07.09.2016 Mercedes-Benz Vision Van


Mit dem Vision&xnbsp;Van präsentiert Mercedes-Benz&xnbsp;Vans eine revolutionäre Transporterstudie für den urbanen Raum. Als Gesamtsystem integriert das Fahrzeug eine Vielzahl innovativer Technologien für die Zustellung auf der letzten Meile und definiert damit Leistungsanforderungen und Lösungen künftiger Transportergenerationen.

Der Vision&xnbsp;Van entstand im Rahmen der strategischen Zukunftsinitiative adVANce. Mit adVANce entwickelt sich Mercedes-Benz&xnbsp;Vans vom reinen Transporterhersteller zu einem Anbieter von ganzheitlichen Systemlösungen. Diese Strategie untermauert das Unternehmen mit dem Vision&xnbsp;Van als sichtbaren Ausdruck seiner Innovationskraft. Der Vision&xnbsp;Van besticht mit einem nie dagewesenen Grad an Vernetzung von Informationen und Technologien. Als erster Transporter weltweit wird er zum Gesamtkonzept für eine komplett digital vernetzte Prozesskette vom Warenverteilzentrum bis zum Empfänger.

Der Vision&xnbsp;Van verfügt über einen vollautomatisierten Laderaum, integrierte Drohnen zur autonomen Luftzustellung und eine moderne Joystick-Steuerung. Dank eines 75&xnbsp;kW starken Elektroantriebs mit bis zu 270&xnbsp;km Reichweite erfolgt die Zustellung mit dem Vision&xnbsp;Van lokal emissionsfrei. Der Elektroantrieb garantiert zudem, dass der Vision&xnbsp;Van auch bei innerstädtischen Fahr­verboten für Verbrennerfahrzeuge in der City betrieben werden kann. Da der Elektroantrieb nahezu lautlos arbeitet, erleichtert er Spätzustellungen in Wohngebieten für die Lieferoption Same Day Delivery. „Mit dem Vision&xnbsp;Van stellen wir den intelligenten, sauberen und vollvernetzten Transporter der Zukunft vor“, sagt Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz&xnbsp;Vans. „Der Vision&xnbsp;Van führt viele konkrete Konzepte für die künftige Zustellung im urbanen Raum zusammen, zum Beispiel einen vollautomatischen Laderaum, autonom fliegende Lieferdrohnen und neuartige Kommunikationsfeatures.“

Cloud-basierte Steuerungssoftware trifft auf optimale Cargo-Hardware
Der Vision&xnbsp;Van vernetzt zahlreiche innovative Technologien und wird zum zentralen, intelligenten Element in einer vollständig vernetzten Zustellungs­kette. Neuartige Algorithmen steuern Kommissionierung und Verladung der Packstücke, das vollautomatisierte Laderaummanagement, die Routenplanung für das Fahrzeug und die Zustelldrohnen. Zudem berechnen sie optimale Zustellwege für den Paketboten. Sendungen werden beispielsweise im Logistikzentrum automatisch kommissioniert und in spezielle Regalsysteme verladen. Fahrerlose Förderfahrzeuge verladen die Regale in einem auto­matisierten Ladeverfahren in einem Zug, dem sogenannten One Shot Loading. Das intelligente Laderaummanagement übergibt Pakete für die manuelle Zustellung am Entladepunkt über eine fahrzeuginterne Paketausgabe auto­matisch an den Paketboten. Parallel versorgt das System zwei Drohnen mit einer Nutzlast von jeweils zwei&xnbsp;Kilogramm mit Lieferungen, die sie in einem Radius von zehn&xnbsp;Kilometer autonom zustellen können.

Das Zusammenspiel einer Cloud-basierten Steuerungssoftware mit optimaler Hardware generiert beachtliche Zeit- und Effizienzgewinne und hebt die Qualität und Flexibilität von Zustellungsdienstleistungen im urbanen Raum auf ein neues Niveau. Beispielsweise sinken die Auslieferzeit pro Paket und die Standzeit des Fahrzeugs am Bordstein – die sogenannte Curbside Time – deutlich. Zudem ermöglicht das Fahrzeug neue Wege für die Paketzustellung am Bestelltag und zeitgenaue Lieferung zu einem vom Endkunden gewählten Zeitpunkt. Der Komfort für den Endkunden steigt, gleichzeitig werden vergeb­liche Zustellversuche zur Ausnahme. Zu den geschilderten Effizienzgewinnen tragen das One Shot Loading, die Automatisierungstechnik im Laderaum und die Integration der Lieferdrohnen bei. Die Technik gewährleistet zudem, dass Fehler in der Zustellung nahezu ausgeschlossen sind.

„Mit dem Vision&xnbsp;Van integrieren wir die Intelligenz eines modernen Logistik­lagers in einen Transporter“, betont Volker Mornhinweg. „Mit diesem Fahr­zeug ließe sich nach unseren Schätzungen die Produktivität in der Zustellung auf der letzten Meile um bis zu 50&xnbsp;Prozent steigern.“

Fahrzeug kommuniziert mit Fahrer und Umwelt
Mit einem zukunftsweisenden Design gibt Mercedes-Benz&xnbsp;Vans einen Ausblick auf die Transportergenerationen von „übermorgen“. Darin verschmelzen die Intelligenz, Effizienz und Vernetzung des Fahrzeugs in nie dagewesener Weise. Schon die Frontgestaltung versetzt den Betrachter weit in die Zukunft. Das Gesicht wird definiert durch die extrem breite Frontscheibe, die sich wie ein Hightech-Visier bis in die Seitenwände wölbt, dem Black Panel Kühlergrill mit integrierter LED-Matrix, über das der Vision&xnbsp;Van mit seiner Umwelt kom­muniziert, und die progressiv gestalteten Scheinwerfer in LED-Technik. Die scharfen Konturen dieser Elemente kontrastieren mit den weichen Flächen des Fahrzeugs und treten mit ihnen in einen spannungsvollen Dialog von Leiden­schaft und Emotion mit Technik und Funktion. Über die LED-Displays auf der Vorder- und Rückseite kommuniziert das Fahrzeug mit der Umwelt. Es gibt zum Beispiel Warnhinweise, sobald die Lieferdrohnen abheben, wenn das Fahrzeug anhält oder der Zusteller aussteigt.

Das Interieurdesign weist durch seine extreme Reduktion auf Funktionalität weit in die Zukunft. Zugunsten einer Drive-by-Wire Steuerung mittels Joystick verzichteten die Designer auf Lenkrad, Pedalerie und Mittelkonsole und schufen so neue Möglichkeiten für die Gestaltung. Dadurch entsteht ein einzigartiger Innenraum, in dessen Mittelpunkt die intelligente Kommuni­kation zwischen Fahrer und Fahrzeug steht. Zudem konnte der Fahrersitz weiter nach vorne versetzt und dadurch die Nutzfläche des Fahrzeugs erhöht werden.

Das Dashboard in Form eines weitgeschwungenen Bogens ist mit einer Premiumtextilie überspannt und erstreckt sich über die gesamte Front. Die komplette Fläche des Bogens wird genutzt, um den Fahrer mit allen Informa­tionen zu versorgen, die er für seine Arbeit braucht. Im Ruhezustand des Vision&xnbsp;Van erscheint der Bogen als durchgehende blaue Fläche mit einem schwarzen Farbverlauf. Im Betrieb leuchten dann zum Beispiel ein Tacho­meter, Informationen zur Routenplanung und Anzeigen zum Drohnenflug auf.

Auch über den Boden der Kabine kommuniziert das Fahrzeug mit dem Fahrer. Dank eines speziellen Effekts scheinen LED-Anzeigen im Edelstahlboden, die dem Fahrer zum Beispiel signalisieren, ob sich Fußgänger oder Fahrradfahrer nähern. An der Hinterwand der Fahrerkabine befinden sich die Paketausgabe und das Infoterminal für den Fahrer, das für ihn alle relevanten Informationen zum Zustellprozess bereitstellt. Es dient als Kommunikationsmittel zwischen der autonom funktionierenden Systemwelt des Vision&xnbsp;Van und dem Fahrer, der sich vollständig auf die vorliegende manuelle Zustellung konzentrieren kann. Es fungiert außerdem als zentrale Steuereinheit, um das intelligente Fahrzeug, die automatisierten Systeme und Informationen rund um die Aufträge zu vernetzen. Gleichzeitig gewährleistet das Innenraumkonzept schonende Arbeitsabläufe für den Fahrer. Der Wegfall von Lenkrad, Pedalerie und Mittelkonsole schafft Bewegungsfreiheit in der Fahrerkabine sowie einen ungehinderten Ein- und Ausstieg aus dem Fahrzeug. Durch den Elektroantrieb benötigt das Fahrzeug keinen Getriebestrang mehr, dadurch konnte die Fahrerkabine mit einem ebenen Boden ausgestattet werden. Die Paketausgabe im Fahrzeug erspart dem Fahrer das zeit- und kraftraubende Suchen und Umsortieren von Sendungen im Laderaum. An der Ausgabe kann der Fahrer Pakete in ergonomisch optimaler Position entgegennehmen.

28.07.2016 Spatenstich in South Carolina für das neue Sprinter Werk


Festveranstaltung in North Charleston, im US-Bundesstaat South Carolina: Mercedes-Benz Vans hat am Mittwoch den ersten Spatenstich für sein neues Sprinter-Werk für den nordamerikanischen Markt gefeiert. Zu den hochrangigen Gästen zählten Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans, und Nikki Haley, Gouverneurin von South Carolina. Mit dem neuen Produktionswerk wird Mercedes-Benz Vans seine Kunden zukünftig noch schneller und individueller beliefern können. Das Werk stellt eine Erweiterung des bestehenden Montagestandorts für Transporter dar. Mercedes-Benz Vans investiert hierfür rund 500 Millionen US-Dollar. Das Geschäftsfeld wird in North Charleston bis zu 1.300 Stellen schaffen. Zulieferer werden Schätzungen zufolge zusätzlich rund 400 neue Arbeitsplätze in und um North Charleston anbieten. Zuerst wird der Karosserierohbau aufgebaut. Im Verlauf des Jahres folgen die Lackieranlage und die Endmontage. Die Produktion der nächsten Generation des Sprinter soll noch vor Ende des Jahrzehnts starten.

Mercedes-Benz Vans wird seine innovativsten Produktionstechnologien und konzepte in dem neuen Werk umsetzen. Der Fokus liegt insbesondere auf der Konnektivität wie der digitalen Kommunikation im Fertigungsbereich. Auf diese Weise stellt das Geschäftsfeld eine größtmögliche Agilität und Anpassungsfähigkeit sicher, um flexibel auf Marktveränderungen und neue Kundenanforderungen reagieren zu können. Die Belegschaft wird zudem umfangreiche technische Trainings absolvieren. Dies soll einen reibungslosen und erfolgreichen Produktionsanlauf gewährleisten.

Die aktuelle Fläche der Produktions- und Verwaltungsgebäude des Montagewerks in North Charleston beträgt ca. 38.000 m2. Der Neubau wird zusätzlich rund 105.000 m2 umfassen. Hinzu werden rund 259.000 m2 für eine Fläche für gefertigte Fahrzeuge kommen. Mit dem neuen Produktionsstandort wird Mercedes-Benz Vans zu einem der größten industriellen Arbeitgeber in der Region. Das Sprinter-Werk wirkt sich auch darüber hinaus positiv auf die Wirtschaft der Region aus, beispielsweise durch die Neuansiedlung von Zulieferern. So werden die Mercedes-Benz Vans-Aufbaupartner Auto Truck Group sowie The Knapheide Manufacturing Company ebenfalls neue Produktionsstätten in der Region betreiben.

Die USA gehören zu den weltweit am schnellsten wachsenden Transportermärkten. Sie sind mittlerweile nach Deutschland der zweitgrößte einzelne Absatzmarkt für den großen Van. Im Jahr 2015 lieferte Mercedes-Benz Vans rund 28.600 Einheiten an Kunden in den USA aus – elf Prozent mehr als im Vorjahr (i. V. 25.800 Einheiten). Sprinter für die USA werden bislang in Deutschland gefertigt. Aufgrund hoher Importzölle werden diese allerdings in einem aufwändigen Verfahren teilzerlegt und im Werk in North Charleston remontiert. Seit 2006 werden in North Charleston die SKD-Bausätze („ semi-knocked-down“) für importierte Sprinter und seit 2015 auch für importierte Metris Midsize-Vans (in anderen Märkten „Vito“) montiert. Dieses Verfahren bringt einen klaren Wettbewerbsnachteil für Mercedes-Benz Vans auf dem US-Markt mit sich. Mit dem neuen Werk und den Fahrzeugen „made in USA“ kann das Geschäftsfeld die wachsende Nachfrage der nordamerikanischen Kunden künftig deutlich wirtschaftlicher bedienen und die Lieferzeiten auf diesem Markt signifikant reduzieren.

Der Sprinter wird an insgesamt sechs Standorten auf der ganzen Welt produziert: neben zukünftig North Charleston in Deutschland in Düsseldorf – dem weltweiten Leitwerk für die Produktion großer Transporter – sowie im brandenburgischen Ludwigsfelde. Als einziger Hersteller im Segment großer Transporter wird Mercedes-Benz Vans die nächste Generation des Sprinter weiterhin an seinen deutschen Produktionsstandorten fertigen. Dazu investiert das Geschäftsfeld insgesamt 450 Millionen Euro in die Modernisierung der beiden Werke. Der Sprinter wird außerdem auch in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires und im Rahmen des Gemeinschaftsunternehmens Fujian Benz Automotive Co., Ltd. in Fuzhou, China, gefertigt. Der Mercedes-Benz Sprinter Classic läuft in Auftragsfertigung beim russischen Partner GAZ in Nizhny Nowgorod, ca. 400 km östlich von Moskau, vom Band.

Der Sprinter ist eines der erfolgreichsten Nutzfahrzeuge aller Zeiten und einer der Bestseller im Daimler-Produktportfolio. Seit der Markteinführung im Jahr 1995 hat das Geschäftsfeld über drei Millionen Einheiten seines „Weltfahrzeugs“ an Kunden ausgeliefert. 2015 war das bislang erfolgreichste Sprinter-Jahr aller Zeiten. Im Jahr seines 20. Geburtstags stiegen die Sprinter-Verkäufe um vier Prozent auf 194.200 Fahrzeuge. Der Begründer des Segments der großen Transporter ist in über 130 Ländern unterwegs. Im Laufe der Jahre konnte er sich in vielen dieser Länder als Marktführer behaupten.

Mercedes-Benz Vans hatte mit der Einführung des ersten Sprinter im Jahr 1995 die Zeichen der Zeit und Bedürfnisse der Kunden erkannt. Sowohl in der Entwicklung als auch in der Produktion wurden höchste Qualitätsstandards angelegt. Revolutionär war von Beginn an das dynamische Design, die zahlreichen Grundvarianten, die effizienten Motoren, eine vorbildliche Sicherheitsausstattung sowie das ergonomische Cockpit. Dieses neuartige Konzept, die hohe Produktqualität und zufriedene Kunden, sorgten für einen erfolgreichen Start des modernen Transporters. Mit der Einführung eines Transporters wie dem Sprinter in Nordamerika – mit völlig neuen Produktvorteilen – hat Mercedes-Benz Pionierarbeit in dem Markt geleistet. Gepaart mit seinem hohen Bekanntheitsgrad gab der Sprinter einer ganzen Fahrzeugklasse seinen Namen und ist heute weltweit Synonym für das Segment der Transporter bis 5,5 Tonnen Gesamtgewicht.

15.03.2016 3 Mio. Sprinter gebaut & Rekordjahr 2015


Mercedes-Benz Vans feiert mit seinem Erfolgstransporter Sprinter einen wichtigen Meilenstein. Seit der Markteinführung im Jahr 1995 hat das Geschäftsfeld inzwischen drei Millionen Einheiten seines „Weltfahrzeugs“ an Kunden ausgeliefert. Der große Transporter ist mittlerweile in über 130 Ländern unterwegs. Das bislang erfolgreichste Sprinter-Jahr aller Zeiten war 2015. Im Jahr seines 20. Geburtstags stiegen die Sprinter-Verkäufe um vier Prozent auf rund 194.200 Fahrzeuge. Für 2016 erwartet Mercedes-Benz Vans insgesamt eine weitere Nachfragesteigerung. Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans, übergab den dreimillionsten Sprinter heute im Rahmen einer Presseveranstaltung an Bernhard Kibler, Geschäftsführer des Reisemobilherstellers Hymer. Das Jubiläumsfahrzeug wird von Hymer, einem Aufbaupartner von Mercedes-Benz Vans, zu seinem Premium-Reisemobil HYMER ML-T ausgebaut.

Marktführer in zahlreichen Ländern auf der ganzen Welt

Der Sprinter ist eines der erfolgreichsten Nutzfahrzeuge aller Zeiten und einer der Bestseller im Daimler-Produktportfolio. Nach seinem Rekordjahr 2015 startete er ebenso vielversprechend in das Jahr 2016. Gleich zu Beginn des Jahres konnte er sich als Marktführer in zahlreichen Ländern auf der ganzen Welt behaupten, darunter Deutschland, China, Südafrika und Argentinien. Die in Summe wichtigsten Märkte des Sprinter liegen mit rund 55 Prozent des Absatzes bislang noch in Westeuropa. Die USA sind mittlerweile der wichtigste einzelne Absatzmarkt für den Sprinter nach Deutschland. 2015 lieferte Mercedes-Benz rund 28.600 Einheiten, elf Prozent mehr als im Vorjahr (i.V. 25.800), an Kunden in den USA aus.

Ausbau des weltweiten Sprinter-Produktionsnetzwerks
Der Sprinter wird an insgesamt sechs Standorten auf der ganzen Welt produziert: in Düsseldorf und Ludwigsfelde, Charleston im US-Bundesstaat South Carolina, in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires und im Rahmen des Gemeinschaftsunternehmens Fujian Benz Automotive Co., Ltd. in Fuzhou, China. Der Mercedes-Benz Sprinter Classic läuft in Auftragsfertigung beim russischen Partner GAZ in Nizhny Nowgorod, 100 km östlich von Moskau, vom Band.

Um seine Kunden in Nordamerika mit der nächsten Sprinter-Generation zukünftig noch individueller und schneller beliefern zu können, wird das Geschäftsfeld wie bereits Anfang 2015 angekündigt in Charleston im US-Bundesstaat South Carolina einen neuen Produktionsstandort errichten. In den nächsten Jahren investiert Mercedes-Benz Vans rund eine halbe Milliarde US-Dollar in den Aufbau des neuen Werks. Noch im Jahr 2016 findet der erste Spatenstich statt.

Als einziger Hersteller im Segment großer Transporter wird Mercedes-Benz Vans die nächste Generation des Sprinters weiterhin auch in Deutschland produzieren: in Düsseldorf und Ludwigsfelde. Dazu wird das Geschäftsfeld insgesamt 450 Millionen Euro in die Modernisierung der beiden deutschen Werke investieren. Darüber hinaus wird Düsseldorf als Kompetenzzentrum für die weltweite Sprinterfertigung künftig eine noch zentralere Rolle im globalen Produktionsverbund von Mercedes-Benz Vans einnehmen. Fahrgestelle und Pritschenwagen werden weiterhin am Standort Ludwigsfelde gefertigt, der Anfang Februar 2016 sein 25-jähriges Jubiläum als Mercedes-Benz Werk feierte. In beiden deutschen Werken erreichte die Auslastung in 2015 aufgrund der guten Nachfragesituation ein sehr hohes Niveau. Die beiden Werke sind auch weiterhin sehr gut ausgelastet.

Erfolgsrezept Qualität und konsequente Kundenorientierung
Mercedes-Benz Vans hat mit der Einführung des ersten Sprinter 1995 die Zeichen der Zeit und Bedürfnisse der Kunden erkannt. Sowohl in der Entwicklung als auch in der Produktion wurden hohe Qualitätsstandards angelegt. Revolutionär war von Beginn an das dynamische Design, die zahlreichen Grundvarianten, die effizienten Motoren, eine vorbildliche Sicherheitsausstattung sowie das ergonomische Cockpit. Dieses neuartige Konzept, die hohe Produktqualität und zufriedene Kunden sorgten für einen erfolgreichen Start des modernen Transporters. Gepaart mit seinem hohen Bekanntheitsgrad gab der Sprinter so einer ganzen Fahrzeugklasse seinen Namen und ist heute Synonym für das Segment der Transporter bis fünf Tonnen Gesamtgewicht.

Rekordjahr 2015 für Mercedes-Benz Vans

Mercedes-Benz Vans hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 neue Rekordergebnisse bei Absatz, Umsatz und EBIT eingefahren. Das Geschäftsfeld übergab 321.000 Fahrzeugen an Kunden. Damit setzte die Transporter-Sparte der Daimler AG so viele Fahrzeuge ab wie nie zuvor (i. V. 295.000, plus neun Prozent) – und das trotz eines uneinheitlichen weltweiten Marktumfelds. Auch der Umsatz erreichte ein neues Rekordniveau. Er steigerte sich um 15 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro (i. V. 10,0). Das Ergebnis (EBIT) von Mercedes-Benz Vans stieg sogar um fast ein Drittel auf 880 Millionen Euro (i.V. 682 Mio. Euro, plus 29 Prozent). Für 2016 erwartet das Geschäftsfeld weiteres Wachstum und eine Fortsetzung der sehr positiven Geschäftsentwicklung.

Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans: „2015 haben wir erfolgreich nachgelegt und die Rekordwerte von 2014 deutlich übertroffen. Mein ganz persönlicher Dank für diese Spitzenleistung an unser weltweit erfolgreiches Team.“ „Auch 2016 wollen wir wieder wachsen“, so Volker Mornhinweg weiter. „Zum einen treiben wir unsere Technologieführerschaft konsequent voran. Zum anderen werden wir unsere Position in den bestehenden Märkten weiter ausbauen und zusätzlich Wachstumspotentiale auf der ganzen Welt erschließen. Der nächste Meilenstein ist der Start der V-Klasse in China.“

Attraktives Produktportfolio erfolgreich in etablierten und neuen Märkten
Die Produktoffensive von Mercedes-Benz Vans ist erfolgreich abgeschlossen und im Absatz spürbar in den Märkten angekommen. 2015 war das erste volle Verkaufsjahr für das rundum erneuerte Produktportfolio als Full-Line-Anbieter. Im westeuropäischen Kernmarkt hat Mercedes-Benz Vans den Absatz um zehn Prozent auf rund 208.500 (i. V. 190.000) Einheiten gesteigert. Damit hat der Transporter-Hersteller seine Marktführerschaft bei den mittelgroßen und großen Transportern auf einen Marktanteil von 18,4 (i. V. 18,2) Prozent weiter ausgebaut. Auf dem Heimatmarkt Deutschland erreichte Mercedes-Benz Vans mit 88.400 (i. V. 79.900) Einheiten einen neuen Absatzrekord.

Trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Marktumfelds stiegen die Verkäufe in Osteuropa auf 32.200 Einheiten – ein Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der russische Markt ging 2015 um 31 Prozent zurück. Dennoch konnte das Geschäftsfeld insgesamt 9.100 Transporter absetzen (i. V. 11.500, minus 21 Prozent). Mercedes-Benz Vans ist damit der drittgrößte Anbieter in Russland und der größte mit Hauptsitz außerhalb des Landes. Mit seinem Partner GAZ in Nischni Nowgorod konnte der Hersteller 2015 einen wichtigen Meilenstein feiern: den 10.000 produzierten Sprinter Classic.

Mercedes-Benz Vans konnte auch in der NAFTA-Region seine starke Marktstellung untermauern. Das Geschäftsfeld steigerte die Auslieferungen um rund 29 Prozent auf 40.500 Einheiten (i. V. 31.500). Auf die USA entfielen 32.400 abgesetzte Fahrzeuge (plus rund 25 Prozent, i. V. 25.800 Transporter) – ein neuer Höchstwert. Der Treiber hierfür war neben dem anhaltend großen Erfolg des Sprinter der Ende des Jahres eingeführte Metris, das Pendant zum Vito für den US-Markt.

In Brasilien war der Markt für große Vans 2015 mit einem Minus von rund 37 Prozent deutlich rückläufig. Mercedes-Benz Vans setzte hier insgesamt 6.500 Fahrzeuge ab (i. V. 9.600, minus 32 Prozent). Dabei konnte das Geschäftsfeld seinen Marktanteil bei den großen Vans um rund drei Prozentpunkte auf 24 Prozent steigern. In Argentinien legte der Markt für große Transporter um rund sieben Prozent zu. Mercedes-Benz Vans verzeichnete mit 64 Prozent Wachstum über alle Segmente hinweg eine besonders große Nachfrage nach seinen Produkten. Insgesamt lieferte das Geschäftsfeld über 6.100 Fahrzeuge an Kunden aus (i. V. 3.800, plus 64 Prozent). Damit hat das Geschäftsfeld seinen Marktanteil im Segment der großen Transporter deutlich auf 43 Prozent ausgebaut (plus neun Prozentpunkte). Insgesamt setzte Mercedes-Benz Vans 15.800 Transporter in Lateinamerika ab (i. V. 16.100, minus zwei Prozent).

Zunahme an Großaufträgen internationaler Kunden
Zentrale Wachstumstreiber im vergangenen Jahr waren das Flottengeschäft und eine zunehmende Zahl an Großaufträgen. Die Verkäufe von Mercedes-Benz Vans an internationale Flotten- und Großkunden sind 2015 um rund 13 Prozent gestiegen und lagen damit über dem bisherigen Rekordjahr 2014. In Europa verzeichnete das Geschäftsfeld bei internationalen Großkunden ein Wachstum von rund zehn Prozent. In Übersee-Märkten lieferte Mercedes-Benz Vans rund 40 Prozent mehr Fahrzeuge an diese Kundengruppe aus. Zu den wichtigsten Märkten zählten hier die USA, Mexiko, Australien, Saudi Arabien und Südafrika.

Weitere Expansion und positive Geschäftsentwicklung für 2016 geplant
Mercedes-Benz Vans treibt sein internationales Wachstum auf Basis seiner Strategie „Vans goes global“ auch 2016 konsequent voran. Das Geschäftsfeld plant deutliche Zuwächse beim Absatz, insbesondere in den etablierten Märkten in Westeuropa. Mit dem Sprinter strebt das Geschäftsfeld weiteres Wachstum vor allem im nordamerikanischen Markt an. Von der Verfügbarkeit des Metris bzw. Vito in Nord- und Lateinamerika erwartet Mercedes-Benz Vans im laufenden Jahr zusätzliche Nachfrageimpulse. 2016 führt das Geschäftsfeld den Vito in China ein, wo er weitere Potenziale erschließen soll.

Mit der Einführung der Großraumlimousine V-Klasse in China wird die Daimler-Transportersparte auch im Segment der privat genutzten Vans neue Kundengruppen auf dem weltweit größten Automarkt ansprechen. Die Mercedes-Benz V-Klasse feiert ihre China-Premiere am 18. März in Peking und ist ab Mitte April erhältlich. Sie ist maßgeschneidert für die Wünsche und Bedürfnisse der chinesischen Kunden. So verfügt sie über eine Vielzahl an luxuriösen Ausstattungen. Die Produktion der V-Klasse beim lokalen Daimler Joint Venture Fujian Benz Automotive Co., Ltd (FBAC) in Fuzhou ist bereits angelaufen. Damit produziert Mercedes-Benz Vans die V-Klasse nun auf einem weiteren Kontinent mit einheitlichen Mercedes-Benz Produktionsprozessen und -standards. Das Werk von Fujian Benz Automotive arbeitet eng mit dem spanischen Produktionsstandort in Vitoria zusammen, dem weltweiten Kompetenzzentrum von Mercedes-Benz Vans für Fahrzeuge mittlerer Größe. Das Werk in Fuzhou fertigt dabei ausschließlich für den chinesischen Markt. Die V-Klasse ist bereits seit Januar 2016 in Japan verfügbar. Im Frühjahr wird sie außerdem in den Vereinigten Arabischen Emiraten und weiteren Märkte im Nahen Osten erhältlich sein.

