13.01.2020 Mercedes mit 5 E-Autos im 2020er Programm



Mercedes hat am Tag der GLA Premiere am 11.12.19 die Vorstellung des neuen EQA (auf Basis des GLA) für 2020 bestätigt. Man hat aber in einer anderen Veröffentlichung angemerkt, dass Ende 2020 5 reine E-Autos im Daimler Programm sein werden. Dazu zählen dann der EQC, der EQV sowie smart EQ fortwo, smart EQ fortwo cabrio und smart EQ forfour.

Bei den Mercedes-Benz Vans gibt es noch den eVito (verfügt als eVito über drei Plug-Hybrid-Batterien) sowie den eSprinter (verfügt je nach Kundenwunsch über 3 bis 4 Plug-In-Hybrid Batterien).

Der EQA sollte ursprünglich ab Juni 2020 ausgeliefert werden. Wie bei allen E-Autos bei Mercedes gibt es jedoch Verzögerungen von ca. 6 Monaten. D.h. die Vorstellung wird noch in 2020 sein. Die Kunden erhalten die Fahrzeuge jedoch erst ab 2021.
Der Plan 2022 10 E-Autos auf der Straße zu haben wird daher sehr anspruchvoll und könnte verfehlt werden.
Hier das Line-Up:
EQA (H243), EVA1.5, Präsentation 2020, Auslieferung Anfang 2021
EQB (X243), EVA1.5, Auslieferung Frühjahr/Mitte 2021
EQS (V297), EVA2, Limousine Herbst 2021 / Auslieferung 2022
EQE (V295), EVA2 Limousine Ende 2022
neue smart EQ Familie in Kooperation mit Geely 2022
EQS (X296), EVA2, SUV 2022
EQE (X294), EVA2, SUV 2023
EQC SUV (Nachfolger vom aktuellen EQC, dann auf EVA2 Plattform anstelle von EVA1) 2023/2024
EQG (elektrische G-Klasse), keine EVA Plattform, 2023/2024

07.01.2020



Das Mercedes-Benz VISION AVTR:
Organische Batterietechnologie aus recycelbaren Materialien: Das Konzeptfahrzeug VISION AVTR setzt eine revolutionäre Batterietechnologie ein, die mit graphenbasierter organischer Zellchemie entwickelt wurde und völlig frei von seltenen Erden und Metallen ist. Die Materialien der Batterie sind kompostierbar und damit vollständig recycelbar. Auf diese Weise wird die Elektromobilität unabhängig von fossilen Ressourcen. Damit unterstreicht Mercedes-Benz die hohe Relevanz einer zukünftigen Kreislaufwirtschaft, der „Circular Economy“ im Rohstoffbereich.

Vision „Zero Impact Car“: Mit dem VISION AVTR wirft Mercedes-Benz einen Blick in die Mobilität der fernen Zukunft und verbindet dabei Nachhaltigkeit mit Digitalisierung sowie Mensch und Maschine mit der Umwelt. Das Konzeptfahrzeug beschreibt eine wünschenswerte Zukunft der Mobilität, in der Mensch, Natur und Technologie keine Widersprüche mehr sind, sondern im Einklang miteinander stehen. Das VISION AVTR zeigt so auf eindrucksvolle Weise die Vision eines „Zero Impact Cars“.

Neues UX-Konzept: Digitale Neuronen, die ausgelöst von den Passagieren bei der Verbindung mit dem Fahrzeug aus dem Interieur in die Außenhaut des Konzeptfahrzeugs fließen, ermöglichen eine neuartige Kommunikation mit der Umwelt. Der Innenraum des VISION AVTR wird zum immersiven Erlebnisraum und vermittelt eine völlig neue User-Experience. Über eine auf die Handfläche projizierte Menüauswahl kann der Passagier intuitiv zwischen unterschiedlichen Funktionalitäten wählen. So kann der Fahrer beispielsweise die fiktionale Welt „Pandora“ aus den AVATAR Filmen aus unterschiedlichen Perspektiven erkunden. Neuartige Steuerung und biometrische Verbindung: Ein weiteres Highlight des VISION AVTR ist seine Control Unit. Das multifunktionale Bedienelement in der Mittelkonsole lässt den Fahrer das Fahrzeug durch einfaches Auflegen der Hand intuitiv steuern – sofern er nicht autonom reisen möchte. Der neuartige Antrieb ermöglicht in Kombination mit der Achsenanordnung nicht nur Bewegung nach vorne und hinten, sondern auch diagonal. So kann sich das VISION AVTR im Gegensatz zu herkömmlichen Fahrzeugen um ca. 30 Grad seitwärts fortbewegen. Der sogenannte „Krebsgang“ gibt dem Konzeptfahrzeug auch in seiner Fortbewegung eine reptilienartige Anmutung und eine hohe Agilität.

Kommunikation und Interaktion mit der Umwelt
Das Auto wird ein aktiver Teil seiner Umgebung: 33 multidirektional bewegliche Oberflächenelemente auf der Rückseite des Fahrzeugs ermöglichen ein völlig neues Zusammenspiel des VISION AVTR mit seiner Umgebung. Diese bionischen Klappen erinnern an verschiedene Tiere auf Pandora und kommunizieren durch natürlich fließende Bewegungen in subtilen Gesten. Sowohl die bionischen Klappen als auch die neuronalen Lichtlinien reagieren auf die Annäherung von außen und reflektieren durch die Verbindung mit dem Fahrer - auch die Emotionen und Aktivitäten der Insassen. Natürliche Energie fließt sichtbar durch das Fahrzeug. Die bionischen Klappen ändern ihre Ausrichtung im Einvernehmen, um das Fahrzeug bei Manövern optimal zu unterstützen und die Verbindung zwischen Mensch und Fahrzeug auch im Außenbereich auszudrücken. Darüber hinaus können sie als Solarkollektoren verwendet werden.

Natürlich dynamisch: Räder inspiriert von Samen des heiligen Baumes
Als Inspiration für die Gestaltung der Räder dienten den Mercedes-Benz Designern die so genannten woodsprites, die Samen vom Baum der Seelen aus dem Film AVATAR. Die Räder des VISION AVTR verkörpern die Intelligenz der Natur. Die Laufflächen und die illuminierten Felgenarme verschmelzen zu einer vollkommen neuartigen, wie gewachsen wirkende Radskulpturen. Die sechs pflanzlich anmutenden Segmente der Felge sind von blauen Lichtleitern durchzogen. Durch ihre fast kugelförmige Form ermöglichen die Räder des VISION AVTR neue Fahrbewegungen sowie einen kleinen Wendekreis und minimieren die Kontaktfläche der Reifen mit dem Untergrund. Alle vier Räder des Fahrzeugs können die Richtung ändern. In Kombination mit der Achsanordnung der VISION AVTR ist es möglich, das Fahrzeug nicht nur vorwärts und rückwärts, sondern auch diagonal zu bewegen. Dadurch erreicht das VISION AVTR eine extrem hohe Agilität und der sogenannte „Krebsgang“ verleiht dem Konzeptfahrzeug auch in seiner Bewegung ein reptilartiges Erscheinungsbild.

Extrem souverän und komplett ohne Emissionen
Mit seinen vier leistungsstarken und radnahen Elektromotoren verkörpert das VISION AVTR eine besonders agile Umsetzung der Vision einer dynamischen Luxuslimousine. Mit einer kombinierten Motorleistung von mehr als 350 kW setzt das VISION AVTR neue Maßstäbe für EQ Power. Dank der intelligenten und vollvariablen Drehmomentverteilung wird die Leistung der vier voll individuell steuerbaren Motoren nicht nur in puncto Fahrdynamik bestmöglich, sondern vor allem hocheffizient verwaltet. Der innovative Allradantrieb mit Drehmomentvektoring ermöglicht völlig neue Freiheiten und garantiert Fahrdynamik auf höchstem Niveau und sorgt gleichzeitig für bestmögliche aktive Sicherheit. Das bedeutet, dass jedes Rad je nach Fahrsituation separat und fahrend angetrieben werden kann. Durch die Möglichkeit, Vorder- und Hinterachse gleich bzw. gegensätzlich anzusteuern, kann sich das VISION AVTR im Gegensatz zu herkömmlichen Fahrzeugen um ca. 30 Grad seitwärts fortbewegen. Der sogenannte „Krebsgang“ gibt dem Konzeptfahrzeug auch in seiner Fortbewegung eine reptilartige Anmutung.

Organische Batterietechnologie mit hoher Energie und flexibler Struktur
Das VISION AVTR wurde im Einklang seinem innovativen Elektroantrieb konzipiert. Dies basiert auf einer besonders leistungsstarken und kompakten Hochspannungsbatterie. Erstmals basiert die revolutionäre Batterietechnologie auf Graphenbasis organischer Zellchemie und eliminiert damit seltene, giftige und teure Erden wie Metalle vollständig. Elektromobilität wird so unabhängig von fossilen Ressourcen. Eine absolute Revolution stellt dabei zudem die aufgrund der Materialität hundertprozentige Recyclierbarkeit durch Kompostierung dar. Damit unterstreicht Mercedes-Benz die hohe Relevanz einer zukünftigen Kreislaufwirtschaft im Rohstoffbereich.

Neben einer exponentiell hohen Energiedichte - im Vergleich zu heutigen Batteriesystemen mit bis zu 1.200 Wh/Liter - besticht die Technologie auch durch ihre außergewöhnliche Schnellladefähigkeit via automatisierter, konduktiver Ladetechnik. Das bedeutet, dass der Akku in weniger als 15 Minuten vollständig aufgeladen wird. Die innovative Technologie ermöglicht auch maximale Flexibilität in Bezug auf den Bauraum: Mit einem lokalen Minimum von 94 mm passt sich die Batterie optimal an das Shared Space Vehicle Konzept an und maximiert so den multifunktionalen Innenraum. Mit einer Leistung von rund 110 kWh ermöglicht das VISION AVTR eine elektrische Reichweite von mehr als 700 Kilometern. Durch Rekuperation beim Ausrollen und Bremsen lässt sich die Hochvoltbatterie während der Fahrt mit einem höheren Wirkungsgrad als etablierte Systeme aufladen und trägt damit zur hohen Energieeffizienz des Gesamtsystems bei.

Die realen Potenziale dieser Technologie befinden sich aktuell in der Grundlagenforschung. Alles in allem ist das VISION AVTR ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigen emissionsfreien Mobilität in der Luxusklasse. Mit dem Konzeptauto zeigt Mercedes-Benz völlig neue Möglichkeiten, große und luxuriöse Automobile in Zukunft marktfähig und umwelt- und sozialverträglich zu machen.

Meisterwerk der Effizienz
Die Betrachtung der Effizienz geht bei Mercedes-Benz weit über das Antriebskonzept hinaus, denn mit zunehmender Digitalisierung rückt auch die Performance der Vielzahl an sogenannten Nebenverbrauchern in den Fokus – einhergehend mit deren effizienter Energieversorgung, ohne die Antriebsleistung des Fahrzeugs selbst negativ zu beeinflussen. Der Energieverbrauch pro Rechenbetrieb ist bereits ein wichtiges Ziel bei der Entwicklung neuer Computerchips. Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren mit dem Wachstum von Sensoren und künstlicher Intelligenz in der Automobilindustrie fortsetzen. Der neuro-inspirierte Ansatz des VISION AVTR, einschließlich der sogenannten neuromorphen Hardware, verspricht, die Leistungsaufnahme von Sensoren, Chips und anderen Komponenten auf wenige Watt zu minimieren. Ihre Energieversorgung erfolgt durch den zwischengespeicherten Strom der integrierten Solarplatten auf der Rückseite des VISION AVTR. Die 33 multidirektional beweglichen Oberflächenelemente fungieren als bionische Klappen.

"Giving Back to the City" - Fahrzeug zum Netz
Dank der Funktion "Vehicle to Grid" fügt sich das VISION AVTR nahtlos in das elektromobile Ökosystem der Zukunft ein, indem es Energie aus seinen hocheffizienten Batterien an die Öffentlichkeit zurückbringt und bei Bedarf von seiner künstlichen Intelligenz gesteuert wird.

11.12.2019 Jetzt auch EQA offiziell bestätigt



Nun wurde nach dem EQB auch der EQA offiziell bestätigt. Die beiden EVA1.5 Modelle basieren stark auf den MFA2 Modellen. Auch bei Design gibt es kaum Unterschiede zu den Verbrennern GLA und GLB. Nach dem aktuellen Stand der Wintererprobung in Schweden, ist lediglich der Frontgrill geschlossen. Dies ist das deutlichste Erkennungszeichen der EQA und EQB Modelle im Vergleich zum GLA und GLB. EQA und EQB sollen über die gleichen Batterien und E-Motoren. Es soll sich dabei um sparsame Synchronmaschinen (PMS), wie sie auch im Hyundai Kona elektro oder Model 3 zum Einsatz kommen, handeln. EQA und EQB werden nur mit Frontantrieb ausgerüstet. Der EQA (H243) sollte eigentlich schon im Sommer 2020 starten. Es soll jedoch Verzögerungen geben, sodass mit einer Auslieferung an die Kunden mit Anfang 2021 gerechnet wird. Die Präsentation wurde jedoch heute offiziell bestätigt für 2020. Der EQB wenig später in 2021 starten. Der EQA wird wohl in Hambach gefertigt. Das Basisbatterie soll rund 60 kwh Stunden aufweisen. Die Reichweite wird wohl leicht über 400 km liegen. Die Ladeleistung an den AC-Typ2 Stationen wird bei 11 kw liegen. Die Ladeleistung an den Schnellladesäulen mittels CCS Stecker ist noch nicht bekannt.

08.12.2019 EQC Aero-Konfiguartion & Lieferzeit


Der EQC 400 4matic verfügt über 408 PS und 760 NM. Dabei wird er bei geringer und mittlerer Lastanforderung nur vom vorderen E-Motor angetrieben (für einen geringeren Stromverbrauch). Bei hoher Lastanforderung wird die E-Maschine an der Hinterachse zugeschaltet.
Die Reichweite ist nach NEFZ 445 bis 471 km angegeben. Zertifiziert werden die Fahrzeug zwar nach WLTP, jedoch hat die Bundesregierung wohl vergessen, die Ausschilderung im Verkaufsraum auf WLTP umstellen zu lassen. Daher gibt Mercedes hier gerne noch die NEFZ Reichweite an. Die WLTP Reichweite liegt bei 390 km. Bei einer gemäßigten Testrunde über 85 km von jesmb ergab sich eine hochgerechnete Reichweite von 351 km.

Der EQC ist mit einem cW-Wert von 0,29 angegeben. Wer dazu noch die Trittbretter bestellt, kann den cW-Wert auf 0,28 senken.
Die aktuell beste aerodynamische EQC Konfiguration sieht wie folgt aus:

- AMG Line Exterieur (P31)
- Trittbrett (846)
- Aero Features (9U7)
- 19 Zoll Räder (R01) RSW
- Keine Anhängerkupplung (550)

Dann reduziert sich der cW-Wert auf 0,27 ! Dieser Wert ist für einen SUV wirklich gut, kann aber nicht mit dem der A-Klasse Limousine (V177) mit 0,22 mithalten.
Mercedes beziffert den Reichweitengewinn (er ist nicht in der NEFZ / WLTP Reichweite enthalten) im unteren einstelligen Prozentbereich. D.h. wenn man von rund 3 % ausgeht, erhöht sich die Reichweite um rund 8-13 km. Dies macht sich im Wesentlichen ab 80 km/h bemerkbar. Fährt man nur in der Stadt profitiert man von der verbesserten Aerodynamik nicht.


Update zu den Lieferzeiten:
Bisher war die Lieferzung für den EQC Februar/März 2020, nachdem nun die Shoroompremiere war, sind die Lieferzeiten etwas nach oben gegangen. Wer heute bestellt, muss sich bis zum 3. Quartal 2020 gedulden. Generell scheint die Hochvoltbatterieverfügbarkeit auch bei den Plug-in-Hybriden weiterhin ein Thema zu sein. Der A 250e / B 250e haben aktuell eine Lieferfrist bis ins 3. Quartal 2020.
Weitere Fotos vom EQC (Quelle: Daimler AG)

09.11.2019 Elektromobilität beim Daimler & neue Gesetzes


Die E-Auto Prämie, ausgezahlt durch die BAFA, wird bis 2025 verlängert und die Prämien werden erhöht.
Dabei steigt die Prämie für eine E-Auto mit einem Nettobasispreis von unter 40.000 EUR auf 6.000 EUR für Endverbraucher inkl. MwSt sind dies dann 6.570 EUR. Auto die teurer sind als 40.000 EUR Nettobasispreis werden mit 5.000 EUR bezuschusst. Das Limit wird von bisher 60.000 EUR auf 65.000 (Nettobasispreis) angehoben. Der Hersteller von wie bisher die Hälfte der Förderung bezahlen.

Plug-In-Hybrid werden bei einem Netto-Basispreis von unter 40.000 EUR mit 4.500 EUR (brutto 4.927,50 EUR) bezuschuss. Über 40.000 EUR reduziert sich die Prämie auf 4.000 EUR. Voraussetzung sind weniger als 50g Co2/km.
Das Gesetz soll noch im November bewilligt werden.

Daneben gilt das Firmenwagenfahrer statt 1% nur 0,5% Geldwerter-Vorteil bei einem Plug-in-Hybrid mit weniger als 50g Co2/km versteuern müssen. Für E-Autos wird es ab dem 01.01.2020 noch besser. Der Geldwerter-Vorteil wird hier auf 0,25% vom Bruttolistenpreis gesenkt.

Daimler wird hier zahlreiche neue Modelle anbieten die unter diese Förderung fallen.

Neben den bekannten Plug-in-Hybrid Modellen der C- und E-Klasse werden vor allem der A 250e (Auslieferung wohl verzögert auf das 2. Quartal 2020), B250e (Bestellfreigabe Ende November 2019), der in 2020 neue CLA 250e (Coupé / Shooting Brake) davon profitieren. Weitere Modelle die gerade so unter die Förderung jedoch auf jeden Fall unter die günstige Firmenwagenbesteuerung fallen werden ist der neue GLE 350de (SUV & Coupé) sowie die Benzin-Version GLE 350e. Die Bestellfreigabe für den GLE 350de soll am 22.November 2019 sein.

Ab dem 20.11.2019 ist dann auch das Facelift der smart eq Modelle bestellbar. Sie werden deutlich von der höheren Förderung profitieren. Da der Akku gleich groß geblieben ist und die Akku-Preise gesunken ist, ist spannend ob Daimler hier sogar den Preis leicht senkt, da der e-up mit doppelt so großem Akku genauso teuer ist.

Bei Mercedes ist der EQC im 4. Quartal 2019 richtig angelaufen. Der Produktionshochlauf ist jetzt in vollem Gang.

Ende des 1. Halbjahrs 2020 wird dann der EQV als zweiter elektrischer Mercedes mit bis zu 8 Plätzen an die Kunden ausgeliefert.

Weiter geht es dann mit den EVA1.5 Modellen. Sie basieren auf dem neuen GLA und dem neuen GLB. Sie verfügen über die gleichen Batterien und E-Motoren. Es soll sich dabei um sparsame Synchronmaschinen (PMS), wie sie auch im Hyundai Kona elektro oder Model 3 zum Einsatz kommen, handeln. EQA und EQB werden nur mit Frontantrieb ausgerüstet. Der EQA (H243) sollte eigentlich schon im Sommer 2020 starten. Es soll jedoch Verzögerungen geben, sodass mit einer Auslieferung an die Kunden mit Anfang 2021 gerechnet wird. Der EQB wenig später in 2021 starten. Der EQA wird in Rastatt gefertigt. Der EQB (X243) soll in Peking für China sowie im smart Werk in Hambach für den Rest der Welt produziert werden. Das Basisbatterie soll rund 60 kwh Stunden aufweisen.

Die erste reine Elektroplattform wird Mercedes mit dem EVA2 Baukasten mit dem neuen EQS vorstellen. EVA 2 wird über 800 Volt (Ladegeschwindigkeit von 3-4 Minuten je 100 km) verfügen, eine neue Akkugeneration haben und bei den Limousinen (EQS und EQE) Reichweiten von bis zu 700 km ermöglichen. Dies wird nicht nur durch effiziente E-Motoren eine ausgeklügelte Aerodynamik (EQS und EQE Limousinen) sowie in der größten Ausbaustufe einem Akku-Pack von rund 110 kwh möglich, sondern durch eine neuartige Leistungselektronik auf Basis von des Wide-Bandgap-Halbleiters Siliziumkarbid (SiC). Dadurch wird die Schaltgeschwindigkeit verbessert sowie die Wärmeverluste reduziert. Die Reichweite soll sich durch diese Maßnahme um rund 6% erhöhen. Aktuell investiert Bosch in Dresden rund eine Milliarde in sein neues Werk.

Aber auch bei den EVA2 Modellen gibt es wohl Verzögerungen. Der EQS wird vermutlich in der 2. Jahreshälfte 2021 vorgestellt. In den Jahren 2022 folgen dann weitere EVA2 Derivate:
EQS (V297) Limousine Ende 2021 / Anfang 2022
EQE (V295) Limousine 2022
EQS (X296) SUV 2022
EQE (X294) SUV 2023
EQC SUV (Nachfolger vom aktuellen EQC, dann auf EVA2 Plattform) 2023/2024

Ab 2022 kommt der neue E-smart von Geely aus China, anschließend wird es einen neuen elektrischen forfour im Format einen Polo/Fiesta geben.

Ebenfalls im Jahr 2022 (ohne EVA2 Plattform) wird aus dem österreichischen Graz den EQG geben der sich optisch nicht von der regulären G-Klasse unterscheiden wird.

Auch wenn es derzeit viele Verzögerungen, gerade im Plug-In-Hybrid Bereich gibt, stehen alle Weichen beim Daimler auf Elektro.
EQB Erlkönige:
(Fotos/Video: Jens Walko Walko-art.com
Hier geht es zum EQB Video

EQS Erlkönig:

(Fotos/Video: Jens Walko Walko-art.com

27.10.2019 jesmb Testfahrt im 408 PS starken EQC



Ab sofort kann man sich den EQC bei den Mercedes-Benz Händlern ansehen.

jesmb konnte nun bei einer Probefahrt erste Eindrücke gewinnen.
Der EQC 400 4matic verfügt über 408 PS und 760 NM. Dabei wird er bei geringer und mittlerer Lastanforderung nur vom vorderen E-Motor angetrieben. Bei hoher Lastanforderung wird die E-Maschine an der Hinterachse zugeschaltet.
Folgende Dinge sind sofort aufgefallen. Der EQC ist ein Mercedes. Er ist sehr angenehm leise. Liegt ruhig, gelassen auf der Straße. Lange Wellen federt er gut weg. Bei Gullydeckeln oder Fugen merkt man die großen Felgen.
Die Lenkung ist sehr angenehm und vermittelt eine sehr gute Rückmeldung.
Cool ist die Ampelkamera, die bei jeder roten Ampel das Bild im Navi-Display einblendet, falls man als erster an der Haltelinie steht. Somit entfällt ein lästiges verrenken.
Die Rekuperation lässt sich über die Schaltwippen sehr gut einstellen. Durch 2s ziehen kann man auch in die radarbasierte Rekuperation wechseln.
Die Bedienung des Tempomaten mittels der Lenkradtasten ist für mein Empfinden nicht mehr so schnell und schön wie noch mit dem Ingenieursstock hinter dem Lenkrad.
Der Drive Pilot arbeitet, wie auch in allen anderen Mercedes Modellen, jetzt 15s ohne Hand am Lenkrad. Der Unterschied zur E-Klasse W213 von 2016 bis 2018 mit 30s ist aber enorm.
Der Triebstrang ist über jeden Zweifel erhaben. Der EQC hat immer Traktion. Brutale Beschleunigung macht jetzt keinen unnötigen Krach mehr. Die 760 NM setzen sehr spontan ein und befördern die Köpfe dann schon mal "unsanft" in die Kopfstützen, insbesondere beim Beifahrer, der nichts Böses ahnt.
Der Triebstrang macht also viel Laune. Allerdings muss man auch mal fragen, ob es so sinnvoll ist 408 PS und 760 NM in ein Elektroauto zu verbauen ? Wenn man den EQC auf der Langstrecke einsetzt, kann man sowieso nur einen kleinen Bruchteil dieses enormen Leistungspotentials davon einsetzen. Daher Bestand rund 75% der 85 km Testfahrt darin den Stromverbrauch zu ermitteln. Dabei lag die Außentemperatur bei sonnigen 19 Grad und die Klimaanlage konnte dekativiert werden.
Am Ende über die gesamte Probefahrt lag der Stromverbrauch bei respektabeln 22,8 kwh. Dabei wurde auf der Autobahn mit 110 km/h und kurzzeitig auch 130 km/h gefahren. Somit ergibt sich bei einer nutzbaren Batteriekapazität von 80 kwh eine Autobahnreichweite ohne Heizung von 351 km. Sie lässt sich natürlich auf knapp 400 km erhöhen wenn man nur mit 100 km/h fährt. Das angenehme und von der Außenwelt völlig entkoppelte cruisen kann man bspw. mit einem kurzweiligen MBUX Geo-Quiz verkürzen. Hier stellt das MBUX 10 Geografie-Fragen. Bspw. "Von welchem Land ist Nassau ist Hauptstadt?"
Das MBUX System wurde um intelligente EQ-Features erweitert. So senden ein Großteil der Ladesäulen und Schnelllader den Live-Status ans Navi. Wenn eine Ladesäule besetzt ist, braucht man sie so erst gar nicht ansteuern und erlebt keine böse Überraschung.
Insgesamt ein tolles Auto, denn hier wird ein Elektroauto mit den typischen Mercedes Werten garniert. Dabei hat Mercedes mit rund 71.000 EUR sowie viele serienmäßiger Features verbaut, die normal bei Mercedes aufpreispflichtig sind, wie bspw. Multibeam, ein gelungenes Angebot geschnürrt, welches sogar von der BAFA-Prämie profitiert. So sind aber die 2.000 Herstellerbeteiligung und die 2.000 EUR BAFA Prämie der einzige Nachlass der aktuell gewährt wird. Auch die Leasing-Faktor ist im Vergleich zum GLC relativ hoch mit 1,36 (30.000 km in 36 Monaten, ohne Anzahlung).
Daher ist die Lieferzeit auch nicht länger als 5-6 Monate. Dies könnte sich auch nach den ersten Beschleunigungserlebnissen auf diversen Probefahrten schnell ändern ;-)
Weitere Fotos vom EQC (Quelle: Daimler AG)

13.10.2019 EQS Erlkönig


Hier sind nun erste Erlkönigbilder vom EQS aufgetaucht. Der EQS ist der erste Vertreter der EVA2 Plattform, die ausschließlich für E-Fahrzeuge entwickelt wurde. Man kann gut erkennen, dass quasi keine Motorhaube mehr existiert. Es gibt nur extrem kurze Überhänge und einen langen Radtstand. Die Prototionen sind exakt wie bei der Studie Vision EQS. Allerdings wird der EQS quasi eine Fließhecklimousine. D.h. der Kofferraumdeckel ist mehr eine Klappe und sie ist inkl. Heckscheibe direkt am Dach angeschlagen. Der EQS hat einen sehr langen Radstand, damit das große Batteriepaket in den Fahrzeugboden passt (ca. 110 kwh). Um einen guten Wendekreis zu ermöglichen hat der EQS wie die neue S-Klasse W223 (ab Frühjahr 2020) eine Hinterachslenkung. Dies ist auf dem ersten Bild schön zu erkennen. Mercedes beschreibt den EQS als eine elektrische S-Klasse. Von den Außenabmessungen ist er jedoch kürzer als die neue S-Klasse (W223). Dies wird man im Interieur aber aufgrund des langen Radstandes nicht bemerken. Die Form sieht auch wie ein 4-türiges Coupé aus. Das könnte das Aus für den CLS bedeuten. Aktuell kann der CLS an seine gloreichen Verkaufserfolge nicht mehr anknüpfen. D.h. wenn der EQS Ende 2021/ Anfang 2022 auf dem Markt kommt, könnte dies das Ende für den CLS (C257) bedeuten, der dann 4 Jahre am Markt gewesen wäre.

