07.03.2017 AMG GT Concept mit EQ Power+ 816 PS



Im Rahmen seines 50. Jubiläums feiert Mercedes-AMG in diesem Jahr nicht nur die erfolgreiche Vergangenheit und Gegenwart, sondern blickt vor allem nach vorne. Mit dem Showcar Mercedes-AMG GT Concept gibt die Sportwagen- und Performance-Marke einen Ausblick darauf, welche alternativen Antriebskonzepte AMG konzipiert. Darüber hinaus kündigt das viertürige Coupé den weiteren Ausbau der AMG GT Familie an (auf Basis des neuen CLS C257). Die Bezeichnung und wesentliche Designelemente an Front und Heck zeigen auf den ersten Blick die Familienzugehörigkeit zum AMG GT. Die Kennung "EQ Power+" auf der Mirror Cam weist auf das Plus an Performance hin, das die Hybridisierung bei AMG erwarten lässt.

"Mit dem Mercedes-AMG GT Concept geben wir einen Ausblick auf unseren dritten komplett in Eigenregie entwickelten Sportwagen. Und damit erweitern wir die attraktive AMG GT Familie um eine viertürige Variante. Zudem verdeutlicht der GT Concept - ebenso wie das AMG Hypercar, das wir auf der IAA vorstellen -, wie wir bei AMG die Performance der Zukunft definieren. Beeindruckende Fahrdynamik gepaart mit hoher Effizienz, resultierend aus einem innovativen Antriebsstrang und zugeschnitten auf das jeweilige Fahrzeugsegment - das ist Future Performance made by AMG. Bei unserem AMG GT Concept bedeutet das eine Kombination aus hochmodernem V8-Benzinmotor und performanter Elektromaschine. Beides intelligent vernetzt und mit einem modularen Batterie-Konzept aus extrem leistungsstarken aber auch leichten Batterien kombiniert. Dieser Performance-Hybrid-Triebstrang bietet eine überzeugende elektrische Reichweite und die Möglichkeit, eine Systemleistung von bis zu 816 PS in seiner letzten Ausbaustufe zu generieren. Er erledigt den Sprint von 0-100 in weniger als drei Sekunden - was Supersportwagenniveau entspricht", so Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH.

Das dynamische Fastback wird dank der großen Heckklappe sowie dem variablen Innen- und Gepäckraum auch einen hohen Alltagsnutzen bieten. Damit verbindet das neue Coupé die hohe Funktionalität der Performance-Fahrzeuge mit der Sportlichkeit der AMG GT Sportwagen. Das Showcar gibt bereits einen Hinweis auf das Exterieur-Design des kommenden Serienmodells.

Auch für die Studie gilt das Mercedes-AMG Prinzip, dass Faszination immer auch mit Funktion verknüpft ist. Ein Beweis dafür sind die beweglichen Kühlerjalousien in den mittleren und seitlichen Lufteinlässen, welche die aerodynamische und thermische Effizienz verbessern und vom aktiven Luftregelsystem AIRPANEL des AMG GT R inspiriert sind.

Zukunftsweisend: "Nano active fibre technology" für Tagfahrlicht und Schlussleuchten Inszenierung
Mit der "nano active fibre technology" zeigt Mercedes-AMG erstmals ein zukunftsweisendes Tagfahrlicht. Dieses wird durch ein spezielles, leuchtstarkes Lichtsystem in einer frei gestalteten Lichtschnur erzeugt. Der dreidimensionale Leuchteffekt gibt dem AMG GT Concept eine eigenständige Lichtsignatur, die durch zahlreiche weitere Maßnahmen in dem Hightech-Scheinwerfer flankiert wird. Am oberen Rand ist die Blinklichtfunktion integriert. Der serielle Blinkimpuls ("Lauflichtblinker") wurde noch einmal weiterentwickelt und besticht durch seine extrem schnelle Abfolge. Zwei röhrenförmige Stablichter leuchten die Fahrbahn unmittelbar vor dem Fahrzeug aus und stellen zusammen mit dem großen LED-Hauptscheinwerfer und seinem Linsensystem das Fahrlicht dar. Eine goldene, segelförmige Spange ergänzt den individuellen Eindruck, und ein rotes AMG Logo beweist die Liebe zum Detail. Insgesamt ist der Frontscheinwerfer ein dreidimensionales, vielschichtiges Hightech-Bauteil, das mit Elementen in gunmetal-grey und gebürstetem Aluminium den Technik-Anspruch der Performance-Studie unterstreicht.

Heckpartie im typischen AMG GT Look Die breitenbetonte Heckpartie zitiert mit den extrem schmalen, horizontalen Heckleuchten und der Form der Heckklappe ebenfalls den unverwechselbaren AMG GT Look. Das Rücklicht verfügt auch über die neuartige Lichttechnologie, die sich unter dem dreidimensionalen Deckglas der Heckleuchten befindet. Um die Abwärme nach außen abzuführen, ist in das Deckglas ein geripptes Kühlmodul integriert.

Weitere Designelemente am Heck sind der breite und an den Seiten nach unten geschwungene Diffusor in Sichtkarbon und die zentral angeordnete Endrohrblende, die an den Mercedes-AMG GT R erinnert.

Das geduckte, dynamische Greenhouse mit stark abfallender Dachlinie und die schmale Grafik der rahmenlosen Seitenscheiben betonen in der Seitenansicht den dynamischen Vorwärtsdrang des AMG GT Concept. Die taillierte Seitenfallung und die breite hintere Schulter im Bereich der ausgestellten Radläufe verstärken den muskulösen Ausdruck. Die Funktion der Außenspiegel übernehmen bei der Studie aerodynamisch vorteilhafte Miniaturkameras, sogenannte Mirror Cams. Das Dach, der A-Wing des Frontspoilers, der Heckdiffusor und die Seitenschwellerverkleidungen in edlem und gleichzeitig leichtem Carbon stellen die Verbindung zum Motorsport her.

Die sehr expressiv gestalteten Räder im Feinspeichen-Design geben den Blick auf die AMG Keramik-Hochleistungs-Verbundbremse frei. Die Bremssättel sind bronzefarben lackiert und tragen den "AMG Carbon Ceramic"-Schriftzug.

AMG Future Performance: Zukunftsweisender Hybrid-Antriebsstrang Eine vollkommene Neuentwicklung stellt der Triebstrang des AMG GT Concept dar. Mit dem SLS AMG Electric Drive hat Mercedes-AMG schon im Jahr 2010 bewiesen, dass ein Supersportwagen mit batterie-elektrischem Antrieb realisierbar ist - mit enormen Fahrleistungen und maximalem Fahrvergnügen. Formel 1 Fahrdynamik und Effizienz verspricht das geplante AMG Hypercar. Es gibt einen Ausblick darauf, was mit Hybridtechnologie derzeit maximal machbar ist. Basierend auf dieser Erfahrung vermittelt die Studie AMG GT Concept einen Eindruck davon, welche alternativen Antriebskonzepte Mercedes-AMG konzipiert. Dem AMG Markenversprechen "Driving Performance" folgend, wird Mercedes-AMG in Zukunft segmentspezifische Hybride mit überzeugendem Performance-Zugewinn entwickeln, die nicht nur eine unvergleichliche Leistung garantieren, sondern auch ein Höchstmaß an Effizienz bieten.

Innovative Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor
Nach dem Formel 1 Fahrzeug ist das Showcar das zweite AMG Modell, das die neue Bezeichnung "EQ Power+" trägt, die zukünftig alle Performance-Hybride von Mercedes-AMG erhalten werden.

Das Performance-Hybrid-System kombiniert den leistungsstarken 4,0-Liter-V8-Biturbomotor mit einer zusätzlichen starken Elektromaschine und garantiert somit extrem spontanes Ansprechverhalten und bietet eine außergewöhnlich hohe Systemleistung. Den Sprint von 0-100 km/h kann der AMG GT Concept auf Supersportwagenniveau in weniger als drei Sekunden erledigen.

Markentypisch steht die maximale Driving Performance in Form einer extrem hohen Fahrdynamik im Fokus der Affalterbacher Ingenieure. Daher verfügt der AMG GT Concept über eine ausgewogene Achslastverteilung. Der vollvariable Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+ (wie bereits aus dem neuen E 63 S AMG 4matic+ bekannt) wird zudem durch die Elektromaschine unterstützt. Sie treibt die Hinterräder direkt an (P4-Hybrid, keine P2-Hybrid Anordnung wie bei den aktuellen Mercedes-Hybrid Fahrzeugen. Dort ist der E-Motor zwischen Motor und Getriebe, d.h. der E-Motor muss auch im E-Mode durch die Gänge geschaltet werden) und wirkt wie ein zusätzlicher Booster. Außerdem kann nach dem Prinzip des Torque Vectoring jedem Rad individuell Drehmoment zugeteilt werden. Die Folge: Der Fahrer erlebt unmittelbar einen spürbaren Performance-Zugewinn.

Die skalierbare Performance-Batterie
Sie wird das Portfolio der Daimler AG um eine Performance-orientierte Alternative erweitern: Der Energiespeicher ist leistungsstärker als herkömmliche Hybrid-Batterien, gleichzeitig aber kompakter und leichter - ein weiterer Beweis für die Konsequenz, mit der die AMG Lightweight Performance Strategie umgesetzt wird. Das System ist nach dem Baukastenprinzip nach oben skalierbar, so dass sich Leistung und Kapazität der Batterie an spezifische Anforderungen von Kunden oder bestimmten Märkten anpassen lässt.

Die Aufladung der Batterie während der Fahrt erfolgt einerseits durch Brems-Rekuperation, andererseits aber auch mit Hilfe des Verbrennungsmotors, wenn die Batterieladung unter einen bestimmten Schwellenwert gesunken ist.

Über die elektrische Antriebseinheit lassen sich drei Betriebsmodi vorwählen: Der AMG GT Concept fährt entweder rein elektrisch, beziehungsweise nur mit Verbrennungsmotor, oder er kombiniert als Hybrid optimal die Fähigkeiten der beiden Antriebsquellen miteinander. Die Ausprägung der Betriebsstrategie, die Definition der Fahrprogramme und wesentlicher Hybridkomponenten sind exklusive AMG Entwicklungen, die alle dasselbe Ziel verfolgen: mit Driving Performance auch in Zukunft ein einzigartiges Fahrdynamikerlebnis zu ermöglichen.

05.03.2017 AMG GT Concept mit EQ Power+ über 700 PS



Auf dem Genfer Auto Salon (Start ab 07.03.2017) zeigt Daimler auch die Erweiterung der AMG GT Familie. Zumindest ein Concept-Car GT Concept wird zu sehen sein. Es handelt sich dabei um ein 4-türiges Coupé, welches gegen den Panamera antreten soll. Es wird jedoch nicht auf der Architektur des AMG GT (C190) basieren, sondern auf dem neuen Mercedes CLS (ab Mitte 2018, C257). D.h. das AMG 4-türige Coupé oder Sportlimousine (X290) wird sich optisch (bspw. Rückleuchten) an den AMG GT anlehen (hier aber sehr dreidimensional mit Blinkerlaufband), aber technisch auf dem neuen CLS (C257) bzw. auch auf dem neuen E 63 S AMG 4matic+ basieren.

Das Interieur sowie die Außenhaut sollen sich deutlich vom CLS unterscheiden.

Angetrieben wird das AMG Derivat über den 4,0 Liter V8-BiTurbo mit Zylinderabschaltung. Die maximale Leistung soll leicht über 612 PS liegen. Elektronisch wird er bei 300 kmh abgeregelt (beim Drivers-Package).
Die Einstiegsversion soll um die 460 PS leisten. Hier könnte dann der neue M256 DE 30 AL Reihen-Sechszylinder zum Einsatz kommen. Die Nachfolger von den 43er Modellen sollen dann nicht mehr auf dem V6 M276 sondern auf dem R6 M256 basieren und etwas an Leistung zulegen.

Neben dem Allradantrieb wird er über die aus dem E 63 AMG (W213) bekannte NAG3VSport 9G-TRonic mit nasser Anfahrkupplung (NAK) verfügen (keine Transaxle Anordnung).

Die Sprintzeit auf 100 km/h soll lediglich bei 3,3s liegen.
Daneben wird die aus dem AMG GT R bekannte Hinterachslenkung verfügbar sein. Die Studie (dies sieht man im Teaser) verfügt über einen Plug-In-Hybrid Triebstrang. In Zukunft sollen die Plug-IN-Hybrid Modelle unter dem Label EQ Power + fimieren. Dieses Label ist auf den Außenkameras die die Außenspiegel ersetzen zu erkennen. Die Leistung könnte daher deutlich oberhalb von 700 PS liegen. Bald wissen wir mehr. Die offizielle Pressekonferenz wird am 07.03.2017 sein.
Des Weiteren erkennt man in der Studie wie beim AMG GT R eine vollvariable Aerodynamik.


04.03.2017 AMG 4-türige Sportlimousine: Concept steht in Genf



Auf dem Genfer Auto Salon (Start ab 07.03.2017) zeigt Daimler auch die Erweiterung der AMG GT Familie. Zumindest ein Concept-Car wird zu sehen sein. Es handelt sich dabei um ein 4-türiges Coupé, welches gegen den Panamera antreten soll. Es wird jedoch nicht auf der Architektur des AMG GT (C190) basieren, sondern auf dem neuen Mercedes CLS (ab Mitte 2018, C257). D.h. das AMG 4-türige Coupé oder Sportlimousine (X290) wird sich optisch (bspw. Rückleuchten) an den AMG GT anlehen, aber technisch auf dem neuen CLS (C257) bzw. auch auf dem neuen E 63 S AMG 4matic+ basieren.

Das Interieur sowie die Außenhaut sollen sich deutlich vom CLS unterscheiden.

Angetrieben wird das AMG Derivat über den 4,0 Liter V8-BiTurbo mit Zylinderabschaltung. Die maximale Leistung soll leicht über 612 PS liegen. Elektronisch wird er bei 300 kmh abgeregelt (beim Drivers-Package).
Die Einstiegsversion soll um die 460 PS leisten. Hier könnte dann der neue M256 DE 30 AL Reihen-Sechszylinder zum Einsatz kommen. Die Nachfolger von den 43er Modellen sollen dann nicht mehr auf dem V6 M276 sondern auf dem R6 M256 basieren und etwas an Leistung zulegen.

Neben dem Allradantrieb wird er über die aus dem E 63 AMG (W213) bekannte NAG3VSport 9G-TRonic mit nasser Anfahrkupplung (NAK) verfügen (keine Transaxle Anordnung).

Die Sprintzeit auf 100 km/h soll lediglich bei 3,3s liegen.
Daneben wird die aus dem AMG GT R bekannte Hinterachslenkung verfügbar sein.

22.02.2017 AMG Editions für GT & C-Klasse Coupé/Cabrio



Die Sportwagen- und Performance-Marke aus Affalterbach unterstreicht mit drei ausgewählten Sondermodellen erneut ihren Anspruch, den Kunden höchstmögliche Individualität und Exklusivität anzubieten. "2016 war das bislang erfolgreichste Jahr unserer Unternehmensgeschichte. Dieses Momentum werden wir nutzen, um in unserem Jubiläumsjahr 2017 noch mehr Kunden für Mercedes-AMG zu begeistern. Dazu tragen auch unsere neuen Editionen bei, die wir auf dem Genfer Automobilsalon vorstellen. Damit können wir unseren Kunden eine noch breitere Auswahl an individuellen Performance-Modellen anbieten", so Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH.

Exklusiver Ausstattungsumfang: Mercedes-AMG GT C Roadster Edition 50 Der neue AMG GT C Roadster ist wie der neue AMG GT C auch als exklusiv ausgestattetes Sondermodell Edition 50 in einer limitierten Stückzahl von 500 Fahrzeugen weltweit erhältlich. Es weist auf das Jubiläumsjahr des Unternehmens hin, das 1967 gegründet wurde und 2017 sein 50-jähriges Bestehen feiert.

Auf den ersten Blick ist die Edition 50 an den beiden Sonderlackierungen in designo graphitgrau magno oder designo kaschmirweiß magno erkennbar. Applikationen in Chrom schwarz setzen eigenständige Akzente. Dazu gehören die Aufsatzblenden der Seitenschweller, der Frontsplitter, die Zierleisten in den Lufteinlässen des Panamericana Grills, die Finnen auf den seitlichen Luftauslässen der vorderen Kotflügel, der Zierstab am Heckdiffusor und die Endrohrblenden. Die AMG Schmiederäder im Kreuzspeichendesign sind mit ihrer Oberfläche auf die Exterieur-Elemente in Chrom schwarz abgestimmt. Das Interieur ist vom Kontrast aus Schwarz und Silber geprägt. Die Ausstattung in Leder Exklusiv Nappa STYLE silber pearl/schwarz mit grauer Kontrastziernaht in Rautensteppung folgt ebenso diesem Stil wie das schwarze AMG Performance-Lenkrad in Mikrofaser DINAMICA mit grauer Kontrastziernaht, 12-Uhr-Markierung in silber pearl, "Edition 50" Schriftzug sowie Hinweis auf die Limitierung. Zur Betonung der Sportlichkeit ist das AMG Night-Paket Interieur mit Lenkradspeichen, Schaltpaddles oder Einstiegsleisten in schwarz serienmäßiger Bestandteil der Edition. Das Spiel aus hell und dunkel wird von silbernen Sicherheitsgurten und den Zierelementen in Chrom schwarz weiter vertieft. Der AMG Performance Sitz trägt eine "GT Edition 50" Prägung in der Kopfstütze.

Die Ocean Blue Edition für Mercedes-AMG C 63 Cabriolet und C 63 S Cabriolet ist für eine besonders designorientierte und modebewusste Zielgruppe konzipiert und weltweit auf 150 Exemplare limitiert. Die neue Farbe ozeanblau für das Stoff-Akustikverdeck ist ausschließlich dieser neuen Edition vorbehalten. Der exklusive Farbton findet sich an zahlreichen weiteren Fahrzeugdetails wieder, wie den Zierleisten an Front- und Heckschürze, den Umrandungen der Radzierdeckel, den Kontrastziernähten des kristallgrauen Interieurs sowie der Analoguhr im IWC-Design. Für das Exterieur stehen die Lackierungen designo kaschmirweiß magno und designo selenitgrau magno zur Verfügung. Die Frontschürze im A-Wing-Design, die Außenspiegelgehäuse, die Seitenschwellerleisten sowie die Abrisskante sind in Wagenfarbe lackiert und unterstreichen damit den eleganten Charakter der Edition. Die AMG Schmiederäder im Kreuzspeichendesign der Dimension 19" Vorderachse/20" Hinterachse sind titangrau lackiert. Im Innenraum fällt das helle, kristallgraue Interieur in Leder Nappa mit aufwändiger Rautensteppung und ozeanblauen Kontrastziernähten sofort auf. Es ist mit Zierteilen in Glasfaser silber matt (wahlweise ohne Mehrpreis Carbon hochglänzend) mit Edition Badge in der Mittelkonsole kombiniert. Den edlen Eindruck vertieft das Lenkrad mit unten abgeflachtem, schwarzem Kranz in Leder Nappa und silbernen Tasten: Es stammt aus dem Mercedes-AMG S 63 4MATIC Cabriolet. Die Sitze sind serienmäßig mit der Kopfraumheizung AIRSCARF und Sitzklimatisierung ausgestattet, was optimalen Komfort bei allen Witterungsbedingungen gewährleistet. Die Liebe zum Detail beweisen die Lederbezüge mit den AMG Plaketten in den Rückenlehnen der Vordersitze und den geprägten AMG Wappen in den vorderen Kopfstützen.

Bei der Night Edition für Mercedes-AMG C 43 4MATIC Coupé und Cabriolet setzen schwarze Details edle Akzente. Erstmals ist damit auch das Cabriolet mit schwarzen Exterieurdetails erhältlich. Der Diamantgrill trägt schwarze Dots. Die Zierleisten am Frontsplitter, an der Heckschürze und die Seitenschweller sind ebenfalls schwarz lackiert. Das Gleiche gilt für die Abrisskante auf dem Kofferraumdeckel und die Endrohrblenden der Abgasanlage. Zum exklusiven Gesamteindruck tragen die 19" Leichtmetallräder im Vielspeichendesign bei, die erstmals in schwarz matt lackiert sind und als Kontrast über glanzgedrehte Felgenhörner verfügen. Das Editionsthema setzt sich im Innenraum fort. Der unten abgeflachte Kranz des Performance Lenkrads in Leder Nappa/Mikrofaser DINAMICA ist ebenfalls schwarz, und eine Plakette auf der Mittelkonsole weist auf die Night Edition hin.

Alle Editionen sind ab dem 06. März 2017 bestellbar. Mercedes-AMG C 63 Cabriolet und C 63 S Cabriolet Ocean Blue Edition, Mercedes-AMG C 43 4MATIC Coupé und Cabriolet Night Edition werden ab Juni 2017 ausgeliefert, die ersten Exemplare des Mercedes-AMG GT C Roadsters Edition 50 erhalten die Kunden ab Juli 2017.

31.01.2017 AMG Hybrid ab 2020



Nach dem SLS electric drive wird AMG zum 50. Geburtstag der Marke auf der IAA das Project One präsentieren. Der auf 300 Einheiten limitierte Super-Hybrid-Sportler basiert auf dem Triebstrang des aktuellen Formel 1 Weltmeister Boliden und wird über 1.000 PS leisten.

Aber auch bei den aktuellen "Serien" AMG's kommt - wenn auch langsam - etwas Bewegung in Sachen Elektrifizierung des Triebstranges.
AMG Chef Moers hat jetzt im Rahmen der LA Autoshow bestätigt, dass sich AMG dem Hybrid Antriebsstrang nicht mehr verwehren kann. Ab dem Jahr 2020 werden erste AMG Plug-In-Hybrid Fahrzeuge erhältlich sein, so Moers.

14.01.2017 50 Jahre AMG & eigener Showroom in Tokio

AMG - diese drei Buchstaben stehen weltweit für automobile Höchstleistung, Exklusivität, Effizienz und hochdynamischen Fahrspaß. Das von Hans-Werner Aufrecht und Erhard Melcher gegründete Unternehmen feiert 2017 sein 50. Jubiläum. Im Laufe dieses halben Jahrhunderts hat Mercedes-AMG über zahlreiche Erfolge im Motorsport und durch die Entwicklung einzigartiger Straßenfahrzeuge seine Stellung als überaus erfolgreiche Sportwagen- und Performance-Marke immer wieder unter Beweis gestellt und tut dies heute mehr denn je. Das Affalterbacher Unternehmen ist heute als hundertprozentige Tochter der Daimler AG die sportliche Speerspitze des Konzerns. Mercedes-AMG nimmt das Jubiläum zum Anlass, die außergewöhnliche Erfolgsgeschichte des ehemaligen Zwei-Mann-Unternehmens zukunftsorientiert weiterzuführen. Im Fokus jedes einzelnen der mittlerweile rund 1.500 Mitarbeiter steht das Markenversprechen "Driving Performance", das die Kernstärken von AMG vereint: Spitzentechnologie und die Leidenschaft an dynamischen, emotionalen Produkten. Das Affalterbacher Unternehmen steht international für überragende Motorenkompetenz, was nicht nur die Entwicklung, sondern auch die "One Man, One Engine" Philosophie betrifft, bei der ein Triebwerk von je einem Motorenbauer im Manufaktur-Charakter montiert wird. Mit fast 100.000 ausgelieferten Fahrzeugen in 2016, somit mehr als 40 Prozent Wachstum und der größten Modell-Offensive der Unternehmensgeschichte startet AMG mit Rekordwerten ins Jubiläumsjahr.

Mercedes-AMG ist auch im Gesamtjahr 2016 deutlich gewachsen und hat mit 44,1% Wachstum das bisher beste Vorjahr nochmals erheblich übertroffen. Mit 99.235 ausgelieferten Fahrzeugen setzt die Sportwagen- und Performance-Marke von Mercedes-Benz ihre erfolgreiche Unternehmensgeschichte auf ein neues Level. Damit hat sich der Absatz seit 2013 mehr als verdreifacht. Möglich wurde das dynamische Wachstum durch die kontinuierliche Weiterentwicklung der mehr denn je nachgefragten Performance-Modelle. Aber auch die strategische Portfolio-Erweiterung der letzten Jahre mündete in einer erfolgreichen Erschließung neuer Kundengruppen. So stützt sich der weltweite Erfolg nicht nur auf die populären Achtzylinder-Modelle der 63er Baureihen, sondern auch die kompakten 45er Modelle, und die auf breiter Front eingeführten 43er Modelle begeistern sehr viele Kunden und stellen das moderne Produktportfolie von AMG auf eine breite, solide Basis. Die absatzstärksten Märkte waren im erfolgreichsten Jahr der Unternehmensgeschichte erneut die USA, Deutschland und China.

