06.11.2013 MB startet mit starkem Wachstum ins 4Q13

Mercedes-Benz hat im Oktober 126.421 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert (+15,3%), so viele wie in keinem Oktober zuvor. Auch seit Jahresbeginn erzielte die Marke mit dem Stern mit 1.189.059 abgesetzten Pkw (+10,7%) einen neuen Rekord. Insbesondere in der NAFTA-Region, in der Türkei und Japan konnte die Marke mit dem Stern kräftig wachsen. In Europa verzeichnete Mercedes-Benz im Oktober einen Zuwachs von 6,9% und gewann in nahezu allen Märkten Marktanteile hinzu. In Deutschland, USA und Japan behauptete sich Mercedes-Benz weiter als zulassungsstärkster Premiumhersteller. Die Modelle der neuen E-Klasse waren im Oktober besonders gefragt, aber auch die neuen Kompakten sowie die SUVs von Mercedes-Benz legten erneut deutlich zu.

In Europa verkaufte Mercedes-Benz im Oktober 55.235 Fahrzeuge (+6,9%) und konnte damit in nahezu allen europäischen Märkten den Absatz steigern. Vor allem in Großbritannien (+28,2%), der Türkei (+63,1%) und Russland (+14,8%) hat die Stuttgarter Premiummarke starke Wachstumsraten verbucht. Auf dem deutschen Markt erreichte Mercedes-Benz mit 22.758 Einheiten nahezu das Vorjahresniveau (i.Vj. 23.270 E.). Mit einem Marktanteil von 9,5% per Oktober ist die Marke mit dem Stern auf dem Heimatmarkt weiterhin Marktführer unter den Premiumherstellern.

In den USA übergab Mercedes-Benz vergangenen Monat 30.069 Fahrzeuge an Kunden (+25,4%) und war mit diesem Rekordabsatz erneut Premiumhersteller Nummer Eins. Im Wachstumsmarkt Brasilien verzeichnete Mercedes-Benz seit Jahresbeginn einen Zuwachs von über 40%. Die Daimler AG wird dort in einem ersten Schritt umgerechnet 170 Mio. Euro in ein neues Werk für Mercedes-Benz Pkw investieren, das bereits 2016 die Produktion für den lokalen Markt aufnehmen soll.

In der Region Asien/Pazifik wurde das Absatzwachstum von Mercedes-Benz vor allem durch neue Bestwerte in Japan angetrieben: Seit Jahresbeginn übergab die Marke dort 42.580 Fahrzeuge an Kunden, rund ein Drittel mehr als im Vorjahreszeitraum. Auf dem indischen Markt steigerte Mercedes-Benz seit Jahresbeginn seinen Absatz ebenfalls um ein Drittel. Auch in China (inkl. Hongkong) setzte sich der positive Trend der Vormonate fort: Im Oktober verbuchte das Unternehmen mit 17.348 abgesetzten Einheiten einen Zuwachs von 9,1% (verglichen mit dem Gesamtmarkt China, ist diese Wachstumsrate jedoch unterdurchschnittlich und lässt Raum zur Verbesserung).

Jüngster Beleg für die positive Entwicklung von Mercedes-Benz in China ist das Ergebnis der J.D. Power Asia Pacific "Initial Quality Study" 2013. Die Marke mit dem Stern ist demnach führend in der Qualität von Neufahrzeugen unter den 65 bewerteten internationalen und nationalen Automobilherstellern in China. Die lokal produzierte E-Klasse Langversion und C-Klasse sowie die importierte S-Klasse belegen die Spitzenplätze in ihrem jeweiligen Segment.

Bei den Baureihen der Marke Mercedes-Benz liefen die neuen Kompakten weiterhin besonders gut: Im vergangenen Monat wählten insgesamt 36.132 Kunden ein Modell der A-, B- und CLA-Klasse. Damit steigerte die Marke die Verkäufe seiner Kompaktfahrzeuge um 72,7%.

Der Absatz der neuen Modelle im E-Klasse Segment legte im Oktober kräftig zu. Allein für Limousine und T-Modell entschieden sich im Oktober 21.996 Kunden (+21,5%). Die Verkäufe des neuen Coupés und Cabrios stiegen um ein Drittel.

Weiterhin stark nachgefragt sind die SUVs von Mercedes-Benz: Seit Januar wurde über eine viertel Million SUVs mit Stern an Kunden ausgeliefert, ein Plus von 16,1% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Allein vom GLK wurden dieses Jahr bereits über 100.000 Einheiten abgesetzt (+18%) und die M-Klasse ist mit ebenfalls 100.000 Einheiten seit Jahresbeginn weltweit das meistverkaufte Fahrzeug ihrer Vergleichsklasse.

Von der S-Klasse wurden im vergangenen Monat weltweit 5.240 Limousinen an Kunden ausgeliefert (+6,1%). Seit Mitte Oktober ist die neue S-Klasse in allen Kernmärkten verfügbar. In Europa und in den USA führt sie schon jetzt deutlich die Zulassungslisten im Premiumsegment an. Mercedes-Benz hat sein Flaggschiff in weniger als zwölf Wochen in den Top-3 S-Klasse-Märkten eingeführt.

Von dem kompakten Zweisitzer smart wurden seit Jahresbeginn 82.449 Einheiten an Kunden ausgeliefert (i.V. 87.961 E.). Sehr beliebt war der smart fortwo vergangenen Monat in China (+9,7%). Einen besonderen Grund zum Feiern gab es im Oktober für car2go. Das erfolgreiche Mobilitätskonzept feierte sein fünfjähriges Bestehen und erreichte zwei bedeutende Meilensteine: Weltweit nutzen 500.000 Kunden die mehr als 9.000 weiß-blauen smart fortwo, die seither mehr als eine Million Mal angemietet wurden.

02.11.2013 MB weiter auf Rekordkurs in den USA (Okt Zahlen)

Im Oktober 2013 hat Mercedes in den USA 32.620 Einheiten (inkl. Sprinter & smart) verkauft. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht dies einer Steigerung von weiteren 22,4 %. Das ist der 10. Rekordmonat in 2013. Dieses Momentum wurde auch durch den im September neu eingeführte CLA deutlich mit 4.895 Einheiten unterstützt.. Weiterhin sehr gut kommt die aktuelle M-Klasse an, sowie das Facelift der E-Klasse. Die neue S-Klasse kommt im ersten Verkaufsmonat in den USA auf 1.914 Einheiten.

AMG hat im September 2013 729 Fahrzeuge (+49,4% ggü Okt12) ausgeliefert. Die Bluetec Dieselmodelle haben einen Absatz von 1.536 Einheiten erreicht (+60% ggü Okt12). Die Details sind der nachfolgenden Excel-Datei zu entnehmen.
Mercedes-Benz US Verkäufte inkl. smart und Sprinter

31.10.2013 Mercedes Museum Winterprogramm

Willkommen in St. Cannstatt am Museumshügel: Ab dem 26. November verwandelt sich das Mercedes-Benz Museum in ein winterliches Ausflugsziel. Rund um die „St. Cannstatter Hütte“ wird dann der Museumswinter 2013/2014 eingeläutet. Mit zahlreichen Programmpunkten wie Winter-Opening-Party, Curlingbahn, Indoor Cycling Marathon und kulinarischem Winter läuft er bis zum 16. März 2014.

Vom 26. November 2013 bis 16. März 2014 bietet das Mercedes-Benz Museum seinen Besuchern ein ganz besonderes Wintervergnügen. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei: eine große Winter-Opening-Party, Übertragungen von Wintersportveranstaltungen und die Hörspielkrimiwoche. Am Fuße des Museumshügels können sich Interessierte aufs Glatteis wagen: Die Curlingbahn garantiert Spannung und Spaß.

Das gab es noch nie: eine Tal- und eine Bergstation am Museumshügel (227 Meter über N.N.). Auf halbem Weg zum Gipfel lädt die rustikale „St. Cannstatter Hütte“ zur Einkehr ein. Wo die Mercedes-Benz Lounge in den Sommermonaten Erfrischungen reicht, genießen die Besucher während des Museumswinters traditionelle Hüttenschmankerl – mit einer Bewirtung wie in den Bergen. Die „St. Cannstatter Hütte“ ist von Dienstag bis Sonntag ab 11.30 Uhr geöffnet. Sie kann auch für Weihnachtsfeiern reserviert werden. Die kostenfreie Buchung erfolgt über das Mercedes-Benz Classic Kundencenter.

Am 30. November 2013 übt das Mercedes-Benz Museum auf Liebhaber von Schönem und Seltenem wie jedes Jahr große Anziehungskraft aus: Bei der 5. Mercedes-Benz Sammlerbörse dreht sich alles um Modelle, Literatur und Accessoires mit dem Stern. Exklusiv zur Sammlerbörse nimmt der Museumsshop die limitierten Sondermodelle Mercedes-Benz 230 E (W 123) im Maßstab 1:43 (Farbe: anthrazitgrau) sowie die Jubiläumsedition zu 50 Jahren Pagode, den Mercedes-Benz 230 SL (W 113) im Maßstab 1:43 (Farbe: tunisbeigemetallic) in sein Angebot auf. Der Hersteller Paul`s Model Art hat die Stückzahl auf 500 limitiert. Interessierte Händler und private Sammler können sich online unter www.mercedes-benz-classic.com/sammlerboerse anmelden. Die Miete beträgt 25 Euro pro Tisch (ca. 220 x 70 cm). Für Besucher ist der Eintritt zur Sammlerbörse frei.

Gesamtübersicht „Museumswinter“ 2013/2014:
•„St. Cannstatter Hütte“, 26.11.2013 bis 06.01.2014
•Curlingbahn, 26.11.2013 bis 06.01.2014
•Kulinarischer Winter, 26.11.2013 bis 16.03.2014
•Mercedes-Benz Sammlerbörse, 30.11.2013
•Indoor Cycling Marathon, 30.11.2013
•Tag der Menschen mit Behinderung, 01.12.2013
•Sonderausstellung „Mein Mercedes-Benz“, ab 03.12.2013
•Winter-Opening-Party, 07.12.2013
•Social Media Nights, 11.12.2013/05.03.2014
•Kinder-Mitmach-Ausstellung, 07. bis 31.01.2014
•Mercedes-Benz Sternennächte, 04. bis 09.02.2014
•Hörspielkrimiwoche, 05. bis 09.03.2014
•Lange Nacht der Museen, 15.03.2014
•smart Sonderpräsentation, bis 16.03.2014
•Haydn Spaß, 01.02.2014 /12.04.2014

Eine Broschüre zum Museumswinter 2013/2014 ist ab Mitte November im Mercedes-Benz Classic Kundencenter erhältlich.

29.10.2013 Kecskemet ist ausgelastet

Die Produktion der neuen Mercedes-Benz Kompaktwagen-Generation mit den Baureihen der A-Klasse, B-Klasse und CLA läuft im Produktionsverbund der Werke in Rastatt und im ungarischen Kecskemét auf Hochtouren. Dabei spielt das im März 2012 eröffnete Werk Kecskemét eine wichtige Rolle: Gemeinsam mit dem Werk Rastatt ist es für die Produktion der B-Klasse zuständig, darüber hinaus ist es der alleinige Produktionsstandort des kompakten viertürigen Coupés CLA. Ende 2014 / Anfang 2015 wird die Produktion des CLA Shootingbrake X117 in Kecskement anlaufen.

Andreas Renschler, im Daimler-Vorstand verantwortlich für Produktion und Einkauf Mercedes-Benz Cars sowie Mercedes-Benz Vans, zog anlässlich eines Besuchs im Werk eine erste Bilanz nach rund anderthalb Jahren Produktion: "Hier in Kecskemét haben wir mit dem Aufbau des ersten europäischen Mercedes-Benz Werks außerhalb Deutschlands Neuland betreten. Für mich steht fest: Sie haben den Aufbau eines neuen Werks in einem neuen Land mit einer neuen Mannschaft toll gemeistert - unsere Investition von 800 Millionen Euro für ein neues Kompaktwagenwerk hier in Ungarn hat in jeder Hinsicht eine weitere Erfolgsgeschichte für Daimler und die Marke Mercedes-Benz begründet."

Mit Blick auf die Bedeutung des Werks für den weiteren Markterfolg der neuen Kompakten unterstrich Renschler: "Gerade beim CLA, dessen Produktion dieser Standort global verantwortet, trägt das Werk Kecskemét entscheidend dazu bei, dass wir entlang unserer Wachstumsstrategie Mercedes-Benz 2020 erfolgreich mit neuen Kunden und in neuen Märkten wachsen. Die Vision 'Made by Mercedes-Benz in Kecskemét' hat das Team perfekt umgesetzt –jedes einzelne Fahrzeug aus diesem Werk stellt unter Beweis, was wir unter Mercedes-Qualität verstehen."

Werkleiter Frank Klein: "Wir werden uns nicht auf den Erfolgen der Vergangenheit ausruhen, sondern weiter mit voller Kraft auch für zukünftige Erfolge arbeiten. Deshalb gilt unsere volle Konzentration unserer Kernaufgabe: B-Klasse und CLA in Top-Qualität auf die Straße zu bringen."

Der Angriff von Mercedes-Benz im Premium-Kompaktwagensegment geht weiter: Mit dem im September auf der IAA in Frankfurt präsentierten GLA, der ab dem Frühjahr 2014 zu den Kunden rollt, wurde bereits das vierte der ingesamt fünf neuen Modelle vorgestellt, mit denen die Marke ihr Produktangebot deutlich ausweitet und neue Kundengruppen erschließt. So liegt etwa bei der neuen A-Klasse die Eroberungsrate in Europa bei rund 50 Prozent, das Durchschnittsalter der Kunden im Schnitt um zehn Jahre niedriger als beim Vorgängermodell. Bereits auf den Straßen sind die neue B-Klasse, die neue A-Klasse und das viertürige kompakte Coupé CLA. Die neuen Kompakten waren in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres ausgesprochen erfolgreich: Weltweit entschieden sich 267.467 Kunden für ein Modell der A-, B- oder CLA-Klasse (+68,3%). Weitere spürbare Impulse werden mit der kontinuierlich steigenden Verfügbarkeit in immer mehr Märkten erwartet.

Das Werk Kecskemét bildet gemeinsam mit dem deutschen Stammwerk Rastatt den Produktionsverbund für die neue Mercedes-Benz Kompaktwagen-Generation. Dieser Verbund trägt entscheidend zur Gesamtwirtschaftlichkeit der Kompaktwagen-Produktion bei und ermöglicht die flexible und jeweils optimale Steuerung der Auslastung beider Werke. Das Werk Kecskemét wurde im März 2012, weniger als vier Jahre nach der Standortentscheidung im Sommer 2008, eröffnet und produziert mit modernster und umweltgerechter Technik seitdem die B-Klasse, die dort wie auch im Werk Rastatt vom Band läuft. Seit Januar 2013 produziert das Werk Kecskemét als zweites Produkt exklusiv das neue kompakte viertürige Coupé CLA für alle Kunden weltweit. Mit inzwischen mehr als 3.000 Beschäftigten ist das Werk der attraktivste Arbeitgeber in der Region - nicht zuletzt dank des hohen Stellenwerts, den die Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genießt, sowie dank der Pionierleistungen, die das Unternehmen gemeinsam mit ungarischen Partnern bei der Etablierung der dualen Berufs- und Hochschulausbildung nach deutschem Vorbild erbringt. Die langfristige Stärkung und Etablierung der Region Kecskemét als ein Zentrum der ungarischen Automobilindustrie ist auch das Ziel einer strategischen Partnerschaftsvereinbarung, die von der Daimler AG und der ungarischen Regierung im Jahr 2012 unterzeichnet wurde.

24.10.2013 Daimler Ebit Ergebnis 3Q13

Die Daimler AG (Börsenkürzel DAI) hat im dritten Quartal des Geschäftsjahrs 2013 erneut ein Ergebnis deutlich über dem Vorjahresniveau erzielt. Das EBIT des Daimler-Konzerns belief sich von Juli bis September auf 2.231 (i. V. 1.923) Mio. €. Das Konzern­ergebnis erreichte 1.897 (i. V. 1.238) Mio. €. Das Ergebnis je Aktie betrug 1,72 (i. V. 1,06) €.

Zu der Ergebnisverbesserung im dritten Quartal 2013 trugen insbesondere die gute Absatzentwicklung der automobilen Geschäftsfelder und die zunehmende Wirkung der Effizienz­programme bei. Daimler Financial Services erreichte das EBIT des Vorjahres.

Im dritten Quartal 2013 hat Daimler weltweit 594.900 Pkw und Nutzfahrzeuge abgesetzt und damit das Vorjahresniveau um 13% übertroffen.

Der Umsatz von Daimler lag im Berichtsquartal bei 30,1 Mrd. € und damit um 5% über dem Vorjahreswert. Bereinigt um Wechselkurs­veränderungen betrug der Umsatzanstieg 11%.

Der Free Cash Flow aus dem Industriegeschäft belief sich in den ersten neun Monaten 2013 auf 3,9 Mrd. €; darin sind 2,2 Mrd. € aus der Veräußerung der restlichen Anteile an EADS enthalten. Im dritten Quartal betrug der Free Cash Flow aus dem Industriegeschäft 1,6 Mrd. €. Gegenüber dem 31. Dezember 2012 stieg die Nettoliquidität des Industriegeschäfts um 1,1 Mrd. € auf 12,6 Mrd. €.

Zum Ende des dritten Quartals 2013 waren bei Daimler weltweit 276.320 (i. V. 275.451) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 167.727 (i. V. 166.888) in Deutschland tätig; 21.330 (i. V. 21.930) waren es in den USA, 14.340 (i. V. 14.709) in Brasilien und 11.323 (i. V. 11.337) in Japan. Bei den konsolidierten Tochtergesellschaften in China waren zum Ende des dritten Quartals 1.882 (i. V. 2.648) Beschäftigte tätig. Der Belegschaftsrückgang in China resultiert aus der Integration der Vertriebsorganisationen im Pkw-Bereich in einer nicht konsolidierten Joint-Venture-Gesellschaft.

Mercedes-Benz Cars erzielte im dritten Quartal 2013 erneut ein Rekordniveau beim Konzernabsatz. Insgesamt stiegen die Verkäufe der Pkw-Sparte um 14% auf 395.400 Einheiten. Der Umsatz stieg um 8% auf 16,5 Mrd. €. Das Geschäftsfeld erzielte mit einem EBIT von 1.200 Mio. € ein Ergebnis deutlich über dem Vorjahr (i. V. 973 Mio. €). Die Umsatzrendite belief sich auf 7,3% (i. V. 6,4%).

Die Ergebnisentwicklung war im Wesentlichen auf das weitere Absatzwachstum vor allem in China, USA und Westeuropa zurückzuführen. Dazu hat insbesondere die erweiterte Kompakt­wagenpalette beigetragen. Ergebniszuwächse erzielte Mercedes-Benz Cars auch durch eine bessere Preisdurchsetzung. Zudem wirkten sich Effizienzmaßnahmen aus dem Programm Fit for Leadership in zunehmendem Umfang positiv auf das Ergebnis aus. Ergebnisbelastungen entstanden durch einen veränderten Modell-Mix. Darüber hinaus belasteten Aufwendungen im Zusammenhang mit Produktattraktivierungen weiterhin das Ergebnis.

Ausblick
Mercedes-Benz Cars geht den Weg der Offensive Mercedes-Benz 2020 konsequent weiter. Zahlreiche Modellwechsel und neue Produkte sorgen dafür, dass das Geschäftsfeld im Jahr 2013 beim Absatz einen neuen Rekordwert erreichen wird. Die neue E-Klasse und insbesondere die neuen Kompakten werden einen großen Beitrag zum erwarteten Absatzwachstum leisten. Die Modelle der A- und B-Klasse sowie der neue CLA werden am Markt sehr gut angenommen. Um die hohe Nachfrage nach der A-Klasse bedienen zu können, lässt Daimler die A-Klasse zusätzlich beim finnischen Produktionsspezialisten Valmet Automotive fertigen. Für weitere Absatzimpulse sorgen seit Juni auch die neuen E-Klasse Coupés und Cabriolets. Zukünftig erwartet Mercedes-Benz vor allem dank der Einführung der neuen S-Klasse in wichtigen Märkten wie China und den USA deutliche Zuwächse im Luxussegment. Die neue S-Klasse, die im Juli Markteinführung in Europa feierte, setzt als wichtigste Modellneuheit des Jahres 2013 mit richtungsweisenden Innovationen neue Maßstäbe in Bezug auf komfortables und sicheres Fahren, die unter dem Dachbegriff Mercedes-Benz Intelligent Drive zusammengefasst sind. Daneben profitiert die Marke Mercedes-Benz weiterhin vom großen Markterfolg der Modelle im SUV-Segment. Die Marke smart strebt für den einzigartigen Zweisitzer im hart umkämpften Kleinstwagensegment trotz des weiter fortschreitenden Lebenszyklus wieder einen Absatz in der Größenordnung des Vorjahres an.

Auf Basis der aktuellen Markteinschätzungen erwartet der Konzern für das Gesamtjahr 2013 ein EBIT aus dem laufenden Geschäft von rund 7,5 Mrd. €.
Für die einzelnen Geschäftsfelder erwartet das Unternehmen EBIT-Werte aus dem laufenden Geschäft in folgenden Größenordnungen:
•Mercedes-Benz Cars: rund 4,0 Mrd. €
•Daimler Trucks: rund 1,7 Mrd. €
•Mercedes-Benz Vans: rund 0,6 Mrd. €
•Daimler Buses: rund 0,1 Mrd. €
•Daimler Financial Services: rund 1,25 Mrd. €

Für das vierte Quartal erwartet der Konzern ein höheres EBIT aus dem laufenden Geschäft als im Vorjahr. Diese Erwartung basiert auf der Annahme einer weiterhin hohen Nachfrage nach den neuen Fahrzeugmodellen, Ergebnisbeiträgen aus den eingeleiteten Effizienzmaßnahmen, den Annahmen über die Entwicklung in den Kernmärkten und ungünstigeren Wechselkursen.

Auf der Basis aktueller Markteinschätzungen geht Daimler davon aus, dass sich das Ergebnis aus dem laufenden Geschäft in den Folgejahren in allen automobilen Geschäftsfeldern und im Konzern weiter verbessern wird. Diese Einschätzung wird durch die konsequente Umsetzung der Effizienz- und Wachstumsprogramme, insbesondere Fit for Leadership bei Mercedes-Benz Cars und Daimler Trucks #1, unterstützt. Bei Daimler Financial Services rechnet das Unternehmen mit einer weiterhin stabilen Ergebnisentwicklung. Aus heutiger Sicht geht Daimler davon aus, dass die weltweite Zahl der Beschäftigten zum Jahresende 2013 im Vergleich zum Vorjahr stabil bleiben wird.

20.10.2013 E-Auto Zulassungszahlen in Deutschland

Von Januar bis September 2013 wurden 3871 Elektroautos neu zugelassen. Das ist eine Steigerung ggü dem Vorjahreszeitraum von +197 %. Nachdem in Hambach bei smart im Juli und August die Produktion ruhte, da sie schon für den neuen smart fortwo (C/A453 ab Juni 2014) modernisiert wurde, erholten sich die Zulassungzahlen für den fortwo electric drive im September wieder und er übernahm wieder die Spitze.

16.10.2013 Neues moderenes Blockheizkraftwerkt in Sifi

Heute ging am Daimler Standort Sindelfingen eine hochmoderne, umweltfreundliche Heizkraftanlage in Betrieb. Daimler investierte dafür rund 41 Millionen Euro.

Mit dieser Investition setzt Mercedes-Benz ein Zeichen für gelebten Umweltschutz am Standort Sindelfingen. Mit der neuen Technologie steigert Daimler zudem die Eigenerzeugung elektrischer Energie, was zu einer erheblichen Steigerung der Effizienz beiträgt.

Das seit 50 Jahren bestehende Heizkraftwerk konnte durch den Einbau der Gasturbine mit Abhitzekessel zu einem kombinierten Gas-Dampfturbinen-Heizkraftwerk ausgebaut werden. In der Gasturbine wird mechanische Energie erzeugt, die im angeschlossenen Generator zu elektrischer Energie umgewandelt wird. Dort wird der Wärmeabgasstrom zur weiteren Erzeugung von elektrischer Energie sowie zur Dampflieferung für die am Standort benötigten Produktionsprozesse und zur Raumheizung genutzt. Außerdem wird Wärmeenergie aus dem Daimler Heizkraftwerk in das Fernwärmenetz der Stadtwerke Sindelfingen eingespeist.

Die Gasturbine hat ca. 31 Megawatt elektrische und 48 Megawatt thermische Leistung. Die Turbine wird in Grundlast mit 7.500 Stunden pro Jahr betrieben und erzeugt so zusätzlich zur bestehenden Energieerzeugung weitere 230.000 Megawattstunden. „Mit dem modernisierten Heizkraftwerk steigern wir die Stromerzeugung um 44 Prozent. Der in der Neuanlage zusätzlich erzeugte Strom verringert unsere Abhängigkeit vom externen Energieversorger. Wir erhöhen dadurch unsere Versorgungs- und Kostensicherheit“, erläutert Dr. Willi Reiss, Standortverantwortlicher und Leiter Mercedes-Benz Werk Sindelfingen.

Durch die Kopplung der Strom- und Wärmeerzeugung in der Gasturbine und die Nutzung der Abwärme der Anlage zur Versorgung des Wärmebedarfs im Werk wird der eingesetzte Brennstoff zu über 80 Prozent ausgenutzt. Bei konventionellen Kraftwerken liegt dieser Wert bei rund 40 Prozent. Bei gleicher Wärmeabnahme des Werkes wird sich die Stromerzeugung mehr als verdoppeln. Damit erreicht das Heizkraftwerk einen Wirkungsgrad, der 100 Prozent höher ist als der eines konventionellen Kraftwerks. Durch den niedrigen Kohlenstoffgehalt von Erdgas werden die niedrigsten Treibhausgasemissionen einer fossilen Erzeugung erreicht.

Die Gesamtanlage hat eine Höhe von ca. 44 Meter. Der Kamin hat eine Mündungshöhe von 54 Meter und überragt somit das Kesselhaus nur um wenige Meter. Den Auftrag zur Lieferung der Gasturbine erhielt der Antriebs- und Energieanlagenspezialist Tognum aus Friedrichshafen, an dem die Daimler AG und Rolls-Royce Group plc über ihr gemeinsames Joint Venture Rolls-Royce Power Systems Holding GmbH 100 Prozent der Anteile halten.

Die Daimler AG betreibt seit 1960 am Standort Sindelfingen das unternehmenseigene Heizkraftwerk, das in Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) die gesamte Wärme und ein Drittel des Stroms für den Standort bereitstellt. Das Unternehmen sorgt so seit mehr als 50 Jahren für Energiesicherheit bei geringsten Kosten und geringen Umweltbelastungen. Seit Mitte der 80er Jahre wird das Heizkraftwerk zu über 99 Prozent mit Erdgas befeuert.

Das Mercedes-Benz Werk Sindelfingen ist das weltweit größte Produktionswerk der Daimler AG und im globalen Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Cars das Kompetenzzentrum für Personenwagen der Ober- und Luxusklasse. Im vergangenen Jahr haben mehr als 22.000 Mitarbeiter über 420.000 Pkw der Mercedes-Benz C-, E- und S-Klasse sowie des CL, CLS, des CLS Shooting Brake und SLS AMG gefertigt.

15.10.2013 Mercedes Marken Pavillon war ein Erfolg

Der temporäre Markenauftritt von Mercedes-Benz in der Warschauer Innenstadt war ein voller Erfolg: Zwischen Juli und Oktober 2013 kamen über 20.000 Besucher zum Mercedes-Benz Pavillon im Stadtteil Powisle. Das Konzept von Mercedes-Benz da zu sein, wo potentielle Kunden sind, ging auf. Für viele Besucher war es der erste Kontakt mit der deutschen Premiummarke.

Auf einer über 200 Quadratmeter großen Fläche zeigte Mercedes-Benz nicht nur wechselnde Fahrzeuge wie das neue kompakte Coupé CLA, sondern bot auch Probefahrten mit unterschiedlichsten Modellen an. Dabei kamen 600 Fahrten zustande. Ein Café mit einer 150 Quadratmeter großen Terrasse, ein Kinderbereich sowie eine Ausstellungsfläche für Lesungen, Vernissagen und Konzerte mit bekannten polnischen Künstlern sprachen ein breites Publikum an. Ein Bereich des Pavillons war zudem ganz der Interaktion und Mobilität auf zwei Rädern gewidmet. Neben einem Fahrsimulator konnte das smart e-bike Probe gefahren werden. Verschiedene Events wie ein Oldtimer Fan-Treffen, AMG Performance Tag, Sommerkino oder Design Workshops rundeten das Angebot ab. Für insgesamt über 80 Veranstaltungen stellte Mercedes-Benz mit seinem innovativen Pavillon-Konzept den passenden Rahmen. Auf Facebook verfolgten über 6.000 Fans die Events rund um den Pavillon.

Mit der modernen Holzkonstruktion und dem einladenden Gastronomie- und Eventkonzept hat Mercedes-Benz in Warschau ein interaktives Marken- und Produkterlebnis geschaffen, das insbesondere neue, moderne Zielgruppen, aber auch die bestehenden Mercedes-Fans anspricht. Mercedes-Benz setzte in Warschau erstmals auch mobile Verkaufsberater ein. Sie berieten Kunden direkt in ihrem Lebens- und Arbeitsumfeld, unterstützten bei der Konfiguration von Fahrzeugen oder organisierten flexibel Probefahrten dort, wo die Kunden es wünschten. Diese Aktion war sehr erfolgreich, denn die ersten Fahrzeuge wurden bereits verkauft.

Das temporäre Format dient der emotionalen Kundenansprache und ist Teil der im Sommer 2013 vorgestellten Wachstumsstrategie in Marketing und Vertrieb „Mercedes-Benz 2020 – Best Customer Experience“. Sie bündelt eine Vielzahl neuer Ansätze in Marketing, Vertrieb und After-Sales, mit dem Ziel, die Marke stärker für neue Zielgruppen zu öffnen und gleichzeitig loyale Kunden weiterhin zu binden. Dazu richtet sich das Unternehmen konsequent am Kunden und seinen sich stetig verändernden Wünschen aus.

Neben temporären Formaten baut das Stuttgarter Unternehmen auch die bestehenden stationären innerstädtischen Formate weiter aus. Mercedes-Benz hat 1995 als einer der ersten Automobilhersteller sehr früh zentrale innerstädtische Standorte eröffnet. Heute gibt es rund 20 dieser innerstädtischen Markenauftritte in Städten wie Berlin, Paris, Mailand, New York, Peking oder Tokio. Bis 2020 soll sich die Anzahl weltweit mehr als verdoppeln. Noch in diesem Jahr startet die Marke außerdem den Vertrieb von Neufahrzeugen über das Internet in Deutschland und Polen.

08.10.2013 Bester September aller Zeiten für Mercedes

Mercedes-Benz hat im September so viele Fahrzeuge verkauft, wie in keinem Monat zuvor. Mit einem Plus von 15,9% gingen 142.994 Neuwagen an Kunden in aller Welt. Seit Jahresbeginn wurden 1.062.638 Einheiten abgesetzt (+10,1%). Im dritten Quartal verkaufte Mercedes-Benz 368.201 Fahrzeuge und verbuchte einen Zuwachs von 18,0%. Insbesondere in den USA und in China verzeichnete die Marke mit dem Stern ein erfolgreiches drittes Quartal. Auch in Europa gewann Mercedes-Benz weitere Marktanteile hinzu und ist weiterhin Marktführer im Premiumsegment in Deutschland, Japan und den USA. Besonderen Anteil am Absatzwachstum haben die erfolgreich angelaufene neue E-Klasse sowie die Kompaktmodelle. Die neue S-Klasse führt in Deutschland bereits die Zulassungslisten an. Mit der Einführung auf dem chinesischen Markt im September wird die globale Präsenz und Positionierung weiter gestärkt.

„Noch nie wurden in einem Monat so viele Fahrzeuge von Mercedes-Benz verkauft wie im September. Die neue S-Klasse ist schon jetzt mit Abstand Marktführer in Deutschland und Europa. Auch unsere Kompakten und die neue E-Klasse kommen hervorragend bei den Kunden an,“ sagte Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars und Leiter Vertrieb und Marketing. „Mit Blick auf die vergangenen neun Monate können wir schon jetzt sagen: Mercedes-Benz wird 2013 wieder einen Rekordabsatz verbuchen.“

In Europa lieferte Mercedes-Benz im September 71.085 Fahrzeuge an Kunden aus (+14,2%) und blickt damit auf ein äußerst erfolgreiches drittes Quartal in einem schwierigen Markumfeld zurück (+14,0% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum). Besonders starke Zuwächse erzielte das Unternehmen im September in Großbritannien (+28,0%), in der Türkei (+31,5%) und in Russland (+20,1%). Auf dem Heimatmarkt erreichte die Marke mit dem Stern einen Marktanteil von über 9% und war damit seit Januar dieses Jahres jeden Monat Marktführer im Premiumsegment in Deutschland.

In China war das dritte Quartal besonders erfolgreich für Mercedes-Benz: Mit 56.992 ausgelieferten Fahrzeugen (inkl. Hongkong) verzeichnete die Marke Zuwächse von 26,3%. Damit ging im dritten Quartal jedes sechste Fahrzeug von Mercedes-Benz an einen Kunden in China. Sehr stark waren auch die Verkäufe in Japan, hier übergab das Unternehmen von Juli bis September 14.558 Fahrzeuge an Kunden (+32,8%) und ist damit erneut der zulassungsstärkste Premiumhersteller.

In den USA erreichte Mercedes-Benz im September mit 24.697 Fahrzeugen (+6,7%) erneut einen Rekordabsatz und war erneut der Premiumhersteller Nummer eins. Für den Zeitraum Januar bis September verbuchte das Unternehmen in seinem größten Absatzmarkt ebenfalls einen neuen Bestwert mit 215.056 Einheiten (+12,2%). Einen Zuwachs von 47,5% seit Jahresbeginn verzeichnete die Marke mit dem Stern in den lateinamerikanischen Märkten. In dem wichtigen Zukunftsmarkt Brasilien wird Daimler zukünftig auch mit einer lokalen Fertigung vertreten sein. In einem neuen Montagewerk in Iracemápolis bei São Paulo werden ab 2016 die nächste Generation der C-Klasse und der GLA für den lokalen Markt gefertigt.

Die neuen Kompakten von Mercedes-Benz waren in den vergangenen neun Monaten ausgesprochen erfolgreich: Weltweit entschieden sich 267.467 Kunden für ein Modell der A-, B- oder CLA-Klasse (+68,3%). Insbesondere das Design des CLA kommt gut an: Erst im September hat das kompakte Coupé von Mercedes-Benz den „Autonis“-Wettbewerb der Fachzeitschrift „auto, motor und sport“ um den Titel der besten Design-Neuheit 2013 in der Kompaktklasse für sich entschieden. Ebenfalls im September stellte Mercedes-Benz das vierte Kompaktmodell mit Stern vor: Der GLA soll ab dem Frühjahr 2014 das wichtige Segment der Kompakt-SUVs erobern und neue Kunden für die Marke gewinnen.

Wie erfolgreich die neuen E-Klasse Modelle im Markt ankommen, zeigt das kräftige Absatzplus im September: Im E-Klasse Segment verzeichnete Mercedes-Benz einen Bestwert von 34.340 Fahrzeugen (+26,3%). Seit Anfang September ist die neue E-Klasse auch auf dem chinesischen Markt verfügbar und wird in ihrem zweitgrößten Markt nach den USA für weitere Absatzimpulse sorgen.

Die SUVs von Mercedes-Benz sind schon seit langem auf Erfolgskurs: Seit Jahresbeginn wurden 236.129 SUVs mit Stern abgesetzt, so viele wie nie zuvor (+17,3%). Drei der fünf SUV-Baureihen werden im Mercedes-Benz Werk Tuscaloosa (USA) produziert. Die Entscheidung für die Produktion in Alabama fiel vor genau 20 Jahren. Als erstes Fahrzeug am Standort lief damals die M-Klasse vom Band. Heute ist die M-Klasse weltweit das meistverkaufte Fahrzeug in ihrem Segment. Seit Jahresbeginn gingen 89.342 Fahrzeuge in Kundenhand über (+10,5%).