Der EQS erhält ein 800 Volt Batterie-System und kann dadurch mit bis zu 350 KW laden. Die Ladezeiten pro 100 km liegen dann bei weniger als 4 min. Insgesamt kann er in 20 min auf 80% geladen werden (entspricht ca. 550km). Diese Schnellladefähigkeit wird ein großes Problem für die Brennstoffzelle und wird ihren Durchbruch im Pkw-Bereich vermutlich verhindern.
Der EQS wird über 200 km/h fahren und soll je nach Leistungsausbaustufe (Allrad oder Heckantrieb) in bis zu 4,5s auf 100 km/h sein.
Es wird eine neue Flächenheizung geben, die helfen soll Strom zu sparen. Daneben könnte die coupéhafte Anmutung einen neuen Aerodynamik-Rekord für Serienfahrzeuge bedeuten, der u.a. die 700 km nach WLTP (0-100 % Ladung) ermöglichen soll.
Der EQS wird wie die neue S-Klasse autonom nach Level 3 fahren können.
(Fotos/Video: Jens Walko Walko-art.com

Hier geht es zum EQS vs S-Klasse (W223) Erlkönig Vergleich Video

11.09.2019 EQB Erlkönig


Hier sind nun erste Aufnahmen mit nur noch leichter Tarnung vom EQB aufgetaucht. Er hat vorne eine völlig geschlossene Kühlermaske. Lediglich in der Frontschürze sind Kühlöffnungen. Während EVA 2 (rein für E-Autos entwickelt) für mittlere und große Fahrzeuge konzipiert ist. Werden der EQB (Basis GLB) sowie der EQA (Basis GLA) auf der MFA Plattform basieren. Sie wurde für die Elektrofahrzeuge modifiziert (EVA1.5).

Sie erhalten einen einen permanent erregten E-Motor (PMS). Hier ist der Magnent durch Neodym permanent magnetisch und muss nicht über einen induzierten Strom zum elektromagnetisch werden. Somit weißt diese Bauform von E-Maschine einen leicht niedrigeren Stromverbrauch aus. Der Motor eignet sich für Applikationen gut die nur eine Motor verwenden. Nach den derzeitigen Informationen erhält der EQB und EQA ausschließlich Frontantrieb.
Der EQB ist für 2021 (vermutlich erstes Halbjahr) bestätigt. Eine Premiere könnte noch Ende 2020 erfolgen. Die Auslieferung und Bestellfreigabe erfolgt dann jedoch in 2021.
(Fotos/Video: Jens Walko Walko-art.com
Hier geht es zum EQB Video

11.09.2019 EQC & EQ Details & Aeropaket

jesmb konnte auf der IAA 2019 interessante neue Details zum EQC erfahren.
- es wurde bestätigt, dass in einer ersten Serie 500 Fahrzeuge produziert wurden
- Aktuell sind in Bremen (Stand Anfang September) 1.600 Fahrzeuge vom EQC vom Band gelaufen. Es läuft alles planmäßig und die Produktion wird nun deutlich hochgefahren.
- Der EQC wird vermutlich in der 2. Jahreshälfte einen 11 KW Bordlader (3-phasig) statt eines 7,4 kW (2-phasig) erhalten.
- aktuell hat der EQC einen cW-Wert von 0,29. Mit Trittbrettern 0,28. Die AMG Line mit speziellen Felgen und Trittbrettern hat 0,27. Mercedes legt jetzt mit dem Aeropakt nach. Es beinhaltet u.a. ein neues Felgendesign sowie Trittbretter und soll dann ebenfalls 0,27 erreichen (ohne AMG Line). So erklären sich u.a. die verschiedenen Reichweiten von 376 km bis 417 km gemäß WLTP.
- Der EQC verfügt über 2 Asychronmaschinen. Der Mittelteil der E-Maschine wird durch Strom zum Elektromagneten. Eine leicht höhere Effizienz weisen Permanentmagnetmotoren auf mit einem permanent Magnet aus Neodym. Dies wird oft bei Fahrzeugen mit nur einer Antriebsachse eingesetzt, da diese Motoren nicht freilaufen können. Man hätte also, vorne eine Permanentsynchronmaschine einsetzen können und hinten eine asychrone E-Maschine. Dann wäre der Stromverbrauch noch etwas niedriger und die Reichweite höher gewesen. Aufgrund der aktuell noch niedrigen Stückzahlen, hat man sich aber dagegen entschieden zwei komplett unterschiedliche E-Motoren zu entwickeln/applizieren. Grundsätzlich fährt der EQC mit Frontantrieb (diese asychronmaschine hat mehr Wicklungen für eine leicht höhere Effizienz, aber nicht so hoch wie permanent erregten E-Maschine) und hinten der Motor mit weniger Wicklungen wird für mehr Power dazu geschaltet.
- Ein EQC 300 wurde nicht bestätigt, aber auch nicht dementiert. Er wird vermutlich erstz zur zweiten Hälfte des Lebenszyklus kommen. Aktuell hat der EQC kein fixes Produktionsende. Man geht aber davon aus, dass er nicht wie sonst üblich 7 Jahre gebaut wird. Vermutlich nach 5 Jahren wird hier von EVA1 auf EVA2 umgestellt.
- Der Mercedes Chef hat hier ja betont das die EVA2 Plattform (rein für E-Autos entwickelt) für mittlere und große Fahrzeuge konzipiert ist.
- Die MFA Modelle werden vermutlich weiter auf der VErbrennerplattform basieren (EVA1.5) und dann mit Frontmotor eher einen permanent erregten E-Motor erhalten.
- Der EQB ist ja hier für 2021 bestätigt. Zum EQA wollte man auf der IAA nocht gar nichts sagen.
- Der EQV wird ab Frühjahr 2020 bestellbar sein und ab Mitte 2020 ausgeliefert. Hier wurde nur mit einem augenzwinkern gesagt, es wäre ziemlich clever wenn er die BAFA-Förderung erhalten würde. Somit wird er weniger als 60.000 EUR netto (71.000 brutto) kosten.
- AMG soll in Zukunft auch ein eigenes rein elektrisches Auto erhalten

10.09.2019 Vision EQS die Details


Vorab die Fakten direkt vom Mercedes-Benz-Messe-Stand:
Der Vision EQS ist der erste Vertreter der EVA2 Plattform. Sie wurde nur für E-Fahrzeuge ohne Verbrenner entwickelt.
Man kann gut erkennen, dass quasi keine Motorhaube mehr existiert. Es gibt nur extrem kurze Überhänge und einen langen Radtstand. Dies ist erforderlich, damit genügend Platz zwischen den Achsen ist.

Die Serienversion des EQS wird die gleichen Proportionen wie die Studie erhalten.

Sie wird Ende 2021 vorgestellt und dann Anfang 2022 zu den Kunden kommen.
Die Batteriekapazität wird leicht über 100 kwh liegen und Batterien der dann aktuellsten Generation enthalten (höhere Energiedichte).
Der EQS erhält ein 800 Volt Batterie-System und kann dadurch mit bis zu 350 KW laden. Die Ladezeiten pro 100 km liegen dann bei weniger als 4 min.
Insgesamt kann er in 20 min auf 80% geladen werden (entspricht ca. 550km).
Diese Schnellladefähigkeit wird ein großes Problem für die Brennstoffzelle und wird ihren Durchbruch im Pkw-Bereich vermutlich verhindern.

Der EQS verfügt über jeweils ein Motor an jeder Achse. Die Gesamtleistung liegt bei 476 PS, 760 NM. Der Sprint auf 100 km/h wird in weniger als 4,5s absolviert.
Die Höchstgeschwindigkeit liegt über 200 km/h. Der Verbrauch soll sehr effizient aufgrund einer tollen Aerodynamik sein.

Die Motoren sind noch nicht vergeben. Lt. Informationen vom ZF Stand, hat sich ZF (sie liefern die E-Machinen für den EQC) für die Vergabe der EQS Maschinen beworben. Es könnte aber auch sein, dass das Werk Untertürkheim den Zuschlag erhalt.
Es wird eine Flächenheizung in einem gesteigerten Umfang geben, da sie stromsparender ist, als die Luft zu erhitzen (bspw. kann im EQC maximal mit 10 kw geheizt werden).
Der EQS wird teilautonom nach Level 3 fahren (wie die neue S-Klasse W223, ab Frühjahr 2020).


Hier gibt es weitere Infos speziell zur Studie Vision EQS:
Der VISION EQS, ein Meilenstein auf dem Weg in die Zukunft von Mercedes-Benz. Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt (12. bis 22. September 2019) zeigt Mercedes-Benz die Herausforderungen der Zukunft: Nachhaltigkeit wird ein zentraler Bestandteil der Markenphilosophie und ein wesentlicher Aspekt der Unternehmensstrategie. Das Showcar erfüllt diese Ansprüche schon heute und gibt einen Ausblick auf zukünftige große elektrische Luxuslimousinen. Dabei platziert es eine Vision des Elektro-Purpose-Designs. Mercedes-Benz setzt mit dem VISION EQS ein klares Statement für das Fortbestehen hochwertiger Fahrzeuge und selbstbestimmten Fahrens. Handwerkliche Perfektion, emotionales Design, luxuriöse Materialien und individueller Fahrspaß werden auch in Zukunft begehrenswert bleiben. Denn der Luxusgedanke steht heute und zukünftig vor allem auch für persönliche Freiheit.

Technologisch wegweisend sind dabei die in das umlaufende 360-Grad-Außenlichtband integrierten DIGITAL LIGHT Scheinwerfer mit je zwei Holographic-Lens-Modulen. Sie verleihen dem Fahrzeug nicht nur den Mercedes-typischen souveränen Blick, sondern ermöglichen zudem eine nahezu unbegrenzte Anzahl an Darstellungsmöglichkeiten, die einen Ausblick auf zukünftige Lichtinszenierungen von Mercedes-Benz geben. Auch das Markenlogo erhält neue Aufgaben: 229 leuchtende Einzelsterne bilden das fugenlos integrierte Heckleuchtenband und lassen den Markenstern in bisher ungekannter Weise erstrahlen.

Die Interaktion zwischen Fahrzeug und Umwelt bleibt bei dem VISION EQS nicht nur auf die Leuchten beschränkt. Der digitale Frontgrill, der weltweit erstmals mit einer aus 188 Einzel-LEDs bestehenden Leuchtmatrix umgesetzt wird, bietet ein neues Level an präziser Signalisation. Erwacht das Black Panel zum Leben, erzeugen die scheinbar schwerelosen Sterne und Pixel eine faszinierende, dreidimensionale Tiefenwirkung.

Im Interieur schöpft der VISION EQS seine Inspiration aus der Welt luxuriöser Yachten. Durch eine klare und fließende Formensprache wird eine neue Gelassenheit erreicht – und damit die Vision eines modernen Luxusverständnisses der Zukunft.
Erstmals verschmilzt die gesamte Instrumententafel mit dem Korpus des Front-Zierteils zu einer Interieur-Skulptur. In seiner tiefen und offenen Raumarchitektur umfließt das Cockpit des VISION EQS die Insassen nun wie ein Bootsdeck. Die zusammenhängende, umarmende Gesamtskulptur aus kombinierter Instrumententafel, Mittelkonsole und Armauflagen schwebt über dem großzügigen Innenraum und gibt erstmals einen Ausblick auf den Innenraum zukünftiger Luxuslimousinen der Marke. Für besonderes Ambiente sorgt auch die Materialauswahl im Interieur des Showcars. Konsequent hat Mercedes-Benz den Einsatz nachhaltiger Materialien weiterentwickelt und verwendet traditionelle wie technologisch wegweisende Materialien. Neben dem heimischen Holz Riegelahorn kommt eine hochwertige Mikrofaser DINAMICA in Kristallweiß zum Einsatz. Sie wird aus recycelten PET-Flaschen hergestellt. Dazu kommt artifizielles Leder, dessen feine technische Oberfläche einem Nappaleder gleichkommt. Einem besonderen Projekt entstammt das Material am Dachhimmel: Hochqualitatives Textil entsteht unter Beimischung von Anteilen recycelter „ocean waste“-Plastikabfälle und stellt so den Einsatz nachhaltiger Materialien auf ein neues Level.

Intuitive Interaktion – das Advanced MBUX
Der VISION EQS zeigt eine großflächige Interieur-Skulptur als Bühne der Zukunft: Digitale Inhalte lassen sich immersiv auf der gesamten Fläche erleben und erschaffen damit eine ganzheitliche Atmosphäre. Die Verschmelzung von Material und Information untermalt eine mögliche intuitive Interaktion der Zukunft. Als Anzeigefläche dienen organisch herauswachsende Displays und Projektionsflächen, aber auch das intelligente CONNECTED LIGHT, das die Insassen räumlich umgibt. Haptische Highlights wie die intarsienhaft in die Zierteilebene integrierten Lüftungsdüsen, die aufwändig roségold inszenierten Lautsprecherabdeckungen und der Duftflacon, der wie ein Juwel in eine Schmuckteilspange gefasst ist, komplettieren das wegweisende Interieur des VISION EQS und zeigen höchste Handwerkskunst.

Mit dem Technologieträger VISION EQS setzt Mercedes-Benz auf eine völlig neue, vollvariable batterieelektrische Antriebsplattform. Diese ist in vieler Hinsicht skalierbar und modellübergreifend einsetzbar: Radstand und Spurweite sowie alle übrigen Systemkomponenten, insbesondere die Batterien, sind dank des modularen Systembaukastens variabel und damit für unterschiedlichste Fahrzeugkonzepte geeignet. Dabei profitiert Mercedes-Benz neben der internen Entwicklungs- und Produktionskompetenz auch von der konzern- und baureihenübergreifenden Modulstrategie für alternative Antriebe und dem direkten Zugriff auf Schlüsselkomponenten für die Elektromobilität. So stammt beispielsweise die hocheffiziente Lithium-Ionen-Batterie von der Daimler-Tochter ACCUMOTIVE.

Die Fahrzeugstruktur baut – ähnlich wie bei modernen Serienmodellen von Mercedes-Benz – auf einen intelligenten Multi-Materialmix aus Stahl, Aluminium und Carbon und nachhaltigen Materialien aus Rezyklaten. So werden die Anforderungen an Leichtbau, Stabilität, Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit optimal erfüllt. Der VISION EQS setzt zudem ein klares Statement für das Fortbestehen von Selbstfahrer-Fahrzeugen. Dazu zeigt das Showcar die Bandbreite der Plattform mit seiner klaren Fokussierung auf den Fahrer. Mercedes-Benz wird auch in Zukunft den Wunsch nach individueller Mobilität und begeisterndem Fahrverhalten erfüllen können. Dabei unterstützt das Showcar VISION EQS den Fahrer mit hochautomatisiertem Fahren des Levels 3, etwa bei langen Autobahnfahrten. Durch die Modularität der Sensorik kann das Autonomie-Level in Zukunft bis hin zum vollautomatisierten Fahren erweitert werden.

10.09.2019 Batterien aus CO2-freier Produktion


Mercedes-Benz geht den nächsten Schritt zur klimaneutralen Mobilität „Ambition 2039“ und treibt die Umsetzung des Ziels konsequent mit seinen Lieferanten und Partnern voran. Dafür hat Mercedes-Benz im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung entlang der gesamten Wertschöpfungskette eine Nachhaltigkeitspartnerschaft mit Farasis Energy (Ganzhou) Co., Ltd. vereinbart. Das Lieferantennetzwerk leistet einen beachtlichen Teil der Wertschöpfung und ist somit von entscheidender Bedeutung für die Dekarbonisierungsziele.

Markus Schäfer, Mitglied des Vorstandes der Daimler AG verantwortlich für Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung: „Mit der Ambition 2039 haben wir die Weichen für nachhaltige Mobilität gestellt. Bei der Umsetzung unseres langfristigen Ziels der Klimaneutralität setzen wir neben der konsequenten Elektrifizierung unserer Produktpalette auch in der Lieferkette an: Bereits für die nächste Fahrzeuggeneration unserer Produkt- und Technologiemarke EQ soll ein Teil der Batteriezellen zu 100 % mit Strom aus erneuerbaren Energien produziert werden.“ Mit dem Bezug von CO2-neutral produzierten Batteriezellen leistet Mercedes-Benz einen weiteren wichtigen Beitrag auf dem Weg zu einer CO2-neutralen Neuwagen-Flotte in zwanzig Jahren.

„Das Ziel der Klimaneutralität treibt Mercedes-Benz in engem Schulterschluss mit seinen Partnern aktiv voran. Als erstes Ergebnis der Nachhaltigkeitspartnerschaft mit einem wichtigen Lieferanten von Lithium-Ionen-Batterien werden wir durch den Bezug CO2-neutral produzierter Batteriezellen deutlich über 30 % am CO2-Fußabdruck der Gesamtbatterie künftiger Fahrzeugmodelle einsparen“, so Schäfer. Die Partnerschaft mit Farasis Energy (Ganzhou) Co., Ltd. umfasst die Produktion von Batteriezellen mit Strom aus erneuerbaren Energien ebenso wie das Thema Recycling und die Einhaltung von Menschenrechten in der Lieferkette. Dabei setzt Farasis bei der Produktion der Batteriezellen auf Strom aus regenerativen Energiequellen wie Wasserkraft, Wind- und Solarenergie. Ein Standort in Deutschland befindet sich derzeit in Planung und wird von Beginn an CO2-neutral ausgerichtet. Anschließend sollen die Standorte USA und China folgen. Mit DEKRA wurde eine Experten- und Prüforganisation beauftragt, die die Einhaltung der Maßnahmen zu den Umweltstandards zusätzlich überprüft. Im nächsten Schritt soll die Materialvorkette bis zur Rohstoffgewinnung betrachtet werden. Die Umsetzung des Ziels der Klimaneutralität wird auf weitere Lieferanten ausgeweitet und als festes Kriterium in bestehende Partnerschaften integriert. Derzeit befindet sich Mercedes-Benz dazu im Dialog mit weiteren strategischen Partnern. Zudem führt Mercedes-Benz Workshops mit weiteren Material- und Bauteillieferanten durch, um effektive CO2-Reduktionsmaßnahmen zu identifizieren. Darüber hinaus sollen CO2-Ziele zu einem wichtigen Kriterium für Lieferantenentscheidungen und -verträge gemacht werden.

Zur Umsetzung der Recycling-Prozesskette und Sicherung des zukünftigen Rohstoffbedarfes für die Elektromobilität beteiligt sich die Daimler AG aktiv an der Forschung und Entwicklung von neuen Recyclingtechnologien. Erkenntnisse zum Recyceln von Lithium-Ionen-Batterien konnten bereits vielfach in verschiedenen Forschungsprojekten und in Zusammenarbeit mit Lieferanten und Entsorgungspartnern gesammelt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse teilt Daimler mit seinen Lieferanten. Darauf basierend sollen im Rahmen der Nachhaltigkeitspartnerschaft mit Farasis Energy (Ganzhou) Co., Ltd. die Recycling-Quoten kontinuierlich erhöht werden. Dabei wurden innovative Recyclingkonzepte entwickelt, die eine hochwertige Wiedergewinnung der wertvollen Bauteile bzw. Inhaltsstoffe ermöglichen. Für den Recyclingprozess hat die Daimler AG vier Stufen definiert und entsprechende Prozesse entwickelt: Reuse, Repair, Remanufacturing, ReMat. Ein Beispiel dafür ist das Produktrecycling von Hochvoltbatterien in einem zentralen Aufarbeitungszentrum am Standort Mannheim.

Nachhaltigkeit ist eines der Grundprinzipien in der Unternehmensstrategie der Daimler AG und zugleich Maßstab für unternehmerischen Erfolg. Dazu gehört auch die Achtung und Wahrung der Menschenrechte entlang der Lieferkette bis zur Mine. Die Zustimmung zur Offenlegung der Lieferkette ist Voraussetzung für einen Liefervertrag von Batteriezellen bei Mercedes-Benz Cars. Gemeinsam mit seinen Lieferanten arbeitet Daimler intensiv daran, Transparenz über die gesamte Lieferkette herzustellen. Um einen verantwortungsvollen Kobaltbezug sicherzustellen, wurde im Rahmen der genannten Nachhaltigkeitspartnerschaft das Third Party Audit-Unternehmen RCS Global beauftragt, die gesamte Kobaltlieferkette und insbesondere die Schmelzen nach OECD-Standards zu kontrollieren. Ambition 2039: Der Weg zu nachhaltiger Mobilität

Unter der Überschrift „Ambition 2039“ hat sich Mercedes-Benz Cars ambitionierte, aber dennoch realistische Ziele gesetzt. Dabei betrachtet der Autohersteller das Thema Nachhaltigkeit ganzheitlich entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Ziel ist die Transformation des gesamten Pkw-Portfolios auf ein CO2-neutrales Angebot ab 2039. Dies beinhaltet Themen wie Rohstoffe und Lieferkette, die Produktion der Fahrzeuge bis hin zur Nutzungsphase und Recyclingkonzepte. Für die Nutzfahrzeuge werden vergleichbare Transformationspläne entwickelt.

04.09.2019 1. Bilder vom Vision EQS


Neben dem Serienversion des EQC zeigt auf der IAA ab dem 10.09.2019 auch die Serienversion der elektrischen V-Klasse EQV.
Daneben gibt es auch einen Ausblick auf die elektrische S-Klasse. Mit der Vision EQS zeigt Mercedes wie die elektrische S-Klasse "EQS" im Jahr 2021 auf dem Markt erscheinen wird. Erste Prototypen wurden bereits um Sindelfingen abgelichtet.
Die neue S-Klasse (Frühjahr 2020) der Baureihe 223 wird deutlich leichter, aber ist nicht verwandt mit dem späteren EQS. Der EQS wird Mercedes erstes E-Auto sein, welches nicht auf einer Verbrennerplattform basiert. Der EQC baut auf dem GLC auf, der EQA auf dem GLA 2 und der EQB auf dem neuen GLB. Der EQS wird die neue nur für E-Autos entwickelte Plattform EVA2 nutzen. Sie zeichnet sich durch eine sehr kurze Fronthaube, sowie einem langen Radstand aus.

Beim Interieur (großer Display sowie digitaler Tacho) zeigt die Vision EQS hingegen auch wohin die Reise bei der neuen S-Klasse (W223) im Frühjahr 2020 geht.
(Fotos Daimler)

14.05.2019 EQC: 50.000 Autos in 2020


Mercedes wollte die Stückzahlen vom EQC eigentlich nicht verraten. Jetzt sind sie wohl doch durchgesickert.
Das Mercedes Werk in Bremen ist nicht der Engpass. Angeblich auch nicht der Batteriezell-Lieferant LG-Chem. Daimler nennt den Zusammenbau der Batteriezellen zu 6 Paketen mit insgesamt 384 Zellen sehr komplex. Es müsse genau darauf geachtet werden, dass die Batteriegehäuse dicht sind. So will man die Produktion in Daimler-Werk in Kamenz in 2019 stückweise auf 100 Batterien am Tag hochfahren. In 2020 werde man dann 200 Batterien am Tag für den EQC im Werk Kamenz bereitstellen. Sodass im Werk Bremen in 2020 rund 50.000 EQC (N293) vom Band rollen sollen. Diese werden dann auf die Märkte in Europa, USA, Japan etc aufgeteilt. Lediglich für China wird der EQC lokal in China produziert. Dort gibt es auch ein eingenes Batteriewerk. Zukünftig ist sogar denkbar, Batterien aus chinesischer Produktion nach Bremen zu exportieren um hier etwas besser auf die Nachfrage reagieren zu können.

Die Aussage bzgl. des langsamen Hochlaufs der Batterieproduktion in Kamenz ist in sofern erstaunlich, da man ja schon seit 2012 dort Erfahrungen mit der Batterieproduktion gesammelt hat.
(Fotos Daimler)

13.05.2019 Ambition 2039


Während der nächsten 20 Jahre soll die Neuwagenflotte von Mercedes-Benz Cars CO2-neutral werden, bereits 2030 peilt das Unternehmen mehr als 50% des Pkw-Absatzes mit Plug-In Hybriden oder rein elektrischen Fahrzeugen an. Bis dahin muss sich noch viel, da aktuell die Liefersituation sehr schwierig ist. Wer jetzt einen EQC bestellt bekommt ihn vermutlich erst Anfang 2020 (also 1 Jahr Wartezeit).

Wichtige Meilensteine: Die CO2-neutrale Produktion in Europa ab 2022, Vereinbarung konkreter CO2-Maßnahmen mit Lieferanten und Mitgestaltung der Infrastruktur. „Ambition 2039“ als Konkretisierung der ganzheitlichen, nachhaltigen Unternehmensstrategie Mercedes-Benz Cars.

Die Daimler AG treibt die Transformation zur emissionsfreien Mobilität mit Nachdruck voran. Nachhaltigkeit ist ein wesentliches Element der Unternehmensstrategie von Daimler und zugleich Maßstab für den unternehmerischen Erfolg. Der zukünftige Vorstandsvorsitzende der Daimler AG, Ola Källenius, derzeit noch als Vorstandsmitglied verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung, stellte unter der Überschrift „Ambition 2039“ bei einer Presseveranstaltung die Ziele für den Pkw-Bereich vor. Im Folgenden finden Sie das Statement von Ola Källenius im Wortlaut:

„First Move the World“ – das ist unser Purpose bei Mercedes-Benz Cars. Das ist der tiefere Sinn unserer Arbeit, unser Antrieb, unser „wozu“. „First Move the World“ bedeutet, mehr zu verfolgen als das Unmittelbare. Dieser Pioniergeist ist Teil unserer DNA. Deshalb ist es auch ein Eckpfeiler der neuen nachhaltigen Geschäftsstrategie, an der wir gerade arbeiten. Diese Strategie hat mehrere Dimensionen, aber eines der entscheidenden Themen ist unser CO2-Fußabdruck. Bei Mercedes-Benz streben wir nach dem Besten; unsere Kunden erwarten von uns nachhaltige und faszinierende Produkte. Eine der Schlüsselfragen lautet deshalb: Was tun wir, damit unsere Kunden in Zukunft auf klimaneutrale Mobilität umsteigen können? Die Antwort ist unsere „Ambition2039“:

Wir streben eine CO2-neutrale Neuwagen-Flotte in 20 Jahren an.

Was bedeutet das für uns? Einen fundamentalen Wandel unseres Unternehmens in weniger als drei Produktzyklen. Das ist kein langer Zeitraum, wenn man bedenkt, dass fossile Treibstoffe unsere Industrie dominierten, seit Carl Benz und Gottlieb Daimler vor mehr als 130 Jahren das Auto erfunden haben. Aber als Unternehmen, das von Ingenieuren gegründet wurde, glauben wir: Technologie kann dazu beitragen, eine bessere Zukunft zu gestalten. Unser Weg zur nachhaltigen Mobilität ist Innovation – in einem ganzheitlichen Ansatz entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Wir wollen unseren Kunden ein CO2-neutrales Fahrerlebnis bieten.
In Oslo findet heute die Pressefahrvorstellung unseres Mercedes-Benz EQC (Stromverbrauch kombiniert: 20,8 – 19,7 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km*) statt, dem Ersten einer ganzen Generation von elektrischen Mercedes-Modellen. Bis 2030 wollen wir mehr als die Hälfte unserer Autos mit Elektroantrieb verkaufen – hierzu zählen vollelektrische Fahrzeuge und Plug-in Hybride. Wir werden unseren Kunden weiterhin Leistung und Luxus von Mercedes bieten. Gleichzeitig wollen wir die CO2-Emissionen pro Fahrzeug deutlich reduzieren. Daran arbeitet unser Entwicklungsteam gemeinsam mit etablierten Partnern und Start-ups, um die Elektro-Performance weiter zu steigern und die Kosten zu senken. Im Sinne der Ganzheitlichkeit bauen wir auch unsere Mobilitätsdienste kontinuierlich aus, um die Nutzung von E-Mobilität zu verbreiten. Neben den Pkw elektrifizieren wir unsere Transporter, Lkw und Busse. Dabei ist dank unseres modularen Entwicklungsansatzes ein schneller Technologietransfer zwischen den Divisionen möglich. Aktuell liegt unser Fokus auf der batterieelektrischen Mobilität. Gleichzeitig bleibt es wichtig, an weiteren Lösungen zu arbeiten, wie etwa der Brennstoffzelle oder E-Fuels. Ein Beleg dafür ist unser GLC F-CELL (Wasserstoffverbrauch kombiniert: 0,34 kg/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km, Stromverbrauch kombiniert: 13,7 kWh/100 km**). Diese Technologie wird auch in unseren Stadtbussen zum Einsatz kommen. Heute kann niemand mit Sicherheit sagen, welcher Antriebsmix in 20 Jahren die Bedürfnisse unserer Kunden am besten erfüllen wird. Deshalb wollen wir die Politik darin bestärken, der Technologieneutralität den Weg zu bereiten: Lasst uns das Ziel festlegen, aber nicht die Mittel, um es zu erreichen.

Wir streben die CO2-neutrale Produktion an.
Unsere Factory 56 gibt die Richtung vor: Diese neue Fabrik im Werk Sindelfingen nutzt erneuerbare Energien und wurde von Beginn an CO2-neutral geplant. Im nächsten Schritt werden alle unsere europäischen Werke bis 2022 folgen. Wie gut sich Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz in Einklang bringen lassen, zeigt beispielhaft unser neues Werk im polnischen Jawor. Mit Windkraft fertigen wir dort nicht nur grüner, sondern auch wirtschaftlicher, als es an diesem Standort mit konventionellem Strom möglich wäre. Auch unseren EQC im Werk Bremen und unsere Batterien im sächsischen Kamenz werden wir mit Strom aus regenerativen Quellen produzieren. Eine ganzheitliche Betrachtung der CO2-Einsparungen umfasst zudem das Recycling von Rohstoffen. Mercedes-Fahrzeuge haben eine potenzielle Recyclingquote von 85 Prozent. Wir bewegen uns also von einer Wertschöpfungskette zu einem Wertschöpfungskreislauf.

