20.04.2015 Mercedes auf der Auto Shanghai



Mercedes-Benz setzt seine Produkt-Offensive im Jahr der SUV konsequent fort: Mit dem seriennahen Concept GLC Coupé gibt der Erfinder des Automobils in Shanghai einen Ausblick auf kommende Neuheiten für das weltweit boomende Offroad-Segment. Das besonders sportliche Showcar überträgt das Konzept des GLE Coupé in ein kompakteres Segment. Parallel feiert die Marke mit dem Stern die Marktpremiere des neuen GLE und des GLE Coupé in China, wo Mercedes-Benz ein anhaltend dynamisches Wachstum verzeichnet. Nach einem weiteren Rekordjahr 2014 mit einem Absatzplus von 28 Prozent baut Mercedes-Benz sowohl seine Modellpalette, als auch lokale Produktion im Reich der Mitte weiter aus. Im Werk Peking rollt jetzt auch das Kompakt-SUV GLA als mittlerweile vierte Baureihe von Mercedes-Benz vom Band. Die Präsenz von Daimler in China verstärkt in Kürze auch der neue smart fortwo, der in Shanghai ebenfalls Marktpremiere feiert.

„Wir haben gute Gründe, den SUVs große Aufmerksamkeit zu schenken: Es sind faszinierende Automobile in einem wachsenden Segment - in China erwarten wir für die nächsten Jahre zweistellige Wachstumsraten“, so Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars auf der Auto Shanghai. „Das GLE Coupé zeigt, wie sehr wir vom Erfolg dieses Fahrzeugkonzepts überzeugt sind. Deshalb werden wir weitere Modelle auf den Markt bringen, die den Look eines Coupés mit der Vielseitigkeit und der Offroad-Kompetenz eines Mercedes-SUV kombinieren. Mit dem Concept GLC Coupé geben wir einen sehr konkreten Ausblick darauf.“

Das Showcar verbindet Coupé-Stilelemente mit der sinnlich-klaren Designsprache kommender Mercedes-SUV-Generationen. Dieses emotionale Spannungsfeld wird mit charakterstarken Details weiter angereichert, darunter der Twin Blade-Kühlergrill, eine Motorhaube mit Powerdomes und eine vierflutige Abgasanlage. Zitate aus der Offroad-Welt, wie die 21-Zoll-Reifen, der Unterschutz vorn und hinten, die erhöhte Bodenfreiheit oder die seitlichen Trittbretter verdeutlichen das Leistungspotenzial des Concept GLC Coupés. Die Antriebstechnik erfüllt das Performance-Versprechen. Der aus den AMG Sportmodellen bekannte V6-Biturbo mit 367 PS und 520 Nm ermöglicht Fahrleistungen auf hohem sportlichem Niveau. Die Kraftübertragung übernehmen die Neunstufenautomatik 9G-TRONIC und der permanente Allradantrieb 4MATIC.

Mercedes-Benz in China mit voller Kraft voraus
„Großartige Produkte – lokal produziert. Das ist unser Rezept für den langfristigen Erfolg von Mercedes-Benz in China“, so Hubertus Troska, Vorstandsmitglied der Daimler AG, Greater China. Troska weiter: „Wir widmen China größte Aufmerksamkeit und das zahlt sich aus. 2014 war ein weiteres Rekordjahr für Mercedes-Benz mit einem Absatzplus von 28 Prozent und mehr als 270.000 verkauften Einheiten. In China planen wir für 2015 mit einem weiteren zweistellen Wachstum und deutlich mehr als 300.000 verkauften Autos.“

Zu den Neuheiten für den weltgrößten Automobilmarkt China zählt der neue S 500 e mit innovativer Plug-in Hybridtechnologie, die einen Verbrauch von nur 2,8 Liter pro 100 Kilometer und 67 Gramm CO2 gewährleistet. Damit unterbietet der S 500 e schon heute die ab 2020 gültigen Abgasstandards für China um rund 45 Prozent. Mit dem neuen C 200 4MATIC startet in China außerdem das erste C-Klasse Modell mit Allradantrieb.

Emotional, effizient und emissionsarm: Der neue GLE
Der gründlich überarbeitete SUV-Bestseller von Mercedes-Benz, der in Kürze in China eingeführt wird, bietet neben einer frischen Optik umfangreiche Maßnahmen, die hinsichtlich Emissionen und Antrieb neue Bestwerte ermöglichen. Beispielhaft dafür steht der neue GLE 500 e 4MATIC, das erste Mercedes-SUV mit Plug-in Hybrid-Technologie. Der hohen Systemleistung von 442 PS stehen niedrige CO2-Emission von nur 78 g/km gegenüber. Das entspricht einem Normverbrauch von 3,3 l/100 km (NEFZ).

Eleganz gepaart mit Offraod-Talent: das neue GLE Coupé
Zur China-Premiere in Shanghai steht das GLE Coupé mit einer Leistung von bis zu 367 PS zur Verfügung. Top-Modell der Serienversion ist das GLE 450 AMG Coupé 4MATIC, das die neue Produktausprägung als AMG Sport-Modell repräsentiert. Zur umfangreichen Serienausstattung mit dem Fahrdynamiksystem DYNAMIC SELECT, der Sport-Direktlenkung oder den markentypischen Fahrerassistenzsystemen zählen auch das neunstufige Automatikgetriebe 9G-TRONIC und der permanente Allradantrieb 4MATIC.

Marktstart in China: smart
Mit dem neuen smart fortwo startet das ultimative Stadtauto im größten Automobilmarkt der Welt. „Der neue smart fortwo ist ganz einfach das perfekte Stadtauto – insbesondere für die zahlreichen Metropolen in China. Und ich bin überzeugt: Nach seinem großartigen Start in Europa und seiner Premiere auf dem US-Markt in New York wird er auch in den Millionenstädten Chinas viele Freunde finden“, so smart Chefin Dr. Annette Winkler anlässlich der Einführung im Rahmen der Auto Shanghai in China. „Wie kein anderes Land hat China das Design und die Entwicklung unseres neuen Zweisitzers beeinflusst. Deshalb erfüllt dieses Auto alle Kundenanforderungen in diesem wichtigen Markt, “ so Dr. Winkler weiter.

07.04.2015 Mercedes Pickup wie vermutet auf Nissan Plattform



Auf den nachfolgenden Zeilen liest man viel Renaul und viel Nissan. Wenig Mercedes :-(
Vermutlich ist das aber die Eintrittskarte für die Produktionswerke von Nissan und Renault.
Man kann nur hoffen, dass es nicht wieder so ein Desaster wie der Citan wird.

Die Renault-Nissan Allianz und die Daimler AG weiten ihre seit fünf Jahren bestehende strategische Kooperation auf das Segment mittelgroßer Pickups aus.

Nissan und Daimler werden zusammen für Mercedes-Benz einen Pickup mit einer Tonne Zuladung entwickeln. Mercedes-Benz hatte kürzlich den Eintritt in dieses Marktsegment bekanntgegeben. Der Mercedes-Benz Pickup wird teilweise die Architektur des neuen Nissan NP300 übernehmen, jedoch von Daimler konstruiert und designt werden, um den spezifischen Anforderungen seiner Kunden zu entsprechen. Das Fahrzeug wird alle für Mercedes-Benz charakteristischen und markenprägenden Merkmale aufweisen. U.a. sollen echte Mercedes-Motoren zum Einsatz kommen...

Der Pickup mit Doppelkabine soll Privatkunden und gewerbliche Kunden gleichermaßen ansprechen. Die primären Zielmärkte sind Europa, Australien, Südafrika und Lateinamerika.

"Mercedes-Benz ist die Premiummarke mit der weltweit höchsten Wachstumsrate", sagte Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars. "Der Eintritt in das wachstumsstarke Segment mittelgroßer Pickups ist ein wichtiger Schritt auf unserem globalen Wachstumskurs. Dank unserer bewährten Partnerschaft mit Renault-Nissan können wir den Zeit- und Kostenaufwand für den Eintritt in dieses wichtige Segment erheblich verringern."

Nissan und Renault arbeiten bereits an der Entwicklung eines 1-Tonnen-Pickups für Renault, der ebenfalls auf Basis des Nissan NP300 gebaut wird. Das Fahrzeug im für Renault charakteristischen Design ist auch für Renault der erste mittelgroße Pickup. Die Produktion dieses Pickups wird 2016 im Nissan-Werk in Cuernavaca, Mexiko, beginnen. Mit dem 1-Tonnen-Pickup wird Renault bereits zum zweiten Mal im Pickup-Segment auftreten, nachdem das Unternehmen im Verlauf dieses Jahres noch einen Pickup mit einer halben Tonne Zuladung auf den Markt bringen wird.

Für Lateinamerika wird der Mercedes-Benz Pickup von Nissan im Renault-Werk in Cordoba, Argentinien, produziert werden - gemeinsam mit dem Nissan NP300 und dem mittelgroßen Renault Pickup. Die drei Pickups werden auch im Nissan-Werk in Barcelona, Spanien, für andere Märkte gefertigt, mit Ausnahme von Nordamerika. Die Produktion der Pickups in den beiden Werken beginnt vor Ende des Jahrzehnts.

Im Werk in Barcelona werden für die drei Partner jährlich etwa 120.000 Fahrzeuge vom Band laufen, in Cordoba fast 70.000. Der hohe Anteil lokal produzierter Teile wird voraussichtlich die Zulieferung aus Spanien und Argentinien deutlich erweitern.

"Dank unserer Zusammenarbeit mit Daimler bei diesem Projekt können wir die Investitionskosten in Cordoba gemeinsam tragen und gleichzeitig in Lateinamerika neue Märkte für die Renault-Nissan Allianz erschließen", so Carlos Ghosn, Chairman und CEO der Renault-Nissan Allianz. "Mit diesem Projekt können wir zudem die Produktionskapazität in Barcelona optimieren und unsere Wettbewerbsfähigkeit in einem wichtigen Segment stärken."

Das gemeinsame Pickup-Projekt ist der jüngste Meilenstein in der strategischen Partnerschaft zwischen Daimler und der Renault-Nissan Allianz, die diesen Monat bereits den fünften Jahrestag feiert. Zu Beginn der strategischen Kooperation der drei Unternehmen am 10. April 2010 beschränkte sich die Zusammenarbeit noch auf drei Projekte mit Schwerpunkt auf Europa. Seither hat sich das gemeinsame Portfolio von Renault-Nissan und Daimler fast vervierfacht und umfasst nun 13 Projekte in Europa, Asien und Amerika.

"Nach fünf Jahren der Zusammenarbeit zwischen Daimler und Renault-Nissan ziehe ich eine positive Bilanz," so Zetsche. "Wir haben viele gemeinsame Projekte identifiziert und gestartet, von denen alle Beteiligten profitieren."

"Diese Kooperation ist eine der leistungsfähigsten der Automobilindustrie. Sie stärkt die Größenvorteile aller Partner, ohne deren jeweilige Marken- und Produktidentität zu verwässern," ergänzt Ghosn.

01.04.2015 MB auf der New Yorker Autoshow 2015



Mit dem stärksten ersten Quartal der Unternehmensgeschichte ist Mercedes-Benz USA höchst erfolgreich in das Jahr 2015 gestartet. Weiter beflügelt wird das Wachstum in den Vereinigten Staaten von attraktiven Modellneuheiten im boomenden SUV-Segment: Als Doppel-Weltpremiere präsentiert der Erfinder des Premium-SUVs auf der New York International Auto Show den umfassend aktualisierten GLE und den neuen Mercedes-AMG GLE 63. Die Newcomer haben alle Voraussetzungen, um den Erfolg ihres weltweit beliebten Vorgängers, der M-Klasse, zu übertreffen. Mit der US-Markteinführung des Mercedes-AMG G 65, des leistungsstärksten Offroaders der Welt, intensiviert Mercedes-Benz seine laufende SUV-Offensive zusätzlich. Im „Jahr des SUV“ werden mit dem GLC (vormals GLK) und dem GL-Nachfolger GLS zwei weitere Offroader mit Stern debütieren. Parallel feiert der neue smart fortwo seinen Verkaufsstart in den USA. Der ultrakompakte Zweisitzer wird in den urbanen Ballungsgebieten schon sehnlichst erwartet.

Seit der Weltpremiere des SL Roadsters im Jahr 1954 war die New York International Auto Show immer wieder Ausgangspunkt großer Mercedes Erfolgsstories. Jüngster Kandidat für die „Hall of Fame“ der Bestseller mit dem Stern ist der neue GLE, der Nachfolger der weltweit begehrten M-Klasse. Das umfassend aktualisierte Full Size SUV kombiniert souveränen Fahrkomfort on- und offroad mit der typischen Vielseitigkeit und Robustheit von Mercedes SUVs. Perfekt in die Zeit passt das neue Premium-SUV vor allem auch dank seiner innovativen Antriebstechnik. „Der GLE 500 e 4MATIC ist das erste Mercedes SUV mit Plug-in Hybrid-Technologie. Dieser High-Tech-Antrieb verbindet höchste Energieeffizienz mit herausragenden Fahrleistungen und exzellentem Fahrkomfort“, so Steve Cannon, Chef von Mercedes-Benz USA.

Höchste Effizienz, niedrige Emissionen: Der neue GLE
Im GLE 500 e 4MATIC garantiert eine Systemleistung von 442 PS fulminante Fahrleistungen – bei einer CO2-Emission von 78 g/km (3,3 l/100 km). Außerdem kann der Hybrid bis zu 30 Kilometer lokal emissionsfrei fahren.

Neues GLE-Einstiegsmodell auf dem europäischen Markt ist der GLE 250 d. Der 204 PS starke Vierzylinder-Diesel bietet souveräne Fahrleistungen bei einem für diese Fahrzeugklasse bisher unerreichten Kraftstoffverbrauch. Der neue GLE 250 d ist das weltweit erste serienmäßige Full Size SUV mit konventionellem Antrieb, das nur 140 g CO2/km (5,4 l/100 km) emittiert. Über das gesamte Motorisierungsangebot hinweg reduzieren sich der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen des GLE um 17 Prozent im Vergleich zum Vorgänger.

Stärker und agiler denn je: Mercedes-AMG GLE 63 und GLE 63 S
Einen wesentlichen Beitrag zum SUV-Verkaufserfolg in den USA leisten die fahrdynamisch herausragenden AMG Modelle. Im neuen Mercedes-AMG GLE 63 ist der 5,5-Liter-V8-Biturbomotor stärker als je zuvor und steht in zwei Leistungsstufen mit 557 PS oder als S-Modell mit 585 PS zur Wahl. Für noch mehr Agilität wurde das Fahrwerk komplett überarbeitet und serienmäßig mit der aktiven Wankstabilisierung ACTIVE CURVE SYSTEM ausgestattet. Das Ansprechverhalten des Motors und die Getriebe-Schaltzeiten präsentieren sich auf einem noch sportlicheren Niveau und unterstreichen so die AMG-typische Driving Performance. „Mit dem ML 55 AMG haben wir 1999 das Segment des High-Performance-SUV erfunden. Jetzt setzen wir mit dem GLE 63 die Messlatte für Fahrdynamik, Ansprechverhalten und Präzision erneut ein Stück höher“, so Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH.

Marktstart in den USA: Mercedes-AMG G 65 mit V12-Motor
Für weitere Superlative sorgt der Mercedes-AMG G 65: Das stärkste SUV der Welt wird erstmals auch auf dem US-Markt erhältlich sein. Der 6,0-Liter-V12-Biturbomotor leistet künftig 630 PS und stellt ein überragendes Drehmoment von 1.000 Nm zur Verfügung. Für den Sprint von null auf 100 km/h benötigt der G 65 nur 5,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit wird bei 230 km/h abgeregelt. Mercedes-Benz USA reagiert mit dem G 65 auf eine steigende Zahl von Kunden, die nach mehr Leistung und Exklusivität in der luxuriösen Off Road Liga verlangt hatten. Bereits in 2014 stieg der SUV-Absatz von Mercedes-Benz in den USA um elf Prozent, und mehr als ein Drittel aller Verkäufe der Marke mit dem Stern steuerten bereits die vielseitigen Allradmobile bei.

Marktstart in den USA: smart
Einen Einstand nach Maß feiert der neue smart fortwo in New York: Der agile und komfortable Zweisitzer startet mit dem kleinsten Wendekreis der Welt (6,95 m / 22.80 ft), einer vorbildlichen Sicherheitsausstattung, der in den USA 89 PS starken Topmotorisierung, dem neuen Doppelkupplungsgetriebe twinamic DCT und hochmodernen Konnektivitätsfeatures. Die Summe seiner Eigenschaften macht ihn zum neuen „It-car“, wo immer es um moderne urbane Mobilität geht.

„Nach dem erfolgreichen Start in Europa können wir es kaum erwarten, den smart fortwo in dieses großartige Land und diese wunderbare Stadt zu bringen“, so smart Chefin Dr. Annette Winkler anlässlich der Einführung auf dem US-Markt. Die grundlegenden Stärken des smart fortwo – Wendigkeit, Sicherheit, Effizienz – haben sich bis zu den New Yorker Behörden herumgesprochen: Das New York Police Department (NYPD) testet den Vorgänger des neuen fortwo auf seine Eignung als Streifenwagen für den Großstadtdschungel von Big Apple.

27.03.2015 MB Werk Sindelfingen feiert 100 jähriges Bestehen



Der Mercedes-Benz Standort Sindelfingen hat mit einem großen Festakt sein 100-jähriges Jubiläum gefeiert. Neben Dr. Manfred Bischoff, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Daimler AG, Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg und Michael Brecht, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Daimler AG waren rund 700 Vertreter aus Politik, Wirtschaft sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geladen. Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: „Sindelfingen steht wie kaum eine zweite Stadt für die Herkunft und Zukunft des Automobils. Mit Investitionen in Milliarden-Höhe unterstreichen wir, dass wir hier in Sindelfingen in den kommenden 100 Jahren mindestens genauso erfolgreich sein wollen wie in den letzten. Dazu passt ein weiteres Jubiläum: In diesem Jahr wird Sindelfingen den 20-millionsten Pkw produzieren. Die Bedeutung des Standorts ist aber weit größer: Hier ist die Konzernforschung und die Entwicklung und das Design von Mercedes-Benz Cars –die Keimzelle für zukunftsweisende Technologien bis zum autonomen Fahren.“

Was 1915 mit einem Daimler-Werk für Flugzeugmotoren seinen Anfang nahm, ist heute ein Automobilstandort, der sich durch die Konzentration verschiedenster Disziplinen auszeichnet: In Sindelfingen ist die Forschung, Entwicklung und das Design der Daimler AG sowie von Mercedes-Benz Cars beheimatet. Hier befindet sich nicht nur das weltweit größte Werk für Mercedes-Benz Pkw, sondern auch der Einkauf, das Qualitätsmanagement, die zentrale Produktions- und Logistikplanung sowie das Zentrum für die Entwicklung neuer Fertigungstechnologien von Mercedes-Benz Cars. Nirgendwo auf der Welt dürfte es eine engere Verzahnung der Fachbereiche geben als in Sindelfingen. Im Großraum Stuttgart ist die Daimler AG mit rund 77.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der größte Arbeitgeber.

