25.05.2017 Neue A-Klasse W177 - weitere Details


Die neue A-Klasse W177 ist das erste von acht Derivaten der neuen MFA2 Architektur. Sie soll im Mitte 2018 in den Handel kommen und wird technisch deutlich aufgerüstet.

Folgende Hightlights wird es geben:
- Widescreendisplay (optional)
- Fahrerassistenzsysteme (DrivePilot), autonomes Fahren Level 2 wie die aktuelle E-Klasse W213 (optional)
- 9-Gang Doppelkupplungsgetriebe 9G-DCT (optional)
- deutlich verbesserte Connectivität
- TouchControl Panels in den Lenkradspeichen

Motoren:
Bei den Benzinern wird der Einstieg ein adaptierter Renault-Nissan Motor sein. Er verfügt über 1,4 Liter Hubraum M282.
Darüber hinaus wird es den vom M270 abgeleiteten M260 geben. Er verfügt über einen Twinscroll Turbolader und wird in den bekannten 1,6 und 2,0 Liter Version angeboten. Er wird über einen RSG (RiemenstarterGenerator) und 48 Volt Mild-Hybrid Funktionen verfügen (Segeln, elektrisches Kriechen, rekuperieren, boosten).
AMG wird den aktuellen M133 überarbeiten und eine Leistung von über 400 PS anbieten. Später soll das Triebwerk mit einem E-Turbolader für ein deutlich verbessertes Ansprechverhalten bei niedrigen Drehzahlen ausgerüstet werden.
Unterhalb vom A 45 AMG wird es wie bei den großen Baureihen (43 AMG zu 63 AMG) auch noch einen AMG-Light geben. Er verwendet ebenfall einen 2,0 Liter 4-Zylinder Turbo. Auf welchen Namen er hört ist noch nicht bekannt. Die Leistung wird leicht über 300 PS liegen.
Bei den Dieseln wird ebenfall der Einstieg wieder von Renault kommen.
Darüber kommen die aus der E-Klasse bekannten neuen 2,0 Liter Diesel OM654 zum Einsatz. Sie leisten 150 bzw. 194 PS.

Daneben wird es ebenfalls einen Plug-IN-Hybrid geben. Die Reichweite soll zwischen 50 und 70 km liegen. Das Benzinaggregat soll von Renault geliefert werden. Ob es sich dabei um einen 3- oder 4-Zylinder handelt ist noch nicht bekannt. Aufgrund der Tatsache, dass die A-Klasse tendenziell eher in der Stadt bewegt wird, wird der elektrischen Komponente mehr Bedeutung als dem herkömmlichen Verbrennungsmotor (ICE) beigemessen.
Die Länge der neuen A-Klasse wird auf ca. 4,40m anwachsen.
Vielen Dank an Sebastian Jacek für die Fotos

18.04.2017 Neue A-Klasse Limousine - erster Ausblick


Mit dem Concept A Sedan gibt Mercedes-Benz auf der Auto Shanghai einen Ausblick auf die nächste Kompaktklasse-Generation und eine mögliche neue Karosserievariante. Das Showcar Concept A Sedan konkretisiert die Weiterentwicklung der Mercedes-Benz Formensprache. Mit seinem puristischen, flächenbetonten Design mit reduzierten Linien und Fugen ist das Showcar Hot und Cool zugleich. Schon die Skulptur „ Aesthetics&xnbsp;A“ hat gezeigt: Die kommende Kompaktklasse-Generation markiert den Aufbruch in eine noch konsequentere Umsetzung der Designsprache der Sinnlichen Klarheit. Nach den aktuellen Infos soll diese A-Klasse Limousine in China und den USA angeboten werden. Der Start wird für Ende 2018 erwartet.

Die aktuelle Kompaktwagen-Generation trägt wesentlich dazu bei, dass sich Mercedes-Benz erfolgreicher und jünger präsentiert als jemals zuvor und 2016 das sechste Rekordjahr in Folge erzielte. Seit 2012 wurden über zwei Millionen Kompakte weltweit verkauft. Neben der modernen Designsprache, Innovationen bei Assistenzsystemen, Connectivity und Fahrspaß ist die Modellvielfalt ein wesentlicher Erfolgsfaktor: Mit A- und B-Klasse, CLA und CLA Shooting Brake sowie dem SUV-Crossover GLA sind fünf unterschiedlich positionierte Varianten am Start.