Wir wollen, dass auch unsere Lieferanten diesem Anspruch folgen.
Es ist uns wichtig, die Umsetzung unseres Ziels der Klimaneutralität auch bei unseren Lieferanten und Partnern voranzutreiben. Ausgangspunkt ist die Schaffung von Transparenz. Zu diesem Zweck arbeiten wir mit Organisationen wie CDP zusammen, um die Umweltauswirkungen unserer Lieferkette zu bewerten. In einem weiteren Schritt führen wir zurzeit Workshops mit Lieferanten durch, um effektive CO2-Reduktionsmaßnahmen zu identifizieren. Wir haben uns vorgenommen, CO2-Ziele zu einem wichtigen Kriterium für Lieferantenentscheidungen und -verträge zu machen.

Wir begeistern unsere Kunden für klimaneutrale Mobilität und ermöglichen das emissionsfreie Fahren.
Strom ist im Lebenszyklus eines Elektroautos in einigen Regionen eine sehr signifikante CO2-Quelle – abhängig davon, wie er erzeugt wird. Wir wollen unsere Kunden dazu inspirieren, ihre grünen Fahrzeuge mit grünem Strom zu laden. Mit Mercedes Me Charge zum Beispiel ermöglichen wir es den Autofahrern, ihre Fahrzeuge bequem an vielen verschiedenen öffentlichen Stationen in Europa zu laden, wo immer möglich mit Energie aus erneuerbaren Quellen. Aber der Wandel zur nachhaltigen Mobilität der Zukunft wird nur gelingen, wenn Autoindustrie, Energieversorger und Politik Hand in Hand arbeiten. Es bedarf massiver Investitionen und konkreter Maßnahmen auch über die Automobilbranche hinaus. Klimaneutrale Energie und eine umfassende Infrastruktur sind für diesen Systemwechsel unerlässlich. Und wir sind offen für eine Diskussion über die wirksame Bepreisung von CO2 und Anreize für kohlenstoffarme/-freie Technologien - möglichst auf globaler Ebene.

Wir sind entschlossen.
Für uns ist das Pariser Klimaabkommen mehr als eine Verpflichtung - es ist eine Überzeugung. Und wir haben einen klaren Kurs gesetzt, um unseren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Allerdings ist diese Transformation eine riesige Herausforderung - technologisch wie finanziell. Schließlich wollen wir nachhaltige Mobilität noch aufregender machen, nicht teurer. Und natürlich geht es uns dabei auch um nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Wie gehen wir also damit um? Eine Möglichkeit wäre, sich wegzuducken und zu versuchen, den Status quo zu sichern. Aber das würde unserem Purpose nicht gerecht werden - und schon gar nicht unserer Zukunft dienen. Wir wollen lieber das tun, was unsere Gründer getan haben: Sie wurden zu Systemarchitekten einer neuen Mobilität ohne Pferde. Unser Auftrag heute ist die individuelle Mobilität ohne Emissionen.
Erneut braucht es dazu Technologie und Entschlossenheit. Um zu unterstreichen, dass wir es ernst meinen, koppeln wir Teile der Vorstandsvergütung an die Erreichung unserer Nachhaltigkeitsziele, einschließlich unseres CO2-Fußabdrucks. Wir alle müssen unsere Komfortzonen verlassen, um auf neuen Wegen voranzukommen. Dabei streben wir selbstverständlich einen engen Schulterschluss mit unseren Mitarbeitern und deren Vertretung an. Diese Transformation ist die Aufgabe unserer Generation. Und ich bin absolut zuversichtlich: Wir haben das richtige Team, um sie erfolgreich zu meistern. Diese Strategie wird dazu beitragen, unsere Spitzenposition in der Autoindustrie zu behaupten.
(Fotos Daimler)

09.05.2019 EQC und EQV News


Mercedes rückt mit den Fakten nicht so ganz raus. Gibt es Probleme bei der Akku-Produktion im neuen zweiten Werk in Kamenz ? Oder stockt die Batteriezellenbelieferung ? Audi hat beim e-tron ebenfalls das Problem, dass LG Chem nicht die gewünschten Stückzahlen liefert und somit die Produktion im Werk Brüssel unfreiwillig gedrosselt werden muss.
Bei Mercedes scheint dies 2019 ebenfalls der Fall zu sein, obwohl man dies nicht offiziell bestätigten möchte. Der smart electric drive hat längere Lieferzeiten (aktuell 6 Monate), die Plug-In-Hybrid Modelle der E- und S-Klasse haben eine 3-4 Monate längere Lieferzeit als die reinen Verbrennerpendants und beim EQC wird zwar die Edition 1886 im Sommer in geringen Stückzahlen (ca. 500 Fahrzeuge) ausgeliefert, aber so richtig soll es dann erst im 4. Quartal 2019 los gehen.

Unter dessen ist Interessant, dass der cW-Wert (sehr unüblich) mit der AMG Line um bis zu 0,02 Punkte besser ist:
Der tief heruntergezogene Dachspoiler trägt zu der sehr guten Aerodynamik bei und betont die Breite der Heckscheibe. Der Übergang vom Stoßfänger zur Heckklappe erfolgt nahezu nahtlos. Diese Maßnahmen ermöglichen - abhängig von der Ausstattung des Fahrzeugs - einen cw-Wert von 0,29. In Verbindung mit der Sonderausstattung Trittbretter in Aluminium-Optik mit Gumminoppen und 19 Zoll aerodynamisch optimierten Leichtmetallrädern sinkt dieser auf 0,28.
Ein noch niedrigerer cw-Wert von gerade einmal 0,27 wird für Kunden ab dem vierten Quartal 2019 in (West-) Europa verfügbar sein. Erreicht wird der niedrige Wert durch Kombination der AMG Line Exterieur mit AMG spezifischen und aerodynamisch optimierten 19 Zoll Leichtmetallrädern, Trittbrettern in Aluminium-Optik mit Gumminoppen und dem Einsatz von zwei aerodynamischen Maßnahmen am Unterboden des Fahrzeuges im Bereich der Front- als auch der Heckschürze.
Dadurch erklärt sich auch die unterschiedliche Reichweite von 376 km bis 417 km gemäß WLTP.
Im April wurden unterdessen 37 EQC zugelassen sowie 15 A-Klassen mit Hybridantrieb (dabei muss es sich aber nicht um die A-Klasse Plug-In-Hybrid handeln sondern kann es sich auch um einen Versuchsträger mit Mildhybrid 48 Volt RSG Technik handeln). Bei der B-Klasse waren es im April 5 Hybrid-Fahrzeuge.

Ursprünglich sollte der A 250e in Juni 2019 ausgeliefert werden. Aufgrund der Batterieengpässe ist dies jedoch fraglich.

Die Serienversion des EQV mit 204 PS und 100 kwh für 400 km Reichweite wird auf der IAA im September 2019 vorgestellt. Die ersten Fahrzeuge sollen nur ein paar Monate (vermutlich Anfang 2020) an die Kunden ausgeliefert werden. Damit wären die MB Vans Jungs ziemlich zackig unterwegs im Vergleich zu den Verzögerungen bei der MB Cars Division.
(Fotos Daimler)

06.05.2019 EQC Bestellstart


Heute hat Daimler die Bestellfreigabe vom EQC erteilt. Vorerst werden nur EQC 400 4matic Edition 1886 ausgeliefert. Sie sind limitiert.
Ab Herbst werden dann auch die normalen Versionen EQC 400 4matic und EQC 400 4matic Service+ angeboten.
Sie kosten 59.900 EUR netto (71.281 EUR brutto) und erfüllen damit die Kritieren zur BAFA Förderung. So erhalten die Kunden von Mercedes 2.000 EUR netto Förderung sowie von der Bundesregierung 2.000 EUR Bonus. Dies reduziert den Kaufpreis auf 66.901 EUR. Dies wird, falls das Gesetzt nicht über den 30.06.19 verlängert wird aber auf nicht so viele Kunden zutreffen.
Ansonsten gilt, wer den Bafa Antrag bis zum 30.06.19 einreicht hat bis zum 31.03.20 Zeit den Verwendungsnachweis einzureichen. Da muss die Zulassung des Fahrzeugs erfolgt sein.
Mercedes kann zu den geplanten Stückzahlen keine genauen Angaben machen, eine Anfrage bei der Daimler Pressstelle läuft aktuell.

Insteressant ist die sehr umfangreiche Serienausstattung des EQC. So beinhaltet sie bspw. Multibeam (allerdings keine 84, sondern 24 LEDs), 19 Zoll Räder, Wärme- und geräuschdämmendes Akustikglas, Spiegelpaket, Ambientelicht, eine elektrische Heckklappe, Parktronic inkl. Rückfahrkamera, MBUX, Advanced Sound-System.

Die Service+ Edition hat tlw. weniger Ausstattung, da hier das Wartungspaket inklusive ist. Dies ist erforderlich, da der Preis nicht höher liegen darf, da sonst die EQC 400 4matic Service+ Variante die BAFA Förderung nicht mehr erhalten würde.
Insgesamt, ist die Service+ Variante eher für Daimler ein gutes Geschäft, da der EQC mit bis zu 200 KW rekuperiert und man somit eher kein großen Bremsverschleiß haben wird.
Die Edition 1886 soll 84.930 EUR kosten. Dieses Paket ist optional, sodass man auch hier die Förderung erhält.

Heute ist zudem der erste EQC in Bremen vom Band gelaufen. Der Hochlauf wird jedoch langsamer als normal erfolgen.
Preisliste EQC

Die BAFA hat auch umgehend reagiert und den EQC 400 4matic in die Liste der förderfähigen Autos aufgenommen

Während beim GLC der Leasingfaktor bei 1,36 liegt (36 Monate, 0 Anzahlung, 30.000 km GEsamtlaufleistung) liegt er beim EQC 400 4matic bei 1,74 deutlich höher. Das zeigt, ganz deutlich, dass Daimler aktuell nicht liefern kann und daher die KOnditionen sehr attraktiv für Daimler wählen kann (dass man möglichst viel an den geringen Stückzahlen verdient, der Kunde aber aufgrund des im Vergleich zum Audi e-tron günstigen Grundpreises von der BAFA-Prämie profitieren kann). Dies wird ganz deutlich an folgendem Punkt: Beim GLC (Facelift) ist der effektive Jahreszins im Leasing bei 0,0% (also aktuelle Marklage). Beim EQC liegt der effektive Jahreszins bei 6,99%. Der GLC muss in hohen Stückzahlen in den Markt gebracht werden und beim EQC hat man einfach keine hohen Stückzahlen verfügbar.
(Foto Daimler)

17.04.2019 EQC Edition 1886


Mercedes hat ein ähnliches Problem wie Audi mit dem e-tron. Die Batterien stehen nicht in der gewünschten Menge zur Verfügung. Daher werden im Sommer erst einmal 500 Fahrzeuge in Europa ausgeliefert. Danach soll der zweite bzw. echte Serienanlauf in höheren Stückzahlen (die vermutlich ebenfalls zu gering sein werden) im November 2019 erfolgen. Es ist daher anzunehmen, dass die 500 Einheiten komplett als Edition 1886 produziert werden. So kann man geschickt für die wenigen Batterien noch einen höheren Preis verlangen, da es sich ja um eine besondere Edition handelt.

Ein besonderes Auto für einen besonderen Moment: Ein limitiertes Sondermodell markiert den konsequenten Aufbruch von Mercedes-Benz in das Zeitalter der Elektromobilität – die EQC Edition 1886 (Stromverbrauch kombiniert: 20,8 - 19,7 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km)[1]. Mit der EQC Edition 1886 unterstreicht die Marke mit dem Stern, dass ihre Idee von einer Mobilität der Zukunft weit über Fahrzeuge hinausgeht. Die EQC Edition 1886 vereint daher umfangreiche Sonderausstattungen mit kundenfreundlichen Services rund um die Elektromobilität. Das Editionsmodell feierte seine Weltpremiere heute bei der New York International Autoshow.

„Der EQC ist der Vorreiter unseres zukünftigen Mercedes-Benz EQ Fahrzeug-Portfolios. Mit der EQC Edition 1886 erinnern wir zum Marktstart an die Erfindung des ersten Automobils und betonen den Pioniergeist, der uns heute mehr denn je trägt und prägt. Damals haben wir die individuelle Mobilität erstmals revolutioniert. Der EQC markiert erneut den Aufbruch in eine neue Ära. Eine Ära, in der Elektromobilität verlässlich, einfach und aufregend zugleich ist“, sagt Britta Seeger, Vorstandsmitglied der Daimler AG, verantwortlich für Mercedes-Benz Cars Vertrieb. „Die EQC Edition 1886 steht nicht nur für progressives Design, aufregende Fahrdynamik und eine absolut alltagstaugliche Reichweite, sondern auch für intelligente Zusatzservices, die die Bedürfnisse des Fahrers antizipieren und erfüllen. Das klare Ziel dabei: eine langfristig sorgenfreie Nutzung des Fahrzeugs.“

Zu den Sonderausstattungen der EQC Edition 1886 gehören sorgfältig aufeinander abgestimmte Elemente im Exterieur und Interieur. Für einen besonders exklusiven Charakter im Exterieur sorgt die große Black-Panel-Fläche, deren Lamellen und Umrandung in hochglänzendem Schwarz gehalten sind. Die EQC Edition 1886 gibt es ausschließlich mit einer Lackierung in Hightechsilber metallic. Zu den weiteren individuellen Merkmalen zählen die Plakette in Hochglanzschwarz mit speziellem Schriftzug der EQC Edition 1886 auf dem Kotflügel und die 20-Zoll-Leichtmetallräder im 10-Speichen-Design in Hochglanzschwarz mit weißen Dekorelementen. Die exklusive Anmutung setzt sich im Interieur fort, zum Beispiel mit dem neuen Sitzdesign mit Polsterung in Ledernachbildung ARTICO / Mikrofaser DINAMICA in Indigoblau und Schwarz. In die Sitzlehnen ist ein spezieller Schriftzug der EQC Edition 1886 eingestickt. Der Schriftzug findet sich zudem als Plakette auf der Mittelkonsole. Diese Liebe zum Detail zeigt sich auch in den spezifischen Zierelementen in Matrixoptik Silber sowie den Fußmatten mit „EQC“-Stickung.

Für hervorragende Sicherheit und Fahrkomfort verfügt die EQC Edition 1886 zudem über Fahrassistenzsysteme der neuesten Generation. Den bemerkenswerten Sound liefert das Burmester® Surround-Soundsystem, das seine Wirkung gerade im extrem leisen Innenraum des EQC voll entfalten kann. Ebenfalls mit an Bord ist das ENERGIZING Paket. Die ENERGIZING Komfortsteuerung verbindet verschiedene Systeme im Auto und schafft dadurch eine optimale Umgebung – von der Lichtstimmung bis hin zur Beduftung und Ionisierung der Luft. Ziel ist es, den Nutzer frisch und vitalisiert zu halten. Der ENERGIZING COACH nutzt Daten aus Fahrzeug und Umfeld, um situativ und individuell eines der ENERGIZING Programme zu empfehlen. In die Bewertung fließen zum Beispiel Aspekte wie Verkehrslage, Wetter oder Reisedauer ein. Zum anderen können auch Daten genutzt werden, die Auskunft über das momentane Wohlbefinden des Fahrers geben. Ermöglicht wird dies durch eine Vernetzung mit gängigen Garmin® Wearables (Smartwatches/Fitness-Tracker). Weitere Sonderausstattungen wie elektrisch einstellbare Fahrer- und Beifahrersitze mit Memory-Funktion runden das Editionspaket ab.

Mit einem umfangreichen Angebot an serienmäßig enthaltenen Servicepaketen deckt die EQC Edition 1886 wichtige Kundenbedürfnisse ab und sichert eine langfristig sorgenfreie Nutzung des Fahrzeugs. Dazu gehören die Servicepakete „ Wartungsservice“, „Hol- und Bringdienst“ sowie „ Fahrzeuggarantie-Verlängerung“.[2] Der „Wartungservice“ umfasst alle erforderlichen Wartungsarbeiten über einen Zeitraum von bis zu sechs Jahren oder eine Laufleistung von 150.000 Kilometern. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Kontrolle sicherheitsrelevanter Bauteile und der Funktionsprüfung elektrischer Komponenten. Die Verwendung von Mercedes-Benz Originalteilen und Spezialwerkzeugen sichert ein reibungsloses und zuverlässiges Fahrerlebnis.

In Kombination mit dem Wartungsservice macht der „Hol- und Bringdienst“ die Planung von Werkstattaufenthalten so komfortabel wie möglich. Die EQC Edition 1886 wird über einen Zeitraum von sechs Jahren (oder bis zu sechs Mal) für Wartungsarbeiten abgeholt und auf Kundenwunsch auch wieder zurückgebracht. Die Nutzung des Hol- und Bringdienstes ist vom eigenen Zuhause, vom Büro oder einem beliebigen anderen Ort in einem definierten Umkreis zu einer autorisierten Mercedes-Benz Werkstatt möglich.

Ein weiteres Servicepaket, die „Fahrzeuggarantie-Verlängerung“, schützt den Fahrzeugbesitzer über die serienmäßige Mercedes-Benz Neuwagengarantie hinaus bis zu einem Fahrzeugalter von sechs Jahren vor unerwarteten Reparaturkosten. Die Verlängerung der Fahrzeuggarantie ist die optimale Ergänzung zum serienmäßigen Batteriezertifikat für die Hochvolt-Batterie, das bis zu einer Laufzeit von acht Jahren oder einer Laufleistung von 160.000 Kilometern gilt. Es garantiert eine einwandfrei funktionierende Hochvolt-Batterie und deckt auch einen signifikanten Kapazitätsverlust dieser ab.

Alle drei Servicepakete sind für den Zeitraum von sechs Jahren an das Fahrzeug gebunden und werden bei einem Verkauf auf nachfolgende Eigentümer übertragen. Dies trägt zusätzlich zum Werterhalt des Fahrzeugs bei.

Wie jeder EQC verfügt die EQC Edition 1886 über einen wassergekühlten On-Board-Lader (OBL) mit einer Leistung von 7,4 kW und ist damit für das Wechselstrom- (AC-) Laden zu Hause und an öffentlichen Ladestationen vorbereitet. Bis zu drei Mal schneller als an einer Haushaltssteckdose erfolgt das Laden an einer Mercedes-Benz Wallbox. Und noch schneller geht es über Gleichstrom- (DC-) Laden – beim EQC serienmäßig, mit marktspezifisch passendem Stecker. Abhängig vom SoC (Status of Charge, deutsch: Ladestand) lädt der EQC an einer entsprechenden Ladestation mit einer maximalen Leistung von bis zu 110 kW. Ebenso sind auch für die EQC Edition 1886 spezielle Remote- und Navigationsdienste sowie der digitale Ladedienst Mercedes me Charge verfügbar, der Zugang zu einer Vielzahl öffentlicher Ladestationen ermöglicht. So erhalten auch Fahrer der EQC Edition 1886 einen vergünstigten Zugang zum europäischen Schnellladenetzwerk IONITY.

Die EQC Edition 1886 ist in Kürze in Deutschland und weiteren Märkten in Westeuropa bestellbar.
(Foto Daimler)

11.12.2018 Daimler kauft für 20 Mrd. EUR Batteriezellen


Dr. Dieter Zetsche : „Unsere Elektro-Offensive nimmt weiter Fahrt auf. Nach Milliarden-Investitionen in die Entwicklung der Elektro-Flotte und den Ausbau unseres globalen Batterienetzwerks gehen wir jetzt den nächsten Schritt: Mit dem Kauf von Batteriezellen für mehr als 20 Milliarden Euro treiben wir den Wandel hin zur elektrischen Zukunft unseres Unternehmens konsequent voran. Insgesamt planen wir bis 2022 bei Mercedes-Benz Cars 130 elektrifizierte Varianten. Hinzu kommen elektrische Transporter, Busse und Lkw.“

Das Unternehmen investiert zehn Milliarden Euro in den Ausbau der Elektro-Flotte Mercedes-Benz Cars und eine weitere Milliarde Euro in den globalen Batterie-Produktionsverbund innerhalb des weltweiten Produktionsnetzwerks.

„Mit umfangreichen Beauftragungen für Batteriezellen bis ins Jahr 2030 setzen wir einen weiteren wichtigen Meilenstein für die Elektrifizierung unserer künftigen Elektrofahrzeuge der Produkt- und Technologiemarke EQ. So stellen wir zusammen mit unseren Lieferpartnern die Versorgung des globalen Batterie-Produktionsverbundes heute und künftig mit den jeweils neuesten Technologien sicher“, sagt Wilko Stark, seit Oktober 2018 Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Einkauf und Lieferantenqualität. Die Lieferanten produzieren Batteriezellen aktuell bereits in Asien und Europa und expandieren weiter in Europa und zusätzlich in den USA.

Das Vertragsvolumen entspricht durchscnittlich rund 400.000 Fahrzeugen pro Jahr (wobei es in den ersten Jahren deutlich weniger sein werden und später dann mehr).

Batterie Produktionsverbund Mercedes-Benz Cars
Daimler investiert mehr als eine Milliarde Euro in einen globalen Batterie-Produktionsverbund innerhalb des weltweiten Produktionsnetzwerks von Mercedes-Benz Cars. Die Zellen kauft das Unternehmen auf dem Weltmarkt zu. Dadurch sichert es sich die bestmögliche Technologie und konzentriert sich auf die Kernkompetenz der Batteriemontage. Der weltweite Batterie-Produktionsverbund von Mercedes-Benz Cars besteht künftig aus acht Fabriken auf drei Kontinenten. Die erste Fabrik in Kamenz ist im Serienbetrieb, die zweite Fabrik in Kamenz startet Anfang 2019 mit der Serienproduktion Zwei weitere Fabriken entstehen in Stuttgart-Untertürkheim, eine am Standort Sindelfingen, eine jeweils an den Standorten Peking (China), Bangkok (Thailand) und Tuscaloosa (USA). Die lokale Fertigung von Batterien ist ein wichtiger Erfolgsfaktor in der Elektrooffensive von Mercedes-Benz Cars und der entscheidende Baustein, um die weltweite Nachfrage nach Elektrofahrzeugen flexibel und effizient zu bedienen.

Als integraler und wichtiger Baustein in unserer Elektrostrategie, werden Kompetenzen zur technologischen Evaluierung von Zellen sowie Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten konsequent ausgeweitet. Diese beinhalten die kontinuierliche Optimierung der aktuellen Generation der Li-Ionen Systeme, die Weiterentwicklung der am Weltmarkt zugekauften Zellen und auch die Erforschung der nächsten Generation von sogenannten Post-Lithium-Ionen-Systemen.

Elektro-Offensive Mercedes-Benz Cars
Bis 2022 soll das gesamte Mercedes Portfolio elektrifiziert werden. Es kommen in jedem Segment vom smart bis zum SUV verschiedene elektrifizierte Alternativen hinzu, insgesamt deutlich mehr als 130 Varianten vom 48-Volt-Bordnetz mit EQ Boost über Plug-in-Hybride mehr als zehn rein elektrischen Fahrzeugen mit Batterie oder Brennstoffzelle. Bis 2025 soll der Absatz der batterieelektrischen Fahrzeuge auf 15-25 Prozent des Gesamtabsatzes steigen - abhängig von den individuellen Kundenpräferenzen und dem Aufbau öffentlicher Infrastruktur.

Daimler Nutzfahrzeuge mit umfassendem Elektro-Portfolio
Mit dem Elektro-Lkw sammelt Daimler bereits seit dem Jahr 2010 Erfahrung und hat seit vergangenem Jahr seinen ersten in Serie gefertigten vollelektrischen Lkw auf dem Markt und in Kundenhand: den leichten Lkw Fuso eCanter. Der vollelektrische eActros für den schweren Verteilerverkehr beweist sich zudem seit Juni 2018 auf den Straßen Deutschlands. Im September hat Mercedes-Benz Trucks den ersten von insgesamt zehn eActros der sogenannten Innovationsflotte an einen Kunden für den Einsatz im Alltagsbetrieb übergeben. Im Bus-Segment hat die Serienproduktion im Herbst dieses Jahres begonnen, der erste Mercedes-Benz eCitaro wurde kürzlich an den Verkehrsbetrieb der Stadt Hamburg – die Hamburger Hochbahn AG - ausgeliefert. Mercedes-Benz Vans elektrifiziert seine gesamte gewerbliche Flotte. Den Anfang macht der vollelektrische Mid-Size Van eVito, der seit November 2018 ausgeliefert wird. In der zweiten Jahreshälfte 2019 folgt der eSprinter. Dabei denkt Mercedes-Benz Vans über das Fahrzeug hinaus und entwickelt gemeinsam mit den Kunden eine Gesamtsystemlösung für den jeweiligen Fuhrpark. Zwei Beispiele für die enge Einbindung der Kundenperspektive sind die Pilotprojekte mit Hermes und Amazon Logistics. Hermes Germany wird 1.500 Mercedes-Benz Elektrotransporter sowie die entsprechende effiziente Ladeinfrastruktur erhalten. Amazon Logistics übernimmt 100 eVito an den Standorten Bochum und Düsseldorf. Die Fahrzeuge von Daimler Trucks, Daimler Buses und Mercedes-Benz Vans bieten somit eine elektrische Lösung für alle Segmente im innerstädtischen Verkehr.

Nachhaltige Rohmaterialversorgung
Nachhaltigkeit ist eines der Grundprinzipien in der Unternehmensstrategie der Daimler AG und zugleich Maßstab für unternehmerischen Erfolg. Dazu gehört auch ein verantwortungsvoller Rohstoffbezug. Daimler hat deshalb einen systematischen Ansatz zur Achtung der Menschenrechte entwickelt, das Human Rights Respect System. Mit seiner risikoorientierten und systematischen Herangehensweise macht das System das Thema Menschenrechte auch entlang komplexer Lieferketten handhabbar. Besonders für den erwarteten Anstieg an Elektrofahrzeugen legt Daimler Wert auf eine nachhaltige Rohmaterial-Lieferkette. Hierfür definiert Daimler seit Jahren in den Supplier Sustainability Standards Anforderungen an Lieferanten in Bezug auf Nachhaltigkeit. Alle neuen Mercedes-Benz Lieferanten werden vor einer möglichen Beauftragung Potenzialanalysen unterzogen. Rund 700 Qualitätsingenieure führen diese, bei Bedarf zusammen mit Menschenrechtsexperten vor Ort im Rahmen von Audits durch. Voraussetzung für einen Liefervertrag mit Mercedes-Benz Cars ist die Zustimmung zur Offenlegung der gesamten Lieferkette, bis hin zur Mine. Wesentliche Bestandteile unserer Anforderungen an Lieferanten betreffen die Arbeitsbedingungen und die Einhaltung der Menschenrechte. Die direkten Lieferanten verpflichten sich, die Nachhaltigkeitsstandards innerhalb der Lieferkette mit Nachdruck weiterzugeben und zu kontrollieren. Die Verantwortung für die Beschaffung der Rohstoffe zur Produktion von Batteriezellen liegt bei den Lieferanten. Dabei lässt Daimler seine Partner nicht alleine und unterstützt mit interdisziplinären Teams.
(Foto Daimler)
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15.11.2018 GLC F-Cell Kurzzeitmietkonditionen


Mercedes liefert in diesen Tagen den GLC F-Cell an ausgewählte Kunden in Deutschland sowie Japan aus. Insgesammt sollen es um die 1.000 Fahrzeuge werden.
Kaufen kann man sie leider nicht. Leasen auch nicht.
Insgesamt werden 3 Kundengruppen angesprochen: 1. große Flottenbetreiber 2. öffentliche Kunden wie Ministerien etc 3. Meinungsbildende Kunden (also VIPs etc).
Die Fahrzeuge werden für 4 Jahre vermietet (inkl. Steuern, Wartung, Versicherung) für eine Gesamtlaufleistung von 120.000 km in den 4 Jahren für 799 EUR netto im Monat. Alternativ gibt es eine 3 Jahresmiete (90.000 km) für 999 EUR im Monat netto.

Ab Frühjahr 2019 können weitere Geschäfts- sowie Privatkunden (das ist neu, und war anfangs nicht geplant) die neue Brennstoffzellentechnologie erleben und das Fahrzeug über Mercedes-Benz Rent an einem der sieben GLC F-CELL-Stützpunkten in ganz Deutschland mieten. Über die Premium-Autovermietung von Mercedes-Benz ist der Mercedes-Benz GLC F-CELL sowohl in der Kurz- als auch für die Langzeitmiete erhältlich.