Winfried Kretschmann, Ministerpräsident Baden-Württemberg: „Das Werk Sindelfingen setzt als Ideenschmiede und Kompetenzzentrum Maßstäbe in Technik und Innovation. Hier schaffen Menschen Zukunft. Das erlebe ich mit meinem neuen Dienstwagen. Die in Sindelfingen produzierte S-Klasse 500 PLUG-IN HYBRID mit einem CO2-Ausstoß von 65g/km macht nachhaltige Mobilität im wahrsten Sinne des Wortes erfahrbar. Es freut mich als Ministerpräsident besonders, dass sich die Daimler AG mit substanziellen Investitionen ausdrücklich zum Standort Sindelfingen, dem größten Arbeitgeber in der Region, und dessen Zukunft bekennt.“

Am Standort Sindelfingen ist die Zentrale des weltweiten Forschungs- und Entwicklungsnetzwerks von Daimler und Mercedes-Benz Cars. Erhebliche Investitionen fließen daher auch in das Mercedes-Benz Technology Center. Hier entstehen Technologien für die sichere und nachhaltige Mobilität der Zukunft.

Prof. Dr. Thomas Weber, Vorstandsmitglied der Daimler AG, Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung: „Emissionsfreies, vernetztes und autonomes Fahren sind die zentralen Zukunftsthemen der Forschung und Entwicklung bei Mercedes-Benz. Dafür investieren wir allein hier im Mercedes-Technology Center Sindelfingen in Summe rund 600 Millionen Euro in neue Großprüfstände sowie Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Sindelfingen ist und bleibt damit, speziell bei fahrzeugbezogenen Themen, auch in Zukunft das Herz unserer Forschung und Entwicklung.“

Im globalen Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Cars nimmt Sindelfingen die Rolle des Kompetenzzentrums für Personenwagen der Ober- und Luxusklasse ein. Um die Zukunftsfähigkeit des Werks bis 2020 und darüber hinaus zu sichern, hat Mercedes-Benz im vergangenen Jahr ein Investitionspaket von über 1,5 Milliarden Euro auf den Weg gebracht. Insgesamt hat Mercedes-Benz Cars im vergangenen Jahr mit über 1,75 Millionen produzierten und mehr als 1,72 Millionen abgesetzten Fahrzeugen neue Rekordwerte erzielt.

Markus Schäfer, Bereichsvorstand Mercedes-Benz Cars Produktion und Supply Chain Management: „Mit unserem Investitionspaket für Sindelfingen stellen wir die Produktion auf ein komplett neues, wettbewerbs- und zukunftsfähiges Fundament. Wir werden beispielsweise einen neuen Rohbau und eine hochmoderne Lackiererei errichten. Für die neue Generation der E-Klasse und deren Nachfolger bauen wir eine neue Montagehalle und ein neues Logistikzentrum.“

Teil des Bereichs Mercedes-Benz Cars Operations (MO) ist die so genannte Technologie-Fabrik (TecFabrik), die eine ganzheitliche Produktbeeinflussung verantwortet. Die TecFabrik treibt zukunftsorientierte Fertigungstechnologien und entwickelt flexible, bedarfsgerechte Fabrikkonzepte für eine effiziente Produktion weltweit. „Die Technologiefabrik sorgt für eine effiziente Verzahnung von Produktion und Entwicklung und trägt damit maßgeblich zur hohen Qualität von Produkt und Produktion bei. Durch Modularisierung und Standardisierung macht sie die Produktion deutlich flexibler und noch wirtschaftlicher“, so Schäfer. Hauptstandort der Technologiefabrik ist Sindelfingen, daneben ist der Bereich auch an weiteren Produktionsstandorten von Mercedes-Benz im In- und Ausland ansässig. Die TecFabrik ist der zentrale Ansprechpartner für die Partner der Planung, Fahrzeugentwicklung und des Produktstrategiebereichs für Produktions- und Produktkonzepte und stellt deren Reifegrad sicher. Die TecFabrik ist das Kompetenzcenter für Kaufteile, Werkzeuge, Produktionsanlagen, Anlauffabrik und Presswerk.

Der Standort Sindelfingen ist mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein gutes Beispiel für gelebte Vielfalt. Aktuell arbeiten rund 35.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus über 90 Nationen am Standort. Dr. Willi Reiss, Standortverantwortlicher Mercedes-Benz Werk Sindelfingen: „Wir Sindelfinger haben in den vergangenen 100 Jahren die Automobilgeschichte entscheidend mitgeprägt, sei es mit der Produktion des legendären Mercedes-Benz 300 SL Flügeltürersportwagens, der Erfindung der Sicherheitsfahrgastzelle durch Béla Barényi oder dem Crashtest. Eine solche Vergangenheit ist aber auch eine Verpflichtung für die Zukunft. Heute möchten wir uns für die Leidenschaft und das permanente Engagement bei allen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken. Sie sind die Menschen, die Zukunft schaffen. Damals wie heute.“

Seit der Gründung des Werks haben rund 21.600 Lehrlinge und Auszubildende hier ihre Berufsausbildung abgeschlossen. Die Daimler Motorengesellschaft begann schon bald nach der Werkseröffnung mit der Berufsausbildung für Karosserie-Facharbeiter. Seit Jahrzehnten ist das Angebot an Ausbildungsberufen am Standort Sindelfingen sehr breit gefächert. Es umfasst im Jubiläumsjahr 13 kaufmännische und technische Berufe sowie fünf duale Studiengänge. Der Standort Sindelfingen zählt derzeit 850 Auszubildende und Studierende an der Dualen Hochschule und ist damit einer der größten Ausbildungsbetriebe der Region.

Ergun Lümali, Betriebsratsvorsitzender Mercedes-Benz Standort Sindelfingen: „Die Erfolgsgeschichte des Standorts Sindelfingen haben die Beschäftigten gestaltet und somit die Grundlage dafür geschaffen, dass heute das erfolgreiche 100-jährige Jubiläum des Mercedes-Benz Standorts Sindelfingen gefeiert werden kann. Am Standort Sindelfingen werden die besten Autos gebaut und das kann nur unter den besten Arbeitsbedingungen und dadurch motivierte Beschäftigte gelingen. Der Betriebsrat macht sich dafür stark, dass diese Voraussetzungen erhalten bleiben, damit die Menschen hier erfolgreich die nächsten 100 Jahre gestalten können.“

Am Standort Sindelfingen befindet sich auch die Zentrale der weltweiten Einkaufsorganisation von Mercedes-Benz Cars unter Leitung von Dr. Klaus Zehender, Bereichsvorstand Einkauf und Lieferantenqualität Mercedes-Benz Cars. Das Ressort mit Verantwortung für ein jährliches Einkaufsvolumen im zweistelligen Milliarden-Euro-Bereich ist für den Produktionsmaterial-Einkauf und die Kaufteilequalität für die Pkw der Marken Mercedes-Benz und smart sowie für die Transporter der Marke Mercedes-Benz zuständig. Weltweit betreuen rund 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund 1.500 Lieferanten mit Blick auf alle kaufmännischen und qualitätstechnischen Aspekte.

Über die Fertigungsorganisation von Mercedes-Benz Cars
Mercedes-Benz Cars Operations verantwortet die Pkw Produktion an weltweit 26 Standorten innerhalb eines flexiblen und effizienten Produktionsnetzwerks mit rund 70.000 Beschäftigten. Dazu gehören die zentralen Funktionen Planung, Technologiefabrik, Logistik und Qualität. Im vergangenen Jahr hat Mercedes-Benz Cars mehr als 1.754.000 Pkw der Marken Mercedes-Benz und smart produziert und damit den vierten Rekord in Folge eingefahren. Das Netzwerk orientiert sich an den Produktarchitekturen Frontantrieb (Kompaktwagen) und Heckantrieb (zum Beispiel S-, E- und C-Klasse) sowie den SUV- und Sportwagenarchitekturen. Dazu kommt ein Produktionsverbund für den Powertrain (Motoren, Getriebe, Achsen, Komponenten). Im Mittelpunkt eines jeden Architektur-Produktionsverbunds steht ein Leadwerk, das als Kompetenzzentrum für Neuanläufe, Technologie und zur Qualitätssicherung dient. In der täglichen Arbeit liegt der Fokus auf der kontinuierlichen Verbesserung sowie der Weiterentwicklung von modernen Fertigungsverfahren, die eine effiziente, flexible und umweltfreundliche Produktion künftiger High-Tech-Fahrzeuge in typischer Mercedes-Benz Qualität ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen die Mitarbeiter mit ihrem Know-how, deren Arbeit durch eine gezielte ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes sowie durch eine intelligente Automatisierung unterstützt wird. Neben eigenen Produktionswerken setzt Mercedes-Benz im Rahmen des Wachstumskurses verstärkt auf Kooperationen und nutzt Kapazitäten von Auftragsfertigern.

Über den Mercedes-Benz Standort Sindelfingen
Der Mercedes-Benz Standort Sindelfingen beschäftigt insgesamt rund 35.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Standort ist im Automobilbau eines der weltweit führenden Kompetenzzentren für Sicherheit, Innovation und Design. Im vergangenen Jahr liefen 367.313 Pkw der Mercedes-Benz C-, E-, S-Klasse sowie des CLS, des CLS Shooting Brake, des SLS AMG und des Mercedes-AMG GT vom Band. Allein im Sindelfinger Mercedes-Benz Kundencenter werden täglich über 250 Fahrzeuge ausgeliefert.

03.11.2014 Vision G-Code

Mercedes hat anlässlich der Eröffnung eines Forschung und Entwicklungszentrums in China ein neues Conceptcar "G-Code" vorgestellt.
Es handelt sich dabei um einen kleinen SUV-Coupé mit einer Länge von 4,10m (Breite 1,90m, Höhe 1,50m). Damit ist es rund 30cm kürzer als der aktuelle GLA. Er weist keine B-Säule auf. Die Felgen haben 21 Zoll.
Befeuert wird der G-Code mit Wasserstoff. Er wird jedoch nicht in einer Brennstoffzelle verbraucht, sondern in einem Verbrennungsmotor gezündet. Er treibt die Vorderachse an. An der Hinterachse sitzt ein E-Motor. Er erhält seine Energie aus der Rekuperation sowie durch das Laden an einer Steckdose. Des Weiteren lädt er sich während der Fahrt über den Multivoltaik-Lack der Karosse. Auch die Bewegungen des Fahrwerks sollen in Energie umgewandelt werden. Das Fahrzeug wird mittels smartphone bedient und die Sitze, Pedale passen sich anhand eines Bodyscans optimal auf die Insassen an.

17.10.2014 Neue innovative Pressstraße im Werk Bremen

Mercedes-Benz hat heute im Werk Bremen eine neue innovative Servopressenlinie mit einem Festakt offiziell in Betrieb genommen. In die neue Anlage, die 95 Meter lang und zwölf Meter hoch ist, investierte das Unternehmen mehr als 100 Millionen Euro. Diese Summe ist Teil einer Gesamtinvestition von 750 Millionen, das Mercedes-Benz in diesem Jahr im Werk Bremen tätigt. „Durch die Bereitstellung von innovativen Fertigungsverfahren können wir Zukunftstechnologien wie den Leichtbau wirtschaftlich in Serie bringen. In enger Kooperation mit Partnern machen wir darüber hinaus unsere Gesamtprozesse effizienter und entlasten unsere Mitarbeiter“, sagt Markus Schäfer, Bereichsvorstand Produktion und Supply Chain Management Mercedes-Benz Cars.

Die neue Pressenlinie kann je nach Bauteil bis zu 40 Teile pro Minute herstellen. Vorwiegend sind das Karosserieteile für die neue C-Klasse Familie aus Aluminium, aber auch aus Stahl. Damit bedient die Presse den intelligenten Leichtbau-Materialmix der C-Klasse optimal - und das mit einem Höchstmaß an Qualität, so dass perfekte Oberflächen entstehen.

„Mit der neuen Pressenlinie stellen wir das leistungsfähigste Produktions-Setup in der Automobilindustrie dar“, erklärt Dr. Josef Altgilbers, Abteilungsleiter Presswerk Mercedes-Benz Werk Bremen. Erstmals im Konzern ist nicht nur der Teilefluss innerhalb der Pressenlinie automatisiert, sondern der gesamte Materialfluss von den zugeschnittenen Platinen bis zur Übergabe der fertigen Teile in Ladungsträgern zum Weitertransport. Diese neue Anlage erleichtert die Arbeit der Mercedes-Benz Mitarbeiter, indem anstrengende Arbeitsschritte automatisiert werden. Grundsätzlich setzt Mercedes-Benz immer dort Anlagen oder Roboter ein, wo Mitarbeiter ergonomisch entlastet werden können. So bringen in der für die Anlage neu errichteten Halle fahrerlose Transportsysteme die Blech-Platinen vom Hochregallager direkt in die Pressenlinie. Am Ende der Anlage setzen Roboter die fertigen Pressteile in Ladungsträger – angesichts der mit der neuen Presse darstellbaren großen Teilevielfalt eine zentrale Voraussetzung für einen hocheffizienten Betrieb.

Eine Weltneuheit ist die vollintegrierte Qualitätsprüfung der Bauteile innerhalb der Pressenlinie im Streifenprojektionstverfahren. Diese Technologie hat Mercedes-Benz zusammen mit einem Lieferanten weiterentwickelt und setzt sie seit mehreren Jahren im Werk Sindelfingen erfolgreich für Stichprobenprüfungen ein. Nun ist es gelungen, diese hoch präzise robotergeführte Oberflächeninspektion in die neue Bremer Pressenlinie zu integrieren, so dass alle gefertigten Teile vollautomatisch auf besondere Merkmale geprüft und bestimmte Teile einer noch detaillierteren Prüfung unterzogen werden.

Neben technischen Innovationen für Flexibilität und Effizienz zählen auch Nachhaltigkeitsaspekte zu den Anforderungen an Planung und Produktion bei Mercedes-Benz: Dank einer neuen Steuerung der Fördertechnik im Untergeschoss des Gebäudes kann der Beschnitt unmittelbar sortenrein nach Stahl und zwei Aluminiumsorten getrennt dem Materialrecycling zugeführt werden.

Die Bremer Erfahrungen bei Aufbau und Betrieb der neuen Presselinie sollen auch in anderen Mercedes-Benz Presswerken genutzt werden: Geplant ist der Aufbau von baugleichen Anlagen im Daimler Joint-Venture Beijing Benz in Peking /China sowie im Mercedes-Benz Presswerk im badischen Kuppenheim nahe dem Kompaktwagenwerk in Rastatt.

Die Limousine der neuen Mercedes-Benz C-Klasse ist in diesem Jahr innerhalb von nur sechs Monaten auf vier Kontinenten angelaufen. Den Anfang machte im Februar das Lead-Werk Bremen, das den globalen Produktionsverbund der C-Klasse steuert. Danach folgte im Mai das Werk East London (Südafrika), im Juni der US-Standort Tuscaloosa sowie im Juli das Joint-Venture Beijing Benz in Peking. Ausschließlich in Bremen wird das T-Modell der neuen C-Klasse gefertigt, dessen Produktion im Juni begann.

Über das Mercedes-Benz Werk Bremen
Mit über 12.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Werk Bremen größter privater Arbeitgeber in der Region. Aktuell werden am Standort acht Modelle produziert: C-Klasse Limousine, C-Klasse T-Modell und C-Coupé; weiterhin laufen E-Klasse Coupé und Cabriolet, GLK sowie die beiden Roadster SLK und SL in Bremen vom Band. Im Jahr 2013 hat das Werk rund 300.000 Fahrzeuge produziert. Als Kompetenzzentrum für die neue C-Klasse steuert das Mercedes-Benz Werk Bremen auch den Anlauf und die Produktion dieser volumenstarken Baureihe in den Auslandswerken Tuscaloosa/USA, Peking/China und East London/Südafrika.

06.09.2014 Mercedes baut US-Werk in Tuscaloosa aus

Mercedes-Benz sieht gute Perspektiven im US-Markt und baut die lokalen Produktionskapazitäten aus. „Wir verzeichnen weiter Rekordabsätze in den USA. Mit der Einführung der neuen C-Klasse setzen wir neue Maßstäbe in unserem größten Absatzmarkt“, sagte Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter von Mercedes-Benz Cars, bei einem Besuch des Mercedes-Benz Werks Tuscaloosa im US-Bundesstaat Alabama. In den ersten acht Monaten stieg der Absatz von Mercedes-Benz in den USA um 8,2 Prozent auf 205.894 Fahrzeuge. Allein im August verkaufte die Marke mit dem Stern dort 27.078 Einheiten (+9,4 Prozent) und markierte damit ein neues Rekordvolumen.

„Wir sind der erste deutsche Hersteller im Luxus-Segment, der eine Limousine in den USA fertigt. Mit der C-Klasse bauen wir unsere Kapazitäten im Mercedes-Benz Werk Tuscaloosa aus – wir sind stolz auf den tollen Job, den unsere Mannschaft macht“, sagt Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstandes Produktion und Supply Chain Management Mercedes-Benz Cars. Eine weitere Erhöhung des Produktionsvolumens steht im kommenden Jahr an, wenn ein zusätzliches SUV-Modell in Tuscaloosa vom Band laufen wird. Einen Ausblick auf dieses Fahrzeug hat Mercedes-Benz mit dem „Concept SUV-Coupé“ auf der Auto China in Peking im April gegeben.

„Mercedes-Benz verfügt bereits heute über das vielfältigste Produktportfolio im US-Luxusmarkt. Es reicht von Fahrzeugen wie dem SLS AMG über unsere SUVs bis zum CLA. Mit diesem Modell haben wir erfolgreich ein neues Einstiegssegment definiert: Die Resonanz der Kunden übertrifft unsere Erwartungen bei weitem“, so Zetsche. Seit der Markteinführung im September 2013 wurde der CLA in den USA mehr als 27.000 Mal verkauft. Im September bringt Mercedes-Benz mit dem GLA zum ersten Mal ein kompaktes SUV-Modell auf den US-Markt. Mitte Oktober kommt das S-Klasse Coupé in die US-Showrooms.

Die USA waren 2013 mit einem Verkaufsvolumen von 312.534 Fahrzeugen der größte Absatzmarkt für Mercedes-Benz. Jeder fünfte Mercedes-Benz Pkw, den die Marke mit dem Stern im vergangenen Jahr verkauft hat, ging an einen Kunden in den USA. „In diesem Jahr rechnen wir mit einem US-Marktwachstum bei Pkw- und SUVs von rund fünf Prozent auf 16,4 Millionen Einheiten. Wir erwarten, dass sich der Premiummarkt weiter stärker als der Gesamtmarkt entwickelt. Davon wollen wir überproportional profitieren. Hier helfen uns unsere neuen Modelle“, so Zetsche.

Eine wichtige Rolle spielt dabei die neue C-Klasse, die am 18. Juni 2014 zum ersten Mal in Tuscaloosa vom Band lief und seit dem 25. August 2014 auf dem US-Markt angeboten wird.

„Durch die lokale Fertigung können wir den US-Markt schneller und flexibler beliefern. Wir senken die Logistikkosten und sichern uns durch ‚natural hedging‘ besser gegen Wechselkursschwankungen ab“, so Schäfer. Das Mercedes-Benz Werk Tuscaloosa ist ein wichtiger Baustein des globalen Produktionsverbunds für die neue C-Klasse. Erstmals fertigt Mercedes-Benz die C-Klasse Limousine auf vier Kontinenten. Innerhalb von nur sechs Monaten ist die Produktion an allen vier Standorten in Bremen (Februar), im südafrikanischen East London (Mai), in Chinas Hauptstadt Peking (Juli) sowie in Tuscaloosa angelaufen. „Das ist eine herausragende Leistung unserer Mannschaft, die weltweit ihresgleichen sucht“, so Schäfer.

