11.08.2010 SLS AMG GT3 Verkaufsfreigabe



Ab sofort können interessierte Teams den neuen Mercedes-Benz SLS AMG GT3 bestellen. Der Flügeltürer für die Rennstrecke wird pünktlich zur kommenden Motorsportsaison ab Februar 2011 ausgeliefert. Der Verkaufspreis beträgt 334.000 EUR (netto)/397.460 EUR (inkl. 19 % MwSt.). Entwickelt nach dem GT3-Reglement des Automobil-Weltverbandes FIA, ist der SLS AMG GT3 als Kunden-Sportfahrzeug für Sprint- und Langstreckenrennen konzipiert. Diese Rennserien für seriennahe GT-Fahrzeuge zeichnen sich durch vielfältige Teilnehmerfelder sowie spannende Rennverläufe aus. Nicht zuletzt dank ihrer vergleichsweise günstigen Kostenstruktur gewinnen sie weltweit immer mehr an Bedeutung. Das Entwicklungs- und Testprogramm für den SLS AMG GT3 verläuft planmäßig. Bernd Schneider, langjähriger Mercedes-Benz Werksfahrer und DTM-Rekordmeister, absolviert den Hauptanteil der im Juni gestarteten Testfahrten. Der erste Renneinsatz wird im Rahmen des Testprogramms Ende September anlässlich des VLN-Laufs auf der legendären Nürburgring-Nordschleife stattfinden.

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: „Mit dem Mercedes SLS AMG GT3 beginnt eine neue Ära im Mercedes-Benz Kundenmotorsport. Dieses Auto ist ein faszinierendes und spektakuläres Sportinstrument für engagierte Privatteams und talentierte Privatfahrer. AMG wird gemeinsam mit unserem bewährten Sport- und Tourenwagenpartner HWA eine Motorsport-Kundenabteilung aufbauen und seinen Motorsportkunden den Mercedes-typischen Service garantieren.“
„Es freut mich sehr“, so Norbert Haug weiter, „dass die Nachfrage nach diesem neuen und einmaligen Wettbewerbsfahrzeug derart groß ist – es gibt viel mehr Anfragen für Bestellungen, als zunächst bedient werden können. Aber, keine Angst, die Produktionskurve wird nach und nach steil nach oben gesteuert werden, um sukzessive alle ernsthaften SLS AMG GT3-Interessenten bedienen zu können.“

Die neue Rennversion des SLS AMG wird von AMG in enger Zusammenarbeit mit der HWA AG entwickelt und produziert. HWA ist im Auftrag und in steter Abstimmung mit Mercedes-Benz Motorsport für Entwicklung und Einsatz der AMG-Mercedes DTM-Teams verantwortlich. Die HWA-Mannschaft gehört zu den erfolgreichsten Teams im internationalen Motorsport: Neun Fahrertitel in der DTM und ITC sowie der zweimalige Gewinn der FIA GT-Meisterschaft sind eindeutige Beweise hierfür, keine andere Marke hat ähnlich viele DTM-Rennen und DTM-Titel gewonnen wie die AMG Mercedes Fahrzeuge.

Interessierte Rennteams können den neuen SLS AMG GT3 bei allen Rennserien nach dem FIA GT3-Reglement einsetzen, beispielsweise in der FIA GT3-Europameisterschaft, den ADAC GT-Masters, der VLN-Langstreckenmeisterschaft sowie bei den 24-Stunden-Rennen am Nürburgring oder in Spa-Francorchamps (Belgien).

Das puristische Design des SLS AMG mit langer Motorhaube, flachem, weit hinten positioniertem Greenhouse und kurzem Heck erfährt mit der GT3-Variante eine weitere Steigerung. Durch die Modifikationen an der Karosserie wirkt der Flügeltürer noch spektakulärer. Dabei stand die aerodynamische Performance im Fokus: Sichtbar nicht nur an der neuen Frontschürze mit Splitter, der Motorhaube mit zentralem Kühlluftaustritt, den verbreiterten Kotflügeln vorn und hinten, sondern auch an den seitlichen Radhausentlüftungen, den Seitenschwellern mit Kühlkanälen für die Hinterachsbremsen, dem glatten Unterboden mit Heckdiffusor und dem verstellbaren Heckflügel. Alle Maßnahmen sorgen für geringen Luftwiderstand sowie aerodynamische Effizienz – und garantieren eine effektive Kühlung der thermisch hoch belasteten Komponenten. In der C-Säule befinden sich die genormten Tankstutzen für die Schnelltankanlage.
Die Höchstleistung des AMG 6,3-Liter-V8-Frontmittelmotors mit Trockensumpf­schmierung wird von der FIA gemäß der „Balance of Performance“ bestimmt. Dies soll die Chancengleichheit der teilnehmenden Rennfahrzeuge gewährleisten. Die Einstufung, bei der unter anderem auch das Leergewicht festgelegt wird, erfolgt im Frühjahr 2011. Die Kraftübertragung bei der GT3-Variante übernimmt ein sequenzielles Sechsgang- Renngetriebe mit Lenkradschaltung, integriertem Lamellen-Sperrdifferenzial und Traktionskontrolle. Wie beim serienmäßigen SLS AMG ist das Getriebe an der Hinterachse angeordnet: Motor und Getriebe verbindet eine Torque Tube, darin rotiert wie bei der Straßenversion eine Carbonwelle mit Motordrehzahl. Die Transaxle-Bauweise sorgt für günstige Gewichtsverteilung, optimiert Handling und Traktion.
Weitgehend vom Serienfahrzeug übernommene Doppelquerlenkerachsen vorne und hinten aus geschmiedetem Aluminium übernehmen die Radführung. Einstellmöglichkeiten an Federn und Dämpfern, der Fahrzeughöhe, den Stabilisatoren sowie an Spur und Sturz ermöglichen ein individuelles Rennstrecken-Setup. Die Zahnstangenlenkung mit direkterer Übersetzung und Servounterstützung unterstützt das agile Handling. Hinter den 18 Zoll AMG Leichtmetallrädern mit Zentralverschluss übernimmt eine Stahl-Rennsport-bremsanlage mit Renn-ABS die Verzögerung. Die in den Unterboden integrierte Luftheberanlage erlaubt schnelle Radwechsel. Funktionelle Rennwagen-Atmosphäre, vorbildliches Sicherheitsniveau Im Interieur des SLS AMG GT3 dominiert funktionelle Rennwagen-Atmosphäre: Wie beim Serien-Flügeltürer sorgt auch im Rennfahrzeug die Instrumententafel in Form eines kraftvollen Flügelprofils für optische Breite. Der Überrollkäfig aus Stahl bietet nicht nur Sicherheit für den Fahrer, sondern versteift auch den Aluminium-Spaceframe zusätzlich. Ähnlich wie in den DTM-Fahrzeugen von Mercedes-Benz befindet sich die Sitzschale in einer Sicherheitszelle aus hochfestem Carbon (CFK). Durch ihre spezielle Form bietet die mit dem Überrollkäfig und dem Aluminium-Spaceframe verschraubte Sicherheitszelle einen deutlich verbesserten Schutz für Schultern, Hüfte und Beine des Fahrers. Die Sitzschale wird individuell geschäumt, verfügt über das HANS-System (Head and Neck Support) sowie einen Sechspunktgurt und ermöglicht damit höchste Insassensicherheit. In Verbindung mit dem auf der Hinterachse positionierten, 120 Liter großen CFK-Sicherheitstank mit Innenblase sowie der optimierten Feuerlöschanlage bietet der SLS AMG GT3 ein vorbildliches Sicherheitsniveau, das von keinem aktuellen GT3-Fahrzeug erreicht wird. Optimal im Blickfeld des Fahrers ist das Zentral-Display positioniert, das über alle relevanten Informationen wie Geschwindigkeit, Motordrehzahl, Betriebstemperaturen, Rundenzeiten und die Gangwahl informiert. Das Rennlenkrad mit Schaltpaddles für den Gangwechsel ermöglicht perfekte Fahrzeugkontrolle. Auf der Mittelkonsole befinden sich zusätzliche Bedienelemente. Hier kann der Fahrer nicht nur den AMG V8-Motor starten oder die Traktionskontrolle justieren, sondern auch den Rückwärtsgang oder – für den Fall der Fälle – die integrierte Feuerlöschanlage aktivieren. Eine Einstellmöglichkeit für die Bremsbalance ist ebenso vorhanden.

Die Entwicklung des neuen Mercedes-Benz SLS AMG GT3 verläuft planmäßig; das Testprogramm wurde im Juni 2010 auf dem Eurospeedway Lausitz gestartet. Als Testfahrer konnten der langjährige Mercedes-Benz Werksfahrer und AMG Markenbotschafter Bernd Schneider, 46, sowie Thomas Jäger, 33, gewonnen werden. Bernd Schneider gilt mit fünf Titeln in der DTM sowie je einem in der ITC- und in der FIA GT-Meisterschaft als einer der erfolgreichsten deutschen Rennfahrer.
Für Bernd Schneider, der den Hauptanteil der Testfahrten absolvieren wird, steht das Erarbeiten eines Basis-Setups im Vordergrund. „Der SLS AMG verfügt über hervorragende Gene, um im Motorsport erfolgreich zu sein. Bereits bei meinen ersten schnellen Runden auf dem Eurospeedway Lausitz war zu spüren, dass die GT3-Version des Flügeltürers perfekte Voraussetzungen für die Rennstrecke mitbringt. Die Kombination aus optimaler Gewichtsverteilung, tiefem Schwerpunkt, kraftvollem AMG V8-Motor und effizienter Aerodynamik lässt den SLS AMG GT3 bereits heute sehr wettbewerbsfähig erscheinen.“

Außer auf dem Eurospeedway Lausitz und dem Sachsenring wird der SLS AMG GT3 auch auf der Nürburgring-Nordschleife getestet – und dies bei realistischen Rennbedingungen. Neben reinen Test- und Abstimmungsfahrten wird der Flügeltürer im Rahmen der VLN-Langstreckenmeisterschaft noch in diesem Jahr in erste Rennen gehen. Im Fokus des umfangreichen Entwicklungs- und Testprogramms stehen unterschiedliche Fahrwerkeinstellungen, Motor-Mappings, Reifenmischungen und Aerodynamik-Konfigurationen. Außerdem muss sich das Gesamtpaket hinsichtlich der Standfestigkeit und der Servicefreundlichkeit unter Beweis stellen. Parallel laufen der AMG 6,3-Liter-V8-Motor sowie das Sechsgang-Renngetriebe mit sequenzieller Schaltung auf den Prüfständen der HWA AG. Das Gesamtfahrzeug wird zusätzlich auf einem Fahrdynamik-Prüfstand getestet.

Mercedes-AMG und HWA werden den Teams auch bei Service- und Ersatzteilfrageninnerhalb Europas zur Seite stehen. Das Konzept für die europäische Motorsportsaison 2011 sieht vor, bei den drei bedeutendsten Meisterschaften und wichtigsten 24-Stunden-Rennen mit Teilnahme des SLS AMG GT3 eine umfassende Unterstützung anzubieten. Für alle weiteren Renntermine und Testfahrten steht ein 24-Stunden-Service für Ersatzteile und eine Technik-Hotline zur Verfügung.

Interessierte Teams können den Mercedes-Benz SLS AMG GT3 ab sofort direkt bei der Mercedes-AMG GmbH bestellen. Der Verkaufspreis beträgt 334.000 EUR (netto)/397.460 EUR (inkl. 19 % MwSt.). Das Fahrzeug wird nur als Linkslenker-Ausführung angeboten. Die Auslieferung beginnt ab Februar 2011 nach erfolgter Homologation gemäß GT3-Reglement durch den Automobil-Weltverband FIA. Für interessierte Kunden bietet die AMG Driving Academy ein spezielles SLS AMG GT3-Fahrertraining an.

23.06.2010 SLS AMG E-Cell


Mercedes-AMG stellt sich den Herausforderungen der automobilen Zukunft: Der SLS AMG E-CELL zeigt den aktuellen Stand bei der Entwicklung eines faszinierenden Supersportwagens mit emissionsfreiem Hightech-Antrieb. Mit einem Leistungspotenzial von 533 PS und 880 Newtonmeter Drehmoment beweist der Technologieträger von AMG eine außergewöhnliche Performance.
Mit dem SLS AMG E-CELL erlaubt Mercedes-AMG einen Einblick in sein aktuelles Entwicklungsprojekt – einen kraftvollen und lokal emissionsfreien Supersportwagen. Der in fluoreszierendem „AMG lumilectric magno“ lackierte Flügeltürer gibt den Ausblick auf eine mögliche Kleinserie (400 Stück ab 2013) und steht gleichzeitig als Synonym für die Innovationskraft und Entwicklungskompetenz der Performance-Marke AMG.

Die vier kompakten Elektromotoren erreichen eine Maximaldrehzahl von jeweils 12.000/min und sind radnah angeordnet; damit werden die ungefederten Massen gegenüber Radnabenmotoren erheblich reduziert. Ein Getriebe pro Achse stellt den Kraftschluss her. In puncto Dynamik setzt der elektrisch angetriebene SLS AMG E-CELL ein Statement: Die Beschleunigung von null auf 100 km/h absolviert der Flügeltürer in 4,0 Sekunden und rangiert fast auf dem gleich hohen Niveau wie der SLS AMG mit 420 kW (571 PS) starkem AMG 6,3-Liter-V8-Motor; dieser erreicht Tempo 100 aus dem Stand in 3,8 Sekunden. Nach insgesamt 11,0s steht 200 km/h auf dem Tacho.
Für Begeisterung sorgen das agile Ansprechverhalten auf Fahrpedalbewegungen und die lineare Leistungsabgabe: Anders bei einem Verbrennungsmotor erfolgt der Momentenaufbau bei einem Elektromotor verzögerungsfrei – das maximale Drehmoment steht praktisch aus dem Stand parat. Der spontane Drehmomentauf-bau und die druckvolle Kraftentfaltung ohne jegliche Zugkraftunterbrechung vereinen sich mit einem völlig vibrationsfreien Motorlauf. Vier Motoren, vier Räder – der intelligente und permanente Allradantrieb des Elektro-SLS garantiert Fahrdynamik auf höchstem Niveau bei gleichzeitig bestmöglicher aktiver Sicherheit. Damit ist bei sämtlichen Witterungsbedingungen eine perfekte Traktion der vier angetriebenen Räder sichergestellt.

Der SLS AMG E-CELL verfügt über eine flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie in Modulbauweise mit einem Energiegehalt von 48 Kilowattstunden und einer Kapazität von 40 Amperestunden. Die maximale elektrische Belastungsmöglichkeit der aus 324 Lithium-Ionen-Polymerzellen bestehenden Batterie liegt bei 480 Kilowatt, ein absoluter Bestwert im Automobilsektor. Technische Voraussetzung für diese beachtliche Leistungsfähigkeit ist auch die intelligente Parallelschaltung der einzelnen Batteriemodule – sie maximiert zudem auch die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Lebensdauer des Stromspeichers. Mittels gezielter Rekuperation beim Bremsen wird die 400-Volt-Batterie im Fahrbetrieb aufgeladen.

Eine leistungsfähige elektronische Steuerung wandelt den Gleichstrom aus der Hochvoltbatterie in den für die Synchronmotoren nötigen Drehstrom um und regelt die Energieströme in jedem Betriebszustand. Zwei Niedertemperatur-Kühlkreisläufe sorgen für ausgeglichene Betriebstemperaturen der vier Elektromotoren und der Leistungselektronik. Ein separater Niedertemperatur-Kreislauf ist für die Kühlung der Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie zuständig. Bei niedrigen Außentemperaturen wird die Batterie mithilfe eines elektrischen Heizelementes schnell auf Betriebs-temperatur gebracht; hiervon profitiert die Gesamtlebensdauer der Batterie. Bei extrem hohen Außentemperaturen kann der Kühlkreislauf für die Batterie mithilfe der Klimaanlage zusätzlich gekühlt werden.

