen. Das Zusammenspiel dieser im Serienmotorbau außergewöhnlichen Komponenten sorgt für eine perfekte Zylinderfüllung.
Ein steifer Ventiltrieb, damit hohe Drehzahlen, ermöglicht die Betätigung der 32 Ventile in den Zylinderköpfen über Tassenstößel – eine aus dem Rennsport bekannte und bewährte Technologie. Die kontinuierliche Verstellung der Nockenwellen auf der Ein- und Auslassseite stellt eine weitere Besonderheit des modernen AMG V8-Motors dar. Eine echte Weltneuheit steckt im Inneren der leistungsstarken Neuentwicklung: Als erstes Serientriebwerk überhaupt, verfügt der AMG 6,3-Liter-V8-Motor über eine spezielle LDS-Beschichtung der Zylinder-laufbahnen (Lichtbogen-Draht-Spritze), ein neues Verfahren, das für höchste Reibungsoptimierung steht.
Beim Kurbelgehäuse werden wieder die Motorsport-Gene sichtbar: Wie schon beim AMG V8-Kompressormotor des Mercedes-Benz SLR McLaren entschieden sich die Ingenieure und Techniker für die besonders steife, so genannte Bedplate-Ausführung mit Closed-Deck-Technologie. Spezielle Stahl-Eingussteile garantieren zusätzlich besondere Steifigkeit, eine verlässliche Ölversorgung in allen alltäglichen Betriebsbedingungen und optimale Dauerhaltbarkeit.
Konstruktiv ist der neue Achtzylinder von Mercedes-AMG erstmals eine konzeptionell komplett eigenständige Entwicklung, die keinerlei gemeinsame Merkmale oder Gleichteile mit anderen Achtzylindermotoren von Mercedes-Benz aufweist. Gegenüber den anderen AMG V8-Motoren unterscheidet sich das neue 6,3-Liter-Aggregat durch den Zylinderabstand, das Kurbelgehäusekonzept, die aufwändig gestaltete Ansaugluft- und Abgasführung sowie den Ventiltrieb von den Mercedes-Motoren; auch beim Bohrung- Hub-Verhältnis geht Mercedes-AMG völlig eigene Wege.
Produziert wird das neue Kraftpaket in der hochmodernen AMG Motorenmanufaktur nach der Philosophie „One man, one engine“. Das bedeutet, dass jeweils ein Techniker einen kompletten Motor von Hand montiert – dokumentiert durch seine Signatur auf der AMG Motorenplakette.

07.07.2005 M156 E 63 mit 510 PS

Zur IAA präsentiert Mercedes-AMG den neuen ML 63 AMG. Er ist das erste Modell mit dem komplett neuentwickelten AMG-V8-Sauger Triebwerk. Es heißt M156 E 63 und hat 6208cm³. Es leistet 510 PS und 630 NM. Die maximale Drehzahl beträgt 7200 U/min. Der Bankwinkel beträgt 90°. Der 63er AMG wird nach dem ML auch in die S-Klasse, CL, R-Klasse, SL, CLS, E-Klasse, CLK und SLK kommen. Der M156 verfügt wieder über 4 Ventile pro Zylinder. Der größere Bruder M157 hat 6,0 Liter und hat einen Bi-Turbo sowie einen 80° Bankwinkel, damit die Turbos gut untergebracht werden können. Er soll über 600 PS und ca. 800 NM leisten. Er debütiert 2007.
Unterdessen wird der der SLR (C199) demnächst auch in einem Metallic-Grün und Blau angeboten und den schleppenden Absatz anzukurbeln.

08.10.2004 C 30 CDI AMG enfällt.

Ende des Jahres 2004 wird der C 30 CDI AMG entfallen. Dies bestätigte ein AMG-Sprecher. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass der Motor nicht die EU4 Norm erfüllt und das ab Feb/März 2005 der neue V6-CDI OM642 als C 280 CDI und C 320 CDI mit 190 bzw 218 (bzw wenn die Leistung noch angehoben wird 224 PS) ausgeliefert wird. Dann wird der Unterschied zum 231 PS starkem C 30 CDI AMG zu klein sein.

05.06.2003 Mercedes-AMG gewinnt Motorenpreis

Mercedes-AMG belegt mit dem V8 Kompressor (M113 E 55 ML) mit deutlichem Abstand den 1. Platz "International Engine of the Year Awards" in der Kategorie "Best Performance Engine". Dieser Sieg gegen Wettbewerber aus Europa, Japan und USA unterstreicht aufs Neue die Kompetenz von Mercedes-AMG bei der Entwicklung von Hochleistungs-Motoren und –Automobilen. Die Jury bestand aus 50 Mitgliedern aus 22 Ländern. Überzeugt zeigte sich auch Graham Johnson, Vorsitzender der International Engine of the Year Awards: „Die Fahrleistungen dieses erstaunlich ruhig laufenden und unglaublich kraftvollen V8-Motors sind atemberaubend.“ Mit einer Leistung von 476 PS bis 500 PS und einem Drehmoment von 700 NM garantiert der AMG V8-Kompressormotor eindrucksvolle Fahrerlebnisse. Der 5,5-Liter-Motor feierte sein Debüt 2001 im SL 55 AMG, seit Herbst 2002 ist er auch im E 55 AMG und im S 55 AMG sowie im CL 55 AMG lieferbar.

08.07.2001 AMG soll erstmals einen CDI-Motor entwickeln

Auf Basis des 400 CDI soll AMG einen 4,5l großen V8 CDI mit einer Leistung von etwa 360 PS entwickeln. Er soll dann im neuen SL (R230) und im CL zum Einsatz kommen.



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