Für den smart fortwo entschieden sich seit Jahresbeginn weltweit 73.782 Kunden (i.V. 78.984 E.). Wachsender Beliebtheit erfreut sich der kompakte Zweisitzer in China: Allein im September wurden hier 1.640 smart fortwo abgesetzt (+22,5%).

03.10.2013 MB weiter auf Rekordkurs in den USA (Sept Zahlen)

Im September 2013 hat Mercedes in den USA 27.474 Einheiten (inkl. Sprinter & smart) verkauft. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht dies einer Steigerung von weiteren 5,8 %. Das ist der neunte Rekordmonat in 2013. Der im September neu eingeführte CLA verkaufte sich mit 2.310 Einheiten sehr gut. Weiterhin sehr gut kommt die aktuelle M-Klasse an, sowie das Facelift der E-Klasse. Wie auch schon im GLK wird ab sofort auch in der E-Klasse der 250 Bluetec angeboten.

AMG hat im September 2013 675 Fahrzeuge ausgeliefert. Die Bluetec Dieselmodelle haben einen Absatz von 1.364 Einheiten erreicht. Die Details sind der nachfolgenden Excel-Datei zu entnehmen.
Mercedes-Benz US Verkäufte inkl. smart und Sprinter

01.10.2013 Ab 2016 neues Pkw Werk in Brasilien

Die Daimler AG erweitert das globale Pkw-Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Cars um einen neuen Standort in Brasilien: In einem neuen Montagewerk in Iracemápolis bei São Paulo sollen zukünftig die nächste Generation der C-Klasse sowie der GLA für den lokalen Markt gefertigt werden. Gemeinsam mit der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff unterzeichneten Andreas Renschler, im Daimler-Vorstand verantwortlich für Produktion und Einkauf Mercedes-Benz Cars sowie Mercedes-Benz Vans, und Philipp Schiemer, CEO Mercedes-Benz do Brasil & Daimler Latin America, heute den Rahmenvertrag. Die ersten Kundenfahrzeuge sollen nach heutigem Planungsstand bereits 2016 vom Band laufen. Für die im ersten Schritt vorgesehene Ausbaustufe sind Investitionen von rund 170 Millionen Euro vorgesehen.

Andreas Renschler: "Brasilien ist ein wichtiger Zukunftsmarkt. Mit der lokalen Fertigung stellen wir uns dem Wettbewerb und greifen an. Der neue Standort steht exemplarisch für die Erweiterung unseres globalen Produktionsnetzwerkes – damit sind wir noch näher an unseren Kunden." Renschler weiter zur strategischen Bedeutung des zukünftigen lokalen Produktionsprogramms: "Mit der nächsten Generation der C-Klasse (W205) sowie dem GLA (X156) werden wir in Mercedes-Topqualität zwei hochattraktive Produkte lokalisieren, für die wir großes Potenzial im brasilianischen Premiumsegment sehen."

“Mit der lokalen Fertigung von Pkw, Lkw, Bussen und Transportern ist Mercedes-Benz das einzige Unternehmen, das in allen Segmenten in Brasilien produziert”, sagte Philipp Schiemer. “Die Nähe zu unseren Produktionsstandorten in São Paulo und Minas Gerais ermöglicht uns zudem eine noch bessere Vernetzung zwischen den Werken und innerhalb der Belegschaft.”

In dem Montagewerk ist die Produktion von jährlich bis zu 20.000 Fahrzeugen vorgesehen. Am Standort werden rund 1.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Hinzu kommen außerdem etwa 3.000 Stellen, die bei Lieferanten entstehen sollen. Die Daimler-Landesgesellschaft Mercedes-Benz do Brazil wird in Kürze den Landerwerb für das zukünftige Werksgelände in Iracemápolis bei São Paulo abschließen, so dass mit den Bauvorbereitungen begonnen werden kann.

Über das globale Mercedes-Benz Produktionsnetzwerk
Das globale Produktionsnetzwerk für Mercedes-Benz Cars umfasst als Fahrzeug-Hauptproduktionsstandorte die deutschen Werke in Sindelfingen, Bremen und Rastatt, das ungarische Werk in Kecskemét, das US-Werk in Tuscaloosa/Alabama, das Werk im südafrikanischen East London sowie den BBAC-Produktionsstandort in Peking, China (Beijing Benz Automotive Corporation, Joint Venture von Daimler und BAIC). Darüber hinaus bestehen CKD (completely-knocked down)- bzw. SKD-Montagewerke (semi knocked down) in Ägypten, Indien, Indonesien, Malaysia, Thailand sowie Vietnam. Die durchgängige Top-Qualität jedes einzelnen Kundenfahrzeugs ist an allen Standorten dank der globalen Standards des Mercedes-Benz Produktionssystems MPS abgesichert.

Hinzu kommen die Standorte des Powertrain-Produktionsnetzwerks: Sie umfassen in Deutschland als zentralen Standort das Mercedes-Benz Werk Untertürkheim, die Werke in Berlin und Hamburg sowie das Tochterunternehmen MDC Power im thüringischen Kölleda. Zu den internationalen Standorten zählen neben der rumänischen Tochtergesellschaft Star Transmission seit diesem Jahr ein neues Motorenwerk im chinesischen Joint Venture BBAC in Peking, zusätzlich werden Daimler und Nissan in den USA ab 2014 die gemeinsame Produktion von Vierzylinder-Benzinmotoren (M274) auf Mercedes-Benz Basis im Nissan-Werk Decherd/Tennessee aufnehmen.

30.09.2013 Tag der Deutschen Einheit mit Daimler Unterstützung

Der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober wird in diesem Jahr in Stuttgart mit einem Bürgerfest gefeiert. Daimler unterstützt die zentralen Feierlichkeiten für ganz Deutschland. „Als weltweit erfolgreiches Unternehmen mit starken Wurzeln in Stuttgart ist es für uns selbstverständlich, das Bürgerfest zur Deutschen Einheit zu unterstützen. Mit unserem Beitrag unterstreichen wir unser gesellschaftliches Engagement und unsere Verbundenheit zur Region“, sagte Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstandes der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars.

Daimler bietet während des zweitägigen Bürgerfestes am 2. und 3. Oktober in der Stuttgarter Innenstadt an zahlreichen Stellen Informationen, Unterhaltung für die ganze Familie und attraktive Preise bei einem Gewinnspiel.

Unter dem Motto „Innovation trifft Nachhaltigkeit“ zeigt das Unternehmen beispielsweise im Mercedes-Benz Pavillon auf dem Karlsplatz faszinierende Fahrzeuge mit alternativen Antrieben wie den AMG SLS Electric Drive, einen Mercedes-Benz S-Klasse Hybrid oder den smart fortwo electric drive und informiert über den neusten Stand der vernetzten Sicherheits- und Fahrerassistenz-systeme „Mercedes-Benz Intelligent Drive“. Zudem werden das Carsharing-Angebot car2go sowie die Mobilitätsplattform moovel vorgestellt. Bei car2go besteht die Möglichkeit zur kostenlosen Registrierung.

Bei den Workshops von Genius, der jungen WissensCommunity von Daimler, können Kinder im Oberen Schlossgarten entdecken, wie Autos designed und angetrieben werden. Anmeldungen werden an beiden Tagen vor Ort angenommen. Die Verkehrssicherheits-initiative von Daimler, MobileKids, bietet an gleicher Stelle Hinweise und Spiele zur Verkehrserziehung sowie die Möglichkeit an der Safety Map App sichere und unsichere Verkehrspunkte auf einem Tablet Computer zu vermerken. Im Oberen Schloßgarten können smart ebikes auf einem Bike-Parcour ausprobiert werden.

In der Nutzfahrzeug-Ausstellung im Bereich des Karlsplatzes können Interessierte den Fernverkehrs-Lkw Actros und den neuen Unimog-Geräteträger U 318 in Euro VI-Version hautnah erleben. Mit dem Fuso Canter Eco Hybrid und dem batteriebetriebenen Mercedes-Benz Vito E-CELL Kastenwagen werden zwei weitere Daimler-Exponate mit alternativer Antriebstechnik vor Ort zu sehen sein. Die Stuttgarter Straßenbahnen setzen 18 Busse von Mercedes-Benz als Shuttleservice während des Bürgerfestes ein. Davon fahren zwölf mit Hybrid-Technologie.

In der Fußgängerzone steht der vom amerikanischen Modedesigner Jeremy Scott spektakulär mit Heckflügeln designte smart forjeremy zur Besichtigung bereit. Zudem informiert das Unternehmen über Karrieremöglichkeiten und Berufseinstieg bei Daimler sowie über das breite Sportangebot der SG Stern.

Die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit finden seit 1990 in verschiedenen Städten statt. Da Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann derzeit den Vorsitz im Bundesrat innehat, lädt das Bundesland unter dem Motto „Zusammen einzigartig“ zur Feier nach Stuttgart ein. Zum zweitägigen Bürgerfest werden rund 400.000 Besucher erwartet. Die Stuttgarter Innenstadt wird für die Dauer des Bürgerfestes zwischen Neuem Schloss, Rathaus und Theodor-Heuss-Straße für den Verkehr gesperrt. Bundespräsident Joachim Gauck, Bundeskanzlerin Angela Merkel, zahlreiche weitere Politiker sowie Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche werden zu den Feierlichkeiten erwartet.

30.09.2013 Wasserstoff-Initiative für Deutschland

Die sechs Partner der „H2 Mobility“-Initiative - Air Liquide, Daimler, Linde, OMV, Shell und Total – haben sich auf einen konkreten Handlungsplan zum Aufbau eines landesweiten Wasserstoff-Tankstellennetzes für Brennstoffzellenfahrzeuge verständigt. Bis zum Jahr 2023 soll die heute 15 Tankstellen umfassende, öffentliche Wasserstoff-Infrastruktur in Deutschland auf rund 400 H2-Tankstellen ausgebaut werden. Bereits innerhalb der kommenden vier Jahre sollen die ersten 100 Wasserstoff-Stationen in Betrieb gehen. Damit kann künftig eine bedarfsgerechte Versorgung von Elektrofahrzeugen mit Brennstoffzelle – die in den nächsten Jahren auf den Markt kommen sollen - sichergestellt werden. Eine entsprechende Grundsatzvereinbarung wurde von Vertretern aller beteiligten Partner unterzeichnet.

Die Vereinbarung umfasst neben der konkreten Planung eines bundesweiten H2-Tankstellennetzes auch die Grundsätze über die Beschaffung und den Vertrieb des benötigten Wasserstoffs sowie einen Unterstützungsappell an die Bundesregierung. Nach der geplanten Gründung eines entsprechenden Joint Ventures (vorbehaltlich der Erteilung etwaiger erforderlicher, behördlicher Genehmigungen), startet der stufenweise Ausbau des nationalen Tankstellennetzes bereits im kommenden Jahr. Dadurch soll nicht nur für die Ballungsräume und Hauptverkehrsrouten, sondern auch für den ländlichen Raum eine alltagstaugliche H2-Versorgung geschaffen werden. Ziel ist, zwischen den Ballungsgebieten mindestens alle neunzig Autobahn-Kilometer eine H2-Tankstelle anzubieten. Nach dieser Planung stehen in den Metropolregionen ab 2023 jeweils mindestens zehn Wasserstoffstationen zur Verfügung. Damit wird lokal emissionsfreie H2-Mobilität für Kunden immer attraktiver. Für dieses zukunftsweisende Infrastrukturprojekt geht die „H2 MobiIity“-Initiative von einem Gesamtinvestitionsbedarf in Höhe von rund 350 Mio. Euro aus.

Erste Hersteller haben für 2015 (die B-Klasse wurde auf 2017 verschoben) eine Serienmarkteinführung von Brennstoffzellenfahrzeugen auf dem deutschen Markt angekündigt. Eine bedarfsgerechte Anzahl von H2-Tankstellen ist - neben attraktiven Anschaffungs- und Unterhaltskosten der Fahrzeuge - dabei eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Markterfolg. Das geplante „H2 Mobility“-Joint Venture wird deshalb eng mit der Automobilindustrie zusammenarbeiten.

Mindestens ebenso wichtig, besonders mit Blick auf die hohen Kosten einer solch innovativen Technologie, sind Fortschritte auf dem Gebiet der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Die in der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung verankerte Fortsetzung der Innovations- und Forschungsaktivitäten auf diesem Gebiet spielt dabei eine entscheidende Rolle. Insbesondere die Fortführung des „Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie“ (NIP) stellt eine notwendige Unterstützung für den Marktaufbau dar.

Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzelle können einen erheblichen Beitrag leisten, um Deutschland zum Leitmarkt für nachhaltige Mobilitätslösungen und effiziente Technologien zu machen. Denn der große Vorteil dieser Antriebstechnik liegt in der deutlichen Minderung von CO2 Emissionen. Zudem bietet die innovative Technologie großes Potenzial zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Die Herausforderungen eines solchen Systemwandels hin zu einem emissionsfreien Verkehrssektor wurden mit der Gründung der branchenübergreifenden „H2 Mobility“-Initiative 2009 in Berlin bereits sehr früh initiiert.

Die Clean Energy Partnership (CEP) mit ihren Mitgliedern* und weitere Unternehmen** begrüßen den Infrastrukturaufbau. Die CEP erprobt mit Unterstützung der Bundesregierung Brennstoffzellenfahrzeuge und deren Betankung. Schnittstelle zur Bundesregierung ist in beiden Fällen die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW).

*Mitglieder der CEP: Air Liquide, BMW, Daimler, EnBW, Ford, GM/Opel, Hamburger Hochbahn, Honda, Hyundai, Linde, Shell, Siemens, Total, Toyota, Vattenfall Europe und Volkswagen **Weitere Unternehmen: Nissan und Intelligent Energy

Thomas Pfützenreuter, Vorsitzender der Geschäftsführung, AIR LIQUIDE Deutschland GmbH:
„ Die Unterzeichnung dieser Vereinbarung ist ein entscheidender Schritt zum Aufbau des Wasserstoff-Tankstellennetzes in Deutschland. Die Initiative „ H2 Mobility“ hat es sich auf die Fahne geschrieben, einen bedeutenden Beitrag zur Erreichung der ehrgeizigen nationalen Ziele hinsichtlich Elektromobilität zu leisten. Air Liquide ist stolz drauf, hierbei eine aktive Rolle zu spielen. Als Spezialist für die gesamte Wasserstoff-Energiekette von der Erzeugung bis zur Errichtung von Wasserstoff-Tankstellen ist Air Liquide aktiv daran beteiligt, die umfassende Nutzung von Wasserstoff als sauberem Energieträger zu ermöglichen. Wasserstoff-Energie ist eine innovative Lösung, die kurzfristig Antworten auf die Herausforderungen nachhaltiger Mobilität zu geben vermag und somit einen Beitrag zum Umweltschutz darstellt.“

Prof. Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung:
„Wasserstoff ist das häufigste Element im Universum. Aber Tankstellen für diesen umweltfreundlichen Kraftstoff sind noch selten. Das will die „H2 Mobility“-Initiative ändern: Bis 2023 soll es in Deutschland mehr Wasserstofftankstellen geben als heute konventionelle Tankstellen an Autobahnen. Damit schaffen wir für die alltagstaugliche Brennstoffzellen-Technik Schritt für Schritt eine flächendeckende Infrastruktur.“

Professor Dr.-Ing. Wolfgang Reitzle, Vorsitzender des Vorstands der Linde AG:
„Linde ist seit vielen Jahren Vorreiter bei der Weiterentwicklung der Wasserstoff-Technologie. Insbesondere auf dem Weg zur Serienfertigung von Wasserstoff-Tankstellen haben wir in den letzten Jahren wesentliche Fortschritte erzielt. Nun ist die Zeit reif, diese umweltfreundliche Technologie flächendeckend zum Einsatz zu bringen.“

Dr. Gerhard Roiss, Vorstandsvorsitzender und Generaldirektor der OMV AG:
„Die EU-Ziele (Energy Roadmap) können nur durch innovative neue Technologien erreicht werden. Wasserstoff wird auch bei der Mobilität der Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Die Bereitstellung der Wasserstoff-Tankstellen-Infrastruktur ist unser Beitrag für die künftige emissionsfreie motorisierte Mobilität.“

Peter Blauwhoff, Vorsitzender der Geschäftsführung Deutsche Shell Holding GmbH:
“Bereits heute betreibt Shell ein Wasserstoff-Tankstellennetz in Deutschland und Kalifornien, das auf innovativsten Techniken beruht – unter anderem die weltgrößte H2-Tankstelle in Berlin. Nach erfolgreichem Joint Venture-Start wird Shell eine ganz wesentliche Rolle bei der Entwicklung des künftigen H2-Tankstellennetzes in Deutschland spielen. Innerhalb der Mobilität der Zukunft ist Wasserstoff ein wichtiger Baustein“.

Hans-Christian Gützkow, Geschäftsführer TOTAL Deutschland:
„ Von 15 öffentlichen H2-Stationen in Deutschland betreiben wir heute bereits fünf – eine TOTAL Multi-Energie-Tankstelle kommt in Berlin am zukünftigen Hauptstadtflughafen bis Ende des Jahres hinzu. Wir beteiligen uns auch weiterhin am Ausbau der Infrastruktur! Damit bekräftigt TOTAL seine Vorreiterrolle beim H2-Tankstellenaufbau in Deutschland und bei der Erforschung von grün hergestelltem Wasserstoff aus erneuerbaren Quellen!“

27.09.2013 neue 9 Mrd EUR Kreditlinie für Daimler

Die Daimler AG hat am 26. September 2013 mit einem Konsortium internationaler Banken eine 9 Mrd. Euro syndizierte Kreditlinie mit einer Laufzeit von fünf Jahren und zwei Verlängerungsoptionen abgeschlossen. Sie gewährt dem Unternehmen damit finanzielle Flexibilität bis zum Jahr 2020. Die Kreditlinie war weit überzeichnet bei gleichzeitig deutlich verbesserten Konditionen.

„Wir freuen uns über das große Interesse an dieser Kreditlinie, das durch die deutlich höhere Zahl beteiligter Banken bestätigt wird. Es unterstreicht, dass die Banken der nachhaltig positiven Entwicklung von Daimler Vertrauen schenken“, sagte Bodo Uebber, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Finanzen & Controlling. „Wir haben uns vor allem aufgrund der günstigen Marktbedingungen für die vorzeitige Erneuerung der bestehenden Kreditlinie entschieden und haben so längerfristig ein solides Liquiditätspolster“, so Uebber weiter.

Vor dem Hintergrund des globalen Wachstums hat Daimler eine stärkere Internationalisierung des Syndikats verfolgt. Mehr als 40 europäische, amerikanische und asiatische Banken haben sich an dem Konsortium beteiligt.
Daimler plant nicht, die Kreditlinie in Anspruch zu nehmen. Sie dient vielmehr der Sicherstellung einer ausreichenden finanziellen Flexibilität. Mit Unterzeichnung der neuen Kreditlinie wird Daimler die bestehende syndizierte Kreditlinie über 7 Mrd. Euro vorzeitig kündigen.

24.09.2013 200 neue Arbeitsplätze in Untertürkheim

Daimler schafft im Mercedes-Benz Werk Untertürkheim noch in der zweiten Jahreshälfte 2013 200 neue unbefristete Arbeitsplätze. Den Personalaufbau haben die Leitung des Werkes Untertürkheim und der Betriebsrat gemeinsam beschlossen. Mit diesem Schritt wird die Aggregateproduktion der sehr guten Auftragssituation gerecht.

„Die Aggregatefertigung ist hervorragend ausgelastet. Deswegen erweitern wir unsere Kapazitäten, um die anhaltend hohe Nachfrage unserer Kunden – beispielsweise nach Doppelkupplungsgetrieben - zu bedienen“, sagte Peter Schabert, Leiter Produktion Powertrain und Leiter des Mercedes-Benz Werkes Untertürkheim. Durch den Anlauf des GLA sowie die Einführung des CLA 250 in den USA werden nun noch mehr Doppelkupplungsgetriebe (F-DCT) benötigt. „Die Erhöhung unserer Stammbelegschaft ist ein klares Bekenntnis zum Standort und zur Mannschaft, die entscheidend zum Erfolg der Wachstumsstrategie Mercedes-Benz 2020 beiträgt.“

Wolfgang Nieke, Betriebsratsvorsitzender des Mercedes-Benz Werkes Untertürkheim: „Uns ist es gelungen, 150 Leiharbeitnehmer fest zu übernehmen. Das ist besonders erfreulich, denn mit einem festen Job bei Daimler haben diese Menschen eine Grundlage für eine sichere Lebensplanung.“

Die neuen Stellen entstehen in den Bereichen der Getriebe-, Motoren- und Achsenproduktion, aber auch in der Gießerei und Schmiede. Von den insgesamt 200 unbefristeten Stellen werden 50 mit neuen Mitarbeitern besetzt, darunter Gießerei- und Fertigungsfachexperten. Außerdem erhalten 150 Zeitarbeitnehmer unbefristete Arbeitsverträge. Bereits in den beiden vergangenen Jahren sind im Stammwerk Untertürkheim insgesamt 950 neue unbefristete Stellen geschaffen worden.

Stuttgart ist Sitz der Daimler Konzernzentrale und des Mercedes-Benz Werks Untertürkheim. Damit ist Daimler der größte industrielle Arbeitgeber der Stadt Stuttgart. In den sechs Werkteilen, u.a. Hedelfingen und Bad Cannstatt, wird mit mehr als 17.800 Mitarbeitern in Produktion und Verwaltung das Herzstück des Automobils produziert: Motor, Getriebe, Achsen und zugehörige Komponenten. 2012 hat Daimler allein hier Investitionen über 900 Millionen Euro in den Aus- und Umbau der Powertrain-Werksteile sowie in den Anlauf neuer Produkte und Fertigungstechnologien getätigt, in 2013 investiert das Unternehmen mehr als 800 Millionen Euro am Standort. Ende 2012 beschäftigte der Daimler-Konzern rund 166.400 Mitarbeiter in Deutschland.

23.09.2013 Mercedes Intelligent Drive Kampagne

Am 23. September 2013 startet eine umfangreiche Kampagne zu „Mercedes-Benz Intelligent Drive“. Unter diesem Begriff hat die Premiummarke ihre gesamten vernetzten Sicherheits- und Fahrerassistenzsysteme gebündelt. Kameras, Sensoren und Sicherheitstechnologien arbeiten zusammen. Dadurch wird Autofahren so sicher und komfortabel wie nie zuvor. Schon jetzt verfügen die E- und S-Klasse über Mercedes-Benz Intelligent Drive, darunter Assistenzsysteme, wie den Stop&Go Pilot, die den Fahrer entlasten und ein teilautonomes Fahren ermöglichen. Einen Ausblick auf die Zukunft dieser vernetzten Technologien gibt das Forschungsfahrzeug S 500 INTELLIGENT DRIVE, das im August 2013 auf der historischen, rund 100 Kilometer langen Bertha-Benz-Route von Mannheim nach Pforzheim autonom durch den für die Technik hochkomplexen Überland- und Stadtverkehr fuhr.

Die Kampagne erläutert auf ebenso emotionale wie informative Weise die Vorteile der vernetzten Technologien, stellt einzelne Fahrer­assistenzsysteme vor und unterstreicht die Innovationsführerschaft von Mercedes-Benz. Prominenter Botschafter und Testimonial ist der siebenfache Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher, der sich bereits seit vielen Jahren für mehr Sicherheit im Straßenverkehr engagiert.

„Mit Mercedes-Benz Intelligent Drive haben wir ein neues Zeitalter aktiver Fahrsicherheit eingeläutet und stellen damit erneut unsere Position als Sicherheitspionier unter Beweis. Dies macht die Kampagne eindrucksvoll deutlich“, so Dr. Jens Thiemer, Leiter Markenkommunikation Mercedes-Benz Cars. „Michael Schumacher ist dafür der optimale Partner. Denn er hat sich schon immer für Sicherheit eingesetzt, auf der Rennstrecke und auf der Straße. Er weiß, wie wichtig es ist, Situationen vorhersehen zu können, um Gefahren zu minimieren, und ist daher ein erklärter Anhänger von Fahrer­assistenzsystemen.“

Unter dem Claim „Vernetzt mit allen Sinnen“ läuft die Kampagne auf allen relevanten Kommunikationskanälen. Im Mittelpunkt stehen Printanzeigen, ein TV-Spot, ein Webspecial und umfangreiche Handelsmarketingaktivitäten.

„Ich freue mich sehr über die Partnerschaft mit Mercedes-Benz und finde es sehr spannend, gemeinsam mit dem Erfinder des Automobils die Zukunft der automobilen Sicherheit zu gestalten“, sagt Michael Schumacher, der sich nicht nur als Botschafter für Mercedes-Benz Intelligent Drive engagiert, sondern auch an der Weiterentwicklung der Sicherheitstechnologien mitarbeiten wird. „Dies ist eine wegweisende und spannende Aufgabe innerhalb unserer Partnerschaft. Man kann den Nutzen dieser Assistenzsysteme nicht oft genug betonen. Sie helfen und entlasten den Fahrer und ermöglich ihm so ein sicheres Fahren. Während meiner Formel-1-Zeit habe ich sehr oft erfahren, dass ich mich auf alle mir zur Verfügung stehenden Technologien verlassen und sie zu meinem Vorteil nutzen kann.“

Den Auftakt machen Printanzeigen mit dem erfolgreichsten Formel-1-Pilot aller Zeiten. Sympathisch und authentisch wird Michael Schumacher in Verbindung mit einer klaren, souveränen Botschaft dargestellt, die einen Vergleich zwischen den außergewöhnlichen Fähigkeiten eines Rennfahrers und der außerordentlichen Technik der Mercedes-Benz Fahrerassistenzsysteme zieht. Zum Beispiel: „Die besten Fahrer überlassen nichts dem Zufall. Die besten Autos erst recht nicht.“ Oder: „Was der beste Fahrer konnte, sollte das beste Auto auch können. Die anderen auf Abstand halten.“

Ergänzt werden die verschiedenen Motive mit Michael Schumacher durch eine zweite Anzeigenlinie. Sie inszeniert die Vorreiterrolle von Mercedes-Benz. Unterschiedliche Motive zeigen Mercedes-Benz Fahrzeuge und stellen die Bedeutung einzelner wegweisender Fahrerassistenzsysteme für die Verkehrssicherheit vor. So lautet beispielsweise die Botschaft zum Verkehrszeichen-Assistenten „Hoffentlich warnen bald alle Autos ihre Fahrer vor Falschfahrten. Mercedes-Benz weist den Weg.“

TV-Spot: Mercedes lässt die Hühner tanzen Im TV-Spot, der ab 23. September 2013 online online (http://youtu.be/5Srrn5m-C9A) und ab Ende September im TV eingesetzt wird, lässt Mercedes-Benz echte Hühner tanzen. Die gefiederten Tiere bewegen sich zu den Beats von Diana Ross‘ „Upside Down“ – allerdings nur bis zum Hals. Ihre Köpfe bleiben völlig starr. Am Ende des skurrilen Tanzes heißt es: „Stabilität in jeder Situation. Magic Body Control“. Eine kuriose Präsentation des weltweit ersten sehenden Fahrwerks, das die Straße nach Unebenheiten abscannt und die Federung automatisch anpasst. Es debütierte in der neuen S-Klasse.

Das Mercedes-Benz Intelligent Drive Webspecial startet Mitte Oktober 2013. Unter www.mercedes-benz-intelligent-drive.com werden sowohl die Mercedes-Benz Intelligent Drive Philosophie als auch die jeweiligen Features vorgestellt.

Im Fokus der Handelsmarketingaktivitäten stehen Maßnahmen, die Mercedes-Benz Intelligent Drive erlebbar machen. Die Händler erhalten unter anderem eine umfassende Toolbox zur Gestaltung und Durchführung von „Intelligent Drive Wochen“, bei denen Privat- und Geschäftskunden zu Probefahrten mit aktuellen Mercedes-Benz Modellen eingeladen werden. Bereits die Versandhülle des Einladungsmailings bietet ein interaktives Erlebnis. Über einen QR-Code können die Kunden die eigens entwickelte Mercedes-Benz Intelligent Drive App auf ihrem Smartphone oder Tablet-PC installieren. Die Kamera des mobilen Gerätes wird über die Straßenkarte auf der Versandhülle gehalten und verschiedene Fahrerassistenzsysteme können wie im realen Verkehr erfahren werden.

Michael Schumacher und die Mercedes-Benz Driving Events werden gemeinsam Trainings-Formate zum Thema Intelligent Drive entwickeln. Ziel ist es, die Sicherheits- und Fahrerassistenzsysteme für Mercedes-Benz Kunden erlebbar zu machen und das fahrerische Können zu optimieren. Für mehr Sicherheit und Fahrvergnügen im Alltag.

Verantwortlich für Konzept und Realisation der Kommunikationskampagne ist die Mercedes-Benz Kreativagentur Jung von Matt.

11.09.2013 Zwischenstand Daimler & Renaul-Nissan Kooperation

Die Kooperation von Daimler und der Renault-Nissan Allianz kommt nach Einschätzung der Vorstandsvorsitzenden beider Unternehmen rasch voran, der Umfang der Zusammenarbeit ist zunehmend global.

Die deutsch-französisch-japanische Partnerschaft begann im April 2010 mit drei Projekten, die hauptsächlich einen europäischen Fokus hatten. Seitdem ist das Projektportfolio auf zehn wichtige Projekte angewachsen und umfasst nun auch Initiativen in Nordamerika und Japan. Darüber hinaus arbeiten die relevanten Geschäftseinheiten beim Austausch von Best-Practice und anderen Formen der Kooperation zusammen.

„Während sich unsere ursprüngliche Zusammenarbeit stark auf europäische Projekte fokussierte, nehmen wir nun Synergien in allen Schlüsselmarkten in den Blick“, sagte der Renault-Nissan Chairman und CEO Carlos Ghosn beim jährlich stattfindenden Pressegespräch zum Stand der Kooperation. „Die größten Skaleneffekte sind immer global.“

„Wir werden auch weiterhin neue Projekte auswählen, die für alle Partner und – das ist das Wichtigste – auch für unsere Kunden sinnvoll sind“, so Daimler-Chef und Leiter Mercedes-Benz Cars, Dieter Zetsche.

Als gutes Beispiel dafür, wie stark die Partner von der Zusammenarbeit profitieren, nannten die Unternehmenschefs die gemeinsame Produktion von Mercedes-Benz 4-Zylinder-Benzinmotoren in Decherd (Tennessee/USA). Knapp eineinhalb Jahre nach dem Spatenstich im Mai 2012 ist das Werksgebäude für die gemeinsame Produktion von Mercedes-Benz 4-Zylinder-Benzinmotoren mittlerweile fertiggestellt worden. Aktuell werden dort die Produktionsanlagen eingerichtet; der Anlauf der Produktion folgt planmäßig von Mitte 2014 an. Die in Decherd produzierten Motoren sollen von diesem Zeitpunkt an in der Mercedes-Benz C-Klasse, die im Daimler-Werk in Tuscaloosa (Alabama/USA) produziert wird, sowie für neue Produkte von Infiniti eingesetzt werden (es handelt sich um den M274).

Auch die gemeinsamen Entwicklungsarbeiten für eine gemeinsame neue Drei- und Vierzylinder-Benzinmotorenfamilie mit Turbolader und Direkteinspritzung schreiten voran. Die Motoren verfügen über modernste Technologien mit deutlich verbessertem Kraftstoffverbrauch.

Ein weiteres Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Motorenentwicklung ist der neue Infiniti Q50, der im Frühjahr in Genf vorgestellt wurde und von Herbst an in den Verkauf gehen wird. Es ist das erste Infiniti-Fahrzeug, das über einen Antriebsstrang bestehend aus Dieselmotor und Automatikgetriebe aus der Zusammenarbeit mit Daimler verfügt.

Die ersten Fahrzeuge aus der Kooperation sind bereits auf der Straße – so der Kleintransporter Mercedes-Benz Citan (der jedoch aus jesmb Sicht nicht das Beste für den Kunden bietet und sich gemäß der aktuellen Zahlen auch nicht sonderlich gut verkauft). Darüber hinaus bietet Infiniti ab 2015 ein Fahrzeug an, das Komponenten aus der Kompaktwagen-Architektur von Daimler nutzen wird. Diese Komponenten werden markenspezifisch eingesetzt. Das Konzeptfahrzeug Q30 ist erstmals auf der IAA zu sehen.

Auch im Nutzfahrzeuggeschäft geht die Zusammenarbeit weiter. Geplant ist, dass die zu Daimler Trucks Asia gehörende Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation (MFTBC) mit dem Nissan-Transporter NV350 Urvan beliefert wird. Er soll unter der Marke Mitsubishi Fuso in ausgewählten Exportmärkten verkauft werden.

Diese Form der strategischen Belieferung wird bereits seit Anfang 2013 auch bei leichten Lkw – dem Fuso Canter Guts (Nutzlast 2,0t) und dem NT450 Atlas (Nutzlast 1,5t) - erfolgreich umgesetzt, um das jeweilige Produktportfolio auf neue Segmente ausweiten zu können. Dabei beläuft sich der gegenseitige Lieferumfang auf 1.300 Einheiten für den japanischen Markt.

Planmäßige Fortschritte macht auch das smart/Twingo-Projekt. So laufen derzeit die Produktionsvorbereitungen für den neuen Zweisitzer-smart bei smart in Hambach (Frankreich) und den Viersitzer-smart sowie Renault-Twingo Nachfolger im Renault-Werk in Novo Mesto (Slowenien) auf Hochtouren. Die Markteinführung der Fahrzeugvarianten ist in der zweiten Jahreshälfte 2014 geplant. Die neue Generation des smart und des Renault-Twingo werden auf Basis einer gemeinsamen Architektur entwickelt, bleiben aber eigenständige Produkte mit unverwechselbarem Markengesicht. Ein Showcar des neuen smart-Viersitzers („smart fourjoy“) ist an diesem Montag auf der IAA vorgestellt worden.

05.09.2013 MB weiter auf Rekordkurs (August Zahlen)

Mercedes-Benz verkaufte im vergangenen Monat 108.417 Fahrzeuge, so viele wie in keinem August zuvor. Seit Jahresbeginn steigerte die Marke ihren Absatz um 9,3% auf eine neue Bestmarke von 919.644 Einheiten. Damit ist Mercedes-Benz die am schnellsten wachsende Premiummarke weltweit. Im August sorgte vor allem die neue E-Klasse mit einem Absatzplus von 29,9% für ein starkes Wachstum. Weiterhin starke Zuwächse verzeichneten die Kompakten und SUVs von Mercedes-Benz. In fast allen Märkten Europas erreichte Mercedes-Benz im August zweistellige Zuwachsraten und gewann Marktanteile hinzu. Auch in den USA und in China (inkl. Hongkong) legte die Marke im August erneut zweistellig zu. Mercedes-Benz bleibt seit Jahresanfang zulassungsstärkster Premiumhersteller in Deutschland, USA und in Japan.

In Europa lieferte Mercedes-Benz im August 43.523 Fahrzeuge an Kunden aus, 12,0% mehr als im Vergleich zum Vorjahresmonat. Besonders hohe Absatzzuwächse verzeichnete der Stuttgarter Automobilhersteller in Großbritannien (+29,3%), Belgien (+20,9%), Russland (+21,5%) und in der Türkei (+65,7%). Einen kräftigen Zuwachs verbuchte Mercedes-Benz auch auf dem rückläufigen Heimatmarkt (Gesamtmarkt -5,5%): Mit 21.376 Einheiten verkaufte das Unternehmen im August 11,5% mehr als im Vorjahresmonat und erreichte damit erneut einen Marktanteil in zweistelliger Höhe (10,5%). Mercedes-Benz ist damit erneut zulassungsstärkster Premiumhersteller in Deutschland.