Auch beim Umsatz erwartet Mercedes-Benz Vans für 2016 deutliche Zuwächse. Für das EBIT aus dem laufenden Geschäft hat sich Mercedes-Benz Vans das Ziel gesetzt, das Vorjahresniveau leicht zu übertreffen.

Erweiterung des Produktportfolios um den Mercedes-Benz Pickup
Mit dem ersten Pickup eines Premiumherstellers wird Mercedes-Benz Vans sein Produktportfolio in einem vielversprechenden Segment erweitern. Im Rahmen der globalen Wachstumsstrategie ist der Pickup hervorragend dafür geeignet, zusätzliche Kundensegmente zu erschließen. Diese vielseitigen Fahrzeuge mit hohen Allround-Qualitäten und rund einer Tonne Nutzlast sind weltweit beliebt und bieten somit gute Absatzpotenziale. Zielmärkte für das neue Fahrzeug sind im ersten Schritt Lateinamerika, Südafrika, Australien und Europa.
Weitere Infos zum Pickup gibt es hier.

01.02.2016 25 Jahre Werk Ludwigsfelde

Mercedes-Benz Vans feiert ein Vierteljahrhundert deutsch-deutsche Erfolgsgeschichte an seinem Produktionsstandort Ludwigsfelde in Brandenburg. Am 1. Februar 1991 – nur vier Monate nach der Wiedervereinigung – gründete die Treuhandanstalt zusammen mit der damaligen Daimler-Benz AG die Nutzfahrzeuge Ludwigsfelde GmbH. Seither sind dort über 660.000 Transporter vom Band gerollt. Im Jubiläumsjahr stellt Mercedes-Benz Vans in Ludwigsfelde die Weichen für die Produktion der nächsten Generation des Sprinter und investiert insgesamt über 50 Millionen Euro in das Werk – doppelt so viel wie im Jahr 2015. Dies gab Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans, heute im Rahmen der Festveranstaltung in Ludwigsfelde bekannt. Zu den Gratulanten zählten auch Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, sowie zahlreiche weitere Gäste aus Politik und Wirtschaft.

Als einziger Hersteller im Segment großer Transporter wird Mercedes-Benz Vans die nächste Generation des Sprinter weiterhin auch in Deutschland produzieren: in Düsseldorf und Ludwigsfelde. Dazu investiert das Geschäftsfeld insgesamt 450 Millionen Euro zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit in die beiden deutschen Werke. In Ludwigsfelde fließen bis zum Ende des Jahrzehnts rund 150 Millionen Euro für Modernisierungsmaßnahmen hauptsächlich in die Bereiche Rohbau, Lackierung und Montage. Insgesamt hat Daimler in den vergangenen 25 Jahren über 750 Millionen Euro in Ludwigsfelde investiert – die 150 Millionen Euro nicht eingerechnet.

Der politische Umbruch Ende der achtziger Jahre brachte das damalige VEB-IFA Kombinat Nutzfahrzeuge Ludwigsfelde in wirtschaftliche Schieflage. Nachdem die Absatzmärkte in den ehemaligen Ostblockländern wegbrachen, musste die Produktion des Lkw-Werks ab Ende 1990 eingestellt werden. Das Werk stand vor dem Aus. In dieser Phase entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit mit der damaligen Daimler-Benz AG, die am 1. Februar 1991 mit der Gründung der Nutzfahrzeuge Ludwigsfelde GmbH festgeschrieben wurde. Bereits eine Woche später, am 8. Februar, lief der erste Mercedes-Benz-Lkw vom Typ LN2 vom Band. Im selben Jahr folgte noch der Produktionsstart des Transporters LN1. Nachdem Daimler-Benz das Werk 1994 zu 100 Prozent übernommen hatte, ging zwei Jahre später der Transporter Vario in Serie. Im Jahr 2001 startete die Produktion des Vaneo. 2006 wurde Ludwigsfelde neben Düsseldorf zum zweiten Produktionsstandort des Sprinter in Deutschland. Mittlerweile ist das Mercedes-Benz Werk Ludwigsfelde ausschließlich auf die Fertigung großer Transporter spezialisiert.

17.12.2015 CAR2SHARE cargo erster Praxistest erfolgreich

Seit rund vier Monaten wird CAR2SHARE cargo, das von Daimler Business Innovation zur Optimierung bestehender Transportprozesse entwickelt wurde, erstmals bei der Berliner Tafel eingesetzt. Das Konzept: CAR2SHARE cargo ist ein digitales Fuhrpark- und Fahrermanagementsystem, bei dem Transporter nach dem Carsharing-Prinzip gebucht werden können. Aufgrund der positiven Bilanz hat sich die Berliner Tafel für den dauerhaften Einsatz entschieden und stockt ihre Flotte mit CAR2SHARE cargo auf.

Die Berliner Tafel verteilt bis zu sechs Tonnen Lebensmittel pro Tag an soziale Einrichtungen, was einen hohen Logistikaufwand mit sich bringt. Bereits seit über 15 Jahren unterstützt die Daimler AG die Berliner Tafel mit Mercedes-Benz Vans für das Einsammeln und Verteilen der Lebensmittel. Vor dem Einsatz von CAR2SHARE cargo wurde der Auslieferungsprozess bei der Berliner Tafel größtenteils manuell gestaltet. Daher waren die Routen oft ineffizient und auch durch die nicht vorhandene Fahrzeugzuweisung sehr zeitintensiv. Dafür hatte das Daimler Business Innovation Team in Zusammenarbeit mit dem IT-Logistik Anbieter tiramizoo eine Lösung: „Mit dem free-floating Carsharing Dienst car2go hat Daimler ein Konzept für den Personenverkehr geschaffen. Für uns war es die logische Konsequenz, dies auf den Güterverkehr zu übertragen – mit CAR2SHARE cargo. Wir sind froh, mit der Berliner Tafel einen Partner gefunden zu haben, der uns bei der Pilotierung dieses Konzeptes unterstützt“, betont Dirk Reimelt, Projektleiter bei Daimler Business Innovation.

Seit der Einführung von CAR2SHARE cargo hat sich bei den Logistikabläufen der Berliner Tafel einiges verändert: „Wir merken jetzt schon das enorme Einsparpotenzial an Kraftstoff und Zeit. Außerdem ist die Zufriedenheit unserer sozialen Einrichtungen gestiegen, da die Lebensmittelspenden in einem besseren Zustand ankommen und auch die Fahrer sind dankbar, mit dieser modernen Technik arbeiten zu dürfen. Die Möglichkeit der Nutzung von CAR2SHARE cargo in Verbindung mit der tiramizoo Software hebt die Logistikleistung der Berliner Tafel quasi auf ein neues Level. Wir sind sehr froh, dass wir auch weiterhin damit arbeiten dürfen“, sagt Robert Hedram, Leitung der Logistik bei der Berliner Tafel. Aufgrund der positiven Erfahrungen werden auch alle weiteren Mercedes-Benz Transporter der Berliner Tafel mit CAR2SHARE cargo ausgestattet und weiter getestet. „Wir hatten überlegt, wie wir die Tafel nicht nur mit Fahrzeugen, sondern darüber hinaus, mit dem Know-How im Konzern unterstützen können. Mit CAR2SHARE cargo helfen wir eben nicht nur mobil zu sein, sondern erleichtern den vielen ehrenamtlichen Helfern, die mit unglaublicher Leidenschaft ihr Bestes für eine gute Sache geben, ihren Alltag“, erklärt Stefan Sonntag, Leiter Neufahrzeuge Transporter und Vans Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland.

Neuer Same Day Delivery Service „Kalix“ mit CAR2SHARE cargo
Nach den positiven Erfahrungen von CAR2SHARE cargo bei der Berliner Tafel wird das System nun auch bei dem neuen Lieferservice „Kalix – Karlsruhe liefert´s fix“ in Karlsruhe eingesetzt. Bei diesem Pilotprojekt, in Zusammenarbeit mit der City Initiative Karlsruhe, dem IT-Logistik Anbieter tiramizoo und weiteren Partnern, werden aus mehreren teilnehmenden Geschäften erworbene Einkäufe noch am selben Abend gesammelt nach Hause geliefert. Den Transport übernehmen Mercedes-Benz Transporter, die mit CAR2SHARE cargo ausgestattet sind, die logistische Planung und Umsetzung erfolgt durch tiramizoo. Dieser Service ist seit dem 9. Dezember 2015 in Karlsruhe verfügbar.

CAR2SHARE cargo im Detail
CAR2SHARE cargo ist ein digitales Fuhrpark- und Fahrermanagementsystem, bei dem Mercedes-Benz Vans über die Website www.car2share.com nach dem Carsharing-Prinzip gebucht werden können. Für die Optimierung der logistischen Prozesse besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem IT-Kurierdienst tiramizoo. Gemeinsam bieten CAR2SHARE cargo und tiramizoo damit eine Rundumlösung zur Gestaltung eines effizienteren Transportprozesses – von der Einsatzplanung von Fahrer und Fahrzeugen, der Koordination der Route bis hin zur digitalen Verwaltung und spontanen Zubuchungen bei Engpässen. Das Allround-Planungstool besteht aus drei aufeinander aufbauenden Modulen: „Smart Van“, „Courier Assist“ und „Virtual Fleet“.

„Smart Van“ sind intelligente Transporter wie z.B. der Mercedes-Benz Vito oder Sprinter, die mit CAR2SHARE cargo gebucht werden können. Die Transporter können mit der gleichnamigen App geöffnet und geschlossen werden, der Schlüssel befindet sich in den Fahrzeugen. Somit sind keine aufwändigen Schlüsselübergaben nötig. Hat der Fahrer den Transporter geöffnet, werden ihm automatisch alle Aufträge aufgelistet und in Zusammenarbeit mit dem IT-Logistik Anbieter tiramizoo die optimale Tourenplanung zu jedem Ziel vorgeschlagen.
Das Modul „Courier Assist“ ermöglicht ein digitales Flottenmanagement. Es unterstützt das Verwalten des eigenen Fuhrparks sowie die Einsatzplanung von Fahrern, indem es automatisch die optimalste Fahrer- und Fahrzeugzuweisung vorschlägt.
Mit der „Virtual Fleet“ können je nach Auslastung und Auftragslage zusätzliche Fahrzeuge gebucht werden – auch bei Auftragsspitzen wie etwa Weihnachten. Somit ermöglicht das System eine maximale Auslastung dank flexiblem Fahrzeugeinsatz. Die Transporter können zudem minutengenau abgerechnet werden.

10.09.2015 20 Jahre Sprinter: Happy Birthday Sprinter!

Große Bühne für die weltweite Nummer eins unter den Transportern: Im Mercedes-Benz Werk Düsseldorf feierte heute der Mercedes-Benz Sprinter sein 20-jähriges Jubiläum. Zur offiziellen Feierstunde im Werk Düsseldorf kamen über 250 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den sechs weltweiten Sprinter-Produktionsstandorten in Deutschland, Argentinien, China, Russland und den USA.

Der Sprinter überzeugt seit 1995 seine Kunden und ist als der „Welttransporter“ unter den Nutzfahrzeugen mittlerweile in über 130 Märkten unterwegs. Seit seinem Produktionsstart sind über 2,9 Millionen Sprinter in Kundenhand übergeben worden.

Bei der offiziellen Feierstunde gehörten Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, sowie Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans, zu den offiziellen Gratulanten.

„Mit dem Sprinter haben wir eine Markenikone für Transporter geschaffen. Er hat das Segment der großen Vans begründet, ihm seinen Namen gegeben – und prägt es seitdem“, sagte Dr. Dieter Zetsche anlässlich des Transporter-Jubiläums.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gratulierte ebenfalls zum Zwanzigsten: „Der Sprinter hat nicht nur 20 Jahre Erfolgsgeschichte hinter sich, sondern auch hervorragende Zukunftsperspektiven – durch die Entscheidungen, das Mercedes-Benz Werk in Düsseldorf zum Kompetenzzentrum der weltweiten Sprinter-Produktion zu machen und die Zusage, auch perspektivisch auf die hoch qualifizierten und zuverlässigen Fachkräfte hier am Standort zu setzen. Beides freut mich sehr. Darin sehe ich auch einen Vertrauensbeweis – in den Standort und in die Belegschaft.“

Volker Mornhinweg, verantwortlich für das weltweite Transportergeschäft, ergänzte bei der offiziellen Feierstunde: „Der Sprinter ist eines der erfolgreichsten Nutzfahr­zeuge aller Zeiten und einer der Bestseller im Daimler Produktportfolio. Für 2015 erwarten wir einen weiteren Absatzrekord und damit das beste Sprinterjahr aller Zeiten. Und auch in den nächsten Jahren werden wir den Sprinter erfolgreich weiterentwickeln.“

Mercedes-Benz Sprinter mit Rekordabsatz
Der Mercedes-Benz Sprinter ist einer der Bestseller in seinem Segment. Im Jahr 2014 hat Mercedes-Benz Vans weltweit über 186 000 Sprinter abgesetzt – ein Plus von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr und ein neuer Rekordwert. Diese Erfolgsgeschichte schreibt der Sprinter auch im laufenden Jahr fort: In den ersten sechs Monaten 2015 lieferte die Daimler-Transportersparte weltweit 89 500 Sprinter an Kunden aus; das waren vier Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders die anhaltend hohe Kundennachfrage in Europa und den USA sorgte im bisherigen Jahresverlauf für eine sehr gute Auslastung der deutschen Werke in Düsseldorf und Ludwigsfelde. Entsprechend wurden an den Standorten Sonderschichten gefahren und an Samstagen gearbeitet.

Mercedes-Benz Vans hatte mit der Einführung des ersten Sprinter 1995 die Zei­chen der Zeit und Bedürfnisse der Kunden erkannt. Sowohl in der Entwicklung als auch in der Produktion wurden hohe Qualitätsstandards angelegt. Revolutionär war von Beginn an das dynamische Design, die weit über 1000 Grundvarianten, die effizienten Motoren, eine vorbildliche Sicherheitsausstattung sowie das ergonomisch perfekte Cockpit. Dieses neuartige Konzept, die hervorragende Produktqualität und zufriedene Kunden sorgten für einen erfolgreichen Start des modernen Transporters. Gepaart mit seinem hohen Bekanntheitsgrad gab der Sprinter so einer ganzen Fahrzeugklasse einen Namen und ist heute Synonym für das Segment der Transporter bis fünf Tonnen Gesamtgewicht.

Die Anfang der neunziger Jahre aufkommende Kurier-/Express-/Paket-Branche beflügelte den Absatz der neuen Transportergeneration zusätzlich, weil mit dem Sprinter die gewünschten hohen Jahreslaufleistungen problemlos gefahren werden konnten. Neben der verlässlichen Qualität und dem Ladungsraum rückte bei der Sprinter-Entwicklung ein weiterer wichtiger Aspekt in den Fokus: die Konditions­sicherheit des Fahrers. Die Schnittstelle zwischen Fahrzeug und Fahrer wurde beim Sprinter absolut funktional konzipiert und erhielt Eigenschaften wie sie bis dato nur im Pkw zu finden waren. Der Arbeitsplatz wurde konsequent nach den Bedürfnissen des Fahrers ausgelegt und verband Funktionalität und Komfort auf ganz neue Art und Weise.

Das Werk Düsseldorf hat am Erfolg des Sprinter maßgeblichen Anteil. Über 65 Prozent aller Sprinter werden im Rheinland produziert. Angesichts der hohen Kundennachfrage arbeiten die 6500 Beschäftigten in Düsseldorf aktuell in Sonderschichten und an Samstagen und fertigen täglich über 725 Transporter.

Seit 1995 wird der Mercedes-Benz Sprinter in Düsseldorf gefertigt. Kurz nach seiner Einführung übersprang die jährliche Produktion 1996 erstmals die Hürde von 100.000 Transportern und eilt seitdem von Rekord zu Rekord. Fortlaufend weiterentwickelt, fertigt das Werk Düsseldorf ab 2006 die zweite Generation des Sprinter. Seit 2013 läuft der neue Sprinter vom Band. Der wirtschaftliche und sichere, funktionelle und komfortable Transporter setzt die Serie der Produktionsrekorde fort. Seit dem Beginn der Sprinter-Produktion in Düsseldorf vor 20 Jahren liefen insgesamt rund 2,4 Millionen Sprinter in Düsseldorf vom Band.

Die Fahrgestelle kommen seit 2006 aus Ludwigsfelde
Mit dem Sprinter-Modellwechsel im Jahr 2006 kam wegen der inzwischen deutlich gestiegenen Stückzahlen ein weiteres Standbein in Deutschland hinzu: Fahrgestelle und Pritschenwagen werden seitdem im Mercedes-Benz Werk Ludwigsfelde südlich von Berlin hergestellt. Das Werk Ludwigsfelde ist mit seinen rund 2000 Mitarbeitern einer der größten industriellen Arbeitgeber in Brandenburg. Im Jahr 2014 stieg die Produktion um 13 Prozent auf über 48.200 Einheiten. Und dieser positive Trend setzt sich auch in 2015 fort, die Auslastung ist weiterhin auf sehr hohem Niveau. Täglich werden über 200 Transporter gefertigt.

Sprinter-Fertigung in Buenos Aires
Bereits 1996 begann auch die Produktion des Sprinter in Südamerika: Seitdem wird er in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires gefertigt. Ab 2007 laufen hier der Ur-Sprinter und das neue Modell vom Band. Seit dem Jahr 2012 konzen­triert sich das Werk mit dem Namen des legendären Rennfahrers „Centro Industrial Juan Manuel Fangio“ auf die aktuelle Generation. Jährlich produzieren die rund 1600 Mitarbeiter im argentinischen Werk rund 15 000 Sprinter für Kunden in Lateinamerika. Insgesamt wurden seit Beginn der Produktion 1996 knapp eine Viertelmillion Sprinter in Buenos Aires gefertigt.

Weitere Standbeine des Sprinter sind China und Russland
Seit 2011 kommt der Sprinter auch aus dem Werk Fuzhou in China. Bei Fujian Benz Automotive Ltd fertigen rund 1600 Mitarbeiter drei verschiedene Sprinter-Modelle mit unterschiedlichen Aufbaulängen und entsprechenden Sitzanordnungen für den chinesischen Markt. Kunden, die ein Fahrzeug für eine zuverlässige und sichere Personenbeförderung suchen, können je nach dem gewünschten Platzangebot zwischen 14, 17 und 20 Sitzen wählen.
2013 erlebte der Sprinter der ersten Generation eine Renaissance in Russland: Er wird seitdem unter dem Namen „Sprinter Classic“ in Nizhny Nowgorod, 100 km östlich von Moskau, gefertigt. Der Mercedes-Benz Sprinter Classic wird in Lizenz vom Partnerunternehmen GAZ hergestellt. Alleine im Jahr 2014 wurde eine Rekordzahl von 6700 Fahrzeugen verkauft. Der Sprinter Classic ist damit der beliebteste Transporter des Mercedes-Benz Portfolios in Russland und macht Mercedes-Benz Vans bei den Verkaufszahlen in Russland zur Nummer eins der internationalen Transporter-Marken.

Sprinter-Montagewerk in Charleston
Der Sprinter kommt auch in Nordamerika bestens an. Mit dem Sprinter kam das europäische Van-Konzept erstmals in die USA und nach Kanada. Auch die nordamerikanischen Kunden schätzen schnell die für den dortigen Markt neuen Produkteigenschaften eines Transporters: hohe Nutzlast, geringer Kraftstoffverbrauch und Pkw-ähnliche Fahrdynamik. Das Sprinter-Konzept setzte so schnell einen neuen Standard im Wettbewerb. Ab 2001 montierte ihn die nordamerikanische Konzernmarke Freightliner und vertrieb ihn unter eigenem Namen sowie mit dem Logo der Marke Dodge. Seit dem Jahr 2010 wird er auch in den USA als Mercedes-Benz Sprinter vertrieben und entwickelte sich zu einer Erfolgsgeschichte. Im Jahr 2014 fuhr er mit 25 800 Einheiten einen neuen Absatzrekord ein. Die USA sind inzwischen nach Deutschland der zweitgrößte Absatzmarkt für den Sprinter.

Globale Produktionsstrategie für die nächste Generation des Sprinter
Ende 2014 hat Mercedes-Benz Vans die langfristige Strategie für die Produktion des Nachfolgemodells des Sprinter festgelegt.
Volker Mornhinweg: „Ein Spitzen-Fahrzeug wie den Sprinter bekommen Sie nur mit einem Spitzen-Team hin. Und genauso ein Team haben wir: In Düsseldorf genauso wie in Ludwigsfelde, González Catán, Fuzhou, Charleston und Nizhny Novgorod. Für die nächste Sprinter-Generation setzen wir mit dem Werk Düsseldorf als Kompetenzzentrum auf den Standort Deutschland.“

Dazu wird Mercedes-Benz Vans insgesamt 450 Millionen Euro in die Modernisierung der beiden deutschen Werke investieren. Diese Mittel stärken langfristig die Wettbewerbsfähigkeit und machen die deutschen Werke fit für den globalen Wettbewerb in diesem Segment. Allein am Standort Düsseldorf gibt Mercedes-Benz Vans 300 Millionen Euro für die Modernisierung von Rohbau, Lackierung und Montage aus. Darüber hinaus wird Düsseldorf als Kompetenz­zentrum für die weltweite Sprinterfertigung künftig eine noch zentralere Rolle im globalen Produktionsverbund von Mercedes-Benz Vans einnehmen.

Gleichzeitig fließen auch in das Werk Ludwigsfelde mit 150 Millionen Euro umfangreiche Investitionen, die die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes langfristig absichern.

Zudem wird Mercedes-Benz die nächste Generation des Erfolgsmodells für den nordamerikanischen Markt künftig direkt in den USA fertigen. Anfang März 2015 hat Mercedes-Benz Vans Charleston im US-Bundesstaat South Carolina als Standort für das neue Werk festgelegt. Durch das US-Werk wird die Belieferung des stetig wachsenden nordamerikanischen Marktes für Mercedes-Benz Vans künftig deutlich wirtschaftlicher. Gleichzeitig lässt sich die wachsende Nachfrage der nordamerikanischen Kunden mit Fahrzeugen „Made in USA“ viel schneller bedienen. In den nächsten Jahren fließen rund eine halbe Milliarde US-Dollar in den Aufbau des neuen Transporterwerkes. Auf einer Gesamtfläche von über 800 000 m² entstehen ein komplett neuer Rohbau, eine Lackierung sowie eine Montage. Der Baubeginn für die neue Fabrik ist für das Jahr 2016 geplant. Entscheidend für den Bau eines Sprinter-Werkes in den USA sind die hohen Wachstumsraten des nordamerikanischen Marktes im Segment der großen Transporter in den nächsten Jahren. Gleichzeitig führen hohe US-Importzölle bislang dazu, dass die in Deutschland für den US-Markt produzierten Sprinter derzeit aufwändig zerlegt und in den USA wieder aufgebaut werden müssen.

Dieter Zetsche: „Unser Sprinter ist ein Paradebeispiel für die Wachstumsstrategie unserer Transportersparte: Wir fertigen ihn in einem internationalen Produktionsnetzwerk, er fährt in über 130 Ländern und wir verbessern mit dem künftigen Werk in Charleston unsere Position auf dem wichtigen nordamerikanischen Markt weiter.“

Komfortabel, wirtschaftlich, effizient: Der aktuelle Mercedes-Benz Sprinter
Der Sprinter ist das Flaggschiff unter den Mercedes-Benz Transportern. Das aktuelle Modell setzt mit vorbildlicher Sicherheit, niedrigen Verbrauchswerten und Motoren nach der zukünftigen Abgasstufe Euro VI Maßstäbe im Segment. Mit herausragend niedrigen Verbrauchswerten bis 6,1 l/100 km ist er Klassenbester im Kraftstoffverbrauch. Markante Optik, hoher Fahrkomfort und ein übersichtlich gestaltetes Cockpit zeichnen den aktuellen Sprinter aus.

Mit dem serienmäßigen Seitenwind-Assistenten und den optionalen Sicherheits­systemen Spurhalte-, Totwinkel-, Fernlicht- und Abstandswarn-Assistent bietet der Sprinter eine umfangreiche Sicherheitstechnik für den Kunden.

Diesel- und Benzinmotorisierungen, Schalt- und Automatikgetriebe, eine Vielzahl von Karosserie-, Gewichts- und Hinterachsvarianten – dies alles multipliziert sich zu über 1000 Grundvarianten. Das zeigt: Vielseitigkeit ist Trumpf beim Mercedes-Benz Sprinter.

08.07.2015 Van ProCenter mit geballter Transporterkompetenz

Begleitend zur erfolgreichen Modelloffensive geht Mercedes-Benz Transporter noch einen Schritt weiter und setzt mit der Einführung von Van ProCentern einen weiteren Meilenstein in puncto Kundenvorteil. Mit der maximalen Professionalisierung von ausgewählten Mercedes-Benz Betrieben zu Transporter-Kompetenzzentren bietet der Stuttgarter Automobilhersteller den Kunden ab sofort ein umfassendes Angebot rund um den Transporter, das über die sehr guten bestehenden Verkauf- und Serviceleistungen deutlich hinausgeht.

Die Kunden profitieren von einem deutlich erweiterten Angebot hinsichtlich Qualität, Beratung, Produktpräsenz und Service. Im Fokus der Van ProCenter stehen dabei die vielfältigen Einsatzarten und die damit verbundenen Anforderungen an das Fahrzeug sowie dessen Aus- oder Aufbauten. Experten für Branchenlösungen stehen als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung. Auf Wunsch findet die Beratung auch direkt beim Kunden vor Ort statt, das spart Zeit und Geld.

Van ProCenter zeichnen sich zudem durch eine hohe Verfügbarkeit an Fahrzeugen aus. Probefahrten mit allen Mercedes-Benz Transportermodellen sind damit auch kurzfristig gewährleistet. Eine gezielte und noch bedarfsgerechtere Kundenbetreuung wird durch die Integration der Fahrzeuge in den Showroom des Autohauses ermöglicht, wo bestens geschulte Mitarbeiter zu allen Fragen rund um Produkt, Kauf, Service, Finanzierung oder Aufbau beratend zur Seite stehen. Spezielle Dienstleistungen wie Hol- und Bring-Service bei Wartung oder Reparatur sowie verlängerten Öffnungszeiten, welche den Zeit- und Organisationsaufwand für den Kunden minimiert, ergänzen das Angebot.

Die Einführung von Van ProCentern steht für eines der größten Excellence-Programme im Transporterhandel von Mercedes-Benz. Die Daimler AG investiert damit nachhaltig in das Vertriebsnetz, dessen Erfolg mit der Spezialisierung künftig gesteigert werden soll. Neben dem deutschen Markt, in welchem mehr als 200 ausgewählte Standorte künftig als Van ProCenter am Start sind, wird das Konzept zeitgleich in zehn weiteren europäischen Märkten ausgerollt.

Jochen Dimter, Leiter Mercedes-Benz Deutschland Transporter und Vans: „Mit der Einführung von Van ProCentern investieren wir in die Zukunft unseres Transportvertriebs. Die hohen Standards, welche ein Van ProCenter erfüllten muss, bedeuten maximale Professionalisierung unserer Partner, was wiederum direkt auf die speziellen Bedürfnisse von Transporterkunden einzahlt. Wir rücken damit den Kunden noch stärker in den Fokus.“

„Als Van ProCenter erhöhen wir die ohnehin anspruchsvollen Standards an den Mercedes-Benz Transporterhandel nochmals deutlich. Damit können wir unsere Kunden noch umfassender und gezielter betreuen. Die Integration des vielfältigen Transporterangebots in den Showroom unseres Autohauses hat eine starke Strahlkraft auf das ganze Unternehmen und beeinflusst alle Bereiche positiv“, sagt Thomas Spiegelhalter, Geschäftsführer der Beresa GmbH & Co. KG.

