07.05.2010 Neue V6 & V8 Benziner vorgestellt
Erheblich weniger Verbrauch trotz deutlich mehr Leistung, so lautet das Entwicklungsergebnis für die neue V-Motoren-Generation, die ab Herbst (vermutlich September) 2010 zunächst als Achtzylinder in der CL-Klasse (in Kombination mit dem erscheinenden Faclift wird er S 500 Coupé heissen), später auch in der S-Klasse (Januar 2011) eingesetzt werden. Mercedes-Benz hat die neuen Sechs- und Achtzylinder entwickelt, weil optimierte Verbrennungsmotoren gegenüber anderen Antriebssystemen nach wie vor spezifische Vorteile hinsichtlich Reichweite, Betankungszeit sowie Kosten bieten und gleichzeitig das größte Potenzial haben, um kurzfristig signifikante Verbrauchssenkungen im Alltagsbetrieb zu erzielen. Auch bei Hybridantrieben ist der Verbrenner das Herzstück und maßgeblich für die Effizienzsteigerung verantwortlich.
Die neue Motorenfamilie von Mercedes-Benz setzt konsequent auf Modularisierung und innovative Technologien und löst sehr erfolgreiche Aggregate ab. Sie erlaubt den Einsatz sowohl mit Start-Stopp-Funktion, dem Vierradantrieb 4MATIC und auch mit Hybridmodul.
Der neue V8 (M278) basiert zwar auf dem Vorgänger und hat den gleichen Zylinderabstand, wurde aber in allen Details konsequent weiterentwickelt. So holt er beispielsweise aus 15 Prozent weniger Hubraum (4663 statt 5461 cm3) 435 PS und damit rund 12 Prozent mehr Leistung als sein Vorgänger 388 PS. Während der aktuelle CL 500 12,3 Liter auf 100 Kilometer verbraucht, begnügt sich das Coupé mit dem neuen Motor mit 9,5 Litern – ein Minus von 22 Prozent. Die CO2-Emissionen sanken ebenfalls um 22 Prozent von 288 g/km auf 224 g/km – für diese Leistungsklasse ein exzellenter Wert. Gleichzeitig stieg das Drehmoment von 530 Newtonmetern auf 700 Newtonmeter – ein Plus von 32 Prozent. In der spezifischen Leistung erreicht der neue V8 mit 93 PS und 150 Newtonmetern pro Liter Hubraum Spitzenwerte.
Da das hohe maximale Drehmoment bereits ab 1800 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung steht, entwickelt der neue Hightech-V8 bereits bei niedrigen Drehzahlen eine souveräne Kraftentfaltung und eine selbst für Achtzylinder einzigartige Laufruhe und Laufkultur.
Hohe Leistung aus weniger Hubraum erzielten die Mercedes-Benz Ingenieure beim neuen V8 vor allem durch den Einsatz von zwei Abgasturboladern – je einem pro Zylinderbank. Sie pressen die Ansaugluft mit bis zu 0,9 bar Überdruck in die acht Brennräume. Dabei rotieren die Turbinen- und Kompressorräder mit bis zu 150.000 Umdrehungen pro Minute. Die Turbolader und ihre heiße Gasführung sind jeweils außen an den Zylinderköpfen untergebracht. Damit konnte das Ladeluftkühlermodul mit Luft-Wasser-Ladeluftkühler und Ladeluftverteiler im Innen-V des Motors angeordnet werden.
Die Lader sind so ausgelegt, dass sie ein hohes Drehmoment schon bei niedrigen Drehzahlen bereitstellen – gegenüber dem Vorgängermotor erzielten sie bei
2000 U/min sogar ein Plus von 45 Prozent. So stehen im Bereich von 1600 bis 4750 U/min stolze 600 Newtonmeter zur Verfügung.