In den USA stiegen die Verkäufe im August um 20,5% auf eine neue Bestmarke (24.761 E.). Damit ist Mercedes-Benz seit Jahresbeginn die absatzstärkste Premiummarke (190.359 E.). Neue Absatzrekorde erzielte Mercedes-Benz darüber hinaus in Kanada (+20,6%) und in Mexiko (+14,6%). In Lateinamerika legten die Auslieferungen um 32,6% zu.

28,6% mehr Fahrzeuge als im Vorjahresmonat verkaufte das Stuttgarter Unternehmen im August in der Region Asien/Pazifik. In Japan stiegen die Verkäufe sogar um 37,0% auf einen neuen Bestwert. In China (inkl. Hongkong) lieferte Mercedes-Benz 18.087 Fahrzeuge an Kunden aus, ein Plus von 27,3%.

Für ein Modell der A-, B- und CLA-Klasse entschieden sich im vergangenen Monat insgesamt 25.562 Kunden. Damit steigerte das Unternehmen den Absatz seiner Kompaktfahrzeuge um 84,8%. Zusätzlicher Schub wird in den kommenden Monaten zudem aus den USA kommen. Im September feiert der CLA auch dort seine Markteinführung. Er ist das erste Fahrzeug aus der neuen Kompaktklasse von Mercedes-Benz auf dem US-amerikanischen Markt. Das vierte Modell der Kompaktwagenfamilie, der GLA, feiert auf der IAA kommende Woche seine Weltpremiere und wird ab 2014 neue Kunden für die Marke begeistern.

Der Absatz der neuen Modelle im E-Klasse Segment legte im August kräftig zu. Von Limousine und T-Modell verkaufte Mercedes-Benz im August 29,9% mehr als im Vorjahresmonat (19.525 E.). Die Verkäufe des neuen Coupés und Cabrios stiegen sogar um 39%. Seit dem vergangenen Wochenende ist die neue Mercedes-Benz E-Klasse nun auch in China verfügbar und damit in allen großen Märkten. Die Langversion der Oberklasselimousine wurde speziell für den chinesischen Markt entwickelt.

Ob SL, E-Klasse Coupé oder CLS – alle Traumwagen von Mercedes-Benz führten im August weltweit die Zulassungslisten an. Unter diesem Dachbegriff bündelt die Marke seine Coupés, Cabrios und Roadster. Im Vergleich mit den deutschen Kernwettbewerbern erreichten die Mercedes-Modelle einen Marktanteil von ca. 50%. Insgesamt wurden seit Jahresbeginn 108.499 Traumwagen von Mercedes-Benz mit Stern an Kunden ausgeliefert.

Seit Jahresanfang entschieden sich 65.256 Kunden (i.V. 69.736 E.) für einen smart fortwo. In den USA (+31,9%), Kanada (+40,9%) und China (+27,7%) war er im August besonders beliebt. China ist mittlerweile der drittgrößte Markt für den kompakten Zweisitzer. Im Juli und August ruhte die Produktion im smart Werk in Hambach, um die notwendigen Umrüstungsarbeiten für die Nachfolgegeneration durchzuführen. Auf der IAA gibt smart mit dem smart fourjoy einen Ausblick auf den neuen Viersitzer der Marke, der wie der Zweisitzer 2014 auf den Markt kommen wird.

04.09.2013 MB weiter auf Rekordkurs in den USA (Aug Zahlen)

Im August 2013 hat Mercedes in den USA 27.144 Einheiten (inkl. Sprinter & smart) verkauft. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht dies einer Steigerung von 15,8 %. Das ist der achte Rekordmonat in 2013. Mercedes allein (ohne Sprinter und smart) legte sogar um 20,5 % ggü dem Vorjahresmonat zu. Insgesamt sind die Wachstumstreiber derzeit die C-, E-Klasse und M-Klasse. Durch das Facelift stiegen die Auslieferungen der E-Klasse um 44,5% auf 6.523 Einheiten.

AMG hat im August 2013 760 Fahrzeuge ausgeliefert (+14,9%). Die Bluetec Dieselmodelle haben einen Absatz von 1.556 Einheiten erreicht (+104,7 %). Die Details sind der nachfolgenden Excel-Datei zu entnehmen.
Mercedes-Benz US Verkäufte inkl. smart und Sprinter

03.09.2013 AMG Chef wird neuer Mercedes Vertriebschef weltweit

Dr. Joachim Schmidt, Leiter Vertrieb und Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars, hat entschieden, nach über 34 Dienstjahren mit Vollendung seines 65. Lebensjahres seine Aufgabe zum 1. Oktober 2013 in jüngere Hände zu übergeben. Als seinen Nachfolger hat der Vorstand der Daimler AG den derzeitigen AMG-Chef Ola Källenius benannt. Dr. Joachim Schmidt wird Ola Källenius bis Ende 2013 in dessen neue Aufgabe einführen und ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ein Nachfolger für Ola Källenius als Geschäftsführer der Mercedes-AMG GmbH wird demnächst benannt und bekanntgegeben.

27.08.2013 Etappensieg für Daimler: Zulassung in Frankreich

Im Kältemittelstreit in Frankreich hat Daimler heute vor dem obersten Verwaltungsgericht in Paris einen Etappensieg erzielt. Demnacht wird die Erlaubnis für eine Zulassung der rund 4.500 SL, CLA, A- und B-Klassen innerhalb von 48h Stunden erfolgen.

21.08.2013 AMG spielt Hauptrolle im PS4 Spiel Drive Club

Auf der gamescom in Köln stellt Sony Computer Entertainment Europe vom 21. bis 25. August 2013 das neue Rennspiel DRIVECLUB erstmals dem europäischen Publikum vor. Mit dem A 45 AMG, dem CLA 45 AMG, dem C 63 AMG Coupé Black Series, dem SL 65 AMG und als Highlight dem SLS AMG Coupé Black Series ist AMG, die Performance-Marke von Mercedes-Benz, gleich mit fünf Fahrzeugen im Spiel präsent. Erstmalig haben europäische Fachbesucher und Spieler während der gamescom die Möglichkeit, das neue Rennspiel auf der PlayStation 4 zu erleben und die atemberaubend realistische „Driving Performance“ der Boliden und Supersportwagen zu testen. Im Rahmen einer limitierten Aktion für Vorbesteller können Interessenten eine Version von DRIVECLUB mit exklusivem Zusatzinhalt bestellen. Dafür hat Mercedes-AMG beispielsweise einen völlig neuen Look für den SLS AMG Coupé Black Series entworfen. Während der gesamten gamescom ist zudem ein realer Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Black Series als Promotionfahrzeug in Köln präsent. Im Rahmen eines „Tweet-to-ride“-Wettbewerbs von PlayStation können Twitter-User eine Mitfahrt in dem Supersportwagen gewinnen.

Im Rahmen einer limitierten Vorbestell-Aktion bietet PlayStation eine Version des Spiels mit ausgewählten Zusatzinhalten an; unter anderem auch die komplett neu gestaltete Version des SLS AMG Coupé Black Series. Die gesamte Farbgestaltung des Fahrzeugs, wie der Carbon-Look und die roten Styling-Elemente, wurde verändert. In einem markanten schwarz-roten Design drückt der Supersportwagen seine überlegene Kraft und Performance aus. „Es war sehr aufregend und emotional für mich, die neue Farbgebung zu entwickeln. Mit dem Projekt gaben mir PlayStation und Mercedes-AMG die Möglichkeit, mich wie ein Junge zu fühlen, der sein Modellauto neu gestaltet, um es individueller und sportlicher zu machen“, erzählt Mercedes-AMG Designer Jean-Francois Huet anlässlich der Vorstellung des Spiels in Köln. Die limitierte Version kann bei ausgewählten Fachhändlern vorbestellt werden. Die zentrale Seite verweist dazu auf regionale Unterseiten, auf denen der jeweilige Händler zu finden ist. (Trailer Pre-Order Modell: http://youtu.be/Re980A4KxXw)

Nicht nur im Spiel, sondern auch auf dem Cover von DRIVECLUB glänzt der SLS AMG Coupé Black Series. Im offiziellen Trailer der gamescom spielen unter anderem der A 45 AMG und C 63 AMG Coupé Black Series sowie der SLS AMG Coupé Black Series eine der Hauptrollen. Zudem ziert der SLS AMG Coupé Black Series den Messestand von PlayStation. Außerdem können die Besucher im Rahmen eins „Tweet-to-ride“-Wettbewerbs auf Twitter die Mitfahrt in dem Sportwagen gewinnen.

16.08.2013 15 Jahre Mercedes CAC in Maastricht

Kundenzufriedenheit und Markentreue tragen als wichtige Faktoren zum nachhaltigen Erfolg der Daimler AG im Pkw- und Nutzfahrzeugbereich bei. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet das Mercedes-Benz Customer Assistance Center (CAC) seit seiner Gründung 1998 in Maastricht (Niederlande). Anfangs bot das CAC Mercedes-Benz Kundendienstleistungen wie Pannenhilfe und die Bearbeitung von Anfragen und Beschwerden für elf Länder in sechs Sprachen an. Mit der Zeit wurde das Service-Angebot des CAC um weitere Marken, Sprachen und Länder erweitert. Inzwischen stehen den Kunden in 15 europäischen Ländern 600 Mitarbeiter aus über 25 Nationen in zwölf Sprachen zur Verfügung. Das CAC gehört zu Global Service & Parts, dem für Service und Teile aller Daimler Marken weltweit zuständigen Bereich.

"Unser Mercedes-Benz Customer Assistance Center in Maastricht trägt erheblich zur Steigerung der Kundenzufriedenheit mit unseren Produkten und Dienstleistungen bei", erklärt Wolf-Dieter Kurz, Leiter Global Service & Parts. “Das internationale Team bietet qualifizierte Unterstützung und Beratung für Kunden, Interessenten und unser Händler-Netz mit einer Reihe von Services, die einzigartig in der Automobilindustrie sind.”

Das CAC bietet Services für die gesamte europäische Produktpalette von Daimler: Pkw, Busse, Vans und Nutzfahrzeuge der Marken Mercedes-Benz, smart, Maybach, Setra und Fuso. Seit 1998 haben rund elf Millionen Kunden und Interessenten von den angebotenen Dienstleistungen profitiert. Letztes Jahr kümmerten sich die CAC-Mitarbeiter um etwa 800.000 Anfragen. Kunden können per Fahrzeug-Telematik, E-Mail, Briefpost, Fax oder Telefon Kontakt mit dem CAC aufnehmen. Die Services des CAC können Kunden über eine international kostenfreie Telefonnummer abrufen: 00800 1 777 7777 für die Marke Mercedes-Benz (Pkw und Nutzfahrzeuge) und 00800 2 777 7777 für die Marke smart.

Eine effektive Analyse von Fahrzeugproblemen und passende Lösungen bietet die Fahrzeug-Telematik Mercedes-Benz Contact. Sie gehört seit 2009 zur Pkw-Serienausstattung und ermöglicht Kunden, einen Mercedes-Benz Service-Mitarbeiter direkt vom Fahrzeug aus zu kontaktieren. Die Pannenhilfe-Flotte von Mercedes-Benz nutzt ebenfalls Telematik. Vor 15 Jahren wurden benötigte Servicedaten per Fax an die Werkstätte gesendet. Heute erhält der Servicetechniker die Daten direkt auf sein Smartphone, sofern der Kunde dies wünscht.

In den letzten Jahren hat das CAC zudem seine Unterstützung für das Daimler Händler-Netzwerk ausgeweitet. Beispielsweise leistet der „Händler User Helpdesk“ Hilfestellung für Fahrzeugdiagnosesysteme wie „Star Diagnosis“, das in Werkstätten zum Einsatz kommt. Daten, die in Fahrzeugen von Kunden und Händlern erfasst werden, lassen sich ebenfalls zur Entwicklung und Verbesserung der Produkte und Dienstleistungen von Daimler nutzen.

Das CAC geht mit seinem Service-Angebot seit 15 Jahren individuell auf Kundenanfragen ein. Damit leistet es einen wichtigen Beitrag zur Wachstumsstrategie in Marketing und Vertrieb „Mercedes-Benz 2020 – Best Customer Experience“, mit der die Marke ihre Vertriebsorganisation gezielt auf die sich verändernden Kundenwünsche ausrichtet. Ziel ist es, loyale Kunden an die Marke zu binden und gleichzeitig für neue, moderne Zielgruppen noch attraktiver zu werden.

16.08.2013 Im ersten Halbjahr wurden 700.000 Mercedes Pkw gebaut

Im ersten Halbjahr 2013 sind über 700.000 Pkw in den Mercedes-Benz Werken von den Bändern gerollt - und damit mehr als je zuvor in diesem Zeitraum. Bereits im Gesamtjahr 2012 hatte Mercedes-Benz mit mehr als 1,34 Millionen Fahrzeugen einen Produktionsrekord aufgestellt. "Wir wollen weiter wachsen. Mit einem attraktiven Modellangebot und hoher Flexibilität in der Produktion konnten wir im ersten Halbjahr mehr Autos bauen als je zuvor. Auch für das Gesamtjahr sind wir sehr optimistisch", sagte Andreas Renschler, Vorstandsmitglied der Daimler AG, Produktion und Einkauf Mercedes-Benz Cars & Mercedes-Benz Vans. Im ersten Halbjahr 2013 hat Mercedes-Benz mit 694.433 Fahrzeugen einen Absatzrekord verbucht (+6,4%). Bis zum Jahresende plant die Marke mit dem Stern über 1,4 Mio. Fahrzeuge abzusetzen.

Die Wachstumsstrategie Mercedes-Benz 2020 ist in den Werken angekommen. Dieses Jahr sind bereits zahlreiche neue Fahrzeuge angelaufen: Im Januar startete das Werk Kecskemét mit der Produktion des neuen Coupé CLA, seit März rollen in Sindelfingen die neue Limousine der E-Klasse sowie das T-Modell vom Band, und die Bremer Mannschaft hat das neue Coupé und Cabrio dieser Baureihe auf die Straße gebracht. Mitte Juni markierte der Produktionsstart der neuen S-Klasse im Werk Sindelfingen einen weiteren Meilenstein in der Produktoffensive von Mercedes-Benz.

Um die Kundennachfrage zu bedienen, wurden für dieses Jahr unter anderem 21 Sonderschichten für die Produktion von A- und B-Klasse im Mercedes-Benz Werk Rastatt vereinbart. Im Werk Tuscaloosa wurde an 10 Samstagen gearbeitet und so die Produktion der SUV erhöht. Die Powertrain-Werke laufen ebenfalls auf Hochtouren: An jedem Wochenende dieses Jahres legen Mitarbeiter des Werks Untertürkheim Sonderschichten ein, um die Aufbauwerke mit Motoren, Getrieben, Achsen und Komponenten zu versorgen.

Über die Sommermonate läuft die Produktion an den meisten Standorten ohne Pause weiter. Rund 4.500 Ferienjobber wurden als Verstärkung für die Urlaubszeit eingestellt. Und die Vorbereitungen für weitere Anläufe sind in vollem Gange, beispielweise im Werk Rastatt, wo noch dieses Jahr der erste GLA vom Band rollt. Im September feiert das kompakte SUV auf der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA Weltpremiere. Die Werke Bremen, Tuscaloosa/USA, East London/Südafrika und Peking/China bereiten sich intensiv auf die neue C-Klasse vor, die 2014 auf die Straße kommt.

08.08.2013 MB vom KBA im Kältemittelstreit bestätigt

Derzeit gilt in Frankreich ein Zulassungsstop für die A-Klasse (W176), B-Klasse (W246), den CLA (C117) und den SL (R231), da die Franzosen das Zulassen dieser Modelle mit dem alten Kältemittel R134 untersagen, obwohl eine EU-weite Typenzulassung vorliegt. Das neue R1234yf ist zwar deutlich klimafreundlicher, kann aber bei einem Unfall zu Feuer führen und eventelle Rettungskräfte gefährden. Mittelfristig wird Mercedes alle Klimaanlagen mit dem klimaneutralen und sicheren CO2 als Kältemittel ausrüsten.

Mercedes-Benz hat sich für die Entwicklung von CO2-Klimaanlagen entschieden, da diese aus Sicht des Stuttgarter Automobilherstellers die derzeit einzige Lösung ist, die höchste Anforderungen an Sicherheit und Klimafreundlichkeit erfüllt. Mit den Testergebnissen des Kraftfahrt-Bundesamtes zu möglichen Risiken des Kältemittels R1234yf sieht sich das Unternehmen in seiner Entscheidung bestätigt.

Dass Fahrzeuge von Mercedes-Benz zu den sichersten der Welt gehören, wurde durch die aktuellen Tests des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) zu möglichen Risiken des Kältemittels R1234yf erneut bewiesen. Bei einem Offset-Crashversuch mit einer Überdeckung von 40 Prozent und einer Geschwindigkeit von 40 km/h zeigten die passiven Sicherheitseinrichtungen der Mercedes-Benz B-Klasse vorbildliche Ergebnisse, was die Robustheit des Fahrzeugdesigns bestätigt. Im Crashtest entstanden keinerlei Leckagen am Kältekreislauf.

Bei den umfangreichen Versuchen, die das KBA ergänzend zu den Produktsicherheitsuntersuchungen mit mehreren Fahrzeugen durchgeführt hat, wurden jedoch Ereignisse wie Entflammung und Fluorwasserstoffexpositionen festgestellt. Daimler begrüßt es daher sehr, dass das Kraftfahrt-Bundesamt darin einen deutlichen Hinweis auf die weitergehende Problematik beim Einsatz von R1234yf in Pkw-Klimaanlagen sieht und mit Nachdruck die Durchführung weiterer Untersuchungen empfiehlt.

Die Untersuchungen von Mercedes-Benz haben in einer Vielzahl von Tests reproduzierbar gezeigt, dass die mögliche Entflammung des Kältemittels von unterschiedlichen Faktoren, wie etwa Aufprallgeschwindigkeit, Unfallkonstellation sowie der Temperaturverteilung im Motorraum und weiteren Parametern abhängt. Aus der Vielfalt der möglichen realen Unfallkonstellationen hat das KBA ein relevantes Szenario herausgegriffen. Eine gesamtheitliche Beurteilung des Risikos lässt sich daraus allerdings nicht ableiten.

Nach Vorliegen der aktuellen Testergebnisse lässt sich ein Sicherheitsrisiko durch den Einsatz von R1234yf nicht ausschließen. Auch nach Auffassung des Kraftfahrt-Bundesamtes wird das Sicherheitsniveau von Kraftfahrzeugen durch den Einsatz von R1234yf im Vergleich zum bisherigen Kältemittel R134a verschlechtert. Im Sinne der Sicherheit der Kunden hält Daimler deshalb an der Entscheidung zur Entwicklung und schnellstmöglichen Einführung von CO2 Klimaanlagen für Serienfahrzeuge fest.

03.08.2013 MB weltweit auf Wachstumskurs

Mit einem Plus von 20,0% und 116.790 abgesetzten Einheiten erreicht Mercedes-Benz den bisher besten Juli und startet erfolgreich in die zweite Jahreshälfte. Seit Jahresbeginn wurden 811.227 Fahrzeuge an Kunden übergeben (+8,1%). Das kräftige Absatzwachstum im Juli basiert vor allem auf dem Erfolg der neuen E-Klasse sowie den neuen Kompakten. Besonders starke Zuwächse verzeichnete die Marke mit dem Stern im Juli in den USA, China und Russland. In Europa steigerte das Unternehmen den Absatz erneut und gewann in fast allen europäischen Märkten Marktanteile hinzu. Mercedes-Benz ist seit Jahresbeginn Premiummarke Nummer Eins in Deutschland und USA.

Daimler nennt als neues Absatzziel über 1,4 Millionen Fahrzeuge für 2013.
Im Juli konnte Mercedes-Benz in Europa dem schwierigen Marktumfeld zum Trotz den Absatz weiter steigern (54.096 E., +15,5%) und in fast allen Märkten weiter Marktanteile hinzugewinnen. Besonders die Kompakten mit Stern waren in Europa sehr gefragt, aber auch die neue E-Klasse sorgte im vergangenen Monat für starke Impulse. Besonders hoch waren die Zuwächse im Juli in Großbritannien (+15,4%), Belgien (+16,9%) und der Türkei (+192,1%). Auch auf dem stagnierenden deutschen Markt verbuchte Mercedes-Benz im Juli Zuwächse: Mit 22.501 verkauften Einheiten (+9,8%) und einem Marktanteil von 9,9 Prozent ist Mercedes-Benz hier seit Jahresbeginn zulassungsstärkster Premiumhersteller.

In den USA erzielte die Marke mit dem Stern mit 23.648 abgesetzten Fahrzeugen (+22,5%) (ohne Sprinter und smart) im Juli erneut einen Absatzrekord und gewann weiter Marktanteile hinzu. Mercedes-Benz ist damit seit Anfang des Jahres absatzstärkster Premiumhersteller in den USA. In der gesamten NAFTA-Region kommt Mercedes-Benz seit Jahresbeginn auf ein Plus von 10,9%.

In der Region Asien/Pazifik verkaufte Mercedes-Benz im Juli 31.146 Fahrzeuge – über ein Viertel mehr als im Vorjahresmonat. In Japan lieferte der Hersteller seit Januar 27.539 Fahrzeuge an Kunden aus und ist damit seit Jahresbeginn die zulassungsstärkste Premiummarke unter den Importeuren. In China verzeichnete Mercedes-Benz mit 18.530 abgesetzten Einheiten im vergangenen Monat einen Zuwachs von 31,2%. Ende 2012 verfügte Mercedes-Benz in China über mehr als 260 Händlerbetriebe in 115 Städten. In diesem Jahr nehmen sukzessive 75 neue Händlerbetriebe ihre Tätigkeit auf, darunter 36 in Städten, in denen die Marke bislang noch nicht vertreten ist. In den kommenden Jahren soll das Händlernetz jährlich um durchschnittlich 50 neue Händlerbetriebe wachsen.

Die Kompakten von Mercedes-Benz sind bei den Kunden gefragt wie nie: Im Juli wurden 28.787 Fahrzeuge der A- und B-Klasse sowie des CLA abgesetzt. Das sind doppelt so viele Einheiten wie im Vorjahreszeitraum. Die Kompaktmodelle sind für viele neue Kunden der Einstieg zur Marke mit Stern: So fuhren rund 50% der A-Klasse Kunden in Europa zuvor ein Fahrzeug eines anderen Herstellers.

Ein voller Erfolg ist auch die neue E-Klasse. Im Juli wurden 21.051 Limousinen und T-Modelle an Kunden übergeben, ein Plus von +25,5%. Seit Juli ist die E-Klasse auch in ihrem größten Absatzmarkt, den USA, voll verfügbar. Ende August wird sie in China eingeführt. Ebenfalls sehr beliebt sind das neue E-Klasse Coupé und Cabrio, deren Auslieferungen im zurückliegenden Monat weltweit um knapp ein Fünftel stiegen.

Die SUVs mit Stern verzeichneten erneut einen Verkaufsrekord: Seit Jahresbeginn wurden 181.380 Einheiten an Kunden ausgeliefert (+19,5%). Die M-Klasse, von deren aktuellen Baureihe seit ihrer Markteinführung 2011 inzwischen über 200.000 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert wurden, ist seit Jahresanfang das meistverkaufte Modell ihres Segments.

Seit zwei Wochen ist auch die neue S-Klasse auf dem europäischen Markt verfügbar. Noch vor der Markteinführung waren bereits über 20.000 Bestellungen für die Luxuslimousine eingegangen. Um die hohe Nachfrage zu bedienen, wird in den Sommermonaten durchproduziert.

Von dem kompakten Zweisitzer smart wurden seit Jahresbeginn 59.546 Einheiten an Kunden ausgeliefert (i.V. 63.713 E.). Mit einem Marktanteil von rund 40 Prozent ist der in Hambach produzierte smart fortwo electric drive im ersten Halbjahr 2013 klarer Marktführer unter allen neu zugelassenen Elektro-Pkw in Deutschland. Derzeit bereitet sich das smart Werk im französischen Hambach auf die Nachfolgegeneration des aktuellen smart fortwo vor, die 2014 auf den Markt kommen wird. Die Produktion ruht seit Juli für fast zwei Monate, um die notwendigen Umrüstungsarbeiten an den Produktionsanlagen durchzuführen.

03.08.2013 MB weiter auf Rekordkurs in den USA (Juli Zahlen)

Im Juli 2013 hat Mercedes in den USA 26.423 Einheiten (inkl. Sprinter & smart) verkauft. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht dies einer Steigerung von 18,5 %. Das ist der siebte Rekordmonat in 2013. Insgesamt sind die Wachstumstreiber derzeit die C-, E-Klasse, GLK und M-Klasse.

AMG hat im Juli 2013 464 Fahrzeuge ausgeliefert. Die Bluetec Dieselmodelle haben einen Absatz von 879 Einheiten erreicht. Die Details sind der nachfolgenden Excel-Datei zu entnehmen.
Mercedes-Benz US Verkäufte inkl. smart und Sprinter

25.07.2013 Daimler EBIT 2Q13 Details

Konzern-EBIT von 5.242 (i. V. 2.268) Mio. €, davon 3,2 Mrd. € aus der Veräußerung der restlichen EADS-Anteile

Konzernergebnis in Höhe von 4.583 (i. V. 1.565) Mio. €

Konzernabsatz mit 605.800 Einheiten 6% über Vorjahr

Konzernumsatz von 29,7 (i. V. 28,9) Mrd. €

Für Gesamtjahr 2013 Anstieg von Absatz und Umsatz erwartet

Deutliche Verbesserungen im zweiten Halbjahr erwartet aufgrund Produktneuheiten (volle Verfügbarkeit E-KLasse Mopf und neue S-Klasse, sowie CLA), zunehmender Wirkung eingeleiteter Effizienzmaßnahmen und aktueller Marktannahmen

Die EBITs der Geschäftsfelder inklusive Sondereffekten belaufen sich auf:
Mercedes-Benz Cars: 1.041 Mio. EUR (2Q12 = 1,3 Mrd. EUR & 2Q11 = 1,6 Mrd. EUR)
Daimler Trucks: 434 Mio. EUR
Mercedes-Benz Vans: 204 Mio. EUR
Daimler Buses: 27 Mio. EUR
Daimler Financial Services: 319 Mio. EUR

Im zweiten Quartal hat sich die Ertragssituation aus dem laufenden Geschäft wie angekündigt verbessert.
Die Umsätze der Geschäftsfelder belaufen sich auf:

Mercedes-Benz Cars: 16,3 Mrd. EUR
Daimler Trucks: 8,0 Mrd. EUR
Mercedes-Benz Vans: 2,4 Mrd. EUR
Daimler Buses: 0,9 Mrd. EUR
Daimler Financial Services: 3,5 Mrd. EUR

Beim Ausblick für neue Modelle ist neben dem GLA die neue C-Klasse (W205) die neue smart Generation sowie das S-KLasse Coupé aufgeführt. Bei Mercedes Benz Vans wird Anfang 2014 die neue Generation Vito/Viano folgen.


Bei dem Absatzmix zeigt sich, dass der Vertrieb in China weiterhin noch nicht 100% auf Kurs ist, da der Absatz verglichen zum Vorjahresabsatz nicht gesteigert werden konnte.


Bei Modellmix zeigt sich zwar ein starker Zuwachs im Bereich MFA, jedoch hat die A-Klasse W168 in den besten Zeiten allein 200.000 Einheiten pro Jahr ausgemacht. Mit Einführung vom W245 (B-Klasse) wurden zwischen 250.000 und 300.000 Einheiten abgesetzt. Sodass der Habjahreswert von 100.000 für die neue MFA Generation inkl. 3-4 Monaten CLA (C117) sicher noch ausbaufähig ist. Weiterhin erfreulich entwickelt sich das SUV-Segement.

25.07.2013 AMG liefert Motoren an Aston Martin


Mercedes-AMG GmbH, eine 100%-Tochtergesellschaft und die High Performance-Marke der Daimler AG, und Aston Martin Lagonda Ltd. planen eine technische Partnerschaft. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde heute unterzeichnet. Hauptbestandteile der geplanten Partnerschaft sind Liefervereinbarungen zwischen Mercedes-AMG, Mercedes-Benz Cars und Aston Martin. Mercedes-AMG wird Aston Martin Motoren liefern, während Mercedes-Benz Cars den britischen Luxus-Sportwagenhersteller mit Elektrik-/Elektronik-Bauteilen für künftige Aston Martin Modelle versorgen wird.

Zusätzlich zu diesen Vereinbarungen wird Daimler in mehreren Schritten entsprechend der Entwicklung der technischen Partnerschaft unentgeltlich bis zu 5% Anteile an Aston Martin erhalten. Gleichzeitig wird das Unternehmen einen Beobachterstatus im Vorstand von Aston Martin bekommen. Der Absichtserklärung zufolge planen beide Unternehmen die Unterzeichnung endgültiger Vereinbarungen in der zweiten Jahreshälfte. Die gesamte Transaktion erfolgt vorbehaltlich des Abschlusses der endgültigen Vereinbarung und sofern erforderlich der Erteilung behördlicher Genehmigungen.

Ola Källenius, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Mercedes-AMG GmbH: “Wir sind stolz, mit Aston Martin zusammenzuarbeiten und sie mit Antriebskomponenten und Elektrik-/Elektronik-Bauteilen für ihre zukünftigen Sportwagen versorgen zu können. Dies unterstreicht die führende technologische Rolle von AMG im Hochleistungsbereich und ist für beide Seiten eine Win-win-Situation.”

Ian Minards, Leiter Produktentwicklung bei Aston Martin, erklärt: „Wir haben AMG bewusst als Basis für diesen Entwicklungsprozess des Antriebsstrangs gewählt. Aston Martin bezieht modernste Technologien von ausgewählten Lieferanten weltweit. Die Möglichkeit, Technologien der Mercedes-AMG GmbH in unsere Sportwagen der nächsten Generation zu integrieren, ist ganz klar eine gute Nachricht."

Nicht zuletzt aus Wettbewerbsgründen vereinbarten beide Parteien bis auf Weiteres Vertraulichkeit über weitere Einzelheiten zur geplanten Partnerschaft.

23.07.2013 Mercedes neue Vertriebsstrategien

Künftiger Erfolg verlangt schon heute Veränderungen. Dieser Maxime folgt Mercedes-Benz mit seiner Wachstumsstrategie „Mercedes-Benz 2020“ auch in Marketing und Vertrieb. Bis zum Jahr 2020 sollen nicht nur neue Produkte und Fahrzeugsegmente für mehr Wachstum sorgen, sondern auch die punktgenaue Anpassung der Vertriebsorganisation an sich ändernde Kundenwünsche. Im Mercedes-Benz Markenlabor in Neuhausen auf den Fildern bei Stuttgart stellte Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars und Leiter Vertrieb und Marketing, die Kernfelder der Wachstumsstrategie in Marketing und Vertrieb mit dem Titel „Mercedes-Benz 2020 - Best Customer Experience“ vor. Diese bündelt eine Vielzahl neuer Ansätze in Marketing, Vertrieb und After-Sales unter einer zentralen Maxime: dem Kunden ein konsistentes Premium-Markenerlebnis über alle Markenkontakte zu bieten.

Kunden erwarten heute eine höchst individuelle und professionelle Betreuung bei allen Kontakten mit der Marke, ihren Produkten und Dienstleistungen. Im Rahmen der laufenden Produktoffensive und dem damit verbundenen Ziel, sowohl loyale Kunden langfristig an Mercedes-Benz zu binden sowie zusätzlich mit neuen Fahrzeugmodellen jüngere Zielgruppen für die Marke zu gewinnen, richtet Mercedes-Benz sich ganz konsequent am Kunden aus. Dies gilt von der Kaufanbahnung über den Kaufprozess bis hin zu After-Sales.

„Mit Blick auf unsere Wachstumsstrategie Mercedes-Benz 2020 entwickeln wir auch unser Marketing und unseren Vertrieb gezielt weiter. So vielfältig wie die persönlichen Vorlieben der Kunden sind auch die Wege zu Mercedes-Benz. Unter anderem gestalten wir daher den Kontakt zur Marke vor allem für neue, moderne Zielgruppen noch attraktiver. Dazu gehört, dass wir sie durch innovative, differenzierte Vertriebsformate stärker auch direkt in ihrem persönlichen Umfeld ansprechen. Gleichzeitig setzen wir bei allen Kundenkontakten gezielt auf digitale Elemente. Hierfür bieten wir unserem Händlernetz schnell umsetzbare Lösungen“, sagte Schmidt anlässlich der Vorstellung von „Mercedes-Benz 2020 - Best Customer Experience“.

Auch physisch bewegt sich die Marke immer näher zum Kunden und spricht ihn direkt in seinem täglichen Umfeld an. Dabei kommen sowohl temporäre als auch stationäre Formate zum Einsatz. Zur Markteinführung der A-Klasse tourte Mercedes-Benz drei Monate lang mit Pavillons durch 90 europäische Großstädte. Alleine so fuhren zirka 25.000 Kunden das neue Fahrzeug Probe. Aktuell präsentiert sich Mercedes-Benz auf den Hamburger Stadtteilfesten mit einem mobilen Pop-up-Store in Form eines Seecontainers. Dieser Pavillon verbindet Gastronomie mit ungezwungenen Informationen rund um die Marke und ihre Produkte und bietet auch die Möglichkeit zur Probefahrt. Mit solchen Angeboten vereinfacht das Unternehmen den Zugang zur Marke und gewinnt auch Interessenten, die bisher nicht mit Mercedes-Benz in Kontakt standen. So zeigt sich beispielsweise auf den Stadtteilfesten in Hamburg, dass mehr als 70 Prozent der Besucher bislang noch keinen Mercedes-Benz fahren und über die Hälfte in den letzten fünf Jahren auch keinen Kontakt zu einem Verkäufer der Marke hatte. Aufgrund der positiven Kundenresonanz wird Mercedes-Benz diese Formate in Zukunft kontinuierlich erweitern.

Zudem baut Mercedes-Benz auch die bestehenden stationären innerstädtischen Formate sukzessive weiter aus. Als einer der ersten Hersteller hat Mercedes-Benz schon sehr früh zentrale innerstädtische Standorte eröffnet. Der erste urbane Markenauftritt öffnete bereits 1995 in Paris auf der Champs-Elysées seine Pforten. Heute faszinieren rund 20 innerstädtische Outlets in Städten wie Berlin, Paris, Mailand, Brüssel, New York, Peking oder Tokio ihre Besucher. Wie erfolgreich diese sind, zeigt sich beispielsweise in Tokio: Seit Eröffnung im Juli 2011 haben bereits rund eine Million Menschen das dortige innerstädtische Format „Mercedes-Benz Connection“ besucht. Daraus resultierende Verkäufe weisen eine Eroberungsquote von fast 70 Prozent aus, mehr als zwei Drittel dieser Kunden kommen also von anderen Marken zu Mercedes-Benz. Bis 2020 soll sich die Anzahl an Mercedes-Benz Connections weltweit mehr als verdoppeln.

Begrenzte Raumkapazitäten in den Innenstädten bei einem gleichzeitig stetig wachsenden Produktportfolio erfordern zusätzlich einen höheren Grad an digitalen Präsentationsmöglichkeiten. Zudem erwarten vor allem moderne Kunden im Zeitalter von Internet und sozialen Netzwerken von einer Marke, jederzeit und überall mit ihr interagieren zu können. Hatte Mercedes-Benz vor vier Jahren weltweit noch 136.000 Facebook-Freunde, sind es heute mehr als 22 Millionen. Im Handel ergänzt Mercedes-Benz seine klassischen Beratungs- und Informationsleistungen deshalb verstärkt durch den Einsatz interaktiver Informationsstelen und Tablets für den Beratungsprozess in Kombination mit großen, berührungsempfindlichen Bildschirmen. Maßgeblich für den Einsatz ist allerdings immer der zusätzliche Nutzen für den Kunden. Für eine schnelle Einführung im bestehenden Vertriebssystem sowie für die einfache Anpassung an internationale Marktgegebenheiten sind die digitalen Elemente modular einsetzbar.