Stand heute gibt es bereits 33 Van ProCenter in Deutschland. Bis 2017 werden über 50 Prozent des deutschen Transporter Vertriebsnetzes als Van ProCenter zertifiziert sein.


19.05.2015 4 Mio Transporter aus Düsseldorf

Im Mercedes-Benz Werk Düsseldorf ist heute der viermillionste Transporter vom Band gelaufen. Der Standort ist mit 6.500 Beschäftigten das internationale Leitwerk für den Sprinter, den Weltbestseller von Mercedes-Benz Vans.

Martin Kelterer, verantwortlich für das Düsseldorfer Sprinterwerk, bedankte sich bei den Beschäftigten für ihr Engagement: „Im vergangenen Jahr haben wir in Düsseldorf rund 167.000 Transporter produziert. Dieser Rekordwert war nur dank des hohen Einsatzes aller Kolleginnen und Kollegen hier am Standort möglich. Und heute lassen wir gemeinsam den viermillionsten Transporter vom Band rollen. Nach 53 Produktionsjahren ein bedeutender Erfolg, sowohl für uns als auch für unseren Standort. Dafür möchte ich Ihnen allen herzlich danken. Denn der Sprinter ist das Rückgrat und der absatzstärkste Transporter von Mercedes-Benz Vans. Und das Werk Düsseldorf spielt dabei als Leitwerk für die Sprinter-Produktion eine entscheidende Rolle.“

Thomas Geisel, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, sagte bei der heutigen Veranstaltung im Werk: „Der Sprinter, der hier produziert wird, ist ein Flaggschiff unter den Mercedes-Benz Nutzfahrzeugen. Qualität made in Düsseldorf, deren Erfolgsgeschichte weiter geht. Der Daimler-Konzern, als hochinnovatives Unternehmen, passt hervorragend zum dynamischen Standort Düsseldorf.“

Vier Millionen Transporter sind auch für ein vollbeschäftigtes Werk wie Düsseldorf ein Anlass zum Feiern: Bei dieser Gelegenheit übergab Standortleiter Martin Kelterer das Jubiläumsmodell an das Deutsche Rote Kreuz in Köln. Der Mercedes-Benz Sprinter 313 CDI Kombi wird dort künftig im Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität eingesetzt. Das Deutsche Rote Kreuz Köln führt seit 30 Jahren Behindertenfahrdienste im gesamten Stadtgebiet Köln durch. Der Fahrdienst ist täglich unterwegs und hat aktuell 24 Fahrzeuge im Einsatz. Zudem überreichte Martin Kelterer einen Spendenscheck über 10.000 Euro an Albert Sienz, Fachbereichsleiter Deutsches Rotes Kreuz in Köln. Mit der Spende wird die neue Notunterkunft für Flüchtlinge in Köln-Porz unterstützt und ein Spielplatz für die Flüchtlingskinder gebaut.

Seit 1962 Transporter aus Düsseldorf
Die damalige Daimler-Benz AG übernahm das Werk Düsseldorf Anfang der sechziger Jahre von der Auto Union. Im April 1962 begann in Düsseldorf die Fertigung der Transporter von Mercedes-Benz. In den folgenden Jahren wurde Düsseldorf Schritt für Schritt zum zentralen Transporterwerk des Konzerns ausgebaut. In mehr als 50 Jahren sind hier Transporterlegenden wie der L 319, der „Düsseldorfer Transporter“, der T1/“Bremer Transporter“ sowie der Großtransporter T2 und spätere Vario vom Band gelaufen.

Seit 1995 wird ausschließlich der Mercedes-Benz Sprinter in Düsseldorf gefertigt. Kurz nach seiner Einführung übersprang die jährliche Produktion 1996 erstmals die Hürde von 100.000 Transportern und eilt seitdem von Rekord zu Rekord.

Gegenwart: Aktuell volle Auslastung und hohe Investitionen in Zukunft des Standortes
Aktuell fertigen die 6.500 Mitarbeiter des Werks Düsseldorf an jedem Arbeitstag 725 Transporter. Die Nachfrage nach dem im Jahr 2013 vorgestellten neuen Sprinter ist so groß, dass sie nur mit Sonderschichten und Samstagsarbeit zu bewältigen ist. So setzte Mercedes-Benz Vans allein im ersten Quartal 2015 weltweit 40.900 Sprinter ab; das waren 10% mehr als im Vorjahr.

Die Perspektive für den Standort ist klar festgelegt: Als einziger Hersteller im Segment großer Transporter wird Mercedes-Benz Vans auch die nächste Generation des Sprinters in Deutschland produzieren, und zwar in Düsseldorf und in Ludwigsfelde. Dazu wird Mercedes-Benz Vans insgesamt 450 Millionen Euro in die Modernisierung der beiden deutschen Werke investieren, davon allein 300 Millionen Euro in Düsseldorf. Die Investitionen stärken langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Werke und machen sie fit für den globalen Wettbewerb in diesem Segment. In diesem Zuge wird Düsseldorf zum Kompetenzzentrum für die weltweite Produktion des Sprinter ausgebaut. Experten aus Düsseldorf übernehmen zentrale Aufgaben in der Entwicklungs- und Anlaufphase der Nachfolgegeneration. In Vorbereitung auf diese kommende Generation des Transporter-Weltbestsellers investiert Mercedes-Benz Vans in Düsseldorf vor allem in die Modernisierung von Rohbau, Lackierung und Montage.

Der Erste: Mercedes-Benz L 319/O 319
Die ersten Mercedes-Benz aus Düsseldorf waren im April 1962 aus Sindelfingen und Mannheim zugezogen: Dort rollten zuvor der Transporter L 319 und in Mannheim sein Minibus-Ableger O 319 vom Band. Sieben Jahre zuvor hatte der L 319 als erster Nachkriegs-Transporter von Mercedes-Benz seine Premiere auf der IAA gefeiert. Er trug eine markante Optik mit geschwungener Panorama-Windschutzscheibe und einem ovalen Kühlergrill. Zugunsten eines bequemen Einstiegs war die Vorderachse ganz nach vorne gerückt.
Unter der Karosserie steckte handfeste Nutzfahrzeugtechnik. 1962 leistete der Diesel des L 319 D 37 kW (50 PS), der Benziner des L 319 brachte es auf 50 kW (68 PS). Aus heutiger Sicht nicht viel für 3,6 bis 3,9 Tonnen Gesamtgewicht. 1963 stellte Mercedes-Benz die Bezeichnung auf L 405 und L 407 um, die Ziffern stehen für das gerundete Gesamtgewicht und die gerundete Zehnerzahl der Leistung. Zu den Schmuckstücken zählten die Minibusse O 319/O 319 D mit Panoramaverglasung. Bis 1968 fertigte das Werk Düsseldorf über 72.000 Einheiten von L 319 und O 319.

Die Dauerbrenner: Mercedes-Benz “Düsseldorfer“ und Minibus O 309
In den Sechzigern löste ein neuer Großtransporter den L 319 ab. Pragmatisch wurde er nach seiner Herkunft als „Düsseldorfer Transporter“ oder kurz „Düsseldorfer“ bezeichnet. Mit den beiden Varianten L 406 D und L 408 begann Mercedes-Benz, die Typbezeichnung auf tatsächliche Fahrzeugeigenschaften zu beziehen: die Ziffern stehen für die gerundeten Angaben von Gesamtgewicht (3,5 bis 4,6 Tonnen) und Leistung, 40 kW (55 PS) für den Diesel, 59 kW (80 PS) für den Benziner.

Größer als ein Transporter, leichter als ein Lkw – das war der Schlüssel zum Erfolg des „Düsseldorfer“. Seine Form überzeugte mit zeitlos-klarer Linienführung, die Technik war robust und belastbar. Zusammen mit dem Minibus-Ableger O 309 entwickelte sich der Transporter zum Dauerbrenner. Die Serienfertigung begann 1967. Der Nachfolger ging 1986 an den Start. Der letzte „Düsseldorfer“ verließ das Werk erst 1991, exakt 25 Jahre nach den ersten Modellen. Macht rund 510.000 „Düsseldorfer“.

Der Umsiedler: Mercedes-Benz TN/T1 „Bremer“
Das Werk wechselte, der Name blieb: Die Karriere des Transporters TN/T1 begann 1977 im Werk Bremen, doch mit der Neuausrichtung des Standortes Bremen zum Pkw-Werk zog der Transporter ab 1980 nach Düsseldorf um. TN steht für „Transporter neu“, T1 für „Transporter-Baureihe eins“, deshalb wurde dieser Transporter nach seinem Herkunftsort auch „Bremer Transporter“ oder „Bremer“ genannt. Daran änderte auch der Wechsel von der Weser an den Rhein nichts.
Mit 2,8 bis 4,6 Tonnen Gesamtgewicht war der „Bremer“ der direkte Vorläufer des Sprinter. Typisch waren die kurze Motorhaube und das klare Design mit schräger Brüstung der Seitenfenster – ein Stilmerkmal für alle Transporter und Lkw mit Stern bis heute. Von 1980 bis 1995 stellte das Werk Düsseldorf rund 650.000 T1/„Bremer“ her.

Der Größte: Mercedes-Benz T2
1986 ging der Nachfolger des Dauerbrenners „Düsseldorfer“ als „T2“ an den Start. Die kantige Karosserie übernahm Stilelemente des T1 alias „Bremer“, darunter steckten ein Cockpit und viel Technik von leichten Lkw. Damit deckte der T2 eine Spanne von 3,5 bis 7,5 Tonnen Gesamtgewicht ab. Viel Platz und Nutzlast, viele Varianten – der unverwüstliche T2 hatte das Zeug für eine lange Karriere. Er setzte sie in den neunziger Jahren im Werk Ludwigsfelde fort. Dort erhielt er später den Namen „Vario“. Ab 1992 lief die Fertigung des T2 in Düsseldorf aus. Insgesamt liefen rund 90.000 Exemplare vom Band.

Der Bestseller: Mercedes-Benz Sprinter
Mitte der neunziger Jahre erneuerte Mercedes-Benz das komplette Transporterprogramm. Den Anfang machte 1995 ein Transporter, er trug als erstes Nutzfahrzeug mit Stern einen Namen: Sprinter. Der Neue löste den altgedienten T1 “Bremer“ ab und wurde schnell zum Synonym für eine ganze Fahrzeuggattung: Transporter um 3,5 Tonnen Gesamtgewicht zählen heute zur Sprinter-Klasse. Elegantes Design, fast zahllose Varianten, ergonomisch perfektes Cockpit, kräftige Motoren und eine vorbildliche Sicherheitsausstattung – der Sprinter hatte von Beginn an das Zeug zum Bestseller.

Fortlaufend weiterentwickelt, fertigte das Werk Düsseldorf den Sprinter ab 2006 in zweiter Generation. Aufgrund der großen Nachfrage werden seitdem die Fahrgestelle im Werk Ludwigsfelde produziert. Seit 2013 läuft der neue Sprinter vom Band. Der wirtschaftliche und sichere, funktionelle und komfortable Transporter setzt die Serie der Produktionsrekorde fort. Rund 2,4 Millionen Sprinter sind bisher insgesamt vom Band gelaufen. Der Sprinter wird zudem in Ludwigsfelde, in Argentinien, China, Russland sowie in den USA gefertigt.

08.04.2015 Sprinter knackt 1 Mio. km Grenze ohne Probleme


Was Patrik Flinkfeldt an einem dunklen Wintertag in Allejaur mitten im tiefsten Lappland erlebte, passt perfekt in das „20 Jahre Sprinter“-Jubiläumsjahr: Gerade passierte der 48-jährige Busunternehmer auf seiner Tour zum Provinzflughafen Arvidsjaur die kleine Ortschaft Allejaur, da erreichte sein Sprinter die rekordverdächtige Laufleistung von einer Million Kilometern. „Die Fahrgäste haben gestaunt“, sagt Patrik Flinkfeldt. „Sie meinten, dass der Bus doch überhaupt nicht so alt aussehen würde!“

Bei dem Jubiläumsfahrzeug handelt es sich um einen Sprinter 518 CDI mit Bus-Aufbau von Universal für bis zu 16 Passagiere. Die eine Million Kilometer schaffte der Bus, der im dünnbesiedelten Lappland als Personentransporter fast im Dauereinsatz ist, in genau fünf Jahren und elf Monaten.

Voll besetzt bis zu 800 Kilometer am Tag bei Eis und Schnee
„Der Sprinter hat uns in dieser Zeit kein einziges Mal im Stich gelassen“, sagt Patrick Flinkfeldt. „Alle 250.000 km habe ich den Wandler ausgetauscht, ab und zu neue Bremsbeläge – das war es dann aber auch schon! Wenn man das Fahrzeug pflegt und die Serviceintervalle einhält, ist es mit dem Sprinter kein Problem, eine solche Kilometerzahl zu erreichen.“

Stationiert ist das Fahrzeug in der Provinzstadt Arjeplog, in der Patrik Flinkfeldt gemeinsam mit seinem Bruder Gordon das Familienunternehmen Flinkfeldts Buss AB betreibt. Der Fuhrpark der Flinkfeldts umfasst 13 Busse, davon vier Sprinter. Gegründet 1933 vom Großvater der beiden Brüder, hat sich die Firma auf Intercity-Linienverkehre, Schulbus-Services und Airport-Shuttle-Dienste spezialisiert. Zusätzlich übernimmt Flinkfeldt auch spontan Transportaufträge. Mit den beiden Chefs arbeiten 13 Angestellte fest in der Firma. In der Hochsaison im Winter, wenn zahlreiche Automobilhersteller ihre Testreihen in Lappland durchführen, heuern Patrik und Gordon noch einige Aushilfsfahrer an. „Dann fährt unser Sprinter in zwei Schichten schon mal 800 Kilometer und mehr am Tag“, sagt Patrik Flinkfeldt. „Und das fast immer voll besetzt!“

Herausragende Fahreigenschaften, maximale Sicherheit, geringe Geräuschentwicklung
Normalerweise verbringt Patrik Flinkfeldt die meiste Zeit des Tages im Büro, managt den Fuhrpark und kümmert sich um die Einteilung der Fahrer und Fahrzeuge. „Da muss man einen kühlen Kopf bewahren“, sagt der Hobbyjäger und passionierte Angler. Doch morgens um 05.00 Uhr übernimmt der zweifache Vater regelmäßig noch eine Schulbustour und weiß daher aus täglichem Erleben, wie sich der Sprinter fährt: „Für einen Bus dieser Größe sind die Fahreigenschaften des Sprinter herausragend! Der Sprinter ist auch nach dieser enormen Kilometerleistung leise, was angenehm für die Passagiere ist. Hinzu kommen die zahlreichen Sicherheitssysteme, die nur der Sprinter bietet. Kurz: Der Sprinter ist ein perfekter Arbeitsplatz!“

Das ist auch der Grund, warum Flinkfeldts Buss AB bereits einen neuen Sprinter in Dienst gestellt hat, einen 519 für bis zu 18 Passagiere. Ebenfalls eine passende Aktion im „20 Jahre Sprinter“-Jubiläumsjahr.

17.03.2015 Mercedes-Benz Vans feiert erfolgreiches Jahr 2014

Mercedes-Benz Vans hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 neue Bestmarken bei Absatz und Umsatz gesetzt und das Ergebnis des Vorjahres übertroffen. Trotz eines weltweit sehr uneinheitlichen Marktumfeldes gelang es der Daimler Transportersparte den Absatz um neun Prozent auf rund 295.000 (i.V. 270.000) Fahrzeuge zu steigern. Der Umsatz lag ebenfalls auf Rekordniveau und erhöhte sich im Jahr 2014 um sechs Prozent auf zehn (i. V. 9,4) Milliarden Euro. Das EBIT lag mit 682 (i. V. 631) Millionen Euro um acht Prozent über Vorjahresniveau. Für das laufende Jahr plant Mercedes-Benz Vans einen deutlichen Absatzanstieg und hat sich auch beim EBIT das Ziel gesetzt, den Vorjahreswert deutlich zu übertreffen.

In der für Mercedes-Benz Vans wichtigsten Absatzregion Westeuropa hat das Geschäftsfeld die Verkäufe um zwölf Prozent auf über 190.000 (i.V. 169.000) Fahrzeuge gesteigert. Mit den Modellen Sprinter und Vito für den überwiegend gewerblichen Kundeneinsatz sowie den Modellen Viano und V-Klasse für die private Nutzung konnte die Sparte in Westeuropa deutlich Marktanteile hinzugewinnen. Auch in Deutschland verbuchte die Sparte zweistellige Zuwächse: Ein Plus von zwölf Prozent auf 80.000 (i.V. 72.000) Einheiten markiert einen neuen Absatzrekord für den Heimatmarkt. Noch rasanter war die Entwicklung im zweitgrößten Markt Großbritannien, wo Mercedes-Benz Vans mit rund 37.000 (i.V. 31.000) Fahrzeugen ein Absatzplus von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr eingefahren hat. Trotz des schwierigen Marktumfeldes in Osteuropa hat Mercedes-Benz Vans in dieser Region kräftig zugelegt: Der Absatz stieg um 14 Prozent auf 30.800 (i.V. 26.000) Einheiten. Darin enthalten sind 6.700 Sprinter Classic, die die Sparte in Russland produziert. Insgesamt war Mercedes-Benz Vans damit im wichtigsten Absatzmarkt Europa mit 18 Prozent Marktanteil erneut Marktführer bei mittelgroßen und großen Transportern.

Mit dem Sprinter ist Mercedes-Benz Vans in den USA weiterhin sehr erfolgreich unterwegs: Im Gesamtjahr 2014 wurden dort 25.800 (i.V. 22.800) Fahrzeuge verkauft, was einem Absatzplus von 13 Prozent entspricht. Die USA sind mittlerweile der zweitgrößte Absatzmarkt für den Sprinter. Im letzten Jahr steigerte Mercedes-Benz Vans dort den Marktanteil auf einen Bestwert von neun Prozent. Auf dem chinesischen Markt stieg der Absatz im Jahresvergleich leicht auf 12.800 (i.V. 12.700) Einheiten. In Lateinamerika gingen die Verkäufe aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen um 18 Prozent auf 16.100 (i.V. 19.600) Fahrzeuge zurück.

Mercedes-Benz Vans erwartet deutliches Absatzwachstum in 2015
Aktuell befindet sich die Weltwirtschaft auf moderatem Wachstumskurs. Entsprechend geht Mercedes-Benz Vans für das Jahr 2015 von einer insgesamt stabilen Transporternachfrage in Europa aus. Der Markt für große Transporter in den USA dürfte in diesem Jahr moderat zulegen. Nach deutlichen Rückgängen im Markt für große Transporter in Lateinamerika in 2014 erwartet die Sparte für dieses Jahr eine Stabilisierung. Unter diesen Vorzeichen plant Mercedes-Benz Vans für das Jahr 2015 einen deutlichen Absatzanstieg. Vor allem im Kernmarkt Europa geht der Hersteller bei den mittelgroßen und großen Fahrzeugen von einem deutlichen Absatzzuwachs aus. Hierzu wird im gewerblichen Bereich der neue Vito beitragen. Im vornehmlich privat genutzten Segment wird die neue V-Klasse für Impulse sorgen. Beide sind nach der Markteinführung in 2014 jetzt voll verfügbar. In Nord- und Lateinamerika wird die Einführung des neuen Vito ab September 2015 für zusätzliche Nachfrage sorgen. Dabei begründet Mercedes-Benz Vans mit dem Midsize-Van Vito in den USA ein neues Segment. Mit dem Sprinter will die Sparte weiter von den hohen Wachstumspotenzialen in Nordamerika profiftieren.

„Mercedes-Benz Vans goes global“ – so lautet die weltweite Wachstumsstrategie der Transportersparte. Ziel ist es, in den Wachstumsmärkten außerhalb Europas zusätzliche Absatzpotenziale zu erschließen, bereits bestehende Aktivitäten zu erweitern und die Technologieführerschaft auszubauen.
Volker Mornhinweg: „Mercedes-Benz Vans ist der globalste Hersteller im Transportergeschäft. Wir sind mit Produktion und Vertrieb in den wichtigen Regionen USA, Lateinamerika, China und Russland präsent. Nach unserem Sprinter als Weltfahrzeug Nummer eins, machen wir dieses Jahr den neuen mittelgroßen Transporter Vito zum Weltfahrzeug Nummer zwei und bringen ihn auch in Nord- und Lateinamerika auf den Markt. In Summe bieten wir unseren Kunden das jüngste und attraktivste Produktportfolio im Wettbewerb, vom City-Van Citan bis zum Großtransporter Sprinter. Damit haben wir alle Trümpfe für profitables Wachstum in der Hand.“

Beispielhaft für den weltweiten Erfolg der Sparte steht der Mercedes-Benz Sprinter, der in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag feiert. Der Sprinter ist für Kunden in 130 Ländern erhältlich. Er ist damit das Weltfahrzeug Nummer eins für Mercedes-Benz Vans. Insgesamt wurden bislang 2,8 Millionen Sprinter weltweit ausgeliefert. Letztes Jahr hat Mercedes-Benz weltweit fast viermal so viele Fahrzeuge in diesem Segment verkauft wie andere deutsche Hersteller.

Ende 2014 hat Mercedes-Benz Vans die langfristige Strategie für die Produktion des Nachfolgemodells des Sprinters festgelegt. So wird Mercedes-Benz die nächste Generation des Erfolgsmodells für den nordamerikanischen Markt künftig direkt in den USA fertigen. Anfang März 2015 hat Mercedes-Benz Vans Charleston im US-Bundesstaat South Carolina als Standort für das neue Werk bekanntgegeben. Durch das US-Werk wird die Belieferung des nordamerikanischen Marktes für Mercedes-Benz Vans künftig deutlich wirtschaftlicher. Zudem lässt sich die wachsende Nachfrage der nordamerikanischen Kunden mit Fahrzeugen ‚Made in USA‘ viel schneller bedienen. In den nächsten Jahren fließen rund eine halbe Milliarde US-Dollar in den Aufbau des neuen Transporterwerkes. Auf einer Gesamtfläche von über 800.000 m² entstehen ein komplett neuer Rohbau, eine Lackierung sowie eine Montage. Der Baubeginn für die neue Fabrik ist für das Jahr 2016 geplant. Entscheidend für den Bau eines Sprinter-Werkes in den USA sind die hohen Wachstumsraten des nordamerikanischen Marktes im Segment der großen Transporter in den nächsten Jahren. Gleichzeitig führen hohe US-Importzölle bislang dazu, dass die in Deutschland für den US-Markt produzierten Sprinter derzeit aufwändig zerlegt und in den USA wieder aufgebaut werden müssen.

Als einziger Hersteller im Segment großer Transporter wird Mercedes-Benz Vans die nächste Generation des Sprinters weiterhin auch in Deutschland produzieren: in Düsseldorf und Ludwigsfelde. Dazu wird Mercedes-Benz Vans insgesamt 450 Millionen Euro in die Modernisierung der beiden deutschen Werke investieren. Die Investitionen stärken langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Werke und machen sie fit für den globalen Wettbewerb in diesem Segment. Allein am Standort Düsseldorf, wo seit 1995 die geschlossenen Baumuster des Sprinters produziert werden, investiert Mercedes-Benz Vans 300 Millionen Euro in die Modernisierung von Rohbau, Lackierung und Montage. Darüber hinaus wird Düsseldorf als Kompetenzcenter für die weltweite Sprinterfertigung künftig eine noch zentralere Rolle im globalen Produktionsverbund von Mercedes-Benz Vans einnehmen. Daneben fließen auch in das Werk Ludwigsfelde, in dem seit 2006 die offenen Sprintermodelle produziert werden, mit 150 Millionen Euro umfangreiche Investitionen, die die Wettbewerbsfähigkeit des Werkes langfristig absichern.

Mercedes-Benz ist Komplettanbieter im Transportergeschäft. Neben dem Sprinter und der Baureihe Vito umfasst das weltweite Produktangebot des Geschäftsfelds den Stadtlieferwagen Mercedes-Benz Citan. Darüber hinaus hat Mercedes-Benz Vans im Jahr 2014 mit der neuen V-Klasse eine neue Großraumlimousine auf den Markt gebracht. Das Geschäftsfeld produziert an insgesamt neun Standorten: in Deutschland, Spanien, USA, Argentinien, im Rahmen des Gemeinschaftsunternehmens Fujian Benz Automotive Co., Ltd. in China und im Rahmen der strategischen Allianz mit Renault-Nissan in Frankreich. Der Mercedes-Benz Sprinter Classic wird in Auftragsfertigung beim Partner GAZ in Russland produziert. Die wichtigsten Märkte liegen mit insgesamt 65 Prozent des Absatzes bislang noch in Westeuropa. Im Rahmen der Wachstumsstrategie „Mercedes-Benz Vans goes global“ erschließt die Sparte über entsprechende Vertriebs- und Produktionsaktivitäten vor Ort zunehmend auch die Wachstumsmärkte in Südamerika und Asien sowie den russischen Markt.


02.02.2015 Sprinter feiert 20. Geburtstag


Der Mercedes-Benz Sprinter setzt Maßstäbe – und das exakt seit zwei Jahrzehnten. Im Januar 1995 begann im Mercedes-Benz Werk Düsseldorf eine neue Ära in der Geschichte der Transporter. Von dort aus starteten Ende Januar vor 20 Jahren die ersten 500 Sprinter zu einer Sternfahrt. Ihr Ziel: Mercedes-Benz Niederlassungen in ganz Deutschland. Dort und in mehr als 130 weiteren Ländern sind bis heute insgesamt weit über 2,8 Millionen Sprinter verkauft worden. Der Transporter, der damals die Türen zur Zukunft aufstieß, ist längst zur Ikone geworden. Der Sprinter ist Namensgeber einer ganzen Fahrzeugklasse und – so wie der UHU-Kleber oder das Tempo-Taschentuch – fest im Bewusstsein der Menschen verankert. „Sprinter“ ist inzwischen ein stehender Begriff für Transporter der Größenordnung um 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht. Wer bei Fahrzeugvermietungen einen Transporter benötigt, ordert: einen Sprinter.

Beweis für den Erfolg des Sprinter ist die Resonanz bei den Kunden. Auch nach 20 Jahren eilen die Verkaufszahlen von Rekord zu Rekord. Das Jahr 2014 markiert mit über 186.000 Einheiten einen neuen Spitzenwert.

„Die Geschichte des Sprinter ist eine Erfolgsstory, die ihresgleichen sucht und mit der Absatzzahl aus 2014 untermauert wird“, sagt Volker Mornhinweg, Leiter von Mercedes-Benz Vans. „Die Erfolgsgeschichte geht weiter – dank der jüngsten Generation des Sprinter. Sie präsentiert sich wirtschaftlicher, sicherer, umwelt­schonender und attraktiver denn je. In Sachen Sicherheit, Effizienz und Qualität sucht der neue Sprinter seinesgleichen und bleibt Pionier in der 3,5-t-Klasse. Unsere Kunden schätzen den Sprinter und bestätigen durch ihre hohe Nachfrage, dass wir den besten Transporter im Wettbewerb haben“, sagt Mornhinweg.