Neue Vorderachskonstruktion mit Pushrod-Federbeinen
Der zusätzliche Antrieb der Vorderräder verlangt nach einer neu konstruierten Vorderachse: Anders als im Serienfahrzeug mit AMG V8-Motor, das über eine Doppelquerlenker-Achse verfügt, kommt beim SLS AMG E-CELL eine Raumlenkerachse mit Pushrod-Federbeinen zum Einsatz. Der Grund: Die beim Serien-SLS stehend angeordneten Federbeine müssen den zusätzlichen Antriebswellen wei-chen. Wie bei zahlreichen Rennfahrzeugen üblich, kommen nun liegende Federbeine zum Einsatz, die über separate Schubstangen (englisch: push rods) und Umlenkhebel betätigt werden. Dank der aufwendigen, Motorsporterprobten Vorderachskonstruktion befinden sich Agilität und Fahrdynamik des SLS AMG E-CELL auf dem gleich hohen Niveau wie bei der V8-Variante. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal betrifft die Parameter-Servolenkung mit Zahnstangen-Lenkgetriebe: Die Servounterstützung erfolgt elektrohydraulisch statt hydraulisch.

AMG Keramik-Verbundbremsanlage für perfekte Verzögerung
Der Technologieträger verzögert mithilfe der beim Serienmodel auf Wunsch erhältlichen AMG Keramik-Verbundbremsanlage; sie überzeugt durch kürzeste Bremswege, einen präzisen Druckpunkt und höchste Standfestigkeit auch bei extremen Einsatzbedingungen. Die üppig dimensionierten Scheiben – vorn 402 x 39 Millimeter, hinten 360 x 32 Millimeter – bestehen aus mit Kohlefasern verstärkter Keramik, sind rundum in Verbundbauweise konzipiert und schwimmend radial mit einem Aluminiumtopf verbunden. Gegenüber den herkömmlichen Graugussbremsscheiben sind die Keramikbremsscheiben um insgesamt 40 Prozent leichter. Die Reduzierung der ungefederten Massen steigert nicht nur Fahrdynamik und Agilität, dadurch verbessern sich sowohl der Fahrkomfort wie auch der Grip. Die reduzierten rotierenden Massen an der Vorderachse sorgen außerdem für eine nochmals direktere Lenkansprache, was sich vor allem in schnell gefahrenen Autobahnkurven auswirkt. Antiblockiersystem und ESP sind auf das spezielle Einsatzspektrum des permanenten Allradantriebs abgestimmt.

Voll-LED-Scheinwerfer und automatisch ausfahrbarer Frontsplitter
Das puristische, faszinierende Design des Technologieträgers präsentiert sich geringfügig aber doch wirkungsvoll modifiziert. Vorn fallen die dynamisch gestalteten Voll-LED-Scheinwerfer mit integriertem Tagfahrlicht auf: Sie optimieren die Energieeffizienz, denn im Vergleich zu herkömmlichen Bi-Xenon-Lichtsystemen benötigen sie weniger Strom. In neuer Optik präsentiert sich auch der breitere Kühlergrill, der über Querlamellen statt über ein rautenförmiges Gitter verfügt. Die Luftauslassöffnungen auf der Motorhaube und an den Fahrzeugflanken wurden im Sinne einer optimierten Aerodynamik ebenfalls verändert. Sämtliche Zier- und Anbauteile, die beim serienmäßigen SLS AMG E-CELL in Chrom oder Silver Shadow erstrahlen, präsentieren sich nun mattschwarz.
Die Frontschürze ist nicht nur weiter nach vorn gezogen, sondern gewährleistet auch eine optimierte Anströmung des Unterbodens. Dies verbessert den Luftwiderstand und reduziert den Abtrieb. Ein ausfahrbarer Frontsplitter verstärkt diesen Effekt: Parallel mit dem automatischen Heckflügel wird er ab 120 km/h um sieben Zentimeter nach unten ausgefahren und beschleunigt die Luft unter dem Fahrzeug weiter. Im Bereich der Hinterachse strömt die Luft in den Heckdiffusor, der durch den Entfall der Abgasanlage steiler ansteigen kann und so den Abtrieb an der Hinterachse erhöht, was die aerodynamische Balance weiter optimiert. Auf neuen, glattflächig gestalteten AMG 10-Speichen-Leichtmetallrädern sind Reifen in 265/35 R 19 (vorn) und 295/30 R 20 (hinten) montiert.

Interieur mit neuen Anzeigeinstrumenten für Elektrobetrieb
Die Verwandlung vom benzingetriebenen zum batterieelektrischen Supersport-wagen erfordert auch im Interieur einige gezielte Modifikationen. So präsentieren sich vor allem das AMG Kombi-Instrument und die Mittelkonsole im neuen Design. Das neue AMG Kombi-Instrument informiert über Geschwindigkeit, Ladezustand des Akkus und die voraussichtliche Reichweite. In der neu gestalteten Mittelkonsole ist ein 25 Zentimeter großer Touchscreen integriert, hier können Fahrer und Beifahrer nicht nur sämtliche Audio-, Klima- und Navigationsfunktionen bequem bedienen, sondern erhalten auch Informationen über den Kraftfluss der vier Elektromotoren.
In der zum Fahrer geneigten AMG Drive Unit befindet sich der Taster für den Motorstart, die ESP®-Funktionen, die AMG Speicherfunktion und die ausfahrbaren Splitter bzw. Flügel an Front und Heck. Mit Hilfe von drei neuen Tastern kann der Fahrer durch einfaches Antippen zwischen P, R, und D wechseln. Die Parkstellung wird durch Abstellen der Elektromotoren auch automatisch aktiviert.
Hochwertiges Nappaleder in schwarz-weißer Farbkombination dominiert die Innenausstattung – es findet sich nicht nur an den Sportsitzen, dem Performance-Leder/Alcantara-Lenkrad und den Tür-Innenverkleidungen, sondern auch am breiten, weit nach hinten reichenden Mitteltunnel zwischen den Sitzen.

13.04.2010 Brüggemann testet den SLS AMG

SLS Expert Training in Le Castellet ein Test-Bericht von Andreas Kunzi (Arthur Brüggemann GmbH & Co. KG)

Der SLS ist mit Sicherheit eine der für das Markenimage der Marke Mercedes-Benz wichtigsten Neuerscheinungen der vergangenen und auch der nächsten Jahre. Daher lud Daimler die Verkäufer der AMG Performance Center zum SLS Expert Training nach Le Castellet in Südfrankreich ein, wo neben den bekannt schönen Landstraßen zur Fahrerprobung auch der Circuit Paul Ricard zur Verfügung stand.

Die Erwartungen waren hoch. 20.000 km SLR, darunter auch in paar Runden in Le Castellet, und über 20.000 km CLK DTM Cabriolet auf Straße und Rennstrecke machen anspruchsvoll, was die Erwartung an einen neuen Mercedes-Benz Supersportwagen angeht. In der Fahrdynamik-Sektion und im geführten Fahren konnte der SLS hier voll überzeugen.

Fahrwerk: durchaus noch komfortabel, stets Vertrauen erweckend, leichtes Rollen um die Längsachse in Kurven, sehr neutrales Fahrverhalten, auch in engen Biegungen. Im Vergleich zum SLR sowohl bezüglich dessen Nicklichkeit beim Wechseln von Unter- auf Übersteuern in engen Kurven als auch bezüglich Sitzposition und Übersicht erheblich leichter zu fahren.

Reifen: die montierten Continental SportContact 5P überzeugten im Trockenen durch für einen Straßenreifen vorbildlichen Grip und einen nicht zu schmalen Grenzbereich. Auch bei kalten Reifen (Asphalt morgens: - 3 °C) waren Grip und Fahrbarkeit top. Von der Charakteristik recht nahe beim P Zero (ohne Zusatz Corsa, Nero, Rosso).

ESP: sanftes Regeln im Normal-Modus (Sport-Modus durfte nicht aktiviert werden). Beste ESP-Abstimmung für die Straße, die ich bisher gefahren habe.

Lenkung: passend zur kultivierten Sportlichkeit. Nicht so nervös wie in einem Porsche GT3 oder einem Mitsubishi Evo X, aber dennoch gefühlvoll und mit guter Rückmeldung.

Motor: wunderschöne Charakteristik für ein Track Tool. Gleichbleibendes Drehmoment über einen weiten Bereich unterstützt das einfache Fahren am Limit. Leistung und Beschleunigung sind top, die angegebenen 12,0 s auf 200 km/h erscheinen realistisch oder gar etwas konservativ.

Getriebe: Wie hervorragende Sportgetriebe funktionieren sollen, wissen ja AMG-Fans spätestens seit Einführung der MCT 7G-Tronic im SL 63 AMG. Beim Stop and Go ist das stirnradverzahnte 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe des SLS sogar noch etwas kultivierter wie sein Planetenrad-Bruder MCT. Ansonsten ähneln sich beide Getriebe in der Praxis sehr: perfekt schnell, begeisterndes Zwischengas - beim DKG des SLS natürlich noch eine Schippe mehr als beim MCT des SL 63 - und eine perfekte Ergonomie mit den bekannt schönen Paddels.

Bremse (Carbon-Keramik): das Highlight! Die ultimative Bremse! Perfekt zu dosieren, verzögerungsfreies Ansprechen mit minimalem Leerweg und ein hervorragend regelndes ABS. Die beste Bremse, die ich je gefahren habe. Bremsgeräusche: quasi keine, trotz Carbon-Keramik.

Der Mercedes unter den Supersportwagen
Auf der Landstraße konnte der SLS dann restlos überzeugen. So spielerisch einfach lässt sich wohl kaum ein Supersportwagen bewegen. Dennoch Emotion pur: tolle Straßenlage, noch gute Übersichtlichkeit, zielgenau, toller Sound, stets genügend Schub, die Mercedes-typisch sehr gute Ergonomie, exzellente Sitze mit sehr gutem Seitenhalt und eine Federung, die mehr als nur den sonst bei Supersportwagen üblichen Restkomfort bietet. Dass härter zwar häufig subjektiv, aber eben häufig nicht objektiv schneller bedeutet, unterstreicht der SLS sowohl auf öffentlichen Straßen als auch auf der Rennstrecke. Dazu kommt das Wissen, in einem der schönsten Fahrzeuge zu sitzen, welches derzeit gebaut wird. Vielleicht auch im schönsten überhaupt. Und mit hoher Wahrscheinlichkeit im sichersten. Crashstruktur, Fahrsicherheit, Bremsen, ESP und die pyrotechnisch zu entriegelnden Türen lassen nichts anderes erwarten. Einsteigen im Alltag geht nach etwas Übung problemlos und selbst den Kofferraum gewinnt mit jedem gefahrenen Kilometer subjektiv an Volumen. Objektiv dürfte er für den Ausflug über das verlängerte Wochenende zu zweit genügen - mir jedenfalls.

Was wirklich geht
Eigentlich hielt ich die Rennschalen bis hierhin für verzichtbar. Bis ich neben Bernd Schneider Platz nehmen durfte. Das Können von Fahrzeug und Fahrer waren gleichermaßen beeindruckend. Dabei ging Herr Schneider seiner Arbeit mit mindestens der gleichen Motivation nach wie der Motor vor ihm. Bremsen auf der letzten Rille, millimetergenau im kontrollierten Drift an den Pollern der Schikanen vorbei, immer leicht übersteuernd aus der Kurve heraus. Jetzt weiß ich, was das Auto wirklich kann.
Ebenfalls beeindruckend ist, dass sämtliche Komponenten inklusive der filigranen und 4 kg leichten Torque Tube das radikale Räubern der DTM-Legende über die Kerbs und die konsequente Ausnutzung aller Ressourcen für positive und negative Beschleunigungen die bisherigen Veranstaltungen im Dauereinsatz überlebt haben. Für den Einsatz auf normalen Rennstrecken, bei denen Einschläge weit einfacher möglich sind als in Le Castellet, empfiehlt sich dann konsequenterweise noch die Nachrüstung entsprechender 6-Punkt-Gurte und eines Käfigs. Aber will man das seinem SLS wirklich antun?

Fazit
AMG ist mit dem SLS endgültig in der Liga der Supersportwagen angekommen! Mercedes-Benz bietet mit dem SLS AMG erstmalig einen Supersportwagen an, der aufgrund von Performance, Design, Preis, Sicherheit und Alltagstauglichkeit erfolgreich in Serie produziert werden kann. Der SLS konkurriert dabei eher mit Porsche Turbo, Ferrari 458 und Audi R8 V10 als mit Porsche GT2, Lamborghini Gallardo und eventuellen künftigen Scuderia oder Challenge Modellen aus Maranello. Im Vergleich mit dem Wettbewerb hat der SLS etliche Alleinstellungsmerkmale bezüglich Technik (z.B. Trans-Axle), Design (z.B. Flügeltüren) und Sicherheit und wird aus meiner Sicht das Segment klar dominieren - so klar, dass das Autohaus Arthur Brüggemann für dieses Jahr schon vor Markteinführung alle für sie verfügbaren SLS verkauft hat. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Knaller, AMG!

23.03.2010 SLS AMG GT3


Nach dem SLS AMG Safety Car wird die Mercedes-AMG GmbH auf dem New Yorker Autoshow 2010 den SLS AMG im GT3 Trim präsentieren.
Genaue Informationen werden noch bekannt gegeben. Hier jedoch schon einige Eckdaten:

Motor: Der M159 mit der Trockensumpfschmierung eignet sich perfekt für den Renneinsatz. Er wird leicht modifiziert & ca. 600 PS leisten.
Getriebe: Das Doppelkupplungsgetriebe wird durch ein ein sequentielles 6-Ganggetriebe inkl. Sperrdifferential ersetzt. Es ist deutlich leichter als das Doppelkupplungsgetriebe, bietet aber nicht den Komfort für die Straße.
Weitere Highlights: 6-Punktgurte für den Fahrer, Überrollkäfig, HANS-System, Renn-ABS, 6-Kolbenzange auf großen Graugußbremsscheiben (Keramik-Carbon Bremsen sind zu teuer für den permanenten Rennbetrieb), geänderte Anbauteile (großer Frontsplitter und Heckflügel sowie Diffusor) erhöhen den Anpressdruck, erhöhter Carboneinsatz für geringeres Fahrzeuggewicht, 120 Liter Tank inkl. Doppeltankstutzen für Renntankanlage, integrierte Lufthebeanlage für schnelle Reifenwechsel beim Boxenstopp, neues Rennlenkrad mit Zentraldisplay sowie größere Be- und Entlüftungsöffnungen.
Die Höchstgeschwindigkeit wird je nach Getriebeübersetzung über 300 km/h betragen.
Das Fahrzeug soll im Herbst 2010 in den Verkauf gehen und durch die FIA noch vor der Rennsaison 2011 homologiert werden.

26.02.2010 SLS AMG Safety Car

Wenn die neue Formel-1-Saison in Manama/Bahrain (12.-14. März 2010) startet, geht der spektakulärste und leistungsstärkste Official F1™ Safety Car aller Zeiten an den Start. Der neue Mercedes-Benz SLS AMG, der seine Markteinführung am 27. März 2010 feiert, hat die Aufgabe, für maximale Sicherheit in der Formel 1 zu sorgen. Der Flügeltürer löst den SL 63 AMG ab, der 2008 und 2009 als Official F1™ Safety Car im Einsatz war. Wie in den letzten zwei Jahren wird das C 63 AMG T-Modell als Official F1™ Medical Car auch in der neuen Saison für Sicherheit sorgen.

„Zusammen mit dem gesamten AMG Team bin ich sehr stolz, dass der neue SLS AMG als offizieller Safety Car in der Formel 1 dabei ist. Es wird für alle Mercedes- und AMG-Fans ein spannendes Erlebnis, den Flügeltürer zusammen mit dem neuen Mercedes GP Petronas Team auf den Formel-1-Strecken zu sehen“, so Volker Mornhinweg, Vorsitzender der Geschäftsführung Mercedes-AMG GmbH. Zum Einsatz kommt der Official F1™ Safety Car ab März 2010 immer dann, wenn gefährliche Situationen wie Unfälle oder schlechtes Wetter einen normalen Rennablauf gefährden. Der von Bernd Mayländer (38 Jahre, Deutschland) pilotierte SLS AMG steht während des gesamten Rennens in der Boxengasse parat. Nach einem Funkspruch von der Rennleitung gehen der ehemalige DTM-Pilot und sein Beifahrer, der FIA-Mitarbeiter Pete Tibbetts (44 Jahre, Großbritannien), auf die Strecke und setzen sich an die Spitze des Feldes, um die Formel-1-Rennwagen sicher um den Kurs zu führen.