"Wir sind mit unserer strategischen Portfolio-Erweiterung weltweit auf Erfolgskurs und können auf ein sensationelles Jahr zurückblicken. Die 63er Modelle sind nach wie vor unsere Kernbaureihen, die Auto-Enthusiasten rund um den Globus nach wie vor begeistern. Zudem tritt unsere komplett in Eigenregie entwickelte AMG GT Baureihe mittlerweile als breit aufgestellte Familie an, womit wir unsere Kompetenz als Sportwagen-Marke eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben. Gleichzeitig bildet unser breites Portfolio die Ausgangslage für weiteres nachhaltiges Wachstum. Es liegt an uns, die Erfolgsgeschichte AMG jetzt nicht nur zu feiern, sondern in einer der spannendsten Zeiten der Automobilgeschichte die Performance der Zukunft mit zu gestalten", so AMG Boss Tobias Moers.

Erschließung neuer Kundengruppen durch Portfolioausbau
2016 erfolgte die größte Modell-Offensive in der Geschichte von Mercedes-AMG: Das Produktportfolio wurde um mehr als zehn Modelle erweitert, womit sich für performanceorientierte Kunden seit Januar 2017 eine Wahlmöglichkeit aus über 50 Modellen bietet. Mercedes-AMG bietet in jeder Kategorie ein umfassendes und überzeugendes Angebot: vom stärksten Serien-Vierzylinder in der Kompaktklasse bis hin zum sportlich eleganten S 65 mit überlegenem Zwölfzylinder-Motor, von Limousinen und Kombis in den verschiedensten Leistungsklassen, über ein breites Spektrum an SUVs und Coupés bis hin zu Cabrios und unterschiedlich ausgeprägte Roadster. Die dabei angebotene Technologie zählt mit zum Benchmark in den jeweiligen Fahrzeuggattungen und reicht vom optimierten Heckantrieb bis zum hochmodernen Allradantrieb ebenso wie beispielsweise vom Doppelkupplungs- bis hin zum sportlich ausgeprägten Neungang-Automatik-Getriebe (NAG3VSport).

Gleichzeitig hat sich die Sportwagen- und Performance-Marke mit den unlängst eingeführten 43er Modellen völlig neue Kundenkreise erschlossen. Die ersten Fahrzeuge dieser Prägung präsentierte Mercedes-AMG auf der Detroit Auto Show vor zwei Jahren. Die 43er weisen sich durch einen starken und effizienten Sechszylinder-Motor aus. Er wird wohl ab 2018 vom M276 DEH 30 AL auf die neu R6 M256 Basis umgestellt. Zudem zeichnen eine spezielle Getriebeabstimmung mit schnelleren Schaltzeiten sowie eigenständige Achskonstruktionen und Fahrwerke, leistungsstarke Bremskomponenten und weitere verschiedene Differenzierungsmerkmale im Interieur/Exterieur die 43er Derivate als typische AMG Fahrzeuge aus, die dem Markenclaim "Driving Performance" voll und ganz gerecht werden und die Marke authentisch in den jeweiligen Segmenten repräsentieren.

Mit der Mercedes-AMG GT Baureihe unterstreicht das Affalterbacher Unternehmen erneut seine Positionierung als hochdynamische Sportwagenmarke. Die GT Modelle bilden nach dem SLS AMG die zweite komplett in Eigenregie entwickelte Sportwagenfamilie. Das Frontmittelmotorkonzept mit Transaxle und der intelligente Leichtbau sind essentielle Grundlagen für das hochdynamische Fahrerlebnis. Mit dem GT R und den beiden offenen Roadster-Varianten, dem GT Roadster und GT C Roadster, hat AMG 2016 die GT Familie um besonders dynamische sowie faszinierende Modelle erweitert. Damit nicht genug: Nach dem AMG GT C Roadster ist zum Jubiläum auch das Coupé in dieser weiteren Leistungs- und Technologie-Stufe erhältlich. Es wird zwischen AMG GT S und AMG GT R positioniert und ist zum Marktstart als Sondermodell Edition 50 exklusiv ausgestattet. Parallel dazu werden Mercedes-AMG GT und AMG GT S optisch sowie technisch aufgewertet.

Hypercar mit Formel 1 Technologie
Neben der ungebremsten Produktstrategie setzt Mercedes-AMG 2017 einen weiteren Meilenstein und gibt in Form eines straßentauglichen Hypercars einen faszinierenden Ausblick auf die Performance der Zukunft. Das Hypercar wird reine Formel 1 Technologie für die Straße bieten und ist somit das erste käufliche Fahrzeug mit F1 Hybridantrieb und Straßenzulassung. Mit einer Systemleistung von über 1.000 PS und einem Allradantrieb mit voll elektrischer Vorderachse markiert es den Höhepunkt des derzeit technologisch Machbaren. Hinsichtlich Leistung und Effizienz weißt dieses Hypercar den Weg zur "AMG Future Performance". Bereits heute gehören die AMG Modelle zu den Effizientesten ihrer Klasse. Jüngstes Beispiel ist der Mercedes-AMG E 63. Für höchste Effizienz hat AMG unter anderem den V8-Motor der Performance-Limousine mit der Zylinderabschaltung AMG Cylinder Management ausgestattet. Zudem verhelfen ein hochintelligentes Allradsystem und ein auf Sportlichkeit und Effizienz optimiertes Getriebe inklusive Segelfunktion zu vorbildlich niedrigen Verbrauchs- und Emissionswerten.

Herausragende Kundensportsaison 2016
Mit insgesamt 18 Gesamtsiegen und 32 weiteren Podiumsplatzierungen feierten die internationalen Kunden- und Performance-Teams mit dem neuen Mercedes-AMG GT3 2016 eine sensationelle Saison. Bereits den Saisonauftakt absolvierte der GT3-Rennwagen mit einem Einstand nach Maß. Beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring Ende Mai fuhr der GT3-Rennwagen den bisher größten Erfolg seit Bestehen des AMG Kundensportprogramms ein: Gesamtsieg, Pole-Position, schnellste Rennrunde sowie die weiteren Plätze zwei, drei, vier und sechs stehen seitdem in den Geschichtsbüchern des Motorsports. Das lupenreine Marken-Podium beim größten Autorennen der Welt teilten sich das AMG Team BLACK FALCON (P1), das AMG Team HTP Motorsport (P2) und das HARIBO Racing Team-AMG (P3). Auch beim Kundensportprogramm bleibt Mercedes-AMG in der nächsten Saison weiter auf dem Gas. So wird das Engagement mit dem erfolgreichen AMG GT3 auf die USA ausgeweitet. Namhafte Teams gehen sowohl in der sehr populären IMSA-Serie sowie auch in der PWC, der Pirelli World Challenge an den Start. Auch in den USA wird für die Teams ein optimaler Support durch Mercedes-AMG Customer Sports gewährleistet.

Kompetenzzentrum der V8-Entwicklung
In Affalterbach ist neben der Geschäftsführung, Verwaltung, Vertrieb, Entwicklung und Design auch die Motorenmanufaktur von AMG ansässig. Am Standort befindet sich die Produktion der AMG V8-Motoren. Weitere Motorenstandorte sind Kölleda (R4-Motor) und Mannheim (V12-Motor). An diesen Standorten werden die Motoren nach der Philosophie "One Man, One Engine" von je einem Motorenbauer im Manufaktur-Charakter aufgebaut und mit einer handsignierten Plakette versehen. Neuerdings liegt die Entwicklungsverantwortung der neuen Achtzylinder-Familie der Marke Mercedes-Benz ebenso wie die der AMG V8-Triebwerke bei Mercedes-AMG. Erstes Serienfahrzeug mit einem in Affalterbach entwickelten V8-Motor war der G 500 (M176), der im September 2015 seine Markteinführung feierte. Der V8-Motor der kommenden neuen S-Klasse wurde ebenfalls in Affalterbach entwickelt, was die Motorenkompetenz der Marke mit den drei Buchstaben unterstreicht.

Erstklassige Kundenbetreuung in den AMG Performance Centern
Im Zuge der strategischen Portfolio-Erweiterung auf über 50 Modelle wurde auch das Angebot an AMG Performance Centern enorm vergrößert. In über 400 Performance Centern in 40 Ländern tauchen Kunden und Fans in die Markenwelt von Mercedes-AMG ein. Die Historie der Marke und ihre DNA werden hier unmittelbar erlebbar gemacht. Die Verkaufsräume der AMG Performance Center, integriert in Mercedes-Benz Autohäuser als Shop-in-Shop-System, zeichnen sich durch einen völlig eigenständigen AMG Markenauftritt aus. Hochwertige Materialien, exklusives Motorsport Feeling und die AMG-typische Farbwelt schaffen ein nahbares Markenerlebnis. Die gezielte Qualifizierung der AMG Verkaufs- und Serviceexperten sichert weltweit eine durchgängig fachkundige Beratung und Betreuung der Kunden und wird der breiten Produktpalette gerecht.

Als nächste Entwicklungsstufe der AMG Performance Center erwartet Kunden im Jubiläumsjahr die Eröffnung von weiteren AMG Verkaufs- und Servicebetrieben mit einer eigenständigen Architektur in Japan und Australien. In Ergänzung zum bestehenden weltweiten Vertriebsnetzwerk bildet der am 12. Januar 2017 öffnende eigenständige Standort in Tokio Setagaya die Spitze des Händlernetzes und definiert den nächsten Schritt der Vertriebsoffensive. Auf einer Gesamtfläche von knapp 1.000 Quadratmetern können sich Kunden über die aktuellen AMG Performance-Modelle und deren technologische Features, die AMG Driving Academy, die AMG Collection sowie das Engagement von AMG im Motorsport informieren.

Exklusive AMG Private Lounge
Ein weiterer zentraler Baustein der Kundenbetreuung ist die onlinebasierte AMG Private Lounge. Gestartet 2006 für US-amerikanische Kunden, folgte 2009 die Etablierung im deutschsprachigen Raum sowie die Internationalisierung der offiziellen AMG Brand Community. Besitzer eines AMG Fahrzeugs sind auf der Online-Plattform dazu eingeladen, ihre Leidenschaft für die Marke mit anderen AMG Enthusiasten zu teilen. Insiderwissen, ein direkter Kontakt nach Affalterbach, exklusive Events sowie Austauschmöglichkeiten untereinander schaffen ein nahbares Markenerlebnis. Aktuell sind in der AMG Private Lounge Community weltweit über 48.000 Mitglieder akkreditiert. Ein vergleichbares Angebot bietet kein anderer Automobilhersteller.

Eigener Boxenfunk für AMG Kunden
Um eine hohe Betreuungsqualität garantieren zu können, steht Kunden seit Oktober 2016 eine exklusive AMG Hotline zur Verfügung. Primäres Ziel des "Boxenfunks" ist es, bei Bedarf, beispielsweise im Falle einer Panne, die gewohnte Performance zurück auf die Straße zu bringen. Auch bei technischen Fragen oder einer Terminvereinbarung mit der Werkstatt helfen die Mitarbeiter der Service-Hotline weiter. Ein definierter Prozess garantiert Kunden eine schnellstmögliche Hilfestellung. Die Hotline steht zunächst Kunden in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Österreich und der Schweiz zur Verfügung, weitere Märkte sowie ein Ausbau des Angebots folgen.

Meilensteine der Sportwagen- und Performance-Marke
Seit 50 Jahren erfüllt das von Hans-Werner Aufrecht und Erhard Melcher gegründete Unternehmen die Träume performancebegeisterter Menschen. Ihre erste Werkstatt gründen sie 1967 in einer alten Mühle, das "Ingenieurbüro - Konstruktion und Versuch zur Entwicklung von Rennmotoren". 1971 erringt der AMG 300 SEL 6.8 von "Aufrecht und Melcher, Großaspach" - kurz: AMG - beim 24-Stunden-Rennen auf dem Circuit de Spa-Francorchamps völlig überraschend den Sieg in seiner Klasse und Rang zwei im Gesamtklassement. Weiterer Meilenstein ist ein von Melcher völlig neu und eigenständig entwickelter Zylinderkopf mit moderner Ventiltechnik. Die Kooperation mit Mercedes-Benz startet im Jahr 1990. Mit dem C 36 AMG kommt 1993 das erste auf Basis des Kooperationsvertrags mit Daimler-Benz entwickelte Fahrzeug auf den Markt. 2005 wird Mercedes-AMG eine hundertprozentige Tochter der Daimler AG und präsentiert 2009 mit dem Mercedes-Benz SLS AMG das erste vollständig von Mercedes-AMG entwickelte Fahrzeug. Mit dem SLS AMG GT3 spannt AMG 2011 den Bogen zum Rennsport. Es folgen 2014 die Vorstellung des Mercedes-AMG GT und 2015 die Einführung der 43er Modelle, die eine breitere Zielgruppe an die Marke heranführen.

11.01.2017 AMG Projekt One mit über 1.000 PS

Das Mercedes-AMG Hypercar soll im September 2017 auf der IAA 2017 präsentiert werden und dann ab 2018 an die Kunden ausgeliefert werden. AMG will lediglich 200-300 Einheiten bauen. Laut einigen Aussagen sind diese so gut wie ausverkauft. Es existieren in Affalterbach schon Listen mit Interessenten. Der hocheffiziente und leistungsstarke Formel 1 Weltmeister Hybrid-Antriebsstrang gepaart mit einem vollelektrischen radselektiven Vorderachsantriebskonzept erzeugt eine kombinierte Systemleistung von voraussichtlich mehr als 1.000 PS und macht das Mercedes-AMG Hypercar zu einem echten Performance Hybrid. Ein Projekt, das einen spektakulären Meilenstein auf dem Weg in die Zukunft von Mercedes-AMG markiert. Das Mercedes-AMG Project ONE. Aktuell wird ein Leistungsgewicht von 1 PS pro kg angepeilt.

09.01.2017 AMG 45er Modelle mit Yellow Night Edition


Mit den Modellen A 45 4MATIC, CLA 45 4MATIC, CLA 45 4MATIC Shooting Brake und GLA 45 4MATIC hat Mercedes-AMG neue Kundengruppen erschlossen und den Erfolg der Sportwagen- und Performance-Marke beflügelt. Das Affalterbacher Unternehmen feiert die Bestseller jetzt mit einer exklusiven Yellow Night Edition, die für alle vier Kompaktfahrzeuge erhältlich ist und einen besonders sportlichen Ausstattungsumfang enthält.

Die ausschließlich in Nachtschwarz oder Cosmosschwarz lackierten Sondermodelle sind durch ihre einzigartige Kombination aus graphitgrau matten und gelben Applikationen sofort zu erkennen. Den exklusiven Eindruck unterstreichen die Leichtmetallräder in Schwarz matt mit gelben Felgenhörnern und die schwarz lackierte AMG Doppellamelle im Kühlergrill. Gelbe Highlights kennzeichnen die Frontschürze, die Außenspiegelgehäuse, die Einleger in den Seitenschwellern, den Heckdiffusor und den Heckflügel (bei A 45 4MATIC und GLA 45 4MATIC). Den besonderen Charakter betonen darüber hinaus die AMG Sportstreifen in Graphitgrau matt (foliert) auf Motorhaube, Dach, Heckdeckel und Fahrzeugseiten.

Auch das Interieur ist durch die umfangreiche Ausstattung und gelbe Akzente geprägt. Die AMG Performance Sitze in Ledernachbildung ARTICO/Mikrofaser DINAMICA tragen ebenso gelbe Zierelemente wie das AMG Performance Sportlenkrad in Mikrofaser DINAMICA, die Rücksitzbank, die Instrumententafel, die Bordkanten (nur beim CLA 45 4MATIC) und die Armauflagen. Weitere Highlights sind die Einstiegsleisten in Graphitgrau mit gelbem AMG Logo, die Fußmatten mit gelber Paspel, ebenfalls gelbem AMG Logo, sowie die gelben Luftaustrittsdüsen.
Zur umfangreichen Serienausstattung der Yellow Night Edition zählen das Aerodynamik-Paket, das Night-Paket, das Licht- und Sichtpaket, die Ambientebeleuchtung, die Performance Sitze mit Memory Funktion sowie das AMG&xnbsp;Performance Lenkrad in Mikrofaser DINAMICA schwarz mit gelber 12-Uhr-Markierung in Leder Nappa, Lenkradblende in Silberchrom mit „AMG Edition" Plakette und gelben Kontrastziernähten. Auf Wunsch kann der Kunde außerdem noch das AMG DYNAMIC PLUS Paket ordern oder die Edition mit anderen Sonderausstattungen anreichern.

Verkaufsstart am 9. Januar 2017
Alle Preise im Überblick:
A 45 4MATIC Yellow Night Edition 59.143,00 Euro
CLA 45 4MATIC Yellow Night Edition 64.825,25 Euro
CLA 45 4MATIC Shooting Brake Yellow Night Edition 65.420,25 Euro
GLA 45 4MATIC Yellow Night Edition 64.468,25 Euro
(Alle Angaben unverbindliche Preisempfehlungen für Deutschland inkl. 19 % MwSt.)

28.09.2016 AMG Hybrid Hypercar mit F1 Technik bestätigt


Nun hat Mercedes-AMG auf der Media-Night in Paris das AMG Hybrid Hypercar mit Mittelmotorkonzept und dem Hybrid-Triebstrang aus der Formel 1 bestätigt.
Inwiefern der Triebstrang 1:1 übernommen wurde nicht gesagt. Auch aus Spionagegründe für die anderen F1-Teams wäre dies nicht ratsam. Des Weiteren hat der original F1-Triebstrang nur eine Haltbarkeit von rund 5.000 km. Er besteht aus einem 1,6 Liter V6-Turbo mit 2 E-Maschinen. Die Leistung im Quali Modus liegt bei knapp 1.000 PS.

02.12.2015 AMG V12 mit mehr Leistung & 4matic


Der AMG Chef hat nun Car and Driver verraten, dass der AMG 6,0 Liter V12 BiTurbo bald mehr Leistung erhalten soll um sich besser von den AMG V8-BiTurbo Triebwerken zu differenzieren. Des Weiteren soll dann auch 4matic in Kombination mit dem V12 möglich sein.
Beim Getriebe verriet er, dass der neue E 63 AMG über 9-Gänge verfügen wird. Da die aktuelle NAG3 9G-Tronic auf 700 NM begrenzt ist, kann man davon ausgehen, dass es sich um die 1.000 NM Variante handeln könnte, die schon von Anfang an mit dem erscheinen der 9G-Tronic angekündigt war. Dies wurde jesmb auf der IAA 2013 schon vor 2 Jahren angekündigt (siehe Artikel vom 13.09.2013), dass die AMG Variante der NAG3 ca. 2016/2017 erscheinen wird und 1.000 NM verkraften kann.

Dann wird vermutlich auch der AMG V12 mit dem Facelift der S-Klasse Mitte 2017 nicht nur mehr Leistung und 4matic erhalten, sondern vermutlich auch die 9G-Tronic von AMG.

18.11.2015 V12 Manufakturfertigung wird nach Mannheim verlagert

Wegen der großen Nachfrage nach seinen Performance-Fahrzeugen startet Mercedes-AMG eine neue Manufaktur zur Montage seiner Zwölfzylinder-Motoren am Daimler-Standort Mannheim. Die traditionelle AMG Philosophie „One Man, One Engine“ bleibt erhalten: Die leistungsstarken AMG Motoren werden in reiner Handarbeit von jeweils einem Motorenmonteur gefertigt. Die bisher in der Zwölfzylinder-Fertigung beschäftigten Mitarbeiter am AMG Stammsitz in Affalterbach wechseln in die Montage der Achtzylinder-Aggregate.

Mercedes-AMG baut die Motorenproduktion aus und nutzt dafür freie Kapazitäten am Daimler-Standort Mannheim: Im Februar 2016 wird dort die Montage der V12-Biturbomotoren anlaufen. „Aufgrund der großen Nachfrage nach unseren Fahrzeugen sind unsere Produktionskapazitäten in der Affalterbacher Motorenmanufaktur voll ausgelastet“, so Tobias Moers, Chef von AMG. „Die schnellstmögliche Belieferung unserer Kunden ist uns sehr wichtig. In Affalterbach stehen uns derzeit keine Erweiterungsmöglichkeiten zur Verfügung, somit haben wir uns entschlossen, die Montage der Zwölfzylinder-Motoren an den Daimler-Standort Mannheim zu verlegen.“

In Affalterbach wird die Montage der V8-Aggregate auf den frei werdenden Flächen erweitert. Die Mitarbeiter, die bislang die Zwölfzylinder montiert haben, wechseln in die V8-Montage. Für die V12-Aggregate von AMG wurde in Mannheim eine eigene Montagelinie eingerichtet. Die Halle wurde renoviert und auf die neuen Anforderungen vorbereitet.

Wie am AMG Stammsitz in Affalterbach (Montage V8-Motoren) und der Mercedes-Benz Motorenproduktionsstätte MDC Power in Kölleda/Thüringen (Fertigung Vierzylinder-Motoren) wird auch in Mannheim jedes Aggregat von je einem Monteur zusammengesetzt. Das moderne Montage-Layout in Mannheim wird logistisch und ergonomisch perfekt auf das AMG Manufakturprinzip „One Man, One Engine“ ausgerichtet. Jeder Monteur bürgt für Qualität und Exklusivität mit seiner Unterschrift, die er auf einer Plakette am Motor anbringt. Für ihre neue Tätigkeit wurden die ohnehin hochqualifizierten Mitarbeiter aus Mannheim mehrere Wochen in Affalterbach geschult.

Die Zwölfzylinder-Aggregate werden weiter am AMG Firmensitz in Affalterbach entwickelt. Sie kommen in den Performance-Fahrzeugen Mercedes-AMG S 65, S 65 Coupé, G 65 sowie im SL 65 zum Einsatz. Auch die 600er Modelle werden bei AMG zusammengebaut.

12.01.2015 C 450 AMG Sport 4matic

Mit dem neuen C 450 AMG 4MATIC erweitert die Performance- und Sportwagenmarke von Mercedes-Benz ihr Produktportfolio um ein weiteres Angebot der neuen AMG Sportmodelle. Als attraktiver Einstieg in die Welt von AMG kombiniert der C 450 AMG 4MATIC einen 367 PS starken 3,0-Liter-V6-Biturbomotor mit permanentem Performance-Allradantrieb und aufwändiger, vom Mercedes-AMG C 63 übernommener Fahrwerkstechnologie. Das Ergebnis: faszinierende Driving Performance und markentypische Emotionalität. Das neue AMG Sportmodell ist als Limousine sowie T-Modell erhältlich und macht das breite Angebot innerhalb des C-Klasse Portfolios noch attraktiver. Die Markteinführung für den C 450 AMG 4MATIC beginnt Mitte 2015.

Neben dem Mercedes-Benz GLE 450 AMG Coupé bildet der C 450 AMG 4MATIC die zweite Variante der neuen Modell-Offensive. In Zukunft werden weitere emotional begeisternde AMG Sportmodelle folgen.

Der neue C 450 AMG 4MATIC basiert auf dem stärksten Serienmodell der C-Klasse, dem C 400 4MATIC. Technisch haben die Ingenieure das neue AMG Sportmodell in vielen Bereichen überarbeitet. Ihr Ziel: eine hohe, authentische Fahrdynamik, die sich am Mercedes-AMG C 63 orientiert. Hierfür wurden vom V8-Topmodell zahlreiche Fahrwerks-Komponenten übernommen. Auch bei der Applikation von Motor- und Getriebesteuerung spürt der Fahrer die DNA des C 63. Agilität und Sportlichkeit prägen das intensive Fahrerlebnis im C 450 AMG 4MATIC auf jedem Kilometer.

Der neue 3,0-Liter-V6-Biturbomotor gehört zur BlueDIRECT Motorenfamilie von Mercedes-Benz. Durch eine Weiterentwicklung inklusive der Anpassung des Ladedrucks haben die AMG Ingenieure die Leistung und das Drehmoment gesteigert. Mit 367 PS und 520 Newtonmetern setzt der V6-Motor neue Maßstäbe in seinem Segment – was beim Blick auf die überzeugenden Fahrleistungen deutlich wird: Die Beschleunigung von null auf 100 km/h in 4,9 Sekunden (T-Modell: 5,0 Sekunden) unterstreicht das sportliche Temperament des C 450 AMG 4MATIC. Mit einem kombinierten Kraftstoffverbrauch von 7,6 Liter je 100 Kilometer und einer CO2-Emission von 178 Gramm pro Kilometer (T-Modell: 7,7 Liter und 180 g CO2 pro km) definiert das neue V6-Topmodell eine absolute Spitzenposition im Wettbewerbsumfeld.