Im globalen Produktionsverbund steuert Bremen als so genanntes Lead-Werk die globale Fertigung der C-Klasse – von der Werkzeugstrategie über die Schulung der Kollegen aus internationalen Standorten bis hin zur Produktqualität. So stellt das Unternehmen sicher, dass von Anfang an Top-Qualität an allen Produktionsstandorten gewährleistet ist. Insgesamt wurden rund 500 Mitarbeiter aus den Auslandswerken, darunter mehr als hundert aus Tuscaloosa, intensiv geschult, um als Multiplikatoren ihr Wissen in ihren jeweiligen Stammwerken weiterzugeben.

Das Werk Tuscaloosa (Mercedes-Benz U.S. International – MBUSI) wurde 1995 gegründet und nahm 1997 die Produktion der Mercedes-Benz M-Klasse auf. Später kamen die SUVs der GL- und der R-Klasse hinzu. Im Jahr 2013 fertigte das Werk mehr als 185.000 Fahrzeuge. Bis heute wurden mehr als zwei Millionen Fahrzeuge am Standort produziert. „Unsere Entscheidung nach Tuscaloosa zu gehen, war die Initialzündung für die Ansiedelung der Automobilindustrie in Alabama. Wir haben damit Stand heute 3.400 direkte neue Arbeitsplätze geschaffen und befinden uns in einer echten Win-Win-Situation“, so Zetsche. Experten zufolge kreiert ein Arbeitsplatz bei MBUSI sieben weitere bei Zulieferern und Dienstleistern. Seit 1993 belaufen sich die Investitionen von Mercedes-Benz auf mehr als vier Milliarden US-Dollar – davon entfallen 2,4 Milliarden Dollar auf die aktuelle Erweiterungsphase zwischen 2010 bis 2015.

04.03.2014 Mercedes auf dem Genfer Auto Salon 2014

Im Mittelpunkt des Mercedes-Benz Auftritts auf dem 84. Genfer Auto-Salon steht das S-Klasse Coupé (C217). Als weltweit erstes Serienautomobil verfügt der stilsichere Zweitürer über das Fahrwerkssystem MAGIC BODY CONTROL mit Kurvenneigefunktion. In Genf wird auch die Erfolgsgeschichte der S-Klasse Limousine fortgeschrieben: Mit den Zwölfzylinder-Modellen S 600 und S 65 AMG unterstreicht sie ihren Führungsanspruch bei Technologie, Ausstattung und Sicherheit. Zu den weiteren Mercedes Highlights in Genf zählen die Europapremiere der neuen C-Klasse und die Messe-Premiere der neuen V-Klasse, die das Raumangebot einer Großraumlimousine mit Mercedes-typischem Pkw-Komfort vereint. Mit der neuen Dienstleistungsmarke „Mercedes me“ präsentiert die Marke mit dem Stern darüber hinaus den zentralen Baustein ihrer neuen Service-Strategie, die allen Kunden einen komfortablen, jederzeit und überall verfügbaren Zugang zu ihren umfassenden Mobilitäts- und Dienstleistungsangeboten ermöglicht.

Eine Weltneuheit ist die aktive Kurvenneigefunktion bei MAGIC BODY CONTROL. „Damit legt sich das S-Klasse Coupé ähnlich einem Motorradfahrer in die Kurve und reduziert so die auf die Insassen wirkende Querbeschleunigung“, sagt Prof. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung. „Besonders auf Landstraßen bedeutet das mehr Fahrspaß und Komfort für unsere Kunden.“ Zu den Technik-Innovationen des eleganten Zweitürers zählen außerdem das Head-Up-Display und das neu entwickelte Touchpad.

Der Zweitürer ist zunächst mit einem 4663 cm3 großen V8-Biturbo-Aggregat erhältlich. Im S 500 Coupé leistet das Triebwerk 455 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 700 Nm zur Verfügung. Wie die S-Klasse Limousine ist das Coupé mit einer Vielzahl neuer Assistenzsysteme erhältlich, die das Autofahren komfortabler und sicherer machen. Zu den „Intelligent Drive“ Systemen zählen unter anderem PRE-SAFE® Bremse mit Fußgänger­erkennung, DISTRONIC PLUS mit Lenk-Assistent und Stop&Go Pilot zum teilautonomen Fahren, Bremsassistent BAS PLUS mit Kreuzungs-Assistent, Aktiver Spurhalte-Assistent, Adaptiver Fernlicht-Assistent Plus sowie Nachtsicht-Assistent Plus. Ausgesprochen luxuriös und komfortabel geht es auf Wunsch im Innenraum des S-Klasse Coupés zu. So ist das AIR-BALANCE Paket mit den Bestandteilen Beduftung und Ionisierung ebenso verfügbar wie die Armlehnenheizung als Teil des Wärme-Komfort-Pakets. Für die Vordersitze steht beim Sitzkomfort-Paket (Sonderausstattung) die ENERGIZING Massagefunktion nach dem Hot-Stone-Prinzip zur Verfügung.

Der Preis für den S 500 Coupé beginnt bei 124.000 EUR. Die 4matic Version wird bei 129.000 EUR beginnen.

Der neue S 600: Spitzenmodell mit V12-Motor
Der neue S 600 mit V12-Biturbo-Motor ist ausschließlich mit langem Radstand sowie umfassender Ausstattung erhältlich. Ab dem Marktstart profitieren auch die übrigen Modelle der Baureihe von einem erweiterten Ausstattungsumfang: Dann werden unter anderem das Head-up-Display und ein neues Touchpad zur Bedienung des COMAND Online Multimedia-Systems zur Serienausstattung aller S-Klasse Modelle gehören.
Das V12-Biturbo-Aggregat im S 600 entwickelt mit 530 PS mehr Leistung als sein 517 PS starker Vorgänger, verbraucht dabei jedoch mit durchschnittlich 11,1 l/100 km 21 Prozent weniger. Der Hubraum steigt von 5513 auf 5980 cm3. Das maximale Drehmoment beträgt 830 Nm und steht ab 1900 U/min bereit.

Der neue S 65 AMG: Driving Performance in Vollendung
Der Mercedes-Benz S 65 AMG ist das einzige High-Performance-Automobil mit Zwölfzylinder-Triebwerk eines deutschen Premium-Herstellers und setzt als stärkstes Fahrzeug im Wettbewerbssegment die Maßstäbe. Der V12-Biturbo­Motor bietet mit 630 PS Leistung und 1000 Newtonmetern Drehmoment ein souveränes Fahrerlebnis. Durch die Absenkung des Kraftstoffverbrauchs um 2,4 l/100 km (nach NEFZ gesamt) und die Erfüllung der Abgasnorm EU 6 ist die neue Limousine fit für die Zukunft. Für die Kraftübertragung sorgt erstmals das AMG SPEEDSHIFT PLUS 7G-TRONIC Automatikgetriebe. Durch seine große Spreizung ermöglicht es ein deutlich niedrigeres Drehzahlniveau als das bislang verwendete Fünfgang-Automatik­getriebe und trägt so zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs bei.

Die neue C-Klasse: Das Beste kennt keine Alternative Dank intelligentem Leichtbaukonzept mit bis zu 100 Kilogramm weniger Gewicht (verglichen zum W204 Marktstart im März 2007), klassenbester Aerodynamik (cW 0,24) und neuen, sparsamen Motoren, die alle mit ECO Start-Stopp-Funktion ausgerüstet sind, markiert die neue C-Klasse Effizienz-Bestwerte in ihrer Klasse: Das neue Modell verbraucht bis zu 20 Prozent weniger Kraftstoff als sein Vorgänger. Viele neue Assistenzsysteme bieten Sicherheit auf höchstem Niveau. Beispielsweise ermöglicht sie mit dem Stop&Go Pilot als einziges Auto im Segment teilautonomes Fahren. Das neue Fahrwerk, auf Wunsch mit Luftfederung AIRMATIC, sorgt für beispielhaften Federungs- und Abrollkomfort und agile Fahreigenschaften.

Optisch setzt die neue C-Klasse mit ihrem klaren und gleichzeitig emotionalen Design sowie ihrem hochklassigen Interieur progressive gestalterische Akzente. In der Summe fühlt sich die Wertanmutung der neuen C-Klasse an wie ein „Upgrade auf eine höhere Klasse“.

Die neue V-Klasse: Der Mercedes unter den Großraumlimousinen
Als einziges Fahrzeug im Segment bietet die V-Klasse eine Vielzahl von Assistenzsystemen, die Sicherheit und Komfort verschmelzen. Dazu gehören unter anderem der serienmäßige Seitenwind-Assistent und der optionale Aktive Park-Assistent, mit dem das Einparken der Großraumlimousine so einfach ist wie mit einem Kompaktwagen.

Für klassenbeste Effizienz sorgen modernste Turbodieselmotoren mit herausragend niedrigen Verbrauchswerten von 5,7 bis 6,0 l/100 km. Weiterhin überzeugt die neue V-Klasse mit ihrem großzügigen Raumangebot und den vielseitigen Sitz- und Ladekonfigurationen. Besonderes Highlight zum komfortablen Ein- und Ausladen ist die separat zu öffnende Heckscheibe, die den Zugriff auf eine zweite Ladeebene ermöglicht.

Mit zwei Ausstattungslinien, zwei Radständen, drei Fahrzeuglängen, drei Motorisierungen sowie zahlreichen Sonderausstattungen lässt sich die neue Großraumlimousine umfangreich individualisieren. Dadurch erfüllt sie unterschiedlichste Kundenansprüche: Im Fokus stehen Familien mit zwei oder mehr Kindern, freizeitaktive Menschen mit großen Sportgeräten sowie Betreiber von luxuriösen VIP- oder Hotelshuttles.

Mercedes me: Premium-Service für alle
Mit der Dienstleistungsmarke “Mercedes me” schlägt Mercedes-Benz ein neues Kapitel in Sachen Service auf. Mercedes me gliedert sich in die fünf Bereiche Mobilität, Konnektivität, Service, Finanzierung und Inspiration. Mit nur einem einzigen Log-in bietet Mercedes me allen Kunden einen komfortablen Zugang zu umfassenden Mobilitäts- und Dienstleistungsangeboten – für Menschen mit und ohne Auto. Der Zugriff über die Website www.mercedes.me macht das Angebot jederzeit und überall verfügbar.

„Mercedes move me“ steht für intelligente Mobilitätslösungen wie „car2go“, die jetzt durch „car2go black“ mit fünfsitzigen Mercedes-Benz B-Klassen erweitert wurden und damit auch Familien mit Kindern ansprechen. „Mercedes connect me“ ermöglicht es, sich jederzeit von überall mit dem Fahrzeug zu verbinden und zum Beispiel online das Auto vorzuklimatisieren oder abzufragen, wieviel Kraftstoff noch im Tank ist. „Mercedes assist me“ bietet den persönlichen Rund-um-die-Uhr-Service für das eigene Mercedes-Benz Fahrzeug. „Mercedes finance me“ bündelt maßgeschneiderte Finanzierungs- und Versicherungslösungen. Und „Mercedes inspire me“ intensiviert schließlich den Kontakt zwischen Kunden und Marke und lädt ein, die Zukunft gemeinsam zu gestalten.


Weitere Infos zu den neuen Autos von Genf 2014:
Hier gehts zur neuen C-Klasse (W205)
Die Details zum neuen V-Klasse
Die Details zum neuen S 600 V12
Die Details zum neuen S 65 AMG V12
Die Details zum S-Klasse Coupé

03.03.2014 Apple "CarPlay" zuerst bei Mercedes

Als erster deutscher Premium-Hersteller bringt Mercedes-Benz das Infotainmentsystem „CarPlay“ von Apple ins Auto. Wie das System im Fahrzeug funktioniert, demonstriert Mercedes-Benz in einer neuen C-Klasse auf dem Genfer Automobilsalon. Google arbeitet ebenfalls an einem Incar-Infotainmentsystem: Sobald dieses auf den Markt kommt, werden Mercedes-Benz Kunden auch die Android-Welt in ihrem Auto erleben können. Damit bleibt Mercedes-Benz, nach der vor zwei Jahren vorgestellten Kombination von Drive Kit Plus und Digital DriveStyle-App, Trendsetter bei der Smartphone-Integration in Automobilen. Ungeachtet dessen lassen sich alle gängigen Telefone mit dem Mercedes-Benz Multimedia-System COMAND Online verbinden und ermöglichen den Kunden den Zugang zum Netz und damit auch die sichere und komfortable Nutzung der Mercedes-Benz Apps.

Hier wächst zusammen, was zusammen gehört: Smartphones sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken, fest im Fahrzeug installierte Infotainmentsysteme kommunizieren heute intensiv mit der Außenwelt. Maximalen Komfort für Kunden bietet die nahtlose Integration beider Systeme.

Im vergangenen Juni kündigte Apple im Rahmen seiner 24. WWDC (Worldwide Developers Conference) mit „iOS in the Car“ ein so genanntes Incar-Infotainmentsystem an. Nun gab das Unternehmen offiziell Fertigstellung und Release der iPhone-basierten Lösung unter dem Namen „CarPlay“ bekannt. Mercedes-Benz hat das Vorhaben als einziger deutscher Premium-Fahrzeughersteller von Anfang an unterstützt und zeigt nun in Genf in einer neuen C-Klasse, wie das System im Fahrzeug funktioniert.

Sobald Google sein eigenes Incar-Infotainmentsystem auf den Markt bringt, werden Mercedes-Benz-Kunden auch die Android-Welt in ihrem Fahrzeug nutzen können. Wie ein Android-basiertes Incar-Infotainmentsystem aussehen kann, hat Mercedes-Benz bereits 2011 im SLS AMG eindrucksvoll gezeigt: Mit „AMG Performance Media“ lassen sich Quer- und Längsbeschleunigungen anzeigen, ebenso Motorleistung, Drehmoment und GaspedalsteIlung. Runden auf der Rennstrecke können aufgezeichnet und zur persönlichen Fahranalyse später abgerufen werden. Weitere Funktionen wie Internetzugang und W-LAN Hotspot geraten da schnell zur Nebensache.

Car Connectivity Consortium entwickelt MirrorLink
Daher engagiert sich Mercedes-Benz seit Jahren in der Entwicklung solcher Lösungen. So war das Unternehmen 2011 Gründungsmitglied des Car Connectivity Consortiums (CCC): Hersteller von Mobiltelefonen, Technologieunternehmen und Fahrzeughersteller arbeiten gemeinsam an „MirrorLink“, einem einheitlichen Standard für die Integration von Smartphones in die Fahrzeugarchitektur. Das Ziel von Mercedes-Benz: Neben der Integration von iOS- und Android-basierten Geräten die maximale Kompatibilität für Mobiltelefone mit anderen Betriebssystemen anzubieten.

Drive Kit Plus und Digital DriveStyle-App
Vor zwei Jahren stellte Mercedes-Benz ebenfalls auf dem Genfer Salon eine wegweisende Innovation vor: Die Kombination von Drive Kit Plus und Digital DriveStyle-App ermöglichte erstmals in der Geschichte des Automobils eine vollumfängliche Smartphone-Integration in die Fahrzeugarchitektur und somit auch eine sichere und komfortable Bedienung während der Fahrt. Dabei wird im ersten Schritt das Smartphone kabelgebunden ans Fahrzeug angeschlossen (über das Drive Kit Plus) und zugleich aufgeladen. Eine von Mercedes-Benz programmierte Anwendung, die Digital DriveStyle-App, läuft auf dem Smartphone und bündelt alle wesentlichen Funktionen aus den Bereichen Social (z.B. Facebook, Twitter, Google+), Media (z.B. Aupeo Personal Radio) und Places (z.B. Navigation, Google Places). Dank der hohen Grafik- und Rechenleistung des Smartphones werden diese Funktionen brillant auf dem Fahrzeugdisplay dargestellt. Die Steuerung der Digital DriveStyle-App erfolgt dabei über den Controller im Fahrzeug. Außerdem kann mit Siri, dem digitalen Sprachassistenten des iPhones, kommuniziert werden, ohne dass man die Hände vom Lenkrad nehmen muss.

Aktuell sind Drive Kit Plus und Digital DriveStyle-App kompatibel mit den iPhone-Generationen 4 und 5. Die Unterstützung für Android-basierte Smartphones erfolgt ab Mitte des Jahres. Weitere Informationen gibt es unter http://drive-kit-plus.com.

COMAND Online und Mercedes-Benz Apps
Neben den Smartphone-basierten Lösungen bietet Mercedes-Benz seinen Kunden mit COMAND Online ein Highend-Infotainmentsystem, das keine Wünsche offen lässt. Navigation mit Echtzeitverkehrsservice, Digitalradio und TV-Tuner, Onlinezugang inklusive speziell für die Verwendung während der Fahrt optimierte Mercedes-Benz Apps oder ein WLAN Hotspot im Fahrzeug sind nur einige der Umfänge von COMAND Online. Auch lassen sich Routen und Ziele von Google Maps und here.com (ehemals Navteq) aus dem Internet ans Fahrzeug senden, ebenso können Ziele aus der iPhone-App „Where To?“ der Firma FutureTap wie beispielsweise Restaurants oder Veranstaltungsorte ans Fahrzeug gesendet und in die Navigation übernommen werden.

06.01.2014 Mercedes auf der Detroit Motor Show

Mercedes feiert auf der Detroit Motor Show die Weltpremiere der neuen C-Klasse. Des Weiteren zeigt AMG die Serienversion des GLA 45 AMG. Bei der S-Klasse wird die Topversion S 600 gezeigt.
Wie auch schon auf der IAA wird noch einmal das Concept S-Class Coupé gezeigt.

Hier gehts zur neuen C-Klasse (W205)
Alles zum GLA 45 AMG
Die Details zum neuen S 600 V12
Die Details zum Concept S-Class Coupé

06.01.2014 Mercedes auf der CES in Las Vegas

Exklusiv für die Besucher der Consumer Electronics Show (CES, vom 7. bis 10. Januar 2014) zeigt Mercedes-Benz die neue C-Klasse in einer außergewöhnlichen Form: Eine Augumented Reality App erweckt das Auto auf dem Messestand zum Leben. Damit ist noch vor der offiziellen Weltpremiere auf der Detroit Motorshow ein Blick auf das digitale Abbild des Fahrzeugs möglich.

Die CES gilt weltweit als renommierteste und wichtigste Messe für Unterhaltungselektronik. In der North Hall gibt Mercedes-Benz ab morgen dem interessierten Fachpublikum einen umfassenden Einblick in aktuelle Entwicklungsprojekte und innovative Technologien.

"Alle reden über autonome Fahrfunktionen - wir haben sie bereits in Serie. Viele wollen moderne Kommunikationsmöglichkeiten im Fahrzeug nutzen - bei uns ist der ‚digital drive style' schon längst Realität, sei es mit COMAND Online oder über die Digital DriveStyle-App", so Prof. Dr. Thomas Weber, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung. "Mercedes-Benz Fahrzeuge bieten höchstmögliche Sicherheit bei maximalem Komfort. Sie sind intelligent vernetzt und auf dem besten Wege, zum digitalen, automobilen Begleiter zu werden."

