11.12.2018 Daimler kauft für 20 Mrd. EUR Batteriezellen



Dr. Dieter Zetsche : „Unsere Elektro-Offensive nimmt weiter Fahrt auf. Nach Milliarden-Investitionen in die Entwicklung der Elektro-Flotte und den Ausbau unseres globalen Batterienetzwerks gehen wir jetzt den nächsten Schritt: Mit dem Kauf von Batteriezellen für mehr als 20 Milliarden Euro treiben wir den Wandel hin zur elektrischen Zukunft unseres Unternehmens konsequent voran. Insgesamt planen wir bis 2022 bei Mercedes-Benz Cars 130 elektrifizierte Varianten. Hinzu kommen elektrische Transporter, Busse und Lkw.“

Das Unternehmen investiert zehn Milliarden Euro in den Ausbau der Elektro-Flotte Mercedes-Benz Cars und eine weitere Milliarde Euro in den globalen Batterie-Produktionsverbund innerhalb des weltweiten Produktionsnetzwerks.

„Mit umfangreichen Beauftragungen für Batteriezellen bis ins Jahr 2030 setzen wir einen weiteren wichtigen Meilenstein für die Elektrifizierung unserer künftigen Elektrofahrzeuge der Produkt- und Technologiemarke EQ. So stellen wir zusammen mit unseren Lieferpartnern die Versorgung des globalen Batterie-Produktionsverbundes heute und künftig mit den jeweils neuesten Technologien sicher“, sagt Wilko Stark, seit Oktober 2018 Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Einkauf und Lieferantenqualität. Die Lieferanten produzieren Batteriezellen aktuell bereits in Asien und Europa und expandieren weiter in Europa und zusätzlich in den USA.

Das Vertragsvolumen entspricht durchscnittlich rund 400.000 Fahrzeugen pro Jahr (wobei es in den ersten Jahren deutlich weniger sein werden und später dann mehr).

Batterie Produktionsverbund Mercedes-Benz Cars
Daimler investiert mehr als eine Milliarde Euro in einen globalen Batterie-Produktionsverbund innerhalb des weltweiten Produktionsnetzwerks von Mercedes-Benz Cars. Die Zellen kauft das Unternehmen auf dem Weltmarkt zu. Dadurch sichert es sich die bestmögliche Technologie und konzentriert sich auf die Kernkompetenz der Batteriemontage. Der weltweite Batterie-Produktionsverbund von Mercedes-Benz Cars besteht künftig aus acht Fabriken auf drei Kontinenten. Die erste Fabrik in Kamenz ist im Serienbetrieb, die zweite Fabrik in Kamenz startet Anfang 2019 mit der Serienproduktion Zwei weitere Fabriken entstehen in Stuttgart-Untertürkheim, eine am Standort Sindelfingen, eine jeweils an den Standorten Peking (China), Bangkok (Thailand) und Tuscaloosa (USA). Die lokale Fertigung von Batterien ist ein wichtiger Erfolgsfaktor in der Elektrooffensive von Mercedes-Benz Cars und der entscheidende Baustein, um die weltweite Nachfrage nach Elektrofahrzeugen flexibel und effizient zu bedienen.

Als integraler und wichtiger Baustein in unserer Elektrostrategie, werden Kompetenzen zur technologischen Evaluierung von Zellen sowie Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten konsequent ausgeweitet. Diese beinhalten die kontinuierliche Optimierung der aktuellen Generation der Li-Ionen Systeme, die Weiterentwicklung der am Weltmarkt zugekauften Zellen und auch die Erforschung der nächsten Generation von sogenannten Post-Lithium-Ionen-Systemen.

Elektro-Offensive Mercedes-Benz Cars
Bis 2022 soll das gesamte Mercedes Portfolio elektrifiziert werden. Es kommen in jedem Segment vom smart bis zum SUV verschiedene elektrifizierte Alternativen hinzu, insgesamt deutlich mehr als 130 Varianten vom 48-Volt-Bordnetz mit EQ Boost über Plug-in-Hybride mehr als zehn rein elektrischen Fahrzeugen mit Batterie oder Brennstoffzelle. Bis 2025 soll der Absatz der batterieelektrischen Fahrzeuge auf 15-25 Prozent des Gesamtabsatzes steigen - abhängig von den individuellen Kundenpräferenzen und dem Aufbau öffentlicher Infrastruktur.

Daimler Nutzfahrzeuge mit umfassendem Elektro-Portfolio
Mit dem Elektro-Lkw sammelt Daimler bereits seit dem Jahr 2010 Erfahrung und hat seit vergangenem Jahr seinen ersten in Serie gefertigten vollelektrischen Lkw auf dem Markt und in Kundenhand: den leichten Lkw Fuso eCanter. Der vollelektrische eActros für den schweren Verteilerverkehr beweist sich zudem seit Juni 2018 auf den Straßen Deutschlands. Im September hat Mercedes-Benz Trucks den ersten von insgesamt zehn eActros der sogenannten Innovationsflotte an einen Kunden für den Einsatz im Alltagsbetrieb übergeben. Im Bus-Segment hat die Serienproduktion im Herbst dieses Jahres begonnen, der erste Mercedes-Benz eCitaro wurde kürzlich an den Verkehrsbetrieb der Stadt Hamburg – die Hamburger Hochbahn AG - ausgeliefert. Mercedes-Benz Vans elektrifiziert seine gesamte gewerbliche Flotte. Den Anfang macht der vollelektrische Mid-Size Van eVito, der seit November 2018 ausgeliefert wird. In der zweiten Jahreshälfte 2019 folgt der eSprinter. Dabei denkt Mercedes-Benz Vans über das Fahrzeug hinaus und entwickelt gemeinsam mit den Kunden eine Gesamtsystemlösung für den jeweiligen Fuhrpark. Zwei Beispiele für die enge Einbindung der Kundenperspektive sind die Pilotprojekte mit Hermes und Amazon Logistics. Hermes Germany wird 1.500 Mercedes-Benz Elektrotransporter sowie die entsprechende effiziente Ladeinfrastruktur erhalten. Amazon Logistics übernimmt 100 eVito an den Standorten Bochum und Düsseldorf. Die Fahrzeuge von Daimler Trucks, Daimler Buses und Mercedes-Benz Vans bieten somit eine elektrische Lösung für alle Segmente im innerstädtischen Verkehr.

Nachhaltige Rohmaterialversorgung
Nachhaltigkeit ist eines der Grundprinzipien in der Unternehmensstrategie der Daimler AG und zugleich Maßstab für unternehmerischen Erfolg. Dazu gehört auch ein verantwortungsvoller Rohstoffbezug. Daimler hat deshalb einen systematischen Ansatz zur Achtung der Menschenrechte entwickelt, das Human Rights Respect System. Mit seiner risikoorientierten und systematischen Herangehensweise macht das System das Thema Menschenrechte auch entlang komplexer Lieferketten handhabbar. Besonders für den erwarteten Anstieg an Elektrofahrzeugen legt Daimler Wert auf eine nachhaltige Rohmaterial-Lieferkette. Hierfür definiert Daimler seit Jahren in den Supplier Sustainability Standards Anforderungen an Lieferanten in Bezug auf Nachhaltigkeit. Alle neuen Mercedes-Benz Lieferanten werden vor einer möglichen Beauftragung Potenzialanalysen unterzogen. Rund 700 Qualitätsingenieure führen diese, bei Bedarf zusammen mit Menschenrechtsexperten vor Ort im Rahmen von Audits durch. Voraussetzung für einen Liefervertrag mit Mercedes-Benz Cars ist die Zustimmung zur Offenlegung der gesamten Lieferkette, bis hin zur Mine. Wesentliche Bestandteile unserer Anforderungen an Lieferanten betreffen die Arbeitsbedingungen und die Einhaltung der Menschenrechte. Die direkten Lieferanten verpflichten sich, die Nachhaltigkeitsstandards innerhalb der Lieferkette mit Nachdruck weiterzugeben und zu kontrollieren. Die Verantwortung für die Beschaffung der Rohstoffe zur Produktion von Batteriezellen liegt bei den Lieferanten. Dabei lässt Daimler seine Partner nicht alleine und unterstützt mit interdisziplinären Teams.
(Foto Daimler)
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15.11.2018 GLC F-Cell Kurzzeitmietkonditionen



Mercedes liefert in diesen Tagen den GLC F-Cell an ausgewählte Kunden in Deutschland sowie Japan aus. Insgesammt sollen es um die 1.000 Fahrzeuge werden.
Kaufen kann man sie leider nicht. Leasen auch nicht.
Insgesamt werden 3 Kundengruppen angesprochen: 1. große Flottenbetreiber 2. öffentliche Kunden wie Ministerien etc 3. Meinungsbildende Kunden (also VIPs etc).
Die Fahrzeuge werden für 4 Jahre vermietet (inkl. Steuern, Wartung, Versicherung) für eine Gesamtlaufleistung von 120.000 km in den 4 Jahren für 799 EUR netto im Monat. Alternativ gibt es eine 3 Jahresmiete (90.000 km) für 999 EUR im Monat netto.

Ab Frühjahr 2019 können weitere Geschäfts- sowie Privatkunden (das ist neu, und war anfangs nicht geplant) die neue Brennstoffzellentechnologie erleben und das Fahrzeug über Mercedes-Benz Rent an einem der sieben GLC F-CELL-Stützpunkten in ganz Deutschland mieten. Über die Premium-Autovermietung von Mercedes-Benz ist der Mercedes-Benz GLC F-CELL sowohl in der Kurz- als auch für die Langzeitmiete erhältlich.

Über Mercedes-Benz Rent kann der GLC F-Cell in Köln, Düsseldorf, Stuttgart, München, Hamburg und Berlin auch als Normalsterblicher gemietet werden. Er läuft in der Preiskategorie E+ gemietet werden.
Die Preise sind jeweils online (Kategorie E+) bei der lokalen Niederlassung zu finden und unterscheiden sich je nach NDL ggf. (alle Preise inkl. MwSt.):
- ab 155,- EUR für einen Tag
- ab 81,67 EUR/Tag für das dreitägige Wochenende
- ab 85,- EUR/Tag für eine Wochenmiete ab 7 Miettagen
- ab 43,17 EUR/Tag für Langzeitmieten ab 28 Miettagen

(Fotos Daimler)


13.11.2018 GLC F-Cell Auslieferung gestartet & EQ News



Mercedes liefert in diesen Tagen den GLC F-Cell an ausgewählte Kunden in Deutschland sowie Japan aus. Insgesammt sollen es um die 1.000 Fahrzeuge werden.
Kaufen kann man sie leider nicht. Leasen auch nicht.
Insgesamt werden 3 Kundengruppen angesprochen: 1. große Flottenbetreiber 2. öffentliche Kunden wie Ministerien etc 3. Meinungsbildende Kunden (also VIPs etc).
Die Fahrzeuge werden für 4 Jahre vermietet (inkl. Steuern, Wartung, Versicherung) für eine Gesamtlaufleistung von 120.000 km in den 4 Jahren für 799 EUR netto im Monat. Alternativ gibt es eine 3 Jahresmiete (90.000 km) für 999 EUR im Monat netto.

Ab Frühjahr 2019 können weitere Geschäfts- sowie Privatkunden (das ist neu, und war anfangs nicht geplant) die neue Brennstoffzellentechnologie erleben und das Fahrzeug über Mercedes-Benz Rent an einem der sieben GLC F-CELL-Stützpunkten in ganz Deutschland mieten. Über die Premium-Autovermietung von Mercedes-Benz ist der Mercedes-Benz GLC F-CELL sowohl in der Kurz- als auch für die Langzeitmiete erhältlich.

Im Hinblick auf die neue Technologie und den gerade startenden Ausbau des Wasserstoff-Tankstellen-Netzwerks erfolgt die Markteinführung des GLC F-CELL in ausgesuchten Metropolregionen. Im Fokus stehen vor allem Ballungsräume, die heute schon vergleichsweise gut mit Wasserstoff-tankstellen ausgerüstet sind wie Stuttgart, Düsseldorf, Berlin, Hamburg, Frankfurt, München und Köln.

Nun die ist Auslieferung erster Fahrzeuge erfolgt. Zu den ersten Kunden im deutschen Markt zählen neben verschiedenen Ministerien auf Bundes- und Landesebene, der Nationalen Organisation Wasserstoff (NOW) und H2 Mobility auch die Deutsche Bahn. Noch in diesem Jahr folgen weitere Übergaben unter anderem an die Unternehmen Air Liquide, Shell, Linde AG sowie an die Städte Stuttgart und Hamburg.

Mit 4,4 kg Wasserstoff an Bord produziert das SUV genügend Energie für eine Reichweite von bis zu 478 km im Hybridmodus im NEFZ. Die große Lithium-Ionen-Batterie liefert allein bis zu 51 km Reichweite im NEFZ. Eine Leistung von 211 PS sorgt gleichzeitig für Dynamik und lokal emissionsfreien Fahrspaß.

Mit dem GLC F-CELL hat Mercedes-Benz einen wichtigen Schritt bei der Entwicklung der Brennstoffzellentechnologie gemacht. Er verfügt über ein völlig neu entwickeltes Brennstoffzellensystem, das so kompakt ist, dass es erstmals vollständig im Motorraum untergebracht und an denselben Aufhängungspunkten wie ein konventioneller Motor montiert wird. Zudem wurde der Einsatz von Platin in der Brennstoffzelle im Vergleich zum Vorgängerfahrzeug um 90 Prozent reduziert. So werden Ressourcen geschont und Systemkosten verringert – ohne Abstriche in der Leistungsfähigkeit. Zwei karbonfaserummantelte Tanks, die im Fahrzeugboden verbaut sind, fassen 4,4 kg Wasserstoff. Dank der weltweit standardisierten 700-bar-Tanktechnologie ist der Wasserstoffvorrat innerhalb von nur drei Minuten aufgefüllt – so schnell, wie man es von einem Auto mit Verbrennungsmotor gewohnt ist. Bei einem Wasserstoffverbrauch von etwas mehr als 1 kg/100 km schafft der GLC F-CELL rund 430 wasserstoffbasierte Kilometer im NEFZ - im Hybridmodus kommen noch einmal bis zu 51 km bei vollgeladener Batterie dazu.

Die Lithium-Ionen-Batterie verfügt über eine Bruttokapazität von 13,5 kWh und dient zusätzlich als Energiequelle für den Elektromotor. Per Plug-in-Technologie lässt sie sich über den 7,4 kW On-Board-Lader an einer haushaltsüblichen Steckdose, einer Wallbox oder einer öffentlichen Ladestation bequem aufladen – bei Ausnutzung der gesamten Leistung in ca. 1,5 Stunden von 10 auf 100 Prozent SoC (State of Charge). Ebenso wie der Antriebsmotor, eine Asynchronmaschine mit einer Leistung von 155 kW (211 PS) und einem Drehmoment von 365 Nm, ist der leistungsstarke Akkumulator platzsparend im Heck des SUV untergebracht.

Der GLC-F-Cell wiegt fahrfertig 2.130 kg. Dabei muss man berücksichtigen, dass im Motorraum die Brennstoffzelle sitzt und somit die Vorderräder im Vergleich zu den anderen GLC Modelle nicht angetrieben wird. Es handelt sich somit um ein Heckantriebsmodel. (Fotos Daimler)


Weitere EQ News aus den Werken Berlin und Hamburg: Das Mercedes-Benz Werk Berlin übernimmt Anfang der nächsten Dekade die Montage eines elektrischen Antriebsmoduls für künftige Fahrzeuge der Produkt- und Technologiemarke EQ. Das ist ein Meilenstein für das Werk und ein wichtiger Schritt zur Transformation des Standorts in Richtung Elektromobilität. „Im Rahmen der Elektro-Offensive von Mercedes-Benz Cars stärken wir den gesamten Powertrain-Produktionsverbund von Mercedes-Benz Cars. Das Werk Berlin nimmt dabei eine wichtige Rolle ein. Mit der Montage eines elektrischen Antriebsmoduls für Mercedes-Benz Elektrofahrzeuge bauen wir weiteres Know-how bei der Belegschaft auf“, sagte Frank Deiß, Leiter Produktion Powertrain Mercedes-Benz Cars.

Das elektrische Antriebsmodul umfasst den Zusammenbau von mehr als 60 Bauteilen und hat damit ein Gesamtgewicht von rund 165 Kilogramm. Im Rahmen der Arbeitsplatzgestaltung wird ein neues Werkstückträgerkonzept zum Einsatz kommen, das ergonomisches Arbeiten durch elektrisches Schwenken des E-Antriebs ermöglicht.

Das Mercedes-Benz Werk Hamburg stärkt sich weiter für die Zukunft: Am Hightech-Standort für Antriebskomponenten der Elektromobilität werden nun erste Maßnahmen aus dem Zukunftsbild 2016 umgesetzt. Neben der traditionellen Produktion von Achsen und Achskomponenten, Leichtbaustrukturteilen und Lenksäulen sowie Komponenten der Abgastechnologie erhält das Werk eine fünfte Produktsäule: Künftig werden dort Antriebsmodule, elektrische Hinterachsen und Leichtbauteile für das erste Elektrofahrzeug der Produkt- und Technologiemarke EQ (EQC) sowie Integrierte Starter-Generatoren (iSGs) gefertigt.

Im Jahr 2018 startete die Fertigung einer elektrischen Hinterachse sowie eines elektrisches Antriebsmoduls am Standort. Beide Komponenten sind unverzichtbar, um Mercedes-Benz Elektrofahrzeuge der Produkt- und Technologiemarke EQ anzutreiben. Ebenfalls produziert das Werk in Hamburg künftig ein Leichtbauteil für das Frontmodul des EQC, der im Mercedes-Benz Werk Bremen Anfang 2019 vom Band läuft. Der SUV ist das erste Elektrofahrzeug der Produkt- und Technologiemarke EQ von Mercedes-Benz.

Anfang der nächsten Dekade wird im Werk Hamburg außerdem erstmals ein integrierter Starter-Generator (iSG) montiert: Der iSG vereint Starter und Generator in einem leistungsfähigen Elektromotor zwischen Motor und Getriebe und kommt auch beim Kaltstart zum Einsatz. Er ersetzt sowohl die bisherige Lichtmaschine als auch den Anlasser. Der integrierte Elektromotor unterstützt den Verbrennungsmotor, etwa beim Beschleunigen, und speist mittels hocheffizienter Rekuperation die Batterie mit Energie. Insbesondere in Kombination mit einer 48-Volt-Batterie rentieren sich die nötigen Anpassungen der Antriebsarchitektur langfristig durch höhere Kraftstoffersparnisse. Dies ist Teil der Elektro-Offensive von Mercedes-Benz Cars. Bis 2022 wird das gesamte Mercedes-Portfolio elektrifiziert. Geplant sind deutlich mehr als 130 elektrifizierte Fahrzeugvarianten im Markt – vom Kompaktwagen bis zum großen SUV.

06.11.2018 1.000 Mitarbeiter in Kamenz für die Batterieproduktion



Ausbau des Elektromobilitäts-Standorts Kamenz schreitet schnell voran.

Seit Produktionsbeginn 2012 hat Kamenz bis heute mehr als 200.000 Batterien mit Lithium-Ionen-Technologie produziert.

