18.04.2018 Weitere Details zur neuen A-Klasse W177




Das Tankvolumen von 43 Liter wird optional auf 51 Liter vergrößerbar sein.
Weitere Bilder gibt es auch (hier in digitalweiß):

Hinterachse: Vier Lenker, hoher Aluminiumanteil
Die leistungsstärkeren Versionen der neuen A-Klasse wie der A 250 und alle 4MATIC Modelle, die Modelle mit Verstelldämpfung (optional) sowie mit größeren Rädern (18 Zoll und 19 Zoll) besitzen eine aufwändige Vierlenker-Hinterachse. Die drei Quer- und ein Längslenker pro Hinterrad sind für ein Höchstmaß an Fahrstabilität und -komfort; Längs- und Querdynamik abgestimmt. Die Hinterachse wird von einem Fahrschemel getragen, der vom Rohbau durch Gummilager entkoppelt ist – so übertragen sich weniger Vibrationen und Geräusche vom Fahrwerk auf die Karosserie.

Radträger und Federlenker bestehen aus Aluminium – geringe ungefederte Massen ermöglichen ein besonders feinfühliges Abtasten der Fahrbahn­oberfläche. Insgesamt ist der Aluminiumanteil der Fahrwerkskomponenten einer der höchsten aller Fahrwerkssysteme dieser Fahrzeugklasse. Neu entwickelte Koppelstangen aus Polyamid verbinden den Drehstabilisator mit der Hinterachse.

Die Modelle A 200 und A 180 d besitzen eine Verbundlenker-Hinterachse. Deren U-Profil verdreht sich gezielt bei einseitigem Ein- und Ausfedern und wirkt so als Stabilisator. Die Verbundlenkerachse ist mit zwei Lagern an der Karosserie befestigt und nutzt dabei die gleichen Anbindungsstellen an den Rohbau wie der Längslenker der Mehrlenkerachse.

Sowohl an der Vierlenker- als auch an der Verbundlenker-Hinterachse werden Einrohr-Stoßdämpfer und separat angeordnete Schraubenfedern eingesetzt. Eine wirksame Geräuschentkopplung der Schraubenfeder zwischen Karosserie und Hinterachse wird auch hier über zwei elastomere Isolierungen erreicht. Die Verbindung des Stoßdämpfers mit der Karosserie über ein Aluminium-Lager trägt durch seine kardanisch weiche Lagerung zur Reibungsminimierung im Dämpfer und damit zur Verbesserung des Ansprechverhaltens bei.

Insgesamt gibt es in der neuen A-Klasse drei verschiedene Vordersitztypen: neben dem Basismodell den Komfortsitz sowie den in Kombination mit den Ausstattungslinien bestellbaren Sportsitz in Integraloptik.

Das Sitzkomfort-Paket (Serie bei den Ausstattungslinien) umfasst die Höhenverstellung des Beifahrersitzes sowie die Neigungs- und Tiefenverstellung der Kissen des Fahrer- und Beifahrersitzes. Letztere ermöglicht eine um bis zu 60 mm verlängerte Auflage der Oberschenkel. Das Sitzkomfort-Paket ist Bestandteil der Lines und damit bei Komfort- und Sportsitz in Integraloptik immer enthalten.

Mit optionaler Sitzklimatisierung und Multikontursitz-Paket inkl. Massagefunktion halten bei den Vordersitzen Komfortausstattungen aus höheren Segmenten Einzug. Bei der Sitzklimatisierung befindet sich je ein Radiallüfter in Sitzkissen und Lehne. Die über den perforierten Bezug angesaugte Luft durchströmt den Sitzaufbau und wird nach unten und hinten abgeführt. Dadurch umgibt ein angenehmer Luftstrom die Passagiere. Auch bei stark aufgeheiztem Fahrzeuginnenraum kühlt die Sitzklimatisierung die Sitzoberflächen schnell ab, indem kühlere Umgebungsluft eingesaugt wird. Die Belüftungsstärke lässt sich in drei Stufen einstellen. Beim Multikontursitz-Paket lassen sich durch eine elektrisch angetriebene Pneumatikpumpe die Seitenwangen und die Lordosenstütze individuell einstellen. Für einen Massageeffekt im Lendenwirbelbereich sorgen Luftkammern an dieser Stelle, die bei aktivierter Funktion pulsierend bzw. wellenförmig aufgeblasen und wieder entsprechend verkleinert werden.

Die Fondsitze sind serienmäßig im Verhältnis 60/40 teilbar und die Lehnen entsprechend umklappbar. Für noch mehr Variabilität besitzen die Lines eine 40/20/40-Aufteilung der Fondsitzlehne serienmäßig. Wer sich für das Laderaum-Paket (Sonderausstattung) entscheidet, kann ferner die Fondlehne steiler stellen. So lassen sich beispielsweise sperrige Kartons verstauen und gleichzeitig die Sitzplätze im Fond erhalten. Weitere Bestandteile des Laderaum-Pakets sind 12-Volt-Steckdose, Netze seitlich rechts und links sowie eine Wendematte.

Produktion: 5 Werke auf 3 Kontinenten
Im Jahr 2018 beginnt die Produktion der neuen Mercedes-Benz Kompaktwagenfamilie in fünf Werken auf drei Kontinenten. Start ist im Werk Rastatt, gefolgt von weiteren Anläufen in Werken in Ungarn, Finnland und China. Neu hinzu kommt das Werk im mexikanischen Aguascalientes. In Rastatt eröffnete im Jahr 2017 ein neues Training-Center als zentraler Qualifizierungsort für die Beschäftigten der Kompaktwagenwerke weltweit.

In seinem weltweiten Produktionsnetzwerk ist Mercedes-Benz Cars bereit für die Elektromobilität. Künftige Elektrofahrzeuge der Produkt- und Technologiemarke EQ können in die Serienproduktion der bestehenden Mercedes-Benz Werke auf vier Kontinenten integriert werden. Zudem investiert Daimler über eine Milliarde Euro in die weltweite Batterieproduktion mit zwei Fabriken im sächsischen Kamenz sowie weiteren in Stuttgart-Untertürkheim, Peking (China) und Tuscaloosa (USA). Analog zur Fahrzeugproduktion kann der Batterie-Produktionsverbund flexibel und effizient auf die Marktnachfrage reagieren. Die lokale Fertigung von Batterien ist ein wichtiger Erfolgsfaktor in der Elektrooffensive von Mercedes-Benz Cars und der entscheidende Baustein, um die weltweite Nachfrage nach Elektrofahrzeugen flexibel und effizient zu bedienen.

Lead-Werk Rastatt: Bereit für die Zukunft
Das Mercedes-Benz Werk Rastatt in Deutschland ist das Lead-Werk für den Kompaktwagen-Produktionsverbund und verantwortet die globale Produktionsplanung und Projektsteuerung (Werkzeugstrategie, Produktqualität) sowie das globale Qualitäts- und Lieferantenmanagement. Zugleich unterstützt es den reibungslosen Anlauf in den anderen Werken, etwa durch die Schulung von Mitarbeitern. Das Lead-Werk Rastatt läuft unter Vollauslastung und benötigt deshalb zusätzliche Kapazitäten. Im Rahmen eines zweijährigen Pilotprojekts wird deshalb der aktuelle GLA ab dem ersten Quartal 2018 bis zum Ende seines Lifecycles auch im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen produziert.
Das Mercedes-Benz Werk Rastatt feierte 2017 sein 25-jähriges Bestehen. Zunächst liefen E-Klasse Modelle vom Band, seit 1997 ist dort die Kompaktklasse zu Hause. Am Standort laufen aktuell die A- und B-Klasse sowie der kompakte SUV GLA vom Band. Die neue A-Klasse ist das erste Modell der vierten Generation der Kompaktwagen und löst 2018 das seit 2012 in Rastatt produzierte Vorgängermodell ab.

Kecskemét: Das erste europäische Werk außerhalb Deutschlands
Der Standort Kecskemét in Ungarn wurde als erstes europäisches Mercedes-Benz Pkw-Werk außerhalb Deutschlands im März 2012 eröffnet. Bereits im Februar 2016 lief dort das 500.000. Fahrzeug vom Band. Neben der B-Klasse werden der CLA und der CLA Shooting Brake hier für alle Märkte weltweit produziert. Im Jahr 2018 ergänzt die neue A-Klasse das Produktionsprogramm des ungarischen Standorts.

Uusikaupunki: A-Klasse aus Finnland
Der finnische Produktionsdienstleister Valmet Automotive produziert seit 2013 im Auftrag von Mercedes-Benz zusätzliche Stückzahlen der A-Klasse. Die A-Klasse mit Frontantriebsarchitektur läuft in Uusikaupunki gemeinsam mit dem Midsize-SUV GLC flexibel von einem Band. Die neue A-Klasse löst die bisherige Produktion des Vorgängermodells am Standort ab.

Aguascalientes: Neues Werk in Mexiko
Zukünftig erweitert das Joint Venture-Produktionswerk COMPAS (Cooperation Manufacturing Plant Aguascalientes) in Aguascalientes in Zentralmexiko den Kompaktwagen-Produktionsverbund von Mercedes-Benz Cars. COMPAS ist ein Projekt der Kooperation mit der Renault-Nissan Allianz. Die Produktion von Infiniti-Fahrzeugen begann Ende 2017, die ersten Mercedes-Benz Fahrzeuge der neuen Kompaktwagenfamilie werden im Jahr 2018 vom Band laufen (A-Klasse Limousine).

Peking: Der GLA aus und für China
Beijing Benz Automotive Co., Ltd (BBAC) ist ein Joint Venture zwischen Daimler und seinem chinesischen Partner BAIC Motor. An dem Standort werden sowohl Mercedes-Benz Pkw mit Heck–sowie Frontantriebsarchitektur als auch Motoren produziert. Neben dem GLA, der im Frühjahr 2015 startete, werden E-Klasse, C-Klasse und GLC dort gefertigt. Hinzu kommt im Jahr 2018 ein Modell der neuen Kompaktwagenfamilie (A-Klasse Limousine langer Radstand).

05.03.2018 A-Klasse Bestellfreigabe heute erfolgt




Man erkennt, dass die neue A-Klasse rund 1.000 EUR teurer geworden ist. Dafür hat sich deutlich mehr Serienausstattung (Klimaautomatik, aktiver Spurassistent & Tempomat). Der Tank ist von 50 Liter auf 43 Liter geschrumpft. Daneben sind die Verbräuche aufgrund der Euro 6d-temp Zertifizierung jedoch auf dem Papier angestiegen (Ausnahme A 250). Das Gewicht konnte in der Regel nicht gesenkt werden. Beim Diesel ist nun die SCR-Adblue Technik an Bord. Beim A 200 dagegen gibt es eine kleine Gewichtsersparnis, da dort der 1,6 Liter Motor durch den neuen kompakteren 1,33 Liter Motor ersetzt wurde. (Tabelle zum Vergrößern anklicken).
Die Distronic ist einzel um 309,40 EUR auf 1.023,40 EUR gesenkt worden.
Hier geht es zur aktuellen W177 Preisliste
Edition 1: Exklusives Sondermodell zum Start
Rund ein Jahr lang ab Markteinführung ist die A-Klasse als Edition 1 für 7.021 Euro Aufpreis erhältlich. Sowohl im Exterieur wie im Interieur besitzt das exklusive Sondermodell zahlreiche Farbakzente in Edition green. Darüber hinaus sind Ausstattungsdetails wie LED High Performance-Scheinwerfer, Sportsitze und Ambientebeleuchtung serienmäßig. Kombinieren lässt sich die Edition 1 mit allen Motorisierungen.

Sicherheit: MULTIBEAM LED, Fahrassistenz-Systeme, PRE-SAFE®
Ein Beispiel für den Transfer von Technologie aus der Luxus- in die Kompaktklasse sind die optional erhältlichen MULTIBEAM LED Scheinwerfer (1.487,50 Euro). Sie ermöglichen eine extrem schnelle und präzise elektronisch gesteuerte Anpassung des Fahrlichts an die aktuelle Verkehrssituation. In jedem Scheinwerfer der A-Klasse sitzen 18 einzeln ansteuerbare LED (C, E und S-Klasse mit jeweils 84 LEDs). Die tageslichtähnliche Lichtfarbe der LED schont die Augen und wirkt sich positiv auf die Konzentration aus. Eine weitere Option sind LED High Performance-Scheinwerfer (987,70 Euro), die im Vergleich zu den serienmäßigen Halogen-Scheinwerfern eine breitere Lichtverteilung, eine tageslichtähnliche Lichtfarbe und einen niedrigen Energieverbrauch bieten.

Die neue A-Klasse verfügt über die aktuellsten Fahrassistenz-Systeme, die den Fahrer kooperativ unterstützen. Damit bietet sie bei der Aktiven Sicherheit das höchste Niveau im Segment mit Funktionsumfängen aus der S-Klasse. Die A-Klasse kann in bestimmten Fahrsituationen erstmals teilautomatisiert fahren: Der Aktive Abstands-Assistent DISTRONIC und der Aktive Lenk-Assistent unterstützen den Fahrer beim Abstandhalten und Lenken noch komfortabler; die Geschwindigkeit wird jetzt auch bei z.B. Kurven, Kreuzungen oder Kreisverkehren automatisch angepasst.

Das Fahrassistenz-Paket (1.796,90 Euro, verfügbar voraussichtlich ab viertem Quartal 2018) beinhaltet folgende Systeme: Aktiver Abstands-Assistent DISTRONIC mit streckenbasierter Geschwindigkeitsanpassung; Aktiver Lenk-Assistent mit Aktivem Spurwechsel-Assistenten und Aktivem Nothalt-Assistenten; Aktiver Geschwindigkeitslimit-Assistent; Aktiver Brems-Assistent mit Kreuzungsfunktion; Ausweich-Lenk-Assistent; Aktiver Totwinkel-Assistent; PRE-SAFE® PLUS. PRE-SAFE® PLUS kann eine drohende Heckkollision erkennen. Bei anhaltender Kollisionsgefahr kann das System das stehende Fahrzeug vor einer Heckkollision festbremsen, sodass es selbst bei einem Aufprall nicht weiterrollt. Damit kann das Risiko einer Verletzung durch Reduzierung des aufprallbedingten Vorwärtsrucks minimiert werden. Weitere PRE-SAFE® Funktionen sind im Fahrassistenz-Paket enthalten, aber auch gesondert im PRE-SAFE® System (392,20 Euro) verfügbar. Das PRE-SAFE® System nutzt die Zeit vor einem drohenden Unfall. Eine Vielzahl von Maßnahmen können dabei auftretende Belastungen reduzieren. Dazu gehört auch das innovative System PRE-SAFE® Sound. Es bereitet das menschliche Gehör bei Kollisionsgefahr auf das zu erwartende Unfallgeräusch vor. Dazu lässt es bei erkannter Kollisionsgefahr über die Soundanlage im Fahrzeug ein kurzes Rauschsignal ertönen, das einen winzigen Muskel im menschlichen Ohr aktivieren kann. Bei lauten Geräuschen zieht sich dieser reflexartig zusammen und schützt so das Ohr.

Neu in der A-Klasse ist das optionale Head-up-Display (1.178,10 Euro). Es projiziert wichtige Informationen in die Frontscheibe, was die Ablenkung des Fahrers vom Geschehen auf der Straße verringert. Zugleich ermüden die Augen des Fahrers weniger, da sie nicht ständig zwischen Nah- und Fernsicht wechseln müssen.

MBUX - Mercedes-Benz User Experience: Im Gespräch mit dem Auto
Als erstes Modell von Mercedes-Benz erhält die neue A Klasse das völlig neue Multimediasystem MBUX - Mercedes-Benz User Experience, das zugleich eine neue Ära bei der Mercedes me Connectivity einläutet. Einzigartig bei diesem System ist seine Lernfähigkeit dank künstlicher Intelligenz. Auf Wunsch ist MBUX individualisierbar und stellt sich auf den Nutzer ein. Ebenfalls optional verfügt es über die intelligente Sprachbedienung, die mit dem Schlüsselwort „Hey Mercedes“ aktiviert wird. Das MBUX Angebot ist modular aufgebaut, sodass genau auf die Bedürfnisse verschiedener Kunden und Märkte eingegangen werden kann. Serienmäßig sind zwei 7 Zoll große Displays für Kombiinstrument und Media-Display mit Touchscreen, Multifunktions-Sportlenkrad mit Touch Control Buttons links und rechts, USB-Schnittstelle (Typ C), Bluetooth® Anbindung für Telefonie sowie Audioquellen.

Navigation Basis-Paket (1.356,60 Euro): erweiterte Funktionen MBUX (inklusive intelligenter Sprachbedienung mit „Hey Mercedes“), Navigation, Vorrüstung für Live Traffic Information und Touchpad.

Navigation Premium-Paket (3.016,65 Euro): 10,25 Zoll großes Kombiinstrument, 10,25 Zoll großes Media-Display, erweiterte Funktionen MBUX, Navigation, Vorrüstung für Live Traffic Information, Vorrüstung für digitales Radio, Touchpad und Verkehrszeichen-Assistent.

Eine ganz neue Funktion ist die durch Augmented Reality ergänzte Kartendarstellung bei MBUX Augmented Reality für Navigation (297,50 Euro). Ein mit Hilfe der Frontkamera aufgenommenes Videobild der Umgebung wird dabei um hilfreiche Navigationsinformationen angereichert, zum Beispiel werden Hinweispfeile oder Hausnummern bei aktiver Navigation automatisch direkt ins Bild auf dem Touchscreen des Media-Displays eingeblendet.

Mit der neuen Infotainmentgeneration MBUX starten neue und verbesserte Mercedes me connect Dienste. Die Mercedes me App Sammlung lässt sich bedienfreundlich als Icon auf dem Bildschirm platzieren und wie alle anderen Hauptapplikationen frei auf dem Homescreen sortieren.

Die einzelnen Mercedes me connect Dienste sind zu Ausstattungspaketen zusammengefasst. Verfügbar für die neue A-Klasse sind das Konnektivitäts-Paket Navigation (119 Euro[3]), umfasst die Dienste Live Traffic inkl. Car-to-X-Kommunikation, Kartenupdate beim Händler oder Over-the-Air, und die erweiterten Navigationsdienste wie z.B. Parkplatzinformationen, Tankstellenpreise) und das Konnektivitäts-Paket Navigation und Komfort (261,80 Euro mit zusätzlich Bürofunktion im Auto und Vorrüstung für Concierge Service).

Mercedes me erweitert seine Services zudem um privates Car Sharing: Über die Mercedes me App Car Sharing kann ein A-Klasse Fahrer sein Fahrzeug für eine festgelegte Nutzergruppe freigeben. Freunde, Familienmitglieder oder Kollegen können die A-Klasse dann unkompliziert für einen bestimmten Zeitraum buchen. Der Berechtigte öffnet das Fahrzeug per App und mit Hilfe des im Fahrzeug verbauten Mercedes me Kommunikationsmoduls. Gestartet wird die A-Klasse mit einem im Fahrzeug hinterlegten Schlüssel, dessen temporäre Nutzung ebenfalls „over the air“ von Mercedes me freigeschaltet wird. Bei Rückgabe lässt der Fahrer den Schlüssel im Fahrzeug zurück, schließt das Fahrzeug per App und beendet damit die Ausleihe. Der im Fahrzeug befindliche Schlüssel kann nur während des Sharing-Zeitraums verwendet werden.

Komfort: Ambientebeleuchtung, Sitzklimatisierung, Multikontursitz
64 Farben stehen bei der Ambientebeleuchtung (315,35 Euro, in Kombination mit Style, Progressive oder AMG Line) zur Verfügung. Die verschiedenen Farben werden zu zehn Farbwelten komponiert und ermöglichen ein avantgardistisches Lichtbild mit stimmungsvollen Farbwechseln. Die Farbwelten passen sich auf Wunsch an die verschiedenen Stile des Widescreen-Displays an.

Bei den Sitzen halten Komfortausstattungen aus höheren Fahrzeugsegmenten Einzug: Auf Wunsch sind neben Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer (345,10 Euro) erstmals in dieser Baureihe auch Sitzklimatisierung (1.059,10 Euro) und Multikontursitzpaket inkl. Massage (702,10 Euro, verfügbar voraussichtlich ab zweitem Quartal 2018) mit Massagefunktion für die Vordersitze verfügbar.
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Services: Attraktive Angebote der Mercedes-Benz Bank AG
Privatkunden bietet die Mercedes-Benz Bank attraktive Leasing- und Finanzierungsangebote. Für den A 200 (Preis: 34.289,25 Euro) liegt die Leasingrate beispielsweise bei 299,00 Euro monatlich[4].

Mit der Markteinführung der neuen A-Klasse erhalten die Kunden bei Abschluss der Telematik-Autoversicherung „InScore“ einen Nachlass von bis zu 30 Prozent auf ihre Versicherungsprämie. Die konkrete Höhe ihrer Versicherungsrate können sie direkt über einen „Driver Score“ beeinflussen, der sich aus Fahrstil, Fahrzeit und Strecke zusammensetzt. Über das Kundenportal „Mercedes me“ können die Fahrer jederzeit ihren „ Driver Score“ einsehen und gegebenenfalls ihr Fahrverhalten anpassen. Die neue vollintegrierte Telematik-Autoversicherung ist für alle Telematik-fähigen Fahrzeuge von Mercedes-Benz verfügbar.

Alle Mercedes-Benz Fahrzeuge verfügen über umfangreiche Sicherheits- und Diebstahlschutzsysteme. Sicherer Zugriff auf Systeme, Datensicherheit, Datenschutz und Diebstahlschutz sind wichtige Bausteine der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Diese und weitere Maßnahmen dienen dem Schutz personenbezogener Daten gegen unberechtigten Zugriff oder unrechtmäßige Verarbeitung und Weitergabe. Die Maßnahmen sind Teil des Informationssicherheitsmanagements und werden ständig an die technischen und organisatorischen Entwicklungen angepasst.

Die Daten, die für die Berechnung des Telematiktarifs relevant sind, werden an den Scorer-Dienstleister der Daimler Financial Services pseudonymisiert gesendet. Dort wird eine Durchschnittsnote für das Fahrverhalten ermittelt. Im nächsten Schritt legt der Versicherer auf Basis dieser Durchschnittsnote die Höhe der Prämie fest. Die einzelnen Daten zu Fahrstil, Fahrzeit und Strecke werden dabei nicht an den Versicherer weitergegeben.

Die neue A-Klasse unterstützt auch die Vernetzung im Fuhrpark und hilft mit „connect business“, einem Angebot der Mercedes-Benz Connectivity Services GmbH, bei der Einsparung von Kosten. Zu den digitalen Diensten gehören ein automatisiertes Fahrtenbuch, die Zustandsbeobachtung der Fahrzeuge sowie intelligente Leasingmonitoring-Features.