C-E-S@CES: Der Mercedes-Benz Messestand in Las Vegas
Neben der virtuellen C-Klasse präsentiert Mercedes-Benz auf der CES real und zum Anfassen die E- und S-Klasse. Alle drei Modelle verfügen, dank der hohen Innovationsgeschwindigkeit bei Mercedes-Benz, über zahlreiche Fahrerassistenz-systeme bis hin zu teil-automatisierten Fahrfunktionen wie DISTRONIC PLUS mit Lenk-Assistent und Stop&Go Pilot. Mercedes-Benz nennt diese innovative Kombination von Komfort- und Sicherheitssystemen "Intelligent Drive". Mit Hilfe eines umfassenden Technologiepakets, inklusive Stereokamera und mehrstufigen Radarsensoren, ist das teil-automatisierte Fahren für Mercedes-Kunden heute schon Realität geworden.

Am ersten Messetag zeigt Mercedes-Benz ein weiteres Fahrzeug-Highlight auf dem Stand: das Concept S-Class Coupé. Im Interieur besonders eindrucksvoll: die volldigitale Instrumententafel und das innovative Bedienkonzept. So müssen Fahrer und Mitfahrer im Concept S-Class Coupé beispielsweise nicht mehr umständlich ihre digitale Musiksammlung durchsuchen, denn dank der Software MoodGrid, die in Kooperation mit Gracenote in das Fahrzeug integriert wurde, wird eine Vorauswahl aus rund 18 Millionen Songs direkt aus der Cloud zusammengestellt, die auf die ausgewählte Stimmung und den individuellen Geschmack des Hörers abgestimmt ist.

Heute, morgen, übermorgen: Einblicke in Telematik und Infotainment bei Mercedes-Benz
Neben den realen und virtuellen Fahrzeugen gibt es auf dem Mercedes-Benz Messestand Einblicke in die Welt der Telematik und des Infotainments. So können sich die Besucher einen Überblick über die aktuellen Mercedes-Benz Apps verschaffen und die Digital DriveStyle-App inklusive Car-to-X Technologie testen. Die Mercedes-Benz Entwickler zeigen auch, wie sich so genannte "Wearable Devices", wie Google Glass oder intelligente Uhren wie die Pebble Smartwatch, zum Mehrwert der Kunden in das Telematiksystem des Fahrzeugs integrieren lassen. Außerdem demonstriert Mercedes-Benz, wie künftig von Zuhause aus bequem relevante Fahrzeugdaten über Vehicle Home abgerufen werden könnten.

Einen Ausblick auf das revolutionäre Telematik- und Infotainmentsystem von Übermorgen gibt Mercedes-Benz mit dem Prototypen der "Predictive User Experience". Welche Innovationen das Fahrzeug der Zukunft zum intelligenten, automobilen Begleiter machen, wie es Wünsche, Stimmungen und Vorlieben von Fahrer und Mitfahrer erkennen und proaktiv die nächsten Bedienschritte vorhersehen und vereinfachen kann - sieht man ab morgen auf dem Messestand von Mercedes-Benz auf der CES in Las Vegas.

Vor wenigen Tagen hat Mercedes-Benz Kooperationen mit Nest Labs und Pebble Technology bekannt gegeben. Durch die strategischen Partnerschaften erhält Mercedes-Benz exklusiv, frühzeitigen Zugang zu neuesten Hardware-Entwicklungen der beiden Startups, wodurch die Entwickler von Mercedes-Benz vorab auf Softwareschnittstellen für automobile Anwendungen (Application Programming Interfaces, APIs) zugreifen können. So kann Mercedes-Benz maßgeschneiderte und für die Nutzung im Fahrzeug optimierte Anwendungen entwickeln, welche die sichere und komfortable Bedienung der Hardware von Nest Labs und Pebble Technology nahtlos in das Fahrzeug integriert.

Wie das aussehen kann, zeigt Mercedes-Benz als erster Automobilhersteller der Welt auf der CES: Die aktuelle Version der Digital DriveStyle-App wurde für einen "Proof-of-Concept" so überarbeitet, dass sie gleich zwei Weltpremieren ermöglicht: Erstens die bedarfsgerechte Steuerung der Temperatur zu Hause oder im Büro bequem vom Auto aus. Die zweite Weltpremiere: das Abrufen relevanter Fahrzeuginformationen aus der Ferne und das Anzeigen dieser direkt auf der Armbanduhr. Sowohl die Kommunikation mit Thermostaten von Nest Labs sowie der Informationsaustausch mit den Uhren von Pebble Technology sollen in den nächsten Monaten den Weg in die Fahrzeuge finden.

Bereits auf der CES 2012 hatte Mercedes-Benz eine strategische Partnerschaft mit Google verkündet. Die Zusammenarbeit sieht unter anderem den frühzeitigen und direkten Zugang zu Googles Schnittstellen für automobile Anwendungen (Application Programming Interfaces, APIs) vor. Das aktuelle Ergebnis der Partnerschaft markiert gleichzeitig die dritte Weltpremiere von Mercedes-Benz auf der CES: Die Integration von Google's sozialem Netzwerk "Google+" in die Digital DriveStyle-App. Als erster Automobilhersteller der Welt wird Mercedes-Benz Google+ in das Fahrzeug bringen. Die Markteinführung via Digital DriveStyle-App ist für das Frühjahr geplant.

20.12.2013 Mercedes Fernbedienkomfort 2.0

Im Vorfeld der Consumer Electronics Show (CES), hat Mercedes-Benz eine strategische Partnerschaft mit Pebble Technology bekannt gegeben. Durch die Kooperation erhält Mercedes-Benz exklusiv, frühzeitigen Zugang zu neuesten Hardwareentwicklungen des Start-ups aus Kalifornien, wodurch die Entwickler von Mercedes-Benz vorab auf die Hardware und Softwareschnittstellen für automobile Anwendungen (Application Programming Interfaces, APIs) zugreifen können. So kann Mercedes-Benz maßgeschneiderte und für die Nutzung im Fahrzeug optimierte Anwendungen entwickeln, welche die intelligenten Armbanduhren von Pebble Technology nahtlos in das Fahrzeug integriert.

Auf dem CES-Messestand demonstriert Mercedes-Benz ab dem 7. Januar 2014 wie das intelligent vernetzte Fahrzeug zum Teil des "Internet of Things" wird - und welcher Mehrwert sich daraus für Kunden ergeben kann. Die Mercedes-Entwickler haben die Digital DriveStyle-App so überarbeitet, dass Mercedes-Benz als erster Automobilhersteller der Welt mit der Smartwatch von Pebble Technology kommunizieren kann.

Die intelligente Uhr von Pebble ist ein sogenannter "second screen" für das Smartphone. Daraus ergeben sich auch interessante Anwendungsbeispiele für den Automobilbereich: Mercedes-Benz Fahrer könnten auf ihrer Pebble Smartwatch künftig beispielsweise relevante Fahrzeuginformationen wie Tankfüllstand, Status der Schließanlage oder den Standort des Parkplatzes auch außerhalb des Autos bequem abrufen. Darüber hinaus ist auch denkbar, dass der Fahrer im Auto auf Gefahrenmeldungen basierend auf der Car-to-X Technologie, wie zum Beispiel Falschfahrer, zusätzlich durch ein Vibrieren der Armbanduhr aufmerksam gemacht werden könnte.

11.12.2013 Erlkönig-Impressionen aus Andorra

Hier ist eine Gruppe von Erlkönigen bestehend aus S-Klasse Coupé C217, GLA 45 AMG (X156) sowie dem C 63 AMG T-Modell der neuen Baureihe S205 zu sehen. Sie wurden in Andorra abgelichtet und waren auf dem Weg zur Teststrecke in Idiada nahe Barcelona.

Hier ist das neue S-Klasse Coupé zu sehen. Es wird im Frühjahr 2014 zu den Händlern rollen:

Nach der Händlerpremiere am 15.3.2013 der Serienvarianten des GLA (X156) erscheint im Juni 2014 der GLA 45 AMG 4matic mit 360 PS und 450 NM:


Des Weiteren ist der noch seltene Erlkönig des C 63 AMG T-Modell der neuen C-Klasse (S205) vor die Linse gehuscht. Das T-Modell soll auf dem Genfer Auto Salon im März 2014 Premiere feiern. Die Auslieferung erfolgt dann wohl in der zweiten Jahreshälfte. Der C 63 AMG verfügt über eine modifizierte 7G-Tronic AMG Speedshift MCT Automatik mit erweitertem Funktionsumfang und dem brandneuen M177 4,0 Liter V8 mit im V liegenden Turboladern. Dies verkürzt die Abgaswege zum Turbolader und verbessert somit das Ansprechverhalten. Des Weiteren verfügt der Motor über eine variable Ventilsteuerung CAMTRONIC. Somit verbessern sich auch die Schadstoff- und CO2-Emissionen. Auf den Bilder ist die neue Frontschürze im E 63 AMG Look schön zu erkennen.

Fotos: www.gloket.net, many thanks to Joan Pujal

29.10.2013 jesmb Erlkönig-Impressionen aus Stuttgart

Hier live aus Stuttgart einige Erlkönig Impressionen:

Hier ist der neue S 600 Guard auf den letzten Erprobungsrunden mit einer zweiten Navi-/Telefonantenne auf dem Heckdeckel und den typischen V12-Endrohren zu sehen:


Weiter geht es mit der neuen V-Klasse W447, hier erstmals in einer geringeren Tarnstufe zu sehen. Man erkennt schön die Konkurrenten der neuen aufrechten Front unter die später ja auch der OM656 2,9 Liter Reihen-6-Zylinder Diesel passen soll. Unter dem abgeklebten Stern erkennt man auch gut eine der Linsen des 360° Kamerasystems. Auf dem Bild mit der Heckansicht ist zudem schön zu erkennen, dass die Heckscheibe auch separat zur Heckklappe zu öffnen ist.


Erst ab der zweiten Jahreshälfte 2014 ist der S 500 Plug-In-Hybrid mit 333 PS + 109 E-PS zu haben. Die Basis bildet der 3,0 Liter V6-BiTurbo Benziner. Kombiniert mit dem 109 PS starken E-Motor, der aus einer 8,7 kWh großen Lithium-Ionen Batterie gespeist wird, erreicht er einen NEFZ Verbrauch von 3,0 Liter auf 100 km. Im Rahmen des Projekts "Schaufenster Elektromobilität" in der Landeshauptstadt von BW ist er aber jetzt schon unterwegs:


Des Weiteren wird derzeitig auch noch fleißig die neue C-Klasse W205 getestet. Die ersten beiden Bilder (von links) zeigen die neue C-Limousine in Serienaustattung mit den BlueEfficiency Felgen. Die beiden mittleren Bilder zeigen die Avantgarde Version mit Zentralstern im Grill sowie Intelligent Light-System mit einem geschwungenem obenliegenden LED-Tagfahrlicht. Das vorlezte Bild zeigt ebenfalls die Avantgarde-Version, jedoch hier mit den Serienscheinwerfern mit untenliegendem LED-Tagfahrlicht.

Fotos: jesmb.de

20.10.2013 Weltweit führend bei Polymermetallhybrid-Technologie

Das Mercedes-Benz Werk Hamburg ist für ein wegweisendes Produktionsverfahren und seine herausragenden Innovationsleistungen von einer hochkarätigen Fachjury im Rahmen der 15. SPE Automotive Awards ausgezeichnet worden. Bei dem im Werk entwickelten und in Serie gebrachten Produktionsverfahren werden Metall und Kunststoff in nur einem Prozessschritt zu sogenannten Polymermetallhybrid-Bauteilen miteinander verbunden. Die so hergestellten Bauteile sind besonders leicht und leisten in immer mehr Fahrzeugen von Mercedes-Benz einen wichtigen Beitrag zur Gewichtsreduzierung. Das komplexe Zusammenspiel von Metallumformung und Kunststoffspritzguss ist mit zahlreichen Patenten abgesichert.

„Die Auszeichnungen freuen uns sehr und belegen die starke Mannschaftsleistung hier am Standort“, sagte Werner Schalow, Leiter des Mercedes-Benz Werkes Hamburg. „Das Mercedes-Benz Werk Hamburg ist weltweit führend in der Kombination von Leichtbau-Technologien zur Herstellung von Polymermetallhybrid-Bauteilen. Wir haben unsere Kompetenz im Leichtbau über Jahre konsequent auf- und ausgebaut und decken die gesamte Prozesskette ab.“

Bei der Technologie der Innenhochdruckumformung ist das Werk Hamburg Vorreiter: Bereits 2005 wurde das Potential dieser Technologie erkannt. Die patentierte Fertigung in Kombination mit dem Spritzgussprozess bewährt sich insbesondere bei der Herstellung von hochkomplexen, leichten und stabilen Bauteilen in großen Stückzahlen mit niedrigen Zykluszeiten. In nur einem Prozessschritt können Kunststoff-Metall-Verbundteile mit minimalen Toleranzen hergestellt werden. Dabei wird ein in einem Strangpressverfahren hergestelltes dünnwandiges Aluminiumrohr automatisiert in das Spritzgusswerkzeug eingelegt. Nach Schließen der Werkzeughälften wird der Innenraum des Rohres mit einer Flüssigkeit gefüllt und unter Hochdruck gesetzt. Dabei legt sich das Rohr an die Werkzeugwand an und erhält seine präzise Endkontur. Anschließend startet in derselben Werkzeugkavität der Spritzgussprozess. Die Fertigungsgenauigkeit dieses Verfahrens bietet erhebliche Vorteile in der Weiterverarbeitung der Bauteile im Fahrzeug.

Das Werk Hamburg entwickelt und produziert Achsen und Achsenkomponenten, Lenksäulen sowie Komponenten der Abgastechnologie und Leichtbaustrukturteile. Zukunftsweisende Technologien wie moderne Schweißverfahren sowie die Kombination aus Innenhochdruckumformung und Kunststoff-Spritzguss werden am Standort für die Serienfertigung weiterentwickelt. Die dabei angewandte Technologie stellt eine Weltneuheit dar, wurde in Hamburg entwickelt und ist seither einzigartig. Allein in diesem Jahr werden mehr als 100 Millionen Euro in den Standort investiert, unter anderem für Vorbereitungen auf Produkte für die Nachfolge-Generation der aktuellen C-Klasse.
Im Werk sind derzeit 2.600 Mitarbeiter beschäftigt. Im Rahmen ihrer Ausbildung zum Industriemechaniker/ Produktionstechnik erhalten die Auszubildenden des Werkes eine 10wöchige Qualifizierung zum Fertigen, Verarbeiten und Bearbeiten von Kunststoffteilen.

Das nachfolgende Bild zeigt ein Frontmodul der aktuellen B-Klasse:

08.10.2013 charge@work bei Daimler in Stuttgart

Die Daimler AG macht ihre Mitarbeiter in und um Stuttgart elektrisch mobil: Im Rahmen des Projekts „charge@work“ stellt der Konzern 260 Elektrofahrzeuge für Werksangehörige zur Verfügung. Mit über 170 Ladepunkten an fünf Stuttgarter Daimler-Standorten wird emissionsfreie Mobilität nun Alltag.

Ab Mitte Oktober nimmt die Daimler AG 220 smart fortwo electric drive und 40 Mercedes-Benz A-Klasse E-CELL schrittweise in den konzerneigenen Fuhrpark auf. Je nach Wunsch stehen die Elektro-Autos den Mitarbeitern dann sowohl für geschäftliche als auch private Fahrten zur Verfügung. Das Aufladen ist einfacher als Auftanken: Abstellen, anschließen - laden während der Arbeitszeit.

Mit dem Projekt „charge@work“ ermöglicht die Daimler AG ihren Mitarbeitern den Zugriff auf effiziente sowie ressourcenschonende elektrische Mobilität. Dafür stehen zum einen elektrische A-Klassen (W169, altes Modell) für den individuellen Pendelverkehr zwischen den einzelnen Werken bereit. Zum andern können Mitarbeiter online einen smart fortwo electric drive flexibel wochen- und monatsweise oder bis zu einem Jahr auch privat anmieten. Damit haben ganz verschiedene Nutzergruppen die Möglichkeit, Elektro-Autos einfach mal auszuprobieren. Dank der vielen Ladepunkte an fünf Daimler-Standorten in Möhringen, Sindelfingen, Mettingen, Untertürkheim, und Böblingen können die Fahrzeuge während der Arbeitszeit geladen werden. Im nächsten Schritt wird weiter an der Optimierung des Ladevorgangs gearbeitet. Im Fokus liegt dabei die Weiterentwicklung des „intelligenten Ladens“ für ein effizientes Energiemanagement und optimale Ressourcenutzung.

23.09.2013 Daimler rückt beim Klimaschutz an Spitze vor

Die Daimler AG erhält Bestnoten für die Offenlegung ihres Engagements zum Klimaschutz für Verbesserungen im Kampf gegen den Klimawandel und wird in die bedeutensten weltweiten Klimaschutzindizes der Organisation Carbon Disclosure Project (CDP) aufgenommen. Das Unternehmen erhält die maximale Punktzahl von 100 im „Climate Disclosure Leadership Index“ und ein „A“-Rating im „Climate Performance Leadership Index“.

Die CDP-Analysten honorieren die Anstrengungen des Unternehmens, neben nachhaltig entwickelten Produkten auch eine klimaschonende Produktion zu realisieren und die eigenen Umweltziele offenzulegen. Daimler hat sich zum Ziel gesetzt, eine Pionierrolle beim Klimaschutz zu übernehmen und ist auf dem Weg dorthin einen bedeutenden Schritt weiter gekommen. So konnte das Unternehmen in den vergangenen fünf Jahren die CO2-Emissionen seiner Pkw-Neuwagenflotte in Europa um mehr als 20 Prozent auf 140 g/km reduzieren. Bis 2016 soll der Wert weiter sinken - auf 125 g/km. Auch die Mercedes-Benz Lkw sind, wie unabhängige Verbrauchstests zeigen, Benchmark beim Kraftstoffverbrauch. Darüber hinaus ist Daimler auch Vorreiter bei der Vorerfüllung neuer Abgasstandards. So ist das komplette Lkw-Produktangebot (Actros, Arocs, Antos, Atego, Unimog und Econic) bereits heute in Euro VI-Version erhältlich. Zwei Jahre vor dem Stichtag erfüllte der Mercedes-Benz Actros die Abgasnorm Euro VI, die am 1. Januar 2014 in Kraft treten wird. Damit befindet sich der Actros in bester Gesellschaft: Auch im Pkw-Bereich ist Daimler, beispielsweise mit den Benzinern der neuen Mercedes-Benz A- und B-Klasse, mit deutlichem Abstand vor dem Wettbewerb Benchmark bei der Vorerfüllung der Euro 6-Norm; mehr als 40 Prozent aller im zweiten Quartal 2013 in Deutschland zugelassenen Mercedes-Benz Pkw mit Euro 6 sprechen für sich.