Über Mercedes-Benz Rent kann der GLC F-Cell in Köln, Düsseldorf, Stuttgart, München, Hamburg und Berlin auch als Normalsterblicher gemietet werden. Er läuft in der Preiskategorie E+ gemietet werden.
Die Preise sind jeweils online (Kategorie E+) bei der lokalen Niederlassung zu finden und unterscheiden sich je nach NDL ggf. (alle Preise inkl. MwSt.):
- ab 155,- EUR für einen Tag
- ab 81,67 EUR/Tag für das dreitägige Wochenende
- ab 85,- EUR/Tag für eine Wochenmiete ab 7 Miettagen
- ab 43,17 EUR/Tag für Langzeitmieten ab 28 Miettagen

(Fotos Daimler)


13.11.2018 GLC F-Cell Auslieferung gestartet & EQ News


Mercedes liefert in diesen Tagen den GLC F-Cell an ausgewählte Kunden in Deutschland sowie Japan aus. Insgesammt sollen es um die 1.000 Fahrzeuge werden.
Kaufen kann man sie leider nicht. Leasen auch nicht.
Insgesamt werden 3 Kundengruppen angesprochen: 1. große Flottenbetreiber 2. öffentliche Kunden wie Ministerien etc 3. Meinungsbildende Kunden (also VIPs etc).
Die Fahrzeuge werden für 4 Jahre vermietet (inkl. Steuern, Wartung, Versicherung) für eine Gesamtlaufleistung von 120.000 km in den 4 Jahren für 799 EUR netto im Monat. Alternativ gibt es eine 3 Jahresmiete (90.000 km) für 999 EUR im Monat netto.

Ab Frühjahr 2019 können weitere Geschäfts- sowie Privatkunden (das ist neu, und war anfangs nicht geplant) die neue Brennstoffzellentechnologie erleben und das Fahrzeug über Mercedes-Benz Rent an einem der sieben GLC F-CELL-Stützpunkten in ganz Deutschland mieten. Über die Premium-Autovermietung von Mercedes-Benz ist der Mercedes-Benz GLC F-CELL sowohl in der Kurz- als auch für die Langzeitmiete erhältlich.

Im Hinblick auf die neue Technologie und den gerade startenden Ausbau des Wasserstoff-Tankstellen-Netzwerks erfolgt die Markteinführung des GLC F-CELL in ausgesuchten Metropolregionen. Im Fokus stehen vor allem Ballungsräume, die heute schon vergleichsweise gut mit Wasserstoff-tankstellen ausgerüstet sind wie Stuttgart, Düsseldorf, Berlin, Hamburg, Frankfurt, München und Köln.

Nun die ist Auslieferung erster Fahrzeuge erfolgt. Zu den ersten Kunden im deutschen Markt zählen neben verschiedenen Ministerien auf Bundes- und Landesebene, der Nationalen Organisation Wasserstoff (NOW) und H2 Mobility auch die Deutsche Bahn. Noch in diesem Jahr folgen weitere Übergaben unter anderem an die Unternehmen Air Liquide, Shell, Linde AG sowie an die Städte Stuttgart und Hamburg.

Mit 4,4 kg Wasserstoff an Bord produziert das SUV genügend Energie für eine Reichweite von bis zu 478 km im Hybridmodus im NEFZ. Die große Lithium-Ionen-Batterie liefert allein bis zu 51 km Reichweite im NEFZ. Eine Leistung von 211 PS sorgt gleichzeitig für Dynamik und lokal emissionsfreien Fahrspaß.

Mit dem GLC F-CELL hat Mercedes-Benz einen wichtigen Schritt bei der Entwicklung der Brennstoffzellentechnologie gemacht. Er verfügt über ein völlig neu entwickeltes Brennstoffzellensystem, das so kompakt ist, dass es erstmals vollständig im Motorraum untergebracht und an denselben Aufhängungspunkten wie ein konventioneller Motor montiert wird. Zudem wurde der Einsatz von Platin in der Brennstoffzelle im Vergleich zum Vorgängerfahrzeug um 90 Prozent reduziert. So werden Ressourcen geschont und Systemkosten verringert – ohne Abstriche in der Leistungsfähigkeit. Zwei karbonfaserummantelte Tanks, die im Fahrzeugboden verbaut sind, fassen 4,4 kg Wasserstoff. Dank der weltweit standardisierten 700-bar-Tanktechnologie ist der Wasserstoffvorrat innerhalb von nur drei Minuten aufgefüllt – so schnell, wie man es von einem Auto mit Verbrennungsmotor gewohnt ist. Bei einem Wasserstoffverbrauch von etwas mehr als 1 kg/100 km schafft der GLC F-CELL rund 430 wasserstoffbasierte Kilometer im NEFZ - im Hybridmodus kommen noch einmal bis zu 51 km bei vollgeladener Batterie dazu.

Die Lithium-Ionen-Batterie verfügt über eine Bruttokapazität von 13,5 kWh und dient zusätzlich als Energiequelle für den Elektromotor. Per Plug-in-Technologie lässt sie sich über den 7,4 kW On-Board-Lader an einer haushaltsüblichen Steckdose, einer Wallbox oder einer öffentlichen Ladestation bequem aufladen – bei Ausnutzung der gesamten Leistung in ca. 1,5 Stunden von 10 auf 100 Prozent SoC (State of Charge). Ebenso wie der Antriebsmotor, eine Asynchronmaschine mit einer Leistung von 155 kW (211 PS) und einem Drehmoment von 365 Nm, ist der leistungsstarke Akkumulator platzsparend im Heck des SUV untergebracht.

Der GLC-F-Cell wiegt fahrfertig 2.130 kg. Dabei muss man berücksichtigen, dass im Motorraum die Brennstoffzelle sitzt und somit die Vorderräder im Vergleich zu den anderen GLC Modelle nicht angetrieben wird. Es handelt sich somit um ein Heckantriebsmodel. (Fotos Daimler)


Weitere EQ News aus den Werken Berlin und Hamburg: Das Mercedes-Benz Werk Berlin übernimmt Anfang der nächsten Dekade die Montage eines elektrischen Antriebsmoduls für künftige Fahrzeuge der Produkt- und Technologiemarke EQ. Das ist ein Meilenstein für das Werk und ein wichtiger Schritt zur Transformation des Standorts in Richtung Elektromobilität. „Im Rahmen der Elektro-Offensive von Mercedes-Benz Cars stärken wir den gesamten Powertrain-Produktionsverbund von Mercedes-Benz Cars. Das Werk Berlin nimmt dabei eine wichtige Rolle ein. Mit der Montage eines elektrischen Antriebsmoduls für Mercedes-Benz Elektrofahrzeuge bauen wir weiteres Know-how bei der Belegschaft auf“, sagte Frank Deiß, Leiter Produktion Powertrain Mercedes-Benz Cars.

Das elektrische Antriebsmodul umfasst den Zusammenbau von mehr als 60 Bauteilen und hat damit ein Gesamtgewicht von rund 165 Kilogramm. Im Rahmen der Arbeitsplatzgestaltung wird ein neues Werkstückträgerkonzept zum Einsatz kommen, das ergonomisches Arbeiten durch elektrisches Schwenken des E-Antriebs ermöglicht.

Das Mercedes-Benz Werk Hamburg stärkt sich weiter für die Zukunft: Am Hightech-Standort für Antriebskomponenten der Elektromobilität werden nun erste Maßnahmen aus dem Zukunftsbild 2016 umgesetzt. Neben der traditionellen Produktion von Achsen und Achskomponenten, Leichtbaustrukturteilen und Lenksäulen sowie Komponenten der Abgastechnologie erhält das Werk eine fünfte Produktsäule: Künftig werden dort Antriebsmodule, elektrische Hinterachsen und Leichtbauteile für das erste Elektrofahrzeug der Produkt- und Technologiemarke EQ (EQC) sowie Integrierte Starter-Generatoren (iSGs) gefertigt.

Im Jahr 2018 startete die Fertigung einer elektrischen Hinterachse sowie eines elektrisches Antriebsmoduls am Standort. Beide Komponenten sind unverzichtbar, um Mercedes-Benz Elektrofahrzeuge der Produkt- und Technologiemarke EQ anzutreiben. Ebenfalls produziert das Werk in Hamburg künftig ein Leichtbauteil für das Frontmodul des EQC, der im Mercedes-Benz Werk Bremen Anfang 2019 vom Band läuft. Der SUV ist das erste Elektrofahrzeug der Produkt- und Technologiemarke EQ von Mercedes-Benz.

Anfang der nächsten Dekade wird im Werk Hamburg außerdem erstmals ein integrierter Starter-Generator (iSG) montiert: Der iSG vereint Starter und Generator in einem leistungsfähigen Elektromotor zwischen Motor und Getriebe und kommt auch beim Kaltstart zum Einsatz. Er ersetzt sowohl die bisherige Lichtmaschine als auch den Anlasser. Der integrierte Elektromotor unterstützt den Verbrennungsmotor, etwa beim Beschleunigen, und speist mittels hocheffizienter Rekuperation die Batterie mit Energie. Insbesondere in Kombination mit einer 48-Volt-Batterie rentieren sich die nötigen Anpassungen der Antriebsarchitektur langfristig durch höhere Kraftstoffersparnisse. Dies ist Teil der Elektro-Offensive von Mercedes-Benz Cars. Bis 2022 wird das gesamte Mercedes-Portfolio elektrifiziert. Geplant sind deutlich mehr als 130 elektrifizierte Fahrzeugvarianten im Markt – vom Kompaktwagen bis zum großen SUV.

06.11.2018 1.000 Mitarbeiter in Kamenz für die Batterieproduktion


Ausbau des Elektromobilitäts-Standorts Kamenz schreitet schnell voran.

Seit Produktionsbeginn 2012 hat Kamenz bis heute mehr als 200.000 Batterien mit Lithium-Ionen-Technologie produziert.

Ab 2019 startet die Volumenproduktion der Batterien für den vollelektrischen Mercedes-Benz EQC in der neuen Batteriefabrik

Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: „Wir bewegen uns mit großen Schritten in Richtung Elektromobilität. Bei Accumotive verdoppeln wir bis Ende 2018 die Zahl der Beschäftigten und erreichen dies rund ein Jahr früher als ursprünglich geplant. Damit steuern wir auf den Produktionsstart des EQC im Frühjahr 2019 zu.“
Die Daimler AG treibt mit Hochdruck den Ausbau des globalen Batterie-Produktionsverbunds voran und schafft so die Voraussetzungen für die divisionsübergreifende Elektro-Offensive: Bei der hundertprozentigen Daimler-Tochter Accumotive am Standort Kamenz werden zum Jahresende rund 1.000 Mitarbeiter beschäftigt sein. „Wir bewegen uns mit großen Schritten in Richtung Elektromobilität. Bei Accumotive verdoppeln wir bis Ende 2018 die Zahl der Beschäftigten und erreichen dies rund ein Jahr früher als ursprünglich geplant. Damit steuern wir auf den Produktionsstart des EQC im Frühjahr 2019 zu“, kündigte Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, während eines Besuchs des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer in Kamenz an.

Bei einem Werksrundgang – an dem auch Roland Dantz, Oberbürgermeister der Stadt Kamenz, Ola Källenius, im Daimler-Vorstand verantwortlich für Konzernforschung und Entwicklung Mercedes-Benz Cars, Jörg Burzer, Leiter Qualitätsmanagement Mercedes-Benz Cars, Frank Deiß, Leiter Produktion Powertrain Mercedes-Benz Cars sowie Heiko Steinmetz, einer der Accumotive-Geschäftsführer, teilnahmen – erhielt der Ministerpräsident Einblicke in die Elektro-Strategie von Mercedes-Benz Cars sowie eine Übersicht in den aktuellen Fortschritt am Standort Kamenz. Im Rahmen dieses Termins nutzte Ministerpräsident Kretschmer die Möglichkeit einer Probefahrt mit dem EQC, dem neuen vollelektrischen Fahrzeug von Mercedes-Benz.


„Was hier in Kamenz in den vergangenen Jahren gewachsen ist und weiter wächst, ist eine wichtige Investition für Europa, für Sachsen und für die Lausitz. Bis Jahresende sollen sich die Arbeitsplätze im modernen Werk für Lithium-Ionen Batterien auf über 1.000 verdoppeln. So entwickelt sich der Technologiestandort weiter zu einem Zentrum der Elektromobilität. Ich danke der Daimler AG für das Vertrauen in den Standort Sachsen mit seinem Know-how, seinen hervorragenden Fachkräften, seiner starken und wirtschaftsnahen Forschung und Entwicklung und dem erfahrenen Zulieferer-Netzwerk gerade auch im Bereich der Elektromobilität“, so Kretschmer.
Die im Jahr 2009 gegründete Deutsche Accumotive GmbH & Co. KG in Kamenz, rund 50 Kilometer von Dresden entfernt, produziert bereits seit 2012 Lithium-Ionen-Batterien für Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und smart. Aktuell wird mit einer Investition von 500 Millionen Euro am Standort eine zweite Batteriefabrik errichtet. Es entsteht eine der größten und modernsten Batteriefabriken der Welt. Die Investition von Daimler stärkt die Region Sachsen als wichtigen Innovationshub der deutschen Automobilindustrie und bietet den Beschäftigten gute Perspektiven in einem Technologiefeld der Zukunft. Auch das Thema Ausbildung und Fachkräfteentwicklung wird am Standort groß geschrieben. Davon konnte sich der sächsische Ministerpräsident im Gespräch mit zwei Auszubildenden im Rahmen des Werksrundgangs ein Bild machen.

Im Zuge der Elektro-Offensive investiert Mercedes-Benz Cars zehn Milliarden Euro in den Ausbau seiner Elektroflotte. Bis 2022 wird das gesamte Mercedes-Portfolio elektrifiziert, so dass die Kunden in jedem Segment verschiedene elektrifizierte Alternativen erhalten. Geplant sind deutlich mehr als 130 elektrifizierten Fahrzeugvarianten im Markt. Davon werden alleine mehr als zehn Modelle reine Elektro-Pkw sein (smart fortwo coupé EQ, smart fortwo EQ cabrio, smart forfour EQ, EQC auf EVA 1 Basis, EQA und EQB auf EVA1.5 sowie zwei Limousinen u.a. EQS und zwei große SUV Modelle auf EVA2 Basis). Der erste Mercedes-Benz der neuen Produkt- und Technologiemarke EQ ist der EQC, der im Frühjahr 2019 im Mercedes-Benz Werk Bremen anlaufen wird und Mitte 2019 auf den Markt kommt.

Insgesamt investiert Daimler rund eine Milliarde Euro in einen globalen Batterie-Produktionsverbund mit insgesamt acht Fabriken an sechs Standorten auf drei Kontinenten. Dazu gehören in Deutschland Kamenz und Stuttgart-Untertürkheim mit je zwei Batteriefabriken sowie Sindelfingen, Peking (China), Bangkok (Thailand) und Tuscaloosa (USA).

„Mit mittlerweile acht Batteriefabriken auf drei Kontinenten sind wir im Powertrain-Produktionsverbund von Mercedes-Benz Cars gut für die Elektromobilität aufgestellt. Seit 2012 produzieren wir in Kamenz Batterien und haben hier wertvolles Know-how aufgebaut. Unsere Mannschaft arbeitet tagtäglich hochmotiviert, um die steigenden Stückzahlen zu bewältigen und gleichzeitig die Anlagen in der neuen Fabrik in Betrieb zu nehmen“, so Frank Deiß, Leiter Produktion Powertrain Mercedes-Benz Cars.

Die zweite Batteriefabrik in Kamenz ist als CO2-neutrale Fabrik konzipiert: Daimler denkt im Sinne der Elektromobilität ganzheitlich und setzt bereits in der Produktion auf Nachhaltigkeit. Ein Blockheizkraftwerk und eine Photovoltaik-Anlage werden in Verbindung mit Geothermie die Produktionsanlagen mit Energie versorgen. Die neue Batteriefabrik setzt mit modernsten Anlagen und Technologien Maßstäbe im Bereich Industrie 4.0. Neben der laufenden Serienproduktion für verschiedene Plug-In und Hybrid-Batterien in der bestehenden Fabrik werden in der neuen Fabrik weitere Linien für vollelektrische Batterieprodukte eingebracht und auf die Serienproduktion vorbereitet: So erfolgte Mitte 2018 der Einstieg in die Vorserie für den EQC, im Frühjahr 2019 beginnt der Start der Volumenproduktion. Durch den Bau der zweiten Fabrik auf einem 20 Hektar großen Grundstück vervierfacht sich die Produktions- und Logistikfläche in Kamenz auf insgesamt rund 80.000 m2.

„Der Standort Kamenz gehört zu den Pionieren der Elektromobilität weltweit und in Deutschland. Für unsere Belegschaft ist der Ausbau des Standorts eine Bestätigung ihrer Leistung und ihres Know-hows. Seit 2012 bis heute hat Kamenz mehr als 200.000 Batterien auf Basis der Lithium-Ionen-Technologie produziert“, so Steinmetz. Neben Antriebsbatterien für Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge werden bei Accumotive Batterien für 48-Volt-Systeme produziert. Das richtungsweisende 48-Volt-Bordnetz feierte in der neuen Generation der S-Klasse Premiere und hält mit der neuen Mercedes-Benz Motorentechnologie sukzessive Einzug in verschiedene Baureihen.

Auch die Nutzfahrzeuge von Daimler setzen im Zuge der Elektrifizierung ihres Portfolios auf Batterien aus Sachsen. Sowohl die Vans eVito als auch eSprinter werden zum Marktstart 2019 mit Antriebsbatterien aus Kamenz ausgerüstet sein, ebenso wie der aktuelle eCanter, der leichte Lkw der Marke Fuso von Daimler Trucks.

Die im Jahr 2009 gegründete Deutsche Accumotive GmbH & Co. KG ist eine hundertprozentige Tochter der Daimler AG. Das Unternehmen produziert Antriebsbatterien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge auf Basis der Lithium-Ionen-Technologie für Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und smart. Die Kompetenz für Batterien und Zellfertigung hat am Standort Kamenz eine lange Tradition: Vor zehn Jahren hat die Daimler AG mit Evonik Industries eine Batteriezellenfertigung vor Ort betrieben. Dieses Know-how wurde in die Accumotive überführt. Der Standort wird seit rund zwei Jahren stark ausgebaut und Ende 2018 bereits rund 1.000 Mitarbeiter umfassen.

15.10.2018 Ab 2022 Brennstoffzelle in Serie


Mercedes liefert in diesen Tagen den GLC F-Cell an ausgewählte Kunden in Deutschland sowie Japan aus. Insgesammt sollen es um die 1.000 Fahrzeuge werden.
Kaufen kann man sie leider nicht. Leasen auch nicht.
Insgesamt werden 3 Kundengruppen angesprochen: 1. große Flottenbetreiber 2. öffentliche Kunden wie Ministerien etc 3. Meinungsbildende Kunden (also VIPs etc).
Die Fahrzeuge werden für 4 Jahre vermietet (inkl. Steuern, Wartung, Versicherung) für eine Gesamtlaufleistung von 120.000 km in den 4 Jahren für 799 EUR netto im Monat. Alternativ gibt es eine 3 Jahresmiete (90.000 km) für 999 EUR im Monat netto.
Im Vergleich zum Hyundai Nexo und Toyota Mirai ist es schade, dass Mercedes die Kunden auswählt und der GLC-F-Cell nicht frei verkäuflich ist.
Mit 4,4 kg Wasserstoff an Bord produziert das SUV genügend Energie für eine Reichweite von bis zu 478 km im Hybridmodus im NEFZ. Die große Lithium-Ionen-Batterie liefert allein bis zu 51 km Reichweite im NEFZ. Eine Leistung von 211 PS sorgt gleichzeitig für Dynamik und lokal emissionsfreien Fahrspaß.

Mit dem GLC F-CELL hat Mercedes-Benz einen wichtigen Schritt bei der Entwicklung der Brennstoffzellentechnologie gemacht. Er verfügt über ein völlig neu entwickeltes Brennstoffzellensystem, das so kompakt ist, dass es erstmals vollständig im Motorraum untergebracht und an denselben Aufhängungspunkten wie ein konventioneller Motor montiert wird. Zudem wurde der Einsatz von Platin in der Brennstoffzelle im Vergleich zum Vorgängerfahrzeug um 90 Prozent reduziert. So werden Ressourcen geschont und Systemkosten verringert – ohne Abstriche in der Leistungsfähigkeit. Zwei karbonfaserummantelte Tanks, die im Fahrzeugboden verbaut sind, fassen 4,4 kg Wasserstoff. Dank der weltweit standardisierten 700-bar-Tanktechnologie ist der Wasserstoffvorrat innerhalb von nur drei Minuten aufgefüllt – so schnell, wie man es von einem Auto mit Verbrennungsmotor gewohnt ist. Bei einem Wasserstoffverbrauch von etwas mehr als 1 kg/100 km schafft der GLC F-CELL rund 430 wasserstoffbasierte Kilometer im NEFZ - im Hybridmodus kommen noch einmal bis zu 51 km bei vollgeladener Batterie dazu.
Die Lithium-Ionen-Batterie verfügt über eine Bruttokapazität von 13,5 kWh und dient zusätzlich als Energiequelle für den Elektromotor. Per Plug-in-Technologie lässt sie sich über den 7,4 kW On-Board-Lader an einer haushaltsüblichen Steckdose, einer Wallbox oder einer öffentlichen Ladestation bequem aufladen – bei Ausnutzung der gesamten Leistung in ca. 1,5 Stunden von 10 auf 100 Prozent SoC (State of Charge). Ebenso wie der Antriebsmotor, eine Asynchronmaschine mit einer Leistung von 155 kW (211 PS) und einem Drehmoment von 365 Nm, ist der leistungsstarke Akkumulator platzsparend im Heck des SUV untergebracht.

Der GLC-F-Cell wiegt fahrfertig 2.130 kg. Dabei muss man berücksichtigen, dass im Motorraum die Brennstoffzelle sitzt und somit die Vorderräder im Vergleich zu den anderen GLC Modelle nicht angetrieben wird. Es handelt sich somit um ein Heckantriebsmodel. (Fotos Daimler)

Somit besteht eine Gewichtsdifferenz von rund 450 kg zu einem Verbrenner-GLC. Im Vergleich zu einem EQC ist der GLC-F-Cell dann aber doch 295 kg leichter.

Voraussetzung für den Erfolg der Elektromobilität ist eine flächendeckende Infrastruktur. Sowohl der Ausbau von Stromladestationen als auch von Wasserstofftankstellen wird weltweit forciert. Ob zu Hause, bei der Arbeit, unterwegs oder beim Einkaufen: Die Möglichkeiten, Elektrofahrzeuge mit Strom zu versorgen, sind vielfältig. Auch in puncto H2-Infrastruktur geht es stetig voran. Daimler hat für Deutschland gemeinsam mit seinen Partnern im Joint Venture H2 Mobility bereits einen konkreten Handlungsplan erstellt. Bis Ende nächsten Jahres soll das H2-Tankstellennetz von derzeit 51 auf 100 Stationen anwachsen. Das langfristige Ziel der Partner sieht ein Netz von bis zu 400 Wasserstofftankstellen vor. Ähnliche Infrastrukturprojekte werden in Europa, den USA und Japan vorangetrieben.

Mercedes hat aber nun bekannt gegeben ab 2022 die Brennstoffzellentechnologie in die richtige Serie zu überführen. Aktuell wird weiter an der Brennstoffzelle geforscht um den Einsatz von teuren Materialien weiter zu senken. Ab 2022 wird der eCitaro für die Langstrecke mit Brennstoffzelle angeboten. Danach sollen sukessive auch weitere Pkw-Baureihen mit Wasserstoffantrieb folgen.
Passend dazu könnten die u.a. Erlkönigbilder sein. Hier wird vermutet, dass es sich um Wasserstofftestfahrzeuge handelt.

(Fotos/Video: Jens Walko Walko-art.com


Hier geht es zum Video mit dem E-Klasse T-Modell (vermutlich mit Brennstoffzelle an Bord)

10.10.2018 C-E-S die neuen Plug-In-Hybride weitere Infos


Die Markteinführung vom S 560e startet heute am 10.10.2018 für 114.317,35 EUR brutto.
Die Markeinführung von E 300de Diesel-Plug-In-Hybrid (Limousine / T-Modell) startet im Dezember 2018. Dies gilt ebenfalls für den Benzin-Plug-in-Hybrid E 300e
Der C 300de Diesel-Plug-in-Hybrid (Limousine/T-Modell) startet im Frühjahr 2019. Der Benzin-Plug-in-Hybrid C 300e startet im Sommer 2019. Die 300de und 300e sollen sehr attraktiv eingepreist werden. Mercedes möchte, dass mehr Kunden die Plug-In-Hybrid Modelle bestellen, damit der Flottenverbrauch sinkt. Obwohl der Benzin-Plug-In-Hybrid mehr Systemleistung hat als der bisherige 350e wird er nun 300e genannt. Dies geschieht deshalb, damit ihn so logisch deutlich günstiger einpreisen kann als die alten 350e Modelle. Alle Modelle haben folgende Punkte gemeinsam:
- 122 PS / 440 NM E-Motor in 9G-Tronic Getriebeglocke
- alle Versionen haben 700 NM Systemdrehmoment
- 13,5 kwh Batterie
- 7,4 KW Bordlader AC (2-phasig)
- Ladezeit an einer Wallbox von 10% auf 100% in 90 min.
- Ladezeit an einer normalen Schuko-Steckdose mit 230 Volt und 10 Ampere = 5,3 Stunden.
- Alle Modelle erhalten den Umweltbonus in Höhe von 1.500 EUR netto von Mercedes sowie 1.500 EUR von der Bundesregierung (außer S 560e da er zu teuer ist)

Der Datenvergleich zwischen der 2. und 3. Plug-In-Hybrid Generation
(zum Vergrößeren anklicken)

Bei der Zertifizierung von elektrischer Reichweite und Verbrauch wird unterschieden. Beim Verbrauch in kwh werden zusätzlich die Ladeverluste durch den Onboard-Charger berücksichtigt. Dies hat aber keine Auswirkungen auf die Reichweite. Der E 300e wurde im Frühjahr 2018 bereits zertifiziert und ist nun mit 50 km elektrischer Reichweite angegeben. Er schafft dank eines neuen Softwareupdates bei dem Batteriemanagement auch die 54 km des E 300de, der schon inkl. der neuen Batteriesoftware zertifiziert wurde.

Nun zum Kofferraum:
Die neue Batterie ist größer in der Kapazität. Ich hätte gehofft, dass man alle über die gesteigerte Energiedichte kompensieren kann. Es ist jedoch so, dass die Batterie in der neuesten 3. Plug-In-Hybrid Generation um 30-35 Liter Volumen zugelegt hat. Bei der S-Klasse war bisher schon eine 8,7 Kwh Batterie verbaut, sodass hier der Zuwachs nur bei 5 Liter liegt. Insgesamt hat sich die Batterieform jedoch geändert. Somit muss jeder selbst entscheiden, unabhängig von den Volumia, wie nutzbar der Kofferraum für einen ist.


C 350e T-Modell (alt, 350 Liter):

C 300de T-Modell (neu, 315 Liter):


E 350e Limousine (alt 400 Liter):

E 300de Limousine (neu 370 Liter):

E 300de T-Modell (480 Liter):

S 560e Limousine (395 Liter, 5 Liter weniger als S 500e):


Fotos: jesmb.de & Daimler AG

10.10.2018 Die PHEV der 3. Generation & EQ


Das Mercedes-Benz Werk Rastatt wird Kompetenzzentrum für die Produktion von EQ Modellen der Kompaktklasse (A 250e, B 250e & EQA).
Das Mercedes-Benz Werk Bremen wird Kompetenzzentrum für die Produktion batterieelektrischer Modelle der Mittelklasse (EQC).
Hinsichtlich der Antriebssystemintegration des GLC F-CELL unterstützt der Partner EDAG das Werk Bremen in unmittelbarer Werksnähe.
Das Mercedes-Benz Werk Sindelfingen wird Kompetenzzentrum für batterieelektrische Modelle der Ober- und Luxusklasse.
Neben den bewährten Modellen der Marke smart wird ein weiteres kompaktes Elektrofahrzeug der Marke EQ (EQB) künftig auch am Standort Hambach (Frankreich) produziert.
Im US-Werk Tuscaloosa (MBUSI, Mercedes-Benz U.S. International) sollen künftig SUVs der Produkt- und Technologiemarke EQ vom Band laufen.
In Peking (BBAC, Beijing Benz Automotive Co.) wird neben dem EQC ebenfalls ein kompaktes Elektrofahrzeug gefertigt.