Das Triebwerk basiert auf dem weiterentwickelten Aluminium-Druckguss-Kurbelgehäuse des Vorgängers mit eingegossenen Aluminium-Silizium-Laufbüchsen (Silitec). Grund- und Pleuelhubzapfendurchmesser konnten vom Vorgängermotor übernommen werden, die Kolbenkompressionshöhe wurde belastungsbedingt um knapp vier Millimeter angehoben. Die Deckhöhe des Kurbelgehäuses konnte dabei durch die Hubreduzierung und ein um zwei Millimeter kürzeres Pleuel beibehalten werden. Bemerkenswert ist die zum Saugmotor-Vorgänger unverändert hohe Verdichtung von 10,5 : 1 als ein Maß für die hohe Effizienz des neuen V8-Turbomotors bei einer Auslegung auf Super-Kraftstoff (ROZ 95).
Der neue V6-Motor (M276) ist im Gegensatz zum V8 ein Saugmotor, dank des modularen Konzepts hat er das Potenzial für den künftigen Einsatz eines Turboladers (wird später als 400er angeboten). Die markanteste Veränderung des neuen V6 zum Vorgängertriebwerk ist ein von
90 Grad auf 60 Grad verkleinerter V-Winkel. Dadurch konnte die Ausgleichswelle gegen Schwingungen erster Ordnung entfallen (reduziert die Reibung und verbessert den Verbrauch). Als Ergebnis registriert der Fahrer ein exzellentes Komfortniveau.
Außerdem wurde für den V6 ein komplett neues Luft- und Abgassystem in Verbindung mit einem schaltbaren Resonanzsaugrohr und optimierten Ein- und Ausströmverhältnissen entwickelt. Dadurch konnte die Leistung aus 3499 cm3 Hubraum auf 306 PS gesteigert werden (Vorgänger in der S-Klasse bei gleichem Hubraum 272 PS). Das Drehmoment stieg von 350 Newtonmetern auf 370 Newtonmeter und steht zwischen 3500 und 5250 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung.
Besonders bemerkenswert ist die Verbrauchsverbesserung. Der S 350 begnügt sich mit dem neuen V6-Triebwerk mit 7,6 Litern auf 100 Kilometer und ist damit 24 Prozent sparsamer als sein Vorgänger (10,0 l/100 km). Damit liegt er auch noch 0,3 Liter unter dem S 400 HYBRID, der damit eigentlich seine Berechtigung verliert in den Märkten wo die S-Klasse mit V6 angeboten wird verliert. Damit ist auch der neue V6 bei vergleichbarer Leistung die Benchmark in seinem Segment.
Innovative Technik macht V6- und V8-Motoren zukunftsfähig
Sowohl der neue V6- als auch der neue V8-Motor von Mercedes-Benz haben Kurbelgehäuse, Kolben und Zylinderkopf aus Aluminium. Die Kurbelwelle, Pleuel und die Ventile sind aus speziellem Schmiedestahl gefertigt.
Den deutlichen Effizienzsprung erzielte Mercedes-Benz durch den Einsatz innovativer Technik – unter anderem einer neu entwickelten Benzin-Direkteinspritzung der 3. Generation mit strahlgeführter Verbrennung und Mehrfacheinspritzung. Mit der neuen Generation der V-Motoren zeigt Mercedes-Benz deutlich, dass Verbrennungsmotoren bei konsequenter Weiterentwicklung noch sehr viel Potenzial haben und auch V6- und V8-Motoren mit ihrer hohen Laufkultur zukunftsfähig sind.
Zum Technologiepaket der neuen Motorengeneration zählen unter anderem einige Neuentwicklungen, die in dieser Kombination einzigartig sind:
Die weiterentwickelte Direkteinspritzung der 3. Generation mit strahlgeführter Verbrennung und Piezo-Injektoren erschließt in Verbindung mit einer Multi-Spark Ignition weitere Möglichkeiten zur Verbrauchsoptimierung – beim V8 durch ein weiterentwickeltes homogenes Brennverfahren, beim V6 durch ein neues Schichtbrennverfahren mit deutlich erweitertem Kennfeldbereich mit verbrauchsoptimaler Magerverbrennung.
Zusammen mit der Start-Stopp-Technik, der Schaltpunktverschiebung und konsequenter Reibleistungsreduzierung wurden Verbesserungen im Fahrverbrauch von über 20 Prozent möglich.