Dank fülligem Drehmomentverlauf präsentiert sich das neue AMG Sportmodell agil, direkt und dynamisch. Mit Hilfe verschiedener, AMG-spezifisch abgestimmter Fahrprogramme kann der Fahrer den Charakter des C 450 AMG 4MATIC seinen ganz persönlichen Wünschen anpassen: Dazu stehen ihm die Modi „Eco“, „Comfort“, „Sport“ und „Sport Plus“ sowie „Individual“ zur Verfügung. Die Fahrprogramme passen Fahrwerk, Lenkung und Antriebstrang wunschgemäß an und werden bequem am AMG DYNAMIC SELECT Schalter links neben dem Touchpad ausgewählt.

Speziell das „Sport Plus“-Programm überzeugt durch AMG-typische Dynamik und steigert die Emotionalität: Eine partielle Ausblendung der Zylinder beim Gangwechsel über eine kurzzeitige und exakt definierte Rücknahme von Zündung und Einspritzung bei Volllast beschleunigt die Schaltvorgänge – was der Fahrer auch akustisch erlebt. Dazu passen die emotionalen Zwischengasfunktionen beim Zurückschalten und das „Auspuffbrabbeln“ im Schubbetrieb. Der kernige Motorsound – ein charakteristisches AMG Erlebnis – spielt auch beim stärksten V6-Modell eine wesentliche Rolle: Dafür haben die Ingenieure eine neue Sport-Abgasanlage mit geringerem Gegendruck und reduziertem Gewicht entwickelt.

Prägend für den Fahreindruck ist auch die Abstimmung des Gaspedals: Je weiter der Fahrer AMG DYNAMIC SELECT von „Eco“ in Richtung „Sport Plus“ verstellt, desto spontaner und dynamischer spricht der V6-Biturbomotor an. Authentische und emotionale Dynamik erlebt der Fahrer auf Wunsch auch beim Motorstart: Wenn er den V6-Biturbo im Fahrprogramm „Sport Plus“ startet, schnellt die Drehzahl kurz auf 2000 Umdrehungen hoch, um sich gleich wieder auf die Leerlaufdrehzahl einzupegeln. Ob der Fahrer den Motorstart akustisch sportlich oder zurückhaltend erleben will, hängt vom zuletzt aktiven Fahrprogramm ab – es bleibt vier Stunden gespeichert (nur 4h, damit die Verbrauchszertifizierung im ECO Modus erfolgen darf).

Für eine Absenkung des Kraftstoffverbrauchs sind im „Eco“-Programm eine ECO Start-Stopp-Funktion und eine Segelfunktion integriert: Nimmt der Fahrer im Bereich von 60 bis 160 km/h den Fuß vom Gaspedal, öffnet die Kupplung des Getriebes und der Motor wird vom Antriebsstrang abgekoppelt. Die Elektronik senkt die Motordrehzahl auf Leerlaufniveau ab, und der Fahrwiderstand wird um die Kompressions- und Reibungskräfte des Motors im Schubbetrieb reduziert.

Das 7G-TRONIC PLUS Automatikgetriebe reagiert je nach Wunsch und Fahrprogramm mit souveräner Gelassenheit oder mit maximaler Spontanität. In „Sport Plus“ begeistert die kurze Reaktionszeit: Schaltbefehle des Fahrers werden blitzschnell umgesetzt – der Triebstrang reagiert spontan und präzise. Auch hier nutzten die Entwickler zahlreiche Hard- und Softwarelösungen des C 63. Mit Hilfe der M-Taste in der Mittelkonsole kann die hohe Durchzugskraft in allen Drehzahlbereichen ausgekostet werden. Im manuellen Getriebemodus schaltet die 7G-TRONIC PLUS nicht mehr selbständig hoch, auch nicht bei Kickdown oder beim Erreichen der Drehzahlhöchstgrenze. Der Fahrer alleine entscheidet per Lenkradpaddles über seinen Schaltwunsch.

Ein weiteres Feature bietet das Kurzzeit M-Programm: Es kombiniert die Performance der manuellen Gangwechsel mit automatischen Hoch- und Rückschaltungen. Der Fahrer hat jederzeit die Möglichkeit, per Schaltpaddle manuell zurück- oder hochzuschalten. Wird kein Gangwechsel angefordert, wechselt das Getriebe nach einem definierten Zeitintervall selbsttätig wieder in den automatischen Schaltmodus.

AMG RIDE CONTROL Sportfahrwerk mit eigenständigen Achsen und Verstelldämpfung
Basis für dieses intensive Erlebnis ist die Kombination aus permanentem Performance-Allradantrieb und dem AMG RIDE CONTROL Sportfahrwerk. Die 3-stufige Verstelldämpfung nimmt Anleihen beim V8-Topmodell Mercedes-AMG C 63 und verbindet eine hohe Agilität mit souveräner Alltagstauglichkeit.
Das Highlight des AMG RIDE CONTROL Sportfahrwerks ist die Kombination aus eigenständig entwickelten Achskomponenten mit hohem Aluminium-Anteil und elektronisch geregelten Stoßdämpfern mit 3-stufigem Verstellbereich. Per Tastendruck kann der Fahrer des C 450 AMG 4MATIC sein maßgeschneidertes Fahrwerk-Setup auswählen. Die Bandbreite reicht von ausgewogenem Langstreckenkomfort bis hin zu maximaler Sportlichkeit.

Die technische Substanz des AMG RIDE CONTROL Sportfahrwerks bestimmen aufwändig konstruierte Komponenten: An der Vierlenker-Vorderachse kommen eigenständige Achsschenkel und Traggelenke zum Einsatz; sämtliche Bauteile wurden hinsichtlich der Steifigkeit optimiert. Ein höherer negativer Sturz an der Vorderachse und an der Raumlenker-Hinterachse steigert die Querdynamik. Eine Versteifung des Rohbaus verbessert das Anlenkverhalten, die Rückmeldung bei Kurvenfahrt und die Abrollakustik. Die Elastokinematik wurde an beiden Achsen generell steifer ausgelegt. All diese Maßnahmen verbessern Präzision, Agilität und fördern die Dynamik. Zudem profitiert der Fahrer von einer reduzierten Wankneigung, einer höheren Querbeschleunigung, einer besseren Traktion und einer hohen Neutralität im Grenzbereich. Kurzum: Der C 450 AMG 4MATIC präsentiert sich einerseits als sehr agiles Sportmodell, andererseits tragen optimierte Zugstreben- und Fahrschemellager dafür Sorge, dass der Mercedes-typische Langstreckenkomfort nicht zu kurz kommt.

Der von einigen AMG High-Performance-Automobilen bekannte Allradantrieb kommt auch beim C 450 AMG 4MATIC zum Einsatz. Die perfekte Traktion beim Beschleunigen verhindert schlupfbedingte Verluste wirkungsvoll. Für eine begeisternde Fahrdynamik fließen 33 Prozent der Motorkraft an die Vorderachse und 67 Prozent an die Hinterachse. Die heckbetonte Momentenverteilung führt zu einer höheren Agilität um die Fahrzeughochachse. Wesentlichen Anteil daran hat auch das sportlicher abgestimmte ESP® inklusive Kurvendynamikassistent. Der spürbare Effekt für den sportlichen Fahrer: Querdynamik und Kurven-Performance steigen auf ein überdurchschnittliches Niveau.

Die elektromechanische Sportparameter-Lenkung unterstützt eine präzise Linienführung und dynamische Fahrweise. Das agile Handling profitiert von der direkten und konstanten AMG-spezifischen Lenkübersetzung inklusive optimierter Abstimmung und Ansprechverhalten. Die Lenkkraft passt sich dem aktuellen Fahrzeugtempo elektronisch geregelt optimal an. Zudem wird die optimale Lenkungskennlinie je nach eingestelltem Fahrprogramm angewählt – in den Modi „Sport“ und „Sport+“ für ein sportliches Lenkgefühl und einen dynamischen Fahrstil auf kurvenreichen Straßen oder für eine komfortable Abstimmung in „Eco“ oder „Comfort“. Eine zusätzliche Wahlmöglichkeit bietet das „Individual“-Programm. Hier lässt sich beispielswiese eine sportlich straffe Lenkungskennlinie mit einer komfortablen Fahrwerksabstimmung kombinieren – oder umgekehrt.

Die Sportbremsanlage des C 450 AMG 4MATIC überzeugt durch standfeste und wirksame Verzögerung. Rundum belüftete Bremsscheiben mit 360 Millimetern Durchmesser vorn und 320 Millimetern hinten sowie graue Bremssättel mit „Mercedes-Benz“ Schriftzug zählen zur Serienausstattung.

Designelemente tragen AMG-typische Handschrift
Das zweite AMG Sportmodell zeigt auf den ersten Blick, dass es zur einzigartigen AMG Familie gehört. Prägende Designelemente sind das AMG Styling, die Leichtmetallräder und die spezielle AMG Plakette auf den vorderen Kotflügeln. Sie unterstreichen die Progressivität und die Performance der Marke. Auch die Motorabdeckung mit rotem Aluminium-Einleger setzt die Stärken des neuen Biturbo-Sechszylinders optisch in Szene.

Zum AMG Styling zählen die Frontschürze mit sportlich markanten Lufteinlässen, Rautengittern, dem Zierelement in Silberchrom sowie die Heckschürze mit Diffusoreinsatz in Iridiumsilber matt. Die Limousine besitzt eine auf dem Heckdeckel platzierte Abrisskante, das T-Modell einen Dachspoiler. Beides optimiert die Bodenhaftung an der Hinterachse zusätzlich.

Im Exterieur verleihen dem C 450 AMG 4MATIC Elemente in Silberchrom und Hochglanzschwarz einen sportlich-expressiven Charakter. Die Kühlerverkleidung präsentiert sich mit einer Lamelle in Schwarz hochglänzend mit Chromeinlegern. Für eine besondere Note sorgt dabei der mit Chrom-Pins geschmückte Diamantgrill. Weitere Highlights sind die Außenspiegelgehäuse in Schwarz sowie Bordkantenzierstab und Fenstereinfassung in Schwarz hochglänzend und die zwei verchromten Doppelendrohrblenden.

Ergänzend kann sich der Kunde für das optionale Night-Paket entscheiden, damit erhält er zusätzlich wärmedämmend dunkel getöntes Glas ab der B-Säule, das Zierelement in der Frontschürze in Hochglanzschwarz, den Einsatz in Diffusoroptik am Heck in Schwarz hochglänzend sowie zwei Schwarz verchromte Doppelendrohrblenden.

AMG Leichtmetallräder im 5-Speichen-Design, Hochglanzschwarz lackiert und glanzgedreht, runden das Design optisch perfekt ab. An der Vorderachse sind Reifen der Dimension 225/45 R 18 auf Leichtmetallrädern in 7,5 x 18 montiert, an der Hinterachse lauten die Formate 245/40 R 18 auf 8,5 x 18. Für eine weitere Individualisierung stehen auf Wunsch attraktive Leichtmetallräder der Größe 48,3 cm (19 Zoll) in verschiedenen Designs parat.

Interieur mit exklusivem, sportlichem Flair
Die Polsterung in ARTICO/DINAMICA und die Instrumententafel in Ledernachbildung ARTICO schwarz transportieren das sportliche Ambiente souverän. ARTICO findet sich auch auf den Bordkanten, den Armauflagen, den Türmittelfeldern und der Mittelkonsole wieder. Rote Kontrastziernähte, Sicherheitsgurte in designo rot und schwarze Fußmatten mit roten Paspeln setzen reizvolle Akzente. Wirkungsvolle Kontraste bieten die in der Instrumententafel und in den Türen eingelassenen Zierelemente in Aluminium Längsschliff hell.

Sportsitze mit AMG-spezifischer Sitzgrafik und ausgeprägtem Seitenhalt bieten Langstreckenkomfort und stützen die Passagiere bei dynamischer Kurvenfahrt. Zum sportlichen Handling passt das Multifunktions-Sportlenkrad im 3-Speichen-Design in Leder Nappa schwarz mit unten abgeflachtem Lenkradkranz. Zur überzeugenden Haptik und Optik tragen liebevoll gestaltete Details wie die Kontrastziernähte in rot, der geprägte Griffbereich sowie die Lenkradschaltpaddles und die Lenkradblende in Silberchrom bei.

Im typischen AMG Stil präsentiert sich auch das Kombiinstrument: Diese Informationsquelle umfasst Ziffernblätter im sportlichen „Chequered Flag“-Design, eine 280-km/h-Tachoskala, rote Tachozeiger und eine spezifische Typographie.

Weitere AMG Wunschausstattungen (Auszug):
•Leichtmetallräder im 5-Doppelspeichen-Design, titangrau lackiert und glanzgedreht mit Reifen 225/40 R 19 (vorn) auf 7,5 x 19 und 255/35 R 19 auf 8,5 x 19 (hinten)
•Leichtmetallräder im 5-Doppelspeichen-Design, schwarz hochglanz lackiert und glanzgedreht mit Reifen 225/40 R 19 (vorn) auf 7,5 x 19 und 255/35 R 19 auf 8,5 x 19 (hinten)
•Leichtmetallräder im Vielspeichen-Design, titangrau lackiert und glanzgedreht mit Reifen 225/40 R 19 (vorn) auf 7,5 x 19 und 255/35 R 19 auf 8,5 x 19 (hinten)
•Leichtmetallräder im Vielspeichen-Design, schwarz hochglanz lackiert und glanzgedreht mit Reifen 225/40 R 19 (vorn) auf 7,5 x 19 und 255/35 R 19 auf 8,5 x 19 (hinten)
•Performance Sitze (tiefere Sitzposition, stärker konturierte Sitzform für gesteigerten Seitenhalt mit integrierten Kopfstützen und AMG Plaketten)
•Sitzpolsterung Leder designo
•Sitzpolsterung Leder Lugano
•Zierelemente Carbon/Aluminium mit Längsschliff hell


Hier zum Vergleich ein paar Bilder vom C 63 AMG bzw. C 63 S AMG:

27.11.2014 "AMG Sport" neue Modelle unter halb der normalen AMG's

Mit deutlich über 40.000 Einheiten wird die Sportwagen- und Performance-Marke Mercedes-AMG in diesem Jahr einen neuen Absatzrekord erreichen. Der Einstieg in die Kompaktklasse sowie die Ausweitung des Modellangebots brachten dem Affalterbacher Unternehmen neue Kundengruppen sowie Erfolge in etablierten und neuen Märkten. Komplett eigenständig entwickelte Modelle, wie der SLS AMG und der jüngst vorgestellte Mercedes-AMG GT, untermauern die Erfolgsgeschichte der Marke und ihren Wachstumskurs nachhaltig.

„Wir sind stolz auf diese Erfolge, denn sie sind die Basis für die nächste Stufe unserer Wachstumsstrategie, die wir jetzt zünden“, erklärt Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH. „In den nächsten drei Jahren wollen wir unseren in 2013 erreichten Absatz nochmals mehr als verdoppeln.“

Um den Einstieg in die Marken- und Technikwelt von AMG erreichbarer zu machen, begründet Mercedes-AMG unter dem Namen „AMG Sport“ eine neue Produktlinie, die mit sportlichen Fahrleistungen und technischen Finessen überzeugen wird. Die AMG Sportmodelle werden die Lücke zwischen dem AMG Sportpaket für Mercedes-Benz Fahrzeuge und den klassischen AMG Modellen füllen und damit nachhaltig den Wachstumskurs der Marke unterstützen.

Mit der Erschließung neuer Kundengruppen und Segmente werden die Markenpräsenz und damit das Absatzpotenzial von AMG weltweit gesteigert. „Mit den neuen Sportmodellen machen wir unseren Kunden ein überzeugendes Angebot: Echte Sportwagen-Technologie wird erreichbarer und spricht damit weltweit einen noch breiteren Kundenkreis an“, so Tobias Moers. „Bei all dem dynamischen Wachstum bleiben wir unserem Markenversprechen ‚Driving Performance‘ selbstverständlich treu.“

Die AMG Sportmodelle überzeugen mit einer erhöhten Motorleistung, serienmäßigem Allradantrieb sowie speziellen Fahrwerkskomponenten und Bremsanlagen aus den klassischen AMG Modellen und lösen so das Markenversprechen der Performance-Marke ein. Eine AMG-typische Fahrdynamik und ein hochemotionales Fahrerlebnis sind das für den Kunden erlebbare Resultat. Die ersten beiden AMG Sportmodelle werden bereits auf der internationalen Automobilmesse in Detroit im Januar 2015 vorgestellt. Weitere Modelle dieser neuen Produktlinie sind vorgesehen. Dabei startet 2015 der C 450 AMG 4matic und der GLE 450 AMG 4matic Coupé (ab Juli 2015). Der 450 ist ein 3,0 Liter V6-BiTurbo mit homogener Direkteinspritzung. Er leistet 367 PS.

Die Affalterbacher Sportwagen-Marke hat sich nicht nur bei Kundenbegeisterung und Wachstum hohe Ziele gesteckt: Im Rahmen der „AMG Green Performance Strategy“ wurde der Flottenverbrauch in den letzten fünf Jahren mit umfangreichen technischen Maßnahmen um 35% reduziert. Durch neue Motoren-Technologien sowie umfassenden Leichtbau werden die AMG Modelle noch effizienter und gehören heute schon zu den sparsamsten und emissionsärmsten Fahrzeugen in ihren jeweiligen Segmenten. Die Einführung der Sportmodelle ab 2015 wird zusätzlich einen signifikanten Beitrag zur Senkung des AMG Flottenverbrauchs leisten. Auch der Firmensitz in Affalterbach und die Logistik sind für nachhaltiges Wachstum vorbereitet und Benchmark in Effizienz, Flexibilität und Umweltfreundlichkeit. So wurde das Unternehmen von der „Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen“ ausgezeichnet und hat den Deutschen Logistik-Preis 2014 der Bundesvereinigung Logistik sowohl für Umweltfreundlichkeit als auch für seine Warenfluss-Strategie erhalten.

31.10.2014 AMG gewinnt Engine of the Year Award 2014

Die Sportwagen- und Performance-Marke Mercedes-AMG der Daimler AG und der Motorrad-Hersteller MV Agusta haben einen Kooperationsvertrag über eine langfristige Partnerschaft unterzeichnet. Die Kooperation der beiden High-End Marken mit langer Tradition und Historie umfasst die Zusammenarbeit bei Marketing und Vertrieb. Die Mercedes-AMG GmbH übernimmt zugleich 25% der Unternehmensanteile an MV Agusta Motor S.p.A. Über den Kaufpreis für den Anteil an MV Agusta wurde Stillschweigen vereinbart. Im Board of Directors von MV Agusta steht Mercedes-AMG künftig ein Sitz zu. Der Vollzug der Partnerschaft steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden. Diese wird bis Ende November erwartet.

Als 100%-Tochtergesellschaft der Daimler AG ist Mercedes-AMG GmbH die Sportwagen- und Performance-Marke von Mercedes-Benz Cars. Das 1967 von Hans Werner Aufrecht und Erhard Melcher gegründete Unternehmen hat seinen Ruf über zahlreiche Erfolge im Motorsport und ein einzigartiges Produktportfolio begründet. Derzeit zählt das Affalterbacher Unternehmen rund 1.200 Mitarbeiter, davon sind rund 700 im Entwicklungsbereich beschäftigt. Dies spiegelt den hohen technologischen Anspruch und das Selbstverständnis wieder: Mercedes-AMG Fahrzeuge stehen heute weltweit für Performance, Perfektion und Präzision, sind Benchmark in vielen Bereichen. Die Motorsport-Gene des Unternehmens sind in jedem Modell erlebbar. Dies gilt ganz besonders für die beiden komplett in Affalterbach entwickelten Sportwagen, den SLS sowie den jüngst vorgestellten Mercedes-AMG GT, durch den das Profil der High-Performance-Marke noch weiter geschärft wird. 2013 betrug der Gesamtabsatz von Mercedes-AMG 32.000 Einheiten, bis Mitte dieses Jahres wurden bereits rund 23.000 AMG-Fahrzeuge verkauft.

In der AMG Motorenmanufaktur in Affalterbach fertigen hoch qualifizierte Motorenmonteure die Triebwerke unter Einhaltung strengster Qualitätsstandards von Hand nach dem Prinzip „one man, one engine“ - sichtbar an der AMG Motorplakette mit der Unterschrift des jeweiligen Monteurs. Dieser exklusive Manufaktur-Charakter passt exakt zur MV Agusta-Philosophie, die Entwicklung und den Bau von Motorrädern zur hohen Kunst zu erheben: zu ‚Motorcycle Art‘.

MV Agusta Motor S.p.A. mit Sitz im italienischen Varese wurde im Jahr 1945 von Domenico Agusta gegründet. Der norditalienische Hersteller wurde durch seine technischen Innovationen und seine leistungsstarken Modelle international berühmt und gilt als eine der erfolgreichsten Marken in der Welt des Motorradrennsports. MV Agusta Motorräder stehen für eine perfekte Balance zwischen Performance und atemberaubendem italienischen Design. Das Unternehmen beschäftigt aktuell 260 Mitarbeiter in der Firmenzentrale am Ufer des Lago di Varese in Norditalien, davon sind über 90 mit Forschungs- und Entwicklungsaufgaben betraut. MV Agustas Produktportfolio beruht auf zwei Hauptplattformen für Drei- und Vierzylindermodelle mit einem Hubraum von 675 bis 1100 Kubikzentimeter in den Segmenten Supersport, Superbikes, Sports-naked und Crossover. MV Agusta S.p.A. ist auch Eigentümer von Cagiva, einer weiteren renommierten Motorrad-Marke Italiens.

Die Partnerschaft in Vertrieb und Marketing mit Mercedes-AMG wird dem Hersteller leistungsstarker Motorräder mit seinen zweistelligen Wachstumsraten in den vergangenen fünf Jahren jetzt noch mehr Aufwind verleihen. Eine weitere Vergrößerung des Portfolios an Motorrädern wird bei der internationalen Motorradmesse EICMA in Mailand der Öffentlichkeit vorgestellt. MV Agusta präsentiert im Sports-naked Segment neue Modelle, die für Perfektion in Design und Leistung stehen – die Brutale 800 RR und die Dragster 800 RR. Mit den ersten Touring-Maschinen in der Geschichte des Unternehmens, den brandneuen Modellen Stradale 800 und Turismo Veloce 800, setzt MV Agusta mit dem Eintritt in den Markt für Touring-Motorräder seine Expansion fort.

25.06.2014 AMG gewinnt Engine of the Year Award 2014


Mercedes-AMG gewinnt zwei begehrte Trophäen bei den „Engine of the Year Awards 2014“: Der AMG 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbomotor sichert sich einen souveränen Doppelsieg in den Kategorien „New engine 2014“ und „1.8-litre to 2-litre“. Beide Preise wurden heute im Rahmen der Motorenmesse „Engine Expo“ in Stuttgart verliehen.

Als leistungsstärkster Serien-Vierzylindermotor der Welt setzte sich das Aggregat aus dem Hause Mercedes-AMG in den Kategorien „New engine 2014“ und „1.8-litre to 2-litre“ gegen 36 bzw. 42 namhafte Wettbewerber aus Europa, den USA und Asien durch. Damit beweist die Performance-Marke von Mercedes-Benz abermals ihre große Kompetenz bei der Entwicklung und Produktion faszinierender Hochleistungs-Motoren. Die international besetzte Jury zeigt sich beeindruckt von der außerordentlichen Leistung und der bemerkenswerten Fahrbarkeit des AMG Vierzylinders.

Die „International Engine of the Year Awards“ zählen zu den renommiertesten Auszeichnungen auf dem Automobilsektor und werden seit 1999 vom britischen Automobil-Fachverlag UKIP Media & Events verliehen. Eine unabhängige Jury von 82 Motorjournalisten aus 34 Ländern wählt die jeweils besten Motoren des Jahres in 12 Kategorien.