Der Mercedes-Benz SLS AMG ist für die anspruchsvolle Aufgabe in der Königsklasse des Motorsports bestens qualifiziert: Sein 6,3-Liter-V8-Motor realisiert eine Höchstleis tung von 420 kW (571 PS) und ein maximales Drehmoment von 650 Newtonmetern. Tempo 100 erreicht der Flügeltürer nach 3,8 Sekunden. Schnelle Rundenzeiten sind für den Official F1™ Safety Car eine Selbstverständlichkeit, denn andernfalls würden die Reifen und Bremsen der Formel-1-Boliden zu stark abkühlen und die Motoren unter Umständen überhitzen. Einen entscheidenden Beitrag zur ausgeprägten Fahrdynamik leistet das einzigartige Fahrzeugkonzept: Die Aluminium-Spaceframe-Karosserie sorgt für ein niedriges Fahrzeuggewicht von 1620 Kilogramm (Leergewicht nach DIN). Dank Trockensumpfschmierung ist das AMG V8-Triebwerk besonders tief eingebaut, was zu einer vorteilhaften Absenkung des Fahrzeugschwerpunkts führt. Die Einbauposition weit hinter der Vorderachse und das neue Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung an der Hinterachse begünstigen die Gewichtsverteilung – sie beträgt 47 zu 53 Prozent (vorn/hinten). Reinste Motorsporttechnik kommt beim AMG Sportfahrwerk zum Einsatz: Aluminium-Doppelquerlenkerachsen rundum sorgen für perfekte Fahrdynamik mit präzisem Einlenkverhalten, erstklassiger Agilität, geringer Massenträgheit bei spontanen Richtungswechseln und somit für einen hohen Kurvengrenzbereich.

Das AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang-Sportgetriebe mit Doppelkupplungstechnik zeichnet sich durch vier Fahrprogramme und schnelle Schaltvorgänge praktisch ohne Zugkraftunterbrechung aus – im manuellen „M“-Modus sind Gangwechsel in 100 Millisekunden möglich. Die integrierte mechanische Lamellen-Differenzial-sperre stellt zusammen mit dem 3-Stufen-ESP® eine ausgezeichnete Traktion sicher. Kürzeste Bremswege und höchste Standfestigkeit auch bei rennstreckentypischer Belastung verspricht die AMG Keramik Hochleistungs-Verbundbrems-anlage mit üppig dimensionierten Keramikscheiben in 402 x 39 Millimetern vorn und 360 x 32 Millimetern hinten. Auf den gewichtsoptimierten Schmiederädern im 10-Speichen-Design sind Reifen im Format 265/35 R 19 (vorn) und 295/30 R 20 (hinten) montiert. Motor, Kraftübertragung, Fahrwerk und Bremsanlage des Official F1™ Safety Carspräsentieren sich gegenüber dem serienmäßigen SLS AMG unverändert. Das außergewöhnliche Technologie-Paket des Supersportwagens sorgt für perfekte Fahrdynamik und macht technische Änderungen und nachträgliche Leichtbau-Maßnahmen überflüssig. Einzige Ausnahme: Ein neu entwickelter Endschalldämpfer lässt den AMG V8-Hochdrehzahl-Saugmotor freier atmen und bietet den Formel-1-Fans ein noch emotionaleres Sounderlebnis.

Aerodynamisch optimierter Leuchtbalken mit LED-Technik
Vom Serien-SLS unterscheidet sich der Official F1™ Safety Car äußerlich durch die markanten F1-Logos, Carbon-Außenspiegel und den charakteristischen Leuchtbalken mit integrierter TV-Kamera. Er sitzt auf einer neu entwickelten Carbon-Hutze, deren im Windkanal erprobte Form sicherstellt, dass der Heck-flügel optimal angeströmt wird. Der Flügel fährt ab 120 km/h automatisch aus und sorgt zusammen mit dem Heckdiffusor für den nötigen Anpressdruck auf der Hinterachse. Im neuen, aerodynamisch besonders günstig gestylten Leuchtbalken übernehmen erstmals LEDs sämtliche Lichtfunktionen. Ihre Vorteile gegenüber den früher eingesetzten Glühbirnen liegen in der besonders schnellen Ansprechzeit und der geringen Stromaufnahme.
Die beiden zentral positionierten grünen Leuchten im aerodynamisch optimierten Lichtbalken werden aktiviert, wenn sich der Official F1™ Safety Car mitten im Feld einreiht und alle Rennwagen zunächst überholen soll. Sobald der SLS AMG die Führungsposition übernommen hat, signalisieren die äußeren orangen Blinkleuchten den Formel-1-Fahrern absolutes Überholverbot. Die stroboskopartigen Blitzlichter in den Scheinwerfern und Rückleuchten haben eine neutrale Signalfunktion und sind während des Einsatzes immer aktiv. Ein spezielles Nummernschild am Heck mit Safety-Car-Schriftzug und 700 LEDs sorgt bei Dunkelheit oder Regen für zusätzliche Sicherheit. Links vom Nummernschild ist eine Rückfahrkamera integriert; sie ermöglicht der Besatzung des Official F1™ Safety Cars via Monitor im Cockpit einen Blick auf das nachfolgende Formel-1-Feld.

Beim Öffnen der markanten Flügeltüren blickt man auf ein funktionelles Cockpit, das sich – wie schon das Exterieur – nur wenig vom Serienfahrzeug unterscheidet. AMG Sportschalensitze mit schwarzer Lederpolsterung und Sechspunktgurten sorgen für optimalen Seitenhalt. Auf der rechten Seite der AMG DRIVE UNIT befin-den sich vier farbige Taster zur Bedienung der verschiedenen Lichtfunktionen sowie des Signalhorns, das bei der Boxenein- und -ausfahrt aktiviert wird. Die Mittelkonsole ist ebenso in Echtcarbon ausgeführt wie weitere Interieur-Zierteile. Das AMG Performance-Lenkrad in Leder/Alcantara verfügt über einen speziell ausgeformten Griffbereich, eine hochwertige Echtmetallspange sowie einen unten abgeflachten Lenkradkranz mit 370 Millimeter Durchmesser. Die sieben Gänge des Doppelkupplungsgetriebes werden mithilfe der beiden Echtmetall-Schaltpaddles gewechselt.
Zwei zentrale Monitore im SLS AMG Cockpit dienen der Überwachung des Renngeschehens. Links und rechts des unteren Bildschirms befinden sich die Bedienelemente für das Funksystem, mit dessen Hilfe Bernd Mayländer und Pete Tibbetts mit der Rennleitung sowie untereinander kommunizieren können. Ein zweiter Innenspiegel ermöglicht dem Beifahrer einen Blick auf die Formel-1-Rennwagen. Im Zentraldisplay des Kombi-Instruments und im Deckel des Handschuhfachs ist das sogenannte „Marshalling System“ integriert: Hier sehen Fahrer und Beifahrer exakt die gleichen Signale wie die Formel-1-Fahrer in deren Cockpits – so zeigen die jeweiligen LEDs an, wenn gelbe oder grüne Flaggen geschwenkt werden. Am vorderen Ende der Instrumententafel sind LEDs für den Status des Leuchtbalkens sowie eine Onboard-Kamera angebracht; sie ist auf Bernd Mayländer gerichtet.

AMG stellt seit 14 Jahren permanent den Official F1™ Safety Car und den Official F1™ Medical Car in der Königsklasse des internationalen Motorsports.
Alle AMG Safety Cars auf einen Blick
1996: C 36 AMG (W 202)
ab 1997: CLK 55 AMG (C 208)
2000: CL 55 AMG (C 215)
ab 2001: SL 55 AMG (R 230)
2003: CLK 55 AMG (C 209)
ab 2004: SLK 55 AMG (R 171)
ab 2006: CLK 63 AMG (C 209)
ab 2008: SL 63 AMG (R 230)
ab 2010: SLS AMG (C 197)

08.02.2010 SLS AMG Roadster

Noch vor der Veröffentlichung der offiziellen Vorstellung des SLS Roadster (in Genf im März 2011) gibt AK-Design einen Ausblick auf das was die Mercedes Freunde von einem Roadster erwarten dürfen. Logischerweise wird der SLS AMG Roadster aufgrund seines Stoffverdecks auf die legendären Flügeltüren verzichten müssen. Erste Prototypen wurden schon vor einiger Zeit gesichtet.
Der auf den Bildern gezeigte SLS Roadster sowie das Coupé im AK-Desing weisen geänderte Räder, Front- und Heckschürze und einen anderen Grill auf.


Hier noch die Erlkönigbilder vom SLS AMG Roadster sowie das original SLS AMG Coupé:

30.01.2010 SLS AMG Kampagne gestartet

Faszination pur und Hightech auf höchstem Niveau: Mit dem neuen SLS AMG definiert Mercedes-Benz Geschwindigkeit, Fahrdynamik und Design eines Supersportwagens völlig neu. Der Mercedes-Benz SLS AMG sprintet in 3,8 Sekunden von Null auf 100 km/h. Überwiegend aus Aluminium gebaut bringt er nur 1.620 Kilogramm auf die Waage. Das sind 2,84 Kilogramm pro PS – ein absoluter Spitzenwert im Supersportwagen-Segment, der Fahrdynamik der Extraklasse garantiert. Mit seinen Flügeltüren, der langen Motorhaube und einer Instrumententafel, die an ein Flugzeugcockpit erinnert, vermittelt er kraftvolle und leidenschaftliche Sportlichkeit, gepaart mit außergewöhnlicher Eleganz. Der Mercedes-Benz SLS AMG lädt ein zum „Abheben“ mit allen Sinnen. Diese Sehnsucht nach einem völlig neuen Fahrgefühl vermittelt auch die integrierte Kampagne, die seit der Weltpremiere im September auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) bis zur Markteinführung im 1. Quartal 2010 schrittweise umgesetzt wird.

Der Marketing-Mix umfasst alle Kommunikationskanäle, wobei Online-Aktivitäten eine zentrale Rolle spielen. „Es ist auf den ersten Blick erkennbar, dass dies der ultimative und faszinierendste Sportwagen aller Zeiten ist“, sagt Anders Sundt Jensen, Leiter Markenkommunikation Mercedes-Benz Cars. „Die Kampagne konzentriert sich exakt auf das, was die Faszination und Leidenschaft des Mercedes-Benz SLS AMG ausmacht: das einzigartige Design und die perfekte Hochleistungstechnologie. Der Grundgedanke ‚Ist das noch ein Auto?’ zieht sich durch alle Kommunikationsaktivitäten und -kanäle.“

Das Design der gesamten Kampagne ist puristisch mit einer progressiven und leicht mystischen, aber überaus dynamischen Bildsprache. So zeigen beispielsweise die Printanzeigen, die ab Februar 2010 geschaltet werden, einen roten Mercedes-Benz SLS AMG in kraftvoller Position auf grauem Asphalt vor schwarzem Hintergrund. Unterstützt wird das Bildmotiv durch eine knappe, aussagekräftige Botschaft wie beispielsweise „Oh Lord …“ oder „Cockpit. Triebwerk. Flügel. Ist das noch ein Auto?“ Die Anzeigen werden in Tageszeitungen und Zeitschriften zu sehen sein.

Der TV-Spot mit Michael Schumacher, dem siebenmaligen Formel 1-Weltmeister und Fahrer von MERCEDES GP PETRONAS, erzählt die Geschichte eines außergewöhnlichen Film-Experiments: Von der Vorbereitungs- und Erprobungs-phase bis hin zur Durchführung stellt der SLS AMG seine technischen Highlights in den Vordergrund. Der Spot startet am 30. Januar 2010 auf allen reichweiten-starken Fernsehsendern mit einem 60-sekündigen Roadblock und läuft danach als 45-Sekünder bis Ende März weiter.


Im Internet ist der Mercedes-Benz SLS AMG bereits seit der Weltpremiere auf der IAA mit einem Webspecial unter www.mercedes-benz.com/sls-amg online, das nun um eine interaktive und moderierte Tour über das AMG Entwicklungs-gelände ausgeweitet wird – inklusive einem exklusiven Einblick in die Motorenfertigung. Darüber hinaus informiert ein Online-Magazin in drei Ausgaben umfassend über die Performance („Milliseconds“), die Leichtbauweise („Milligrams“) und das Design („Millimetres“) des SLS AMG.

Nicht nur auf der Straße wird der Flügeltürer mit seiner atemberaubenden Performance faszinieren. Der SLS AMG ist Teil der neuen Version des PlayStation®3 (PS3™) Spiels Gran Turismo®5, das 2010 auf den Markt kommt. In diesem neuen Videospiel können Spielefans und Auto-Enthusiasten den Supersportwagen dank der extrem wirklichkeitsgetreuen Darstellung in Full HD Qualität „hautnah“ und interaktiv erleben. Zudem kommt Mercedes-Benz eine besondere Ehre zu Teil: Der Supersportwagen wird auch das Cover von Gran Turismo®5 zieren – als erstes Fahrzeug eines deutschen Herstellers in der Geschichte der Spieleserie.

27.01.2010 SLS AMG Produktion gestartet

Startschuss für den neuen Flügeltürer: Nach der Weltpremiere auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt/Main im September 2009 beginnt jetzt die Serienproduktion des SLS AMG in Sindelfingen, der größten Mercedes-Benz Produktionsstätte. „Made in Sindelfingen steht auch beim SLS AMG für höchste Fertigungs- und Produktqualität“, so Dr. Dieter Zetsche, CEO der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars. „Ab Ende März werden unsere Kunden das selber erleben können.“
„Der Mercedes-Benz SLS AMG kommt hervorragend bei unseren Kunden an“, so Dr. Joachim Schmidt, Leiter Vertrieb und Marketing Mercedes-Benz Cars. „Schon vor der eigentlichen Markteinführung übertreffen die Bestellungen unsere Erwartungen deutlich. Dies zeigt, dass das faszinierende Design und das außergewöhnliche Konzept des Flügeltürers genau den Nerv der potentiellen Kunden treffen.“
Im Sommer 2008 bekam das Mercedes-Benz Werk Sindelfingen vom renommierten US-Marktforschungsinstitut J.D. Power and Associates den J.D. Power Award verliehen. Die Auszeichnung steht für die automobile Fertigungsstätte mit der besten gelieferten Qualität weltweit. „Wir sind stolz, dass der neue Flügeltürer in Sindelfingen gefertigt wird. Der J.D. Power Award für weltweite Spitzenqualität kommt unmittelbar den Kunden des SLS AMG zugute“, so Volker Mornhinweg, Vorsitzender der Geschäftsführung Mercedes-AMG GmbH.

Charakteristisches Merkmal der SLS Fertigung ist die Konzentration auf Handarbeit – sowohl beim Aluminium-Spaceframe, bei der Motorenproduktion als auch bei der Endmontage. Chassis und Karosserie aus Aluminium fertigt die Magna Steyr Fahrzeugtechnik GmbH in Graz/Österreich. Der renommierte Systempartner blickt auf eine lange Zusammenarbeit mit Daimler zurück, schließlich wird dort seit 1979 die Mercedes-Benz G-Klasse produziert. Beim nur 241 Kilogramm leichten Aluminium-Spaceframe des SLS AMG kommen innovative Fügetechniken zum Einsatz. Handarbeit prägt auch die AMG Motorenmanufaktur in Affalterbach, wo der 420 kW (571 PS) starke AMG 6,3-Liter-V8-Motor nach der Philosophie „One man, one engine“ montiert wird.
Für die Endmontage des Mercedes-Benz SLS AMG wurden die Montagelinien und die Fertigungseinrichtungen in Sindelfingen auf den neuesten Stand gebracht. Ausgewählte, hoch qualifizierte Spezialisten produzieren den Flügeltürer dort weitgehend von Hand. Premium-Qualität stellt nicht nur die permanente Überprüfung des laufenden Produktionsprozesses sicher. Am Ende des Produktionsprozesses stehen nochmals umfangreiche Qualitätskontrollen für das gesamte Fahrzeug.