Noch digitaler und noch näher am Kunden präsentiert sich Mercedes-Benz in Zukunft über Online Stores. Noch in diesem Jahr startet die Marke zusammen mit den Niederlassungen in Hamburg und Warschau/Polen den sogenannten „Mercedes-Benz Connection Online“. Die Online Verkaufsshops werden dem Unternehmen wichtige Erkenntnisse über den Umgang der Kunden mit einem solchen digitalen Verkaufskanal für Premiumfahrzeuge liefern, über den die Fahrzeuge der Marke „jederzeit“ und „überall“ bestellt und finanziert werden können. Über die finale Kaufabwicklung und mit Blick auf den anschließenden Service bleiben die bestehenden Händler selbstverständlich in diesen Prozess mit eingebunden und stehen für den Kunden auch nach dem Kauf als Anlaufstelle zur Verfügung. Die Mercedes-Benz Partner – Niederlassungen und Vertragspartner – bleiben bei allen Aktivitäten auch in Zukunft der wichtigste Kundenkontaktpunkt. Über die innerstädtischen Formate werden vor allem neue Kunden zum klassischen Handel geführt.

Als erster Automobilhersteller hat Mercedes-Benz vor 15 Jahren das Customer Assistance Center (CAC) in Maastricht eröffnet und bietet Service rund um die Uhr für schnelle Hilfe im Schadenfall sowie allgemeine Produkt- und Markeninformationen. Seit seiner Gründung 1998 haben rund elf Millionen Kunden von den angebotenen Dienstleistungen des CAC profitiert. Im vergangenen Jahr betreuten die CAC Mitarbeiter etwa 800.000 Anfragen. Künftig steht dem Kunden als Ergänzung zum CAC ein „Customer Contact Center“ rund um die Uhr mit Rat und Tat zur Seite. Dieses ist über eine Vielzahl unterschiedliche Wege, von Telefon bis zum Chat, erreichbar. Als erster Kontaktpunkt für Interessenten beantwortet es alle Fragen rund um die Marke, übernimmt aber auch die Kaufberatung online oder die Vermittlung zu einem Händler.

Durch zusätzliche Jobprofile passt Mercedes-Benz auch sein Vertriebspersonal der zunehmenden Digitalisierung an und richtet sich hier ebenfalls stringent an den Kundenbedarfen aus. Ein Beispiel ist der mobile Verkaufsberater im Einsatz mit digitalen Kommunikationsmedien. Auf Kundenwunsch besucht und berät er die Kunden direkt in ihrem Lebens- und Arbeitsumfeld, organisiert flexibel Probefahrten und übergibt das Fahrzeug dort, wo der Kunde es wünscht. Erste mobile Verkaufsberater sind bereits in Warschau/Polen im Einsatz.

Den Werkstattbesuch zu individualisieren, ist das Ziel einer weiteren Initiative von Mercedes-Benz. Unter der Bezeichnung „My Service“ bietet Mercedes-Benz derzeit in fünf Ländern vier individuell auf verschiedene Kundentypen zugeschnittene Service-Optionen an: „Lite“ (Ich möchte mein Auto heute zur Werkstatt bringen und morgen wieder abholen), „Lounge“ (Ich möchte warten, während mein Fahrzeug den Service erhält), „Drive“ (Ich möchte mobil bleiben, während mein Auto in der Werkstatt ist) sowie „Collect“ (Ich möchte meinen Wagen von der Werkstatt holen und wieder bringen lassen). Nach der erfolgreichen Startphase wird „My Service“ nun sukzessive um neue Optionen erweitert und an zusätzlichen Standorten ausgerollt.

Den Trend zu vernetzten Fahrzeugen hat Mercedes-Benz frühzeitig erkannt und bietet mit COMAND Online seinen Kunden schon heute ein Highend-Multimediasystem, das neben Informationen und Unterhaltung auch alle Features eines mobilen Büros erfüllt. Über das System kann man beispielsweise ausgewählte Fahrzeugfunktionen wie die Bedienung der Standheizung, des Fahrzeugfinders sowie Service- und Diagnosefunktionen steuern. Es bietet zudem angepasste Versionen wichtiger Apps. Die neue S-Klasse verfügt zusätzlich über einen W-LAN Hotspot, so dass sich der Kunde über das Fahrzeug mit seinem Laptop oder Tablet ins Internet einwählen kann. Damit wird das Auto zur mobilen Kommunikationszentrale. Als Service-Leistungen können sich Kunden zum Beispiel neue Mercedes-Benz Apps für COMAND Online in ihr Fahrzeug herunterladen, ohne Werkstatt oder Händler aufsuchen zu müssen. Gleichzeitig übermittelt das vernetzte Fahrzeug kontinuierlich wichtige Informationen über seinen Zustand an Mercedes-Benz. Auf dieser Basis kann der Kunde künftig maßgeschneiderte Serviceoptionen erhalten. Diese Dienste werden ab der nächsten Generation der C-Klasse (W205 ab März 2014) kontinuierlich zum Mehrwert unserer Kunden ausgebaut.

22.07.2013 Mercedes Oldtimer sind wertvoll

Zahlreiche exklusive Klassiker von Mercedes-Benz gehören zu den wertvollsten Fahrzeugen der Welt. Der Mercedes-Benz Classic Index (MBCI) der Historic Automobile Group International (HAGI) zeichnet das Marktgeschehen nach. Hier der aktuelle Kommentar zur Wertentwicklung des MBCI im Juni 2013.

MBCI Performance im Mai 2013: -0,02 Punkte (-0,02 Prozent) auf einen Indexpreis von 132,17. Zur Halbjahresmarke 2013 steht der Index damit bei einem Plus von 18,38 Prozent, welches schon jetzt deutlich über dem langfristigen Jahresdurchschnitt für das ganze Jahr liegt. In den vergangenen 12 Monaten stieg der MBCI um 9,96 Prozent an. Der Jahresvergleich fällt schwächer aus, da der Index auch im Juni 2012 ein Zwischenhoch zu verzeichnen hatte.

Preise für klassische Mercedes-Benz Fahrzeuge verhielten sich unverändert stark im Juni, allerdings mit verringerter Handelsaktivität verglichen mit den Vormonaten April und Mai. Dieser Rückgang ist nicht nur saisonal bedingt. Es kommt nach Auskunft vieler Händler hinzu, dass momentan eine geringere Zahl qualitativ hochwertiger Fahrzeuge am Markt verfügbar ist. Mit anderen Worten: Besitzer guter Fahrzeuge wollen sich schlichtweg nicht von diesen trennen. Bargeld ist momentan keine attraktivere Anlageform, im Gegenteil: Verkäufer suchen statt Bargeld eher nach gleichwertigen oder besseren Fahrzeugen, bevor sie einen Verkauf erwägen.

Gleichzeitig sind die Lagerbestände vieler Händler auch noch aus einem anderen Grund sehr niedrig: Die hohen Preise im Markt halten einige Händler davon ab, teure Autos auf die eigenen Bücher zu nehmen. Eine gewisse Risikoaversion oder Vorsicht ist damit bei einigen Marktteilnehmern ebenfalls zu beobachten.

Bereits jetzt ist festzustellen, dass viele Besitzer und Käufer hochwertiger Fahrzeuge sich zurückhalten, um vorerst die Ergebnisse der großen Auktionen im August in Kalifornien abzuwarten.

Konkret zu Fahrzeugen von Mercedes-Benz: Neben dem 300 SL Roadster (W 198), der mit 15,1 Prozent momentan die höchste Gewichtung im MBCI einnimmt, rangierte im Juni der 280 SL (W 113) mit 14,3 Prozent an zweiter Stelle aller 23 Indexmitglieder. Hier waren im Juni leichte Preisverfälle zu verzeichnen. Nach dem 300 SL Coupé (W 198) rangiert der 190 SL (W 121) inzwischen auf dem vierten Platz mit einer Gewichtung von 11,8 Prozent. Danach folgen an fünfter Stelle die ersten Vorkriegswagen mit der Gruppe der S-Typen, die eine Gewichtung von 10,3 Prozent notieren.

Von den „Emerging Classics“, einer Gruppe von Fahrzeugen mit größerer Produktionszahl und niedrigerem Preisniveau, die von HAGI als Sondergruppe neben dem MBCI berechnet werden, fiel im Juni beispielsweise der Typ 300 SE 6.3 (W 109) auf, dessen Preis und Nachfrage deutlich zugelegt haben.

Die HAGI-Indizes wurden im Januar 2009 erstmals vorgestellt. Sie existieren für verschiedene Automarken und haben sich weltweit im Markt für klassische Fahrzeuge als ein Wertmaßstab etabliert. Sie arbeiten analog den Indizes für Wertpapiere, nur berufen sie sich auf hochwertige klassische Automobile als Anlagewerte. Der Mercedes-Benz Classic Index (MBCI) wurde im Jahr 2012 vorgestellt und am 31. Dezember 2011 mit einem Wert 100 initialisiert. Er zeichnet derzeit die Wertentwicklung von 29 Klassikern der Marke auf. 23 Typen davon gehören zu den historisch wichtigsten Klassikern überhaupt.
Alle HAGI-Indizes nutzen eine Gewichtung von überlebenden Fahrzeugen, im Unterschied zu reinen Produktionszahlen als Basis, die bei Fahrzeugen mit einem Alter von 30 Jahren und mehr wenig Aussagekraft haben. Der MBCI bündelt mehr als 30.000 überlebende Fahrzeuge der Marke Mercedes-Benz mit einem Kapitalwert von mehr als 4 Milliarden Britische Pfund (Stand: 2012; umgerechnet über 4,9 Milliarden Euro). Diese Fahrzeuge stammen aus der Zeit von 1926 bis 1995. Der Index berechnet weitere Parameter ein, um ein möglichst genaues Gesamtbild zu zeichnen.

12.07.2013 Daimler EBIT 2Q13

Die Daimler AG hat ihre vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal 2013 vorgelegt. Der Konzernumsatz beläuft sich auf 29,7 Mrd. EUR (2 Q 2012 28,9 Mrd. Euro), das Konzern-EBIT inklusive Sondereffekten beläuft sich auf 5,2 Mrd. EUR (inkl. des Sondereffekt beim Verkauf der EADS Anteile von +3,2 Mrd Euro).

Die vorläufigen EBITs der Geschäftsfelder inklusive Sondereffekten belaufen sich auf:
Mercedes-Benz Cars: 1.041 Mio. EUR (2Q12 = 1,3 Mrd. EUR & 2Q11 = 1,6 Mrd. EUR)
Daimler Trucks: 434 Mio. EUR
Mercedes-Benz Vans: 204 Mio. EUR
Daimler Buses: 27 Mio. EUR
Daimler Financial Services: 319 Mio. EUR

Im zweiten Quartal hat sich die Ertragssituation aus dem laufenden Geschäft wie angekündigt verbessert.
Die Umsätze der Geschäftsfelder belaufen sich auf:

Mercedes-Benz Cars: 16,3 Mrd. EUR
Daimler Trucks: 8,0 Mrd. EUR
Mercedes-Benz Vans: 2,4 Mrd. EUR
Daimler Buses: 0,9 Mrd. EUR
Daimler Financial Services: 3,5 Mrd. EUR

Insgesamt rechnet Daimler mit einem stärkeren 2. Halbjahr (höhere Verfügbarkeit CLA, E-Klasse und S-Klasse)

03.07.2013 Mercedes Verkaufsrekord für 1 HJ 2013

Mercedes-Benz hat im ersten Halbjahr 2013 mit 694.433 verkauften Fahrzeugen erneut einen Absatzrekord verbucht (+6,4%). Im Monat Juni erreichte das Absatzwachstum mit 131.609 abgesetzten Einheiten (+8,3%) ebenfalls Rekordniveau, wozu auch das starke Wachstum in China (+16,0%) beitrug. Das Wachstum in den ersten sechs Monaten wurde vor allem von stabilen Zuwächsen in vielen europäischen Märkten sowie in den USA getragen. Auch in den BRIC-Staaten verbuchte Mercedes-Benz ein starkes erstes Halbjahr. Zudem konnte die Marke mit dem Stern ihre Marktführerschaft in Deutschland, in den USA und in Japan weiter behaupten und gewann in nahezu allen westeuropäischen Märkten weitere Marktanteile hinzu.

Besonders die neue E- und S-Klasse sowie die neuen Kompakten werden für spürbare Impulse im 2. Halbjahr 2013 sorgen, wenn sie in den nächsten Monaten in immer mehr Märkten verfügbar sind.

Im volatilen Marktumfeld Europas entwickelte sich Mercedes-Benz sehr gut und setzte im ersten Halbjahr 327.988 Fahrzeuge ab (+4,2%). Dabei gewann die Marke auch im Juni in vielen Märkten Marktanteile hinzu. Besonders starke Absatzzuwächse verbuchte das Unternehmen im ersten Halbjahr in Großbritannien (+15,0%), Belgien (+19,6%), Russland (+19,9%) und in der Türkei (+75,1%). In Deutschland lieferte Mercedes-Benz seit Jahresbeginn 124.324 Fahrzeuge an Kunden aus (-3,3%) und entwickelte sich damit besser als der deutlich rückläufige Gesamtmarkt (-8,1%). Mit einem Marktanteil von nahezu 10% behauptete sich Mercedes-Benz im Juni erneut als zulassungsstärkste Premiummarke in Deutschland.

In den USA verliefen die vergangenen sechs Monate besonders erfolgreich: Mit 141.950 verkauften Einheiten war Mercedes-Benz auf seinem größten Absatzmarkt erfolgreicher als je zuvor (+10,4%). Auch in Lateinamerika verbuchte die Marke starke Zuwächse und steigerte die Verkäufe in Brasilien um 51,7% und in Argentinien um 95,1%.

In der Region Asien/Pazifik verbuchte Mercedes-Benz im ersten Halbjahr stabile Zuwächse (+6,7%). Dabei trugen insbesondere die Verkäufe in Japan (+26,5%) und Indien (+16,4%) zum Wachstum bei. Auch in China (inkl. Hongkong) entwickelte sich der Absatz der Marke sehr positiv: Mit einem zweistelligen Wachstum (+16,0%) verkaufte Mercedes-Benz im Juni 19.549 Fahrzeuge. Damit wurden im ersten Halbjahr 98.914 Pkw in China abgesetzt. Erst vor wenigen Wochen hat die Daimler AG die Bedeutung des chinesischen Marktes erneut unterstrichen und mit der Einführung eines eigenen Bereichs im Zentralvertrieb weiter gestärkt.

Die neuen Kompakten von Mercedes-Benz waren im ersten Halbjahr 2013 besonders gefragt: Insgesamt wurden 173.362 Fahrzeuge der A- und B-Klasse und des neuen Coupés CLA ausgeliefert (+58,0%).

Auch die neue E-Klasse Familie trifft bei den Kunden auf begeisterte Resonanz. Im Juni wurden bereits 21.910 Limousinen und T-Modelle an Kunden ausgeliefert (+5,0%). Pünktlich zur Sommersaison starteten Anfang Juni auch das Coupé und Cabrio der E-Klasse in den europäischen Märkten. Die beiden Varianten zählen zu den „Traumwagen“ mit Stern. Unter diesem Dachbegriff bündelt die Marke seine Coupé-, Cabrio- und Roadster-Baureihen. Insgesamt wurden seit Jahresbeginn bereits 85.000 Traumwagen an Kunden übergeben, was im Vergleich mit den Kernwettbewerbern einem Marktanteil von rund 50% entspricht.

In wenigen Wochen feiert Mercedes-Benz in Deutschland die Händlerpremiere seines neuen Flaggschiffs: Am 20. Juli wird die neue S-Klasse erstmals in den Showrooms stehen. Noch vor Markteinführung sind bereits 20.000 Bestellungen eingegangen. Erst kürzlich belegte die Luxuslimousine von Mercedes-Benz beim Automotive Brand Contest 2013 zwei erste Plätze und erhielt damit jeweils die Auszeichnung „Best of the Best“ in den Kategorien Exterieur- und Interieurdesign.

Die Nachfrage nach den SUVs der Marke mit dem Stern legte erneut deutlich zu. Im ersten Halbjahr 2013 wurden 156.055 Fahrzeuge abgesetzt (+21,4%). Der Geländewagen GL, der seit seinem Marktstart der ersten Generation (X164) 2006 über 250.000 Mal verkauft wurde, verbuchte in den vergangenen sechs Monaten mit einem Zuwachs von 35,1% einen Verkaufsrekord. Die M-Klasse ist mit knapp 60.000 Auslieferungen seit Jahresanfang meistverkauftes Fahrzeug ihrer Vergleichsklasse. Auch der GLK wird bei den Kunden immer beliebter (+32,2% seit Jahresbeginn). Erst kürzlich ging der kompakte Geländewagen als Bester seiner Vergleichsklasse der J. D. Power IQS-Studie (Initial Quality Study) hervor. In dieser Studie misst das Marktforschungsunternehmen die Auslieferungsqualität von Neufahrzeugen nach 90 Tagen Haltedauer.

Der kompakte Zweisitzer smart fortwo belegte bei der renommierten J. D. Power-Qualitätsstudie ebenfalls Platz eins und gewann damit die Kategorie „City Car“. Seit Jahresbeginn wurde der smart fortwo 51.867 Mal an Kunden ausgeliefert (-6,7%).

02.07.2013 MB mit Rekord Juni 2013 in den USA

Im Juni 2013 hat Mercedes in den USA 27.162 Einheiten (inkl. Sprinter & smart) verkauft. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht dies einer Steigerung von 7,0 %. Das ist der sechste Rekordmonat in 2013. Insgesamt sind die Treiber derzeit die C-, E-Klasse und M-Klasse. Das E-Klasse Facelift (derzeit nur Limousine / T-Modell) hat im Juni die Showrooms in den USA erreicht. Es bleibt spannend wie sie sich im weiteren Jahresverlauf entwickelt.

AMG hat im Juni 2013 464 Fahrzeuge ausgeliefert. Die Bluetec Dieselmodelle haben einen Absatz von 1.414 Einheiten erreicht. Ab sofort ist nebem den GLK 350 (als Heckantrieb und 4matic) auch der GLK 250 Bluetec 4matic in den USA verfügbar. Die Details sind der nachfolgenden Excel-Datei zu entnehmen.
Mercedes-Benz US Verkäufte inkl. smart und Sprinter

18.06.2013 Mercedes China Vertrieb wird gestärkt

Dank der Bündelung aller Vertriebsaktivitäten für importierte und lokal produzierte Pkw unter dem Dach der Beijing Mercedes-Benz Sales Service Co. Ltd. (BMBS) hat Daimler die strukturellen Vorraussetzungen für die Vertriebsoptimierung in China geschaffen und so die Weichen für nachhaltiges Wachstum gestellt. Auf dieser Basis entwickelt das Unternehmen seinen Vertrieb für den zukünftig wichtigsten Pkw-Markt von Mercedes-Benz konsequent und kontinuierlich weiter – wie zahlreiche aktuelle Beispiele zeigen: im Stuttgarter Zentralvertrieb entsteht ein eigener Bereich für China, das chinesische Händlernetz wird unter Hochdruck weiter ausgebaut, eine mehrstufige After-Sales Initiative ist angelaufen, Schulungs-, Aus- und Fortbildungskapazitäten und Angebote für Vertriebs- und Händlermitarbeiter werden beständig erweitert.

„Wir haben im letzten halben Jahr bereits zahlreiche Maßnahmen für unser China-Geschäft eingeleitet und kommen Schritt für Schritt voran. Im Mai setzte Mercedes-Benz den positiven Absatztrend aus den vorigen Monaten fort. Und wir bleiben gemeinsam mit dem Vertrieb in Deutschland natürlich weiter auf dem Gas“, sagt Hubertus Troska, Daimlers Vorstand für China. „Entscheidend für unseren nachhaltigen Erfolg ist, neben der Erweiterung und Verjüngung unserer Modellpalette, unter anderem der konsequente Ausbau unseres Händlernetzes. So erschließen wir stetig Städte und Regionen, in denen Mercedes-Benz bislang nicht ausreichend vertreten war.“

Die Leitung des neuen Bereichs wird mit Bernhard Auer (47) ein erfahrener Chinaexperte und Vertriebsspezialist übernehmen und direkt an den Vice President Sales Mercedes-Benz Cars, Matthias Lührs, berichten. Nach verschiedenen Positionen im Technologieunternehmen STW in Deutschland und den USA hat Bernhard Auer zuletzt bei der Audi AG den für China und Hong Kong verantwortlichen Vertriebsbereich geführt.

Der Händlernetzausbau in China ist von zentraler Bedeutung für weiteres Wachstum. Das Händlernetz von Mercedes-Benz in China soll jährlich um durchschnittlich 50 neue Händlerbetriebe wachsen – insbesondere abseits der bekannten Megastädte. In diesem Jahr wird die Zahl noch übertroffen: 75 neue Betriebe werden ans Netz gehen, davon 36 in Städten, in denen die Marke bislang garnicht vertreten war. Damit verfügt Mercedes-Benz dann über deutlich mehr als 300 Händler in China.

Das Wachstum des Mercedes-Benz Händlernetzes geht einher mit dem massiven Ausbau der Schulungskapazitäten. Auf diese Weise stellt das Unternehmen sicher, dass die Qualität des Services stets auf höchstem Niveau liegt. Mit der jüngst erfolgten Eröffnung eines neuen Schulungszentrums in Chengdu (Provinz Sichuan), dem größten ausserhalb Deutschlands, und einem bereits geplanten weiteren Trainingscenter in Shanghai verfügt Mercedes-Benz über insgesamt sieben solcher Einrichtungen in China. Die Ausbildungskapazität für Mercedes-Benz Vertriebsmitarbeiter wird sich im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent auf 140.000 Schulmanntage erhöhen. Alle Trainingscenter sind der neu gegründeten Vertriebsgesellschaft BMBS angegliedert.

Um das Verkaufswachstum nachhaltig abzusichern, liegt ein weiterer Fokus klar auf dem Ausbau der bestehenden After-Sales Aktivitäten. Eine entsprechende, mehrstufige Initiative der neuen Vertriebsgesellschaft BMBS in China ist bereits angelaufen und umfasst unter anderem attraktive, wettbewerbsfähige Wartungs-, Service- und Garantiepakete.

Weitere Maßnahmen für China im Überblick:

• Markteinführung von rund 20 neuen und modellgepflegten Fahrzeugen bis 2015; Highlights für 2013 sind die neue E-Klasse als Langversion, die A-Klasse und die S-Klasse

• Ausbau der lokalen Produktion:

• Kapazitätsausbau für bestehende Baureihen (C- und E-Klasse sowie GLK)

• Lokalisierung des GLA (X156), dem zukünftigen kompakten SUV von Mercedes-Benz

• Start der Produktion von Motoren, die in lokal gefertigten Mercedes-Benz Pkw und Vans eingesetzt werden

• Kontinuierlicher Ausbau der Finanzdienstleistungen um attraktive Finanzierungs- und Leasingprodukte

Vertreter der fünf für Mercedes-Benz in China wichtigsten Händlergruppen (Boshi Group, China Grand Automobile, Lei Shing Hong, Pangda, Zhongsheng) haben Daimlers China-Vorstand Hubertus Troska einstimmig zum Vorsitzenden der Carl Benz Academy China gewählt. Die Berufung Troskas ist ein Vertrauensvotum für das China-Management von Daimler und Mercedes-Benz.
Die Carl Benz Academy ist eine gemeinsame Institution von Mercedes-Benz in China und seinen wichtigsten lokalen Händlergruppen und bietet in Zusammenarbeit mit renommierten internationalen Universitäten eine weiterführende Berufsausbildung (MBA Business Administration) für Führungskräfte aus dem Automobilsektor an – bislang kam das Angebot der Academy rund 80 Mitarbeitern von Mercedes-Benz und seinen Händlern in China zugute. Die Händler haben sich verpflichtet, die Carl Benz Academy mit RMB 100 Mio (gut 12 Mio Euro) zu unterstützen.
Um langfristiges und nachhaltiges Wachstum in China zu sichern, fokussiert sich das Unternehmen nicht nur auf die Aus- und Weiterbildung von Führungskräften aus Vertrieb und Händlernetz. Ein weiterer Fokus liegt bereits seit 2006 auf der Ausbildung junger Talente in Berufen wie Mechatroniker, Fertigungsmechaniker und Zerspanungsmechaniker. Die Ausbildung basiert auf dem deutschen Standard des dualen Systems und wurde bereits von über 1500 Auszubildenden absolviert; auch die lokalen Lehrkräfte werden entsprechend aus- und weitergebildet.

05.06.2013 MB weltweit Rekord-Mai13

Mercedes-Benz konnte seinen Absatz im Mai erneut steigern und lieferte so viele Fahrzeuge an Kunden aus, wie in keinem Mai zuvor (121.360 E., +7,3%). Für den Zeitraum seit Jahresbeginn verzeichnete der Stuttgarter Hersteller mit 562.824 Einheiten ebenfalls einen Absatzrekord (+5,9%). In der NAFTA-Region, Russland und den asiatischen Märkten, aber auch in Westeuropa konnte die Marke mit dem Stern starke Zuwächse verzeichnen. Dazu trugen allen voran die neuen Kompakten sowie die SUVs von Mercedes-Benz bei.

In Europa lieferte Mercedes-Benz im Mai 57.759 Fahrzeuge aus (+4,9%) und konnte damit in allen großen Märkten Marktanteile hinzugewinnen. Dabei gehörten insbesondere Großbritannien (+17,3%) und die Wachstumsmärkte Russland (+13,8%) und Türkei (+93,9%) zu den Absatztreibern. Auf dem insgesamt rückläufigen Heimatmarkt Deutschland (Gesamtmarkt -9,9%) steigerte Mercedes-Benz seinen Marktanteil auf über 9% und behauptet mit 22.382 verkauften Fahrzeugen (i.V. 23.610 E.) erfolgreich seine Stellung als zulassungsstärkster Premiumhersteller.

In den USA hat die Marke Mercedes-Benz im Mai mit 24.713 abgesetzten Fahrzeugen erneut einen Verkaufsbestwert erzielt (+9,8%) und bleibt damit seit Jahresbeginn absatzstärkster Premiumhersteller.

In der Region Asien/Pazifik etablierte sich Mercedes-Benz in Japan mit einem Absatzplus von 60,4% als Marktführer unter den Importeuren. Auch in China (inkl. Hongkong) liefen die Geschäfte gut: Mit 17.684 abgesetzten Einheiten erzielte Mercedes-Benz im Mai einen Zuwachs von 7,0% und setzte damit den positiven Trend aus den vorigen Monaten fort.

Unter den Baureihen beschleunigten vor allem die Kompakten mit Stern das Geschäft: Im Mai wurden 31.770 Fahrzeuge der A- und B-Klasse sowie des neuen Modells CLA ausgeliefert (+65,6%). Das kompakte Coupé wurde Anfang Mai von den Lesern des Automobilfachblatts „Auto Bild“ zum „Schönsten Auto Deutschlands“ gewählt. Nachdem im letzten Jahr die neue A-Klasse den Preis gewann, stellt Mercedes-Benz nun bereits zum fünften Mal in Folge den Gesamtsieger dieses hochkarätigen Schönheitswettbewerbs.

Besonders beliebt sind auch die „Traumwagen“ der Marke Mercedes-Benz. Unter diesem Dachbegriff bündelt die Marke seine Coupé-, Cabrio- und Roadster-Baureihen. Sie prägen nicht nur maßgeblich das Markenbild, sondern leisten mit über 10% auch einen erheblichen Beitrag zum Pkw-Absatz. Insgesamt wurden seit Jahresbeginn rund 70.000 „Traumwagen“ an Kunden übergeben. Im Vergleich mit seinen deutschen Kernwettbewerbern erreicht Mercedes-Benz damit einen Marktanteil von rund 50%.

Die SUVs mit Stern knüpften im Mai an ihren Erfolg in den Vormonaten an: Im Mai wurden 25.710 Fahrzeuge des SUV-Segments an Kunden übergeben (+14,5%). Von der M-Klasse wurden seit Januar 18,6% mehr Einheiten verkauft als im Vorjahreszeitraum, damit behauptet sie weiterhin weltweit die Segmentführerschaft.

Mitte Mai feierte Mercedes-Benz die Weltpremiere der neuen S-Klasse. Das Flaggschiff der Marke präsentierte sich vor rund 750 internationalen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien auf dem Rollfeld im Auslieferungszentrum des Airbus 380. Mit einem Höchstmaß an Sicherheit, Komfort, Luxus und Effizienz gilt die S-Klasse seit Jahren als technologischer Leitstern der automobilen Entwicklung und als Inbegriff einer modernen Luxuslimousine. Schon die Vorgängergeneration der S-Klasse erfreute sich seit ihrer Markteinführung 2005 mit über 500.000 verkauften Fahrzeugen großer Beliebtheit. Die neue S-Klasse wird am 20. Juli in Deutschland ihre Händlerpremiere feiern.

Der kompakte Zweisitzer smart verkaufte sich seit Jahresbeginn weltweit 43.052 Mal (i.V. 45.996 E.). Besonders in Großbritannien und in Japan konnte der City-Flitzer auch im siebten Jahr seiner Verfügbarkeit viele neue Kunden gewinnen.

03.06.2013 MB mit Rekord Mai 2013 in den USA

Im Mai 2013 hat Mercedes in den USA 27.359 Einheiten (inkl. Sprinter & smart) verkauft. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht dies einer Steigerung von 8,3 %. Das ist der fünfte Rekordmonat in 2013. Die C-Klasse konnte sich im Mai weiter auf 8.013 Einheiten steigern (+20,5%). Die Auslieferung der E-Klasse sank auf 4.930 Exemplare aufgrund der bevorstehenden Einführung des Facelift. Insgesamt sind die C-, E- und M-Klasse die drei Modelle mit den höchsten Verkäufen.

AMG hat im Mai 2013 536 Fahrzeuge ausgeliefert. Die Bluetec Dieselmodelle haben einen Absatz von 1.503 Einheiten erreicht. Ab sofort ist nebem den GLK 350 (als Heckantrieb und 4matic) auch der GLK 250 Bluetec 4matic in den USA verfügbar. Die Details sind der nachfolgenden Excel-Datei zu entnehmen.
Mercedes-Benz US Verkäufte inkl. smart und Sprinter

16.05.2013 3 neue MB-AMG Fahrzeuge in GT6

Mit der geballten Kraft von mehr als 1.400 PS geht Mercedes-Benz in Gran Tourismo®6 mit drei aktuellen Modellen an den Start. Drei High-Performance-Fahrzeuge von AMG sorgen für pure Spannung und Faszination in der neuen Version des Spieleklassikers für die PlayStation®3: der SLS AMG GT3 mit über 500 PS, der E63 AMG mit 557 PS und der A45 AMG 4matic 360 PS. Neben den drei neuen Fahrzeugen, lassen 21 weitere Fahrzeuge von Mercedes-Benz aus Gran Tourismo®5 die Herzen der Fans höher schlagen. Gran Tourismo®6 kommt Ende des Jahres auf den Markt. Das kündigte Kazunori Yamauchi, der Producer und Game Director von Polyphony Digital Inc. gestern anlässlich der Feier zum 15. Geburtstag der beliebten Gran Tourismo®-Serie in Silverstone, Großbritannien, an.

„Wir freuen uns mit Sony und Polyphony Digital über den einzigartigen Erfolg von Gran Turismo® in den vergangenen 15 Jahren“, sagte Anders Sundt Jensen, Leiter Markenkommunikation Mercedes-Benz Cars. „Besonders stolz sind wir, dass in der neuesten Version der legendären Spielserie gleich drei aktuelle Modelle von AMG, der Performance-Marke von Mercedes-Benz, ihre digitale Premiere feiern. Mercedes-Benz und Gran Turismo® haben einiges gemeinsam. Vor allen Dingen teilen sie die gleiche Vision: ihren Kunden – egal ob real oder virtuell – den ultimativen Fahrspaß zu bieten.“

Weltweit wurde das PlayStation®3-Rennspiel bislang mehr als 70 Millionen Mal verkauft, allein die Version 5 begeisterte seit November 2010 mehr als zehn Millionen Spielefans. Mercedes-Benz blickt auf eine lange und erfolgreiche Geschichte in dieser Rennserie zurück. Seit der Markteinführung von Gran Turismo®2 im Jahr 1999/2000 sind Modelle der Marke mit dem Stern vertreten. Anders Sundt Jensen: „Sowohl Carl Benz im Jahr 1886 als auch der Gran Turismo® -Erfinder Kazunori Yamauchi im Jahr 1998 wussten, dass ein Auto mehr kann als nur von A nach B zu fahren. Beide lebten den automobilen Traum. Einen Mercedes zu fahren oder Gran Turismo® zu spielen, verbindet daher eine einzigartige Erfahrung: die eines vorher unbekannten Fahrerlebnisses.“

Mercedes-Benz sagt „Happy Birthday“
Den Gästen der Geburtstagsfeier in Silverstone bereitete Mercedes-Benz eine besondere Überraschung. Die atemberaubende Driving Performance des SLS AMG GT3 konnten die Besucher nicht nur virtuell an der Spielekonsole sondern auch live auf der Rennstrecke mit dem Profi-Rennfahrer und Instruktor der AMG Driving Academy, Jan Seyffarth erleben. Auch die beiden anderen AMG-Modelle aus dem Spiel waren vor Ort zu bestaunen. Ein exklusiver Shuttle-Service für die Gäste rundete das Geburtstagspaket

16.05.2013 Mercedes-AMG Shuttle in Cannes

Erneut unterstützen Mercedes-Benz und Mercedes-AMG mit vielfältigen Aktivitäten die Filmfestspiele in Cannes. Zwölf High-Performance-Modelle von Mercedes-AMG werden vom 15. bis 26. Mai 2013 das Straßenbild rund um die Croisette bereichern. Sie stehen als exklusiver Shuttle-Service, für spontane Testfahrten und als Ausstellungsfahrzeuge zur Verfügung. Ein ganz besonders edler Stern wird zusätzlich vor dem Hotel du Cap-Eden-Roc funkeln: die neue Mercedes-Benz S-Klasse, die gestern parallel zur Eröffnung der Filmfestspiele ihre Weltpremiere in Hamburg feierte.

Bei der legendären Cinema Against AIDS Gala der Stiftung amfAR am 23. Mai im Hotel du Cap-Eden-Roc wird die neue Luxuslimousine, die unter anderem über eine Energizing-Massage nach dem Hot-Stone-Prinzip und individuelle Beduftung verfügt, ihr Debüt an der Côte d‘Azur geben. Mercedes-Benz ist Signature Sponsor dieser hochkarätigen Gala, die als prestigeträchtigste Veranstaltung während der Filmfestspiele gilt. Zusätzlich zur neuen S-Klasse wird Mercedes-AMG auf dem Hotelgelände den stärksten Elektro-Supersport­wagen der Welt – den SLS AMG Coupé Electric Drive präsentieren. Für die glanzvolle Vorfahrt am roten Teppich sorgt ein Shuttle-Service von Mercedes-Benz sowie Mercedes-AMG.

Die -Shuttle-Fahrzeuge bringen die prominenten Gäste und Besucher an allen Festivaltagen zu „Le Club by Albane“ im Hotel J.W. Marriott sowie für die tägliche TV-Show „Le Grand Journal“ des französischen TV-Senders Canal+ zu Filmaufnahmen an die Strandpromenade la Croisette und anschließend zum roten Teppich vor dem „Palais du Festival“. Direkt an der Croisette wird vor dem Hotel InterContinental Carlton während des gesamten Festivals ein Fahrzeug-Display des Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Black Series die Blicke auf sich ziehen. Eine überdimensionale LED-Wand hinter dem Fahrzeug zeigt den Besuchern besondere Einblicke in die AMG-Welt.

Darüber hinaus lädt Mercedes-AMG an allen Festivaltagen Gäste und Besucher zu individuellen Testfahrten ein. Am Steuer verschiedener aktueller AMG-Modelle können die Teilnehmer das AMG-Markenversprechen „Driving Performance“ auf den kurvenreichen Küstenstraßen an der Côte d‘Azur selbst erleben. Interessierte können sich vom 15. bis 26. Mai 2013 täglich von 11 bis 16 Uhr vor dem Hotel 3.14 für eine Testfahrt anmelden.