Ab 2019 startet die Volumenproduktion der Batterien für den vollelektrischen Mercedes-Benz EQC in der neuen Batteriefabrik

Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: „Wir bewegen uns mit großen Schritten in Richtung Elektromobilität. Bei Accumotive verdoppeln wir bis Ende 2018 die Zahl der Beschäftigten und erreichen dies rund ein Jahr früher als ursprünglich geplant. Damit steuern wir auf den Produktionsstart des EQC im Frühjahr 2019 zu.“
Die Daimler AG treibt mit Hochdruck den Ausbau des globalen Batterie-Produktionsverbunds voran und schafft so die Voraussetzungen für die divisionsübergreifende Elektro-Offensive: Bei der hundertprozentigen Daimler-Tochter Accumotive am Standort Kamenz werden zum Jahresende rund 1.000 Mitarbeiter beschäftigt sein. „Wir bewegen uns mit großen Schritten in Richtung Elektromobilität. Bei Accumotive verdoppeln wir bis Ende 2018 die Zahl der Beschäftigten und erreichen dies rund ein Jahr früher als ursprünglich geplant. Damit steuern wir auf den Produktionsstart des EQC im Frühjahr 2019 zu“, kündigte Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, während eines Besuchs des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer in Kamenz an.

Bei einem Werksrundgang – an dem auch Roland Dantz, Oberbürgermeister der Stadt Kamenz, Ola Källenius, im Daimler-Vorstand verantwortlich für Konzernforschung und Entwicklung Mercedes-Benz Cars, Jörg Burzer, Leiter Qualitätsmanagement Mercedes-Benz Cars, Frank Deiß, Leiter Produktion Powertrain Mercedes-Benz Cars sowie Heiko Steinmetz, einer der Accumotive-Geschäftsführer, teilnahmen – erhielt der Ministerpräsident Einblicke in die Elektro-Strategie von Mercedes-Benz Cars sowie eine Übersicht in den aktuellen Fortschritt am Standort Kamenz. Im Rahmen dieses Termins nutzte Ministerpräsident Kretschmer die Möglichkeit einer Probefahrt mit dem EQC, dem neuen vollelektrischen Fahrzeug von Mercedes-Benz.


„Was hier in Kamenz in den vergangenen Jahren gewachsen ist und weiter wächst, ist eine wichtige Investition für Europa, für Sachsen und für die Lausitz. Bis Jahresende sollen sich die Arbeitsplätze im modernen Werk für Lithium-Ionen Batterien auf über 1.000 verdoppeln. So entwickelt sich der Technologiestandort weiter zu einem Zentrum der Elektromobilität. Ich danke der Daimler AG für das Vertrauen in den Standort Sachsen mit seinem Know-how, seinen hervorragenden Fachkräften, seiner starken und wirtschaftsnahen Forschung und Entwicklung und dem erfahrenen Zulieferer-Netzwerk gerade auch im Bereich der Elektromobilität“, so Kretschmer.
Die im Jahr 2009 gegründete Deutsche Accumotive GmbH & Co. KG in Kamenz, rund 50 Kilometer von Dresden entfernt, produziert bereits seit 2012 Lithium-Ionen-Batterien für Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und smart. Aktuell wird mit einer Investition von 500 Millionen Euro am Standort eine zweite Batteriefabrik errichtet. Es entsteht eine der größten und modernsten Batteriefabriken der Welt. Die Investition von Daimler stärkt die Region Sachsen als wichtigen Innovationshub der deutschen Automobilindustrie und bietet den Beschäftigten gute Perspektiven in einem Technologiefeld der Zukunft. Auch das Thema Ausbildung und Fachkräfteentwicklung wird am Standort groß geschrieben. Davon konnte sich der sächsische Ministerpräsident im Gespräch mit zwei Auszubildenden im Rahmen des Werksrundgangs ein Bild machen.

Im Zuge der Elektro-Offensive investiert Mercedes-Benz Cars zehn Milliarden Euro in den Ausbau seiner Elektroflotte. Bis 2022 wird das gesamte Mercedes-Portfolio elektrifiziert, so dass die Kunden in jedem Segment verschiedene elektrifizierte Alternativen erhalten. Geplant sind deutlich mehr als 130 elektrifizierten Fahrzeugvarianten im Markt. Davon werden alleine mehr als zehn Modelle reine Elektro-Pkw sein (smart fortwo coupé EQ, smart fortwo EQ cabrio, smart forfour EQ, EQC auf EVA 1 Basis, EQA und EQB auf EVA1.5 sowie zwei Limousinen u.a. EQS und zwei große SUV Modelle auf EVA2 Basis). Der erste Mercedes-Benz der neuen Produkt- und Technologiemarke EQ ist der EQC, der im Frühjahr 2019 im Mercedes-Benz Werk Bremen anlaufen wird und Mitte 2019 auf den Markt kommt.

Insgesamt investiert Daimler rund eine Milliarde Euro in einen globalen Batterie-Produktionsverbund mit insgesamt acht Fabriken an sechs Standorten auf drei Kontinenten. Dazu gehören in Deutschland Kamenz und Stuttgart-Untertürkheim mit je zwei Batteriefabriken sowie Sindelfingen, Peking (China), Bangkok (Thailand) und Tuscaloosa (USA).

„Mit mittlerweile acht Batteriefabriken auf drei Kontinenten sind wir im Powertrain-Produktionsverbund von Mercedes-Benz Cars gut für die Elektromobilität aufgestellt. Seit 2012 produzieren wir in Kamenz Batterien und haben hier wertvolles Know-how aufgebaut. Unsere Mannschaft arbeitet tagtäglich hochmotiviert, um die steigenden Stückzahlen zu bewältigen und gleichzeitig die Anlagen in der neuen Fabrik in Betrieb zu nehmen“, so Frank Deiß, Leiter Produktion Powertrain Mercedes-Benz Cars.

Die zweite Batteriefabrik in Kamenz ist als CO2-neutrale Fabrik konzipiert: Daimler denkt im Sinne der Elektromobilität ganzheitlich und setzt bereits in der Produktion auf Nachhaltigkeit. Ein Blockheizkraftwerk und eine Photovoltaik-Anlage werden in Verbindung mit Geothermie die Produktionsanlagen mit Energie versorgen. Die neue Batteriefabrik setzt mit modernsten Anlagen und Technologien Maßstäbe im Bereich Industrie 4.0. Neben der laufenden Serienproduktion für verschiedene Plug-In und Hybrid-Batterien in der bestehenden Fabrik werden in der neuen Fabrik weitere Linien für vollelektrische Batterieprodukte eingebracht und auf die Serienproduktion vorbereitet: So erfolgte Mitte 2018 der Einstieg in die Vorserie für den EQC, im Frühjahr 2019 beginnt der Start der Volumenproduktion. Durch den Bau der zweiten Fabrik auf einem 20 Hektar großen Grundstück vervierfacht sich die Produktions- und Logistikfläche in Kamenz auf insgesamt rund 80.000 m2.

„Der Standort Kamenz gehört zu den Pionieren der Elektromobilität weltweit und in Deutschland. Für unsere Belegschaft ist der Ausbau des Standorts eine Bestätigung ihrer Leistung und ihres Know-hows. Seit 2012 bis heute hat Kamenz mehr als 200.000 Batterien auf Basis der Lithium-Ionen-Technologie produziert“, so Steinmetz. Neben Antriebsbatterien für Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge werden bei Accumotive Batterien für 48-Volt-Systeme produziert. Das richtungsweisende 48-Volt-Bordnetz feierte in der neuen Generation der S-Klasse Premiere und hält mit der neuen Mercedes-Benz Motorentechnologie sukzessive Einzug in verschiedene Baureihen.

Auch die Nutzfahrzeuge von Daimler setzen im Zuge der Elektrifizierung ihres Portfolios auf Batterien aus Sachsen. Sowohl die Vans eVito als auch eSprinter werden zum Marktstart 2019 mit Antriebsbatterien aus Kamenz ausgerüstet sein, ebenso wie der aktuelle eCanter, der leichte Lkw der Marke Fuso von Daimler Trucks.

Die im Jahr 2009 gegründete Deutsche Accumotive GmbH & Co. KG ist eine hundertprozentige Tochter der Daimler AG. Das Unternehmen produziert Antriebsbatterien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge auf Basis der Lithium-Ionen-Technologie für Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und smart. Die Kompetenz für Batterien und Zellfertigung hat am Standort Kamenz eine lange Tradition: Vor zehn Jahren hat die Daimler AG mit Evonik Industries eine Batteriezellenfertigung vor Ort betrieben. Dieses Know-how wurde in die Accumotive überführt. Der Standort wird seit rund zwei Jahren stark ausgebaut und Ende 2018 bereits rund 1.000 Mitarbeiter umfassen.

15.10.2018 Ab 2022 Brennstoffzelle in Serie



Mercedes liefert in diesen Tagen den GLC F-Cell an ausgewählte Kunden in Deutschland sowie Japan aus. Insgesammt sollen es um die 1.000 Fahrzeuge werden.
Kaufen kann man sie leider nicht. Leasen auch nicht.
Insgesamt werden 3 Kundengruppen angesprochen: 1. große Flottenbetreiber 2. öffentliche Kunden wie Ministerien etc 3. Meinungsbildende Kunden (also VIPs etc).
Die Fahrzeuge werden für 4 Jahre vermietet (inkl. Steuern, Wartung, Versicherung) für eine Gesamtlaufleistung von 120.000 km in den 4 Jahren für 799 EUR netto im Monat. Alternativ gibt es eine 3 Jahresmiete (90.000 km) für 999 EUR im Monat netto.
Im Vergleich zum Hyundai Nexo und Toyota Mirai ist es schade, dass Mercedes die Kunden auswählt und der GLC-F-Cell nicht frei verkäuflich ist.
Mit 4,4 kg Wasserstoff an Bord produziert das SUV genügend Energie für eine Reichweite von bis zu 478 km im Hybridmodus im NEFZ. Die große Lithium-Ionen-Batterie liefert allein bis zu 51 km Reichweite im NEFZ. Eine Leistung von 211 PS sorgt gleichzeitig für Dynamik und lokal emissionsfreien Fahrspaß.

Mit dem GLC F-CELL hat Mercedes-Benz einen wichtigen Schritt bei der Entwicklung der Brennstoffzellentechnologie gemacht. Er verfügt über ein völlig neu entwickeltes Brennstoffzellensystem, das so kompakt ist, dass es erstmals vollständig im Motorraum untergebracht und an denselben Aufhängungspunkten wie ein konventioneller Motor montiert wird. Zudem wurde der Einsatz von Platin in der Brennstoffzelle im Vergleich zum Vorgängerfahrzeug um 90 Prozent reduziert. So werden Ressourcen geschont und Systemkosten verringert – ohne Abstriche in der Leistungsfähigkeit. Zwei karbonfaserummantelte Tanks, die im Fahrzeugboden verbaut sind, fassen 4,4 kg Wasserstoff. Dank der weltweit standardisierten 700-bar-Tanktechnologie ist der Wasserstoffvorrat innerhalb von nur drei Minuten aufgefüllt – so schnell, wie man es von einem Auto mit Verbrennungsmotor gewohnt ist. Bei einem Wasserstoffverbrauch von etwas mehr als 1 kg/100 km schafft der GLC F-CELL rund 430 wasserstoffbasierte Kilometer im NEFZ - im Hybridmodus kommen noch einmal bis zu 51 km bei vollgeladener Batterie dazu.
Die Lithium-Ionen-Batterie verfügt über eine Bruttokapazität von 13,5 kWh und dient zusätzlich als Energiequelle für den Elektromotor. Per Plug-in-Technologie lässt sie sich über den 7,4 kW On-Board-Lader an einer haushaltsüblichen Steckdose, einer Wallbox oder einer öffentlichen Ladestation bequem aufladen – bei Ausnutzung der gesamten Leistung in ca. 1,5 Stunden von 10 auf 100 Prozent SoC (State of Charge). Ebenso wie der Antriebsmotor, eine Asynchronmaschine mit einer Leistung von 155 kW (211 PS) und einem Drehmoment von 365 Nm, ist der leistungsstarke Akkumulator platzsparend im Heck des SUV untergebracht.

Der GLC-F-Cell wiegt fahrfertig 2.130 kg. Dabei muss man berücksichtigen, dass im Motorraum die Brennstoffzelle sitzt und somit die Vorderräder im Vergleich zu den anderen GLC Modelle nicht angetrieben wird. Es handelt sich somit um ein Heckantriebsmodel. (Fotos Daimler)

Somit besteht eine Gewichtsdifferenz von rund 450 kg zu einem Verbrenner-GLC. Im Vergleich zu einem EQC ist der GLC-F-Cell dann aber doch 295 kg leichter.

Voraussetzung für den Erfolg der Elektromobilität ist eine flächendeckende Infrastruktur. Sowohl der Ausbau von Stromladestationen als auch von Wasserstofftankstellen wird weltweit forciert. Ob zu Hause, bei der Arbeit, unterwegs oder beim Einkaufen: Die Möglichkeiten, Elektrofahrzeuge mit Strom zu versorgen, sind vielfältig. Auch in puncto H2-Infrastruktur geht es stetig voran. Daimler hat für Deutschland gemeinsam mit seinen Partnern im Joint Venture H2 Mobility bereits einen konkreten Handlungsplan erstellt. Bis Ende nächsten Jahres soll das H2-Tankstellennetz von derzeit 51 auf 100 Stationen anwachsen. Das langfristige Ziel der Partner sieht ein Netz von bis zu 400 Wasserstofftankstellen vor. Ähnliche Infrastrukturprojekte werden in Europa, den USA und Japan vorangetrieben.

Mercedes hat aber nun bekannt gegeben ab 2022 die Brennstoffzellentechnologie in die richtige Serie zu überführen. Aktuell wird weiter an der Brennstoffzelle geforscht um den Einsatz von teuren Materialien weiter zu senken. Ab 2022 wird der eCitaro für die Langstrecke mit Brennstoffzelle angeboten. Danach sollen sukessive auch weitere Pkw-Baureihen mit Wasserstoffantrieb folgen.
Passend dazu könnten die u.a. Erlkönigbilder sein. Hier wird vermutet, dass es sich um Wasserstofftestfahrzeuge handelt.

(Fotos/Video: Jens Walko Walko-art.com


Hier geht es zum Video mit dem E-Klasse T-Modell (vermutlich mit Brennstoffzelle an Bord)

10.10.2018 C-E-S die neuen Plug-In-Hybride weitere Infos



Die Markteinführung vom S 560e startet heute am 10.10.2018 für 114.317,35 EUR brutto.
Die Markeinführung von E 300de Diesel-Plug-In-Hybrid (Limousine / T-Modell) startet im Dezember 2018. Dies gilt ebenfalls für den Benzin-Plug-in-Hybrid E 300e
Der C 300de Diesel-Plug-in-Hybrid (Limousine/T-Modell) startet im Frühjahr 2019. Der Benzin-Plug-in-Hybrid C 300e startet im Sommer 2019. Die 300de und 300e sollen sehr attraktiv eingepreist werden. Mercedes möchte, dass mehr Kunden die Plug-In-Hybrid Modelle bestellen, damit der Flottenverbrauch sinkt. Obwohl der Benzin-Plug-In-Hybrid mehr Systemleistung hat als der bisherige 350e wird er nun 300e genannt. Dies geschieht deshalb, damit ihn so logisch deutlich günstiger einpreisen kann als die alten 350e Modelle. Alle Modelle haben folgende Punkte gemeinsam:
- 122 PS / 440 NM E-Motor in 9G-Tronic Getriebeglocke
- alle Versionen haben 700 NM Systemdrehmoment
- 13,5 kwh Batterie
- 7,4 KW Bordlader AC (2-phasig)
- Ladezeit an einer Wallbox von 10% auf 100% in 90 min.
- Ladezeit an einer normalen Schuko-Steckdose mit 230 Volt und 10 Ampere = 5,3 Stunden.
- Alle Modelle erhalten den Umweltbonus in Höhe von 1.500 EUR netto von Mercedes sowie 1.500 EUR von der Bundesregierung (außer S 560e da er zu teuer ist)

Der Datenvergleich zwischen der 2. und 3. Plug-In-Hybrid Generation
(zum Vergrößeren anklicken)

Bei der Zertifizierung von elektrischer Reichweite und Verbrauch wird unterschieden. Beim Verbrauch in kwh werden zusätzlich die Ladeverluste durch den Onboard-Charger berücksichtigt. Dies hat aber keine Auswirkungen auf die Reichweite. Der E 300e wurde im Frühjahr 2018 bereits zertifiziert und ist nun mit 50 km elektrischer Reichweite angegeben. Er schafft dank eines neuen Softwareupdates bei dem Batteriemanagement auch die 54 km des E 300de, der schon inkl. der neuen Batteriesoftware zertifiziert wurde.

Nun zum Kofferraum:
Die neue Batterie ist größer in der Kapazität. Ich hätte gehofft, dass man alle über die gesteigerte Energiedichte kompensieren kann. Es ist jedoch so, dass die Batterie in der neuesten 3. Plug-In-Hybrid Generation um 30-35 Liter Volumen zugelegt hat. Bei der S-Klasse war bisher schon eine 8,7 Kwh Batterie verbaut, sodass hier der Zuwachs nur bei 5 Liter liegt. Insgesamt hat sich die Batterieform jedoch geändert. Somit muss jeder selbst entscheiden, unabhängig von den Volumia, wie nutzbar der Kofferraum für einen ist.


C 350e T-Modell (alt, 350 Liter):

C 300de T-Modell (neu, 315 Liter):


E 350e Limousine (alt 400 Liter):

E 300de Limousine (neu 370 Liter):

E 300de T-Modell (480 Liter):

S 560e Limousine (395 Liter, 5 Liter weniger als S 500e):


Fotos: jesmb.de & Daimler AG

10.10.2018 Die PHEV der 3. Generation & EQ



Das Mercedes-Benz Werk Rastatt wird Kompetenzzentrum für die Produktion von EQ Modellen der Kompaktklasse (A 250e, B 250e & EQA).
Das Mercedes-Benz Werk Bremen wird Kompetenzzentrum für die Produktion batterieelektrischer Modelle der Mittelklasse (EQC).
Hinsichtlich der Antriebssystemintegration des GLC F-CELL unterstützt der Partner EDAG das Werk Bremen in unmittelbarer Werksnähe.
Das Mercedes-Benz Werk Sindelfingen wird Kompetenzzentrum für batterieelektrische Modelle der Ober- und Luxusklasse.
Neben den bewährten Modellen der Marke smart wird ein weiteres kompaktes Elektrofahrzeug der Marke EQ (EQB) künftig auch am Standort Hambach (Frankreich) produziert.
Im US-Werk Tuscaloosa (MBUSI, Mercedes-Benz U.S. International) sollen künftig SUVs der Produkt- und Technologiemarke EQ vom Band laufen.
In Peking (BBAC, Beijing Benz Automotive Co.) wird neben dem EQC ebenfalls ein kompaktes Elektrofahrzeug gefertigt.

Mercedes-Benz drückt bei Elektrifizierung aufs Tempo: Bis 2022 soll das gesamte Mercedes Portfolio elektrifiziert werden. Es kommen in jedem Segment vom smart bis zum SUV verschiedene elektrifizierte Alternativen, insgesamt deutlich mehr als 130 Varianten vom 48-Volt-Bordnetz mit EQ Boost über Plug-in-Hybride bis zu rein elektrischen Fahrzeugen mit Batterie oder Brennstoffzelle. Bis 2025 soll der Absatz der batterieelektrischen Fahrzeuge auf 15-25 Prozent des Gesamtabsatzes steigen -abhängig von den individuellen Kundenpräferenzen und dem Aufbau öffentlicher Infrastruktur.