Von ABS bis zum Euro VI-Motor: Vorreiter seit 1995

Der Sprinter war dabei stets Vorreiter in seinem Segment – etwa in Sachen Assis­tenz- und Sicherheitssysteme. So führte Mercedes-Benz Vans als erster Trans­porter-Hersteller bereits 1995 das Antiblockiersystem ABS ein, das seit dem Jahr 2000 in einer leistungsstärkeren Variante verbaut wird. 2002 gab es den ersten Transporter mit dem Elektronischen Stabilitätsprogramm ESP. Systeme die erwiesenermaßen die Unfallzahlen senkten. Weitere Pionierarbeit leistete Mercedes-Benz Vans 2006 mit der Weiterentwicklung des ADAPTIVE ESP. Die aktuelle Modellgeneration hat, neben etlichen weiteren Sicherheitsfeatures, als zentrale Innovation den Seitenwind-Assistenten an Bord, der in fast allen Varianten serienmäßig erhältlich ist.

Auch mit Blick auf die Antriebstechnologie ist der Sprinter seit 20 Jahren ein Innovationstreiber. Jede Generation des Sprinter setzte dabei Akzente, die die Transportersparte nachhaltig prägen sollte. War es 1995 der neue Direkteinspritzer-Turbodiesel mit 122 PS Leistung, hielten beim 2000er-Modell CDI-Dieselmotoren Einzug – mit vier und fünf Zylindern, Common-Rail-Einspritzung und bis zu 156 PS Leistung. 2006 folgte der CDI-Turbodiesel-Direkteinspritzer. Auch der neu entwickelte Vierzylindermotor OM 651 mit ECO Gear Schaltgetriebe (2009) und das Wandler-Automatikgetriebe mit sieben Gängen (2012) setzten neue Maßstäbe in ihrer Generation. Das aktuelle Modell schließlich schreibt seit 2013 mit ebenso leistungsfähigen wie sparsamen Euro VI-Motoren ein weiteres neues Kapitel der Transportertechnologie.

Echtes „Weltfahrzeug“ bei den Transportern mit Produktionsstätten auf drei Kontinenten
Der Sprinter überzeugt nicht nur europäische Kunden, sondern hat sich in zwei Jahrzehnten als echtes Weltfahrzeug etabliert. Ganz gleich ob in Rio de Janeiro, Moskau, Los Angeles, Peking oder Kapstadt – in mehr als 130 Ländern ist der Mercedes-Benz Sprinter in den verschiedensten Ausführungen auf den Straßen zu sehen. Inzwischen rollen die Transporter nicht nur in Düsseldorf und Ludwigs­felde vom Band, sondern auch in Charleston (USA), González Catán (Argentinien), Fuzhou (China) und Nischni Nowgorod (Russland). Der Sprinter ist damit auch eine wichtige Säule in der weltweiten Wachstumsstrategie „Vans goes global“ von Mercedes-Benz Vans, die das Geschäft konsequent internationalisiert und in den neuen Wachstumsmärkten zusätzliche Ertragspotenziale erschließt.

15.12.2014 Langfristige Perspektive für Sprinter Werk Düsseldorf


Unternehmensleitung und Betriebsrat haben Eckpunkte einer langfristig wirksamen Vereinbarung für das Mercedes-Benz Werk Düsseldorf festgeschrieben, die dem Standort und der Belegschaft klare Perspektiven geben. So investiert Mercedes-Benz Vans im Rahmen der langfristigen Produktionsstrategie für die Nachfolgegeneration des Sprinters 300 Millionen Euro in die Modernisierung des Standorts Düsseldorf. In Vorbereitung auf den neuen Sprinter fließen diese Gelder unter anderem in den Rohbau, die Lackierung und die Montagelinien des Werks.

Zudem wird Düsseldorf zum Kompetenzzentrum für die weltweite Sprinterproduktion ausgebaut und übernimmt künftig die Führungsrolle für die globalen Produktionsstandorte für große Transporter. Experten aus Düsseldorf werden somit eine zentrale Aufgabe in der Entwicklungs- und Anlaufphase der Nachfolgegeneration des Sprinters übernehmen. Dazu werden beispielsweise bestimmte Querschnittsfunktionen aus Produktion, Engineering, Qualität und Logistik in Düsseldorf gebündelt. Auch in der Vorbereitung auf die nächste Modellgeneration kommt den Mitarbeitern aus dem Kompetenzzentrum Düsseldorf eine wichtige Rolle zu: Alle Prototypenfahrzeuge für die neue Baureihe werden in Düsseldorf gefertigt. Die Düsseldorfer Belegschaft wird gleichzeitig stark in die Planungen für das neue Modell einbezogen. So wird sichergestellt, dass die Arbeitsplätze noch ergonomischer gestaltet werden. Außerdem unterstützen die Experten künftig verstärkt Neuanläufe an den weltweiten Sprinter Fertigungsstätten mit ihrem Fachwissen, um eine einheitlich hohe Produktqualität über alle Standorte hinweg sicherzustellen.

Die jetzt getroffene Vereinbarung zwischen Unternehmen und Betriebsrat regelt auch die zukünftige Anpassung der Produktionskapazität. Im Zuge der nächsten Sprinter-Generation wird ein zusätzliches Produktionswerk im NAFTA-Raum aufgebaut, welches die marktnahe Sprinter-Produktion für Nordamerika sicherstellen und damit Wachstumschancen eröffnen wird. Gleichzeitig wird mit der nächsten Sprinter-Generation - wie bei Modellwechseln üblich - ein Effizienzsprung realisiert, hinzu kommen weitere Effekte aus kontinuierlichen Effizienzverbesserungen. Entsprechend wird sich in den nächsten Jahren die Stammbelegschaft verringern.

Der Personalrückgang von rund 650 Stellen erfolgt sozialverträglich und wird über ein umfassendes Programm abgefedert. Betriebsbedingte Kündigungen sind nach der jetzt getroffenen Vereinbarung bis Ende 2020 in Düsseldorf ausgeschlossen. Das vereinbarte Konzept sieht freiwillige Ausscheidensvereinbarungen ab dem Jahr 2015 vor. Darüber hinaus wird die Belegschaft intensiv für die Einführung der Nachfolgegeneration des Sprinters weiterqualifiziert. Auch die Berufsausbildung im Werk Düsseldorf wird gestärkt und auf leicht erhöhtem Niveau fortgeführt. Gleichzeitig wurde beschlossen, dass die aktuelle Fertigungstiefe sowie die Logistikfunktionen im Werk für die Laufzeit der Vereinbarung unverändert erhalten bleiben.

Produktionsstandorte für den Sprinter
Der Mercedes-Benz Sprinter ist seit seiner Einführung im Jahr 1995 Maßstab in seinem Segment. Bislang wurden insgesamt über 2,5 Millionen Modelle des großen Transporters von Mercedes-Benz an Kunden ausgeliefert. Seit 1995 läuft der Sprinter im Werk Düsseldorf vom Band. Derzeit werden in Düsseldorf jährlich rund 150.000 Transporter gefertigt. Insgesamt sind im größten Transporterwerk der Daimler AG rund 6.500 Mitarbeiter beschäftigt. Am Standort Ludwigsfelde wird der Sprinter seit 2006 produziert. Rund 2.000 Mitarbeiter bauen dort jährlich rund 50.000 Einheiten des offenen Baumusters. Um die Nachfrage nach dem Erfolgsmodell Sprinter weltweit decken zu können, rollen die Sprinter neben Düsseldorf und Ludwigsfelde inzwischen auch in González Catan (Argentinien), Fuzhou (China) und Nizhny Novgorod (Russland) vom Band.

30.10.2014 Sprinter ab 2012 können mit Seitenwindassistent nachgerüstet werden

Der Seitenwind-Assistent ist jetzt auch als Nachrüstlösung für zahlreiche Varianten des Sprinter erhältlich. Wichtigste Voraussetzung: Das Fahrzeug muss mit dem aktuellen, seit Januar 2012 verbauten Adaptive ESP ausgestattet sein. Somit können fast alle Besitzer ihr Fahrzeug ab Baujahr 2012 bis Mitte 2013 mit dieser wirksamen Sicherheitsausstattung nachträglich ausrüsten. Mit dem Modellwechsel Mitte 2013 wurde der Seitenwind-Assistent Serienumfang bei allen gängigen Sprinter-Varianten.

Über die konkreten Möglichkeiten und Modalitäten der fachmännischen Nach­rüstung werden die Kunden von ihrem Mercedes-Benz Partner vor Ort informiert. In jedem Fall ist die Nachrüstung preisgünstig und kostet beispielsweise in Deutschland inklusive Einbau weniger als 200 Euro.

Der Seitenwind-Assistent sorgt für mehr Sicherheit und entlastet den Fahrer
Der Seitenwind-Assistent ist eines von fünf neuen Sicherheitssystemen, mit denen der neue Sprinter im vergangenen Jahr in eine völlig neue Dimension der Sicherheitstechnik im Transportersegment vorstieß. Seine Sensoren er­kennen auf das Fahrzeug einwirkende Kräfte durch Seitenwindböen – sei es auf einer Brücke oder beim Überholen eines Lkw. Durch einen Bremseingriff via ESP an den Rädern der dem Wind zugewandten Fahrzeugseite entsteht eine Gier-Bewegung, die der Seitenwindstörung entgegenwirkt. Der Spurver­satz wird dadurch deutlich verringert.

Ergebnis: Der Fahrer erfährt eine spürbare Entlastung. Sein Sicherheits- und Komfortgefühl wächst, und unangemessene Fahrerreaktionen bei Böen werden verhindert. Mittels einer Kontrollleuchte im Kombiinstrument wird der Fahrer außerdem auf das Eingreifen des Systems aufmerksam gemacht. Der Seitenwind-Assistent wird ab einer Geschwindigkeit von 80 km/h aktiviert.

Seit 2013 ist Mercedes-Benz der einzige Hersteller, der den Seitenwind-Assistenten in einem Large Van serienmäßig anbietet.

21.10.2014 Sprinter weiterhin aus Deutschland

Mercedes-Benz Vans hat seine langfristige Strategie für die Produktion des Nachfolgemodells des Sprinters festgelegt. Als einziger Hersteller im Segment großer Transporter wird Mercedes-Benz Vans auch die nächste Generation des Sprinters in Deutschland produzieren: in Düsseldorf und Ludwigsfelde. Dazu wird Mercedes-Benz Vans insgesamt 450 Millionen Euro in die Modernisierung der beiden deutschen Werke investieren. „An unseren Standorten Düsseldorf und Ludwigsfelde verfügen wir über eine hochqualifizierte Belegschaft, die sich über die Jahrzehnte hinweg ein umfassendes Know-How in Sachen Transporterproduktion aufgebaut hat. Deshalb stellen wir die beiden Werke auch für die nächste Generation des Sprinters in den Mittelpunkt unserer Produktionsstrategie. Mit Investitionen von fast einer halben Milliarde Euro sichern wir langfristig die Wettbewerbsfähigkeit unserer deutschen Werke und machen sie fit für den harten globalen Wettbewerb in diesem Segment“, so Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans.

Allein am Standort Düsseldorf, wo seit 1995 die geschlossenen Baumuster des Sprinters produziert werden, wird Mercedes-Benz Vans 300 Millionen Euro in die Modernisierung von Rohbau, Lackierung und Montage investieren. Darüber hinaus wird Düsseldorf als Kompetenzcenter für die weltweite Sprinterfertigung künftig eine noch zentralere Rolle im globalen Produktionverbund von Mercedes-Benz Vans einnehmen.

„Die substantiellen Investitionen in die Modernisierung unseres Werkes und der Ausbau zum weltweiten Kompetenzcenter für den Sprinter sind ein klares Bekenntnis zu unserem Standort und ein wichtiges Signal für die langfristige Entwicklung von Mercedes-Benz Vans in Düsseldorf“, sagt Martin Kelterer, Standortleiter und Produktionsleiter des Mercedes-Benz Werks Düsseldorf.

Auch in das Werk Ludwigsfelde, in dem seit 2006 die offenen Sprintermodelle produziert werden, fließen umfangreiche Investitionen.

Aufbau einer lokalen Sprinter-Produktion im NAFTA-Raum unumgänglich
Der Mercedes-Benz Sprinter schreibt seit fast 20 Jahren die Erfolgsgeschichte im Transportergeschäft. Er ist weltweiter Marktführer im Segment der großen Transporter und wird in rund 130 Ländern weltweit an Kunden ausgeliefert. Damit ist der Sprinter ein entscheidender Pfeiler für die weltweite Wachstumsstrategie „Vans goes global“, die darauf abzielt, das Geschäft konsequent zu internationalisieren und in den Wachstumsmärkten außerhalb Europas zusätzliche Absatzpotenziale zu heben. Nach Deutschland sind die USA mittlerweile der zweitgrößte Absatzmarkt für den Sprinter. Im Jahr 2013 wurden rund 23.000 Fahrzeuge der Baureihe an US-Kunden ausgeliefert. Im Rahmen der Wachstumsstrategie hat sich Mercedes-Benz Vans das Ziel gesetzt, durch eine optimierte Aufstellung noch stärker von den hohen Wachstumsraten des nordamerikanischen Marktes im Segment der großen Transporter zu profitieren.

Aufgrund hoher Importzölle wird der Sprinter für die USA bislang an den beiden deutschen Standorten produziert, in einem aufwändigen Verfahren teilzerlegt und im Werk Charleston im Bundesstaat South Carolina remontiert. Dieses Verfahren führt zu einem klaren Wettbewerbsnachteil für Mercedes-Benz auf dem US-Markt, denn es verursacht lange Lieferzeiten, verteuert das Fahrzeug für die amerikanischen Kunden und ist damit mit Blick auf das erwartete Wachstum der Nachfrage langfristig nicht wirtschaftlich.

„Als Marktführer müssen wir auch in Zukunft dem weltweiten Wachstum im Sprinter-Segment Rechnung tragen. Die steigende Nachfrage nach großen Transportern auf dem nordamerikanischen Markt können wir unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten allerdings nur über eine lokale Fertigung im NAFTA-Raum sinnvoll decken. Deshalb haben wir uns entschieden, die nächste Generation des Sprinter zusätzlich in Nordamerika zu produzieren“, so Volker Mornhinweg. Den genauen Standort für die künftige Fertigung der Nachfolgegeneration des Sprinters im NAFTA-Raum wird Mercedes-Benz Vans in den nächsten Monaten im Rahmen des üblichen Auswahlprozesses festlegen.

Erfolgsmodell Mercedes-Benz Sprinter
Der Mercedes-Benz Sprinter ist seit seiner Einführung im Jahr 1995 Maßstab in seinem Segment und wird in rund 130 Ländern weltweit verkauft. Bislang wurden insgesamt über 2,5 Millionen Modelle des großen Transporters von Mercedes-Benz an Kunden ausgeliefert. Seit 1995 läuft der Sprinter im Werk Düsseldorf vom Band. Derzeit werden in Düsseldorf jährlich rund 150.000 Transporter gefertigt. Insgesamt sind im größten Transporterwerk der Daimler AG rund 6.500 Mitarbeiter beschäftigt. Am Standort Ludwigsfelde wird der Sprinter seit 2006 produziert. Rund 2.000 Mitarbeiter bauen dort jährlich rund 50.000 Einheiten des offenen Baumusters. Um die Nachfrage nach dem Erfolgsmodell Sprinter weltweit decken zu können, rollen die Sprinter neben Düsseldorf und Ludwigsfelde inzwischen auch in González Catan (Argentinien), Fuzhou (China) und Nizhny Novgorod (Russland) vom Band.

02.07.2014 Sprinter weiterhin sehr erfolgreich

Ein Jahr nach seinem Produktionsstart am 1. Juli 2013 ist der Sprinter weiter die Nummer eins bei den großen Transportern im Segment rund um 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Zwischen Juli 2013 und Ende Mai 2014 setzte Mercedes-Benz Vans vom neuen Modell allein in Europa und Nordamerika rund 134.000 (i. V. 116.600) Einheiten ab. Das entspricht einem Absatzplus von rund 15 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Größter Absatzmarkt ist Deutschland, gefolgt von den USA und Großbritannien. Im deutschen Heimatmarkt hat der neue Sprinter seinen Marktanteil aktuell auf einen Spitzenwert von über 30% deutlich ausgebaut.

Aufgrund der hohen Kundennachfrage hat die Daimler Transportersparte an den beiden deutschen Produktionsstandorten Düsseldorf und Ludwigsfelde die Fahrzeugausbringung entsprechend erhöht. Aktuell laufen in Düsseldorf pro Tag über 700 Fahrzeuge vom Band, in Ludwigsfelde sind es über 200 Transporter. Der Sprinter wird in über 130 Länder verkauft, die Exportquote der Fahrzeuge liegt bei mehr als 75%.

Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans: „Mit dem neuen Mercedes-Benz Sprinter haben wir im letzten Jahr die Messlatte in der Transporterbranche erneut weiter nach oben gesetzt. In Sachen Sicherheit, Effizienz und Qualität sucht der neue Sprinter seinesgleichen und bleibt Pionier in der Fahrzeugklasse der Large Vans. Unsere Kunden schätzen den Sprinter und bestätigen durch ihre hohe Nachfrage, dass wir den besten Transporter im Wettbewerb haben.“

In Summe hat Mercedes-Benz Vans für den neuen Sprinter rund 300 Mio. Euro Mitteleinsatz aufgebracht. Dabei wurde auch kräftig in die beiden Werke in Düsseldorf und Ludwigsfelde investiert, beispielweise in neue Produktionsanlagen und moderne Maschinen.

Frank Klein, Leiter Produktion Mercedes-Benz Vans: „Der neue Sprinter ist für uns das wichtigste Produkt- und Produktionsprojekt der nächsten Jahre, entsprechend haben wir unsere Standorte fit für die Zukunft gemacht. Und die Investitionen zahlen sich Tag für Tag aus, denn aus unseren Werken in Düsseldorf und Ludwigsfelde rollen nur Fahrzeuge in Top-Qualität vom Band. Mein besonderer Dank gilt daher unseren Mannschaften an den beiden Standorten, denn sie arbeiten das hohe Produktionsprogramm mit viel Einsatz und Herzblut ab. Und mit Blick auf die vollen Auftragsbücher freuen wir uns auf das zweite Halbjahr 2014.“


Von Beginn an beeindruckend – Die Sprinter-Geschichte
Seit seiner Premiere im Jahr 1995 hat sich der Mercedes-Benz Sprinter rund um den Globus einen Namen gemacht. Er ist der Vorreiter für Assistenz- und Sicherheitssysteme: So führte Mercedes-Benz Vans beim Sprinter als erster Hersteller in diesem Segment bereits 1995 das Antiblockiersystem ABS ein, und im Jahr 2002 gab es den ersten Transporter mit dem Elektronischen Stabilitätsprogramm ESP®. Weitere Pionierarbeit leistete Mercedes-Benz Vans im Jahr 2006 mit der Weiterentwicklung zum ADAPTIVE ESP®. All das machte den Sprinter zu einem echten Verkaufsschlager. Mit über 2,7 Millionen abgesetzten Einheiten unterstützt der Transporter seine Kundinnen und Kunden seit nunmehr 19 Jahren bei den unterschiedlichsten Einsätzen.
Im Segment rund um 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht angesiedelt, bewegt sich der Mercedes-Benz Sprinter genau an der damals in Deutschland gültigen verkehrsrechtlichen Grenze zwischen Pkw und Lkw. Doch nicht nur hierzulande stößt dieses innovative Fahrzeugkonzept auf positive Resonanz. Der Pionier erobert rasch auch ausländische Märkte; heute wird er in mehreren Tausend Varianten in rund 130 Ländern verkauft.
Dass sich der Sprinter zum Weltfahrzeug entwickelt hat, spiegelt sich auch in seinen Produktionsstätten wider. Inzwischen rollen die Transporter neben Düsseldorf und Ludwigsfelde auch in Charleston (USA), González Catan (Argentinien), Fuzhou (China) und Nizhny Novgorod (Russland) vom Band. Damit ist der Transporter als echtes Weltfahrzeug ein entscheidender Pfeiler in der weltweiten Wachstumsstrategie „Vans goes global“ von Mercedes-Benz Vans, die das Geschäft konsequent internationalisiert und in den neuen Wachstumsmärkten zusätzliche Ertragspotenziale hebt.

10.06.2014 Weitere Sprinter-Varianten mit Seitenwindassistenten

Der Seitenwind-Assistent ist ab Juni 2014 für weitere Varianten des Sprinter serienmäßig. Vor nicht einmal einem Jahr feierte der serienmäßige Seitenwind-Assistent mit der Einführung des neuen Sprinter seine Premiere im Large-Van-Segment – zumindest bei einer ganzen Reihe von Varianten von Kastenwagen und Kombi. Im Vordergrund standen zunächst die gängigsten Varianten. Jetzt gehört das innovative Sicherheitssystem auch bei vielen weiteren Ausführungen zur standardmäßigen Ausstattung.

Bei Kastenwagen und Kombi ist der Seitenwind-Assistent jetzt unter anderem zusätzlich in der 3,0 t-Variante ab Werk mit eingebaut. Das Gleiche gilt für den Allrad-Sprinter mit 3,5 t als Kastenwagen und Kombi. Auch bei den offenen Baumustern des Sprinter ist der Seitenwind-Assistent nun inklusive. „Offene Baumuster“ bedeutet: Fahrgestell-Varianten, angefangen vom Pritschenwagen über den Kipper bis hin zu Fahrzeugen mit Kofferaufbauten. Offene Baumuster bieten in der Regel eine weitaus kleinere Angriffsfläche für Seitenwindböen im Falle großvolumiger Kofferaufbauten jedoch auch eine signifikant größere. Deshalb wurden hier die Systeme noch einmal erprobt – jede Variante wurde zeitaufwändig appliziert.

Der Seitenwind-Assistent berücksichtigt auch Parameter wie Fahrzeuggeschwindigkeit, Beladungszustand und Lenkverhalten
Der Seitenwind-Assistent ist eines von fünf neuen Sicherheitssystemen, mit denen der Sprinter im vergangenen Jahr in eine völlig neue Dimension der Sicherheitstechnik im Transportersegment vorstieß. Seine Sensoren erkennen auf das Fahrzeug einwirkende Kräfte durch Seitenwindböen – sei es auf einer Brücke oder beim Überholen eines Lkw. In die Reaktion des Systems gehen ebenfalls Fahrzeuggeschwindigkeit, Beladungszustand sowie das Lenkverhalten des Fahrers ein. Durch einen Bremseingriff via ESP an den Rädern der dem Wind zugewandten Fahrzeugseite entsteht eine Gier-Bewegung, die der Seitenwindstörung entgegenwirkt. Der Spurversatz wird dadurch deutlich verringert.

Ergebnis: Der Fahrer erfährt eine spürbare Entlastung. Sein Sicherheits- und Komfortgefühl wächst, und unangemessene Fahrerreaktionen bei Böen werden verhindert. Mittels einer Kontrollleuchte im Kombiinstrument wird der Fahrer außerdem auf das Eingreifen des Systems aufmerksam gemacht. Der Seitenwind-Assistent wird ab einer Geschwindigkeit von 80 km/h aktiviert.

10.04.2014 Sprinter gewinnt "Green Van 2014" Auszeichnung

Platz eins für den Mercedes-Benz Sprinter 316 CDI, auf Platz zwei der Sprinter 313 CDI – der große Transporter aus Stuttgart hat beim Umweltranking „Green Van 2014“ der angesehenen Wochenzeitschrift „VerkehrsRundschau“ einen überlegenen Doppelsieg eingefahren.

Grundlage der Auszeichnung ist der in unabhängigen Tests durch die Redaktion ermittelte Kraftstoffverbrauch und damit gleichzeitig die CO2-Emissionen. Hinzu kommen als weitere Kriterien die Einstufung nach Schadstoffklassen, die Nutzlast und das Volumen des Laderaums sowie die verfügbare Spritspartechnik. Somit berücksichtigt die Gesamtwertung neben der reinen Umweltfreundlichkeit auch die Wirtschaftlichkeit der Transporter.

Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans: „Wir freuen uns sehr über diese wichtige Auszeichnung. Wir haben beim neuen Sprinter bewusst mit einer Vielzahl innovativer Technikfeatures auf Kraftstoffeffizienz und gleichzeitig frühzeitig auf Euro VI gesetzt und wir sehen bei unseren Kunden, dass das ankommt.“

Der neue Sprinter: Erster Van seiner Klasse nach Abgasstufe Euro VI
Der im vergangenen Jahr eingeführte neue Mercedes-Benz Sprinter ist als weltweit erster Transporter seiner Klasse bereits in der künftigen Schadstoffstufe Euro VI auf den Markt gekommen. Euro VI bedeutet eine weitere drastische Senkung der Emissionsgrenzen von Stickoxiden (NOx), Kohlenwasserstoffen (THC) und der Partikelmasse. Der Sprinter erreicht dies durch BlueTec-Motorentechnologie und SCR-Technik mit AdBlue-Einspritzung zur Nachbe­handlung des Abgases.

Neben innovativer Sicherheitstechnik, wie dem serienmäßigen Seitenwind-Assistenten, verfügt der Sprinter über eine Vielzahl von Einzelkomponenten zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs. Im Ergebnis ist er damit äußerst sparsam und umweltfreundlich. Aus dem Zusammenspiel von hochwirtschaftlichen Dieselmotoren, einem optimierten Antriebsstrang, längerer Achsübersetzung, optimierten Nebenaggregaten und dem Effizienzpaket BlueEfficiency Plus mit Start-Stopp-Technik resultiert ein Verbrauchs-Bestwert nach Norm von kombiniert nur 6,3 l/100 km. Das entspricht einer CO2-Emission von 167 g/km – in Anbetracht der Fahrzeuggröße des Sprinter ein beeindruckend guter Wert.

05.12.2013 Neuer Sprinter mit 4x4 & Vito 4x4

Er meistert extreme Passhöhen wie das Timmelsjoch selbst im Winter unter schwierigsten Bedingungen. Er schuftet in verschlammten Baugruben, durchquert Sand- und Geröllpisten am Rande der Welt. Mit Allradantrieb beweist der neue Sprinter 4x4 seine herausragenden Fähigkeiten auch unter widrigsten Verhältnissen. Die unumstrittene Nummer eins unter den Transportern rund um 3,5 t Gesamtgewicht bewältigt höchste Anforderungen an die Traktion. „Born to run.“ – der aktuelle Markenclaim von Mercedes-Benz Vans ist maßgeschneidert für den traktionsstarken Sprinter 4x4.

Wo andere aufhören, fängt er erst richtig an: Der neue Sprinter 4x4 gewährleistet das entscheidende Plus an Traktion unter schwierigen Bedingungen. Der Sprinter 4x4 Kombi befördert Hotelgäste ins verschneite Alpen-Resort, der Kastenwagen den Monteur mit Material und Werkzeug zum Windrad in die nasse Wiese. Die Doppelkabine zieht die Baumaschine aus der Baugrube und das Fahrgestell mit Reisemobilaufbau sichert Abenteuerlustigen das Fort­kommen in Stein- und Sandwüsten.

Der Sprinter 4x4 ist ein Allrad-Transporter für Profis, nicht für den Boulevard. Seine Terrains heißen Baustelle und Gebirge, schneereiche Regionen und Naturlandschaften. Ebenso vielfältig sind die Branchen: Bauwirtschaft und Baunebengewerbe, Energieversorger und Forstwirtschaft, Hotellerie und nicht zuletzt Abenteuerlustige.