31.01.2014 Rekordjahr 2013 für AMG

2013 war das erfolgreichste Jahr in der Geschichte von Mercedes-AMG. Mit insgesamt rund 32.200 ausgelieferten Sportwagen und Performance-Modellen erzielte die Performance-Marke von Mercedes-Benz einen Absatzrekord.

„Wir blicken auf das stärkste Jahr in der Geschichte unseres Unternehmens zurück“, sagte Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH. „Das außerordentliche Wachstum hat sogar unsere eigenen Erwartungen deutlich übertroffen. Dies zeigt einmal mehr, dass wir mit unserer Wachstumsstrategie „AMG Performance 50“ auf dem richtigen Weg sind. Wir werden unsere Wachstumsstrategie konsequent fortsetzen und weiter ausbauen.“

Das Affalterbacher Unternehmen verzeichnete 2013 eine durch neue Produkte und den Ausbau des Vertriebsnetzes getriebene starke Nachfrage in den drei größten AMG Märkten USA, Deutschland und Großbritannien. Getrieben wurde dieses Wachstum unter anderem durch die breite Einführung des durch AMG unter Performance-Aspekten neu entwickelten Allradantrieb 4MATIC: Die Modellpflegen des E 63 AMG sowie der CLS 63 AMG sind nun auch mit AMG Allradantrieb 4MATIC sowie als kraftvolles S-Modell erhältlich. Daneben verzeichneten auch die SUV-Modelle von Mercedes-AMG und ganz besonders auch die neu eingeführten Kompaktmodelle A 45 AMG und CLA 45 AMG eine steigende Nachfrage. Abgerundet wird die Produktoffensive durch den zuletzt eingeführten S 63 AMG, der sich ebenfalls höchster Nachfrage erfreut.

Durch die Produktoffensive und die Einführung des kompakten CLA 45 AMG im Jahr 2013 konnte Mercedes-AMG den Absatz im Hauptmarkt USA nachhaltig steigern: Mit einem Wachstum von rund 20 Prozent lag das Absatzvolumen deutlich über dem des Vorjahres. Auch die beiden europäischen AMG-Hauptmärkte Deutschland (+10%) und Großbritannien (+40%) konnten trotz eines insgesamt schwachen EU-Markt-Umfeldes ebenfalls sehr starke Verkäufe vorweisen: Beide Märkte übertrafen die Absatzerwartungen für das Jahr 2013.

Neben den Hauptmärkten verzeichnet Mercedes-AMG auch signifikante Zuwächse in Japan, China, Kanada, Russland und Brasilien. So konnte der Absatz im Zukunftsmarkt China im Jahr 2013 um rund 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden, obwohl die neuen Einstiegsmodelle A 45 AMG und CLA 45 AMG sowie der neue S 63 AMG 4MATIC dort erst in diesem Jahr auf den Markt kommen.

Möglich wurde das dynamische Wachstum der Performance-Marke durch die Erweiterung der Produktpalette sowie den Einstieg in attraktive neue Segmente. So bietet Mercedes-AMG mit dem sportlichen A 45 AMG, dem viertürigen Coupé CLA 45 AMG sowie dem GLA 45 AMG gleich drei neue Einstiegsmodelle in die Welt von AMG. Mit einem Alter von 30 bis Mitte 40 sind die Zielgruppen hier jünger als die bisherigen AMG Kunden. Alle drei Modelle sind mit dem weltweit stärksten in Serie produzierten Vierzylindermotor sowie dem AMG Allradantrieb 4MATIC ausgestattet.

Am oberen Ende des Fahrzeugportfolios wurden 2013 neue AMG-Modelle der S- und E-Klasse sowie des CLS 63 AMG eingeführt. Die E-Klasse wie auch der CLS 63 AMG sind zudem als besonders kraftvolles S-Modelle sowie erstmals mit Allradantrieb erhältlich. Die neuen Fahrzeuge und Technologiepakete waren vom Start weg erfolgreich: So entschieden sich rund 90 Prozent der Käufer des neuen E 63 AMG für den AMG Allradantrieb 4MATIC. Auch der Supersportwagen SLS AMG verzeichnet eine beeindruckende Verkaufsbilanz: Seit der Markteinführung des ersten Supersportwagens im Frühjahr 2010 wurden bereits über 10.000 SLS AMG-Modelle an Kunden übergeben. Darüber hinaus wird die Performance-Marke noch in diesem Jahr mit einem in Eigenregie entwickelten Sportwagen in ein neues Segment einsteigen (AMG GT der Baureihe C190).

Eine zentrale Rolle der Wachstumsstrategie „AMG Performance 50“ spielen die AMG Performance Center: Die seit 2008 im Mercedes-Benz-Vertriebsnetz eingerichteten exklusiven Verkaufspunkte tragen einer optimalen Kundenansprache Rechnung. Die AMG Performance Center zeichnen sich durch einen eigenständigen Markenauftritt aus und stellen die Produkte und Themenwelten der Performance-Marke AMG sowie die Individualisierungsmöglichkeiten des designo-Programms in den Fokus. Zum Jahreswechsel zählte die Mercedes-AMG GmbH insgesamt 375 AMG Performance Center in 27 Ländern. Weitere Standorte sind in Planung, um die exzellente Betreuungsqualität aller AMG Kunden künftig noch weiter auszubauen.

Auch im Jahr 2013 hat das Unternehmen seine Rolle als technologische Speerspitze des Daimler-Konzerns wiederholt unter Beweis gestellt. Die AMG-Ingenieure decken am Standort Affalterbach die komplette Fahrzeugentwicklung ab und sind zu einem sehr frühen Zeitpunkt in die Entwicklungsprozesse von Mercedes-Benz eingebunden. So verfügen beispielsweise alle 2013 eingeführten Allradmodelle neben dem neuen 4MATIC-Antrieb ebenfalls über die durch Mercedes-AMG entwickelten Achskomponenten sowie komplett neue Vorderachsen. Im Zusammenspiel mit der spezifischen Fahrwerksabstimmung unterstreichen die Allradmodelle den Führungsanspruch der Produkte in Bezug auf Fahrdynamik im jeweiligen Segment. Daneben entwickelt das Unternehmen auch Sportwagen komplett in Eigenregie: Der SLS AMG beweist als erstes von Mercedes-AMG entwickeltes Fahrzeug die Kompetenz und Leidenschaft am Unternehmenssitz Affalterbach. Zudem brachte AMG mit dem SLS AMG Coupé Electric Drive im vergangenen Jahr den stärksten in Serie produzierten Elektro-Supersportwagen der Welt auf den Markt. Der elektrische SLS AMG vereint dabei sowohl Innovationen aus der Werkstoffkombination von Aluminium und CFK-Rohbau (kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff) und der neu entwickelten, leistungsfähigen Batterie in sich und besitzt eine überragende Fahrdynamik dank AMG Torque Dynamics. Auch die Leichtbaustrategie „AMG Lightweight Performance“ wurde bei der Entwicklung des elektrischen SLS AMG sowie der neuen S-Klasse konsequent umgesetzt: Das Gewicht des neuen S 63 AMG konnte gegenüber dem Vorgängermodell um bis zu 100 Kilogramm reduziert werden.

AMG (Aufrecht Melcher Großaspach) wurde 1967 von Hans Werner Aufrecht und Erhard Melcher gegründet und hat von Beginn an eindrucksvolle Erfolge im Motorsport erzielt. Das ehemalige Zwei-Mann-Unternehmen zählt heute über 1.200 Mitarbeiter am Standort Affalterbach und hat sich in den letzten 47 Jahren zur technologischen Speerspitze und hundertprozentigen Tochter der Daimler AG entwickelt. Das AMG Markenversprechen „Driving Performance“ steht für Spitzentechnologie und die pure Faszination am Fahren – und das in allen vier Geschäftsfeldern. Neben der Entwicklung von High-Performance-Fahrzeugen bietet AMG mit dem zweiten Geschäftsfeld „Sport Packages & Models“ einen attraktiven Einstieg in die Welt von AMG: Die Performance-Spezialisten von AMG waren verantwortlich in der Entwicklung des A 250 Sport und des CLA 250 Sport beteiligt. Die Sport-Modelle „engineered by AMG“ wurden im Jahr 2013 ebenfalls stark nachgefragt und wurden an über 12.000 Kunden übergeben. Spezielle Kundenwünsche werden in Affalterbach im dritten Geschäftsfeld, dem „AMG Performance Studio“, umgesetzt: Hier werden individuelle AMG Fahrzeuge in exklusiver Stückzahl entwickelt und produziert. Auch im vierten Geschäftsfeld „Driving Academy & Motorsports” kann das Affalterbacher Unternehmen zahlreiche Erfolge für sich verbuchen: Die AMG Driving Academy verzeichnete im letzten Jahr weltweit über 11.000 Teilnehmer und konnte das Kundenprogramm mit neuen Veranstaltungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Polen weiter ausbauen. Daneben bleibt die Performance-Marke immer noch ihren Wurzeln im Motorsport treu und feiert mit dem SLS AMG GT3 herausragende Erfolge auf internationalen Rennstrecken.

11.09.2013 AMG auf der IAA 2013 - Impressionen

Für das neue PlayStation® 3 Rennspiel Gran Turismo® 6 haben die Mercedes-Benz Designer das visionäre Konzept eines Supersportwagens entwickelt – den Mercedes-Benz AMG Vision Gran Turismo. Extreme Proportionen, sinnliche Formen und intelligent inszenierte Hightech verschmelzen zu einem Körper, der die atemberaubende Performance von 585 PS und 800 Newtonmetern Drehmoment optisch erlebbar macht. Als 1:1-Modell feiert der Mercedes-Benz AMG Vision Gran Turismo am 19. November 2013 im Rahmen der Eröffnung des neuen Mercedes-Benz Research & Development Centers im kalifornischen Sunnyvale seine Weltpremiere. Auf die virtuelle Rennstrecke geht der Supersportwagen mit den Mercedes-typischen Flügeltüren zum Verkaufsstart des neuen Rennspiels im Dezember 2013 – als erstes Fahrzeug der „Vision Gran Turismo“-Reihe.

Anlässlich des 15. Geburtstags der beliebten Gran Turismo®-Serie in diesem Jahr hatte Kazunori Yamauchi, Produzent der Gran Turismo Reihe und Präsident von Polyphony Digital Inc., weltweit führende Automobilhersteller und Designhäuser zu einem Blick in die Zukunft aufgerufen. Unter dem Leitgedanken „Vision Gran Turismo“ sollten die Kreativen wegweisende Konzeptmodelle entwerfen, die einen einzigartigen Einblick in die Weiter­entwicklung des Automobils gewähren. Als virtuelle Fahrzeuge, die aber wie ein reales Auto funktionieren, werden die visionären Konzepte sukzessive in Form von Online-Updates in das neue Spiel Gran Turismo® 6 integriert.

„Der Mercedes-Benz AMG Vision Gran Turismo verkörpert durch seine Proportionen und seinen expressiven Auftritt auf besondere Weise die marken­prägende Designphilosophie der sinnlichen Klarheit. Das Design dieses Konzeptfahrzeugs zeigt in extremer Weise das perfekte Zusammenspiel von emotionalen, sinnlichen Formen und intelligent inszenierter Hightech“, sagt Gorden Wagener, Leiter Design Daimler AG.

Die Mercedes-typischen Sportwagenproportionen sind neu interpretiert: Die lange Motorhaube geht fließend über in ein kompaktes, nach hinten versetztes Greenhouse, das in der Form eines strömungsgünstigen Tropfens sanft nach hinten abfällt und sich schließlich auf dem Heck mit seinen breiten Schultern abstützt. Die dynamische Ausstrahlung wird verstärkt durch eine gestreckte, spannungsvolle Seitenlinie und betont ausmodellierten Radlaufvolumen, die mit dem tief liegenden, muskulösen Fahrzeugkörper verschmelzen. Die schräg gestellten Scheinwerfer signalisieren durch Farbgebung und entschlossenen Blick Sportlichkeit und Bereitschaft zum Sprung. Dieser Eindruck wird verstärkt durch die Motorhaube mit ihren expressiven Formen und Renn­sportdetails wie zum Beispiel den Entriegelungshebeln auf der Motorhaube und an den Tankdeckeln. Die rot leuchtenden Konturlinien im unteren Fahr­zeugbereich wirken wie eine Exterieur-Ambientebeleuchtung und setzen sich von der silber lackierten Karosserie ab. Dadurch wirkt der Mercedes-Benz AMG Vision Gran Turismo noch angriffslustiger.

Ein weiterer besonderer Blickfang ist der Kühlergrill – eine Neuinterpretation des breiten Mercedes-Benz Sportwagen-Kühlergrills mit Zentralstern. Seine Form ist eine Reminiszenz an den legendären Rennwagen 300 SL von 1952. Statt über klassische Lamellen verfügt der Grill des Showcars allerdings ausschließlich über LEDs. Der schaltbare LED-Grill mit verschiedenen Leucht­grafiken ist eine Weiterentwicklung des Diamantgrills, der mit der neuen A-Klasse eingeführt wurde.

Das konsequent und leidenschaftlich auf Rennsport ausgerichtete äußere Erscheinungsbild spiegelt sich im Innern des Zweisitzers kongenial wider. Inspiriert vom Formel-1-Cockpit verschmelzen die roten Sportintegralsitze mit dem schwarzen Boden im Fußraum zu einer schützenden Schale. Die Form dieser fließenden skulpturalen Schale signalisiert einen enormen Vorwärts­drang. Ebenso dynamisch wirkt die Instrumententafel. Sie hat die Form von zwei Flügeltüren, die beidseitig an der Lenksäule positioniert sind. Die eigentlichen Türen erscheinen dadurch wie eine Verlängerung des Instrumententrägers.

Optimal im Blickfeld des Fahrers ist das Zentraldisplay positioniert: eine Glasscheibe, die direkt über dem Rennlenkrad mit Schaltpaddles schwebt und bei Bedarf alle relevanten Informationen wie Geschwindigkeit, Motordrehzahl und Betriebstemperatur anzeigt. Die Bedienung erfolgt über Kippschalter in der Mitte des Armaturenbretts und wie in einem Jet am Dachhimmel. Die Lenksäule wird sichtbar durch die Wand zum Motorraum geführt und schafft auf diese Weise eine optische Verbindung vom Fahrer zum Herz des Supersportlers, dem AMG V8-Frontmittelmotor.

Der AMG V8-Biturbomotor reagiert besonders agil auf kleinste Gaspedal­bewegungen. Er entwickelt 585 PS und ein maximales Drehmoment von 800 Newtonmetern. Mit seiner Aluminium-Spaceframe-Karosserie in Verbindung mit Bauteilen aus dem Motorsport-Werkstoff Carbon bringt der Mercedes-Benz AMG Vision Gran Turismo nur 1.385 Kilogramm auf die Waage. Das sind rund 2,4 Kilogramm pro PS – ein absoluter Spitzenwert im Supersportwagen-Segment, der Fahrdynamik der Extraklasse garantiert. Für exzellente Verzögerungswerte und Standfestigkeit auf höchstem Niveau sorgt die AMG Keramik Hochleistungs-Verbundbremsanlage. Die AMG Sport-Abgasanlage mit acht im Heck integrierten Endrohren untermalt kraftvoll jede Beschleunigung des Supersportlers und sorgt für ein einzigartiges Rennsport-Sounderlebnis. Für die Fans von Gran Turismo® 6 haben die Mercedes-AMG Soundspezialisten einen kraftvoll-sonoren Motorsound kreiert, der die Freude des Achtzylindermotors für hohe Drehzahlen authentisch zelebriert.

Das Fahrzeug ist kein Ausblick auf den Ende 2014 erscheinenden "kleinen" SLS mit dem Baureihencode C190.

11.09.2013 AMG auf der IAA 2013 - Impressionen


AMG hatte neben dem S 63 AMG (W222) 4matic (Langversion) sowie der Kurzversion mit Heckantrieb noch mehr flotte Boliden vor Ort. Die ebenfalls brandneuen SLS AMG Black Series sowie SLS AMG electric drive und E 63 AMG S 4matic Modelle wurden dem Publikum gezeigt.
Der E 63 AMG S 4matic beschleunigt in 3,7s auf 100 km/h. Während der SLS AMG electric drive mit 750 elektrischen PS der stärkste Seriensportwagen mit E-Antrieb ist.

06.09.2013 Tobias Moers neuer AMG Chef


Der Vorstand der Daimler AG hat Tobias Moers (47) zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH ernannt. Er folgt in dieser Funktion zum 1. Oktober 2013 auf Ola Källenius, der zeitgleich Leiter Vertrieb & Marketing von Mercedes-Benz Cars wird.

Prof. Dr. Thomas Weber, Vorstandsmitglied der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung: "Tobias Moers hat Benzin im Blut. Mit seiner technischen Kompetenz und Begeisterung für Hochleistungs-Automobile hat er in den vergangenen Jahren maßgeblich zum Erfolg unserer High Performance Marke beigetragen. Er ist ein echter AMG-ler, der die Marke seit fast 20 Jahren mitgestaltet."

Der 1966 in Freiburg geborene Moers ist seit 1994 für Mercedes-AMG tätig und arbeitete in verschiedenen Entwicklungsfunktionen. 1999 übernahm er die Gesamtverantwortung für die großen Baureihen der Marke AMG. Seit 2002 leitet Tobias Moers die Gesamtfahrzeugentwicklung und ist seit 2011 Mitglied der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH.

Moers folgt auf Ola Källenius, der ebenfalls zum 1. Oktober 2013 Leiter Vertrieb & Marketing von Mercedes-Benz Cars wird. Källenius tritt die Nachfolge von Dr. Joachim Schmidt an, der zum Ende des Jahres in den Ruhestand gehen wird.

04.09.2013 CLA 45 AMG Racing Series

Weltpremiere auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt/Main: Die Studie CLA 45 AMG Racing Series bietet einen Ausblick auf einen weiteren Kundensport-Rennwagen von Mercedes-AMG neben dem weltweit erfolgreichen Renn-Flügeltürer SLS AMG GT3. Authentisches Rennsport-Flair, wettbewerbsfähige Technologie und spektakuläres Design – das seriennahe viertürige High-Performance-Coupé CLA 45 AMG Racing Series ist für die publikumsstarken Rennserien mit 2,0-Liter-Turbofahrzeugen vorgesehen.

Die seit Juni 2013 käufliche Serienversion des CLA 45 AMG besitzt perfekte Gene für einen wettbewerbsfähigen Kundensport-Rennwagen: Der AMG 2,0-Liter-Turbomotor als stärkster Serien-Vierzylinder der Welt leistet 360 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 450 Newtonmetern. Die Kraftübertragung in der Rennversion übernimmt wie in der Serie das AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang Sportgetriebe. Der seriennahe CLA 45 AMG Racing Series könnte bei entsprechender Nachfrage in verschiedenen internationalen Rennserien zum Einsatz kommen, etwa in nationalen Markencups oder auch in der deutschen VLN (Veranstaltergemeinschaft Langstreckenmeisterschaft Nürburgring).

Je nach Reglement und Rennserie werden sich die technischen Spezifikationen unterscheiden. Motorleistung und Kraftübertragung sind variabel, permanenter Allradantrieb wie in der Serienversion ist ebenso möglich wie reiner Frontantrieb.

Ola Källenius, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH: „Mit dem CLA 45 AMG Racing Series geben wir einen Ausblick auf einen weiteren, faszinierenden Kundensport-Rennwagen von Mercedes-AMG. Der große Erfolg unseres Engagements mit dem SLS AMG GT3, der mittlerweile auf fünf Kontinenten von Kundenteams eingesetzt wird, macht uns zuversichtlich: Auch in dem beliebten Vierzylinder-Segment wollen wir interessierten Kundenteams ein wettbewerbsfähiges, seriennahes Rennfahrzeug mit hohem Sicherheitsniveau anbieten.“

Uli Fritz, Leiter AMG Kundensport: „Die große Nachfrage nach einem Kundensport-Rennwagen für die überaus beliebten Rennserien mit 2,0-Liter-Turbofahrzeugen hat uns bestärkt, ein Showcar des CLA 45 AMG Racing Series vorzustellen. Unser Kundensport-Engagement mit dem SLS AMG GT3, der in diesem Jahr den „Grand Slam“ der GT3-Langstreckenklassiker gewinnen konnte, feiert auch im vierten Jahr erfreuliche Erfolge.“

Durch typische, komplett aus Carbon (CFK) gefertigte Rennwagen-Attribute wird das extravagante Design der CLA 45 AMG Serienversion noch spektakulärer: Dazu zählen neue Front- und Heckschürze, Kotflügel-verbreiterungen sowie Seitenschwellerverkleidungen. Zusätzlich sorgen profillose Rennreifen für eindrucksvolle Breite. Dank Carbon-Heckflügel und großer Kühlluftöffnungen für die Motor- und Bremsenkühlung macht der CLA 45 AMG Racing Series bereits im Stand mächtig Eindruck. Die grundsätzlich gute aerodynamische Performance des viertürigen High-Performance-Coupés wird für den Rennstreckeneinsatz durch die neu entwickelten Carbon-Komponenten weiter optimiert: Die Frontschürze mit Frontsplitter sorgt ebenso für zusätzlichen Abtrieb wie der Heckdiffusor mit drei Finnen und der verstellbare Heckflügel.

Der Lufteinlass im Seitenschweller vor den Hinterrädern sorgt für eine effektive Kühlung der hinteren Bremsanlage. Radhausentlüftungen an den über sechs Zentimeter pro Seite verbreiterten Kotflügeln erhöhen den Abtrieb an Vorder- und Hinterachse. Motorhaube und Heckdeckel sind rennwagen-typisch mit Schnellverschlüssen ausgestattet. Kurzum: Beim CLA 45 AMG Racing Series wird auf den ersten Blick die Rennsport-DNA von AMG, der Performance-Marke von Mercedes-Benz, erkennbar.

Im Interieur dominiert funktionelle Rennwagen-Atmosphäre: Der Überrollkäfig besteht aus hochfestem Stahl. Für ein vorbildlich hohes Sicherheitsniveau sorgen der Rennsport-Schalensitz P 1300 GT aus Carbon von Recaro mit Vorbereitung für das HANS-System (Head and Neck Support) sowie die integrierte Feuerlöschanlage. Im Cockpit informiert das AMG Kombiinstrument über Geschwindigkeit, Motordrehzahl und Betriebstemperaturen von Motor und Getriebe. Das Rennlenkrad mit Schaltpaddles für den Gangwechsel ermöglicht perfekte Fahrzeugkontrolle. Auf der Mittelkonsole befinden sich zusätzliche Bedienelemente wie der Zentralschalter für die Bordelektronik sowie die Schalter für die Warnblinkanlage und die Feuerlöschanlage.

Das spezielle Rennsportfahrwerk ist an Vorder- und Hinterachse mit einer breiteren Spurweite ausgestattet und bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten für ein individuelles Rennstrecken-Setup. Fahrzeughöhe, Federrate und Dämpferkennung sind ebenso verstellbar wie die Spur- und Sturzwerte an Vorder- und Hinterachse. Die AMG Hochleistungsbremsanlage mit rundum belüfteten Bremsscheiben ist mit einem Antiblockiersystem ausgestattet. Auf den AMG Leichtmetallrädern im Kreuzspeichen-Design sind Rennreifen des technischen Entwicklungspartners Dunlop der Dimension 265-660-18 montiert, zur Reduzierung der ungefederten Massen sind die AMG Leichtmetallräder in der besonders leichten Schmiedetechnologie ausgeführt. Die elektromechanische AMG Sportparameter-Lenkung unterstützt das agile Handling. Schnelle Radwechsel bei Boxenstopps ermöglicht die in den Unterboden integrierte Luftheberanlage.

Wie schon der SLS AMG GT3 wird auch der CLA 45 AMG Racing Series von Mercedes-AMG in enger Zusammenarbeit mit der HWA AG entwickelt. HWA ist im Auftrag und in steter Abstimmung mit Mercedes-Benz Motorsport für Entwicklung und Einsatz der AMG Mercedes DTM-Fahrzeuge verantwortlich. Professionelle Rennfahrer, darunter auch AMG Markenbotschafter Bernd Schneider, werden sich im Rahmen des Test- und Entwicklungsprogramms das Cockpit teilen. Die HWA-Mannschaft, die aus AMG hervorgegangen ist, gehört zu den erfolgreichsten Teams im internationalen Motorsport: Zehn Fahrertitel in der DTM und ITC sowie der zweimalige Gewinn der FIA GT-Meisterschaft sind eindeutige Belege hierfür. Keine andere Marke hat ähnlich viele DTM-Rennen und DTM-Titel gewonnen wie die AMG Mercedes Fahrzeuge.