14.05.2013 Daimler widerspricht ARD Darstellung

Am gestrigen Montag wurde vom SWR ein Bericht in der ARD gesendet, der in einer reißerischen Form, die man so eigentlich nur von den Privatsendern kennt, suggeriert, dass die Daimler AG im Werk Untertürkheim Tarifverträge mittels Werkverträgen aushebeln würde. Dabei ging es um die Tätigkeit das der SWR-Reporter, der über eine Zeitarbeitsfirma an ein Logistikunternehmen verliehen wurde, welches gewisse Dienstleistungen für die Daimler AG erbracht hat. Der SWR Reporter musste hier mit einem gelben Punkt gekennzeichnete Zylinderköpfe für das Motorenwerk in Peking in blaue Tüten verpacken und vom Fließband heben. Dieses Vorgehen ist nötig, da zur Vermeidung von Importzöllen in China und damit Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit vor Ort, eine normale Endmontage vor Ort nicht ausreicht, sondern auch eine gewisse Quote von Teilen direkt in China produziert werden muss.

Dieser SWR Reporter wurde nicht nach dem Daimler Tarif bezahlt, welcher auch an Leiharbeiter gezahlt werden, die direkt bei Daimler beschäftigt sind, sondern für 8,19 EUR Stunde, da er an das Logistikunternehmen verliehen wurde, welche Tätigkeiten außerhalb der Daimler Kern-Wertschöpfungskette liegen (Sicherheitsdienst, Kantinen- sowie Reinigungsdiensleistungen).

Insgesamt ist der Bericht deswegen allein schon verwunderlich, da die Mercedes-Pkw teilweise mit bis zu 70% Wertschöpfung in Deutschland eine uneingeschränkte Führungsposition einnehmen, während die Konkurrenz viele Teile aus dem Ausland einkauft bzw. direkt im Ausland produziert.

So kommen bspw. bei einer E-Klasse die folgenden Komponenten direkt von Mercedes aus Deutschland:

Motor: Berlin, Untertürkheim, Affalterbach oder Kölleda
Achsen, Bremsscheiben, Krafstoffsysteme: Untertürkheim, Mettingen, Hamburg, Berlin
Getriebe: alle Getriebe werden in Untertürkheim (Werkteil Hedelfingen produziert)
Sitze: Böblingen
Pressteile, Rohbau & Endmontage: Sindelfingen
Entwicklung Fahrzeug: Sindelfingen
Entwicklung Getriebe & Motoren: Untertürkheim


Hier gibt es die offizielle Daimler Stellungsnahme zum ARD Beitrag.

Nachfolgend eine kurze Beschreibung der Mercedes-Benz Pkw-Werke in Deutschland:

Affalterbach:
AMG Motorenmanufaktur (One-Man-one-Engine), AMG Performance Studio

Berlin-Marienfelde:
Motoren (V6-Diesel OM642LS), Komponenten (CAMTRONIC, einer neuen Generation vollvariabler Ventilverstellsysteme, die wesentlich zur CO2-Reduzierung der neuen 4-Zylinder-Motorengeneration beiträgt), Getriebeteile und Kraftstoffsysteme

Bremen:
Mercedes-Benz C-Klasse (Limousine, T-Modell, Coupé), E-Klasse (Coupé und Cabriolet), SLK, SL, GLK

Hamburg:
Achsen und Achskomponenten, Lenksäulen, Komponenten der Abgastechnologie und Leichtbaustrukturteile
Für die nächste Generation der C-Klasse (W205) finden in allen vier Produktfeldern des Werkes intensive Vorbereitungen statt.

Kölleda:
In der Motorenfabrik im thüringischen Kölleda laufen seit 2003 Drei- und Vierzylindermotoren vom Band. Innerhalb von wenigen Jahren ist das Werk kontinuierlich erweitert worden. Mittlerweile sind über zwei Millionen Motoren in Kölleda vom Band gelaufen. Im Jahr 2012 feierte die MDC Power GmbH ihr 10-jähriges Bestehen. Das Motorenwerk startet im Jahr 2013 erstmals die Produktion eines AMG Motors. Der neue 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbomotor (M270) wird in reiner Handarbeit nach der traditionellen AMG Philosophie „one man, one engine“ gefertigt.

Rastatt:
A-Klasse (W176), B-Klasse (W242, W246) sowie GLA (X156)

Sindelfingen:
Mercedes Benz C-Klasse Limousine, E-Klasse (Limousine und T-Modell), S-, CL- und CLS-Klasse, CLS-Shooting Brake, SLS AMG (Coupé und Roadster)

Stuttgart-Untertürkheim:
Motoren, Achsen, Getriebe, Komponenten, inkl. Vorbetriebe Gießerei und Schmiede

07.05.2013 Daimler bald mit neuen Prüf- & Testgelände

Das Bundesministerium der Verteidigung und die Daimler AG haben heute in Immendingen eine Vereinbarung zur Übergabe des dortigen Bundeswehrstandortes geschlossen. Daimler plant, auf dem Gelände in den kommenden Jahren ein zukunftsorientiertes Prüf- und Technologiezentrum anzusiedeln und so den Automobilstandort Baden-Württemberg weiter zu stärken.

Die Vereinbarung regelt die Übergabetermine für den Standortübungsplatz (ab Mitte 2014), die Oberfeldwebel-Schreiber-Kaserne (Mitte 2016) und die Sammelstandortschießanlage (Mitte 2017). Außerdem wird festgehalten, dass die Nutzung einzelner Gebäude und Flächen schon vor der planmäßigen Übergabe möglich ist, wenn beiderseitiges Einvernehmen besteht und der militärische Betrieb gewährleistet ist. Christian Schmidt, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung,und Prof. Dr. Thomas Weber, Vorstand der Daimler AG für Konzernforschung und Entwicklung Mercedes-Benz Cars, unterzeichneten die Vereinbarung stellvertretend für Ministerium und Unternehmen.

Die Daimler AG rechnet für das Prüf- und Technologiezentrum in Immendingen mit einem Investitionsvolumen im niedrigen dreistelligen Millionenbereich. Hierin sind sowohl die Kosten für die Realisierung der innovativen Prüfmodule, als auch für den Erwerb der Liegenschaft enthalten. Der entsprechende Verkaufspreis wird in einem komplexen Bewertungsverfahren ermittelt, das noch aussteht. Zudem ist davon auszugehen, dass die Investition zahlreiche positive Impulse für das Gesamtgewerbe in der Region nach sich ziehen wird.

Die Daimler AG hatte im Jahr 2011 beschlossen, ihre Planungen für ein Prüf- und Technologiezentrum in Baden-Württemberg auf den Standort Immendingen zu fokussieren. Die im Zuge der Bundeswehrreform frei werdende Fläche der Oberfeldwebel-Schreiber-Kaserne und des angeschlossenen Standortübungsplatzes bietet auf mehr als 400 Hektar die Möglichkeit, alle vorgesehenen Module des Prüfzentrums zu realisieren.

Durch dieses neue und hochmoderne Technologiezentrum für zukünftige Automobil-Technologien sollen 300 Arbeitsplätze in Immendingen angesiedelt werden. Im Mittelpunkt stehen bei den künftigen Aktivitäten die Weiterentwicklung alternativer Antriebe wie Hybrid-, Elektro- und Brennstoffzellentechnologie und die Optimierung von Verbrennungsmotoren. Darüber hinaus soll an der Verbesserung von Fahrsicherheitssystemen – bis hin zum autonomen Fahren – gearbeitet werden. Ziel dieser Entwicklungen ist, den CO2-Ausstoß der Fahrzeuge immer weiter zu minimieren und schließlich ganz zu vermeiden sowie die Zahl der Verkehrsunfälle zu verringern und den hohen Qualitätsstandard des Unternehmens zu sichern.

06.05.2013 Mercedes mit Rekord-April

Mercedes-Benz hat im April 116.566 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert (+11,7%), so viele wie in keinem April zuvor. Seit Jahresbeginn wurden 441.464 Fahrzeuge abgesetzt (+5,6%). Insbesondere in der NAFTA-Region, in Russland und den asiatischen Märkten konnte die Marke mit dem Stern kräftig wachsen. Auch in Europa verzeichnete Mercedes-Benz im April einen zweistelligen Zuwachs, konnte Marktanteile hinzugewinnen und sicherte sich gleich in mehreren Märkten die Marktführerschaft. Auf dem Heimatmarkt behauptete sich Mercedes-Benz weiter als zulassungsstärkster Premiumhersteller mit einem Marktanteil von 9,6% im April und 9,4% per April. Die neuen Kompakten sowie die SUVs von Mercedes-Benz legten erneut deutlich zu, aber auch die neuen Modelle der E-Klasse und der CLA starteten sehr erfolgreich.

In Europa verkaufte Mercedes-Benz im April 56.988 Fahrzeuge und erzielte damit ein Wachstum um +11,8%. Insbesondere in Russland (+18,1%) und der Türkei (+78,5%) verzeichnete die Marke deutliche Zuwächse, aber auch in Großbritannien (+14,5%), Frankreich (+19,8%) und Belgien (+11,1%). Auch in Deutschland konnte die Marke mit dem Stern Zuwächse verbuchen (+6,3%) und sicherte sich die Marktführerschaft unter den Premiumherstellern mit einem Marktanteil von 9,6% im April.

In den USA konnte Mercedes-Benz mit 23.635 abgesetzten Fahrzeugen erneut einen Verkaufsbestwert erzielen (+5,8%) und war damit abermals zulassungstärkster Premiumhersteller. Sehr stark entwickelten sich auch die Verkäufe in Lateinamerika, wo im April mehr als doppelt so viele Fahrzeuge abgesetzt wurden wie im Vorjahresmonat.

In der Region Asien/Pazifik wurde das Wachstum im April insbesondere von Japan (+47,3%) und Südkorea (+42,4%) angetrieben. Aber auch in China (inkl. Hongkong) war der Start in das zweite Quartal positiv: Mit 16.241 abgesetzten Einheiten erzielte Mercedes-Benz einen Zuwachs von 10,7% und setzte damit den positiven Trend aus dem vorigen Monat fort.

Bei den Baureihen der Marke Mercedes-Benz liefen die neuen Kompakten weiterhin besonders gut: Seit Jahresbeginn wurden 107.488 Einheiten der A- und B-Klasse und des CLA ausgeliefert (+52,0%). Die A-Klasse feierte vor zwei Wochen Marktpremiere auf der Autoshow China in Shanghai und ist nun auch auf dem chinesischen Markt verfügbar. Wie beliebt die A-Klasse auf ihrem Heimatkontinent ist, belegt im April eine Umfrage des europaweit größten Online-Automarkts AutoScout24. Rund 223.000 Online-Nutzer in acht europäischen Ländern gaben ihre Stimme ab und kürten die Mercedes-Benz A-Klasse unter 55 Auto-Neuerscheinungen des Jahres 2012 zum „Besten Auto“. Das dritte Modell der neuen Kompakten, der CLA, hatte Mitte April Markteinführung und stieß auf begeisterte Kundenresonanz. Mit dem sportlich positionierten Coupé spricht Mercedes-Benz gezielt eine junge, lifestyle-orientierte Zielgruppe an, um so neue Kunden für die Marke mit dem Stern zu begeistern.

Auch die neue E-Klasse feierte vor wenigen Wochen in Europa Händlerpremiere und kommt hervorragend bei den Kunden an. Insgesamt wurden im April 17.379 Limousinen und T-Modelle der E-Klasse verkauft (+4,3%). Auch der CLS konnte deutliche Zuwächse verbuchen (+6,5%) und war im April Marktführer in seiner Vergleichsklasse.

Die Nachfrage nach den SUVs mit Stern ist ungebrochen hoch. Seit Januar wurden 103.492 Einheiten an Kunden ausgeliefert, ein Plus von 28,5% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auch im April erzielten die SUVs einen Verkaufsrekord (26.265 E., +22,5%).

Von dem kompakten Zweisitzer smart wurden seit Jahresbeginn 34.372 Einheiten an Kunden ausgeliefert (i.V. 36.532 E.). Im siebten Verkaufsjahr liegt er damit nahezu auf Vorjahresniveau. Im April hat die chinesische Regierung grünes Licht für den smart electric drive gegeben. smart ist damit der erste europäische Importeur, der ein vollelektrisches Fahrzeug im Reich der Mitte anbietet. In Deutschland avancierte der smart electric drive innerhalb kürzester Zeit zum Marktführer unter den rein batterie-elektrischen Fahrzeugen.

02.05.2013 MB ist wieder Restwertriese

Die neue Mercedes-Benz B-Klasse, M-Klasse, der CLS Shooting Brake sowie der neue CLA wurden von „Focus Online“ und dem Marktforschungsinstitut „Bähr & Fess Forecast“ zu den wertbeständigsten Fahrzeugen in ihrer Klasse gekürt. Damit sind sie die Restwertriesen 2017.

Die Auszeichnung erhalten die vier Mercedes-Benz Modelle B 180 CDI BlueEFFICIENCY, der ML 250 BlueTEC 4MATIC, der CLS Shooting Brake 350 CDI sowie der CLA 180, da sie bei einem Wiederverkauf in vier Jahren den höchsten prozentualen Restwert in ihrem Segment erwarten lassen.

Bereits zum fünften Mal in Folge triumphiert die B-Klasse 180 CDI BlueEFFICIENCY in der Kategorie „Kompakt-Van“ und erreicht einen Wiederverkaufswert von 57 Prozent. Über einen ebenso hohen Werterhalt können sich auch die Besitzer eines neuen CLA 180 freuen. Mit ebenfalls 57 Prozent erreicht das viertürige Coupé den Spitzenplatz in der Kategorie „Kompaktwagen“, und das bereits kurz nach seiner Markteinführung vor zwei Wochen. Der CLS Shooting Brake 350 CDI wird als vierjähriger Gebrauchtwagen noch 54,5 Prozent seines Neuwagenpreises erzielen und siegt damit in der Kategorie „Obere Mittelklasse“. Bei den SUVs liegt der ML 250 BlueTEC 4MATIC mit einem Werterhalt von ebenfalls 54,5 Prozent bereits zum dritten Mal in Folge auf dem ersten Platz.

Neben den Segmentsiegern schafften es fünf weitere Mercedes-Benz Modelle bei der Wertung unter die Top 3. So behauptete die C-Klasse Coupé 250 CDI BlueEFFICIENCY ihren Podiumsplatz aus dem Vorjahr. Mit einem prozentualen Werterhalt von 54,5 Prozent gewann sie erneut die Silbermedaillie in der Kategorie „Coupé“. Den jeweils dritten Platz erreichten die A-Klasse 180 BlueEFFICIENCY in der Kategorie „Kompaktwagen“, das E-Klasse Cabriolet 250 CDI BlueEFFICIENCY in der Kategorie „Cabrio“, die E-Klasse 250 CDI in der Kategorie „Obere Mittelklasse“ sowie der SLS AMG in der Kategorie „Sportwagen“.

Mit insgesamt neun Platzierungen ist Mercedes-Benz in Summe erneut der wertbeständigste Premiumhersteller.
Das saarländische Marktforschungsinstitut Bähr und Fess Forecast untersucht regelmäßig anhand einer breiten Datensammlung den Restwert von Gebrauchtwagen und zeichnet die sogenannten „Restwertriesen“ aus. Für Focus-Online erstellte das Unternehmen auch in der aktuellen Studie wieder ein Ranking mit Fahrzeugmodellen, die bei einem angenommenen Neuwagenkauf im April 2013 und einem Verkauf im April 2017 den größten Restwert erwarten lassen.

01.05.2013 MB mit Rekord April 2013 in den USA

Im April 2013 hat Mercedes in den USA 26.157 Einheiten (inkl. Sprinter & smart) verkauft. Gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht dies einer Steigerung von 4,4 %. Damit ist ein toller Start in das 2. Quartal 2013 gelungen. Die C-Klasse konnte sich im April mit 14,2% auf 7.338 Einheiten steigern. Die Auslieferung der E-Klasse sank auf 4.431 Exemplare aufgrund der bevorstehenden Einführung des Facelift. Der SL machte mit 272,2% einen riesen Sprung auf 938 Einheiten im April 2013. Insgesamt sind die C-, E- und M-Klasse die drei Modelle mit den höchsten Verkäufen.

AMG hat im April 2013 574 Fahrzeuge ausgeliefert. Die Bluetec Dieselmodelle haben einen Absatz von 1.171 Einheiten erreicht. Ab sofort ist nebem den GLK 350 (als Heckantrieb und 4matic) auch der GLK 250 Bluetec 4matic in den USA verfügbar. Die Details sind der nachfolgenden Excel-Datei zu entnehmen.
Mercedes-Benz US Verkäufte inkl. smart und Sprinter

24.04.2013 Daimler erzielt im 1Q13ein EBIT von 917 Mio. €

Die Daimler AG hat in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2013 ein Ergebnis unter dem Vorjahresniveau erzielt. Das EBIT des Daimler-Konzerns belief sich im ersten Quartal 2013 auf 917 (i. V. 2.098) Mio. €. Das Konzernergebnis erreichte 564 (i. V. 1.425) Mio €. Das Ergebnis je Aktie betrug 0,50 (i. V. 1,26) €.

„In den ersten drei Monaten des Jahres haben sich viele Märkte, insbesondere Westeuropa, konjunkturbedingt schlechter entwickelt als erwartet. Dennoch konnten wir sowohl Absatz als auch Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal nahezu stabil halten und in vielen Segmenten Marktanteile hinzugewinnen“, erläutert Dr. Dieter Zetsche.

„Die Resonanz auf unsere neuen Produkte wie den CLA oder die E-Klasse ist hervorragend, und bei Daimler Trucks ist unsere erfolgreiche Produktoffensive mit dem neuen Arocs und dem neuen Atego weitestgehend abgeschlossen. Auf Basis der Produktneuheiten, der laufenden Effizienzprogramme und unserer Annahmen für die weitere Marktentwicklung rechnen wir für das zweite Halbjahr mit einer Ergebnisverbesserung insbesondere durch die Einführung der neuen S-Klasse gegenüber den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres“, so Dr. Zetsche weiter.

„Daimler befindet sich mitten in der umfangreichsten Wachstumsoffensive seiner Unternehmensgeschichte. Dazu investieren wir weiter kräftig in Produkte, Technologien und Märkte, was in Verbindung mit den insgesamt schwachen Märkten ergebnisseitig zu einem verhaltenen Start in das Jahr 2013 geführt hat. Durch die Impulse aus den neuen Produkten, aber auch durch die Wirkung aus den laufenden Effizienzprogrammen wollen wir uns über die nächsten Quartale insgesamt natürlich deutlich verbessern“, erklärte Bodo Uebber, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Finanzen & Controlling und Financial Services.

Der Ergebnisrückgang in den ersten drei Monaten des Jahres spiegelt sowohl eine Verschiebung der regionalen Absatzstruktur und einen veränderten Modell-Mix bei Mercedes-Benz Cars und Mercedes-Benz Vans als auch einen Absatzrückgang bei Daimler Trucks wider. Bei Daimler Buses führte ein gestiegener Fahrzeugabsatz zu einer Verbesserung des operativen Ergebnisses, während das Ergebnis von Daimler Financial Services nahezu stabil blieb.

Im ersten Quartal 2013 hat Daimler weltweit 501.600 Pkw und Nutzfahrzeuge abgesetzt und lag damit nahezu auf Vorjahresniveau (i. V. 502.100). Der Umsatz von Daimler lag im ersten Quartal bei 26,1 Mrd. € und somit um 3% unter dem Vorjahreswert. Bereinigt um Wechselkursveränderungen betrug der Umsatzrückgang 1,5%.
Der Free Cash Flow des Industriegeschäfts belief sich im ersten Quartal 2013 vor allem aufgrund anhaltend hoher Ausgaben i. H. v. 1,6 Mrd. € für Sachinvestitionen und immaterielle Vermögenswerte auf -1,2 Mrd. €. Die Netto-Liquidität des Industriegeschäfts betrug zum 31. März 2013 10,0 Mrd. €.
Zum Ende des ersten Quartals 2013 waren bei Daimler weltweit 274.555 (i. V. 274.127) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 166.265 (i. V. 168.017) in Deutschland tätig; 21.702 (i. V. 21.520) waren es in den USA, 14.622 (i. V. 14.737) in Brasilien und 11.242 (i. V. 11.344) in Japan. Bei den konsolidierten Tochtergesellschaften in China waren zum Ende des ersten Quartals 1.743 (i. V. 2.269) Beschäftigte tätig. Die Belegschaftsveränderung in China resultiert aus dem Übergang der Vertriebsorganisationen im Pkw-Bereich in eine nicht konsolidierte Joint-Venture-Gesellschaft. Außerdem werden in Südafrika Mitarbeiter in Vertriebsfunktionen, die bisher dem Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars zugeordnet waren, nun innerhalb der Vertriebsorganisation berichtet.

Mercedes-Benz Cars erzielte im ersten Quartal 2013 erneut ein hohes Niveau beim Absatz. Insgesamt stiegen die Verkäufe der Pkw-Sparte auf 341.500 (i. V. 338.300) Einheiten. Der Umsatz sank um 6% auf 14,1 Mrd. €. Das Geschäftsfeld erzielte mit einem EBIT von 460 Mio. € ein Ergebnis deutlich unter dem Vorjahr (i. V. 1.230 Mio. €). Die Umsatzrendite belief sich auf 3,3% (i. V. 8,2%).
Das Ergebnis war geprägt von einer Verschiebung in der regionalen Absatzstruktur sowie einem veränderten Modell-Mix. Zudem trugen Aufwendungen im Zusammenhang mit Produktattraktivierungen und Aufwendungen für Kapazitätserweiterungen und Vorleistungen für neue Technologien und Fahrzeuge zum Rückgang des Ergebnisses bei. Leicht positiv wirkten Wechselkurseffekte.
Der Absatz von Daimler Trucks ging im ersten Quartal um 6% auf 101.400 Einheiten zurück. Der Umsatz erreichte 7,0 Mrd. € (-5%). Das EBIT des Geschäftsfelds lag mit 116 (i. V. 376) Mio. € unter dem Vorjahresniveau. Die Umsatzrendite belief sich auf 1,7 % (i. V. 5,1 %).
Das Ergebnis war geprägt von der insgesamt rückläufigen Absatz- und Umsatzentwicklung, die auf die Nachfrageschwäche in einigen Kernmärkten zurückzuführen ist. Weiterhin war das Ergebnis durch den Geschäftsaufbau in Indien und China, aufgrund von Produktions­anpassungen insbesondere in der NAFTA-Region und in Europa sowie infolge gestiegener Garantieaufwendungen belastet.
Der Absatz von Mercedes-Benz Vans erhöhte sich im ersten Quartal 2013 leicht auf 52.600 (i. V. 51.200) Einheiten – trotz des schwierigen Marktumfeldes in Westeuropa. Der Umsatz sank leicht auf 2,0 (i. V. 2,1) Mrd. €. Das Geschäftsfeld erwirtschaftete ein operatives Ergebnis von 81 (i. V. 167) Mio. €. Die Umsatzrendite verringerte sich entsprechend auf 4,1% gegenüber 8,0% im Vorjahr. In einem Marktumfeld, das von verhaltener Nachfrage und intensivem Wettbewerb in den europäischen Absatzländern geprägt war, lag der Absatz von Mercedes-Benz Vans im ersten Quartal 2013 leicht über dem Niveau des Vorjahres. Dennoch führten vor allem Veränderungen beim Produkt-Mix und in der regionalen Absatz­struktur zu einem deutlichen Ergebnisrückgang. Vorleistungen für neue Produkte einschließlich der Einführung des Sprinter Classic in Russland haben das Ergebnis zusätzlich belastet.

Ausblick
Die weltweite Pkw-Nachfrage dürfte nach derzeitiger Einschätzung im laufenden Jahr in einer Größenordnung von 2 bis 4% wachsen. Dieses Wachstum sollte dabei überwiegend vom anhaltend robusten Nachfrageanstieg in den USA und dem weiterhin expandierenden chinesischen Markt bestimmt werden. Dagegen ist auf dem westeuropäischen Markt infolge der anhaltenden Konjunktur­schwäche erneut ein Rückgang zu erwarten. Damit wird sich die Nachfrage auch weiterhin auf dem tiefsten Stand seit 20 Jahren bewegen. Der deutsche Markt kann sich von dieser Entwicklung nicht abkoppeln und dürfte das Vorjahresniveau erkennbar verfehlen. Ein Rückgang ist auch auf dem japanischen Markt zu erwarten, was vor allem auf das Vorjahresniveau zurückzuführen ist, das wegen staatlicher Kaufanreize außergewöhnlich hoch war.
Auf Basis der Planungen der Geschäftsfelder erwartet Daimler, dass der Konzernabsatz im Jahr 2013 weiter gesteigert werden kann.

Mercedes-Benz Cars geht den Weg der Offensive »Mercedes-Benz 2020« konsequent weiter. Zahlreiche Modellwechsel und neue Produkte sollten dafür sorgen, dass das Geschäftsfeld im Jahr 2013 beim Absatz einen neuen Rekordwert erreichen wird. Einen großen Beitrag zum Absatzwachstum werden voraussichtlich die neuen Modelle im volumenstarken Kompaktwagensegment leisten. Nach dem sehr erfolgreichen Start der A-Klasse und der B-Klasse ist seit Mitte April 2013 mit dem viertürigen Coupé CLA bereits das dritte Modell auf Basis der neuen Kompaktwagenarchitektur auf dem Markt. Ebenfalls seit April sind nach einer umfangreichen Überarbeitung die neue E-Klasse Limousine und das T-Modell bei den Mercedes-Benz Niederlassungen und Vertriebspartnern erhältlich. Für zusätzliche Absatzimpulse sollen ab Juni 2013 dann auch die neuen E-Klasse Coupés und Cabriolets sorgen. Im Juni 2013 wird zudem der elektrisch angetriebene und somit lokal emissionsfreie Supersportwagen SLS AMG Coupé Electric Drive auf den Markt kommen. Für das zweite Halbjahr 2013 erwartet Mercedes-Benz vor allem dank der Einführung der völlig neu entwickelten S-Klasse deutliche Zuwächse im Luxussegment. Als wichtigste Modellneuheit des Jahres 2013 wird die neue S-Klasse mit richtungsweisenden Innovationen neue Maßstäbe in Bezug auf komfortables und sicheres Fahren setzen, die unter dem Dachbegriff »Mercedes-Benz Intelligent Drive« zusammengefasst sind. Daneben wird die Marke Mercedes-Benz auch im Jahr 2013 weiterhin vom großen Markterfolg der Modelle im Geländewagensegment profitieren.

Die Marke smart sieht gute Chancen, dass der einzigartige Zweisitzer im hart umkämpften Kleinstwagensegment auch 2013 dem weiter fortschreitenden Lebenszyklus trotzen kann und wieder eine Stückzahl in der Größenordnung des Vorjahres erreicht.
Mercedes-Benz Cars rechnet für das Gesamtjahr mit einem EBIT unter dem Niveau des Vorjahres. Daimler Trucks und Mercedes-Benz Vans erwarten ein EBIT aus dem laufenden Geschäft in der Größenordnung des Vorjahres, während Daimler Buses das Ergebnis des Jahres 2012 übertreffen sollte. Im Jahr 2014 und in den Folgejahren erwartet das Unternehmen für alle automobilen Geschäftsfelder und den Konzern eine Verbesserung der operativen Ergebnisse. Daimler Financial Services geht von einer stabilen Ergebnisentwicklung aus.
Aus heutiger Sicht geht Daimler davon aus, dass die weltweite Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Jahresende 2012 weitgehend stabil bleiben wird.

15.04.2013 Doppelpremiere erfolgreich

Gleich zwei neue Modelle von Mercedes-Benz feierten am Wochenende ihre Markteinführung in Deutschland. Zur Händlerpremiere von CLA und E-Klasse zog es rund 270.000 Besucher in die Showrooms.

Bei mehr als 3.000 Probefahrten überzeugten sich Kunden und Interessierte persönlich von der gesteigerten Effizienz der neuen Motoren und von den zukunftsweisenden Sicherheits- und Assistenzsystemen der neuen Modelle. Für die kommenden Tage wurden rund 3.300 weitere Probefahrten vereinbart.

Auf sehr positive Resonanz stießen die neue E-Klasse und der CLA auch bei den ersten Testfahrten der Medienvertreter. Insgesamt erlebten bereits im Februar rund 840 Journalisten die neue E-Klasse auf der Fahrveranstaltung in Barcelona persönlich. Rund 650 Journalisten testeten den CLA im März in St. Tropez und Marseille.

Der erste CLA-Kunde holte bereits heute sein neues viertüriges Coupé im Mercedes-Benz Kundencenter Rastatt ab, einen zirrusweißen CLA 220 CDI. Nach dem Marktstart der B-Klasse im November 2011 und der A-Klasse im September 2012 ist der CLA das dritte Modell der neuen Mercedes-Benz Kompaktwagen-Generation. Mit dem sportlich positionierten Coupé spricht Mercedes-Benz gezielt die „Young Lifestyle Elite“ an, um so vor allem auch in den USA neue Kunden für die Marke mit dem Stern zu begeistern. Der CLA ist das dort erste Fahrzeug im Kompaktwagensegment von Mercedes-Benz. Das progressive, dynamische Erscheinungsbild des CLA würdigten schon vor seiner Markteinführung internationale Design-Experten und zeichneten ihn für sein herausragendes Design im März mit dem renommierten „red dot Award“ aus.

Der CLA läuft seit Ende Januar 2013 im ungarischen Kecskemét vom Band, wo ab dem zweiten Quartal bei Bedarf zusätzlich auch an Samstagen gefertigt wird. Um auch bei der E-Klasse alle Kundenwünsche bestmöglich zu erfüllen, haben sich im Werk Sindelfingen Werkleitung und Betriebsrat im Rahmen der Betriebsvereinbarung zur Arbeitszeitflexibilisierung auf zusätzliche Produktionskapazitäten im laufenden Jahr verständigt: Dazu werden Produktionsschichten unter der Woche temporär verlängert. Zusätzlich wird an zwölf Samstagen gearbeitet. Die Produktion von Limousine und T-Modell läuft seit dem 1. März. Mercedes-Benz rechnet bereits im zweiten Halbjahr mit deutlichen Absatzimpulsen durch die neue E-Klasse.

Über acht Generationen hinweg hat sich die E-Klasse in den vergangenen 60 Jahren mit insgesamt über 13 Millionen verkauften Fahrzeugen innerhalb der Mercedes-Benz Flotte als erfolgreiches Volumenmodell etabliert. Von der letzten Generation der E-Klasse wurden seit ihrer Markteinführung im Jahr 2009 über 700.000 Limousinen ausgeliefert, das T-Modell fand im gleichen Zeitraum mehr als 100.000 Kunden. Dabei überzeugt die E-Klasse mit hervorragendem Komfort und höchsten Sicherheitsstandards. Im Rahmen der J.D. Power Kundenzufriedenheitsstudie belegte die Vorgängerversion der E-Klasse im Juni 2012 zum wiederholten Male den ersten Platz in der Kategorie Kundenzufriedenheit Oberklasse.

09.04.2013 Daimler Hauptversammlung

„Wachstum und Effizienz: Daimler hält Kurs“ ist nicht nur das Motto der heute stattfindenden Hauptversammlung von Daimler, sondern beschreibt auch die strategische Ausrichtung des Konzerns. Damit verfolgt Daimler das Ziel, an die Spitze der jeweiligen Branche zu gelangen. „Wir sind Daimler. Wir wollen nicht nur besser werden. Wir wollen die Konkurrenz schlagen – dauerhaft“, erläutert laut Redetext Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, das Ziel des Unternehmens.

„2012 war ein Jahr, in dem Daimler weiter gewachsen ist“, sagt Zetsche vor den erwarteten rund 5.000 Aktionärinnen und Aktionären in der Berliner Messe über das Geschäftsjahr 2012. Der Konzern erzielte 2012 Bestwerte bei Absatz und Umsatz. Weltweit wurden 2,2 Mio. Fahrzeuge abgesetzt, der Konzernumsatz stieg um 7% auf 114,3 (i. V. 106,5) Mrd. €. Das Konzern-EBIT betrug 8,6 (i. V. 8,8) Mrd. €, das Konzern-EBIT aus dem laufenden Geschäft 8,1 (i. V. 9,0) Mrd. €. Das Konzernergebnis stieg auf 6,5 (i. V. 6,0) Mrd. €, der Value Added auf 4,2 (i. V. 3,7) Mrd. €.

Angesichts des erzielten Ergebnisses sowie des Geschäftsverlaufs im Jahr 2012 haben Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung die Ausschüttung einer stabilen Dividende von 2,20 (i. V. 2,20) € pro Aktie vorgeschlagen. Dies entspricht einer Ausschüttungssumme von rund 2,35 Mrd. € beziehungsweise einer Ausschüttungsquote von rund 40%.

Langfristige Strategie und Ziele bestätigt

Zetsche formuliert einen klaren Anspruch für das Unternehmen: „Wir wollen ein nachhaltig wettbewerbsstarkes Unternehmen sein, das nicht nur S-Klasse baut, sondern auch S-Klasse ist.“

Konkret verfolgt Daimler folgende Wachstumsziele:

- ab 2015 mindestens 1,6 Mio. Pkw der Marke Mercedes-Benz zu verkaufen und spätestens ab 2020 auch beim Absatz an der Spitze des Premiumsegments zu stehen,

- die Führungsrolle bei den Lkw zu stärken mit über 500.000 verkauften Einheiten im Jahr 2015 und mehr als 700.000 Lkw im Jahr 2020 sowie

- Wachstum auch in den übrigen Geschäftsfeldern.

Neben den Wachstumszielen verfolgt das Unternehmen entsprechende Renditeziele. Mittelfristig ist für das Fahrzeuggeschäft über die Markt- und Produktzyklen hinweg eine Zielrendite von 9% angestrebt, mit entsprechenden Zielrenditen in den einzelnen Geschäftsfeldern: Mercedes-Benz Cars 10%, Daimler Trucks 8%, Mercedes-Benz Vans 9%, Daimler Buses 6% und eine Eigenkapitalrendite von 17% für Daimler Financial Services.

„Um die Ziele zu erreichen, haben wir das größte Wachstumsprogramm unserer Unternehmensgeschichte gestartet: Daimler wächst – mit höherem Tempo, auf breiterer Front und in mehr Märkten als je zuvor“, erläutert Zetsche vor der Hauptversammlung.

Zetsche betont jedoch: „Wir wollen nicht um buchstäblich jeden Preis wachsen, sondern nachhaltig profitabel.“ Dazu wurden die Wachstumsstrategien der einzelnen Geschäftsfelder um wirksame Effizienzprogramme ergänzt.

Im Bereich Pkw ist das Effizienzprogramm ‚Fit for Leadership‘ integraler Bestandteil der Wachstumsstrategie ‚Mercedes-Benz 2020‘. Im Bereich Lkw wurde die bereits 2005 aufgesetzte ‚Global Excellence‘-Strategie mit der Initiative ‚Daimler Trucks Number One’ verstärkt. Auch in den anderen Geschäftsfeldern laufen entsprechende Programme: ‚Performance Vans 2013‘ bei Mercedes-Benz Vans, ‚Globe 2013‘ bei Daimler Buses und ‚DFS 2020‘ bei Daimler Financial Services. Insgesamt soll dadurch die Kostenposition im Konzern bis Ende nächsten Jahres um 4 Mrd. € verbessert werden.

Für 2013 und die Folgejahre steht die konsequente Umsetzung der definierten Maßnahmen und Programme im Fokus. „Die Marschroute für das laufende Jahr heißt Kurs halten: unser Wachstum fortsetzen und gleichzeitig die Effizienz steigern“, so Zetsche.