Das Unternehmen legt bei seinen Produkten auch besonderen Wert auf eine ganzheitliche Beachtung der Umwelteigenschaften. Dies belegt das Umwelt-Zertifikat vom TÜV Süd, das Mercedes-Benz für jedes neue Fahrzeugmodell erarbeitet. Es umfasst über 40.000 Einzelprozesse, deren Analyse, Berechnung und Bewertung ein umfangreiches Ökoprofil ergeben. Auf den Prüfstand kommen alle umweltrelevanten Prozesse von der Entwicklung über die Produktion und Nutzung bis zur Verwertung. Zu den jüngsten entsprechend analysierten Modellen gehören 2013 der Mercedes-Benz CLA und die neue Mercedes-Benz S-Klasse sowie 2012 die Mercedes-Benz A-Klasse und als erstes Diesel-Hybrid-Modell der Marke der E 300 BlueTEC HYBRID, der über den gesamten Lebenszyklus gegenüber dem E 300 CDI die Umwelt mit zwölf Tonnen weniger CO2 belastet.

Neben der ständigen Verbesserung der einzelnen Fahrzeugmodelle trägt auch die effiziente Produktion zur positiven Umweltbilanz bei. In den vergangenen fünf Jahren sanken die CO2-Emissionen in den Werken je Pkw um 28 Prozent. Dieses Ergebnis resultiert aus einer Vielzahl von Maßnahmen: darunter effizientere Produktionstechnologien, optimierte Heizungs- und Lüftungsanlagen, intelligente Abschaltregelungen für die Produktionsanlagen und Kampagnen zum energiebewussten Verhalten der Mitarbeiter.

Der transparente Umgang des Unternehmens mit Umweltstrategien zeigt sich im „Daimler Sustainability Dialogue“. Seit fünf Jahren treffen sich in diesem Rahmen regelmäßig Vertreter des Daimler-Managements mit den Sprechern verschiedener Stakeholder-Gruppen und tauschen sich über Nachhaltigkeitsthemen bei Daimler aus.

13.09.2013 9G-Tronic Infos direkt von der IAA

Mercedes präsentiert auf der diesjährigen IAA die erste 9-Gang-Automatik 9G-Tronic für Pkw mit Heckantrieb der Welt. Derzeit laufen die ersten E 350 Bluetec Modelle in Sindelfingen vom Band, aufgrund des langsamen Anlaufs der NAG3 kann es daher beim E 350 Bluetec (Limousine & T-Modell und ohne 4matic) zu längeren Lieferzeiten kommen.
Die erhöhte Spreizung von 9,16 wird auch im E 350 Bluetec genutzt. Da bis auf den 500er V8 eigentlich alle Modelle wie auch bei der NAG2, selbst im Economy Modus im ersten Gang anfahren. In den höheren Gängen senkt die NAG3 bei der im E 350 Bluetec verbauten Hinterachsübersetzung das Drehzahlniveau um 25% ab.

Das Getriebe 9G-Tronic der NAG3 Familie wird in den nächsten Jahren noch Zuwachs und mehrere Derivate erhalten. Die aktuelle Version W9A700 kann bis zu 700 NM verkraften, wie dies auch die NAG2FE+ und NAG2 konnte.

Später, jedoch nicht vor 2016/2017, wird dann eine 1.000 NM Variante für die starken AMG-Varianten angeboten.

Die NAG3 ist für den Einsatz in Hybriden vorgesehen. Die Hybrid-Variante der NAG3 wird jedoch nicht vor 2015 debütieren.
Der S 300 Bluetec Hybrid (März 2014) sowie der C 300 Bluetec Hybrid im neuen W205 werden daher noch mit der NAG2FE+ 7G-Tronic Plus ausgeliefert. 2014 werden einige Modelle der C-Klasse, ML, GL sowie in der zweiten Jahreshälfte auch S-Klasse das NAG3 Getriebe erhalten.

TIPP vom Mercedes Ingenieur zur Frage zur schnellen Rückschaltung:
Es gibt Situationen da cruist man mit 70-90 km/h in einem hohen Gang mit niedrigen Drehzahlen dahin, wenn man dann bspw. auf der Landstraße ein langsameres Fahrzeug überholen muss benötigt man jedoch einen kleineren Gang. Die Frage an den Experten war hier: Wie sortiert die neue 9G-Tronic dann die ganzen Gänge ?
Antwort: Die neue 9G-Tronic verfügt wie auch schon die 7G-Tronic Plus über die Mehrfachrückschaltung. Sollte der Fahrer diese Situation jedoch vorhersehen, kann er durch ca. 2s ziehen der Minus-Schaltwippe dazu beitragen, dass das Automatikgetriebe direkt einen Gang auswählt der das Fahrzeug in einen spurtbereiten Zustand "versetzt". Diese Funktion gibt es auch an der NAG2 sowie NAG2FE+.

Weitere Infos zur 9G-Tronic gibt es hier
Fotos jesmb.de

01.09.2013 Aeroakustik-Windkanal in Sindelfingen eröffnet

Mit dem neuen Aeroakustik-Windkanal im Entwicklungszentrum Sindelfingen will Mercedes-Benz seine Spitzenposition in punkto Aerodynamik weiter ausbauen. Im modernsten und leisesten Windkanal der Welt können Messungen bis zu einer Windgeschwindigkeit von 265 km/h realisiert werden. Insgesamt wurden über einen Zeitraum von fünf Jahren mehr als 230 Mio. € in den Ausbau des Mercedes-Benz Technology Center mit den Klimawindkanälen sowie dem Fahrsimulator und jetzt dem neuen Aeroakustik-Windkanal investiert.

„Die Einweihung unseres neuen Aeroakustik-Windkanals zeigt einmal mehr: In Sindelfingen schlägt das Herz der Automobilindustrie“, so Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, der den Aeroakustik-Windkanal im Rahmen einer feierlichen Zeremonie gemeinsam mit Günther Oettinger, EU-Kommissar für Energie, eröffnete. „Und damit das so bleibt, stärkt Mercedes-Benz mit diesen Zukunftsinvestitionen den Hightech-Standort Baden-Württemberg und sichert sich die Technologie- und Innovationsführerschaft im Premium-Segment.“

Der neue Aeroakustik-Windkanal ist Teil umfangreicher Investitionen in die Fahrzeugentwicklung am Standort Sindelfingen: Neben dem Fahrsimulator und dem vor zwei Jahren in Betrieb genommenen Klimawindkanälen komplettiert er die neuen Prüfeinrichtungen im Mercedes-Benz Technology Center. In der direkten Nachbarschaft ist außerdem derzeit das neue Technologiezentrum für Fahrzeugsicherheit im Bau.

„Aktuell sind unsere Modelle in nahezu allen Fahrzeugsegmenten aerodynamisch und aeroakustisch Weltmeister“, so Prof. Dr. Thomas Weber, verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung. „Und Weltmeister brauchen auch das weltbeste Trainingszentrum. Höchster Fahrkomfort dank geringer Windgeräusche, optimale Straßenlage dank geringer Auftriebswerte und natürlich beste Effizienz durch geringen Luftwiderstand: Das ist es, wovon unsere Kunden profitieren. Damit wir diese Führungsposition halten können, realisieren wir hier am Standort Sindelfingen diesen neuen innovativen Hightech-Aeroakustik-Windkanal.“

Wegen seiner sehr guten Strömungsqualität, dem sehr geringen Hintergrundgeräusch, der ausgeklügelten Fahrbahnsimulation sowie der hohen Effizienz, zählt der neue Aeroakustik-Windkanal im Entwicklungszentrum Sindelfingen zu den leistungsfähigsten Anlagen der Welt. Er folgt der sogenannten „Göttinger Bauart“. Das heißt, die Luft wird nach der Messstrecke wieder zum Gebläse geleitet und erneut auf bis zu 265 km/h beschleunigt. Diese maximale Windgeschwindigkeit wird bei einer Düsengröße von 28 m² von keinem anderen Windkanal für PKWs erreicht. Für die Nutzung als Akustik-Kanal, in dem die Windgeräusche innen und außen am Versuchsfahrzeug gemessen werden, wurden umfangreiche Geräuschdämm-Maßnahmen integriert. Noch bei 140 km/h strömt die Luft daher fast lautlos durch die Messstrecke. Diese Eigenschaften machen ihn zum leisesten Aeroakustik-Windkanal weltweit.

Kernstück der fast 20 Meter langen Messstrecke des Windkanals ist das etwa 90 Tonnen schwere „Fünf-Band-System“, das verschiedene Straßengegebenheiten perfekt simuliert. Durch die integrierte Drehscheibe mit einem Durchmesser von zwölf Metern können die zu messenden Fahrzeuge auch in einem beliebigen Winkel gedreht und zum Beispiel Seitenwind realitätsgerecht simuliert werden.

Die Traversieranlage ermöglicht den Ingenieuren, verschiedene aerodynamische Sonden oder Mikrofone mit sehr hoher Genauigkeit um das Messobjekt zu platzieren. Dies ist ein Garant für sehr präzise Aerodynamik-Messungen sowie die aerodynamische Optimierung der Fahrzeuge.

Aerodynamik-Weltmeister in fast allen Klassen
Seit fast drei Jahrzehnten erzielen die Aerodynamiker von Mercedes-Benz einen Rekord nach dem anderen. Aktuell stellt die neue CLA-Klasse als BlueEFFICIENCY Edition mit einem cw-Wert von 0,22 und einem Luftwiderstand von 0,49 m2 den Weltrekord. Und bei der neuen S-Klasse konnte der Luftwiderstandsbeiwert im Vergleich zum Vorgänger nochmals um zwei Hundertstel verbessert werden - sie ist mit cw=0,24 neuer Maßstab in ihrem Segment und die beste Limousine überhaupt. Noch windschnittiger ist der S 300 BlueTEC HYBRID. Der Dieselhybrid zeichnet sich sogar durch einen cw-Wert von 0,23 aus und erreicht nicht zuletzt aufgrund des extrem niedrigen Luftwiderstands phantastische Verbrauchswerte von nur 4,4 l/100km oder 115 g CO2/km.

Auch die nächsten Fahrzeuggenerationen sowie alle neuen Elektro- und Hybridfahrzeuge von Mercedes-Benz werden diesen Trend fortsetzen und ihren aerodynamischen Feinschliff im neuen Windkanal erhalten. Bei den Elektrofahrzeugen und Hybriden spielt ein geringer Luftwiderstand eine noch größere Rolle, da er unmittelbar die Reichweite pro Batteriefüllung erhöht – und auch beim Rekuperieren kann mehr Energie in die Batterie zurückgespeist werden.

Aeroakustisch sind die Modelle von Mercedes-Benz ebenfalls in fast allen Segmenten führend. Die neue S-Klasse bietet nicht nur in ihrem Segment das niedrigste Windgeräuschniveau, sondern ist auch leiser als der bisherige Windgeräusch-Weltmeister Maybach und damit leisestes Automobil überhaupt. Zur Reduzierung der Windgeräusche wurden in dieser Baureihe neben der optimierten Form auch der Rohbau und das Dichtungskonzept der Türen deutlich verbessert.

Mit dem „Großen Windkanal“ in Stuttgart-Untertürkheim verfügte Mercedes-Benz als erster Automobilhersteller über einen Windkanal. Am 5. Februar 1943 fand dort die erste dokumentierte Messung statt. Der seit den 70er Jahren zum Konzern gehörende und immer wieder auf den neuesten technischen Stand gebrachte Windkanal in Untertürkheim bleibt für die Mercedes-Benz Entwicklung weiterhin unverzichtbar, besonders für Verschmutzungsuntersuchungen oder Scheibenwischertests. Und der „Große Windkanal“ heißt nicht ohne Grund so: Auch die Nutzfahrzeuge von Mercedes-Benz bekommen hier ihren Feinschliff.

01.09.2013 IAA 2013 Vorschau - was kann man erwarten

Auf der IAA 2013 präsentiert Daimler die folgenden Modelle:

Die Serienversion des GLA (X156) der im November 2013 die Bestellfreigabe erhält.


Der S 63 AMG / S 63 AMG 4matic mit 585 PS:


Der S 500 Plug-In-Hybrid (Auslieferung beginnt in der 2. Jahreshälfte 2014) sowie der S 300 BluetecHybrid (ab 03/2014)


Des Weiteren wird ein Concept S-Class Coupé vorgestellt. Die Serienversion des C217 wird im Januar 2014 auf der Detroit Motorshow gezeigt, ehe er im März 2014 zu den Händlern rollt.

Der E 350 Bluetec mit 9G-Tronic wird ebenfalls ausgestellt.


Neben dem Siegerfahrzeug SLS AMG GT3 der 24h-STunden vom Nürburgring wird auch die Final Edition 200 des G-Klasse Cabrios zu sehen sein.
Zudem gibt es Gerüchte das Mercedes ein Conceptcar vom Viano Nachfolger, der 2014 auf den Markt kommt, zeigt.


smart wird ein Conceptcar für den neuen smart forfour zeigen, der ebenfalls 2014 auf den Markt kommt.

27.07.2013 smart beschert Daimler Markführerschaft bei E-Autos

Auch in 2013 behauptet die Daimler AG ihre Marktführerschaft bei den Elektro-Pkw in Deutschland. Im ersten Halbjahr 2013 erreichten die elektrisch angetriebenen Modelle von Mercedes-Benz und smart einen Marktanteil von 42 Prozent. Absoluter Spitzenreiter dabei ist der Elektro-smart, der mit 983 Zulassungen und einem Marktanteil von 40 Prozent die Zulassungsliste der Elektromobile anführt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat das Unternehmen damit den Absatz von elektrisch angetriebenen Modellen in Deutschland um rund 80 Prozent gesteigert.

smart – Vorreiter der Elektromobilität
Mittlerweile zur Automobil-Ikone mit E-Antrieb avanciert, erobert der smart fortwo electric drive bereits seit dem Jahr 2007 die Straßen rund um den Globus mit seinem lokal emissionsfreien Antrieb. Mit sprintstarken 48-75 PS, einer Höchstgeschwindigkeit von 125 km/h und einer Reichweite von 145 km ist er für nahezu alle Mobilitätsszenarien in der Stadt der perfekte Begleiter und gilt laut aktueller Ergebnisse einer Fachzeitschrift zudem als E-Spitzenreiter in puncto Unterhaltskosten. Die Reaktion der Kunden spricht für sich: 93 Prozent aller E-smart Fahrer empfehlen das Fahrzeug uneingeschränkt weiter. Seit 2012 ist der elektrisch angetriebene Zweisitzer in Deutschland außerdem vollständig emissionsfrei unterwegs: Mit dem Start der Serienproduktion für die dritte Fahrzeuggeneration nahm die Daimler AG eine Windkraftanlage ans Netz. Deren Nennleistung von 2,3 Megawatt im Jahr reicht aus, um nachhaltig erzeugten Strom für alle in Deutschland verkauften smart fortwo electric drive zu produzieren.

Die vom Fahrzeugtuner BRABUS überarbeitete Variante des electric drive bringt noch mehr Dynamik in die elektrische smart-Welt. Dank der auf 82 PS gesteigerten Leistung, einem maximalen Drehmoment von 135 Nm und einer Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h ist der Zweisitzer noch rasanter unterwegs. Zwischen Null und 60 km/h vergehen gerade einmal 4,4 Sekunden; nach 10,2 Sekunden steht der Tacho auf 100 km/h.

Elektromobilität auf zwei Rädern vervollständigt das elektrische Portfolio der Marke smart. Ein 250 Watt starker Hinterradnabenmotor von Bionx unterstützt den Fahrer des smart ebikes bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Die Energie für bis zu 100 Kilometer Reichweite wird in einer Lithium-Ionen Batterie mit 423 Wh gespeichert. Das mit dem renommierten Designpreis „Red Dot Design Award“ ausgezeichnete smart ebike ist schon für 2.849 Euro zu haben. Während beim ebike in die Pedale getreten werden muss, kommt der nächste zweirädrige Vertreter aus der smart-Schmiede ganz ohne Muskelkraft aus: der smart scooter.

In den USA feierte der jüngste Neuzugang der Mercedes-E-Modellpalette erst dieses Jahr seine Weltpremiere. Mit Markteinführung ab 2014 überzeugt die B-Klasse Electric Drive mit lokal emissionsfreiem Fahrspaß ohne Kompromisse und mit Mercedes-typisch hohem Niveau in punkto Sicherheit und Komfort für bis zu fünf Personen. Die B-Klasse Electric Drive erreicht eine Spitzenleistung von mehr als 136 PS und zeigt mit einer Beschleunigung von Null auf 100 km/h in weniger als zehn Sekunden, dass elektrisch angetriebene Fahrzeuge keine „Langweiler“ sind sondern im Gegenteil durchaus dynamische Züge haben. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h, die Reichweite bei rund 200 Kilometern.

Die pure Faszination E-Mobilität verkörpert das Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Electric Drive. Auf dem Pariser Automobilsalon 2012 als limitierte Serienversion vorgestellt, ist der weltweit stärkste Elektro-Supersportwagen inzwischen für Kunden bestellbar und beeindruckt nicht zuletzt mit technischen Spitzenwerten: 751 PS Leistung, ein maximales Drehmoment von 1.000 Nm, das wie bei allen Elektromodellen vom Start an bereit steht, und eine Beschleunigung von Null auf 100 km/h in 3,9 Sekunden. Die Reichweite liegt bei 250 Kilometern. Die Nordschleife des Nürburgrings umrundete der Supersportler in 7:56,234 Minuten und stellte damit einen Rekord in seiner Klasse auf. Erhältlich ist der SLS AMG Coupé Electric Drive für 416.500 Euro.

Als Pionier im Bereich der Brennstoffzellen-Technik hat die Daimler AG bereits im Jahr 2009 die ersten von rund 200 Exemplare der B-Klasse F-CELL (100 kW/136 PS, Reichweite 380 Kilometer, 170 km/h Höchstgeschwindigkeit) in Rastatt produziert. Auf dem Mercedes-Benz F-CELL World Drive 2011 bewies die Technologie eindrucksvoll ihren hohen Reifegrad auf mehr als 30.000 Kilometern rund um den Globus. Seit Vorstellung des ersten Prototyps in1994 hält das Unternehmen unverändert an der potenzialträchtigen Technologie auf dem Weg zu einer nachhaltigen Mobilität fest. Die Partnerschaft mit Ford und Nissan unterstreicht den Willen des Unternehmens die Technologie auf den Markt zu bringen erneut. Ab 2017 sollen die ersten wettbewerbsfähigen Serienmodelle mit Brennstoffzellenantrieb großflächig verfügbar sein.

Hybridantrieb für die E- und S-Klasse
Bedarfsgerechte Hybride ergänzen das Angebot an elektrifizierten Antrieben von Mercedes-Benz. Beim E 300 BlueTEC HYBRID, der einen Vierzylinder-Dieselmotor (204 PS) mit einem Elektromotor (27 PS) kombiniert, liegt der Verbrauch bei nur noch 4,1 l/100 km, was einer CO2-Emission von 107 g/km entspricht. Diese Werte sichern dem E-Hybrid eine Spitzenstellung in seinem Segment. Zudem bescheinigen ihm aktuelle Ergebnisse einer Fachzeitschrift die günstigsten Haltungskosten. In Kombination mit dem optionalen 80-Liter-Tank erreicht der E 300 BlueTEC HYBRID bei konsequenter Nutzung der Vorteile des Hybridantriebs eine Reichweite von 1900 Kilometern und definiert damit den Begriff Langstreckenfahrzeug vollkommen neu. In Märkten, wo der Dieselmotor eine Nebenrolle spielt, ist die E-Klasse mit einem Benzin-Hybridantrieb erhältlich. Das Mercedes-Benz Hybridsystem ist modular und skalierbar aufgebaut und lässt sich auf eine Vielzahl von Baureihen übertragen. In den kommenden Jahren wird es daher, abgestimmt auf die Kadenz der Modelleinführungen, zahlreiche neue Hybridmodelle geben. Der modulare Hybridbaukasten spielt seine Stärken auch in Verbindung mit den unterschiedlichen Antrieben aus. Reihen-Vierzylinder (Benziner und Diesel) lassen sich ebenso hybridisieren wie beispielsweise ein V6-Zylinder-Benzinmotor.