Plug-in-Hybride der 3. Generation können zu besserer Luftqualität in Städten beitragen: Rund 50 km rein elektrische Reichweite für C-, E- und S-Klasse und 90 kW elektrische Motorleistung bringen Mercedes-Benz Limousinen und T-Modelle lokal emissionsfrei durch jede Innenstadt.

Hybridtriebkopf im Wandlergetriebe: Mehr Leistung, weniger Platzbedarf, viele Varianten Das 9-Gang-Hybridgetriebe 9G-TRONIC ermöglicht ein baureihenüber-greifendes, skalierbares Hybridkonzept mit bis zu 700 Nm System-Drehmoment und unterschiedlichen Verbrennern in allen Mercedes-Benz mit Hinterradantrieb: als Diesel, Benziner, Limousine und Kombi-Limousine.

Die ziehen sauber was weg: Die Plug-in-Hybride von Mercedes-Benz kombinieren die Möglichkeit zu batterieelektrischem Fahren mit maximal 2.100 kg (E-Klasse; C-Klasse 1.800 kg) Anhängelast.

Plug-in bietet neue Komfortfunktionen: Vorkonditionierung des Innenraums vor Fahrtbeginn dank Elektrifizierung von Heizung und Kühlung, gesteuert durch Timer oder Smartphone-App, bei allen Fahrzeugen mit Plug-in-Traktionsbatterie.

GLC F-CELL geht in Serie: Ein langstreckentaugliches, rein elektrisches Fahrzeug, das Wasserstoff und Strom tanken kann – ein Hybrid ganz ohne CO2-Emissionen im Fahrbetrieb.

Das Brennstoffzellensystem des GLC F-CELL wurde komplett neu entwickelt. Es ist rund 30 Prozent kompakter als bisher, kann erstmals vollständig im Motorraum untergebracht werden und wird wie ein konventioneller Motor an den bekannten Aufhängungspunkten montiert. Das gesamte Antriebssystem liefert rund 40 Prozent mehr Leistung als der Vorgänger.

ECO Assistent ermöglicht intelligente Betriebsstrategie in allen Fahrzeugen mit Elektromotor:
Einbeziehung aller Fahrassistenzdaten sorgt für vorausschauendes Fahren mit bestmöglicher Ausnutzung der Energievorräte an Bord und bestmöglichen Einsatz des Elektroantriebs, angepasst an Streckenverlauf und Verkehrssituation, durch gezieltes Segeln, Rekuperieren, Thermomanagement und Unterstützung des Verbrenners. Neue Wallboxen mit bis zu 22 kW Leistung: Für die private Garage und den Mitarbeiter- oder Kundenparkplatz, für ein oder zwei Fahrzeuge, mit und ohne Aufteilung der Stromkosten: Mercedes-Benz und smart haben für jeden Ladezweck etwas Besseres als eine Steckdose.

EQC kommt 2019: Der erste rein batterieelektrische der Marke EQ von Mercedes-Benz ist der Vorbote einer ganzen Reihe von EQ-Modellen. smart fokussiert auf reinen Elektroantrieb: Nachdem smart schon seit 2017 in den USA, Kanada und Norwegen nur noch Elektroantriebe anbietet, wird smart bis 2020 auch in Europa rein elektrisch unterwegs sein - der Rest der Welt soll kurz darauf folgen.

Ganzheitlicher Ansatz für die Elektromobilität: Von der Fertigung der Batterien in eigenen Werken bis zum Ausbau der Infrastruktur mit Ladestationen und webgestützten Services für die Nutzer geht Daimler alle Handlungsfelder an, die von der Elektrifizierung des Antriebs betroffen sind.

Nachhaltigkeit ist Trumpf: Trotz eines höheren Energiebedarfs bei der Produktion bieten die Plug-in-Hybride und Elektrofahrzeuge von Mercedes-Benz im Vergleich zu konventionellen Antrieben auch heute schon bei der Ökobilanz in Sachen CO2-Emissionen einen deutlichen Vorteil. Aber in Zukunft geht noch mehr, und auch der Ressourceneinsatz in der Produktion wird sich weiter verringern.

Noch mehr Ladung: Auch die Nutzfahrzeugsparte von Daimler stellt die Weichen in Richtung Elektrifizierung.


Der Mercedes-Benz GLC F-CELL ist ein ganz besonderer Plug-in-Hybrid, denn er kombiniert erstmalig die innovative Brennstoffzellen- und Batterietechnik: er „tankt“ außer Strom an der Steckdose auch reinen Wasserstoff. Das intelligente Zusammenspiel zwischen Batterie und Brennstoffzelle, die hohe Reichweite und kurze Betankungszeiten machen den GLC F-CELL zu einem alltagstauglichen rein elektrischen Begleiter für Kurz- und Langstrecke. Mit 4,4 kg Wasserstoff an Bord produziert das SUV genügend Energie für eine Reichweite von bis zu 478 km1 im Hybridmodus nach NEFZ. Die große Lithium-Ionen-Batterie liefert vollgeladen allein bis zu 51 km1 Reichweite im NEFZ. Eine Leistung von 155 kW sorgt gleichzeitig für Dynamik und lokal emissionsfreien Fahrspaß. Die Markteinführung beginnt Ende Oktober (an die ausgewählten Kunden (vermietet)).

Die Mercedes-Benz Plug-in-Hybride, der GLC F-CELL und der EQC verfügen serienmäßig über einen wassergekühlten On-Board-Lader (OBL) mit einer Leistung von 7,4 kW und sind damit für das zweiphasige Wechselstrom- (AC-) Laden zu Hause und an öffentlichen Ladestationen vorbereitet. Die EQ Modelle der Marke smart starten mit einem On-Board-Lader mit 4,6 kW und können auf Wunsch mit einem besonders leistungsstarken AC-Schnelllader mit 22 kW Ladeleistung ausgestattet werden.

Der zusammen mit Bosch im Joint Venture EM-motive entwickelte Elektromotor wurde für das Plug-in-Hybridgetriebe 9G-TRONIC neu konzipiert und ist nach dem Prinzip einer permanent erregten Synchronmaschine als Innenläufer aufgebaut. In Verbindung mit der ebenfalls neuen, deutlich leistungsfähigeren Leistungselektronik konnten die Leistungs- und Drehmomentdichte signifikant verbessert werden. 122 PS Spitzenleistung und ein Anfahrdrehmoment von 440 Nm sorgen für ein souveränes Fahrgefühl auch bei rein elektrischer Fahrt und erlauben dabei Höchstgeschwindigkeiten über 130 km/h. Der Stator ist fest in das Triebkopfgehäuse integriert, der Rotor zwischen dem Leistungsfluss von Trennkupplung und Getriebeeingang. Bedarfsgerechte Stator- und Rotorkühlung erlauben es, Spitzen- und Dauerleistung der E-Maschine problemlos zu nutzen.

Entscheidend für die Erhöhung der elektrischen Reichweite auf rund 50 Kilometer ist die auf 13,5 kWh (netto nutzbar 9,3 kwh) gesteigerte Nennkapazität der neuen Lithium-Ionen-Batterie bei gleicher Batteriegröße. Die Evolution der Zellchemie von Lithium-Eisen-Phosphat (LiFePo) zu Lithium-Nickel-Mangan-Cobalt (Li-2 NMC) ermöglichte eine Steigerung der Zellkapazität von 22 auf 37 Ah. Das hocheffiziente Batteriesystem stammt von der Daimler-Tochter Deutsche ACCUMOTIVE. Die Leistungselektronik ist im Motorraum untergebracht.

Der neue On-Board-Lader verdoppelt die Ladeleistung von 3,6 kW auf 7,4 kW und bildet einen bestmöglichen Kompromiss zwischen Baugröße, Gewicht und Ladeleistung. An einer Wallbox ist die leere Batterie so beispielsweise ganz komfortabel zu Hause nach 1,5 Stunden wieder vollständig geladen. Selbst an einer üblichen Haushaltssteckdose gelingt dies innerhalb von ca. fünf Stunden.

Erstmals wird sie in der C-Klasse mit dem hochmodernen Vierzylinder-Dieselmotor kombiniert. Das Ergebnis ist ein Fahrzeug, das im rein elektrischen Betrieb eine Strecke von bis zu 57 km (NEFZ) ohne lokale Emissionen zurücklegen kann. Dabei bietet die Kombination von Diesel- und Elektromotor dank des 9-Gang-Hybridgetriebes 9G-TRONIC besten Antriebskomfort, souveränen Durchzug und hohe Effizienz. Die Auslieferung der ersten Modelle ist für Mitte 2019 geplant. Selbstverständlich wird es auf Basis der aktuellen C-Klasse auch eine Plug-in-Hybridvariante mit Benzinmotor geben.

Zur Regeneration des Partikelfilters muss der Verbrennungsmotor ausreichend lange und mit ausreichend hoher Abgastemperatur laufen, während ein Plug-in-Hybrid dann am effektivsten ist, wenn der Verbrenner möglichst oft abgeschaltet wird. Deshalb haben die Mercedes-Benz Diesel-Plug-in-Hybride eine Teilabbrandstrategie, bei der die im Filter gesammelte Partikelladung auch portionsweise abgebrannt werden kann, wenn die Gelegenheit dafür günstig ist. Der Elektromotor kann dabei sogar die Last für den Verbrenner gezielt erhöhen, um die zur Regeneration nötige Abgastemperatur zu erreichen. Der dabei erzeugte Strom lädt die Traktionsbatterie für die nächste emissionsfreie Fahrt.

Der Fortschritt der neuen Plug-in-Hybride von Mercedes-Benz lässt sich an keinem Modell besser nachvollziehen als am neuen E 300 e als Limousine (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 2,0 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 45 g/km, Stromverbrauch kombiniert: 14,5 kWh/100 km)1. Denn er folgt auf den E 350 e, der die dritte Generation der Plug-in-Hybriden 2016 erstmals vorstellte, dessen Komponenten aber noch nicht den heutigen Entwicklungsstand hatten. Ebenfalls neu: E 300 de als Limousine und T-Modell (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 1,6 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 44-41 g/km, Stromverbrauch kombiniert: 19,7-18,7 kWh/100 km)2. Beide Antriebsvarianten zielen auf eine wichtige Zielgruppe der komfortablen Oberklasse von Mercedes-Benz: Vielfahrer, die Wert auf Langstreckenkomfort legen und gelegentlich auch von der hohen Anhängelast Gebrauch machen möchten – und die emissionsfrei in Innenstadtbereiche fahren können.

Die Markteinführung vom S 560e startet heute am 10.10.2018 für 114.317,35 EUR brutto.


C 350e T-Modell (alt, 350 Liter):

C 300de T-Modell (neu, 315 Liter):


E 350e Limousine (alt 400 Liter):

E 300de Limousine (neu 400 Liter):

Wenn man die Fotos der E-Klassen vergleicht, so ist der alte Batterie 5-8 cm tiefer, aber die rund 3mal so hoch auf der gesamten Tiefe. Ob da nicht ein Fehler bei der Auszeichnung des neuen E 300de am Messestand passiert ist ?
S 560e Limousine (410 Liter, 15 Liter mehr als der S 500e):

Fotos: jesmb.de

04.10.2018 jesmb in Paris: Was macht der Hybrid ?



Daimler bestätigt die Auslieferung vom E 300e (Limousine), E 300de (Limousine/T-Modell) sowie S 560e (V222) ab Dezember 2018/Januar 2019. Laut den Infos aus Paris wird der E 300de (Limousine/T-Modell), E 300e sowie S 560e noch Ende Oktober 2018 die Bestellfreigabe erhalten.
Der 300de kombiniert den OM654 mit 194PS (Diesel) mit einer 122 PS starken E-Maschine. Die Systemleistung liegt phänomenalen 306 PS und 700 NM. Die Werte der einzelnen Maschinen Diesel 400 NM, E-Motor 440 NM, sind nicht addierbar, da die 440 NM nur bis 1.000 U/min anliegen und danach leicht absinken. Daneben verträgt das 9G-Tronic NAG3 Getriebe maximal 700 NM.

C 300de T-Modell: 1,6 Liter Verbrauch, 5,7s auf 100, 250km/h 38g Co2/km ==> förderfähig beim BAFA (3.000 EUR), Kofferraum 315 Liter

E 300de Limousine: 1,7 Liter Verbrauch, 5,9s auf 100, 250km/h, 41g Co2/km ==> förderfähig beim BAFA (3.000 EUR), Kofferraum 400 Liter

S 560e langer Radstand (M276 V6 Motor 367 PS) plus 122 PS = 476 PS Systemleistung bzw. 520+440 = 700 NM, 5,0s auf 100 km/h, 2,8 Liter, 57 g Co2/km, 410 Liter Kofferraum

Die C-Klasse Plug-In-Hybrid (300de und 300e) erhalten erst im Frühjahr 2019 die Bestellfreigabe und kommen wohl erst im Sommer 2019 zu den Kunden in Deutschland.

Bordlader AC 7,4 kw - alle haben in Deutschland einen 2-phasigen Lader - Top!
Aufgrund der Schieflastbeschränkung auf 4,6 KW wenn nur von 1-Phase Strom gezogen wird, ist der 7,2 KW 1-phasiger Bordlader in Deutschland nicht zu gut geeignet. Daher hat Daimler nun noch reagiert und verbaut für Deutschland einen 2x3,7 kw = 7,4 KW 2-phasigen Bordlader. Damit haben die Kunden an den heimischen Wallboxen oder AC-Ladesäulen keine unnötige Verlängerung bei der Ladezeit. Der Lader wird eingebaut in die folgenden Modelle: C, E, S, GLC-F-Cell, EQC und eVito.

Mercedes ist aktuell damit beschäftigt die 3. Plug-In-Hybrid Generation in den Markt zu bringen. Aber beim GLE wird es wohl schon Ende 2019/Anfang 2020 mit der 4. Generation weiter gehen. Die Reichweite soll bei rund 100 km liegen. Anders auf der Skizze von Daimler bleibt es aber beim gewohnten P2-Layout. D.h. Verbrenner Trennkupplung E-Maschine - 9G-Tronic. Dadurch kann der Kardantunnel nicht zur Unterbringung der Batterie genutzt werden. Im GLE hat man aufgrund der Größe des Fahrzeug jedoch weniger Probleme eine solch von der Kapazität große Plug-In-Hybrid Batterie im Fahrzeug zu integrieren.

Auch der A 250e und B 250e welche ca. im Sommer 2019 zu den Kunden kommen, werden weiterhin auch ein P2-Plug-In-Hybrid haben, so die Auskunft aus Paris. D.h. es gibt keinen elektrischen Allrad durch die elektrische Hinterachse. D.h. der Verbrenner ist quer eingebaut, dann kommt die Trennkupplung, dann die E-Maschine und dann das Doppelkupplungsgetriebe.

Die Zeichung der Longe-Range-Plug-In-Hybrid im P4-Layout ist mehr für spätere Fahrzeuge gedacht, die auf einer Plattform basieren, die variabler in Bezug auf unterschiedliche Antriebsformen ausgelegt sind.


Der Kofferraumvergleich zwischen der 2. und 3. Plug-In-Hybrid Generation:
Die neue 37AH Batterie mit 13,5 kwh (nutzbar knapp 11 kwh) wiegt 123 kg und ermöglicht 48-54 km nach NEFZ je nach Modell.
Sie ist im Vergleich zur alten Batterie anders konstruiert, sodass in C- und E-Klasse nun nicht mehr eine tiefe flache sondern kurze hohe Batterie (nun identisch mit der S-Klasse) zum Einsatz kommt. Dies führt auch dazu das der Kofferraum nun nicht mehr eine lange flache Stufe hat, sondern eine hohe kürzere. Während der C 350e T-Model noch mit 350 Liter angegeben war und nun das Volumen auf 315 Liter sinkt (wobei hier nur bis zum Rollo gemessen ist, beim T-Modell kann man ja auch dachhoch beladen, sodass es vielleicht nicht so einschränkend ist wie in den Limousinen). Ist der Kofferraum durch den neuen Akku nicht mehr so gut nutzbar. Beim E 300de soll das Kofferraumvolumen unverändert bei 400 Liter liegen (ebenso wie bei der S-Klasse). Allerdings finde ich auch, dass der Kofferraum in der E-Klasse nun etwas schlechter nutzbar ist.
C 350e T-Modell (alt, 350 Liter):

C 300de T-Modell (neu, 315 Liter):


E 350e Limousine (alt 400 Liter):

E 300de Limousine (neu 400 Liter):

Wenn man die Fotos der E-Klassen vergleicht, so ist der alte Batterie 5-8 cm tiefer, aber die rund 3mal so hoch auf der gesamten Tiefe. Ob da nicht ein Fehler bei der Auszeichnung des neuen E 300de am Messestand passiert ist ?
S 560e Limousine (410 Liter, 15 Liter mehr als der S 500e):

Fotos: jesmb.de

05.09.2018 Datenvergleich EQC, Jaguar I-Pace, Tesla X 75D



Man muss zwar noch bis zum Früjahr 2019 warten bis die Bestellfreigabe erfolgt, aber die Daten kann man schon heute vergleichen.
Man erkennt an den langen Radständen vom Jaguar I-Pace und auch Tesla X, dass sie kompromisslos auf E-Auto konzipiert wurden. So bekommt man mehr Akku-Kapazität zwischen die Achsen in den Unterboden. Aufgrund des extrem teuren Preises des Tesla X wurde hier die Variante 75D herangezogen.
Beim Gewicht erkennt man unter Umständen auch, dass der EQC vom GLC abstammt und daher einige Kompromisse gemacht werden mussten die das Gewicht angehoben haben. Der EQC und der GLC F-Cell teilen sich die EVA I Plattform. Die EVA 2 Plattform ist dann nur noch für E-Auto konzipiert und wurde nicht von einer Verbrennerplattform abgeleitet. Insgesamt kann man sagen, das jeder E-Motor mit Periperie rund 100 kg wiegt. Der Akku weitere 650 kg. D.h. der Triebstrang im EQC wiegt alleine schon 850 kg.

Bei der Beschleunigung sind sie alle gleich schnell. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei allen limitiert. Bei Mercedes etwas mehr limitiert. Aufgrund der Akkugrößen kann man jedoch sowieso nicht lange schnell fahren. Wenn man auf lange Reisen geht, sollte man nicht schneller als 120 km/h fahren.
Der I-Pace hat für Deutschland den nicht gut nutzbaren 1-phasigen Bordlader, der es nicht schafft den I-Pace übernacht zu laden. Eine neue Version des Bordladers für Deutschland ist angeblich schon in der Planung.

Electric now has a Mercedes, so der Daimler Slogan. Das sieht man dann wenn man auf MBUX, Haptik, Verarbeitungsqualität oder das Multibeam LED Licht guckt. Das Assistenzsystem von Tesla ist etwas weiter als das von Mercedes (da Tesla sich nicht an alle Level 2 Standards hält, bspw maximale Lenkkräfte für engere Kurven). Das System ist jedoch deutlich teurer.