Der inzwischen im GT3-Segment fest etablierte SLS AMG GT3 ist seit seinem Rennstreckendebüt im Herbst 2010 überaus erfolgreich. Bis heute wurden 67 Fahrzeuge verkauft. Mit verschiedenen Titeln in internationalen Meisterschaften wie der ADAC GT Masters, der FIA GT3 Europameisterschaft und der FIA GT1 Weltmeisterschaft sowie über 100 Siegen in Rennserien auf der ganzen Welt, konnte die Rennversion des Flügeltürers ihre außergewöhnliche Performance eindrucksvoll unter Beweis stellen. Insbesondere die Langstreckenerfolge bei den 12 Stunden von Bathurst sowie bei den 24 Stunden von Dubai, am Nürburgring und in Spa-Francorchamps in diesem Jahr haben die Konkurrenzfähigkeit eindrucksvoll demonstriert. Damit gelang dem SLS AMG GT3 2013 der „Grand Slam“ der GT3-Langstreckenklassiker mit vier Siegen in Folge.

Der nach dem FIA GT3-Reglement homologierte Kundensport-Rennwagen ist in mehr als 22 Rennserien und auf fünf Kontinenten weltweit im Einsatz.

18.06.2013 Auslieferung 18 neuer AMG Modelle beginnt

Mercedes-AMG startet durch: Im Juni feiern 18 neue AMG High-Performance-Automobile ihre Premiere bei den Mercedes-Benz Händlern. Mit einem Leistungsspektrum von 360 PS bis 751 PS zeigen die neuen AMG Fahrzeuge Performance und höchste Effizienz. Die einzigartige Modelloffensive von Mercedes-AMG steht stellvertretend für die Zukunftsstrategie „AMG Performance 50“ bis zum 50. Geburtstag der Mercedes-AMG GmbH im Jahr 2017.

Ola Källenius, Chef der Mercedes-AMG GmbH: „Mit der Markteinführung für 18 neue AMG Modelle setzen wir weiter konsequent auf Performance, Dynamik und Wachstum. Der A 45 AMG wird neue Kunden ansprechen und neue Märkte erschließen. Mit dem als Coupé, Limousine und T-Modell lieferbaren C 63 AMG „Edition 507“ bieten wir allen Fans unseres hubraumstarken V8-Saugmotors ein charaktervolles Sport-Modell. Die neuen S-Modelle und 4MATIC-Allradvarianten des E 63 AMG und CLS 63 AMG stehen in einer großen Vielfalt parat – unsere Kunden profitieren von einer maßgeschneiderten Individualität. Der SLS AMG Coupé Black Series und der SLS AMG Coupé Electric Drive zeigen das derzeit technisch machbare bei der Entwicklung einzigartiger Supersportwagen.“

Mehr Infos zu den Modellen: A 45 AMG & A 45 AMG Edition 1
C 63 AMG Edition 507 (Limousine, T-Modell, Coupé
E 63 AMG, E 63 AMG 4matic & E 63 S AMG 4matic (Limo, T-Modell)
CLS 63 AMG, CLS 63 AMG 4matic & CLS 63 S AMG 4matic (Coupé, Shootingbrake)
SLS AMG Black Series
SLS AMG electric drive

10.06.2013 AMG & Rotwild kooperieren

Wer ein Modell der Marke AMG fahren will, hat ab heute die Wahl zwischen zwei und vier Rädern. AMG, die Performance-Marke von Mercedes-Benz, und ROTWILD, der international renommierte High-End-Hersteller von hochwertigen Mountain- und Tourenbikes, gehen eine langfristig angelegte, strategische Partnerschaft ein. Auftaktprodukt des geplanten Portfolios von exklusiven und in Stückzahl limitierten Zweirädern wird das All Mountain Bike „R.X45 AMG“ sein. Das dynamische Design und die frische Farbgebung sind vom A 45 AMG „Edition 1“ übernommen. Das voll gefederte, handgefertigte Carbon-Rad ist zum Preis von 6.990 Euro exklusiv über den ROTWILD-Vertrieb erhältlich.

„Mit dieser Partnerschaft wollen wir das AMG Markenversprechen „Driving Performance“ auch auf zwei Rädern erlebbar machen. Wir haben uns für ROTWILD als Partner entschieden, da die Marke mit echter Leidenschaft und hohem technischen Know-how die Entwicklung von Zweirädern in eine neue Dimension geführt hat“, sagte Ola Källenius, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH. „Beide Unternehmen vereint die konsequente Ausrichtung auf Performance, und die Produkte lösen bei Fans und Fahrern die gleichen Reaktionen hervor: Herzklopfen, Faszination und Begeisterung.“ ROTWILD-Geschäftsführer Peter Schlitt ergänzte: „Wir freuen uns, mit Mercedes-AMG einen so exzellenten Partner gefunden zu haben. Beide Marken passen in ihrem Selbstverständnis und ihrer Zielrichtung bestens zusammen: Eigenständigkeit, deutsches Ingenieurs-Know-how und der Wille, mit technischen Entwicklungen Maßstäbe zu setzen, das ist der Kern der beiden erfolgreichen Premium-Marken.“ ROTWILD ist seit seiner Gründung 1996 kontinuierlich gewachsen und baut sein Renommee in der internationalen Mountainbike- und Rennrad-Community immer weiter aus.

Zum Auftakt der neuen Partnerschaft bieten Mercedes-AMG und ROTWILD das vollgefederte Carbon-Rad „R.X45 AMG“ an. Das Fahrrad ist ein echter Allrounder für fast jedes Gelände und kann dennoch seine Wurzeln im Rennsport nicht verleugnen. Das handgefertigte und in Deutschland entwickelte All Mountain Bike ist konsequent auf die Anforderungen anspruchsvoller Tourenfahrer ausgelegt. Um in den unterschiedlichsten Fahrsituationen über die bestmögliche Traktion, Spurstabilität und ein vorbildliches Ansprechverhalten zu verfügen, kommt im R.X45 AMG die neueste Rahmengeneration zum Einsatz. Der innovative Rahmen aus Carbon ist ein technologisches Highlight, in dem die ROTWILD Entwickler ihr gesammeltes Know-how verwirklicht haben. Der robuste, gleichzeitig leichte und hochmoderne Rahmen ist exakt auf die außergewöhnlichen Fahrleistungen des R.X45 AMG ausgelegt, damit sich das ganz persönliche Leistungspotential in jedem Gelände optimal erleben lässt.

In Aussehen und Anmutung wurde das Design des Rads von der „Edition 1“ des Mercedes-Benz A 45 AMG übernommen. Der Rahmen in AMG Zirrusweiß, der Hinterbau in mattschwarz sowie graphitgraue und rote Akzente machen das Bike unverwechselbar. Alle Modelle sind handgefertigt und werden exklusiv über ROTWILD vertrieben.

04.03.2013 Usher testet A 45 AMG


Der internationale Pop-Superstar Usher ist ein bekennender Fan von Mercedes-Benz und dessen High-Performance-Marke AMG. Usher freut sich auf seinen Besuch am 4. März 2013 bei Mercedes-AMG in Affalterbach. Dort montiert der mehrfache Grammy-Gewinner die letzten Teile am V8-AMG-Motor seines neuen SLS AMG selbst und testet auf der Einfahrbahn exklusiv den brandneuen A 45 AMG. Anschließend wird er bei der offiziellen Weltpremiere dieses ersten Kompaktwagens von AMG auf dem Automobil-Salon in Genf live dabei sein.

Für den internationalen Pop-Superstar ist Mercedes-Benz die Luxusmarke schlechthin. „Wenn ich an Luxus denke, kommt mir als erstes Mercedes in den Sinn. Daher war es für mich etwas ganz Besonderes, als ich meiner Mutter einen Mercedes-Benz kaufen konnte. Und dies ist bis heute das einzige Auto, das ich ihr je geschenkt habe“, sagt Usher. Er selbst hat zurzeit einen CLS 63 AMG, bis sein neuer SLS AMG Flügeltürer ausgeliefert wird. Als Familienauto fährt der Vater von zwei Kindern mit Begeisterung einen Mercedes-Benz Sprinter. Mit über 44 Millionen verkauften Platten ist Usher laut der Recording Industry Association of America (RIAA) einer der erfolgreichsten Künstler der amerikanischen Musikgeschichte.

Als Freund und Kenner von Mercedes-AMG ist der R’n’B-Chartstürmer äußerst gespannt auf seine Testfahrt mit dem A 45 AMG. „Ich kann es kaum erwarten, ihn zu fahren“, so Usher. „Er sieht absolut cool und sexy aus, und ich freue mich riesig, die Power des ersten AMG Vierzylinder-Turbomotors zu erleben.“ Über seine Erfahrungen wird er anschließend auf seiner Facebook-Seite berichten. Der 2,0-Liter-Vierzylinder-AMG-Turbomotor ist mit einer Höchstleistung von 360 PS und einem maximalen Drehmoment von 450 Newtonmetern der stärkste in Serie produzierte Vierzylindermotor der Welt. Der neue CLA 45 AMG, der Ende März in New York seine Weltpremiere feiern wird, hat denselben Motor. Auch für dieses neuartige Hochleistungs-Coupé hat Usher schon die erste Probefahrt klar gemacht – über die er seine Fans ebenfalls teilhaben haben lassen wird.

14.02.2013 weitere AMG Neuheiten

Der E 63 AMG S 4matic mit 585 PS und einer Beschleunigung von 3,6s auf 100 km/h ist noch nicht mal an die Kunden ausgeliefert, da bestätigt nun ein AMG Powertrain Manager, dass ein E 63 AMG Black Series auf Basis des E 63 AMS S 4matic entwickelt wird und kurz vor dem Ende des 212er-Lebenszyklus auf den Markt kommen soll. Wenn man davon ausgeht, dass der die neue E-Klasse (W213) im März 2016 zu den Händlern rollt, kann man vermutlich mit einem Debüt Anfang 2015 rechnen.

Des Weiteren wird die neue S-Klasse (W222) als S 63 AMG ebenfalls mit dem 4matic Antrieb erhältlich sein.

Der performance-orientierte Allradantrieb wird bei AMG offensichtlich stark ausgebaut. Nach dem E 63, CLS 63, A 45, S 63 (ab Ende 2013), CLA 45 (September 2013), GLA 45 (Frühjahr 2014) gibt es sogar auf Basis des aktuellen C 63 AMG ein Prototypen mit 4matic Antrieb. Ob sich das Debüt noch lohnt ist fraglich, schließlich wird ab Januar 2014 die Produktion auf die neue C-Klasse (W204) umgestellt.

29.06.2012 AMG Kundensportprogramm

- Tabellenführung in der FIA GT1 Weltmeisterschaft
- Führung in der Fahrerwertung der FIA GT3 Europameisterschaft
- Platz zwei in der Gesamtwertung der ADAC GT Masters
- Dritter Platz in der Teamwertung der Blancpain Endurance Series
- Vorbereitungen für die 24h von Spa-Francorchamps in vollem Gange
- AMG Customer Sports Portal sichert optimale Ersatzteilversorgung

25 Kundenteams haben mit dem SLS AMG GT3 weltweit beachtliche Erfolge erzielt. In der Motorsportsaison 2012 ist die Rennversion des Flügeltürers in mehr als 15 Rennserien und auf vier Kontinenten am Start. Bis heute konnten Kundenteams 18 Siege im Jahr 2012 erringen (Stand: 25. Juni 2012).
Ola Källenius, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH: „Wir freuen uns über die zahlreichen Erfolge unserer Kundenteams mit der Rennversion des Flügeltürers. Bis heute haben wir 49 SLS AMG GT3 weltweit ausgeliefert.“

Erfolgreiche Renneinsätze mit dem SLS AMG GT3 – die Grundlage dafür sind ausgezeichnete Performance, hohe Zuverlässigkeit und eine schnelle Anpassung des Fahrzeugsetups an unterschiedliche Streckenverhältnisse. Doch auch eine professionelle Ersatzteilversorgung und ein reibungsloser Technik-Support sind wichtige Bausteine für gute Ergebnisse.

Uli Fritz, Leiter AMG Kundensport: „Wir bieten allen Kundenteams einen professionellen Support – angefangen bei einer ausführlichen Einweisung und Inbetriebnahme des Fahrzeugs, über eine reibungslose und schnelle Ersatzteilbestellung mithilfe des AMG Customer Sports Portals, bis hin zu unserem Vor-Ort-Service mit dem Ersatzteil-Truck an den europäischen Rennstrecken.“

Das AMG Customer Sports Portal wurde zum Start des Kundensportprogramms eingerichtet: Das internet-basierte System ist rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche weltweit für alle AMG Kundenteams in Deutsch sowie Englisch verfügbar. Über das Portal können nicht nur sämtliche Ersatz- und Verschleißteile in einem Onlineshop bestellt werden, auch technische Informationen wie Fahrzeug-Updates, Wartungshinweise oder das Fahrzeug-Handbuch können eingesehen bzw. heruntergeladen werden. Regelmäßige Updates per E-Mail informieren die Teams dabei über Neuigkeiten. Thomas Jäger als AMG Kundensport-Koordinator unterstützt die Teams als zentrale Kontaktperson bei allen organisatorischen und technischen Fragen.

Die Teams profitieren außerdem von umfangreichen Auswertungsmöglichkeiten und einer Laufzeiterfassung ihrer Fahrzeuge. Zudem ist das AMG Customer Sports Portal interaktiv aufgebaut: Die Kundenteams können Optimierungsmöglichkeiten an AMG weitergeben, von denen dann alle Teams gemeinschaftlich profitieren. Die hohe Transparenz des Internet-Portals ist ebenso einzigartig wie die permanente Weiterentwicklung, an der sowohl die großen als auch die kleinen Teams weltweit gleichermaßen partizipieren.

Darüber hinaus steht den Teams eine Telefonhotline für technische Fragen zur Verfügung: An Rennwochenenden ist sie 24 Stunden am Tag erreichbar, an rennfreien Tagen von 7.00 Uhr bis 22.00 Uhr.

AMG Kundensport unterstützt die europäischen SLS AMG GT3 Kundenteams an Rennwochenenden auch direkt: Ein AMG Service-Truck versorgt die Teams mit den wichtigsten Ersatz- und Verschleißteilen. Zusätzlich stehen Techniker mit Rat und Tat zur Seite. Außerdem können die Teams einen exklusiven Service buchen und ein individuell arrangiertes Ersatzteilpaket zu ihrer gewünschten Rennstrecke liefern lassen.

Bis heute wurden 49 SLS AMG GT3 ausgeliefert. Zum einzigartigen Service für jedes Team zählt eine individuelle technische Schulung durch ausgewiesene Spezialisten der Mercedes-AMG GmbH und des Technik- und Entwicklungspartners HWA AG. Zudem wird die erstmalige Inbetriebnahme des Fahrzeugs an der Rennstrecke grundsätzlich durch Experten von AMG Kundensport begleitet. Auch bei Software- und Elektronik-Fragen für den SLS AMG GT3 unterstützt AMG die Kundenteams maximal. Die Rennversion des Flügeltürers zeichnet sich durch lange Serviceintervalle und vergleichsweise niedrige Unterhaltskosten aus. Um den Teams bei der Entlastung ihres Einsatzbudgets helfen zu können, hat AMG Kundensport vor Saisonbeginn durch die Erzielung von Skaleneffekten die gängigsten 40 Ersatzteilpositionen deutlich im Preis gesenkt.

Der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 wird von Mercedes-AMG in enger Zusammenarbeit mit der HWA AG entwickelt und produziert. HWA ist im Auftrag und in steter Abstimmung mit Mercedes-Benz Motorsport für Entwicklung und Einsatz der AMG-Mercedes DTM-Teams verantwortlich. Der seriennahe SLS AMG GT3 zeichnet sich neben seiner sportlichen Performance vor allem durch ein vorbildliches Sicherheitsniveau aus, das gegenwärtig von keinem aktuellen GT3-Fahrzeug erreicht wird.

15.06.2012 Zukunftsstrategie „AMG Performance 50“

Driving Performance for the New Generation – Weltpremiere im ersten Quartal 2013 Mit dem neuen A 45 AMG, dem Topmodell der Mercedes-Benz A-Klasse, spricht Mercedes-AMG eine neue Zielgruppe an: Mit einem Alter von 30 bis Mitte 40 ist die Zielgruppe jünger als die der klassischen AMG-Kunden. Beruflich erfolgreich und unabhängig, suchen die Kunden ein kompaktes, dynamisches und individuelles Fahrzeug. Ihren style- und trendorientierten Lebensstil wollen sie mit einem Automobil einer anerkannten Performance-Marke zum Ausdruck bringen. Der A 45 AMG wird mit einem attraktiven Verkaufspreis dafür sorgen, dass AMG künftig neue Kunden anspricht und neue Märkte erschließt. Weitere Details siehe hier

Künftig noch mehr AMG Modelle mit Allradantrieb
Auch der Allradantrieb wird bei Mercedes-AMG künftig an Bedeutung gewinnen und nicht nur für SUVs und Offroader, sondern auch für weitere AMG High-Performance-Fahrzeuge erhältlich sein. Aktuell hat Mercedes-AMG vier Allradmodelle im Programm: ML 63 AMG, G 63 AMG, G 65 AMG und GL 63 AMG. Zum Start in die neue Ära erscheint 2013 der neue A 45 AMG mit seinem serienmäßigen, Performance-orientierten Allradantrieb.


AMG verzeichnet eine starke Nachfrage nach seinen Fahrzeugen. Vor allem in ihren drei größten Märkten wuchs die Performance-Marke im vergangenen Jahr sehr dynamisch. So stiegen die Verkäufe in den USA um sieben Prozent, in Deutschland um 15 Prozent und China sogar um fast 50 Prozent.
Auch in 2012 setzt sich dieses Wachstum fort. Im ersten Quartal konnte AMG mit einem Zuwachs von über 30 Prozent das beste erste Quartal der Unternehmensgeschichte verzeichnen. Aber auch über das Jahr 2012 hinaus wird AMG sein Wachstum konsequent fortsetzen und einen wichtigen Beitrag zum Absatz von Mercedes-Benz Cars liefern. Mit der ambitionierten Zukunftsstrategie „AMG Performance 50“ wird AMG in den kommenden Jahren weitere einzigartige High-Performance-Modelle lancieren. Ola Källenius: „Der Ausbau unseres Modellprogramms von aktuell 22 auf künftig rund 30 Fahrzeuge ist beschlossen. Wir wollen unseren weltweiten Absatz von heute etwa 20.000 Fahrzeugen bis zu unserem 50. Jubiläum auf über 30.000 Fahrzeuge steigern und unsere Spitzenposition in diesem exklusiven Segment behaupten.“ Neben den neuen Performance-Kompaktwagen, dem SLS AMG GT und dem GL 63 AMG spielt in Zukunft das S-Klasse Segment bei AMG eine noch bedeutendere Rolle. Das aktuelle Angebot mit S 63 AMG und S 65 AMG sowie CL 63 AMG und CL 65 AMG wird in Zukunft weiter ausgebaut.
Um die steigende Nachfrage zu erfüllen, baut AMG auch seine Produktionskapazitäten entsprechend aus. So wird der neue AMG 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbomotor in der Mercedes-Benz Motorproduktionsstätte MDC Power in Kölleda gefertigt werden. Dort, wo sonst Vierzylinder-Triebwerke für die A- und B-Klasse Modelle entstehen, wird für den neuen AMG Motor eine eigene Montagelinie eingerichtet. Selbstverständlich werden auch die 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbomotoren in reiner Handarbeit nach der traditionellen AMG Philosophie „one man, one engine“ gefertigt. Charakteristisches Merkmal der „one man, one engine“-Fertigung ist die AMG Motorplakette mit Unterschrift des verantwortlichen Mechanikers.

Rund 350 AMG Performance Center bis zum 50. Geburtstag der Mercedes-AMG GmbH
Zur Wachstumsstrategie „AMG Performance 50“ zählt ebenso dieErschließung neuer dynamischer Märkte. Großes Potenzial für steigende Nachfrage sieht AMG in Ländern wie China, Russland, Korea und Brasilien. Eine zentrale Rolle dabei spielen die AMG Performance Center: Seit 2008 wurden weltweit 270 Center in 24 Ländern eröffnet, bis 2017 werden es rund 350 Performance Center sein. Ein aktuelles Beispiel für die regionale Wachstumsstrategie ist China: Das am 22. April 2012 neu eröffnete AMG Performance Center Beijing Sanlitun liegt in einer exklusiven Toplage in der Luxus-Shopping-Mall Sanlitun Village North und spiegelt die Vorreiterrolle von AMG in Bezug auf Design und Technologie in einem modernen Rahmen wider. Anders als bisher ist der neue Store in Peking nicht als Shop-in-Shop-System in einem Mercedes-Benz Autohaus integriert. Stattdessen stehen beim sogenannten „Stand-alone“-Konzept ausschließlich die Produkte und Themenwelten der Performance-Marke AMG im Fokus.

Ausbau der exzellenten Betreuungsqualität aller AMG Kunden
Einen hohen Stellenwert an der dynamischen Wachstumsstrategie „AMG Performance 50“ hat auch der Ausbau der exzellenten Betreuungsqualität aller AMG Kunden. Eine noch intensivere Betreuung ermöglicht ab sofort die Fahrzeugabholung direkt am AMG Unternehmenssitz – hier lernen AMG Kunden den Spirit of Affalterbach in der AMG Erlebniswelt kennen. In einer neuen, 360 Quadratmeter großen Auslieferungshalle können AMG Kunden ab sofort ihr neues High-Performance-Fahrzeug direkt bei AMG in Empfang nehmen.
Das Programm umfasst nach einer Begrüßung durch den persönlichen Kundenbetreuer in der 2011 eröffneten AMG Private Lounge eine exklusive Werksführung. Dazu zählt ein Rundgang im AMG Performance Studio, wo individuelle AMG Fahrzeuge in exklusiver Stückzahl sowie Unikate entwickelt und produziert werden. Danach folgt eine Besichtigung der AMG Motorenmanufaktur: Hier haben AMG Kunden die einzigartige Möglichkeit, den Mechaniker kennenzulernen, der den Motor ihres High-Performance-Fahrzeugs in Handarbeit nach der traditionellen Philosophie „one man, one engine“ fertigte.

„AMG Performance 50“ zur Absenkung des Flottenverbrauchs
Ein weiteres Ziel von „AMG Performance 50“ ist die konsequente Reduzierung des Flottenverbrauchs. Ola Källenius: „Bis zum 50. Geburtstag von AMG wollen wir für das gesamte AMG Modellprogramm eine CO2- Emission von rund 200 Gramm pro Kilometer erreichen. Bei diesem ambitionierten Plan helfen uns natürlich unsere neuen AMG Kompaktwagen, aber auch in anderen Baureihen werden wir eine beachtliche Absenkung des Kraftstoffverbrauchs erzielen. Viele AMG Modelle sind schon heute „best in class“ bezogen auf Verbrauch, Emissionen, Höchstleistung und Drehmoment. Spitzentechnologie ist die Basis unseres Erfolges.“
Eine Vorbildfunktion nimmt der SLK 55 AMG ein. Der Achtzylinder-Roadster verkörpert Formel-1-Technologie für die Straße. Sein weltweit verbrauchs-günstigster V8-Motor verfügt über die neu entwickelte Zylinderabschaltung, das AMG Cylinder Management. Diese aus der Formel 1 adaptierte Technologie ermöglicht beim SLK 55 AMG einen um rund 30% niedrigeren Kraftstoff-verbrauch von 8,4 Litern und einen CO2-Ausstoß von 195 Gramm pro Kilometer (NEFZ gesamt). Die Technologie kommt in ähnlicher Weise auch bei den rund 750 PS starken Mercedes-Benz V8-Motoren der Formel 1 zum Einsatz. Da auch in der Königsklasse des Motorsports die Effizienz eine wichtige Rolle spielt, werden bei geringer Lastanforderung des Fahrers vier Zylinder durch Abschalten der Kraftstoffeinspritzung deaktiviert.