Markteinführung des mehrfach ausgezeichneten Mercedes-Benz SLS AMG ab dem 27. März 2010.

Der SLS AMG wurde in den vergangenen Monaten allein in Deutschland mit bedeutenden Auszeichnungen gewürdigt: So etwa mit dem begehrten Design-Preis „iF product design award 2010“ und dem renommierten „Goldenen Lenkrad 2009“. Weitere Preise sind die „Auto Trophy 2009“, „TOPauto 2010“ sowie „Beste IAA-Neuheit“ von AutoScout24.
Der Verkaufspreis für den SLS AMG beträgt 177.310 EUR (inkl. 19 % MwSt.); die Markteinführung beginnt am 27. März 2010.

13.11.2009 SLS AMG die Preise

Der neue Mercedes-Benz SLS AMG, das absolute Highlight der diesjährigen IAA, kann ab Montag, den 16. November 2009 bei den Niederlassungen und Vertriebspartner der Marke Mercedes-Benz in Deutschland bestellt werden. Der Verkaufspreis beträgt 177.310 EUR (inkl. 19 % MwSt.). Zum Verkaufsstart am 16. November 2009 steht den interessierten Kunden hochwertiges Informationsmaterial zur Verfügung, das Auskunft über die verfügbaren Außenlackierungen, Lederfarben sowie die Serien- und Sonderausstattungen des SLS AMG gibt. Um die Wartezeit bis zur Markteinführung im März 2010 zu überbrücken, bietet sich ein Besuch der Webspecials an: www.mercedes-benz.de/sls-amg und www.mercedes-amg.de/#/sls geben ausführlichen Einblick in alle Top-Features des SLS AMG. Beide Online-Magazine beschäftigen sich in Wort, Bild und mit spannendem Videomaterial mit den Themen Performance, Technologie, Design und Ausstattung. Parallel dazu lässt sich das persönliche Wunschfahrzeug auf www.mercedes-benz.de und www.mercedes-amg.de online konfigurieren.

Neue Wege bei der Kundenansprache gehen Mercedes-Benz und AMG auch im Bereich Social Media: Unter www.sls-amg-reporter.com findet man kurze Videobeiträge und Artikel von Matthew K., dem SLS AMG Reporter. Der 36-jährige Autoliebhaber begleitet die Markteinführung des SLS AMG und informiert über die verschiedenen Events weltweit, bei denen sich der Flügeltürer dem Publikum präsentiert. Matthew K. ist überdies bei http://twitter.com/sls_amg aktiv und berichtet dort live von seinen Reisen mit dem SLS AMG – und auch von seinen privaten Erlebnissen und Gedanken zu dem Supersportwagen. Auch bei www.facebook.com/MercedesBenz sind aktuelle Informationen zum SLS AMG verfügbar – hier können die Fans zudem eigene Fotos und Videos rund um ihre Mercedes-Benz Leidenschaft hochladen und mit anderen Nutzern kommunizieren.

Der Verkaufspreis für den SLS AMG beträgt 177.310 Euro brutto (inkl. 19 % MwSt.). Mit Hilfe der vielfältigen Auswahl an Sonderausstattungen lässt sich der Flügeltürer ganz nach persönlichem Geschmack weiter aufwerten. Die wichtigsten Sonderausstattungen im Überblick:

AMG Keramik-Hochleistungs-Verbundbremsanlage: 11.305 EUR brutto.
AMG Performance-Fahrwerk mit strafferer Abstimmung für optimierte Querdynamik: 1428 EUR brutto.
AMG Leichtmetallräder im 5-Doppelspeichen-Design in 9,5 x 19 Zoll (vorn) und 11,0 x 20 Zoll (hinten) mit Bereifung 265/35 R 19 (vorn) und 295/30 R 20 (hinten): 1130,50 EUR brutto.
AMG Schmiederäder im 10-Speichen-Design in 9,5 x 19 Zoll (vorn) und 11,0 x 20 Zoll (hinten) mit Bereifung 265/35 R 19 (vorn) und 295/30 R 20 (hinten): 2380 EUR brutto.
AMG Performance-Lenkrad in Leder/Alcantara: 476 EUR brutto. AMG Sportschalensitze: 3927 EUR brutto.
AMG Carbon-Motorraumabdeckung: 4760 EUR brutto.
Lackierung „AMG alubeam silber“: 11.900 EUR brutto.
Lackierung „AMG Monza grau magno“: 3867,50 EUR brutto.
AMG Carbon-Zierteile (Ablage vorn und Ablagefach hinten inklusive Deckel, Abdeckung AMG DRIVE UNIT, Abdeckungen Mittelkonsole und Schaltblock hinten, Zierleisten Mittelkonsole und Armauflagen Türen): 4165 EUR brutto.
AMG Carbon-Paket Interieur (Carbon Zierteile, Sitzlehnen- und Sitzseitenverkleidung, Einstiegsleisten): 4165 EUR brutto.
designo Leder Nappa Exklusiv ein-/zweifarbig: 2975 EUR brutto.
Memory-Paket mit elektrischer Sitzverstellung und Lenksäuleneinstellung sowie Vier-Wege-Lordosenstütze: 1457,75 EUR brutto.
6-fach-DVD-Wechsler: 785,40 EUR brutto.
Bang & Olufsen BeoSound AMG Surround-Soundsystem: 7021 EUR brutto.

06.11.2009 SLS AMG gewinnt goldenes Lenkrad

Über eine Viertelmillion Leser haben abgestimmt und den neuen Mercedes-Benz SLS AMG mit deutlichem Vorsprung zum besten Supersportwagen der Welt gewählt. „Bild am Sonntag“, „Auto Bild“ und 25 europäische Schwesterzeitschriften verliehen dafür dem neuen Flügeltürer das „Goldene Lenkrad“ – eine der wichtigsten Automobil-Auszeichnungen Europas. Den begehrten Preis nahm Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, gestern Abend in Berlin entgegen. Elf Supersportwagen hatten sich der großen Leserwahl zum „Goldenen Lenkrad“ gestellt, die „Bild am Sonntag“ und das Automobil-Fachblatt „Auto Bild“ dieses Jahr zum ersten Mal europaweit ausgeschrieben hatten. Fast ein Drittel aller Stimmen entfielen auf den neuen Mercedes-Benz SLS AMG, der damit mit großem Abstand zum Zweitplazierten die Gunst der Leser in der Kategorie der Supersportwagen gewann.

Der SLS AMG kann ab dem 16. November 2009 bei den deutschen Niederlassungen und Vertriebspartnern der Marke Mercedes-Benz bestellt werden. Der Verkaufspreis beträgt 177.310 EUR (inkl. 19 % MwSt.); die Markteinführung beginnt im März 2010. Mit dem Gewinn des „Goldenen Lenkrad“ setzt der neue Flügeltürer eine gute Tradition fort: Mit bisher insgesamt 18 Siegen zählt Mercedes-Benz zu den erfolgreichsten Automarken des Wettbewerbs um das „Goldene Lenkrad“.

02.11.2009 SLS AMG Highlights

Der SLS AMG kann am 16.11.2009 beim Mercedes Händler für 177.310 EUR inkl. MwSt bestellt werden. Die Auslieferung soll dann im März 2010 beginnen.
Im Überblick: Technische Highlights des neuen Mercedes-Benz SLS AMG
Aluminium-Spaceframe: Diese erstmals bei Mercedes-Benz realisierte Konstruktion vereint intelligenten Leichtbau mit hoher Festigkeit und unterstützt damit die hohe Fahrdynamik des SLS AMG. Das Rohbaugewicht beträgt nur 241 Kilogramm.
serienmäßig
Adaptive Front-Airbags: Die Front-Airbags können sich je nach Aufprallschwere in zwei Stufen entfalten.
serienmäßig
Aerodynamische Balance: Der SLS AMG vereint optimale Fahrstabilität, geringen Luftwiderstand und niedrige Windgeräusche.
serienmäßig
AMG alubeam silber: Das neue, weltweit einmalige Verfahren lässt den Lack wie flüssiges Metall glänzen und macht ihn durch gezielte Lichtreflexionen noch lebendiger. 30 bis 50 Nanometer kleine Pigmente ermöglichen diesen Effekt.
auf Wunsch
AMG DRIVE UNIT: Darin integriert ist der Drehregler für die Getriebefahrprogramme, der Taster für den Motorstart, die ESP®-Funktionen, die AMG Speicherfunktion und für den ausfahrbaren Heckflügel.
serienmäßig
Bi-Xenon-Scheinwerfer: Gasentladungslampen für Fern- und Abblendlicht verbessern die Fahrsicherheit bei Nacht.
serienmäßig
Carbon-Antriebswelle: Die Antriebswelle besteht wie bei den Mercedes-Benz C-Klasse DTM-Renntourenwagen aus Carbonfasern. Obwohl sie 650 Newtonmeter Drehmoment vom Motor auf das Doppelkupplungsgetriebe übertragen muss, wiegt sie nur 4,7 Kilogramm.
serienmäßig
Differenzialsperre: Die mechanische Lamellen-Differenzialsperre garantiert eine Traktionsverbesserung bei allen Straßenzuständen.
serienmäßig
Diffusor: Der in den Heckstoßfänger integrierte Diffusor leitet die austretende Luft vom Unterboden nach oben ab und verhindert zusammen mit dem Heckflügel unerwünschten Auftrieb an der Hinterachse.
serienmäßig
Doppelquerlenkerachsen: Bei dieser aus dem Motorsport bekannten Technik ist die Radführungs- und Federungsfunktion voneinander getrennt.
serienmäßig

 
E-SELECT-Wählhebel: Seine Form erinnert an den Schubkraftregler eines Düsenjets. Der Autofahrer kann bequem durch Antippen via Drive-by-wire zwischen R, N und D wechseln.
serienmäßig
3-Stufen-ESP®: Auf Tastendruck stehen die drei Modi „ESP ON“, „ESP SPORT“ und „ESP OFF“ zur Verfügung.
serienmäßig
Flow-Forming-Leichtmetallräder: Der Herstellungsprozess ermöglicht geringere Wandstärken im Bereich des Felgenbetts bei verbesserter Dauerfestigkeit. Gewichtsersparnis: rund 1,1 Kilogramm pro Felge gegenüber herkömmlichen Leichtmetallrädern.
serienmäßig
Flügeltüren: Mit einem Öffnungswinkel von 70 Grad erlauben die einzigartigen Flügeltüren einen bequemen Ein- und Ausstieg.
serienmäßig
Frontmittelmotor: Der hinter der Vorderachse eingebaute AMG V8-Motor bietet optimale Voraussetzungen für eine perfekte Fahrdynamik mit präzisem Einlenkverhalten, erstklassiger Agilität, geringer Massen-trägheit bei spontanen Richtungswechseln und ausgezeichneter Traktion.
serienmäßig
Generatormanagement: In jeder Schubphase des Motors wird kine-tische Energie zum Laden der Batterie genutzt und nicht wie sonst üblich nutzlos in Wärme umgewandelt. Im umgekehrten Fall wird der Generator beim Beschleunigen lastfrei geschaltet und entlastet den Motor. Folge: eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs.
serienmäßig
Glatter Unterboden: Der nahezu komplett verkleidete Unterboden reduziert den Luftwiderstand und hilft, den Auftrieb an der Hinterachse zu vermeiden.
serienmäßig
Heckflügel: Der formschön in den Heckdeckel integrierte Flügel fährt ab 120 km/h aus und vermeidet unerwünschten Auftrieb an der Hinterachse.
serienmäßig
Hochleistungs-Verbundbremsanlage: Bei der motorsporterprobten Verbundtechnologie sind die Graugussscheiben auf einem Aluminiumtopf fixiert. Diese Technik ermöglicht eine perfekte Wärmeableitung und eine optimale Standfestigkeit auch im harten Rennstreckenbetrieb.
serienmäßig
 
LED-Hochschaltanzeige: Sieben LED in den Farben Weiß, Gelb, Rot signalisieren den nötigen Schaltvorgang, wenn der SLS AMG Fahrer das manuelle Getriebe-Fahrprogramm gewählt hat und sich der Motor-Höchstdrehzahl nähert.
serienmäßig
Keramik-Hochleistungs-Verbundbremsanlage: Die Keramik-Brems-scheiben verfügen aufgrund ihres höheren Härtegrads über eine noch höhere Temperatursicherheit und bestechen gleichfalls durch ihr um rund 40 Prozent niedrigeres Gewicht.
auf Wunsch
Kneebag: Ein zusätzlicher Airbag kann bei einem Frontalaufprall zum Schutz der Beine der Passagiere beitragen.
serienmäßig
Lichtbogen-Draht-Spritzen (LDS): Die Vorteile der von AMG patentierten, exklusiv eingesetzten Technologie sind äußerst geringe Reibung und Verschleiß sowie höchste Dauerhaltbarkeit der Zylinderlaufbahnen.
serienmäßig
Magnesium-Sitzlehnen: Die Sitzlehnen der Sportsitze bestehen aus Magnesium, einem Hightech-Werkstoff, der sich durch geringes Gewicht und hohe Festigkeit auszeichnet. Daraus resultieren erhebliche Vorteile bei der Gewichtsbilanz und beim Absenken des Fahrzeugschwerpunkts.
serienmäßig
Mattlacke: Mit ihrer seidenmatten Oberfläche verstärken die beiden Mattlacke „designo magno allanitgrau“ und „AMG Monza grau magno“ den sportlichen Charakter des Flügeltürers durch eine definierte Konturierung der Formkanten.
auf Wunsch
Performance-Fahrwerk: Mit einer um rund zehn Prozent strafferen Feder- und um 30 Prozent strafferen Dämpferabstimmung empfiehlt sich das Performance-Fahrwerk für den Rennstreckeneinsatz.
auf Wunsch
Schmiedekolben: Die acht Schmiedekolben des AMG Motors M159 bringen insgesamt 0,5 Kilogramm weniger auf die Waage als die Gusskolben des Basismotors M156.
serienmäßig
Schmiederäder: Die AMG Leichtmetallräder in Schmiedetechnologie sind gegenüber den serienmäßigen Flow-Forming-Rädern um 14 Prozent leichter und reduzieren somit die ungefederten Massen nochmals.
auf Wunsch
Stahlrohrfächerkrümmer: Mit ihren exakt aufeinander abgestimmten Rohrlängen sorgen sie durch verbesserte Ladungswechsel für ein deutliches Plus an Leistung und Drehmoment. Die Stahlrohrfächerkrümmer sind eine Anleihe aus dem Rennsport.
serienmäßig
Superplastische Umformung: Beim Fertigungsprozess von Türaußen-haut und Türinnenteil kann durch die sogenannte superplastische Umformung auf mehrteilige Bauteile verzichtet werden. Dies spart nicht nur Gewicht, sondern vereinfacht auch die Herstellung.
serienmäßig
Surround-Soundsystem: Das Bang & Olufsen BeoSound AMG Surround-Soundsystem mit Dolby Digital 5.1 ermöglicht ein exklusives Musikerlebnis auf höchstem Niveau. Grundlage hierfür sind der Verstärker mit 1000 Watt Gesamtleistung, die 11 Lautsprecher und der digitale Soundprozessor.
auf Wunsch
Transaxle-Anordnung: Die Position des Doppelkupplungsgetriebes an der Hinterachse sorgt für eine fahrdynamisch günstige Gewichtsverteilung von 47 Prozent vorn zu 53 Prozent hinten.
serienmäßig
Trockensumpfschmierung: Diese aus dem Motorsport bekannte Technik ermöglicht eine tiefere Einbaulage des V8-Triebwerks. Positiver Nebeneffekt: Eine zuverlässige Schmierung des Motors selbst bei hohen Querbeschleunigungen, wie sie auf einer abgesperrten Rennstrecke üblich sind.
serienmäßig
Topologieoptimierung: Die Gusskomponenten des Aluminium-Space-frame werden gezielt gewichtsoptimiert: Rippenstrukturen verlaufen exakt in den Belastungsrichtungen, in geringer beanspruchten Bereichen ist die Wandstärke auf ein Minimum reduziert.
serienmäßig
Torque Tube: Sie verbindet Motor und Getriebe starr und sorgt für eine optimale Abstützung der entstehenden Kräfte und Momente.
serienmäßig
Ultrahochfester, warm umgeformter Stahl: Zur weiteren Steigerung der Insassensicherheit kommt in den A-Säulen ultrahochfester, warm umgeformter Stahl zum Einsatz.
serienmäßig
Vier-Weg-Lordosenstützen: Sie erlauben eine wirksame Unterstützung der Wirbelsäule von Fahrer und Beifahrer.
auf Wunsch
Zwei-Zonen-Sitzpolster: Ausgeprägte Sitzwangen mit härterem Schaumstoff führen zu optimalem Seitenhalt, während die inneren Zonen von Sitzflächen und Sitzlehnen für hohen Langstreckenkomfort gezielt weicher abgestimmt sind.
Serienmäßig
09.09.2009 SLS AMG Premiere am 10.09.09