Zuschaltbarer Allradantrieb, neue Downhill Speed Regulation
Als echter Profi macht es der Sprinter 4x4 seinem Fahrer so einfach wie möglich: Sein Allradantrieb ist per Tastendruck zuschaltbar. Danach übernimmt die Elektronische Traktionsregelung 4ETS das Regiment: Dosiertes Gas geben und Steuern genügt, alles andere ist eine Angelegenheit der Technik. Der Allradantrieb ist ins serienmäßige Elektronische Stabilitäts-Programm ESP integriert, Allradantrieb und Sicherheitssysteme ergänzen sich perfekt.
Auf Wunsch gibt es den Sprinter 4x4 jetzt optional in Verbindung mit einer Downhill Speed Regulation (DSR). Sie stellt sicher, dass bei Bergabfahrt eine vorgewählte Geschwindigkeit konstant gehalten wird. Dies wird durch ein Zusammenspiel von Motor, Getriebe sowie gezielten Bremseingriffen möglich. DSR wird über eine Taste im Cockpit aktiviert. Die Geschwindigkeit wird dann über den Hebel des Tempomats geregelt, die Voraussetzung für DSR.
Optional stattet Mercedes-Benz den Sprinter 4x4 außerdem mit einer Berganfahrhilfe sowie mit besonders grobstolligen Geländereifen aus. Darüber hinaus können Interessenten den Sprinter 4x4 wie gewohnt mit einer Vielzahl von Sonderausstattungen individualisieren.

Entsprechend den Einsatzgebieten des Vans ist der Allradantrieb im Sprinter 4x4 professionell ausgelegt. Er basiert auf dem Elektronischen Traktions-System 4ETS von Mercedes-Benz. Diese Technik findet sich ebenfalls im Vito 4x4, in Pkw mit Stern und in den Offroadern der ML-Klasse und GL-Klasse.

Im Unterschied zu anderen Modellen ist der Allradantrieb im Sprinter jedoch zuschaltbar. Damit wird den besonders vielfältigen Einsatzbedingungen des Transporters Rechnung getragen. Gleichzeitig senkt diese Technik den Kraftstoffverbrauch im Alltagsbetrieb auf ein Minimum.

Das Zuschalten des Allradantriebs erfolgt bei laufendem Motor entweder im Stand oder bei niedrigen Geschwindigkeiten bis 10 km/h über einen Schalter in der Armaturentafel. Ein Elektromotor rückt in diesem Fall am Verteilergetriebe ein Stirnradpaar ein. Eine Kontrollleuchte im Schalter informiert den Fahrer über den zugeschalteten Allradantrieb.

Der zuschaltbare Allradantrieb des Sprinter führt im Unterschied zu anderen Systemen dieser Art nicht zu einem starren Durchtrieb. Die Kraftübertragung erfolgt variabel, alle Elemente des serienmäßigen Adaptive ESP sind auch bei Allradantrieb in Funktion, ebenso wird die Antriebsschlupfregelung ASR aktiviert.

Ist der Allradantrieb zugeschaltet, wird die Antriebskraft des Sprinter 4x4 im normalen Fahrbetrieb im Verhältnis von 35:65 auf Vorder- und Hinterachse verteilt. Damit ist ein Fahrverhalten gewährleistet, das sich im Alltagsbetrieb nur unwesentlich vom gewohnten Hinterradantrieb des Sprinter unterscheidet.

Statt mit mechanischen Differenzialsperren arbeitet der Allradantrieb des Sprinter 4x4 mit dem Elektronischen Traktions-System 4ETS: Verlieren eines oder mehrere Räder auf rutschigem Untergrund die Traktion, bremst 4ETS die durchdrehenden Räder automatisch mit kurzen Impulsen ab und erhöht dadurch in gleichem Maße das Antriebsmoment an den Rädern mit guter Traktion.
4ETS nutzt zu diesem Zweck die ABS-Radsensoren. Der automatische Bremseneingriff mittels 4ETS kann die Wirkung von bis zu drei Differenzialsperren ersetzen: der Längssperre, Hinterachs- und Vorderachssperre.
Die Entwickler haben das Verteilergetriebe direkt am Hauptgetriebe angeflanscht. Der Vorderachsantrieb ist sehr kompakt gehalten. Er besitzt eine Ölfüllung auf Lebensdauer und ist ebenso wartungsfrei wie die zusätzlichen Antriebswellen der Vorderachse.

Noch traktionsstärker: Der Sprinter 4x4 mit Untersetzungsgetriebe
Der Einsatz des Sprinter 4x4 in den Händen von Vollprofis wird auch an einem zusätzlichen Offroad-Extra deutlich: Der Allrad-Transporter verfügt auf Wunsch über das zusätzliche Untersetzungsgetriebe „Low Range“. Eingeschaltet per Tastendruck im Stand bei laufendem Motor, aktiviertem 4x4-Antrieb und getretener Kupplung, verkürzt sich die Übersetzung um den Faktor 1,42, also um 42 Prozent. Entsprechend reduzieren sich die Maximal­geschwindigkeiten in den einzelnen Gängen. Gleichzeitig steigt die Zugkraft.
Der Sprinter kann nun kupplungsschonend und vorausschauend mit niedrigen Geschwindigkeiten im Gelände gefahren werden. Der Einsatz der Untersetzung empfiehlt sich bei häufigen Rangiermanövern zur Reduzierung der Belastung der Kupplung, bei extremen Steilstrecken in bergigen Gebieten sowie bei Fahrten mit voller Auslastung oder bei Anhängerbetrieb im Gelände.

Zugunsten einer höchstmöglichen mechanischen Belastbarkeit ist das Unter­setzungsgetriebe gerade verzahnt und damit besonders robust ausgeführt. Verfügt der Sprinter 4x4 über die optionale Downhill Speed Regulation DSR, so wird sie beim Einschalten der Untersetzung automatisch aktiviert.

Höher gelegte Karosserie zugunsten der Geländeeigenschaften
Generell ist der Sprinter 4x4 zwar kein Offroader, aber die vorn um 110 mm und hinten um 80 mm angehobene Karosserie weist bereits optisch auf typisch geländegängige Eigenschaften hin.

So beträgt der Böschungswinkel vorn beim Sprinter mit 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht 28 Grad statt 18 Grad beim Sprinter mit konventionellem Hinterradantrieb und hinten beim Kastenwagen mit kurzem Überhang 27 Grad (22 Grad). Der Rampenwinkel – wichtig beim Überfahren von Kuppen – beläuft sich beim Sprinter 4x4 mit Standard-Radstand auf 25 Grad statt 17 Grad. Je nach Motorisierung liegt die Steigfähigkeit um etwa 20 Prozent höher als beim konventionell angetriebenen Sprinter. Imponierend ist mit 610 mm auch die Wattiefe des Transporters (Sprinter 4x2: 500 mm).

Aufgrund der Höherlegung ragen die gewohnten Zusatz-Blinkleuchten in den Außenspiegeln über die gesetzlich vorgeschriebene Maximalhöhe hinaus. Deshalb verfügt der Sprinter 4x4 über seitliche Blinkleuchten in den vorderen Seitenteilen der Karosserie. Aus dem gleichen Grund sind bei Kastenwagen und Kombi Nebelschlussleuchte und Rückfahrscheinwerfer im hinteren Stoß­fänger integriert.

Serienmäßig verfügt der Sprinter 4x4 außerdem über einen Kraftstofftank mit 100 l Volumen. Jeweils ein Haltegriff für Fahrer und Beifahrer erleichtert den Einstieg in das höhere Fahrerhaus. Das Fahrwerk ist an Vorder- und Hinter­achse im Vergleich zum Sprinter mit Hinterradantrieb mit Stabilisatoren beziehungsweise mit verstärkten Stabilisatoren ausgeführt.

Im Mittelpunkt der Dieselmotoren für den Sprinter steht der Vierzylinder OM 651 mit 2,15 l Hubraum. Er ist mit 83 mm Bohrung und 99 mm Hub zugunsten hoher Durchzugskraft langhubig ausgelegt – ein großes Plus speziell bei Fahrten auf anspruchsvollem Terrain. Die Aufladung erfolgt stets über ein zweistufiges Abgasturbolader-System.

Das maximale Drehmoment liegt jeweils bei niedrigen Drehzahlen an und steht über einen breiten Drehzahlbereich zur Verfügung. Die Kombination der BlueTec-Motoren mit Abgasrückführung und zweistufiger Kühlung, SCR-Technologie mit AdBlue-Einspritzung und Partikelfilter gewährleistet saubere Abgase (EU6).

Der Vierzylinder steht im Sprinter 4x4 in zwei Leistungsstufen zur Verfügung:
•Sprinter 313/513 BlueTec 4x4 95 kW (129 PS) bei 3800/min, Drehmoment 305 Nm bei 1200-2400/min.
•Sprinter 316/516 BlueTec 4x4 120 kW (163 PS) bei 3800/min, Drehmoment 360 Nm bei 1400-2400/min.

Bei identischen Leistungs- und Drehmomentdaten steht das Vierzylinder-Triebwerk für den Sprinter 4x4 in den offenen Baumustern und als Fahrgestell alternativ auch in der Abgasstufe Euro 5b+ zur Verfügung. In diesem Fall entfällt die SCR-Technologie mit AdBlue-Einspritzung, das entscheidende Merkmal zur Erfüllung der Abgasstufe Euro VI.

BlueTec-Sechszylinder: geballte Technik, enorme Leistungskraft
Wenn höchste Leistung gefordert wird, ist der Sprinter 4x4 mit dem V6 OM 642 mit 3,0 l Hubraum die richtige Wahl. Der langhubige Motor (Bohrung x Hub: 83 x 92 mm) basiert auf einem Kurbelgehäuse aus Alu­minium. Dank versetzter Hubzapfen und einer Ausgleichswelle arbeitet das Triebwerk sehr laufruhig. Zu seinen technischen Finessen zählen unter anderem vier oben liegende Nockenwellen.
Der Sechszylinder steht im Sprinter 4x4 in folgender Leistungsstufe zur Verfügung:
•Sprinter 319/519 BlueTec 4x4 140 kW (190 PS) bei 3800/min, Drehmoment 440 Nm bei 1600-1800/min.

Die Kraftübertragung übernimmt bei sämtlichen Motorvarianten serienmäßig das Sechsgang-Schaltgetriebe Eco Gear. Es arbeitet dank einer weiten Spreizung und der Füllung mit Leichtlauföl jetzt besonders wirtschaftlich. Alternativ steht eine besonders komfortable Wandlerautomatik mit fünf Gängen zur Verfügung. Sie vereinfacht das Fahren unter schwierigen Bedingungen, da sich der Fahrer allein auf lenken, Gas geben und bremsen konzentrieren kann.

Der Mehrpreis des Sprinter 4x4 im Vergleich zum heckgetriebenen Sprinter beläuft sich in Deutschland auf 8391 Euro (zzgl. Mehrwertsteuer). Die Getriebeuntersetzung kostet zusätzliche 534 Euro. Serienmäßig übernimmt das Sechsgang-Schaltgetriebe Eco Gear die Kraftübertragung; alternativ findet die vielfach bewährte Wandler-Automatikgetriebe mit fünf Gängen Verwendung.

Obwohl die Fokussierung auf den professionellen Einsatz die Absatzzahlen des Sprinter 4x4 naturgemäß einschränkt, belief sich der Absatz im vergangenen Jahr weltweit auf deutlich mehr als 2000 Einheiten. Hauptabsatzland ist Deutschland, gefolgt von der Schweiz, Australien, Österreich, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden und Finnland.

Die Allradkompetenz bei Mercedes-Benz Vans konzentriert sich nicht nur auf das Segment der Large Vans, sondern auch auf die Transporter im Medium Van Segment. Wenn Wendigkeit wichtiger als Ladekapazität ist, empfiehlt sich der Vito mit Allradantrieb für die Lösung der Transportaufgaben.

Mercedes-Benz Vito 4x4: Praktiker mit Top-Traktion Der Fahrer hat es im Vito 4x4 denkbar einfach: Er muss nur dosiert Gas geben und lenken, alles andere regelt die Traktionssteuerung. Der Allradantrieb basiert analog zum Sprinter 4x4 auf dem Elektronischen Traktions-System 4ETS von Mercedes-Benz. Der wesentlichste Unterschied: Beim Vito 4x4 handelt es sich um einem permanenten Allradantrieb. Der Transporter verwandelt sich mit Allradantrieb zwar nicht in einen Geländewagen. Er gewährleistet aber in heiklen Situationen ein Maximum an Zugkraft und damit Sicherheit.

Zwar handelt es sich beim Vito 4x4 nicht um einen vollwertigen Geländewagen, doch er schreckt keinesfalls vor Off-Road-Fahrten zurück. Aufgrund der höhergelegten Karosserie beträgt der Böschungswinkel vorn 20 Grad (konventioneller Antrieb: 14 Grad) und hinten bei der Variante mit kurzem Radstand und kurzem Überhang 28 Grad (22 Grad), bei langem Überhang 19 Grad (15 Grad). Der Rampenwinkel – wichtig beim Überfahren von Kuppen – beläuft sich beim Vito 4x4 mit kurzem Radstand auf 19 Grad statt sonst 14 Grad. Die Bodenfreiheit beträgt an der Vorderachse 150 mm und hinten etwa 210 mm. Je nach Motorisierung liegt die Steigfähigkeit um etwa 20 Prozent höher als beim konventionell angetriebenen Vito.

Das Mehrgewicht des Allradantriebs im Vito 4x4 beschränkt sich auf nur 80 kg. Damit ist die Nutzlast im Vergleich zum konventionell angetriebenen Vito nur unwesentlich beeinträchtigt. Das zulässige Gesamtgewicht des Vito 4x4 beläuft sich je nach Modellvariante auf 2800 bzw. 3050 kg.
Da zusammen mit dem Allradantrieb die Gesamthöhe modellabhängig nur um knapp 70 mm steigt, unterschreitet der Vito 4x4 die wichtige Grenze von zwei Meter Gesamthöhe. Er passt daher auch durch niedrige Einfahrten, in Parkhäuser und Waschanlagen – ein wesentlicher Faktor für uneingeschränkte Flexibilität und Alltagstauglichkeit.

Den Vito 4x4 gibt es in folgenden Leistungsstufen:
•Vito 113 CDI 4x4 100 kW (136 PS) bei 3800/min, Drehmoment 310 Nm bei 1400-2400/min
•Vito 116 CDI 4x4 120 kW (163 PS) bei 3800/min, Drehmoment 360 Nm bei 1600-2400/min.

Mercedes-Benz bietet den Vito 4x4 in einer Vielzahl von Varianten für unter­schiedlichste Einsätze im gewerblichen Bereich an. Der Vito 4x4 ist in allen drei Längenvarianten „kompakt“, „lang“ und „extralang“ in Verbindung mit flachem Dach verfügbar. Es gibt ihn als Kastenwagen einschließlich der Modellvarianten Kastenwagen Effect und Worker, als flexiblen Mixto mit zweiter Sitzreihe einschließlich der Variante Mixto Worker sowie als besonders vielseitigen Kombi, dann ebenfalls in den Varianten Kombi Crew und Kombi Shuttle.
Der Mehrpreis für den Allradantrieb beläuft sich beim Vito auf 3256 Euro, hinzu kommt das Automatikgetriebe mit 286 Euro. Daraus errechnet sich ein Grundpreis für den Vito 113 CDI 4x4 Kastenwagen von 31.797 Euro in der Preisliste. Der Kombi kommt auf 34.167 Euro (jeweils Netto-Listenpreis in Deutschland zuzüglich Mehrwertsteuer).

06.09.2013 Kooperation mit VW endet 2016

Mercedes-Benz Vans schafft schon heute die Voraussetzungen, um den in wenigen Jahren anstehenden Modellwechsel beim Großtransporter Sprinter zu meistern und richtet die Produktions-Strategie für den Sprinter langfristig neu aus. Um auf zukünftiges Wachstum vorbereitet zu sein, wird deshalb die bis Ende 2016 angesetzte Auftragsfertigung für die Volkswagen AG im Bereich der großen Transporter vertragsgemäss auslaufen und nicht verlängert. Eine Neuauflage der Kooperation mit Volkswagen ist nicht geplant. Der Sprinter ist das Erfolgsmodell der Transportersparte der Daimler AG. Das Fahrzeug gab einer ganzen Van-Klasse den Namen. Derzeit werden rund 150.000 Sprinter pro Jahr gebaut.

Wichtigste Absatzregion für Mercedes-Benz Vans ist mit insgesamt 60 Prozent Europa. Gleichzeitig werden im Rahmen der Geschäftsstrategie "Vans goes global" über entsprechende Produktions- aber auch Vertriebsaktivitäten vor Ort zunehmend auch die Wachstumsmärkte in Südamerika und Asien sowie der russische Markt erschlossen. So rollt der Sprinter auch in Argentinien (seit 2007) und in China (seit 2011) vom Band. Außerdem wird der Sprinter seit Juli 2013 auch in Russland zusammen mit dem Partner GAZ gebaut und in den USA in CKD-Fertigung (seit 2010) montiert. Damit ist das globale Produktionsnetzwerk des Sprinters schon heute langfristig so aufgestellt, um zukünftiges Wachstum und eine neue Fahrzeuggeneration auch produktionsseitig abdecken zu können.

Die Auftragsfertigung von Großtransportern für Volkswagen durch Mercedes-Benz begann im Jahr 2005 mit dem Modellwechsel beim Sprinter. Bis Ende 2012 wurden für die Wolfsburger an den Mercedes-Benz Standorten Düsseldorf und Ludwigsfelde rund 280.000 große Transporter produziert. Von Beginn an waren die Verträge über die Auftragsfertigung von Large Vans für VW bis zum Jahresende 2016 befristet.

Dank des Sprinters ist Mercedes-Benz im Segment der mittleren und großen Transporter mit einem Marktanteil von 18,1 Prozent in 2012 Marktführer in Europa (EU 24). In Nordamerika wächst Mercedes-Benz Vans mit seiner Zwei-Marken-Strategie doppelt so schnell wie der Markt. Der Sprinter hat als Mercedes-Benz oder Freightliner im Jahr 2012 einen Absatzzuwachs von 19 Prozent erzielt. Insgesamt wurden 21.500 Einheiten verkauft.

Ende April 2013 feierte Mercedes-Benz Vans die Weltpremiere seines neuen Sprinter, der inzwischen in Düsseldorf und Ludwigsfelde in Serie gegangen ist. Auch das neue Modell ist wie seine Vorgänger Innovationsführer in seiner Klasse und mit Abstand Segmentführer im Kraftstoffverbrauch. Er setzt mit fünf neuen Sicherheitssystemen, mit Motoren nach der künftigen Abgasstufe Euro VI und einer markanten Optik erneut Maßstäbe. Fünf neue Assistenzsysteme - darunter Weltpremieren für Transporter - helfen beim neuen Sprinter, die Zahl der Unfälle noch weiter zu verringern. Weltpremiere feiern mit dem Sprinter der serienmäßige Seitenwind-Assistent, der optional erhältliche Abstands-Warnassistent und der Totwinkel-Assistent.

Im ersten Halbjahr lag der Absatz von Mercedes-Benz Vans mit 122.059 Einheiten leicht über dem Vorjahresniveau von 120.547 Einheiten. Wachstumsbeiträge lieferten vor allem Osteuropa, Lateinamerika und China, während die schwierige Wirtschaftslage in großen Teilen von Westeuropa den dortigen Transporterabsatz von Mercedes-Benz Vans belastete. Für das Gesamtjahr 2013 geht Mercedes-Benz Vans unverändert von einem insgesamt höheren Absatz sowie einem EbIT in der Größenordnung des Vorjahres aus.

30.08.2013 Mercedes Reisemobile

Noch sicherer, sauberer, komfortabler und markanter: Der neue Sprinter steht bei Mercedes-Benz auf dem Caravan Salon in Düsseldorf vom 31. August bis zum 8. September im Mittelpunkt. Die Nummer eins der Basisfahrzeuge für Campingbusse der Oberklasse baut ihren Vorsprung weiter aus – und ist als Reisemobil-Plattform inzwischen von Nordamerika bis China zu finden. Flagge zeigen auf der europäischen Leitmesse für Freizeitmobile ebenso der Mercedes-Benz Viano Marco Polo und der Viano Fun. Auf Ausstellungsflächen der Reisemobilhersteller sind Reisemobile mit Stern in jeder Größe zu finden: Die Spanne reicht vom kompakten Freizeitmobil Viano bis zum imposanten Alkovenmobil auf der Plattform des Schwer-Lkw Mercedes-Benz Actros.

Blickfang des Ausstellungsstands von Mercedes-Benz auf dem Caravan Salon ist das voll funktionsfähige Schnittmodell eines komplett zum Reisemobil ausgebauten neuen Mercedes-Benz Sprinter mit Hochdach. Die rechte Seite des Fahrzeugs ist ab Mitte der Beifahrertür bis zur Hinterachse vollständig geöffnet. Der Blick fällt von außen auf einen Wohnraum mit gedrehten Vordersitzen und einer geräumigen Längssitzbank – ausziehbar zu einem Doppelbett –, einer Küche links von der Öffnung sowie auf ein Bad mit inte­griertem Kleiderschrank quer im Heck.

Die Einrichtung des Schnittmodells besteht aus Möbeln mit einer widerstandsfähigen Beschichtung aus HPL in Hochglanz-Weiß, einem grauen Laminat­boden sowie Sitzen mit weißem Original-Automobilleder von Mercedes-Benz. Die Kombination verleiht dem Innenraum die elegante Anmutung einer Yacht. Seitenwände und Decke sind mit Alcantara bezogen, die Beleuchtung besteht komplett aus LED. Außen trägt der Sprinter die neue Lackierung Tenoritgrau-Metallic.

Vor allem die Ausbauer von Campingbussen der Komfort-Klasse setzen mehr denn je auf den Mercedes-Benz Sprinter. Mercedes-Benz unterstützt sie jetzt mit einem neuen serienmäßigen Reisemobilpaket. Bestandteil sind unter anderem der Beifahrer-Airbag und ein abklappbarer Handbremshebel. Er verhindert bei der Verwendung von Drehsitzen eine Kollision zwischen Sitz und angezogenem Handbremshebel. Zum Paket gehört neben anderen Details das parametrierbare Sondermodul (PSM-Modul) als Schnittstelle der Aufbautechnik zur Elektronik des Sprinter.

Eine große Zahl von Aus- und Aufbauern präsentiert auf dem Caravan Salon Reisemobile auf Basis des Sprinter. Er erfreut sich aber auch außerhalb Europas großer Nachfrage als sichere und komfortable Basis für gehobene Reisemobile. Zum Beispiel liefert Mercedes-Benz in Nordamerika zurzeit jährlich rund 4000 Reisemobile an zahlreiche namhafte Anbieter. Sie verwandeln sie in attraktive Campingbusse (Campervan/Class B) oder in Motorhomes Class C (Teilintegrierte/Alkovenmobile).

Eine zunehmende Zahl dieser Fahrzeuge gelangt inzwischen in den Export. Deshalb begegnet man inzwischen sogar in China amerikanischen Reisemobilen auf Basis des Mercedes-Benz Sprinter. Somit entpuppt sich das Sprinter-Reisemobil ähnlich wie sein Transporter-Pendant als Weltfahrzeug.

Er hat einer ganzen Fahrzeugklasse einen Namen gegeben – der Mercedes-Benz Sprinter ist das Synonym für die Vans rund um die 3,5 t-Klasse. Gleiches gilt für Komfort-Campingbusse der gehobenen Kategorie – am Sprinter führt kein Weg vorbei. Mit zahlreichen Radstands- und Längenvarianten, unterschiedlichen Höhen und zulässigen Gesamtgewichten, mit seinem gleichermaßen sicheren und komfortablen Fahrwerk sowie dem geräumigen und hochwertig ausgestatteten Fahrerhaus ist er vor allem prädestiniert für den Ausbau zu hochwertigen Campingbussen.

Der Innovationsführer setzt jetzt erneut Maßstäbe: mit fünf neuen Sicherheitssystemen, mit Motoren nach der künftigen Abgasstufe Euro VI und mit einer markanten Optik. Vor allem aber: Mit herausragend niedrigen Verbrauchswerten bis zu 6,3 l/100 km ist er mit Abstand Klassenbester im Kraftstoffverbrauch.

Schon traditionell ist der Sprinter Vorreiter für Fahrerassistenzsysteme, Beispiel ist die Einführung des elektronischen Stabilitätsprogramms ESP. Bei den sicherheitsbewussten Käufern von Reisemobilen spielen Assistenzsysteme eine bedeutende Rolle. Weltpremiere feiert mit dem neuen Sprinter der Seitenwindassistent – wichtig vor allem für die beliebten Reisemobile mit Hochdach und entsprechend großer Windangriffsfläche. Der Seitenwind-Assistent kompensiert Einflüsse von Windböen auf das Fahrzeug im Rahmen der physikalischen Möglichkeiten nahezu vollständig. Das erforderliche Gegenlenken bei Böen ist reduziert, der Fahrer wird deutlich entlastet. Eine Kontrollleuchte informiert den Fahrer über Eingriffe des Assistenten.

Der Abstandswarn-Assistent ist eine weitere Premiere in dieser Klasse. Das radarbasierte System warnt bei zu geringem Abstand optisch und sowie in einer weiteren Eskalationsstufe bei akuter Kollisionsgefahr auch akustisch.

Tritt der Fahrer auf die Bremse, regelt der adaptive Bremsassistent die Verzögerung so, wie es zur Vermeidung eines Unfalls notwendig ist – die Notbremsung erfolgt exakt auf den Punkt.

Der Totwinkel-Assistent – eine weitere Premiere für Transporter – warnt den Fahrer beim Spurwechsel vor anderen Fahrzeugen im sogenannten toten Winkel. Basis sind vier Nahbereichs-Sensoren im Bereich der B-Säulen sowie der hinteren Hecksäulen. Erkennen sie ein Fahrzeug im toten Winkel, erscheint ein rotes Warnsignal im Außenspiegel auf der entsprechenden Seite. Betätigt der Fahrer trotzdem den Blinker auf dieser Seite, wird er akustisch gewarnt und das rote Warnsignal blinkt.

Droht der Sprinter ohne gesetzten Blinker oder Veränderung der Gas- oder Bremspedalstellung einen Markierungsstreifen zu überfahren, wird der Spurhalte-Assistent aktiv. Er basiert auf einem Kamerasystem und warnt den Fahrer in diesem Fall akustisch.

Eine Kamera ist auch die Grundlage des Fernlicht-Assistenten – eine weitere Premiere in der Klasse des Sprinter. Er reagiert mit situativem Ab- bzw. Aufblenden des Fernlichts. Die Kamera reagiert auf entgegenkommende oder vorausfahrende Fahrzeuge und blendet in diesem Fall das eingeschaltete Fernlicht ab. Ist die Fahrbahn wieder frei, blendet der Assistent automatisch wieder auf.

Diese neuen zusätzlichen Assistenzsysteme sind ab sofort in Verbindung mit den geschlossenen Ausführungen des neuen Sprinter zu bekommen. Die Fahrgestelle werden im kommenden Jahr folgen.

Urlaub im Reisemobil verbindet Natur und Technik auf ideale Weise. Auch unter diesem Aspekt bietet sich der neue Sprinter an: Er tritt als Erster seiner Klasse mit einer kompletten Motorenpalette nach der künftigen Abgasstufe Euro VI an. Sie bedeutet eine drastische Senkung der Emissionsgrenzen von Stickoxiden (NOx), Kohlenwasserstoffen (THC) und der Partikelmasse (PM). Der Sprinter erreicht die scharfen Grenzwerte mit BlueTec-Motorentechnologie und SCR-Technik mit AdBlue-Einspritzung ins Abgas. Sie hat sich bereits in mehreren 100.000 Nutzfahrzeugen von Mercedes-Benz bewährt.

Der Zusatzstoff AdBlue (künstlicher Harnstoff) ist inzwischen an nahezu allen Tankstellen Europas sowie in unterschiedlichen Gebinden zu bekommen. Der Preis pro Liter beläuft sich auf etwa die Hälfte von Dieselkraftstoff. Der AdBlue-Tank ist in Fahrtrichtung rechts vorne im Motorraum untergebracht und fasst 18 l. Diese Füllmenge reicht einsatzabhängig für etwa 6000 km. Geht der Vorrat zur Neige, bekommt der Fahrer, abhängig von seinem Fahrprofil, rund 1000 km vor Leerstand eine erste Warnmeldung im Display des Kombiinstruments angezeigt. Außerdem beginnt eine gelbe Warnlampe zu leuchten.