Die Breite von Jaguar und Tesla sind für Städte und Parkhäuser äußerst unschön und gehen in die falsche Richtung.

Beim Kofferraum bietet der Tesla aufgrund der Länge des Fahrzeug deutlich mehr. Zudem hat er noch einen Frunk (Front Trunk) in Höhe von 150 Liter. Der Jaguar hat hier einen STaufach für die Ladekabel von 27 Liter. Der Mercedes wirkt mit den 500 Liter am kleinsten. Hierbei handelt es sich jedoch um die VDA-Messmethode. Jaguar könnte das Volumen nach SAE angeben. Dies ist erfahrungsgemäß höher.

Mercedes EQC ________ Jaguar I-Pace ________ Tesla X


05.09.2018 EQC lädt in Deutschland 2phasig !



In Deutschland ist alles nicht so einfach ;-) jesmb.de konnte letztens mit einem Projektmanager für CSS Schnelllader von allego sprechen. Die Aussage ist dort ganz klar: "Die Physik ist auf der ganzen Welt die gleiche".
Aber Deutschland ist eines der wenigen Länder wo 1-phasiges Laden auf 20 Ampere begrenzt ist. D.h. 230 Volt mal 20 Ampere gibt maximal 4,6 KW. Die übrigen 2 Phase der drei Phasen werden von vielen AC (Wechselstrom) On-Board-Lader nicht genutzt (1-phasige-Lader sind günstiger). In der restlichen Welt gibt es diese Beschränkung und die Angst vor Schieflasten im Netz nicht. Hier wird auf einer Phase mit maximal 7,2 kw geladen.
Ein 3-phasiger Bordlader (Wechselstrom) welcher beim den eq smart Modellen optional bestellbar ist besteht sogesehen aus 3x7,2 KW Ladern.
Ist die heimische Wallbox gar auf 11 KW begrenzt (damit kein Genehmigungsgutachten vom Netzbetreiber erforderlich ist) lädt sie mit 3x3,7 KW. Ein 1-phasiger Bordlader kann somit nur maximal 3,7 kw nutzen. Das Potential eines 1-phasigen 7,2 KW-Bordlader geht verloren. Die Ladezeit würde sich erheblich verländern.
Mercedes bietet den EQC in allen Ländern mit einem 1-phasigen 7,2 KW Bordlader an. Um den deutschen Kunden, die an der heimischen Wallbox unter der Schieflastbegrenzung leiden, entgegen zukommen wird hier ein 2x3,7 KW Bordlader verbaut. Der 7,4 KW Bordlader in Deutschland ist somit zum Glück 2-phasig.

Für die ganzen Typ2 Ladesäulen in den Städten, die teilweise nach Minuten abgerechnet werden, wäre ein 22 KW AC Lader (also 3*7,2 KW) aber weiterhin besser.
Der Trend geht jedoch ganz klar zu den Gleichstromladesäulen (CCS) die von dem Autohersteller-Konsortium ionity nun in ganz Europa aufgebaut werden.

Der Ladevorgang einer Batterie ist im Bereich 10% bis 50% State-of-Charge (SoC) am schnellsten. Das sieht man auch daran, dass der die CSS Ladung von 10 auf 80 % rund 40min angegeben werden. Das ist eine durchschnittliche Ladeleistung von 84 KW. Die maximale Ladeleistung wird jedoch mit 110 KW angegeben. Sie wird vermutlich von 10 bis 50% SoC erreicht und sinkt ab 50 bis 80% auf ca. 50 KW ab. Die restlichen 20% auf 100 % werden dann immer langsmer von der Ladegeschwindigkeit.

Neben den ionity CCS Schnellladesäulen mit bis zu 350 kW Ladeleistungen (bei 800 Volt Batterien, EQC hat eine Maximalspannung von 408 Volt) gibt es langsam in den Städten öfters mal neben den 11 oder 22 KW WEchselstrom Säulen auch öfters Gleichstrom (DC) CCS-Säulen bei Einkaufsmärkten wie Aldi, Lidl, Kaufland und Ikea. Dort beträgt die maximale Ladeleistung 50 KW. D.h. bei einem 30minütigen Einkauf lädt der EQC Strom für rund 225 km (nach NEFZ).
Während bei manchen Einkaufsmärkten der Strom noch kostenlos ist, werden die meisten CCS Säulen mit einer pauschalen Nutzung von rund 8 EUR versehen. Laden für 10 min führt somit zu einer teuren kwh. Dies liegt daran, dass es in Deutschland (auch wieder im Unterschied zum Ausland) keinen Gleichstromzähler gibt, der alle Eichanforderungen erfüllt.

04.09.2018 Alle Infos & Bilder zum neuen EQC



Hier die 1. Fakten zum EQC:

8 Jahre Garantie auf die 80 kWh Batterie (nach NEFZ) bzw. 180.000 km. Batteriegewicht 650 kg
Ladedauer von 10% bis 80% SoC (State of Charge) rund 40 min.
Maximale Ladegeschwindigkeit am CCS Fastcharge (DC Gleichstrom) 110 kw.
22,2 kwh Verbrauch auf 100 km (nach NEFZ, Werte vorläufig, in 2019 wird nach WLTP zertifiziert)
Auslieferung im Sommer 2019

408 PS sowie 765 NM
Beschleunigung von 0-100 km/h in 5,1s
Vmax abgeregelt: 180 km/h
Leergewicht: 2,425 Tonnen + 0,5 Tonnen Zuladung
Länge: 4.761 mm, 1.884 mm Breite (mit Spiegel 2.096), Höhe: 1.624 mm
Radstand 2.873 mm,
Gepäckraum ca. 500 Liter
Seriemäßig MBUX mit EQ-Funktionen: "Sei bitte morgen um 8 Uhr geladen"
Serienmäßig Multibeam-Licht

Assistenzsysteme auf S-Klasse Niveau mit neuen Funktionen wie Staumanagement (Wird ein Stau via Live-Traffic gemeldet, reduziert Distronic die Geschwindigkeit vorsorglich auf 100 km/h. Im Stau selbst wird auf der Autobahn eine außermittige Spurführung zur Bildung einer Rettungsgasse unterstützt.)

Die Rekuperation lässt sich über Schaltwippen hinter dem Lenkrad nach Kundenwunsch verändern. Darüber hinaus bietet der EQC im Modus „D Auto“ eine situationsangepasste (mittels Radarunterstützung) Rekuperation über den ECO Assistenten.
fünf Fahrprogramme mit unterschiedlicher Charakteristik: COMFORT, ECO, MAX RANGE, SPORT
Vorklimatisierung wie in den Plug-In-Hybrid Modellen
Anhängerkupplung für bis zu 1,8 Tonnen Zugkraft.

EQC 400 4matic mit Electric Art Line



EQC 400 4matic mit AMG Line


Später könnte auch noch ein EQC 300 nur mit Frontantrieb auf den Markt kommen.

Auf dem Pariser Autosalon 2016 hat Mercedes-Benz erstmals seine neue Produkt- und Technologiemarke für Elektromobilität präsentiert. Mitte 2019 ist es so weit: Mit dem EQC (Stromverbrauch kombiniert: 22,2 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km, vorläufige Angaben) kommt das erste Mercedes-Benz Fahrzeug der Marke EQ auf die Straße. Mit seinem nahtlosen, klaren Design und markentypischen Farbakzenten ist er Vorreiter einer avantgardistischen Elektro-Ästhetik und vertritt zugleich die Designsprache des Progressiven Luxus. In puncto Qualität, Sicherheit und Komfort ist der EQC der Mercedes-Benz unter den Elektrofahrzeugen und überzeugt in der Summe seiner Eigenschaften. Hinzu kommt die hohe Fahrdynamik dank zweier Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse mit zusammen 300 kW Leistung. Dank einer ausgeklügelten Betriebsstrategie ist eine elektrische Reichweite von über 450 km nach NEFZ (vorläufige Angaben) möglich. Mit Mercedes me bietet EQ umfassende Services und macht Elektromobilität bequem und alltagstauglich. Zugleich ist der EQC Sinnbild für den Beginn einer neuen Mobilitätsära bei Daimler. Als erstes Mercedes-Benz Modell der neuen Produkt- und Technologiemarke EQ hat der Mercedes-Benz EQC viele wegweisende Designdetails und markentypische Farbakzente. Außen wie innen verkörpert der EQC die Designsprache des Progressiven Luxus. Dieser entsteht durch das Zusammenspiel einer bislang unbekannten Schönheit, dem bewussten Aufeinandertreffen digitaler und analoger Elemente sowie dem nahtlosen ineinander Übergehen von intuitivem und physischem Design.

Aufgrund seiner kraftvollen Proportion zählt der EQC zu den Crossover-SUV. Die gestreckte Dachlinie und die Scheibengrafik mit einer tief positionierten Bordkante und dem coupéhaften Dacheinzug am Heck positionieren ihn optisch zwischen einem SUV und einem SUV-Coupé.

Prägnantes Merkmal der Front ist die große Black-Panel-Fläche, die die Scheinwerfer und den Grill umschließt. Den oberen Abschluss des Black Panels bildet erstmals ein Lichtleiter als optische Verbindung zwischen den Mercedes-Benz typischen Tagfahrlicht-Fackeln. Bei Nacht entsteht ein nahezu durchgängiges, horizontales Positionslichtband. Innengehäuse und Tuben der serienmäßigen MULTIBEAM LED Scheinwerfer sind in glänzendem Schwarz ausgeführt. Farbliche Kontrastelemente unterstreichen dezent die Zugehörigkeit zur neuen EQ Familie: blaue Streifen auf schwarzem Grund und ein ebenfalls blauer MULTIBEAM Schriftzug. Auch im hochwertigen Innenraum ist der EQC Vorreiter einer avantgardistischen Elektro-Ästhetik. Ein Beispiel dafür ist der Lamellenkragen der Instrumententafel, der an die Kühlrippen eines Hi-Fi-Verstärkers erinnert. Die Instrumententafel ist als fahrerorientiertes Cockpit konzipiert. Das Mercedes-Benz typische Flügelprofil ist asymmetrisch ausgeführt und wurde im Fahrerbereich „aufgeschnitten“. Dort befindet sich eines der optischen Highlights des Cockpits - eine technisch anmutende, hochglanzlackierte Kassette, in der flach bauende Lüftungsdüsen mit schlüsselförmigen, roségoldfarbenen Lamellen sitzen.

Der Antrieb: Hohe Fahrdynamik trifft auf Effizienz
Als Mercedes-Benz Primus der neuen Produkt- und Technologiemarke EQ besitzt der EQC ein komplett neu entwickeltes Antriebssystem mit je einem kompakten elektrischen Antriebsstrang (eATS) an Vorder- und Hinterachse. Damit hat der EQC die Fahreigenschaften eines Allradantriebs. Zur Verringerung des Stromverbrauchs und zur Steigerung der Dynamik sind die eATS unterschiedlich ausgelegt: Die vordere E-Maschine ist für den schwachen bis mittleren Lastbereich auf bestmögliche Effizienz optimiert, die hintere bestimmt die Dynamik. Zusammen bringen sie eine Leistung von 408 PS auf die Straße, das maximale Drehmoment beider E-Maschinen beträgt zusammen 765 Nm.

Die Mercedes-Benz Ingenieure haben mit verschiedenen Maßnahmen den Geräuschkomfort erhöht. Im EQC sind die eATS über Gummilager zweifach entkoppelt: einerseits die Antriebseinheit gegenüber ihrem Hilfsrahmen, andererseits der Hilfsrahmen gegenüber der Karosserie. Die aufwendige Entkopplung wird durch Isolationsmaßnahmen ergänzt. Ergebnis: Der EQC ist im Innenraum extrem leise.

Mit 80 kWh (NEFZ) Energieinhalt versorgt die Lithium-Ionen-Batterie das Fahrzeug. Verbrauch und Reichweite hängen auch bei Elektrofahrzeugen sehr stark von der Fahrweise ab. Der EQC unterstützt seinen Fahrer durch fünf Fahrprogramme mit unterschiedlicher Charakteristik: COMFORT, ECO, MAX RANGE, SPORT und ein individuell anpassbares Programm. Eine wesentliche Rolle bei den sparsameren Fahrprogramm-Varianten spielt das haptische Fahrpedal, das den Fahrer beim ökonomischen Fahren leitet. Darüber hinaus hat der Fahrer die Möglichkeit, die Rekuperationsleistung über Schaltwippen, so genannten Paddles, hinter dem Lenkrad zu beeinflussen. Beim vorausschauenden Fahren hilft das Assistenzsystem ECO Assistent dem Fahrer umfassend: durch Hinweise, wann er den Fuß vom Fahrpedal nehmen kann, etwa weil ein Geschwindigkeitslimit folgt, und durch Funktionen wie Segeln und gezielte Steuerung der Rekuperation. Dafür werden Navigationsdaten, Verkehrszeichenerkennung und Informationen der Intelligenten Sicherheitsassistenten (Radar und Stereokamera) vernetzt genutzt.

Das Laden: Flexibel und schnell
Der EQC verfügt serienmäßig über einen wassergekühlten On-Board-Lader (OBL) mit einer Leistung von 7,2 kW und ist damit für das Wechselstrom- (AC-) Laden zu Hause und an öffentlichen Ladestationen vorbereitet.

Bis zu drei Mal schneller als an einer Haushaltssteckdose erfolgt das Laden an einer Mercedes-Benz Wallbox. Und noch schneller geht es über Gleichstromladen – beim EQC serienmäßig – zum Beispiel via CCS (Combined Charging Systems) in Europa und den USA sowie CHAdeMO in Japan oder GB/T in China. Abhängig vom SoC (Status of Charge, deutsch: Ladestand) lädt der EQC an einer entsprechenden Ladestation mit einer maximalen Leistung von bis zu 110 kW. Die Ladezeit beträgt dann etwa 40 Minuten von 10 - 80 Prozent SoC (vorläufige Angabe).

Das Multimediasystem MBUX: Mit EQC spezifischen Inhalten
Der EQC erhält das wegweisende Multimediasystem MBUX - Mercedes-Benz User Experience, ergänzt um zahlreiche EQ spezifische Inhalte wie beispielsweise die Anzeige von Reichweite, Ladezustand und Energiefluss. EQ optimierte Navigation, Fahrprogramme, Ladestrom und Abfahrtszeit lassen sich ebenfalls über MBUX bedienen und einstellen.

In der MBUX Anzeige befindet sich eine spezielle EQ Kachel, auf der eine Vielzahl der EQ Features gebündelt wird. Alternativ kann der Nutzer über eine Taste im unteren linken Bedienfeld direkt in das EQ Menü des MBUX Systems gelangen. Die EQ spezifische Sprachsteuerung erleichtert dank natürlichem Sprachverstehen die Bedienung des EQC.

Die intelligenten Services: Entspanntes Reisen vom Start bis zum Ziel
EQ bietet mit Mercedes me umfassende Services für die Elektromobilität von heute und morgen. Zu den wichtigsten neuen Services und Funktionen des EQC, die zur Markteinführung geplant sind, gehören:

Die Vorklimatisierung: Damit hat der Fahrzeuginnenraum schon bei Abfahrt die gewünschte Temperatur. Die Programmierung ist direkt über MBUX oder über die Mercedes me App möglich. Ein ausgeklügeltes System mit Wärmepumpe und elektrischen Zuheizern klimatisiert den Innenraum vor.

Die EQ optimierte Navigation legt bei der Berechnung stets die schnellste Route unter Berücksichtigung der kürzesten Ladezeit zugrunde. Zudem reagiert die Routenplanung dynamisch auf Änderungen, und sie kann off- und onboard erfolgen, also außerhalb (über die Mercedes me App) und innerhalb des Fahrzeugs. Dank der EQ optimierten Navigation können Mercedes-Benz Kunden Ladestationen leicht finden und bekommen über Mercedes me Charge bequemen Zugang zu Ladesäulen zahlreicher Anbieter, auch über Landesgrenzen hinweg. Dabei profitieren die Kunden von einer integrierten Bezahlfunktion mit einfacher Abrechnung.

Aktive und Passive Sicherheit: EQC spezifisches Sicherheitskonzept
Der EQC verfügt über die jüngste Generation der Fahrassistenz-Systeme von Mercedes-Benz. Dazu gehören im Fahrassistenz-Paket neue Funktionen wie eine vorausschauende Geschwindigkeitsanpassung im Hinblick auf ein Stauende: Wird ein Stau erkannt, reduziert der Aktive Abstands-Assistent DISTRONIC die Geschwindigkeit vorsorglich auf ca. 100 km/h. Im Stau selbst wird auf der Autobahn eine außermittige Spurführung zur Bildung einer Rettungsgasse unterstützt. Auch bei der Passiven Sicherheit erfüllt der EQC höchste Anforderungen: Neben dem gewohnt umfangreichen Crashtestprogramm gelten bei Mercedes-Benz für die Batterie und für alle Bauteile, die Strom führen, über die gesetzlichen Vorgaben hinaus weitere strenge Sicherheitsvorgaben. Die Fahrzeugstruktur des EQC wurde an die besonderen Anforderungen der elektrischen Komponenten und der Batterie angepasst und ist darauf ausgelegt, das gewohnt hohe Sicherheitsniveau zu erzielen. So umschließt ein neuer Hilfsrahmen die im Vorderwagen untergebrachten Antriebskomponenten und stützt diese Einheit über die bewährten Aufnahmepunkte ab. Mechanischer Schutz der Batterie: Bereits durch die günstige Einbaulage der Hochvolt-Batterie unter dem Fahrzeugboden ist die Konzeptsicherheit hoch. Der Energiespeicher wird von einem stabilen Rahmen umschlossen, der Energie aufnehmen kann. Zwischen dem Rahmen und der Batterie sind Verformungselemente verbaut, die bei einem schweren Seitenaufprall zusätzliche Kräfte aufnehmen können. Im vorderen Bereich der Batterie kann ein so genannter Batterieschutzschild den Energiespeicher vor dem Eindringen von Fremdkörpern bewahren.

Elektrischer Schutz des Hochvolt-Systems: Umfangreiche Erfahrungen von Mercedes-Benz mit Antrieben im Hochvolt-Bereich haben zu einem mehrstufigen Sicherheitskonzept im Falle eines Unfalls geführt. Das HV-System schaltet sich je nach erkannter Unfallschwere selbständig entweder reversibel oder irreversibel ab. Zusätzlich sind Trennstellen vorgesehen, an denen die Rettungskräfte das Hochvolt-System manuell deaktivieren können.

Die Erprobung: Härtetests rund um den Globus
Rund 200 Prototypen und Vorserienfahrzeuge des EQC werden bei Tests auf vier Kontinenten (Europa, Nordamerika, Asien und Afrika) bis zur Markteinführung mehrere Millionen Kilometer zurückgelegt haben. Zum Versuchsprogramm gehören über 500 Einzeltests. Der EQC muss wie alle Mercedes-Benz Fahrzeuge das anspruchsvolle Standardprogramm absolvieren. Hinzu kommen spezielle Tests für den elektrischen Antrieb, die Batterie und das Zusammenspiel aller Antriebskomponenten. Die Mercedes-Benz Ingenieure können dabei auf den umfassenden Erkenntnissen der digitalen Erprobung aufbauen, die sowohl der Absicherung der Baubarkeit als auch der Simulation von beispielsweise Aerodynamik, Crash- und Schwingungsverhalten (NVH: noise, vibration, harshness; Deutsch: Geräusch, Vibration, Rauigkeit) diente. Hinzu kommen intensive Tests auf einer Vielzahl von Prüfständen im Mercedes-Benz Technology Center Sindelfingen. Das Verhältnis zwischen digitaler und realer Erprobung beträgt etwa 35 zu 65 Prozent.