Automobile Faszination und Hightech auf höchstem Niveau: Dafür steht der neue Mercedes-Benz SLS AMG, der am 15. September 2009 auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt/Main seine Weltpremiere feiert. Der Supersportwagen begeistert mit puristischem Design, konsequentem Leichtbau und überlegener Fahrdynamik. Gleichzeitig erfüllt der SLS alle Erwartungen an die Mercedes- typisch hohe Alltagstauglichkeit und vorbildliche Sicherheit. Damit ist der neue Flügeltürer die ideale Synthese aus den Stärken von Mercedes-Benz und AMG.
Der neue Supersportwagen von Mercedes-Benz und AMG fasziniert mit seinem einzigartigen Technologie-Paket: Aluminium-Spaceframe-Karosserie mit Flügeltüren, AMG 6,3-Liter-V8-Frontmittelmotor (M159) mit 571 PS Höchstleistung, 650 NM Drehmoment und Trockensumpfschmierung, Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung, Sportfahrwerk mit Aluminium-Doppelquerlenkerachsen und 1620 Kilogramm Leergewicht nach DIN-Norm – diese Kombination garantiert Fahrdynamik auf höchstem Niveau.
Die ideale Gewichtsverteilung von 47 zu 53 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse und der tiefe Fahrzeugschwerpunkt betonen das ausgeprägte Sportwagen-Konzept. Von null auf 100 km/h beschleunigt der Flügeltürer in 3,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt elektronisch begrenzt 317 km/h. Der Kraftstoffverbrauch von 13,2 Litern je 100 Kilometer (kombiniert) rangiert an der Spitze im Wettbewerbsumfeld (alle Werte vorläufig).

Das markante Design des neuen Mercedes-Benz SLS AMG fasziniert durch seine leidenschaftliche Sportlichkeit und interpretiert die atemberaubende Formgebung des Mercedes-Benz 300 SL neu – eine der herausragenden Design-Ikonen der Marke Mercedes-Benz. Mit seinem puristischen Design spiegelt der neue SLS AMG die Lehre modernen Sportwagenbaus wider: Die knapp zwei Meter lange Motorhaube, das flache, weit hinten positionierte Greenhouse und das kurze Heck mit dem ausfahrbaren Heckflügel stehen ebenso für Dynamik wie der lange Radstand, die breite Spur und die großen Räder. Die kurzen Überhänge bestimmen die Proportionen genauso wie die Konzeption des Supersportwagens mit weit hinten und tief platziertem Frontmittelmotor und Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung. Stilistisches Highlight sind zweifellos die Flügeltüren, die dem SLS AMG ein unvergleichliches Charisma verleihen – und ein einzigartiges Statement in diesem Fahrzeugsegment darstellen.
Nicht nur die Flügeltüren liefern eine Reminiszenz an den Mercedes-Benz 300 SL, auch der charakteristisch breite Kühlergrill mit dem großen Mercedes-Stern und der flügelförmigen Querfinne erinnert an das Gesicht der Sportwagen-Legende. Die dreidimensionale, skulpturelle Front mit der tief heruntergezogenen, gepfeilten und seitlich eingezogenen Frontschürze verleiht dem Flügeltürer einen kraftvollen Stand auf der Straße. Für Dominanz sorgen sechs große Kühllufteinlässe und die weit außen platzierten, vertikal ausgerichteten Scheinwerfer mit reizvollem Innenleben: Das zentrale BiXenon-Abblendlicht mit metallischem Flügelelement wird oben von zwei LED-Blinkern und unten vom LED-Tagfahrlicht eingerahmt.

Seitlich betrachtet fällt die ausgeprägte Fahrzeugschulter des SLS auf, die sich wie ein gespannter Muskel von der Front bis zum Heck erstreckt. Die kraftvoll aus der Seitenwand heraustretenden Radhäuser füllen markante Leichtmetallräder in 19 Zoll (vorne) und 20 Zoll (hinten). Drei verschiedene Rädervarianten bieten alle Durchsicht auf die groß dimensionierte AMG Hochleistungs-Verbundbremsanlage. Von oben betrachtet führt eine aus den Scheinwerfern heraustretende, durchgängige Linie über den Muskel bis zum Heck. Dieses Stilmittel findet sich auch auf der Motorhaube wieder, wo das Auge einer markanten Kontur folgt, die übers Dach zwischen die Flügeltüren und weiter zur dritten Bremsleuchte führt.
Dynamik und Kraft vermittelt auch die Heckansicht des SLS: Der flach abfallende Heckdeckel sorgt ebenso für Breitenwirkung wie die ausgeprägte Fahrzeugschulter und die flachen Rückleuchten: Ausgestattet mit LED-Technik eröffnen die horizontal gegliederten Leuchteneinheiten interessante Einblicke. LED-Lichtelemente in Flügelform sorgen für ein eigenständiges und faszinierendes Nachtdesign. Tief und mittig platziert ist die LED-Nebel/Rückfahrleuchte im Formel-1-Stil. Inspiriert vom Motorsport präsentieren sich auch der schwarze Diffusoreinsatz und die beiden verchromten Endrohrblenden der Sport-Abgasanlage. Die starken Einzüge der Heckschürze erlauben den freien Blick auf die breiten Hinterräder und verleihen dem Flügeltürer einen selbstbewussten Stand auf der Straße. Der in den Heckdeckel integrierte Spoiler fährt ab einer Geschwindigkeit von 120 km/h automatisch aus und sorgt für hervorragende Fahrstabilität bei hohen Geschwindigkeiten.

Insgesamt umfasst der Lackfächer für den SLS neun exklusive Farbtöne. Als Highlight darf die einzigartige „AMG Alubeam silber“ Lackierung gelten: Das neue, weltweit einmalige Verfahren lässt den Lack wie flüssiges Metall glänzen. Der Farbton spannt sich wie eine metallische Haut über die Karosserie, betont die faszinierenden Design-Linien des Flügeltürers stärker als jede andere Lackierung und macht sie durch gezielte Lichtreflexionen noch lebendiger. 30 bis 50 Nanometer kleine Pigmente machen diesen Effekt erst möglich. Ebenso reizvoll wirken die beiden Mattlacke „designo magno Allanitgrau“ und „AMG magno Sylvanitgrau“: Mit ihrer seidenmatten Oberfläche verstärken sie den sportlichen Charakter des Zweisitzers durch eine definierte Konturierung der Formkanten.

Wer die Flügeltüren des Mercedes-Benz SLS AMG nach oben schwingen lässt und in den Sportsitzen Platz nimmt, erlebt einen Innenraum der ganz besonderen Art. Bei der Gestaltung des Interieurs ließen sich die Mercedes-Benz Designer vom Flugzeugbau inspirieren – sofort werden Assoziationen an ein Flugzeugcockpit geweckt. Prägendes Stilelement ist die Instrumententafel, die in Form eines kraftvoll gespannten Flügelprofils für optische Breite sorgt. Markant in die Instrumententafel integriert sind die in „Silver Shadow“ galvanisierten Belüftungsdüsen mit justierbarem Düsenkreuz – ihre Form erinnert an die Triebwerke eines Jets. Auch das Kombi-Instrument mit LED-Hochschaltanzeige und zwei weiß hinterleuchteten Rundinstrumenten präsentiert sich betont sportlich in metallischem „Silver Shadow“. Die silberfarbigen Zifferblätter verfügen über rote Zeiger und eine 360-km/h-Skala. Als zentrales Element zwischen den beiden mittleren Lüftungsdüsen im Cockpit ist das Multimediasystem COMAND APS mit 7-Zoll-Bildschirm integriert.
Ebenfalls das Gestaltungsthema Flugzeugcockpit greift die lang gestreckte Mittelkonsole aus mattiertem Echtmetall auf. Darin integriert ist unter anderem die zum Fahrer orientierte AMG DRIVE UNIT, die dem SLS-Piloten ein ganz persönliches Fahrzeugsetup ermöglicht. Die Bedienung des AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang-Sportgetriebes übernimmt der E-SELECT-Wählhebel, der stilistisch an den Schubkraftregler eines Jets erinnert. Sämtliche Bedienelemente sind in Echtmetall-Qualität ausgeführt und zeigen eine glänzende „Silver Shadow“ Oberfläche.
Die konkav geformten Innenverkleidungen der Flügeltüren, die hohen Bordkanten und die kräftigen Seitenschweller runden den Cockpit-Eindruck ab und vermitteln gleichzeitig ein Gefühl sportwagentypischer Ergonomie. Feine Materialien wie Nappaleder, Echtmetall und auf Wunsch auch Applikationen in Echtcarbon dokumentieren den hohen Manufakturcharakter des SLS-Innenraums und zeigen ausgesprochen viel Liebe zum Detail. Für die individuelle Gestaltung stehen fünf verschiedene designo Lederfarben zur Wahl: Schwarz, Classicrot, Sand, Porzellan und Hellbraun.

Trotz Sportwagentypisch tiefer Sitzposition von nur 369 Millimeter Sitzhöhe über der Fahrbahn erlauben die weit öffnenden Flügeltüren einen bequemen Ein- und Ausstieg. Bei der Konstruktion wurde Wert auf einen möglichst großen Öffnungswinkel gelegt – er beträgt immerhin 70 Grad. Ebenso wichtig: Der Abstand zwischen den geöffneten Türen und der Fahrbahn misst großzügige 1,50 Meter, während sich das Durchstiegsmaß zwischen den geöffneten Türen und der Oberkante der Seitenschweller auf üppige 1,08 Meter beläuft. Die Einstiegshöhe, also der Abstand zwischen Fahrbahn und Oberkante der Seitenschweller, beträgt dagegen niedrige 45 Zentimeter. Ein ebenso wichtiges Kriterium für einen eleganten Ein- und Ausstieg: Durch zwei neben den Türscharnieren platzierte Gasdruckdämpfer erfordert das Öffnen und Schließen nur wenig Kraft – auch bei sehr niedrigen Außentemperaturen.

Die Flügeltüren benötigen zum Öffnen weniger Platz als herkömmliche Coupé-Türen und können in einer Normgarage komplett geöffnet werden. Zum Öffnen der Flügeltür von innen dient der in Silver Shadow gehaltene Öffnungsgriff. Der in der Armauflage der Tür-Innenverkleidung integrierte Durchgriff ermöglicht ein problemloses Handling beim Schließen der Tür. Gut erreichbar in der Innenverkleidung platziert sind auch die Taster für die elektrischen Fensterheber, die Zentralverriegelung sowie für die Verstellung der Außenspiegel. Entscheidend am guten Raumgefühl beteiligt sind der große Schulterraum von 1483 Millimetern und die Ellenbogenbreite von immerhin 1606 Millimetern. In Verbindung mit der großzügig bemessenen Kopffreiheit von 990 Millimetern und dem effektiven Beinraum des Fahrers, der 1058 Millimeter beträgt, ergibt sich eine tiefe und gleichzeitig entspannte Sitzposition. Die Passagiere profitieren vom recht steil gewählten Winkel der Windschutzscheibe, der eine gute Sicht ermöglicht.

Die Sitzlehnen der Sportsitze bestehen aus Magnesium, einem Hightech-Werkstoff, der sich durch geringes Gewicht und hohe Festigkeit auszeichnet. Daraus resultieren erhebliche Vorteile bei der Gewichtsbilanz und beim Absenken des Fahrzeugschwerpunkts. Die Sportsitze verfügen über so genannte Zwei-Zonen-Sitzpolster. Ausgeprägte Sitzwangen mit härterem Schaumstoff führen zu optimalem Seitenhalt, während die inneren Zonen von Sitzflächen und -lehnen für hohen Langstreckenkomfort gezielt weicher abgestimmt sind. In Verbindung mit dem Memory-Paket (Wunschausstattung) erfolgt die Einstellung von Längsposition, Sitzhöhe, Lehnenneigung, Sitzkissenneigung und Lenksäule elektrisch, zudem können drei individuelle Einstellungen gespeichert werden. Vier-Weg-Lordosenstützen erlauben eine wirksame Unterstützung der Wirbelsäule, verstellbare Seitenwangen in den Sitzlehnen verbessern den Seitenhalt in schnell gefahrenen Kurven wirksam. Eine dreistufige Sitzheizung sowie die Sitzbelegungs- und Kindersitz-Erkennung im Beifahrersitz sind ebenso serienmäßig.

Die Sportsitze mit integrierten Kopfstützen und sportlichen Querpfeifen sind mit designo Leder bezogen – in den Farben Classicrot, Sand und Porzellan sind auch zweifarbige Sitze erhältlich. Bei der Interieurfarbe Hellbraun kommt Naturleder mit besonders hochwertigem Flechtleder auf den Sitzmittelfeldern zum Einsatz. Je nach Farbkombination sorgen fluoreszierende oder schwarze Keder für zusätzliche Sportlichkeit.
Das Performance-Lederlenkrad im Dreispeichen-Design mit unten abgeflachtem 365 Millimeter-Lenkradkranz, Schaltpaddles und Echtmetallspange betont den authentischen Manufakturcharakter und bietet beste Fahrzeugbeherrschung.