Unverändert bleibt das Leistungsangebot der Dieselmotoren. Es setzt sich aus Vierzylindern mit 2,15 l Hubraum und einer Leistungsspanne von 95 PS bis 163 PS sowie dem im Segment einzigartigen V6 3.0 CDI mit 190 PS Leistung und einem beeindruckenden Drehmoment von 440 Nm zusammen.

Die Entwickler haben die zusätzliche Abgasnachbehandlung der Motoren zu einer Optimierung des Einspritzverlaufs, der Verbrennung und des Ladedrucks genutzt. Daraus resultieren ein niedrigerer Kraftstoffverbrauch und ein leiseres Verbrennungsgeräusch. Zusätzlich wurden die Antriebs- und Nebenaggregate konsequent auf niedrigen Verbrauch getrimmt. Das betrifft Getriebe, Hinterachse oder auch ein intelligentes Generatormanagement.

Alternativ zu den Dieselmotoren gibt es den Mercedes-Benz Sprinter auch mit einem aufgeladenen Vierzylinder-Benzinmotor mit Direkteinspritzung in der Abgasstufe Euro VI. Er leistet aus 1,8 l Hubraum 156 PS. Von diesem Motor abgeleitet ist eine Erdgas-Ausführung mit identischer Leistung.

Einzigartig: Siebengang-Automatik 7G-TRONIC PLUS

Die Kraftübertragung übernimmt entweder das Sechsgang-Schaltgetriebe Eco Gear oder die Siebengang-Wandlerautomatik 7G-TRONIC PLUS, die einzige ihrer Art in einem Transporter. Sie ist bei den komfortorientierten Reisemobilkäufern aufgrund der fast unmerklichen Schaltvorgänge und der stets passenden Übersetzung besonders beliebt. Das weit gespreizte Sechsgang-Schaltgetriebe arbeitet jetzt dank Leichtlauföl noch wirtschaftlicher, das Automatikgetriebe dank neu definierter Schaltpunkte. Eine weitere Premiere in diesem Segment ist die die Variante 7G-TRONIC PLUS der Automatik mit einer schnell reagierenden und Kraftstoff sparenden Eco-Start-Stopp-Funktion.

Aus dem Zusammenspiel der hochwirtschaftlichen Dieselmotoren, dem optimierten Antriebsstrang, einer längeren Achsübersetzung, der Nebenaggregate und dem Effizienzpaket BlueEfficiency Plus resultiert ein Kraftstoffverbrauch von kombiniert minimal 6,3 l/100 km. Dieser sensationelle neue Rekordwert für die Fahrzeugklasse des Sprinter bedeutet gleichzeitig extrem niedrige CO2-Emissionen.

Der neue Sprinter tritt außerdem optisch mit einem deutlich geschärften Profil an. Im Stil der aktuellen Designlinie von Mercedes-Benz steht die Kühlermaske senkrechter und selbstbewusster. Die drei Kühlerlamellen sind gepfeilt sowie gelocht. Das verstärkt nicht nur den dynamischen Eindruck, es erhöht gleich­zeitig den Luftdurchsatz. Die markentypische Kühlermaske erhält durch einen umlaufenden Rahmen mehr Präsenz.

Die Scheinwerfer sind schärfer geschnitten, die neue Motorhaube steht höher und der Stoßfänger hat eine prägnantere Form. Seine detailliert ausgearbeitete Unterseite erinnert an einen SUV. Von hinten ist der neue Sprinter an Zwei­kammer-Rückleuchten zu erkennen.

Das anerkannt vorbildliche Interieur ist ebenfalls nochmals aufgewertet worden. Eine neue Sitzpolsterung und ein neuer Bezug erhöhen den Komfort, das Lenkrad mit dickem Kranz ist griffiger, die Frischluftdüsen tragen Chrom-Applikationen, wenn ein Multifunktionslenkrad gewählt wird. Neu gestaltet wurde der Knauf des Schalthebels.

Moderne Unterhaltungselektronik und Navigationstechnik spielen speziell bei Reisemobilen eine wichtige Rolle. Im neuen Sprinter hält eine neue Radiogeneration Einzug. Bereits das Gerät Audio 10 ist ein Doppel-DIN Radio. Es verfügt unter anderem über Bluetooth-Telefonie einschließlich Telefontastatur und Telefonbuch, einen SD-Kartenslot sowie eine USB 2.0-Schnittstelle und einen AUX-Eingang im Cockpit. Es spielt Formate wie WMA, MP3, AAC und WAV ab.

Das Gerät Audio 15 verfügt darüber hinaus über ein 5,5-Zoll-Farbdisplay und ermöglicht die Nutzung von iPod-Geräten über eine USB 2.0-Schnittstelle. In Verbindung mit der optional lieferbaren Rückfahrkamera wird deren Bild auf dem Display angezeigt. Dieses zeigt ebenfalls ab sofort Hilfslinien, um das Rangieren nochmals zu erleichtern. Ebenso lässt sich das Audio 15 mit dem neuen optionalen Navigationsgerät Becker Map Pilot koppeln. Dabei handelt es sich um ein vollintegriertes Navigationssystem mit intuitiver Benutzeroberfläche. Das Gerät verfügt über TMC für dynamische Stauumfahrung.

Die Box des Becker Map Pilot wird unauffällig im Handschuhfach des neuen Sprinter integriert. Installiert ist bereits ab Werk das Kartenmaterial für die entsprechende Region des Käufers. Da die Box herausnehmbar ist und über einen USB-Anschluss verfügt, lässt sich das Navigationsmodul online über einen Rechner sowohl individualisieren als auch aktualisieren. Auch eine Vorrüstung des Becker Map Pilot ist lieferbar, falls bereits im Pkw des Käufers ein entsprechendes Gerät vorhanden ist, das wechselweise benutzt werden soll.


Viano Fun: Freizeitspaß pur
Neben dem Sprinter empfiehlt sich ein weiteres Produkt mit Stern für die Nutzung im Freizeitsegment: der Viano. Er ist Familienauto, Luxuslimousine, Businessmobil, Freizeitfahrzeug und Transporter in einem – das Großraumfahrzeug Mercedes-Benz Viano ist faszinierend vielseitig und passt an 365 Tagen im Jahr. Die Ausstattungslinien Trend, Ambiente und Avantgarde überzeugen vor allem mit ihrem Pkw-Flair. Viano Fun und vor allem der zusammen mit Aufbaupartner Westfalia Van Conversion realisierte Marco Polo sind neben uneingeschränkter Alltagstauglichkeit auf die Freizeitnutzung zugeschnitten.

Den Viano Fun gibt es in zwei Längen und mit fünf bis sieben Sitzplätzen. Die Sitze gruppieren sich um einen Klapptisch und lassen sich in einem hoch­flexiblen Schienensystem ganz nach Wunsch bewegen und mit wenigen Hand­griffen ausbauen. Wer die Rücksitzbank klappt, verwandelt den Viano Fun in einen Schlafwagen. Sind weitere Liegeplätze erforderlich, gibt es ihn optional mit einem Aufstelldach – das schafft viel Platz und Bewegungsfreiheit – sowie den notwendigen Raum für ein Dachbett.

Viano Marco Polo: Das alltagstaugliche Freizeitmobil

Der Viano Marco Polo bringt das Aufstelldach gleich serienmäßig mit. Er ist das uneingeschränkt alltagstaugliche Freizeitmobil und basiert auf der mittleren von drei Längen des Viano. Mit weniger als zwei Meter Höhe in Fahrstellung und ebenfalls weniger als zwei Meter Karosseriebreite passt er bequem in die Garage.
Im Innenraum erstreckt sich in Fahrtrichtung links eine komplett eingerichtete Küchen- und Schrankzeile. Kocher, Spüle, Kühlschrank, Wasseranlage, Stauraum, Kleiderschrank – die komplette Einrichtung einer mobilen Ferien­wohnung ist an Bord. Clou des Viano Marco Polo ist die verschiebbare Rücksitzbank. Sie setzt sich aus zwei Einzelsitzen zusammen, die separat vonein­ander elektrisch bis in Liegestellung verstellbar sind. Geht es auf große Fahrt, lassen sich die Seitenwangen elektropneumatisch aufstellen – das heißt komfortable Ausformung und sicheren Seitenhalt auch bei Kurvenfahrt.

Besonders attraktiv ist das Sondermodell Viano Marco Polo Edition mit umfangreicher Sonderausstattung. Sie reicht vom Automatikgetriebe über Bi-Xenon-Scheinwerfer, Klimaanlage Tempmatic, Leichtmetallräder im Format 17 Zoll, Navigationssystem Audio 50 APS, und Metallic-Lackierung bis zu einer Warmluftzusatzheizung und Windowbags für Fahrer und Beifahrer. Der Viano Marco Polo Edition ist bereits ab 54 538 Euro (Deutschland) zu bekommen.
Alle Viano verfügen über eine unübertroffene Sicherheitsausstattung mit einer Vielzahl von Assistenzsystemen. Der Antrieb erfolgt durch Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren mit 2,15 l und 3,0 l Hubraum. Ihr Leistungsspektrum reicht von 136 PS bis 224 PS. Die Kraftübertragung erfolgt serienmäßig durch ein Sechsgang-Schaltgetriebe und optional durch ein Automatikgetriebe (Serie bei V6 3.0 CDI). Alternativ steht ein V6-Benziner mit einer Leistung von 258 PS zur Verfügung.

Serienmäßig an Bord jedes Viano ist BlueEfficiency. Dieses Effizienzpaket umfasst modellabhängig eine Eco-Start-Stopp-Funktion sowie verbrauchs­optimierte Nebenaggregate und rollwiderstandsarme Reifen. Es gewährleistet niedrige Verbrauchs- und Emissionswerte. Typisch für den Viano ist der traktionsstarke Hinterradantrieb. Alternativ gibt es den Viano auch mit dem Allradantrieb 4Matic. Das Fahrwerk des Viano ist fahrsicher und komfortabel zugleich – auf Wunsch nochmals gesteigert durch eine Luftfederung an der Hinterachse. Zu den typischen Eigenschaften zählen außerdem Agilität und Handlichkeit.

Reisemobil-Plattformen von Viano über Actros bis Zetros
Zwar stehen Sprinter und Viano im Mittelpunkt der Reisemobile und Freizeitfahrzeuge mit Stern, doch die einzigartige Modellpalette der Transporter und Trucks von Mercedes-Benz eröffnet nahezu unerschöpfliche Möglichkeiten für Aus- und Aufbauten aller Art.
Ist ein individuelles Traummobil der absoluten Spitzenkategorie gefragt, greifen Hersteller zum Mercedes-Benz Actros, gern in dreiachsiger Ausführung und mit einer Pkw-Garage im Heck. Für Expeditionsmobile höchster Geländegängigkeit bilden die Offroad-Ikone Unimog oder der allradgetriebene Haubenwagen Zetros die passende Plattform. Egal ob Mercedes-Benz Sprinter, Viano oder ein anderes Basismodell für den Urlaub auf Rädern: Mit dem Stern ist man dafür gut gerüstet.

14.06.2013 Spritsparachse für den neuen Sprinter

Feierstunde im Mercedes-Benz Werk Kassel: Die erste neue Transporterachse der Baureihe NCV 3 FE (Sprinter) lief gestern am Standort vom Band. Für diesen Neuanlauf wurde die aktuelle Serien-Hinterachse NCV3 für die nächste Generation des Sprinters optimiert, um damit sowohl den Kraftstoffverbrauch als auch die CO2- Emissionswerte im Fahrzeugsegment der Transporter zu reduzieren. Damit ist dieses Achsprojekt eine von vielen Maßnahmen der Daimler AG im Rahmen der „BlueEfficiency“- Kampagne, den Flottenverbrauch nachhaltig zu senken und die Abgasnormen der Europäischen Union vorzeitig zu erfüllen. Der neue Mercedes-Benz Sprinter ist somit auch der erste Transporter, der bereits jetzt die Abgasnorm Euro VI erfüllt.

Die wesentlichen Veränderungen der Achse werden überwiegend durch Optimierungen des Wirkungsgrades am Achsgetriebe realisiert: Neue verbrauchsoptimierte Leichtlauflager, ein synthetisches Leichtlauföl, eine verbesserte Radsatzauslegung in Schleiftechnologie sowie eine neu konstruierte Gehäusetopologie mit einer Gewichtsreduzierung von ca. 4 kg, generieren ein deutliches Einsparungspotenzial von ca. 0,2 l /100 km im Kraftstoffverbrauch. Rund 200.000 Transporter-Achsen werden im Werk Kassel im Jahr produziert. Daran arbeiten ca. 550 Beschäftigte in der Produktion. Die Transporterachsen werden hauptsächlich in den Daimler Van-Werken Düsseldorf und Ludwigsfelde verbaut.

Im Mercedes-Benz Werk Kassel fertigen rund 2.900 Beschäftigte Achsen für Lkw, Busse, Vans, Pkw und Lkw-Trailer. Integriert in den globalen Produktionsverbund gehen die Produkte nicht nur in den europäischen, sondern auch in den nord-, südamerikanischen und den asiatischen Markt. In 2012 wurden am Standort rund 475.000 Achsen und rund 198.000 Gelenkwellen produziert.

03.06.2013 Sprinter Facelift Bestellfreigabe

Der neue Sprinter ist seit dem 1. Juni 2013 im Mercedes-Benz Handel bestellbar. Mit fünf neuen Sicherheitssystemen, mit Motoren nach der künftigen Abgasstufe Euro VI und einer markanten Optik setzt der neue Sprinter erneut Maßstäbe. Vor allem aber: Mit herausragend niedrigen Verbrauchswerten bis 6,3 l/100 km ist er mit Abstand Klassenbester im Kraftstoffverbrauch.

Als erster Transporter verfügt der neue Sprinter über einen Seitenwind-Assistenten, der als Funktion des elektronischen Stabilitäts-Programms Bestandteil der Serienausstattung ist. Weitere Assistenzsysteme wie der Abstands-Warnassistent, der Totwinkel-Assistent, der Fernlicht-Assistent und der Spurhalte-Assistent sind als Einzelextras beziehungsweise in zusammengestellten Paketen bestellbar.

Darüber hinaus hat Mercedes-Benz die Fahrdynamik des Sprinter nochmals erhöht. Eine Absenkung des Fahrwerks verringert den Luftwiderstand und den Verbrauch und erleichtert das Be- und Entladen.

Sondermodell WORKER
Das Sondermodell WORKER ist ebenfalls ab sofort bestellbar und startet bei einem Preis von 20.990 Euro*. Der Sprinter WORKER ist als Kastenwagen, Pritschenwagen und Pritschenwagen mit Doppelkabine erhältlich. Die funktionale Ausstattung enthält die Radiovorrüstung, den Doppelbeifahrersitz und die Anhängerstabilisierung. Der WORKER ist besonders auf die Bedürfnisse von Dienstleistung, Handel und Gewerbe abgestimmt.

Die Mercedes-Benz Bank unterstützt den Start des neuen Sprinter mit attraktiven Leasing- und Finanzierungsangeboten. Mit der Transporterversicherung für den Sprinter bietet die Mercedes-Benz Bank außerdem optimale Absicherung im Schadenfall. Entscheiden sich Kunden darüber hinaus für den Einbau von Fahrassistenzsystemen, sparen sie 10 Prozent bei der Versicherungsprämie. Neben dem serienmäßigen Seitenwind-Assistenten bietet der Sprinter mit dem Abstands-Warnassistenten, dem Totwinkel-Assistenten und dem Fernlicht- und Spurhalte-Assistenten weitere wichtige Vorteile. Geschäftskunden sorgen so für mehr Sicherheit bei ihren Fahrern und sparen gleichzeitig bei der Versicherungsprämie.

*Das Angebot richtet sich an Gewerbekunden. Alle Preise verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.

29.04.2013 Sprinter Facelift alle Details

Er hat einer ganzen Fahrzeugklasse einen Namen gegeben – der Mercedes-Benz Sprinter ist weltweit das Synonym für die Large Vans rund um die 3,5 t-Klasse. Stets ist der Sprinter Innovationsführer in seiner Klasse. Jetzt stellt er dies erneut unter Beweis: Der neue Sprinter setzt mit fünf neuen Sicherheitssystemen, mit Motoren nach der künftigen Abgas­stufe Euro VI und einer markanten Optik erneut Maßstäbe. Vor allem aber: Mit herausragend niedrigen Verbrauchswerten bis 6,3 l/100 km ist er mit Abstand Klassenbester im Kraftstoffverbrauch.

Schon traditionell ist der Sprinter Vorreiter für Fahrer-Assistenzsysteme. Fünf neue Assistenzsysteme – darunter Weltpremieren für Transporter – helfen beim neuen Sprinter, die Zahl der Unfälle noch weiter zu verringern.
Weltpremiere feiern mit dem Sprinter der serienmäßige Seitenwind-Assistent (Crosswind Assist) und die optional erhältlichen Assistenzsysteme Abstands-Warnassistent (COLLISION PREVENTION ASSIST) und Totwinkel-Assistent (Blind Spot Assist). Neu sind außerdem der Fernlicht-Assistent (Highbeam Assist) sowie der Spurhalte-Assistent (Lane Keeping Assist). Die Entwickler von Mercedes-Benz sind sich sicher: Die elektronischen Helfer werden sich in der Van-Klasse äußerst positiv auf das Unfallgeschehen auswirken.
Der Seitenwind-Assistent wird als Funktion des elektronischen Stabilitäts-Programms Bestandteil der Serienausstattung. Die anderen Assistenzsysteme sind als Einzelextras bzw. in logisch zusammengestellten Paketen bestellbar. Damit kann jeder Käufer seinen Sprinter individuell für den jeweiligen Einsatz konfigurieren.

Darüber hinaus hat Mercedes-Benz die Fahrdynamik des Sprinter nochmals erhöht. Eine Absenkung des Fahrwerks verringert Luftwiderstand, Verbrauch und erleichtert das Be- und Entladen.

Als erster Transporter tritt der neue Sprinter mit einer kompletten Motorenpalette nach der künftigen Abgasstufe Euro VI an. Sie bedeutet eine drastische Senkung der Emissionsgrenzen von Stickoxiden (NOx), Kohlenwasserstoffen (THC) und der Partikelmasse. Der Sprinter erreicht die scharfen Grenzwerte mit BlueTEC-Motorentechnologie und SCR-Technik mit AdBlue-Einspritzung ins Abgas. Sie hat sich bereits in mehreren 100.000 Nutzfahrzeugen von Mercedes-Benz bewährt.

Unverändert bleibt das Leistungsangebot der Dieselmotoren: Es setzt sich aus Vier (OM651) - und Sechszylindern (OM642) mit einer Spanne von 95 PS bis 190 PS zusammen.

Die Entwickler haben die zusätzliche Abgasnachbehandlung zu einer Optimierung des Einspritzverlaufs, der Verbrennung und des Ladedrucks genutzt. Daraus resultieren ein niedrigerer Kraftstoffverbrauch und ein leiseres Verbrennungsgeräusch. Zusätzlich wurden die Antriebs- und Neben­aggregate konsequent auf niedrigen Verbrauch getrimmt. Das betrifft Getriebe, Hinterachse oder auch ein intelligentes Generatormanagement.
Alternativ zu den Dieselmotoren gibt es den Mercedes-Benz Sprinter auch mit einem aufgeladenen Vierzylinder-Benzinmotor mit Direkteinspritzung nach Abgasstufe Euro VI. Er leistet aus 1,8 l Hubraum 156 PS (M271 EVO). Von diesem Motor abgeleitet ist eine Erdgas-Ausführung mit identischer Leistung.

Die Kraftübertragung übernimmt entweder das Sechsgang-Schaltgetriebe ECO-Gear oder die Siebengang-Wandlerautomatik 7G-TRONIC PLUS, die einzige ihrer Art in einem Transporter.

Der sparsamste Transporter seiner Klasse
Aus dem Zusammenspiel der hochwirtschaftlichen Dieselmotoren, dem optimierten Antriebsstrang, einer längeren Achsübersetzung, der Neben­aggregate und dem Effizienzpaket BlueEFFICIENCY PLUS resultiert ein Kraft­stoffverbrauch von kombiniert minimal 6,3 l/100 km – ein sensationeller neuer Rekordwert für die Fahrzeugklasse des Sprinter. Nicht nur damit entpuppt sich der neue Sprinter als Wirtschaftswunder. Bestandteil der Serien­ausstattung in Europa ist jetzt der Wartungsrechner ASSYST. Damit steigen die ohnehin langen Wartungsintervalle nochmals auf bis zu 60.000 km.

Der neue Sprinter tritt ebenfalls optisch mit einem deutlich geschärften und markanten Profil an. Im Stil der aktuellen Designlinie von Mercedes-Benz steht die Kühlermaske senkrechter und selbstbewusster. Die drei Kühlerlamellen sind gepfeilt sowie gelocht. Das verstärkt nicht nur den dynamischen Eindruck, es erhöht gleichzeitig den Luftdurchsatz. Die markentypische Kühlermaske erhält durch einen umlaufenden Rahmen mehr Präsenz.
Die Scheinwerfer sind schärfer geschnitten. Besonders markant ist die Maskierung des Gehäuses der Reflektoren. Sie unterteilt den Scheinwerfer in einzelne Segmente. Die neue Motorhaube steht höher und der Stoßfänger hat eine prägnantere Form. Seine detailliert ausgearbeitete Unterseite erinnert an einen SUV. Von hinten ist der neue Sprinter an Zweikammer-Rückleuchten zu erkennen.
Das anerkannt vorbildliche Interieur ist ebenfalls nochmals aufgewertet worden. Eine neue Sitzpolsterung und ein neuer Bezug erhöhen den Komfort, das Lenkrad mit dickem Kranz ist griffiger, die Frischluftdüsen tragen Chrom-Applikationen, wenn ein Multifunktionslenkrad gewählt wird. Neu gestaltet wurde der Knauf des Schalthebels.
Mit der neuen Radiogeneration hält nicht nur moderne Unterhaltungs­elektronik mit Bluetooth-Telefonie einschließlich Telefontastatur und Telefon­buch, sondern auch das Navigationssystem Becker MAP PILOT Einzug in den Sprinter.

Besonderen Wert legten die Entwickler des neuen Sprinter auf eine intensive Erprobung. Mit Dauerlauftests über mehr als acht Millionen Kilometer sowie einer intensiven Kundenfahrerprobung im praktischen Einsatz hat der neue Sprinter bereits zum Serienstart seine hohe Qualität unter Beweis gestellt.
Der neue Mercedes-Benz Sprinter ist ab Juni 2013 bestellbar, die Aus­lieferungen beginnen im September.


Seit seiner Premiere im Jahr 1995 hat sich der Mercedes-Benz Sprinter rund um den Globus einen Namen gemacht und ist zu einem echten Verkaufsschlager avanciert. Mit insgesamt 2,47 Millionen abgesetzten Einheiten unterstützt der Transporter seine Kundinnen und Kunden seit nunmehr 18 Jahren bei den unterschiedlichsten Einsätzen – und ist als echtes Weltfahrzeug ein entscheidender Pfeiler in der globalen Wachstumsstrategie „Vans goes global“ von Mercedes-Benz Vans.

„Nicht umsonst hat der Mercedes-Benz Sprinter einer ganzen Fahrzeugklasse einen Namen gegeben. Im Segment der großen Vans gab und gibt der Mercedes-Benz Sprinter ganz eindeutig das Tempo vor – ob bei Qualität, Sicherheit oder Wirtschaftlichkeit“, sagt Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans. „Der Erfolg des Sprinter zeigt zugleich, wie man aus einer kleinen Marktlücke heraus die weite Welt erobern kann.“

Mit dieser Aussage spielt Mornhinweg auf die Entwicklungsgeschichte des Transporters an. Im Segment rund um 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht angesiedelt, bewegt sich der Mercedes-Benz Sprinter genau an der damals in Deutschland gültigen verkehrsrechtlichen Grenze zwischen Pkw und Lkw. Doch nicht nur hierzulande stößt dieses innovative Fahrzeugkonzept auf positive Resonanz. Der Pionier erobert rasch auch ausländische Märkte; heute wird er in mehreren Tausend Varianten in rund 130 Ländern verkauft.

Dass sich der Sprinter zum Weltfahrzeug entwickelt hat, spiegelt sich auch in seinen Produktionsstätten wider. Inzwischen rollen die Transporter neben Düsseldorf und Ludwigsfelde auch in Charleston (USA), González Catan (Argentinien) sowie Fuzhou (China) vom Band. Um den dynamischen Massenmarkt Russlands zu erschließen, wird die Produktion des Sprinter Classic beim russischen Hersteller GAZ in Nizhny Novgorod vorbereitet. Damit ist der Transporter eine entscheidende Stütze in der weltweiten Wachstumsstrategie „Vans goes global“ von Mercedes-Benz Vans, die das Geschäft konsequent internationalisiert und in den neuen Wachstumsmärkten zusätzliche Ertragspotenziale hebt.

Für Wachstum und Effizienz sorgt der Mercedes-Benz Sprinter aber nicht zuletzt auch bei seinen Kundinnen und Kunden. Wirtschaftliche Dieselmotoren, lange Wartungsintervalle und eine Reihe an intelligenten Assistenzsystemen halten die Gesamtbetriebskosten („Total Cost of Ownership“) niedrig und die Einsatzzeiten hoch – und machen den Sprinter zu einem echten Wirtschaftswunder.

Von diesen Argumenten zeigt sich der Markt überzeugt: Im Jahr 2012 konnte Mercedes-Benz Vans insgesamt 159.000 Sprinter absetzen. Während die Verkäufe in Westeuropa vor dem Hintergrund eines herausfordernden Marktumfelds unter dem hohen Niveau des Vorjahres zurückblieben, konnte der Transporter in Osteuropa und insbesondere in Russland und der Türkei deutlich zulegen. In Nordamerika, wo der Sprinter unter den Marken Mercedes-Benz und Freightliner vertrieben wird, betrug der Absatzzuwachs sogar 19 Prozent.

27.02.2013 Sprinter Facelift mit neuen Assistenzsystemen

Im 3. Quartal 2013 wird das Facelift vom Mercedes Sprinter auf den Markt kommen. Die Rückleuchtengrafik, sowie das Tagfahrlicht in den Hauptscheinwerfer werden neu sein. Der Grill wird größer ausfallen und die Motorhaube dadurch überarbeitet.
Aber auch unter Blech wird es neue Technik geben:

Mit fünf neuen Assistenz- und Sicherheitssystemen baut Mercedes-Benz Vans seine Rolle als Innnovationsführer unter den Herstellern von Transportern weiter aus. Unter ihnen werden mit Seitenwind-Assistent, Abstandswarn-Assistent und Totwinkel-Assistent gleich drei Weltpremieren in dieser Fahrzeugkategorie vorgestellt.

Verkehrsunfälle verhindern, statt im Nachhinein Unfallfolgen mindern – aktive Sicherheit steht für Mercedes-Benz Vans an erster Stelle. Die fünf neuen Assistenzsysteme steigern das hohe Sicherheitsniveau der Transporter von Mercedes-Benz weiter.

Der Seitenwind-Assistent (Crosswind-Assist) hält den Sprinter bei starken Böen sicher auf Kurs und wird serienmäßig mitgeliefert. Das System basiert auf dem ESP und ist ab 80 km/h bis zur Höchstgeschwindigkeit aktiv. Der Abstandswarn-Assistent signalisiert Fahrern vorausschauend einen zu geringen Abstand auf vorausfahrende Fahrzeuge sowie ein Stauende, der Totwinkel-Assistent informiert beim Spurwechsel über gefährlich nahe Fahrzeuge auf der benachbarten Fahrbahn. Alle drei Systeme sind Weltpremieren in der Van-Klasse. Ebenfalls neu sind der Spurhalte-Assistent und der Fernlicht-Assistent.

Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans: „Wir waren mit unseren Vans schon immer Pioniere beim Thema Sicherheit und läuten jetzt eine neue Ära für Assistenz- und Sicherheitssysteme in Transportern ein. Sie werden die Fahrer unterstützen Unfälle zu vermeiden und zahlen somit auch auf die maximale Verfügbarkeit unserer Transporter ein.“

Die Vorreiterschaft bei Assistenz- und Sicherheitssystemen hat Tradition: Mercedes-Benz Vans führte beim Flagschiff Sprinter als erste Marke der Branche bereits 1995 das Antiblockiersystem ABS und im Jahr 2002 das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP ein. Weitere Pionierarbeit leistete Mercedes-Benz Vans im Jahr 2006 mit der Weiterentwicklung zum ADAPTIVE ESP. Es bezieht das aktuelle Gewicht und die Schwerpunktlage in die Regel­charakteristik ein. Beide ESP-Generationen senkten die Unfallzahlen jeweils drastisch.

Generell ähnelt das Unfallgeschehen von Transportern dem von Pkw. Dies hat jüngst ein Forschungsbericht nachgewiesen. Beteiligt waren daran unter anderem die Unfallforschung der Versicherungen und die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). In Bezug auf die Kilometerleistung registrierten die Forscher für Transporter sogar ein geringeres Unfallrisiko als für Pkw.

Mercedes-Benz Vans nutzte bei der Entwicklung der neuen Assistenzsysteme das einzigartige Know-how der Konzernforschung und die Erfahrung der Pkw- und Nutzfahrzeugsparten. Dr. Sascha Paasche, Leiter Entwicklung Mercedes-Benz Vans: „Wir profitieren von einem einzigartigen Netz und Wissenstransfer innerhalb des Daimler-Konzerns. Auch deshalb liegen wir in der Sicherheitsentwicklung weit vorn.“

14.03.2012 Sprinter mit 7G-Tronic

Das neue Getriebe mit der Bezeichnung 7G-Tronic wird ab diesem Frühjahr weltweit erstmals in einem Transporter optional angeboten. Der Siebengang-Automat verfügt über eine vollelektronische Steuerung und hat sich bereits in zahlreichen Pkw von Mercedes-Benz bewährt, wurde jedoch an die spezifischen Anforderungen im Transporter angepasst.
Vorteil des neuen Getriebes mit seinen sieben Schaltstufen ist die Kombination einer weiten Spreizung mit einer engen Abstufung der Gänge. In der Praxis bedeutet dies: Eine kurze Übersetzung im ersten Gang sichert einen dynamischen Antritt. Bei hohen Geschwindigkeiten fährt der Sprinter dagegen kraftstoffsparend, emissionsarm und leise mit niedrigen Drehzahlen. Gleichzeitig steht für jede Fahrsituation der passende Gang zur Verfügung und die Sprünge zwischen den einzelnen Schaltstufen fallen gering aus.
Beachtlich ist der günstige Kraftstoffverbrauch mit BlueEFFICIENCY Paket: Er beträgt je nach Modellvariante und Achsübersetzung für Sprinter mit 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht und Vierzylinder-Dieselmotor kombiniert ab 7,6 Liter/100 km.

Ein sparsamer Umgang mit dem Kraftstoff ist bei jedem Mercedes-Benz Sprinter selbstverständlich. Alle Dieselmotoren verfügen über ein Batteriemanagement. Motor und Getriebe sind auf niedrigen Kraftstoffverbrauch und geringe Emissionen ausgelegt.
Der ohnehin günstige Kraftstoffverbrauch des Sprinter mit Transporterschaltgetriebe lässt sich mit dem optionalen Effizienzpaket BlueEFFICIENCY nochmals um rund 0,5 Liter/100 km senken. Parallel dazu gehen ebenfalls die CO2-Emissionen zurück. Das BlueEFFICIENCY Effizienzpaket umfasst die ECO Start-Stopp-Funktion, rollwiderstandsarme Reifen, die ECO-Lenkhelfpumpe, ein Generatormanagement sowie eine elektrisch geregelte Kraftstoffpumpe. Kombiniert sinkt damit der Kraftstoffverbrauch für einen Sprinter mit Vierzylinder-CDI-Dieselmotor, Transporterschaltgetriebe, geschlossenem Aufbau und 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht auf bis zu 7,4 Liter/100 km.

Eine weitere verbrauchs- und emissionssenkende Maßnahme ist eine neue, längere Hinterachs-Übersetzung für den Mercedes-Benz Sprinter. Sie steht optional verschiedenen Fahrzeugvarianten zur Wahl. Die Übersetzung von i=3,692 senkt die Drehzahl um etwa sechs Prozent ab. Daraus resultieren ein herausragend niedriger Kraftstoffverbrauch von kombiniert ab 7,0 Liter/100 km und entsprechend geringere CO2-Emissionen.

Der Sprinter hat ein vorbildliche Sicherheitsniveau! Seit Jahresbeginn kommt eine neue Generation des bewährten ADAPTIVE ESP® mit zusätzlichen Funktionen zum Einsatz. Zu den Neuheiten zählen:

Brake Disk Wipe: Dieses System baut bei Regen und Nässe zyklisch einen geringen Bremsdruck auf. Dadurch wird der Wasserfilm von der Bremsscheibe gewischt. Somit ist bei einer eventuell anstehenden Bremsung von Beginn an die volle Bremsleistung sichergestellt.

Electronic Brake Prefill: Nimmt der Fahrer abrupt den Fuß vom Gaspedal, wird das als erster Schritt für ein bevorstehendes Bremsmanöver interpretiert. Das System reagiert darauf mit einem leichten Anlegen der Bremsbeläge an die Bremsscheibe. Dadurch ist der Abstand (Lüftspiel) der beiden Reibpartner sozusagen auf Null geschrumpft, wenn der Fahrer aufs Bremspedal tritt. So wird die Reaktionszeit bei einer eventuellen Bremsung herabgesetzt.

02.03.2012 Erfolgreiche MB Vans

Mercedes-Benz Vans schließt das Geschäftsjahr 2011 mit einem Rekord bei Gewinn und Umsatzrendite ab und verbucht in Summe das bisher erfolgreichste Jahr für das Geschäftsfeld. Mit einem Plus beim EbIT von 85% auf 835 (i.V. 451) Mio. € und einer Steigerung der Umsatzrendite auf 9,1% (i.V. 5,8) erzielte Mercedes-Benz Vans gleich zwei Bestmarken. Der Umsatz für das Jahr 2011 lag bei 9,179 Mrd. € und steigerte sich um 17% im Vergleich zum Vorjahr. Aufgrund der weltweit hohen Nachfrage nach Transportern hat Mercedes-Benz Vans den Absatz um 18% auf rund 264.200 Fahrzeuge weiter erhöht und besonders in den Kernmärkten neue Absatzrekorde eingefahren. Im wichtigsten Absatzmarkt Europa ist Mercedes-Benz Vans weiterhin der klare Marktführer bei mittelgroßen und großen Transportern. Allein in Westeuropa setzte das Geschäftsfeld 178.300 (+14%) Fahrzeuge ab, während im deutschen Heimatmarkt mit 77.600 Einheiten (+25%) so viele Transporter wie nie zuvor verkauft wurden.

Ab Ende des 1. Quartal 2012 wird der Mercedes-Benz optional erstmalig mit der 7G-Tronic (NAG2) ausgeliefert.

Volker Mornhinweg: „Und mit unserer Strategie „Mercedes-Benz Vans goes global“ drücken wir nicht nur in Europa, sondern auch in den USA, in Lateinamerika und in China aufs Tempo. Unser klares Ziel ist ein weltweiter Fahrzeugabsatz von mehr als 400.000 Transportern ab dem Jahr 2015.“

Die Spitzenposition in Europa will die Daimler Transportersparte mit dem Einstieg in das wachstumsstarke Segment der Small-Vans ausbauen. Mit dem neu entwickelten Mercedes-Benz Citan rundet das Geschäftsfeld noch in diesem Jahr sein Produktportfolio ab. Der Citan ist auf gewerbliche Kunden zugeschnitten und wird in verschiedenen Längen- und Gewichtsklassen angeboten. Markteinführung des Stadtlieferwagens wird im Herbst 2012 anlässlich der IAA-Nutzfahrzeuge sein. Zudem ist der Citan das erste Auto, das aus der strategischen Partnerschaft von Daimler und Renault-Nissan entstanden ist und auf die Straße kommt.

In Lateinamerika ist Mercedes-Benz Vans seit Jahrzehnten sehr stark im Markt vertreten und der führende Premiumhersteller. Im Jahr 2011 verkaufte die Daimler Transportersparte dort 13.600 Fahrzeuge, ein Plus von 9% im Vergleich zum Vorjahr. Im argentinischen Transporterwerk „Centro Industrial Juan Manuel Fangio“ nahe Buenos Aires hat Mercedes-Benz Vans zum Jahreswechsel die Produktion auf die aktuelle europäische Sprinterbaureihe umgestellt und die Kapazitäten entsprechend erhöht. Der Sprinter wird in Lateinamerika primär in einer Busvariante angeboten, um an der stark steigenden Nachfrage im Personentransport zu partizipieren. Gleichzeitig wird inzwischen der bereits in Europa verfügbare Dieselmotor OM 651 von Mercedes-Benz in Argentinien produziert. In diese Projekte sind Investitionen von über 70 Mio. € geflossen. Klares Ziel von Mercedes-Benz Vans ist es, in Lateinamerika den Transporterabsatz in den nächsten fünf Jahren um über 30 Prozent zu steigern.

In Nordamerika bleibt Mercedes-Benz Vans weiter auf Erfolgskurs und setzt die Zwei-Marken-Strategie beim Sprinter konsequent fort: In den USA und Kanada können die Kunden ihren Sprinter unter den Marken Mercedes-Benz oder Freightliner kaufen. Durch die günstigen Marktbedingungen in dieser Region und die neu geschaffene Mercedes-Benz Vertriebsorganisation wurde allein in den USA für das Jahr 2011 ein Absatzplus von 72% auf 18.000 Einheiten erzielt. Entsprechend erhöhte Mercedes-Benz Vans am US-amerikanischen Standort Charleston, South Carolina, die Produktion des Sprinters.

In China ist Mercedes-Benz Vans bisher der einzige Hersteller von Transportern mit eigener Vorort-Produktion. Bereits seit 2010 baut Mercedes-Bens Vans in einem Gemeinschaftsunternehmen Transporter mit dem Stern. Am 1. März 2012 hat das Van-Joint Venture mit Fujian Motors einen neuen Namen bekommen: Es heißt jetzt „Fujian Benz Automotive Corporation“. Im Produktionswerk in Fuzhou laufen die Modelle Vito und Viano vom Band, seit Oktober 2011 wird dort auch der Sprinter in einer Busausstattung gefertigt. Mercedes-Benz Vans setzt in China mit seinen Fahrzeugen voll auf das Segment des gehobenen Personentransports und exklusiver Shuttle-Services. Im Jahr 2011 hat die Daimler-Transportersparte trotz eines leicht rückläufigen Marktes ein Absatzplus von 11% erreicht. Es wurden 13.500 Fahrzeuge verkauft. Gleichzeitig ist das Händlernetz auf mittlerweile 50 Vertriebspartner ausgebaut worden.

Im Segment der mittelgroßen Vans, in dem Vito und Viano zu Hause sind, hat das Geschäftsfeld mit insgesamt 98.000 Einheiten ein Wachstum von 26% gegenüber dem Vorjahr erreicht. Und der Viano erzielte einen neuen Rekord: Sein Absatz stieg um 40% auf 30.500 Einheiten.
Bei neuen und umweltfreundlichen Technologien bleibt Mercedes-Benz Vans mit dem Vito E-CELL, dem weltweit ersten elektromotorisch angetriebenen Transporter aus Serienproduktion, weiter an der Spitze der Transporterbranche. Mit seinem lokal emissionsfreien Antrieb eignet sich der Vito E-CELL ideal für den innerstädtischen Einsatz und umweltsensible Gebiete. Für den Alltagstest sind bereits über 500 Vito E-CELL produziert und an europäische Kunden ausgeliefert. In mehreren deutschen Modellregionen haben 230 Vito E-CELL bereits über 650.000 Kilometer zurückgelegt. Bis Ende des 2012 sollen europaweit 2.000 Fahrzeuge ausgeliefert sein.

03.11.2010 Sprinter mit Flüssiggas

Ab November 2010 rollen die ersten Sprinter 316 LGT (Liquefied Gas Technology) vom Band. Innerhalb kurzer Zeit erweitert damit Mercedes-Benz sein Angebot für alternative Antriebe mit dem Prädikat BlueEFFICIENCY für besonders effiziente Personenwagen und Transporter um eine weitere Modellvariante.

Der nach Euro 5 zertifizierte Sprinter 316 LGT ist besonders schadstoffarm und leise unterwegs. Sein Vierzylinder-Ottomotor mit 1,8 Liter Hubraum ist für den Betrieb mit Flüssiggas – auch Autogas genannt – ausgelegt. Flüssiggasmotoren sind nahezu frei von Partikelausstoß, auch die Emission von Stickoxiden, Kohlenwasserstoffen und Kohlenmonoxid sowie Schwefeldioxid ist im Vergleich zum Diesel deutlich reduziert. Im Vergleich zu Benzinern fällt neben der Minderung von Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffen sowie Schwefeldioxid vor allem ein um 20 Prozent geringerer CO2 -Ausstoß ins Gewicht.

Der Sprinter 316 LGT eignet sich durch seine leise und umweltfreundliche Antriebsart deshalb nicht nur zur Anlieferung in verkehrsberuhigten Zonen, sondern erfüllt auch künftige Einfahrtvorschriften in Städte. Auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten macht dieser Sprinter eine gute Figur. Im Vergleich zum Dieselmotor liegen seine Kraftstoffkosten erheblich günstiger. Dies summiert sich je nach Einsatzart und Zulassung auf einen Betriebskosten-Vorteil von bis zu 30 Prozent. Der Sprinter 316 LGT mit 3,5 Tonnen Gesamtgewicht ist neben dem serienmäßigen 100-Liter-Benzintank zusätzlich mit einem Flüssiggastank ausgerüstet, der 76 Liter fasst und am Rahmenende unter dem Fahrzeug sitzt. Dank dieser Einbaumethode wird die Ladekapazität des Transporters nicht eingeschränkt.

Der 156 PS starke Kompressor-Motor (es wird nicht der neue M271 EVO mit Benzindirekteinspritzung und Turboaufladung verwendet; dies gilt auch für den in Kürze erhätlichen E 200 NGT - 163 PS, W212) mit einem maximalen Drehmoment von 240 Newtonmeter bei 3000 - 4000 U/min startet generell im Benzinbetrieb. Wenn die Flüssiggas-Betriebsart gewählt ist, schaltet er automatisch auf Gasbetrieb um, nachdem die dafür notwendige Kühlwassertemperatur von rund 45 Grad Celsius erreicht ist. Bei leerem Gastank wird wiederum automatisch auf Benzinbetrieb gewechselt. Der Fahrer kann aber auch selbst entscheiden, ob Kraftstoff aus dem Benzin- oder dem Flüssiggas-Tank zum Motor geschickt wird. Über einen Tastschalter kann er die Betriebsart während der Fahrt umstellen. Darüber hinaus kann er den Füllstand des Gastanks über eine Leuchtdioden-Anzeige auf der Armaturenanlage überprüfen. Die Reichweite des Sprinter 316 LGT beträgt maximal rund 1200 Kilometer, wobei bis zu 450 Kilometer im Gasbetrieb zurückgelegt werden können.
Der Gaseinfüllstutzen befindet sich oberhalb des Benzineinfüllstutzens hinter der Tankklappe. Das Volltanken mit Flüssiggas dauert abhängig vom Druck an der Tankstelle ähnlich lange wie eine Tankbefüllung mit Benzin oder Diesel. Dabei muss das Flüssiggas im Vergleich zu Erdgas nicht hoch verdichtet werden. Das Propan-Butan-Gemisch wird bereits unter einem Druck von zwei bis acht Bar flüssig und kann in dieser Form im Tank gespeichert werden. Der Tankstutzen am Fahrzeug ist mit einem europäischen ACME-Schraubverschluss ausgerüstet. Ein Dish-Adapter für italienische und ein Bajonett-Adapter für niederländische Tankstellen werden im Handschuhfach mitgeliefert. Damit können die drei europaweit verbreiteten Tankanschluss-Systeme genutzt werden. Größtmögliche Sicherheit ist für jedes Automobil mit Stern selbstverständlich. So erfüllt der Sprinter 316 LGT nicht nur die speziellen Sicherheitsstandards für Flüssiggasfahrzeuge, sondern hat auch umfangreiche interne Tests erfolgreich bestanden. Bei jedem Start prüft das Steuergerät des Motors die Dichtheit des Flüssiggassystems.
Der Sprinter 316 LGT ist in zahlreichen Ausführungen verfügbar: Kastenwagen, Kombi, Fahrgestell mit Fahrerhaus, Doppelkabine, jeweils mit 3665 und 4325 mm Radstand. Unabhängig davon beträgt der Preis für den Ausbau auf Flüssiggasbetrieb 2538,-- Euro.

29.09.09 Sprinter mit BlueEfficiency

Wie schon im Pkw Bereich, werden ab sofort mit „BlueEFFICIENCY“ auch Modelle des Mercedes-Benz Sprinter ausgezeichnet, die durch besonders nachhaltige Technologien für höchste Effizienz, damit für optimierten Kraft­stoffverbrauch und somit für reduzierte Emissionen stehen. Das Effizienzpaket oder die NGT-Technologie (Erdgas) im Sprinter sind ein Beispiel dafür. Erkennbar sind diese Sprinter an den seitlich, im Bereich der linken und rechten B-Säule angebrachten BlueEFFICIENCY-Plaketten.

Effizienzpaket: neue Motoren, Getriebe und weitere Komponenten
BlueEFFICIENCY steht in diesem Fall für ein Effizienzpaket, das sich aus dem neu entwickelten 4-Zylinder-Motor (OM 651) und dem neuen Getriebe (ECO Gear) sowie der ECO Start-Stopp-Funktion zusammensetzt. Höchste Effizienz kennzeichnet die neuen Dieselmotoren des Mercedes-Benz Sprinter. Im Mittelpunkt steht der neue Vierzylinder CDI. Die drei Leistungsstufen decken mit 70 kW (95 PS), 95 kW (129 PS) und 120 kW (163 PS) nahezu sämtliche Anforderungen von Transportern in der Klasse des Sprinter ab. Der Vierzylinder bringt es mit Drehmomenten von 250 Nm, 305 Nm und 360 Nm auf eine sehr beachtliche Durchzugskraft. Bemerkenswert: Das höchste Drehmoment steht bereits bei extrem niedrigen Drehzahl zur Verfügung.

Zum Effizienzpaket des Sprinter gehören ebenfalls bedarfsgeregelte Nebenaggregate - ein Novum in Transportern. So regelt die elektrisch geschaltete Ölpumpe ihr Fördervolumen selbständig und adaptiv - erstmals bei einem Dieselmotor. Bedarfsgerecht arbeiten ebenfalls die Ölspritzdüsen zur Kühlung der Kolben. Ebenfalls nur bei Bedarf arbeitet die Lichtmaschine. Effekt: Die genannten Nebenaggregate verbrauchen im Unterschied zu herkömmlichen Aggregaten nur dann Energie, wenn sie tatsächlich benötigt werden.

Zum Effizienzpaket zählt ebenfalls das neue, speziell für Transporter entwickelte Sechsgang-Schaltgetriebe ECO Gear. Herausragendes Merkmal ist eine besonders große Getriebespreizung mit einem kurz übersetzten ersten Gang und einem drehzahlschonend ausgelegten sechsten Gang. Generell wird mit dem neuen Getriebe das Drehzahlniveau zugunsten eines niedrigeren Verbrauchs und daraus resultierender größeren Wirtschaftlichkeit deutlich gesenkt. Damit einhergehen geringere Abgas- und Geräuschemissionen und ein gesteigerter Fahrkomfort.
Zum Effizienzpaket unter dem Dach von BlueEFFICIENCY gehört auch die ECO Start-Stopp-Funktion: Steht das Fahrzeug mit Leerlaufdrehzahl, wird der Motor automatisch abgestellt. Das Sparpotenzial ist beträchtlich. Durchschnittlich kommt der Sprinter mit ECO Start-Stopp-Funktion mit bis zu acht Prozent weniger Kraftstoff im innerstädtischen Betrieb aus. Gleichzeitig verringert sich durch den abgeschalteten Motor die Geräuschemission.
Die ECO Start-Stopp-Funktion spielt ihr Sparpotenzial vor allem bei Fahrten in der Stadt aus, hier besonders bei häufigen Wartephasen im Stau oder an roten Ampeln. Bereits bei einem Stopp ab drei Sekunden ohne eingelegten Gang schaltet die ECO Start-Stopp-Funktion den Motor ab. Durch einen Tritt aufs Kupplungspedal oder durch Lösen der Bremse und Anrollen startet der Motor unverzüglich.
Eine ausgeklügelte Elektronik sorgt für Sicherheit: Beginnt das Fahrzeug zu rollen, wird sofort der Motor gestartet, um die Servounterstützung für Bremse und Lenkung zu gewährleisten. Ebenso beginnt der Motor bei eingelegtem Gang nur zu laufen, wenn das Kupplungspedal ganz gedrückt wird. Um Kaltstarts und eine Überhitzung des Motors zu verhindern, arbeitet das System ausschließlich bei Kühlmitteltemperaturen zwischen 40 und 100 Grad Celsius.

Der Sprinter NGT: eine weitere BlueEFFICIENCY Technologie
Ab sofort trägt auch der Sprinter NGT stolz die Plakette „BlueEFFICIENCY“ an seinen beiden Kotflügeln. Sauber und wirtschaftlich zugleich - der Fahrzeugantrieb mit Erdgas vereint Gegensätze. Der neue Sprinter NGT mit Erdgasantrieb unterstreicht diese Einschätzung: Deutlich verringerte Abgas- und Geräuschemissionen, er­heblich niedrigere Unterhaltskosten und eine große Reichweite in Kombination mit dem serienmäßigen Antrieb zählen zu seinen Vorzügen. Mercedes-Benz bietet den Sprinter 316 NGT und 516 NGT in verschiedenen Aufbauvarianten an. Der Basismotor, ein Vierzylinder-Benziner leistet 115 kW (156 PS) und liefert ein Drehmoment von 240 Nm.

Beide BlueEFFICIENCY-Technologien für den Sprinter sind ab sofort bestellbar.

08.05.09 Sprinter mit OM651

Er ist der Bestseller seiner Klasse in Europa. Nun baut der Mercedes-Benz Sprinter seinen Vorsprung mit einer neuen Generation Dieselmotoren, mit neuen Schaltgetrieben und zahlreichen weiteren Features nochmals aus.
Kernstück der Weiterentwicklung sind die komplett neuen Vierzylinder-Dieselmotoren sowie der tiefgreifend überarbeitete V-Sechszylinder. Im Mittelpunkt der Entwicklung standen dabei größtmögliche Umweltschonung durch Erfüllung der Abgasstufe Euro 5 bzw. optional sogar EEV, nochmals gesteigerte Wirtschaftlichkeit durch einen abgesenkten Verbrauch, eine enorme Performance mit hoher Leistungs- und Durchzugskraft sowie spontanem Ansprechen und gesteigerter Laufkultur.

Vierzylinder OM 651: grundlegende Neukonstruktion
Der Vierzylinder-Dieselmotor OM 651 ist eine Neukonstruktion mit 2,15 Liter Hubraum. Das Triebwerk ist mit 83 mm Bohrung und 99 mm Hub langhubig konstruiert. Dies führt zu einem Plus an Drehmoment und damit zu hoher Durchzugskraft und Leistungsstärke. Zwei oben liegende Nockenwellen betätigen insgesamt 16 Ein- und Auslassventile. Der Antrieb der Nockenwelle erfolgt über eine Kombination aus Zahnrädern und einer kurzen Duplexkette. Wie bisher übernimmt ein Common-Rail-System die Einspritzung des Kraftstoffs. Der maximale Einspritzdruck konnte bei der neuen Motoren­gene­ration auf beachtliche 1800 bar gesteigert werden.

In der Basis-Ausführung bezieht der Motor seine Atemluft aus einem Abgasturbolader mit variabler Turbinengeometrie. Bei den anderen Leistungsvarianten kommt eine zweistufige Aufladung zum Einsatz. Mit dieser Kombination wird eine Top-Performance über das gesamte Drehzahlband erreicht. Die neuen Vierzylindermotoren verfügen erstmals in einem Transporter über einen Lanchester-Ausgleich: Zwei gegenläufig rotierende Wellen verleihen den Triebwerken eine bisher in dieser Klasse nicht erreichte Laufkultur. Die Entwicklungsingenieure haben die Nebenaggregate mit Blick auf den Kraftstoffverbrauch neu konzipiert. So handelt es sich sowohl bei der Ölpumpe als auch bei der Kühlwasserpumpe und der Lichtmaschine um bedarfsgeregelte Aggregate.

Vierzylinder: Leistung bis acht, Drehmoment bis 14 Prozent gesteigert
Der neue Vierzylinder OM 651 mit 2,15 l Hubraum steht im Mercedes-Benz Sprinter in drei Leistungsstufen zur Wahl:
210 CDI/310 CDI/510 CDI:
Leistung 70 kW (95) PS bei 3800/min,
max. Drehmoment 250 Nm bei 1400-2500/min

213 CDI/313 CDI/413 CDI/513 CDI:
Leistung 95 kW (129 PS) bei 3800/min,
max. Drehmoment 305 Nm bei 1200-2400/min

216 CDI/316 CDI/416 CDI/516 CDI:
Leistung 120 kW (163 PS) bei 3800/min,
max. Drehmoment 360 Nm bei 1400-2400/min.

Der V6 OM 642 mit drei Liter Hubraum gehört mit seiner brillanten Technik zu den Glanzstücken des Motorenbaus von Mercedes-Benz. In der neuesten Ausführung erreicht der Motor bei leicht erhöhter Leistung und einem deutlich erhöhten Drehmoment die Abgasstufe Euro 5. Gleichzeitig wurde der Verbrauch spürbar reduziert. Zur Weiterentwicklung zählt unter anderem ein Raildruck von bis zu 1800 bar. Unverändert gehört ein Partikelfilter zum Serienumfang. Die Daten des OM 642:
219 CDI/319 CDI/419 CDI/519 CDI:
Leistung 140 kW (190 PS) bei 3800/min
max. Drehmoment 440 Nm bei 1400-2400/min.

Dank des hohen Wirkungsgrads und der enormen Effizienz der Motoren erreicht der Mercedes-Benz Sprinter sowohl Euro 5 als auch EEV allein mit Abgasrückführung. Selbstverständlich und damit nur ein Hinweis am Rande: Auch die neuen Motoren verfügen alle serienmäßig über einen Partikelfilter. Die Triebwerke kommen zunächst bei allen Aus­führungen des Sprinter mit Lkw-Zulassung in Märkten zum Einsatz, die ab Herbst oberhalb von 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht Euro 5 einführen. Die Einführung in den Modellen mit Pkw-Zulassung folgt.

Das ebenfalls neue Sechsgang-Schaltgetriebe ECO Gear leistet einen wesentlichen Beitrag zum verringerten Kraftstoffverbrauch und zu noch besserer Fahrbarkeit und Dynamik des Sprinter. Herausragendes Merkmal ist eine besonders große Spreizung mit einem kurz übersetzten ersten Gang und einem drehzahlabsenkenden lang ausgelegten sechsten Gang.