Mercedes-Benz drückt bei Elektrifizierung aufs Tempo: Bis 2022 soll das gesamte Mercedes Portfolio elektrifiziert werden. Es kommen in jedem Segment vom smart bis zum SUV verschiedene elektrifizierte Alternativen, insgesamt deutlich mehr als 130 Varianten vom 48-Volt-Bordnetz mit EQ Boost über Plug-in-Hybride bis zu rein elektrischen Fahrzeugen mit Batterie oder Brennstoffzelle. Bis 2025 soll der Absatz der batterieelektrischen Fahrzeuge auf 15-25 Prozent des Gesamtabsatzes steigen -abhängig von den individuellen Kundenpräferenzen und dem Aufbau öffentlicher Infrastruktur.

Plug-in-Hybride der 3. Generation können zu besserer Luftqualität in Städten beitragen: Rund 50 km rein elektrische Reichweite für C-, E- und S-Klasse und 90 kW elektrische Motorleistung bringen Mercedes-Benz Limousinen und T-Modelle lokal emissionsfrei durch jede Innenstadt.

Hybridtriebkopf im Wandlergetriebe: Mehr Leistung, weniger Platzbedarf, viele Varianten Das 9-Gang-Hybridgetriebe 9G-TRONIC ermöglicht ein baureihenüber-greifendes, skalierbares Hybridkonzept mit bis zu 700 Nm System-Drehmoment und unterschiedlichen Verbrennern in allen Mercedes-Benz mit Hinterradantrieb: als Diesel, Benziner, Limousine und Kombi-Limousine.

Die ziehen sauber was weg: Die Plug-in-Hybride von Mercedes-Benz kombinieren die Möglichkeit zu batterieelektrischem Fahren mit maximal 2.100 kg (E-Klasse; C-Klasse 1.800 kg) Anhängelast.

Plug-in bietet neue Komfortfunktionen: Vorkonditionierung des Innenraums vor Fahrtbeginn dank Elektrifizierung von Heizung und Kühlung, gesteuert durch Timer oder Smartphone-App, bei allen Fahrzeugen mit Plug-in-Traktionsbatterie.

GLC F-CELL geht in Serie: Ein langstreckentaugliches, rein elektrisches Fahrzeug, das Wasserstoff und Strom tanken kann – ein Hybrid ganz ohne CO2-Emissionen im Fahrbetrieb.

Das Brennstoffzellensystem des GLC F-CELL wurde komplett neu entwickelt. Es ist rund 30 Prozent kompakter als bisher, kann erstmals vollständig im Motorraum untergebracht werden und wird wie ein konventioneller Motor an den bekannten Aufhängungspunkten montiert. Das gesamte Antriebssystem liefert rund 40 Prozent mehr Leistung als der Vorgänger.

ECO Assistent ermöglicht intelligente Betriebsstrategie in allen Fahrzeugen mit Elektromotor:
Einbeziehung aller Fahrassistenzdaten sorgt für vorausschauendes Fahren mit bestmöglicher Ausnutzung der Energievorräte an Bord und bestmöglichen Einsatz des Elektroantriebs, angepasst an Streckenverlauf und Verkehrssituation, durch gezieltes Segeln, Rekuperieren, Thermomanagement und Unterstützung des Verbrenners. Neue Wallboxen mit bis zu 22 kW Leistung: Für die private Garage und den Mitarbeiter- oder Kundenparkplatz, für ein oder zwei Fahrzeuge, mit und ohne Aufteilung der Stromkosten: Mercedes-Benz und smart haben für jeden Ladezweck etwas Besseres als eine Steckdose.

EQC kommt 2019: Der erste rein batterieelektrische der Marke EQ von Mercedes-Benz ist der Vorbote einer ganzen Reihe von EQ-Modellen. smart fokussiert auf reinen Elektroantrieb: Nachdem smart schon seit 2017 in den USA, Kanada und Norwegen nur noch Elektroantriebe anbietet, wird smart bis 2020 auch in Europa rein elektrisch unterwegs sein - der Rest der Welt soll kurz darauf folgen.

Ganzheitlicher Ansatz für die Elektromobilität: Von der Fertigung der Batterien in eigenen Werken bis zum Ausbau der Infrastruktur mit Ladestationen und webgestützten Services für die Nutzer geht Daimler alle Handlungsfelder an, die von der Elektrifizierung des Antriebs betroffen sind.

Nachhaltigkeit ist Trumpf: Trotz eines höheren Energiebedarfs bei der Produktion bieten die Plug-in-Hybride und Elektrofahrzeuge von Mercedes-Benz im Vergleich zu konventionellen Antrieben auch heute schon bei der Ökobilanz in Sachen CO2-Emissionen einen deutlichen Vorteil. Aber in Zukunft geht noch mehr, und auch der Ressourceneinsatz in der Produktion wird sich weiter verringern.

Noch mehr Ladung: Auch die Nutzfahrzeugsparte von Daimler stellt die Weichen in Richtung Elektrifizierung.


Der Mercedes-Benz GLC F-CELL ist ein ganz besonderer Plug-in-Hybrid, denn er kombiniert erstmalig die innovative Brennstoffzellen- und Batterietechnik: er „tankt“ außer Strom an der Steckdose auch reinen Wasserstoff. Das intelligente Zusammenspiel zwischen Batterie und Brennstoffzelle, die hohe Reichweite und kurze Betankungszeiten machen den GLC F-CELL zu einem alltagstauglichen rein elektrischen Begleiter für Kurz- und Langstrecke. Mit 4,4 kg Wasserstoff an Bord produziert das SUV genügend Energie für eine Reichweite von bis zu 478 km1 im Hybridmodus nach NEFZ. Die große Lithium-Ionen-Batterie liefert vollgeladen allein bis zu 51 km1 Reichweite im NEFZ. Eine Leistung von 155 kW sorgt gleichzeitig für Dynamik und lokal emissionsfreien Fahrspaß. Die Markteinführung beginnt Ende Oktober (an die ausgewählten Kunden (vermietet)).

Die Mercedes-Benz Plug-in-Hybride, der GLC F-CELL und der EQC verfügen serienmäßig über einen wassergekühlten On-Board-Lader (OBL) mit einer Leistung von 7,4 kW und sind damit für das zweiphasige Wechselstrom- (AC-) Laden zu Hause und an öffentlichen Ladestationen vorbereitet. Die EQ Modelle der Marke smart starten mit einem On-Board-Lader mit 4,6 kW und können auf Wunsch mit einem besonders leistungsstarken AC-Schnelllader mit 22 kW Ladeleistung ausgestattet werden.

Der zusammen mit Bosch im Joint Venture EM-motive entwickelte Elektromotor wurde für das Plug-in-Hybridgetriebe 9G-TRONIC neu konzipiert und ist nach dem Prinzip einer permanent erregten Synchronmaschine als Innenläufer aufgebaut. In Verbindung mit der ebenfalls neuen, deutlich leistungsfähigeren Leistungselektronik konnten die Leistungs- und Drehmomentdichte signifikant verbessert werden. 122 PS Spitzenleistung und ein Anfahrdrehmoment von 440 Nm sorgen für ein souveränes Fahrgefühl auch bei rein elektrischer Fahrt und erlauben dabei Höchstgeschwindigkeiten über 130 km/h. Der Stator ist fest in das Triebkopfgehäuse integriert, der Rotor zwischen dem Leistungsfluss von Trennkupplung und Getriebeeingang. Bedarfsgerechte Stator- und Rotorkühlung erlauben es, Spitzen- und Dauerleistung der E-Maschine problemlos zu nutzen.

Entscheidend für die Erhöhung der elektrischen Reichweite auf rund 50 Kilometer ist die auf 13,5 kWh (netto nutzbar 9,3 kwh) gesteigerte Nennkapazität der neuen Lithium-Ionen-Batterie bei gleicher Batteriegröße. Die Evolution der Zellchemie von Lithium-Eisen-Phosphat (LiFePo) zu Lithium-Nickel-Mangan-Cobalt (Li-2 NMC) ermöglichte eine Steigerung der Zellkapazität von 22 auf 37 Ah. Das hocheffiziente Batteriesystem stammt von der Daimler-Tochter Deutsche ACCUMOTIVE. Die Leistungselektronik ist im Motorraum untergebracht.

Der neue On-Board-Lader verdoppelt die Ladeleistung von 3,6 kW auf 7,4 kW und bildet einen bestmöglichen Kompromiss zwischen Baugröße, Gewicht und Ladeleistung. An einer Wallbox ist die leere Batterie so beispielsweise ganz komfortabel zu Hause nach 1,5 Stunden wieder vollständig geladen. Selbst an einer üblichen Haushaltssteckdose gelingt dies innerhalb von ca. fünf Stunden.

Erstmals wird sie in der C-Klasse mit dem hochmodernen Vierzylinder-Dieselmotor kombiniert. Das Ergebnis ist ein Fahrzeug, das im rein elektrischen Betrieb eine Strecke von bis zu 57 km (NEFZ) ohne lokale Emissionen zurücklegen kann. Dabei bietet die Kombination von Diesel- und Elektromotor dank des 9-Gang-Hybridgetriebes 9G-TRONIC besten Antriebskomfort, souveränen Durchzug und hohe Effizienz. Die Auslieferung der ersten Modelle ist für Mitte 2019 geplant. Selbstverständlich wird es auf Basis der aktuellen C-Klasse auch eine Plug-in-Hybridvariante mit Benzinmotor geben.

Zur Regeneration des Partikelfilters muss der Verbrennungsmotor ausreichend lange und mit ausreichend hoher Abgastemperatur laufen, während ein Plug-in-Hybrid dann am effektivsten ist, wenn der Verbrenner möglichst oft abgeschaltet wird. Deshalb haben die Mercedes-Benz Diesel-Plug-in-Hybride eine Teilabbrandstrategie, bei der die im Filter gesammelte Partikelladung auch portionsweise abgebrannt werden kann, wenn die Gelegenheit dafür günstig ist. Der Elektromotor kann dabei sogar die Last für den Verbrenner gezielt erhöhen, um die zur Regeneration nötige Abgastemperatur zu erreichen. Der dabei erzeugte Strom lädt die Traktionsbatterie für die nächste emissionsfreie Fahrt.

Der Fortschritt der neuen Plug-in-Hybride von Mercedes-Benz lässt sich an keinem Modell besser nachvollziehen als am neuen E 300 e als Limousine (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 2,0 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 45 g/km, Stromverbrauch kombiniert: 14,5 kWh/100 km)1. Denn er folgt auf den E 350 e, der die dritte Generation der Plug-in-Hybriden 2016 erstmals vorstellte, dessen Komponenten aber noch nicht den heutigen Entwicklungsstand hatten. Ebenfalls neu: E 300 de als Limousine und T-Modell (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 1,6 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 44-41 g/km, Stromverbrauch kombiniert: 19,7-18,7 kWh/100 km)2. Beide Antriebsvarianten zielen auf eine wichtige Zielgruppe der komfortablen Oberklasse von Mercedes-Benz: Vielfahrer, die Wert auf Langstreckenkomfort legen und gelegentlich auch von der hohen Anhängelast Gebrauch machen möchten – und die emissionsfrei in Innenstadtbereiche fahren können.

Die Markteinführung vom S 560e startet heute am 10.10.2018 für 114.317,35 EUR brutto.


C 350e T-Modell (alt, 350 Liter):

C 300de T-Modell (neu, 315 Liter):


E 350e Limousine (alt 400 Liter):

E 300de Limousine (neu 400 Liter):

Wenn man die Fotos der E-Klassen vergleicht, so ist der alte Batterie 5-8 cm tiefer, aber die rund 3mal so hoch auf der gesamten Tiefe. Ob da nicht ein Fehler bei der Auszeichnung des neuen E 300de am Messestand passiert ist ?
S 560e Limousine (410 Liter, 15 Liter mehr als der S 500e):

Fotos: jesmb.de

04.10.2018 jesmb in Paris: Was macht der Hybrid ?


Daimler bestätigt die Auslieferung vom E 300e (Limousine), E 300de (Limousine/T-Modell) sowie S 560e (V222) ab Dezember 2018/Januar 2019. Laut den Infos aus Paris wird der E 300de (Limousine/T-Modell), E 300e sowie S 560e noch Ende Oktober 2018 die Bestellfreigabe erhalten.
Der 300de kombiniert den OM654 mit 194PS (Diesel) mit einer 122 PS starken E-Maschine. Die Systemleistung liegt phänomenalen 306 PS und 700 NM. Die Werte der einzelnen Maschinen Diesel 400 NM, E-Motor 440 NM, sind nicht addierbar, da die 440 NM nur bis 1.000 U/min anliegen und danach leicht absinken. Daneben verträgt das 9G-Tronic NAG3 Getriebe maximal 700 NM.

C 300de T-Modell: 1,6 Liter Verbrauch, 5,7s auf 100, 250km/h 38g Co2/km ==> förderfähig beim BAFA (3.000 EUR), Kofferraum 315 Liter

E 300de Limousine: 1,7 Liter Verbrauch, 5,9s auf 100, 250km/h, 41g Co2/km ==> förderfähig beim BAFA (3.000 EUR), Kofferraum 400 Liter

S 560e langer Radstand (M276 V6 Motor 367 PS) plus 122 PS = 476 PS Systemleistung bzw. 520+440 = 700 NM, 5,0s auf 100 km/h, 2,8 Liter, 57 g Co2/km, 410 Liter Kofferraum

Die C-Klasse Plug-In-Hybrid (300de und 300e) erhalten erst im Frühjahr 2019 die Bestellfreigabe und kommen wohl erst im Sommer 2019 zu den Kunden in Deutschland.

Bordlader AC 7,4 kw - alle haben in Deutschland einen 2-phasigen Lader - Top!
Aufgrund der Schieflastbeschränkung auf 4,6 KW wenn nur von 1-Phase Strom gezogen wird, ist der 7,2 KW 1-phasiger Bordlader in Deutschland nicht zu gut geeignet. Daher hat Daimler nun noch reagiert und verbaut für Deutschland einen 2x3,7 kw = 7,4 KW 2-phasigen Bordlader. Damit haben die Kunden an den heimischen Wallboxen oder AC-Ladesäulen keine unnötige Verlängerung bei der Ladezeit. Der Lader wird eingebaut in die folgenden Modelle: C, E, S, GLC-F-Cell, EQC und eVito.

Mercedes ist aktuell damit beschäftigt die 3. Plug-In-Hybrid Generation in den Markt zu bringen. Aber beim GLE wird es wohl schon Ende 2019/Anfang 2020 mit der 4. Generation weiter gehen. Die Reichweite soll bei rund 100 km liegen. Anders auf der Skizze von Daimler bleibt es aber beim gewohnten P2-Layout. D.h. Verbrenner Trennkupplung E-Maschine - 9G-Tronic. Dadurch kann der Kardantunnel nicht zur Unterbringung der Batterie genutzt werden. Im GLE hat man aufgrund der Größe des Fahrzeug jedoch weniger Probleme eine solch von der Kapazität große Plug-In-Hybrid Batterie im Fahrzeug zu integrieren.

Auch der A 250e und B 250e welche ca. im Sommer 2019 zu den Kunden kommen, werden weiterhin auch ein P2-Plug-In-Hybrid haben, so die Auskunft aus Paris. D.h. es gibt keinen elektrischen Allrad durch die elektrische Hinterachse. D.h. der Verbrenner ist quer eingebaut, dann kommt die Trennkupplung, dann die E-Maschine und dann das Doppelkupplungsgetriebe.

Die Zeichung der Longe-Range-Plug-In-Hybrid im P4-Layout ist mehr für spätere Fahrzeuge gedacht, die auf einer Plattform basieren, die variabler in Bezug auf unterschiedliche Antriebsformen ausgelegt sind.


Der Kofferraumvergleich zwischen der 2. und 3. Plug-In-Hybrid Generation:
Die neue 37AH Batterie mit 13,5 kwh (nutzbar knapp 11 kwh) wiegt 123 kg und ermöglicht 48-54 km nach NEFZ je nach Modell.
Sie ist im Vergleich zur alten Batterie anders konstruiert, sodass in C- und E-Klasse nun nicht mehr eine tiefe flache sondern kurze hohe Batterie (nun identisch mit der S-Klasse) zum Einsatz kommt. Dies führt auch dazu das der Kofferraum nun nicht mehr eine lange flache Stufe hat, sondern eine hohe kürzere. Während der C 350e T-Model noch mit 350 Liter angegeben war und nun das Volumen auf 315 Liter sinkt (wobei hier nur bis zum Rollo gemessen ist, beim T-Modell kann man ja auch dachhoch beladen, sodass es vielleicht nicht so einschränkend ist wie in den Limousinen). Ist der Kofferraum durch den neuen Akku nicht mehr so gut nutzbar. Beim E 300de soll das Kofferraumvolumen unverändert bei 400 Liter liegen (ebenso wie bei der S-Klasse). Allerdings finde ich auch, dass der Kofferraum in der E-Klasse nun etwas schlechter nutzbar ist.
C 350e T-Modell (alt, 350 Liter):

C 300de T-Modell (neu, 315 Liter):


E 350e Limousine (alt 400 Liter):

E 300de Limousine (neu 400 Liter):

Wenn man die Fotos der E-Klassen vergleicht, so ist der alte Batterie 5-8 cm tiefer, aber die rund 3mal so hoch auf der gesamten Tiefe. Ob da nicht ein Fehler bei der Auszeichnung des neuen E 300de am Messestand passiert ist ?
S 560e Limousine (410 Liter, 15 Liter mehr als der S 500e):

Fotos: jesmb.de

05.09.2018 Datenvergleich EQC, Jaguar I-Pace, Tesla X 75D


Man muss zwar noch bis zum Früjahr 2019 warten bis die Bestellfreigabe erfolgt, aber die Daten kann man schon heute vergleichen.
Man erkennt an den langen Radständen vom Jaguar I-Pace und auch Tesla X, dass sie kompromisslos auf E-Auto konzipiert wurden. So bekommt man mehr Akku-Kapazität zwischen die Achsen in den Unterboden. Aufgrund des extrem teuren Preises des Tesla X wurde hier die Variante 75D herangezogen.
Beim Gewicht erkennt man unter Umständen auch, dass der EQC vom GLC abstammt und daher einige Kompromisse gemacht werden mussten die das Gewicht angehoben haben. Der EQC und der GLC F-Cell teilen sich die EVA I Plattform. Die EVA 2 Plattform ist dann nur noch für E-Auto konzipiert und wurde nicht von einer Verbrennerplattform abgeleitet. Insgesamt kann man sagen, das jeder E-Motor mit Periperie rund 100 kg wiegt. Der Akku weitere 650 kg. D.h. der Triebstrang im EQC wiegt alleine schon 850 kg.

Bei der Beschleunigung sind sie alle gleich schnell. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei allen limitiert. Bei Mercedes etwas mehr limitiert. Aufgrund der Akkugrößen kann man jedoch sowieso nicht lange schnell fahren. Wenn man auf lange Reisen geht, sollte man nicht schneller als 120 km/h fahren.
Der I-Pace hat für Deutschland den nicht gut nutzbaren 1-phasigen Bordlader, der es nicht schafft den I-Pace übernacht zu laden. Eine neue Version des Bordladers für Deutschland ist angeblich schon in der Planung.

Electric now has a Mercedes, so der Daimler Slogan. Das sieht man dann wenn man auf MBUX, Haptik, Verarbeitungsqualität oder das Multibeam LED Licht guckt. Das Assistenzsystem von Tesla ist etwas weiter als das von Mercedes (da Tesla sich nicht an alle Level 2 Standards hält, bspw maximale Lenkkräfte für engere Kurven). Das System ist jedoch deutlich teurer.

Die Breite von Jaguar und Tesla sind für Städte und Parkhäuser äußerst unschön und gehen in die falsche Richtung.

Beim Kofferraum bietet der Tesla aufgrund der Länge des Fahrzeug deutlich mehr. Zudem hat er noch einen Frunk (Front Trunk) in Höhe von 150 Liter. Der Jaguar hat hier einen STaufach für die Ladekabel von 27 Liter. Der Mercedes wirkt mit den 500 Liter am kleinsten. Hierbei handelt es sich jedoch um die VDA-Messmethode. Jaguar könnte das Volumen nach SAE angeben. Dies ist erfahrungsgemäß höher.

Mercedes EQC ________ Jaguar I-Pace ________ Tesla X


05.09.2018 EQC lädt in Deutschland 2phasig !


In Deutschland ist alles nicht so einfach ;-) jesmb.de konnte letztens mit einem Projektmanager für CSS Schnelllader von allego sprechen. Die Aussage ist dort ganz klar: "Die Physik ist auf der ganzen Welt die gleiche".
Aber Deutschland ist eines der wenigen Länder wo 1-phasiges Laden auf 20 Ampere begrenzt ist. D.h. 230 Volt mal 20 Ampere gibt maximal 4,6 KW. Die übrigen 2 Phase der drei Phasen werden von vielen AC (Wechselstrom) On-Board-Lader nicht genutzt (1-phasige-Lader sind günstiger). In der restlichen Welt gibt es diese Beschränkung und die Angst vor Schieflasten im Netz nicht. Hier wird auf einer Phase mit maximal 7,2 kw geladen.
Ein 3-phasiger Bordlader (Wechselstrom) welcher beim den eq smart Modellen optional bestellbar ist besteht sogesehen aus 3x7,2 KW Ladern.
Ist die heimische Wallbox gar auf 11 KW begrenzt (damit kein Genehmigungsgutachten vom Netzbetreiber erforderlich ist) lädt sie mit 3x3,7 KW. Ein 1-phasiger Bordlader kann somit nur maximal 3,7 kw nutzen. Das Potential eines 1-phasigen 7,2 KW-Bordlader geht verloren. Die Ladezeit würde sich erheblich verländern.
Mercedes bietet den EQC in allen Ländern mit einem 1-phasigen 7,2 KW Bordlader an. Um den deutschen Kunden, die an der heimischen Wallbox unter der Schieflastbegrenzung leiden, entgegen zukommen wird hier ein 2x3,7 KW Bordlader verbaut. Der 7,4 KW Bordlader in Deutschland ist somit zum Glück 2-phasig.

Für die ganzen Typ2 Ladesäulen in den Städten, die teilweise nach Minuten abgerechnet werden, wäre ein 22 KW AC Lader (also 3*7,2 KW) aber weiterhin besser.
Der Trend geht jedoch ganz klar zu den Gleichstromladesäulen (CCS) die von dem Autohersteller-Konsortium ionity nun in ganz Europa aufgebaut werden.

Der Ladevorgang einer Batterie ist im Bereich 10% bis 50% State-of-Charge (SoC) am schnellsten. Das sieht man auch daran, dass der die CSS Ladung von 10 auf 80 % rund 40min angegeben werden. Das ist eine durchschnittliche Ladeleistung von 84 KW. Die maximale Ladeleistung wird jedoch mit 110 KW angegeben. Sie wird vermutlich von 10 bis 50% SoC erreicht und sinkt ab 50 bis 80% auf ca. 50 KW ab. Die restlichen 20% auf 100 % werden dann immer langsmer von der Ladegeschwindigkeit.

Neben den ionity CCS Schnellladesäulen mit bis zu 350 kW Ladeleistungen (bei 800 Volt Batterien, EQC hat eine Maximalspannung von 408 Volt) gibt es langsam in den Städten öfters mal neben den 11 oder 22 KW WEchselstrom Säulen auch öfters Gleichstrom (DC) CCS-Säulen bei Einkaufsmärkten wie Aldi, Lidl, Kaufland und Ikea. Dort beträgt die maximale Ladeleistung 50 KW. D.h. bei einem 30minütigen Einkauf lädt der EQC Strom für rund 225 km (nach NEFZ).
Während bei manchen Einkaufsmärkten der Strom noch kostenlos ist, werden die meisten CCS Säulen mit einer pauschalen Nutzung von rund 8 EUR versehen. Laden für 10 min führt somit zu einer teuren kwh. Dies liegt daran, dass es in Deutschland (auch wieder im Unterschied zum Ausland) keinen Gleichstromzähler gibt, der alle Eichanforderungen erfüllt.

04.09.2018 Alle Infos & Bilder zum neuen EQC


Hier die 1. Fakten zum EQC:

8 Jahre Garantie auf die 80 kWh Batterie (nach NEFZ) bzw. 180.000 km. Batteriegewicht 650 kg
Ladedauer von 10% bis 80% SoC (State of Charge) rund 40 min.
Maximale Ladegeschwindigkeit am CCS Fastcharge (DC Gleichstrom) 110 kw.
22,2 kwh Verbrauch auf 100 km (nach NEFZ, Werte vorläufig, in 2019 wird nach WLTP zertifiziert)
Auslieferung im Sommer 2019

408 PS sowie 765 NM
Beschleunigung von 0-100 km/h in 5,1s
Vmax abgeregelt: 180 km/h
Leergewicht: 2,425 Tonnen + 0,5 Tonnen Zuladung
Länge: 4.761 mm, 1.884 mm Breite (mit Spiegel 2.096), Höhe: 1.624 mm
Radstand 2.873 mm,
Gepäckraum ca. 500 Liter
Seriemäßig MBUX mit EQ-Funktionen: "Sei bitte morgen um 8 Uhr geladen"
Serienmäßig Multibeam-Licht

Assistenzsysteme auf S-Klasse Niveau mit neuen Funktionen wie Staumanagement (Wird ein Stau via Live-Traffic gemeldet, reduziert Distronic die Geschwindigkeit vorsorglich auf 100 km/h. Im Stau selbst wird auf der Autobahn eine außermittige Spurführung zur Bildung einer Rettungsgasse unterstützt.)

Die Rekuperation lässt sich über Schaltwippen hinter dem Lenkrad nach Kundenwunsch verändern. Darüber hinaus bietet der EQC im Modus „D Auto“ eine situationsangepasste (mittels Radarunterstützung) Rekuperation über den ECO Assistenten.
fünf Fahrprogramme mit unterschiedlicher Charakteristik: COMFORT, ECO, MAX RANGE, SPORT
Vorklimatisierung wie in den Plug-In-Hybrid Modellen
Anhängerkupplung für bis zu 1,8 Tonnen Zugkraft.

EQC 400 4matic mit Electric Art Line



EQC 400 4matic mit AMG Line


Später könnte auch noch ein EQC 300 nur mit Frontantrieb auf den Markt kommen.

Auf dem Pariser Autosalon 2016 hat Mercedes-Benz erstmals seine neue Produkt- und Technologiemarke für Elektromobilität präsentiert. Mitte 2019 ist es so weit: Mit dem EQC (Stromverbrauch kombiniert: 22,2 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km, vorläufige Angaben) kommt das erste Mercedes-Benz Fahrzeug der Marke EQ auf die Straße. Mit seinem nahtlosen, klaren Design und markentypischen Farbakzenten ist er Vorreiter einer avantgardistischen Elektro-Ästhetik und vertritt zugleich die Designsprache des Progressiven Luxus. In puncto Qualität, Sicherheit und Komfort ist der EQC der Mercedes-Benz unter den Elektrofahrzeugen und überzeugt in der Summe seiner Eigenschaften. Hinzu kommt die hohe Fahrdynamik dank zweier Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse mit zusammen 300 kW Leistung. Dank einer ausgeklügelten Betriebsstrategie ist eine elektrische Reichweite von über 450 km nach NEFZ (vorläufige Angaben) möglich. Mit Mercedes me bietet EQ umfassende Services und macht Elektromobilität bequem und alltagstauglich. Zugleich ist der EQC Sinnbild für den Beginn einer neuen Mobilitätsära bei Daimler. Als erstes Mercedes-Benz Modell der neuen Produkt- und Technologiemarke EQ hat der Mercedes-Benz EQC viele wegweisende Designdetails und markentypische Farbakzente. Außen wie innen verkörpert der EQC die Designsprache des Progressiven Luxus. Dieser entsteht durch das Zusammenspiel einer bislang unbekannten Schönheit, dem bewussten Aufeinandertreffen digitaler und analoger Elemente sowie dem nahtlosen ineinander Übergehen von intuitivem und physischem Design.

Aufgrund seiner kraftvollen Proportion zählt der EQC zu den Crossover-SUV. Die gestreckte Dachlinie und die Scheibengrafik mit einer tief positionierten Bordkante und dem coupéhaften Dacheinzug am Heck positionieren ihn optisch zwischen einem SUV und einem SUV-Coupé.

Prägnantes Merkmal der Front ist die große Black-Panel-Fläche, die die Scheinwerfer und den Grill umschließt. Den oberen Abschluss des Black Panels bildet erstmals ein Lichtleiter als optische Verbindung zwischen den Mercedes-Benz typischen Tagfahrlicht-Fackeln. Bei Nacht entsteht ein nahezu durchgängiges, horizontales Positionslichtband. Innengehäuse und Tuben der serienmäßigen MULTIBEAM LED Scheinwerfer sind in glänzendem Schwarz ausgeführt. Farbliche Kontrastelemente unterstreichen dezent die Zugehörigkeit zur neuen EQ Familie: blaue Streifen auf schwarzem Grund und ein ebenfalls blauer MULTIBEAM Schriftzug. Auch im hochwertigen Innenraum ist der EQC Vorreiter einer avantgardistischen Elektro-Ästhetik. Ein Beispiel dafür ist der Lamellenkragen der Instrumententafel, der an die Kühlrippen eines Hi-Fi-Verstärkers erinnert. Die Instrumententafel ist als fahrerorientiertes Cockpit konzipiert. Das Mercedes-Benz typische Flügelprofil ist asymmetrisch ausgeführt und wurde im Fahrerbereich „aufgeschnitten“. Dort befindet sich eines der optischen Highlights des Cockpits - eine technisch anmutende, hochglanzlackierte Kassette, in der flach bauende Lüftungsdüsen mit schlüsselförmigen, roségoldfarbenen Lamellen sitzen.