Der Innenraum des SLS AMG überzeugt zudem mit praxisgerecht gestalteten Ablagen für eine Mercedes-typische Alltagstauglichkeit. In der Instrumententafel vor dem Beifahrer ist das Handschuhfach mit 3,7 Liter Fassungsvermögen und Brillenfach integriert. Rechts neben dem E-SELECT-Wählhebel finden die Passagiere eine kleine Ablage mit 12-Volt-Steckdose bzw. den Ascher mit Zigarettenzünder. Die Armauflage hinter der Mittelkonsole dient nicht nur der Bedienung des COMAND-Controllers: Per Knopfdruck lässt sich die Armauflage zweistufig verschieben und gibt die Öffnung für ein darunter liegendes Ablagefach frei. Dort befinden sich zwei Cupholder und die Aufnahme für das Telefon (Wunschausstattung). Für weitere Gegenstände stehen das Ablagesystem an der Rückwand zwischen den Sitzen sowie die Netztasche im Beifahrerfußraum parat. An den Sitzlehnen sind zwei feste Kleiderhaken montiert, ihre Pendants am Innenhimmel sind ausklappbar und silikongedämpft. Unterhalb des Lichtschalters ist der Taster für die Entriegelung des Heckdeckels platziert. Alternativ kann der Kofferraum auch mithilfe des Fahrzeugschlüssels geöffnet werden. Das Gepäckabteil bietet ein Volumen von 176 Litern. Die umfangreiche Serienausstattung des SLS im Überblick (Auszüge):

COMAND APS
Fußmatten mit AMG Logo
Innenausstattung in designo Leder
Einbruch- und Diebstahlwarnanlage
Elektrische Feststellbremse
Fahrlichtassistent
KEYLESS-GO Start-Funktion
PARKTRONIC
Regensensor
Sportsitze mit Sitzheizung
Sportpedalerie aus gebürstetem Edelstahl mit Gumminoppen
Tempomat inkl. SPEEDTRONIC
THERMOTRONIC

Als Wunsch-Extras stehen unter anderem zur Wahl:

6-fach DVD-Wechsler
Bang & Olufsen BeoSound AMG Surround-Soundsystem
Einbruch-Diebstahl-Warnanlage mit Abschleppschutz und Innenraumabsicherung
Innenausstattung in designo Leder Exklusiv einfarbig
Innenausstattung in designo Leder Exklusiv zweifarbig
Innenausstattung in designo Naturleder/Flechtleder Exklusiv hellbraun
Lackierung „AMG Alubeam silber“
Lackierung „AMG magno Sylvanitgrau“
Lackierung „designo magno Allanitgrau“
Media-Interface
Memorypaket mit elektrischer Sitzverstellung und Lenkradeinstellung

Das AMG Performance Studio bietet darüber hinaus alle Möglichkeiten, individuelle Kundenwünsche rund um den SLS AMG auf höchstem Niveau zu erfüllen:
Carbon Außenspiegel
Carbon Motorraumabdeckung
Carbon Zierteile (Ablage vorn und Ablagefach hinten inkl. Deckel, Abdeckung AMG DRIVE UNIT, Abdeckungen Mittelkonsole Schaltblock und hinten, Zierleisten Mittelkonsole und Armauflagen Türen Carbon-Paket Interieur (Carbon Zierteile, Sitzlehnen- und Sitzseitenverkleidung, Einstiegsleisten)
Performance Fahrwerk mit strafferer Abstimmung für optimierte Querdynamik
Schmiederäder im 10-Speichen-Design
Sportschalensitze
Performance-Sportlenkrad in Leder/Alcantara

Neue Wege geht der SLS auch beim Karosseriekonzept: Erstmals präsentieren Mercedes-Benz und AMG ein Automobil, bei dem Chassis und Karosserie aus Aluminium gefertigt sind. Das sorgt gegenüber der traditionellen Stahlbauweise für eine signifikante Gewichtsersparnis, wie der Blick auf das DIN-Leergewicht von 1620 Kilogramm verdeutlicht. Der völlig neu entwickelte Rohbau besteht aus einem Aluminium-Spaceframe. Diese exklusive Konstruktion vereint intelligenten Leichtbau mit höchster Festigkeit – und unterstützt damit die hohe Fahrdynamik des SLS. Leichte Aluminium-Profile verbinden die Kraftknoten zu einer stabilen Struktur. Die großen, tief liegenden Querschnitte dieser Aluminium-Profile gewährleisten hohe Widerstandsmomente und sichern so die gewünschte direkte Übertragung von Antriebs-, Brems- und Fahrwerkkräften. Unerwünschte Elastizitäten werden durch die Struktur verringert; das Fahrzeug reagiert steif, fast verwindungsfrei und direkt. Der intelligente, gewichtsoptimierte Aluminium-Spaceframe besteht zu 45 Prozent aus Aluminium-Profilen, zu 31 Prozent aus Aluminium-Blech, zu 20 Prozent aus Aluminium-Guss und zu 4 Prozent aus Stahl. Zur weiteren Steigerung der Insassensicherheit kommt in den A-Säulen ultrahochfester, warm umgeformter Stahl zum Einsatz. Das Rohbaugewicht beträgt 241 Kilogramm – bezogen auf die Höchstleistung von 571 PS ein absoluter Spitzenwert im Supersportwagen-Segment.

Das gesamte Fahrzeugkonzept ist so konzipiert, dass ein möglichst tiefer Schwerpunkt erreicht wird. Dies gilt sowohl für die tiefe Anbindung von Antriebsstrang und Achsen als auch für die möglichst tiefe Anordnung der steifigkeitsrelevanten Rohbaustruktur. Beispiele hierfür sind die biege- und momentensteifen Verbindungen des Vorder- und Hinterwagens mit der Sicherheitsfahrgastzelle, die konsequent über möglichst tief liegende Kraftpfade realisiert werden. Dies führt nicht nur zu einem tiefen Schwerpunkt, sondern auch zu einem harmonischen und dadurch effizienten Kraftverlauf in der Fahrzeugstruktur. Ein weiteres augenfälliges Merkmal des Leichtbaus sind die in die Rohbaustruktur integrierten Querversteifungen an der Vorder- und Hinterachse. Die Profile verbinden die Längsträger exakt dort, wo bei dynamischer Kurvenfahrt die höchsten Kräfte auf den Rohbau auftreten. Vorteile dieser aufwendigen Lösung: eine konkurrenzlose Quersteifigkeit und die Vermeidung von schweren Sekundär-Versteifungen oder Konsolen.

Der Aluminium-Spaceframe bildet die Basis für eine hervorragende Passive Sicherheit. Die umfangreiche Sicherheitsausstattung umfasst Dreipunkt-Sicherheitsgurte, Gurtstraffer, Gurtkraftbegrenzer und bis zu acht Airbags: adaptive Front-Airbags, je einen Kneebag für Fahrer und Beifahrer, zwei in den Sitzen integrierte Sidebags und zwei Windowbags, die sich aus der Türbrüstung entfalten.

Das Herz des neuen SLS ist ein leistungsstarker Achtzylindermotor aus dem Hause Mercedes-AMG. Der weiterentwickelte 6,3-Liter-V8 realisiert 571 PS bei 6800/min und macht den Flügeltürer damit zu einem der stärksten Sportwagen in seinem Segment. In Verbindung mit seinem geringen Fahrzeuggewicht errechnet sich ein Leistungsgewicht von 2,84 kg/PS. Das maximale Drehmoment von 650 Newtonmetern erreicht der Saugmotor bei 4750 Umdrehungen. Von null auf 100 km/h beschleunigt der Flügeltürer in 3,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt elektronisch begrenzt 317 km/h (alle Werte vorläufig). Der intern M159 genannte V8-Hochdrehzahlmotor mit einem Hubraum von 6208 Kubikzentimetern wurde gegenüber dem M156-Basistriebwerk komplett überarbeitet und zeigt die typischen Merkmale leistungsstarker Rennmotoren.
Die wichtigsten Maßnahmen zur Leistungssteigerung sind die komplette Neuentwicklung der Sauganlage, die Überarbeitung des Ventiltriebs und der Nockenwellen, der Einsatz strömungsoptimierter Stahlrohrfächerkrümmer und die Entdrosselung der Abgasanlage. Dadurch konnte eine deutlich verbesserte Zylinderfüllung erreicht werden, die eine Leistungssteigerung um nahezu neun Prozent bewirkt. Der Achtzylinder reagiert agil auf Gaspedalbewegungen und zeigt eine ausgeprägte Drehfreude. Mit der Umstellung auf Trockensumpfschmierung wird eine deutlich tiefere Einbauposition des Triebwerks im Fahrzeug erreicht. Die daraus resultierende Absenkung des Fahrzeugschwerpunktes ermöglicht hohe Querbeschleunigungen und führt zu einer begeisternden Fahrdynamik.
Der Einsatz hochfester Bauteile kompensiert die aus der Leistungssteigerung resultierende erhöhte Triebwerkbelastung. Schmiedekolben, eine verstärkte Kurbelwellenlagerung, eine Optimierung der Kurbelgehäusestruktur sowie eine verbesserte Schmierung über eine bedarfsgeregelte Hochleistungsölpumpe sorgen für höchste Standfestigkeit. Trotz der gestiegenen Beanspruchung wurde das Motorgewicht des M159 weiter reduziert. Dabei leisten die geschmiedeten Kolben als oszillierende Massen einen besonders wertvollen Anteil. Das führt zu einem Trockengewicht von 205 Kilogramm und damit zu einem Leistungsgewicht von 0,36 kg/PS – ein konkurrenzloser Wert im Wettbewerbervergleich. Aufwendige Katalysatortechnik ermöglicht die Erfüllung aktueller und zukünftiger Abgasgrenzwerte wie EU 5, LEV 2 und ULEV.

Trotz kompromisslos sportlichem Charakter konnten anspruchsvolle Verbrauchsziele realisiert werden. Der SLS AMG konsumiert 13,2 Liter je 100 Kilometer (kombiniert, vorläufige Angabe) und rangiert damit an der Spitze im Wettbewerbsumfeld. Als effizienzsteigernde Maßnahmen kommen nicht nur die nach wie vor AMG-exklusive, reibungsoptimierte LDS-Beschichtung der Zylinderlaufbahnen und die kennfeldgeregelte Ölversorgung zum Einsatz, sondern auch das intelligente Generatormanagement: In jeder Schubphase des Motors und beim Bremsen wird kinetische Energie zum Laden der Batterie genutzt und nicht wie sonst üblich nutzlos in Wärme umgewandelt. Im umgekehrten Fall wird der Generator beim Beschleunigen lastfrei geschaltet und entlastet den Motor.

Seine üppige Kraft gibt der AMG 6,3-Liter-V8-Motor über eine besonders leichte Antriebswelle aus Carbon an die Hinterachse weiter – ähnlich wie bei den DTM C-Klasse Renntourenwagen. Das Doppelkupplungsgetriebe findet seinen Platz an der Hinterachse (Transaxle-Prinzip) und ist über eine „Torque Tube“ fest mit dem Motorgehäuse verbunden. In der Torque Tube (engl. „Torque“ = Drehmoment, „Tube“ = Röhre) rotiert eine Carbonwelle mit Motordrehzahl. Die Vorteile dieser aufwendigen Lösung liegen in der starren Verbindung zwischen Motor und Getriebe und der damit optimalen Abstützung der entstehenden Kräfte und Momente. Für die Kraftübertragung ist ein neues AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang-Sportgetriebe verantwortlich. Das Doppelkupplungsgetriebe zeichnet sich durch schnelle Schaltvorgänge ohne Zugkraftunterbrechung aus – minimal sind 100 Millisekunden möglich. Dem Fahrer stehen vier unterschiedliche Fahr-programme „C“ (Controlled Efficiency), „S“ (Sport), „S+“ (Sport plus) oder „M“ (Manuell) sowie eine RACE START-Funktion zur Verfügung. In den Fahrprogrammen Sport, Sport plus sowie Manuell ist die automatische Zwischengasfunktion aktiv; alle Modi lassen sich bequem via Drehregler in der AMG DRIVE UNIT bedienen. Optimale Traktion garantiert die mechanische Differenzialsperre, sie ist in das kompakte Getriebegehäuse integriert.

Die gewählte Lösung Frontmittelmotor plus Transaxle-Anordnung sorgt für eine ideale Gewichtsverteilung von 47 Prozent vorn zu 53 Prozent hinten. Durch die Einbauposition des Motors hinter der Vorderachse sind optimale Voraussetzungen für eine perfekte Fahrdynamik mit präzisem Einlenkverhalten, erstklassiger Agilität, geringer Massenträgheit bei spontanen Richtungswechseln und ausgezeichneter Traktion gegeben. Der Anspruch von Mercedes-Benz und AMG, einen begehrenswerten Supersportwagen zu bauen, der perfekte Rennstrecken-Performance mit Mercedes-typischem Langstreckenkomfort vereint, mündet in einem aufwendigen Fahrwerk-Layout. Alle vier Räder werden an doppelten Dreiecksquerlenkern mit Spurstange geführt, einer Technik, die sich im Motorsport bis hin zur Formel 1 bewährt hat. Bei einer Doppelquerlenker-Achse sind Radführungs- und Federungsfunktion voneinander getrennt, die Feder-/Dämpferbeine stützen sich auf dem unteren Querlenker ab. Das Doppelquerlenker-Konzept mit seiner hohen Sturz- und Spursteifigkeit führt das Rad mit geringsten elastischen Bewegungen in eindeutiger Weise und gibt dem Fahrer besten gefühlten Fahrbahnkontakt im Grenzbereich.

Dreieckslenker, Achsschenkel und Radträger an Vorder- und Hinterachse bestehen komplett aus geschmiedetem Aluminium – was zu einer erheblichen Reduzierung der ungefederten Massen führt; dadurch verbessert sich das Ansprechverhalten der Federung spürbar. Der lange Radstand von 2680 Millimetern hat nicht nur einen stabilen Geradeauslauf, sondern auch eine niedrige Radlastverschiebung zur Folge, was die Tendenz zum Nicken des Fahrzeugs beim Beschleunigen und Verzögern deutlich verringert. Die breite Spurweite – vorn 1682, hinten 1653 Millimeter – sorgt für eine geringere Radlastverlagerung vom kurveninneren zum kurvenäußeren Rad, wodurch die Reifen mehr Grip erhalten. Der große Nachlaufwinkel von 11,5 Grad ergibt bei Kurvenfahrt eine hohe Zunahme des negativen Radsturzes und verbessert die Reifenhaftung zusätzlich – und sorgt zudem für hohe Stabilität beim scharfen Abbremsen in Kurven.

Das Zahnstangen-Lenkgetriebe bietet bei konstanter mechanischer Übersetzung von 13,6 : 1 ein konsequent direktes Lenkgefühl und erfüllt damit die hohen Erwartungen an einen Supersportwagen. Die Parameter-Servolenkung arbeitet mit geschwindigkeitsabhängiger Unterstützung und verbessert das Feedback für den Fahrer mit steigender Fahrzeuggeschwindigkeit, ein unerlässlicher Faktor bei schneller Geradeausfahrt. Der Einbau des Lenkgetriebes vor dem Motor auf dem Integralträger ermöglicht eine besonders tiefe Motorposition. Serienmäßig verfügt der Flügeltürer über ein 3-Stufen-ESP®, dem Fahrer stehen auf Tastendruck die drei Modi „ESP ON“, „ESP SPORT“ und „ESP OFF“ zur Verfügung. Auch im „ESP OFF“-Modus stehen beim Betätigen des Bremspedals wieder alle Funktionen des ESP zur Verfügung.
In allen drei ESP®-Modi ist die Traktionslogik der Antriebsschlupfregelung ASR aktiv. Bei beginnendem Durchdrehen eines Antriebsrades wird durch den gezielten Bremseneingriff eine deutliche Traktionsverbesserung erzielt – speziell im Zusammenspiel mit der serienmäßigen mechanischen Lamellen-Differenzialsperre. So kann die Motorleistung bei besonders dynamischer Fahrweise noch besser auf die Straße übertragen werden

. AMG Keramik Hochleistungs-Verbundbremsanlage, neuartige „Flow Forming“-Räder
Kürzeste Bremswege auch bei enormer Belastung verspricht die AMG Hochleistungs-Bremsanlage mit Verbundbremsscheiben an der Vorderachse. Eine noch bessere Brems-Performance bietet die neu entwickelte, optionale Keramik-Verbundbremsanlage mit abermals größer dimensionierten Bremsscheiben. Die Keramik-Bremsscheiben verfügen aufgrund ihres höheren Härtegrads über eine noch höhere Temperatursicherheit und bestechen gleichfalls durch ihr um rund 40 Prozent niedrigeres Gewicht. Durch die Verringerung der ungefederten Massen optimieren sie das Handling des Flügeltürers nochmals – was sich vor allem in schnell gefahrenen Autobahnkurven auswirkt
. Leichtbau stand auch bei den Rädern im Fokus: Gewichtsoptimierte AMG Leichtmetallräder nach dem neuartigen „Flow Forming“-Prinzip in 9,5 x 19 Zoll vorn und 11,0 x 20 Zoll hinten reduzieren die ungefederten Massen und steigern Fahrdynamik und Federungskomfort. Neben den serienmäßigen AMG Leichtmetallrädern im 7-Speichen-Design stehen auf Wunsch Räder im 5-Doppelspeichen-Design und Schmiederäder im 10-Speichen-Design zur Wahl. Exklusiv für den SLS AMG entwickelte Reifen in 265/35 R 19 (vorn) und 295/30 R 20 (hinten) sorgen für beste Performance. Serienmäßig ist ein Reifendruckkontrollsystem zur permanenten Überwachung aller vier Räder mit radindividueller Anzeige im Display.
Die Neuinterpretation des legendären Flügeltürers wird im Frühjahr 2010 ihre Markteinführung feiern. Der Verkaufspreis beträgt 177.310 EUR (inkl. 19 % MwSt.).