Die Leistungsaufnahme von Nebenaggregaten wurde abgesenkt. Dazu zählen eine optimierte Wasserpumpe mit Wärmemanagement der 2. Generation,
eine geregelte Ölpumpe, eine mengengeregelte Kraftstoffhochdruckpumpe sowie ein intelligentes Generatormanagement.
Mittels konsequenten Leichtbaus und einer intensiven Feinoptimierung wurde außerdem die Triebwerkreibung im Vergleich zum Vorgängermotor deutlich reduziert.
Direkteinspritzsystem der dritten Generation
Das Direkteinspritzsystem mit strahlgeführter Verbrennung, das Mercedes-Benz als erster Pkw-Hersteller in der Serie angeboten hat, haben die Mercedes-Benz Motoreningenieure zur Direkteinspritzung der dritten Generation mit strahlgeführter Verbrennung weiterentwickelt. Sein Systemdruck beträgt bis zu 200 bar und wird kennfeldabhängig auf jeweils optimalen Druck geregelt. Komplett neu entwickelte Piezo-Injektoren ermöglichen zur optimalen Gemischbildung bis zu fünf Einspritzungen pro Ansaugung.
Die Kristallstruktur der Piezo-Keramik verändert sich unter elektrischer Spannungmikrosekundenschnell und mit einer Präzision von nur wenigen Tausendstel Millimetern. Zentrales Bauteil der Piezo-Injektoren ist der Piezostack, der die Düsennadel direkt ansteuert. Bei einer Ansprechzeit von nur 0,1 Millisekunden lässt sich die Kraftstoffeinspritzung sehr feinfühlig und genau an die jeweilige Last- und Drehzahlsituation anpassen, was sich günstig auf Emissionen, Verbrauch und Verbrennungsgeräusch auswirkt.
Die mit der Piezo-Einspritztechnik möglichen Mehrfacheinspritzungen, auch
in kleinsten Mengen, nutzten die Mercedes-Benz Ingenieure, um für die neue V-Motorengeneration einen größeren Kennfeldbereich mit dem effizienten
Magerbrennverfahren zu beherrschen und weitere Betriebsarten zu erschließen:
Als erste neue Betriebsart haben die Mercedes-Benz Ingenieure „Homogen-Schicht“ (HOS) entwickelt. HOS ist – wie der Name schon ausdrückt – eine Kombination aus Homogen-Mager- und klassischem Schichtbrennverfahren. Dabei wird die erste Einspritzung in den Ansaughub gespritzt, worauf sich ein homogenes Basisgemisch ausbildet. Die eigentliche „Schicht“-Einspritzung erfolgt in die Kompression vor der Zündung kennfeldabhängig als einfache oder zweifache Einspritzung.
Eine weitere neue Betriebsart nennt sich „Homogen-Split“ (HSP). Bei dieser homogenen Verbrennung werden über 95 Prozent der Menge im Ansaughub einfach oder mehrfach und eine sehr kleine „Zünd“-Einspritzung zur Stabilisierung der Verbrennung eingespritzt. Sie wird eingesetzt unter schwierigen Brennbedingungen.
Damit unterteilt sich das Kennfeld des neuen Mercedes-Benz V6- Motors im Wesentlichen in bis zu vier Bereiche:
- leerlaufnaher Bereich -> Homogen
- niedrige Teillast bis 4 bar und 3800 min-1 -> Schicht
- mittlere Teillast 4 bis 8 bar und bis 4000 min-1 -> HOS
- hohe Last und gesamter Drehzahlbereich -> Homogen bzw. HSP
Der V8-Motor wird im gesamten Kennfeld homogen betrieben, bei hoher Last wird zur Verbesserung der Laufruhe Homogen beziehungsweise HSP eingesetzt.