Der Antrieb: Hohe Fahrdynamik trifft auf Effizienz
Als Mercedes-Benz Primus der neuen Produkt- und Technologiemarke EQ besitzt der EQC ein komplett neu entwickeltes Antriebssystem mit je einem kompakten elektrischen Antriebsstrang (eATS) an Vorder- und Hinterachse. Damit hat der EQC die Fahreigenschaften eines Allradantriebs. Zur Verringerung des Stromverbrauchs und zur Steigerung der Dynamik sind die eATS unterschiedlich ausgelegt: Die vordere E-Maschine ist für den schwachen bis mittleren Lastbereich auf bestmögliche Effizienz optimiert, die hintere bestimmt die Dynamik. Zusammen bringen sie eine Leistung von 408 PS auf die Straße, das maximale Drehmoment beider E-Maschinen beträgt zusammen 765 Nm.

Die Mercedes-Benz Ingenieure haben mit verschiedenen Maßnahmen den Geräuschkomfort erhöht. Im EQC sind die eATS über Gummilager zweifach entkoppelt: einerseits die Antriebseinheit gegenüber ihrem Hilfsrahmen, andererseits der Hilfsrahmen gegenüber der Karosserie. Die aufwendige Entkopplung wird durch Isolationsmaßnahmen ergänzt. Ergebnis: Der EQC ist im Innenraum extrem leise.

Mit 80 kWh (NEFZ) Energieinhalt versorgt die Lithium-Ionen-Batterie das Fahrzeug. Verbrauch und Reichweite hängen auch bei Elektrofahrzeugen sehr stark von der Fahrweise ab. Der EQC unterstützt seinen Fahrer durch fünf Fahrprogramme mit unterschiedlicher Charakteristik: COMFORT, ECO, MAX RANGE, SPORT und ein individuell anpassbares Programm. Eine wesentliche Rolle bei den sparsameren Fahrprogramm-Varianten spielt das haptische Fahrpedal, das den Fahrer beim ökonomischen Fahren leitet. Darüber hinaus hat der Fahrer die Möglichkeit, die Rekuperationsleistung über Schaltwippen, so genannten Paddles, hinter dem Lenkrad zu beeinflussen. Beim vorausschauenden Fahren hilft das Assistenzsystem ECO Assistent dem Fahrer umfassend: durch Hinweise, wann er den Fuß vom Fahrpedal nehmen kann, etwa weil ein Geschwindigkeitslimit folgt, und durch Funktionen wie Segeln und gezielte Steuerung der Rekuperation. Dafür werden Navigationsdaten, Verkehrszeichenerkennung und Informationen der Intelligenten Sicherheitsassistenten (Radar und Stereokamera) vernetzt genutzt.

Das Laden: Flexibel und schnell
Der EQC verfügt serienmäßig über einen wassergekühlten On-Board-Lader (OBL) mit einer Leistung von 7,2 kW und ist damit für das Wechselstrom- (AC-) Laden zu Hause und an öffentlichen Ladestationen vorbereitet.

Bis zu drei Mal schneller als an einer Haushaltssteckdose erfolgt das Laden an einer Mercedes-Benz Wallbox. Und noch schneller geht es über Gleichstromladen – beim EQC serienmäßig – zum Beispiel via CCS (Combined Charging Systems) in Europa und den USA sowie CHAdeMO in Japan oder GB/T in China. Abhängig vom SoC (Status of Charge, deutsch: Ladestand) lädt der EQC an einer entsprechenden Ladestation mit einer maximalen Leistung von bis zu 110 kW. Die Ladezeit beträgt dann etwa 40 Minuten von 10 - 80 Prozent SoC (vorläufige Angabe).

Das Multimediasystem MBUX: Mit EQC spezifischen Inhalten
Der EQC erhält das wegweisende Multimediasystem MBUX - Mercedes-Benz User Experience, ergänzt um zahlreiche EQ spezifische Inhalte wie beispielsweise die Anzeige von Reichweite, Ladezustand und Energiefluss. EQ optimierte Navigation, Fahrprogramme, Ladestrom und Abfahrtszeit lassen sich ebenfalls über MBUX bedienen und einstellen.

In der MBUX Anzeige befindet sich eine spezielle EQ Kachel, auf der eine Vielzahl der EQ Features gebündelt wird. Alternativ kann der Nutzer über eine Taste im unteren linken Bedienfeld direkt in das EQ Menü des MBUX Systems gelangen. Die EQ spezifische Sprachsteuerung erleichtert dank natürlichem Sprachverstehen die Bedienung des EQC.

Die intelligenten Services: Entspanntes Reisen vom Start bis zum Ziel
EQ bietet mit Mercedes me umfassende Services für die Elektromobilität von heute und morgen. Zu den wichtigsten neuen Services und Funktionen des EQC, die zur Markteinführung geplant sind, gehören:

Die Vorklimatisierung: Damit hat der Fahrzeuginnenraum schon bei Abfahrt die gewünschte Temperatur. Die Programmierung ist direkt über MBUX oder über die Mercedes me App möglich. Ein ausgeklügeltes System mit Wärmepumpe und elektrischen Zuheizern klimatisiert den Innenraum vor.

Die EQ optimierte Navigation legt bei der Berechnung stets die schnellste Route unter Berücksichtigung der kürzesten Ladezeit zugrunde. Zudem reagiert die Routenplanung dynamisch auf Änderungen, und sie kann off- und onboard erfolgen, also außerhalb (über die Mercedes me App) und innerhalb des Fahrzeugs. Dank der EQ optimierten Navigation können Mercedes-Benz Kunden Ladestationen leicht finden und bekommen über Mercedes me Charge bequemen Zugang zu Ladesäulen zahlreicher Anbieter, auch über Landesgrenzen hinweg. Dabei profitieren die Kunden von einer integrierten Bezahlfunktion mit einfacher Abrechnung.

Aktive und Passive Sicherheit: EQC spezifisches Sicherheitskonzept
Der EQC verfügt über die jüngste Generation der Fahrassistenz-Systeme von Mercedes-Benz. Dazu gehören im Fahrassistenz-Paket neue Funktionen wie eine vorausschauende Geschwindigkeitsanpassung im Hinblick auf ein Stauende: Wird ein Stau erkannt, reduziert der Aktive Abstands-Assistent DISTRONIC die Geschwindigkeit vorsorglich auf ca. 100 km/h. Im Stau selbst wird auf der Autobahn eine außermittige Spurführung zur Bildung einer Rettungsgasse unterstützt. Auch bei der Passiven Sicherheit erfüllt der EQC höchste Anforderungen: Neben dem gewohnt umfangreichen Crashtestprogramm gelten bei Mercedes-Benz für die Batterie und für alle Bauteile, die Strom führen, über die gesetzlichen Vorgaben hinaus weitere strenge Sicherheitsvorgaben. Die Fahrzeugstruktur des EQC wurde an die besonderen Anforderungen der elektrischen Komponenten und der Batterie angepasst und ist darauf ausgelegt, das gewohnt hohe Sicherheitsniveau zu erzielen. So umschließt ein neuer Hilfsrahmen die im Vorderwagen untergebrachten Antriebskomponenten und stützt diese Einheit über die bewährten Aufnahmepunkte ab. Mechanischer Schutz der Batterie: Bereits durch die günstige Einbaulage der Hochvolt-Batterie unter dem Fahrzeugboden ist die Konzeptsicherheit hoch. Der Energiespeicher wird von einem stabilen Rahmen umschlossen, der Energie aufnehmen kann. Zwischen dem Rahmen und der Batterie sind Verformungselemente verbaut, die bei einem schweren Seitenaufprall zusätzliche Kräfte aufnehmen können. Im vorderen Bereich der Batterie kann ein so genannter Batterieschutzschild den Energiespeicher vor dem Eindringen von Fremdkörpern bewahren.

Elektrischer Schutz des Hochvolt-Systems: Umfangreiche Erfahrungen von Mercedes-Benz mit Antrieben im Hochvolt-Bereich haben zu einem mehrstufigen Sicherheitskonzept im Falle eines Unfalls geführt. Das HV-System schaltet sich je nach erkannter Unfallschwere selbständig entweder reversibel oder irreversibel ab. Zusätzlich sind Trennstellen vorgesehen, an denen die Rettungskräfte das Hochvolt-System manuell deaktivieren können.

Die Erprobung: Härtetests rund um den Globus
Rund 200 Prototypen und Vorserienfahrzeuge des EQC werden bei Tests auf vier Kontinenten (Europa, Nordamerika, Asien und Afrika) bis zur Markteinführung mehrere Millionen Kilometer zurückgelegt haben. Zum Versuchsprogramm gehören über 500 Einzeltests. Der EQC muss wie alle Mercedes-Benz Fahrzeuge das anspruchsvolle Standardprogramm absolvieren. Hinzu kommen spezielle Tests für den elektrischen Antrieb, die Batterie und das Zusammenspiel aller Antriebskomponenten. Die Mercedes-Benz Ingenieure können dabei auf den umfassenden Erkenntnissen der digitalen Erprobung aufbauen, die sowohl der Absicherung der Baubarkeit als auch der Simulation von beispielsweise Aerodynamik, Crash- und Schwingungsverhalten (NVH: noise, vibration, harshness; Deutsch: Geräusch, Vibration, Rauigkeit) diente. Hinzu kommen intensive Tests auf einer Vielzahl von Prüfständen im Mercedes-Benz Technology Center Sindelfingen. Das Verhältnis zwischen digitaler und realer Erprobung beträgt etwa 35 zu 65 Prozent.

Die Produktion: Vorbereitungen im Werk Bremen auf Hochtouren
Die Serienproduktion des EQC startet 2019 im Mercedes-Benz Werk Bremen. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits auf Hochtouren. Der neue EQC wird als rein elektrisches Fahrzeug in die laufende Serienfertigung integriert. Modernste Produktionstechnologien kommen dabei zum Einsatz. Eine maßgebliche Innovation ist das so genannte Batteriefüge-Zentrum, in dem der EQC nach dem Einbau der beiden elektrischen Antriebsstränge (eATS) in die Karosserie ein zweites Mal „heiratet“. Dort werden die EQC mit Hilfe des an der Karosserie angebrachten Datenträgers als Elektromodelle erkannt und entsprechend mit einer Batterie bestückt. Die Karosserie wird über eine Hängevorrichtung, das so genannte C-Gehänge, befördert und auf einem Rahmen abgesetzt. Tragarme heben die Batterie von unten an den Fahrzeugboden. Ein Mitarbeiter überwacht die automatische Verschraubung.

Parallel dazu fährt bereits die Produktion eigener Batterien für den EQC im dafür ausgebauten Batteriestandort Kamenz (bei Dresden) hoch. Neben Bremen bereitet sich außerdem das deutsch-chinesische Produktions-Joint Venture Beijing Benz Automotive Co. Ltd. (BBAC) auf den Produktionsstart des EQC für den lokalen Markt vor.

Der EQC rollt auf 19 bis 21 Zoll großen, aerodynamisch verbesserten Leichtmetallrädern in Bicolor-Ausführung, die die Radhäuser außenbündig abschließen. Zwei Räder-Varianten besitzen blaue Details am Felgenhorn oder auf den Speichen.

Kombiinstrument und Media-Display (serienmäßig 2 x 10,25 Zoll) sitzen hinter einer gemeinsamen, durchgängigen Glasfläche und bilden einen großen, freistehenden Bildschirm. In der Mittelkonsole befindet sich als weitere Bedienmöglichkeit für viele Fahrzeugfunktionen ein Touchpad. Die Ambientebeleuchtung illuminiert die Instrumententafel eindrucksvoll, entsprechende Lichtleiter ziehen sich durch das gesamte Cockpit und über das Deck mit den Lüftungsdüsen.

Die Ausstattungslinien: Electric Art und AMG Line
Die Ausstattungslinie Electric Art bietet die Designdetails mit roségoldfarbenen Akzenten. Darüber hinaus wird der Mercedes-Benz EQC auch in der sportlichen Ausstattungslinie AMG Line angeboten, optional erhältlich als AMG Line Interieur und AMG Line Exterieur.
Im Exterieur erhält der EQC durch die AMG Line Exterieur unter anderem eine AMG spezifische Kühlerverkleidung sowie Spiegelkappen in Wagenfarbe. Durch eine individuelle Frontschürze wirkt das Fahrzeug deutlich sportlicher. Eine breite Heckschürze im AMG Design unterstreicht diesen Eindruck. Zudem werden mehrere neue AMG Raddesigns in Größen zwischen 20 und 21 Zoll für den EQC angeboten.

Das Interieur wird durch das AMG Line Interieur ebenfalls noch sportlicher. Neben dem unten abgeflachten AMG Multifunktions-Sportlenkrad im 3-Speichen-Design ist eine AMG Sportpedalanlage aus gebürstetem Edelstahl Bestandteil des Pakets. Die Sitze sind in Ledernachbildung ARTICO/Mikrofaser in Schwarz ausgeführt, optional sind Ledersitze und Zierelemente in Carbonoptik erhältlich. AMG Fußmatten runden das AMG Line Interieur ab.

MBUX: Intuitive Bedienstruktur und verschiedene Anzeigestile
Die Anzeigen für Kombiinstrument und Media-Display lassen sich auf den großen, hochauflösenden Bildschirmen leicht ablesen. Emotionale Inszenierungen unterstreichen die Verständlichkeit der intuitiven Bedienstruktur und begeistern durch brillante Grafiken in hoher visueller Qualität. Der Nutzer kann je nach Stimmung oder passend zum jeweiligen Interieur aus drei visuell unterschiedlichen Stilen wählen:

Modern Classic ist die Weiterentwicklung einer klassischen Anzeige in elegant-leichter, edler Materialität.
Sport präsentiert sich in einer High-Tech-Turbinen-Optik in betont sportlichem Schwarz/Gelb-Kontrast.
Electric Art inszeniert Digitalität in reduzierter Form und spiegelt das jeweilige Fahrverhalten des E-Antriebs auf emotionale Weise wider. Der sichtbare Farbwechsel erklärt und begeistert gleichermaßen. Die gläsernen Rundinstrumente wechseln hierbei von Roségold im Drive-Modus zu Weiß und färben sich im Fall der Rekuperation in „Electric Blue“. Funktionale Aspekte zur Energiesituation wie der Energiefluss oder die Verbrauchshistorie werden im Media-Display erlebbar inszeniert.

Maximal variabel für mehr Effizienz und Stabilität
Die E-Maschinen werden sowohl in ihrer Antriebs- als auch in ihrer Rekuperationsfunktion drehrichtungsunabhängig betrieben und eingesetzt. Im Schub- oder Bremsbetrieb wird die mechanische Drehbewegung in elektrische Energie gewandelt und zum Laden der Hochvolt-Batterie verwendet (Rekuperation). Mit Fokus auf höchste Fahrstabilität und -effizienz wird die Leistungsanforderung zwischen der Vorder- und Hinterachse je nach Fahrsituation geregelt. Durch das sogenannte Torque Shifting wird eine volldynamische Drehmomentverteilung zwischen Vorder-und Hinterachse ermöglicht, um permanent eine überzeugende Balance zwischen Leistung und Effizienz sicherzustellen. Damit hat der EQC die souveränen Fahreigenschaften eines Allradantriebs.

Bei schwacher bis mittlerer Last wird aus Effizienzgründen nur die vordere E-Maschine betrieben. Die maximale rekuperative Verzögerung wird durch den Einsatz beider E-Maschinen als Generatoren erzielt.

Extrem leise dank aufwendiger Entkoppelung
Elektrofahrzeugen eilt der Ruf voraus, beinahe lautlos zu sein – insbesondere weil sie keinen geräuschintensiven Verbrennungsmotor haben. Doch maximale Drehzahlen der Elektromaschinen von rund 13.000 Umdrehungen pro Minute stellen bei der Geräuschentkopplung besondere Anforderungen dar. Die Mercedes-Benz Ingenieure haben mit verschiedenen Maßnahmen einen besonders guten Geräuschkomfort erzielt. Im EQC sind die eATS über Gummilager zweifach entkoppelt: einerseits die Antriebseinheit gegenüber ihrem Hilfsrahmen, andererseits der Hilfsrahmen gegenüber der Karosserie. Die aufwändige Entkopplung wird durch Isolationsmaßnahmen ergänzt. Ergebnis: Der EQC ist im Innenraum extrem leise.

Die Batterie: „Herzstück“ aus Sachsen
Der EQC ist mit der neusten Generation einer Lithium-Ionen-Batterie (Li-Ion) ausgerüstet, die als Energiequelle für beide Elektromaschinen dient. Die Batterie besteht aus 384 Zellen und ist im Fahrzeugboden zwischen der Vorder- und Hinterachse angeordnet. Das Systemdesign der Batterie ist modular aufgebaut, es besteht aus zwei Modulen mit jeweils 48 und vier Modulen mit 72 Zellen. Die leistungsstarke Hochvolt-Batterie hat eine Maximalspannung von 408 V und verfügt mit einer Nominalkapazität von 210 Ah über einen Energieinhalt von 80 kWh (nach NEFZ).

Das integrale Gesamtkühlkonzept des EQC, bestehend aus einer Wärmepumpen-Funktion und zwei elektrischen PTC-Zuheizern, schließt neben der Leistungselektronik, der E-Maschine und dem Rotor auch die Batterie mit ein. Das gesamte Batteriesystem ist mit einer Flüssigkühlung ausgestattet. Bei niedrigen Temperaturen sorgt eine Batterieheizung für hervorragende Performance und Effizienz .

Die Batterie ist integraler Bestandteil des Crashkonzepts auf Gesamtfahrzeug-Ebene. Die tiefe und zentrale Anordnung wirkt sich zudem positiv auf das Fahrverhalten des EQC aus .

Gefertigt wird die Batterie in Deutschland bei der 100-prozentigen Daimler Tochter Deutsche Accumotive in Kamenz/Sachsen .

Mercedes-Benz stellt auch hier wie für alle anderen Hochvolt-Batterien ein Batteriezertifikat und somit ein Leistungsversprechen aus.

Lademöglichkeiten: Flexibel und schnell geladen
Ob zu Hause via Wallbox, beim Einkaufen, bei der Arbeit oder ultraschnell beispielsweise an der Autobahn: Die Möglichkeiten, Elektrofahrzeuge mit Energie zu versorgen, sind vielfältig. Integraler Bestandteil der neuen Produkt- und Technologiemarke EQ sind intelligent vernetzte Ladelösungen, die die Mobilitätsbedürfnisse und den Komfort der Kunden im Fokus haben. Der EQC verfügt serienmäßig über einen wassergekühlten On-Board-Lader (OBL) mit einer Leistung von 7,2 kW und ist damit für das Wechselstrom- (AC-) Laden zu Hause und an öffentlichen Ladestationen vorbereitet. Die jeweilige Ladezeit für eine Vollladung hängt von der verfügbaren Infrastruktur und der länderspezifischen Fahrzeugausstattung ab. Viel schneller als an einer Haushaltssteckdose erfolgt das Laden an einer Mercedes-Benz Wallbox.
Und noch schneller geht es über Gleichstromladen – beim EQC serienmäßig – zum Beispiel via CCS (Combined Charging Systems) in Europa und den USA sowie CHAdeMO in Japan oder GB/T in China. Dieses in der Regel öffentliche Schnellladen erweitert den existierenden technischen Standard für das Wechselspannungsladen von Elektrofahrzeugen um die Fähigkeit zum Gleichstrom-Schnellladen. Abhängig vom SoC (Status of Charge, deutsch: Ladestand) lädt der EQC an einer entsprechenden Ladestation mit einer maximalen Leistung von bis zu 110 kW. Die Ladezeit beträgt dann etwa 40 Minuten von 10 - 80 Prozent SoC (vorläufige Angaben).

Energiemanagement: Bindeglied zwischen Batterie und Verbrauchern
Das Hochvolt-Energiemanagement (HV-EMM) ist das Bindeglied zwischen der Batterie und den HV-Komponenten (E-Maschinen, Klimakompressor, Heizelemente, DC/DC-Wandler zur Versorgung der 12-Volt-Komponenten).
Zu den Funktionen des HV-EMM zählen:
Ermittlung der nutzbaren Energiemenge in der Batterie
Aktivierung und Deaktivierung der Hochvoltkomponenten unter Einhaltung der Sicherheitsanforderungen und auf Basis der verfügbaren Energie
Prognose der aktuell verfügbaren elektrischen Leistung des Antriebsstrangs
Koordination des Ladevorgangs zwischen Batterie und Ladekomponenten
Bestimmung der elektrischen Reichweite und Verbräuche für die EQ optimierte Navigation
Fahrprogramme: Der Fahrer hat die Wahl der Fahrstrategie
Verbrauch und Reichweite hängen auch bei Elektrofahrzeugen sehr stark von der Fahrweise ab. Der EQC unterstützt seinen Fahrer durch verschiedene Fahrprogramme mit unterschiedlicher Charakteristik. Eine wesentliche Rolle bei den sparsameren Fahrprogramm-Varianten spielt das haptische Fahrpedal, das den Fahrer beim ökonomischen Fahren unterstützt.

Folgende Programme stehen zur Wahl:
COMFORT: Standardeinstellung; Fahrpedalkennline, die eine komfortable Fahrweise unterstützt, aber je nach Fahrweise auch automatisch dynamischer wird.
ECO: Schwerpunkt des Fahrprogramms liegt auf hoher Effizienz und niedrigem Verbrauch.
MAX RANGE: Intelligentes Fahrprogramm, mit dessen Hilfe der Fahrer die maximal mögliche Reichweite erzielen kann.
SPORT: Schwerpunkt des Fahrprogramms ist bestes Ansprechverhalten für höchste Fahrperformance.
INDIVIDUAL: Hinzu kommt ein individuelles Fahrprogramm, bei dem einzelne Parameter separat angepasst werden können.

Ein-Pedal-Fahren: Bremsrekuperation manuell wählen
Darüber hinaus hat der Fahrer die Möglichkeit, die Rekuperationsleistung über Schaltwippen, so genannten Paddles, hinter dem Lenkrad zu beeinflussen. Mit dem linken Paddle wird die Stärke der Rekuperation erhöht, mit dem rechten verringert. Folgende Stufen werden angeboten:
D Auto (situationsoptimierte Rekuperation über ECO Assistent)
D + (Segeln)
D (schwache Rekuperation)
D - (mittlere Rekuperation)
D - - (starke Rekuperation).
Damit wird das Ein-Pedal-Fahren möglich, denn in den meisten Situationen reicht die Rekuperationsverzögerung, um das Bremspedal nicht betätigen zu müssen.

Der ECO Assistent: Intelligente Effizienz durch Nutzung von Sensorfusion
Vorausschauend fahren und sparen: Beim Umsetzen dieser wirksamen Effizienzstrategie unterstützt das Assistenzsystem ECO Assistent den Fahrer umfassend - durch Hinweise, wann er den Fuß vom Fahrpedal nehmen kann, etwa weil ein Geschwindigkeitslimit folgt, und durch Funktionen wie Segeln und gezielte Steuerung der Rekuperation. Dafür werden Navigationsdaten, Verkehrszeichenerkennung und Informationen der Intelligenten Sicherheitsassistenten (Radar und Stereokamera) vernetzt genutzt.

Der ECO Assistent bezieht folgende Verkehrssituationen und Informationen in seine Fahrempfehlungen und Effizienzstrategie mit ein: Streckenverlauf (Kurven, Kreuzungen, Kreisverkehre, Gefälle)
Geschwindigkeitsbegrenzungen
Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen

Im Hintergrund erstellt der ECO Assistent permanent Ausrollsimulationen: In Abhängigkeit von der Verkehrssituation wird dabei ermittelt, ob das Fahrzeug beim Loslassen des Fahrpedals idealerweise mit möglichst geringen Fahrwiderständen weiterrollen sollte („Segeln“) oder ob das Fahrzeug verzögert werden sollte und dabei die Batterie effizient geladen werden kann (Rekuperation).

Innerhalb der Systemgrenzen regelt der ECO Assistent den Schub situationsgerecht, sobald der Fahrer den Fuß vom Fahrpedal nimmt. Den Hinweis, dies zu tun, erhält er dezent: durch die Einblendung eines Symbols „Fuß vom Fahrpedal“ im Media-Display (beziehungsweise, wenn vorhanden, im Head-up-Display). Zugleich wird dem Fahrer durch eine Grafik im Assistenzmenü der Grund der Empfehlung (beispielsweise „Kreuzung voraus“, „Gefälle voraus“) angezeigt.

Bei der Entscheidung, ob möglichst widerstandsarm gesegelt oder eher rekuperiert werden soll, berechnet der ECO Assistent vorausschauend die Fahrsituation. Beispiele sind hier Senken oder Kuppen oder vorausliegende Tempolimits, die das System anhand der Kartendaten erkennt.
Senke: Das Fahrzeug erkennt, dass nach einem Gefälle eine Steigung folgt, gleichzeitig ist ein Tempolimit angezeigt. Rechtzeitig bekommt der Fahrer den Hinweis „Fuß vom Fahrpedal“. Sobald er diesem Hinweis folgt, rollt das Fahrzeug ohne Antrieb weiter. Bergab wird dann rekuperiert, aber nur so stark, dass die erlaubte Höchstgeschwindigkeit gehalten wird. Kurz vor dem Tiefpunkt der Senke wird die Rekuperation beendet und ins Segeln übergegangen, um zu Gunsten der Energieeffizienz möglichst viel Schwung für die Bergauffahrt mitzunehmen.

Kuppe: Vor einer Bergkuppe gilt Tempo 90 km/h, danach 100 km/h. Auch hier wird schon vor dem „Kuppen-Gipfel“ „Fuß vom Fahrpedal“ vorgeschlagen und dann gesegelt, sobald das Fahrpedal losgelassen wurde. Im folgenden Gefälle kann die neue Zielgeschwindigkeit von 100 km/h durch Segeln erreicht und das Tempo durch Rekuperation gehalten werden.

Tempolimit: Erkennt das System anhand der Navigationsdaten oder über den Verkehrszeichen-Assistenten ein Tempolimit, wird dem Fahrer auch hier der Hinweis „Fuß vom Fahrpedal“ gegeben. Das Fahrzeug wird daraufhin sanft rekuperierend auf die neue Geschwindigkeit verzögert und anschließend wird gesegelt. Auf diese Weise werden auch geeignete Geschwindigkeiten für Kreuzungs-, Kreisverkehr- und Kurvensituationen unterstützt.

Langsamer Verkehr: Erkennt das System während des Segelns über die Radarsensoren langsame Vorausfahrer, wird bei Bedarf das Segeln automatisch abgebrochen. Die Verzögerung wird über die Rekuperation so eingestellt, dass oftmals ein Bremsen durch den Fahrer unnötig wird. Beschleunigt das vorausfahrende Fahrzeug wieder, wird das freie Rollen (Segeln) automatisch wieder aktiviert, um nicht weiter zu verzögern und die aktuelle Geschwindigkeit möglichst zu halten. Der Fahrer betätigt bei Bedarf das Fahrpedal.

Autos mit Verbrennungsmotoren nutzen deren Abwärme für die Beheizung des Innenraums. Elektrofahrzeuge sind effizienter – die Folge: weniger Energieverluste, damit aber auch weniger Abwärme zum Heizen. Das heißt: Die Ingenieure brauchten hier neue, intelligente Konzepte.

Ein ausgeklügeltes System mit Wärmepumpe und elektrischen Zuheizern klimatisiert idealerweise während des Ladevorgangs den Innenraum vor. Das ist reichweitenschonend, denn der Energiebedarf aus der Hochvolt-Batterie kann so deutlich reduziert werden. Zudem verwendet der EQC auch die Abwärme der Batterie als Energiequelle. Das integrierte Gesamtkühlkonzept, das sowohl die Leistungselektronik als auch den Rotor der elektrischen Maschine versorgt, ist ebenfalls auf Effizienz ausgelegt.

Dank der Vorklimatisierung müssen EQC Fahrer morgens weder Scheiben kratzen noch in ein eiskaltes Auto steigen. Und selbst in der größten Sommerhitze ist das Auto vor Fahrtantritt bereits angenehm heruntergekühlt. Steuern lässt sich die Vorklimatisierung über das Multimediasystem MBUX – Mercedes-Benz User Experience oder bequem von zu Hause oder vom Büro aus über die Mercedes me App.