Der Mercedes-Benz SLS AMG E-CELL ist ein weiterer Beweis für die Vorreiterrolle, die Mercedes-AMG in der Entwicklung intelligenter Antriebskonzepte einnimmt. Der Antriebsstrang mit der Lithium-Ionen Hochvoltbatterie für den neuen SLS AMG E-CELL wird in einer Kooperation mit Experten der „Mercedes AMG High Performance Powertrains“ in Brixworth/Großbritanien gefertigt. Seine Messepremiere wird der SLS AMG E-CELL in diesem Herbst auf dem Pariser Autosalon feiern. Mercedes-AMG wird den ersten rein elektrisch angetriebenen Supersportwagen in Serie produzieren. Der Flügeltürer mit Elektroantrieb wird 2013 an die ersten Kunden ausgeliefert werden.
Sowohl der SLS AMG E-CELL als auch der V8-Motor mit Zylinderabschaltung des SLK 55 AMG sind Beispiele für das Ziel einer nachhaltigen Verbesserung der Effizienz und einer Absenkung des Flottenverbrauchs.

Leichtbaustrategie „AMG Lightweight Performance“
Ein weiterer Baustein aus dem Motorsport ist der Bereich Leichtbau – weniger Gewicht gleich bessere Performance und weniger Kraftstoffverbrauch. Mercedes-AMG wird im Rahmen seiner ambitionierten Leichtbaustrategie „AMG Lightweight Performance“ weiter konsequent das Fahrzeuggewicht reduzieren. Mercedes-Benz und AMG haben mit dem SLR, den AMG Black Series Fahrzeugen und im Motorsport mehr als zehn Jahre Know-how im Umgang mit Carbonfaser-Werkstoffen gesammelt.
Aktuell fertigt AMG beispielsweise die Kardanwelle des SLS AMG aus Carbon. Im SLS AMG Roadster ist die tragende Struktur zur Aufnahme des Windschotts serienmäßig als Carbon-Sandwichstruktur ausgeführt. Dieses Bauteil zeigt heute schon mit extrem kurzen Zykluszeiten in einem industriell orientierten Fertigungsverfahren, was morgen möglich sein wird. Auch beim SLS AMG E-CELL kommt Carbon zum Einsatz: Das Carbon-Monocoque für die Batterie ist integrativer Bestandteil der Rohkarosserie und mit dem Aluminium-Spaceframe verbunden.
Beim SL 63 AMG und SL 65 AMG besteht der Innenträger des Heckdeckels zum ersten Mal in der Großserie aus leichtem Carbon-Verbundwerkstoff. Ganz neu ist die Carbon-Rückwand mit Überrollbügel, die für das C 63 AMG Coupé AMG Black Series als exklusive Wunschausstattung aus dem AMG Performance Studio verfügbar ist. Das hochfeste und optisch ansprechende Carbon-Bauteil ist integrativer Bestandteil der Karosserie und senkt das Fahrzeuggewicht gegenüber der herkömmlichen Rückwand aus Stahlblech um über sieben Kilogramm ab.

Zukunftsstrategie für alle V12-Motoren liegt bei Mercedes-AMG
Künftig werden sowohl die Entwicklungsverantwortung als auch die Fertigungs-kompetenz für alle V12-Motoren der Marke Mercedes-Benz bei Mercedes-AMG liegen. Aktuell produziert AMG den AMG 6,0-Liter-V12-Biturbomotor M 279 für die Modelle S 65 AMG, CL 65 AMG, SL 65 AMG und G 65 AMG. In Zukunft werden alle Zwölfzylindermotoren für kommende Mercedes-Modelle in Affalterbach entwickelt und in der AMG Motorenmanufaktur nach der traditionellen Philosophie „one man, one engine“ gefertigt. (Die Mercedes Produktion im Werk Berlin-Marienfelde wird dann eingestellt)

Sport-Paket AMG als Erfolgsfaktor
Ein weiterer Bestandteil der Wachstumsstrategie „AMG Performance 50“ ist der konsequente Ausbau des Sport-Pakets AMG. Die dynamische Wunschausstattung ist für zahlreiche Mercedes-Modelle erhältlich und umfasst unter anderem attraktive Extras wie AMG Styling, AMG Leichtmetallräder und AMG Sportfahrwerk. Die kontinuierlich steigende Nachfrage nach dem Sport-Paket AMG bestärkt Mercedes-AMG darin, das Angebot weiterzuentwickeln. Aktuell werden rund 25 Prozent aller Mercedes-Fahrzeuge weltweit mit dem Sport-Paket AMG ausgeliefert – allein im Jahr 2011 hatten sich über 300.000 Kunden für einen Mercedes-Benz mit Sport-Paket AMG entschieden.
Einen attraktiven Einstieg in die AMG Welt ermöglichen schon heute der A 250 Sport und der A 220 CDI Sport sowie die speziellen Modelle der C-Klasse, C 250 Sport und C 250 CDI Sport, bei deren Entwicklung die Performance-Spezialisten von AMG konsequent eingebunden waren. Beide Modelle beinhalten neben dem optisch aufgewerteten Sport-Paket AMG Plus weitere, exklusiv durch AMG entwickelte Technikumfänge, die den Fahrspaß steigern.

Auf dem u.a. Bild sind 8 neue AMG-Modelle verdeckt, dabei wird es sich um folgende Modelle handeln: A 45 AMG, CLA 45 AMG, CLA 45 AMG Shooting Brake, CLS 63 AMG Shooting Brake, SLC AMG Coupé, SLC AMG Roadster sowie wahrscheinlich um den GLA 45 AMG (X156) und den MLC 63 AMG (C292).

31.08.2011 Nanoslide Technologie senkt Verbrauch

Nach fünf Jahren ausschließlich bei AMG-Motoren wird die Technologie des Lichtbogen-Draht-Spritzens (LDS) jetzt auch in der Serienfertigung der Mercedes-Dieselmotoren zum Einsatz kommen. Mercedes-Benz hat die mittlerweile NANOSLIDE benannte Technologie entwickelt, bei der mithilfe des Lichtbogen-Draht-Spritzens Eisen-Kohlenstoffdrähte aufgeschmolzen und mittels eines Gasstroms auf die Innenwand der Zylinder des Aluminium-Leichtbau-Kurbelgehäuses aufgespritzt werden. Durch eine sehr feine Endbearbeitung der so erzeugten nanokristallinen Eisenschicht entsteht eine fast spiegelglatte Oberfläche mit feinen Poren, die die Reibung und den Verschleiß zwischen Kolbengruppe und Zylinderlaufbahn reduziert. Weitere Vorteile: geringeres Motorgewicht sowie weniger Verbrauch und Emissionen. In der Praxis bewährt hat sich die Innovation von Mercedes-Benz seit 2006 in den 6,3 Liter AMG Motoren. Unter dem Begriff BlueEFFICIENCY fasst Mercedes-Benz einen ganzen Strauß von unterschiedlichen Maßnahmen zur Reduzierung von Verbrauch und Emissionen zusammen: Ausgeklügelte Aerodynamik, Gewichtseinsparungen, intelligente Steuerung der Nebenaggregate zählen zum Beispiel dazu. Mit der NANOSLIDE Technologie fügt der älteste Automobilhersteller der Welt diesem Technologiepaket eine weitere Innovation hinzu. Sie setzt neue Maßstäbe für die Herstellung von Zylinderlaufbahnen. Diese sind dafür mitverantwortlich, dass sich die Kolben im Zylinder mit möglichst wenig Reibungsverlust auf und ab bewegen. Derzeit sind dafür eingegossene, vergleichsweise schwere und bis zu fünf Millimeter dicke Graugussbuchsen Stand der Technik.
Das NANOSLIDE Verfahren geht neue Wege. In einem elektrisch erzeugten Lichtbogen werden Drähte aus einer Eisen-Kohlenstofflegierung aufgeschmolzen. Das geschmolzene Material wird mit einem Gasstrom an die Zylinderwand „gespritzt“ und dort als lamellare ultrafeine bis nanokristalline Schicht abgeschieden. Anschließend wird die NANOSLIDE Beschichtung durch ein eigens hierfür entwickeltes Spiegelhonverfahren extrem geglättet. Danach ist die Schicht nur noch 0,1 bis 0,15 Millimeter dick und ihre Oberfläche nahezu wie ein Spiegel. Außerdem legt dieser Prozess Poren in der Schicht frei, die Öl aufnehmen und so für eine optimale Schmierung der Kolbengruppe sorgen. Das Ergebnis sind nicht nur sehr geringe Reibwerte und damit gegenüber Graugussbuchsen deutlich reduzierter mechanischer Reibverlust (bis zu minus 50 Prozent), sondern auch eine extrem hohe Verschleißbeständigkeit.
Mercedes-Benz hat mit der im eigenen Haus entwickelten NANOSLIDE Technologie reichlich Erfahrung. Im Juli 2005 stellte die Mercedes-AMG GmbH einen 6,3-Liter-V8 vor, der nicht nur mit überragenden Leistungswerten glänzte, sondern weltweit als erster Serienmotor mit Lichtbogen-Draht-Spritzen beschichtete Zylinderlaufbahnen hatte. Seit 2006 ist dieses Triebwerk mit der modernen Laufbahntechnik das kraftvolle Herzstück aller 6,3 Liter AMG Motoren. Damit hat sich das Verfahren in der Praxis bereits bei Hochleistungsmotoren von AMG glänzend bewährt und alle Erwartungen erfüllt. Mittlerweile gilt deshalb die Bezeichnung NANOSLIDE als Auszeichnung. Das Verfahren umfasst eine Vielzahl von Erfindungen und Ideen und ist heute durch über 90 Patentfamilien und mehr als 40 Patente geschützt.

Aufgrund der positiven Erfahrungen hat Mercedes-Benz als weltweit erster Hersteller diese Technologie auch für den V6-Zylinder-Dieselmotor weiterentwickelt. NANOSLIDE senkt das Motorgewicht gegenüber dem Vorgängermotor um 4,3 Kilogramm und spart zusätzlich 3 Prozent Kraftstoff.
Beispielsweise im ML 350 BlueTEC entwickelt der Diesel-V6 aus 2987 Kubikzentimeter Hubraum eine Leistung von 190 kW (258 PS) und stellt ein Drehmoment von 620 Newtonmeter zur Verfügung. Dank BlueTEC mit AdBlue®-Abgasreinigung erfüllt das M-Klasse Modell bereits heute die für 2014 vorgesehenen Abgaswerte nach EU-6-Norm und zählt zu den saubersten Dieselfahrzeugen der Welt. Mit einem kombinierten Verbrauch von 6,8 Liter Dieselkraftstoff pro 100 Kilometer unterbietet der ML 350 BlueTEC seinen Vorgänger um 2,1 Liter beziehungsweise 24 Prozent. Die CO2-Emissionen sinken von 235 auf 179 Gramm pro Kilometer. Nicht zuletzt dank der neuen NANOSLIDE Technologie.

03.12.2010 AMG Modelle 2011

Neben dem schon vorgestellten CLS 63 AMG V8 BiTurbo mit 525 PS bzw. 557 PS (inkl. Performance Package) (beide mit M157 DE 55 AL) werden 2011 noch weitere AMG Modelle folgen.
Der neue SLK 55 AMG (R172) wird über den 5,5 Liter großen V8 den auch schon der aktuelle S 63 / CL 63 sowie CLS 63 verfügt, jedoch als Saugmotor (ohne BiTurbo-Aufladung). Neben dem ECO-Stopp-Start System (im Fahrprogramm C) sowie der Benzindirekteinspritzung erstmals nach dem S 500 (W220) wieder über Zylinderabschaltung (ZAS).
Beim C-Klasse Facelift wird der C 63 AMG weiterhin mit dem bekannten M156 E 63 ausgeliefert. Jedoch wird er nicht mehr mit der 7G-Tronic mit Wandler (NAG2), sondern mit dem MCT-Getriebe (NAG2VSport) mit nasser Anfahrkupplung (NAK) verbaut. Das neue C-Klasse Coupé (C204) soll wohl auch eine AMG-Variante erhalten. Hier wird wohl der neue V8-Sauger (M152) wie im neuen SLK zum Einsatz kommen (R172). Dieser Motor wird wohl nicht an die Leistung des C 63 AMG herankommen.

Später wird noch ein aufgeladener Vierzylinder als A-Klasse AMG Coupé mit 4matic erscheinen (jedoch nicht vor 2013). 2013 soll dann auch der SLS-E-Cell lieferbar sein. Zur IAA 2011 wird erstmal der SLS Roadster präsentiert.

07.05.2010 Neue V6 & V8 Benziner vorgestellt

Erheblich weniger Verbrauch trotz deutlich mehr Leistung, so lautet das Entwicklungsergebnis für die neue V-Motoren-Generation, die ab Herbst (vermutlich September) 2010 zunächst als Achtzylinder in der CL-Klasse (in Kombination mit dem erscheinenden Faclift wird er S 500 Coupé heissen), später auch in der S-Klasse (Januar 2011) eingesetzt werden. Mercedes-Benz hat die neuen Sechs- und Achtzylinder entwickelt, weil optimierte Verbrennungsmotoren gegenüber anderen Antriebssystemen nach wie vor spezifische Vorteile hinsichtlich Reichweite, Betankungszeit sowie Kosten bieten und gleichzeitig das größte Potenzial haben, um kurzfristig signifikante Verbrauchssenkungen im Alltagsbetrieb zu erzielen. Auch bei Hybridantrieben ist der Verbrenner das Herzstück und maßgeblich für die Effizienzsteigerung verantwortlich.
Die neue Motorenfamilie von Mercedes-Benz setzt konsequent auf Modularisierung und innovative Technologien und löst sehr erfolgreiche Aggregate ab. Sie erlaubt den Einsatz sowohl mit Start-Stopp-Funktion, dem Vierradantrieb 4MATIC und auch mit Hybridmodul.

Der neue V8 (M278) basiert zwar auf dem Vorgänger und hat den gleichen Zylinderabstand, wurde aber in allen Details konsequent weiterentwickelt. So holt er beispielsweise aus 15 Prozent weniger Hubraum (4663 statt 5461 cm3) 435 PS und damit rund 12 Prozent mehr Leistung als sein Vorgänger 388 PS. Während der aktuelle CL 500 12,3 Liter auf 100 Kilometer verbraucht, begnügt sich das Coupé mit dem neuen Motor mit 9,5 Litern – ein Minus von 22 Prozent. Die CO2-Emissionen sanken ebenfalls um 22 Prozent von 288 g/km auf 224 g/km – für diese Leistungsklasse ein exzellenter Wert. Gleichzeitig stieg das Drehmoment von 530 Newtonmetern auf 700 Newtonmeter – ein Plus von 32 Prozent. In der spezifischen Leistung erreicht der neue V8 mit 93 PS und 150 Newtonmetern pro Liter Hubraum Spitzenwerte. Da das hohe maximale Drehmoment bereits ab 1800 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung steht, entwickelt der neue Hightech-V8 bereits bei niedrigen Drehzahlen eine souveräne Kraftentfaltung und eine selbst für Achtzylinder einzigartige Laufruhe und Laufkultur. Hohe Leistung aus weniger Hubraum erzielten die Mercedes-Benz Ingenieure beim neuen V8 vor allem durch den Einsatz von zwei Abgasturboladern – je einem pro Zylinderbank. Sie pressen die Ansaugluft mit bis zu 0,9 bar Überdruck in die acht Brennräume. Dabei rotieren die Turbinen- und Kompressorräder mit bis zu 150.000 Umdrehungen pro Minute. Die Turbolader und ihre heiße Gasführung sind jeweils außen an den Zylinderköpfen untergebracht. Damit konnte das Ladeluftkühlermodul mit Luft-Wasser-Ladeluftkühler und Ladeluftverteiler im Innen-V des Motors angeordnet werden.

Die Lader sind so ausgelegt, dass sie ein hohes Drehmoment schon bei niedrigen Drehzahlen bereitstellen – gegenüber dem Vorgängermotor erzielten sie bei 2000 U/min sogar ein Plus von 45 Prozent. So stehen im Bereich von 1600 bis 4750 U/min stolze 600 Newtonmeter zur Verfügung. Das Triebwerk basiert auf dem weiterentwickelten Aluminium-Druckguss-Kurbelgehäuse des Vorgängers mit eingegossenen Aluminium-Silizium-Laufbüchsen (Silitec). Grund- und Pleuelhubzapfendurchmesser konnten vom Vorgängermotor übernommen werden, die Kolbenkompressionshöhe wurde belastungsbedingt um knapp vier Millimeter angehoben. Die Deckhöhe des Kurbelgehäuses konnte dabei durch die Hubreduzierung und ein um zwei Millimeter kürzeres Pleuel beibehalten werden. Bemerkenswert ist die zum Saugmotor-Vorgänger unverändert hohe Verdichtung von 10,5 : 1 als ein Maß für die hohe Effizienz des neuen V8-Turbomotors bei einer Auslegung auf Super-Kraftstoff (ROZ 95).

Der neue V6-Motor (M276) ist im Gegensatz zum V8 ein Saugmotor, dank des modularen Konzepts hat er das Potenzial für den künftigen Einsatz eines Turboladers (wird später als 400er angeboten). Die markanteste Veränderung des neuen V6 zum Vorgängertriebwerk ist ein von 90 Grad auf 60 Grad verkleinerter V-Winkel. Dadurch konnte die Ausgleichswelle gegen Schwingungen erster Ordnung entfallen (reduziert die Reibung und verbessert den Verbrauch). Als Ergebnis registriert der Fahrer ein exzellentes Komfortniveau.

Außerdem wurde für den V6 ein komplett neues Luft- und Abgassystem in Verbindung mit einem schaltbaren Resonanzsaugrohr und optimierten Ein- und Ausströmverhältnissen entwickelt. Dadurch konnte die Leistung aus 3499 cm3 Hubraum auf 306 PS gesteigert werden (Vorgänger in der S-Klasse bei gleichem Hubraum 272 PS). Das Drehmoment stieg von 350 Newtonmetern auf 370 Newtonmeter und steht zwischen 3500 und 5250 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung.
Besonders bemerkenswert ist die Verbrauchsverbesserung. Der S 350 begnügt sich mit dem neuen V6-Triebwerk mit 7,6 Litern auf 100 Kilometer und ist damit 24 Prozent sparsamer als sein Vorgänger (10,0 l/100 km). Damit liegt er auch noch 0,3 Liter unter dem S 400 HYBRID, der damit eigentlich seine Berechtigung verliert in den Märkten wo die S-Klasse mit V6 angeboten wird verliert. Damit ist auch der neue V6 bei vergleichbarer Leistung die Benchmark in seinem Segment.

Innovative Technik macht V6- und V8-Motoren zukunftsfähig
Sowohl der neue V6- als auch der neue V8-Motor von Mercedes-Benz haben Kurbelgehäuse, Kolben und Zylinderkopf aus Aluminium. Die Kurbelwelle, Pleuel und die Ventile sind aus speziellem Schmiedestahl gefertigt. Den deutlichen Effizienzsprung erzielte Mercedes-Benz durch den Einsatz innovativer Technik – unter anderem einer neu entwickelten Benzin-Direkteinspritzung der 3. Generation mit strahlgeführter Verbrennung und Mehrfacheinspritzung. Mit der neuen Generation der V-Motoren zeigt Mercedes-Benz deutlich, dass Verbrennungsmotoren bei konsequenter Weiterentwicklung noch sehr viel Potenzial haben und auch V6- und V8-Motoren mit ihrer hohen Laufkultur zukunftsfähig sind. Zum Technologiepaket der neuen Motorengeneration zählen unter anderem einige Neuentwicklungen, die in dieser Kombination einzigartig sind:

Die weiterentwickelte Direkteinspritzung der 3. Generation mit strahlgeführter Verbrennung und Piezo-Injektoren erschließt in Verbindung mit einer Multi-Spark Ignition weitere Möglichkeiten zur Verbrauchsoptimierung – beim V8 durch ein weiterentwickeltes homogenes Brennverfahren, beim V6 durch ein neues Schichtbrennverfahren mit deutlich erweitertem Kennfeldbereich mit verbrauchsoptimaler Magerverbrennung.

Zusammen mit der Start-Stopp-Technik, der Schaltpunktverschiebung und konsequenter Reibleistungsreduzierung wurden Verbesserungen im Fahrverbrauch von über 20 Prozent möglich.

Die Leistungsaufnahme von Nebenaggregaten wurde abgesenkt. Dazu zählen eine optimierte Wasserpumpe mit Wärmemanagement der 2. Generation, eine geregelte Ölpumpe, eine mengengeregelte Kraftstoffhochdruckpumpe sowie ein intelligentes Generatormanagement. Mittels konsequenten Leichtbaus und einer intensiven Feinoptimierung wurde außer­dem die Triebwerkreibung im Vergleich zum Vorgängermotor deutlich reduziert.

Direkteinspritzsystem der dritten Generation
Das Direkteinspritzsystem mit strahlgeführter Verbrennung, das Mercedes-Benz als erster Pkw-Hersteller in der Serie angeboten hat, haben die Mercedes-Benz Motoreningenieure zur Direkteinspritzung der dritten Generation mit strahlgeführter Verbrennung weiterentwickelt. Sein Systemdruck beträgt bis zu 200 bar und wird kennfeldabhängig auf jeweils optimalen Druck geregelt. Komplett neu entwickelte Piezo-Injektoren ermöglichen zur optimalen Gemischbildung bis zu fünf Einspritzungen pro Ansaugung. Die Kristallstruktur der Piezo-Keramik verändert sich unter elektrischer Spannungmikrosekundenschnell und mit einer Präzision von nur wenigen Tausendstel Milli­metern. Zentrales Bauteil der Piezo-Injektoren ist der Piezostack, der die Düsennadel direkt ansteuert. Bei einer Ansprechzeit von nur 0,1 Millisekunden lässt sich die Kraftstoffeinspritzung sehr feinfühlig und genau an die jeweilige Last- und Drehzahlsituation anpassen, was sich günstig auf Emissionen, Verbrauch und Verbrennungsgeräusch auswirkt. Die mit der Piezo-Einspritztechnik möglichen Mehrfacheinspritzungen, auch in kleinsten Mengen, nutzten die Mercedes-Benz Ingenieure, um für die neue V-Motorengeneration einen größeren Kennfeldbereich mit dem effizienten Magerbrennverfahren zu beherrschen und weitere Betriebsarten zu erschließen:
Als erste neue Betriebsart haben die Mercedes-Benz Ingenieure „Homogen-Schicht“ (HOS) entwickelt. HOS ist – wie der Name schon ausdrückt – eine Kombination aus Homogen-Mager- und klassischem Schichtbrennverfahren. Dabei wird die erste Einspritzung in den Ansaughub gespritzt, worauf sich ein homogenes Basisgemisch ausbildet. Die eigentliche „Schicht“-Einspritzung erfolgt in die Kompression vor der Zündung kennfeldabhängig als einfache oder zweifache Einspritzung. Eine weitere neue Betriebsart nennt sich „Homogen-Split“ (HSP). Bei dieser homogenen Verbrennung werden über 95 Prozent der Menge im Ansaughub einfach oder mehrfach und eine sehr kleine „Zünd“-Einspritzung zur Stabilisierung der Verbrennung eingespritzt. Sie wird eingesetzt unter schwierigen Brennbedingungen.

Damit unterteilt sich das Kennfeld des neuen Mercedes-Benz V6- Motors im Wesentlichen in bis zu vier Bereiche:
- leerlaufnaher Bereich -> Homogen
- niedrige Teillast bis 4 bar und 3800 min-1 -> Schicht
- mittlere Teillast 4 bis 8 bar und bis 4000 min-1 -> HOS
- hohe Last und gesamter Drehzahlbereich -> Homogen bzw. HSP
Der V8-Motor wird im gesamten Kennfeld homogen betrieben, bei hoher Last wird zur Verbesserung der Laufruhe Homogen beziehungsweise HSP eingesetzt.

Multi-Spark Ignition für optimale Zündung
Ergänzt wird die Direkteinspritzung der 3. Generation durch die „schnelle Mehrfachzündung“ bzw. schnelle „Multi-Spark Ignition“ (MSI). Ihre Funktion: Nach dem ersten Funkendurchbruch wird nach einer kurzen Brenndauer die Spule sehr schnell nachgeladen und ein weiterer Funke abgesetzt. Mit dem MSI-System können dabei innerhalb einer Millisekunde bis zu vier Funken in schneller Folge ausgelöst werden, die ein Plasma mit einer größeren räumlichen Ausdehnung als eine herkömmliche Zündung erzeugen. Über die Ansteuerung der schnellen Mehrfachzündung kann sowohl die Zeit bis zu einem Folgefunken als auch die Brenndauer für den jeweiligen Betriebspunkt optimal angepasst werden. Auf diese Weise ist der Spielraum für die optimalen Verbrennungsschwerpunktlagen und die Erhöhung der Restgas-Verträglichkeit vor allem im Schichtladebetrieb möglich. Dadurch lässt sich der Verbrauch um etwa zwei Prozent reduzieren.
Allein durch die Möglichkeiten der Piezo-Einspritztechnik in Kombination mit der Mehrfachfunken-Zündung sind je nach Fahrzyklus bis zu vier Prozent Verbrauchseinsparungen möglich.