Die neue S-Klasse demonstriert, wie sich Luxus und Nachhaltigkeit auf einem bisher nicht gekannten Niveau vereinen. Neben den verbrauchsoptimierten Benzin- und Dieselantrieben sind auch Hybrid- und Plug-In-Hybridmodelle im Angebot. Neben dem S 400 Hybrid wird im kommenden Jahr der S 300 BlueTEC HYBRID als erstes Vierliter-Auto im Luxussegment an den Start gehen. Und mit dem S 500 PLUG-IN-HYBRID wird ebenfalls im kommenden Jahr ein Dreiliter-Auto neue Maßstäbe für die Luxusklasse setzen. Während der S 400 HYBRID die Kriterien für die Effizienzklasse A erfüllt, wurde der S 300 BlueTEC HYBRID als einzige Luxuslimousine in die Klasse A+ eingestuft.

Neben den Personenwagen bietet Mercedes-Benz auch eine Palette an elektrisch angetriebenen Nutzfahrzeugen. So begann die Serienproduktion des Vito E-CELL bereits im Jahr 2010. Der elektrisch angetriebene Vito wird inzwischen in 15 europäischen Ländern angeboten. Der Transporter wird von einem 60 kW (maximales Drehmoment 280 Nm) starken Motor angetrieben. Die Lithium-Ionen-Akkus mit einer Kapazität von 36 Kwh wurden unter dem Ladeboden platziert, sodass der Laderaum nicht eingeschränkt wird und eine Zuladung von maximal 850 Kilogramm gestattet. Die auf 89 km/h beschränkte Höchstgeschwindigkeit ermöglicht eine Reichweite von130 Kilometern. Auch der Fuso Canter E-CELL ist Teil des Daimler Elektrofahrzeugportfolios. Er wird von einem 70 kW starken Elektromotor angetrieben und verfügt über eine Reichweite von 120 Kilometern. Der preisgekrönte Stadtbus Mercedes-Benz Citaro FuelCELL-Hybrid, der seit 2011 in europäischen Städten emissionsfrei den ÖPNV bedient, zeigt zudem, dass sich die Brennstoffzellentechnologie auch für den Einsatz in großen Fahrzeugen eignet. In den USA bietet Freightliner das Custom Chassis MT E-CELL All Electric an.

23.07.2013 Update: Erste Details zur neuen 9G-Tronic

Seit Freitag ist das weltweit erste 9-Gang-Automatikgetriebe für eine Heckantriebsplattform im E 350 Bluetec (derzeit ohne 4matic) für die Limousine und das T-Modell bestellbar.

Als nächstes wird es in Modellvarianten der neuen C-Klasse (W205, ab März 2014) eingeführt.
2013 wird ausschließlich der E 350 Bluetec dieses Getriebe erhalten.
Das Getriebe (NAG3) ist derzeit für 700 NM (wie die 7G-Tronic Plus, NAG2FE+) ausgelegt und verfügt über 9 Vorwärtsgänge mit einer höheren Spreizung (9,16 statt 6,0). Dabei ist der erste Gang deutlich kürzer und der 9. Gang etwas länger übersetzt als im Vergleich zur NAG2FE+ (7G-Tronic Plus).
Im E 350 Bluetec wurde zudem (auch aufgrund der kürzer übersetzen ersten Gänge) eine länger übersetzte Hinterachsübersetzung verbaut (2,24 statt 2,47). Sodass im 9. Gang die Gesamtübersetzung erheblich länger ist und somit das Drehzahlniveau deutlich absenkt werden konnte (bei 100 km/h um 25%). Was insgesamt dem Spritverbrauch zu gute kommt. Durch das insgesamt abgesenkte Drehzahlniveau verbessert sich einerseits der NVH-Komfort und damit das angenehme Wohlfühlambiente an Bord der E-Klasse, andererseits reduziert sich das Außengeräusch um bis zu 4 dB(A) und entlastet so die Umwelt.


Der Sprint wird wie bei der NAG2FE+ bei der NAG3 in 6,6s auf 100 km/h absolviert. Dies liegt unter Umständen daran, dass die NAG2FE+ in Kombination mit dem 350 Bluetec im 3. Gang 100 km/h bei 3.970 U/min erreicht wird. Somit liegt noch mehr PS bei der Drehzahl an. Da die ersten Gänge der NAG3 kürzer übersetzt sind, passiert der E 350 Bluetec mit NAG3 die 100 km/h Marke erst bei 4325 U/min. In diesem Bereich liegen nicht mehr so viel PS an. Das könnte die gleichen Sprintzeiten erklären. Die kürzere Übersetzung wird im unteren Bereich ab 0 km/h bei diesem Motor nicht helfen, da hier die Traktion der limitierende Faktor ist.
Für eine zuverlässige und zugleich sehr energieeffiziente Versorgung mit dem langlebigen und scherstabilen synthetischen Fuel Economy-Leichtlauföl der 2. Generation ist die neue Automatik mit zwei Pumpen ausgestattet. Die deutlich verkleinerte, mechanische Hauptpumpe in „Off axis“-Bauweise liegt neben der Hauptwelle, wird über eine Kette angetrieben und von einer separaten, elektrischen Zusatzpumpe ergänzt. Diese Bauweise erlaubt einerseits die bedarfsgerechte, aktive Regelung des Schmier- und Kühlölvolumenstromes und macht die 9G-TRONIC andererseits Start-/Stoppfähig. D.h. die kleine mechanische Ölpumpe sichert die Grundversorgung (kleine mechanische Pumpe benötigt weniger Energie). Die elektrische Ölpumpe wird für Spitzenlasten dazugeschaltet und wird sowieso für das Start-Stopp-System benötigt.

Des Weiteren ist die Shift-by-Wire Funktion für den Direct-Select Wählhebel hinter dem Lenkrad vollständig in das Plantengetriebe integriert. Ein externes Shift-by-Wire Modul wie bei der NAG2FE+ ist nicht mehr erforderlich. Wenn man bspw. bei Zündung bei heruntergelassenen Seitenscheiben von P in N, R oder D wechselte konnte man die Arbeit dieses Modul relativ gut wahrnehmen. Dieses Geräusch wird mit der NAG3 komplett entfallen.

Das Getriebe verfügt über einen hydrodynamischen Wandler inkl. Doppeltorsionsdämpfer sowie Fliehkraftpendel. Dies ist u.a. nötig um durch die verlängerte Übersetzung keine Vibrationen entstehen zulassen, die sich dann auf den Fahrgastraum übertragen würden.
Das NAG3-Gehäuse ist wie bisher auch aus Magnesium. Die Ölwanne besteht aus Kunststoff. Sodass das Gewicht um 1 kg ggü der NAG2FE+ reduziert werden konnte.
Die 9 Vorwärtsgänge werden mit 4 Planetenradsätzen sowie 6 Schaltelementen realisiert.
Die NAG3 kann bei Bedarf Mehrfachrückschaltungen durchführen. Wie bisher verfügt die NAG3 über zwei Schaltprogramme (ökologisch sowie sportlich). Manuelle Eingriffe sind über die Direct-Select Wippen möglich. Verkürzte Schalt- und Reaktionszeiten sorgen für höchstmögliche Spontaneität bei ausgezeichnetem Schaltkomfort. Besonders im manuellen Modus und im S-Programm reagiert die 9G-TRONIC deutlich spontaner und steigert den Fahrspaß.

Insgesamt ergibt sich eine Verbrauchsreduktion von bis zu 6,5%, dies ist auch abhängig vom Motor. Beim OM642LS im E 350 Bluetec beträgt die Einsparung 3,6%.

Die NAG3 kann derzeit bei höheren Geschwindigkeiten beim Gaswegnehmen nicht in den Freilauf (Verbindung zum Motor wird getrennt) gehen (zumindest nicht automatisch). Dadurch müsste zwar geringfügig Treibstoff in den Motor eingespritzt werden (damit der Motor nicht ausgeht), aber ggü der Schubabschaltung würde aufgrund des geringeren Widerstands das Fahrzeug deutlich länger "segeln". Diese Funktion macht bei Fahrzeugen ohne Hybridantrieb erst oberhalb von 50 km/h Sinn, da bei Hybridfahrzeugen der Motor deaktiviert wird und die Komfortfunktionen (wie Klima, sowie Servolenkung) aus der Lithium-Ionen-Batterie gespeist werden können.


Das Getriebe wurde im MTC in Stuttgart Untertürkheim entwickelt und wird im Werksteil Hedelfingen produziert. Es ist daher zu 100 % Daimler.
Mercedes-Benz entwickelt und produziert seit über 50 Jahren hochwertige Automatikgetriebe mit ausgezeichnetem Schaltkomfort, bester Energieeffizienz und zuverlässiger Dauerhaltbarkeit. Insgesamt verließen bis heute rund 22 Millionen Pkw-Automatikgetriebe die Produktionsstätte Stuttgart-Hedelfingen nahe der Konzernzentrale in Stuttgart-Untertürkheim.

Die 9G-TRONIC ist für den Heck-, Allrad-, Hybrid- sowie Plug-In-Hybrid-Antrieb geeignet und wird in den folgenden Jahren in nahezu allen Baureihen und Motorisierungen zum Einsatz kommen.
Der E 350 BlueTEC mit serienmäßiger 9G-TRONIC ist ab sofort als Limousine und T-Modell bestellbar. Dabei werden die Vorteile des neuen Automatikgetriebes ohne Aufpreis an die Kunden weitergegeben. Die Markteinführung erfolgt im September 2013.

Der extrem kurzübersetzte erste Gang (5,5 statt 4,38) könnte bei manchen SUV (BR 166) ein zusätzliche Untersetzung überflüssig machen und zusätzliches Gewicht sparen und somit den Verbrauch senken.

21.06.2013 Mercedes baut Führung beim Licht aus

Der Mercedes-Benz CLS war 2010 das weltweit erste Serienautomobil, dessen dynamische Voll-LED-Scheinwerfer alle adaptiven Lichtfunktionen herkömmlicher Xenon-Systeme bieten. Die neue S-Klasse ist das erste Serienfahrzeug überhaupt, das komplett auf herkömmliche Leuchtmittel verzichtet und ausschließlich energieeffiziente LED einsetzt. Mit Active Multibeam LED, das im kommenden Jahr bei Mercedes-Benz Premiere feiert, folgt der nächste Schritt.

Active Multibeam LED erweitert die situationsangepasste Steuerung der Fahrzeugscheinwerfer um eine neue Dimension. Bislang wurden einzelne Funktionen, wie das Kurvenlicht oder das blendfreie Fernlicht, mechanisch gesteuert. Jetzt haben sich die Ingenieure von Mercedes-Benz durch die gezielte Ansteuerung vieler einzelner LED neue Freiheitsgrade bei der Lichtverteilung erschlossen. Jede einzelne LED kann individuell eingeschaltet werden und somit exakt gezielte Bereiche ausleuchten. Die unterschiedlichen Lichtfunktionen werden unabhängig voneinander angesteuert. Eine Anpassung des Fahrlichts an die aktuelle Verkehrssituation ist somit noch präziser darstellbar. Der Scheinwerfer kann das Lichtbild extrem schnell und unauffällig anpassen – und zwar für den linken und rechten Scheinwerfer jeweils individuell. Steuergeräte berechnen 100 Mal pro Sekunde das ideale Lichtbild. Informationen erhält das System über eine Kamera.

LED (Licht emittierende Dioden) kennzeichnen heute den Stand der Technik bei Fahrzeugscheinwerfern. Drei Vorteile sind ausschlaggebend:
LED-Fahrlicht ist der Farbe des Tageslichts am nächsten. Dadurch kommt LED-Licht den Sehgewohnheiten des Menschen entgegen. Untersuchungen zeigen, dass künstliches Licht das Auge umso weniger anstrengt, je näher seine Farbe am Tageslicht ist. Mit einer Farbtemperatur von 5.500 Kelvin liegt LED-Licht näher am Tageslicht (6.500 K) als Xenon-Licht (4.200 K).

LED sind deutlich energieeffizienter als herkömmliche Leuchtmittel und verbrauchen je nach Einsatzgebiet rund 75 Prozent weniger Strom. Bei höherer Lichtleistung im Vergleich zu konventionellen Beleuchtungssystemen benötigt beispielsweise das energiesparende LED-Abblendlicht nur 34 Watt und ist damit viel effizienter als Halogen- (110 bis 120 Watt) und Xenonlicht (80 bis 84 Watt, Angaben jeweils pro Fahrzeug). Bis zu 0,05 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer oder 2,1 Gramm CO2 pro Kilometer lassen sich so im Vergleich zu einem Fahrzeug mit Halogen-Abblendlicht einsparen.

LED halten erheblich länger als herkömmliche Leuchtmittel. Die durchschnittliche Lebensdauer einer LED liegt mit 10.000 Stunden rund fünf Mal höher als die einer Xenonlampe.

2010 im CLS: Durchbruch bei der LED-Technik
2010 gelang der Durchbruch bei der LED-Technik. Mit dem CLS stellte Mercedes-Benz als erster Hersteller ein Serienmodell vor, dessen dynamische Voll-LED-Scheinwerfer alle adaptiven Lichtfunktionen von Xenon-Systemen bieten. Die insgesamt fünf Lichtfunktionen des Intelligent Light System – Landstraßenlicht, Autobahnlicht, Erweitertes Nebellicht, Aktives Kurvenlicht sowie Abbiegelicht – sind auf typische Fahr- oder Wetterbedingungen abgestimmt. Die Lichtspezialisten von Mercedes-Benz konnten die LED-Technologie erstmals auch mit dem bekannt innovativen Adaptiven Fernlicht-Assistenten verbinden, was zu einem völlig neuen Sicherheitslevel bei Nacht führte. Voll-LED Scheinwerfer gehören auch zur optionalen Ausstattung der neuen E-Klasse.

Neue E-Klasse: LED-Abblendlicht serienmäßig
Seit Frühjahr 2013 setzt die neue E-Klasse beim Thema Licht Maßstäbe: Serienmäßig sind sowohl das Abblendlicht als auch die Tagfahrleuchten in LED-Technologie ausgeführt. Das hocheffiziente Abblendlicht hat in der Summe beider Scheinwerfer eine Leistungsaufnahme von nur 34 Watt. Auf Wunsch stehen erstmals in dieser Klasse Voll-LED-Scheinwerfer zur Wahl.

Neue S-Klasse: Das Ende für herkömmliche Lichtmittel
Mit der neuen S-Klasse folgt der nächste Schritt. Mercedes-Benz baut seine Vorreiterrolle auf dem Lichtsektor weiter aus: Die neue S-Klasse ist erstmals ausschließlich mit LED-Scheinwerfern ausgerüstet und besitzt keine herkömmlichen Leuchtmittel mehr: Fast 500 LED übernehmen dort die Beleuchtung von Straße, Fahrzeug, Innen- und Kofferraum. Im Scheinwerfer tragen neue, leistungsstarke Single-Chip-LED und ein neu entwickeltes Projektionsmodul, in dem abgelenkte Lichtstrahlen gespiegelt und zurückgespiegelt werden, entscheidend zur Effizienzsteigerung bei.

Neue Funktionen: Mehr Komfort, mehr Sicherheit, mehr Rücksichtnahme
Auf Wunsch erweitern neue Funktionen das Leistungsspektrum der LED-Scheinwerfer der S-Klasse.
Der Adaptive Fernlicht-Assistent Plus ermöglicht in der S-Klasse erstmals Fahren mit Dauerfernlicht, indem erkannte Verkehrsteilnehmer im Lichtkegel ausgeblendet werden. Erkennt das kamerabasierte System Gegenverkehr oder vorausfahrenden Verkehr, passt es bei eingeschaltetem Fernlicht die Lichtverteilung entsprechend der Verkehrssituation an. Der Fahrer kann das Fernlicht permanent eingeschaltet lassen und dessen Reichweite nutzen, ohne andere Verkehrsteilnehmer damit zu belästigen oder gar zu gefährden. Manuelle Ein- und Ausschaltvorgänge entfallen, wodurch auch insgesamt die Fahrzeiten mit Fernlicht deutlich erhöht werden. Der Adaptive Fernlicht-Assistent Plus nutzt die neue Stereokamera, die auch andere Assistenzsysteme verwenden. Erkennt ihr Bilderkennungs-Algorithmus ein entgegenkommendes oder vorausfahrendes Fahrzeug, steuert er eine Mechanik im Scheinwerfermodul an. Diese blendet den Bereich im Fernlichtkegel der LED-Scheinwerfer aus, in dem sich andere Fahrzeuge befinden, so dass deren Fahrer nicht geblendet werden. Befinden sich Verkehrsteilnehmer außerhalb des von der Mechanik ausblendbaren Bereichs, z. B. bei Kurvenfahrt mit mehreren relevanten Fahrzeugen, nutzt das System die bekannte Funktion der Leuchtweitenregulierung im Abblendlicht.
Mögliche Eigenblendungen durch die verstärkte Nutzung des Fernlichts und stark reflektierende Schilder am Straßenrand werden erkannt und durch gezieltes Dimmen der Scheinwerfer vermieden.

Rücksichtsvoll: Heckleuchten mit automatisch geregelter Intensität
Rücksichtsvoll gegenüber den Partnern im Straßenverkehr sind die neue S- und E-Klasse nicht nur durch das automatische Ausblenden des Gegenverkehrs aus dem Fernlicht-Strahl. Mercedes-Benz hat bei den Heckleuchten der S-Klasse mit der so genannten Mehrpegelfunktionalität eine weitere Weltpremiere realisiert. Bremslicht und Blinker werden dabei je nach Fahrzustand und der Helligkeit des Umfeldes (Tag/Nacht) mit unterschiedlicher Intensität betrieben.
Steht der Mercedes Fahrer beispielsweise bei Nacht an einer roten Ampel auf der Bremse, wird die Helligkeit des Bremslichts automatisch heruntergeregelt, sodass der Hintermann nicht geblendet wird. Über eine breitere Lichtverteilung ist sichergestellt, dass das Licht nicht zu dunkel wird und selbstverständlich weiterhin alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden.