Der Dienst schützt die Privatsphäre der Nutzer, indem diese jederzeit in den Privatfahrtmodus wechseln können. Während im privaten Modus keine Positionsdaten übertragen werden, erhält der Fuhrparkmanager bei geschäftlichen Fahrten eine höhere Transparenz.
[1] Alle Preise in dieser Pressemitteilung: Unverbindliche Preisempfehlung für Deutschland inkl. 19 % MwSt.
[2] Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um „NEFZ-CO2–W erte“ i.S.v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet.
[3] Für die Nutzung der Dienste ist eine Registrierung im Mercedes me Portal sowie die Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen für die Mercedes me connect Dienste notwendig. Zusätzlich muss das Fahrzeug mit dem Benutzerkonto verknüpft werden. Die Dienste sind ab Aktivierung für die genannte Laufzeit kostenfrei nutzbar und können dann im Anschluss kostenpflichtig verlängert werden. Die Aktivierung ist innerhalb von zwei Jahren ab Erstzulassung möglich. [4] Rechenbeispiel mit einer Laufzeit von 36 Monaten und einer Gesamtlaufleistung von 30.000 Kilometern bei einer Leasingsonderzahlung von 2.190,00 Euro

24.02.2018 A-Klasse Massage & Motoren



Wie die E- und S-Klasse verfügt die neue A-Klasse optional auch über Massagesitze. Im Gegensatz zu den großen Brüdern gibt es hier jedoch keine 8 Programme. Auch eine Massage im Sitzkissen (wie es die Animation zeigt) ist in der A-Klasse W177 nicht vorhanden.
Es gibt zwei Programme (Wellenmassage und pulsierende Massage)


Beim MBUX wird es folgende Paket geben:

Display Paket (2x10,25 Zoll statt 7 Zoll)
smartphone Integration
Navigationspaket Basis
Navigationspaket Premium (inkl. Display Paket und Touchpad in der Mittelkonsole)
Augmented Reality

Ein "Comand Online" wird es nicht mehr geben. Es gibt somit eher verschiedene Module wie man das MBUX erweitern kann.

Getriebe:
Es wird 3 Getriebe + 6-Gang-Schaltgetriebe geben:
Die Motoren aus der Renault-Kooperation (Benziner M282 mit 1,33 Liter Hubraum) erhalten das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe von Getrag.
Die anderen Motren erhalten das Mercedes 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (limitiert auf 350 NM).
Die neuen Diesel OM654 werden das neue Mercedes 9-Gang-Doppelkupplungsgetriebe erhalten. Es soll wohl bis zu 500 NM vertragen können. Er wird ab Herbst 2018 im A 200d und A 220d angeboten

Motoren:
A 160 (M282) ab Aug 18 mit 109 PS
A 180 (M282) ab Aug 18 mit 136 PS
A 200 (M282) ab Mai 18 mit 163 PS
A 220 (4matic) (M260) 2. Halbjahr 18 mit 190 PS (ohne RSG 48 Volt)
A 250 (M260) ab Mai 18 mit 224 PS (ohne 48 Volt RSG, 4matic ab Ende 18)
A 250e 4matic (Plug-In-Hybrid, vermutlich mit elektrischer Hinterachse P4-Hybrid) mit M282 1,33 Liter Hubraum 163 PS + ca. 90 elektrische PS nicht vor Frühling 2019, Nomenklatur noch nicht genau sicher (könnte auch ein A 220e werden mit 136 PS + 90 PS)
A 35 AMG 4matic (M260) ohne 48 Volt RSG, mit ca. 300 PS ab Aug 18 (Auslieferung Ende 18)
A 50 AMG 4matic leicht über 400 PS erst ab 2019
A 160d (OM608) rund 95 PS Ende 2018
A 180d (OM608) ab Mai 18 mit 109 PS
A 200d (OM654) ab Herbst 18 mit 150 PS
A 220d (OM654) ab Herbst 18 mit 194 PS

02.02.2018 Alle Details zur neuen A-Klasse W177



Die Bestellfreigabe erfolgt am 05.03.2018, die Auslieferung und Premiere im Showroom ist für den 05.05.2018 angesetzt. Die wichtigsten Fakten
Vollig neues Multimediasystem MBUX Mercedes-Benz User Experience:
- Emotionale Verbindung zwischen Fahrzeug, Fahrer und Passagieren
- Lernfahig dank kunstlicher Intelligenz und personalisierbar
- Ganzheitliches Touch-Bedienkonzept mit Touchscreen, Touchpad (optional) auf der Mittelkonsole und Touch-Control Buttons im Lenkrad
- Intelligente Sprachsteuerung mit naturlichem Sprachverstehen und Aktivierung mit dem Schlusselwort "Hey Mercedes" (optional)
- Navigationsdarstellung mit Augmented-Reality-Technologie (optional)
- Neue Dienste von Mercedes me

Intelligent Drive:
- Die A-Klasse kann in bestimmten Fahrsituationen erstmals teilautomatisiert fahren.
- Hochstes Sicherheitsniveau in diesem Segment dank erweiterter Fahrassistenz-Systeme mit S-Klasse Funktionen (FAP 4.5; Sonderausstattung)
-Der Aktive Abstands-Assistent DISTRONIC und der Aktive Lenk-Assistent unterstutzen den Fahrer beim Abstandhalten und Lenken noch komfortabler; die Geschwindigkeit wird jetzt auch bei z.B. Kurven, Kreuzungen oder Kreisverkehren automatisch angepasst.
-Hinzu kommen u.a. der Aktive Nothalt-Assistent und ein intuitiv verstandlicher Aktiver Spurwechsel-Assistent.
- PRE-SAFER PLUS kann eine drohende Heckkollision erkennen. Bei anhaltender Kollisionsgefahr kann das System das stehende Fahrzeug vor einer Heckkollision festbremsen und damit das Risiko einer Verletzung durch Reduzierung des aufprallbedingten Vorwartsrucks minimieren.



- Der Wendekreis liegt bei 11,0 m.

Durchgangig neue, effiziente Motoren:
-Neuer Vierzylinder-Benziner M 282 (1,33 L Hubraum, bis zu 163 PS und 250 Nm) mit Zylinderabschaltung (zunachst in Kombination mit 7G-DCT) und Innovationen wie Delta-Form des Zylinderkopfs, NANOSLIDER- und Eco-Tough-Beschichtung, Otto-Partikelfilter, neues 7G-DCT-Doppelkupplungsgetriebe
Neuer Vierzylinder-Benziner M 260 (2,0 L Hubraum, bis zu 224 PS, bis zu 350 Nm) mit CONICSHAPER (Trompetenhonung der Zylinderlaufbahnen) und CAMTRONIC (Einlassnockenwellenverstellung), aber ohne 48 Volt
- Neuer Vierzylinder-Diesel OM 608 (1,5 L Hubraum, bis zu 116 PS, bis zu 260 Nm) mit AdBlueR Technologie, verbessertem Turbolader, Wasserladeluftkuhlung und reduziertem Gewicht

Mehr Fahrspass und Fahrkomfort:
- 30 mm mehr Radstand, 14 mm mehr Spurweite vorne
- Weiterentwickeltes Fahrwerk mit McPherson-Vorderachse mit Alu-Querlenker und Verbundlenker-Hinterachse. Bei 4MATIC und starkeren Motorisierungen: Vierlenker-Hinterachse
- Aktive Verstelldampfung (Sonderausstattung) mit elektronischer Regelung: In Verbindung mit dem serienmasigen DYNAMIC SELECT (vier Fahrprogramme) kann zwischen einem komfortablen und sportlich orientierten Dampferverhalten gewahlt werden.
- Weiterentwickelter Allradantrieb 4MATIC mit elektro-mechanischer Regelung der Lamellenkupplung

Moderner Luxus neu definiert:
- Durch eine avantgardistisch gestaltete Instrumententafel und ein Cockpit ohne Hutze entsteht eine einzigartige Architektur.
- Die zwei jeweils bis zu 10,25 Zoll (26 cm) grosen Displays verschmelzen unter einem gemeinsamen Deckglas (Ausnahme: Basisvariante mit zwei 7-Zoll-Displays) zu einem Widescreen-Cockpit, das vollig frei steht.
- Ambientebeleuchtung mit 64 Farben sowie beleuchtete Luftungsdusen in Turbinenoptik erhaltlich
-Auf Wunsch sind neben Sitzheizung auch Sitzklimatisierung und Multikontursitz-Paket inkl. Massagefunktion fur die Vordersitze verfugbar.

Erwachsen geworden:
- Mehr Schulterraum (+9/+22 mm vorne/hinten), Ellenbogenbreite (+35/+36 mm) und Kopffreiheit (+7/+8 mm) sowie ein einfacherer Einstieg in den Fond
- Mit 370 Litern ist der Kofferraum 29 Liter groser als beim Vorganger und besser nutzbar.
- Die Rundumsicht wurde durch Reduzierung der Saulenverdeckungen deutlich verbessert: um rund zehn Prozent.

Folgende drei Motorisierungen sind zum Start der A-Klasse beziehungsweise kurz danach verfügbar (Die Zertifizierung der genannten Modelle erfolgte nach Euro 6d-TEMP):
A 200 (120 kW/163 PS, 250 Nm); mit 7G-DCT-Doppelkupplungsgetriebe (Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,1 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 120 g/km) oder Sechsgang-Schaltgetriebe (Kraftstoffverbrauch kombiniert 5,6 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 133 g/km)
A 250 mit 7G-DCT-Doppelkupplungsgetriebe (165 kW/224 PS), 350 Nm; Kraftstoffverbrauch kombiniert 6,0 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 141 g/km)
A 180 d mit 7G-DCT-Doppelkupplungsgetriebe (85 kW/116 PS), 260 Nm; Kraftstoffverbrauch kombiniert 4,1 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert 108 g/km)

Der neue Benzinmotor M 282: Vierzylinder mit Zylinderabschaltung
Neuer Einstiegsmotor im A 200 ist der M 282 mit 1,33 Liter Hubraum. Gegenüber dem bisherigen 1,6-Liter-Motor steigt die Leistung des Vollaluminium-Motors um bis zu elf Prozent, die Literleistung sogar um 25 Prozent. Der Motor zeichnet sich durch sehr kompakte Abmessungen, geringes Gewicht und hohe statische und dynamische Steifigkeit aus. Der Turbolader verfügt über ein elektronisch gesteuertes Wastegate: Durch die flexible Ladedruckregelung wird auch die Einstellung eines optimalen Ladedrucks im Teillastbereich möglich.
Als erster Vierzylinder von Mercedes-Benz hat dieser Motor eine Zylinderabschaltung (zunächst in Verbindung mit 7G-DCT-Getriebe). Im Teillastbereich werden je nach angeforderter Leistung im Bereich 1.250 bis 3.800/min die Ein- und Auslassventile des zweiten und dritten Zylinders über eine Ventilhubverstellung geschlossen. Die verbleibenden zwei Zylinder laufen so unter höherer Last und damit effizienter. Zur Reibungsminimierung sind die Laufflächen der Zylinder nach dem patentierten NANOSLIDE® Verfahren beschichtet. Die Kolbenhemden wurden mit einer Eco-Tough-Beschichtung versehen, das ist eine besondere Graphit-Beschichtung für eine optimierte Reibleistung und eine hohe Verschleißfestigkeit.

Eine weitere technische Besonderheit ist der wegen seiner Form so genannte Delta-Zylinderkopf. Er baut etwas höher, ist dafür aber wesentlich schmaler und leichter als herkömmliche Zylinderköpfe. Ein weiterer Vorteil sind die teilintegrierten Einlass- und Auslasskrümmer, die eine kompakte Bauweise ermöglichen. Auf die kompakte Anordnung der Einspritz-Hochdruckpumpe mit maximal 250 bar hält Daimler ein Patent. Die Mehrloch-Einspritzdüsen sind zentral im Brennraum angeordnet, die Einspritzung erfolgt so, dass die Ventile nicht vom Kraftstoffstrahl getroffen werden.
Der hochverdichtete neue Vierzylinder verfügt serienmäßig über einen Partikelfilter. Besondere Anstrengungen galten auch den Geräuschemissionen. So verfügt die Ansaugluftführung über einen Helmholtz-Resonator, der Katalysator besitzt eine Feststoffisolierung und auch die Designabdeckung erfüllt geräuschdämpfende Aufgaben. Der neue Motor wird zunächst mit dem 7G-DCT-Doppelkupplungsgetriebe angeboten, später auch mit einem manuellen Sechsganggetriebe und mit Allradantrieb 4MATIC. Der M 282 wurde unter Führung von Mercedes-Benz in Kooperation mit Renault entwickelt. Gefertigt wird er im Werk Kölleda/Thüringen und künftig auch im Werk Peking/China. Renault steuert die Bauteile des Rumpfmotors zu.

Der neue Benzinmotor M 260: Premiere für CONICSHAPE® (allerdings kein 48 Volt-RSG)
Der Vierzylinder M 260 des A 250 ist eine grundlegende Weiterentwicklung des bisherigen M 270 mit einer Leistungssteigerung von über 6 Prozent gegenüber seinem Vorgänger. In seinem Motorblock aus Aluminium-Druckguss mit Grauguss-Laufbuchsen versteckt sich eine Weltpremiere in der Großserie: CONICSHAPE®, intern auch anschaulich „ Trompetenhonung“ genannt. Um die Reibung der Kolben weiter zu minimieren und den Verbrauch zu senken, wird dabei die Zylinderbohrung im unteren Teil der Laufbuchsen aufgeweitet. Die dadurch entstandene konische Form ähnelt dem Schalltrichter einer Trompete. Ein neuartiges Leichtlauföl sowie optimierte Kolbenringe vermindern ebenso die Reibungsverluste. Um der erhöhten spezifischen Leistung Rechnung zu tragen, sind die Kolben selbst mit Kühlkanälen ausgestattet. Dies gewährleistet zusätzlich eine günstigere Verbrennung. Im unteren Teil des Kurbelgehäuses sind die Ausgleichswellen für einen ruhigen Motorlauf angeordnet. Neu im Vierventil-Zylinderkopf aus Aluminium ist beim Zweiliter-Motor die CAMTRONIC, eine variable Ventilsteuerung, die eine zweistufige Verstellung des Ventilhubs auf der Einlassseite des Ventiltriebs ermöglicht. Mit der variablen Ventilhubverstellung lässt sich im Teillastbereich mit einem kleineren Ventilhub weniger Luft in den Brennraum leiten, wodurch geringere Ladungswechselverluste entstehen. In höheren Lastbereichen wird auf den großen Ventilhub umgeschaltet, um die volle Leistungsentfaltung des Aggregats zu erreichen.

Um eine optimale Verbrennung trotz kleineren Ventilhubs sicherzustellen, wird der Kraftstoff mehrfach eingespritzt. Dadurch wird die verringerte Turbulenz des Kraftstoff/Luft-Gemisches im Brennraum im Bereich der Zündkerze kompensiert. Der Vierzylinder verfügt über eine Direkteinspritzung mit Piezo-Einspritzventilen der neuesten Generation. Die Lage der Injektoren wurde optimiert, um eine geringe Wandbenetzung und damit geringere Rohemissionen zu erreichen, insbesondere Partikelemissionen. Ein Partikelfilter ist serienmäßig. Durch die optimierte Einspritzung mit Teilhub läuft der Motor in weiten Kennfeldbereichen jetzt noch leiser. Mit der Weiterentwicklung des bewährten BlueDIRECT Brennverfahrens in Verbindung mit dem serienmäßigen Ottopartikelfilter wird ein niedriges Abgasemissionsniveau sichergestellt.

Der einflutige Turbolader verfügt jetzt über ein elektronisch gesteuertes Wastegateventil. Das bisher unterdruckbetätigte Stellorgan wird nun durch einen elektrischen Präzisionssteller ersetzt, über dessen Lagerückmeldung und die höhere Stellgeschwindigkeit die Ladedruckregelung sowie die Diagnose deutlich verbessert wird. Damit lässt sich die Aufladung noch genauer steuern.

Die Versorgung des Ölkreislaufs mit Motoröl erfolgt bedarfsgerecht. Die Sensorik überwacht den Öldruck, so kann das Fördervolumen angepasst werden. Der Kühlkreislauf besitzt einen elektronisch gesteuerten Thermostaten, mit dem die Temperatur des Motors belastungsgerecht optimal eingestellt werden kann. Um den Motors komfortabler zu machen, wird neben den Ausgleichswellen ein neuer Fliehkraftpendeldämpfer als Komponente im Triebstrang eingeführt. Damit wird das NVH-Verhalten des Motors verbessert und zudem das komfortable Fahren bei niedrigeren Drehzahlen ermöglicht. Dem gleichen Zweck dient die Abgasanlage mit Klappensteuerung.

Der Motor ist für Frontantrieb und Allradantrieb 4MATIC ausgelegt und generell mit dem 7G-DCT-Doppelkupplungsgetriebe verbunden. Die Fertigung des M 260 erfolgt im Werk Kölleda.

Der neue Dieselmotor OM 608: Leiser und sauberer
Der Einstiegs-Dieselmotor OM 608 im A 180 d ist eine Neuentwicklung auf Basis des OM 607. Er ist stärker (116 PS, plus 7 PS), hat weiter reduzierte Emissionen, erfüllt EU 6d temp, einschließlich der neuen Anforderungen bzgl. Real Driving Emissions – RDE, und hat ein optimiertes Geräuschverhalten. Zu den neuen technologischen Bausteinen gehört der verbesserte, in den Abgaskrümmer integrierte Abgasturbolader mit variabler Turbinengeometrie. Ein elektrischer Aktuator verstellt jetzt die Turbinengeometrie. Zusammen bewirkt dies ein spontaneres Ansprechen der Aufladung. Die Ansaugluft wird jetzt durch einen motorfesten Wasserladeluftkühler gekühlt.

Die Bauhöhe des neuen Aluminium-Zylinderkopfs wurde reduziert, die bewegten Massen des Ventiltriebs vermindert. Das Saugrohr ist jetzt in die Zylinderkopfhaube integriert. Der Druck des Common-Rail-Einspritzsystems wurde auf 2.000 bar (bisher: 1.600 bar) erhöht. Die elektromagnetisch gesteuerten Injektoren verfügen über acht Spritzlöcher. Dieses ermöglicht eine exakte Steuerung der Verbrennung durch bis zu sechs Einspritzungen pro Arbeitsspiel. Zur Optimierung des Verbrennungsgeräuschs wird in großen Kennfeldbereichen eine doppelte Voreinspritzung verwendet, die Injektoren sind mit einer Schachtabdichtung gekapselt. Der Grauguss-Motorblock wurde bei gleichzeitiger Erhöhung der Steifigkeit leichter. Wie bisher kommen gewichtsoptimierte Stahlkolben zum Einsatz. Es wird eine geregelte Ölpumpe verwendet, ein Druckregelventil schaltet auf Basis von bedarfs- und temperaturabhängigen Kennfeldern den Öldruck bedarfsgerecht. Zur Geräuschdämmung ist die Ölwanne mit einer Abdeckung aus PU-Schaum, die Motorabdeckung mit innenliegendem Schaum und das Design-Cover mit einem innenliegendem PET-Vlies versehen.

Für niedrige Emissionen ist der OM 608 mit Hochdruck- und Niederdruck-Abgasrückführung ausgestattet. Das kompakte Abgasnachbehandlungssystem ist motornah angeordnet. Neben dem Oxidationskatalysator und dem Partikelfilter kommen erstmals in dieser Motorklasse SCR-Katalysatoren mit AdBlue® Dosierung zum Einsatz. Auch der Partikelfilter ist mit einer SCR-Beschichtung versehen. Ein großer AdBlue® Tank mit 23,8 Liter Inhalt sorgt für lange Nachfüllintervalle und besitzt einen eigenen, von außen zugänglichen Einfüllstutzen neben dem Dieseltankstutzen. Zur Markteinführung ist der Motor mit einem neuen 7G-DCT-Doppelkupplungsgetriebe erhältlich. Der OM 608 entsteht in strategischer Kooperation mit Renault. Zu den Mercedes-Benz spezifischen Technologiebausteinen gehören:
Motorlagerung
spezielles Zweimassenschwungrad
Doppelkupplungsgetriebe
Generator und Klimakompressor
Motorsteuergerät mit spezifischer Software
ECO Start-Stopp-Funktion
Die Eckdaten der neuen Motoren zur Markteinführung der A-Klasse:


Die 7G-DCT-Getriebe: Komfortabel sparen
In der neuen A-Klasse setzt Mercedes-Benz zwei unterschiedliche 7G-DCT-Doppelkupplungsgetriebe mit nasser Kupplung ein: Für die stärkeren Motorisierungen (zum Beispiel A 250) wurde das bisherige Mercedes Getriebe weiterentwickelt. Es wurde in Schaltperformance und Reaktionszeit durch ein optimiertes Reibsystem und Kolben mit niedrigerem Hystereseverhalten weiter verbessert. Um die Schaltwünsche des Fahrers noch unmittelbarer übertragen zu können, wurde die Kommunikation zwischen Motor und Getriebe überarbeitet. Zusätzlich wird die Steuerung an die angebotenen Fahrprogramme ECO, Comfort, Sport und Individual angepasst. A 200 und A 180 d verfügen über ein neu entwickeltes 7G-DCT-Doppelkupplungsgetriebe. Es bietet bei geringem Gewicht (67 kg trocken) einen hohen mechanischen wie elektrischen Wirkungsgrad der Aktuatorik. Die Gänge werden elektromechanisch, die nassen Kupplungen elektrohydraulisch betätigt. Die Software gesteuerte Kupplung erlaubt unterschiedliches Schaltverhalten – von sportlich bis besonders komfortabel – der Fahrer kann zwischen ECO, Comfort, Sport und Individual wählen. Als weitere Funktionen erlaubt es einen erweiterten Segelbetrieb und ECO Start-Stopp. Dieses Getriebe wurde gemeinsam mit der Fa. GETRAG entwickelt und wird von dieser auch geliefert. Das neue Mercedes 9-Gang 9DCT Doppelkupplungsgetriebe startet im Herbst mit dem A 200d und A 220d.

Die neue A-Klasse verfügt über die aktuellsten Fahrassistenz-Systeme mit kooperativer Unterstützung des Fahrers und bietet damit bei der Aktiven Sicherheit das höchste Niveau im Segment mit Funktionsumfängen aus der S-Klasse. Erstmals kann die A-Klasse in bestimmten Situationen teilautomatisiert fahren. Die neue A-Klasse hat das Verkehrsumfeld genauestens im Blick: Verbesserte Kamera- und Radarsysteme lassen sie bis zu 500 m vorausschauen. Außerdem nutzt die A-Klasse Karten- und Navigationsdaten für Assistenz-Funktionen. So kann der Aktive Abstands-Assistent DISTRONIC als Teil des Fahrassistenz-Pakets den Fahrer in einer Vielzahl von Situationen streckenbasiert unterstützen und die Geschwindigkeit komfortabel vorausschauend vor z.B. Kurven, Kreuzungen oder Kreisverkehren anpassen.