Die Produktion: Vorbereitungen im Werk Bremen auf Hochtouren
Die Serienproduktion des EQC startet 2019 im Mercedes-Benz Werk Bremen. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits auf Hochtouren. Der neue EQC wird als rein elektrisches Fahrzeug in die laufende Serienfertigung integriert. Modernste Produktionstechnologien kommen dabei zum Einsatz. Eine maßgebliche Innovation ist das so genannte Batteriefüge-Zentrum, in dem der EQC nach dem Einbau der beiden elektrischen Antriebsstränge (eATS) in die Karosserie ein zweites Mal „heiratet“. Dort werden die EQC mit Hilfe des an der Karosserie angebrachten Datenträgers als Elektromodelle erkannt und entsprechend mit einer Batterie bestückt. Die Karosserie wird über eine Hängevorrichtung, das so genannte C-Gehänge, befördert und auf einem Rahmen abgesetzt. Tragarme heben die Batterie von unten an den Fahrzeugboden. Ein Mitarbeiter überwacht die automatische Verschraubung.

Parallel dazu fährt bereits die Produktion eigener Batterien für den EQC im dafür ausgebauten Batteriestandort Kamenz (bei Dresden) hoch. Neben Bremen bereitet sich außerdem das deutsch-chinesische Produktions-Joint Venture Beijing Benz Automotive Co. Ltd. (BBAC) auf den Produktionsstart des EQC für den lokalen Markt vor.

Der EQC rollt auf 19 bis 21 Zoll großen, aerodynamisch verbesserten Leichtmetallrädern in Bicolor-Ausführung, die die Radhäuser außenbündig abschließen. Zwei Räder-Varianten besitzen blaue Details am Felgenhorn oder auf den Speichen.

Kombiinstrument und Media-Display (serienmäßig 2 x 10,25 Zoll) sitzen hinter einer gemeinsamen, durchgängigen Glasfläche und bilden einen großen, freistehenden Bildschirm. In der Mittelkonsole befindet sich als weitere Bedienmöglichkeit für viele Fahrzeugfunktionen ein Touchpad. Die Ambientebeleuchtung illuminiert die Instrumententafel eindrucksvoll, entsprechende Lichtleiter ziehen sich durch das gesamte Cockpit und über das Deck mit den Lüftungsdüsen.

Die Ausstattungslinien: Electric Art und AMG Line
Die Ausstattungslinie Electric Art bietet die Designdetails mit roségoldfarbenen Akzenten. Darüber hinaus wird der Mercedes-Benz EQC auch in der sportlichen Ausstattungslinie AMG Line angeboten, optional erhältlich als AMG Line Interieur und AMG Line Exterieur.
Im Exterieur erhält der EQC durch die AMG Line Exterieur unter anderem eine AMG spezifische Kühlerverkleidung sowie Spiegelkappen in Wagenfarbe. Durch eine individuelle Frontschürze wirkt das Fahrzeug deutlich sportlicher. Eine breite Heckschürze im AMG Design unterstreicht diesen Eindruck. Zudem werden mehrere neue AMG Raddesigns in Größen zwischen 20 und 21 Zoll für den EQC angeboten.

Das Interieur wird durch das AMG Line Interieur ebenfalls noch sportlicher. Neben dem unten abgeflachten AMG Multifunktions-Sportlenkrad im 3-Speichen-Design ist eine AMG Sportpedalanlage aus gebürstetem Edelstahl Bestandteil des Pakets. Die Sitze sind in Ledernachbildung ARTICO/Mikrofaser in Schwarz ausgeführt, optional sind Ledersitze und Zierelemente in Carbonoptik erhältlich. AMG Fußmatten runden das AMG Line Interieur ab.

MBUX: Intuitive Bedienstruktur und verschiedene Anzeigestile
Die Anzeigen für Kombiinstrument und Media-Display lassen sich auf den großen, hochauflösenden Bildschirmen leicht ablesen. Emotionale Inszenierungen unterstreichen die Verständlichkeit der intuitiven Bedienstruktur und begeistern durch brillante Grafiken in hoher visueller Qualität. Der Nutzer kann je nach Stimmung oder passend zum jeweiligen Interieur aus drei visuell unterschiedlichen Stilen wählen:

Modern Classic ist die Weiterentwicklung einer klassischen Anzeige in elegant-leichter, edler Materialität.
Sport präsentiert sich in einer High-Tech-Turbinen-Optik in betont sportlichem Schwarz/Gelb-Kontrast.
Electric Art inszeniert Digitalität in reduzierter Form und spiegelt das jeweilige Fahrverhalten des E-Antriebs auf emotionale Weise wider. Der sichtbare Farbwechsel erklärt und begeistert gleichermaßen. Die gläsernen Rundinstrumente wechseln hierbei von Roségold im Drive-Modus zu Weiß und färben sich im Fall der Rekuperation in „Electric Blue“. Funktionale Aspekte zur Energiesituation wie der Energiefluss oder die Verbrauchshistorie werden im Media-Display erlebbar inszeniert.

Maximal variabel für mehr Effizienz und Stabilität
Die E-Maschinen werden sowohl in ihrer Antriebs- als auch in ihrer Rekuperationsfunktion drehrichtungsunabhängig betrieben und eingesetzt. Im Schub- oder Bremsbetrieb wird die mechanische Drehbewegung in elektrische Energie gewandelt und zum Laden der Hochvolt-Batterie verwendet (Rekuperation). Mit Fokus auf höchste Fahrstabilität und -effizienz wird die Leistungsanforderung zwischen der Vorder- und Hinterachse je nach Fahrsituation geregelt. Durch das sogenannte Torque Shifting wird eine volldynamische Drehmomentverteilung zwischen Vorder-und Hinterachse ermöglicht, um permanent eine überzeugende Balance zwischen Leistung und Effizienz sicherzustellen. Damit hat der EQC die souveränen Fahreigenschaften eines Allradantriebs.

Bei schwacher bis mittlerer Last wird aus Effizienzgründen nur die vordere E-Maschine betrieben. Die maximale rekuperative Verzögerung wird durch den Einsatz beider E-Maschinen als Generatoren erzielt.

Extrem leise dank aufwendiger Entkoppelung
Elektrofahrzeugen eilt der Ruf voraus, beinahe lautlos zu sein – insbesondere weil sie keinen geräuschintensiven Verbrennungsmotor haben. Doch maximale Drehzahlen der Elektromaschinen von rund 13.000 Umdrehungen pro Minute stellen bei der Geräuschentkopplung besondere Anforderungen dar. Die Mercedes-Benz Ingenieure haben mit verschiedenen Maßnahmen einen besonders guten Geräuschkomfort erzielt. Im EQC sind die eATS über Gummilager zweifach entkoppelt: einerseits die Antriebseinheit gegenüber ihrem Hilfsrahmen, andererseits der Hilfsrahmen gegenüber der Karosserie. Die aufwändige Entkopplung wird durch Isolationsmaßnahmen ergänzt. Ergebnis: Der EQC ist im Innenraum extrem leise.

Die Batterie: „Herzstück“ aus Sachsen
Der EQC ist mit der neusten Generation einer Lithium-Ionen-Batterie (Li-Ion) ausgerüstet, die als Energiequelle für beide Elektromaschinen dient. Die Batterie besteht aus 384 Zellen und ist im Fahrzeugboden zwischen der Vorder- und Hinterachse angeordnet. Das Systemdesign der Batterie ist modular aufgebaut, es besteht aus zwei Modulen mit jeweils 48 und vier Modulen mit 72 Zellen. Die leistungsstarke Hochvolt-Batterie hat eine Maximalspannung von 408 V und verfügt mit einer Nominalkapazität von 210 Ah über einen Energieinhalt von 80 kWh (nach NEFZ).

Das integrale Gesamtkühlkonzept des EQC, bestehend aus einer Wärmepumpen-Funktion und zwei elektrischen PTC-Zuheizern, schließt neben der Leistungselektronik, der E-Maschine und dem Rotor auch die Batterie mit ein. Das gesamte Batteriesystem ist mit einer Flüssigkühlung ausgestattet. Bei niedrigen Temperaturen sorgt eine Batterieheizung für hervorragende Performance und Effizienz .

Die Batterie ist integraler Bestandteil des Crashkonzepts auf Gesamtfahrzeug-Ebene. Die tiefe und zentrale Anordnung wirkt sich zudem positiv auf das Fahrverhalten des EQC aus .

Gefertigt wird die Batterie in Deutschland bei der 100-prozentigen Daimler Tochter Deutsche Accumotive in Kamenz/Sachsen .

Mercedes-Benz stellt auch hier wie für alle anderen Hochvolt-Batterien ein Batteriezertifikat und somit ein Leistungsversprechen aus.

Lademöglichkeiten: Flexibel und schnell geladen
Ob zu Hause via Wallbox, beim Einkaufen, bei der Arbeit oder ultraschnell beispielsweise an der Autobahn: Die Möglichkeiten, Elektrofahrzeuge mit Energie zu versorgen, sind vielfältig. Integraler Bestandteil der neuen Produkt- und Technologiemarke EQ sind intelligent vernetzte Ladelösungen, die die Mobilitätsbedürfnisse und den Komfort der Kunden im Fokus haben. Der EQC verfügt serienmäßig über einen wassergekühlten On-Board-Lader (OBL) mit einer Leistung von 7,2 kW und ist damit für das Wechselstrom- (AC-) Laden zu Hause und an öffentlichen Ladestationen vorbereitet. Die jeweilige Ladezeit für eine Vollladung hängt von der verfügbaren Infrastruktur und der länderspezifischen Fahrzeugausstattung ab. Viel schneller als an einer Haushaltssteckdose erfolgt das Laden an einer Mercedes-Benz Wallbox.
Und noch schneller geht es über Gleichstromladen – beim EQC serienmäßig – zum Beispiel via CCS (Combined Charging Systems) in Europa und den USA sowie CHAdeMO in Japan oder GB/T in China. Dieses in der Regel öffentliche Schnellladen erweitert den existierenden technischen Standard für das Wechselspannungsladen von Elektrofahrzeugen um die Fähigkeit zum Gleichstrom-Schnellladen. Abhängig vom SoC (Status of Charge, deutsch: Ladestand) lädt der EQC an einer entsprechenden Ladestation mit einer maximalen Leistung von bis zu 110 kW. Die Ladezeit beträgt dann etwa 40 Minuten von 10 - 80 Prozent SoC (vorläufige Angaben).

Energiemanagement: Bindeglied zwischen Batterie und Verbrauchern
Das Hochvolt-Energiemanagement (HV-EMM) ist das Bindeglied zwischen der Batterie und den HV-Komponenten (E-Maschinen, Klimakompressor, Heizelemente, DC/DC-Wandler zur Versorgung der 12-Volt-Komponenten).
Zu den Funktionen des HV-EMM zählen:
Ermittlung der nutzbaren Energiemenge in der Batterie
Aktivierung und Deaktivierung der Hochvoltkomponenten unter Einhaltung der Sicherheitsanforderungen und auf Basis der verfügbaren Energie
Prognose der aktuell verfügbaren elektrischen Leistung des Antriebsstrangs
Koordination des Ladevorgangs zwischen Batterie und Ladekomponenten
Bestimmung der elektrischen Reichweite und Verbräuche für die EQ optimierte Navigation
Fahrprogramme: Der Fahrer hat die Wahl der Fahrstrategie
Verbrauch und Reichweite hängen auch bei Elektrofahrzeugen sehr stark von der Fahrweise ab. Der EQC unterstützt seinen Fahrer durch verschiedene Fahrprogramme mit unterschiedlicher Charakteristik. Eine wesentliche Rolle bei den sparsameren Fahrprogramm-Varianten spielt das haptische Fahrpedal, das den Fahrer beim ökonomischen Fahren unterstützt.

Folgende Programme stehen zur Wahl:
COMFORT: Standardeinstellung; Fahrpedalkennline, die eine komfortable Fahrweise unterstützt, aber je nach Fahrweise auch automatisch dynamischer wird.
ECO: Schwerpunkt des Fahrprogramms liegt auf hoher Effizienz und niedrigem Verbrauch.
MAX RANGE: Intelligentes Fahrprogramm, mit dessen Hilfe der Fahrer die maximal mögliche Reichweite erzielen kann.
SPORT: Schwerpunkt des Fahrprogramms ist bestes Ansprechverhalten für höchste Fahrperformance.
INDIVIDUAL: Hinzu kommt ein individuelles Fahrprogramm, bei dem einzelne Parameter separat angepasst werden können.

Ein-Pedal-Fahren: Bremsrekuperation manuell wählen
Darüber hinaus hat der Fahrer die Möglichkeit, die Rekuperationsleistung über Schaltwippen, so genannten Paddles, hinter dem Lenkrad zu beeinflussen. Mit dem linken Paddle wird die Stärke der Rekuperation erhöht, mit dem rechten verringert. Folgende Stufen werden angeboten:
D Auto (situationsoptimierte Rekuperation über ECO Assistent)
D + (Segeln)
D (schwache Rekuperation)
D - (mittlere Rekuperation)
D - - (starke Rekuperation).
Damit wird das Ein-Pedal-Fahren möglich, denn in den meisten Situationen reicht die Rekuperationsverzögerung, um das Bremspedal nicht betätigen zu müssen.

Der ECO Assistent: Intelligente Effizienz durch Nutzung von Sensorfusion
Vorausschauend fahren und sparen: Beim Umsetzen dieser wirksamen Effizienzstrategie unterstützt das Assistenzsystem ECO Assistent den Fahrer umfassend - durch Hinweise, wann er den Fuß vom Fahrpedal nehmen kann, etwa weil ein Geschwindigkeitslimit folgt, und durch Funktionen wie Segeln und gezielte Steuerung der Rekuperation. Dafür werden Navigationsdaten, Verkehrszeichenerkennung und Informationen der Intelligenten Sicherheitsassistenten (Radar und Stereokamera) vernetzt genutzt.

Der ECO Assistent bezieht folgende Verkehrssituationen und Informationen in seine Fahrempfehlungen und Effizienzstrategie mit ein: Streckenverlauf (Kurven, Kreuzungen, Kreisverkehre, Gefälle)
Geschwindigkeitsbegrenzungen
Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen

Im Hintergrund erstellt der ECO Assistent permanent Ausrollsimulationen: In Abhängigkeit von der Verkehrssituation wird dabei ermittelt, ob das Fahrzeug beim Loslassen des Fahrpedals idealerweise mit möglichst geringen Fahrwiderständen weiterrollen sollte („Segeln“) oder ob das Fahrzeug verzögert werden sollte und dabei die Batterie effizient geladen werden kann (Rekuperation).

Innerhalb der Systemgrenzen regelt der ECO Assistent den Schub situationsgerecht, sobald der Fahrer den Fuß vom Fahrpedal nimmt. Den Hinweis, dies zu tun, erhält er dezent: durch die Einblendung eines Symbols „Fuß vom Fahrpedal“ im Media-Display (beziehungsweise, wenn vorhanden, im Head-up-Display). Zugleich wird dem Fahrer durch eine Grafik im Assistenzmenü der Grund der Empfehlung (beispielsweise „Kreuzung voraus“, „Gefälle voraus“) angezeigt.

Bei der Entscheidung, ob möglichst widerstandsarm gesegelt oder eher rekuperiert werden soll, berechnet der ECO Assistent vorausschauend die Fahrsituation. Beispiele sind hier Senken oder Kuppen oder vorausliegende Tempolimits, die das System anhand der Kartendaten erkennt.
Senke: Das Fahrzeug erkennt, dass nach einem Gefälle eine Steigung folgt, gleichzeitig ist ein Tempolimit angezeigt. Rechtzeitig bekommt der Fahrer den Hinweis „Fuß vom Fahrpedal“. Sobald er diesem Hinweis folgt, rollt das Fahrzeug ohne Antrieb weiter. Bergab wird dann rekuperiert, aber nur so stark, dass die erlaubte Höchstgeschwindigkeit gehalten wird. Kurz vor dem Tiefpunkt der Senke wird die Rekuperation beendet und ins Segeln übergegangen, um zu Gunsten der Energieeffizienz möglichst viel Schwung für die Bergauffahrt mitzunehmen.

Kuppe: Vor einer Bergkuppe gilt Tempo 90 km/h, danach 100 km/h. Auch hier wird schon vor dem „Kuppen-Gipfel“ „Fuß vom Fahrpedal“ vorgeschlagen und dann gesegelt, sobald das Fahrpedal losgelassen wurde. Im folgenden Gefälle kann die neue Zielgeschwindigkeit von 100 km/h durch Segeln erreicht und das Tempo durch Rekuperation gehalten werden.

Tempolimit: Erkennt das System anhand der Navigationsdaten oder über den Verkehrszeichen-Assistenten ein Tempolimit, wird dem Fahrer auch hier der Hinweis „Fuß vom Fahrpedal“ gegeben. Das Fahrzeug wird daraufhin sanft rekuperierend auf die neue Geschwindigkeit verzögert und anschließend wird gesegelt. Auf diese Weise werden auch geeignete Geschwindigkeiten für Kreuzungs-, Kreisverkehr- und Kurvensituationen unterstützt.

Langsamer Verkehr: Erkennt das System während des Segelns über die Radarsensoren langsame Vorausfahrer, wird bei Bedarf das Segeln automatisch abgebrochen. Die Verzögerung wird über die Rekuperation so eingestellt, dass oftmals ein Bremsen durch den Fahrer unnötig wird. Beschleunigt das vorausfahrende Fahrzeug wieder, wird das freie Rollen (Segeln) automatisch wieder aktiviert, um nicht weiter zu verzögern und die aktuelle Geschwindigkeit möglichst zu halten. Der Fahrer betätigt bei Bedarf das Fahrpedal.

Autos mit Verbrennungsmotoren nutzen deren Abwärme für die Beheizung des Innenraums. Elektrofahrzeuge sind effizienter – die Folge: weniger Energieverluste, damit aber auch weniger Abwärme zum Heizen. Das heißt: Die Ingenieure brauchten hier neue, intelligente Konzepte.

Ein ausgeklügeltes System mit Wärmepumpe und elektrischen Zuheizern klimatisiert idealerweise während des Ladevorgangs den Innenraum vor. Das ist reichweitenschonend, denn der Energiebedarf aus der Hochvolt-Batterie kann so deutlich reduziert werden. Zudem verwendet der EQC auch die Abwärme der Batterie als Energiequelle. Das integrierte Gesamtkühlkonzept, das sowohl die Leistungselektronik als auch den Rotor der elektrischen Maschine versorgt, ist ebenfalls auf Effizienz ausgelegt.

Dank der Vorklimatisierung müssen EQC Fahrer morgens weder Scheiben kratzen noch in ein eiskaltes Auto steigen. Und selbst in der größten Sommerhitze ist das Auto vor Fahrtantritt bereits angenehm heruntergekühlt. Steuern lässt sich die Vorklimatisierung über das Multimediasystem MBUX – Mercedes-Benz User Experience oder bequem von zu Hause oder vom Büro aus über die Mercedes me App.