Multi-Spark Ignition für optimale Zündung
Ergänzt wird die Direkteinspritzung der 3. Generation durch die „schnelle Mehrfachzündung“ bzw. schnelle „Multi-Spark Ignition“ (MSI). Ihre Funktion: Nach dem ersten Funkendurchbruch wird nach einer kurzen Brenndauer die Spule sehr schnell nachgeladen und ein weiterer Funke abgesetzt. Mit dem MSI-System können dabei innerhalb einer Millisekunde bis zu vier Funken in schneller Folge ausgelöst werden, die ein Plasma mit einer größeren räumlichen Ausdehnung als eine herkömmliche Zündung erzeugen. Über die Ansteuerung der schnellen Mehrfachzündung kann sowohl die Zeit bis zu einem Folgefunken als auch die Brenndauer für den jeweiligen Betriebspunkt optimal angepasst werden. Auf diese Weise ist der Spielraum für die optimalen Verbrennungsschwerpunktlagen und die Erhöhung der Restgas-Verträglichkeit vor allem im Schichtladebetrieb möglich. Dadurch lässt sich der Verbrauch um etwa zwei Prozent reduzieren.
Allein durch die Möglichkeiten der Piezo-Einspritztechnik in Kombination mit der Mehrfachfunken-Zündung sind je nach Fahrzyklus bis zu vier Prozent Verbrauchseinsparungen möglich.
Zylinderkopf mit neuem Nockenwellenversteller
Basierend auf der Grundarchitektur des Vorgängermotors haben die Mercedes-Benz Ingenieure die neuen stufenlosen hydraulischen Flügelzellen-Nockenwellenversteller für Ein- und Auslass entwickelt. Sie arbeiten mit einem großen Verstellbereich von 40 Grad bezogen auf die Kurbelwelle. Außerdem konnten sie die Funktionalität verbessern und erzielten eine um 35 Prozent höhere Stellgeschwindigkeit sowie eine Verstellbereitschaft bereits bei 0,4 bar niedrigerem Öldruck. Trotz dieser besseren Performancewerte zeichnet sich die Neuentwicklung durch eine signifikant kleinere Bauform und ein geringeres Gewicht aus. Deshalb konnte der Einbauraum in der Motorlängsachse und Motorhochachse jeweils um zirka 15 Millimeter reduziert werden.
Start-Stopp-Einrichtung mit Direktstart
Die neue Start-Stopp-Einrichtung arbeitet mit starterunterstütztem Direktstart. Das bedeutet: Beim Abstellen des Motors wird die Winkelstellung der Kurbelwelle durch einen neuartigen Kurbelwellensensor erfasst, sodass das Motorsteuergerät weiß, in welcher Position sich die einzelnen Kolben befinden. Damit kann es zum Wiederstart den Zylinder als ersten zünden, der sich in der dafür optimalen Position befindet. Nach kurzem Andrehen des Motors durch den Anlasser ist deshalb dort sofort eine zuverlässige Einspritzung, Zündung und Verbrennung möglich.
Bei beiden Triebwerken legten die Ingenieure besonderes Augenmerk auf eine reduzierte Reibung. Die erzielten sie vor allem durch einen verringerten Durchsatz in der Öl- und der Wasserpumpe, durch reibungsoptimierte Kolben, Kolbenringe und Zylinderlaufbahnen sowie das neue Wärmemanagement und den neuen Kettentrieb.
Zukunftssicher dank Modulbauweise
Die neuen V-Motoren von Mercedes-Benz sind zukunftssicher. Sie können nicht nur mit einer Start-Stopp-Funktion kombiniert werden, sondern auch mit dem Vierradantrieb 4MATIC gekoppelt oder in einen Hybridantrieb integriert werden. Die neuen Motoren erfüllen alle weltweit geltenden Emissionsgesetzgebungen. Insbesondere der Einsatz der Direkteinspritzung der 3. Generation mit Piezo-Injektoren bietet hier ebenso die Basis für zukünftige Verschärfungen.