Zylinderkopf mit neuem Nockenwellenversteller
Basierend auf der Grundarchitektur des Vorgängermotors haben die Mercedes-Benz Ingenieure die neuen stufenlosen hydraulischen Flügelzellen-Nockenwellen­versteller für Ein- und Auslass entwickelt. Sie arbeiten mit einem großen Verstell­bereich von 40 Grad bezogen auf die Kurbelwelle. Außerdem konnten sie die Funktio­nalität verbessern und erzielten eine um 35 Prozent höhere Stellgeschwin­dig­keit sowie eine Verstellbereitschaft bereits bei 0,4 bar niedrigerem Öldruck. Trotz dieser besseren Performancewerte zeichnet sich die Neuentwicklung durch eine signifikant kleinere Bauform und ein geringeres Gewicht aus. Deshalb konnte der Einbauraum in der Motorlängsachse und Motorhochachse jeweils um zirka 15 Millimeter reduziert werden.

Start-Stopp-Einrichtung mit Direktstart
Die neue Start-Stopp-Einrichtung arbeitet mit starterunterstütztem Direktstart. Das bedeutet: Beim Abstellen des Motors wird die Winkelstellung der Kurbelwelle durch einen neuartigen Kurbelwellensensor erfasst, sodass das Motorsteuergerät weiß, in welcher Position sich die einzelnen Kolben befinden. Damit kann es zum Wiederstart den Zylinder als ersten zünden, der sich in der dafür optimalen Position befindet. Nach kurzem Andrehen des Motors durch den Anlasser ist deshalb dort sofort eine zuverlässige Einspritzung, Zündung und Verbrennung möglich.

Bei beiden Triebwerken legten die Ingenieure besonderes Augenmerk auf eine reduzierte Reibung. Die erzielten sie vor allem durch einen verringerten Durchsatz in der Öl- und der Wasserpumpe, durch reibungsoptimierte Kolben, Kolbenringe und Zylinderlaufbahnen sowie das neue Wärmemanagement und den neuen Kettentrieb.

Zukunftssicher dank Modulbauweise
Die neuen V-Motoren von Mercedes-Benz sind zukunftssicher. Sie können nicht nur mit einer Start-Stopp-Funktion kombiniert werden, sondern auch mit dem Vierradantrieb 4MATIC gekoppelt oder in einen Hybridantrieb integriert werden. Die neuen Motoren erfüllen alle weltweit geltenden Emissionsgesetzgebungen. Insbesondere der Einsatz der Direkteinspritzung der 3. Generation mit Piezo-Injektoren bietet hier ebenso die Basis für zukünftige Verschärfungen.

09.03.2010 S 63 AMG mit M157 als Showcar

Damals wie heute sind AMG V8-Motoren eine Klasse für sich. Es begann 1971 mit dem 6,8 Liter großen und 315 kW (428 PS) starken Rennmotor des legendären 300 SEL 6.8 AMG. Die schnelle Mercedes-Limousine erzielte beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps (Belgien) auf Anhieb einen viel beachteten Klassensieg und kam auf den zweiten Gesamtplatz.
In Anlehnung an den 300 SEL 6.8 AMG hat die Mercedes-AMG GmbH einen S 63 AMG Showcar mit dem neuen M157 V8-BiTurbo gebaut. Im September 2010 wird dann die Serienversion mit 544 PS bzw. inkl. AMG Performance Package mit 571 PS ausgeliefert.
Der neue M157 Motor wird sukzessive alle M156 Varianten mit 6,3 Liter V8-Saugmotor ablösen.

Weitere Infos zum Motor siehe in der Rubrik Motor
und weitere Infos zu den Fahrleistungen und Verbrauchswerten der Serienversion des S 63 AMG siehe hier

01.03.2010 M157 startet im S 63 AMG

AMG präsentiert in Genf erste Fakten zum neuen Motor, der ab September 2010 im S 63 AMG sein Debüt gibt . Der intern genannte M157 DE 55 AL basiert auf der neuen MoVe-Plattform der Daimler AG (neue V6 und V8-Benziner; M276 und M278). Er verfügt über eine BiTurbo-Aufladung inkl. Benzindirekteinspritzung mittels Piezo-Injektoren. Des Weiteren erhält er das NAG2V-Sportgetriebe inkl. NAK (nasse Anfahrkupplung), welches bereits im SL 63 AMG und E 63 AMG im Einsatz ist (AMG Speedshift MCT-7). Es wurde um eine Stopp-Start Funktion ergänzt (sie ist im Getriebemodus C = Controlled Efficiency aktiv).

Die Leistung beträgt 544 PS und 800 NM (von 2.000 bis 4.500 U/min). Durch das optionale AMG-Performance Package (Ladedruck von 1,0 auf 1,3 bar gesteigert) erhält man 571 PS und 900 NM (2.500 bis 3.750 U/min). Der Verbrauch reduziert sich ggü dem aktuellen M156 E63 um 25% auf 10,5 Liter !

Der Sprint im S 63 AMG wird in 4,5 bzw. 4,4s auf 100 km/h absolviert. Die Basisversion wird wie gewohnt bei 250 km/h elektronisch abgeregelt. Die Variante mit AMG-Performance Package hat dagegen bis 300 km/h Freilauf .
Der Motor wird später auch in weiteren Baureihen eingesetzt und soll auch noch um eine Zylinderabschaltung ergänzt werden.

09.09.2009 M271 EVO Produktion gestartet

Seit Produktionsbeginn der Vierzylinder-Benzinbaureihe im Mercedes-Benz Werk Untertürkheim im Jahr 2001 sind über eine Million Aggregate mit der internen Bezeichnung M 271 vom Band gelaufen. In diesen Tagen erfolgt der Start für die Serienfertigung des neuen M 271 EVO (EVO für Evolution) im Reihenmotorenwerk Untertürkheim. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung des bewährten Vierzylinder-Benzinmotors mit Direkteinspritzverfahren sowie Turboaufladung für die C- und E-Klasse.

Mit der Benzin-Direkteinspritzung im Vierzylinder-Segment setzt Mercedes-Benz seine Downsizing-Strategie konsequent fort. Diese Technologie ermöglicht durch die direkte Kraftstoffeinspritzung eine höhere Verdichtung und somit einen besseren thermodynamischen Wirkungsgrad. Dies macht sich auch beim Kraftstoffverbrauch bemerkbar: die neuen Vierzylinder-Direkteinspritzer der neuen E-Klasse verbrauchen bis zu 19 Prozent weniger Kraftstoff als die vergleichbaren V6-Motoren des Vorgängermodells. Beim E 250 CGI BlueEFFICIENCY (204 PS) ersetzt Mercedes-Benz den bisherigen Sechszylinder-Motor mit 2,5 Liter Hubraum durch einen Vierzylinder mit 1,8 Liter Hubraum – und erzielt dennoch ein Drehmomentplus von über 26 Prozent. Der neue Motor wird ab September 2009 in den BlueEFFICIENCY-Modellen der C- und E-Klasse eingesetzt. Es gibt ihn in drei Leistungsvarianten mit 156, 184 oder 204 PS (180 CGI / 200 CGI / 250 CGI). Ebenfalls zur Markteinführung erhält der Motor in Verbindung mit dem Schaltgetriebe ein ECO Start-Stopp-System (alle außer 250 CGI, da er serienmäßig mit der 5-Gangautomatik (NAG1) verbaut wird).

Der neue Vierzylinder-Benziner enthält eine Reihe von Neuerungen, die ihn komplett von seinem Vorgänger unterscheiden. Kernelement des neuen Motors ist die homogene Direkteinspritzung. Bei bis zu 140 bar Druck wird der Kraftstoff über eine Hochdruckleitung zu Injektoren geleitet, die in den Brennraum führen. Dadurch wird der Kraftstoffverbrauch gesenkt und die Schadstoffemissionen erheblich reduziert. Zudem wurde eine regelbare Ölmpumpe sowie ein Wärmemanagement-Verfahren entwickelt, das bei kaltem Motor beispielsweise die Zirkulation des Kältemittels stoppt, so dass der Motor und das Motoröl beim Kaltstart schneller erwärmt werden. Darüber hinaus sind die Nockenwellenversteller als Flügelzellenversteller weiter optimiert worden und ermöglichen mittels integriertem Steuerventil eine schnelle und stufenlose Einstellung der günstigsten Steuerzeiten und damit ein hohes Drehmoment bereits bei niedrigen Drehzahlen.

Das Kurbelgehäuse wird aus Aluminium-Druckguss hergestellt, der Zylinderkopf besteht aus einer speziellen, hochfesten Aluminum-Legierung. Kurbelgehäuse und Steuergehäuse stammen aus dem benachbarten Werkteil Mettingen. Die Fertigung der Pleuel und der Kurbelwelle sowie die Bearbeitung der Komponenten und die Montage des Motors finden im Reihenmotorenwerk in Untertürkheim statt. Aus dem Powertrain-Werk Berlin stammen Öl- und Wasserpumpe sowie die neuen Nockenwellenversteller für den Motor. Das Werk Hamburg stellt den Auspuffkrümmer her und verschweißt diesen mit dem Tubolader-Gehäuse.

17.06.2009 Motoraward für M156 und OM651

Beim begehrten „International Engine of the Year Awards 2009“ wurden Motoren von Mercedes-Benz und AMG in drei Kategorien als beste Triebwerke ausgezeichnet. Der AMG 6,3-Liter-V8-Motor siegte gleich zweimal: In den Klassen „Best Performance Engine“ und „Above 4 litres“ kam der bis zu 386 kW/525 PS starke Hochdrehzahl-Saugmotor jeweils mit großem Abstand auf den ersten Platz. In der Klasse „2 bis 2,5 Liter“ belegte der neue Vierzylinder-Diesel von Mercedes-Benz ebenfalls mit deutlichem Vorsprung die Spitzenposition. Der „International Engine of the Year Awards“ zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen auf dem Automobilsektor und wird jedes Jahr von dem britischen Automobil-Fachverlag UKIP Media & Events verliehen. Die jeweils besten Motoren des Jahres wählt eine unabhängige Jury von 64 namhaften Motorjournalisten aus 32 Ländern in zwölf Kategorien. Dieses Jahr setzten sich zwei Triebwerke von Mercedes-Benz und AMG gegen arrivierte Wettbewerber aus Deutschland, Italien, Großbritannien, USA und Japan durch. Das beweist aufs Neue die große Kompetenz von Mercedes-Benz und der Performance-Marke AMG bei der Entwicklung und Produktion faszinierender Motoren. Spitzenreiter in den Kategorien „Best Performance Engine“ und „Above 4 litres“ wurde 2009 der AMG 6,3-Liter-V8-Motor. Der Hochdrehzahl-Saugmotor mit 6208 Kubikzentimeter Hubraum leistet zwischen 336 kW/457 PS und 386 kW/525 PS, entwickelt maximal 630 Newtonmeter Drehmoment und kommt in sieben AMG Hochleistungsfahrzeugen wie dem C 63 AMG und dem SL 63 AMG zum Einsatz. Grundlage für die agile Leistungsentfaltung ist der konsequente Technologie-transfer aus dem Motorsport, der bei Mercedes-AMG seit über vier Jahrzehnten untrennbar zur Firmenphilosophie gehört. Juror Bill McKinnon (USA) urteilte: „Große Durchzugskraft und das Ansprechverhalten eines Rennmotors, verbunden mit einem „Wagner“-ähnlichen Soundtrack - dieser AMG V8 ist der Maßstab.“ Ebenfalls hohe Leistung bei beispielhaft geringem Verbrauch bietet das neu konzipierte Vierzylinder-Dieseltriebwerk mit Direkteinspritzung von Mercedes-Benz. In seiner stärksten Version leistet es aus 2143 Kubikzentimeter Hubraum 150 kW/204 PS und stellt ein Drehmoment von 500 Newtonmetern zur Verfügung. Es wird sowohl in der neuen E-Klasse als auch in der C-Klasse eingesetzt. Die C 250 CDIBlueEFFICIENCY Limousine verbraucht damit kombiniert lediglich 5,1 Liter auf 100 Kilometer - ein Vorbild an Effizienz. Die 125-kW/170-PS-Variante begnügt sich mit 4,8 Liter Dieselkraftstoff (entspricht einem CO2-Ausstoß von 127 g/km) - Bestwert in dieser Kategorie. Juror John Carey (Australien) beschreibt den Motor so: „Mühelose Leistung und unglaublich niedriger Verbrauch.“

04.02.2009 AMG mit Rekordjahr

Die Mercedes-AMG GmbH feiert das erfolgreichste Jahr ihrer Unternehmensgeschichte. AMG, die Performance-Marke innerhalb Mercedes-Benz Cars, konnte in einem äußerst schwierigen Marktumfeld den Absatz 2008 gegen den Trend mit 24.200 (i. V. 20.300) Fahrzeugen weltweit um 19 Prozent steigern. Wie schon in den Jahren zuvor, waren die USA 2008 der stärkste Markt für AMG mit einem Anteil von 38 Prozent am Gesamtabsatz. Auf Rang zwei folgen Deutschland (13 Prozent) und Japan (8 Prozent). Der deutsche Markt entwickelte sich mit einem deutlichen Zuwachs von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr sehr positiv. Zu den größten Wachstumsmärkten 2008 gehören unter anderem China und Brasilien mit Zuwachsraten von 260 bzw. 565 Prozent. Damit bestätigt AMG seine führende Stellung unter den Marken für Hochleistungs-Fahrzeuge und baut gleichzeitig den Marktanteil im Hochleistungssegment weiter aus.

Maßgeblichen Beitrag zum Erfolg 2008 leistete der C 63 AMG mit 8.100 ausgelieferten Fahrzeugen. Der als Limousine und T-Modell lieferbare C 63 AMG ist somit das erfolgreichste AMG-Automobil aller Zeiten. Positiv entwickelte sich auch der neue SL 63 AMG, für den sich 3.050 Käufer im Jahr 2008 begeistern konnten.
Mit dem auf 350 Einheiten limitierten SL 65 AMG Black Series wurde 2008 außerdem ein weiteres Kapitel der Black Series-Erfolgsgeschichte der Weltöffentlichkeit präsentiert – und sowohl von den Medien als auch den anspruchsvollen AMG-Kunden begeistert aufgenommen.

Einen positiven Beitrag zum Erfolg steuerten auch die AMG Sportpakete bei. Die sportlich-markanten Ausstattungspakete sind für zahlreiche Mercedes-Modellreihen lieferbar und wurden 2008 von mehr Käufern denn je nachgefragt; die Steigerung zu 2007 betrug 73 Prozent. Die 2007 gegründete AMG Driving Academy verzeichnete 2008 doppelt so viele Anmeldungen wie 2007. Die große Nachfrage nach hochklassigen Rennstreckentrainings und Events hat AMG veranlasst, für 2009 eine deutliche Ausweitung des AMG Driving Academy Angebots vorzunehmen.

Maßgeblichen Anteil am stetig wachsenden Erfolg von AMG haben auch die individuelle Kundenansprache und die erstklassige Betreuungsqualität. So wird AMG bis Ende nächsten Jahres weltweit 175 neue AMG Performance Center einrichten, das Engagement zur Intensivierung der Kundenbeziehungen erstreckt sich auf insgesamt 15 Länder.

Initiative bei der Entwicklung umweltverträglicher Fahrzeuge Neben dem Bekenntnis zu sportlichen Hochleistungs-Fahrzeugen stellt sich die Mercedes-AMG GmbH aber auch der gesellschaftlichen Verantwortung und intensiviert ihr Engagement bei der Entwicklung umweltverträglicher Fahrzeuge. Beim Thema Verbrauch ist AMG schon heute „Best in Class“ im Wettbewerbsfeld mit anderen Performance-Töchtern oder Sportwagenmarken. Die ab 2009 geltenden EU-5-Normen und die ab 2014 in Kraft tretenden EU-6-Normen werden alle AMG Fahrzeuge unterbieten. Zur Verbrauchsreduzierung seiner Fahrzeuge startet AMG in Kürze sukzessive mit einem effizienzsteigernden Motoren-Generator-Management sowie geregelten Öl- und Wasserpumpen. Ab 2010 stattet AMG seine Fahrzeuge mit Benzin-Direkteinspritzung und mit Start-Stopp-Funktion aus. Durch eine beständige Steigerung der Effizienz wird AMG ab 2012 eine Verbrauchsreduktion um 30 Prozent gegenüber dem heutigen Stand erreichen.

08.05.2007 40 Jahre AMG

In den vergangenen vier Jahrzehnten hat sich die Mercedes-AMG GmbH vom reinen Veredler von Premium-Automobilen zur eigenständigen Performance Marke der Mercedes Car Group (MCG) entwickelt. AMG steht heute für individuelle und hochdynamische Automobile mit dem klaren Markenversprechen Performance, das heißt mit jedem einzelnen Fahrzeug automobile Bestleistungen zu bieten und jedem AMG-Kunden höchste Wertschätzung entgegenzubringen. Mit einer Modellpalette von 18 Produkten und einer stetig wachsenden Kundschaft nimmt AMG einen führenden Platz unter den Marken für Hochleistungsfahrzeuge ein.
„AMG - diese drei Buchstaben verkörpern weltweit Spitzentechnologie, Dynamik und Exklusivität. Wer einen AMG fährt, spürt dies sofort. Nach vier erfolgreichen Jahrzehnten ist die Marke heute mehr denn je Sinnbild für ein einzigartiges Fahrerlebnis. Bei der Entwicklung unserer Automobile bleiben auch in Zukunft die individuellen Kundenanforderungen Maßstab und Motivation unserer täglichen Arbeit“, sagt Volker Mornhinweg, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Mercedes-AMG GmbH.
Die Mercedes-AMG GmbH ist auf einzigartige Hochleistungs-Sportfahrzeuge spezialisiert und bietet mit sportiven Cabriolets, Coupés, Roadstern, Limousinen, SUV’s und speziell angefertigten Einzelstücken ein Produktportfolio, das keine Kundenwünsche offen lässt. So wurde im vergangenen Jahr das AMG Performance Studio eröffnet und damit eine neue Offensive zur individuellen Kundenansprache gestartet. Neben den AMG Hochleistungsautomobilen, die über die weltweite Mercedes-Benz Vertriebsorganisation verfügbar sind, entwickelt und produziert das Performance Studio einzigartige AMG Fahrzeuge in exklusiven Stückzahlen.
Die Kenkompetenz von AMG war und ist es noch heute, leistungsstarke Triebwerke zu entwickeln und zu produzieren. In der hochmodernen AMG Motorenmanufaktur fertigen besonders qualifizierte Spezialisten nach der traditionellen Philosophie „One man, one engine“ unter höchsten Qualitäts-standards dynamische, kraftvolle AMG V8- und V12-Triebwerke.
Ein echter AMG zeigt in jedem Detail, dass er bereits in seinem konzeptionellen Entstehen eine Gesamtkomposition ist: Eine Verbindung von Mercedes-typischen Qualitäts-, Sicherheits- und Umweltstandards und den authentischen AMG-Genen. Entsprechend der Innovationskraft von Mercedes-Benz beeindrucken AMG-Hochleistungsautomobile durch sinnvolle Innovationen und höchste Wertanmutung.

Mit dieser Philosophie ist es in den letzten vier Jahrzehnten gelungen, aus der Zweimannfirma die weltweit bekannte und klar differenzierbare Marke AMG zu schaffen. Die Mercedes-AMG GmbH ist als hundertprozentige DaimlerChrysler Tochter frühzeitig in die Strategie- und Produktentstehungsprozesse von Mercedes-Benz eingebunden, nutzt die Ressourcen des Konzerns und stellt so technologisch führende Entwicklungen sicher. Bei der Markendefinition werden die klassichen Mercedes-Benz Markenwerte um AMG-spezifische Merkmale ergänzt. Zudem werden durch die kompakte Bündelung aller automobilen Funktionen am Standort Affalterbach kurze Entscheidungswege sowie die schnelle und flexible Umsetzung unterschiedlichster Kundenwünsche sichergestellt.
Als weitere Voraussetzung um den Anspruch der Kunden an ihre AMG Fahrzeuge zu erfüllen, zählen bei AMG die hoch motivierten Spezialisten. Rund 750 Mitarbeiter zählt die Mercedes-AMG GmbH derzeit am Firmensitz in Affalterbach. Das Streben nach Höchstleistung verbindet Sie mit ihren Fahrzeugen, aber auch Präzision und Respekt gehört zum professionellen Selbstverständnis bei AMG. Respekt vor den Fahrzeugen aber auch Respekt vor den Kunden, deren Individualität bei AMG zum Anforderungsprofil gehört.
AMG will bei den Kunden immer wieder aufs Neue Begeisterung und Faszination erzeugen - durch eine einzigartige Synthese aus Emotion und Funktion. Denn jeder AMG verspricht nicht nur höchste Wertanmutung in jedem Detail, sondern auch eine herausragende Performance dank einer jahrzehntelangen Erfahrung im Motorsport.

AMG-Chronik


CL 65 AMG mit AMG Carbon Exterieur Paket

05.12.2006 AMG Winter-Sporting 2007

Die Mercedes-AMG GmbH bietet auch im kommenden Winter einzigartige Kundenevents auf Eis und Schnee an: Das AMG Winter-Sporting in Arjeplog/Schweden nahe dem Polarkreis kombiniert ein anspruchsvolles Fahrertraining mit landestypischem Lifestyle-Flair. Ziel der Veranstaltung ist die perfekte Fahrzeugbeherrschung, die von professionellen Instruktoren mithilfe modernster Lernmethoden vermittelt wird. Das AMG Winter-Sporting findet an acht Terminen zwischen Januar und März 2007 statt und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Bei dem viertägigen Training stehen den jeweils 24 Teilnehmern drei verschiedene AMG Hochleistungsautomobile zur Verfügung: CLK 63 AMG, SLK 55 AMG und C 55 AMG. Alle Fahrzeuge sind mit speziellen Spikereifen ausgerüstet, die auf der Eisdecke ein gewisses Maß an Haftung gewährleisten. Das ESP® ist grundsätzlich deaktiviert, um einen kontrollierten Aufenthalt im Grenzbereich zu ermöglichen.
Gefahren wird bei den viertägigen Events ausschließlich auf Eis; speziell präparierte Pisten auf einem zugefrorenen See sorgen hier für perfekte Bedingungen. Das gleichermaßen ausführliche wie anspruchsvolle Programm beinhaltet ein Einführungstraining, das erste Grundlagen fürs Fahren auf glattem Untergrund vermittelt, beispielsweise beim Slalom und bei Ausweichübungen. Das anschließende dreiteilige Aufbautraining perfektioniert die Fahrzeugbeherrschung weiter: Zunächst trainieren die Teilnehmer auf einem Handlingkurs, der dem kleinen Kurs des Hockenheimrings entspricht, einzelne Sektionen, bevor der gesamte Kurs unter die Räder genommen wird. Auf Kreisbahnen mit bis zu 150 Meter Durchmesser üben die Autofahrer den Drift, also das kontrollierte Querfahren – Voraussetzung für perfekte und sichere Fahrzeugbeherrschung auf rutschiger Fahrbahn. Somit kann sich jeder Teilnehmer gefahrlos an den Grenzbereich herantasten; gleichzeitig steht maximaler Fahrspaß im Fokus des AMG Winter-Sporting.
Bei zahlreichen Übungen nutzen die AMG Fachleute Data-Recording als begleitende Trainingsunterstützung: Mit Hilfe der aus dem Rennsport bekannten Technik können nicht nur einzelne Sektor- oder Rundenzeiten, sondern auch Längs- und Querbeschleunigungen ermittelt werden. Für die Durchführung aller Aufgaben sind professionelle und Motorsport erfahrene Instruktoren verantwortlich, die den Teilnehmern das notwendige Feedback geben und mit geeigneten Analysemethoden den Lernerfolg sicherstellen.
Am Ende des AMG Winter-Sporting steht die AMG Challenge, ein Wettbewerb, bei dem alle 24 Teilnehmer ihre erlernten fahrerischen Fähigkeiten in ausgewählten Disziplinen unter Beweis stellen können. Die Siegerehrung findet am „Traditionellen Abend“ statt. Hier stehen kulinarische Spezialitäten aus Nordschweden im Mittelpunkt, die bei offenem Feuer in einem „Tipi“, der charakteristisch lappländischen Holzhütte genossen werden. Auch das weitere Rahmenprogramm steht dem aufwendigen Fahrertraining in nichts nach: Dynamische Erlebnisse garantiert die nächtliche Mitfahrt im AMG Eis-Taxi, einem besonders präparierten C 55 AMG. Die 270 kW/367 PS starke Limousine verfügt über spezielle Spikereifen, mit denen auch die FIA World Rallye Cars bei der Schweden-Rallye ausgerüstet sind. Unvergessliche Einblicke in die Welt der Fahrdynamik auf glattem Untergrund vermittelt ein erfahrener Instruktor am Lenkrad. Ein Cocktail-Abend im Iglu und eine Snowmobil-Safari bei Dunkelheit vermitteln landestypische Atmosphäre und runden die viertägige Veranstaltung ab.
Die Preise für das AMG Winter-Sporting liegen bei 3390 Euro brutto und schließen sowohl den Direktflug ab Stuttgart, München, Frankfurt-Hahn, Hannover oder Paris, wie auch alle Transferleistungen, die Unterkunft im Hotel Silverhatten in Arjeplog sowie die Verpflegung ein. Teilnahmeberechtigt ist jeder Automobilbegeisterte, egal ob AMG Kunde oder nicht.
Die einzelnen Termine für das AMG Winter-Sporting 2007 sind aufgrund der großen Nachfrage bereits leider alle ausgebucht. Doch Mercedes-AMG bietet das ganze Jahr hindurch eine Vielzahl verschiedener Fahrertrainings auf Renn- und Teststrecken an, bei denen der anspruchsvolle Autofahrer seine Fahrzeugbeherrschung individuell verbessern kann. Ab Januar 2007 stehen das Programm für die Sommersaison 2007 und das AMG Winter-Sporting 2008 fest. Interessenten finden aktuelle Informationen im Internet unter www.mercedes-amg.com oder können sich unter Telefonnummer +49 (0) 7144 302-575 an die Hotline der AMG Driving Academy wenden.
Arjeplog in Schwedisch Lappland ist das weltweite Testzentrum der Automobilindustrie. Wegen seiner geografischen Nähe zum nördlichen Polarkreis herrschen hier jeden Winter konstant niedrige Temperaturen, die das Präparieren von Teststrecken auf zugefrorenen Seen oder Flüssen ermöglichen. Die Eisschicht ist oftmals bis zu 80 Zentimeter stark und gewährleistet einen gefahrlosen Betrieb beim AMG Winter-Sporting.