2013 – Status Quo und Erwartungen

Zum Jahresanfang 2013 zeigten sich viele Märkte schwächer als erwartet. Das trifft insbesondere auf die Pkw- und Nutzfahrzeugmärkte in Europa zu. Dennoch verkaufte der Konzern in den ersten drei Monaten des Jahres insgesamt mehr Pkw, Transporter und Busse als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Der Konzernabsatz von Mercedes-Benz Cars stieg von Januar bis März gegenüber 2012 um 1% (Retail 3%). Absatzimpulse erwartet das Geschäftsfeld von der sehr guten Nachfrage nach Modellen der Kompaktklasse, vom CLA, dem dritten Modell in der Kompaktlasse, der neuen E-Klasse sowie der neuen S-Klasse, die im Mai Weltpremiere feiert. Trotz des schwierigen ersten Quartals geht Mercedes-Benz Cars davon aus, dass bei einem Wachstum des Gesamtmarkts von 2 bis 4% der Pkw-Absatz 2013 zulegen wird.

Daimler Trucks konnte in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres seine Marktanteile steigern, obwohl die Verkäufe um 6% zurückgingen. Dank der globalen Aufstellung von Daimler Trucks sowie einem starken, kontinuierlich wachsenden Produktportfolio rechnet das Geschäftsfeld mit einer leichten Steigerung des Lkw-Absatzes im Verlauf des Jahres 2013. Dazu sollen der neue Lkw für den Bau-Sektor, der Mercedes-Benz Arocs, sowie der neue mittelschwere Mercedes-Benz Atego beitragen.

Der Konzernabsatz von Mercedes-Benz Vans lag von Januar bis März 2013 leicht über dem des Vorjahres (+3%). Wachstumsimpulse erwartet sich das Geschäftsfeld von der ab Mitte 2013 verfügbaren neuen Generation des Mercedes-Benz Sprinter. Regional betrachtet gestalten sich die Wachstumsperspektiven unterschiedlich: Während der Transporter-Markt in Westeuropa weiter nachgeben könnte, rechnet das Geschäftsfeld mit einer leichten Erholung in China sowie positiven Absatzimpulsen in Nord- und Lateinamerika.

Die Konzernabsatzzahlen von Daimler Buses waren im ersten Quartal besser als im Vorjahr (+23%). Auch für das Gesamtjahr rechnet das Geschäftsfeld mit einer Steigerung des Absatzes gegenüber 2012. Dazu tragen in Europa unter anderem der neue Mercedes-Benz Tourismo und die neue Setra TopClass 500 bei. In Mexiko steht eine komplett neue Produktfamilie mit fünf Reisebusvarianten und Stadtbussen vor der Markteinführung.

Das Wachstum der Fahrzeugsparten spiegelt sich auch in der Entwicklung von Daimler Financial Services wider: Das Neugeschäft lag im ersten Quartal 2013 erneut über Vorjahr. 2013 will das Geschäftsfeld erstmals die Marke von drei Millionen Leasing- und Finanzierungsverträgen übertreffen. Beträchtliches Potenzial sieht Daimler Financial Services auch im Ausbau des Geschäfts mit innovativen Mobilitätsdienstleistungen.

Aus den Märkten ist in den kommenden Monaten wenig Rückenwind zu erwarten. Insbesondere in Europa gibt es keine Anzeichen für eine Trendwende. Daimler wird daher seine marktbezogenen Annahmen für das laufende Jahr überprüfen und sich bei der Berichterstattung für das erste Quartal zu den Markt- und Ergebnis-Erwartungen für den Konzern und die Geschäftsfelder äußern.

Dank neuer Produkte und der laufenden Effizienzprogramme rechnet das Unternehmen für das zweite Halbjahr mit einer Ergebnisverbesserung gegenüber den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres.

Zetsche zeigt sich zuversichtlich, die langfristigen Ziele zu erreichen: „Der eingeschlagene Weg ist richtig, wir müssen ihn aber auch gehen. Und wir werden ihn gehen – unbeirrt vom Auf und Ab der Märkte. Konsequent und beharrlich.“

09.04.2013 Daimler Nachhaltigkeitsbericht mit A+

Hohes Engagement in Sachen Nachhaltigkeit beweist die Daimler AG auch mit der kontinuierlich gesteigerten Umweltverträglichkeit ihrer Produkte. Vom Elektro-Fahrrad über Pkw, Transporter und leichten Lkw bis hin zum Omnibus deckt das Unternehmen nahezu alle Mobilitätsanforderungen ab.

„Jährlich investieren wir mehr als fünf Milliarden Euro in die Forschung und Entwicklung unseres Fahrzeugportfolios - rund die Hälfte davon in grüne Technologien. Das macht sich bezahlt. Wir konnten in allen Fahrzeugsegmenten große CO2-Einsparungen realisieren“, so Prof. Dr. Thomas Weber, Vorstandsmitglied der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung & Entwicklung Mercedes-Benz Cars sowie Vorsitzender des Daimler Sustainability Board.

So hat das Unternehmen mittlerweile über 47 Pkw-Modelle mit einem CO2-Ausstoß von weniger als 120 Gramm pro Kilometer im Portfolio; darunter 14 Modelle, die weniger als 100 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Dank der Effizienz-Offensive konnte Mercedes-Benz Cars damit die durchschnittlichen CO2-Emissionen seiner gesamten Pkw-Neuwagenflotte in Europa 2012 auf 140g/km reduzieren – das entspricht nur noch 5,6 Liter pro 100km. Der Stuttgarter Automobilhersteller erreicht wiederholt eine signifikante Senkung des CO2-Ausstoßes seiner Fahrzeugflotte.

Darüber hinaus erfüllen die Benziner der neuen Mercedes-Benz A- und B-Klasse schon heute die Abgasnorm Euro 6, die erst im September 2014 in Kraft tritt. „Als Automobilhersteller möchten wir Mobilität individuell und nachhaltig sicherstellen. Deshalb legen wir die Messlatte beim Thema Nachhaltigkeit deutlich höher und setzen uns immer neue und vor allem ehrgeizige Ziele. Bis zum Jahr 2016 wollen wir den Flottenausstoß unserer Mercedes-Benz Cars Flotte auf 125g/km reduzieren. Dazu setzen wir an allen relevanten Stellhebeln an – vom hocheffizienten Antrieb über ein intelligentes Energiemanagement bis hin zu perfekter Aerodynamik und konsequentem Leichtbau.“

Um auch künftig die strengen gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich CO2-Emissionen zu erfüllen, wird die Elektromobilität zunehmend an Bedeutung gewinnen. Deshalb verfügt das Unternehmen mit neun Modellen schon heute über das branchenweit größte Portfolio an Elektrofahrzeugen. Dazu gehören das smart ebike, der smart fortwo electric drive sowie seine BRABUS-Variante, die Mercedes-Benz A-Klasse E-CELL, B-Klasse F-CELL, der SLS AMG Coupé Electric Drive, der Vito E-CELL und der Citaro FuelCELL-Hybrid. Weitere Elektrofahrzeuge stehen bereits in den Startlöchern: Die B-Klasse Electric Drive hatte ihre Weltpremiere kürzlich auf der New York Auto Show und die Elektrovariante der nächsten smart Generation ist sowohl als Zwei- (Juni 2014) als auch als Viersitzer geplant.

Und dass Elektromobilität nicht nur lokal, sondern auch komplett emissionsfrei möglich ist, zeigt Daimler beispielhaft beim smart fortwo electric drive: Die für den Betrieb aller Elektro-smarts in Deutschland notwendige Energie liefert eine Windkraftanlage an der Autobahn A9, mit der Daimler dem Netz zusätzlich vollständig regenerativ erzeugten Strom zur Verfügung stellt. Mehr als 1.000 Exemplare des smart forwto electric drive wurden bereits produziert und bis Ende 2012 an die Kunden ausgeliefert; die Produktion wird 2013 kontinuierlich gesteigert, um der großen Nachfrage gerecht zu werden. Mit einem Marktanteil von 20 Prozent am gesamten Elektro-Pkw-Markt in Deutschland ist der smart fortwo electric drive bereits heute schon Marktführer bei den rein batterieelektrischen Fahrzeugen.

Nachhaltigkeitsbericht mit A+ Rating
Auch in diesem Jahr lag für Daimler beim Nachhaltigkeitsbericht ein Fokus auf den Prinzipien der Wesentlichkeit („Materiality“) und der Einbeziehung von Stakeholdern („Stakeholder Inclusiveness“). Das Unternehmen orientiert seine Berichterstattung zum Thema Nachhaltigkeit an den Standards und Anforderungen der Global Reporting Initiative (GRI). Ziel der GRI ist es, eine Vergleichbarkeit zwischen Unternehmen einer Branche zu schaffen. Der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht der Daimler AG wurde erneut mit einem „A+“-Ranking versehen.

Bewertung durch JESMB.de
Insgesamt könnte die Nachhaltigkeit noch besser sein. Denn der die A-Klasse E-Cell gab es nur für ausgewählte Kunden, die B-KLasse F-Cell gibt es derzeit nicht im freien Verkauf und der Serienstart wurde von 2014 auf 2017 verschoben.
Die B-Klasse E-Cell (heißt nun electric drive) wird nun nicht mehr mit Daimler Komponenten sondern nur in geringer Stückzahl vorerst in den USA mit einem Tesla Antriebstrang verkauft und der sehr interessant E-Cell Plus (inkl. Range Extender) der 2014 in der B-Klasse debütieren sollte wurde komplett eingestellt. Für die Ingenieure, die mir das Konzept auf der IAA 2011 voller Begeisterung und überzeugend vortrugen, dürfte das auch nicht erfreuen.

Mit dem E 400 Hybrid und dem E 300 BlueTec Hybrid sind tolle innovative Produkte am Markt. Es wird hier immer von einem tollen Hybrid-Baukastenprinzip gesprochen. Aber viele Varianten wie bspw. der ebenfalls für Juni 2012 geplante GLK 300 Bluetec Hybrid wurde gestrichen. Der S 500 Hybrid Plus (V6 Benziner mit Plug-In-Hybrid) wird 2014 zwar wieder ein Zeichen setzen, doch wird er wohl vorerst nur in der S-Klasse zu haben sein.
Was ist mit Plug-In-Hybird oder Hybrid Versionen in der MFA-Familie (A-Klasse, B-Klasse, CLA, GLA) ? Das F-DCT Getriebe (7G-DCT) ist wie die NAG2 7G-Tronic für den Einsatz eines E-Motors zwischen dem 7-Gangdoppelkupplungsgetriebe und dem Verbrennungsmotor vorbereitet. Gemäß Aussagen von Prof. Dr. Weber ist jedoch ein Hybrid oder Plug-In-Hybrid derzeit nicht mehr vorgesehen in den MFA-Baureihen.

05.04.2013 März 2013 für MB bester Verkaufsmonat aller Zeiten

Mercedes-Benz hat im März 139.920 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, so viele wie in keinem Monat zuvor (+6,5%). Damit wurden im ersten Quartal 3,5% mehr Einheiten abgesetzt als im Vorjahreszeitraum (324.898 E.). Trotz eines schwierigen und unter den Erwartungen liegenden Starts des europäischen Automobilmarktes in das Jahr 2013 konnte Mercedes-Benz in Westeuropa durch den großen Erfolg der neuen Kompaktklasse das Niveau des Vorjahres halten und Marktanteile hinzugewinnen. Starke Monate verbuchte die Marke mit dem Stern im gleichen Zeitraum in der NAFTA-Region, in Russland und in Japan. Damit war Mercedes-Benz in Japan und den USA sowie in Deutschland zulassungsstärkster Premiumhersteller. In China war das erste Quartal von der Neuordnung der Vertriebsstrukturen und den anstehenden Modellwechseln geprägt. Bei den Baureihen legten neben den neuen Kompakten insbesondere die SUVs zu.

In der NAFTA-Region erzielte Mercedes-Benz mit 78.193 (+11,3%) verkauften Einheiten das stärkste erste Quartal der Unternehmenshistorie. In den USA wurden seit Januar 69. 187 Fahrzeuge an Kunden übergeben (+12,5%) (Details siehe Newsmeldung vom 04.04.2013 unten) – damit ist Mercedes-Benz seit Jahresanfang zulassungsstärkster Premiumhersteller. Auch in Mexiko erreichte das Unternehmen einen neuen Verkaufsbestwert und legte um ein Fünftel (+20,7%) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu.

In der Region Asien/Pazifik entwickelten sich im ersten Quartal insbesondere die Verkäufe in Japan (+12,4%), Südkorea (+15,5%), Taiwan (+16,0%) und Australien (+37,2%) stark. Damit übergab in Japan weiterhin kein anderer Importeur von Premiumfahrzeugen mehr Fahrzeuge an Kunden als Mercedes-Benz. In China (inkl. Hongkong) konnte im März der Absatz weiter gesteigert werden (+5,4%), das gesamte erste Quartal war jedoch stark von der Neuordnung der Vertriebsstrukturen und den anstehenden Modellwechseln geprägt und somit rückläufig (45.440 E.; i.Vj. 51.328 E.). Die angestoßenen Maßnahmen sind darauf ausgelegt, zusammen mit der Einführung der neuen Modelle mittelfristig für nachhaltiges, profitables Absatzwachstum zu sorgen. Auf dem russischen Markt setzte sich der positive Absatztrend fort: Hier erreichte Mercedes-Benz mit 8.595 seit Jahresanfang ausgelieferten Fahrzeugen einen neuen Verkaufsbestwert (+20,7%). Auch in der Türkei (+78,1%) und der Region Mittlerer Osten (+9,9%) verzeichnete die Marke ein hervorragendes erstes Quartal.

Dem stark rückläufigen Markt (-7,9%) zum Trotz konnte Mercedes-Benz seine Verkäufe in Westeuropa (ohne Deutschland) weiter steigern und Marktanteile hinzugewinnen: Von Januar bis März wurden hier 81.219 Einheiten abgesetzt, ein Plus von 3,9% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Insbesondere die Zuwächse in Belgien (+25,1%) und Großbritannien (+13,3%) trugen zu dem guten Ergebnis bei. Im stark rückläufigen deutschen Markt (-12,9%) verkaufte Mercedes-Benz im ersten Quartal 53.144 Einheiten (i.Vj. 56.552 E.), baute seinen Marktanteil aus und behauptete sich damit als zulassungsstärkster Premiumhersteller.

Bei den Baureihen der Marke Mercedes-Benz liefen die neuen Kompakten im ersten Quartal besonders gut: Von Januar bis März wurden 77.044 Einheiten der A- und B-Klasse an Kunden ausgeliefert (+49,4%). Vor einer Woche stellte Mercedes-Benz auf der International Auto Show in New York die reinelektrische Version der B-Klasse vor. Ab Herbst 2013 können Kunden die B-Klasse Electric Drive in den USA bestellen.
Weiterhin erfreulich entwickeln sich auch die SUVs mit Stern: Im ersten Quartal wurden weltweit 77.227 Einheiten abgesetzt (+30,6%). Dabei verzeichneten sowohl der GLK (+40,2%), der GL (+33,5%) als auch die G-Klasse (+70,3%) neue Verkaufsbestwerte. Dies gilt auch für die M-Klasse (+27,6%), diese war zudem weltweit Marktführer in ihrem Segment.

Der smart fortwo verkaufte sich von Januar bis März 25.632 Mal (i.Vj. 26.975 E.). Besonders auf dem Heimatmarkt Deutschland sowie in Großbritannien konnte sich der kompakte Cityflitzer seinem Lifecycle-Effekt entziehen und lag hier im ersten Quartal auf Vorjahresniveau.

04.04.2013 MB mit Rekord-Q1 2013 in den USA

Im ersten Quartal 2013 hat Mercedes in den USA 75.214 Einheiten (inkl. Sprinter & smart) verkauft. Gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht dies einer Steigerung von 12,4 %. Damit war es beste 1. Quartal aller Zeiten für Mercedes-Benz in den USA. Auch der März 2013 konnte mit 27.104 Fahrzeugen den tollen März 2012 um weitere 6,3 % übertreffen. Die C-Klasse konnte sich im März mit 32,4% auf 8.396 Einheiten steigern. Die Auslieferung der E-Klasse sank auf 4.008 Exemplare aufgrund der bevorstehenden Einführung des Facelift. Der SL machte mit 790,5% einen riesen Sprung auf 659 Einheiten im März 2013. Die M-Klasse W166 verlor im ersten Quartal 2013 ggü dem Vorjahresquartal um 20,2%. Die Kunden entschieden sich vorallem für den kleineren gefacelifteten GLK +24,6% sowie den brandneuen GL (X166) +47,8 %.

AMG hat im März 2013 631 Fahrzeuge ausgeliefert. Die Bluetec Dieselmodelle haben einen Absatz von 1.640 Einheiten erreicht. Die Details sind der nachfolgenden Excel-Datei zu entnehmen.
Mercedes-Benz US Verkäufte inkl. smart und Sprinter

27.03.2013 10 Mio. Getriebe aus Gaggenau

Das Mercedes-Benz Werk Gaggenau hat eine Rekordmarke geknackt: Im März wurde das 10-millionste Getriebe am Standort gefertigt. In 62 Jahren Getriebeproduktion wurden dabei die Baureihen immer vielfältiger: Heute reicht die Palette von leichten Getrieben für die A-und B-Klasse über mittelschwere Getriebe für kleinere Lkw wie den Atego bis zu schweren Getrieben für Busse oder den Schwer-Lkw Actros. Zudem bleiben die Getriebe nicht nur in Deutschland: Auch bei Fuso in Japan oder bei Freightliner in den USA kommen Getriebe aus Gaggenau zum Einsatz.

Bereits 1951 begann die Getriebeproduktion in Gaggenau, anfangs vor allem für den Unimog. 1955 folgten die Getriebe für schwere und mittelschwere Nutzfahrzeuge, also für Lkw und Busse. Bis 1965 wurden in Gaggenau noch Frontlenker-Lkw wie der Tausendfüßler oder Rundhauber-Lkw produziert. Anschließend konzentrierte man sich in Gaggenau und seit Anfang der 70iger auch im Werkteil Rastatt neben der Fertigung von Getrieben und Komponenten für Nutzfahrzeuge auch auf die Herstellung von Außenplaneten- und Portalachsen sowie die Produktion von Wandlern für den Pkw-Bereich. Seit 2001 ist der Standort Gaggenau das Kompetenzzentrum für manuelle und automatisierte Getriebe innerhalb des weltweiten Produktionsverbundes der Daimler AG.

Ehrhard Thiel Leiter Produktion Getriebe / Achsen Truck Powertrain: „In den letzten 62 Jahren hat sich die Getriebeproduktion rasant verändert. Gleich geblieben ist jedoch, dass präzises und exaktes Arbeiten notwendig ist, um Produkte zu fertigen, die den hohen Belastungen Stand halten und gleichzeitig Spaß beim Fahren garantieren. Das gelingt uns immer wieder aufs Neue mit einer motivierten und qualifizierten Belegschaft, wie wir sie hier in Gaggenau haben.“

Im Mercedes-Benz Werk Gaggenau arbeiten aktuell über 6.400 Beschäftigte. 2012 wurden am Standort über 510.000 Getriebe, 73.000 Außenplaneten- und Portalachsen, sowie 1.195.000 Wandler gefertigt.

07.03.2013 MB Verkäufe per Feb 2013

Mercedes-Benz hat im Februar 90.083 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert (i.V. 95.647 E.) und damit seit Jahresbeginn mit 184.978 Einheiten (+1,3%) so viele Fahrzeuge verkauft wie noch nie zuvor. Der Febraur war jedoch knappt 6% schlechter als der Vorjahresmonat.
Besonders hoch waren die Verkäufe im letzten Monat in den USA, in Russland sowie in Japan. In Deutschland und Westeuropa entwickelte sich Mercedes-Benz besser als der Gesamtmarkt. In China (inkl. Hongkong) fiel der Absatz im Vergleich zum Vorjahresmonat aufgrund von Basiseffekten deutlich schwächer aus. Bei den Baureihen stießen besonders die SUVs der Marke auf großes Kundeninteresse. Auch die neuen Kompakten von Mercedes-Benz begeistern eine zunehmend wachsende Anzahl von Kunden.

„Unsere neuen Modelle, gerade die SUVs und die Kompakten, kamen auch im Februar hervorragend bei unseren Kunden an. Dieses Jahr setzen wir unsere Modelloffensive mit dem CLA und der neuen E- und S-Klasse fort – drei Fahrzeuge, die von unseren Kunden mit Spannung erwartet werden und mit denen wir auch 2013 ein neues Rekordjahr anstreben“, sagte Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars Vertrieb und Marketing. „Wir haben unseren Absatz in Nord- und Südamerika sowie in weiteren Wachstumsmärkten wie beispielsweise Japan oder Russland deutlich gesteigert. Auch in Deutschland und Westeuropa lagen wir im Februar über Marktniveau. Auf Weltebene konnten wir aber aufgrund von Basiseffekten in China das hohe Vorjahresergebnis nicht erreichen.“

In der NAFTA-Region (+18,0%) verbuchte Mercedes-Benz wieder einen Rekordmonat. In den USA legte die Marke mit dem Stern im Februar um 21,9% auf 22.040 Fahrzeuge zu und ist damit seit Jahresanfang zulassungsstärkster Premiumhersteller. Auch in Mexiko (+13,3%) erreichte das Unternehmen neue Verkaufsbestwerte.

In der Region Asien/Pazifik sorgten insbesondere die Märkte Japan (+13,2%), Südkorea (+6,8%) sowie Australien (+30,8%) für starke Absatzimpulse. In China (inkl. Hongkong), wo das einwöchige chinesische Neujahrsfest im Februar statt wie letztes Jahr im Januar gefeiert wurde, verkaufte das Unternehmen nach einem sehr starken Vorjahresmonat 10.134 Fahrzeuge (i.V. 19.205 E.). Mit der neuen integrierten Vertriebsgesellschaft Beijing Mercedes-Benz Sales Service Co., Ltd., die ihre Arbeit Anfang März offiziell aufgenommen hat, stellt Mercedes-Benz die Weichen für nachhaltiges Wachstum in diesem Schlüsselmarkt. Weiterhin positiv entwickelte sich der Absatz auf dem russischen Markt: Hier wurde mit 3.055 verkauften Fahrzeugen ein neuer Bestwert erreicht (+17,3%). In der Türkei verkaufte Mercedes-Benz sogar knapp doppelt so viele Fahrzeuge wie im Vorjahresmonat (+95,0%). Auch in der Region Mittlerer Osten lieferte die Marke mit dem Stern noch einmal mehr Fahrzeuge aus als im Februar 2012 (+8,9%).

Im stark rückläufigen deutschen Markt (-10,3%) entwickelte sich die Marke im Februar besser als der Gesamtmarkt und steigerte ihren Marktanteil seit Jahresanfang auf nahezu 10%. Damit war Mercedes-Benz auch im vergangenen Monat zulassungsstärkster Premiumhersteller in Deutschland. Im Februar setzte das Unternehmen dort 15.321 Fahrzeuge ab (i.V. 17.993 E.). In Westeuropa (ohne Deutschland) behauptete sich Mercedes-Benz weiterhin entgegen dem negativen Markttrend und konnte Marktanteile hinzugewinnen. Mit 19.773 Einheiten lag der Absatz im Februar über Vorjahresniveau (+0,4%). In Großbritannien, dem zweitgrößten Markt für Mercedes-Benz in Westeuropa, verkaufte die Marke im Februar 10,6% mehr Pkw und sicherte sich damit die Marktführerschaft.

Bei den Baureihen von Mercedes-Benz kamen die neuen Kompakten auch im Februar sehr gut bei den Kunden an: Mit 22.143 A- und B-Klassen wurden 41,4% mehr Fahrzeuge verkauft als im Vorjahresmonat. Um auch weiterhin die hohe Kundennachfrage nach A- und B-Klasse zu erfüllen, sind für das Werk Rastatt für dieses Jahr bereits 21 Sonderschichten geplant. Im Werk Kecskemét (Ungarn), das die B-Klasse und den CLA fertigt, wird ab April jeden Samstag in zusätzlichen Schichten produziert. Der CLA, der gerade auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellt wurde, wird eine ganz neue, junge Käuferschicht ansprechen. Das kompakte, viertürige Coupé kommt im April auf den Markt.

Ungebrochener Beliebtheit erfreuen sich ebenfalls die SUVs von Mercedes-Benz. Insgesamt wurden 22.264 Geländewagen mit Stern verkauft (+33,5%), wobei unter anderem der GLK (+46,9%), die G-Klasse (+110,3%) und die M-Klasse (+26,3%) neue Bestwerte verzeichneten. Im Werk Tuscaloosa (USA) wird dieses Jahr in 14 zusätzlichen Samstagsschichten gearbeitet, um der Nachfrage nach der M- und GL-Klasse gerecht zu werden.

Der smart fortwo verkaufte sich im Februar 7.837 Mal (i.V. 8.426 E.) – ebenfalls beeinflusst durch die Effekte in seinem drittgrößten Markt China. Großer Beliebtheit erfreute sich der Cityflitzer dagegen in Großbritannien (+29,1%) und Deutschland (+14,6%). Auf dem Heimatmarkt ist smart mit dem smart fortwo electric drive auch 2013 weiterhin Marktführer unter den Elektrofahrzeugen.

04.03.2013 MB mit Rekordfebruar 2013 in den USA

Im Februar hat Mercedes in den USA 24.051 Einheiten (inkl. Sprinter & smart) verkauft. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht dies einer Steigerung von 22,2 %. Damit war das der beste Start in eines Jahr in der ganzen US-Mercedes Geschichte. Getragen werden die Stückzahlen vorallem von der C-Klasse, E-Klasse sowie dem brandneuen GL. AMG hat im Februar 2013 497 Fahrzeuge ausgeliefert. Die Bluetec Dieselmodelle haben einen Absatz von 1.251 Einheiten erreicht. Die Details sind der nachfolgenden Excel-Datei zu entnehmen.
Mercedes-Benz US Verkäufte inkl. smart und Sprinter

04.03.2013 MB Fahrzeugsuche über smart TV App

Als erster Automobilhersteller bietet Mercedes-Benz seinen Kunden ab sofort eine Smart TV App zur Suche von gebrauchten Fahrzeugen. Mit der Smart TV App lässt sich das Wunschfahrzeug direkt auf dem heimischen Fernseher aus Tausenden von erstklassigen gebrauchten Mercedes-Benz Fahrzeugen auswählen – darunter Junge Sterne, Vorführwagen, Jahreswagen und weitere Gebrauchtwagen.

Anhand der umfangreichen Suchfunktion findet der Kunde schnell und einfach per Fernbedienung seinen Favoriten. So lasssen sich beispielsweise Suchfilter nach Modell, Preis, Erstzulassung, Kilometeranzahl, Motorart bis hin zu Ausstattung und Postleitzahl definieren. Nach erfolgreicher Suche kann der Kunde direkt und bequem über das integrierte Kontaktformular mit dem jeweiligen Autohaus in Verbindung treten. Für Abwechslung sorgt die Mercedes-Benz Videogalerie. Hier erhält der Nutzer zusätzlich noch Zugriff auf informative und unterhaltsame Spots rund um verschiedene Mercedes-Benz Modelle.

In diesem Jahr wird das Suchangebot kontinuierlich ausgebaut. Dann wird es auch möglich sein, Mercedes-Benz Bestandsfahrzeuge zu finden.

Dieses Angebot steht zunächst nur für Samsung Smart TV Endgeräte (ab Modelljahr 2010) zur Verfügung. Es ist geplant, weitere Hersteller anzubinden. Die Anwendung ist ab sofort kostenlos im Samsung TV-App-Store erhältlich.

28.02.2013 3fach Sieg in der Design Trophy für Mercedes

Die Leser des Fachmagazins „Auto Zeitung“ haben ihre Autofavoriten mit dem aufregendsten Design gewählt. Drei Mal setzten sie Modelle von Mercedes-Benz auf den ersten Rang: Die A-Klasse gewann in der Kompaktklasse, der CLS Shooting Brake entschied die Kombi-/ Limousinenklasse für sich und wurde außerdem zum schönsten Auto unter allen gekürt – zum Champion aller Klassen.

24.258 Leser der „Auto Zeitung“ haben für die diesjährige Wahl zum schönsten Auto ihre Stimme abgegeben. Einziges Kriterium: Welches hat das beste Design? Zur Wahl standen die Neuerscheinungen des letzten Jahres in fünf Kategorien.

Mit der Wahl des CLS Shooting Brake zum Design-Champion aller Klassen honorierten die Leser die konzeptionelle Kreativität der Designer von Mercedes-Benz. Denn der CLS Shooting Brake ist überraschend anders als alles bisher Gewohnte. In der Essenz handelt es sich um eine nie dagewesene Form eines Sportwagens mit fünf Sitzplätzen und einer großen Heckklappe.

Eine lange Motorhaube, eine schmale Fenstergrafik mit rahmenlosen Seitenscheiben sowie ein dynamisch nach hinten geneigtes, bis zum Heck durchgezogenes Dach verleihen dem CLS Shooting Brake die aufregenden Proportionen eines Coupés. Auf den zweiten Blick enthüllt sich allerdings zusätzlich ein unerwartetes „Mehr“ an Funktion: fünf Türen sowie ein großes Ladevolumen unter der Heckklappe – trotz des sportlich-flachen Verlaufs des Dachs. Auf Wunsch ist dieser Laderaum mit einem Boden aus amerikanischem Kirschbaumholz und kontrastierenden Intarsien aus Räuchereiche ausgestattet. Aluminiumschienen schützen die wertvollen Hölzer. Diese mit höchster handwerklicher Präzision verarbeiteten edlen Materialien verleihen dem Laderaum des CLS Shooting Brake die Eleganz und den Manufaktur-Charakter der Holzdecks von Yachten.

Hingucker des Jahres in der Kompaktklasse wurde die Mercedes-Benz A-Klasse. Sie begeistert mit ihrem progressivem Design und einer dynamisch-radikalen Formensprache, die ihre Ausnahmestellung in ihrem Segment unterstreicht. Die A-Klasse zeigt ein besonders eigenständiges, sportliches Temperament. Charakterlinien speziell in den Seiten geben ihrem Exterieur Struktur und Spannung. Den neuen dynamischen Stil der A-Klasse ergänzt kongenial ein innovatives Interieur mit äußerst hoher Wertanmutung.
Die Mercedes-Benz A-Klasse hat dieses Jahr auch die größte deutsche Wahl zum beliebtesten Automobil gewonnen. Der ADAC zeichnete sie deshalb mit dem „Gelben Engel 2013“ aus. Auch international punktet die A-Klasse. Über 100.000 Autofans aus 52 Ländern haben die Mercedes-Benz A-Klasse zum „Most Beautiful Car of the Year 2012“ gewählt. Abstimmen konnten sie über sieben Mini-Websites, die der Fernsehsender Eurosport in mehreren Sprachen zur Verfügung gestellt hatte.

22.02.2013 Mercedes eröffnet Forschung & Entwicklung Center in Indien

Heute wurde in Bangalore der neue Mercedes-Benz Forschungs- und Entwicklungsstandort in Indien (MBRDI) feierlich eröffnet. Mit 1.200 Mitarbeitern ist MBRDI das größte Daimler Forschungs- und Entwicklungszentrum außerhalb Deutschlands und gleichzeitig das größte und hochmoderne R&D-Zentrum eines deutschen Automobilherstellers in Indien.

Im Rahmen der Wachstumsstrategie Mercedes-Benz 2020 verstärkt die Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung ihr internationales Wissensnetzwerk. Bereits heute arbeiten an 22 Standorten in acht Ländern Forscher und Entwickler an den Herausforderungen der Zukunft. Konzernweit bringen rund 21.000 Mitarbeiter aus Forschung und Entwicklung der Daimler AG ihr Wissen aus den unterschiedlichsten Bereichen ein - davon 4.300 außerhalb Deutschlands.

„Mit unserem neuen Kompetenzcenter in Bangalore haben wir direkten Zugang zu hoch qualifizierten Mitarbeitern und sind hervorragend mit der vor Ort ansässigen internationalen und nationalen Zulieferindustrie vernetzt“, so Prof. Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung. „Indien ist einer der Kernmärkte unserer Wachstumsstrategie Mercedes-Benz 2020 mit enormem Wachstumspotenzial. Mit unserem neuen Forschungsstandort MBRDI bauen wir unsere Präsenz im Markt weiter aus, um auch mit der Forschung und Entwicklung noch näher an unseren Kunden zu sein.“

1996 startete MBRDI mit nur zehn Mitarbeitern und hat sich seit damals von einem reinen Forschungsstandort für IT und Fahrzeug-Elektrik/Elektronik zu einem konzernweiten Kompetenzcenter mit Know-How auf den Gebieten Konstruktion (Computer Aided Design), Simulation (Computer Aided Engineering), Elektrik/Elektronik (EE) und Informationstechnologie (IT) für alle Unternehmensbereiche der Daimler AG etabliert. Allein in 2012 hat der indische Standort MBRDI 50 Patente angemeldet.

„Unsere internationalen Forschungs- und Entwicklungsstandorte ergänzen optimal die R&D Aktivitäten in Deutschland und sichern so langfristig den Erfolg und die Wettberbsfähigkeit unserer traditionellen Entwicklungs- und Produktionsstandorte“, so Prof. Weber weiter.

Ein Projekt, das beispielhaft für die Zusammenarbeit der weltweiten Standorte steht, ist das Simulationstool „Human Body Modeling” (HBM), das im engen Schulterschluss mit den deutschen Forschungs- und Entwicklungsstandorten entwickelt wurde. Mit Hilfe des HBM können bei Unfallsimulationen unterschiedlichste Parameter wie Biomechanik, physikalische Eigenschaften des menschlichen Körpers und unterschiedlichste Crash-Situationen berücksichtigt werden. Damit ermöglicht dieses weltweit einzigartige System, sehr komplexe Unfallsituation auszuwerten und trägt so dazu bei, Fahrzeuge unter Berücksichtungung einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren noch sicherer zu gestalten.

Wilfried Porth, Personalvorstand, Arbeitsdirektor und bei Daimler verantwortlich für IT: "Die enge Vernetzung von unseren globalen R&D Standorten ist für uns strategisch von großer Bedeutung und nur möglich mit einer starken und integrierten IT Struktur. Bangalore ist dabei ein wichtiger Bestandsteil unserer weltweiten IT-Landschaft sowohl im Engineering als auch Non-Engineering Bereich. Wir werden dieses IT Know-How des "Silicon Valley" von Indien für den gesamten Daimler-Konzern nutzen, um unsere strategischen Schwerpunkte Profitabilität und Wachstum zu unterstützen.“

Des Weiteren wird in Bangalore an einer Drive Kit App für Android gearbeitet.

Das Unternehmen ist überall dort vertreten, wo die Kompetenzzentren relevanter Wissensgebiete zuhause sind - mit hochqualifizierten Forschern und der entsprechenden „Scientific Community“. Weitere lokale Entwicklungsschwerpunkte liegen in der Nähe der wichtigsten Produktionsstätten. Im Fokus dieser internationalen Aktivitäten steht der direkte Nutzen für den Kunden durch höhere Innovationsgeschwindigkeit und -kraft sowie kürzere Entwicklungszeiten. Damit werden maßgeschneiderte Lösungen für die jeweiligen Wachstumsmärkte ermöglicht.

Das globale Wissensnetzwerk und das hohe Investment in Forschung und Technologie sind essentielle Investitionen in die Zukunft des Automobils und damit in die Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Konzerns. Im Jahr 2012 hat Daimler wie im Vorjahr 5,6 Mrd. € in Forschung und Entwicklung investiert und plant im Zeitraum von 2013 bis 2014 insgesamt Investitionen in Höhe von 10,8 Mrd. €.