09.09.2009 SLS AMG Premiere am 10.09.09

Morgen Abend am 10.09.09 gibt hier an dieser Stelle alle offiziellen Infos & Bilder zum neuen SLS AMG (C197)

23.08.2009 SLS AMG Roadster kommt 2011

Hier sind nun erste Fotos von der SLS AMG Roadster Erprobung aufgetaucht. Er wird aufgrund des Verdecks natürlich auf die legendären Flügeltüren verzichten müssen. Die Fahrleistungen und die Leistung des M159 V8-Saugmotors mit Trockensumpfschmierung sollen mit der geschlossenen Version identisch sein. Die Premiere wird im Frühjahr 2011 sein (rund ein Jahr nach dem Start der Auslieferung der SLS AMG Coupé; Frühjahr 2010). (Fotos AMS)

16.07.2009 SLS AMG mit Elektroantrieb

Mercedes-AMG stellt die Weichen für die Zukunft: Mit dem neuen SLS AMG mit elektrischem Antrieb entwickelt die Performance-Marke innerhalb Mercedes-Benz Cars einen faszinierenden Supersportwagen mit emissionsfreiem Hightech-Antrieb. Damit beweisen Mercedes-Benz und AMG ihre Kompetenz bei der Entwicklung alternativer Antriebslösungen für leistungsstarke Supersportwagen und zählen zu den Pionieren in diesem Marktsegment.

Die Vision vom kraftvollen und lokal emissionsfreien Supersportwagen erfüllt der Mercedes-Benz SLS AMG mit Elektroantrieb mithilfe eines wegweisenden Antriebspakets: Für kräftigen Vortrieb sorgen vier Elektromotoren mit einer Höchstleistung von zusammen 392 kW / 533 PS und einem maximalen Drehmoment von 880 Newtonmetern. Die vier Elektromotoren sind in der Nähe der Räder angeordnet, damit werden die ungefederten Massen gegenüber Radnabenmotoren erheblich reduziert. Ein Getriebe pro Achse stellt den Kraftschluss her. Dieser intelligente Allradantrieb ermöglicht mittels Torque Vectoring – also dem gezielten Beschleunigen einzelner Räder – eine verlustfreie und fahrdynamisch optimale Kraftübertragung. Der SLS AMG mit elektrischem Antrieb verfügt in einer ersten Pilotphase über eine flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie in Modulbauweise mit einem Energiegehalt von 48 Kilowattstunden und einer Kapazität von 40 Amperestunden. Mittels gezielter Rekuperation beim Bremsen wird die 400-Volt-Batterie im Fahrbetrieb aufgeladen.

In puncto Dynamik setzt der elektrisch angetriebene SLS AMG ein echtes Statement: Die Beschleunigung von null auf 100 km/h absolviert der Flügeltürer in rund 4 Sekunden – damit rangiert er auf dem gleich hohen Niveau wie der SLS AMG mit 420 kW/571 PS starkem AMG 6,3-Liter-V8-Motor.
„Wir haben uns vorgenommen, mit dem SLS AMG mit Elektroantrieb das Thema Supersportwagen neu zu definieren. Für uns steht nicht nur das Thema Verantwortung im Vordergrund, ebenso viel Wert legen wir auf die Faszination und die AMG-typische Performance“, so Volker Mornhinweg, Vorsitzender der Geschäftsführung Mercedes-AMG GmbH.

Der rein elektrische Antrieb wurde bereits in der Konzeptphase des neuen Flügeltürers von Mercedes-Benz und AMG berücksichtigt. Das Packaging bietet optimale Voraussetzungen für die Integration des leistungsfähigen und emissionsfreien Technologie-Pakets: So können die vier Elektromotoren und die zwei Getriebe radnah und tief unten im Fahrzeug platziert werden. Das Gleiche gilt für die Hochstrombatterie in Modulbauweise: Sie findet ihren Platz vor der Spritzwand, im Mitteltunnel und hinter den Sitzen. Die Vorteile dieser Lösung sind der tiefe Fahrzeugschwerpunkt und die ausgeglichene Gewichtsverteilung – ideale Bedingungen für ein optimales Handling, das der elektrisch angetriebene SLS AMG mit seinem benzinbetriebenem Schwestermodell teilt.

Die wichtigsten Daten im Überblick:
Mercedes-Benz SLS AMG mit Elektroantrieb
Höchstleistung 533 PS
Drehmoment 880 Nm
0-100 km/h ca. 4 s
Nennkapazität 40 Ah (bei 400 V)
Energieinhalt 3x 16 kWh = 48 kWh

Die Realisierung der Antriebskomponenten erfordert keinerlei Änderungen an der Aluminium-Spaceframe-Karosserie des Flügeltürers. Ebenso wenig sind Einschränkungen hinsichtlich der passiven Sicherheit und des Mercedes-typischen Langstreckenkomforts nötig.
Mit dem elektrisch angetriebenen SLS AMG bewegen sich Mercedes-Benz und AMG konsequent auf das Ziel einer möglichst schnellen Elektrifizierung des Automobils zu. Das strategische Engagement in der Deutschen Accumotive GmbH & Co. KG, einem Joint Venture der Daimler AG und der Evonik Industries AG, liefert in Zukunft die dazu nötige Batterietechnologie. In dem Gemeinschaftsunternehmen für die Entwicklung und Produktion von Batterien und Batteriesystemen für automobile Anwendungen besitzt Daimler die führende Rolle.

11.07.2009 SLS AMG - erstes Exterieurfoto ungetarnt

Hier ist nun ein erstes Exterieurfoto vom SLS AMG (Premiere auf der IAA 09) in weiß aufgetaucht. Der Preis soll bei ca. 165.000 EUR liegen. (Quelle siehe Foto)

01.06.2009 SLS AMG in weiß nur leicht getarnt

Hier sind nun weitere Erlkönigbilder mit geringerer Tarnstufe in weiß aufgetaucht. Ungetarnte Interieurbilder siehe weitere Newsmeldung (weiter unten)

25.04.2009 SLS AMG Interieurbilder

Der Innenraum des neuen Flügeltürers bietet authentische Rennsport-Funktionalität, Mercedes-typische Sicherheit und überzeugt mit hoher Ergonomie. Feine Materialien wie Nappaleder, Echtmetall und auf Wunsch auch Applikationen in Echtcarbon dokumentieren den hohen Manufaktur-charakter des SLS-Innenraums und zeigen ausgesprochen viel Liebe zum Detail.
Sport, Purismus, Reduktion und Authentizität – so lauten die Design-Schwerpunktefür das Interieur des neuen Mercedes-Benz SLS AMG. Doch über allem steht der Einfluss aus dem Flugzeugbau, was der neue Flügeltürer sehr deutlich zeigt. Prägendes Stilelement ist die Instrumententafel, die in Form eines kraftvoll gespannten Flügelprofils für optische Breite sorgt. Die vier Belüftungsdüsen mit justierbarem Düsenkreuz erinnern an die Triebwerke eines Jet-Flugzeugs. Optisch und funktional an ein Flugzeugcockpit angelehnt präsentiert sich auch die gestreckte „Silver Shadow“- Mittelkonsole aus Echtmetall, auf die sich alle zentralen Bedienelemente inklusive der zum Fahrer geneigten AMG DRIVE UNIT konzentrieren. Auf Wunsch sind die Mittelkonsole sowie weitere Innenraumkomponenten auch in Echtcarbon lieferbar. Eine Neuheit ist der E-SELECT-Wählhebel, der das AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang-Sportgetriebe über Drive-by-wire steuert. Seine Form weckt spontan Gedanken an den Schubkraftregler eines Düsenjets – das Gleiche gilt für die konkav geformten Innenverkleidungen der Flügeltüren. Die hohen Bordkanten verstärken den Cockpit-Eindruck und vermitteln gleichzeitig ein Gefühl der Geborgenheit.

Sämtliche Bedienelemente sind konsequent um den Fahrer gruppiert, problemlos erreichbar und dadurch intuitiv zu bedienen. Auch in diesem Punkt orientiert sich das Interieur des SLS an einem Flugzeugcockpit. Das logisch aufgebaute Bedien- und Anzeigekonzept entspricht darüber hinaus dem bewährten Mercedes-Prinzip: Die leichte Identifikation der wichtigsten Funktionen und der schnelle Zugriff auf häufig genutzte Funktionen sind wesentliche Merkmale.

Elektrisch verstellbare Sportsitze mit integrierten Kopfstützen sorgen für optimalen Seitenhalt und hohen Langstreckenkomfort. Das AMG Performance-Lederlenkrad im Dreispeichen-Design mit unten abgeflachtem 365 Millimeter-Lenkradkranz, Schaltpaddles und Echtmetallspange betont den authentischen Manufakturcharakter ebenso wie das attraktive Kombi-Instrument. Serienmäßig verfügt der SLS über handgenähtes designo-Leder mit Kontrastnaht auf Instrumententafel, Sportsitzen, Tür-Innenverkleidungen und Armauflagen. Zur Komfort- und Funktionsausstattung zählen unter anderem: THERMOTRONIC, Tempomat inkl. SPEEDTRONIC, PARKTRONIC, Regensensor, Fahrlichtassistent sowie KEYLESS-GO. Für noch mehr Wohlbefinden an Bord sorgen Wunschausstattungen wie das neu entwickelte Bang&Olufsen Soundsystem, designo-Leder Exklusiv, der DVD-Wechsler, das Media-Interface sowie das Carbonpaket Interieur.
Bestmögliche passive Sicherheit für die Insassen garantiert die Serienausstattung mit Dreipunkt-Sicherheitsgurten, Gurtstraffern, Gurtkraftbegrenzern und acht Airbags: Für Fahrer und Beifahrer stehen zwei adaptive Airbags sowie je ein Kneebag parat, maximalen Insassenschutz garantieren zudem zwei in den Sitzen integrierte Sidebags und zwei separate Windowbags, die sich aus der Türbrüstung entfalten.

Speziell für den SLS entwickelt wurde das neue Soundsystem, das Mercedes-Benz und AMG zusammen mit dem renommierten dänischen Audio-Spezialisten Bang&Olufsen realisiert haben. Das Surround-Soundsystem mit Dolby Digital 5.1 ermöglicht ein exklusives Musikerlebnis auf höchstem Niveau. Grundlage hierfür ist nicht nur der Verstärker mit 1000 Watt Gesamtleistung und 11 Lautsprechern, sondern auch die präzise, vom Soundprozessor gesteuerte Verteilung der Musiksignale auf die wählbaren Sitzpositionen Fahrer, Beifahrer oder Zentral. Mit Hilfe des digitalen Sound-Prozessors DSP ist es zusätzlich möglich, zwischen Highend-Studioklang „Reference“ und weiträumigem Surroundklang zu wählen. Die Bedienung aller Funktionen erfolgt über das COMAND APS in einem speziellen Bang&Olufsen Menü. Besondere Akzente setzten die beiden in der Hutablage integrierten 250-Watt-Subwoofer und die beleuchteten 50-Watt-Linsenhochtöner auf der Instrumententafel. Im Frühjahr 2010 wird der neue Mercedes-Benz SLS AMG seine Markteinführung feiern.

08.04.2009 SLS AMG Interieurbilder

Nun sind erste Interieurbilder vom SLS (C197) aufgetaucht. Weitere Infos siehe weiter unten.

12.03.2009 SLS AMG im Detail

Erstmals in der über 40-jährigen Unternehmensgeschichte von AMG präsentiert die Performance-Marke von Mercedes-Benz ein eigenständig entwickeltes Fahrzeug, den Mercedes-Benz SLS AMG. Der Supersportwagen begeistert mit seinem einzigartigen Technologie-Package: Aluminium-Spaceframe-Karosserie mit Flügeltüren, AMG 6,3-Liter-V8-Frontmittelmotor mit 571 PS Höchstleistung und Trockensumpfschmierung, Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung und Sportfahrwerk mit Aluminium-Doppelquerlenkerachsen. Die ideale Gewichtsverteilung von 48 zu 52 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse und der tiefe Fahrzeugschwerpunkt betonen das kompromisslose Sportwagen-Konzept.

Der neue Mercedes-Benz SLS AMG bietet ein puristisches, markantes Design, überlegene Fahrdynamik und eine Mercedes-typische hohe Alltagstauglichkeit und Sicherheit. Während der Entwicklung des neuen Flügeltürers vertrauten die AMG Entwickler auf das wertvolle Know-how der Spezialisten des Mercedes Technology Centers (MTC) in Sindelfingen. Ziel der vernetzten Entwicklung war, den SLS AMG Flügeltürer zur perfekten Synthese der Stärken der Marken Mercedes-Benz und AMG zu machen.

Die radikale Konzeption als fahrdynamisch hoch talentierter Supersportwagen mit weit hinten und tief platziertem Frontmittelmotor bestimmt ebenso die Proportionen wie das Leichtbau-optimierte Karosseriekonzept: Erstmals präsentieren Mercedes-Benz und AMG ein Automobil, bei dem Chassis und Karosserie aus Aluminium gefertigt sind. Das sorgt gegenüber der traditionellen Stahlbauweise für eine signifikante Gewichtsersparnis, wie der Blick auf das angestrebte DIN-Leergewicht von 1620 Kilogramm ohne Fahrer verdeutlicht.

Der völlig neu entwickelte Rohbau besteht aus einem Aluminium-Spaceframe. Diese exklusive Konstruktion vereint intelligenten Leichtbau mit höchster Festigkeit - und ermöglicht damit kompromisslose Fahrdynamik. Selbstverständlich erfüllt der Aluminium-Spaceframe alle Anforderungen hinsichtlich passiver Sicher-heit und der Mercedes-Benz typischen Karosseriequalität, die an ein neues Automobil mit dem Stern gestellt werden. Trotz Sportwagen-typisch tiefer Sitzposition erlauben die weit öffnenden Flügeltüren einen bequemen Ein- und Ausstieg.

Der weiterentwickelte AMG 6,3-Liter-V8-Motor realisiert eine Höchstleistung von 571 PS bei 6800/min und macht den SLS AMG damit zu einem der stärksten Sportwagen in seinem Segment. In Verbindung mit seinem geringen Fahrzeuggewicht errechnet sich ein Leistungsgewicht von 2,84 kg/PS. Das maximale Drehmoment von 650 Newtonmetern erreicht der Achtzylinder-Saugmotor bei 4750 Umdrehungen. Von null auf 100 km/h beschleunigt der Flügeltürer in 3,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 315 km/h (alle Werte vorläufig). Der intern M159 genannte V8-Hochdrehzahlmotor mit einem Hubraum von 6208 Kubikzentimetern wurde gegenüber dem M156-Basistriebwerk komplett überarbeitet und zeigt die typischen Merkmale leistungsstarker Rennmotoren.
Die wichtigsten Maßnahmen zur Leistungssteigerung sind die komplette Neuentwicklung der Sauganlage, die Überarbeitung des Ventiltriebs und der Nockenwellen, der Einsatz strömungsoptimierter Stahlrohrfächerkrümmer und die Entdrosselung der Abgasanlage. Dadurch konnte eine deutlich verbesserte Zylinderfüllung erreicht werden, die eine Leistungssteigerung auf 571 PS bei einem maximalen Drehmoment von 650 Newtonmetern bewirkt. Der Achtzylinder reagiert agil auf Gaspedalbewegungen und zeigt über den gesamten Drehzahlbereich eine eindeutig stärker ausgeprägte Drehfreude. Mit der Umstellung auf Trockensumpfschmierung wird eine deutlich tiefere Einbauposition des Triebwerks im Fahrzeug erreicht. Die daraus resultierende Absenkung des Fahrzeugschwerpunktes ermöglicht hohe Querbeschleunigungen und führt zu einer begeisternden Fahrdynamik.