Kraftstoffverbrauch um 0,6 bis 1,5 Liter/100 km gesenkt
Das durchweg niedrigere Drehzahlniveau sowie die zahlreichen technischen Innovationen senken den Kraftstoffverbrauch deutlich. Er liegt bei den Vierzylindermotoren je nach Leistungsvariante nach NEFZ zwischen etwa 0,5 und 1,0 Liter/100 km unterhalb der Vorgängermodelle. Noch größer ist der Unterschied beim V6 CDI: Je nach Konfiguration ist hier nach NEFZ ein Minderverbrauch von maximal 1,5 Liter/100 km erzielbar.

Zusammen mit dem neuen Antrieb halten im Sprinter zahlreiche weitere neue Details Einzug. So konnte die zulässige Anhängelast des Sprinter mit 3,5 t Gesamtgewicht auf ebenfalls 3,5 t gesteigert werden. Mercedes-Benz hat auch das vorbildliche Sicherheitsniveau des Sprinter nochmals erhöht. Die ESP-Anhängerstabilisierung erkennt Pendelschwingungen um die Hochachse und leitet mit Bremseingriffen Gegenmaßnahmen ein. Serienmäßig für alle Sprinter ist ein adaptives Bremslicht: Bei einer Notbremsung blinken die Bremslichter für die Dauer des kritischen Bremsvorgangs und warnen damit den nachfolgenden Verkehr. Wählt der Käufer die Option „Rückspiegel beheizbar und elektrisch verstellbar“, wird nun ebenfalls das Weitwinkelglas beheizt.
Den hohen Komfort des Mercedes-Benz Sprinter erweitern neu gepolsterte Vordersitze mit verbesserter Luftdurchlässigkeit. Für mobile elektronische Geräte wie Navigationssysteme oder MP3-Player findet sich jetzt auf Wunsch eine Vorrüstung als universelle Schnittstelle. Ähnliche Zwecke erfüllt die neue unvernetzte Freisprecheinrichtung für Bluetooth-Telefonie.

11.02.09 erfolgreiches Transporter-Jahr 2008

Die Daimler AG hat 2008 weltweit 287.205 (VJ 289.073) Fahrzeuge im Segment der Transporter abgesetzt. In Deutschland wurden 71.763 (VJ 71.258) Einheiten verkauft und damit ein neuer Absatzrekord erzielt. Auch in den Niederlanden wurde mit 12.883 Einheiten eine neue Bestmarke erreicht. In Großbritannien konnten die Zahl der verkauften Fahrzeuge um 2.900 auf 31.105 gesteigert werden. In Belgien konnte mit 9.289 Fahrzeugen der Absatz um 2.100 Einheiten erhöht werden.

Die Transporter Baureihe Sprinter, die in den deutschen Werken Düsseldorf und Ludwigsfelde sowie im Argentinien produziert wird, trug mit 166.473 Einheiten (VJ 165.916) den größten Teil zum Gesamtabsatz bei und konnte ihre Erfolgsgeschichte fortschreiben. Mehr Sprinter konnten nie zuvor an Kunden ausgeliefert werden. Die Modelle der Baureihe Vito/Viano fanden weltweit 98.466 (VJ 99.270) Kunden. Dies bedeutet einen leichten Rückgang von knapp 1 % zum Vorjahr.

Bei der Bekanntgabe der Zahlen äußerte sich Wilfried Porth, Leiter der Sparte Mercedes-Benz Transporter: „Das vergangene Jahr war weltweit ein Sprinter-Jahr für die Transporter mit dem Stern. Insbesondere in der ersten Jahreshälfte war die Nachfrage nach Sprinter, Vito und Viano weltweit höher als je zuvor. Seit der zweiten Jahreshälfte 2008 und im laufenden Jahr spüren auch wir die Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise. Trotzdem sind wir zuversichtlich, dass wir - sobald es wieder aufwärts geht - mit unseren überzeugenden Produkten an die Erfolgsgeschichte von Sprinter & Co. anknüpfen können.“

Ab April 2009 übernimmt Wolfgang Bernhard die Führung der Mercedes-Benz Transporter Sparte und kehrt damit zur Daimler AG zurück. Bernhard war bereits von 1994 bis 2004 in verschiedenen leitenden Positionen im Daimler-Konzern bzw. seinen Vorläuferunternehmen tätig, zuletzt als Vorstandsmitglied der DaimlerChrysler AG.

17.06.08 Sprinter Produktion wird erweitert

Der im Frühjahr 2006 in den Markt eingeführte Mercedes-Benz Sprinter ist bei den Kunden hervorragend angekommen. Um die anhaltend hohe Nachfrage nach den in Düsseldorf und Ludwigsfelde produzierten Transportern in Zukunft besser bedienen zu können, hat der Vorstand der Daimler AG beschlossen, in den beiden deutschen Transporterwerken insgesamt 177 Mio Euro zu investieren.

"Wir haben uns ganz bewusst für zusätzliche Kapazitäten an den Standorten Düsseldorf und Ludwigsfelde entschieden. Sowohl die Infrastruktur als auch die Qualifikation, Flexibilität und Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter sind ein Garant für das hohe Qualitätsniveau unserer Produkte," so Dr. Dieter Zetsche, CEO der Daimler AG. "Mit diesen Investitionen sind wir als Van-Bereich für die zukünftigen Herausforderungen am Markt bestens aufgestellt. Ein wichtiger Faktor für diese Entscheidung waren die guten und konstruktiven Gespräche zwischen der Werkleitung und dem Betriebsrat. Wir können damit auch künftig ein nachhaltiges und profitables Wachstum schaffen.", ergänzt Wilfried Porth, Leiter Geschäftsbereich Mercedes-Benz Vans.

Insgesamt werden durch die Investitionen die Arbeitsplätze in den beiden Werken gesichert. Zusätzlich können in den nächsten Jahren bis zu 500 neue Stellen entstehen. Auch die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Ko-operationspartner Volkswagen wird durch die Produktionserhöhung weiter ausgebaut.

Um zukünftig auch im Werk Ludwigsfelde die Version Kastenwagen produzieren zu können, wird sowohl ein neuer Karosserie-Rohbau als auch eine neue Lackieranlage installiert. Die Montagefläche erhöht sich um ca 9.500 m². Die Umbaumaßnahmen werden bis Mitte 2011 abgeschlossen sein und eine Erhöhung der Kapazität am Standort von rund 50 % bedeuten.

Im Werk Düsseldorf wird die Anlagentechnik erweitert, so wird zum Beispiel der KTL (Katalytische-Tauch-Lackierung) -Trockner und -Kühler verlängert, das führt zu einer Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Anlagen. Bereits Ende 2009 wird die um ca. 12 % erhöhte Produktionskapazität zur Verfügung stehen. Die Herausforderung für die Produktionsplaner wird die Integration der Umbaumaßnahmen in die laufende Produktion sein.

Der Sprinter bietet in der Gewichtsklasse zwischen 3 und 5 t zulässigen Gesamtgewicht mehr als 1000 Grundmodelle. Die unterschiedlichen Karosserie-, Antriebs- und Gewichts­varianten summieren sich zusammen mit den drei Baumustern wie Kastenwagen, Kombi und Pritschenwagen zu dieser imposanten Zahl. Die Fahrgestelle stehen mit drei Radständen zur Verfügung, bei den geschlossenen Varianten kommt ein viertes Längenmaß mit vergrößertem Überhang hinzu. Die Fahrzeuge bieten ein Transportvolumen von 7,5 bis 17 Kubikmetern. Für Ausbauten qualifizieren den neuen Sprinter außerdem der große Abstand von 1350 Millimeter Abstand zwischen den Radkästen sowie bis zu 2140 Millimeter Stehhöhe unter dem neuen Super­hochdach.

25.02.08 Sprinter wieder mit Allrad

Seit dem 1. Februar 2008 kann der erfolgreich Mercedes-Benz Sprinter mit Allrad geordert werden:

Der Allradantrieb ohne Getriebeuntersetzung (EUR 7.785) für 80/110/135 kW-Dieselmotoren und zulässige Gesamtgewichte von 3,5 und 5,0 Tonnen wurden wieder eingeführt.

Der Allradantrieb mit Getriebeuntersetzung (EUR 8.281) für 80/110/135 kW-Dieselmotoren und zulässige Gesamtgewichte von 3,5 und 5,0 Tonnen wurden wieder eingeführt.

Neue Sonderausstattung: Reifenluftdrucküberwachung (EUR 304), sowie Zuheizer (EUR 607)

27.03.07 Sprinter als CKD für USA

Das DaimlerChrysler Werk in Ladson bei Charleston im Bundesstaat South Carolina startet heute offiziell mit der Produktion von Sprinter für den amerikanischen Markt unter den Marken Dodge und Freightliner. Seit 2001 wird der Sprinter in den USA montiert und angeboten und hat sich nicht zuletzt durch die Marktnähe seinen festen Kundenkreis erobert. Die steigenden Verkaufszahlen konnte das bisherige Werk in Gaffney mit einer Jahreskapazität von rund 22.000 Fahrzeugen nicht mehr bedienen. Die nun verfügbare Produktionskapazität in dem an der amerikanischen Ostküste gelegenen Werk beträgt 32.000 Einheiten. Auf 42.780 Quadratmeter arbeiten 180 Mitarbeitern an der Re-Montage (CKD-Sätze kommen aus Düsseldorft,Ludwigsfelde und Südamerika) des Sprinter. Investiert wurden 35 Mio USD, umgerechnet rund 27 Mio Euro.
„Der Sprinter Dodge und der Sprinter Freightliner setzen in ihrem Umfeld Maßstäbe in Punkto Sicherheit, Variabilität und Umweltschutz. Wir sind stolz, unser neuestes Produkt aus dem Transportersegment so zeitnah auch auf dem amerikanischen Markt anbieten zu können. Ich danke allen Kollegen, die mit ihrem persönlichen Einsatz diese Werkseröffnung heute ermöglicht haben,“ sagte Wilfried Porth, Leiter Transporter Mercedes-Benz der DaimlerChrysler AG anlässlich der feierlichen Eröffnung im Beisein von Mark Sanford, Gouverneur des Staates South Carolina. Der Sprinter wird auf dem amerikanischen Markt als Kastenwagen, Kombi und auch Fahrgestell in verschieden Varianten mit drei Längen bzw. Dachhöhen mit Diesel- oder Benzin-Sechszylindermotoren angeboten. Im Serienumfang ist das „ADAPTIVE ESP®“ enthalten, das den Ladungsschwerpunkt und die Masse der Ladung ermittelt und dadurch die Regeleingriffe des ESP individuell anpasst. Die bekannten und bewährten Sicherheitsfunktionen ABS, Bremsassistent und die elektronische Bremskraftverteilung sind im neuen adaptiven ESP integriert.

30.01.06 Neuer Sprinter ab März 2006

Nach elf Jahren und rund 1,3 Millionen Exemplaren ist es soweit: Der Mercedes-Benz Sprinter, Europas Marktführer in der Transporterklasse um 3,5 Tonnen Gesamtgewicht, bekommt einen Nachfolger. DaimlerChrysler investierte rund 1,8 Milliarden Euro in den neuen Sprinter, der mit zahlreichen Innovationen aufwartet und erneut einen Meilenstein in seiner Kategorie setzt. Die Markteinführung wird Ende März 2006 erfolgen. Der neue Sprinter läuft derzeit an den beiden deutschen Standorten Düsseldorf und Ludwigsfelde (Brandenburg) an. DaimlerChrysler hat 550 Mio. Euro in die Erweiterung von Rohbau und Lackierung in Düsseldorf investiert, wo Kastenwagen und Kombi des neuen Sprinter gebaut werden. Insgesamt 300 Mio. Euro sind in den Ausbau des Werkes Ludwigsfelde geflossen, wo Pritschenwagen und Fahrgestelle vom Band laufen. Dort ist neben einer neuen Rohbauhalle auch eine neue Lackierung entstanden. In beiden Werken zusammen werden momentan Stellen im niedrigen dreistelligen Bereich aufgebaut. Der Personalbedarf wird zum großen Teil durch Konzernmitarbeiter abgedeckt.
In beiden Werken wird größter Wert auf vorbildliche Verarbeitung und Langzeitqualität gelegt. Viele Elemente von Rahmen und Aufbau sind per Laser geschweißt, lasergelötet oder geklebt. Der Anteil verzinkter Bleche hat sich gegenüber dem Vormodell signifikant erhöht, eine sorgfältige Abdichtung der Nähte, Steinschlagschutzfüller in sensiblen Bereichen und ein Unterbodenschutz sichern Langlebigkeit und Werterhalt. Im Werk Ludwigsfelde ist ein neues Verfahren zum Korrosionsschutz im Einsatz: Im RoDip-Verfahren, auch Rotationstauchen genannt, drehen sich die Rohbauten Karosserien in jedem Vorbehandlungsbad einschließlich der kataphoretischen Tauchlackierung (KTL) komplett um die Querachse. Dies garantiert eine makellose Grundierung aller Blechteile und der Hohlräume.
Der Sprinter hat seit der Einführung seiner ersten Generation im Jahr 1995 traditionell einen wichtigen Anteil am Erfolg des Transporterbereichs. So erzielte das Erfolgsmodell auch 2005 mit über 167 000 Einheiten aus den Werken Düsseldorf und Buenos Aires (Argentinien) einen Produktionsrekord. Allein in der NAFTA-Region wurden im vergangenen Jahr 28 100 Sprinter unter den Marken Mercedes-Benz, Dodge und Freightliner verkauft und damit der Absatz des Jahres 2004 (18 900) um 49 % übertroffen. DaimlerChrysler kündigte vor kurzem an, sein Werk in Charleston (South Carolina) für die Re-Montage der nächsten Generation des Dodge Sprinter zu nutzen, um der steigenden Nachfrage nach diesem Fahrzeug im nordamerikanischen Markt gerecht zu werden.

Wer vom neuen Sprinter spricht, muss tatsächlich von tausend Sprintern sprechen: Allein aus unterschiedlichen Radständen, Längen, Höhen, Gewichten, Aufbau- und Motor- sowie Getriebekonfigurationen ergeben sich rund 1000 Grundmodelle. Der Sprinter steht in drei Radständen zur Verfügung (3250/3665/4325 mm), in vier Längen von 5243 bis 7343 mm bei den geschlossenen Varianten, dazu mit Normaldach, Hochdach und dem neuen Superhochdach. Mit 3,0 bis 5,0 Tonnen Gesamtgewicht deckt der neue Sprinter alle wesentlichen Segmente seiner Klasse ab. Die Palette ist nahezu lückenlos – bereits der Kastenwagen steht in unterschiedlichsten Ausführungen von 7,0 bis 17 m³ Ladevolumen zur Wahl. Nicht nur die Zahl der Varianten ist rekordverdächtig: Mit einer Durchladebreite von 1300 mm bei der großen Schiebetür und einem Durchlademaß von bis zu 1350 mm zwischen den Radkästen bei Einzelbereifung erreicht der neue Sprinter ebenfalls neue Bestwerte.
Auch mit seiner Serienausstattung bildet der neue Sprinter einen Maßstab in seiner Klasse: Jedes Modell besitzt neben vielen anderen Details jetzt elektrisch betätigte Fensterheber und eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, Fahrerairbag, Sechsganggetriebe, Weitwinkelspiegel, ADAPTIVE ESP®. Darüber hinaus überzeugt der Sprinter mit hochwertigen Materialien in sorgfältiger Verarbeitung. Die neuen Sitze mit einer stufenlosen Höhenverstellung auf der Fahrerseite bieten eine körpergerechte Form und gute Abstützung. Wahlweise stehen speziell für KEP-Fahrzeuge auf der Beifahrerseite auch Klappsitze zur Verfügung. Bereits die serienmäßigen, nochmals in ihrer Leistung gesteigerten Halogen-H7-Scheinwerfer überzeugen durch ihre gute Lichtausbeute. Hinzu gekommen sind Positionslampen in den Scheinwerfern, ein wesentliches Sicherheitselement. Eine neue Dimension der Lichttechnik für Transporter bedeuten die optionalen Bi-Xenon-Scheinwerfer. Sie sind gleichzeitig mit einem statischen Abbiege- und Kurvenlicht verbunden – beides eine Premiere für Transporter in der Klasse des Sprinter. Weitere Arbeitshilfen für den Fahrer bieten Extras wie eine Zuziehhilfe für die Schiebetür, die elektrische Betätigung der Schiebetür und vor allem das innovative System Keyless Entry and Slide. Es unterstützt in erster Linie Fahrer von Paketdiensten, denen oft eine freie Hand zur Bedienung der Türen fehlt. Nähert sich der Fahrer, wird je nach Richtung die Fahrertür entriegelt oder die Schiebetür geöffnet. Entfernt sich der Fahrer von seinem Fahrzeug, verriegelt Keyless Entry die Fahrertür oder schließt die Schiebetür.
Einen Meilenstein in der Transporterwelt setzt der neue Sprinter mit seiner Motorisierung. Basis ist der CDI-Turbodieselmotor OM 646 mit vier Zylindern und 2,148 ccm Hubraum, jetzt in vier Leistungsstufen mit einer Spanne von 65 kW (88 PS) bis 110 kW (150 PS) lieferbar. Große Durchzugskraft bereits bei niedrigen Drehzahlen zählt neben hoher Wirtschaftlichkeit zu den Vorzügen der Motoren. Neues Spitzentriebwerk unter den Selbstzündern ist der OM 642, ein V6-Zylindern mit 3,0 l Hubraum, einer Leistung von 135 kW (184 PS) und einem maximalen Drehmoment von 400 Nm. Sind die Vierzylinder bereits für ihre moderne Technik bekannt, so erreicht der V6 mit Aluminium-Kurbelgehäuse, einer Ausgleichswelle und zwei oben liegenden Nockenwellen pro Zylinderbank ein nochmals gesteigertes Niveau. Alle Dieselmotoren sind schadstoffarm nach Euro 4 bzw. EU 4/III und verfügen serienmäßig über einen Partikelfilter.
Eine neue Leistungsdimension für Transporter eröffnet im Sprinter der V6-Benzinmotor M 272: 190 kW (258 PS) aus 3,5 l Hubraum sprengen alle bisherigen Maßstäbe. Das Hightech-Triebwerk überzeugt neben seiner souveränen Leistungsentfaltung mit einer außergewöhnlichen Laufruhe. Die Kraftübertragung auf die Hinterachse übernimmt ein Fünfgang-Automatikgetriebe. Es ist auf Wunsch auch für die Dieselmotoren lieferbar. Diese sind serienmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe gekoppelt. Bis zu drei wählbare Achsübersetzungen pro Modell erlauben eine feinstufige Anpassung des Sprinter an die jeweiligen Anforderungen.
Bei allen Modellen einschließlich der Fahrgestelle zählt ein elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP®) neuester Generation zum Serienumfang, das ADAPTIVE ESP®. Neben den bekannten Parametern verfügt es nun über eine Massen- und Schwerpunktermittlung. Damit und mit weiteren neuen Funktionen kann ADAPTIVE ESP® jetzt in kritischen Situationen bei Regeleingriffen noch feinfühliger und gezielter reagieren. Eine optionale Erweiterung von ADAPTIVE ESP® ist der Anfahrassistent AAS: Er verhindert ungewolltes Zurückrollen beim Anfahren am Berg während des Wechsels vom Brems- aufs Gaspedal. Nach Lösen der Betriebsbremse hält der Anfahrassistent AAS für bis zu 2 Sekunden den Bremsdruck aufrecht und erleichtert so das Anfahren am Berg.
Premiere: Supersingle-Bereifung für Transporter
Eine weitere Innovation ist die optionale Supersingle-Bereifung an der Hinterachse für die 4,6 Tonnen Variante. Im Vergleich zu einer Zwillingsbereifung benötigen diese Reifen der Größe 285/65 R 16 C weniger Platz und vergrößern beim Kastenwagen die Durchladebreite zwischen den Radkästen. Außerdem senken sie den Rollwiderstand.
Die vorbildliche passive Sicherheit des Sprinter wird mit Einführung des neuen Modells nochmals gesteigert. Zu jedem Sitzplatz gehören nun Dreipunkt-Sicherheitsgurte und höhenverstellbare Kopfstützen sowie Gurtkraftbegrenzer, zusätzlich sind für Fahrer- und Beifahreraußensitz Gurtstraffer integriert. Der Fahrerfront-Airbag ist Standard, wahlweise sind Beifahrerfront-Airbag, Thoraxbags und Windowbags zu bekommen. Ein hohes Maß an passiver Sicherheit zählt zu den Grundwerten der Marke Mercedes-Benz. Nicht anders beim Sprinter: Bei einem Unfall kann er unter anderem über seine Längsträger und den Antriebstrang definiert Energie abbauen. Intelligente Reparatursysteme wie ein geschraubtes Frontmodul oder so genannte Reparaturschuhe zum Austausch von Längsträger-Segmenten sowie geteilte Seitenwände halten die Kosten bei der Beseitigung von Unfallschäden niedrig. Breite Rammschutzleisten an den Seiten verhindern teure Schäden bei kleinen Rempeleien. Auch Ladungssicherung wird beim Sprinter groß geschrieben. Standard sind stabile Verzurrösen und beim Kastenwagen eine Trennwand aus Stahl. Wahlweise wird sie ergänzt durch einen Holzboden im Laderaum, durch Verzurrschienen im Holzboden sowie weitere Verzurrschienen seitlich in Brüstungshöhe und unterhalb des Dachrahmens. (Fotos: DaimlerChrysler)

24.11.05 Neuer Sprinter ab März 2006

Seit zehn Jahren ist der Mercedes-Benz Sprinter Maßstab seiner Klasse, die sich in Europa längst zur „Sprinter-Klasse“ entwickelt hat. Rund 1,3 Millionen Exemplare des Sprinter als Marktführer unter den Transportern rund um 3,5 t Gesamtgewicht sprechen für sich. Im Frühjahr kommenden Jahres startet ein neuer Sprinter (NCV3), der wiederum Maßstäbe setzt. Sein emotionales Design verbindet Form und Funktion ideal miteinander und weckt Neugier auf die innovative und praxisorientierte Technik. Drei Radstände, vier Aufbaulängen von 5243 bis 7343 mm, drei Dachhöhen und zahlreiche Aufbauvarianten – der neue Sprinter ist noch flexibler als sein Vorgänger. Angesiedelt zwischen 3,0 und 5,0 t Gesamtgewicht, deckt er zum Beispiel als Kastenwagen mit 7 bis 17 m³ Laderaumvolumen fast alle denkbaren Anforderungen ab.
Gleiches gilt für die Motorisierung: Die ebenso modernen wie kraftvollen CDI-Dieselmotoren mit vier und sechs Zylindern und zusammen fünf Leistungsstufen zwischen 65 kW (88 PS) bis 135 kW (184 PS) lassen keine Wünsche offen (Verbaut werden OM646 und der neue V6-CDI OM642 mit 3.0 Liter). Sämtliche Euro 4/EU 4 Dieselmotoren sind mit Partikelfilter ausgestattet. Besondere Ansprüche an Komfort und Fahrleistungen erfüllt der souveräne V6-Benziner mit 190 kW (258 PS) (M272). Zu den zahlreichen Innovationen rund um den neuen Sprinter gehört unter anderem eine Variante mit 4,6 t Gesamtgewicht und einer Platz sparenden Supersingle-Bereifung an der Hinterachse.
Die bisher schon vorbildliche Sicherheitsausstattung des Sprinter wird mit dem neuen Modell noch besser: diverse Rohbaumaßnahmen haben das Crashverhalten nochmals deutlich verbessert. Des Weiteren sind neben den bisher verfügbaren Fahrer-, Beifahrer- und Windowbags nun auch Thoraxbags lieferbar. Die serienmäßige Ausstattung aller Modelle mit dem elektronischen Stabilitätsprogramm ESP® der neuesten Generation, dem so genannten ADAPTIVE ESP® ist ein weiteres Highlight. Es misst mit seinen erweiterten Funktionen unter anderem das Gewicht der Ladung, errechnet den Schwerpunkt des Fahrzeugs und reagiert darauf sensibel in seiner Regelcharakteristik. Das Fahrwerk des Sprinter ist nochmals agiler und gleichzeitig fahrsicherer geworden. Zur Serienausstattung sämtlicher Varianten zählen 16-Zoll-Räder mit einer hochwirksamen und standfesten Bremsanlage mit Scheibenbremsen rundum, Anti-Blockiersystem ABS, elektronischer Bremskraftverteilung EBV und hydraulischem Bremsassistent BAS. Ein weiteres Plus an Sicherheit versprechen die wahlweise lieferbaren Bi-Xenon-Scheinwerfer mit zusätzlichem statischem Abbiege- und Kurvenlicht – eine neue Dimension in der Licht- und damit Sicherheitstechnik für Transporter.
Der Komfort muss auch bei einem Transporter nicht zu kurz kommen. Das beweist der neue Sprinter unter anderem durch eine Serienausstattung mit elektrisch betätigten Fensterhebern und Zentralverriegelung inklusive Funkfernbedienung. Hervorzuheben ist ebenso das neue, noch ergonomischere Innenraumkonzept mit deutlich erweitertem neuen Ablagenkonzept im Fahrerhaus – auch an dieser Stelle legt der Sprinter die Messlatte in seiner Klasse auf ein neues Niveau. Das gilt genauso für viele neue individuelle Optionen, aus denen das innovative Zugangssystem „Keyless Entry and Slide“ mit automatischer Ent- und Verriegelung aller Türen und dem automatischen Öffnen und Schließen der Laderaumschiebetür herausragt. Die Einführung des neuen Mercedes-Benz Sprinter beginnt Ende März 2006. Produktionsstandorte sind die Werke Düsseldorf für Kastenwagen und Kombi sowie Ludwigsfelde bei Berlin für Pritschenwagen und Fahrgestelle inkl. Doppelkabinen. (Fotos: DaimlerChrysler)

09.04.04 Neuer Sprinter ab 2006

Ab 2006 wird Mercedes den neuen Sprinter verkaufen. Die Gleichteilestrategie zwischen LT2 und dem jetzigen Sprinter wird fortgeführt. Unterschiede wird es jedoch bei Ausstattung, Design, Interieuranmutung und den Motoren geben. Neu ist allerdings das der LT3 des Wolfsburger Autoherstellers dann auch in den Mercedes Werken gebaut wird. Da der Mercedes Sprinter äußerst erfolgreich ist und das Werk Düsseldorf schon im 3 Schichtbetrieb arbeitet (2001 liefen in Düsseldorf 150.000 Transporter vom Band), wird der neue Sprinter ab 2006 auch in Ludwigsfelde gebaut, wo momentan der Vario und Vaneo hergestellt werden. Der Sprinter soll sich nach Ansicht von DC zum Welttransporter mausern. Der jetzige Sprinter wird in den USA u.a. als Freightliner (www.sprinter.com) bis 2006 verkauft. Zudem ist er als Dodge Sprinter erhältlich (Dodge Sprinter). Der neue Sprinter ab 2006 soll dann nur noch als Dodge Sprinter in den USA angeboten werden. Über ein zusätzliches Sprinterwerk in den USA wird nachgedacht, jedoch wurde ein 750 Mio $ Projekt in Gerogia trotz 320 Mio $ Subventionsangebot verworfen. Für den asiatischen Markt sollen u.a. Sprinter, Vitos & Viano in China montiert werden.
Auf den Fotos erkennt man gut den Sprinterversuchsträger (alter Aufbau mit neuem Vorderwagen & breiterer Spur). Man kann gut erkennen, dass die Motorhaube flacher abfällt und länger wirkt. Wahrscheinlich wird dort auch der neue V6-CDI (OM642) verbaut. (Fotos: bmh-images.com)



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