Die Vorklimatisierung arbeitet zielwertgesteuert. Das heißt: Gibt der Fahrer seine Abfahrtszeit ein, wird der EQC zum Fahrtbeginn auf die voreingestellte Temperatur klimatisiert. Das kann der Fahrer entweder einzeln für jede Fahrt und jeden Fahrtabschnitt tun oder mit Hilfe eines Wochenprofils. Außerdem wird die Vorklimatisierung automatisch für fünf Minuten aktiviert, sobald das Fahrzeug per Schlüssel entriegelt wird. Wenn die maximal einstündige Vorklimatisierung – per Mercedes me App oder MBUX vorprogrammiert – gestartet oder beendet wird, erhält der Fahrer Push-Benachrichtigungen und ist so immer auf dem aktuellen Stand.

Die Vorklimatisierung umfasst neben der Klimaautomatik die Beheizung der Außenspiegel und der Heckscheibe sowie die Sitzheizung von Fahrer und Beifahrer.

Aufwendige Regelungstechnik: So kommt der Klimakomfort zustande
Viele Elektrofahrzeuge erreichen im Winter entweder nicht den Klimakomfort konventioneller Autos oder ihre Reichweite sinkt deutlich, weil der Strom der Batterie auch für die Beheizung des Innenraums genutzt wird. Hinzu kommt noch, dass die Betriebstemperatur der Hochvolt-Batterie zugunsten ihrer Lebensdauer in einem bestimmten Bereich liegen sollte, die Batterie also bedarfsabhängig gekühlt oder geheizt werden muss.
Mercedes-Benz setzt im EQC auf ein ausgeklügeltes System mit Wärmepumpen-Funktion und zwei elektrischen PTC-Zuheizern (Positive Temperature Coefficient Thermistor, deutsch: Thermistor/elektrischer Widerstand mit positivem Temperaturkoeffizienten). Eine Wärmepumpe – auch aus der Haustechnik bekannt – funktioniert prinzipiell wie ein Kühlschrank und transportiert die Wärme von einem niedrigen auf ein höheres Temperaturniveau. Auf diese Weise können „kalte Wärmen“, die gerade beim Elektrofahrzeug häufig vorkommen, für die Heizung des Innenraums nutzbar gemacht werden.

Die PTC-Zuheizer sind im Prinzip Tauchsieder, deren Leistung jedoch von der Zulauftemperatur der Kühlflüssigkeit abhängt. Vorteil: Das Bauteil selbst verhindert eine Überhitzung, zusätzliche Schutzeinrichtungen sind nicht nötig. Denn die keramischen PTC-Komponenten haben bei niedrigen Temperaturen einen sehr geringen elektrischen Widerstand und ermöglichen so einen hohen Stromfluss zugunsten einer hohen Heizleistung. Steigt aber die Temperatur, kehrt sich der Effekt um: Der elektrische Strom wird aufgrund des steigenden Widerstands der Keramiksteine abgesenkt, wodurch das System weniger Wärme freisetzt. Die beiden PTC-Zuheizer sitzen im EQC in den Radläufen rechts und links.

Für eine bestmögliche Klimatisierung im Spannungsfeld zwischen Effizienz und Komfort (sowohl in Bezug auf Innenraumtemperatur als auch auf Luftfeuchte) werden die Einflussgrößen Batterietemperatur, Außentemperatur, Luftfeuchte und Beschlagsneigung erfasst und ausgewertet. Über einen breiten Außentemperaturbereich entsteht eine Effizienzsteigerung durch den Wärmepumpenbetrieb.

Weitere Neuerungen beim EQC sind der wassergekühlte Kondensator und die Leistungsregelung des Chillers (Verdampfers) über ein elektrisches Expansionsventil. So kann mehr Leistung abgeführt und diese zugleich besser geregelt werden. Damit verändert sich die Temperatur am Verdampfer bei Leistungsanforderung am Chiller nicht sprungartig.

Der wassergekühlte Kondensator koppelt die Wärme aus dem Kältekreislauf in den Heizkreislauf ein. Zugleich sorgt er dafür, dass die Wärme aus der Zuluft bzw. Umluft, die Abwärme des Verdichters und die Batterieabwärme für die Beheizung des Innenraums zur Verfügung stehen. Im Idealfall reichen diese Wärmequellen aus, um mit der Wärmepumpe das Auto energieeffizient bis zu Außentemperaturen unter 0°C zu beheizen, ohne dass der PTC-Zuheizer aktiviert werden muss.

Im Kombiinstrument, auf der linken Seite des serienmäßigen Widescreen-Cockpits, begrüßt der EQC seinen Fahrer mit einer EQ-Willkommensanimation. Im linken Rundinstrument werden neben der Geschwindigkeit im unteren Bereich der Ladestatus und die Reichweite angegeben. Im rechten Rundinstrument befindet sich ein Leistungsmesser inkl. Rekuperations­anzeige.
Bei einer Beschleunigung verhält sich die Anzeige so dynamisch wie das Fahrzeug: Auf beiden Rundinstrumenten vermittelt dann ein weißer Schweif auch optisch einen Eindruck von Geschwindigkeit und Leistung des antrittsstarken EQC. Ebenfalls dem Kombiinstrument zugeordnet ist eine Seite mit Informationen zum Ladevorgang.

Einzelne, punktuelle Dienstleistungen rund um die Elektromobilität gibt es schon länger. Neu beim EQC ist der ganzheitliche Ansatz: Die intelligente Vernetzung einzelner Dienste und Funktionen erleichtert dem EQC Fahrer in allen Phasen die Nutzung seines Fahrzeugs. Dies beginnt schon vor der Fahrt. Vom heimischen Wohnzimmer oder dem Schreibtisch im Büro aus kann er sein Fahrtziel planen und eine Abfahrtszeit für die Vorklimatisierung eingeben. Daraufhin erhält er nicht nur eine intelligent geplante Route inklusive benötigter Ladestopps und Ankunftszeit, sondern auch eine Prognose über den voraussichtlichen Ladestand beim Start. Auf Wunsch erfolgt eine Push-Nachricht, sobald der Ladevorgang gestartet oder beendet ist. Dies schafft Transparenz und unterstützt den Fahrer dabei, seine anstehenden Fahrten optimal zu planen.

Hier eine Übersicht der neuen Services und Funktionen des EQC, die zur Markteinführung geplant sind:
Mit der Vorklimatisierung hat der Fahrzeuginnenraum schon bei Abfahrt die gewünschte Temperatur. Der EQC wird dazu entsprechend heruntergekühlt bzw. aufgeheizt. Die Programmierung ist auf mehrere Weisen möglich: direkt über MBUX - Mercedes-Benz User Experience oder über die Mercedes me App, hier kann entweder eine einzelne Abfahrtszeit oder ein Wochenprofil angelegt werden. Wird der Vorgang gestartet oder beendet, erhält der Fahrer auf Wunsch Push-Benachrichtigungen auf sein Handy und ist so immer auf dem aktuellen Stand. Die Vorklimatisierung während eines Ladevorgangs ist reichweitenschonend, denn der Energiebedarf wird über den Ladestrom abgedeckt.

Die EQ optimierte Navigation arbeitet intelligent. Denn auf Basis zahlreicher Faktoren plant sie automatisch eine Route inklusive Ladestopps, falls nötig. Unter anderem fließen dabei die aktuelle elektrische Reichweite, der aktuelle Stromverbrauch, der individuell von der Fahrweise, der Topographie und dem Verkehrsfluss bestimmt ist, sowie verfügbare Ladestationen ein. Die Berechnung legt stets die schnellste Route unter Berücksichtigung der kürzesten Ladezeit zugrunde – entsprechend werden Schnellladestationen bevorzugt. Der Kunde muss also nicht immer zwingend vollladen, sondern lädt flexibel in Bezug auf die Gesamtreisezeit. Zudem reagiert die Routenplanung dynamisch auf Änderungen. Sie kann off- und onboard erfolgen, also außerhalb (über die Mercedes me App) und innerhalb des Fahrzeugs. Die Reise lässt sich daher entweder bereits vor der Abreise bequem von zu Hause aus oder direkt und spontan im Auto planen.

Die EQ spezifische Sprachsteuerung wird über „ Hey Mercedes“ aktiviert und erleichtert dank natürlichem Sprachverständnis die Bedienung des EQC. Denn die LINGUATRONIC von MBUX erkennt und begreift viele Fragen oder Kommandos zu elektroautospezifischen Bedienthemen. Einige Beispiele: „Zeig mir den Energiefluss“, „Welche Ladeeinstellungen sind gewählt?“, „Lade das Fahrzeug auf 85 Prozent“ oder „Ich möchte morgen um 8 Uhr starten“ sowie „Wo ist die nächste Ladestation?“.

Bequemes Laden und Bezahlen
In Europa gibt es weit über 200 verschiedene Betreiber von Ladestationen an öffentlichen Plätzen (Stadt, Parkplätze, Autobahnen, Einkaufszentren usw.). Dank der EQ optimierten Navigation können Mercedes-Benz Kunden diese Stationen entweder per Mercedes me App oder direkt aus dem Auto heraus leicht finden und bekommen über Mercedes me Charge bequemen Zugang zu Ladesäulen einer Vielzahl von Anbietern, auch über Landesgrenzen hinweg. Hierfür sind keine unterschiedlichen Verträge notwendig. Dabei profitieren die Kunden neben der Authentifizierung von einer integrierten Bezahlfunktion mit einfacher Abrechnung. Der Kunde hinterlegt einmalig seine Zahlungsmethode. Jeder Ladevorgang wird dann automatisch abgebucht – auch im Ausland. Die einzelnen Ladevorgänge werden monatlich in einer übersichtlichen Rechnung zusammengestellt.

Mercedes me Charge ermöglicht auch den Zugang zu den Schnellladestationen des paneuropäischen Schnellladenetzes von IONITY. Die kurzen Ladezeiten sorgen insbesondere bei Langstrecken für eine angenehme Reise. Entlang der Hauptverkehrsachsen in Europa wird IONITY bis 2020 insgesamt rund 400 Schnellladestationen errichten und betreiben. IONITY wurde im November 2017 als Gemeinschaftsunternehmen der BMW Group, der Daimler AG, der Ford Motor Company und dem Volkswagen Konzern mit Audi und Porsche gegründet.

Die neue Mercedes-Benz Wallbox: schnelles Laden für zu Hause
Mit der neuen Generation der Mercedes-Benz Wallbox wird das heimische Laden noch komfortabler: Die Ladestation für zu Hause ist leistungsstärker denn je und ermöglicht unter anderem erstmals auch die Steuerung verschiedener Funktionen über das Smartphone.

Die neue Generation Heimladestation von Mercedes-Benz verfügt über ein elegantes Gehäusedesign mit Kabelmanagement. Kunden haben die Wahl zwischen drei Versionen: die Basisvariante Wallbox Home (verfügbar seit Juni 2018), die internetfähige Wallbox Advanced sowie die Wallbox Twin (beide voraussichtlich ab erstem Quartal 2019 verfügbar) für das gleichzeitige Laden von zwei Fahrzeugen. Alle Varianten sind bei den Mercedes-Benz Vertriebspartnern erhältlich.

Die intelligenten Wallboxen Advanced und Twin sind internetfähig, mit integriertem Stromzähler und ermöglichen eine Zugangskontrolle per RFID (Radio Frequency Identification – Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen). Dadurch ist die Verwaltung mehrerer Fahrzeuge verschiedener Nutzer möglich. Mit der neuen Wallbox Web App sind die Ladesteuerung, Nutzerverwaltung, Ladestatistiken sowie kostenoptimiertes Laden in einem Zeitraum mit günstigem Stromtarif ganz einfach über das Smartphone einstellbar.

Mit der Mercedes-Benz Wallbox kann der EQC zu Hause bis zu drei Mal (in Deutschland nur 2 Mal, da 1-phasige Bordlader auf 4,6kw begrenzt werden aufgrund einer möglichen Netzschieflast) schneller laden als an der Haushaltssteckdose. Durch die Standardisierung des Ladesteckers der Wallbox können zudem neben Mercedes-Benz und smart Fahrzeugen auch elektrifizierte Fahrzeuge anderer Hersteller aufgeladen werden.

Für Unternehmen und Flottenbetreiber bietet Mercedes-Benz zudem intelligente Ladelösungen an, mit denen Flottenmanager alle Ladevorgänge überwachen und abrechnen können. Selbst die Verrechnung von Kosten, die Fahrern eines Firmenwagens beim Laden zu Hause entstehen, ist integriert.

Zur Markteinführung wird Mercedes-Benz darüber hinaus weitere attraktive Services anbieten, die das Vertrauen in die Elektromobilität stärken und den Kunden maximal entlasten. Diese können von maßgeschneiderten Servicepaketen, Garantieleistungen bis hin zu Komfortdiensten wie Hol- und Bring-Service reichen – für ein rundum sorgenfreies Fahrerlebnis.

Nicht nur Vielfahrer kennen diese brenzlige Situation auf der Autobahn: Hinter einer Kurve taucht plötzlich ein Stau-Ende auf. Hier unterstützt der EQC seinen Fahrer –indem das Fahrzeug einen Stau frühzeitig ermitteln und darauf reagieren kann.

Ist der Aktive Abstands-Assistent DISTRONIC mit streckenbasierter Geschwindigkeitsanpassung aktiviert, kann der EQC Staus oder zähflüssigen Verkehr mit Hilfe der Informationen von LiveTraffic bereits erkennen und darauf reagieren, bevor der Fahrer selbst diese Verkehrsbehinderung wahrnimmt. Wird ein Stau so erkannt (und wählt der Fahrer aktiv kein anderes Verhalten), reduziert die DISTRONIC die Geschwindigkeit vorsorglich auf ca. 100 km/h. Dadurch kann das Risiko, mit hoher Geschwindigkeit unvorbereitet auf ein Stauende aufzufahren, deutlich reduziert werden.

Im Stauverkehr kommt die Rettungsgassenfunktion zum Einsatz: Bei erkanntem Stau auf Autobahnen erfolgt bei Geschwindigkeiten unter 60 km/h und erkannten optischen Spurmarkierungen die Fahrzeugorientierung an der äußeren Fahrspurlinie, die dabei nicht überfahren wird. Werden keine Spurmarkierungen erkannt, orientiert sich das Fahrzeug am Vorausfahrer.

Staufolgefahren: Im Stop-&-Go-Verkehr auf Autobahnen und autobahnähnlichen Straßen sind Stopps bis zu 30 Sekunden möglich, innerhalb derer der EQC automatisch wieder anfahren und dem vorausfahrenden Verkehr folgen kann.

Ist der Stau vorbei, beschleunigt der EQC wieder auf die im Aktiven Abstands-Assistenten DISTRONIC mit streckenbasierter Geschwindigkeitsanpassung voreingestellte Geschwindigkeit. Hat der Fahrer keine bestimmte Geschwindigkeit gewählt, ist dies in Deutschland die Autobahn-Richtgeschwindigkeit von 130 km/h, die für die aktuelle Autobahnfahrt individuell angepasst werden kann. Geben Verkehrszeichen etwas anderes vor, wird die angezeigte Geschwindigkeitsbegrenzung gewählt. Generell kann das System im gesamten Geschwindigkeitsbereich des EQC auf allen Straßentypen – Autobahn, Landstraße sowie in der Stadt – nicht nur automatisch den gewünschten Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen halten, sondern den Fahrer auch beim Lenken deutlich unterstützen, auch in Kurven. Bis 130 km/h ist der Aktive Lenk-Assistent nicht unbedingt auf deutlich sichtbare Fahrbahnmarkierungen angewiesen, sondern kann wie in einem Schwarm auch bei uneindeutigen Linien, z.B. in Baustellen, oder sogar ohne Linien, weiterhin aktiv steuern. Damit entlastet und unterstützt das System den Fahrer vor allem in Kolonnen- und Stauverkehr wirkungsvoll.

Der Aktive Brems-Assistent im Fahrassistenz-Paket wurde jetzt um eine Abbiegefunktion erweitert: Besteht beim Abbiegen Kollisionsgefahr durch entgegenkommende Fahrzeuge, kann der EQC im für diesen Fahrvorgang typischen Geschwindigkeitsbereich abgebremst werden. Ein Bremseingriff erfolgt, wenn der Fahrer einen Abbiegevorgang signalisiert (Blinker) und das Fahrzeug vor Überfahren der erkannten Spurmarkierung in den Stillstand gebremst werden kann. Zur Erkennung entgegenkommender Fahrzeuge dienen der Fernbereichs-Radarsensor der Front und die Stereo Multi Purpose Camera.

Bereits im Serienfahrzeug bietet der Aktive Brems-Assistent umfangreiche Sicherheitsfunktionen:
Abstandswarnung über eine Warnleuchte im Kombiinstrument, wenn der Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug zu gering ist
zusätzliche akustische Warnung bei erkannter Kollisionsgefahr
situationsgerechte Bremsunterstützung, sobald der Fahrer selbst bremst
autonome Notbremsung auf vorausfahrende, stehende oder anhaltende Fahrzeuge, falls der Fahrer nicht reagiert
autonome Notbremsung auch auf stehende oder querende Fußgänger/Radfahrer.

Mit dem Fahrassistenz-Paket verfügt der EQC über weitere Fahrassistenz-Systeme mit dem von der S-Klasse bekannten Funktionsumfang und streckenbasierter Unterstützung des Fahrers. Dazu zählen weitere Funktionsumfänge des Aktiven Brems-Assistenten, z.B. bei Kollisionsgefahr mit Querverkehr oder in Stauende-Situationen, sowie der Ausweich-Lenk-Assistent und PRE-SAFE® Plus, falls Kollisionsgefahr von hinten droht. Außerdem bietet der EQC die Ausstiegswarnfunktion des Totwinkel-Assistenten, wenn sich nach dem Anhalten von hinten beispielsweise ein Auto oder Fahrrad nähert.

PRE-SAFE®: Vorbeugender Insassenschutz
Mercedes-Benz ist der Vorreiter des reversiblen präventiven Insassenschutzes. Darunter versteht man Maßnahmen, die dazu beitragen können, Unfallfolgen zu mildern. Das PRE-SAFE® System kann mit Hilfe einer Reihe von Sensoren und Informationen beispielsweise vom ESP® oder den Assistenzsystemen kritische Fahrsituationen bereits im Vorfeld erkennen und bei Unfallgefahr vorbeugende Maßnahmen zum Insassenschutz einleiten. Dazu gehören zum Beispiel die reversible Gurtstraffung, die automatische Schließung der geöffneten Seitenscheiben und des Schiebedachs sowie das Stellen der Beifahrer-Rückenlehne in eine crashgünstige Position. PRE-SAFE® Plus kann eine drohende Heckkollision erkennen und den Folgeverkehr durch Aktivierung der hinteren Warnblinklichter in hoher Frequenz warnen. Bei anhaltender Kollisionsgefahr kann das System das stehende Fahrzeug vor einer Heckkollision festbremsen und damit das Risiko eines Schleudertraumas durch Reduzierung des aufprallbedingten Vorwärtsrucks reduzieren. So kann außerdem die Gefahr von Sekundärunfällen vermindert werden, z.B. in Kreuzungssituationen mit Fußgängern oder einem Vorausfahrzeug. Unmittelbar vor dem Aufprall werden die PRE-SAFE® Insassenschutzmaßnahmen ausgelöst.

Grundsätzlich legt Daimler bei allen Modellen sehr hohe Sicherheitsmaßstäbe an. Das gilt für Fahrzeuge mit konventionellem Verbrennungsmotor ebenso wie für solche mit alternativen Antrieben. Das bedeutet, dass die internen Mercedes-Benz Sicherheitsanforderungen in vielen Fällen über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen. Insbesondere die Crashanforderungen sind nach der so genannten Real Life Safety Sicherheitsphilosophie ausgerichtet. Dabei fließen Erkenntnisse aus der internen Unfallforschung in die Entwicklungsvorgaben mit ein, z.B. der Dachfalltest. Neben der Absicherung im Fahrzeugcrash werden an allen Mercedes-Benz Fahrzeugen zusätzliche Komponententests auf Systemebene durchgeführt.

Die Fahrzeugstruktur des EQC berücksichtigt die besonderen Anforderungen der elektrischen Komponenten und der Batterie und ist darauf ausgelegt, das gewohnt hohe Sicherheitsniveau zu erzielen. So umschließt ein neuer Hilfsrahmen die im Vorderwagen untergebrachten Antriebskomponenten und stützt diese Einheit über die bewährten Aufnahmepunkte ab. Zudem hat der EQC durch die im Boden untergebrachte Batterie einen tiefen Schwerpunkt. So wird das Risiko verringert, dass es zu einem Überschlag kommen könnte.

Zwischen Kotflügel und Tür sind Crashfugen integriert, die ebenso wie die stabilen Bügeltürgriffe das Öffnen der Türen nach einem Aufprall erleichtern können.

Das Hochvolt-System: Abschaltmöglichkeiten im Crash-Fall
Umfangreiche Erfahrungen von Mercedes-Benz mit Antrieben im Hochvolt-Bereich haben zu einem besonderen Sicherheitskonzept für den Fall eines Unfalls geführt. Zunächst einmal wird durch die Konstruktionsmerkmale des EQC die Wahrscheinlichkeit eines externen Kurzschlusses durch einen Unfall deutlich reduziert. Die Batterie wird von einem stabilen Rahmen mit integrierter Crashstruktur umschlossen. Zwischen dem Rahmen und der Batterie sind Verformungselemente verbaut, die bei einem schweren Seitenaufprall zusätzliche Kräfte aufnehmen können. Im vorderen Bereich der Batterie kann ein so genannter Batterieschutzschild den Energiespeicher vor dem Eindringen von Fremdkörpern bewahren.

Das Hochvolt-System kann bei einem Crash außerdem je nach Unfallschwere automatisch abgeschaltet werden. Dabei wird zwischen einer reversiblen und einer irreversiblen Abschaltung unterschieden. Bei einer reversiblen Abschaltung, die bei leichteren Unfallschweren stattfindet, ist eine Wiederzuschaltung des Hochvoltsystems möglich, wenn eine vorher durchgeführte Isolationsmessung keinen Fehler erkennt. Dann bleiben noch fahrfähige Fahrzeuge auch weiterhin fahrbereit. Nur bei sehr schweren Unfällen, bei denen in der Regel das Fahrzeug ohnehin nicht mehr fahrfähig ist, wird das Hochvolt-System irreversibel abgeschaltet und kann ohne Reparatur nicht mehr aktiviert werden. Beim Abschalten wird sichergestellt, dass innerhalb weniger Sekunden im Hochvolt-System außerhalb der Batterie keine verletzungsrelevante elektrische Restspannung mehr vorhanden ist.

Für die Rettungskräfte sind zusätzlich auch Trennstellen vorgesehen, an denen sie das Hochvolt-System deaktivieren können. Der eingesetzte Trennschalter ist im Motorraum untergebracht. Zusätzlich dazu befindet sich eine alternative Trennstelle in Form einer Kabelschlaufe mit Markierung für eine Schneidstelle im Sicherungskasten im Cockpit auf der Fahrerseite. Diese ist für die Rettungskräfte vorgesehen, wenn sie den Trennschalter im Motorraum nicht erreichen können. Zum umfassenden Hochvolt-Sicherheitskonzept gehört auch, dass der Ladevorgang automatisch abgeschaltet wird, wenn im Stand während des Schnellladens (DC-Laden) ein Aufprall erkannt wird. Beim Ladevorgang ist das Bordnetz des Fahrzeugs und damit auch das Airbag-Steuergerät in der Regel abgeschaltet. Um bei Schnellladen (DC-Laden) des Fahrzeugs an der Ladesäule trotzdem den Ladevorgang bei einem möglichen Aufprall zu beenden, ist in der DC-Box eine zusätzliche Aufprallsensorik integriert. Erkennt diese einen Aufprall an das Fahrzeug, wird der Ladevorgang automatisch abgebrochen.

Die Batterie: Mehrstufiges Schutzkonzept für den Normalbetrieb
Auch die Batterie an sich verfügt über ein eigenes, mehrstufiges Sicherheitssystem für den Alltagsbetrieb. Dazu gehören z.B. Temperatur-, Spannungs- oder Isolationsüberwachungen, die im normalen Betrieb bei einem eintretenden Fehlerfall zu einem Abschalten der Batterie führen können. Ein sich selbst kontinuierlich überwachendes Sicherheitssystem dient dazu, das Auftreten von Übertemperatur und Überladung in verschiedenen Betriebszuständen zu vermeiden.

Rückhaltesysteme: Gurte und Airbags
Neben der Struktursicherheit und dem Batterieschutzkonzept sind die speziell auf das Modell angepassten Rückhaltesysteme für die Insassen im Fall eines Unfalls besonders wichtig. Für Fahrer und Beifahrer sowie die Fondpassagiere auf den beiden äußeren Plätzen sind Dreipunkt-Sicherheitsgurte mit pyrotechnischer Gurtstraffung und Gurtkraftbegrenzung installiert. Der mittlere Platz der zweiten Sitzreihe ist mit einem Standard-Dreipunkt-Gurtsystem ausgerüstet. Eine Fondgurt-Statusanzeige informiert den Fahrer darüber, ob die Mitfahrer dort ihren Sicherheitsgurt angelegt haben. Auf den Vordersitzen fordert der Gurtwarner die Insassen zum Anschnallen auf.

Auf den äußeren Fondsitzen sind zudem i-Size (Europa) und ISOFIX (restliche Länder) Kindersitzverankerungen zum sicheren Befestigen entsprechender Kindersitze mit ergänzenden Befestigungspunkten oben an der Fondsitzlehne angebracht (sog. Top-Tether-Verankerungen). Mit der Ausstattung „automatische Beifahrerairbag-Abschaltung“ wird bei nicht belegtem Beifahrersitz oder einem rückwärts gerichteten Kindersitz der Beifahrer-Airbag automatisch abgeschaltet. Kleinkinder können so vor Verletzungen durch einen auslösenden Beifahrer-Airbag geschützt werden. Die Erkennung erfolgt zuverlässig über einen Drucksensor.

Zusätzlich kümmert sich eine Vielzahl von Airbags um den Schutz der Insassen bei einem Unfall. Dazu zählen unter anderem:
Ein Windowbag im Dachbereich zwischen A-, B- und C-Säulen für den Kopfbereich von Fahrer, Beifahrer und außen sitzenden Fondpassagieren. Ausgelöst werden können diese Airbags situationsspezifisch z.B. bei einem schweren Seitenaufprall, bei einem erkannten Überschlag oder auch bei einigen Frontalkollisionen mit starken seitlichen Beschleunigungskomponenten.

Kombinierte Thorax-Pelvis-Sidebags für Fahrer und Beifahrer, die bei einem schweren Seitenaufprall zusätzlichen Schutz bieten können. Auf Wunsch auch Sidebags für die äußeren Sitzplätze im Fond.

Airbags für Fahrer und Beifahrer für den schweren Frontalaufprall, auf der Beifahrerseite mit zweistufiger, zeitversetzter Auslösung, je nach sensierter Schwere des Frontalaufpralls.

Kneebag für den Fahrer, um die Knie bei einem schweren Frontalaufprall zu schützen und den Oberkörper zu stabilisieren, wodurch die Insassenbewegung positiv beeinflusst wird.

Eine Vielzahl von Maßnahmen trägt dazu bei, dass mit Mercedes-Benz Fahrzeugen nach einem Unfall Folgeschäden reduziert werden können und die Rettung der Insassen unterstützt wird. Sobald ein Schutzsystem (z.B. Gurtstraffer und Airbag) ausgelöst, ein Notruf oder ein Service-Call getätigt oder eine Panne erkannt wird, können folgende Maßnahmen je nach Unfallart und -schwere eingeleitet werden:

Automatische Aktivierung des Mercedes-Benz Notrufs, um Standort und Notfalllage zu übermitteln und den Rettungsprozess einzuleiten. Die Datenübertragung erfolgt über ein Kommunikationsmodul mit eigener SIM-Karte

Abschalten des Hochvoltsystems
Aktivieren der Warnblinkanlage zur Unfallstellenabsicherung und zum Schutz der Insassen vor einem Folgeunfall
Einschalten der Innenbeleuchtung, damit sich die Insassen und Rettungskräfte besser orientieren können
Absenken der vorderen Seitenscheiben im Falle einer Airbag-Auslösung – dient der Entlüftung und erleichtert so die Orientierung der Fahrzeuginsassen
Öffnen der Zentralverriegelung, Helfer bekommen so leichteren Zugang
Anheben der elektrisch verstellbaren Lenksäule; vereinfacht das Aussteigen bzw. den Zugang zum Fahrer
Senden einer erkannten Pannen- und Unfallsituation an die Car-to-X Kommunikation und an das Mercedes-Benz Servicecenter (Mercedes me bzw. Service-Call), um vor verunfallten oder liegengebliebenen Fahrzeugen zu warnen und um dem Fahrer automatisch Kontakt zum Mercedes-Benz Service-Center anzubieten.