Die Vorklimatisierung arbeitet zielwertgesteuert. Das heißt: Gibt der Fahrer seine Abfahrtszeit ein, wird der EQC zum Fahrtbeginn auf die voreingestellte Temperatur klimatisiert. Das kann der Fahrer entweder einzeln für jede Fahrt und jeden Fahrtabschnitt tun oder mit Hilfe eines Wochenprofils. Außerdem wird die Vorklimatisierung automatisch für fünf Minuten aktiviert, sobald das Fahrzeug per Schlüssel entriegelt wird. Wenn die maximal einstündige Vorklimatisierung – per Mercedes me App oder MBUX vorprogrammiert – gestartet oder beendet wird, erhält der Fahrer Push-Benachrichtigungen und ist so immer auf dem aktuellen Stand.

Die Vorklimatisierung umfasst neben der Klimaautomatik die Beheizung der Außenspiegel und der Heckscheibe sowie die Sitzheizung von Fahrer und Beifahrer.

Aufwendige Regelungstechnik: So kommt der Klimakomfort zustande
Viele Elektrofahrzeuge erreichen im Winter entweder nicht den Klimakomfort konventioneller Autos oder ihre Reichweite sinkt deutlich, weil der Strom der Batterie auch für die Beheizung des Innenraums genutzt wird. Hinzu kommt noch, dass die Betriebstemperatur der Hochvolt-Batterie zugunsten ihrer Lebensdauer in einem bestimmten Bereich liegen sollte, die Batterie also bedarfsabhängig gekühlt oder geheizt werden muss.
Mercedes-Benz setzt im EQC auf ein ausgeklügeltes System mit Wärmepumpen-Funktion und zwei elektrischen PTC-Zuheizern (Positive Temperature Coefficient Thermistor, deutsch: Thermistor/elektrischer Widerstand mit positivem Temperaturkoeffizienten). Eine Wärmepumpe – auch aus der Haustechnik bekannt – funktioniert prinzipiell wie ein Kühlschrank und transportiert die Wärme von einem niedrigen auf ein höheres Temperaturniveau. Auf diese Weise können „kalte Wärmen“, die gerade beim Elektrofahrzeug häufig vorkommen, für die Heizung des Innenraums nutzbar gemacht werden.

Die PTC-Zuheizer sind im Prinzip Tauchsieder, deren Leistung jedoch von der Zulauftemperatur der Kühlflüssigkeit abhängt. Vorteil: Das Bauteil selbst verhindert eine Überhitzung, zusätzliche Schutzeinrichtungen sind nicht nötig. Denn die keramischen PTC-Komponenten haben bei niedrigen Temperaturen einen sehr geringen elektrischen Widerstand und ermöglichen so einen hohen Stromfluss zugunsten einer hohen Heizleistung. Steigt aber die Temperatur, kehrt sich der Effekt um: Der elektrische Strom wird aufgrund des steigenden Widerstands der Keramiksteine abgesenkt, wodurch das System weniger Wärme freisetzt. Die beiden PTC-Zuheizer sitzen im EQC in den Radläufen rechts und links.

Für eine bestmögliche Klimatisierung im Spannungsfeld zwischen Effizienz und Komfort (sowohl in Bezug auf Innenraumtemperatur als auch auf Luftfeuchte) werden die Einflussgrößen Batterietemperatur, Außentemperatur, Luftfeuchte und Beschlagsneigung erfasst und ausgewertet. Über einen breiten Außentemperaturbereich entsteht eine Effizienzsteigerung durch den Wärmepumpenbetrieb.

Weitere Neuerungen beim EQC sind der wassergekühlte Kondensator und die Leistungsregelung des Chillers (Verdampfers) über ein elektrisches Expansionsventil. So kann mehr Leistung abgeführt und diese zugleich besser geregelt werden. Damit verändert sich die Temperatur am Verdampfer bei Leistungsanforderung am Chiller nicht sprungartig.

Der wassergekühlte Kondensator koppelt die Wärme aus dem Kältekreislauf in den Heizkreislauf ein. Zugleich sorgt er dafür, dass die Wärme aus der Zuluft bzw. Umluft, die Abwärme des Verdichters und die Batterieabwärme für die Beheizung des Innenraums zur Verfügung stehen. Im Idealfall reichen diese Wärmequellen aus, um mit der Wärmepumpe das Auto energieeffizient bis zu Außentemperaturen unter 0°C zu beheizen, ohne dass der PTC-Zuheizer aktiviert werden muss.

Im Kombiinstrument, auf der linken Seite des serienmäßigen Widescreen-Cockpits, begrüßt der EQC seinen Fahrer mit einer EQ-Willkommensanimation. Im linken Rundinstrument werden neben der Geschwindigkeit im unteren Bereich der Ladestatus und die Reichweite angegeben. Im rechten Rundinstrument befindet sich ein Leistungsmesser inkl. Rekuperations­anzeige.
Bei einer Beschleunigung verhält sich die Anzeige so dynamisch wie das Fahrzeug: Auf beiden Rundinstrumenten vermittelt dann ein weißer Schweif auch optisch einen Eindruck von Geschwindigkeit und Leistung des antrittsstarken EQC. Ebenfalls dem Kombiinstrument zugeordnet ist eine Seite mit Informationen zum Ladevorgang.

Einzelne, punktuelle Dienstleistungen rund um die Elektromobilität gibt es schon länger. Neu beim EQC ist der ganzheitliche Ansatz: Die intelligente Vernetzung einzelner Dienste und Funktionen erleichtert dem EQC Fahrer in allen Phasen die Nutzung seines Fahrzeugs. Dies beginnt schon vor der Fahrt. Vom heimischen Wohnzimmer oder dem Schreibtisch im Büro aus kann er sein Fahrtziel planen und eine Abfahrtszeit für die Vorklimatisierung eingeben. Daraufhin erhält er nicht nur eine intelligent geplante Route inklusive benötigter Ladestopps und Ankunftszeit, sondern auch eine Prognose über den voraussichtlichen Ladestand beim Start. Auf Wunsch erfolgt eine Push-Nachricht, sobald der Ladevorgang gestartet oder beendet ist. Dies schafft Transparenz und unterstützt den Fahrer dabei, seine anstehenden Fahrten optimal zu planen.

Hier eine Übersicht der neuen Services und Funktionen des EQC, die zur Markteinführung geplant sind:
Mit der Vorklimatisierung hat der Fahrzeuginnenraum schon bei Abfahrt die gewünschte Temperatur. Der EQC wird dazu entsprechend heruntergekühlt bzw. aufgeheizt. Die Programmierung ist auf mehrere Weisen möglich: direkt über MBUX - Mercedes-Benz User Experience oder über die Mercedes me App, hier kann entweder eine einzelne Abfahrtszeit oder ein Wochenprofil angelegt werden. Wird der Vorgang gestartet oder beendet, erhält der Fahrer auf Wunsch Push-Benachrichtigungen auf sein Handy und ist so immer auf dem aktuellen Stand. Die Vorklimatisierung während eines Ladevorgangs ist reichweitenschonend, denn der Energiebedarf wird über den Ladestrom abgedeckt.

Die EQ optimierte Navigation arbeitet intelligent. Denn auf Basis zahlreicher Faktoren plant sie automatisch eine Route inklusive Ladestopps, falls nötig. Unter anderem fließen dabei die aktuelle elektrische Reichweite, der aktuelle Stromverbrauch, der individuell von der Fahrweise, der Topographie und dem Verkehrsfluss bestimmt ist, sowie verfügbare Ladestationen ein. Die Berechnung legt stets die schnellste Route unter Berücksichtigung der kürzesten Ladezeit zugrunde – entsprechend werden Schnellladestationen bevorzugt. Der Kunde muss also nicht immer zwingend vollladen, sondern lädt flexibel in Bezug auf die Gesamtreisezeit. Zudem reagiert die Routenplanung dynamisch auf Änderungen. Sie kann off- und onboard erfolgen, also außerhalb (über die Mercedes me App) und innerhalb des Fahrzeugs. Die Reise lässt sich daher entweder bereits vor der Abreise bequem von zu Hause aus oder direkt und spontan im Auto planen.

Die EQ spezifische Sprachsteuerung wird über „ Hey Mercedes“ aktiviert und erleichtert dank natürlichem Sprachverständnis die Bedienung des EQC. Denn die LINGUATRONIC von MBUX erkennt und begreift viele Fragen oder Kommandos zu elektroautospezifischen Bedienthemen. Einige Beispiele: „Zeig mir den Energiefluss“, „Welche Ladeeinstellungen sind gewählt?“, „Lade das Fahrzeug auf 85 Prozent“ oder „Ich möchte morgen um 8 Uhr starten“ sowie „Wo ist die nächste Ladestation?“.

Bequemes Laden und Bezahlen
In Europa gibt es weit über 200 verschiedene Betreiber von Ladestationen an öffentlichen Plätzen (Stadt, Parkplätze, Autobahnen, Einkaufszentren usw.). Dank der EQ optimierten Navigation können Mercedes-Benz Kunden diese Stationen entweder per Mercedes me App oder direkt aus dem Auto heraus leicht finden und bekommen über Mercedes me Charge bequemen Zugang zu Ladesäulen einer Vielzahl von Anbietern, auch über Landesgrenzen hinweg. Hierfür sind keine unterschiedlichen Verträge notwendig. Dabei profitieren die Kunden neben der Authentifizierung von einer integrierten Bezahlfunktion mit einfacher Abrechnung. Der Kunde hinterlegt einmalig seine Zahlungsmethode. Jeder Ladevorgang wird dann automatisch abgebucht – auch im Ausland. Die einzelnen Ladevorgänge werden monatlich in einer übersichtlichen Rechnung zusammengestellt.

Mercedes me Charge ermöglicht auch den Zugang zu den Schnellladestationen des paneuropäischen Schnellladenetzes von IONITY. Die kurzen Ladezeiten sorgen insbesondere bei Langstrecken für eine angenehme Reise. Entlang der Hauptverkehrsachsen in Europa wird IONITY bis 2020 insgesamt rund 400 Schnellladestationen errichten und betreiben. IONITY wurde im November 2017 als Gemeinschaftsunternehmen der BMW Group, der Daimler AG, der Ford Motor Company und dem Volkswagen Konzern mit Audi und Porsche gegründet.

Die neue Mercedes-Benz Wallbox: schnelles Laden für zu Hause
Mit der neuen Generation der Mercedes-Benz Wallbox wird das heimische Laden noch komfortabler: Die Ladestation für zu Hause ist leistungsstärker denn je und ermöglicht unter anderem erstmals auch die Steuerung verschiedener Funktionen über das Smartphone.

Die neue Generation Heimladestation von Mercedes-Benz verfügt über ein elegantes Gehäusedesign mit Kabelmanagement. Kunden haben die Wahl zwischen drei Versionen: die Basisvariante Wallbox Home (verfügbar seit Juni 2018), die internetfähige Wallbox Advanced sowie die Wallbox Twin (beide voraussichtlich ab erstem Quartal 2019 verfügbar) für das gleichzeitige Laden von zwei Fahrzeugen. Alle Varianten sind bei den Mercedes-Benz Vertriebspartnern erhältlich.

Die intelligenten Wallboxen Advanced und Twin sind internetfähig, mit integriertem Stromzähler und ermöglichen eine Zugangskontrolle per RFID (Radio Frequency Identification – Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen). Dadurch ist die Verwaltung mehrerer Fahrzeuge verschiedener Nutzer möglich. Mit der neuen Wallbox Web App sind die Ladesteuerung, Nutzerverwaltung, Ladestatistiken sowie kostenoptimiertes Laden in einem Zeitraum mit günstigem Stromtarif ganz einfach über das Smartphone einstellbar.

Mit der Mercedes-Benz Wallbox kann der EQC zu Hause bis zu drei Mal (in Deutschland nur 2 Mal, da 1-phasige Bordlader auf 4,6kw begrenzt werden aufgrund einer möglichen Netzschieflast) schneller laden als an der Haushaltssteckdose. Durch die Standardisierung des Ladesteckers der Wallbox können zudem neben Mercedes-Benz und smart Fahrzeugen auch elektrifizierte Fahrzeuge anderer Hersteller aufgeladen werden.

Für Unternehmen und Flottenbetreiber bietet Mercedes-Benz zudem intelligente Ladelösungen an, mit denen Flottenmanager alle Ladevorgänge überwachen und abrechnen können. Selbst die Verrechnung von Kosten, die Fahrern eines Firmenwagens beim Laden zu Hause entstehen, ist integriert.

Zur Markteinführung wird Mercedes-Benz darüber hinaus weitere attraktive Services anbieten, die das Vertrauen in die Elektromobilität stärken und den Kunden maximal entlasten. Diese können von maßgeschneiderten Servicepaketen, Garantieleistungen bis hin zu Komfortdiensten wie Hol- und Bring-Service reichen – für ein rundum sorgenfreies Fahrerlebnis.

Nicht nur Vielfahrer kennen diese brenzlige Situation auf der Autobahn: Hinter einer Kurve taucht plötzlich ein Stau-Ende auf. Hier unterstützt der EQC seinen Fahrer –indem das Fahrzeug einen Stau frühzeitig ermitteln und darauf reagieren kann.

Ist der Aktive Abstands-Assistent DISTRONIC mit streckenbasierter Geschwindigkeitsanpassung aktiviert, kann der EQC Staus oder zähflüssigen Verkehr mit Hilfe der Informationen von LiveTraffic bereits erkennen und darauf reagieren, bevor der Fahrer selbst diese Verkehrsbehinderung wahrnimmt. Wird ein Stau so erkannt (und wählt der Fahrer aktiv kein anderes Verhalten), reduziert die DISTRONIC die Geschwindigkeit vorsorglich auf ca. 100 km/h. Dadurch kann das Risiko, mit hoher Geschwindigkeit unvorbereitet auf ein Stauende aufzufahren, deutlich reduziert werden.

Im Stauverkehr kommt die Rettungsgassenfunktion zum Einsatz: Bei erkanntem Stau auf Autobahnen erfolgt bei Geschwindigkeiten unter 60 km/h und erkannten optischen Spurmarkierungen die Fahrzeugorientierung an der äußeren Fahrspurlinie, die dabei nicht überfahren wird. Werden keine Spurmarkierungen erkannt, orientiert sich das Fahrzeug am Vorausfahrer.

Staufolgefahren: Im Stop-&-Go-Verkehr auf Autobahnen und autobahnähnlichen Straßen sind Stopps bis zu 30 Sekunden möglich, innerhalb derer der EQC automatisch wieder anfahren und dem vorausfahrenden Verkehr folgen kann.

Ist der Stau vorbei, beschleunigt der EQC wieder auf die im Aktiven Abstands-Assistenten DISTRONIC mit streckenbasierter Geschwindigkeitsanpassung voreingestellte Geschwindigkeit. Hat der Fahrer keine bestimmte Geschwindigkeit gewählt, ist dies in Deutschland die Autobahn-Richtgeschwindigkeit von 130 km/h, die für die aktuelle Autobahnfahrt individuell angepasst werden kann. Geben Verkehrszeichen etwas anderes vor, wird die angezeigte Geschwindigkeitsbegrenzung gewählt. Generell kann das System im gesamten Geschwindigkeitsbereich des EQC auf allen Straßentypen – Autobahn, Landstraße sowie in der Stadt – nicht nur automatisch den gewünschten Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen halten, sondern den Fahrer auch beim Lenken deutlich unterstützen, auch in Kurven. Bis 130 km/h ist der Aktive Lenk-Assistent nicht unbedingt auf deutlich sichtbare Fahrbahnmarkierungen angewiesen, sondern kann wie in einem Schwarm auch bei uneindeutigen Linien, z.B. in Baustellen, oder sogar ohne Linien, weiterhin aktiv steuern. Damit entlastet und unterstützt das System den Fahrer vor allem in Kolonnen- und Stauverkehr wirkungsvoll.

Der Aktive Brems-Assistent im Fahrassistenz-Paket wurde jetzt um eine Abbiegefunktion erweitert: Besteht beim Abbiegen Kollisionsgefahr durch entgegenkommende Fahrzeuge, kann der EQC im für diesen Fahrvorgang typischen Geschwindigkeitsbereich abgebremst werden. Ein Bremseingriff erfolgt, wenn der Fahrer einen Abbiegevorgang signalisiert (Blinker) und das Fahrzeug vor Überfahren der erkannten Spurmarkierung in den Stillstand gebremst werden kann. Zur Erkennung entgegenkommender Fahrzeuge dienen der Fernbereichs-Radarsensor der Front und die Stereo Multi Purpose Camera.

Bereits im Serienfahrzeug bietet der Aktive Brems-Assistent umfangreiche Sicherheitsfunktionen:
Abstandswarnung über eine Warnleuchte im Kombiinstrument, wenn der Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug zu gering ist
zusätzliche akustische Warnung bei erkannter Kollisionsgefahr
situationsgerechte Bremsunterstützung, sobald der Fahrer selbst bremst
autonome Notbremsung auf vorausfahrende, stehende oder anhaltende Fahrzeuge, falls der Fahrer nicht reagiert
autonome Notbremsung auch auf stehende oder querende Fußgänger/Radfahrer.

Mit dem Fahrassistenz-Paket verfügt der EQC über weitere Fahrassistenz-Systeme mit dem von der S-Klasse bekannten Funktionsumfang und streckenbasierter Unterstützung des Fahrers. Dazu zählen weitere Funktionsumfänge des Aktiven Brems-Assistenten, z.B. bei Kollisionsgefahr mit Querverkehr oder in Stauende-Situationen, sowie der Ausweich-Lenk-Assistent und PRE-SAFE® Plus, falls Kollisionsgefahr von hinten droht. Außerdem bietet der EQC die Ausstiegswarnfunktion des Totwinkel-Assistenten, wenn sich nach dem Anhalten von hinten beispielsweise ein Auto oder Fahrrad nähert.

PRE-SAFE®: Vorbeugender Insassenschutz
Mercedes-Benz ist der Vorreiter des reversiblen präventiven Insassenschutzes. Darunter versteht man Maßnahmen, die dazu beitragen können, Unfallfolgen zu mildern. Das PRE-SAFE® System kann mit Hilfe einer Reihe von Sensoren und Informationen beispielsweise vom ESP® oder den Assistenzsystemen kritische Fahrsituationen bereits im Vorfeld erkennen und bei Unfallgefahr vorbeugende Maßnahmen zum Insassenschutz einleiten. Dazu gehören zum Beispiel die reversible Gurtstraffung, die automatische Schließung der geöffneten Seitenscheiben und des Schiebedachs sowie das Stellen der Beifahrer-Rückenlehne in eine crashgünstige Position. PRE-SAFE® Plus kann eine drohende Heckkollision erkennen und den Folgeverkehr durch Aktivierung der hinteren Warnblinklichter in hoher Frequenz warnen. Bei anhaltender Kollisionsgefahr kann das System das stehende Fahrzeug vor einer Heckkollision festbremsen und damit das Risiko eines Schleudertraumas durch Reduzierung des aufprallbedingten Vorwärtsrucks reduzieren. So kann außerdem die Gefahr von Sekundärunfällen vermindert werden, z.B. in Kreuzungssituationen mit Fußgängern oder einem Vorausfahrzeug. Unmittelbar vor dem Aufprall werden die PRE-SAFE® Insassenschutzmaßnahmen ausgelöst.