Und der Fahrer erkennt jederzeit auf einen Blick, welche Assistenzfunktionen er gewählt hat und auf welche Situationen die Systeme gerade reagieren. Eindeutige Icons – etwa ein Lenkrad mit Händen auf beiden Seiten – informieren ihn sowohl auf dem Bildschirm als auch im Head-up-Display. Die Bedienung aller Fahrassistenz-Funktionen kann über das Lenkrad erfolgen.

Aktive Sicherheit serienmäßig: Erweiterter Brems-Assistent Serienmäßig an Bord der neuen A-Klasse ist ein erweiterter Aktiver Brems-Assistent. Er kann effektiv unterstützen, situationsabhängig Auffahrunfälle mit langsamer vorausfahrenden, anhaltenden und stehenden Fahrzeugen sowie sogar mit querenden Fußgängern und Fahrradfahrern in ihrer Schwere mindern oder ganz vermeiden. Wird der Sicherheitsabstand deutlich unterschritten, warnt das System den Fahrer optisch. Erkennt es eine akute Kollisionsgefahr, warnt es den Fahrer zusätzlich akustisch. Gleichzeitig berechnet es die Bremskraft, die benötigt wird, um idealerweise den Aufprall noch zu vermeiden. Tritt der gewarnte Fahrer dann auf die Bremse, kann das System eine zu schwache Fahrerbremsung situationsgerecht verstärken. Es nutzt dabei den zur Verfügung stehenden Restweg bestmöglich aus, um auch dem Folgeverkehr Raum für Bremsungen zu lassen. Reagiert der Fahrer nicht, kann der Aktive Brems-Assistent einen Schritt weitergehen und bei anhaltender Kollisionsgefahr autonom bremsen, um so je nach Situation die Unfallschwere zu verringern und im besten Fall die Kollision sogar ganz zu vermeiden. Ebenfalls serienmäßig ist der ATTENTION ASSIST mit einstellbarer Empfindlichkeit, der rechtzeitig vor Unaufmerksamkeit und Müdigkeit warnen kann.

Modulares Fahrassistenz-System-Angebot: Unterstützung nach Wunsch
Die A-Klasse bietet ein modulares Angebot an Fahrassistenz-Systemen. Neben der Serienausstattung bieten Sonderausstattungen bis hin zum Fahrassistenz-Paket die Möglichkeit, das Fahrzeug auch bezüglich Fahrassistenz individuell zusammenzustellen. Wahlweise ist ein reiner Aktiver Abstands-Assistent DISTRONIC zur komfortablen Längsregelung verfügbar, der in Verbindung mit der Verkehrszeichenerkennung im Navigationssystem eine manuelle Übernahme erkannter Geschwindigkeitslimits bietet.

Bereits in seiner rein anzeigenden Ausführung kann der Totwinkel-Assistent bei niedrigen Geschwindigkeiten vor Fahrzeugen, unter anderem auch Fahrrädern, im Gefahrenbereich warnen. Erstmals kann er dem Fahrer im Stillstand vor dem Aussteigen mit einer optischen Warnung im Außenspiegel signalisieren, dass ein Fahrzeug im kritischen Bereich vorbeifährt. Betätigt der Fahrer in diesem Moment den Türgriff, ertönt zusätzlich eine akustische Warnung. Dabei muss sich das vorbeifahrende Objekt mit mehr als 2 m / s bewegen. Die Funktion ist bei stehendem Fahrzeug und bis zu drei Minuten nach dem Ausschalten der Zündung verfügbar. Der Totwinkel-Assistent kann um einen Aktiven Spurhalte-Assistenten erweitert werden, der bereits in der Basisvariante vor unbeabsichtigtem Spurverlassen durch Lenkradvibration warnen und beim Überfahren von durchgezogenen Linien mittels gezielter einseitiger Bremsung spurkorrigierend eingreifen kann. Die Funktionalität des Verkehrszeichen-Assistenten wurde unter anderem um eine Warnung vor Personen im Bereich von Zebrastreifen und eine erweiterte Falschfahr-Warnfunktion erweitert, die jetzt nicht nur vor falscher Einfahrt auf Autobahnen, sondern auch vor falscher Einfahrt in Einbahnstraßen und Kreisverkehre warnen kann. Außerdem wurde die Erkennung von Stop-Schildern mit der ECO Start-Stopp-Funktion gekoppelt und wird von dieser entsprechend berücksichtigt – der Motor bleibt an.

Fahrassistenz-Paket: Viele Assistenten sinnvoll kombiniert
Gebündelt sind die Assistenz- und Sicherheitssysteme im Fahrassistenz-Paket (Sonderausstattung). Die Funktionen im Einzelnen: Aktiver Abstands-Assistent DISTRONIC mit Aktivem Lenk-Assistent: Das System kann im Geschwindigkeitsbereich von 0 – 210 km/h auf allen Straßentypen – Autobahn, Landstraße sowie in der Stadt – nicht nur automatisch den korrekten Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen halten, sondern den Fahrer auch beim Lenken deutlich unterstützen, sogar in Kurven. Bis 130 km/h ist der Aktive Lenk-Assistent dabei nicht unbedingt auf deutlich sichtbare Fahrbahnmarkierungen angewiesen, sondern kann wie in einem Schwarm auch bei uneindeutigen Linien, z.B. in Baustellen, oder sogar ohne Linien, weiterhin aktiv eingreifen. Damit entlastet und unterstützt das System den Fahrer vor allem in Kolonnen- und Stauverkehr wirkungsvoll.

Die Reduktion der Geschwindigkeit erfolgt unterschiedlich stark in Abhängigkeit vom gewählten DYNAMIC SELECT Fahrprogramm (z.B. ECO, Comfort oder Sport). So wird teilautomatisiertes Fahren für längere Zeit auch auf Landstraßen greifbar. Der Aktive Abstands-Assistent DISTRONIC regelt prinzipiell im Geschwindigkeitsbereich von 0 bis 210 km/h den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und hält die Spur. Auch Ausrollvorgänge, z.B. im Gefälle, können jetzt berücksichtigt werden. Aktiver Geschwindigkeitslimit-Assistent: In Verbindung mit MBUX kann der Aktive Geschwindigkeitslimit-Assistent, eine zuschaltbare Teilfunktion des Verkehrszeichen-Assistenten, über Kamera erkannte Geschwindigkeits­beschränkungen, auch Schilderbrücken und Baustellenbeschilderung, erkennen. Zusätzlich werden über Navigation bekannte Limits, z.B. 50 km/h innerorts oder 100 km/h auf Landstraßen, berücksichtigt. Der Aktive Abstands-Assistenten DISTRONIC regelt die erkannten Geschwindigkeitsbeschränkungen selbstständig ein (in Kombination mit Navigation und Verkehrszeichenerkennung). Dabei kann die Geschwindigkeit in bestimmten Fällen vorausschauend auf Basis von Kartendaten angepasst werden. Auf Straßen ohne Geschwindigkeits-begrenzung, z.B. auf Abschnitten der deutschen Autobahn, wird die empfohlene Richtgeschwindigkeit – in diesem Beispiel 130 km/h – als Setzgeschwindigkeit übernommen. Sie kann vom Fahrer angepasst werden. Die maximale Wunschgeschwindigkeit wird im Laufe der Fahrt immer dann übernommen, wenn die Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben ist. Sie bleibt bis zum Verlassen der Autobahn oder bis zum Abstellen des Motors voreingestellt.

Staufolgefahren: Im Stop&Go-Verkehr auf Autobahnen und autobahnähnlichen Straßen sind jetzt Stopps bis zu 30 Sekunden möglich, innerhalb derer die A-Klasse automatisch wieder anfährt und dem vorausfahrenden Verkehr folgt.

Aktiver Spurwechsel-Assistent: Will der Fahrer auf mehrspurigen Straßen (erkannt mittels Navigationsdaten) im Geschwindigkeitsbereich von 80 bis 180 km/h die Spur wechseln, reicht jetzt ein Antippen des Blinkers. Innerhalb der nächsten zehn Sekunden überprüft die Sensorik ergänzend zum Fahrer, ob die Nebenspur vor, neben und hinter dem eigenen Fahrzeug frei ist, wobei die Geschwindigkeit anderer Fahrzeuge berücksichtigt wird. Befindet sich im relevanten Sicherheitsbereich kein anderes Fahrzeug, wird der Fahrer beim Spurwechsel unterstützt. Dabei wird der eingeleitete Spurwechsel im Kombiinstrument und im Head-up-Display angezeigt. Das System ist in Abhängigkeit der Zertifizierungsfähigkeit in ausgewählten Ländern verfügbar.

Aktiver Nothalt-Assistent: Der Aktive Nothalt-Assistent bremst das Fahrzeug in der eigenen Spur bis zum Stillstand ab, wenn er erkennt, dass der Fahrer während der Fahrt mit eingeschaltetem Aktivem Lenk-Assistent dauerhaft nicht mehr in das Fahrgeschehen eingreift. Erfolgt über eine vordefinierte Zeit bei aktiviertem Aktivem Lenk-Assistent keine Bedienaktivität am Lenkrad, fordert das System den Fahrer optisch und akustisch auf, die Hände an das Lenkrad zu nehmen. Reagiert der Fahrer nach mehrmaliger optischer und akustischer Aufforderung weder durch Lenken, Gasgeben, Bremsen noch über die Bedienung des Touch-Control Buttons am Lenkrad, verzögert der Wagen in der erkannten Spur bis zum Stillstand. Unterhalb von ca. 60 km/h wird der nachfolgende Verkehr mittels Warnblinker gewarnt. Kommt das Fahrzeug zum Stillstand, werden automatisch die Parkbremse und nach zehn Sekunden das Mercedes-Benz Notrufsystem aktiviert. Zudem wird das Fahrzeug entriegelt, um Ersthelfern den Zutritt ins Fahrzeug zu ermöglichen. Die Funktionen werden abgebrochen, sobald der Fahrer wieder in das Fahrgeschehen eingreift.

Aktiver Brems-Assistent: Der Aktive Brems-Assistent mit Kreuzungsfunktion kann den Fahrer im Straßenverkehr bei der Vermeidung drohender Kollisionen mit stehenden, vorausfahrenden oder querenden Fahrzeugen sowie Personen unterstützen, wenn der Fahrer keine Aktivitäten zeigt, um die Gefahrensituation zu entschärfen. Es erfolgen eine
Abstandswarnung über eine Warnleuchte im Kombiinstrument, wenn der Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug zu gering ist
zusätzliche akustische Warnung bei erkannter Kollisionsgefahr
situationsgerechte Bremsunterstützung, sobald der Fahrer selbst bremst.
autonome Notbremsung auf vorausfahrende, stehende oder querende Fahrzeuge, falls der Fahrer nicht reagiert
autonome Notbremsung auch auf stehende oder querende Fußgänger/Radfahrer.

Ausweich-Lenk-Assistent: Der Ausweich-Lenk-Assistent kann den Fahrer im Geschwindigkeitsbereich von 20 bis 70 km/h unterstützen, wenn dieser in einer Gefahrensituation einem Fußgänger ausweichen will, den das Assistenzsystem mittels Radar und Stereo-Multi-Purpose-Kamera detektiert hat. Initiiert der Fahrer durch eine Lenkbewegung ein Ausweichmanöver, unterstützt das System diesen Ausweichwunsch, indem es der Lenkung genau berechnete zusätzliche Lenkmomente aufprägt. Sie helfen, dem Fußgänger kontrolliert auszuweichen und erleichtern anschließend das Geradstellen des Fahrzeugs, um so sicher vorbeifahren zu können. Die Philosophie des Ausweich-Lenk-Assistenten ist es, den Fahrer merklich zu unterstützen, die Initiative zum Ausweichen muss aber von diesem ausgehen. Denn bei einer automatischen Ausweichbewegung wäre ein vorher unaufmerksamer Fahrer eventuell durch die spontane Lenkradbewegung so überrascht, dass er darauf falsch reagieren könnte und beispielsweise intuitiv versuchen würde, gegenzulenken.

Aktiver Spurhalte-Assistent: Kann den Fahrer im Geschwindigkeitsbereich von 60 bis 200 km/h vor unbeabsichtigtem Spurverlassen durch gepulste Lenkradvibrationen warnen und beim Überfahren einer durchgezogenen Linie durch einseitige Bremsung das Fahrzeug in die Spur zurückziehen. Bei einer gestrichelten Linie erfolgt dieser Eingriff nur, wenn Kollisionsgefahr auf der Nebenspur (auch durch Gegenverkehr) besteht.

Aktiver Totwinkel-Assistent: Kann den Fahrer optisch und bei Blinkerbetätigung auch akustisch im Geschwindigkeitsbereich von ca. 12 bis 200 km/h vor seitlichen Kollisionen mit anderen Fahrzeugen, auch z.B. Fahrrädern, warnen. Das funktioniert im Stillstand auch beim Aussteigen, so können beispielsweise Kollisionen mit Radfahrern beim Öffnen der Tür vermieden werden. Oberhalb von 30 km/h kann im Fahrassistenz-Paket zusätzlich eine automatische einseitige Bremsung im letzten Moment dabei helfen, eine seitliche Kollision zu vermeiden.

Verkehrszeichen-Assistent: Durch Bilderkennung und Informationen der digitalen Straßenkarte des Navigationssystems werden die zulässige Höchstgeschwindigkeit und Überholverbote für den aktuellen Streckenabschnitt sowie Zebrastreifen ermittelt und im Kombiinstrument angezeigt. Dabei werden auch beschränkende Zusatzzeichen wie Geschwindigkeitsvorgaben bei Nässe (Warnung bei eingeschaltetem Scheibenwischer) oder Tempolimits nur für Lkw fallweise berücksichtigt bzw. außer Acht gelassen. Die gefahrene Geschwindigkeit wird mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit verglichen. Bei entsprechender Einstellung durch den Fahrer wird die Überschreitung durch eine optische/optisch-akustische Warnmeldung signalisiert. Zusätzlich werden Einfahrverbote erkannt und der Fahrer aufgefordert, seine Fahrrichtung zu überprüfen. Weiterhin erfolgt eine Warnung im Kombiinstrument und im Head-up-Display vor erkannten Personen im Bereich von Zebrastreifen. Der Verkehrszeichen-Assistent ist auch außerhalb des Assistenzpakets separat erhältlich.

PRE-SAFE® PLUS: Schutz bei Gefahr von hinten
PRE-SAFE® PLUS kann bei Gefahrensituationen durch Folgeverkehr wirksam werden. Als Voraussetzung dafür erfasst die Radarsensorik im hinteren Stoßfänger den nachfolgenden Verkehr, um einen drohenden Auffahrunfall erkennen zu können. In einer erkannten Gefahrensituation warnt das System den Fahrer des Folgefahrzeugs durch mit erhöhter Frequenz blinkende Warnblinkleuchten (nicht USA/Kanada). Außerdem löst es präventiv PRE-SAFE® Insassenschutzmaßnahmen aus, insbesondere die reversiblen Gurtstraffer. Steht das eigene Fahrzeug still, bremst PRE-SAFE® PLUS das Fahrzeug zusätzlich fest. Dadurch verringert sich der Vorwärtsruck. Dies kann die Insassenbelastung, unter anderem das Risiko eines Schleudertraumas, deutlich reduzieren. Außerdem kann das Festbremsen des Fahrzeugs Sekundärkollisionen vermeiden, z.B. in Kreuzungssituationen mit Fußgängern oder einem Vorausfahrzeug.

Leichter Parken und Rangieren: Weitere Assistenten auf Wunsch
Der Aktive Park-Assistent mit PARKTRONIC erleichtert sowohl die Parkplatzsuche als auch das Ein- und Ausparken in Längs- und Querparklücken, in Querparklücken vorwärts wie auch rückwärts. Er manövriert das Fahrzeug in die ausgewählte Parklücke und wieder hinaus. Hierbei erfolgt neben Gas- und Bremsbetätigung auch bei verbautem 7G-DCT-Doppelkupplungsgetriebe der Wechsel der Fahrstufe automatisch. In Verbindung mit dem Totwinkel-Assistenten kann das System beim rückwärtigen Ausparken aus Querparklücken vor Querverkehr warnen und notfalls automatisch bremsen. Mithilfe von jeweils sechs Ultraschallsensoren in Front- und Heckstoßfänger warnt die PARKTRONIC optisch und akustisch vor erkannten Hindernissen. Diese können sich vor, seitlich und hinter dem Fahrzeug befinden und werden bis zu einer Geschwindigkeit von ca. 10 km/h erkannt.
Beim Park-Paket mit 360°-Kamera wird Rundumsicht durch die 360°-Kamera mit vier vernetzten Nahbereichskameras im Kühlergrill, im Entriegelungsgriff der Heckklappe sowie in den Außenspiegelgehäusen ermöglicht. Die Informationen werden anschaulich in unterschiedlichen auswählbaren Ansichten auf dem MBUX Display dargestellt. Das Park-Paket kombiniert den Aktiven Park-Assistenten mit einer Rückfahrkamera im Heckdeckel. Deren Bild wird im MBUX Display schematisch und mit eingeblendeten Hilfslinien wiedergegeben. Die Rückfahrkamera ist auch einzeln erhältlich.

Die MULTIBEAM LED Scheinwerfer ermöglichen eine extrem schnelle und präzise elektronisch gesteuerte Anpassung des Fahrlichts an die aktuelle Verkehrssituation. In jedem Scheinwerfer der A-Klasse sitzen 18 (in der E-Klasse W213 84 LED) einzeln ansteuerbare LED. Die tageslichtähnliche Lichtfarbe der LED schont die Augen und wirkt sich positiv auf die Konzentration aus.

Hier die Funktionen der MULTIBEAM LED Scheinwerfer:
variables Abblendlicht für Landstraße und Autobahn (Autobahnlicht mit um ca. 50 Meter erhöhter Reichweite)
selbsttätig zuschaltendes Abbiegelicht in Fahrtrichtung nach links oder rechts. Aktiviert wird es, wenn der Blinker unter 40 km/h betätigt wird bzw. zusätzlich in engen Kurven unter 70 km/h. Beim Rückwärtsfahren schalten sich beide Abbiegelichter ein und leuchten damit den Schwenkbereich aus
Abbiegelicht mit Kreisverkehrsfunktion. Aktiviert wird es ca. 70 Meter vor der Einfahrt in einen Kreisverkehr bzw. ca. 40 Meter vor einer Kreuzung
Citylicht für eine breite Lichtverteilung bei niedrigen Geschwindigkeiten und innerhalb beleuchteter Ortschaften
Bestandteil der Sonderausstattung MULTIBEAM LED Scheinwerfer ist der Adaptive Fernlicht-Assistent Plus. Er leuchtet die Fahrbahn dauerhaft weit und hell aus und kann immer eingeschaltet bleiben, denn entgegenkommende oder vorausfahrende Verkehrsteilnehmer werden über die partielle Ausschaltung einzelner Fernlichtmodule ausgeblendet. Der Adaptive Fernlicht-Assistent Plus ist aktiv ab einer Geschwindigkeit von 30 km/h auf Straßen ohne Straßenbeleuchtung.

Neu in der A-Klasse ist das optionale Head-up-Display. Wichtige Informationen werden direkt ins Sichtfeld des Fahrers in die Frontscheibe projiziert, was die Ablenkung vom Geschehen auf der Straße verringert. Zugleich ermüden die Augen des Fahrers weniger, da sie nicht ständig zwischen Nah- und Fernsicht wechseln müssen. Neu in der Fahrzeugklasse ist die Konfiguration über das Head-up-Display selbst.
Über ein Linsen- und Spiegelsystem wird ein zirka 24 x 8 Zentimeter großes, vollfarbiges Bild in die Frontscheibe eingeblendet. Es scheint in etwa 2,5 Meter Entfernung über der Motorhaube zu schweben. Die Auflösung von mehr als 60 Pixel pro Grad Betrachtungswinkel sorgt für eine fein aufgelöste Darstellung. Das virtuelle Bild kann der Fahrer in der Höhe so einstellen, dass er es komfortabel ablesen kann. Bei Fahrzeugen mit Sitz-Memory-Funktion speichert diese den individuellen Wert.

Über den linken Touch-Control Button im Lenkrad lässt sich das Head-up-Display aktivieren. Konfiguriert wird es über ein Einstellmenü im Display selbst, ein Novum in dieser Fahrzeugklasse. Der Fahrer kann die Anzeigen nach persönlichen Vorlieben zusammenstellen und priorisieren. Je nach Ausstattung und persönlicher Einstellung werden dort dann zum Beispiel Navigationshinweise, die Geschwindigkeit, Tempolimits oder die Einstellungen von TEMPOMAT bzw. Aktivem Abstands-Assistenten DISTRONIC angezeigt.

Ein Lichtsensor im Bereich der Dachoberkante passt die Helligkeit des Head-up-Displays automatisch den äußeren Beleuchtungsbedingungen an. An Sonnentagen werden Helligkeiten von 12.000 Cd/m² erreicht. Da der Kontrastwert besser ist als 1.000:1, zeigt das System auch nachts eine hochwertige Anzeige. Um Doppelbilder zu vermeiden, die an der Reflexion der äußeren und inneren Grenzfläche der Frontscheibe entstehen, enthält diese bei Ausstattung mit dem Head-up-Display eine keilförmige Verbundfolie. Diese bringt das sekundäre Bild, das an der Außenfläche entsteht, in Deckung mit dem primären Bild. Das Head-up-Display wurde bereits bei der Konzeption der neuen Instrumententafel berücksichtigt und entsprechend wurde dafür Raum vorgesehen.

Mit einem cw-Wert ab 0,25 und einer Stirnfläche (A) von 2,19 m2 ist die neue A-Klasse der aerodynamische Spitzenreiter in ihrem Segment. Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Aerodynamiker bei Strömungssimulationen im Rechner und bei Optimierungen im Windkanal intensive Detailarbeit geleistet und als Ergebnis eine Reihe von wirksamen Maßnahmen umgesetzt.

Erstmals in der Kompaktklasse setzt Mercedes-Benz ein zweiteiliges AIRPANEL ein (optional erhältlich). Dieses Jalousiesystem hinter der Kühlermaske öffnet je nach Kühlleistungsbedarf einstellbare Lamellen. Zusätzlich sitzt eine zweite Jalousie im Lufteinlass unterhalb des Kennzeichens und verbessert die Performance des Systems weiter.

Speziell optimiert wurden die Radspoiler vorn und hinten, um eine verlustarme Umströmung der Räder zu realisieren. Zusätzlich wurden die Radhäuser zum Motorraum (motorisierungsabhängig) sowie das Umfeld des Kühlers abgedichtet. Das leitet die Kühlluft noch gezielter und nutzt so die Kühler noch effizienter.

