30.01.2010 McLaren-Mercedes stellt MP4-25 vor


McLaren-Mercedes hat gestern den neuen MP4-25 vorgestellt. Besonders auffällig sind die stark eingezogenen Seitenkästen (dies resultiert daraus, dass in der Saison 2010 das KERS-Hybrid System verboten ist und somit keine Batterien verbaut werden müssen). Auffällig ist auch, die bis zum Heckflügel langgezogene Heckflosse. Angetrieben wird der McLaren-Mercedes mit dem gleichen Mercedes-Motor wie ihn auch das Mercedes GP Team einsetzt. Durch das 2010 gültige Nachtankverbot weist der Tank ein Fassungsvermögen von 160 kg Treibstoff auf (Vorjahr 80kg) und bewirkt somit einen längeren Radstand. Das McLaren-Mercedes startet 2010 mit den beiden Weltmeistern Lewis Hamilton und Jenson Button.

25.01.2010 Mercedes GP stellt 2010er Lackierung vor


Das neue Formel 1-Silberpfeil Werksteam MERCEDES GP PETRONAS wurde heute im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart vorgestellt. Die Fahrer Nico Rosberg und der siebenmalige Formel 1-Weltmeister Michael Schumacher sowie das Teammanagement Ross Brawn, Nick Fry und Norbert Haug wurden bei dieser Präsentation erstmals gemeinsam vorgestellt.
Nach der Begrüßung durch Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, präsentierten Nico Rosberg und Michael Schumacher am letztjährigen Auto das neue Farbdesign. Das Fahrzeug für die neue Saison, der MGP W01, wird erstmals in einer Woche, am 1. Februar 2010 beim ersten Test in Valencia zu sehen sein. Die Formel 1-Saison 2010 beginnt mit dem Grand Prix von Bahrain am 14. März.
Die silberne Farbgebung schafft eine Verbindung der Historie der Silberpfeile mit Titelsponsor PETRONAS. Die Geschichte der Silberpfeile geht zurück auf das Eifelrennen 1934, als am Vorabend des Rennens der weiße Lack der Mercedes Rennwagen entfernt worden war, um dem damaligen Gewichtsreglement (750 kg-Formel) zu entsprechen und die Autos in der Silberfarbe der Aluminium-Karosserie starteten. Der Silberpfeil des Jahrgangs 2010 glänzt in Silber, kombiniert mit einem „flow“ in changierenden Silbertönen. Auf der Nase und an anderen Stellen des Fahrzeugs wird schwarze Kohlefaser sichtbar – Reminiszenz an den Ur-Silberpfeil von 1934.

MICHAEL SCHUMACHER:
"Endlich geht die Formel 1 wieder los. Ich gebe gern zu, dass ich mich dieser neuen Herausforderung total verschrieben habe. Diese Saison ist wie ein Neustart für mich, ich fühle mich extrem motiviert. Wir haben hier eine spannende Kombination, ein Weltmeister-Team in jeglicher Hinsicht, und ich kann es jetzt kaum abwarten ins Auto zu steigen. Ich bin davon überzeugt, dass Mercedes GP Petronas für den Kampf um die Weltmeisterschaften in einer sehr guten Position sein wird, und ich werde meinerseits alles dafür tun. Für Mercedes zu fahren ist als schlösse sich ein Kreis für mich, denn ich habe meine Rennfahrer Karriere mit dem Stern auf dem Helm gestartet. Auch deshalb kann ich den Wettkampf kaum abwarten."

NICO ROSBERG:
„Hier im Mercedes-Benz Museum spürt man den Atem von über 100 Jahren erfolgreicher Motorsportgeschichte und ich bin stolz und motiviert zugleich, jetzt zu diesem Team und dieser Geschichte zu gehören. Seit meiner Vertragsunterschrift im November habe ich bereits viel Zeit beim Team in Brackley, bei Mercedes-Benz HighPerformanceEngines in Brixworth und bei den Kollegen hier in Stuttgart verbracht, um mich einzugewöhnen und die Mitarbeiter kennenzulernen. Dabei konnte ich sehen, wie hart am neuen Auto gearbeitet wird und ich kann den ersten Test in der kommenden Woche in Valencia kaum erwarten. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der ganzen Mannschaft und werde alles geben, um jeden mit guten Ergebnissen für seinen Einsatz zu belohnen.“

ROSS BRAWN, TEAMCHEF MERCEDES GP PETRONAS:
“Es ist ein Privileg zur offiziellen Präsentation des MERCEDES GP PETRONAS Formel 1-Teams hier im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart zu sein. Schon beim ersten Blick in das Museum erkennt man die großartige Rennsportgeschichte von Mercedes-Benz und wir wollen möglichst ein weiteres Kapitel schreiben. Unser Team hat das ganze letzte Jahr und den Winter über sehr hart an der Entwicklung unseres neuen MGP W01 gearbeitet und jeder im Team freut sich jetzt auf den Beginn der Testfahrten. In Nico und Michael haben wir zwei exzellente Fahrer und eine der interessantesten und besten Fahrerpaarungen im Starterfeld. Mit dem Engagement von Mercedes-Benz, Aabar und unserem neuen Titelsponsor PETRONAS sowie allen unseren anderen Sponsorpartnern sehen wir der Formel 1-Saison 2010 mit Vorfreude entgegen.“