31.08.2006 AMG Performance Packages

Mercedes-AMG bietet für drei AMG Modelle maßgeschneiderte Performance Packages für besonders sportlich orientierte Kunden. CLS 63 AMG, SLK 55 AMG und SL 55 AMG können ab Werk mit einer Kombination unterschiedlicher Technik-Komponenten ausgestattet werden. Damit bieten alle drei AMG Hochleistungs-Automobile ein deutliches Plus an Fahrdynamik und garantieren eine noch bessere Auslegung für die Rennstrecken. Die Performance Packages wurden im AMG Performance Studio entwickelt, die Fertigung der Fahrzeuge erfolgt in den jeweiligen DaimlerChrysler Produktionswerken.
Beim Performance Package stehen vor allem Fahrwerk und Bremsanlage im Fokus: So kommen bei CLS 63 AMG, SLK 55 AMG und SL 55 AMG noch leistungsfähigere und standfestere Komponenten zum Einsatz. Das Resultat sind faszinierende Fahrerlebnisse für den ambitionierten Sportwagen-Enthusiasten, der sein AMG Modell auch auf abgesperrten Rennstrecken bewegen will. Damit profitiert jeder Kunde vom umfassenden Motorsport-Know-how, das die Mercedes-AMG GmbH in fast vier Jahrzehnten gewonnen hat.

Beim CLS 63 AMG umfasst das Performance Package:
Innen belüftete Verbundbremsscheiben im Format 390 x 36 mm an der Vorderachse
Hinterachs-Sperrdifferenzial nach dem Lamellenprinzip mit 40 Prozent Sperrwirkung für noch bessere Traktion
19 Zoll AMG Leichtmetallräder im Doppelspeichen-Design, mehrteilig, Sterlingsilber lackiert in der Dimension 8,5 x 19 mit 255/35 R 19 (vorn) und 10 x 19 mit 285/30 R 19 (hinten)
AMG Performance-Fahrwerk auf Basis AIRMATIC DC
AMG Ergonomie-Sportlenkrad in Leder/Alcantara schwarz, mit silberfarbenen Aluminium-Schaltpaddles

Das Performance Package beim SLK 55 AMG besteht aus:
Innen belüfteten Verbundbremsscheiben im Format 360 x 32 mm an der Vorderachse
18 Zoll AMG Leichtmetallrädern im Doppelspeichen-Design, mehrteilig, in der Dimension 7,5 x 18 mit 225/40 R 18 (vorn) und 8,5 x 18 mit 245/35 R 18 (hinten)
AMG Performance-Fahrwerk
AMG Ergonomie-Sportlenkrad in Leder/Alcantara schwarz, mit silberfarbenen Aluminium-Schaltpaddles Carbon-Zierteilen im Interieur

Das Performance Package beim SL 55 AMG bietet:
Innen belüftete Verbundbremsscheiben der Größe 390 x 36 mm an der Vorderachse
Hinterachs-Sperrdifferenzial nach dem Lamellenprinzip mit 30 Prozent Sperrwirkung für noch bessere Traktion
19 Zoll AMG Leichtmetallräder im Doppelspeichen-Design, mehrteilig, in der Dimension 8,5 x 19 mit 255/35 R 19 (vorn) und 9,5 x 19 mit 285/30 R 19 (hinten)
AMG Performance Fahrwerk auf Basis Active Body Control (ABC)
Zusätzlicher Ölkühler
AMG Frontschürze mit vergrößerten Kühlluftöffnungen
AMG Ergonomie-Sportlenkrad in Leder/Alcantara schwarz, mit silberfarbenen Aluminium-Schaltpaddles
Die Preise für die Performance Packages im Überblick (jeweils inkl. 16 % MwSt.):

CLS 63 AMG: 8.236 Euro
SLK 55 AMG: 5.220 Euro
SL 55 AMG: 11.948 Euro

Weitergehende Wünsche nach einer noch individuelleren Ausstattung erfüllt das AMG Performance Studio in Affalterbach. Je nach Modell lassen sich die AMG Hochleistungsfahrzeuge mit weiteren Komponenten ausstatten. Dazu zählen unter anderem:
AMG Leichtmetallräder in besonders leichter Schmiedetechnologie, Carbon Exterieur-Paket, AMG Sportlenkräder, AMG Einstiegsleisten (beleuchtet).
Die Spezialisten des Performance Studios realisieren aber auch einzigartige Innenausstattungen, aufwändige Hi-Fi- und Multimedialösungen bis hin zu automobilen Unikaten – eine traditionelle Stärke der Mercedes-AMG GmbH.
Die AMG Performance Packages können auch nachträglich sowie auch für den CLS 55 AMG (jedoch mit 30% statt 40% Differentialsperre) geordert und montiert werden.

22.07.2006 AMG eröffnet Performance Studio

Die Mercedes-AMG GmbH bündelt ihre Aktivitäten und startet mit dem AMG Performance Studio eine neue Offensive zur individuellen Kundenansprache. Neben den AMG Hochleistungsautomobilen, die über die weltweite Mercedes-Benz Vertriebsorganisation verfügbar sind, entwickelt und produziert das Performance Studio besondere AMG Fahrzeuge in exklusiven Stückzahlen. Untergliedert in Signature Series, Black Series und Editions, beeindrucken die einzigartigen Sondermodelle je nach Typ durch ausgeprägte Fahrdynamik, Rennstreckentauglichkeit, technische und optische Differenzierung sowie exklusive Ausstattungsdetails. Das neueste Produkt aus dem AMG Performance Studio ist der SLK 55 AMG Black Series, eine puristische Leichtbau-Variante mit 294 kW/400 PS starkem AMG 5,5-Liter-V8-Motor und zahlreichen Komponenten aus dem Motorsport. Neben der Fokussierung auf besonders leidenschaftliche AMG Fahrzeuge werden im Performance Studio auch individuelle Kundenwünsche bedient – eine traditionelle Stärke von Mercedes-AMG. So werden gezielte technische Modifikationen wie AMG Sportfahrwerke, AMG Hochleistungsbremsanlagen, AMG Rad-Reifen-Kombinationen, Sperrdifferenziale, oder individuelle Innenausstattungen ebenso realisiert, wie spezielle automobile Einzelstücke.
Die weltweit steigende Nachfrage nach weiterer Individualisierung sowie noch mehr Dynamik und Rennstreckentauglichkeit hat die Mercedes-AMG GmbH bestärkt, ihr Angebot aufzuwerten und auszubauen. „Immer mehr AMG Fans und Sportwagen-Enthusiasten aus aller Welt fragen uns nach noch dynamischeren Fahrzeugen, besonderen Ausstattungen und spezifischeren Komponenten. All diese Wünsche können wir mit dem neu eröffneten Performance Studio perfekt bedienen“, so Volker Mornhinweg, Vorsitzender der Geschäftsführung, Mercedes-AMG GmbH.
Bei der Konzeption und Umsetzung hilft die jahrzehntelange Erfahrung im Bau von leistungsstarken Hochleistungs-Automobilen ebenso wie das reichhaltige Know-how aus dem Motorsport. „AMG hat seine Wurzeln im internationalen Rennsport. Von den zahlreichen Erfolgen, die unsere AMG Fahrer aktuell in der DTM erzielen, profitieren unsere Kunden unmittelbar. Aber auch unser Engagement in der Formel 1, wo wir das offizielle FIA Safety-Car und das offizielle FIA Medical-Car stellen, beflügelt unsere Ingenieure und Techniker permanent. Im Performance Studio lassen wir die Technologien von der Rennstrecke in unsere Fahrzeuge einfließen“, so Mornhinweg weiter.

Start mit dem SLK 55 AMG Black Series
Im Zuge der Neuausrichtung wird Mercedes-AMG das Angebot an Komplettfahrzeugen, Komponenten und individuellen Lösungen kontinuierlich ausbauen. Den Start macht der neue SLK 55 AMG Black Series, eine betont puristische Sonderserie als Coupé-Variante des einzigartigen Achtzylinder-Roadsters. Mit dem auf 294 kW/400 PS und 520 Newtonmeter gesteigerten AMG 5,5-Liter-V8-Motor, zahlreichen Leichtbau-Komponenten, festem Carbondach, 19 Zoll AMG Schmiederädern, AMG Gewinde-Sportfahrwerk und AMG Hochleistungs-Verbundbremsanlage spielt der spezielle SLK 55 AMG sein sportliches Talent noch überzeugender aus – und macht gerade auf abgesperrten Rennstrecken eine gute Figur. Die Markteinführung startet im Juli 2006, der Verkaufspreis in Deutschland beträgt 107.300 Euro (inkl. 16% MwSt.).
Noch exklusiver ist das CLK DTM AMG Cabriolet, das unter dem Label Signature Series angeboten wird. Diese Bezeichnung steht für limitierte Highend-Fahrzeuge in einzigartiger technologischer Ausprägung. Das auf 100 Exemplare begrenzte CLK DTM AMG Cabriolet beeindruckt durch seine Kombination aus Motorsport-Technik, Rennstrecken typischer Fahrdynamik und Aufsehen erregender Optik. Der 428 kW/582 PS starke AMG Hochleistungs-Sportwagen beschleunigt in nur 4,0 Sekunden auf Tempo 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 300 km/h (elektronisch begrenzt). Damit ist das neue AMG Hochleistungsautomobil der schnellste offene Viersitzer der Welt. Der Preis in Deutschland beträgt 277.820 Euro (inkl. 16% MwSt.).
Die Editions sorgen mit einer optischen und haptischen Differenzierung gegenüber dem Serienfahrzeug für besondere Begehrlichkeit. So beispielsweise der 2005 angebotene CLS 55 AMG „IWC Ingenieur“, dessen speziell arrangierte Ausstattungsdetails mit der exklusiven IWC-Uhrenfamilie „Ingenieur“ korrespondieren. Von dem einzigartigen, viertürigen Coupé wurden 165 Fahrzeuge produziert – entsprechend konzipierte AMG Fahrzeuge werden folgen.
Für die Erfüllung des ganz persönlichen Kunden-Geschmacks bietet das Performance Studio maßgeschneiderte Lösungen. So können die Modellreihen der SLK-, SL- und CLS-Klasse mit einem AMG Performance Package ausgestattet werden. Dieses ab Werk lieferbare Paket umfasst je nach Fahrzeug spezielle Rad-Reifen-Kombinationen, eine AMG Hochleistungsbremsanlage in Verbundtechnologie, ein strafferes AMG Performance-Fahrwerk, aufwändigere Kühlmaß-nahmen, ein Lamellen-Sperrdifferenzial, Interieur-Zierteile aus Carbon und ein AMG Ergonomie-Sportlenkrad in Leder/Alcantara-Ausführung. Darüber hinaus lassen sich AMG Fahrzeuge ab Werk oder nachträglich mit einzelnen AMG Komponenten ausstatten. Dazu zählen neben den erwähnten Positionen zukünftig unter anderem AMG Leichtmetallräder in besonders leichter Schmiedetechnologie.
Weitergehende Wünsche wie besondere Außenlacke, Leder-Komplettausstattungen in Wunschfarbe, Zierteile aus Carbon oder mit Lederbezug sowie aufwändige HiFi-, Office- und Multimediaausstattungen setzen die Experten des Performance Studios routiniert in die Tat um. Sogar aufwändige Karosserie-Umbauten in handwerklicher Perfektion werden ausgeführt. Auf diese Weise entstehen in traditioneller Einzelanfertigung unverwechselbare Unikate. An Qualität und Sicherheit werden dabei höchste Anforderungen gestellt. (Infos / Fotos: DaimlerChrysler)

Weitere Hintergründe zu AMG und dem neuen Performance Studio


20.07.2005 Alle Fakten zum 63er AMG V8 Sauger M156

Mercedes-AMG geht völlig neue Wege: Als weltweit einziges Triebwerk kombiniert der neue AMG 6,3-Liter-V8-Motor das Hochdrehzahlkonzept mit großem Hubraum. Das zu 100 Prozent eigenständig entwickelte AMG Hochleistungstriebwerk realisiert aus 6,3 Liter Hubraum eine Leistung von 375 kW/510 PS bei 6800 Umdrehungen sowie ein maximales Drehmoment von 630 Newtonmetern; damit ist das neue AMG Kraftpaket der stärkste serienmäßige Achtzylinder-Saugmotor weltweit. Dank seines großen Hubraums bietet der V8 von AMG rund 20 Prozent mehr Drehmoment als vergleichbare Saugmotoren dieser Leistungsklasse.
Der komplett aus hochfestem Aluminium gefertigte V8-Saugmotor fasziniert mit einer Fülle an Technologien aus dem Motorsport und dokumentiert damit die eindrucksvolle Rennsport-Historie von AMG. Die senkrechte Anordnung der Ansaug- und Abgaskanäle garantiert zusammen mit dem neuartigen Schaltsaugrohr mit zwei integrierten Drosselklappen eine perfekte Zylinderfüllung. Tassenstößel in den Zylinderköpfen ermöglichen einen steifen Ventiltrieb und somit hohe Drehzahlen. Variable Nockenwellenverstellung, das besonders steife Closed-Deck-Kurbelgehäuse und die Zylinderlaufbahnen mit der neuartigen, revolutionären LDS-Beschichtung sind weitere Kennzeichen des hochmodernen V8-Motors made by Mercedes-AMG.
Von den Ingenieuren und Technikern aus Affalterbach wurde der Achtzylinder als hundertprozentig eigenständige Entwicklung zur Serienreife gebracht. In Kürze wird der AMG 6,3-Liter-V8-Motor in einem neuen AMG Hochleistungsautomobil präsentiert und künftig auch in weiteren AMG Fahrzeugen für emotionalen und sportlichen Fahrspaß sorgen.
Die hohen Erwartungen der AMG Kunden und die beeindruckende Geschichte der AMG Achtzylindermotoren war für die Ingenieure und Produktplaner der Mercedes-AMG GmbH Ansporn und Verpflichtung zugleich, einen einzigartigen neuen V8-Antrieb zu entwickeln. Bereits der Blick auf die wichtigsten technischen Daten zeigt, dass dies gelungen ist. So entwickelt der AMG V8-Vollaluminium-Motor aus 6208 Kubikzentimeter eine Höchstleistung von 375 kW/510 PS bei 6800/min und ein Drehmomentmaximum von 630 Newtonmetern, das bei 5200 Umdrehungen zur Verfügung steht. Die Maximaldrehzahl wird bei 7200/min erreicht.

Die wichtigsten Daten im Überblick:
Hubraum 6208 cm3
Bohrung/Hub 102,2/94,6 mm
Verdichtungsverhältnis 11,3 : 1
Leistung 375 kW/510 PS bei 6800/min
Max. Drehmoment 630 Nm bei 5200/min

Die einzigartige Kombination aus Hochdrehzahlkonzept und großem Hubraum verbindet das Beste aus zwei Welten: Begeisternde Drehfreude und gleichzeitig hohe Durchzugskraft bei niedrigen Drehzahlen. Der Fahrer erlebt den betont sportlichen Charakter durch hohe Agilität und dynamisches Ansprechverhalten in allen Drehzahlbereichen. Der neue AMG V8 liefert bereits bei 2000 Umdrehungen 500 Newtonmeter an die Kurbelwelle, der Bestwert von 630 Newtonmetern steht bei 5200 Umdrehung zur Verfügung – mehr als bei allen anderen Saugmotoren dieser Leistungs- und Hubraumklasse. Im Klartext: Der neue AMG Achtzylinder ermöglicht dynamische Beschleunigung, schnelle Zwischenspurts und reinen Fahrspaß auf höchstem Niveau.
Mit seinem neuen und sportlichen AMG Klangbild, das in aufwändigen Versuchsreihen gestaltet wurde, bietet der Achtzylinder aus Affalterbach den erlebbaren Reiz eines Hochdrehzahl-V8-Saugmotors – unmissverständlich hör- und fühlbar bei niedrigen, mittleren und hohen Drehzahlen.
Verantwortlich für die hohe Leistungs- und Drehmomentausbeute ist neben dem großen Hubraum vor allem das aufwändige Ansaugsystem, bei dem AMG völlig neue Wege geht. Große Querschnitte, die strömungsgünstige Gestaltung der kompletten Ansaugluft- und Abgasführung sowie die aus dem Motorsport bekannte, senkrechte Anordnung aller Kanäle sind die besonderen Merkmale. Eine Weltneuheit ist das einzigartige und patentierte, aus Magnesium gefertigte Schaltsaugrohr mit zwei innen liegenden, parallel öffnenden Drosselklappen. Das Zusammenspiel dieser im Serienmotorbau außergewöhnlichen Komponenten sorgt für eine perfekte Zylinderfüllung.
Ein steifer Ventiltrieb, damit hohe Drehzahlen, ermöglicht die Betätigung der 32 Ventile in den Zylinderköpfen über Tassenstößel – eine aus dem Rennsport bekannte und bewährte Technologie. Die kontinuierliche Verstellung der Nockenwellen auf der Ein- und Auslassseite stellt eine weitere Besonderheit des modernen AMG V8-Motors dar. Eine echte Weltneuheit steckt im Inneren der leistungsstarken Neuentwicklung: Als erstes Serientriebwerk überhaupt, verfügt der AMG 6,3-Liter-V8-Motor über eine spezielle LDS-Beschichtung der Zylinder-laufbahnen (Lichtbogen-Draht-Spritze), ein neues Verfahren, das für höchste Reibungsoptimierung steht.
Beim Kurbelgehäuse werden wieder die Motorsport-Gene sichtbar: Wie schon beim AMG V8-Kompressormotor des Mercedes-Benz SLR McLaren entschieden sich die Ingenieure und Techniker für die besonders steife, so genannte Bedplate-Ausführung mit Closed-Deck-Technologie. Spezielle Stahl-Eingussteile garantieren zusätzlich besondere Steifigkeit, eine verlässliche Ölversorgung in allen alltäglichen Betriebsbedingungen und optimale Dauerhaltbarkeit.
Konstruktiv ist der neue Achtzylinder von Mercedes-AMG erstmals eine konzeptionell komplett eigenständige Entwicklung, die keinerlei gemeinsame Merkmale oder Gleichteile mit anderen Achtzylindermotoren von Mercedes-Benz aufweist. Gegenüber den anderen AMG V8-Motoren unterscheidet sich das neue 6,3-Liter-Aggregat durch den Zylinderabstand, das Kurbelgehäusekonzept, die aufwändig gestaltete Ansaugluft- und Abgasführung sowie den Ventiltrieb von den Mercedes-Motoren; auch beim Bohrung- Hub-Verhältnis geht Mercedes-AMG völlig eigene Wege.
Produziert wird das neue Kraftpaket in der hochmodernen AMG Motorenmanufaktur nach der Philosophie „One man, one engine“. Das bedeutet, dass jeweils ein Techniker einen kompletten Motor von Hand montiert – dokumentiert durch seine Signatur auf der AMG Motorenplakette.

07.07.2005 M156 E 63 mit 510 PS

Zur IAA präsentiert Mercedes-AMG den neuen ML 63 AMG. Er ist das erste Modell mit dem komplett neuentwickelten AMG-V8-Sauger Triebwerk. Es heißt M156 E 63 und hat 6208cm³. Es leistet 510 PS und 630 NM. Die maximale Drehzahl beträgt 7200 U/min. Der Bankwinkel beträgt 90°. Der 63er AMG wird nach dem ML auch in die S-Klasse, CL, R-Klasse, SL, CLS, E-Klasse, CLK und SLK kommen. Der M156 verfügt wieder über 4 Ventile pro Zylinder. Der größere Bruder M157 hat 6,0 Liter und hat einen Bi-Turbo sowie einen 80° Bankwinkel, damit die Turbos gut untergebracht werden können. Er soll über 600 PS und ca. 800 NM leisten. Er debütiert 2007.
Unterdessen wird der der SLR (C199) demnächst auch in einem Metallic-Grün und Blau angeboten und den schleppenden Absatz anzukurbeln.

08.10.2004 C 30 CDI AMG enfällt.

Ende des Jahres 2004 wird der C 30 CDI AMG entfallen. Dies bestätigte ein AMG-Sprecher. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass der Motor nicht die EU4 Norm erfüllt und das ab Feb/März 2005 der neue V6-CDI OM642 als C 280 CDI und C 320 CDI mit 190 bzw 218 (bzw wenn die Leistung noch angehoben wird 224 PS) ausgeliefert wird. Dann wird der Unterschied zum 231 PS starkem C 30 CDI AMG zu klein sein.

05.06.2003 Mercedes-AMG gewinnt Motorenpreis

Mercedes-AMG belegt mit dem V8 Kompressor (M113 E 55 ML) mit deutlichem Abstand den 1. Platz "International Engine of the Year Awards" in der Kategorie "Best Performance Engine". Dieser Sieg gegen Wettbewerber aus Europa, Japan und USA unterstreicht aufs Neue die Kompetenz von Mercedes-AMG bei der Entwicklung von Hochleistungs-Motoren und –Automobilen. Die Jury bestand aus 50 Mitgliedern aus 22 Ländern. Überzeugt zeigte sich auch Graham Johnson, Vorsitzender der International Engine of the Year Awards: „Die Fahrleistungen dieses erstaunlich ruhig laufenden und unglaublich kraftvollen V8-Motors sind atemberaubend.“ Mit einer Leistung von 476 PS bis 500 PS und einem Drehmoment von 700 NM garantiert der AMG V8-Kompressormotor eindrucksvolle Fahrerlebnisse. Der 5,5-Liter-Motor feierte sein Debüt 2001 im SL 55 AMG, seit Herbst 2002 ist er auch im E 55 AMG und im S 55 AMG sowie im CL 55 AMG lieferbar.

08.07.2001 AMG soll erstmals einen CDI-Motor entwickeln

Auf Basis des 400 CDI soll AMG einen 4,5l großen V8 CDI mit einer Leistung von etwa 360 PS entwickeln. Er soll dann im neuen SL (R230) und im CL zum Einsatz kommen.



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