21.02.2013 Neue Verträge für Daimler Vorstände

- Verlängerung der Verträge von Dr. Zetsche und Prof. Weber um jeweils drei Jahre bis 31.12.2016

- Ab 1.4.2013: Andreas Renschler übernimmt Produktion und Einkauf Mercedes-Benz Pkw & Mercedes-Benz Vans, Dr. Wolfgang Bernhard übernimmt Daimler Trucks

In seiner heutigen Sitzung hat der Aufsichtsrat der Daimler AG durch einstimmigen Beschluss den Vertrag von Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, bis zum 31.12.2016 verlängert (Verlängerung 3 statt wie geplant 5 Jahre). Ebenfalls bis zum 31.12.2016 verlängert wurde der Vertrag von Prof. Dr. Thomas Weber, Vorstand für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung.
Mit Wirkung zum 1. April 2013 übernimmt Andreas Renschler das Vorstands-Ressort Produktion und Einkauf Mercedes-Benz Pkw & Mercedes-Benz Vans. Gleichzeitig übernimmt Dr. Wolfgang Bernhard ebenfalls ab dem 1. April 2013 das Vorstands-Ressort Daimler Trucks.
Dr. Dieter Zetsche ist seit dem 16.12.1998 Vorstandsmitglied und seit dem 1.1.2006 Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG. Er ist ebenfalls Leiter des Geschäftsfelds Mercedes-Benz Cars.
Prof. Dr. Thomas Weber ist seit dem 1.1.2003 Vorstandsmitglied und seit dem 1.1.2004 verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung.
Andreas Renschler ist seit 1. Oktober 2004 Vorstandsmitglied der Daimler AG und Leiter des Geschäftsfeldes Daimler Trucks. Dr. Wolfang Bernhard ist seit dem 18. Februar 2010 Vorstandsmitglied der Daimler AG und Leiter von Operations Mercedes-Benz Cars.

„Dieter Zetsche und der Vorstand haben einen klaren Plan, wie sie die Leistung von Daimler zusammen mit ihrem Team insgesamt weiter steigern werden. Seine Erfahrung, aber auch die Fähigkeit, ein Gespür für Autos mit fundiertem Ingenieurswissen und unternehmerischem Denken zu vereinen, zeichnen ihn aus“, sagte Dr. Bischoff.
„Forschung und Entwicklung sind zwei Schlüsselfelder der Automobil-Industrie. Ich freue mich daher, dass wir mit Thomas Weber die erfolgreiche Zusammenarbeit fortsetzen werden. Er wird den technologischen Führungsanspruch Daimlers kontinuerlich weiter verfolgen“, so Dr. Bischoff weiter. „Wolfgang Bernhard und Andreas Renschler sind zwei überaus erfahrene Vorstandsmitglieder von Daimler. Durch diesen Wechsel erhalten beide die Möglichkeit, ihr Management-Know-How aus ihren bisherigen Bereichen in die neue Aufgabe einzubringen und somit ihre eigene Expertise im gesamten Automobilbereich zu erweitern,“ erklärte Dr. Bischoff.

Die Verträge von Dr. Zetsche und von Prof. Dr. Weber wären im Dezember 2013 ausgelaufen. Im Einklang mit §84 Absatz 1 AktG und der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats der Daimler AG beschließt der Aufsichtsrat nach Beginn des letzten Jahres der jeweiligen Amtszeit über eine Wiederbestellung.

08.02.2013 Daimler mit EBIT iHv. 8,6 Mrd EUR

Die Daimler AG hat heute die vorläufigen und ungeprüften Zahlen für den Konzern und die Geschäftsfelder für das Jahr 2012 vorgelegt.
Daimler erzielte 2012 ein EBIT von 8,6 (i. V. 8,8) Mrd. €. Das EBIT aus dem laufenden Geschäft lag bei 8,1 (i. V. 9,0) Mrd. €.

„Das abgelaufene Geschäftsjahr war für Daimler insgesamt ein starkes Jahr mit vielen Erfolgen, aber auch mit erkennbarem Verbesserungspotenzial. Wir haben sowohl im Konzern als auch bei Mercedes-Benz Cars neue Absatz- und Umsatzrekorde erzielt und in allen Geschäftsfeldern Produktneuheiten auf den Markt gebracht, die auf hervorragende Resonanz stoßen,“ sagte Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars.

„Unseren Erfolgen und den zahlreichen zukunftsweisenden Investitionen im Jahr 2012 steht die Tatsache gegenüber, dass wir bei Ergebnis und Rentabilität unserem eigenen Anspruch noch nicht gerecht werden,“ bekräftigte Zetsche. „Damit unser zukünftiges Wachstum noch profitabler ist, haben wir in allen Geschäftsfeldern konkrete Maßnahmen ergriffen, um unsere Effizienz weiter zu steigern.“

Das Konzernergebnis erreichte 6,5 (i. V. 6,0) Mrd. €, inklusive des Ertrags aus dem Verkauf des 7,5%-EADS-Anteils. Das Ergebnis pro Aktie betrug 5,71 (i. V. 5,32) €.

Daimler will die Aktionäre auch für 2012 in angemessener Weise am Unternehmenserfolg beteiligen. Angesichts des erzielten Ergebnisses sowie des Geschäftsverlaufs im Jahr 2012 werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 10. April 2013 die Ausschüttung einer Dividende von 2,20 (i. V. 2,20) € pro Aktie vorschlagen. Dies entspricht einer Ausschüttungssumme von 2.349 (i. V. 2.346) Mio. €.

Die Ergebnisentwicklung war trotz teilweise schwieriger Marktbedingungen durch weitere Absatzsteigerungen bei Mercedes-Benz Cars und Daimler Trucks geprägt. Daimler Buses und Mercedes-Benz Vans verzeichneten dagegen einen Absatzrückgang. Eine Verschiebung in der regionalen Absatzstruktur, ein ungünstigerer Modell-Mix sowie höhere Aufwendungen im Zusammenhang mit der Erweiterung des Produktportfolios bei Mercedes-Benz Cars und der aktuellen Produktoffensive bei Daimler Trucks haben sich zudem im Konzern-EBIT ausgewirkt. Zusätzlich fielen bei Mercedes-Benz Vans Aufwendungen im Zusammenhang mit der Abwertung des chinesischen Joint Ventures Fujian Benz Automotive Corporation an. Daimler Financial Services erreichte ein Ergebnis auf Vorjahresniveau. Die Entwicklung der Wechselkurse hat das Konzern-EBIT insgesamt positiv beeinflusst.
Weiterhin sind im EBIT deutlich höhere Aufwendungen im Zusammenhang mit der Abzinsung langfristiger Rückstellungen enthalten (2012: 543 Mio. €; 2011: 225 Mio. €).
Als Folge der im ersten Quartal 2012 beschlossenen Neuausrichtung des europäischen und des nordamerikanischen Geschäftssystems von Daimler Buses ergaben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von 155 Mio. €. Aus dem Verkauf eines 7,5%-Anteils an EADS resultierte in der Berichtsperiode ein Ertrag von 709 Mio. €.

Daimler hat den Absatz wie angekündigt weiter gesteigert. Mit 2,2 Mio. Fahrzeugen wurde das Vorjahresniveau um 4% übertroffen. Zu diesem Anstieg haben Mercedes-Benz Cars und Daimler Trucks beigetragen, während die Geschäftsfelder Mercedes-Benz Vans und Daimler Buses das Vorjahresniveau nicht erreichten. Der Konzernumsatz verbesserte sich um 7% auf 114,3 Mrd. €; bereinigt um Wechselkurseffekte war ein Zuwachs von 4% zu verzeichnen.

Die Netto-Liquidität des Industriegeschäfts belief sich zum 31. Dezember 2012 auf 11,5 (i. V. 12,0) Mrd. €.

Der Free Cash Flow des Industriegeschäfts belief sich im Geschäftsjahr 2012 auf 1,5 Mrd. €. Den positiven Ergebnisbeiträgen des Industriegeschäfts stand ein Anstieg im Working Capital als Saldo aus der Veränderung der Vorräte, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von insgesamt 0,8 Mrd. € gegenüber. Weiterhin wirkten sich hohe Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte sowie die Kapitaleinzahlungen in die Engine Holding und das Joint Venture von Daimler Trucks in China aus. Hinzu kamen erstmalige Pensionszuführungen bei EvoBus. Positive Effekte resultierten aus dem Verkauf der Anteile an EADS sowie der MBtech Group.

Die Zahl der Beschäftigten betrug im Daimler-Konzern zum 31. Dezember 2012 insgesamt 275.087. Aufgrund des deutlich höheren Geschäftsvolumens ist der Personalstand um 3.717 gestiegen. Während sich in Deutschland die Zahl der Beschäftigten auf 166.363 (i. V. 167.684) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leicht verringerte, gab es in den USA einen Zuwachs auf 21.720 (i. V. 20.702). 14.610 (i. V. 14.533) Beschäftigte waren Ende 2012 in Brasilien und 11.286 (i. V. 11.479) in Japan tätig. Die Belegschaft der konsolidierten Tochtergesellschaften in China stieg auf 2.730 (i. V. 2.121). Darüber hinaus waren bei Daimlers nicht-konsolidierten Beteiligungsunternehmen in China 16.383 (i. V. n. a.) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 9.048 (i. V. 7.204) bei Beijing Benz Automotive Corporation (BBAC), 1.543 (i. V. 2.003) bei Fujian Benz Automotive Corporation (FBAC) und 5.530 (i. V. n. a.) Beschäftigte im Joint Venture Beijing Foton Daimler Automotive (BFDA).

Investitionen in die Zukunft
Basierend auf Daimlers Strategie »Der Weg zur emissionsfreien Mobilität« waren neue, besonders kraftstoffeffiziente und umweltschonende Antriebstechnologien in allen automobilen Geschäftsfeldern ein wichtiger Schwerpunkt. Dabei geht es sowohl um die Optimierung konventioneller Antriebstechnologien als auch um weitere Effizienzsteigerung durch Hybridisierung sowie um Elektroautos mit Brennstoffzelle oder Batterie. Um die Effizienz der Fahrzeuge weiter zu steigern, setzt Daimler zudem an allen wichtigen Stellhebeln am Fahrzeug an – vom Energiemanagement über Aerodynamik bis zum Leichtbau. Ein weiterer Schwerpunkt der Aktivitäten sind neue Sicherheitstechnologien sowie unfallfreies Fahren.
Deshalb hat Daimler im Jahr 2012 wie im Vorjahr mit 5,6 Mrd. € einen sehr hohen Betrag in Forschungs- und Entwicklungs­leistungen investiert. Insgesamt übertrafen die Forschungs- und Entwicklungsleistungen bei Mercedes-Benz Cars mit 3,9 (i. V. 3,7) Mrd. € nochmals das hohe Vorjahresniveau. Daimler Trucks hat 1,2 (i. V. 1,3) Mrd. € in Forschungs- und Entwicklungsprojekte investiert.

Im Berichtsjahr hat Daimler die Sachinvestitionen nochmals deutlich auf 4,8 (i. V. 4,2) Mrd. € erhöht. Davon entfielen 3,3 (i. V. 2,7) Mrd. € auf Deutschland.

Im Mittelpunkt standen umfangreiche Investitionen in Produktionsstätten vor Ort, neue Produkte und neue Technologien. Ein Schwerpunkt bei Mercedes-Benz Cars war der Aufbau der Produktionskapazitäten für die neuen Kompaktklasse-Modelle im Werk Rastatt und im neuen Montagewerk in Kecskemét, Ungarn. In Sindelfingen wurde in die Vorbereitung der Produktion der neuen S-Klasse investiert. In Tuscaloosa, USA, und in Bremen laufen bereits die Vorbereitungen für die Fertigung der neuen C-Klasse ab 2014. Bei Daimler Trucks waren die Schwerpunkte der neue Mercedes-Benz Antos, der neue schwere Baustellen-Lkw Arocs sowie verschiedene Projekte zur globalen Harmonisierung und Standardisierung von Motoren und Aggregaten und zur Erfüllung strengerer Emissionsvorschriften. Darüber hinaus wurde in die Erweiterung der Produktionskapazitäten in Brasilien und in das neue Werk in Indien investiert, in dem seit Mitte des Jahres 2012 die Lkw der neuen Marke BharatBenz vom Band laufen. Im Geschäftsfeld Mercedes-Benz Vans standen Investitionen für den neuen Kleintransporter Citan sowie für die Nachfolgegeneration des Vito und des Großraum-Pkw Viano im Vordergrund. Des Weiteren wurde in die Fertigung und Vermarktung des Sprinter in Argentinien investiert sowie die Vertriebsorganisation erweitert und modernisiert. Daimler Buses hat 2012 vor allem in neue Produkte und in die Modernisierung der Produktionsstandorte investiert.

Mercedes-Benz Cars mit den Marken Mercedes-Benz, Maybach und smart hat im Berichtsjahr 1.451.600 (i. V. 1.381.400) Fahrzeuge abgesetzt und damit seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Auch der Umsatz wurde um 7% auf einen neuen Höchststand von 61,7 Mrd. € gesteigert, obwohl sich im zweiten Halbjahr 2012 wesentliche Märkte abgeschwächt haben.
Das EBIT des Geschäftsfelds lag mit 4.389 Mio. € unter dem Vorjahresergebnis von 5.192 Mio. €. Die Umsatzrendite belief sich auf 7,1% (i. V. 9,0%).
In einem deutlich schwieriger gewordenen wirtschaftlichen Umfeld entwickelte sich der Absatz gut. Insbesondere im Kompaktwagen- und SUV-Segment erzielte Mercedes-Benz Cars hohe Zuwachsraten. In regionaler Hinsicht entwickelte sich vor allem das Geschäft in den USA sehr positiv. Ergebniszuwächse konnten zudem durch positive Wechselkurseffekte realisiert werden. Ergebnisbelastungen entstanden durch eine Verschiebung in der regionalen Absatzstruktur sowie durch eine Veränderung des Modell-Mixes. Ferner wirkten sich Aufwendungen im Zusammenhang mit Produktattraktivierungen sowie Aufwendungen für Kapazitätserweiterungen und Vorleistungen für neue Technologien und Fahrzeuge negativ auf das operative Ergebnis aus. Diese Ergebnisbelastungen konnten nur zum Teil durch weitere Effizienzverbesserungen ausgeglichen werden. Des Weiteren sind im Zusammenhang mit der Abzinsung langfristiger Rückstellungen höhere Aufwendungen zu verzeichnen.

Ausblick
Nach derzeitiger Einschätzung dürfte die weltweite Pkw-Nachfrage im laufenden Jahr in einer Größenordnung von 2 bis 4% wachsen. Dieses Wachstum sollte dabei überwiegend vom weiterhin expandierenden chinesischen Markt und einer moderat ansteigenden Nachfrage in den USA bestimmt werden. Vom westeuropäischen Markt sind dagegen keine Impulse zu erwarten. Die Nachfrage in Japan dürfte sich deutlich rückläufig entwickeln und das Wachstum des Weltmarktes spürbar bremsen. Mercedes-Benz Cars geht den Weg der Offensive »Mercedes-Benz 2020« konsequent weiter. Zahlreiche Modellwechsel und neue Produkte sollten dafür sorgen, dass das Geschäftsfeld in den Jahren 2013 und 2014 beim Absatz neue Rekordwerte erreichen wird. Einen großen Beitrag zum Absatzwachstum werden voraussichtlich die neuen Modelle im volumenstarken Kompaktwagensegment leisten. Ab April 2013 wird mit dem viertürigen Coupé CLA bereits das dritte Modell auf Basis der neuen Kompaktwagenarchitektur auf den Markt kommen. Ebenfalls ab April sind nach einer umfang­reichen Überarbeitung die neue E-Klasse Limousine und das T-Modell bei den Mercedes-Benz Niederlassungen und Vertriebs­partnern erhältlich. Für zusätzliche Absatzimpulse sollen ab Mitte Mai 2013 dann auch die neuen E-Klasse Coupés und Cabriolets sorgen. Im Juni 2013 wird der elektrisch angetriebene und somit lokal emissionsfreie Supersportwagen SLS AMG Coupé Electric Drive auf den Markt kommen. Im zweiten Halbjahr 2013 erwartet Mercedes-Benz vor allem durch die Einführung der völlig neu entwickelten S-Klasse deutliche Zuwächse im Luxussegment. Als wichtigste Modellneuheit des Jahres 2013 wird die neue S-Klasse mit richtungsweisenden Innovationen neue Maßstäbe in Bezug auf komfortables und sicheres Fahren setzen, die unter dem Dachbegriff »Mercedes-Benz Intelligent Drive« zusammengefasst sind. Daneben wird die Marke Mercedes-Benz auch im Jahr 2013 weiterhin vom großen Markterfolg der Modelle im Kompaktwagen- und Geländewagensegment profitieren.

Im Rahmen der langfristigen Wachstumsstrategie »Mercedes-Benz 2020« wird das Produktportfolio in den kommenden Jahren über alle Segmente hinweg weiter ausgebaut. So wird im Kompaktwagensegment das Mercedes-Benz Angebot in den nächsten Jahren auf insgesamt fünf Modelle (es kommen noch CLA Shootingbrake und der GLA) ausgeweitet. Parallel dazu wird die Modelloffensive auch am oberen Ende des Fahrzeugspektrums fortgesetzt, beispielsweise mit neuen Modellen der kommenden S-Klasse sowie einer weiteren Geländewagenvariante (ML-Coupé).

Die Marke smart sieht gute Chancen, dass der einzigartige Zweisitzer im hart umkämpften Kleinstwagensegment auch 2013 dem weiter fortschreitenden Lebenszyklus trotzen kann und wieder eine Stückzahl in der Größenordnung des Vorjahres erreicht. Im Jahr 2014 werden das Nachfolgemodell des Zweisitzers, der neue smart Viersitzer sowie der elektrische smart scooter präsentiert.

Mercedes-Benz Vans plant für die Jahre 2013 und 2014 steigende Absatzzahlen. Auf der Produktseite dürfte hierzu der neue Mercedes-Benz Citan beitragen. Der Vorstoß in das Marktsegment der Kleintransporter macht das Geschäftsfeld zum Komplettanbieter und eröffnet damit zusätzliche Wachstumspotenziale in Europa. Ab Mitte des Jahres 2013 wird auch die neue Generation des Sprinter die Nachfrage beleben. Im Rahmen der Geschäftsstrategie »Vans goes global« erschließt Mercedes-Benz Vans verstärkt auch die Märkte außerhalb Europas. Darüber hinaus werden Mercedes-Benz Transporter zunehmend auch vor Ort produziert: In Argentinien und China; im ersten Halbjahr 2013 soll auch die Fertigung beim Partner GAZ in Russland anlaufen.

Daimler plant im Zeitraum von 2013 bis 2014 insgesamt 10,8 Mrd. € für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sowie rund 10,2 Mrd. € in Sachanlagen zu investieren. Damit liegen die Investitionen in Forschung und Entwicklung auf dem hohen Niveau der Jahre 2011 und 2012; die Ausgaben für Sachanlagen werden das bereits sehr hohe Niveau der beiden vorangegangenen Jahre nochmals übertreffen.
Vor dem Hintergrund der erwarteten Geschäftsentwicklung werden die Produktionsumfänge in den Jahren 2013 und 2014 weiter ansteigen. Gleichzeitig wird die Effizienz und damit auch die Produktivität im Rahmen der Programme, die in allen Geschäfts­feldern durchgeführt werden, deutlich steigen. Vor diesem Hintergrund geht das Unternehmen davon aus, dass die anspruchsvollen Wachstumsziele mit einem weitgehend stabilen Personalbestand erreicht werden können. Neue Arbeitsplätze werden tendenziell eher in den internationalen Wachstumsmärkten entstehen.

05.02.2013 MB startet mit tollem Januar in 2013

Mercedes-Benz startet mit einem Rekordabsatz ins neue Jahr. Insgesamt verkaufte die Marke mit dem Stern weltweit 94.895 Einheiten, ein Plus von 9,2%. Angetrieben wurde das Absatzwachstum durch die starken Verkaufszahlen in den USA sowie in China und Russland. Auch in Westeuropa gelang es Mercedes-Benz trotz des schwierigen Marktumfelds weiter zu wachsen. Dort stießen insbesondere die neue A- und B-Klasse auf anhaltend großes Kundeninteresse. Weltweit waren zudem die SUVs der Marke erneut wichtige Wachstumstreiber.

Aufgrund diverser Produktneuheiten rechnet das Unternehmen besonders ab Mitte des Jahres mit weiteren Wachstumsimpulsen. Dr. Schmidt dazu: „Im Jahr 2013 leiten wir mit der neuen E-Klasse Familie und der neuen S-Klasse unsere Modelloffensive im Oberklasse- und Luxussegment ein. Vor wenigen Wochen haben wir zudem in Detroit unser kompaktes viertüriges Coupé, den CLA, vorgestellt und hervorragendes Feedback erhalten.“

In der NAFTA-Region setzte sich die äußerst positive Absatzentwicklung des letzten Jahres fort. In ihrem derzeit größten Markt, den USA, lieferte die Marke mit dem Stern im Januar 22.501 Fahrzeuge an Kunden aus (+10,8%). Damit erreichte Mercedes-Benz erneut einen Rekordwert und entwickelte sich deutlich stärker als der Premiumgesamtmarkt. Auch in Mexiko erzielte das Unternehmen einen Verkaufsbestwert (+32,6%).

China (inkl. Hongkong) konnte im Januar mit 16.695 ausgelieferten Einheiten den bisher stärksten Januarabsatz verbuchen (+15,4%). Einen besonders starken Jahresstart erzielte Mercedes-Benz auch in der Region Asien/Pazifik (+15,9%), in Japan (+9,8%) und in Russland (+26,6%).

Entgegen des insgesamt stark rückläufigen deutschen Marktes (-8,6%) lag der Absatz für Mercedes-Benz im Januar mit 12.541 verkauften Fahrzeugen auf Vorjahresniveau (-0,7%). Damit sicherte sich Mercedes-Benz erneut die Marktführerschaft auf dem Heimatmarkt und gewann deutlich Marktanteile hinzu. Auch in Westeuropa (ohne Deutschland) konnte sich die Marke entgegen des Markttrends behaupten und verzeichnete mit 22.331 abgesetzten Fahrzeugen einen Zuwachs von +3,5%. Insbesondere in Großbritannien (+8,9%) und Frankreich (+17,5%) legten die Verkäufe zu.

Weiterhin stark entwickeln sich die neuen Kompakten von Mercedes-Benz. Die A-Klasse feierte letztes Jahr die erfolgreichste Markteinführung der Unternehmensgeschichte und von der B-Klasse wurde mit einem Plus von 51,2% mehr Fahrzeuge verkauft als jemals zuvor (145.649 E.). Damit wurde der bisherige Rekord aus dem Jahr 2006 um 11,4% überboten. 2013 setzt sich dieser Trend fort. Im Januar wurden insgesamt 20.587 Fahrzeuge der neuen A- und B-Klasse an Kunden übergeben. Damit stiegen die Verkäufe um über die Hälfte auf einen neuen Bestwert (+58,5%). Wie beliebt die Fahrzeuge sind, zeigt auch die Auszeichnung der A-Klasse mit dem “Gelben Engel“: Erst kürzlich wählten die Mitglieder des ADAC sie zum beliebtesten Auto der Deutschen. Nur wenige Monate vor der Markteinführung der neuen Mercedes-Benz E-Klasse Familie sind die aktuellen Modelle sehr gefragt: Allein von der Limousine wurden im Januar 13.448 Einheiten an Kunden übergeben (+4,8%). Im S-Klasse Segment verkaufte Mercedes-Benz im Januar 5.310 Fahrzeuge (i.V. 5.826 E.), und das, obwohl die Luxuslimousine dieses Jahr ebenfalls vor ihrem Modellwechsel steht. Die SUVs von Mercedes-Benz entwickeln sich weiter ausgezeichnet und verzeichneten im Januar einen neuen Absatzrekord von 24.228 Einheiten (+33,3%). Dazu trugen insbesondere der GLK (+41,5%), der GL (+24,7%) und die G-Klasse (+78,7%) bei.

Auch im siebten Jahr seiner Verfügbarkeit ist die Beliebtheit des smart fortwo weiterhin hoch. Der Zweisitzer verkaufte sich im Januar 7.285 Mal (i.V. 7.605 E.). Insbesondere auf dem Heimatmarkt und in China (inkl. Hongkong) konnte der kompakte Cityflitzer Zuwächse verbuchen. Stark nachgefragt war auch der smart electric drive. 2012 wurden bereits über 1.000 elektrische smart produziert und an Kunden ausgeliefert. Damit war smart 2012 Marktführer bei den rein batterieelektrischen Pkw in Deutschland.

04.02.2013 MB mit Rekordjanuar 2013 in den USA

Im Januar hat Mercedes in den USA 24.059 Einheiten (inkl. Sprinter & smart) verkauft. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht dies einer Steigerung von 10,7 %. Damit war das der beste Start in eines Jahr in der ganzen US-Mercedes Geschichte. Getragen werden die Stückzahlen vorallem von der C-Klasse und E-Klasse. AMG hat im Januar 2013 495 Fahrzeuge ausgeliefert. Die Bluetec Dieselmodelle haben einen Absatz von 1.054 Einheiten erreicht und konnten sich damit um 7,4 % steigern. Die Details sind der nachfolgenden Excel-Datei zu entnehmen.
Mercedes-Benz US Verkäufte inkl. smart und Sprinter

01.02.2013 Daimler beteiligt sich mit 12 % bei BAIC

Die Daimler AG und die Beijing Automotive Group (BAIC) werden ihre bereits enge strategische Partnerschaft deutlich verstärken: Vertreter beider Unternehmen haben heute eine verbindliche Erklärung unterzeichnet, wonach Daimler in BAIC Motor investieren wird. BAIC Motor ist die PKW-Sparte der BAIC Gruppe, einem der führenden Automobilunternehmen in China. Dieser gemeinsame strategische Schritt erfolgt im Vorfeld des geplanten Börsengangs (IPO) von BAIC Motor. Die Beteiligung wird durch die Ausgabe neuer Aktien an Daimler vollzogen und einem Anteil von zwölf Prozent an BAIC Motor entsprechen.

Der Vertrag sieht vor, dass Daimler zwei Sitze im Verwaltungsgremium von BAIC Motor erhält. Beide Seiten haben weiterhin vereinbart, dass BAIC seinen Anteil am gemeinsamen Joint Venture Beijing Benz Autmotive Company (BBAC) um 1% auf 51% erhöhen wird, um diese Beteiligungsgesellschaft vor dem geplanten IPO bei BAIC Motor konsolidieren zu können. Gleichzeitig erhöht Daimler seinen Anteil an der gemeinsamen, integrierten Vertriebsgesellschaft ebenfalls um 1% auf 51%.

Dr. Dieter Zetsche: “Nach der technischen Zusammenarbeit mit BAIC Motor und dem Aufbau unserer integrierten Vertriebsgesellschaft, zünden wir nun die nächste Stufe in unserer Zusammenarbeit und bauen unsere gute Beziehung zu BAIC deutlich aus. Unsere Investition ist ein klares Zeichen für das große Vertrauen sowie die gute Zusammenarbeit beider Unternehmen und unterstreicht das langfristige Bekenntnis der Partner, gemeinsam die Chancen und Potentiale des chinesischen Automobilmarkts voll auszuschöpfen.“

Bodo Uebber, Finanzvorstand von Daimler, sagte dazu: “Durch diese strategische Investition in BAIC Motor ist Daimler das erste ausländische Unternehmen, das sich an einem chinesischen Hersteller beteiligt. Das gibt uns die Möglichkeit, am Wachstum eines der führenden chinesischen Automobilunternehmen zu partizipieren. Gleichzeitig zeigt unsere Entscheidung auch, dass wir den geplanten Börsengang unserers Partners und die weitere Steigerung seiner Wettbewerbsfähigkeit auf ganzer Linie unterstützen.“

Als einer der größten Automobilhersteller Chinas hat die BAIC Gruppe in 2011 über 1,5 Millionen Fahrzeuge abgesetzt. Daimler ist einer der erfolgreichsten Automobil-Konzerne weltweit. Die beiden Unternehmen verbindet eine langfristige strategische Partnerschaft, die in den letzten Jahren bereits weitreichende Investitionen in die chinesische Automobil-Industrie umfasste. Teil dieser gemeinsamen Aktivitäten ist das Joint Venture BBAC, das seit 2006 Mercedes-Benz Pkw produziert (C-Klasse, E-Klasse und GLK), Beijing Foton Daimler Automotive Co., Ltd. (BFDA), in dem seit Mitte 2012 gemeinsam produzierte schwere und mittelschwere Lkw der Marke Auman vom Band laufen, sowie die kürzlich gegründete Beijing Mercedes-Benz Sales Service Co., Ltd. Dank dieses entscheidenden Meilensteins werden künftig alle Vertriebsaktivitäten für importierte und lokal produzierte Mercedes-Benz Pkw unter einem Dach gebündelt.

Die lokale Fertigung von Mercedes-Benz Pkw begann 2006 im Joint Venture BBAC mit der Vorgängerbaureihe der E-Klasse; im Frühjahr 2008 lief als zweite Baureihe die C-Klasse an. Seit Mai 2010 fertigt BBAC die aktuelle E-Klasse in einer speziell für die Anforderungen des chinesischen Marktes zugeschnittenen Langversion. Im Dezember 2011 rollte der erste lokal produzierte GLK in Peking vom Band. Vertriebsseitig ist Mercedes-Benz Cars mit dem vollen Produktportfolio in China vertreten. In 2012 wurden rund 210.000 Fahrzeuge verkauft, damit war China drittgrößter Absatzmarkt für Mercedes-Benz. Das Vertriebsnetz wird im laufenden Jahr um rund 50 neue Händler wachsen. Die Marke ist damit immer stärker auch außerhalb der größten Metropolen präsent.

29.01.2013 Mercedes spielt in Kokowääh 2 und Stirb langsam 5 mit

In seinem neuen Film „Kokowääh 2“ spielt Til Schweiger den Filmemacher Henry, der sowohl unterwegs als auch im Büro Wert auf außergewöhnliches Design und exquisiten Sitzkomfort legt. Neben einem CLS Shooting Brake sind erstmals auch die Möbel aus der Mercedes-Benz Style Kollektion auf den Kinoleinwänden zu sehen. Damit setzen der deutsche Filmstar und die Marke mit dem Stern die erfolgreiche Zusammen­­arbeit aus früheren Filmen wie „Keinohrhasen“, „Zweiohrküken“, „Kokowääh“ und „Schutzengel“ fort.

„Der CLS Shooting Brake passt mit seinem aufsehenerregenden Design perfekt zu Henrys Rolle des Filmemachers. Stolz sind wir aber auch, dass zum ersten Mal in einem Film die Möbel aus der Mercedes-Benz Style Kollektion eine Rolle spielen“, so Anders Sundt Jensen, Leiter Marken­kommunikation Mercedes-Benz Cars. „Sie verleihen der Wohn- und Arbeitsumgebung des Filmemachers Henry das richtige Ambiente.“

Die Räume in Kokowääh 2 sind mit Sofa, Sideboard, Konferenztisch und Stühlen der Mercedes-Benz Style Möbelkollektion ausgestattet. Das Design der extravaganten Möbel spiegelt die progressive und dynamische Designsprache von Mercedes-Benz wider und passt optimal zur modernen Handlung des Films. Til Schweiger und Mercedes-Benz bleiben sich treu: Bereits seit 1995 währt die erfolgreiche Zusammenarbeit, in der sie eine Reihe erfolgreicher Filme gedreht haben.

Making of Kokowääh 2


Stirb langsam 5:
John McClane, der unkonventionelle und kompromisslose US-Cop, findet sich erstmals auf fremdem Boden wieder: Er reist nach Moskau, um seinem missratenen Sohn Jack zu helfen. Die russische Unterwelt im Nacken und einen drohenden Krieg vor Augen, stellen die beiden McClanes fest, dass sie trotz ihrer gegensätzlichen Methoden nicht zu stoppen sind. Der neue Film „Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben“ kommt am 14. Februar 2013 in die Kinos.
Viele der insgesamt 14 Modelle sind an atemberaubend spektakulären Verfolgungs­jagden durch Moskau beteiligt. Vier unverwüstliche Fahrzeuge spielen beim Überlebenskampf zur Rettung der Welt eine Schlüsselrolle: die G-Klasse, der Unimog, der Sprinter und der Zetros.
Neben diesen Hero Cars sind verschiedene andere Mercedes-Benz Fahrzeuge im Film zu sehen, darunter die C-Klasse, der Vito, die E-Klasse Limousine sowie der neue G 63 AMG, eine GL-Klasse und ein Maybach 57.
Trailer Stirb langsam 5

28.01.2013 MB gibt Kooperation bei Brennstoffzelle bekannt.

Die B-Klasse F-Cell sollte ursprünglich ab 2014/2015 in Serie gebaut werden. Daraus wird erst einmal nichts. Offiziell liegt es an der mangelnden Infrastruktur. Auch die B-Klasse als E-Cell Plus (Elektrovariante mit Range Extender) wurde auf Eis gelegt. Die B-Klasse als Electric Drive mit einem Triebstrang inkl. Batterien komplett von Tesla wird derzeit erprobt und soll 2014 zuerst in den USA auf den Markt kommen.

Ein neuer Anlauf bei den Brennstoffzellen soll nun die neue Allianz mit Ford und Nissan bringen:

Daimler AG, Ford Motor Company und Nissan Motor Co., Ltd. haben ein bis dato einzigartiges Abkommen getroffen, um die Kommerzialisierung der Brennstoffzellenfahrzeugtechnologie weiter voranzutreiben.
Ziel der Zusammenarbeit ist es, gemeinschaftlich ein Brennstoffzellensystem zu entwickeln und dabei gleichzeitig die Entwicklungskosten zu senken. Alle drei Partner werden entsprechend zu gleichen Teilen in dieses Projekt investieren. Dank einer höchstmöglichen Vereinheitlichung der Entwicklung sowie einem hohen Produktionsvolumen und den damit verbundenen Skaleneffekten, ist der Weg für die Einführung des weltweit ersten wettbewerbsfähigen Brennstoffzellenfahrzeugs in 2017 geebnet.

Zusammen zeichnen sich Daimler, Ford und Nissan durch mehr als 60 Jahre Erfahrung in der Entwicklung im Bereich der Brennstoffzellentechnologie aus.
Ihre Fahrzeuge haben weltweit insgesamt mehr als 10 Millionen Testkilometer im Rahmen von Demonstrationsprojekten und in Kundenhand unter verschiedensten Bedingungen akkumuliert. Die Partner planen die Entwicklung eines gemeinsamen Brennstoffzellenstacks und -systems, das in deren Zero-Emission-Fahrzeugen - angepasst auf die jeweils markenspezifischen Anforderungen - zum Einsatz kommt.

Die Kooperation hat eine hohe Signalwirkung für Zulieferer, Politik und Industrie im Hinblick auf den weiteren Ausbau der weltweiten Wasserstoffinfrastruktur. Denn eine ausreichende Zahl an Wasserstofftankstellen ist die notwendige Voraussetzung, um mit Wasserstoff betriebene Elektrofahrzeuge in großer Stückzahl auf den Markt zu bringen.

Von elektrischer Energie angetrieben, die aus der Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff direkt an Bord entsteht, stößt ein Brennstoffzellenfahrzeug während der Fahrt lediglich Wasserdampf aus. Wasserstoffbetriebene Elektrofahrzeuge ergänzen batterieelektrische Fahrzeuge um eine weitere Facette des emissionsfeien Fahrens.

“Wir sind davon überzeugt, dass Brennstoffzellenautos eine zentrale Rolle in der emissionsfreien Mobilität der Zukunft spielen. Dank des großen Engagements aller drei Partner können wir Elektromobilität mit Wasserstoff auf eine breitere Basis stellen. Das heißt konkret: Mit dieser Kooperation machen wir die Technologie für viele Kunden weltweit zugänglich“, sagt Prof. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG und verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung.

An der Entwicklung des Brennstoffzellenstacks und -systems wird gemeinsam von den drei Unternehmen an verschiedenen Standorten weltweit gearbeitet. Gleichzeitig prüfen die Partner die gemeinsame Entwicklung weiterer Komponenten, um zusätzliche Synergieeffekte zu erzielen.
Die einzigartige Zusammenarbeit von drei Automobilherstellern über drei Kontinente hinweg fördert international die Festlegung von Spezifikationen und Standards für Komponenten - eine wichtige Voraussetzung, um höhere Skaleneffekte zu erreichen.