Innovativ: Meilensteine der Lichttechnik von Mercedes-Benz
Als älteste und bekannteste Automobilmarke der Welt steht Mercedes-Benz seit jeher für Innovationen, die sich am Kundennutzen orientieren. Viele Innovationen finden von Forschungsautos wie dem ESF 2009 über Innovationsträger wie CL- und S-Klasse ihren Weg in die Volumenbaureihen. Hier eine kurze Chronik der wichtigsten Meilensteine der Mercedes-Benz Lichttechnik der letzten 20 Jahren:

1991: Premiere der Xenon-Scheinwerfer mit Gasentladungslampen im Mercedes-Forschungsfahrzeug F 100
1995: Xenon-Scheinwerfer mit dynamischer Leuchtweitenregulierung in der E-Klasse
1999: Premiere der Bi-Xenon-Technik in der CL-Klasse
2003: Weltpremiere des aktiven Kurvenlichts in der E-Klasse
2004: Weltpremiere Bi-Xenon-Scheinwerfer mit aktivem Kurvenlicht und Abbiegelicht in der CLS-Klasse
2005: Premiere des Aktiven Nachsicht-Assistenten in der S-Klasse
2006: Weltpremiere des Intelligent Light System in der E-Klasse
2009: Weltpremiere des Intelligent Light Systems mit Adaptivem Fernlicht-Assistenten in der E-Klasse
2009: Premiere des Aktiven Nachsicht-Assistenten Plus in der S- und E-Klasse
2010: Weltpremiere der LED High Performance-Scheinwerfer mit allen Lichtfunktionen des Intelligent Light Systems in der CLS-Klasse
2010: Neue Xenonbrenner mit 20 Prozent höherer Farbtemperatur, die damit noch näher am Tageslicht ist, in S- und E-Klasse
2011: Serienstart der Spotlight-Funktion (Weltpremiere)
2013: Neue E-Klasse serienmäßig mit energieffizientem LED-Abblendlicht (34 Watt/Fahrzeug)
2013: Neue S-Klasse ist als erstes Auto serienmäßig ausschließlich mit LED-Scheinwerfern ausgerüstet. Neue Lichtfunktionen (Sonderausstattung): Adaptiver Fernlicht-Assistent Plus, Nachtsicht-Assistent Plus. Einziges Leuchtmittel an Bord: LED. Mehrpegelfunktionalität der Heckleuchten aus Rücksichtnahme auf den Folgeverkehr.
2014: Weltpremiere Active Multibeam LED

18.06.2013 MTC in Sindelfingen wird ausgebaut

Im Juli startet Daimler in Sindelfingen mit dem Bau eines neuen Technologiezentrums für Fahrzeugsicherheit. Neben dem Schwerpunkt Passive Sicherheit werden hier künftig auch in besonderem Maß die Anforderungen berücksichtigt, die neue alternative Antriebs- und Fahrzeug-Technologiekonzepte stellen. Außerdem werden hier die Potenziale von PRE-SAFE® und Assistenzsystemen in der Vorunfall- und Crashphase weiter erforscht und entwickelt.

Mit der konsequenten Erweiterung der nationalen RD-Standorte und dem gleichzeitigen Ausbau des internationalen Forschung- und Entwicklungsnetzwerks stärkt das Unternehmen seine Entwicklungskompetenz und investiert damit in die Zukunft des Automobils. Vor zwei Jahren nahmen im Mercedes-Benz Technology Center Sindelfingen bereits der neue Klima-Kanal, gefolgt vom neuen Fahrsimulator-Zentrum ihren Betrieb auf. Dieses Jahr folgte der neue Aeroakustik-Windkanal. Prof. Dr. Thomas Weber, Vorstandsmitglied der Daimler AG, Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung: „Mit dem Bau unseres neuen Technologiezentrums Fahrzeugsicherheit in Sindelfingen setzt Mercedes-Benz ein weiteres deutliches Zeichen zur Sicherung seines Markenkernwertes „Sicherheit“ und des Innovationsstandortes Deutschland. Wir bauen damit unsere technologische Spitzenstellung und unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter aus."

Die Erdarbeiten im Areal Schoss beginnen im Juli 2013. Rund 150.000 Kubikmeter Boden werden bis November 2013 abgetragen und in Abstimmung mit dem Landratsamt Böblingen einer sinnvollen Verwendung zugeführt. Ab April 2014 sind die Gründungsarbeiten und der Erdaushub für das Gebäude geplant. Dabei werden nochmals rund 80.000 Kubikmeter Erde bewegt. Bis Mitte 2016 entsteht dann ein 273 Meter langes, 172 Meter breites und bis zu 23 Meter hohes Gebäude. Insgesamt wird das Technologiezentrum Fahrzeug-sicherheit über eine Geschossfläche von 55.000 Quadratmeter und eine 8.100 Quadratmeter große Versuchshalle verfügen.

In Vorbereitung der Baumaßnahmen wurden bereits die Parkplätze der hauseigenen Kindertagesstätte „sternchen" verlegt und mit ersten Infrastrukturmaßnahmen begonnen, die zum Teil schon abgeschlossen sind. Im Wesentlichen wurden Kanäle für die Energieversorgung und die Entwässerung durchgepresst sowie eine DN400 Hauptwasserleitung in eine neue Trasse entlang der Gottlieb-Daimler-Straße verlegt. Um den Baustellenverkehr so gering wie möglich zu halten, hat Daimler in enger Abstimmung mit der Stadt Sindelfingen ein Verkehrskonzept zur Minimierung der Verkehrsbelastung durch den Baubetrieb entwickelt.
Das Unternehmen investiert für die gesamte Baumaßnahme einen dreistelligen Millionenbetrag. Das neue Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit am Standort Sindelfingen ermöglicht künftig eine noch engere Verzahnung zwischen Forschung, Entwicklung, Planung und Produktion.

14.06.2013 Car-to-X Technologie noch 2013 erhätlich

Noch in diesem Jahr wird Mercedes-Benz im Rahmen seiner „Intelligent Drive“-Strategie die Car-to-X Technologie auf die Straße bringen und so den Informationsaustausch von Fahrzeugen untereinander sowie zwischen Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur ermöglichen. Durch den Einsatz der Car-to-X Technologie werden Informationen über potentielle Gefahren im Straßenverkehr frühzeitig an die Fahrer weitergegeben, so dass sich diese darauf einstellen können und kritische Situationen gar nicht erst entstehen.

Die Car-to-X Technologie erweitert die bisherige Fahrzeugsensorik, wie beispielsweise Radar- oder Kamerasysteme, deutlich. Sie ermöglicht einen Blick um die Ecke oder durch Hindernisse hindurch und trägt dazu bei, einen blinden Fleck der bisherigen Sensorik abzubauen. In dieser Erweiterung des Horizonts der Telematik liegt das große Potential der Technologie. „Mit der Car-to-X Kommunikation haben wir eine Basistechnologie zur Marktreife entwickelt, die künftig eine neue Generation von Fahrerassistenzsystemen ermöglichen wird“, so Prof. Dr. Weber. „Durch intelligente Fusion unterschiedlichster Sensordaten erhalten wir ein sehr genaues Abbild auch der weiter entfernten Fahrzeugumgebung – was uns auch bei der Weiterentwicklung unserer autonomen Fahrfunktionen im Auto hilft.“

Neben der Erhöhung von Sicherheit und Komfort kann die Car-to-X Technologie auch zu einer effizienteren Mobilität beitragen, indem hochgenaue Verkehrslageinformationen der Car-to-X Kommunikation beispielsweise zur Verbesserung des Verkehrsflusses durch eine bedarfsgerechte Steuerung von Lichtsignalanlagen genutzt werden.

Noch 2013 bringt Mercedes-Benz die Car-to-X Technologie auf die Straße. Im ersten Schritt wird dazu das Drive Kit Plus genutzt, das in Kombination mit einem Smartphone und der von Mercedes-Benz entwickelten Digital DriveStyle-App das Fahrzeug gleichzeitig zum Sender und Empfänger von Informationen macht.

Daimler nutzt diesen mobilfunkbasierten Ansatz, da er die schnellste Verbreitung der Zukunftstechnologie verspricht und damit die schnellstmögliche Erschließung des Sicherheitspotentials der Car-to-X Technologie ermöglicht. Daimler ist aber auch an der Weiterentwicklung der Car-to-X Technologie beteiligt und kann seine Systeme im Sinne eines hybriden Ansatzes auch in Richtung der so genannten ad-hoc Kommunikation zwischen Fahrzeugen erweitern.
Wie funktioniert die Car-to-X Technologie im Fahrzeug? Wenn es in der Umgebung des Fahrzeugs Warnmeldungen wie beispielsweise ein Einsatzfahrzeug mit Signalfahrt oder ein Pannenfahrzeug gibt, wird der Fahrer rechtzeitig vorher gewarnt und die Gefahrenstelle auf der Karte markiert. Damit hat er die Möglichkeit, seine Fahrweise und Geschwindigkeit so anzupassen, dass eine gefährliche Situation gar nicht erst entsteht. Auch kann der Fahrer dank Car-to-X Technologie frühzeitig vor Geisterfahrern oder gefährlichen Witterungsbedingungen gewarnt werden.

Neben dem Empfangen von Gefahrenmeldungen kann jedes Fahrzeug, das mit Car-to-X Technologie ausgestattet ist, auch Gefahren an andere Verkehrsteilnehmer senden und damit zu einer Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr beitragen. Viele dieser Gefahren können Mercedes-Benz Pkw aufgrund der nahtlosen Integration des Car-to-X Systems in die Fahrzeugsysteme automatisch erkennen, ohne dass es einer Aktivität des Fahrers bedarf. Für Gefahren, die nicht oder noch nicht automatisch detektierbar sind, wurde eine effiziente manuelle Meldemöglichkeit geschaffen. Per Knopfdruck lassen sich Liegenbleiber oder Tiere auf der Fahrbahn, Geisterfahrer oder verlorene Ladung in die Mercedes-Cloud melden. Diese sendet dann eine Warnmeldung an alle mit Car-to-X Technologie ausgestatteten Fahrzeuge in der Nähe der Gefahrenstelle aus.

Selbstverständlich wurde bei der Entwicklung des Systems darauf geachtet, dass der Fahrer so wenig wie möglich vom Verkehrsgeschehen abgelenkt wird. Die Car-to-X Technologie arbeitet im Hintergrund und informiert den Fahrer punktgenau in sicherheitsrelevanten Situationen. Das funktioniert nicht zuletzt deshalb so zuverlässig, weil die Car-to-X Technologie ausschließlich hochaktuelle Informationen über tatsächlich vorhandene Gefahren verbreitet. Damit integriert sich die Car-to-X Technologie in die „Mercedes-Benz Intelligent Drive“-Strategie und stellt zusätzliche Informationen für die Fusion der Sensordaten zur Verfügung.

Da die Car-to-X Technologie einen Beitrag dazu leisten kann, den Straßenverkehr in Summe sicherer zu machen, ist es für Mercedes-Benz als Sicherheitspionier besonders wichtig, diese Technologie schnell und möglichst flächendeckend auf die Straße zu bringen.
Durch die Integration der Car-to-X Technologie in das Drive Kit Plus und die Digital DriveStyle-App schafft Mercedes-Benz die Voraussetzung dafür, dass möglichst viele Mercedes-Benz Kunden von der Car-to-X Technologie profitieren können. Denn das Drive Kit Plus kann sowohl für Neufahrzeuge bestellt werden, wie auch als Nachrüstlösung in Bestandsfahrzeuge verbaut werden. Damit ist die Car-to-X Technologie unabhängig von der Markteinführung eines neuen Modells und wird den Kunden ab Ende des Jahres flächendeckend in fast allen Mercedes-Benz Fahrzeugen angeboten.

Selbstverständlich arbeitet Mercedes-Benz für künftige Modelle auch an einer voll systemintegrierten Einbindung der Car-to-X Technologie, um Fahrer und anderen Verkehrsteilnehmern einen weiteren Zugewinn an Sicherheit und Komfort zu ermöglichen.

Neben dem Ausrüsten der eigenen Modellpalette mit Car-to-X Technologie, unterhält das Unternehmen auch enge Kontakte mit anderen Stakeholdern. Da der Nutzen von Car-to-X Systemen mit jedem weiteren Teilnehmer steigt, wird der Austausch von Daten, zum Beispiel zu gemeldeten Gefahrenstellen, mit anderen Fahrzeugherstellern angestrebt. Wünschenswert wäre auch, dass Baustellenwarnanhänger auf Autobahnen oder Einsatzfahrzeuge von Polizei und Rettungskräften möglichst schnell und flächendeckend mit Car-to-X Technologie ausgestattet werden.

Daimler hat die großen Potentiale der Car-to-X Kommunikation früh erkannt und ist seit Jahrzehnten treibende Kraft in Forschung und Entwicklung dieser Technologie. So initiierte das Unternehmen die Forschungsprojekte zur Schaffung der notwendigen Technologiebasis und war beziehungsweise ist weltweit an den wesentlichen Projekten zur Car-to-X Kommunikation beteiligt. Daimler arbeitet als Gründungsmitglied des Car 2 Car Communication Consortium aktiv auf ein europaweit standardisiertes System zur Car-to-X Kommunikation hin. Mit der Projektleitung im deutschen und europäischen Feldversuch zur Praxiserprobung der Car-to-X Kommunikation ist Daimler auch Treiber für die Vorbereitung der Markteinführung von Car-to-X Systemen.

05.06.2013 Nanoslide jetzt auch bei MDC

20 Monate nach der Grundsteinlegung hat die Daimler-Tochter MDC Technology GmbH im thüringischen Arnstadt ihr neues Komponentenwerk feierlich eröffnet. Dort werden Kurbelgehäuse von Mercedes-Benz Pkw-Motoren mit der innovativen NANOSLIDE®-Technologie bearbeitet. Zum Produktionsstart waren zahlreiche Gäste vor Ort, darunter Christine Lieberknecht, Ministerpräsidentin des Freistaats Thüringen.

„Das neue Komponentenwerk ergänzt unseren Powertrain-Produktionsverbund optimal“, sagte Günter Kasper, Leiter Produktleistungszentrum Motoren bei Mercedes-Benz. „Mit diesem neuen Standort bringen wir unsere patentierte Innovation NANOSLIDE in Serie und unterstreichen damit die Technologieführerschaft von Mercedes-Benz.“

Im ersten Schritt werden in Arnstadt mit der innovativen NANOSLIDE®-Technologie Kurbelgehäuse für Mercedes-Benz V6-Benzinmotoren bearbeitet. Für den neuen Standort in Thüringen investiert die Daimler AG rund 90 Millionen Euro. Mehr als 40 Mitarbeiter haben bereits ihre Tätigkeit in der neuerrichteten Produktionshalle aufgenommen, mit dem Hochlauf wird die Belegschaft bis zum Jahresende auf etwa 80 Personen aufgestockt.

Die NANOSLIDE®-Technologie wurde durch die Daimler AG entwickelt und ist durch mehr als 40 Patente geschützt. Dabei wird in einem elektrisch erzeugten Lichtbogen eine Eisenlegierung auf Zylinderlaufbahnen aufgetragen. Anschließend wird die Laufbahn extrem geglättet – die Schicht ist danach nur 0,1 bis 0,15 mm dick. Durch beim Glätten freigelegte Mikro-Poren kann die Oberfläche außergewöhnlich viel Öl aufnehmen. Das Ergebnis sind nicht nur sehr geringe Reibwerte, sondern auch eine sehr hohe Verschleißbeständigkeit. Die Technologie trägt zur Gewichtseinsparung und zur Verbrauchsreduzierung bei und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur CO2-Senkung.

Über MDC Technology
Die MDC Technology GmbH ist ein Tochterunternehmen der Daimler AG. Die High-Tech-Fertigungsanlagen zur Bearbeitung von Motorenkomponenten mit NANOSLIDE®-Technologie befinden sich in einer 12.500 m2 großen Fabrik.

Über Mercedes-Benz Cars Powertrain
Das Powertrain-Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Cars besteht aus mehreren Standorten. Eine zentrale Funktion hat dabei das Mercedes-Benz Werk Untertürkheim, das in sechs Werkteilen Motoren, Getriebe und Achsen produziert. Motoren und Komponenten produziert das Mercedes-Benz Werk Berlin, Achsen und weitere Komponenten das Mercedes-Benz Werk Hamburg. Das Tochterunternehmen MDC Power im thüringischen Kölleda fertigt Motoren (4-Zylinder Diesel/Benziner sowie den fortwo cdi). An den internationalen Standorten fertigt die rumänische Tochtergesellschaft Star Transmission Komponenten und künftig auch Getriebe. Das neue Motorenwerk in China hat im Mai 2013 seinen Betrieb aufgenommen. Ab 2014 beginnt die Motorenproduktion in Decherd/Tennessee Motoren für die C-Klassen (W205) die in den USA im Werk Alabama produziert werden.

23.05.2013 QR Code für Sicherheitskarten

Wenn es auf die Sekunde ankommt: Mit einer kleinen, aber effektiven Innovation will Mercedes-Benz die Rettung von Unfallopfern sicherer und schneller machen. Dazu liefert künftig ein mit Smartphones und Tablets lesbarer QR-Code an Mercedes-Benz Pkw den Rettungskräften eine Rettungskarte für jeden Fahrzeugtyp auf das Display. Sie enthält sämtliche Angaben, die erforderlich sind, um Verletzte rasch zu retten.

Die Mercedes-Benz Innovation nutzt die vom ADAC entwickelte Rettungskarte, die alle Hersteller bereits heute für jeden ihrer Fahrzeugtypen bereithalten. Sie zeigt Feuerwehr, Polizei und Sanitäter Konstruktionsdetails, die sie kennen müssen, um beispielsweise eine Rettungsschere effektiv einsetzen zu können. Der für jeden Fahrzeugtyp spezifischen Rettungskarte können sie zudem entnehmen, wo sich Airbags, Batterie, Tanks, elektrische Leitungen, Druckzylinder und andere Bauteile befinden – bei Hybridmodellen auch die zusätzlichen Batterien sowie die im Fahrzeug verlaufenden Hochspannungs-Stromleitungen. Dieses Wissen kann lebensrettend sein, denn im Notfall muss jeder Handgriff sitzen und jede Sekunde ist kostbar.

In vielen Fällen müssen die Retter allerdings ohne Rettungskarte auskommen, weil der Fahrzeugbesitzer keine mitführt, oder weil sie die Retter im Fahrzeug nicht finden können. Zur richtigen Platzierung der Rettungskarte gibt es unterschiedliche Vorschläge. Die meisten favorisieren die Sonnenblende.

Ist keine Rettungskarte an Bord, müssen die Rettungskräfte vor Ort das Unfallfahrzeug sicher identifizieren – was bei starken Unfallschäden und fehlendem Typkennzeichen nicht immer zum richtigen Ergebnis führt. Weiter helfen kann eine telefonische Kennzeichen-Anfrage.

Die Mercedes-Benz Innovation bietet dagegen in nahezu allen Fällen einen schnellen und sicheren Weg zur fahrzeugspezifisch korrekten Sicherungskarte – und zwar ohne Zutun des Fahrzeugbesitzers. Alle Neufahrzeuge von Mercedes-Benz erhalten dazu noch dieses Jahr zwei Aufkleber mit einem so genannten QR-Code. Dieses quadratische Symbol aus weißen und schwarzen Flächen wird beispielsweise oft von Zeitschriften verwendet, um die Leser via Internet auf bestimmte Seiten des World Wide Web zu leiten. QR-Codes können dank einer App mit jedem Smartphone und jedem Tablet gelesen werden, das über eine Kamera verfügt.