NORBERT HAUG, MERCEDES-BENZ MOTORSPORTCHEF:
"Mit der heutigen Teamvorstellung unseres MERCEDES GP PETRONAS Formel 1-Teams beginnt ein neues und sicher das wichtigste Kapitel in unserer über 100-jährigen Motorsport-Geschichte. Die Formel 1 der neuen Saison wird dabei Herausforderungen bieten, die größer sind, als jemals zuvor in der über 60-jährigen Geschichte der Formel 1. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren Fahrern Nico Rosberg, der enorme Fähigkeiten und Perspektiven hat, und dem siebenfachen Weltmeister Michal Schumacher, der heute nicht minder motiviert ist als damals, als er seine Profi-Rennfahrerkarriere mit Mercedes-Benz startete und dann mit unserer Unterstützung den Schritt in seine so erfolgreiche Formel 1-Karriere unternahm. Ich begrüße heute auch aufs Herzlichste unseren neuen Titelsponsor und Partner PETRONAS sowie unseren Co-Investor Aabar/IPIC stellvertretend für all unsere Sponsorpartner. Alle Kollegen des letztjährigen Weltmeisterteams Brawn GP um Ross Brawn und Nick Fry heiße ich willkommen in der Mercedes-Familie - es warten große und anstrengende Aufgaben auf uns und wir alle werden diese mit Kraft, Ausdauer und voller Motivation angehen.“

23.12.09 Schumi fährt für Mercedes GP


Michael Schumacher hat gestern einen 3-Jahresvertrag bei Mercedes GP unterschrieben. Somit schließt sich der Kreis: Schumacher kehrt dorthin zurück wo für ihn seine Profi-Motorsportkarriere angefangen hat (Mercedes Sportwagen Gruppe C). Er wird 2010 neben Nico Rosberg an den Start gehen.
Die Neuerungen der Saison 2010 beschränken sich im Wesentlichen auf zwei Dinge: Die HYBRID-Power Einheit KERS von Mercedes darf nicht mehr eingesetzt werden und die Autos dürfen während dem Rennen nicht mehr aufgetankt werden (bei den Boxenstopps nur Reifenwechsel). Somit sind die F1-Boliden besonders in der ersten Rennhälfte deutlich schwerer als 2009. D.h. die Rennfahrer müssen 2010 noch mehr auf den Reifen- und erstmalig auch auf den Bremsenverschleiss achten.

16.11.09 Mercedes mit eigenem F1 TEAM


Mercedes-Benz wird ab der Saison 2010 mit einem eigenen Team in der Formel 1-Weltmeisterschaft an den Start gehen. Zudem haben die Daimler AG und die McLaren Group die bisherige Form ihrer Zusammenarbeit mit Wirkung zum 13. November 2009 geändert. Das gab die Daimler AG heute bekannt.

Daimler wird gemeinsam mit Aabar Investments PJSC 75,1 Prozent von Brawn GP übernehmen, wobei Daimler 45,1 Prozent und Aabar 30 Prozent der Anteile erwirbt. Die restlichen 24,9 Prozent verbleiben bei den bisherigen Anteilseignern. Aabar ist mit 9,1 Prozent größter Einzelaktionär der Daimler AG. Die Transaktion erfolgt vorbehaltlich der Freigabe durch die EU und die Schweizer Kartellbehörde.
Hintergrund dieser Entscheidung ist ein geändertes Umfeld in der Formel 1 mit signifikant verbesserten Rahmenbedingungen. Durch die von FOTA und FIA festgelegten so genannten „Resource Restrictions“ werden Ausgaben für Konstruktion, Aufbau und Einsatz der Rennfahrzeuge wirkungsvoll limitiert. Gleichzeitig gibt es nach Unterzeichnung des neuen Concorde Agreements signifikant höhere Einnahmen für ein Formel 1-Team aus den kommerziellen Rechten der Rennserie.

Das seit 1995 bestehende McLaren Mercedes Team absolvierte 2009 seine 15. gemeinsame Formel-1-Saison. Die Änderung der Kooperation erfolgt in vollem Einvernehmen. Mercedes-Benz und McLaren werden weiterhin partnerschaftlich zusammenarbeiten. Eine Lieferung von Motoren an McLaren ist bis 2015 möglich.

Die McLaren Group hat sich neue Ziele insbesondere im Bereich Automotive gesetzt und Daimler hat Verständnis und Respekt für diese neuen strategischen Zielsetzungen. Vor diesem Hintergrund wurde vereinbart, dass der Rückkauf des 40 Prozent-Anteils der Daimler AG durch die McLaren Group bis 2011 abgeschlossen sein wird.

Mercedes-Benz knüpft mit der Entscheidung, zukünftig mit einem eigenen Werksteam an den Start zu gehen, zum 75-jährigen Jubiläum der Silberpfeile an die großartige Rennsportgeschichte dieser in der Welt einmaligen Rennfahrzeuge an und möchte diese im Stil lupenreiner Werks-Silberpfeile fortsetzen. Diese haben stets die Epochen ihrer Einsätze deutlich geprägt und jeweils die Mehrzahl der von ihnen bestrittenen Rennen gewonnen.

"Mercedes-Benz ist die wertvollste und bekannteste Premium-Automobilmarke der Welt. Diese Marke sucht auf allen für sie relevanten Feldern den hochwertigsten Wettbewerb, um auch durch die dadurch entstehenden neuen Herausforderungen immer besser zu werden", erklärt Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstandes der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars. "Im umgestalteten Umfeld der Formel 1 stellen wir uns der Konkurrenz auf der automobilsportlich wichtigsten Bühne von nun an mit einer eigenen Silberpfeil-Werksmannschaft. Unser neues Silberpfeil-Formel 1-Team stellt eine große sportliche und technische Herausforderung dar. Und diese gehen wir mit Sportsgeist und voller Begeisterung an."