Grundsätzlich legt Daimler bei allen Modellen sehr hohe Sicherheitsmaßstäbe an. Das gilt für Fahrzeuge mit konventionellem Verbrennungsmotor ebenso wie für solche mit alternativen Antrieben. Das bedeutet, dass die internen Mercedes-Benz Sicherheitsanforderungen in vielen Fällen über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen. Insbesondere die Crashanforderungen sind nach der so genannten Real Life Safety Sicherheitsphilosophie ausgerichtet. Dabei fließen Erkenntnisse aus der internen Unfallforschung in die Entwicklungsvorgaben mit ein, z.B. der Dachfalltest. Neben der Absicherung im Fahrzeugcrash werden an allen Mercedes-Benz Fahrzeugen zusätzliche Komponententests auf Systemebene durchgeführt.

Die Fahrzeugstruktur des EQC berücksichtigt die besonderen Anforderungen der elektrischen Komponenten und der Batterie und ist darauf ausgelegt, das gewohnt hohe Sicherheitsniveau zu erzielen. So umschließt ein neuer Hilfsrahmen die im Vorderwagen untergebrachten Antriebskomponenten und stützt diese Einheit über die bewährten Aufnahmepunkte ab. Zudem hat der EQC durch die im Boden untergebrachte Batterie einen tiefen Schwerpunkt. So wird das Risiko verringert, dass es zu einem Überschlag kommen könnte.

Zwischen Kotflügel und Tür sind Crashfugen integriert, die ebenso wie die stabilen Bügeltürgriffe das Öffnen der Türen nach einem Aufprall erleichtern können.

Das Hochvolt-System: Abschaltmöglichkeiten im Crash-Fall
Umfangreiche Erfahrungen von Mercedes-Benz mit Antrieben im Hochvolt-Bereich haben zu einem besonderen Sicherheitskonzept für den Fall eines Unfalls geführt. Zunächst einmal wird durch die Konstruktionsmerkmale des EQC die Wahrscheinlichkeit eines externen Kurzschlusses durch einen Unfall deutlich reduziert. Die Batterie wird von einem stabilen Rahmen mit integrierter Crashstruktur umschlossen. Zwischen dem Rahmen und der Batterie sind Verformungselemente verbaut, die bei einem schweren Seitenaufprall zusätzliche Kräfte aufnehmen können. Im vorderen Bereich der Batterie kann ein so genannter Batterieschutzschild den Energiespeicher vor dem Eindringen von Fremdkörpern bewahren.

Das Hochvolt-System kann bei einem Crash außerdem je nach Unfallschwere automatisch abgeschaltet werden. Dabei wird zwischen einer reversiblen und einer irreversiblen Abschaltung unterschieden. Bei einer reversiblen Abschaltung, die bei leichteren Unfallschweren stattfindet, ist eine Wiederzuschaltung des Hochvoltsystems möglich, wenn eine vorher durchgeführte Isolationsmessung keinen Fehler erkennt. Dann bleiben noch fahrfähige Fahrzeuge auch weiterhin fahrbereit. Nur bei sehr schweren Unfällen, bei denen in der Regel das Fahrzeug ohnehin nicht mehr fahrfähig ist, wird das Hochvolt-System irreversibel abgeschaltet und kann ohne Reparatur nicht mehr aktiviert werden. Beim Abschalten wird sichergestellt, dass innerhalb weniger Sekunden im Hochvolt-System außerhalb der Batterie keine verletzungsrelevante elektrische Restspannung mehr vorhanden ist.

Für die Rettungskräfte sind zusätzlich auch Trennstellen vorgesehen, an denen sie das Hochvolt-System deaktivieren können. Der eingesetzte Trennschalter ist im Motorraum untergebracht. Zusätzlich dazu befindet sich eine alternative Trennstelle in Form einer Kabelschlaufe mit Markierung für eine Schneidstelle im Sicherungskasten im Cockpit auf der Fahrerseite. Diese ist für die Rettungskräfte vorgesehen, wenn sie den Trennschalter im Motorraum nicht erreichen können. Zum umfassenden Hochvolt-Sicherheitskonzept gehört auch, dass der Ladevorgang automatisch abgeschaltet wird, wenn im Stand während des Schnellladens (DC-Laden) ein Aufprall erkannt wird. Beim Ladevorgang ist das Bordnetz des Fahrzeugs und damit auch das Airbag-Steuergerät in der Regel abgeschaltet. Um bei Schnellladen (DC-Laden) des Fahrzeugs an der Ladesäule trotzdem den Ladevorgang bei einem möglichen Aufprall zu beenden, ist in der DC-Box eine zusätzliche Aufprallsensorik integriert. Erkennt diese einen Aufprall an das Fahrzeug, wird der Ladevorgang automatisch abgebrochen.

Die Batterie: Mehrstufiges Schutzkonzept für den Normalbetrieb
Auch die Batterie an sich verfügt über ein eigenes, mehrstufiges Sicherheitssystem für den Alltagsbetrieb. Dazu gehören z.B. Temperatur-, Spannungs- oder Isolationsüberwachungen, die im normalen Betrieb bei einem eintretenden Fehlerfall zu einem Abschalten der Batterie führen können. Ein sich selbst kontinuierlich überwachendes Sicherheitssystem dient dazu, das Auftreten von Übertemperatur und Überladung in verschiedenen Betriebszuständen zu vermeiden.

Rückhaltesysteme: Gurte und Airbags
Neben der Struktursicherheit und dem Batterieschutzkonzept sind die speziell auf das Modell angepassten Rückhaltesysteme für die Insassen im Fall eines Unfalls besonders wichtig. Für Fahrer und Beifahrer sowie die Fondpassagiere auf den beiden äußeren Plätzen sind Dreipunkt-Sicherheitsgurte mit pyrotechnischer Gurtstraffung und Gurtkraftbegrenzung installiert. Der mittlere Platz der zweiten Sitzreihe ist mit einem Standard-Dreipunkt-Gurtsystem ausgerüstet. Eine Fondgurt-Statusanzeige informiert den Fahrer darüber, ob die Mitfahrer dort ihren Sicherheitsgurt angelegt haben. Auf den Vordersitzen fordert der Gurtwarner die Insassen zum Anschnallen auf.

Auf den äußeren Fondsitzen sind zudem i-Size (Europa) und ISOFIX (restliche Länder) Kindersitzverankerungen zum sicheren Befestigen entsprechender Kindersitze mit ergänzenden Befestigungspunkten oben an der Fondsitzlehne angebracht (sog. Top-Tether-Verankerungen). Mit der Ausstattung „automatische Beifahrerairbag-Abschaltung“ wird bei nicht belegtem Beifahrersitz oder einem rückwärts gerichteten Kindersitz der Beifahrer-Airbag automatisch abgeschaltet. Kleinkinder können so vor Verletzungen durch einen auslösenden Beifahrer-Airbag geschützt werden. Die Erkennung erfolgt zuverlässig über einen Drucksensor.

Zusätzlich kümmert sich eine Vielzahl von Airbags um den Schutz der Insassen bei einem Unfall. Dazu zählen unter anderem:
Ein Windowbag im Dachbereich zwischen A-, B- und C-Säulen für den Kopfbereich von Fahrer, Beifahrer und außen sitzenden Fondpassagieren. Ausgelöst werden können diese Airbags situationsspezifisch z.B. bei einem schweren Seitenaufprall, bei einem erkannten Überschlag oder auch bei einigen Frontalkollisionen mit starken seitlichen Beschleunigungskomponenten.

Kombinierte Thorax-Pelvis-Sidebags für Fahrer und Beifahrer, die bei einem schweren Seitenaufprall zusätzlichen Schutz bieten können. Auf Wunsch auch Sidebags für die äußeren Sitzplätze im Fond.

Airbags für Fahrer und Beifahrer für den schweren Frontalaufprall, auf der Beifahrerseite mit zweistufiger, zeitversetzter Auslösung, je nach sensierter Schwere des Frontalaufpralls.

Kneebag für den Fahrer, um die Knie bei einem schweren Frontalaufprall zu schützen und den Oberkörper zu stabilisieren, wodurch die Insassenbewegung positiv beeinflusst wird.

Eine Vielzahl von Maßnahmen trägt dazu bei, dass mit Mercedes-Benz Fahrzeugen nach einem Unfall Folgeschäden reduziert werden können und die Rettung der Insassen unterstützt wird. Sobald ein Schutzsystem (z.B. Gurtstraffer und Airbag) ausgelöst, ein Notruf oder ein Service-Call getätigt oder eine Panne erkannt wird, können folgende Maßnahmen je nach Unfallart und -schwere eingeleitet werden:

Automatische Aktivierung des Mercedes-Benz Notrufs, um Standort und Notfalllage zu übermitteln und den Rettungsprozess einzuleiten. Die Datenübertragung erfolgt über ein Kommunikationsmodul mit eigener SIM-Karte

Abschalten des Hochvoltsystems
Aktivieren der Warnblinkanlage zur Unfallstellenabsicherung und zum Schutz der Insassen vor einem Folgeunfall
Einschalten der Innenbeleuchtung, damit sich die Insassen und Rettungskräfte besser orientieren können
Absenken der vorderen Seitenscheiben im Falle einer Airbag-Auslösung – dient der Entlüftung und erleichtert so die Orientierung der Fahrzeuginsassen
Öffnen der Zentralverriegelung, Helfer bekommen so leichteren Zugang
Anheben der elektrisch verstellbaren Lenksäule; vereinfacht das Aussteigen bzw. den Zugang zum Fahrer
Senden einer erkannten Pannen- und Unfallsituation an die Car-to-X Kommunikation und an das Mercedes-Benz Servicecenter (Mercedes me bzw. Service-Call), um vor verunfallten oder liegengebliebenen Fahrzeugen zu warnen und um dem Fahrer automatisch Kontakt zum Mercedes-Benz Service-Center anzubieten.

Weltweite Produktion von Elektrofahrzeugen der Marke EQ
Neben Bremen bereitet sich das deutsch-chinesische Produktions-Joint Venture Beijing Benz Automotive Co. Ltd. (BBAC) auf den Produktionsstart des EQC für den lokalen Markt in China vor. Wie bei der C-Klasse und dem GLC fungiert Bremen dabei als Kompetenzzentrum für die Produktion des EQC an anderen Standorten. BBAC ist Teil des globalen Produktionsnetzwerks von Mercedes-Benz Cars.

Weitere Standorte künftiger Mercedes-Benz EQ Modelle sind die Mercedes-Benz Werke Rastatt (Deutschland), Sindelfingen (Deutschland), Tuscaloosa (USA) sowie der Standort Hambach (Frankreich):
Das Mercedes-Benz Werk Sindelfingen wird Kompetenzzentrum für batterieelektrische Modelle der Ober-und Luxusklasse.
Das Mercedes-Benz Werk Rastatt wird Kompetenzzentrum für die Produktion von EQ Modellen der Kompaktklasse.
Ein weiteres kompaktes Elektrofahrzeug (EQB) der Marke EQ wird künftig auch am Standort Hambach (Frankreich) produziert.
Im US-Werk Tuscaloosa (MBUSI, Mercedes-Benz U.S. International) sollen künftig SUVs der Produkt-und Technologiemarke EQ vom Band laufen.

In Peking wird neben dem EQC ebenfalls ein kompaktes Elektrofahrzeug gefertigt.

Der globale Batterieproduktionsverbund
Die lokale Fertigung von Batterien ist ein wichtiger Erfolgsfaktor in der Elektrooffensive von Mercedes-Benz Cars und der entscheidende Baustein, um die weltweite Nachfrage nach Elektrofahrzeugen flexibel und effizient zu bedienen. Damit ist das Produktionsnetzwerk für die Mobilität der Zukunft sehr gut aufgestellt. Die Batterien für den EQC werden am Standort Kamenz bei der Deutschen Accumotive, einer 100-prozentigen Tochter der Daimler AG, gefertigt. Dafür investiert das Unternehmen rund 500 Millionen Euro in den Bau einer zweiten Batteriefabrik. Bereits seit 2012 fertigt die Accumotive Hybrid- und Plug-In-Hybrid-Batterien für Pkw und Nutzfahrzeuge sowie Antriebsbatterien für die heutigen smart EQ fortwo und forfour.
Mit Blick auf die geplante Elektrofahrzeugoffensive unter der Produkt- und Technologiemarke EQ forciert Mercedes-Benz Cars den Aufbau eines globalen Batterieproduktionsverbundes mit Standorten in Europa, Asien und Nordamerika. Insgesamt wird das Unternehmen über eine Milliarde Euro in die weltweite Batterieproduktion mit jeweils zwei Fabriken im sächsischen Kamenz und in Stuttgart-Untertürkheim (Deutschland) sowie jeweils einer Fabrik in Sindelfingen, Peking (China), Tuscaloosa (USA) und Bangkok (Thailand) investieren.

Der weltweite Batterieproduktionsverbund von Mercedes-Benz Cars besteht daher künftig aus acht Werken auf drei Kontinenten, die flexibel und effizient auf die Marktnachfrage reagieren. Die einzelnen Standorte versorgen die lokale Fahrzeugproduktion und sind, wenn erforderlich, bereit für den Export.

31.08.2018 4. Teaserbild EQC (Front)



Am 04.09.2018 wird die Serienversion des EQC in Stockholm präsentiert. Er ist 10 cm länger als der GLC, also 4,76m. Dagegen wird er 4cm flächer sein. Er basiert zu großen Teilen auf dem GLC, ist auch nicht 100% optimal für ein reines Elektroauto konzipiert. Erst die EVA 2 Plattform (EQS, sowie großer EQ Geländewagen) werden diese Vorteile bieten (langer Radstand, kürzere Haube, viel Platz im Interieur).
Der EQC wird ab Juni 2019 an Kunden ausgeliefert.
Er verfügt über 2 E-Motoren, je einer an einer Achse und leistet maximal 408 PS und 700 NM. Die Batteriegröße wird mit 70 kWh angegeben und kann den CCS-Gleichstromsäulen mit bis zu 115 KW geladen werden.

Im Gegensatz zur Studie wird der Grill nicht geschlossen sein, sondern mit Lamellen ausgeführt sein. Aber es wird sowohl an der Front (siehe erstes Teaserbild) als auch am Heck ein durchlaufendes Lichtband geben.

Interieur: Das Interieur basiert praktisch komplett auf dem GLC. Wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist hier das Infotainementsystem. Der GLC als Facelift erhält das Interieur der C-Klasse Mopf. Digitales Display unter der "Hutze". Der EQC erhält 1:1 die 2x10,25 Zoll Display inkl. dem rechten Touchscreen der A-Klasse inkl. NTG6.0 mit MBUX. Damit das MBUX System nicht zu hoch montiert ist, wurden die 3 runden Lüftungsdüsen in der Mittelkonsole durch zwei flache rechteckige Lüftungsdüsen ersetzt.
Die Live-Stream von der Premiere in Stockholm gibt es am 04.09.2018 um 18.30 Uhr.


Hier noch einmal ein paar Bilder der Studie zum EQC:

28.08.2018 2. Teaserbild EQC (Serienversion)


Am 04.09.2018 wird die Serienversion des EQC in Stockholm präsentiert. Er ist 10 cm länger als der GLC, also 4,76m. Dagegen wird er 4cm flächer sein. Er basiert zu großen Teilen auf dem GLC, ist auch nicht 100% optimal für ein reines Elektroauto konzipiert. Erst die EVA 2 Plattform (EQS, sowie großer EQ Geländewagen) werden diese Vorteile bieten (langer Radstand, kürzere Haube, viel Platz im Interieur).
Der EQC wird ab Juni 2019 an Kunden ausgeliefert.
Er verfügt über 2 E-Motoren, je einer an einer Achse und leistet maximal 408 PS und 700 NM. Die Batteriegröße wird mit 70 kWh angegeben und kann den CCS-Gleichstromsäulen mit bis zu 115 KW geladen werden.

Im Gegensatz zur Studie wird der Grill nicht geschlossen sein, sondern mit Lamellen ausgeführt sein. Aber es wird sowohl an der Front (siehe erstes Teaserbild) als auch am Heck ein durchlaufendes Lichtband geben.
Die Live-Stream von der Premiere in Stockholm gibt es am 04.09.2018 um 18.30 Uhr.


Hier noch einmal ein paar Bilder der Studie zum EQC:

27.08.2018 E 300e/E300de & EQ-Roadmap



Daimler bestätigt die Auslieferung vom E 300e (Limousine), E 300de (Limousine/T-Modell) sowie S 560e (V222) ab November/Dezember 2018. Den Journalisten werden die Fahrzeuge inkl. C 300e (Limousine/T-Modell) und C 300de (Limousine/T-Modell) im Oktober 2018 auf einer Fahrveranstaltung vorgestellt. Beim 300 de handelt es sich um einen Diesel-Plug-In-Hybrid mit dem extrem sauberen OM654 mit 194 PS.
Die Verbrauchszertifizierung nach Euro 6d-temp liegt derzeit aber noch nicht vor. Gemäß meinen Berechnungen, durch die WLTP Verbrauchsrunde kann der Verbrauch um 20-30% auf dem Prüfstand steigen, wird durch die neue größere Batterie die 50g pro km trotzdem ganz knapp unterschritten. Somit bleiben C 300e, C 300de und E 300e und E 300de vermutlich weiterhin durch die BAFA, auch nach der Umstellung auf WLTP (von NEFZ), förderfähig. Auf den reelen Straßenverbrauch hat die Umstellung keine Auswirkung.
Die neuen Plug-in-Hybrid Modelle mit einer elektrischen Reichweite von 50 km werden auf dem Pariser Auto Salon ab 02.10.2018 neben der Serienversion des EQC der Weltöffentlichkeit in der Serienversion präsentiert.


Die GLC Plug-In-Hybrid Modelle erhalten im Rahmen des Facelifts im Frühjahr 2019 ebenfalls die neue 13,5 kwh Batterie.

Die 2. Batteriefakrik in Kamenz führt aktuell erste Produktionstest durch und steht dann für die Kundenauslieferung des EQC (aktuell ist Juni 2019 geplant) voll zur Verfügung. Auch die zu erwartende starke Steigerung der Plug-in-Hybrid Nachfrage durch die Absenkung der pauschalen Versteuerung von Dienstwagen mit 0,5% vom Bruttolistenpreis (statt 1%) bei den Plug-In-Hybrid und Elektromodellen in Deutschland will Daimler dann problemlos bewältigen können.

Nach der neuen Generation P2-Plug-In-Hybrid (Motor-E-Motor-Getriebe-Heckantrieb) Generation in C, E, S und dann auch GLC wird im Juni 2019 Daimler erstmals das P4-Plug-In-Hybrid Layout (Frontantrieb mit Verbrenner, elektrische Hinterachse, keine mechanische Verbindung zwischen den Achsen) im A 250e 4matic ausrollen. Hier sind aber ebenfalls 50 km nach WLTP elektrischer Reichweite vorhanden. Der gleiche Triebstrang (163 PS durch den 1,33 Liter M282 an der Vorderachse und ca. 90 elektrische PS an der Hinterachse) soll auch im B 250e 4matic erscheinen.