Weitere aerodynamische Detailmaßnahmen umfassen:
Scheinwerferumfeldabdichtung
neuer Außenspiegel auf der Bordkante
Aerodichtlippe in der Fuge der Motorhaube zur Frontschürze
großer Dachspoiler, Seitenspoiler, Abrisskanten in den Heckleuchten (Serie) und am Heckstoßfänger senken den Widerstand und den Auftrieb
Unterbodenverkleidungskonzept mit großflächigen Motorraum-, Hauptboden-, Hinterachs- und Diffusorverkleidungen
weiterentwickelte Form des Auspuffendtopfs und des Hitzeschutzblechs (Benziner)
aerodynamisch optimierte Räder und Reifen.

Bei der neuen A-Klasse konnten die Windgeräusche im Vergleich zu ihrem Vorgänger deutlich verringert werden. Dies war möglich durch die Optimierungen in mehreren Bereichen. Quellen für tieffrequente Geräusche wurden zunächst mit Hilfe numerischer Simulation identifiziert und konstruktiv verringert, bevor es für die Detailabstimmung auf die Prüfstände ging.
Im Bereich der hochfrequenten Windgeräusche wurde besonderes Augenmerk auf die Gestaltung der A-Säule im Zusammenspiel mit dem neuen Außenspiegel auf der Bordkante gelegt. Der Außenspiegel wurde in Form und Position optimiert. Dadurch konnten Windgeräusch und Luftwiderstand reduziert werden. Weitere wichtige Verbesserungen konnten in der Dichtungsauslegung im Bereich der Scheibeneinspannung und der Abdichtung von Zierelementen und Anbauteilen realisiert werden.

Die neue A-Klasse wurde als erstes Fahrzeug von Mercedes-Benz auch im neuen Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit (TFS) entwickelt. In die Auslegung der Fahrzeugstrukturen flossen auch die Erkenntnisse aus dem realen Unfallgeschehen. Jedes einzelne Rohbauelement wurde bezüglich Geometrie, Materialdicke, Verbindungstechnik und Werkstoffqualität (erhöhter Anteil an höherfesten und höchstfesten Stahlblechen) beanspruchungsgerecht entwickelt.

Der Kern der Sicherheitsauslegung der Karosserie ist die hochstabile Fahrgastzelle. Zu ihrer hohen Stabilität unter Unfallbeanspruchungen wie zum Beispiel bei Frontal-, Seiten- und Heckkollisionen sowie Überschlägen trägt vor allem der vermehrte Einsatz hoch- und höchstfester sowie pressgehärteter Stahlbleche bei. Die Festigkeit der gesamten Seitenwand wird erhöht durch eine quersteife Bodenanlage. Diese besteht in den vorderen Fußräumen aus je zwei inneren und einem äußeren Verstärkungsprofil zwischen der Innenschale der vorderen Längsträger und dem Fahrzeugtunnel. Im Fond gibt es einen durchgehenden Sitzquerträger. Hinzu kommen quersteife Sitze mit Rohren im Sitzgestell.

Der obere Bereich der B-Säule ist aus warmumgeformten höchstfesten Stählen sehr steif gestaltet, der untere Bereich aus plastisch verformbaren (duktilen) Stählen etwas weniger steif. Hierdurch erreicht die B-Säule eine sehr gute Deformationskinematik. Die Stahltüren besitzen spezielle Verstärkungen, zusätzlichen Schutz bieten Prallelemente in den seitlichen Sitz- und B-Säulen-Verkleidungen.

Ein Ergebnis aus der Unfallforschung sind die so genannten Inertia-Türgriffe. Sie verhindern noch zuverlässiger, dass sich eine Tür beim Unfall öffnet, indem die Tür bei kollisionsbedingten Massekräften am Griff gesperrt wird.

Zu den besonderen Maßnahmen für die Struktursicherheit des Fahrzeuges im Vorbaubereich gehören:
der stabile Stirnwandquerträger zwischen beiden A-Säulen aus warmumgeformtem und pressgehärtetem Stahl
mehrere parallele Lastpfade zur verbesserten Lastverteilung bei teilweise überdecktem Frontalaufprall (Offset-Crash)
die Längsträger in der oberen Aufprallebene mit Anbindung an die A-Säulen
die effektive Verteilung der Lasten aus den vorderen Längsträgern über speziell verstärkte A-Säulen
eine mittlere Aufprallebene mit Längsträgern, die über eine gezielte Crash-Kinematik verfügen
mehrschalig aufgebaute Bodenstrukturen zur optimalen Energieabsorption
ein zusätzlicher Pedalbodenquerträger zum Schutz des Fußraums
durchgehende Bodenlängsträger zur Verbesserung der Krafteinleitung in die Unterbodenstruktur, in Querschnitt und Materialdicke gegenüber dem Vorgänger verstärkt die Kompatibilität der Auslegung der Vorbaustruktur in Hinblick auf Frontalkollisionen mit anderen Fahrzeugen (Partnerschutz). Eine wesentliche Rolle spielen auch die kompakter gewordenen Antriebseinheiten. Sie ermöglichen bei einem Frontalaufprall im Zusammenspiel mit der Karosseriestruktur eine homogenere Verzögerung und helfen, einen Mercedes-Benz typischen Insassenschutz zu bieten. Je nach Schwere des Aufpralls werden Motor und Getriebe gezielt verschoben und aus dem neuen Integralträger kontrolliert ausgeklinkt.

Fahrzeuge mit Hecktür erfordern eine besonders ausgeklügelte Karosseriestruktur im Heckbereich, um die große Öffnung zu kompensieren. Bei Mercedes-Benz hat sich hier schon lange, beispielsweise bei den T-Modellen der E-Klasse, das Strukturkonzept zweier umlaufender Profile bewährt: der so genannte C-Ring auf Höhe der C-Säule und der D-Ring um den Hecktürausschnitt. Durch die geometrische Gestaltung des D-Rings gelang es, den unteren Teil des C-Rings vollständig unter den Heckboden zu legen und dabei die exzellente Steifigkeit des Vorgängers zu erhalten. So wurde das Laderaumvolumen vergrößert und eine ebene Ladefläche ermöglicht.

Das wichtigste Rückhaltesystem ist der Sicherheitsgurt. Fahrer und Beifahrer verfügen über jeweils einen Dreipunkt-Sicherheitsgurt mit Gurtkraftbegrenzung und Gurtstraffer. In Verbindung mit dem PRE-SAFE® System (Sonderausstattung) sind die Frontsitzplätze mit reversiblen Gurtaufrollstraffern ausgestattet. Die Fondsitze verfügen an den beiden äußeren Plätzen jeweils über einen Dreipunktgurt mit Aufrollstraffer und Gurtkraftbegrenzung. Diese zeichnen sich durch ein vergleichsweise niedrigeres Kraftniveau für kleine und leichte Insassen aus. Der mittlere Gurt ist ein Standard Dreipunktgurt.

Die neue A-Klasse ist serienmäßig mit Fahrer- und Beifahrerairbag, Fahrer-Knieairbag und Windowbags ausgestattet. Der Windowbag deckt anders als bei vielen Wettbewerbern auch die A-Säule ab und schützt so die Passagiere im kompletten Bereich besser. Thorax-Pelvis-Sidebags sind vorne ebenfalls serienmäßig und hinten als Sonderausstattung erhältlich.

Kindersicherheit: Automatische Abschaltung des Beifahrer-Airbags
Ein Drucksensor in der Beifahrer-Sitzfläche kann erkennen, ob der Sitz unbelegt ist oder eine Babyschale bzw. ein anderer Kindersitz auf dem Beifahrersitz platziert wurde, und in diesem Fall den Beifahrerairbag automatisch deaktivieren. Anders als bei Systemen, die eine Airbagabschaltung per Schlüsselschalter erfordern, wird somit das Risiko einer Fehlbedienung verringert. Da kein spezieller Transponder benötigt wird, kann das System für alle üblichen rückwärtsgerichteten Kinderrückhaltesysteme eingesetzt werden. Das System ist je nach Markt bzw. Region als Serienausstattung oder Sonderausstattung erhältlich. Für die Verwendung von i-Size Kindersitzen wurden i-Size Kindersitzbefestigungen umgesetzt. Dieses international standardisierte Befestigungssystem, der Nachfolger von Isofix, steht serienmäßig auf den äußeren Fondsitzplätzen zur Verfügung. Es verbessert durch eine feste Verbindung zwischen Kindersitz und Fahrzeug die Schutzwirkung.

Fußgängerschutz: Aktive Motorhaube
Die Reduktion der Anprallschwere ist ganz besonders im Fall einer Kollision mit schwächeren Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern von Bedeutung, da diese keine eigene „Knautschzone“ besitzen. Hier kommen in erster Linie die Aktiven Sicherheitssysteme von Intelligent Drive ins Spiel. Ist ein Aufprall nicht zu vermeiden, können zusätzlich die weiterentwickelten Maßnahmen zur Minderung der Unfallfolgen bei einem Fußgängeranprall helfen.
Ein wichtiger Beitrag ist die Aktive Motorhaube. Technische Basis ist eine umfangreiche Sensorik in Verbindung mit intelligenten Algorithmen im Airbagsteuergerät, welches über die Auslösung entscheidet. Nach dem Aktivieren der pyrotechnischen Aktoren hebt sich die Motorhaube am Scharnier in Sekundenbruchteilen deutlich um ca. 80 mm an. Das schafft zusätzlichen Raum zwischen Motorhaube und den Bauteilen im Motorraum. Hinzu kommt ein vergleichsweise biegeweicher Querträger unter der Frontscheibe. Dieser ist konstruktiv als so genannte Lasche ausgebildet und kann daher bei einem Kopfaufprall besser nachgeben.

Geräusche und Vibrationen: In der Ruhe liegt die Kraft
Wesentlich für den erwachsenen Premium-Fahreindruck der neuen A-Klasse ist ein ruhiges und vibrationsfreies Fahrverhalten. Neben der wirksamen Isolierung des Fahrwerks gegenüber der Karosserie (siehe Kapitel Fahrwerk) und der Aeroakustik (siehe Kapitel Aerodynamik) spielt dabei die Rohkarosserie die entscheidende Rolle. Neben einer hohen Gesamtstruktursteifigkeit lag bei der Entwicklung der A-Klasse besonderes Augenmerk auf den Anbindungsstellen zwischen Karosserie, Fahrwerk und Antriebstrang. Insbesondere an den für das Rollgeräusch wichtigen Anbindungsstellen des Fahrwerks konnten deutliche Steigerungen der Einleitungssteifigkeiten erzielt werden, der Geräuschpegel im Innenraum sank deutlich.

Durch Untersuchungen am Vorgänger wurden das Führungslager der Vorderachse und die hintere Anbindung des Fahrschemels als wesentliche Einleitungsstellen identifiziert. Die Einleitungssteifigkeit am Vorderachs-Führungslager wurde durch einen kompakten, schubsteifen Integralträger deutlich erhöht.
Der Fahrschemel der Mehrlenkerhinterachse wird durch Gummilager elastisch entkoppelt. Die vordere Fahrschemelanbindung ist in die C-Ring-Struktur des Rohbaus integriert und hat deshalb die zur Entkopplung erforderliche Steifigkeit. Zur Erhöhung der Einleitungssteifigkeit der hinteren Fahrschemelanbindung wurde ein Querträger in die Multifunktionsmulde integriert. Dieser stützt nicht nur das Fahrschemellager in Querrichtung ab, sondern steift auch die Membranfläche der Mulde aus. So wird die Schallabstrahlung verringert - eine gute Basis für eine effiziente Schallisolation.
Zur Verringerung des Schalleintrags in die Fahrgastzelle ist die Stirnwand ein hochwertiges Spritzgussteil. Gegenüber tiefgezogenen Bauteilen bietet dies den Vorteil, dass konstante Wandstärken realisiert werden können: Bei großen Kontursprüngen erfolgt keine Ausdünnung des Materials – eine klassische akustische Schwachstelle. Zudem kommt erstmals eine modular aufgebaute Aggregateraum-Trennwand aus Kunststoff für eine Plattform mit quer eingebauten Motoren bei Mercedes-Benz zum Einsatz. Die Fahrzeuge mit Top-Motorisierungen erhalten so einen besonders hohen Geräuschkomfort.
Das umfassende Geräuschdämmungskonzept der neuen A-Klasse ist auch dadurch gekennzeichnet, dass Bauteile wie das Luft- und Wassermanagement oder die Verkleidungsteile im Interieur so ausgelegt wurden, dass sie zugleich der Schallisolation dienen. Gedämmt wird auch mit dem gezielten Einsatz von Absorbern etwa im Bereich der C-Säule, in Hohlräumen der Karosserie sowie Feder-Masse-Systemen auf den Radläufen. Bei allen Geräuschdämmungs-Maßnahmen kam als Werkzeug die statistische Energieanalyse (SEA) zum Einsatz. Sie ermöglicht die Wirkung von Schallisolationskonzepten mit Hilfe von Rechenmodellen bereits in einer sehr frühen Phase zu bewerten.

An der Vorderachse verfügt die neue A-Klasse wie alle ihre Vorgänger über eine McPherson-Konstruktion. Die Radführung übernehmen je ein Querlenker unterhalb der Radmitte, das McPherson- Federbein und eine Spurstange. Der Querlenker ist bei der neuen A-Klasse ein Alu-Schmiedeteil. Das verringert das Gewicht und die ungefederten Massen. Die Achsschenkel sind aus Aluguss.

Die radführenden McPherson-Federbeine besitzen Querkraft-optimierte Schraubenfedern und Zweirohrgasdruck-Stoßdämpfer mit Zusatzfedern. Das Stützlager ist dreipfadig, die Krafteinleitungen von Dämpfer, Feder und Zusatzfeder sind voneinander entkoppelt. Auch hier wurde mit hohler Kolbenstange, Aluminiumkopflager und einem gelochten Federteller besonders auf geringes Gewicht geachtet. Der Rohrstabilisator ist durch neu entwickelte, gewichts- und reibungsoptimierte Drehstabgestänge als Stahl-Polyamid-Hybrid-Bauteil mit den Federbeinen verbunden.

Bei der Festlegung der Achsgeometrie wurde besonderer Wert darauf gelegt, die Antriebseinflüsse auf die Lenkung so gering wie möglich zu halten und eine geringe Stößigkeit zu sichern. Die Auslegung und Anordnung der Gummilager bestimmen die hohe Agilität des Fahrzeuges und ermöglichen gleichzeitig hohen Fahrkomfort und hohe Fahrsicherheit.

Lenkung: Unterstützt auch automatisiertes Fahren Das Getriebe der elektromechanischen Zahnstangenlenkung ist hinter der Radmitte angeordnet, die Lenkunterstützung ist serienmäßig geschwindigkeitsabhängig. Neu ist die Lenkassistenz-Funktion (in Verbindung mit dem Fahrassistenz-Paket). Durch ein zusätzliches Lenkradmoment, das von der elektrischen Lenkkraftunterstützung aufgebracht wird, werden die Lenkaktionen des Fahrers zur Fahrzeugstabilisierung unterstützt. Dazu gehören:
Gegenlenken beim Übersteuern des Fahrzeugs
Lenkkorrekturen beim Bremsen auf unterschiedlichen Fahrbahnbelägen (µ-Split-Bremsung)
Abmilderung von Frontantriebseinflüssen auf die Lenkung
Seitenwind- und Straßenneigungskompensation.
In Verbindung mit dem Aktiven Abstands-Assistenten DISTRONIC wird eine Querregelung umgesetzt, die den Abstandsregeltempomaten um eine aktive Spurhaltung ergänzt.

Hinterachse: Vier Lenker, hoher Aluminiumanteil
Die leistungsstärkeren Versionen der neuen A-Klasse wie der A 250 und alle 4MATIC Modelle besitzen eine aufwändige Vierlenker-Hinterachse. Die drei Quer- und ein Längslenker pro Hinterrad sind für ein Höchstmaß an Fahrstabilität und -komfort; Längs- und Querdynamik abgestimmt. Die Hinterachse wird von einem Fahrschemel getragen, der vom Rohbau durch Gummilager entkoppelt ist – so übertragen sich weniger Vibrationen und Geräusche vom Fahrwerk auf die Karosserie. Radträger und Federlenker bestehen aus Aluminium – geringe ungefederte Massen ermöglichen ein besonders feinfühliges Abtasten der Fahrbahn­oberfläche. Insgesamt ist der Aluminiumanteil der Fahrwerkskomponenten einer der höchsten aller Fahrwerkssysteme dieser Fahrzeugklasse. Neu entwickelte Koppelstangen aus Polyamid verbinden den Drehstabilisator mit der Hinterachse.

Die Einstiegsmodelle A 200 und A 180 d besitzen eine Verbundlenker-Hinterachse. Deren U-Profil verdreht sich gezielt bei einseitigem Ein- und Ausfedern und wirkt so als Stabilisator. Die Verbundlenkerachse ist mit zwei Lagern an der Karosserie befestigt und nutzt dabei die gleichen Anbindungsstellen an den Rohbau wie der Längslenker der Mehrlenkerachse.
Sowohl an der Vierlenker- als auch an der Verbundlenker-Hinterachse werden Einrohr-Stoßdämpfer und separat angeordnete Schraubenfedern eingesetzt. Eine wirksame Geräuschentkopplung der Schraubenfeder zwischen Karosserie und Hinterachse wird auch hier über zwei elastomere Isolierungen erreicht. Die Verbindung des Stoßdämpfers mit der Karosserie über ein Aluminium-Lager trägt durch seine kardanisch weiche Lagerung zur Reibungsminimierung im Dämpfer und damit zur Verbesserung des Ansprechverhaltens bei.

Drei Fahrwerksvarianten: Abstimmung nach Wunsch
Serienmäßig besitzt die neue A-Klasse ein Komfortfahrwerk mit Stahlfederung sowie DYNAMIC SELECT. Das um 15 Millimeter tiefergelegte Komfortfahrwerk arbeitet mit speziell abgestimmten Federn und Dämpfern gezielt sportlicher.
Das Fahrwerk mit aktiver Verstelldämpfung bietet dem Fahrer die Möglichkeit, das Dämpferverhalten selbst zu wählen. In jedem der vier Stoßdämpfer wird jeweils ein Ventil elektronisch angesteuert, das den Ölfluss regelt. Durch die Regelung der Ölflussmenge verändert sich die Dämpfercharakteristik. Mehrere verschiedene Sensoren erfassen permanent den Fahrwerkszustand, die Fahrsituation sowie die Fahrweise des Fahrers und passen die Dämpfung radindividuell an. Hinzu kommen Informationen des Motors, Getriebes, Bremssystems, der Lenkung und der Fahrassistenz-Systeme. Bei Beschleunigungs-, Brems- oder Lenkvorgängen wird die Dämpfung außerdem gezielt härter, um Nick- und Wankbewegungen des Aufbaus zu verringern und Radlasten und Haftung der Reifen zu verbessern.

Ein Sicherheits-Plus bietet ADAPTIVE BRAKE bei Nässe. Durch regelmäßige kurze Brems-Impulse sorgt die Technik dafür, dass der Wasserfilm auf den Bremsscheiben abgestreift wird und die Bremse mit vollem Wirkungsgrad arbeiten kann. Diese automatische Trockenbremsfunktion wird immer dann aktiviert, wenn der Scheibenwischer der A-Klasse eine bestimmte Zeit lang läuft; die fein dosierten Brems-Impulse sind für den Fahrer nicht wahrnehmbar.
Nachdem die A-Klasse bis zum Stillstand abgebremst wurde, genügt es, das Bremspedal kurzzeitig noch etwas weiter zu treten, um die Funktion HOLD zu aktivieren. Das Auto wird dann von der Bremse gehalten - auch wenn der Fahrer den Fuß vom Bremspedal nimmt. Auf diese Weise verhindert ADAPTIVE BRAKE ein unbeabsichtigtes Anrollen beim Ampel-Stopp oder im Stop-and-go-Verkehr sowie das Zurückrollen am Berg. Die Haltefunktion schaltet sich beim Anfahren automatisch wieder ab. Das Räder-/Reifenangebot beginnt bei der Radgröße 16 Zoll. Verfügbar sind Stahlräder der Radgrößen 16 und 17 Zoll sowie Leichtmetallräder der Radgrößen 16 bis 19 Zoll. Der äußere Gesamtdurchmesser der Räder/Reifen steigt gegenüber der Vorgängerbaureihe von 645 mm auf 660 mm.

Zu den Komponenten der 4MATIC gehören der in das automatisierte Doppelkupplungsgetriebe integrierte Nebenabtrieb zur Hinterachse und das Hinterachsgetriebe mit integrierter Lamellenkupplung. Diese wird nicht mehr elektro-hydraulisch, sondern elektro-mechanisch betätigt. Ein Elektromotor übt dabei über eine Stirnradstufe und eine Kugelrampe eine Axialkraft auf das Lamellenpaket aus, um die Lamellen zu öffnen oder zu schließen. Das Hinterachsdifferential gleicht die unterschiedlichen Wege/Drehzahlen der Hinterräder aus. Diese Regelung bietet als Vorteile vor allem die drehzahlunabhängige Aktuierung über den gesamten Stellbereich, die Vorsteuerung der Kupplung bereits im Stand sowie den höheren Wirkungsgrad durch das Kugel-Rampen-Konzept. Die Verteilung des Antriebsmoments zwischen Vorder- und Hinterachse ist voll variabel. Je nach Fahrsituation können 100 % Antriebsmoment an die Vorderachse (z.B. Geradeausfahrt und kein erhöhter Schlupf der Vorderräder) oder im Grenzfall bei einer sprunghaften Änderung des Reibbeiwertes bis zu 100 % an die Hinterachse geleitet werden.

Über den DYNAMIC SELECT Schalter hat der Fahrer die Möglichkeit, die Charakteristik der 4MATIC stärker als bisher zu beeinflussen. Bei der A-Klasse stehen zwei Kennlinien für die Kupplungssteuerung zur Verfügung. Fahrzeuge mit 4MATIC besitzen eine Vierlenker-Hinterachse.

nsgesamt gibt es in der neuen A-Klasse drei verschiedene Vordersitztypen: neben dem Basismodell den Komfortsitz sowie den in Kombination mit den Ausstattungslinien bestellbaren sportlichen Integralsitz.

Das Sitzkomfort-Paket (Serie bei den Ausstattungslinien) umfasst neben einem besonderen Sitzdesign die Höhenverstellung des Beifahrersitzes sowie die Neigungs- und Tiefenverstellung der Kissen des Fahrer- und Beifahrersitzes. Letztere ermöglicht eine um bis zu 60 mm verlängerte Auflage der Oberschenkel. Erhältlich ist das Sitzkomfort-Paket in Kombination mit Komfort- oder Sportsitz.