Mercedes-Benz wird sein Formel 1-Engagement neu strukturieren und über die bisher bereits realisierten Maßnahmen zur Kostenreduzierung und Effizienzsteigerung hinaus weitere Zeichen setzen.
1998, 1999 und 2008 holte das britisch-deutsche Team jeweils die Fahrer-Weltmeisterschaft und außerdem 1998 die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. Zehnmal wurde das Team McLaren Mercedes Vizeweltmeister, je fünfmal in der Fahrer- und Konstrukteurswertung. Nach dem Gewinn des Fahrertitels mit Lewis Hamilton im letzten Jahr wurde Vodafone McLaren Mercedes in diesem Jahr Dritter in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. Der Weltmeister von 2008 gewann in diesem Jahr zwei Grand Prix und den ersten historischen Sieg mit dem 2009 in der Formel 1 neuen Bremsenergie-Rückgewinnungssystem KERS Hybrid. Kein Fahrer holte in den letzten acht der insgesamt 17 Rennen umfassenden Saison mehr WM-Punkte als Lewis Hamilton.

„Wir blicken auf 15 erfolgreiche Jahre guter Zusammenarbeit mit McLaren zurück, in denen wir vier WM-Titel und zehn Vizeweltmeisterschaften in den Fahrer- und Konstrukteurswertungen gewonnen haben“, zieht Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug eine positive Bilanz. „Seit dem ersten Sieg beim Grand Prix von Australien 1997 weisen die modernen Silberpfeile mit insgesamt 60 Siegen in 223 Rennen eine hervorragende Erfolgsbilanz auf und sorgten dafür, dass unser Markenzeichen, der Stern, auch für große Erfolge in der Formel 1 steht. Wir danken unserem Partner und werden auch weiterhin konstruktiv mit McLaren arbeiten.“ Die Management-Mannschaft des bisherigen Brawn GP-Teams wird unter Leitung von Teamchef Ross Brawn in bekannter Funktion weiter bei Mercedes Grand Prix aktiv sein. Angebunden wird das Formel 1-Team genauso wie die Motorenmannschaft von Mercedes-Benz High Performance Engines bei Mercedes-Benz Motorsport und dessen Leiter, Norbert Haug.

17.01.09 neuer McLaren-Mercedes MP4-24

Das Weltmeister Team McLaren-Mercedes hat gestern den neuen MP4-24 vorgestellt. Ron Dennis will sich dagen ab 1. März 09 nicht mehr um die Formel 1 kümmern und überlässt Martin Withmarsh den Posten als Teamchef.

Die Formel-1-Saison 2009 steht im Zeichen der umfangreichsten Regeländerungen, die es bisher in diesem Sport gab. Der neue Vodafone McLaren Mercedes MP4-24 unterscheidet sich deshalb deutlich von seinem Vorgänger, mit dem Lewis Hamilton die Formel-1-Weltmeisterschaft 2008 gewann.

Äußerlich sind zunächst die Auswirkungen der neuen Aerodynamikregeln und die Rückkehr der profillosen Slickreifen zu erkennen. Die wichtigste Innovation unter der Karosserie ist das Energie-Rückgewinnungssystem KERS (kinetic energy recovery system).

Sein Design entspricht dem seiner Vorgänger MP4-22 und MP4-23, doch sonst hat der Vodafone McLaren Mercedes MP4-24 mit den Autos von 2007 und 2008 nicht mehr viel gemein.
Aerodynamik
Der Frontflügel, den die Fahrer jetzt vom Cockpit aus verstellen können, muss 1,80 Meter breit sein statt bisher 1,40; damit ist er so breit wie das gesamte Fahrzeug. Außerdem ist er jetzt 7,5 Zentimeter (statt bisher 15) über dem Asphalt montiert. Damit wird der Abtrieb an der Vorderachse erhöht. Der Heckflügel ist jetzt nur noch 75 Zentimeter breit – bisher ein Meter – und darf 95 Zentimeter (bisher 80) in die Höhe ragen. Dadurch können nachfolgende Fahrzeuge dichter auffahren. Zusätzliche aerodynamische Anbauteile sind nicht mehr erlaubt.
Diese Änderungen sind das Ergebnis der Arbeitsgruppe Überholen (Overtaking Working Group/OWG), zu der auch Paddy Lowe, Technischer Direktor von Vodafone McLaren Mercedes gehört, und die seit 2007 im Auftrag der FIA daran arbeitete, das Überholen in der Formel 1 zu erleichtern und damit die Rennen spannender zu machen.

KERS
Neu im Technischen Reglement ist das Energierückgewinnungssystem KERS, das McLaren und Mercedes-Benz HighPerformanceEngines gemeinsam entwickelten und das ab 2009 eingesetzt werden darf und das den Fahrern für kurze Zeit zusätzliche Leistung zur Verfügung stellt. Beim Bremsen frei werdende Energie wird umgewandelt und in Akkus gespeichert. Damit wird ein Elektromotor gespeist, den der Fahrer über einen Knopf am Lenkrad aktivieren kann. So kann er pro Runde 400 kJ (Kilojoule) abrufen, das entspricht einer zusätzlichen Leistung von etwa 80 PS für einen Zeitraum von mehr als sechs Sekunden. Der Zeitvorteil pro Runde beträgt dami etwa 0,4 bis 0,6 Sekunden.(Fotos: Daimler AG)

09.03.2008 Neues Safety Car


Rechtzeitig zur Formel 1 Saison 2008 stellt Mercedes das neue Safety Car SL 63 AMG und das neue Medical Car C 63 AMG T-Modell vor.