Der Einsatz hochfester Bauteile kompensiert die aus der Leistungssteigerung resultierende erhöhte Triebwerkbelastung. Schmiedekolben, eine verstärkte Kurbelwellenlagerung, eine Optimierung der Kurbelgehäusestruktur sowie eine verbesserte Schmierung über eine bedarfsgeregelte Hochleistungsölpumpe sorgen für höchste Standfestigkeit. Trotz der gestiegenen Beanspruchung wurde das Motorgewicht des M159 weiter reduziert. Dabei leisten die geschmiedeten Kolben als oszillierende Massen einen besonders wertvollen Anteil. Durch gezielte Gewichtsoptimierungen konnte das Gewicht des Motors weiter abgesenkt werden. Das führt zu einem Leergewicht von 206 Kilogramm und damit zu einem Leistungsgewicht von 0,36 kg/PS. Der AMG 6,3-Liter-V8-Motor liefert damit im Wettbewerbervergleich den mit Abstand besten Wert.
Aufwendige Katalysatortechnik ermöglicht die Erfüllung aktueller und zukünftiger Abgasgrenzwerte wie EU 5, LEV 2 und ULEV. Die nach wie vor AMG-exklusive, reibungsoptimierte LDS-Beschichtung der Zylinderlaufbahnen führt ebenso zu Verbrauchsvorteilen wie die bedarfsgeregelte und kennfeldoptimierte Ölversorgung sowie das geregelte Generatormanagement. Dank gezieltem Einsatz effizienzsteigernder Maßnahmen liegt der Kraftstoffverbrauch des SLS AMG bei rund 13 Liter Super plus auf 100 Kilometer (NEFZ gesamt, vorläufiger Wert).

Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Anordnung mit Torque Tube
Seine üppige Kraft gibt der AMG 6,3-Liter-V8-Motor über eine besonders leichte Antriebswelle aus Carbon an die Hinterachse weiter - ähnlich wie bei den DTM C-Klasse Renntourenwagen. Das Getriebe findet seinen Platz an der Hinterachse (Transaxle-Prinzip) und ist über eine „Torque Tube“ fest mit dem Motorgehäuse verbunden. In der Torque Tube (engl. „Torque“ = Drehmoment, „Tube“ = Röhre) rotiert eine Carbonwelle mit Motordrehzahl. Die Vorteile dieser aufwendigen Lösung liegen in der starren Verbindung zwischen Motor und Getriebe und der damit optimalen Abstützung der entstehenden Kräfte und Momente. Für die Kraftübertragung ist ein neues AMG Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen verantwortlich. Das Getriebe zeichnet sich durch schnelle Schaltvorgänge ohne Zugkraftunterbrechung aus. Dem Fahrer stehen vier unterschiedliche Fahrprogramme von komfortabel bis extrem sportlich sowie eine RACE START-Funktion zur Verfügung. Optimale Traktion garantiert die mechanische Differenzialsperre, sie ist in das kompakte Getriebegehäuse integriert. Die gewählte Lösung Frontmittelmotor plus Transaxle-Anordnung sorgt für eine ideale Gewichtsverteilung von 48 Prozent vorn zu 52 Prozent hinten. Durch die Einbauposition des Motors hinter der Vorderachse sind die besten Voraussetzungen für eine perfekte Fahrdynamik mit präzisem Einlenkverhalten, erstklassiger Agilität, geringer Massenträgheit bei spontanen Richtungswechseln und ausgezeichneter Traktion gegeben. Diesem hohen Anspruch trägt auch die Fahrwerktechnik Rechnung: Die Radführung übernehmen Doppelquerlenker und Radträger in leichter Aluminiumschmiedeausführung. Serienmäßig verfügt der Flügeltürer über ein 3-Stufen-ESP®, dem Fahrer stehen auf Tastendruck die drei Modi „ESP ON“, „ESP SPORT“ und „ESP OFF“ zur Verfügung.

Keramik-Verbundbremsanlage, neuartige „Flow Forming“-Räder Kürzeste Bremswege auch bei enormer Belastung verspricht die AMG Hochleistungs-Bremsanlage in Verbundtechnologie rundum. Eine noch bessere Brems-Performance sowie geringere ungefederte Massen garantiert die neu entwickelte, optionale Keramik-Verbundbremsanlage mit abermals größer dimensionierten Bremsscheiben. Die Keramik-Bremsscheiben verfügen aufgrund ihres höheren Härtegrads über eine noch höhere Temperatursicherheit und bestechen gleichfalls durch ihr um rund 40 Prozent niedrigeres Gewicht. Leichtbau stand auch bei den Rädern im Fokus: Gewichtsoptimierte AMG Leichtmetallräder nach dem neuartigen „Flow Forming“-Prinzip in 9,5 x 19 Zoll vorn und 11,0 x 20 Zoll hinten reduzieren die ungefederten Massen und steigern Fahrdynamik und Federungskomfort. Exklusive für AMG entwickelte Reifen in 265/35 R 19 (vorn) und 295/30 R 20 (hinten) sorgen für besten Grip. Die Konzeptions- und Entwicklungsphase für den Supersportwagen startete im letzten Quartal 2006. Bis Ende 2009 wird die intensive Fahrzeugerprobung abgeschlossen sein. Im Frühjahr 2010 wird die Neuinterpretation des legendären Flügeltürers ihre Markteinführung feiern.
SLS Technikbilder
SLS Erlkönig Bilderserie

02.03.2009 SLS

Volker Mornhinweg, AMG-Chef, bestätigte im Rahmen des Genfer Automobil Salon einige Details zum C197, der nun SLS heißen soll. Die Karosserie besteht aus einem Alu Spaceframe. Er erhält ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe von Getrag, das in Trans-Axle-Bauweise verbaut ist. Der M156 E63 leistet 571 PS und erhält wie der SLR-Motor (M155) eine Trockensumpfschmierung für einen niedrigeren Schwerpunkt. Des Weiteren erhält der 1.620 kg schwere SLS eine neue AMG-Keramik-Bremse. Die Beschleunigung von 0-100 wird in 3,8s absolviert. Der Spurt auf 200 soll in unter 12s erfolgen. Elektronisch abgeregelt wird der SLS bei 315 km/h.
Offiziell wird der SLS auf der IAA 2009 vorgestellt. Die Produktion beginnt im Frühjahr 2010 im Stammwerk Sindelfingen. Die Preise sollen vermutlich bei 140.000 EUR beginnen.
SLS Technikbilder
SLS Erlkönig Bilderserie

16.11.2008 SLC (W197) Interieurfotos


Im Herbst 2009 soll der SLC (W197) auf der IAA 2009 der Weltöffentlichkeit das erste Mal gezeigt werden. Er wird als klassischer Flügeltürer wie der 300 SL von 1954 angebotet. Im Frühjahr 2010 wird er dann an die Kunden ausgeliefert. Angetrieben wird der SLC von einem 580 PS starken 6.2 Liter V8 AMG-Triebwerk (M156). Die Kraft wird über ein 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe, dass in Transaxle Bauweise direkt vor der Hinterachse sitzt, an die Hinterräder übertragen. Dadurch erhält der SLC eine ausgeglichene Gewichtsverteilung für ein super Handling. Insgesamt sollen rund 10.000 Einheiten pro Jahr in Sindelfingen vom Band laufen. Der Preis liegt bei ab 150.000 EUR. (Fotos AB)

03.08.2008 SLC

Im Herbst 2009 soll der SLC (W197) auf der IAA 2009 der Weltöffentlichkeit das erste Mal gezeigt werden. Er wird als klassischer Flügeltürer wie der 300 SL von 1954 angebotet. Ein Jahr danach wird auch ein SLC Roadster angeboten. Damit wird die Wartezeit auf den neuen SL (R231) überbrückt der im Jahr 2012 erscheint. Angetrieben wird der SLC von einem 580 PS starken 6.2 Liter V8 AMG-Triebwerk (M156). Die Kraft wird über ein 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe, dass in Transaxle Bauweise direkt vor der Hinterachse sitzt, an die Hinterräder übertragen. Dadurch erhält der SLC eine ausgeglichene Gewichtsverteilung für ein super Handling. Insgesamt sollen rund 10.000 Einheiten pro Jahr in Sindelfingen vom Band laufen. Der Preis liegt bei ab 150.000 EUR.

10.04.2008 SL 65 AMG Black Series

Ende 2008 wird der SL 65 AMG Black Series erscheinen. Erst war angedacht ihn SLC zu nennen. Der Preis soll rund 310.000 EUR betragen. Befeuert wird das 670 PS Geschoss von dem 6.0 Liter V12 BiTurbo. Der Black Series verfügt über ein festes Carbondach, einen Heckspoiler, ein Gewindefahrwerk sowie eine um 14cm verbreitete Spur. Das Leistungsgewicht soll 2,8kg pro PS betragen (1876 kg). Damit wäre er rund 240 kg leichter als der Serien-SL 65. Er wird in einer limitierten Auflage von 350 Stück produziert werden. (fotos KPG)

24.09.2007 SLC ab Sommer 2008

Am Nürburgring sind nun neue SLC Erlkönigfotos aufgetaucht. Unter der Tarnung ist gut zu erkennen, dass der SLC schon das neue SL Facelift-Gesicht erhält (ab März 2008). Der Start der SLC Produktion wird im Sommer 2008 sein. Auffallend ist die extreme Spurverbreiterung an der Hinterachse. Dies wird für guten Grip und hohe Querbeschleunigung sorgen. (fotos KPG)

15.08.2007 SLC ist nicht W197

In den letzten Tagen gab es ein bissle Durcheinander. Das liegt zum einen daran, dass Mercedes direkt zwei Fahrzeuge auf den Markt bringt die sich sehr ähneln. Im Sommer 2008 kommt also erstmal eine Leichtbauversion im Stile eines Black Series vom SL. Sie hat ein festes Carbondach und wird statt SL SLC heißen. Sie wird von HWA in Affalterbach gebaut und soll rund 100 kg leichter werden als ein normaler SL. Befeuert wird sie von einem 6.0 Liter V12 (M275) der leistungsgesteigert ca. 700 PS erreichen könnte. Die Bauzeit wird wohl nicht über das Jahr 2010 hinausgehen.


Denn dann kommt der Nachfolger des legendären 300 SL von 1954 wieder mit seinen Flügeltüren. Er (W197) teilt sich eine Bauteile mit dem ab 2012 neuen SL (R231) und wird von AMG derzeit schon getestet (siehe Bild unten). Er wird in Sindelfingen ab 2010 gebaut und zwischen 140.000 und 200.000 Euro kosten (je nach Motor). Eingesetzt werden soll der 63 AMG (M156) und später auch ein V8 BiTurbo mit deutlich mehr Leistung. Um eine gute Gewichtsverteilung zu realisieren verfügt der W197 über eine Transaxle-Bauweise. Geplant sind 3000 bis 5000 Stück pro Jahr zu bauen.

09.08.2007 SLC Test-Mule

Heute wurde die Testmule vom W197 auch fahrend fotographiert. Es gibt jedoch Anzeichen dafür, das zwei Fahrzeug entstehen. Zum einen eine Leichtbau-Version vom aktuellen SL mit festem Carbondach und Leistungsgesteigerten M275 E 60 AL (also mehr als 612 PS). Das könnte also in die Richtung SL 65 AMG Black Series gehen (linkes Bild) und etwas früher erscheinen, als der bisher als Dodge Viper Test-Mule verkleidete Sportwagen der von HWA ab 2010 produziert werden soll und vermutlich im März 2008 als Conceptcar in Genf auf der Messe steht (rechtes Bild). (Foto: worldcarfans / ams)

08.08.2007 SLC Test-Mule

Heute wurde die Testmule vom W197, die in weiten Teilen noch auf einer Dodge Viper basiert, vor einen morgigen ausgedehnten Wüstentest vorbereitet. Noch ist nicht viel zu sehen von den endgülitigen Formen. Wohin die Reise in Sachen Design geht, wird das erste Conceptcar auf dem Genfer Auto Salon zeigen. (Foto: KGP)

21.06.2007 P8 heißt jetzt W197

Eigentlich sollte es ein Mittelmotorsportwagen werden Codename P8 und sollte von McLaren gebaut werden. Doch nun kommt es anders. Er heißt nicht mehr P8 sondern W197, wird mit einem Frontmotor und einem DSG-Getriebe ausgerüstet. Er wird nicht mehr von McLaren, sondern von der HWA AG gebaut. Der Name ursprünglich mal SLS soll nun SLC sein und eine erste Vision soll wohl auf dem Genfer Auto Salon 2008 stehen. Er wird sich einige Bauteile mit dem neuen SL (R231) ab 2012 teilen. Jetzt wurde ein erster Entwicklungsträger auf R230 Basis abgelichtet. Er wird vermutlich dazu verwendet die neuen Aggregate zu testen. (Fotos: worldcarfans.com)

31.05.2007 Mercedes-AMG Renner kommt

Der ursprünglich unter dem Codename P8 von Cordes gestoppte Renner zwischen SLR und SL wird nun gebaut. Die Studie soll Anfang 2008 auf dem Genfer Automobilsalon gezeigt werden. Interessant ist auch, dass er nicht wie ursprünglich angedacht von der TAG McLaren Group (wie der SLR) gefertig wird, sondern von der HWA AG die auch für die Mercedes-AMG GmbH den CLK DTM gebaut hat sowie verantwortlich für den DTM-Einsatz der Mercedes C-Klasse ist. Die HWA AG beginnt bereits die Produktionshallen und das Logistikzentrum auszubauen.
Vorerst wird der P8 mit dem 6.3 Liter AMG V8 Triebwerk angeboten. Später wird ein V8 BiTurbo folgen (vermutlich M157 E60 AL). Der Motor soll vorne eingebaut sein, jedoch soll es für Mercedes zu einem unüblichen Packaging kommen.
Das Interieur soll sich Elemente mit dem SL-Nachfolger R231 (2011/2012) teilen.
(Computer-Zeichnung: AMS)

31.08.2006 Mercedes AMG SLS ?

Der angedachte SLS (Codename P8) wurde unter der kurzen Ära Cordes gestoppt. Er sollte bei McLaren gebaut werden und zwischen SL und SLR angesiedelt werden. Nun wurde wieder ein ähnliches Konzept aufgenommen. Es soll sich um einen Mittelmotorsportwagen mit Alu-Karrosserie handeln (mit Flügeltüren). Er soll sich an den legendären 300 SL anlehnen. Die angedachte Marktpremiere soll 2010 sein. Der Entwicklungsaufwand ist ziemlich hoch, da kaum Gleichteile genutzt werden könne, da es keinen Mittelmotorsportwagen sonst bei DaimlerChrysler gibt. Der Motor könnte der 63er AMG V8 sein mit etwas mehr als 514 PS sein. Die AMS schreibt jedoch auch von einer Version mit BiTurbo-Aufladung auf Basis dieses Triebwerks. Dies halte ich jedoch für nicht so wahrscheinlich, da der Bruder des M156 E63, M157 E 60 AL erst vor kurzem in der Entwicklung eingestellt wurde. Wahrscheinlich ist eher eine V8 BiTurbo-Version auf Basis des M273 E 55 (V8 des S 500 mit 388) in Planung. Die Kraftübertragung wird die neue Sportautomatik (NAG2 Sport) die auch nach meinen Infos etwa 2009 in anderen AMG-Modellen zum Einsatz kommen soll. Hier kommt dann eine nasse Kupplung anstelle eines Wandlers zum Einsatz, was die Agilität und das Ansprechverhalten beim Gasbefehl deutlich verbessert. Zudem ist diese nasse (durch Öl gekühlte Kupplung) leichter als ein Wandler und hat einen höheren Wirkungsgrad. Der Preis wird bei etwa 150.000 EUR liegen.
Links neues Konzept (Computerretusche AMS, rechts alte P8 Computerretusche)


09.01.2005 P8 gestoppt !

Laut Spiegelbericht hat der neue Mercedes-Chef Cordes die Entwicklung des Sportwagen SLS Codename P8 der ebenfalls bei McLaren gebaut werden sollte gestoppt. Ursprünglich war eine Gesamtauflage von ca. 10.000 Sportwagen geplant. Eine weitere Übernahme der TAG-McLaren Group sei momentan auch nicht geplant. Bisher gehört der DaimlerChrysler AG 40%.



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