Mit optionaler Sitzklimatisierung und Multikontursitz-Paket inkl. Massagefunktion halten bei den Vordersitzen Komfortausstattungen aus höheren Segmenten Einzug. Bei der Sitzklimatisierung befindet sich je ein Radiallüfter in Sitzkissen und Lehne. Die über den perforierten Bezug angesaugte Luft durchströmt den Sitzaufbau und wird nach unten und hinten abgeführt. Dadurch umgibt ein angenehmer Luftstrom die Passagiere. Auch bei stark aufgeheiztem Fahrzeuginnenraum kühlt die Sitzklimatisierung die Sitzoberflächen schnell ab, indem kühlere Umgebungsluft eingesaugt wird. Die Belüftungsstärke lässt sich in drei Stufen einstellen. Beim Multikontursitz-Paket lassen sich durch eine elektrisch angetriebene Pneumatikpumpe die Seitenwangen und die Lordosenstütze individuell einstellen. Für einen Massageeffekt im Lendenwirbelbereich sorgen Luftkammern an dieser Stelle, die bei aktivierter Funktion pulsierend bzw. wellenförmig aufgeblasen und wieder entsprechend verkleinert werden.

Die Fondsitze sind serienmäßig im Verhältnis 60/40 teilbar und die Lehnen entsprechend umklappbar. Für noch mehr Variabilität besitzen die Lines eine 40/20/40-Aufteilung der Fondsitzlehne serienmäßig. Wer sich für das Laderaum-Paket (Sonderausstattung) entscheidet, kann ferner die Fondlehne steiler stellen. So lassen sich beispielsweise sperrige Kartons verstauen und gleichzeitig die Sitzplätze im Fond erhalten. Weitere Bestandteile des Laderaum-Pakets sind 12-Volt-Steckdose, Netze seitlich rechts und links sowie eine Wendematte.

370 Liter beträgt das Fassungsvermögen des Kofferraums hinter den Fondsitzen – das sind 29 Liter mehr als beim Vorgänger. Die Ladeöffnung fällt dank zweigeteilter Heckleuchten 20 cm breiter aus als bisher, zugleich ist der Boden des Kofferraums 11,5 cm länger. Doch nicht nur auf dem Papier ist der Fortschritt deutlich: Die Entwickler der neuen A-Klasse legten besonderen Wert auf Nutzbarkeit und Beladekomfort und haben den Kofferraum daher bereits in einer frühen Konzeptphase mit einem umfangreichen Warenkorb virtuell getestet.

Über 70 verschiedene Gegenstände umfasste die Warenkorbliste. Mit den CAD-Daten von Fahrzeug und Gegenständen wurde die Beladung simuliert und, wo nötig, noch konstruktiver Feinschliff im Kofferraum betrieben. Ergebnis: Nicht nur ein Kinderwagen findet im Kofferraum der A-Klasse Platz, auch ein Fahrrad, wenn dessen Räder separat verstaut werden. Gegenüber dem Vorgänger lassen sich sechs statt vier Getränkekisten unterbringen. Auch ein – bzw. bei entfernter Kofferraumabdeckung – zwei Golfbags können transportiert werden. Die Fondlehne lässt sich in Kombination mit dem Laderaum-Paket steiler stellen, damit beispielsweise sperrige Kartons verstaut werden können.

Ebenso praxisgerecht ist das Ablagekonzept: Die so genannte Spontanablage in der Mittelkonsole vor dem Schalthebel wurde deutlich vergrößert und nimmt Accessoires wie Smartphone, Geldbeutel, Schlüssel oder Garagentoröffner auf. Neu ist in Verbindung mit den Ausstattungslines ein Cupholder auf dem Mitteltunnel für Becher, Dosen und Flaschen bis 0,5 Liter. Der Cupholder-Einsatz lässt sich entnehmen, dann steht eine weitere Ablage zur Verfügung. Die Bedienungsanleitung wurde verkleinert und findet Platz in einer separaten Zwischenklappe im Handschuhfach.

Deutlich vergrößert wurden hingegen die Ablagen in den Türverkleidungen. In den vorderen Türtaschen finden jetzt 1,5 Liter große PET-Flaschen oder Zeitschriften im DIN-A4-Format Platz. Die hinteren Türverkleidungen besitzen Flaschenhalter für 1-Liter-PET-Flaschen. Neu in allen vier Türverkleidungen ist die integrierte Aufnahme für Warnwesten, die im Bedarfsfall auf diese Weise schnell griffbereit sind.

Mehr Rundumsicht für mehr Sicherheit und Komfort
Viel Detailarbeit steckt ebenso in der verbesserten Rundumsicht. So wird die Gefahr, beim Abbiegen, Spurwechsel oder Einparken Fahrzeuge oder Fußgänger zu übersehen, deutlich verringert. Insgesamt konnte die Säulenverdeckung um 10 Prozent gegenüber dem Vorgänger reduziert werden. Erreicht wurde dieser sehr gute Wert vor allem durch eine gezielte Verschlankung der A-, B- und C-Säulen und deren Verkleidungen. Zur Verbesserung der Sicht trägt ebenso die Anordnung der Außenspiegel auf der Türaußenhaut statt im Spiegeldreieck bei.

Gute Sicht nach hinten gewährleistet ebenso der neue Heckscheibenwischer. Zu Gunsten eines größeren Wischfelds wurde für ein längeres Wischerblatt das Gehäuse des Dachspoilers innen ausgespart.

Mit Klimaanlage mit automatischer Regelung, MBUX - Mercedes-Benz User Experience Multimedia-System, Multifunktions-Sportlenkrad inklusive Touch-Control Buttons, Regen-Licht-Sensor und KEYLESS-GO Start Funktion sowie der hohen Sicherheitsausstattung und DYNAMIC SELECT mit den Fahrprogrammen ECO, Comfort, Sport und Individual ist die A-Klasse bereits in der Basiskonfiguration reichhaltig ausgestattet. Mit den Ausstattungslinien Style, Progressive und AMG Line, zwei Ausstattungspaketen sowie weiteren Sonderausstattungen lässt sie sich weiter individualisieren.

Alle drei Ausstattungslinien sind grundsätzlich mit sämtlichen Motorisierungen kombinierbar.

Die Ausstattungslinie Style besitzt einen Kühlergrill mit Diamant-Pins in schwarz, eine silber lackierte Lamelle und einen Einleger in Chrom. Der Seitenschweller ist in Wagenfarbe lackiert, der Bordkantenzierstab verchromt. Die Style Modelle rollen ab Werk auf 16 Zoll großen Leichtmetallrädern im 5-D oppelspeichen-Design vanadiumsilber. Komfortsitze sind ebenso serienmäßig (als Sonderausstattung sind Sportsitze verfügbar), Polsterung in Ledernachbildung ARTICO/Leder in den Farben nevagrau/schwarz mit orangen Doppelziernähten, indigoblau mit oceanblauen Ziernähten und schwarz mit mittelgrauen Doppelziernähten. Farbige Einleger in den Lüftungsdüsen und ein Farbband in der Instrumententafel setzen weitere Akzente.

Die Ausstattungslinie Progressive besitzt einen Kühlergrill entsprechend der Line Style, Bordkanten- und Fensterlinienzierstab sind verchromt. 17 Zoll große Leichtmetallräder im 10-Speichen-Design vanadiumsilber ergänzen den Auftritt. Die Endrohrblenden sind sichtbar, die Heckschürze hat ein verchromtes Zierelement. Der Seitenschweller ist in Wagenfarbe lackiert. Im Innenraum fallen die Zierelemente in Carbonoptik hell oder wahlweise dunkel sowie die Komfortsitze vorne mit Polsterung Ledernachbildung ARTICO/Leder Fléron schwarz/schwarz mit Doppelziernaht mittelgrau bzw. Ledernachbildung ARTICO/Leder bahiabraun/schwarz mit Doppelziernaht progressive-grau auf. Standard ist ein Multifunktions-Sportlenkrad in Leder mit schwarzen Ziernähten und einer Blende in Silberchrom. Als Sonderausstattung sind Sportsitze verfügbar.

Sportlich geht es bei der AMG Line zu. Markante Kennzeichen im Exterieur sind AMG Styling (AMG Frontschürze und verchromter Frontsplitter, AMG Seitenschweller in Wagenfarbe lackiert, AMG Heckschürze in Diffusoroptik, mit verchromtem Zierelement und Endrohrblenden) sowie AMG Diamantgrill mit Pins in Silberchrom und lackierte Einzellamelle mit Chromeinleger. Die Bordkanten- und Fensterlinienzierstäbe sind verchromt. Die Bremssättel tragen ein schwarzes Mercedes-Benz Logo. 18 Zoll große AMG Leichtmetallräder im 5-Speichen-Design, glanzgedreht und titangrau bzw. schwarz (in Verbindung mit dem Night-Paket, siehe unten) lackiert sind serienmäßig. Zu den technischen Ausstattungsdetails der AMG Line zählen Komfortfahrwerk mit Tieferlegung und Direktlenkung. Innen an Bord sind Sportsitze, eine Polsterung in Ledernachbildung ARTICO/Mikrofaser DINAMICA schwarz/schwarz mit Doppelziernaht in rot bzw. Polsterung in Ledernachbildung ARTICO schwarz/nevagrau mit Doppelziernaht mittelgrau bzw. sowie AMG Fußmatten. Das Multifunktions-Sportlenkrad im 3-Speichen-Design ist in Leder Nappa ausgeführt und besitzt eine Blende in Silberchrom. Unten ist der Kranz abgeflacht. Je nach Polsterung sind die Ziernähte rot oder schwarz. Der Griffbereich besitzt eine Perforation.

In Kombination mit Progressive und AMG Line ist das Night-Paket verfügbar. Die Besonderheiten im Exterieur:
18-Zoll-Leichtmetallräder im 5-Doppelspeichen-Design schwarz glanzgedreht, in Verbindung mit Progressive
18-Zoll-AMG Leichtmetallräder im 5-Speichen-Design schwarz lackiert und glanzgedreht, in Verbindung mit AMG Line
Außenspiegelgehäuse schwarz lackiert
Diamantgrill mit einer in Schwarz hochglänzend lackierten Lamelle
Heckschürze mit Zierelement in Schwarz hochglänzend lackiert
Bordkantenzierstab und Fensterlinienzierstab in Schwarz hochglänzend
Wärmedämmend dunkel getöntes Glas ab der B-Säule.

Als erstes Modell von Mercedes-Benz erhält die neue A-Klasse das völlig neue Multimediasystem MBUX - Mercedes-Benz User Experience, das zugleich eine neue Ära bei Mercedes me Connectivity einläutet.

Der Name MBUX – Mercedes-Benz User Experience für das neue Infotainment-System signalisiert, dass das Nutzererlebnis (UX: User Experience) im Vordergrund steht. Einzigartig bei diesem System ist seine Lernfähigkeit dank künstlicher Intelligenz. MBUX ist individualisierbar und stellt sich auf den Nutzer ein. Es schafft so eine emotionale Verbindung zwischen Fahrzeug und Fahrer. Zugleich lassen sich neue Inhalte als Updates „over the air“ übertragen.

Zu den weiteren Stärken zählen das hochauflösende Widescreen-Cockpit mit Touchscreen-Bedienung des Media-Displays, die Navigationsdarstellung mit Augmented-Reality-Technologie (Option) sowie die intelligente Sprachsteuerung mit natürlichem Sprachverstehen, die mit dem Schlüsselwort „Hey Mercedes“ aktiviert wird. Ein Highlight ist das ganzheitliche Touch-Bedienkonzept – ein Dreiklang aus Touchscreen, Touchpad (Option) auf der Mittelkonsole und Touch-Control Buttons im Lenkrad. Vorteil neben dem intuitiven Bedienerlebnis ist auch die geringere Ablenkung des Fahrers.

Intuitives Bedienkonzept: Für mehr Sicherheit und Komfort
MBUX ist eine Revolution der User Experience im Auto. Emotionale Inszenierungen unterstreichen die Verständlichkeit der Bedienstruktur und begeistern durch brillante 3D-Grafiken in höchster Auflösung, die in Echtzeit gerendert, das heißt berechnet und ausgegeben, werden. Die Bedienung ist horizontal ausgerichtet und nutzt das Breitbild-Format des auf Wunsch zehn Zoll großen Media-Displays ideal aus. Wie auf einer Bühne entsteht ein Raum, der nicht nur visuell Maßstäbe setzt, sondern zudem die Navigation zwischen den einzelnen Informationsebenen unterstützt. Das Bedienkonzept auf dem frei stehenden Widescreen-Cockpit umfasst drei Ebenen mit steigender Informationsdichte: So findet man auf der ersten Ebene den so genannten Homescreen. Dort werden neben den frei wählbaren Hauptapplikationen (z.B. Telefon, Navigation und Radio) die wichtigsten Informationen (wie Ankunftszeit, aktuell gespielter Song etc.) angezeigt.

Die nächste Ebene – der Basescreen – mit Anzeige und Bedienung der jeweils gewählten Hauptapplikation (wie beispielsweise Media und Navigation) ist nur einen Bedienschritt entfernt. Die jeweils wichtigsten Informationen und Bedienoptionen werden auf dieser Ebene attraktiv präsentiert. Wichtige Funktionen wie Ziel- oder Musiksuche sind am unteren Rand des Bildschirms gruppiert.

Für selten genutzte Informationen und Einstellungen ist auf der letzten Ebene das Untermenü vorgesehen. Im Fullscreen-Modus des Kombiinstruments wird die gesamte Fläche für die Darstellung von Assistenz, Reise oder Navigation genutzt.

Augmented Reality: Navigation mit Hinweisen im Videobild Die für MBUX erhältliche Festplatten-Navigation auf Basis von HERE-Kartendaten ahnt mögliche Ziele voraus, schlägt interessante Ziele (POI - Points of Interest) vor oder navigiert zur nächsten Tankstelle. Die Onboard-Navigation funktioniert auch ohne Online-Verbindung.
Eine ganz neue Funktion ist die von Augmented Reality ergänzte Kartendarstellung. Ein mit Hilfe der Frontkamera aufgenommenes Videobild der Umgebung wird dabei um hilfreiche Navigationsinformationen angereichert, zum Beispiel werden Hinweispfeile oder Hausnummern automatisch direkt ins Bild auf dem Touchscreen des Media-Displays eingeblendet. Das erleichtert dem Fahrer die Suche nach einer bestimmten Hausnummer oder das Finden der richtigen Seitenstraße zum Abbiegen.

Modular aufgebaut: Das MBUX Angebot
Das MBUX Angebot ist modular aufgebaut, sodass genau auf die Bedürfnisse verschiedener Kunden und Märkte eingegangen werden kann. Auf diesen drei Säulen basiert es:

Basisvariante: Serienmäßig sind zwei 7 Zoll (17,78 cm) große Displays für Kombiinstrument und Media-Display mit Touchscreen, Multifunktions-Sportlenkrad mit Touch-Control Buttons links und rechts, USB-Schnittstelle (Typ C), Bluetooth® Anbindung für Telefonie sowie Audioquellen.

Erweiterte Version: Serienmäßig sind erweiterte MBUX Funktionen inklusive Personalisierung, Vorhersage-Funktion und Themenwelten, Wifi-Hotspot.

Größeres Media-Display (10,25 Zoll/26 cm). Auf Wunsch können zusätzlich die erweiterten MBUX Funktionen geordert werden.

Wer sich für die erweiterte Version oder das größere Kombiinstrument entscheidet, kann gegen Aufpreis unter anderem zusätzlich Touchpad, Festplatten-Navigation (inklusive drei Jahre Live Traffic, Car-to-X-Kommunikation und Kartenupdates), Head-up-Display und Burmester® Surround-Soundsystem wählen. Weitere navigationsspezifische Sonderausstattungen wie Augmented Reality, Verkehrszeichen-Assistent und Navigationsdienste sind on top zur Navigation bestellbar. Das größere Kombiinstrument-Display (10,25 Zoll) gibt es optional zum großen Media-Display.

Zu den Stärken von MBUX zählt die intelligente Sprachsteuerung mit natürlichem Sprachverstehen, die mit dem Schlüsselwort „Hey Mercedes“ aktiviert wird. Die neue LINGUATRONIC (bei MBUX mit erweiterten Funktionen enthalten) unterstützt viele Infotainment-Funktionen (z.B. Zieleingabe, Anrufen, Musikauswahl, Nachrichten schreiben und anhören, Wettervorhersage) sowie zahlreiche Komfort-Funktionen wie Klimatisierung/Heizung/Licht.

Herkömmliche Sprachbedienungen in Automobilen erfordern von ihren Nutzern bestimmte feststehende Befehle. Dank natürlichem Sprachverstehen gehorcht die LINGUATRONIC der MBUX hingegen auf fast jedes Wort, erkennt und begreift nahezu alle Sätze aus den Infotainmentbereichen und der Fahrzeugbedienung. Beispielsweise wird „Scheint die Sonne morgen in Amsterdam?“ jetzt ebenso verstanden wie „Wird das Wetter morgen schön in Amsterdam?“.

Aktiviert wird die intelligente Sprachassistenz entweder per Taste am Lenkrad oder mit dem Kommando „Hey Mercedes“. Nicht mehr der Mensch muss sich der Maschine anpassen, sondern umgekehrt. Auch indirekte Formulierungen werden in vielen Sprachen erkannt, wenn der Nutzer zur Steuerung der Klimatisierung etwa sagt „Mir ist kalt“ statt des eindeutigen Befehls „Temperatur auf 24 Grad“.

Zugleich ist die Sprachbedienung lernfähig. Zum einen stellt sie sich auf den Benutzer und seine Stimme ein und versteht auch Nicht-Muttersprachler besser; zum anderen lernen die Software-Modelle auf dem Server mit der Zeit neue Modewörter oder einen geänderten Sprachgebrauch. Das System antwortet zudem nicht mehr stereotyp, sondern variiert ebenfalls bei der Dialogausgabe.

Die grundsätzliche Funktionsweise des Sprachassistenten: Die Spracheingaben werden von Nebengeräuschen befreit, komprimiert und übermittelt. Die Sprachsteuerung ist ein hybrides System. Das heißt: Die Sprachbedienung nutzt sowohl Software im Fahrzeug als auch in der Cloud, um die Sprache bestmöglich zu verstehen und auf die Nutzeranfrage zu antworten.

Sowohl der Rechner im Fahrzeug als auch der Server werten die Daten aus und senden eine Antwort zurück. Das System entscheidet, welche Antwort die wahrscheinlichere ist, dann folgt binnen Sekunden die Antwort bzw. Reaktion. Somit antwortet der Sprachassistent im Gegensatz zu vielen anderen Assistenten auch, wenn keine Online-Verbindung verfügbar ist.

Beim Widescreen-Cockpit hat der Kunde die Möglichkeit, unter drei Anzeigestilen der Displays auszuwählen: Neben Classic und Sport wird als Besonderheit der Stil Dezent angeboten – hier sind alle Anzeigen auf das unbedingt Notwendige reduziert.

Wer sich für das 10-Zoll-Kombiinstrument entscheidet, kann die dort angezeigten Informationen individuell konfigurieren: Alternativ zur klassischen Geschwindigkeitsanzeige in der linken Tube können auch Anzeigen wie Analoguhr, Reiserechner (Ab Start, Ab Reset, Reichweite) oder Informationen zur aktuellen Radio-Station / Media-Titel gewählt werden. In der rechten Tube können alternativ zum Drehzahlmesser eine Assistenzgraphik, der Momentanverbrauch, die ECO Anzeige oder eine Navigationskarte angezeigt werden.

Über die Ambientebeleuchtung mit 64 Farben und zehn Farbwelten (optional) lassen sich unterschiedliche Stimmungen im Innenraum schaffen (siehe Kapitel „Interieurdesign“) und eine Vielzahl von individuellen Einstellungen vornehmen.

Alle Einstellungen (z. B. Sitz, Ambientebeleuchtung, Lieblingsradiosender, Ausrichtung der Navikarte bis hin zu personalisierten Vorschlägen des Systems/Predictions) können in einem Profil gespeichert werden. Wenn zwei Fahrer sich ein Auto teilen, kann so jeder seine Lieblingseinstellungen leicht aufrufen. Eine weitere Möglichkeit der Individualisierung bei MBUX mit erweiterten Funktionen sind so genannte Themenwelten wie privat, geschäftlich, Entspannung, Sport etc. Eine Person kann mehrere Themenwelten haben. Aktiviert werden diese über einen Klick aufs Menüband. Der Datensatz einer Themenwelt kann z.B. Klimatisierung, Sitzeinstellung, Radiosender, Naviziel, Fahrprogramm umfassen.

Künstliche Intelligenz kommt bei den „Prediction Features“ (Vorhersage-Funktionen; ebenfalls Bestandteil bei MBUX mit erweiterten Funktionen) zum Einsatz. Dort antizipiert MBUX, was der Nutzer als nächstes gerne hätte. Wer beispielsweise häufig dienstags auf dem Nachhauseweg mit seiner Mutter telefoniert, bekommt an diesem Wochentag deren Telefonnummer auf dem Display vorgeschlagen. Wer regelmäßig zu einer bestimmten Zeit zu einem Radiosender mit Nachrichten wechselt, bekommt dies ebenfalls als Vorschlag.

Und wenn das optionale Navigationssystem eine öfter befahrene Route erkennt, wird schon im Hintergrund die Navigation zu diesem Ziel gestartet. MBUX bietet dann beispielsweise das Ziel Fitnessstudio auf dem Navi-Bildschirm an. Der Fahrer braucht nur noch zu bestätigen, und schon stehen ihm alle Informationen zur Strecke, etwa Stauwarnungen, zur Verfügung.

Im Jahr 2018 beginnt die Produktion der neuen Mercedes-Benz Kompaktwagenfamilie in fünf Werken auf drei Kontinenten. Start ist im Werk Rastatt, gefolgt von weiteren Anläufen in Werken in Ungarn, Finnland und China. Neu hinzu kommt das Werk im mexikanischen Aguascalientes. In Rastatt eröffnete im Jahr 2017 ein neues Training-Center als zentraler Qualifizierungsort für die Beschäftigten der Kompaktwagenwerke weltweit.

Das Produktionsnetzwerk: Orientiert an Produktarchitekturen
Flexibilität und Effizienz sind wichtige Ziele im globalen Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Cars mit weltweit über 30 Standorten und rund 78.000 Beschäftigten. Das Netzwerk orientiert sich an den Produktarchitekturen Frontantrieb (Kompaktwagen) und Heckantrieb sowie den SUV- und Sportwagenarchitekturen. Im Mittelpunkt eines jeden Architektur-Produktionsverbunds steht ein Lead-Werk, das den Anlauf von neuen Modellen, die Werkzeugstrategie und die Qualitätssicherung verantwortet. Dazu kommt ein Produktionsverbund für den Powertrain (Motoren, Getriebe Achsen, Komponenten). In der täglichen Arbeit liegt der Fokus auf der kontinuierlichen Verbesserung sowie der Weiterentwicklung von modernen Fertigungsverfahren und die Digitalisierung, die eine effiziente, flexible und umweltfreundliche Produktion künftiger Hightech-Fahrzeuge in typischer Mercedes-Benz Qualität ermöglichen. Der Qualitätsanspruch der Marke Mercedes-Benz ist an allen Standorten weltweit gleich.