In der Formel 1 Saison 2008 pilotiert der 36jährige Mayländer ein neues Official F1™ Safety Car, den SL 63 AMG. Der Hochleistungs-Roadster wurde erst vor wenigen Tagen auf dem Automobilsalon in Genf der Öffentlichkeit präsentiert – und bringt für den anspruchsvollen Einsatz optimale Voraussetzungen mit: Sein AMG 6,3-Liter-V8-Motor leistet 525 PS und ermöglicht eine Beschleunigung von Null auf 100 km/h in 4,4 Sekunden.
Eine neue entwickelte AMG Sportabgasanlage mit größerem Rohrdurchmesser und neuen Endschalldämpfern lässt den AMG Hochdrehzahl-Saugmotor noch freier atmen. Die spezielle Soundabstimmung begeistert die Motorsportfans an den Rennstrecken ebenso wie an den TV-Bildschirmen zu Hause.

Im Sinne bestmöglicher Standfestigkeit selbst bei tropischen Außentemperaturen kommen größer dimensionierte und zusätzliche Kühler für Motor- und Getriebeöl, Kühlwasser und die Servolenkung zum Einsatz. Fahrdynamik pur garantiert das neu entwickelte AMG SPEEDSHIFT MCT 7-Gang Sportgetriebe mit Lenkradschaltung, das Gangwechsel in nur 100 Millisekunden ermöglicht. Die Verbindung aus 3-Stufen-ESP® und Hinterachs-Differenzialsperre mit 35 Prozent Sperrwirkung bietet optimale Traktion unter allen Witterungsbedingungen. Das neu entwickelte, im Rennsport bewährte Aluminium-Gewindefahrwerk sorgt nicht nur für beste Rennstrecken-Performance, optimalen Fahrbahnkontakt und ein sportwagen-typisches Einlenk- und Eigenlenkverhalten – die zahlreichen Einstellmöglichkeiten von Fahrzeughöhe, Spur und Sturz erlauben zudem ein individuelles Fahrwerk-Setup für die jeweilige Rennstrecke.

Wie schon beim Safety Car Vorgänger auf Basis des CLK 63 AMG, bringt der SL 63 AMG durch gezielte Leichtbaumaßnahmen und, aufgrund des spezifischen Einsatzzwecks, durch den gezielten Verzicht auf Komfortfeatures weniger Gewicht auf die Waage als sein Pendant aus der Serie – und dies trotz größerer Bremsanlage inklusive Bremsenkühlung, zusätzlichen Kühlmaßnahmen, Lichtanlage und Kommunikationsausrüstung. Für eine bestmögliche Rennstrecken-Performance haben die AMG Spezialisten die Motorhaube, die Front- und Heckschürze, die vorderen Kotflügel sowie den Kofferraumdeckel aus dem Motorsport erprobten Kohlefaser-Verbundwerksstoff CFK gefertigt. Da das Safety Car stets geschlossen gefahren wird, kann auf sämtliche mechanische und hydraulische Komponenten des Variodaches verzichtet werden. Ebenso wurden die primär dem Fahrkomfort dienlichen Dämmmaterialien entfernt. Das Ergebnis: 220 Kilogramm Gewichtsreduktion; so dass das Safety Car nur 1750 Kilogramm (vollgetankt ohne Insassen) wiegt.

Im Interieur des Safety Cars dominiert reines Motorsport-Flair. Zwei AMG Sport-Schalensitze mit 4-Punkt-Gurten, Zierteile aus Carbon, die schwarze Lederausstattung sowie das AMG Performance Lenkrad mit unten abgeflachtem, 365 Millimeter großem Lenkradkranz und AMG Aluminium-Schaltpaddles bestimmen den Arbeitsplatz von Bernd Mayländer und seines Beifahrers. Zwei Monitore in der Mittelkonsole dienen zur Überwachung des Renngeschehens, mithilfe der Funkanlage steht die Safety Car Besatzung mit der Rennleitung in Kontakt. Ein Überrollbügel dient sowohl der Sicherheit der Insassen wie der Stabilität des Fahrzeugs.

C 63 AMG T-Modell als neues Official F1™ Medical Car Neben dem SL 63 AMG Safety Car erlebt ein zweites AMG Hochleistungsautomobil seine Premiere beim Auftakt-Grand-Prix im australischen Melbourne: das C 63 AMG T-Modell Official F1™ Medical Car. Bei jedem Grand-Prix Start folgt der schnelle AMG Kombi dem Formel-1-Feld in der ersten Runde, weil in dieser kritischen Phase des Rennens das Feld der Formel 1 Fahrzeuge noch besonders dicht zusammen liegt. Auch im Falle eines Unfalls während des Rennens ist das Medical Car als erstes Fahrzeug vor Ort, um eine schnellstmögliche Notfallbehandlung gewährleisten zu können. Für die anspruchsvolle Aufgabe, bei der es sprichwörtlich auf jede Sekunde ankommt, ist das ganz besondere C 63 AMG T-Modell ausgezeichnet vorbereitet: Der Performance-Kombi wird vom AMG 6,3-Liter-V8-Motor mit 457 PS und 600 Newtonmetern Drehmoment angetrieben. Die AMG Sportabgasanlage verfügt über größere Rohrdurchmesser und neue Endschalldämpfer – das Ergebnis ist ein wesentlich markanterer Klang, der den zwei verchromten Doppelendrohren entweicht. Für eine höhere Standfestigkeit wurden die Wasser-, Motoröl-, Getriebeöl- und die Servolenkungs-Kühlung optimiert; sichtbar auch an der neuen AMG Frontschürze mit den deutlich vergrößerten Kühlluftöffnungen. Die AMG SPEEDSHIFT 7G-TRONIC PLUS mit Zwischengasfunktion übernimmt die Kraftübertragung, perfekte Traktion garantiert die Kombination aus 3-Stufen-ESP® und Differenzialsperre mit 35 Prozent Sperrwirkung.