„Der Erfolg zeigt, dass unsere Kunden von der aktuellen Mercedes-Benz Kompaktwagen-Generation komplett begeistert sind“, sagt Britta Seeger, im Vorstand der Daimler&xnbsp;AG verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb. „Daher sind wir äußerst zuversichtlich, dass wir mit dem geplanten Ausbau diese Erfolgsgeschichte weiter fortsetzen werden.“

Der Concept A Sedan (Länge/Breite/Höhe: 4.570/1.870/1.462&xnbsp;mm) besitzt die Proportionen einer dynamischen, coupéhaften und zugleich kompakten Premium-Limousine. Dazu tragen das klassische Drei-Box-Design mit kurzen Überhängen speziell am Heck und das nach hinten gesetzte, flache Greenhouse bei. Weitere Limousinen-Merkmale sind die relativ aufrecht stehende C-Säule, die großen Seitenfenster sowie die hohe Bordkante.
Die muskulös ausgeformten Radläufe mit reduziertem Sichelmaß betonen das exklusive 20“-Rad. Im sportlichen Aerowheel-Look mit einer strukturierten Oberfläche zwischen den Speichen vermittelt das Leichtmetallrad technische Präzision. Die Türgriffe des Showcars sind flächenbündig versenkt, die modern interpretierten Außenspiegel sitzen geständert auf der Bordkante.
Die markante Frontpartie strahlt Selbstbewusstsein aus: Dazu tragen entscheidend der tiefe, nach vorn geneigte Panamericana-Grill mit vertikalen Chromeinsätzen und Zentralstern sowie die langgestreckte Motorhaube mit Powerdomes bei. Auffällig ist ebenso der große untere Lufteinlass mit Rautengitterstruktur und markantem Zierstab in Dark-Chrome.

Für einen selbstbewussten Blick – und zugleich einen hohen Wiedererkennungseffekt – sorgen die Scheinwerfer mit der markentypischen Augenbraue und einer prägnanten Gitterstruktur im Innern. Die im Detail aufgebrochene strukturelle Skulptur bildet einen technisch orientierten Gegenpol zum sinnlichen Exterieur – „ stimulating contrast“ ist eine der sechs Leitlinien des Mercedes-Benz Designs. Die Gitterstruktur in den Leuchten ist mit einem UV-Lack beschichtet und wird mit ultraviolettem Licht beleuchtet. Dadurch „glimmt“ der Scheinwerfer je nach Lichtmedium in unterschiedlichen Farben – das Tagfahrlicht beispielsweise weiß. Auch am Heck kommt diese ungewöhnliche Lichttechnologie zum Einsatz: Die markante Schlusslicht-Grafik ist ebenso als strukturale Skulptur ausgeführt. Der weiterentwickelten Designphilosophie folgend, wurden Linien und Fugen am Heck reduziert. Der Heckstoßfänger besitzt als Kontrast zur Lackierung ein in schwarz abgesetztes Unterteil in Diffusor-Optik und einen Chromzierstab, der die Breite betont und den Premiumanspruch unterstreicht. Die integrierten Auspuffblenden sind in Dark-Chrome ausgeführt. Weitere Merkmale des fahrbereiten Showcars sind dunkle Privacy-Verglasung rundum und ein großes Panoramaglasdach.

22.03.2017 Neue A-Klasse W177 auch aus Finnland


Mercedes-Benz setzt seine erfolgreiche Kooperation mit Valmet Automotive fort: Der finnische Produktionsdienstleister wird auch Fahrzeuge der nächsten Kompaktwagengeneration W177 / MFA2 in seinem Werk in Uusikaupunki produzieren. Dort läuft bereits seit 2013 die aktuelle A-Klasse W176 vom Band.
„Wir sind davon überzeugt, dass die nächste Kompaktwagengeneration MFA2 von Mercedes-Benz ihren Erfolgskurs beibehält. Mit dem Folgeauftrag für Valmet Automotive nutzen wir zusätzliche Kapazitäten für die Produktion unserer neuen Kompakten. Die Zusammenarbeit mit professionellen Kooperationspartnern ist ein wichtiger strategischer Baustein in unserem flexiblen und effizienten Produktionsnetzwerk“, so Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management.

Produziert werden die aktuellen Kompaktfahrzeuge in einem globalen Produktionsverbund mit dem Lead-Werk Rastatt in Deutschland. Weitere Produktionsstandorte sind das ungarische Mercedes-Benz Werk Kecskemét, der chinesische Produktionsstandort BBAC in Peking sowie zukünftig auch der mexikanische Standort in Aguascalientes. Dort wird derzeit im Rahmen der Kooperation mit der Renault/Nissan Allianz ein gemeinsames Werk errichtet.

Valmet Automotive mit seinem Werk in Uusikaupunki ergänzt diesen Kompaktwagen-Produktionsverbund optimal: Dort werden schon seit 2013 im Auftrag von Mercedes-Benz zusätzliche Stückzahlen der aktuellen A-Klasse produziert. Dieser Auftrag wurde aufgrund der starken Nachfrage bis Ende 2017 verlängert. Die A-Klasse läuft in Uusikaupunki gemeinsam mit dem GLC flexibel von einem Band. Die zusätzliche Produktion des Mittelklasse-SUVs bei Valmet Automotive ist im Februar 2017 gestartet.
„Die Zusammenarbeit mit Valmet Automotive ist außerordentlich erfolgreich. Diese Kooperation wollen wir auch bei der neuen Kompaktwagengeneration fortschreiben. Valmet Automotive erfüllt in jeder Hinsicht die hohen Anforderungen an Prozesse und Qualität. Für uns ist das Unternehmen ein verlässlicher Partner und wurde daher mit dem Daimler Supplier Award 2016 ausgezeichnet“, sagt Dr. Klaus Zehender, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Einkauf und Lieferantenqualität.