Das P4-Plug-IN-Hybrid Layout könnte dann auch 2020 in den ab Ende 2018 neuen GLE erscheinen. Er wird mit 100 km elektrischer Reichweite nach WLTP ausgestattet und hat die Batterien im Kardantunnel und unter der Rücksitzbank. Dazu wandert ein ca. 35-40 Liter großer Kraftstofftank in den Bereich wo früher die 9G-Tronic saß. Der OM654 und M260 würden dann quer eingebaut und das Fahrzeug hätte dann kraftstoffbetrieben einen Frontantrieb. Daher könnte hier die NAG3 9G-Tronic nicht zum Einsatz kommen. Hier würde sich das neue Mercedes-eigene F-DCT Getriebe, welches im Dezember 2018 im A 200d und A 220d mit dann 9-Gängen Premiere feiert anbieten. Es soll zwischen 500 und 550 NM aushalten. An der Hinterachse arbeitet dann ein starker Elektromotor.



Bei AMG stehen die Zeichen unter dem Label EQ-Power+ ebenfalls auf Elektrifizierung:
Zum einen kommt ein P4-Plug-In-Hybrid, der stark Performance orientiert ist, 2020 in einem MFA2 Modell (A-Klasse, GLA oder CLA ?)
Daneben wird der AMG GT 73 4türer kommen. Die 816 PS der Studie werden im ersten Schritt lt. AMG Boss Moers nicht erreicht. D.h. man kann hier vermutlich mit dem klassischen P2-Plug-in-Hybrid Layout rechnen. Zu dem V8 mit 639 PS kommen ca. noch 122 elektrische PS vor dem NAG3-Sport Automatikgetriebe. Später, vielleicht 2022 wird der P2-Plug-in-Hybrid im AMG 4-Türer durch ein P3-Plug-in-Hybrid ersetzt. Hier wird das Getriebe (9-Gang-Automatik) direkt an den V8 BiTurbo gekoppelt (soweit ganz klassisch) und dann am Hinterachsgetriebe eine starke E-Maschine installiert. Hier besteht der Vorteil, dass die elektrische Kraft der E-Maschine nicht durch das Getriebe muss und somit mehr Power realisierbar ist. Gleichzeitig muss man im E-Mode auch nicht die Gänge durchschalten. Hiert liegt dann die Getriebeausgangsdrehzahl an der E-Maschine vor und somit kommt ein E-Motor von einem reinen Elektroauto zum Einsatz (höhere Drehzahl).

Anbei der Fahrplan für die Kundenauslieferungen:

S 560e ab Nov/Dez 2018
E 300e Limousine ab Nov/Dez 2018
E 300 de (Limousine/T-Modell) ab Nov/Dez 2018
C 300e (Limousine/T-Modell) ab Frühjahr 2019
C 300 de (Limousine/T-Modell) ab Frühjahr 2019
GLC Plug-In-Hybrid mit 13,5 kwh ab Facelift ca. Frühjahr/Sommer 2019
A 250e 4matic (P4-Plug-in-Hybrid) ab Juni 2019
smart eq Modelle (C/A/W453) mit größerer Batterie ab Juni 2019
EQC (N293 auf EVA1 Basis) reines Elektro-SUV ab Juni 2019
B 250e 4matic (P4-Plug-In-Hybrid) (3. Quartal 2019)
GLE P4-Plug-In-Hybrid (100 km E-Reichweite) ab 2020
EQA (EVA1.5 auf MFA2 Basis) ab Sommer 2020

EQS (erste auf E-Auto optimierte Plattform EVA2) Limousine zwischen E- und S-Klasse ab Sommer 2021
EQB (elektrische Variante vom GLB, EVA1.5) 2021/2022
EQ-GLE (großer E-SUV, EVA2) vermutlich 2022.

Der EQC wird in Bremen und Peking gebaut, der EQA soll in Rastatt vom Band laufen und der EQS wird in Sindelfingen in der neuen Factory 56 produziert. Der EQB wird wohl im smart Werk im französischen Hambach gebaut. Der EQ-GLE kommt aus Tuscaloosa, USA.

25.08.2018 Vision EQ Silver Arrow



Im kalifornischen Pebble Beach präsentiert Mercedes-Benz das Showcar Vision EQ Silver Arrow bei der Monterey Car Week, die vom 18. bis 26. August 2018 Autokenner und Sammler aus aller Welt anzieht. Der Einsitzer ist zugleich eine Hommage an den erfolgreichen Rekordwagen W 125 von 1937. Die Lackierung in Alubeam-Silber erinnert an die aus Gewichtsgründen vom weißen Lack befreiten historischen Silberpfeile. Im Innenraum dominieren traditionelle, hochwertige Materialien wie Echtleder, poliertes Aluminium und massives Walnussholz. Das digitale Cockpit weist direkt in die Zukunft: Es umfasst einen gebogenen Panorama-Bildschirm mit Rückprojektion sowie einen ins Lenkrad integrierten Touchscreen.

Mit ihrem klaren, nahtlosen Design ist die Formensprache des Vision EQ Silver Arrow eine markenspezifische Ausgestaltung der Designphilosophie der Sinnlichen Klarheit. Die stromlinienförmige Silhouette des rund 5,30 Meter langen und ca. ein Meter flachen Einsitzers ist schlank, aber dennoch sinnlich. Das Showcar besitzt eine Karosseriestruktur aus Kohlefaser. Die Mehrschichtlackierung in Alubeam-Silber schmiegt sich wie flüssiges Metall darüber. Dieses Konzept entspricht den Design-Polen „Hot“ und „Cool“. Funktionale Anbauteile aus Kohlefaser wie beispielsweise der Frontsplitter verkörpern den kühlen und rationalen Aspekt dieser Philosophie. Das gilt ebenso für die als Display gestaltete Frontmaske sowie das durchgängige Leuchtenband vorne. Auch die Seitenschweller sind von einem Leuchtenband durchzogen, und der große, vertiefte EQ-Schriftzug vor den Hinterrädern ist markentypisch blau beleuchtet. Zu den weiteren Highlights gehören die Fahrerkanzel, die sich nach vorn aufklappen lässt, sowie die teilweise freistehenden Vielspeichen-Räder. Ein stilistisches und innovatives Highlight sind die nicht rotierenden Nabenabdeckungen sowie die Teilverkleidungen der Räder. Die jeweils 168 Speichen pro Rad bestehen aus leichtem Aluminium und sind EQ-typisch roségoldfarben lackiert.

Für besonders viel Traktion und eine entsprechend schnelle Beschleunigung besitzt der Vision EQ Silver Arrow Slick-Reifen im Format 255/25 R 24 (vorne) bzw. 305/25 R 26 (hinten). Liebe zum Detail beweist das zusammen mit Reifenpartner Pirelli realisierte Stern-Muster auf der Lauffläche. Eine Reminiszenz an den Rennsport ist der Heckdiffusor. Zwei ausfahrbare Heckspoiler fungieren überdies als Luftbremse, indem bei gewünschter Verzögerung der Luftwiderstand entsprechend erhöht wird.

Das Interieur des Vision EQ Silver Arrow repräsentiert die Werte des Progressiven Luxus. Die Designsprache kombiniert zeitlose Ästhetik mit futuristischen Visionen. Wird die Fahrerkanzel nach vorne aufgeklappt, gibt sie den Blick auf den überraschend breiten Innenraum frei. Dieser lebt von einem Kontrast: Einerseits werden traditionelle, hochwertige Materialien eingesetzt. Dazu gehören sattelbraunes Echtleder an Sitz und Lenkrad, poliertes Aluminium im gesamten Innenraum und massives Walnussholz mit dunkleren Nadelholz-Nadelstreifen im Boden. So wird eine Brücke zu historischen Rennwagen der Silberpfeil-Ära geschlagen. Andererseits stehen moderne High-Tech-Lösungen wie die große Projektionsfläche des Panoramabildschirms und innovative Nutzer-Erlebnis-Lösungen wie die Möglichkeit eines virtuellen Rennens (siehe unten) für den EQ-typischen visionären Charakter. Dieser Kontrast ist eine gewollte Zusammenführung von Vergangenheit und Zukunft. Sitzfläche und -lehne besitzen ein ungewöhnliches Muster, das an die Sitzkontur angepasst ist: Mit Hilfe von Lasergravur wurden Sterne abgesteppt. In den Sitz ist die Nackenheizung AIRSCARF integriert. Ein vom Rennsport inspirierter Vier-Punkt-Gurt fixiert den Fahrer im Sitz. Die Pedalerie passt sich individuell jeder Fahrerstatur an, ein entsprechender Regler befindet sich am Sitz und steuert die Verstellung der Pedale.

Passend zur Außenlackierung in Alubeam-Silber sind die Seitenwände des Innenraums mit luxuriösem, grauem Wildleder bezogen.

Doppel-Bildschirm und virtuelles Rennen
Der Fahrer des Vision EQ Silver Arrow ist umgeben von einem großen Panorama-Bildschirm, auf den ein Beamer von hinten ein 3D-Bild der Umgebung projiziert. Als Fingerzeig für mögliche künftige Ladetechnologien wird zudem jene Spur der Fahrbahn, auf der induktives Laden möglich ist, auf den Bildschirm eingeblendet. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz ist ein virtuelles Rennen gegen historische oder aktuelle Silberpfeil-Rennwagen möglich. Dabei wird im Panorama-Bildschirm eine virtuelle Rennstrecke in die reale Strecke eingeblendet, und der Fahrer sieht den Gegner vor oder hinter sich als „Ghost“. Die Assistenzfunktion „Virtual Race Coach“ hilft, ein besserer Fahrer zu werden, indem sie während des Rennens Anweisungen gibt.

Im Lenkrad sitzt zudem ein Touchscreen. Dort kann der Fahrer Programme wie Comfort, Sport und Sport+ mit unterschiedlicher Fahrcharakteristik wählen. Auch Soundeinstellungen können hier konfiguriert werden: Die Auswahl beinhaltet unter anderem den Klang eines aktuellen Formel-1-Silberpfeils und eines Mercedes-AMG V8-Motors.

Emissionsfreier Antrieb
Der Vision EQ Silver Arrow ist als Elektrofahrzeug konzipiert. Die Leistung des geräuschlosen Silberpfeils beträgt 550 kW (750 PS). Der flache Akku im Unterboden hat eine nutzbare Kapazität von ca. 80 kWh und ermöglicht eine rechnerische Reichweite von über 400 km nach WLTP. Gekühlt wird die Batterie mit Hilfe von seitlichen Lüftungsschlitzen.

Die EQ Konzeptfahrzeuge: Ausblick auf Elektroautos in allen Segmenten Mit dem Concept EQA hat Mercedes-Benz 2017 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt gezeigt, wie sich die EQ-Strategie in die Kompaktklasse übertragen lässt. Der Elektro-Athlet besitzt je einen Elektromotor an der Vorder- und Hinterachse mit einer Systemleistung von über 272 PS. Über eine front- oder hecklastige Momentenverteilung des permanenten Allradantriebs lässt sich die Fahrcharakteristik verändern. Welches Fahrprogramm gewählt wurde, zeigt das Concept EQA mit einem einzigartigen virtuellen Grill. Die Serienversion (unter einer abewandelten Karosserieform debütiert im Juni 2020).
Mit dem smart vision EQ fortwo hat smart auf der IAA 2017 eine elektrische und autonome Vision für einen hocheffizienten und flexiblen Nahverkehr präsentiert. Die autonom und elektrisch fahrende Studie präsentiert ein konsequentes Konzept für zukünftige urbane Mobilität und das Carsharing der Zukunft. Das Fahrzeug holt seine Passagiere direkt am gewünschten Ort ab und verzichtet auf Lenkrad und Pedale.

Das Concept EQ, vorgestellt auf dem Pariser Autosalon 2016, war der Vorbote der neuen Produkt- und Technologiemarke EQ – eine Studie im Look eines sportlichen SUV-Coupés, die viele Elemente des Mercedes-Benz EQC, der im Juni 2019 auf den Markt kommt, vorwegnahm.

Die Inspiration: der Weltrekordwagen von 1937
Vorbild für den Vision EQ Silver Arrow ist der W 125-Zwölfzylinder-Rekordwagen, den Mercedes-Benz 1937 auf Basis des Grand-Prix-Rennwagens gebaut hat. Für die neue Karosserie erhielt Mercedes-Benz 1937 wichtige Impulse aus der Flugzeugindustrie: Unter anderem aus den Entwicklungsabteilungen der Flugzeugwerke von Ernst Heinkel und von Willy Messerschmitt kam die Empfehlung, den vorderen Überhang zu verkürzen und die Front runder zu gestalten. Zudem wurde die Front weiter nach unten gezogen und lief an der Spitze steiler aus. Das senkte wie erwünscht den Auftrieb an der Vorderachse. Ein längeres und stärker angehobenes Heck reduzierte den Auftrieb an der Hinterachse. Markantes Merkmal – und Inspiration für die Designer des Vision EQ Silver Arrow – war die runde, dem Grundriss und Querschnitt eines Tropfens nachempfundene Cockpitverglasung.

Rudolf Caracciola erreichte damit auf der Autobahn A5 zwischen Frankfurt und Darmstadt 432,7 km/h, ermittelt als Durchschnitt von Hin- und Rückfahrt. Dieser Geschwindigkeitsweltrekord auf öffentlichen Straßen hatte bis November 2017 Bestand.

28.07.2018 EQ Familie & neue Plug-in-Hybrid



Beim Daimler ist aktuell viel in Bewegung. Neben den Investitionen ins autonome Fahren sowie der allgemeinen Digitalisierung stehen auch hohe Investitionen in die Elektrifizierung des Triebsstrangs sowie der allgemeinen Entwicklung von EVA1.5 und EVA2 an. Der EQC (EVA1) ist im Endeffekt fertig entwickelt und wird am 04.09.2018 in Stockholm seine Weltpremiere haben.
Das eine ist die Entwicklung von Produkten und das andere ist die Produktion. Aktuell gibt es nicht genügend Batteriezellen und auch bei der Herstellung von Batterien aus den eingekauften Batteriezellen gibt es Engpässe im Daimler Werk in Kamenz.
Daher geht nun ein 2. größeres Werk in Kamenz in Kürze ans Netz. Weitere Batteriefabriken sollen nach 2020 in Untertürkheim im Werkteil Brühl sowie Hedelfingen sowie in Sindelfingen entstehen. Daneben kommt eine Batterieproduktion in Tuscaloosa für die SUV Fertigung sowie in Peking für das lokale Pkw Wert vor Ort.

Die sehr angespannte Batteriesituation ist Grund dafür das die ersten EQC Modelle nach heutigem Stand erst im Juni 2019 an die ersten Kunden übergeben werden können. Also rund 9 Monate nach der Weltpremiere.
Auch bei den Plug-In-Hybrid Modellen wurde die Verkaufsfreigabe der neuen Generation (stärkere E-Maschine inkl. 13,5 kwh Batterie) immer wieder verschoben.
So erhalten der E 300e und E 300 de Limousine sowie das E 300 de T-Modell und der S 560e lang erst im Herbst ihre Bestellfreigaben. Die Bestellfreigaben für C 300e & C 300de (Limousine & T-Modell) wurde gar auf Anfang 2019 verschoben. Dann sollen auch die neue Generation Plug-In-Hybrid in das GLC - Facelift einziehen.
Der GLC F-Cell läuft ab September in Bremen vom Band. Hier werden jedoch nur rund 1.000 Stück gebaut und diese auch nur über 3-4 Jahre vermietet.

Beim smart fortwo eq und forfour eq macht die Batterieknappheit ebenfalls in Lieferzeiten von 12 Monaten bemerkbar.
Im Juni 2019 sollen die smart eq Modelle ein Facelift inkl. neuer Batterie mit mehr Reichweite erhalten. Die Benziner werden dann noch bis 2020 ohne Facelift weiterproduziert. Aber spätestens dann, wenn in Hambach nicht komplett die Lichter ausgehen sollen, müssen die Batterien in ausreichender Stückzahl zur Verfügung stehen.

Bis 2022 sollen rund 130 Modelle eine elektrifizieren Triebstrang haben. Darunter sind dann 10 rein elektrische Modelle (EQ smart fortwo, EQ smart fortwo cabrio, EQ forfour, EQC, EQA, EQB vermutlich auf GLB Basis, EQS (Limousine zwischen E und S-Klasse, EVA2). Der EQC basiert im Wesentlichen auf dem GLC und teilt sich mit dem F-Cell die EVA1 Plattform. Die Proportionen sind die von normalen Autos. Gleiches gilt auch für EVA1.5 die auf den MFA Modellen aufbauen (EQA Mitte 2020 und später EQB). Ab 2021 kommt dann EVA2. EVA2 weist ganz andere für E-Autos idealere Proportionen auf. Da die E-Motoren quasi in den Achsen sitzen, benötigt man keine lange Motorhaube mehr. EVA2 kennzeichnet sich durch einen langen Radstand, hierdurch entsteht ein großes Interieur bei gleichzeitig kleinerer Außenlänge, aus. Aufgrund des großen Radstandes wird die Hinterachse ebenfalls mitlenken. Die Akkus sind im Fahrzeugboden, daher auch der lange Radstand.


Bei den Plug-In-Hybrid Modellen (EQ Power) geht es auch in eine ganz klare Richtung. Der Verbrenner wird immer kleiner und die E-Maschine (Leistung) bzw. die Batteriegröße wird dagegen zunehmen.
Ob der A 250e 4matic und B 250e 4matic (P4-Plug-In-Hybrid, vorne normaler Verbrenner (M282 mit 1,33 Liter Hubraum) für die Vorderachse und E-Antrieb komplett losgelöst an der Hinterachse; Auslieferung ab Sommer 2019) auch schon zu dem unten aufgeführten Long-Range-PHEV zählen ist unklar, da die erste Anzeige eines Pressebilds von 50km ausging. Allerdings wird die Struktur von A- & B-Klasse exakt dem auf dem Bild gleichen. Ob jedoch auch zusätzliche Batterien in den Mitteltunnel untergebrachten werden, oder bei einem späteren Facelift ist nicht klar.



Der Großteil der 130 elektrifizierten Modell sind Fahrzeuge mit 48 Voltbordnetz mit einem kleinen RSG oder einen etwas größeren ISG. Sie leisten 16 bzw. 22 PS. Können Rekuperieren und dann etwas boosten. Sie können elektrische Turbolader antrieben, oder im Stand die Klimaanlage betrieben. Elektrisches Fahren ist nicht möglich. Aktuell werden sie als ISG (zwischen Motor und Getriebe) in allen 53er AMG, S 500 (mit M256), S 450 (M256), E 450 4matic, CLS 450 4matic sowie als RSG (Riemenstartergenerator) im C 200 Facelift, C 200 4matic sowie im CLS 350 und E 350 (nur Coupé / Cabrio) eingesetzt. Ein größerer Einsatz ist aufgrund eines Mangel an 48 Volt Batterien ebenfalls derzeit noch nicht möglich.

Die 48 Volt System laufen unter dem Label EQ Boost. Die Mercedes Plug-In-Hybride erhalten den Zusatz EQ Power. Ab 2020 wird AMG ebenfalls Performance Plug-In-Hybride anbieten (wie schon in einer Studie mit 816 PS gezeigt). Als erster kommt hier der AMG GT 4 Türer. Später wird es wohl ein deutlich breiteren Einsatz geben. Diese Modelle firmieren unter EQ Power+.
Im Bereich 100% Elektrifizierung gibt es dann die reinen EQ Modell (bis 2022 10 Stück).

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