(Fotos: Daimler AG)

07.01.2008 McLaren-Mercedes präsentiert neuen MP4-23


McLaren-Mercedes präsentierte heute im Mercedes-Benz Musuem den neuen MP4-23 für 2008. Neu ist auch das Getriebe, dass seit April 2007 unter der Federführung von Mercedes in Stuttgart entwickelt wurde.
Nach der Begrüßungsansprache durch Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, und Ron Dennis, Chairman und CEO der McLaren Group, präsentierten die Vodafone McLaren Mercedes Fahrer das Fahrzeug: Lewis Hamilton, der heute 23 Jahre alt wurde, und Heikki Kovalainen sowie die Testfahrer Pedro de la Rosa und Gary Paffett. Der MP4-23 war tags zuvor fertig gestellt worden und hatte das McLaren Technology Centre am Sonntagabend um 18:00 Uhr verlassen. Nach knapp 1.000 Kilometern kam der Mercedes-Benz Actros mit dem brandneuen Auto gegen 10:00 Uhr in Stuttgart-Untertürkheim an.

Im Anschluss an die Präsentation wird der MP4-23 zum Circuito de Jerez nach Südspanien geflogen. Dort ist ab Mittwoch, 9. Januar 2008 geplant, Testfahrten mit zwei neuen Autos zu beginnen. Dabei werden zunächst Heikki Kovalainen und Pedro de la Rosa zum Einsatz kommen. Das Testprogramm für die am 16. März 2008 in Melbourne, Australien, beginnende Saison wird am Donnerstag, 10. Januar 2008, mit Lewis Hamilton und Heikki Kovalainen fortgesetzt. Vodafone McLaren Mercedes wird zunächst mit einer Unterbrechung am Wochenende, 12./13. Januar, fünf Tage in Jerez testen.

DR. DIETER ZETSCHE, VORSTANDSVORSITZENDER DER DAIMLER AG UND LEITER MERCEDES-BENZ CARS „Ich bin sicher, dass wir mit Heikki und Lewis ein ausgesprochen starkes Fahrerteam im Feld haben. Alle bei Daimler sind sehr stolz auf die Rennergebnisse des Vodafone McLaren Mercedes Teams. Diese beweisen einmal mehr: Man kann nicht bei Daimler und Mercedes-Benz sein, ohne zu den Besten gehören zu wollen – das steckt sozusagen in der DNA unseres Unternehmens. Und das gilt auch für den Motorsport.”

RON DENNIS, CHAIRMAN & CEO, McLAREN GROUP „Wir wollen auf den guten Ergebnissen des letzten Jahres aufbauen und wieder um die Fahrer- und die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft kämpfen. Jeder einzelne im Team hat seit dem Ende der letzten Saison besonders hart gearbeitet, um den MP4-23 so früh wie möglich fertig zu stellen und dadurch sehr viel Vorbereitungszeit zu bekommen. Mit der heutigen Präsentation im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart unterstreichen wir auch unseren hervorragenden Zusammenhalt in unserer Partnerschaft.“ (Fotos: Daimler AG)

19.10.2007 Stars & Cars 2007

Der traditionelle Abschluss der Motorsportsaison von Mercedes-Benz findet am Samstag, 3. November 2007 von 10.00 bis 16.00 Uhr wieder rund um das Mercedes-Benz Museum und das Mercedes-Benz Center vor den Werkstoren in Stuttgart-Untertürkheim statt.
Mercedes-Benz Motorsport veranstaltet den Stars & Cars Tag seit 1994 als Abschluss der jeweiligen Rennsaison. Seitdem fand das Motorsportfest 13 Mal statt. Im letzten Jahr kamen über 50.000 begeisterte Besucher, um die Mercedes-Benz Motorsportler und ihre Rennautos aus nächster Nähe zu erleben. Der Eintritt zum Motorsport-Aktionstag ist frei: Alle Daimler-Mitarbeiter und Motorsportfans sind herzlich eingeladen, diesem einmaligen Termin beizuwohnen. Mit dabei sind alle Mercedes-Benz Rennfahrer der Saison 2007 mit Lewis Hamilton, Fernando Alonso sowie den Testfahrern unseres Formel-1-Teams Vodafone McLaren Mercedes, Pedro de la Rosa und Gary Paffett. Ebenfalls bei Stars & Cars: Alle Mercedes-Benz DTM-Fahrer mit dem fünfmaligen Champion Bernd Schneider, dem zweimaligen Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen, Bruno Spengler und Jamie Green, dem Sieger der letzten beiden Saisonrennen 2007, sowie den Mercedes-Nachwuchspiloten aus der Formel 3 Euro Serie.

Das abwechslungsreiche Programm bietet den Besuchern Begegnungen mit den Fahrern hautnah und Technik zum Anfassen: Boxenstopp-Wettbewerbe zwischen den Formel 1- und DTM-Teams, Beschleunigungs-Vergleiche mit Renn- und Serienfahr­zeugen, Autogramm- und Interviewrunden, Fahrerparade, Demonstrationsfahrten aktueller und historischer Rennfahrzeuge und eine Präsentation der aktuellen sowie früheren Formel 1 Safety Cars von Mercedes-Benz. Das Mercedes-Benz Museum hat an diesem Tag von 9 bis 18 Uhr geöffnet und der Eintritt ist für die Besucher von Stars & Cars ebenfalls kostenlos. Da aufgrund der zu erwartenden Besucherzahl möglichst vielen Menschen die Gelegenheit gegeben werden soll, auch das Museum zu besichtigen, wird auf die Ausgabe der Audio-Guides verzichtet. Die Mercedes-Benz Welt lässt sich an diesem Tag am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen, da die in unmittelbarer Nähe zum Museum gelegenen Parkhäuser nicht genutzt werden können. Die S-Bahnhaltestelle „Gottlieb-Daimler-Stadion“ ist nur rund fünf Gehminuten von der Mercedes-Benz Welt entfernt.