Elektromobilität: Die Werke sind bereit
In seinem weltweiten Produktionsnetzwerk ist Mercedes-Benz Cars bereit für die Elektromobilität. Künftige Elektrofahrzeuge der Produkt- und Technologiemarke EQ können in die Serienproduktion der bestehenden Mercedes-Benz Werke auf vier Kontinenten integriert werden. Zudem investiert Daimler über eine Milliarde Euro in die weltweite Batterieproduktion mit zwei Fabriken im sächsischen Kamenz sowie weiteren in Stuttgart-Untertürkheim, Peking (China) und Tuscaloosa (USA). Analog zur Fahrzeugproduktion kann der Batterie-Produktionsverbund flexibel und effizient auf die Marktnachfrage reagieren. Die lokale Fertigung von Batterien ist ein wichtiger Erfolgsfaktor in der Elektrooffensive von Mercedes-Benz Cars und der entscheidende Baustein, um die weltweite Nachfrage nach Elektrofahrzeugen flexibel und effizient zu bedienen. (A-Klasse Plug-IN-Hybrid vermutlich ab 2019, EQA ab 2020)

Lead-Werk Rastatt: Bereit für die Zukunft
Das Mercedes-Benz Werk Rastatt in Deutschland ist das Lead-Werk für den Kompaktwagen-Produktionsverbund und verantwortet die globale Produktionsplanung und Projektsteuerung (Werkzeugstrategie, Produktqualität) sowie das globale Qualitäts- und Lieferantenmanagement. Zugleich unterstützt es den reibungslosen Anlauf in den anderen Werken, etwa durch die Schulung von Mitarbeitern. Das Lead-Werk Rastatt läuft unter Vollauslastung und benötigt deshalb zusätzliche Kapazitäten. Im Rahmen eines zweijährigen Pilotprojekts wird deshalb der aktuelle GLA ab dem ersten Quartal 2018 bis zum Ende seines Lifecycles auch im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen produziert.

Das Mercedes-Benz Werk Rastatt feierte 2017 sein 25-jähriges Bestehen. Zunächst liefen E-Klasse Modelle vom Band, seit 1997 ist dort die Kompaktklasse zu Hause. Am Standort laufen aktuell die A- und B-Klasse sowie der kompakte SUV GLA vom Band. Die neue A-Klasse ist das erste Modell der vierten Generation der Kompaktwagen und löst 2018 das seit 2012 in Rastatt produzierte Vorgängermodell ab.

Kecskemét: Das erste europäische Werk außerhalb Deutschlands Der Standort Kecskemét in Ungarn wurde als erstes europäisches Mercedes-Benz Pkw-Werk außerhalb Deutschlands im März 2012 eröffnet. Bereits im Februar 2016 lief dort das 500.000. Fahrzeug vom Band. Neben der B-Klasse werden der CLA und der CLA Shooting Brake hier für alle Märkte weltweit produziert. Im Jahr 2018 ergänzt die neue A-Klasse das Produktionsprogramm des ungarischen Standorts.

Uusikaupunki: A-Klasse aus Finnland
Der finnische Produktionsdienstleister Valmet Automotive produziert seit 2013 im Auftrag von Mercedes-Benz zusätzliche Stückzahlen der A-Klasse. Die A-Klasse mit Frontantriebsarchitektur läuft in Uusikaupunki gemeinsam mit dem Midsize-SUV GLC flexibel von einem Band. Die neue A-Klasse löst die bisherige Produktion des Vorgängermodells am Standort ab.

Aguascalientes: Neues Werk in Mexiko
Zukünftig erweitert das Joint Venture-Produktionswerk COMPAS (Cooperation Manufacturing Plant Aguascalientes) in Aguascalientes in Zentralmexiko den Kompaktwagen-Produktionsverbund von Mercedes-Benz Cars. COMPAS ist ein Projekt der Kooperation mit der Renault-Nissan Allianz. Die Produktion von Infiniti-Fahrzeugen begann Ende 2017, die ersten Mercedes-Benz Fahrzeuge der neuen Kompaktwagenfamilie werden im Jahr 2018 vom Band laufen (vermutlich die A-Klasse Limousine).

Peking: Der GLA aus und für China
Beijing Benz Automotive Co., Ltd (BBAC) ist ein Joint Venture zwischen Daimler und seinem chinesischen Partner BAIC Motor. An dem Standort werden sowohl Mercedes-Benz Pkw mit Heck–sowie Frontantriebsarchitektur als auch Motoren produziert. Neben dem GLA, der im Frühjahr 2015 startete, werden E-Klasse, C-Klasse und GLC dort gefertigt. Hinzu kommt im Jahr 2018 ein Modell der neuen Kompaktwagenfamilie.

09.01.2018 Alle Details zum neuen MBUX der A-Klasse



In wenigen Tagen ist es so weit: Die neue Mercedes-Benz A-Klasse feiert am 2. Februar 2018 ihre Weltpremiere in Amsterdam. Mit Mercedes me media können alle Interessierten rund um den Globus live dabei sein. Der Livestream wird rechtzeitig hier auf der Homepage eingebunden und soll am 02.02.2018 um 18.45 Uhr starten.
Als Vorbote der neuen Kompaktwagen-Generation löst die neue A-K lasse ein Erfolgsmodell ab, das entscheidend zur Verjüngung der Marke Mercedes-Benz beigetragen hat. Die neue Mercedes-Benz A-Klasse behält den jungen und dynamischen Charakter und ist gleichzeitig so erwachsen und komfortabel wie noch nie. Sie definiert modernen Luxus in der Kompaktklasse völlig neu und revolutioniert das Design von innen.

Eines von vielen technologischen Highlights ist MBUX - Mercedes-Benz User Experience. Einzigartig bei diesem Multimedia-System ist seine Lernfähigkeit dank künstlicher Intelligenz. Zu den weiteren Stärken zählen das hochauflösende Widescreen-Cockpit mit Touchscreen-Bedienung, die Navigationsdarstellung mit Augmented-Reality-Technologie sowie die intelligente Sprachsteuerung mit natürlichem Sprachverstehen, die sich mit „Hey Mercedes“ aktivieren lässt.

Die Bestellfreigabe ist im März 2018. Die Premiere am 05.05.2018.







09.01.2018 Alle Details zum neuen MBUX der A-Klasse



Mercedes hat nun die neue MBUX (Mercedes-Benz User Experience) in Las Vegas vorgestellt.

Man kann nun mit der A-Klasse in Dialog treten. "HEY Mercedes" und das System ist aktiviert. "Kann ich morgen mit Flip-Flops rausgehen" und die A-Klasse zeigt das Wetter. Die Linguatronic der neuen E-Klasse W213 (ab Juni 2017) wurde noch einmal deutlich verbessert.

MBUX erlaubt es dem Benutzer, Fahrzeugfunktionen spielerisch und intuitiv zu bedienen: Hochwertige, aus den Konstruktionsdaten gerenderte und animierte 3D-Darstellungen des Autos auf dem Bildschirm lassen sich in Echtzeit drehen und heranzoomen. Die Einstellungen werden einfach mit einem Fingertipp auf das 3D-Automodell geändert. Das Scrollen durch lange Menüs entfällt. Die Wirkung geänderter Einstellungen wird unmittelbar visualisiert und ist damit selbsterklärend. Ermöglicht wird dies durch den Einsatz eines besonders leistungsfähigen Nvidia Grafik-Chips der neuesten Generation, wie er bisher nur in Spielkonsolen zum Einsatz kam.

Bedienung: Wie auf einer Bühne entsteht so ein Raum, der nicht nur visuell Maßstäbe setzt, sondern zudem die Navigation zwischen den einzelnen Informationsebenen unterstützt. Nahezu völlig nach persönlichen Vorlieben lässt sich auch das volldigitale Kombi-Instrument konfigurieren. Alternativ zur klassischen Geschwindigkeitsanzeige in der linken Tube können auch Anzeigen wie Analoguhr, Ab Start, Ab Reset, Reichweite oder Informationen zur aktuellen Radio-Station / Media-Titel platziert werden. In der rechten Tube können zusätzlich zum Drehzahlmesser eine Assistenzgraphik, der Momentanverbrauch, die ECO Anzeige oder eine Navigationskarte angezeigt werden.


Im Fullscreen-Modus wird die gesamte Fläche des Kombiinstruments für die Darstellung von Assistenz, Reise oder Navigation genutzt.

Durch die Vorhersage-Funktionen antizipiert MBUX, was der Fahrer als nächstes gerne hätte. Wer bspw. häufig mittwochs auf dem Nachhauseweg mit seiner Mutter telefoniert, bekommt an diesem Wochentag deren Telefonnummer auf dem Display vorgeschlagen. Wer regelmäßig zu einer bestimmten Zeit zu einem Radiosender mit Nachrichten wechselt, bekommt dies ebenfalls als Vorschlag. Und wenn das Navigationssystem eine öfter befahrene Route erkennt, wird schon im Hintergrund die Navigation zu diesem Ziel gestartet. MBUX bietet dann beispielsweise das Fitnessstudio auf dem Navi-Bildschirm an und der Fahrer braucht nur noch zu bestätigen, und schon stehen ihm alle Informationen zur Strecke, etwa Stauwarnungen, zur Verfügung.
Die Systemleistung wurde deutlich angehoben.


Displays:
Cockpit in drei Ausführungen (Angaben jeweils für Kombiinstrument/Touchscreen):
mit zwei 7-Zoll (17,78 cm) Displays (Serie)
mit einem 7-Zoll und einem 10,25-Zoll-Display
mit zwei 10,25-Zoll-Displays (26 cm) und einer Auflösung von bis zu 1.920 x 720 Pixel (200 dpi)
Touchscreen: kapazitive Sensoren
Touch-Control Buttons: kapazitive Sensoren
Touchpad: kapazitive Sensoren und haptische Rückmeldung
Head-up-Display: Helligkeit bis zu 12.000 cd/m²
Hardware:
Basis-Grafikchip: NVIDIA Reilly PX (Headunit Mid/Entry)
Top-Grafikchip: NVIDIA Parker 128 (Headunit High)
RAM: 8GB DDR4 RAM
CPU: 6 Core, 2 Denver und 4xA57
GPU: 128 – 256 CUDA Cores
Performance: 59.300 DMIPS, 500GFLOPS
Betriebssystem: Linux
Bus-Systeme: HMI-CAN, MOST, CAN
Kommunikationsmodule: HERMES LTE

Schnittstellen USB: USB 2.0 und USB 1.1 sowie Typ C für schnelleres Laden
Bluetooth®
Near Field Communication (NFC)
Fahrzeugdaten
Frontkamera zu Sensoren der „Einbruch-Diebstahl-Warnanlage (EDW)
Integration von Mobile Devices
Smartwatch: watchOS und Android Wear 2.0
Smartphone: Apple CarPlay, Google Android Auto


Augmented Reality ergänzte die Kartendarstellung. Ein mit Hilfe der Frontkamera aufgenommenes Videobild der Umgebung wird dabei um hilfreiche Navigationsinformationen ergänzt. Es werden u.a. Pfeile oder Hausnummern automatisch direkt ins Bild auf dem Touchscreen eingeblendet. Das erleichtert dem Fahrer die Suche nach einer bestimmten Hausnummer oder das Finden der richtigen Seitenstraße zum Abbiegen.

Die folgenden Dienste werden bei Mercedes me nun via MBUX in der A-Klasse angeboten:
Mercedes-Benz Notrufsystem
Basisdienste (Wartungsmanagement, Unfallmanagemen, Pannenmanagement, Telediagnose, Fahrzeugferndiagnose)

Weitere Dienste: Fahrzeug-Setup (Optional)
Diebstahlbenachrichtigung mit Parkschadenbenachrichtigung: sendet eine Nachricht, wenn das geparkte Fahrzeug beschädigt oder bewegt wird.
Fernabfrage Fahrzeugstatus: Online-Überprüfung u. a. von Kilometerstand, Reifendruck und Tankfüllung
Türfernschließung und -entriegelung mit Smartphone oder PC über die Mercedes me App
Unterstützung zum umweltbewussten Fahren (Eco Homepage), dokumentiert z. B. Verbrauchswerte
Fahrzeug-Monitoring (Optional):
Geografische Fahrzeugüberwachung: überprüft, ob das Fahrzeug einen vorher definierten Bereich verlässt bzw. in diesen einfährt. So wird dokumentiert, wenn befugte Benutzer nicht erlaubte Strecken fahren, also z. B. die Spritztour eines Valet-Parking-Angestellten.
Fahrzeugstandort anzeigen: erleichtert das Auffinden des geparkten Fahrzeugs.
Fahrzeugortung: ermittelt die Position über das Internet, auch während der Fahrt.

Mercedes me connect Navigationsdienste (Optional):
Live-Traffic-Informationen
Online-Kartenupdate
Lokale Suche, z. B. nach einem Restaurant
Wetter-Informationen
Parkplatz-Informationen
Preise von Tankstellen
Anzeige Elektro-Ladestationen
Download interessanter Ziele (POI)
Send2Car: Ziel/POI an das Fahrzeug zur Navigation schicken
Intelligente Routenführung
On Street Parking: Verfügbare Parkplätze auf öffentlichen Straßen mit Wahrscheinlichkeitsprognose

28.12.2017 Neue A-Klasse W177 fast ungetarnt



Ende nächster Woche stellt Mercedes das neue Telematiksystem in der A-Klasse (NTG6.0 / MBUX) vor. Am 02.02.18 folgt dann die Premiere der neuen A-Klasse W177. Im März erfolgt dann die Bestellfreigabe. Die Auslieferungen und die Showroompremiere ist dann im Mai 2018.

Hier sind nun weitere Fotos mit nur noch ganz leichter Tarnung aufgetaucht. Interessant ist auch beim schwarzen Erlkönig inkl. Stereokamera die rechteckige Abdeckung in der Fronschürze. Vermutlich ist darunter ein Long-Range-Radar. Das Motorenangebot sie wie folgt aus:
A 160d (OM607), A 180d (OM607), A 200d (OM654), A 220d (OM654)
A 160 (M282), A 180 (M282), A 200 (M282), A 250e 4matic (Plug-In-Hybrid mit M282), A 250 (M260)
A 35 AMG 4matic+ (M260) sowie A 45 AMG 4matic+ (Nachfolger)

(Fotos/Video: Jens Walko Walko-art.com


Hier geht es zum A-Klasse Video mit nur noch leichter Tarnung

22.12.2017 A 35 AMG 4matic+ & A-Klasse Plug-In-Hybrid Info


Die neue A-Klasse W177 wird am 02.02.2018 Weltpremiere feiern und ab März bestellbar sein. Die Auslieferung an die Kunden (sowie die Showroompremiere) ist im Mai 2018. Nun wurde in Sindelfingen die neue A 35 AMG 4matic+ Variante gefilmt. Der neue Top-AMG (Nachfolger vom A 45 AMG 4matic) erscheint erst 2019. Der A 35 AMG 4matic+ wird aber schon im Herbst 2018 verfügbar sein. Er wird ebenfalls mit Allrad 4matic ausgerüstet und erhält den Motor der akutell im E 350 Coupé & Cabrio ausgeliefert wird. Es wird der M260 mit 2,0 Liter Hubraum sowie 299 PS plus 16 PS RSG (mittels 48 Volt) sein.

Er wird (wie auf den Fotos zu sehen) über den Twinblade Grill verfügen, den eigentlich nur die Top-Performance Modelle von AMG bislang erhalten haben.

(Fotos/Video: Jens Walko Walko-art.com


Hier geht es zum A 35 AMG 4matic+ Video

A-Klasse Plug-IN-Hybrid
Auf den Fotos vom motor1.com sieht man zudem die neue A-Klasse als Plug-In-Hybrid. Sie ist überaus interessant und wird seit dem 21.11.2017 in Nordschweden (Lappland) den Wintertest unterzogen. Sie weist ein sehr interessantes Packaging auf. Aufgrund des Frontantriebslayout der MFA2 Modelle besteht kein richtiger Kardantunel und somit benötigt man keinen "Sattel-Akku", da die Rückbank nicht durch die Kardanwelle zur Hinterachse unterbrochen wird. Somit kann eventuell sogar die neue 13,5 kwh Batterie (reicht für knapp über 50 km nach WLTP und nicht mehr nach NEFZ, da ist deutlich besser) inkl. Tank unter der Rückbank untergebracht werden. Dies hätte den Vorteil, dass sich das Kofferraumvolumen zur normalen Variante nicht verringert. Dies wird u.a. möglich, wie man schön auf den Fotos erkennen kann, da das Abgasrohr vom Verbrennungsmotor nicht nach hinten ausgeführt wird, sondern vorne im Motorraum als eine Art nicht sichtbare Sidepipe ausgeführt wird. Dadurch gewinnt man Bauhöhe im Bereich der Rückbank, da kein heißes Abgasrohr hier entlang geführt werden muss.


Die Frage die nun noch offen ist: Wird es ein P2-Plug-in-Hybrid oder ein P4-Plug-IN-Hybrid ?

Was ist der Unterschied ? Beim P2-Plug-IN-Hybrid: Sind die Motoren wie folgt angeordnet: Verbrennungsmotor - E-Motor - Getriebe - angetriebene Achse. Diese ist aktuell bei allen Mercedes-Plug-In-Hybriden der Fall. Bei dem Frontantriebsmodellen kann dies problematisch werdne, da dann der Bauraum zu schmal ist, da die Motoren hier ja quer verbaut werden. Im aktuellen Golf GTE funktioniert es jedoch. Auch mit dem neuen Renault M282 mit 1,33 Liter Hubraum sollte es eigentlich möglich sein.
Das ist der M282 Motor, der auch im Plug-in-Hybrid verbaut wird:

Beim P4-Plug-In-Hybrid sieht das Layout anders aus: Hier wird vorne ganz normal quer der Verbrennungsmotor und das Getriebe verbaut. Von dem Hybridantrieb bekommt man hier nichts mit. An der Hinterachse wird dann ein E-Motor mit einem 1- oder 2-Gang Getriebe verbaut. So kann man quasi einen Allradantrieb erstellen ohne eine mechanische Verbindung zwischen den Achsen zu haben. Nachteil hier ist, dass das Gewicht (aufgrund 2 Getriebe etwas höher ist). Aktuell wird dieses Konzept bspw im BMW 225xe oder BMW i8 verwendet.

Des Weiteren fällt auch auf, dass die Typ2 Ladebusche nicht mehr wie bei den anderen Plug-In-Hybrid Modellen in der Heckschürze untergebracht ist sondern auf der rechten Fahrzeugseite im mittleren Bereich der C-Säule. Eigentlich genau gegenüber der Tankklappe (sie befindet sich auch, wie bei den MFA-Modellen, bei den MFA2-Familie auf der linken Fahrzeugseite). Aufgrund der quadratischen Ausführung der Klappe könnte man auch davon ausgehen, das man neben dem Typ2 Stecker (Wechselstrom versorgt den 7,2 kw OnBoardlader) auch via dem CSS Stecker Gleichstrom tanken kann. Wobei dies vermutlich bei einer im Vergleich zum Elektroauto relativ kleinen Batterienicht viel bringt .



Was sind die Vorteile von P2 oder P4?
Der P2 würde an der Vorderachse rekuperieren, dass ist besser als an der Hinterachse, man kann theoretisch eine höhere Rekuperation wählen. Die Hinterachse wird beim Bremsen "leicht" das ist tendenziell schlechter. Ist aber lösbar (siehe BMW i3).
Der P4 wäre ein E-Motor wie beim reinen E-Auto, d.h. deutlich höhere Umdrehungen als die Plug-In-Hybrid E-Motoren (sie laufen, da sie ja durch das Getriebe gehen mit der normalen Drehzahl). Das bedeutet eine leicht höhere Effizienz.
Der P4 muss nicht durch das normale Doppelkupplungsgetriebe. D.h. wirklich zugkraftfreie Beschleunigung und Rekuperation ohne Schaltrücke oder Unterbrechungen.
Der P4 ist der fahrdynamischere Ansatz auch aufgrund der Allradkonfiguration.
Der P2 ist tendenziell leicht günstiger.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, das die Systemleistung nicht auf ein Getriebe einwirkt. D.h. das Verbrennergetriebe (Doppelkupplungsgetriebe) muss nicht so viel vertragen. Jedoch soll das neue 9G-DCT rund 550 NM verkraften. Da der M282 maximal nur 270 NM liefert eigentlich kein Problem.
Wann die Auslieferung beginnt ist nicht genau bekannt. Vermutlich Ende 2018. Dann könnte man auch noch 6 Monate von der Elektromobilitätsprämie profitieren.


12.12.2017 A-Klasse Comand wird auf der CES 2018 präsentiert



Im Mittelpunkt des Mercedes-Benz Auftritts auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas (CES; 9. bis 12. Januar 2018) steht die Weltpremiere des völlig neuen Infotainment-Systems Mercedes-Benz User Experience (MBUX, NTG6.0). Mit innovativer Technologie basierend auf künstlicher Intelligenz und einem intuitiven Bedienkonzept läutet MBUX eine neue Ära bei Infotainment und Mercedes me Connectivity ein. Bereits 2018 geht es in der nächsten Kompaktwagen-Generation (MFA2, erster Einsatz in der neuen A-Klasse W177 ab Mai 2018) in Serie und sorgt für ein zukunftsweisendes Erlebnis im Fahrzeug.

Die offizielle Enthüllung des neuen Infotainment-Systems findet am 9. Januar 2018 im Rahmen der Pressekonferenz auf dem 613 m2 großen Mercedes-Benz Stand ab 12 Uhr (PST) statt. Die Pressekonferenz kann über Mercedes me media live verfolgt werden.

Darüber hinaus zeigt Mercedes-Benz in Las Vegas die Showcars Concept EQA, smart vision EQ fortwo und Mercedes-AMG Project ONE.

Las Vegas ist ferner die Endstation des „Intelligent World Drive“ , mit dem Mercedes-Benz automatisierte Fahrfunktionen auf allen fünf Kontinenten getestet hat. So konnten die Experten weltweit Erkenntnisse im realen Verkehrsgeschehen sammeln, um künftige automatisierte und autonome Fahrfunktionen an die länderspezifischen Nutzer- und Verkehrsgewohnheiten anzupassen. Die automatisierten Testfahrten im Großraum Los Angeles und anschließend zur CES nach Las Vegas konzentrierten sich auf die Bewertung des Fahrverhaltens im dichten Stadtverkehr und auf Highways. Das Erprobungsfahrzeug, das auf der S-Klasse Limousine basiert, wird auf der CES gezeigt.