Weltweite Produktion von Elektrofahrzeugen der Marke EQ
Neben Bremen bereitet sich das deutsch-chinesische Produktions-Joint Venture Beijing Benz Automotive Co. Ltd. (BBAC) auf den Produktionsstart des EQC für den lokalen Markt in China vor. Wie bei der C-Klasse und dem GLC fungiert Bremen dabei als Kompetenzzentrum für die Produktion des EQC an anderen Standorten. BBAC ist Teil des globalen Produktionsnetzwerks von Mercedes-Benz Cars.

Weitere Standorte künftiger Mercedes-Benz EQ Modelle sind die Mercedes-Benz Werke Rastatt (Deutschland), Sindelfingen (Deutschland), Tuscaloosa (USA) sowie der Standort Hambach (Frankreich):
Das Mercedes-Benz Werk Sindelfingen wird Kompetenzzentrum für batterieelektrische Modelle der Ober-und Luxusklasse.
Das Mercedes-Benz Werk Rastatt wird Kompetenzzentrum für die Produktion von EQ Modellen der Kompaktklasse.
Ein weiteres kompaktes Elektrofahrzeug (EQB) der Marke EQ wird künftig auch am Standort Hambach (Frankreich) produziert.
Im US-Werk Tuscaloosa (MBUSI, Mercedes-Benz U.S. International) sollen künftig SUVs der Produkt-und Technologiemarke EQ vom Band laufen.

In Peking wird neben dem EQC ebenfalls ein kompaktes Elektrofahrzeug gefertigt.

Der globale Batterieproduktionsverbund
Die lokale Fertigung von Batterien ist ein wichtiger Erfolgsfaktor in der Elektrooffensive von Mercedes-Benz Cars und der entscheidende Baustein, um die weltweite Nachfrage nach Elektrofahrzeugen flexibel und effizient zu bedienen. Damit ist das Produktionsnetzwerk für die Mobilität der Zukunft sehr gut aufgestellt. Die Batterien für den EQC werden am Standort Kamenz bei der Deutschen Accumotive, einer 100-prozentigen Tochter der Daimler AG, gefertigt. Dafür investiert das Unternehmen rund 500 Millionen Euro in den Bau einer zweiten Batteriefabrik. Bereits seit 2012 fertigt die Accumotive Hybrid- und Plug-In-Hybrid-Batterien für Pkw und Nutzfahrzeuge sowie Antriebsbatterien für die heutigen smart EQ fortwo und forfour.
Mit Blick auf die geplante Elektrofahrzeugoffensive unter der Produkt- und Technologiemarke EQ forciert Mercedes-Benz Cars den Aufbau eines globalen Batterieproduktionsverbundes mit Standorten in Europa, Asien und Nordamerika. Insgesamt wird das Unternehmen über eine Milliarde Euro in die weltweite Batterieproduktion mit jeweils zwei Fabriken im sächsischen Kamenz und in Stuttgart-Untertürkheim (Deutschland) sowie jeweils einer Fabrik in Sindelfingen, Peking (China), Tuscaloosa (USA) und Bangkok (Thailand) investieren.

Der weltweite Batterieproduktionsverbund von Mercedes-Benz Cars besteht daher künftig aus acht Werken auf drei Kontinenten, die flexibel und effizient auf die Marktnachfrage reagieren. Die einzelnen Standorte versorgen die lokale Fahrzeugproduktion und sind, wenn erforderlich, bereit für den Export.

31.08.2018 4. Teaserbild EQC (Front)


Am 04.09.2018 wird die Serienversion des EQC in Stockholm präsentiert. Er ist 10 cm länger als der GLC, also 4,76m. Dagegen wird er 4cm flächer sein. Er basiert zu großen Teilen auf dem GLC, ist auch nicht 100% optimal für ein reines Elektroauto konzipiert. Erst die EVA 2 Plattform (EQS, sowie großer EQ Geländewagen) werden diese Vorteile bieten (langer Radstand, kürzere Haube, viel Platz im Interieur).
Der EQC wird ab Juni 2019 an Kunden ausgeliefert.
Er verfügt über 2 E-Motoren, je einer an einer Achse und leistet maximal 408 PS und 700 NM. Die Batteriegröße wird mit 70 kWh angegeben und kann den CCS-Gleichstromsäulen mit bis zu 115 KW geladen werden.

Im Gegensatz zur Studie wird der Grill nicht geschlossen sein, sondern mit Lamellen ausgeführt sein. Aber es wird sowohl an der Front (siehe erstes Teaserbild) als auch am Heck ein durchlaufendes Lichtband geben.

Interieur: Das Interieur basiert praktisch komplett auf dem GLC. Wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist hier das Infotainementsystem. Der GLC als Facelift erhält das Interieur der C-Klasse Mopf. Digitales Display unter der "Hutze". Der EQC erhält 1:1 die 2x10,25 Zoll Display inkl. dem rechten Touchscreen der A-Klasse inkl. NTG6.0 mit MBUX. Damit das MBUX System nicht zu hoch montiert ist, wurden die 3 runden Lüftungsdüsen in der Mittelkonsole durch zwei flache rechteckige Lüftungsdüsen ersetzt.
Die Live-Stream von der Premiere in Stockholm gibt es am 04.09.2018 um 18.30 Uhr.


Hier noch einmal ein paar Bilder der Studie zum EQC:

28.08.2018 2. Teaserbild EQC (Serienversion)


Am 04.09.2018 wird die Serienversion des EQC in Stockholm präsentiert. Er ist 10 cm länger als der GLC, also 4,76m. Dagegen wird er 4cm flächer sein. Er basiert zu großen Teilen auf dem GLC, ist auch nicht 100% optimal für ein reines Elektroauto konzipiert. Erst die EVA 2 Plattform (EQS, sowie großer EQ Geländewagen) werden diese Vorteile bieten (langer Radstand, kürzere Haube, viel Platz im Interieur).
Der EQC wird ab Juni 2019 an Kunden ausgeliefert.
Er verfügt über 2 E-Motoren, je einer an einer Achse und leistet maximal 408 PS und 700 NM. Die Batteriegröße wird mit 70 kWh angegeben und kann den CCS-Gleichstromsäulen mit bis zu 115 KW geladen werden.

Im Gegensatz zur Studie wird der Grill nicht geschlossen sein, sondern mit Lamellen ausgeführt sein. Aber es wird sowohl an der Front (siehe erstes Teaserbild) als auch am Heck ein durchlaufendes Lichtband geben.
Die Live-Stream von der Premiere in Stockholm gibt es am 04.09.2018 um 18.30 Uhr.


Hier noch einmal ein paar Bilder der Studie zum EQC:

27.08.2018 E 300e/E300de & EQ-Roadmap


Daimler bestätigt die Auslieferung vom E 300e (Limousine), E 300de (Limousine/T-Modell) sowie S 560e (V222) ab November/Dezember 2018. Den Journalisten werden die Fahrzeuge inkl. C 300e (Limousine/T-Modell) und C 300de (Limousine/T-Modell) im Oktober 2018 auf einer Fahrveranstaltung vorgestellt. Beim 300 de handelt es sich um einen Diesel-Plug-In-Hybrid mit dem extrem sauberen OM654 mit 194 PS.
Die Verbrauchszertifizierung nach Euro 6d-temp liegt derzeit aber noch nicht vor. Gemäß meinen Berechnungen, durch die WLTP Verbrauchsrunde kann der Verbrauch um 20-30% auf dem Prüfstand steigen, wird durch die neue größere Batterie die 50g pro km trotzdem ganz knapp unterschritten. Somit bleiben C 300e, C 300de und E 300e und E 300de vermutlich weiterhin durch die BAFA, auch nach der Umstellung auf WLTP (von NEFZ), förderfähig. Auf den reelen Straßenverbrauch hat die Umstellung keine Auswirkung.
Die neuen Plug-in-Hybrid Modelle mit einer elektrischen Reichweite von 50 km werden auf dem Pariser Auto Salon ab 02.10.2018 neben der Serienversion des EQC der Weltöffentlichkeit in der Serienversion präsentiert.


Die GLC Plug-In-Hybrid Modelle erhalten im Rahmen des Facelifts im Frühjahr 2019 ebenfalls die neue 13,5 kwh Batterie.

Die 2. Batteriefakrik in Kamenz führt aktuell erste Produktionstest durch und steht dann für die Kundenauslieferung des EQC (aktuell ist Juni 2019 geplant) voll zur Verfügung. Auch die zu erwartende starke Steigerung der Plug-in-Hybrid Nachfrage durch die Absenkung der pauschalen Versteuerung von Dienstwagen mit 0,5% vom Bruttolistenpreis (statt 1%) bei den Plug-In-Hybrid und Elektromodellen in Deutschland will Daimler dann problemlos bewältigen können.

Nach der neuen Generation P2-Plug-In-Hybrid (Motor-E-Motor-Getriebe-Heckantrieb) Generation in C, E, S und dann auch GLC wird im Juni 2019 Daimler erstmals das P4-Plug-In-Hybrid Layout (Frontantrieb mit Verbrenner, elektrische Hinterachse, keine mechanische Verbindung zwischen den Achsen) im A 250e 4matic ausrollen. Hier sind aber ebenfalls 50 km nach WLTP elektrischer Reichweite vorhanden. Der gleiche Triebstrang (163 PS durch den 1,33 Liter M282 an der Vorderachse und ca. 90 elektrische PS an der Hinterachse) soll auch im B 250e 4matic erscheinen.


Das P4-Plug-IN-Hybrid Layout könnte dann auch 2020 in den ab Ende 2018 neuen GLE erscheinen. Er wird mit 100 km elektrischer Reichweite nach WLTP ausgestattet und hat die Batterien im Kardantunnel und unter der Rücksitzbank. Dazu wandert ein ca. 35-40 Liter großer Kraftstofftank in den Bereich wo früher die 9G-Tronic saß. Der OM654 und M260 würden dann quer eingebaut und das Fahrzeug hätte dann kraftstoffbetrieben einen Frontantrieb. Daher könnte hier die NAG3 9G-Tronic nicht zum Einsatz kommen. Hier würde sich das neue Mercedes-eigene F-DCT Getriebe, welches im Dezember 2018 im A 200d und A 220d mit dann 9-Gängen Premiere feiert anbieten. Es soll zwischen 500 und 550 NM aushalten. An der Hinterachse arbeitet dann ein starker Elektromotor.



Bei AMG stehen die Zeichen unter dem Label EQ-Power+ ebenfalls auf Elektrifizierung:
Zum einen kommt ein P4-Plug-In-Hybrid, der stark Performance orientiert ist, 2020 in einem MFA2 Modell (A-Klasse, GLA oder CLA ?)
Daneben wird der AMG GT 73 4türer kommen. Die 816 PS der Studie werden im ersten Schritt lt. AMG Boss Moers nicht erreicht. D.h. man kann hier vermutlich mit dem klassischen P2-Plug-in-Hybrid Layout rechnen. Zu dem V8 mit 639 PS kommen ca. noch 122 elektrische PS vor dem NAG3-Sport Automatikgetriebe. Später, vielleicht 2022 wird der P2-Plug-in-Hybrid im AMG 4-Türer durch ein P3-Plug-in-Hybrid ersetzt. Hier wird das Getriebe (9-Gang-Automatik) direkt an den V8 BiTurbo gekoppelt (soweit ganz klassisch) und dann am Hinterachsgetriebe eine starke E-Maschine installiert. Hier besteht der Vorteil, dass die elektrische Kraft der E-Maschine nicht durch das Getriebe muss und somit mehr Power realisierbar ist. Gleichzeitig muss man im E-Mode auch nicht die Gänge durchschalten. Hiert liegt dann die Getriebeausgangsdrehzahl an der E-Maschine vor und somit kommt ein E-Motor von einem reinen Elektroauto zum Einsatz (höhere Drehzahl).

Anbei der Fahrplan für die Kundenauslieferungen:

S 560e ab Nov/Dez 2018
E 300e Limousine ab Nov/Dez 2018
E 300 de (Limousine/T-Modell) ab Nov/Dez 2018
C 300e (Limousine/T-Modell) ab Frühjahr 2019
C 300 de (Limousine/T-Modell) ab Frühjahr 2019
GLC Plug-In-Hybrid mit 13,5 kwh ab Facelift ca. Frühjahr/Sommer 2019
A 250e 4matic (P4-Plug-in-Hybrid) ab Juni 2019
smart eq Modelle (C/A/W453) mit größerer Batterie ab Juni 2019
EQC (N293 auf EVA1 Basis) reines Elektro-SUV ab Juni 2019
B 250e 4matic (P4-Plug-In-Hybrid) (3. Quartal 2019)
GLE P4-Plug-In-Hybrid (100 km E-Reichweite) ab 2020
EQA (EVA1.5 auf MFA2 Basis) ab Sommer 2020

EQS (erste auf E-Auto optimierte Plattform EVA2) Limousine zwischen E- und S-Klasse ab Sommer 2021
EQB (elektrische Variante vom GLB, EVA1.5) 2021/2022
EQ-GLE (großer E-SUV, EVA2) vermutlich 2022.

Der EQC wird in Bremen und Peking gebaut, der EQA soll in Rastatt vom Band laufen und der EQS wird in Sindelfingen in der neuen Factory 56 produziert. Der EQB wird wohl im smart Werk im französischen Hambach gebaut. Der EQ-GLE kommt aus Tuscaloosa, USA.

25.08.2018 Vision EQ Silver Arrow


Im kalifornischen Pebble Beach präsentiert Mercedes-Benz das Showcar Vision EQ Silver Arrow bei der Monterey Car Week, die vom 18. bis 26. August 2018 Autokenner und Sammler aus aller Welt anzieht. Der Einsitzer ist zugleich eine Hommage an den erfolgreichen Rekordwagen W 125 von 1937. Die Lackierung in Alubeam-Silber erinnert an die aus Gewichtsgründen vom weißen Lack befreiten historischen Silberpfeile. Im Innenraum dominieren traditionelle, hochwertige Materialien wie Echtleder, poliertes Aluminium und massives Walnussholz. Das digitale Cockpit weist direkt in die Zukunft: Es umfasst einen gebogenen Panorama-Bildschirm mit Rückprojektion sowie einen ins Lenkrad integrierten Touchscreen.

Mit ihrem klaren, nahtlosen Design ist die Formensprache des Vision EQ Silver Arrow eine markenspezifische Ausgestaltung der Designphilosophie der Sinnlichen Klarheit. Die stromlinienförmige Silhouette des rund 5,30 Meter langen und ca. ein Meter flachen Einsitzers ist schlank, aber dennoch sinnlich. Das Showcar besitzt eine Karosseriestruktur aus Kohlefaser. Die Mehrschichtlackierung in Alubeam-Silber schmiegt sich wie flüssiges Metall darüber. Dieses Konzept entspricht den Design-Polen „Hot“ und „Cool“. Funktionale Anbauteile aus Kohlefaser wie beispielsweise der Frontsplitter verkörpern den kühlen und rationalen Aspekt dieser Philosophie. Das gilt ebenso für die als Display gestaltete Frontmaske sowie das durchgängige Leuchtenband vorne. Auch die Seitenschweller sind von einem Leuchtenband durchzogen, und der große, vertiefte EQ-Schriftzug vor den Hinterrädern ist markentypisch blau beleuchtet. Zu den weiteren Highlights gehören die Fahrerkanzel, die sich nach vorn aufklappen lässt, sowie die teilweise freistehenden Vielspeichen-Räder. Ein stilistisches und innovatives Highlight sind die nicht rotierenden Nabenabdeckungen sowie die Teilverkleidungen der Räder. Die jeweils 168 Speichen pro Rad bestehen aus leichtem Aluminium und sind EQ-typisch roségoldfarben lackiert.

Für besonders viel Traktion und eine entsprechend schnelle Beschleunigung besitzt der Vision EQ Silver Arrow Slick-Reifen im Format 255/25 R 24 (vorne) bzw. 305/25 R 26 (hinten). Liebe zum Detail beweist das zusammen mit Reifenpartner Pirelli realisierte Stern-Muster auf der Lauffläche. Eine Reminiszenz an den Rennsport ist der Heckdiffusor. Zwei ausfahrbare Heckspoiler fungieren überdies als Luftbremse, indem bei gewünschter Verzögerung der Luftwiderstand entsprechend erhöht wird.

Das Interieur des Vision EQ Silver Arrow repräsentiert die Werte des Progressiven Luxus. Die Designsprache kombiniert zeitlose Ästhetik mit futuristischen Visionen. Wird die Fahrerkanzel nach vorne aufgeklappt, gibt sie den Blick auf den überraschend breiten Innenraum frei. Dieser lebt von einem Kontrast: Einerseits werden traditionelle, hochwertige Materialien eingesetzt. Dazu gehören sattelbraunes Echtleder an Sitz und Lenkrad, poliertes Aluminium im gesamten Innenraum und massives Walnussholz mit dunkleren Nadelholz-Nadelstreifen im Boden. So wird eine Brücke zu historischen Rennwagen der Silberpfeil-Ära geschlagen. Andererseits stehen moderne High-Tech-Lösungen wie die große Projektionsfläche des Panoramabildschirms und innovative Nutzer-Erlebnis-Lösungen wie die Möglichkeit eines virtuellen Rennens (siehe unten) für den EQ-typischen visionären Charakter. Dieser Kontrast ist eine gewollte Zusammenführung von Vergangenheit und Zukunft. Sitzfläche und -lehne besitzen ein ungewöhnliches Muster, das an die Sitzkontur angepasst ist: Mit Hilfe von Lasergravur wurden Sterne abgesteppt. In den Sitz ist die Nackenheizung AIRSCARF integriert. Ein vom Rennsport inspirierter Vier-Punkt-Gurt fixiert den Fahrer im Sitz. Die Pedalerie passt sich individuell jeder Fahrerstatur an, ein entsprechender Regler befindet sich am Sitz und steuert die Verstellung der Pedale.

Passend zur Außenlackierung in Alubeam-Silber sind die Seitenwände des Innenraums mit luxuriösem, grauem Wildleder bezogen.

Doppel-Bildschirm und virtuelles Rennen
Der Fahrer des Vision EQ Silver Arrow ist umgeben von einem großen Panorama-Bildschirm, auf den ein Beamer von hinten ein 3D-Bild der Umgebung projiziert. Als Fingerzeig für mögliche künftige Ladetechnologien wird zudem jene Spur der Fahrbahn, auf der induktives Laden möglich ist, auf den Bildschirm eingeblendet. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz ist ein virtuelles Rennen gegen historische oder aktuelle Silberpfeil-Rennwagen möglich. Dabei wird im Panorama-Bildschirm eine virtuelle Rennstrecke in die reale Strecke eingeblendet, und der Fahrer sieht den Gegner vor oder hinter sich als „Ghost“. Die Assistenzfunktion „Virtual Race Coach“ hilft, ein besserer Fahrer zu werden, indem sie während des Rennens Anweisungen gibt.

Im Lenkrad sitzt zudem ein Touchscreen. Dort kann der Fahrer Programme wie Comfort, Sport und Sport+ mit unterschiedlicher Fahrcharakteristik wählen. Auch Soundeinstellungen können hier konfiguriert werden: Die Auswahl beinhaltet unter anderem den Klang eines aktuellen Formel-1-Silberpfeils und eines Mercedes-AMG V8-Motors.

Emissionsfreier Antrieb
Der Vision EQ Silver Arrow ist als Elektrofahrzeug konzipiert. Die Leistung des geräuschlosen Silberpfeils beträgt 550 kW (750 PS). Der flache Akku im Unterboden hat eine nutzbare Kapazität von ca. 80 kWh und ermöglicht eine rechnerische Reichweite von über 400 km nach WLTP. Gekühlt wird die Batterie mit Hilfe von seitlichen Lüftungsschlitzen.

Die EQ Konzeptfahrzeuge: Ausblick auf Elektroautos in allen Segmenten Mit dem Concept EQA hat Mercedes-Benz 2017 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt gezeigt, wie sich die EQ-Strategie in die Kompaktklasse übertragen lässt. Der Elektro-Athlet besitzt je einen Elektromotor an der Vorder- und Hinterachse mit einer Systemleistung von über 272 PS. Über eine front- oder hecklastige Momentenverteilung des permanenten Allradantriebs lässt sich die Fahrcharakteristik verändern. Welches Fahrprogramm gewählt wurde, zeigt das Concept EQA mit einem einzigartigen virtuellen Grill. Die Serienversion (unter einer abewandelten Karosserieform debütiert im Juni 2020).
Mit dem smart vision EQ fortwo hat smart auf der IAA 2017 eine elektrische und autonome Vision für einen hocheffizienten und flexiblen Nahverkehr präsentiert. Die autonom und elektrisch fahrende Studie präsentiert ein konsequentes Konzept für zukünftige urbane Mobilität und das Carsharing der Zukunft. Das Fahrzeug holt seine Passagiere direkt am gewünschten Ort ab und verzichtet auf Lenkrad und Pedale.

Das Concept EQ, vorgestellt auf dem Pariser Autosalon 2016, war der Vorbote der neuen Produkt- und Technologiemarke EQ – eine Studie im Look eines sportlichen SUV-Coupés, die viele Elemente des Mercedes-Benz EQC, der im Juni 2019 auf den Markt kommt, vorwegnahm.

Die Inspiration: der Weltrekordwagen von 1937
Vorbild für den Vision EQ Silver Arrow ist der W 125-Zwölfzylinder-Rekordwagen, den Mercedes-Benz 1937 auf Basis des Grand-Prix-Rennwagens gebaut hat. Für die neue Karosserie erhielt Mercedes-Benz 1937 wichtige Impulse aus der Flugzeugindustrie: Unter anderem aus den Entwicklungsabteilungen der Flugzeugwerke von Ernst Heinkel und von Willy Messerschmitt kam die Empfehlung, den vorderen Überhang zu verkürzen und die Front runder zu gestalten. Zudem wurde die Front weiter nach unten gezogen und lief an der Spitze steiler aus. Das senkte wie erwünscht den Auftrieb an der Vorderachse. Ein längeres und stärker angehobenes Heck reduzierte den Auftrieb an der Hinterachse. Markantes Merkmal – und Inspiration für die Designer des Vision EQ Silver Arrow – war die runde, dem Grundriss und Querschnitt eines Tropfens nachempfundene Cockpitverglasung.

Rudolf Caracciola erreichte damit auf der Autobahn A5 zwischen Frankfurt und Darmstadt 432,7 km/h, ermittelt als Durchschnitt von Hin- und Rückfahrt. Dieser Geschwindigkeitsweltrekord auf öffentlichen Straßen hatte bis November 2017 Bestand.

28.07.2018 EQ Familie & neue Plug-in-Hybrid


Beim Daimler ist aktuell viel in Bewegung. Neben den Investitionen ins autonome Fahren sowie der allgemeinen Digitalisierung stehen auch hohe Investitionen in die Elektrifizierung des Triebsstrangs sowie der allgemeinen Entwicklung von EVA1.5 und EVA2 an. Der EQC (EVA1) ist im Endeffekt fertig entwickelt und wird am 04.09.2018 in Stockholm seine Weltpremiere haben.
Das eine ist die Entwicklung von Produkten und das andere ist die Produktion. Aktuell gibt es nicht genügend Batteriezellen und auch bei der Herstellung von Batterien aus den eingekauften Batteriezellen gibt es Engpässe im Daimler Werk in Kamenz.
Daher geht nun ein 2. größeres Werk in Kamenz in Kürze ans Netz. Weitere Batteriefabriken sollen nach 2020 in Untertürkheim im Werkteil Brühl sowie Hedelfingen sowie in Sindelfingen entstehen. Daneben kommt eine Batterieproduktion in Tuscaloosa für die SUV Fertigung sowie in Peking für das lokale Pkw Wert vor Ort.

Die sehr angespannte Batteriesituation ist Grund dafür das die ersten EQC Modelle nach heutigem Stand erst im Juni 2019 an die ersten Kunden übergeben werden können. Also rund 9 Monate nach der Weltpremiere.
Auch bei den Plug-In-Hybrid Modellen wurde die Verkaufsfreigabe der neuen Generation (stärkere E-Maschine inkl. 13,5 kwh Batterie) immer wieder verschoben.
So erhalten der E 300e und E 300 de Limousine sowie das E 300 de T-Modell und der S 560e lang erst im Herbst ihre Bestellfreigaben. Die Bestellfreigaben für C 300e & C 300de (Limousine & T-Modell) wurde gar auf Anfang 2019 verschoben. Dann sollen auch die neue Generation Plug-In-Hybrid in das GLC - Facelift einziehen.
Der GLC F-Cell läuft ab September in Bremen vom Band. Hier werden jedoch nur rund 1.000 Stück gebaut und diese auch nur über 3-4 Jahre vermietet.

Beim smart fortwo eq und forfour eq macht die Batterieknappheit ebenfalls in Lieferzeiten von 12 Monaten bemerkbar.
Im Juni 2019 sollen die smart eq Modelle ein Facelift inkl. neuer Batterie mit mehr Reichweite erhalten. Die Benziner werden dann noch bis 2020 ohne Facelift weiterproduziert. Aber spätestens dann, wenn in Hambach nicht komplett die Lichter ausgehen sollen, müssen die Batterien in ausreichender Stückzahl zur Verfügung stehen.

Bis 2022 sollen rund 130 Modelle eine elektrifizieren Triebstrang haben. Darunter sind dann 10 rein elektrische Modelle (EQ smart fortwo, EQ smart fortwo cabrio, EQ forfour, EQC, EQA, EQB vermutlich auf GLB Basis, EQS (Limousine zwischen E und S-Klasse, EVA2). Der EQC basiert im Wesentlichen auf dem GLC und teilt sich mit dem F-Cell die EVA1 Plattform. Die Proportionen sind die von normalen Autos. Gleiches gilt auch für EVA1.5 die auf den MFA Modellen aufbauen (EQA Mitte 2020 und später EQB). Ab 2021 kommt dann EVA2. EVA2 weist ganz andere für E-Autos idealere Proportionen auf. Da die E-Motoren quasi in den Achsen sitzen, benötigt man keine lange Motorhaube mehr. EVA2 kennzeichnet sich durch einen langen Radstand, hierdurch entsteht ein großes Interieur bei gleichzeitig kleinerer Außenlänge, aus. Aufgrund des großen Radstandes wird die Hinterachse ebenfalls mitlenken. Die Akkus sind im Fahrzeugboden, daher auch der lange Radstand.


Bei den Plug-In-Hybrid Modellen (EQ Power) geht es auch in eine ganz klare Richtung. Der Verbrenner wird immer kleiner und die E-Maschine (Leistung) bzw. die Batteriegröße wird dagegen zunehmen.
Ob der A 250e 4matic und B 250e 4matic (P4-Plug-In-Hybrid, vorne normaler Verbrenner (M282 mit 1,33 Liter Hubraum) für die Vorderachse und E-Antrieb komplett losgelöst an der Hinterachse; Auslieferung ab Sommer 2019) auch schon zu dem unten aufgeführten Long-Range-PHEV zählen ist unklar, da die erste Anzeige eines Pressebilds von 50km ausging. Allerdings wird die Struktur von A- & B-Klasse exakt dem auf dem Bild gleichen. Ob jedoch auch zusätzliche Batterien in den Mitteltunnel untergebrachten werden, oder bei einem späteren Facelift ist nicht klar.



Der Großteil der 130 elektrifizierten Modell sind Fahrzeuge mit 48 Voltbordnetz mit einem kleinen RSG oder einen etwas größeren ISG. Sie leisten 16 bzw. 22 PS. Können Rekuperieren und dann etwas boosten. Sie können elektrische Turbolader antrieben, oder im Stand die Klimaanlage betrieben. Elektrisches Fahren ist nicht möglich. Aktuell werden sie als ISG (zwischen Motor und Getriebe) in allen 53er AMG, S 500 (mit M256), S 450 (M256), E 450 4matic, CLS 450 4matic sowie als RSG (Riemenstartergenerator) im C 200 Facelift, C 200 4matic sowie im CLS 350 und E 350 (nur Coupé / Cabrio) eingesetzt. Ein größerer Einsatz ist aufgrund eines Mangel an 48 Volt Batterien ebenfalls derzeit noch nicht möglich.

Die 48 Volt System laufen unter dem Label EQ Boost. Die Mercedes Plug-In-Hybride erhalten den Zusatz EQ Power. Ab 2020 wird AMG ebenfalls Performance Plug-In-Hybride anbieten (wie schon in einer Studie mit 816 PS gezeigt). Als erster kommt hier der AMG GT 4 Türer. Später wird es wohl ein deutlich breiteren Einsatz geben. Diese Modelle firmieren unter EQ Power+.
Im Bereich 100% Elektrifizierung gibt es dann die reinen EQ Modell (bis 2022 10 Stück).

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