28.02.2006 CLK 63 AMG neues Safety Car 2006

In der Formel 1 Saison 2006 geht der brandneue CLK 63 AMG auch als offizielles FIA Safety-Car an den Start. Mit seinem 354 kW/481 PS starken AMG 6,3-Liter-V8-Motor und Modifikationen an Bremsanlage, Fahrwerk, Kühlung und Abgasanlage sowie zahlreichen Leichtbau-Komponenten ist das schnelle Coupé für die anspruchsvolle Aufgabe in der Formel 1 bestens vorbereitet. Seine Rennstrecken-Premiere erlebt das CLK 63 AMG Safety-Car beim ersten Grand-Prix in Bahrain (9. bis 12. März 2006); die Serienversion erscheint im zweiten Quartal 2006. Wie schon in den Jahren zuvor, ist das C 55 AMG T-Modell als offizielles Medical-Car für eine schnellstmögliche ärztliche Notfallversorgung bei allen 18 Formel 1 Rennen im Einsatz. Das CLK 63 AMG Safety-Car hat die Aufgabe, die Formel 1 Rennwagen nach Unfällen oder widrigen Witterungsbedingungen sicher aus Extremsituationen zu führen. Nach dem Kommando der Rennleitung muss sich das Safety-Car Fahrer und ehemalige DTM-Pilot Bernd Mayländer an die Spitze des Feldes setzen und möglichst schnell vorausfahren – da sonst die Hightech-Motoren der F1-Autos überhitzen und die Reifen an Haftung verlieren.
Das schnelle AMG V8-Coupé ist dafür hervorragend ausgerüstet: Der neue, eigenständige AMG Achtzylinder-Saugmotor leistet aus 6,3 Liter Hubraum 354 kW/481 PS bei 6800/min und realisiert bei 5000 Umdrehungen ein maximales Drehmoment von 630 Newtonmetern. Die Kraftübertragung übernimmt das AMG SPEEDSHIFT 7G-TRONIC Automatikgetriebe mit Lenkrad-Schaltpaddles. Für seinen Einsatz in der Formel 1 bekommt der CLK 63 AMG eine neu entwickelte Abgasanlage mit spezieller Soundabstimmung und begeistert damit die Motorsport-Fans an den Rennstrecken und vor den TV-Bildschirmen. Um für alle klimatischen Bedingungen gerüstet zu sein, verfügt das neue AMG Safety-Car über reichlich Motorsport-Technologie: So etwa mit einem Hochleistungs-Wasserkühler, zwei seitlich in der Frontschürze platzierten Motorölkühlern sowie einem zusätzlichen und größeren Getriebeölkühler. Das Hinterachsdifferenzial besitzt Kühlrippen und einen separaten Ölkühler.
Technologie aus dem Motorsport zeigt das Safety-Car auch bei anderen Details: Perfekte Fahrdynamik garantieren das einstellbare Gewindefahrwerk und 19-Zoll AMG-Leichtmetallräder in Schmiedetechnologie mit Breitreifen der Dimension 235/35 (vorn) und 265/30 (hinten). Gegenüber dem Serienfahrzeug verfügt das Safety-Car über 70 bzw. 60 Millimeter (vorn/hinten) mehr Spurweite – erkennbar an den verbreiterten Kotflügeln. Optimale Standfestigkeit und beste Verzögerungswerte ermöglicht die neue, vergrößerte AMG Hochleistungs-Bremsanlage. An der Vorderachse sind 390 Millimeter große Verbundbremsscheiben mit Sechs-Kolben-Bremssätteln im Einsatz, an der Hinterachse 330 Millimeter große Stahlbremsscheiben mit Vier-Kolben-Bremssätteln; die Scheiben sind rundum innen belüftet und gelocht. Die besonders stark belasteten vorderen Bremsen verfügen über speziell auf den Einsatzzweck abgestimmte Kühlluftkanäle.
Für eine bestmögliche Performance bringt das AMG Safety-Car über 150 Kilogramm weniger auf die Waage als die Straßenversion – trotz zusätzlicher Komponenten wie Kommunikationsausrüstung, Lichtanlage, Hinterachs- und Bremsenkühlung sowie größerer Räder und Bremsanlage. Die beachtliche Gewichtsersparnis erzielen die Mercedes-AMG Spezialisten durch den Einsatz des Kohlefaser-Verbundwerkstoffs CFK, einem aus Formel 1 und DTM bekannten Hightech-Material. So bestehen Front- und Heckschürze, Motorhaube, die vorderen Kotflügel sowie die Türen aus dem leichten CFK. Das AMG Safety-Car bringt ein Gewicht von 1600 Kilogramm auf die Waage und ist damit um über 150 Kilogramm leichter als das CLK 63 AMG Serienfahrzeug, dessen Leergewicht 1755 Kilogramm beträgt (jeweils fahrfertig nach EG).
Neben den FIA F1-Logos ist die Lichtanlage auf dem Dach des Safety-Cars das wesentliche optische Unterscheidungsmerkmal gegenüber dem serienmäßigen CLK 63 AMG. Die stroboskopartigen, weißen Blitzlichter in den Scheinwerfern und Rückleuchten haben eine neutrale Signalfunktion und sind während des Einsatzes immer aktiv. Für die Kommunikation mit der Rennleitung besitzt das Safety-Car eine aufwändige Ausrüstung mit Funkanlage, TV-Monitor sowie innen und außen montierten TV-Kameras. Der „Arbeitsplatz“ von Bernd Mayländer zeichnet sich durch zwei Schalensitze mit 4-Punkt-Gurten, die exklusive silber-schwarze Lederausstattung, F1-Einstiegsleisten, ein besonders griffiges AMG Sportlenkrad und hochwertige Carbon-Zierteile aus. Sie unterstreichen den besonderen Charakter des neuen FIA Safety-Cars von Mercedes-AMG. Mercedes-AMG stellt seit nunmehr zehn Jahren permanent der Formel 1 Safety-Car. Bereits 1984 war ein AMG E-Klasse Coupé mit V8-Triebwerk als Medical-Car am Start.
(Fotos: DaimlerChrysler)