08.12.2017 Renault stellt Kooperationsmotoren vor


Renault hat heute den neuen Kooperationsmotor vorgestellt, der von Renault/Nissan mit Daimler entwickelt wurde. Er wird ab Januar 2018 in verschiedenen Renault Modellen verbaut und im spanischen Valladolid gebaut.

"Unser neuer Benzinmotor verkörpert das gesamte Know-how der Ingenieure von Groupe Renault, der Allianz und unseres Partners Daimler. Es entspricht den Qualitätsstandards der Allianz und von Daimler mit mehr als 40.000 Teststunden“, berichtet Philippe Brunet, Vice President Global VP - Powertrain & Electric Vehicles.

Zu den technischen Innovationen des neuen Benziners gehört das Bore Spray Coating, eine Zylinderbeschichtungstechnologie wie man sie auch beim Nissan GT-R einsetzt. Dieses Verfahren verbessert die Effizienz, indem Reibung reduziert und die Wärmeübertragung optimiert wird. Der Kraftstoffverbrauch wird im Schnitt mit 5,4-5,6 Liter/100 km angegeben (bezogenen auf die Renault-Modelle). Um den Treibstoffkonsum zu verringern, wurde der Druck der Direkteinspritzung auf 250 bar erhöht; ein spezielles Brennkammerdesign optimiert das Kraftstoff-Luft-Gemisch. Darüber hinaus steuert die "Dual Variable Timing Camshaft" -Technologie die Einlass- und Auslassventile entsprechend der Motorlast. Das Ergebnis ist mehr Drehmoment im unteren Drehzahlbereich und mehr lineares Drehmoment bei hohen Drehzahlen.

In der A-Klasse wird er als:
-A 160 mit 115 PS / 220 NM
-A 180 mit 140 PS / 240 NM
-A 200 mit 160 PS / 270 NM
eingesetzt.
Der 1,33 Liter große Vierzylinder (Mercedes Kennung: M282 DE 14 AL) wird ebenfalls im A-Klasse Plug-IN-Hybrid Modell eingesetzt.

23.11.2017 Mercedes bestätigt indirekt A-Klasse Plug-In-Hybrid



Mercedes hat heute die Bilder zum Interieur der neuen A-Klasse W177 freigegeben. Das Exterieur und die komplette Weltpremiere wird im Februar 2018 mit der Bestellfreigabe erfolgen. Die Showroompremiere wurde mit dem "späten Frühling" angegeben.

Unabhängig davon kann man wenn man die u.a. Bilder vergrößtert erkennen, dass es eine Plug-IN-Hybrid Version geben wird.
Das Widescreendisplay hat wie im E 350e Plug-IN-Hybrid 2 Tankanzeigen. Eine für den Benzintank und eine für die Batterie. Die rechte steht ungefähr auf 70% und zeigt eine Restreichweite von 36 km. Rechnet man dies auf 100 % hoch erhält man ca. 51-52km. Aufgrund der Tatsache, dass die Plug-In-Hybrid Version tendenziell eher in der 2. Jahreshälfte 2018 oder Anfang 2019 auf dem Markt erscheint muss sie nach WLTP gemessen werden, denn der eVito kommt ab dem 2. Halbjahr 2018 und wurde ebenfalls nach WLTP mit 150km angegeben (später sollte es eigentlich nicht werden, da die Elektromobilitätsprämie der Bundesregierung nur bis zum 30.06.2019 gilt). Somit könnte es sein das die E-Reichweite nach dem alten Standard NEFZ bei rund 70 km liegt. Dies macht auch deswegen Sinn, da davon auszugehen ist, dass die neue 13,5 kwh Batterie (bekannt aus dem S 560e) in 2018 in alle Plug-In-Hybrid-Modelle einziehen soll (C, E, GLC). Als Verbrennungsmotor wird der 1,4 Liter M282 (4-Zylinder) aus der Kooperation mit Renault/Nissan dienen.

23.11.2017 Neue A-Klasse W177 das Interieur


Das Interieur der A-Klasse geht ganz neue Wege und revolutioniert die Kompaktklasse von innen mit einem neuartigen Raumgefühl. Die einzigartige Architektur entsteht insbesondere durch die avantgardistisch gestaltete Instrumententafel. Erheblich großzügiger ist das Raumangebot.

Im kommenden Jahr löst die neue A-Klasse als Vorbote der neuen Kompaktwagen-Generation ein Erfolgsmodell ab, das entscheidend zur Verjüngung der Marke Mercedes-Benz beigetragen hat: Das Durchschnittsalter der europäischen Fahrer des progressivsten Kompaktklasse-Modells liegt heute 13 Jahre unter dem der Vorgängerbaureihe. Jetzt geht die Revolution weiter: Die kommende A- Klasse definiert Modern Luxury im Innenraum völlig neu. Zugleich bietet sie erheblich mehr Nutzwert und ist damit so jung wie immer, aber so erwachsen wie noch nie.

"Die neue A-Klasse verkörpert den nächsten Schritt unserer Designphilosophie der Sinnlichen Klarheit und hat das Potential, eine neue Designära einzuleiten", sagt Gorden Wagener, Chief Design Officer Daimler AG. "Das Interieur inszeniert modernen Luxus auf einem in dieser Klasse bislang unerreichtem Niveau und überführt das User Interface in das digitale Zeitalter."

Raumarchitektur und Anzeige- und Bedienelemente der neuen A-Klasse sind in diesem Segment ein Alleinstellungsmerkmal. Die Instrumententafel ist in zwei horizontale Volumenkörper aufgeteilt: Der untere Volumenkörper ist durch einen optischen "Graben" vom Hauptvolumen der Instrumententafel getrennt und scheint dadurch vor der Instrumententafel zu schweben. Die optionale Ambientebeleuchtung verstärkt diesen Effekt und unterstreicht den schwebenden Eindruck des Unterbaus. Das serienmäßige Widescreen-Cockpit steht völlig frei, erstmals wurde außerdem komplett auf eine Hutze über den Instrumenten verzichtet. Ein weiteres Highlight sind die sportlichen Lüftungsdüsen in Turbinenoptik.

Auch in vielen anderen Details orientiert sich die A-Klasse an den Oberklasse-Fahrzeugen von Mercedes-Benz. So stammt das multifunktionale Lenkrad aus der S-Klasse. Und auch bei den Vordersitzen halten mit Sitzklimatisierung, Massagefunktion und Multikontursitz Komfortausstattungen aus höheren Segmenten Einzug. Die Zierteile sind im "Wrap-Around"-Design ausgeführt und unterstreichen durch die Materialwahl (etwa offenporige Hölzer) die Positionierung als progressiv und hochwertig. Der Innenraum bietet ein deutlich gesteigertes Raumgefühl, bessere Rundumsicht und mehr Platz. Der Nutzwert steigt durch mehr Schulterraum (vorn +9 mm, hinten +22 mm), Ellenbogenbreite (vorn +35 mm, hinten +36 mm) und Kopffreiheit (vorn +7 mm, hinten +8 mm). Ein einfacherer Einstieg in den Fond gehört ebenso zu den Pluspunkten der neuen A-Klasse. 370 Liter beträgt das Fassungsvermögen des besser für Familie und Freizeit nutzbaren Kofferraums hinter den Fondsitzen - das sind 29 Liter mehr als beim Vorgänger. Die Ladeöffnung fällt dank zweigeteilter Heckleuchten 20 cm breiter aus als bisher, zugleich ist der Boden des Kofferraums 11,5 cm länger. Auf Wunsch lässt sich ferner die Fondlehne steiler stellen, damit beispielsweise sperrige Kartons verstaut werden können. Auch die Rundumsicht wurde deutlich verbessert: um rund zehn Prozent.

Das Interieur der A-Klasse geht ganz neue Wege und revolutioniert die Kompaktklasse von innen mit einem neuartigen Raumgefühl. Die einzigartige Architektur entsteht insbesondere durch die avantgardistisch gestaltete Instrumententafel: Erstmals wurde komplett auf eine Hutze über dem Cockpit verzichtet. Dadurch spannt sich der flügelförmige Grundkörper der Instrumententafel ohne jede formale Unterbrechung von einer Vordertür zur anderen. Das serienmäßige Widescreen-Cockpit steht völlig frei. Ein Highlight sind die sportlichen Lüftungsdüsen in Turbinenoptik. Bei den Vordersitzen halten mit Sitzklimatisierung, Massagefunktion und Multikontursitz Komfortausstattungen aus höheren Segmenten Einzug.

Raumarchitektur und Anzeige- und Bedienelemente der neuen A-Klasse sind in diesem Segment ein Alleinstellungsmerkmal. Die Instrumententafel ist in zwei horizontale Volumenkörper aufgeteilt: Der untere Volumenkörper ist durch einen optischen "Graben" vom Hauptvolumen der Instrumententafel getrennt und scheint dadurch vor der Instrumententafel zu schweben. Die optionale Ambientebeleuchtung verstärkt diesen Effekt und unterstreicht den schwebenden Eindruck des Unterbaus. Zugleich bildet das Unterteil der Instrumententafel die Basis für die Lüftungsdüsen in Turbinenoptik sowie das völlig freistehende Widescreen-Display. Erhältlich ist es in drei Ausführungen: mit zwei 7-Zoll (17,78 cm), mit einem 7- und einem 10,25-Zoll- und mit zwei 10,25-Zoll-Displays (26 cm). Bei den beiden letztgenannten Varianten setzt Mercedes-Benz Verbundglas-Technologie ("Bonded Glass") ein. Auch die Integration der Klimaanzeige in den Zentral-Bildschirm trägt erheblich zur klaren Linie des Cockpits bei. Die Klimabedienung erfolgt über horizontale Schaltwippen des Klimabediengerätes oder über das entsprechende Menü auf dem Bildschirm.

Die insgesamt fünf Runddüsen erhalten eine neue Turbinenoptik, inspiriert aus der Welt der Aviation. Fein gestaltete Luftleitstege erzeugen durch ihre konzentrische Anordnung die Vision einer Flugzeugturbine. Bei einer Line ist der Luftleitring in der Tiefe der Düsengeometrie farblich akzentuiert und wirkt optisch wie ein Nachbrenner. Die mittleren drei Luftdüsen sind fahrerorientiert ausgerichtet, was die Sportlichkeit des Interieurs unterstreicht. Das Türmittelfeld geht fugenlos in die Armauflage über und unterstreicht den Anspruch an die sinnlich-fließende Formgestaltung. Das neu gestaltete 3-Speichen-Lenkrad, Türgriffe, Mittelkonsole und Sitze präsentieren sich in einer modernen Designsprache. Außergewöhnlich gestaltet und zugleich besonders ergonomisch ist insbesondere der ringförmige, rundum geschlossene Halte- und Zuziehgriff.

Ambientebeleuchtung: Avantgardistisches Lichtbild
Von 12 auf 64 - bei der Ambientebeleuchtung der neuen A-Klasse stehen mit dem Generationswechsel fünf Mal so viele Farben zur Verfügung. Doch nicht nur die Farbvielfalt steigt, auch die emotionale Inszenierung setzt Maßstäbe in diesem Segment: Die verschiedenen Farben werden zu zehn Farbwelten komponiert und ermöglichen ein avantgardistisches Lichtbild mit spektakulären Farbwechseln.
Die Farbwelten passen sich auf Wunsch an die verschiedenen Stile des Widescreen-Displays an, so dass ein harmonischer Gesamteindruck entsteht. Hinzu kommen Lichteffekte, die der Kunde individuell aktivieren kann.

Bereits in einer frühen Entwicklungsphase wurde die avantgardistische Ambientebeleuchtung berücksichtigt und entsprechend konsequent in den Innenraum integriert. Dies zeigt sich beispielsweise im Übergangsbereich zwischen Ober- und Unterteil der Instrumententafel. Durch eine Kombination aus indirekter und direkter Beleuchtung entsteht dort ein ganz besonderes Lichtambiente, vergleichbar der Lichtinszenierung eines historischen Gebäudes bei Nacht. Das Innenleben der turbinenartigen Lüftungsdüsen mit galvanisierten Oberflächen wird ebenfalls durch das Ambientelicht emotional inszeniert.

Bei der Innenraumbeleuchtung kommt ausschließlich langlebige und energiesparende LED-Technik zum Einsatz.

Sitze: Komfortausstattungen aus höheren Klassen
Bei der Entwicklung der Sitze für die A-Klasse hat Mercedes-Benz erstmals im Kompaktsegment eine computergestützte Komfortsimulation eingesetzt. Dabei können - noch bevor der erste reale Sitz verfügbar ist - alleine anhand der CAD-Daten zuverlässige Prognosen über den zukünftigen Komforteindruck der Sitzanlage erstellt werden.
Zugleich halten Komfortausstattungen aus höheren Fahrzeugsegmenten Einzug: Auf Wunsch sind neben Sitzheizung erstmals in dieser Baureihe auch Sitzklimatisierung und Multikontursitzpaket für die Vordersitze verfügbar. Bei der Sitzklimatisierung befindet sich je ein Radiallüfter in Sitzkissen und Lehne. Die über den perforierten Bezug angesaugte Luft durchströmt den Sitzaufbau und wird nach unten und hinten abgeführt. Dadurch umgibt ein angenehmer Luftstrom die Passagiere. Auch bei stark aufgeheiztem Fahrzeuginnenraum kühlt die Sitzklimatisierung die Sitzoberflächen schnell ab, indem kühlere Umgebungsluft eingesaugt wird. Die Belüftungsstärke lässt sich in drei Stufen einstellen.
Beim Multikontursitz-Paket lassen sich durch eine elektrisch angetriebene Pneumatikpumpe die Seitenwangen und die Lordosenstütze individuell einstellen. Für einen Massageeffekt im Lendenwirbelbereich sorgen Luftkammern an dieser Stelle, die bei aktivierter Funktion pulsierend bzw. wellenförmig aufgeblasen und wieder entsprechend verkleinert werden.

Insgesamt gibt es in der neuen A-Klasse drei verschiedene Vordersitze: neben dem Basismodell den Komfortsitz mit bis zu 20-Wege-Verstellung sowie den in Kombination mit Ausstattungslines bestellbaren sportlichen Integralsitz.

Die Fondsitze sind serienmäßig im Verhältnis 60/40 teilbar und die Lehnen entsprechend umklappbar. Für noch mehr Variabilität ist in Verbindung mit den Lines eine Fondsitzlehne in 40/20/40-Aufteilung verfügbar. In Verbindung mit dem Laderaum-Paket (Sonderausstattung) lässt sich ferner die Fondlehne steiler stellen, damit beispielsweise sperrige Kartons verstaut werden können.

Mit den CAD-Daten von Fahrzeug und Gegenständen wurde die Beladung simuliert und, wo nötig, noch konstruktiver Feinschliff im Kofferraum betrieben. Ergebnis: Nicht nur ein Kinderwagen findet im Kofferraum der A-Klasse Platz, auch ein Fahrrad, wenn dessen Räder separat verstaut werden. Gegenüber dem Vorgänger lassen sich zwei zusätzliche Getränkekisten unterbringen. Auch ein - bzw. bei entfernter Kofferraumabdeckung zwei - Golfbags können transportiert werden. Die Fondlehne lässt sich auf Wunsch steiler stellen, damit beispielsweise sperrige Kartons verstaut werden können. Ebenso praxisgerecht ist das Ablagekonzept: Die so genannte Spontanablage in der Mittelkonsole vor Schalt- bzw. DCT-Wählhebel wurde deutlich vergrößert und nimmt Accessoires wie Smartphone, Geldbeutel, Schlüssel oder Garagentoröffner auf. Neu ist ein serienmäßiger Cupholder auf dem Mitteltunnel für Becher, Dosen und Flaschen bis 0,5 Liter. Der Cupholder-Einsatz lässt sich entnehmen, dann steht eine weitere Ablage zur Verfügung. Die Bedienungsanleitung wurde eigens verkleinert und findet Platz in einer separaten Zwischenklappe im Handschuhfach.

Deutlich vergrößert wurden hingegen die Ablagen in den Türverkleidungen. In den vorderen Türtaschen finden jetzt 1,5 Liter große PET-Flaschen oder Zeitschriften im DIN-A4-Format Platz. Die hinteren Türverkleidungen besitzen Flaschenhalter für 1-Liter-PET-Flaschen. Neu in allen vier Türverkleidungen ist die integrierte Aufnahme für Warnwesten, die im Bedarfsfall auf diese Weise schnell griffbereit sind.

Mehr Rundumsicht für mehr Sicherheit und Komfort
Viel Detailarbeit steckt ebenso in der verbesserten Rundumsicht. So wird die Gefahr, beim Abbiegen, Spurwechsel oder Einparken Fahrzeuge oder Fußgänger zu übersehen, deutlich verringert. Insgesamt konnte die Verdeckung um 10 Prozent gegenüber dem Vorgänger reduziert werden. Erreicht wurde dieser Wert vor allem durch eine gezielte Verschlankung der A-, B- und C-Säulen und deren Verkleidungen. Zur Verbesserung der Sicht trägt ebenso die Anordnung der Außenspiegel auf der Türaußenhaut statt im Spiegeldreieck bei.
Gute Sicht nach hinten gewährleistet ebenso der neue Heckscheibenwischer. Zu Gunsten eines größeren Wischfelds wurde das Gehäuse des Dachspoilers innen ausgespart, was Freiraum für das längere Wischerblatt schafft.

07.11.2017 Neue A-Klasse W177 weitere Details


Nun sind neue Erlkönigbilder von WalkoART veröffentlicht worden. Mann erkennt schön die Tiefe, 3-Dimensionalität der LED-Rückleuchte. Daneben kann man auch sehr schön das freistehende optionale Widescreen (ohne Hutzenüberdachung wie in der E-Klasse oder S-Klasse) erkennen.

Die Bestellfreigabe soll im Februar 2018 erfolgen. Im Showroom steht sie dann am April 2018. Allerdings gibt es ab Marktstart auch erstmal nur eine eingeschränkte Motorenauswahl:

Diesel:
A 180d, ab April 2018 (bekannter Renault Diesel 1,5 Liter OM607)
A 200d, ab Herbst 2018 mit OM654 Mercedes (auch mit 4matic) 150 PS
A 220d, ab Herbst 2018 mit OM654 Mercedes (auch mit 4matic) 194 PS
Benziner:
A 160 M282 Renault 4-Zyl. 1,4 Liter ca. 115 PS (2019 ?)
A 180 M282 Renault 4-Zyl. 1,4 Liter ca. 136 PS (Sommer/Herbst 2018)
A 200 M282 Renault 4-Zyl. 1,4 Liter ca. 160 PS (April 2018)
A 220e M282 Renault 4-Zyl. 1,4 Liter ca. 136 PS + 82 E-PS Plug-In-Hybrid (Einsatz Ende 2018 oder 2019) mit der 13,8 kwh Batterie für 70 km E-Reichweite
A 250 M260 Mercedes 4-Zyl. 2,0 Liter mit 48 Volt & +16 PS RSG), nur mit Doppelkupplungsgetriebe erhältlich
A 35 AMG 4matic M260 4-Zylinder Mercedes 2,0 Liter 299 PS + 16 PS RSG(48 Volt), Herbst 2018
A 45 AMG 4matic 2,0 Liter 408 PS +16 PS RSG mit 48 Volt. Kein E-Turbo, kein Plug-In-Hybrid. Ab 2019.

Die weiterentwickelten M270/M274 Motoren heißen nach dem Motoren-Facelift (Twin-Scroll Turbo) sowie inkl. Riemen-Starter-Generator (RSG) und 48 Volt 0,8 kwh Batterie dann M260 (für Quereinbau) und M264 (für Längseinbau). Nach dem derzeitigen Infostand entfällt jedoch die bisherige 1,6 Liter Variante vom M270/M274. Für die MRA Platform ist das nicht so schlimm, da hier nur der C 180 die 1,6 Liter Variante sowie der E 180 (nur für Türkei) nutzt. Aufgrund der neuen WLTP Zertifizierung werden kleinere Motoren nicht mehr so bevorzugt bei der Verbrauchmessung (längere Strecken, höhere Durchschnittsgeschwindigkeit, weniger Standzeiten). Somit könnte man in den teureren MRA Modellen auch die 2,0 Liter Maschine inkl. 48 Volt und RSG nach und nach einbauen.
Bei den MFA Modellen hat die 1,6 Liter Variante im 160, 180 und 200er jedoch knapp 60% ausgemacht (bezogen auf Europa). Somit hat man wohl den bestehenden Renault-Nissan mit 1,2 Liter Turbo mit Direkteinspritzung zusammen weiterentwickelt und bietet nun auch eine 1,4 Liter Variante dieses 4-Zylinders an, der dann im 200er mit rund 160 PS zum Einsatz kommen könnte.

Wenn an den Gerüchten bzgl. einer möglichen Verspätung des neuen 9G-DCT Doppelkupplungsgetriebe etwas dran, Debüt erst im Herbst 2018, könnte es sein, dass die 200 und 250er Benziner erstmal noch mit dem bekannten M270 und 7G-DCT Getriebe angeboten werden.

Folgende Hightlights wird es geben:
- Widescreendisplay (optional), als Basis unter Umständen auch 2 kleine Displays geben (entsprechende Erlkönige wurden schon gesichtet, Fotovergleich zwischen großen Full-HD Widescreen und zwei kleinen Display siehe unten)
- Fahrerassistenzsysteme (DrivePilot), autonomes Fahren Level 2 wie die aktuelle E-Klasse W213 (optional)
- 9-Gang Doppelkupplungsgetriebe 9G-DCT (optional)
- deutlich verbesserte Connectivität
- TouchControl Panels in den Lenkradspeichen
- Comand als neue NTG6 mit Touchscreen
- Keyless Go Start serienmäßig
- größerer Türausschnitt im Fond
- dynamisches LED-Licht


(Fotos/Video: Jens Walko Walko-art.com


Hier geht es zum A-Klasse W177 Rückleuchte inkl. wenig Tarnung: Video
Hier geht es zum A-Klasse W177 Video mit Widescreen

03.11.2017 Neue A-Klasse W177 enttarnt


Durch das Sturmtief wurde die Plane über der neuen A-Klasse W177 heruntergerissen. Sie ist in mattem orange lackiert, da sie für einen Crashtest vorbereitet wird.

Die Bestellfreigabe soll im Februar 2018 erfolgen. Im Showroom steht sie dann am April 2018. Allerdings gibt es ab Marktstart auch erstmal nur eine eingeschränkte Motorenauswahl:

Ab April 2018:
A 180d (Renault Diesel)
A 200 (M260 ,mit 48 Volt RSG ist noch nicht bekannt)
A 250 (M260), nur mit Doppelkupplungsgetriebe erhältlich

Im Herbst (Sept/Okt) sollen dann die Mercedes Saubermänner-Diesel OM654 kommen:
A 200 d
A 220 d

Ebenfalls gegen Ende 2018 kommt der A 35 AMG 4matic. Er wird über den M260 Motor mit 299 PS + 16 PS RSG mit 48 Volt verfügen (wie im E 350 Coupé & Cabrio).