16.02.2017 A-Klasse Interieur W177

Ab 2018 kommt neben dem neuen GLE auch die neue A-Klasse W177 auf Basis von MFA2 optional in den Genuss des Widescreens (bekannt aus E- und S-Klasse).
Hier sind nun erste Fotos vom Interieur der A-Klasse W177. Das neue Lenkrad erhält ebenfalls die Touch-Control Buttons.
Einen großen Schrecken gibt es jedoch. Der Ingenieursstock für den Tempomat ist verschwunden. Der Tempomat muss nun über die Tasten auf der linken Lenkradspeiche aktiviert werden. Das wäre ein Rückschritt.

Ansonsten erhält die neue A-Klasse (Länge ca. 4,40) den neuen 2.0 Liter Diesel OM654 sowie den überarbeiteten M270. Er heißt M260 und verfügt über einen Twinscroll Turbolader und ist 48 Volt fähig. Ob die 48 Volt Variante auch in der A-Klasse zum Einsatz mittels Riemenstartergenerator (RSG) kommt ist nicht bekannt. Daneben werden die Einstiegsmotoren von Renault/Nissan verbaut. Dabei ist auch ein 3-Zylinder Benziner.

Ein Plug-In-Hybrid ist ebenfalls in Vorbereitung.

Das F-DCT Doppelkupplungsgetriebe wird auf 9-Gänge erweitert (9G-DCT).
Die Assistenzsysteme werden aus der E-Klasse W213 übernommen. Autonomes Fahren ist dann wie in der E-Klasse auf Level 2 möglich.
Fotos motor1.com

14.06.2016 MFA2 erhält 9G-DCT

Jetzt wurde bekannt, dass die Nachfolgemodelle von A, B, CLA, GLA (sowie der neue GLB) ab 2018 der MFA2 Familie auch ein neues Doppelkupplungsgetriebe erhalten werden. Das bisherige F-DCT Getriebe (7G-DCT) hat 7-Gänge und wurde in Untertürkheim (Werksteil Hedelfingen) gebaut. Das Nachfolgermodell des F-DCT wird über 9-Gänge wie das Planetengetriebe (9G-Tronic, NAG3) für die Heckantriebsplattform (MRA) verfügen und dann wohl auch mehr Drehmoment verkraften. Die Produktion wird jedoch aus Hedelfingen verlagert und bei der rumänischen Daimler Tochter Star Transmission angesiedelt. Hedelfingen wird verschiedene Vorprodukte des neuen F-DCT nach Rumänien für die dortige Endmontage liefern und im Tausch einen höheren Anteil an der 9G-Tronic NAG3 Fertigung erhalten.
Fotos motor1.com

08.06.2016 Neue A-Klasse ab 2. Jahreshälfte 2018

Jetzt sind erste Fotos von der neuen A-Klasse W177 aufgetaucht. Die Markteinführung findet im 2. Halbjahr 2018 statt. Auf der MFA2 Plattform wird es wieder zahlreiche Varianten geben (B-Klasse, CLA, CLA Shooting Brake, GLA, GLB (kleiner Offroader mit G-Klasse Touch sowie eine A-Klasse Limousine für China).
Die Einstiegsmotoren kommen wieder aus der Renault-Nissan Kooperation. Daneben werden neue 2-Liter Benzinmotoren geben M250. Von diesem Aggregat wird es auch wieder ein A 45 AMG Derivat mit dann über 400 PS geben. Zwischen dem A 250 und dem A 45 AMG wird laut AMG-Chef Tobias Moers noch eine AMG-Einstiegsversion mit rund 280 PS platziert.
Bei den Dieselmodelle bildet die Basis ein Renaulttriebwerk. Darüber rangiert der neue 2.0 Liter Diesel OM654.
Daneben wird es dann auch ein Plug-In-Hybrid Antrieb in der MFA2 Plattform geben (vermutlich aber nicht ab Start). Ob der E-Motor dann an der Hinterachse sitzt (E-Allrad) oder vorne zwischen dem quer installierten Verbrennungsmotor und dem Doppelkupplungsgetriebe ist derzeit nicht bekannt. Die E-Reichweite soll aber über 50 km betragen.
Es wird zwar nicht so riesen Widescreen Displays wie in der S- und E-Klasse geben, aber gegen Aufpreis ist ein virtuelles Kombiinstrument verfügbar. Die neue Elektronikarchitektur wird an star 2.3 (wie in der E-Klasse) angepasst. Somit werden auch die dann neusten Assistenzsysteme verfügbar sein (wie Distronic Plus und der Drive Pilot). Auf den Erlkönigfotos kann man auch schön die Stereokamera am oberen Rand der Windschutzscheibe erkennen.

Die Fensterflächen und der Radstand wachsen leicht, sodass besonders im Fond ein besseres Raumgefühl und Übersichtlichkeit herrscht. Dagegen steht die Heckscheibe noch flacher als bisher. Dies wird das maximal nutzbare Kofferraumvolumen (bei dachhoher Beladung) tendenziell reduzieren.
Fotos motor1.com

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