Wie heutige batteriebetriebene Elektrofahrzeuge sind Brennstoffzellenfahrzeuge effizienter als herkömmliche Verbrennungsmotoren und ermöglichen den vielfältigen Einsatz unterschiedlicher Energiequellen – abseits vom Erdöl. Die elektrische Energie für ein Elektrofahrzeug mit Brennstoffzelle wird an Bord im sogenannten Stack generiert. Und zwar bei der elektrochemischen Reaktion zwischen Wasserstoff - gelagert in einem eigens dafür ausgelegten Hochdrucktank - und Sauerstoff aus der Luft. Die einzigen Nebenprodukte sind dabei Wasserdampf und Wärme.

05.01.2013 MB mit Rekordjahr 2012 in den USA

Im Dezember hat Mercedes in den USA 28.145 Pkw Einheiten (ohne smart) verkauft. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht dies einer Steigerung von 10 %. Getragen werden die Stückzahlen vorallem von der C-Klasse, E-Klasse, GLK und M-Klasse. Der neue SL und der CLS haben sich in 2012 jedoch auch deutlich gesteigert. Inkl. smart und dem Sprinter hat Mercedes in 2012 305.072 Einheiten verkauft. Soviele wie noch nie zuvor in den USA. Im Jahresvergleich hat sich AMG mit 6.658 Einheiten rund 28% gesteigert (Vj 5.220). Die Bluetec Dieselmodelle haben einen Jahresabsatz von 15.416 Einheiten erreicht und konnten sich damit um 7,4 % steigern. Der Dieselanteil ist mit 5,6% jedoch immer noch sehr gering. Die Details sind der nachfolgenden Excel-Datei zu entnehmen.
Mercedes-Benz US Verkäufte inkl. smart und Sprinter

04.01.2013 Mercedes mit Absatzrekord in 2012


Nach dem Rekordabsatz aus dem Vorjahr verzeichnete Mercedes-Benz Cars mit dem bisher verkaufsstärksten Dezember auch für 2012 einen neuen Jahresbestwert. In den vergangenen zwölf Monaten entschieden sich 1.423.835 Kunden für ein Fahrzeug der Marken Mercedes-Benz, smart und Maybach. Damit wurde der Vorjahresabsatz um 4,5% oder 60.901 Einheiten übertroffen. Einen neuen Verkaufsrekord erzielte 2012 auch Mercedes-Benz. Summiert wurden von Januar bis Dezember 1.320.097 Fahrzeuge der Kernmarke verkauft.

Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: „Wir sind mit unserem Absatz im Gesamtjahr 2012 sehr zufrieden. Trotz des schwierigen Marktumfeldes in den südeuropäischen Ländern und zahlreicher Modellwechsel haben wir den Rekordabsatz des Vorjahrs übertroffen. Insbesondere unsere neuen Modelle kommen hervorragend bei unseren Kunden an. Von der B-Klasse wurden 2012 so viele Fahrzeuge verkauft wie noch nie zuvor in einem Jahr, die A-Klasse hat einen sensationellen Start hingelegt und auch unsere neuen SUVs erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit.“

Im kommenden Jahr erwartet das Unternehmen eine Fortsetzung der positiven Entwicklung. Dr. Zetsche weiter: „2013 setzen wir mit unserer Produktoffensive im Oberklassesegment unsere Wachstumsstrategie Mercedes-Benz 2020 konsequent fort. Mit der neuen S-Klasse, der neuen E-Klasse, aber auch dem neuen CLA präsentieren wir unseren Kunden eine ganze Reihe faszinierender Produkthighlights. Zudem wird unsere neue A-Klasse in vielen weiteren Märkten verfügbar sein. Das alles wird uns in den kommenden Monaten weiter Rückenwind geben.“

Wie in den vergangenen beiden Jahren verbuchte Mercedes-Benz auch 2012 in den USA ein zweistelliges Absatzplus (+11,8%). Mit 274.134 Fahrzeugverkäufen sicherte sich das Unternehmen einen neuen Rekordabsatz. Zudem lösten die Vereinigten Staaten Deutschland als größten Markt für die Marke ab. Auch in Mexiko und Kanada, den übrigen Ländern der NAFTA-Region, erzielte Mercedes-Benz im Gesamtjahr 2012 neue Verkaufsbestwerte. In Kanada lag der Absatz mit 30.106 Einheiten 5,3% über dem Rekordabsatz des Vorjahrs. In Mexiko wurde der Bestwert aus 2011 sogar um 21,5% übertroffen.

Trotz der eingeschränkten Verfügbarkeit des GLK aufgrund der mehrwöchigen Produktionsunterbrechung bei BBAC in der ersten Jahreshälfte und der erst im August gestarteten sukzessiven Einführung der neuen B-Klasse verzeichnete Mercedes-Benz auch 2012 in China (inkl. Hongkong) einen neuen Rekordabsatz (196.211 E., +1,5%). Einen solchen verzeichnete das Unternehmen auch in Südkorea und Australien, wo der Absatz im Gesamtjahr um 6,5% bzw. 5,4% gesteigert wurde.In Russland verzeichnete Mercedes-Benz 2012 mit einem zweistelligen Absatzplus das bisher beste Verkaufsjahr seit Markteintritt.

In der Region mittlerer Osten war die Kundenresonanz im Gesamtjahr 2012 ebenfalls ausgezeichnet. Hier wurde der Absatz um 16,8% gesteigert und so viele Fahrzeuge verkauft wie noch nie zuvor. Sehr dynamisch entwickelten sich die Verkäufe in den vergangenen zwölf Monaten in Japan. Hier übergab 2012 kein anderer Importeur von Premiumfahrzeugen mehr Fahrzeuge an Kunden als Mercedes-Benz. Mit 40.488 abgesetzten Einheiten wurde das Niveau des Vorjahrs um 24,9% übertroffen.

Seit 20 Jahren ist Mercedes-Benz mittlerweile die zulassungsstärkste Premiummarke in Deutschland. Im vergangenen Jahr lagen die Verkäufe auf dem Heimatmarkt trotz des Modellwechsels der volumenstarken A-Klasse mit 261.084 Einheiten auf dem hohen Niveau des Vorjahrs (-0,4%). In Westeuropa (ohne Deutschland) war das Jahr 2012 vom schwierigen Marktumfeld in Südeuropa geprägt. Dennoch konnte Mercedes-Benz aufgrund der positiven Kundenresonanz auf die neuen Modelle und die CO2-optimierten Motoren das Absatzniveau des Vorjahrs übertreffen (293.713 E.; +1,5%). Besonders positiv entwickelte sich die Kundennachfrage dabei in Großbritannien (+10,5%), der Schweiz (+21,1%) und in Frankreich (+5,8%). In den südeuropäischen Märkten Italien, Spanien und Portugal entwickelte sich die Marke mit dem Stern deutlich besser als die jeweiligen Gesamtmärkte und gewann Marktanteile hinzu.

Die neue B-Klasse feierte im ersten vollen Jahr ihrer Verfügbarkeit einen fulminanten Erfolg. Noch nie zuvor wurden in einem Jahr mehr Fahrzeuge verkauft als 2012 (145.649 E.). Damit wurde der bisherige Rekord aus dem Jahr 2006 um 11,4% überboten. Im Vergleich zum Vorjahr lag der Zuwachs sogar bei 51,2%. Mit der vermehrten Verfügbarkeit der neuen A-Klasse gewinnt auch der Absatz des jungen Kompakten weiter an Fahrt. Seit Verkaufsfreigabe wurden bereits über 90.000 Bestellungen für das Fahrzeug verzeichnet.

Nach dem zweistelligen Zuwachs im Vorjahr verbuchte Mercedes-Benz auch im Berichtsjahr 2012 mit 3,0% ein Absatzplus im C-Klasse Segment (413.193 E.). Besonders positiv entwickelte sich in den vergangenen zwölf Monaten das C-Klasse Coupé. Für den sportlichen Zweitürer entschieden sich 2012 mit 48.145 Käufern 77,3% mehr Kunden als im Vorjahr. Auch der SLK war von Januar bis Dezember erneut beliebt. Mit 31.809 übergebenen Neuwagen wurde der Absatz des Roadsters um 18,9% gesteigert. Sowohl das C-Klasse Coupé als auch der SLK waren zudem 2012 das meistverkaufte Fahrzeug in ihrem jeweiligen Segment.

Im Jahr vor der Einführung der neuen E-Klasse wurden von der Limousine und dem T-Modell 225.521 Fahrzeuge verkauft (i.V. 244.341 E.). Summiert waren es im E-Klasse Segment 310.408 Neufahrzeuge (i.V. 338.386 E.). 2012 war der CLS das Erfolgsmodell im E-Klasse Segment und ebenfalls Spitzenreiter in seiner Vergleichsklasse. Im Oktober feierte mit dem CLS Shooting Brake ein ganz neues Fahrzeugkonzept Premiere, mit dem Mercedes-Benz erneut seine Führungsrolle im Design unterstreicht. Insgesamt wurden vom viertürigen Coupé 36.825 Einheiten (+13,2%) verkauft.

Auch im Jahr vor ihrem Modellwechsel war die S-Klasse Limousine mit 65.128 verkauften Einheiten erneut das begehrteste Fahrzeug in ihrem Segment (i.V. 68.969 E.). Bei der Kundschaft besonders beliebt war im S-Klasse Segment in den vergangenen zwölf Monaten auch der neue SL. Insgesamt wurden die Verkäufe des sportlichen Roadsters mehr als verdreifacht.

Im letzten Jahr seiner Verfügbarkeit war auch der Maybach bei den Kunden sehr beliebt. Insgesamt wurden 234 Luxusmodelle an neue Besitzer ausgeliefert, 12,0% mehr als im Vorjahr.

Nachdem die SUVs von Mercedes-Benz bereits 2011 von einem Verkaufsbestwert zum nächsten stürmten, wurde 2012 der Rekordabsatz des Vorjahrs nochmals um 16,6% (289.960 E.) überboten. Damit war im vergangenen Jahr bereits jeder fünfte verkaufte Mercedes-Benz Pkw ein SUV. Verantwortlich dafür waren vor allem die neue M-Klasse, die ihren Absatz um beinahe ein Drittel steigerte (115.608 E.; +29,8%), und der modellgepflegte GLK (109.813 E.; +17,0%). Die M-Klasse war von Januar bis Dezember sogar das meistverkaufte Fahrzeug ihrer Vergleichsklasse. Ebenfalls beliebt war 2012 die modellgepflegte G-Klasse. Mit einem Absatzplus von 35,8% wurden so viele Fahrzeuge der G-Klasse verkauft, wie noch nie zuvor in einem Kalenderjahr.

Wie bereits in den vergangenen Jahren hat sich der Absatz von Mercedes-Benz AMG auch 2012 positiv entwickelt. Mit über 24.500 verkauften Einheiten entschieden sich über 30% mehr Kunden für ein Performance-Fahrzeug als im Vorjahr. Im Rahmen der Wachstumsstrategie AMG Performance 50 will AMG bis 2017 den Absatz auf circa 30.000 Fahrzeuge steigern und damit die Spitzenposition in diesem feinen, exklusiven Segment weiter behaupten.

Im vergangenen Jahr entschieden sich 103.738 Kunden für einen neuen smart fortwo. Damit wurde der hervorragende Absatz des Vorjahrs nicht nur erreicht, sondern um 1,7% überboten. Dr. Zetsche: „Wieder einmal hat es der smart fortwo geschafft, unsere Erwartungen zu übertreffen und trotz des schwierigen Marktumfeldes in Südeuropa die Marke von 100.000 verkauften Einheiten zu durchbrechen.“ Besonders positiv entwickelte sich der Kleinstwagen in den letzten zwölf Monaten vor allem in den USA (+92,2%), China (inkl. Hongkong) (+43,8%) und Kanada (+29,0%).

27.12.2012 MB erfüllt CO2 Anforderungen

Mercedes-Benz Cars konnte die durchschnittlichen CO2-Emissionen seiner gesamten Pkw-Neuwagenflotte in Europa auf 140g/km reduzieren. Damit erreicht der Stuttgarter Automobilhersteller dank seiner Effizienz-Offensive in 2012 wiederholt eine überdurchschnittliche Senkung des CO2-Ausstoßes seiner Fahrzeugflotte und unterschreitet gleichzeitig die EU-Zielvorgaben. Auch im Jahr 2011 hatte Mercedes-Benz Cars bereits große Fortschritte gemacht und im Vergleich zu allen anderen Automobilherstellern den durchschnittlichen CO2-Emissionswert am stärksten gesenkt.

„Jährlich investieren wir rund drei Milliarden Euro in die Forschung und Entwicklung unserer Pkw-Modelle - rund die Hälfte davon in grüne Technologien. Das macht sich erneut bezahlt. Gerade beim CO2-Ausstoß haben wir einen Riesensprung nach vorne gemacht und das in allen Fahrzeugsegmenten“, so Prof. Thomas Weber, Daimler-Vorstand für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung.

Welche Potentiale noch im Verbrennungsmotor stecken, zeigen die aktuellen Modelle des Stuttgarter Autobauers. So erreicht die Limousine des neuen E 250 dank neuester Technologien (M274) Verbrauchsbestwerte von 5,8 Liter pro hundert Kilometer (entspricht 135g CO2/km) und liegt damit als einziger Benziner dieser Klasse in der Effizienzklasse A. Die umfangreiche Motorenpalette ergänzt der E 300 BlueTEC HYBRID. Er kombiniert den Vierzylinder-Dieselmotor (OM651) mit einem Elektromotor und verbraucht nur 4,1 l/100 km bei einer CO2-Emission von 107 g/km. Auch die neue A-Klasse setzt Maßstäbe: Gerade einmal 98 g CO2 stößt der neue A 180 CDI BlueEFFICIENCY (OM607) je Kilometer aus - rund 24 Prozent weniger als sein Vorgänger. Und auch der SLK 250 CDI BlueEFFICIENCY erreicht Emissionsbestwerte in seinem Segment: Mit 124 g CO2/km unterbietet er den nächst besten Wettbewerber um 20 Gramm.

„Nachhaltigkeit hat bei uns oberste Priorität und wir werden unsere CO2-Emissionen kontinuierlich weiter senken. Schließlich haben wir uns mit einem durchschnittlichen CO2-Flottenausstoß von 125 g CO2/km im Jahr 2016 ehrgeizige Ziele gesetzt“, so Prof. Thomas Weber weiter.

Mercedes-Benz Cars CO2- Highlights
smart fortwo electric drive 15,1 kWh/100 km 0 g CO2/km
A 180 CDI BlueEFFICIENCY 3,7 l/100 km 98 g CO2/km
B 200 Natural Gas Drive 4,2 kg/100 km 115 g CO2/km
C 220 CDI BlueEFFICIENCY Edition 4,1l/100 km 109 g CO2/km
E 300 BlueTEC HYBRID 4,1l /100 km 107 g CO2/km
E 220 CDI BlueEFFICIENCY Edition 4,5l/100 km 119 g CO2/ km
E 250 5,8l/100 km 135 g CO2/ km
SLK 250 CDI BlueEFFICIENCY 4,8l/100km 124 g CO2/km
S 250 CDI BlueEFFICIENCY 5,5l /100 km 146 g CO2/km

18.12.2012 MB mit neuem Konfigurator & AMG mit neuer Webpage

Die neuen Modelle von Mercedes-Benz (derzeit nur A-Klasse & CLS Shootingbrake) präsentieren sich künftig auf der Mercedes-Benz Homepage virtuell in einem völlig neu gestalteten Fahrzeugkonfigurator.

Große hochauflösende Bilder, die jedes Detail zeigen: Leder, Stoffe, Hölzer – alles wirkt so naturgetreu, dass Kunden schon am Bildschirm darüber streichen möchten, um die Strukturen der edlen Oberflächen zu fühlen. Auf einen Mausklick hin trägt das ausgesuchte Modell die gewünschte Außen- oder Innenfarbe, die akkurat wie in der Realität dargestellt ist. Der Fahrzeug­konfigurator für die neuen Modelle von Mercedes-Benz macht die Zusammenstellung des eigenen Mercedes-Benz Wunschmodells bereits im Internet zu einem Erlebnis.

Besucher erleben diese emotionale Welt des neuen Mercedes-Benz Fahrzeugkonfigurators in mehreren Dimensionen. Die Wirkung von Design, Lack und Rädern verdeutlicht eine große 360-Grad-Ansicht mit Zoomfunktion sowie eine Tag- und Nachtansicht. Das Interieur bilden HD-Ansichten so vielfältig und detailgetreu ab, dass die Bilder beispielsweise selbst kleine typische Feinheiten und Unregelmäßigkeiten einer von Meisterhand ausgeführten Ledernaht zeigen, die den individuellen Charakter jeder Innenausstattung prägen und sie zu etwas Besonderem machen.

Zusätzlich zu diesem optischen Erlebnis bietet der neue Fahrzeugkonfigurator ein hohes Service-Niveau. Dazu gehört eine mühelose Navigation, die dem Besucher alle Freiheiten lässt und ihn nicht zu vorgegebenen Schritten zwingt. Das integrierte TechCenter erläutert ab sofort auf Wunsch leicht verständlich und gleichzeitig umfassend technische Details verschiedener Ausstattungs­merkmale per Video und erleichtert somit den Kunden ihre Entscheidung. Auch wenn es um Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten geht, sorgt der neue Konfigurator immer für Transparenz: Der aktuell berechnete Preis des Wunschfahrzeugs inklusive der Möglichkeit zur direkten Kontaktaufnahme bleibt ebenso im Blickfeld, wohin Interessenten sich auf den Seiten bewegen oder welche Details auf dem Bildschirm gerade betrachtet werden.

Das persönliche Wunschauto erhält nach Finalisierung der Konfiguration oder auf Anforderung einen persönlichen Online-Code. Diesen Code kann man an Freunde weitergeben, damit sie sich die gewählte Konfiguration ebenfalls auf ihrem Computerbildschirm, Tablet oder Smartphone aufrufen und den Autokauf miterleben können. Der persönliche Online-Code kann auch dem Verkaufsberater des Mercedes-Benz Partner als Basis für das Verkaufsgespräch dienen. Mit Hilfe des Online-Codes kann er gemeinsam mit dem Kunden die Konfiguration weiterentwickeln und ihm anschließend sein virtuell fertiggestelltes Fahrzeug auf den Rechner mit nach Hause geben.

Der neue Fahrzeugkonfigurator ist in Deutschland bereits online und wird sukzessive in anderen Ländern freigeschaltet.

Hier ein Screenshot mit Erläuterung der Bedienicons. Besonders die HD-Vollbildanzeige ist atemberaubend.

Mercedes-AMG startet mit einem neuen Auftritt der Unternehmenswebsite in das kommende Jahr. Unter der URL www.mercedes-amg.com finden Besucher neben den aktuellsten Nachrichten auch eine reichhaltige Fülle an Inhalten über Unternehmen und Produkte sowie faszinierende Fotografien. Daneben gibt die neue digitale Präsenz Einblicke in die Markengeschichte von Mercedes-AMG und erweckt die vollständige Palette an AMG Fahrzeugen zu neuem Leben: So können Nutzer durch eine 360°-Visualisierung jedes AMG Modell in unterschiedlichen Umgebungen, Lackierungen, Räderdesigns und Innenausstattungen betrachten.

Der neue Internetauftritt ermöglicht dem Nutzer eine stilvolle und gleichzeitig intuitive Navigation durch mehr als 1000 Inhaltsseiten. Gleichzeitig wurde auf eine Integration der sozialen Netzwerke Facebook, Twitter, Google+, YouTube und Pinterest Wert gelegt – so können Nutzer ihre Erlebnisse und Eindrücke der Marke AMG unmittelbar mit ihren Netzwerken und anderen Nutzern teilen. Ein Großteil der Fotos und Sounds auf der Webseite stehen zum Download als Desktop-Hintergrund oder Klingelton zur Verfügung. Die neue Website, die auf Basis einer HTML-Plattform aufgebaut wurde, ist sowohl auf dem PC als auch über Tablets und Smartphones erreichbar. Alle Inhalte der Website sind in deutscher und englischer Sprache verfügbar, weitere Sprachvarianten folgen.

Die AMG Private Lounge ist die offizielle AMG Markencommunity, eine webbasierte Plattform exklusiv für Fahrer und Fahrerinnen eines Mercedes-AMG. Zurzeit zählt die Community mehr als 19.000 AMG-Besitzer aus über 70 Ländern. Auf der Website www.mercedes-amg.com/privatelounge finden Kunden exklusive digitale Inhalte wie beispielsweise die aktuellsten AMG-Nachrichten, zusätzliche Informationen rund um das Unternehmen sowie technische Informationen zu AMG Fahrzeugen. Außerdem können sich die Nutzer im Rahmen eines Diskussions­forums über ihre Erfahrungen austauschen. Die 2006 für den US-amerikanischen Markt gegründete Community wurde im September 2011 erfolgreich auf deutschsprachige Märkte erweitert. Heute ist die AMG Private Lounge global und wird in deutscher und englischer Sprache angeboten.

Neben der digitalen Komponente bietet die globale Community auch eine physische Adresse. Die AMG Private Lounge am Unternehmenssitz Affalterbach bietet auf insgesamt 525 Quadratmetern ein exklusives Ambiente für AMG Besitzer und potenzielle Kunden. Käufer eines AMG können ihr neues Fahrzeug darüber hinaus auch in Affalterbach in Empfang nehmen: Auf die Begrüßung in der AMG Private Lounge folgt eine individuelle Werksführung. In der AMG Motorenmanufaktur haben Kunden anschließend die Möglichkeit, den Motorenmonteur kennenzulernen, der den Motor ihres AMG in Handarbeit nach der traditionellen Philosophie „one man, one engine“ fertigte.

Die AMG Private Lounge am Firmensitz Affalterbach ist außerdem Ausgangspunkt exklusiver Events für AMG Kunden, wie beispielsweise AMG Private Lounge Versammlungen, Fahrveranstaltungen oder Werksführungen. Weitere Veranstaltungen für Community-Mitglieder finden an außergewöhn­lichen Orten auf der ganzen Welt statt: Ein Highlight sind die jährlich stattfindenden AMG Private Lounge Days, bei denen AMG Besitzer die Marke sowie verschiedene Produkte der Performance-Marke auf internationalen Rennstrecken erleben können.

17.12.2012 Mercedes mit neuer China Ausrichtung

Daimler hat im Wachstumsmarkt China einen entscheidenden Meilenstein erreicht: Mit Gründung der Beijing Mercedes-Benz Sales Service Co., Ltd. werden künftig alle Vertriebsaktivitäten für importierte und lokal produzierte Mercedes-Benz Pkw unter einem Dach gebündelt. Das neue Unternehmen ist ein 50:50 Joint Venture mit Daimlers strategischem Partner Beijing Automotive Group (BAIC).

"China ist zentraler Baustein unserer Wachstumsstrategie Mercedes-Benz 2020", sagt Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars. "Zur konsequenten Umsetzung unserer Wachstumsstrategie in diesem wichtigen Zukunftsmarkt haben wir ein zusätzliches Vorstandsressort unter der Leitung von Hubertus Troska eingerichtet. Mit Gründung der neuen Pkw-Vertriebsgesellschaft erhöhen wir nun auch die Schlagkraft unserer Vertriebsorganisation und stellen die Weichen für langfristiges und nachhaltiges Wachstum."

Die neue Vertriebsgesellschaft Beijing Mercedes-Benz Sales Service Co., Ltd. vereint die Funktionen Sales & Marketing, Aftersales, Händlernetz-Ausbau, Gebrauchtwagen- und Flottengeschäft sowie Händler- und Werkstatttraining für Mercedes-Benz Pkw in China in einer integrierten Organisation. Bislang gab es zwei Vertriebskanäle: einen für importierte und einen für lokal produzierte Fahrzeuge. Bereits Mitte dieses Jahres hat Daimler seinen Anteil an der Importgesellschaft Mercedes-Benz (China) Ltd. von 51 auf 75 Prozent erhöht - ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur integrierten Vertriebsgesellschaft. Nicholas Speeks, seit 1. Dezember Präsident und CEO von Mercedes-Benz (China) Limited wird in der neuen Vertriebsgesellschaft den Posten des CEO übernehmen.

"China Sales Initiative 2015" - Kontinuierlicher Ausbau von Produktportfolio und Vertriebsstützpunkten 2015 will Daimler in China 300.000 Pkw verkaufen, rund Zweidrittel davon aus lokaler Produktion. Bereits in diesem Jahr hat das Unternehmen unter dem Dach "China Sales Initiative 2015" wesentliche Maßnahmen für dieses Wachstum in China eingeleitet:

-Anteilserhöhung bei Mercedes-Benz (China) Ltd. von 51 auf 75 Prozent
- Markteinführung neuer Modelle, u.a. der in China beliebten B- und M-Klasse sowie volle Verfügbarkeit des lokal produzierten GLK
-Ausbau des Händlernetzes auf über 220 Händlerbetriebe in rund 100 Städten

-Aufbau der "Vertriebsregion West" mit Sitz in Chengdu/Sichuan, um den komplexen chinesischen Markt noch besser zu bearbeiten (Regionaler Aufbau ist mit bereits bestehenden Büros in Peking, Shanghai und Kanton nun komplett)

-Ausbau der Finanzdienstleistungen um Leasingangebot im August 2012

Mittelfristig wird das Produktportfolio von Mercedes-Benz kontinuierlich erweitert: Rund 20 neue und modellgepflegte Fahrzeuge werden allein bis 2015 in China eingeführt.

Das Händlernetz soll jährlich um rund 50 neue Händlerbetriebe wachsen - insbesondere abseits der bekannten Mega-Städte. Zudem läuft der Ausbau der lokalen Produktion: In einem neuen Motorenwerk wird ab 2013 die Fertigung von 4-Zylinder-Ottomotoren aufgenommen, die in lokal gefertigten Mercedes-Benz Pkw und Vans eingesetzt werden. Die bestehenden Kapazitäten für C-Klasse, GLK und die E-Klasse Langversion werden von derzeit gut 100.000 Fahrzeugen entsprechend der Marktnachfrage weiter ausgebaut und 2014 um die neue Generation von Mercedes-Benz Kompaktwagen erweitert. Dabei wird der stetige Ausbau des chinesischen Lieferantenstamms Kostenpotentiale heben.

Auch in Forschung und Entwicklung nehmen chinesische Kunden eine immer wichtigere Rolle bei Daimler und Mercedes-Benz ein: Bereits heute sind chinesische Gruppen Teil der sogenannten Car Clinics, um frühzeitig ihre Rückmeldung in den Produktentstehungsprozess einfließen zu lassen. Als erster westlicher Premiumhersteller hat Mercedes-Benz 2011 in Peking ein eigenes Design Studio eingerichtet, um zukünftig noch dichter an den Mobilitätstrends der Zukunft zu sein. Lokale F&E Aktivitäten von Daimler und seinen Joint Ventures schaffen darüber hinaus die Voraussetzung, China-spezifische Produkt- und Marktanforderungen zukünftig noch besser in die Produktentstehung einfließen zu lassen.

Daimler Vorstandsposten "China"
Nicht nur beim Pkw-Absatz, auch auf Unternehmensebene hat China eine ganz besondere Bedeutung für Daimler: China hat sich zum weltweit größten Fahrzeugmarkt entwickelt. Kein anderer westlicher Hersteller ist bereits heute so komplett in China aufgestellt wie Daimler. Am 12. Dezember hat der Aufsichtsrat der Daimler AG Hubertus Troska zum Mitglied des Vorstands für das neu geschaffene Ressort "China" bestellt. Troska ist verantwortlich für alle strategischen und operativen Aktivitäten von Daimler in China. Durch den neuen Vorstandsposten "China" stellt das Unternehmen sicher, dass zukünftig alle Aspekte des dynamischen Marktes direkt im Unternehmensvorstand behandelt werden.

14.12.2012 Mercedes mit Produktionsrekord in 2012

Nach dem Produktionsrekord des vergangenen Jahres bleibt Mercedes-Benz auch in diesem Jahr weiter auf Erfolgsspur. Für das Jahr 2012 rechnet die Marke mit dem Stern mit mehr als 1,34 Millionen produzierten Fahrzeugen (ohne smart) und peilt damit einen neuen Jahresbestwert an. Aufgrund der erfreulichen Absatzentwicklung waren die Werke auch 2012 sehr gut ausgelastet.

Das Mercedes-Benz Produktionsnetzwerk ist im laufenden Jahr dank der hohen Kundennachfrage sehr gut ausgelastet. Von Januar bis November 2012 verkaufte Mercedes-Benz weltweit bereits 1.194.904 Pkw (+5,1%, ebenfalls ohne smart) und erreichte damit einen neuen Verkaufsrekord. Mit ausschlaggebend für diesen Erfolg war insbesondere die hervorragende Resonanz der Kunden auf die neuen Modelle. So sind bereits weit über 100.000 B-Klassen der neuen Generation auf den Straßen, und für die neue A-Klasse lagen fünf Monate nach Verkaufsstart bereits 90.000 Bestellungen vor. Besonders stark nachgefragt waren auch die SUVs von Mercedes-Benz. Vor allem die neue M-Klasse stößt in 2012 auf hervorragende Kundenresonanz und legte mit 100.000 produzierten Fahrzeugen um mehr als ein Drittel zu. Die Werke Rastatt und Tuscaloosa arbeiten daher jeweils im Dreischichtbetrieb. Zudem wurden dort wie auch im Powertrain-Produktionsverbund zahlreiche Sonderschichten auch an Samstagen geleistet, um alle Kundenwünsche so zeitnah wie nur möglich bedienen zu können.

Der wichtigste Meilenstein des Jahres 2012 war die Eröffnung des neuen Mercedes-Benz Werks im ungarischen Werk Kecskemét im März. Es bildet seitdem mit dem Werk Rastatt einen Produktionsverbund für die neue Mercedes-Benz Kompaktwagen-Generation. Das Werk, für das insgesamt 800 Millionen Euro investiert wurden und das mittlerweile 3.000 Mitarbeiter beschäftigt, hat die Herausforderungen der Produktion eines neuen Modells in einem neuen Land mit einer neuen Mannschaft hervorragend gemeistert. Der weitere Hochlauf der B-Klasse schreitet planmäßig voran, und auch die Vorbereitungen auf die im kommenden Jahr beginnende Produktion des neuen viertürigen, kompakten Coupés CLA laufen auf Hochtouren.

Mit Investitionen in den Ausbau des Mercedes-Benz Produktionsnetzwerks schafft Daimler auch in der Produktion die Voraussetzungen für die Ziele der Wachstumsstrategie Mercedes-Benz 2020.
Dabei unterstreicht das Unternehmen mit substanziellen Investitionen, dass der Standort Deutschland unverändert das Herzstück des weltweiten Mercedes-Benz Produktionsverbunds bleibt. Allein für die Werke in Sindelfingen, Untertürkheim, Rastatt und Bremen wurden im Jahr 2012 rund 3 Milliarden Euro investiert.
Gleichzeitig werden auch die internationalen Produktionsstandorte gezielt ausgebaut, um vor allem in den Wachstumsregionen noch stärker markt- und kundennah zu produzieren. So investiert Daimler gemeinsam mit seinem chinesischen Partner BAIC über mehrere Jahre insgesamt rund 2 Milliarden Euro in die Erweiterung der lokalen Pkw-Fertigung am Standort Peking. In den USA investiert das Unternehmen im Werk Tuscaloosa/Alabama über mehrere Jahre rund 2,4 Milliarden US-Dollar vor allem für die zukünftige Produktion der nächsten Generation der C-Klasse ab 2014 sowie für eine vollständig neue Mercedes-Benz Baureihe (ML-Coupé C292), die ab 2015 als fünftes Produkt am Standort vom Band laufen wird. Ebenfalls in den USA wird Daimler ab 2014 zudem gemeinsam mit dem Kooperationspartner Nissan in dessen Powertrain-Werk in Decherd/Tennessee Vierzylinder-Benzinmotoren produzieren, so dass von dort aus die C-Klasse Produktion im Werk Tuscaloosa direkt mit Motoren beliefert werden kann.

06.12.2012 Sifi erhält Center für Werkszeugbau

Nachdem das Werk Bremen das Leitwerk für die neue C-Klasse (W205) ab 2014 wird und die Sindelfinder C-Klassen Produktion dann nach Tuscaloosa, USA (Vermeidung von Währungsrisiken) abwandert, sollte das Werk Sindelfingen ab 2014 die Endmontage des SL (R231) (Rohbau wäre in Bremen geblieben) erhalten. Die Stückzahlen des neuen SL sind, verglichen mit dem R230 Anlauf im Herbst 2001, jedoch nicht so bombastisch, sodass sich der Produktionsumbau für die geringe Stückzahl nicht lohnt.(Der neue SL R231 erhält ab Mitte Dezember 2012 serienmäßig das Panorama-Variodach, Magic Sky Control weiterhin als Option) Daher wird nun als Ausgleich in Sindelfingen ein neues Center für Werkzeugbau eingerichtet.

Das Mercedes-Benz Werk Sindelfingen stärkt den Standort mit der Erweiterung seiner Kapazitäten im Werkzeugbau. „Wir bereiten uns auf die zukünftigen Baureihen von Mercedes-Benz Pkw vor und erweitern unser Kompetenzzentrum Werkzeugbau, um die weltweiten Werke mit den entsprechenden Presswerkzeugen und Anlagen zu beliefern“, erklärte Dr. Willi Reiss, Leiter Mercedes-Benz Werk Sindelfingen. „Im Rahmen der Wachstumstrategie Mercedes-Benz 2020 investieren wir in die Erweiterung des Werkzeugbaus knapp 100 Millionen Euro – und stärken unseren Standort damit nachhaltig.“ Im Werksteil Tübinger Allee wird mit einer Gesamtfläche von rund 15.000 Quadratmetern der Neubau errichtet. Dort entstehen circa 250 Arbeitsplätze.

Im Dezember 2012 starten Abrissarbeiten von Bestandsgebäuden auf dem Areal. Ab Herbst 2013 beginnen die Neubauarbeiten. Die Inbetriebnahme des neuen Werkzeugbaus soll Mitte 2015 erfolgen. Das Gebäude bietet Platz für die Einrichtung eines neuen und hochmodernen Maschinenparks. Hier werden auch Tests von Prototypen-Werkzeuge durchgeführt, um deren Anlauf in den Werken weiter zu optimieren. Es werden zudem Innovationsthemen zu Werkstoffen und Technologien rund um den Werkzeugbau konsequent fortgeführt.

Der Betriebsmittelbau mit Werkzeug- und Anlagenbau besteht bereits seit 1928 in Sindelfingen. Dort wurden bis heute mehr als 5.000 Facharbeiter ausgebildet.

Das Mercedes-Benz Werk Sindelfingen ist das weltweit größte Produktionswerk der Daimler AG und im globalen Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Cars das Kompetenzzentrum für Personenwagen der Ober- und Luxusklasse. Im vergangenen Jahr haben mehr als 22.000 Mitarbeiter über 480.000 Pkw der Mercedes-Benz C-, E- und S-Klasse sowie der Baureihen CL, CLS und SLS AMG gefertigt.

05.12.2012 MB weiter auf sehr gutem Kurs in den USA

Im November hat Mercedes in den USA 30.313 Pkw Einheiten (ohne smart) verkauft. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht dies einer Steigerung von über 13 %. Getragen werden die Stückzahlen vorallem von der C-Klasse, E-Klasse, GLK und M-Klasse. Der neue SL und der CLS haben sich in 2012 jedoch auch deutlich gesteigert. Im Jahresvergleich hat sich AMG mit 6.176 Einheiten von Januar bis November um 30,8% ggü dem Vorjahreszeitraum gesteigert. Die Bluetec Dieselmodelle legten mit 13.378 Einheiten (Jan-Nov) ebenfalls deutlich um 7,9% zu. Die Details sind der nachfolgenden Excel-Datei zu entnehmen.
Mercedes-Benz US Verkäufte inkl. smart und Sprinter


zu älteren Mercedes-Benz Corporate News
zurück