09.03.2010 S 63 AMG mit M157 als Showcar |
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01.03.2010 M157 startet im S 63 AMG |
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09.09.2009 M271 EVO Produktion gestartet |
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17.06.2009 Motoraward für M156 und OM651 |
Beim begehrten „International Engine of the Year Awards 2009“ wurden Motoren von Mercedes-Benz und AMG in drei Kategorien als beste Triebwerke ausgezeichnet. Der AMG 6,3-Liter-V8-Motor siegte gleich zweimal: In den Klassen „Best Performance Engine“ und „Above 4 litres“ kam der bis zu 386 kW/525 PS starke Hochdrehzahl-Saugmotor jeweils mit großem Abstand auf den ersten Platz. In der Klasse „2 bis 2,5 Liter“ belegte der neue Vierzylinder-Diesel von Mercedes-Benz ebenfalls mit deutlichem Vorsprung die Spitzenposition. Der „International Engine of the Year Awards“ zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen auf dem Automobilsektor und wird jedes Jahr von dem britischen Automobil-Fachverlag UKIP Media & Events verliehen. Die jeweils besten Motoren des Jahres wählt eine unabhängige Jury von 64 namhaften Motorjournalisten aus 32 Ländern in zwölf Kategorien. Dieses Jahr setzten sich zwei Triebwerke von Mercedes-Benz und AMG gegen arrivierte Wettbewerber aus Deutschland, Italien, Großbritannien, USA und Japan durch. Das beweist aufs Neue die große Kompetenz von Mercedes-Benz und der Performance-Marke AMG bei der Entwicklung und Produktion faszinierender Motoren. Spitzenreiter in den Kategorien „Best Performance Engine“ und „Above 4 litres“ wurde 2009 der AMG 6,3-Liter-V8-Motor. Der Hochdrehzahl-Saugmotor mit 6208 Kubikzentimeter Hubraum leistet zwischen 336 kW/457 PS und 386 kW/525 PS, entwickelt maximal 630 Newtonmeter Drehmoment und kommt in sieben AMG Hochleistungsfahrzeugen wie dem C 63 AMG und dem SL 63 AMG zum Einsatz. Grundlage für die agile Leistungsentfaltung ist der konsequente Technologie-transfer aus dem Motorsport, der bei Mercedes-AMG seit über vier Jahrzehnten untrennbar zur Firmenphilosophie gehört. Juror Bill McKinnon (USA) urteilte: „Große Durchzugskraft und das Ansprechverhalten eines Rennmotors, verbunden mit einem „Wagner“-ähnlichen Soundtrack - dieser AMG V8 ist der Maßstab.“ Ebenfalls hohe Leistung bei beispielhaft geringem Verbrauch bietet das neu konzipierte Vierzylinder-Dieseltriebwerk mit Direkteinspritzung von Mercedes-Benz. In seiner stärksten Version leistet es aus 2143 Kubikzentimeter Hubraum 150 kW/204 PS und stellt ein Drehmoment von 500 Newtonmetern zur Verfügung. Es wird sowohl in der neuen E-Klasse als auch in der C-Klasse eingesetzt. Die C 250 CDIBlueEFFICIENCY Limousine verbraucht damit kombiniert lediglich 5,1 Liter auf 100 Kilometer - ein Vorbild an Effizienz. Die 125-kW/170-PS-Variante begnügt sich mit 4,8 Liter Dieselkraftstoff (entspricht einem CO2-Ausstoß von 127 g/km) - Bestwert in dieser Kategorie. Juror John Carey (Australien) beschreibt den Motor so: „Mühelose Leistung und unglaublich niedriger Verbrauch.“ |
04.02.2009 AMG mit Rekordjahr |
Die Mercedes-AMG GmbH feiert das erfolgreichste Jahr ihrer