Wann der Plug-In-Hybrid kommt ist noch nicht bekannt.
Der neue Top-AMG , als der Nachfolger vom A 45 AMG 4matic, soll inkl. Mild-Hybrid (48 Volt) kommen und debütiert erst 2019.

Wann der A 160 und A 180 erscheinen ist auch noch nicht bekann. Sie verfügen vermutlich über den kleinen Renault M282 Motor mit 1,2 und 1,4 Liter Hubraum.

Folgende Hightlights wird es geben:
- Widescreendisplay (optional), als Basis unter Umständen auch 2 kleine Displays geben (entsprechende Erlkönige wurden schon gesichtet, Fotovergleich zwischen großen Full-HD Widescreen und zwei kleinen Display siehe unten)
- Fahrerassistenzsysteme (DrivePilot), autonomes Fahren Level 2 wie die aktuelle E-Klasse W213 (optional)
- 9-Gang Doppelkupplungsgetriebe 9G-DCT (optional)
- deutlich verbesserte Connectivität
- TouchControl Panels in den Lenkradspeichen
- Comand als neue NTG6 mit Touchscreen
- Keyless Go Start serienmäßig
- größerer Türausschnitt im Fond

Fotos motor1.com

12.10.2017 Erlkönigfotos neue B-Klasse ab 2019


Die neue A-Klasse soll im März/April 2018 beim Händler stehen. Im November geht die A-Klasse Limousine in China und den USA an den Start. Hier wurde nun erstmal die neue B-Klasse (ebenfalls auf MFA2-Basis) abgelichtet. Die wird Anfang 2019 zu den Händlern kommen.

Neben den Assistenzsystemen aus der aktuellen S-Klasse (autonomes Fahren Level 2). Wird die B-Klasse, wie die A-Klasse auch, von kleinen Renaul-Benzinern (M282) sowie kleinen Renault-Dieseln angetrieben. Darüber kommt der neue Saubermanndiesel OM654 (bekannt aus der neuen E-Klasse) sowie der 48-Volt Benziner M260 zum Einsatz. Gekoppelt werden die Motoren mit dem weiterentwickelten Doppelkupplungsgtriebe (9G-DCT) mit nun 9-Gängen.

Ein Plug-in-Hybrid sowie eine Elektrovariante (siehe Vision EQA) sollen ebenfalls angeboten werden. In welcher Karosserieform ist aber noch nicht bekannt.
(Fotos/Video: Jens Walko Walko-art.com


Hier geht es zum B-Klasse Video

13.09.2017 Vision EQA - bis zu 400 km elektrisch


Das Concept EQA besitzt einen kraftvollen E-Antrieb: Zwei Elektromotoren, deren Systemleistung dank skalierbarer Batteriekomponenten auf über 200 kW gesteigert werden kann, und permanenter Allradantrieb sorgen für hohe Fahrdynamik. Zwei Fahrprogramme erlauben die Wahl einer individuellen Fahrcharakteristik. Das Concept EQA besitzt je einen Elektromotor an Vorder- und Hinterachse. Die Gesamtleistung beträgt über 272 PS, das maximale Drehmoment liegt bei über 500 Nm. Von 0 auf 100 km/h sprintet der Elektro-Athlet in ca. 5 Sekunden. Grundlage für eine hohe Fahrdynamik und -sicherheit sind der elektrische Allradantrieb mit achsvariabler Momentenverteilung und die tief im Fahrzeugboden zwischen den Achsen installierte Batterie.

Die beiden Fahrprogramme "Sport" und "Sport Plus" bieten eine unterschiedliche Momentenverteilung zwischen Front und Heck. So kann der Fahrer eine individuelle Leistungscharakteristik wählen.

In Kombination mit der intelligenten Betriebsstrategie von Mercedes-Benz erzielt das Concept EQA eine Reichweite von rund 400 Kilometern. Das Fahrzeug lässt sich via Induktion oder Wallbox aufladen und ist auch für Schnellladen vorbereitet. An einer Schnellladestation lässt sich das Concept EQA in weniger als 10 Minuten so weit aufladen, dass wieder 100 km Reichweite zur Verfügung stehen.

Neben der internen Entwicklungs- und Produktionskompetenz und der Modulstrategie für alternative Antriebe gehört es zur Philosophie der Daimler AG, sich direkten Zugriff auf Schlüsselkomponenten für die Elektromobilität zu sichern. So liefert die Daimler-Tochter Deutsche ACCUMOTIVE die hocheffiziente Lithium-Ionen-Batterie mit Pouch-Zellen. Durch die modulare Bauweise verfügen die innovativen Batteriesysteme über eine modellspezifische Gesamtkapazität von über 60 kWh.
Die Auslieferung beginnt vermutlich im Jahr 2020 ein Jahr nach dem EQC, der in 2019 zu den Kunden rollt.

03.07.2017 Neue A-Klasse W177 - weitere Details



Die neue A-Klasse W177 ist das erste von acht Derivaten der neuen MFA2 Architektur. Sie soll im Frühjahr 2018 in den Handel kommen und wird technisch deutlich aufgerüstet.

Folgende Hightlights wird es geben:
- Widescreendisplay (optional), als Basis unter Umständen auch 2 kleine Displays geben (entsprechende Erlkönige wurden schon gesichtet, Fotovergleich zwischen großen Full-HD Widescreen und zwei kleinen Display siehe unten)
- Fahrerassistenzsysteme (DrivePilot), autonomes Fahren Level 2 wie die aktuelle E-Klasse W213 (optional)
- 9-Gang Doppelkupplungsgetriebe 9G-DCT (optional)
- deutlich verbesserte Connectivität
- TouchControl Panels in den Lenkradspeichen
- Keyless Go Start serienmäßig
- größerer Türausschnitt im Fond

Motoren:
Bei den Benzinern wird der Einstieg ein adaptierter Renault-Nissan Motor sein. Er verfügt über 1,4 Liter Hubraum M282.
Darüber hinaus wird es den vom M270 abgeleiteten M260 geben. Er verfügt über einen Twinscroll Turbolader und wird in den bekannten 1,6 und 2,0 Liter Version angeboten. Er wird über einen RSG (RiemenstarterGenerator) und 48 Volt Mild-Hybrid Funktionen verfügen (Segeln, elektrisches Kriechen, rekuperieren, boosten).
AMG wird den aktuellen M133 überarbeiten und eine Leistung von über 400 PS anbieten. Später soll das Triebwerk mit einem E-Turbolader für ein deutlich verbessertes Ansprechverhalten bei niedrigen Drehzahlen ausgerüstet werden.
Unterhalb vom A 45 AMG wird es wie bei den großen Baureihen (43 AMG zu 63 AMG) auch noch einen AMG-Light geben. Er verwendet ebenfall einen 2,0 Liter 4-Zylinder Turbo. Auf welchen Namen er hört ist noch nicht bekannt. Die Leistung wird leicht über 300 PS liegen.
Bei den Dieseln wird ebenfall der Einstieg wieder von Renault kommen.
Darüber kommen die aus der E-Klasse bekannten neuen 2,0 Liter Diesel OM654 zum Einsatz. Sie leisten 150 bzw. 194 PS.

Daneben wird es ebenfalls einen Plug-IN-Hybrid geben. Die Reichweite soll zwischen 50 und 70 km liegen. Das Benzinaggregat soll von Renault geliefert werden. Ob es sich dabei um einen 3- oder 4-Zylinder handelt ist noch nicht bekannt. Aufgrund der Tatsache, dass die A-Klasse tendenziell eher in der Stadt bewegt wird, wird der elektrischen Komponente mehr Bedeutung als dem herkömmlichen Verbrennungsmotor (ICE) beigemessen.
Die Länge der neuen A-Klasse wird auf ca. 4,40m anwachsen.

(Fotos/Video: Jens Walko Walko-art.com



Hier geht es zum Video von WalkoArt

Fotos vom Widescree motor1.com

25.05.2017 Neue A-Klasse W177 - weitere Details

Die neue A-Klasse W177 ist das erste von acht Derivaten der neuen MFA2 Architektur. Sie soll im Mitte 2018 in den Handel kommen und wird technisch deutlich aufgerüstet.

Folgende Hightlights wird es geben:
- Widescreendisplay (optional)
- Fahrerassistenzsysteme (DrivePilot), autonomes Fahren Level 2 wie die aktuelle E-Klasse W213 (optional)
- 9-Gang Doppelkupplungsgetriebe 9G-DCT (optional)
- deutlich verbesserte Connectivität
- TouchControl Panels in den Lenkradspeichen

Motoren:
Bei den Benzinern wird der Einstieg ein adaptierter Renault-Nissan Motor sein. Er verfügt über 1,4 Liter Hubraum M282.
Darüber hinaus wird es den vom M270 abgeleiteten M260 geben. Er verfügt über einen Twinscroll Turbolader und wird in den bekannten 1,6 und 2,0 Liter Version angeboten. Er wird über einen RSG (RiemenstarterGenerator) und 48 Volt Mild-Hybrid Funktionen verfügen (Segeln, elektrisches Kriechen, rekuperieren, boosten).
AMG wird den aktuellen M133 überarbeiten und eine Leistung von über 400 PS anbieten. Später soll das Triebwerk mit einem E-Turbolader für ein deutlich verbessertes Ansprechverhalten bei niedrigen Drehzahlen ausgerüstet werden.
Unterhalb vom A 45 AMG wird es wie bei den großen Baureihen (43 AMG zu 63 AMG) auch noch einen AMG-Light geben. Er verwendet ebenfall einen 2,0 Liter 4-Zylinder Turbo. Auf welchen Namen er hört ist noch nicht bekannt. Die Leistung wird leicht über 300 PS liegen.
Bei den Dieseln wird ebenfall der Einstieg wieder von Renault kommen.
Darüber kommen die aus der E-Klasse bekannten neuen 2,0 Liter Diesel OM654 zum Einsatz. Sie leisten 150 bzw. 194 PS.

Daneben wird es ebenfalls einen Plug-IN-Hybrid geben. Die Reichweite soll zwischen 50 und 70 km liegen. Das Benzinaggregat soll von Renault geliefert werden. Ob es sich dabei um einen 3- oder 4-Zylinder handelt ist noch nicht bekannt. Aufgrund der Tatsache, dass die A-Klasse tendenziell eher in der Stadt bewegt wird, wird der elektrischen Komponente mehr Bedeutung als dem herkömmlichen Verbrennungsmotor (ICE) beigemessen.
Die Länge der neuen A-Klasse wird auf ca. 4,40m anwachsen.
Vielen Dank an Sebastian Jacek für die Fotos

18.04.2017 Neue A-Klasse Limousine - erster Ausblick

Mit dem Concept A Sedan gibt Mercedes-Benz auf der Auto Shanghai einen Ausblick auf die nächste Kompaktklasse-Generation und eine mögliche neue Karosserievariante. Das Showcar Concept A Sedan konkretisiert die Weiterentwicklung der Mercedes-Benz Formensprache. Mit seinem puristischen, flächenbetonten Design mit reduzierten Linien und Fugen ist das Showcar Hot und Cool zugleich. Schon die Skulptur „ Aesthetics&xnbsp;A“ hat gezeigt: Die kommende Kompaktklasse-Generation markiert den Aufbruch in eine noch konsequentere Umsetzung der Designsprache der Sinnlichen Klarheit. Nach den aktuellen Infos soll diese A-Klasse Limousine in China und den USA angeboten werden. Der Start wird für Ende 2018 erwartet.

Die aktuelle Kompaktwagen-Generation trägt wesentlich dazu bei, dass sich Mercedes-Benz erfolgreicher und jünger präsentiert als jemals zuvor und 2016 das sechste Rekordjahr in Folge erzielte. Seit 2012 wurden über zwei Millionen Kompakte weltweit verkauft. Neben der modernen Designsprache, Innovationen bei Assistenzsystemen, Connectivity und Fahrspaß ist die Modellvielfalt ein wesentlicher Erfolgsfaktor: Mit A- und B-Klasse, CLA und CLA Shooting Brake sowie dem SUV-Crossover GLA sind fünf unterschiedlich positionierte Varianten am Start.

„Der Erfolg zeigt, dass unsere Kunden von der aktuellen Mercedes-Benz Kompaktwagen-Generation komplett begeistert sind“, sagt Britta Seeger, im Vorstand der Daimler&xnbsp;AG verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb. „Daher sind wir äußerst zuversichtlich, dass wir mit dem geplanten Ausbau diese Erfolgsgeschichte weiter fortsetzen werden.“

Der Concept A Sedan (Länge/Breite/Höhe: 4.570/1.870/1.462&xnbsp;mm) besitzt die Proportionen einer dynamischen, coupéhaften und zugleich kompakten Premium-Limousine. Dazu tragen das klassische Drei-Box-Design mit kurzen Überhängen speziell am Heck und das nach hinten gesetzte, flache Greenhouse bei. Weitere Limousinen-Merkmale sind die relativ aufrecht stehende C-Säule, die großen Seitenfenster sowie die hohe Bordkante.
Die muskulös ausgeformten Radläufe mit reduziertem Sichelmaß betonen das exklusive 20“-Rad. Im sportlichen Aerowheel-Look mit einer strukturierten Oberfläche zwischen den Speichen vermittelt das Leichtmetallrad technische Präzision. Die Türgriffe des Showcars sind flächenbündig versenkt, die modern interpretierten Außenspiegel sitzen geständert auf der Bordkante.
Die markante Frontpartie strahlt Selbstbewusstsein aus: Dazu tragen entscheidend der tiefe, nach vorn geneigte Panamericana-Grill mit vertikalen Chromeinsätzen und Zentralstern sowie die langgestreckte Motorhaube mit Powerdomes bei. Auffällig ist ebenso der große untere Lufteinlass mit Rautengitterstruktur und markantem Zierstab in Dark-Chrome.

Für einen selbstbewussten Blick – und zugleich einen hohen Wiedererkennungseffekt – sorgen die Scheinwerfer mit der markentypischen Augenbraue und einer prägnanten Gitterstruktur im Innern. Die im Detail aufgebrochene strukturelle Skulptur bildet einen technisch orientierten Gegenpol zum sinnlichen Exterieur – „ stimulating contrast“ ist eine der sechs Leitlinien des Mercedes-Benz Designs. Die Gitterstruktur in den Leuchten ist mit einem UV-Lack beschichtet und wird mit ultraviolettem Licht beleuchtet. Dadurch „glimmt“ der Scheinwerfer je nach Lichtmedium in unterschiedlichen Farben – das Tagfahrlicht beispielsweise weiß. Auch am Heck kommt diese ungewöhnliche Lichttechnologie zum Einsatz: Die markante Schlusslicht-Grafik ist ebenso als strukturale Skulptur ausgeführt. Der weiterentwickelten Designphilosophie folgend, wurden Linien und Fugen am Heck reduziert. Der Heckstoßfänger besitzt als Kontrast zur Lackierung ein in schwarz abgesetztes Unterteil in Diffusor-Optik und einen Chromzierstab, der die Breite betont und den Premiumanspruch unterstreicht. Die integrierten Auspuffblenden sind in Dark-Chrome ausgeführt. Weitere Merkmale des fahrbereiten Showcars sind dunkle Privacy-Verglasung rundum und ein großes Panoramaglasdach.

22.03.2017 Neue A-Klasse W177 auch aus Finnland


Mercedes-Benz setzt seine erfolgreiche Kooperation mit Valmet Automotive fort: Der finnische Produktionsdienstleister wird auch Fahrzeuge der nächsten Kompaktwagengeneration W177 / MFA2 in seinem Werk in Uusikaupunki produzieren. Dort läuft bereits seit 2013 die aktuelle A-Klasse W176 vom Band.
„Wir sind davon überzeugt, dass die nächste Kompaktwagengeneration MFA2 von Mercedes-Benz ihren Erfolgskurs beibehält. Mit dem Folgeauftrag für Valmet Automotive nutzen wir zusätzliche Kapazitäten für die Produktion unserer neuen Kompakten. Die Zusammenarbeit mit professionellen Kooperationspartnern ist ein wichtiger strategischer Baustein in unserem flexiblen und effizienten Produktionsnetzwerk“, so Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management.

Produziert werden die aktuellen Kompaktfahrzeuge in einem globalen Produktionsverbund mit dem Lead-Werk Rastatt in Deutschland. Weitere Produktionsstandorte sind das ungarische Mercedes-Benz Werk Kecskemét, der chinesische Produktionsstandort BBAC in Peking sowie zukünftig auch der mexikanische Standort in Aguascalientes. Dort wird derzeit im Rahmen der Kooperation mit der Renault/Nissan Allianz ein gemeinsames Werk errichtet.

Valmet Automotive mit seinem Werk in Uusikaupunki ergänzt diesen Kompaktwagen-Produktionsverbund optimal: Dort werden schon seit 2013 im Auftrag von Mercedes-Benz zusätzliche Stückzahlen der aktuellen A-Klasse produziert. Dieser Auftrag wurde aufgrund der starken Nachfrage bis Ende 2017 verlängert. Die A-Klasse läuft in Uusikaupunki gemeinsam mit dem GLC flexibel von einem Band. Die zusätzliche Produktion des Mittelklasse-SUVs bei Valmet Automotive ist im Februar 2017 gestartet.
„Die Zusammenarbeit mit Valmet Automotive ist außerordentlich erfolgreich. Diese Kooperation wollen wir auch bei der neuen Kompaktwagengeneration fortschreiben. Valmet Automotive erfüllt in jeder Hinsicht die hohen Anforderungen an Prozesse und Qualität. Für uns ist das Unternehmen ein verlässlicher Partner und wurde daher mit dem Daimler Supplier Award 2016 ausgezeichnet“, sagt Dr. Klaus Zehender, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Einkauf und Lieferantenqualität.

16.02.2017 A-Klasse Interieur W177

Ab 2018 kommt neben dem neuen GLE auch die neue A-Klasse W177 auf Basis von MFA2 optional in den Genuss des Widescreens (bekannt aus E- und S-Klasse).
Hier sind nun erste Fotos vom Interieur der A-Klasse W177. Das neue Lenkrad erhält ebenfalls die Touch-Control Buttons.
Einen großen Schrecken gibt es jedoch. Der Ingenieursstock für den Tempomat ist verschwunden. Der Tempomat muss nun über die Tasten auf der linken Lenkradspeiche aktiviert werden. Das wäre ein Rückschritt.

Ansonsten erhält die neue A-Klasse (Länge ca. 4,40) den neuen 2.0 Liter Diesel OM654 sowie den überarbeiteten M270. Er heißt M260 und verfügt über einen Twinscroll Turbolader und ist 48 Volt fähig. Ob die 48 Volt Variante auch in der A-Klasse zum Einsatz mittels Riemenstartergenerator (RSG) kommt ist nicht bekannt. Daneben werden die Einstiegsmotoren von Renault/Nissan verbaut. Dabei ist auch ein 3-Zylinder Benziner.

Ein Plug-In-Hybrid ist ebenfalls in Vorbereitung.

Das F-DCT Doppelkupplungsgetriebe wird auf 9-Gänge erweitert (9G-DCT).
Die Assistenzsysteme werden aus der E-Klasse W213 übernommen. Autonomes Fahren ist dann wie in der E-Klasse auf Level 2 möglich.
Fotos motor1.com

14.06.2016 MFA2 erhält 9G-DCT

Jetzt wurde bekannt, dass die Nachfolgemodelle von A, B, CLA, GLA (sowie der neue GLB) ab 2018 der MFA2 Familie auch ein neues Doppelkupplungsgetriebe erhalten werden. Das bisherige F-DCT Getriebe (7G-DCT) hat 7-Gänge und wurde in Untertürkheim (Werksteil Hedelfingen) gebaut. Das Nachfolgermodell des F-DCT wird über 9-Gänge wie das Planetengetriebe (9G-Tronic, NAG3) für die Heckantriebsplattform (MRA) verfügen und dann wohl auch mehr Drehmoment verkraften. Die Produktion wird jedoch aus Hedelfingen verlagert und bei der rumänischen Daimler Tochter Star Transmission angesiedelt. Hedelfingen wird verschiedene Vorprodukte des neuen F-DCT nach Rumänien für die dortige Endmontage liefern und im Tausch einen höheren Anteil an der 9G-Tronic NAG3 Fertigung erhalten.
Fotos motor1.com

08.06.2016 Neue A-Klasse ab 2. Jahreshälfte 2018

Jetzt sind erste Fotos von der neuen A-Klasse W177 aufgetaucht. Die Markteinführung findet im 2. Halbjahr 2018 statt. Auf der MFA2 Plattform wird es wieder zahlreiche Varianten geben (B-Klasse, CLA, CLA Shooting Brake, GLA, GLB (kleiner Offroader mit G-Klasse Touch sowie eine A-Klasse Limousine für China).
Die Einstiegsmotoren kommen wieder aus der Renault-Nissan Kooperation. Daneben werden neue 2-Liter Benzinmotoren geben M250. Von diesem Aggregat wird es auch wieder ein A 45 AMG Derivat mit dann über 400 PS geben. Zwischen dem A 250 und dem A 45 AMG wird laut AMG-Chef Tobias Moers noch eine AMG-Einstiegsversion mit rund 280 PS platziert.
Bei den Dieselmodelle bildet die Basis ein Renaulttriebwerk. Darüber rangiert der neue 2.0 Liter Diesel OM654.
Daneben wird es dann auch ein Plug-In-Hybrid Antrieb in der MFA2 Plattform geben (vermutlich aber nicht ab Start). Ob der E-Motor dann an der Hinterachse sitzt (E-Allrad) oder vorne zwischen dem quer installierten Verbrennungsmotor und dem Doppelkupplungsgetriebe ist derzeit nicht bekannt. Die E-Reichweite soll aber über 50 km betragen.
Es wird zwar nicht so riesen Widescreen Displays wie in der S- und E-Klasse geben, aber gegen Aufpreis ist ein virtuelles Kombiinstrument verfügbar. Die neue Elektronikarchitektur wird an star 2.3 (wie in der E-Klasse) angepasst. Somit werden auch die dann neusten Assistenzsysteme verfügbar sein (wie Distronic Plus und der Drive Pilot). Auf den Erlkönigfotos kann man auch schön die Stereokamera am oberen Rand der Windschutzscheibe erkennen.

Die Fensterflächen und der Radstand wachsen leicht, sodass besonders im Fond ein besseres Raumgefühl und Übersichtlichkeit herrscht. Dagegen steht die Heckscheibe noch flacher als bisher. Dies wird das maximal nutzbare Kofferraumvolumen (bei dachhoher Beladung) tendenziell reduzieren.
Fotos motor1.com

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