03.03.2004 SLK 55 AMG ist 2004 neues Saftey-Car

Unmittelbar nach seiner Weltpremiere auf dem Automobilsalon in Genf geht der neue Mercedes SLK 55 AMG als offizielles Formel 1 Safety-Car an den Start. Modifikationen an Bremsanlage, Fahrwerk, Kühlung und Abgasanlage sowie Maßnahmen zur Gewichtsreduktion verhelfen dem SLK 55 AMG Safety-Car zu optimaler Fahrdynamik und größtmöglicher Standfestigkeit – schließlich gilt es, im Ernstfall die schnellsten Rennfahrer der Welt rundenlang im Eiltempo um die Strecke zu führen und für ein Maximum an Sicherheit zu sorgen. Seinen Einstand in der Königsklasse des Motorsports gibt auch das neue C 55 AMG T-Modell. Der Hochleistungskombi mit AMG V8-Motor steht FIA Grand-Prix-Chefarzt Professor Sid Watkins als offizielles Medical-Car für eine schnellstmögliche ärztliche Notfallversorgung zur Verfügung. Die AMG Hochleistungsautomobile sind bei allen 18 Formel 1-Rennen im Einsatz und stellen ihr sportliches Potenzial weltweit vor einem Milliardenpublikum unter Beweis.
Der harte Einsatz als Formel 1-Safety-Car erforderte beim neuen SLK 55 AMG nur wenige, aber gezielte Modifikationen. Die ausgeprägten sportlichen Talente des neuen, von Mercedes-AMG entwickelten Zweisitzers wurden nur dort unterstützt, wo es auf ein Optimum an Leistungsfähigkeit und Verlässlichkeit im Rennstreckenbetrieb ankommt. So kommen anstelle der serienmäßigen 18-Zoll-Bereifung neue, mehrteilige 19 Zoll AMG Leichtmetallräder im Doppelspeichendesign mit der Sonderbereifung 235/35 R 19 bzw. 265/30 R 19 zum Einsatz. Zusammen mit der strafferen Fahrwerksabstimmung resultieren daraus höhere Kurvengeschwindigkeiten und ein noch agileres Handling. Perfekte Standfestigkeit und beste Verzögerungswerte ermöglicht die neue, vergrößerte Bremsanlage. An der Vorderachse sind Verbundbremsscheiben mit Sechs-Kolben-Bremssätteln im Einsatz, an der Hinterachse Stahlbremsscheiben mit Vier-Kolben-Bremssätteln; die Scheiben sind rundum innen belüftet und gelocht. Die besonders stark belasteten Vorderachsbremsen verfügen über speziell auf den Einsatzzweck des Safety-Cars abgestimmte Kühlluftkanäle. Im Sinne bestmöglicher Rennstrecken-Performance wurde das Gewicht des Safety-Cars gegenüber dem Serienfahrzeug um knapp 100 Kilogramm reduziert – obwohl zusätzliche Komponenten wie Kommunikationsausrüstung, Lichtanlage, Hinterachs- und Bremsenkühlung sowie größere Räder und Bremsen zunächst eine Gewichtszunahme zur Folge haben. Bei der Motorhaube und weiteren Komponenten wurde der Werkstoff Stahl durch Aluminium ersetzt, was gegenüber den herkömmlichen Stahlkomponenten eine Ersparnis von rund 12 kg bedeutet. Wertvolle Unterstützung lieferten hierzu die Spezialisten des DaimlerChrysler-Werkes Bremen. Der Verzicht auf die Mechanik und Hydraulik des stets geschlossenen Variodachs macht weitere 17 Kilogramm aus. Front- und Heckschürze bestehen aus dem extra-leichten, hochfesten Kohlefaser-Verbundwerkstoff CFK, einem aus Formel 1 und DTM bekannten Hightech-Material, sie wiegen zehn Kilogramm weniger als die Komponenten des Serien-SLK. Weitere Einsparungen bei den Scheinwerfern (4 kg), den Sitzen (25 kg), der kompletten Verkabelung (4 kg), dem Interieur (40 kg), sowie zahlreiche andere Maßnahmen zur Gewichtsreduktion führen zu einem Leergewicht von 1370 Kilogramm. Zum Vergleich: Das Leergewicht des SLK 55 AMG Serienfahrzeugs beträgt 1465 Kilogramm (jeweils ohne Kraftstoff und Fahrer). Alle diese Modifikationen führen außerdem zu einer optimierten Gewichtsverteilung, was dem Handling auf der Rennstrecke zu Gute kommt. Starterbatterie und Spritzwasserbehälter wurden aus dem Motor- in den Kofferraum verlegt und unterstützen diesen Aspekt zusätzlich. Motor und Antrieb: Charakteristischer V8-Sound, optimierte Kühlung Motor und Antrieb des einzigartigen SLK made by Mercedes-AMG präsentieren sich weitestgehend im Serienzustand. Der 265 kW/360 PS starke AMG 5,5-Liter-V8-Motor beschleunigt den silbernen Zweisitzer in unter fünf Sekunden auf Tempo 100 und begeistert die Motorsport-Fans an den Rennstrecken und vor den TV-Bildschirmen mit seinem satten Achtzylinder-Sound. Für seinen Einsatz in der Formel 1 bekam der Sportwagen eine neu entwickelte Abgasanlage mit reduziertem Gegendruck und spezieller Soundabstimmung spendiert. Um für alle klimatischen Bedingungen gerüstet zu sein, ist das SLK 55 AMG Safety-Car mit einem Hochleistungs-Wasserkühler, zwei seitlich in der Frontschürze platzierten Motorölkühlern und einem größeren Getriebeölkühler ausgestattet. Das Hinterachsdifferenzial verfügt über Kühlrippen sowie einen separaten, in die Heckschürze integrierten Kühler. Er wird mittels Diffusor vom Fahrtwind durchströmt und hilft somit, kritische Temperaturspitzen des Hinterachsöls zu vermeiden; im Stand sorgt ein Elektrolüfter für weitere Sicherheit.
(Fotos: DaimlerChrysler)