Unternehmensgeschichte. AMG, die Performance-Marke innerhalb Mercedes-Benz Cars, konnte in einem äußerst schwierigen Marktumfeld den Absatz 2008 gegen den Trend mit 24.200 (i. V. 20.300) Fahrzeugen weltweit um 19 Prozent steigern. Wie schon in den Jahren zuvor, waren die USA 2008 der stärkste Markt für AMG mit einem Anteil von 38 Prozent am Gesamtabsatz. Auf Rang zwei folgen Deutschland (13 Prozent) und Japan (8 Prozent). Der deutsche Markt entwickelte sich mit einem deutlichen Zuwachs von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr sehr positiv. Zu den größten Wachstumsmärkten 2008 gehören unter anderem China und Brasilien mit Zuwachsraten von 260 bzw. 565 Prozent. Damit bestätigt AMG seine führende Stellung unter den Marken für Hochleistungs-Fahrzeuge und baut gleichzeitig den Marktanteil im Hochleistungssegment weiter aus. |
08.05.2007 40 Jahre AMG |
In den vergangenen vier Jahrzehnten hat sich die Mercedes-AMG GmbH vom reinen Veredler von Premium-Automobilen zur eigenständigen Performance Marke der Mercedes Car Group (MCG) entwickelt. AMG steht heute für individuelle und hochdynamische Automobile mit dem klaren Markenversprechen Performance, das heißt mit jedem einzelnen Fahrzeug automobile Bestleistungen zu bieten und jedem AMG-Kunden höchste Wertschätzung entgegenzubringen. Mit einer Modellpalette von 18 Produkten und einer stetig wachsenden Kundschaft nimmt AMG einen führenden Platz unter den Marken für Hochleistungsfahrzeuge ein. |
05.12.2006 AMG Winter-Sporting 2007 |
Die Mercedes-AMG GmbH bietet auch im kommenden Winter einzigartige Kundenevents auf Eis und Schnee an: Das AMG Winter-Sporting in Arjeplog/Schweden nahe dem Polarkreis kombiniert ein anspruchsvolles Fahrertraining mit landestypischem Lifestyle-Flair. Ziel der Veranstaltung ist die perfekte Fahrzeugbeherrschung, die von professionellen Instruktoren mithilfe modernster Lernmethoden vermittelt wird.
Das AMG Winter-Sporting findet an acht Terminen zwischen Januar und März 2007 statt und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Bei dem viertägigen Training stehen den jeweils 24 Teilnehmern drei verschiedene AMG Hochleistungsautomobile zur Verfügung: CLK 63 AMG, SLK 55 AMG und C 55 AMG. Alle Fahrzeuge sind mit speziellen Spikereifen ausgerüstet, die auf der Eisdecke ein gewisses Maß an Haftung gewährleisten. Das ESP® ist grundsätzlich deaktiviert, um einen kontrollierten Aufenthalt im Grenzbereich zu ermöglichen. |
31.08.2006 AMG Performance Packages |
Mercedes-AMG bietet für drei AMG Modelle maßgeschneiderte Performance Packages für besonders sportlich orientierte Kunden. CLS 63 AMG, SLK 55 AMG und SL 55 AMG können ab Werk mit einer Kombination unterschiedlicher Technik-Komponenten ausgestattet werden. Damit bieten alle drei AMG Hochleistungs-Automobile ein deutliches Plus an Fahrdynamik und garantieren eine noch bessere Auslegung für die Rennstrecken. Die Performance Packages wurden im AMG Performance Studio entwickelt, die Fertigung der Fahrzeuge erfolgt in den jeweiligen DaimlerChrysler Produktionswerken. |
22.07.2006 AMG eröffnet Performance Studio |
Die Mercedes-AMG GmbH bündelt ihre Aktivitäten und startet mit dem AMG Performance Studio eine neue Offensive zur individuellen Kundenansprache. Neben den AMG Hochleistungsautomobilen, die über die weltweite Mercedes-Benz Vertriebsorganisation verfügbar sind, entwickelt und produziert das Performance Studio besondere AMG Fahrzeuge in exklusiven Stückzahlen. Untergliedert in Signature Series, Black Series und Editions, beeindrucken die einzigartigen Sondermodelle je nach Typ durch ausgeprägte Fahrdynamik, Rennstreckentauglichkeit, technische und optische Differenzierung sowie exklusive Ausstattungsdetails. Das neueste Produkt aus dem AMG Performance Studio ist der SLK 55 AMG Black Series, eine puristische Leichtbau-Variante mit 294 kW/400 PS starkem AMG 5,5-Liter-V8-Motor und zahlreichen Komponenten aus dem Motorsport. Neben der Fokussierung auf besonders leidenschaftliche AMG Fahrzeuge werden im Performance Studio auch individuelle Kundenwünsche bedient – eine traditionelle Stärke von Mercedes-AMG. So werden gezielte technische Modifikationen wie AMG Sportfahrwerke, AMG Hochleistungsbremsanlagen, AMG Rad-Reifen-Kombinationen, Sperrdifferenziale, oder individuelle Innenausstattungen ebenso realisiert, wie spezielle automobile Einzelstücke. |
20.07.2005 Alle Fakten zum 63er AMG V8 Sauger M156 |
Mercedes-AMG geht völlig neue Wege: Als weltweit einziges Triebwerk kombiniert der neue AMG 6,3-Liter-V8-Motor das Hochdrehzahlkonzept mit großem Hubraum. Das zu 100 Prozent eigenständig entwickelte AMG Hochleistungstriebwerk realisiert aus 6,3 Liter Hubraum eine Leistung von 375 kW/510 PS bei 6800 Umdrehungen sowie ein maximales Drehmoment von 630 Newtonmetern; damit ist das neue AMG Kraftpaket der stärkste serienmäßige Achtzylinder-Saugmotor weltweit. Dank seines großen Hubraums bietet der V8 von AMG rund 20 Prozent mehr Drehmoment als vergleichbare Saugmotoren dieser Leistungsklasse. |
07.07.2005 M156 E 63 mit 510 PS |
Zur IAA präsentiert Mercedes-AMG den neuen ML 63 AMG. Er ist das erste Modell mit dem komplett neuentwickelten AMG-V8-Sauger Triebwerk. Es heißt M156 E 63 und hat 6208cm³. Es leistet 510 PS und 630 NM. Die maximale Drehzahl beträgt 7200 U/min. Der Bankwinkel beträgt 90°. Der 63er AMG wird nach dem ML auch in die S-Klasse, CL, R-Klasse, SL, CLS, E-Klasse, CLK und SLK kommen. Der M156 verfügt wieder über 4 Ventile pro Zylinder.
Der größere Bruder M157 hat 6,0 Liter und hat einen Bi-Turbo sowie einen 80° Bankwinkel, damit die Turbos gut untergebracht werden können. Er soll über 600 PS und ca. 800 NM leisten. Er debütiert 2007. |
08.10.2004 C 30 CDI AMG enfällt. |
Ende des Jahres 2004 wird der C 30 CDI AMG entfallen. Dies bestätigte ein AMG-Sprecher. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass der Motor nicht die EU4 Norm erfüllt und das ab Feb/März 2005 der neue V6-CDI OM642 als C 280 CDI und C 320 CDI mit 190 bzw 218 (bzw wenn die Leistung noch angehoben wird 224 PS) ausgeliefert wird. Dann wird der Unterschied zum 231 PS starkem C 30 CDI AMG zu klein sein. |
05.06.2003 Mercedes-AMG gewinnt Motorenpreis |
Mercedes-AMG belegt mit dem V8 Kompressor (M113 E 55 ML) mit deutlichem Abstand den 1. Platz "International Engine of the Year Awards" in der Kategorie "Best Performance Engine". Dieser Sieg gegen Wettbewerber aus Europa, Japan und USA unterstreicht aufs Neue die Kompetenz von Mercedes-AMG bei der Entwicklung von Hochleistungs-Motoren und –Automobilen. Die Jury bestand aus 50 Mitgliedern aus 22 Ländern. Überzeugt zeigte sich auch Graham Johnson, Vorsitzender der International Engine of the Year Awards: „Die Fahrleistungen dieses erstaunlich ruhig laufenden und unglaublich kraftvollen V8-Motors sind atemberaubend.“ Mit einer Leistung von 476 PS bis 500 PS und einem Drehmoment von 700 NM garantiert der AMG V8-Kompressormotor eindrucksvolle Fahrerlebnisse. Der 5,5-Liter-Motor feierte sein Debüt 2001 im SL 55 AMG, seit Herbst 2002 ist er auch im E 55 AMG und im S 55 AMG sowie im CL 55 AMG lieferbar. |
08.07.2001 AMG soll erstmals einen CDI-Motor entwickeln |
Auf Basis des 400 CDI soll AMG einen 4,5l großen V8 CDI mit einer Leistung von etwa 360 PS entwickeln. Er soll dann im neuen SL (R230) und im CL zum Einsatz kommen. |
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