08.03.2003 CLK 55 AMG ist 2003 neues Saftey-Car

Zusammen mit der neuen Formel 1 Saison pärsentiert AMG das neue Saftey Car. Neben den geänderten Blickleuchten wurden zahlreiche andere Modifikationen an Aerodynamik, Kühlung, Tank, Kraftstoffversorgung, Fahrwerk und Bremsen durchgeführt. Somit wird extreme Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit auch bei tropischen Temperaturen wie zB beim Grand Prix von Malysia gewährleistet. Äußerlich erkennt man die vom SL 55 AMG Saftey Car übernomme Frontschürze mit größeren Luftein- und Auslässen. Im Heckbereich befindet sich nun im Gegensatz zum Serien-CLK 55 AMG eine 4 flutige Abgasanlage. (Fotos: DaimlerChrysler)

18.09.2002 Mercedes gibt für nächste Saison Vollgas

Der neue MP4-18 ist rund 2 Monate verspätet, sodass McLaren mit einem alten Auto, wie die Roten letztes Jahr, starten werden. Die Pläne wurden über Bord geworfen und man baut nun ein revolutionäres Hightech-Auto was die Konkurrenz in die Schranken weisen soll. Das neue Auto soll extrem flach werden und somit einen extrem niedrigen Schwerpunkt haben. Der neue Motor und das neue Auto werden erst kurz vor der Saison fertig. So dass McLaren-Mercedes mit einem Interimsauto starten wird. Um dieses Formel 1 Projekt auf Vordermann zu bringen, führt Mercedes-Benz Industrieprozesse in die Formel 1 Entwicklung ein. Rund 100 Ingeneure arbeiten dem Formel 1 Team zu. Folgende Stuttgarter-Ressourcen werden dann besser genutzt: Materialforschung, Simulationsprogramme, Prototypenbau, und Elektronik-Know-How. Diese Ressourcen kommen nicht nur dem Mercedes-Formel 1 Motor zu Gute sondern auch der Kraftübertragung und dem Chassis.

05.07.2002 Weitere Mercedes-Benz Tribüne

Nach der Mercedes-Arena am Nürburgring gibt es nun auch eine imposante Mercedes-Benz Tribüne am neu umgebauten Hockenheimring. Sie ist 110 m breit und 30 m hoch. Sie bietet 6.500 Plätze. Der Zuschauer kann von ihr rund ein Drittel der Strecke verfolgen und dies nun dank der Verkürzung 67 statt 45 mal. Jean Alesie ist den neuen Streckenabschnitt schon gefahren und war begeistert: "Das sind genau die Stellen, die ein Rennauto und speziell ein Formel 1 Fahrzeug benötigen, um eine Überholmöglichkeit zu haben: Eine superschnelle Anfahrt mit über 300 km/h mit einer anschließenden langsamen Kurve, die breit genug ist, um verschiedene Fahrlinien zuzulassen und nicht schneller als ca. 80 km/h zu durchfahren ist. Dies ist in Hockenheim beispielhaft gelungen und lässt für den Grossen Preis von Deutschland einiges an Spannung erwarten." (Foto: DaimlerChrysler)

30.10.2001 McLaren-Mercedes fährt 2002 auf Michelin-Pneus

McLaren fährt 2002 auf Michelin-Reifen. Nachdem sich herausgestellte, dass Bridgestone Ferrari die ganze 2001er Saison mit maßgeschneiderten Reifen beliefert hatte, welche den Konkurrenten wie McLaren-Mercedes erhebliche Balanceprobleme einhandelte und sie somit chancenlos wurden.

06.07.2001 Die Mercedes Formel 1 Motorenproduktion soll nach Stuttgart

Aufgrund der momentan schlechten Lage in der Formel 1 will der Mercedes-Chef Jürgen Hubbert, die Motorenproduktion von England nach Stuttgart verlagern. Es soll auch mehr Einfluß auf die Tätigkeiten von McLaren genommen werden. DaimlerChrysler ist mit 40% größter Anteilseigner von der TAG-McLaren Group. Laut Jürgen Hubbert könnten die vielen Ausfälle von McLaren das Image von Mercedes verschlechtern.

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