Die QR-Codes von Mercedes-Benz identifizieren das Fahrzeug sicher, machen grundlegende Informationen zum Fahrzeug sofort sichtbar und leiten automatisch auf die richtige Web-Site mit der spezifischen Rettungskarte weiter – meist eine Sache weniger Sekunden. Damit das Label mit dem möglicherweise lebensrettenden QR-Code einfach zu finden ist, bringt es Mercedes-Benz einmal in der Tankklappe und ein weiteres Mal auf der gegenüberliegenden B-Säule an. Denn beide Bereiche werden bei einem Unfall nur selten schwer beschädigt und sind von außen leicht erreichbar.

Weitere Vorteile der innovativen QR-Code-Lösung von Mercedes-Benz:

• Die Retter müssen das Fahrzeug nicht selbst identifizieren und dazu nicht manuell durch Internetseiten navigieren.

• Geeignet für alle Fahrzeugtypen sowohl mit konventionellem als auch mit alternativem Antrieb.

• Aufkleber mit QR-Code sind einfach nachrüstbar.

• Alle Hersteller können ihre eigenen Rettungskarten-Links weiterhin selbst pflegen und aktuell halten und somit sinnvoll das QR-Code-System nutzen. Denn Mercedes-Benz hat auf eine Patentanmeldung verzichtet, um das System für alle verfügbar zu machen.

Für die Baureihen ab Produktionsstart 1979 stellt Mercedes-Benz Rettungskarten zum Download in unterschiedlichen Sprachversionen unter https://portal.aftersales.i.daimler.com/public/content/asportal/de/communication/informationen_fuer/rettungskarten.html zur Verfügung

24.04.2013 Daimler erweitert Getriebetochter in Rumänien

Der Vorstand der Daimler AG hat entschieden, das Powertrain-Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Cars auszubauen. Nach bereits erfolgter Zustimmung des Aufsichtsrats ist der Aufbau zusätzlicher Kapazitäten für die Montage von Getrieben bei der rumänischen Daimler-Tochtergesellschaft Star Transmission geplant. Für die Produktion einer neuen Generation von Automatikgetrieben sollen in Rumänien über 280 Millionen Euro investiert werden. Insgesamt sind dort Investitionen von mehr als 300 Millionen Euro geplant.

Andreas Renschler, im Daimler-Vorstand verantwortlich für Produktion und Einkauf Mercedes-Benz Cars sowie Mercedes-Benz Vans: "Der Ausbau unseres Produktionsnetzwerks um einen zusätzlichen Standort für die Montage von Getrieben soll unsere bestehenden Kapazitäten optimal ergänzen. Wir wollen damit die hohe Kundennachfrage zukünftig noch flexibler bedienen."

Angesichts hoher Auslastung sowie fehlender räumlicher Möglichkeiten für einen weiteren Ausbau der Getriebefertigung in Stuttgart werden ergänzende Kapazitäten aufgebaut. "Star Transmission unterstützt seit mehr als zehn Jahren zuverlässig die Aktivitäten unserer deutschen Powertrain-Standorte. Nach heutigem Planungsstand ist ein Ausbau der dortigen Aktivitäten auf Grund unserer sehr guten Erfahrungen die bevorzugte Möglichkeit, um die zusätzlich benötigten Montagekapazitäten flexibel bereit zu stellen", erklärte Peter Schabert, Leiter Produktion Powertrain und Leiter des Mercedes-Benz Werkes Untertürkheim, mit Blick auf die Planungen für den zukünftigen Getriebe-Produktionsverbund. "Unser Stuttgarter Getriebewerk wird unverändert das Herz der Getriebeproduktion für Mercedes-Benz Pkw bleiben und in diesem Produktionsverbund als Kompetenzzentrum fungieren."

Wolfgang Nieke, Vorsitzender des Betriebsrates Mercedes-Benz Werk Untertürkheim und Entwicklung PKW: "Werkleitung und Betriebsrat haben vor zwei Jahren vereinbart, die Fertigung des neuen Automatikgetriebes und ein Montagemodul in Hedelfingen aufzubauen. Damit bekennt sich der Vorstand zur Eigenfertigung unserer Getriebe. Das zweite Montagemodul in Sebes wird von unserer Fertigung beliefert. Der Anstieg der Getriebebedarfe sichert langfristig die Auslastung unserer Getriebeproduktion am Standort."

Um das schwäbische Know-how entsprechend zu transferieren, erhalten die rumänischen Mitarbeiter ein spezielles Qualifizierungsprogramm. Im Stammwerk Untertürkheim durchlaufen sie mehrere Monate lang neben Produktionsbereichen auch Qualitäts-, Instandhaltungs- und Logistikteams.

Die Daimler-Tochter Star Transmission wurde im Jahr 2001 gegründet. Aktuell produziert das Unternehmen mit rund 800 Mitarbeitern am Standort Cugir Teile für aktuelle Mercedes-Benz Pkw-Motoren und –getriebe sowie ältere Getriebegenerationen für das Ersatzteilgeschäft. Bereits beschlossen ist, dass am neuen Standort Sebes ab Mitte dieses Jahres die Produktion des 5-Gang-Automatikgetriebes bis zum Produktionsauslauf aufgenommen wird. Ab 2014 wird zudem die aktuelle Generation von Front-Doppelkupplungsgetrieben (F-DCT für MFA-Familie) montiert, so dass über die bisher ausschließlich in Stuttgart konzentrierte Montage hinaus zusätzliche Kapazitäten zur Verfügung stehen. Vorbehaltlich der Unterstützung der rumänischen Regierung für den Ausbau der Produktionskapazitäten ist geplant, ab 2016 eine neue Generation von Pkw-Automatikgetrieben (9G-Tronic NAG3) ebenfalls im neuen Produktionsverbund der Standorte in Stuttgart (Vollproduktion einschließlich Montage) und Sebes (nur Montage) zu fertigen.

Hintergrund der Planungen sind die erwarteten kontinuierlich steigenden Stückzahlen von Getrieben, die sich aus der Wachstumsstrategie Mercedes-Benz 2020 ergeben. Dabei sind die Kapazitäten im Getriebewerk in Stuttgart-Hedelfingen, das organisatorisch zum Stammwerk Untertürkheim gehört, schon heute voll ausgelastet. Sämtliche verfügbaren Flächen wurden in den letzten Jahren schrittweise erschlossen, so dass der Standort aufgrund seiner besonderen geographischen Lage im oberen Stuttgarter Neckartal die maximal mögliche Ausbaustufe erreicht hat und keine sinnvollen Optionen für eine weitere räumliche Expansion gegeben sind.

Gleichzeitig soll angesichts des starken globalen Wettbewerbs im Premium-Segment die Art und Weise jeder Kapazitätserweiterung bei Mercedes-Benz Cars auch maßgeblich zu einer gesteigerten Wirtschaftlichkeit beitragen. Das gilt selbstverständlich auch für Getriebe, die wettbewerbsdifferenzierend in Eigenfertigung herstellt werden. Insgesamt soll der zukünftige Getriebe-Produktionsverbund sicherstellen, dass unter Erreichung der angestrebten Kostenziele die erforderlichen Stückzahlen auch in Zukunft ebenso zuverlässig wie im Interesse der Kunden äußerst flexibel bereitgestellt werden können.

Über das Mercedes-Benz Cars Powertrain-Produktionsnetzwerk
Das Powertrain-Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz Cars besteht aus mehreren Standorten in Deutschland und wird im engen Zusammenhang mit der zunehmenden markt- und kundennahen Produktion von Mercedes-Benz Fahrzeugen um internationale Fertigungsstätten ergänzt. Zentraler Standort ist dabei das Mercedes-Benz Werk Untertürkheim, das in insgesamt sechs Werkteilen Motoren, Getriebe und Achsen fertigt. Im vergangenen Geschäftsjahr hat Daimler allein hier über 900 Millionen Euro in den Aus- und Umbau der Powertrain-Werksteile sowie in den Anlauf neuer Produkte und Fertigungstechnologien investiert und dank der hohen Kundennachfrage insgesamt 350 neue Arbeitsplätze geschaffen, im laufenden Jahr 2013 investiert das Unternehmen mehr als 800 Millionen Euro am Standort.

Motoren und Powertrain-Komponenten fertigt das Mercedes-Benz Werk Berlin, Achsen und verschiedene weitere Komponenten das Mercedes-Benz Werk Hamburg. Ein weiterer wichtiger Standort der Motorenproduktion ist das Tochterunternehmen MDC Power im thüringischen Kölleda, der zuletzt mit dem renommierten Award "Fabrik des Jahres" ausgezeichnet wurde. Bei den internationalen Standorten steht die rumänische Tochtergesellschaft Star Transmission für die Fertigung von Motoren- und Getriebeteilen sowie Ersatz-Getrieben. In China wird ab diesem Jahr am Produktionsstandort Peking (BBAC - Joint Venture zwischen Daimler und dem chinesischen Partner BAIC) die Motorenproduktion für die Belieferung der lokalen Mercedes-Benz Pkw- und Transporterfertigung beginnen. In den USA werden Daimler und Nissan im Rahmen der strategischen Kooperation zwischen Daimler und der Renault/Nissan Allianz ab 2014 die gemeinsame Produktion von Vierzylinder-Benzinmotoren (M274) auf Mercedes-Benz Basis im Nissan-Werk Decherd/Tennessee aufnehmen, die unter anderem für die zukünftige C-Klasse Produktion im Mercedes-Benz Werk in Tuscaloosa/Alabama vorgesehen sind.

20.04.2013 Mercedes auf der Auto Shanghai 2013

Mit attraktiven Produktneuheiten und einer optimierten Vertriebsstruktur stellt Mercedes-Benz die Weichen für nachhaltiges Wachstum im Schlüsselmarkt China. Die vormals getrennten Vertriebsgesellschaften für importierte und lokal produzierte Fahrzeuge wurden zusammengelegt, an der Spitze der Beijing Mercedes-Benz Sales Service Co., Ltd. steht Nicholas Speeks, seit 1. Dezember auch Präsident und CEO von Mercedes-Benz (China) Limited der direkt an den Daimler China Vorstand Hubertus Troska berichtet. Maßgeschneidert für den chinesischen Markt ist die in Peking produzierte neue E-Klasse mit langem Radstand, die auf der Auto Shanghai Weltpremiere hat. Als weitere Weltneuheit präsentiert Mercedes-Benz das Concept GLA: Die seriennahe Studie gibt einen Ausblick auf die kommende GLA-Klasse, das kompakte Premium-SUV mit Stern. Ihren Marktstart hat zudem die neue A-Klasse, mit der Mercedes-Benz ab heute auch im Reich der Mitte neue Zielgruppen erobern will.

In China startet die neue A-Klasse nur wenige Monate nach ihrem höchst erfolgreichen Debüt auf dem europäischen Markt. Dort hat sich der Absatz des komplett neu entwickelten Mercedes-Einstiegsmodells im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu verdoppelt. Zu den wichtigsten Kaufgründen zählen das eigenständige und betont sportliche Design sowie die ausgeprägte Fahrdynamik.

Die Erfolgsstory der neuen A-Klasse begann vor exakt zwei Jahren auf der Auto Shanghai. „2011 haben wir hier das Concept A-Class vorgestellt und dabei nicht nur ein großartiges Auto angekündigt, sondern auch große Pläne“, sagte Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars im Rahmen der heutigen Mercedes-Benz Pressekonferenz auf der bedeutendsten Automesse Asiens neben der Auto China in Peking. „Wir haben versprochen, dass die neue A-Klasse den ‚Puls einer neuen Generation‘ verkörpert - und wir haben geliefert: Die A-Klasse ist ein großartiger Erfolg: Auf ihrem Heimatmarkt sind die Käufer im Durchschnitt zehn Jahre jünger, mehr als 40 Prozent der Kunden kommen von anderen Marken, und nach dem erst en Quartal liegt die A-Klasse klar vor ihren direkten Wettbewerbern.“

In China hat Mercedes-Benz Cars 2012 mehr als 200.000 Automobile verkauft. Bis 2015 soll der Absatz auf über 300.000 Einheiten pro Jahr steigen. Dr. Zetsche: „Einen großen Teil des Wachstums werden unsere neuen Kompakten generieren, denn sie sind das perfekte Angebot in einem weiter wachsenden Markt, in dem die Nachfrage nach kleineren Premiumfahrzeugen besonders dynamisch steigt.“

Die neue E-Klasse mit langem Radstand: aus China für China
Ein traditioneller Leistungsträger für Mercedes-Benz in China ist die E-Klasse. Das neue Modell mit langem Radstand, kommt wie sein Vorgänger aus lokaler Produktion und hat auf der Auto Shanghai seine Weltpremiere. Mit neuen, hocheffizienten Motoren und innovativen Fahrer-Assistenzsystemen kombiniert die Neuauflage der erfolgreichen Business-Limousine effizienten Fahrspaß und aktive Sicherheit auf höchstem Niveau. Das umfassende Sicherheitskonzept umfasst unter anderem Systeme, die erstmals Unfälle mit querenden Fahrzeugen oder mit Fußgängern verhindern können.
Wie in allen Märkten weltweit haben E-Klasse Kunden auch in China die Wahl zwischen zwei eigenständigen Charakteren. Hubertus Troska: „Die betont dynamische Variante ‚Sport Sedan‘ trägt den Stern im Kühlergrill und spricht sportlich orientierte Kunden an. Parallel bieten wir die klassisch-elegante Version ‚E-Class Sedan‘ an – für mich die perfekte Business-Limousine, die den Stern auf der Motorhaube trägt und damit die traditionellen Mercedes-Markenwerte betont.“

Beide Versionen sind erstmals mit Voll-LED-Scheinwerfern erhältlich. Das Interieur harmoniert mit dem ausdrucksstarken Exterieur. Edle Materialien und die sorgfältige, von viel Liebe zum Detail geprägte Verarbeitung unterstreichen die hochwertige Anmutung des großzügigen Innenraums.
„Wie die neue A-Klasse ist auch die neue E-Klasse sehr erfolgreich in Europa gestartet“, so Hubertus Troska. „Kunden und Presse haben sie gleichermaßen enthusiastisch begrüßt, und ich bin überzeugt, dass wir die Erfolgsstory hier in China fortsetzen werden.“
Die in Shanghai vorgestellten China-Debütanten der A- und E-Klasse sind die ersten von insgesamt rund 20 neuen und modellgepflegten Fahrzeugen, die Mercedes-Benz bis zum Jahr 2015 im weltgrößten Automobilmarkt einführen wird. Ein weiterer vielversprechender Newcomer, der bereits in den Startlöchern steht, hatte heute ebenfalls Weltpremiere in Shanghai: das Concept GLA, der Vorbote eines besonders sportlichen Kompakt-SUVs von Mercedes-Benz.

Das Concept GLA kombiniert dynamisches Design und moderne Technik mit hohem Freizeitwert. Unter der Haube des Showcars ist der 211 PS starke Zweiliter-Turbobenziner verbaut. Dessen Leistung überträgt das innovative Doppelkupplungsgetriebe 7G-DCT auf den besonders leichten und kompakten 4MATIC Allradantrieb, der Mercedes-Benz speziell für seine neuen Premium-Kompaktwagen entwickelt hat.
Dr. Zetsche: „2011 haben wir hier in Shanghai die Erfolgsgeschichte der A-Klasse gestartet. Zwei Jahre später präsentieren wir an gleicher Stelle das Concept GLA, das einen Ausblick auf das sportlichste Modell im Segment der kompakten Premium-SUV gibt – ein hochinteressantes Fahrzeug, das unserer laufenden Offensive in der kompakten Premiumklasse ein zusätzliches Momentum verleihen wird. Denn genau wie die A-Klasse bietet der GLA ein attraktives Gesamtpaket - auch für Kunden, die unsere Marke bisher vielleicht noch nicht auf der Shopping-Liste hatten.“

2013 markiert für den Erfinder des Automobils ein bedeutendes Jubiläum in China: 1913, vor 100 Jahren, hat Daimler sein erstes Verkaufsbüro im Reich der Mitte eröffnet. Jetzt wird das bestehende Mercedes-Händlernetz um zusätzliche Standorte erweitert. „Heute“, so Dr. Zetsche, „haben wir über 260 Mercedes-Händler in China. Allein in diesem Jahr werden wir mehr als 50 weitere Standorte hinzufügen.“


Die gesamte Pressekonferenz im Livestream gibt es hier.

08.04.2013 PAN Bluetooth Protokoll & Live Traffic in welcher Baureihe ?

Bislang konnten die Comand Online Geräte in allen Mercedes Baureihen nur das DUN-Bluetooth Protokoll. Da jedoch viele Android und alle Iphone-Generationen nur das PAN-Bluetooth Protokoll unterstützen, konnten die gesamten Online-Funktionalitäten, das freie Surfen im Internet und das Benutzen der Mercedes eigenen Apps nicht genutzt werden. Um diese Funktionen zu nutzen mussten die Benutzer das separarte Telefon-Modul mit Bluetooth® (SAP-Profil) in der Armauflage für Telefonie und Internet-Konnektivität bestellen. Dazu war eine separate SIM-Karte erforderlich (bzw. Multi-SIM Vertrag). Das Modul kostet derzeit 523 EUR. Jetzt gibt es jedoch einige Comand Online Systeme die das PAN-Bluetooth Protokoll unterstützen und das Handy direkt als Modem für das Comand Online nutzen.

Des Weiteren enthält die Tabelle eine Auflistung welche Comand Online System ab Juni mit dem Live-Traffic Dienst ausgeliefert werden. Er wurde vom Tom Tom eingekauft und ist für den User 3 Jahre kostenlos und funktioniert in 12 europäischen Ländern und arbeitet schneller und präsizer als TMC Pro.


Gemäß Rücksprache mit der Daimler AG verfügt die neue E-Klasse Mopf auch über das PAN Bluetooth Protokoll, auch wenn es in der aktuellen Preisliste nicht explizit aufgeführt ist.

26.03.2013 MB-Leichtmetallräder

Wenn der Winter langsam weicht und dauerhaft Temperaturen über 10 Grad Celsius zu erwarten sind, ist es Zeit, auf Sommerreifen umzurüsten. Das ist der richtige Moment, um mit einem Satz attraktiver Leichtmetallräder das eigene Auto aufzuwerten. Mercedes-Benz Accessories präsentiert jetzt verschiedene neue Räder, einige davon im sportlichen 19-Zoll-Format und glanzgedreht, für viele aktuelle Fahrzeug-Baureihen.

Glanzgedrehte Leichtmetallräder gewinnen aus dem interessanten Kontrast zwischen der scheinbar blanken Metalloberfläche und den lackierten Flächen ihren zusätzlichen Reiz. Sie verleihen dem Fahrzeug einen noch exklusiveren Auftritt und sind nach Einschätzung der Mercedes-Benz Designer mehr als eine nur vorübergehende Modeerscheinung.

Mercedes-Benz Leichtmetallräder lassen das Fahrzeug aber nicht nur besser aussehen, sie bieten auch höchste Sicherheit. Alle Räder sind hinsichtlich Belastung und Abmessungen präzise auf das Fahrzeug abgestimmt. Bis die Leichtmetallräder sichere Begleiter auf allen Touren sein dürfen, durchlaufen sie ein umfangreiches Entwicklungs- und Prüfprogramm. Jedes Raddesign muss dabei vielfältige Härtetests nach strengen Mercedes-Benz Richtlinien bestehen, die alle über den gesetzlichen Anforderungen liegen. Dazu gehören spezielle Prüfverfahren, die reale Herausforderungen im Straßenverkehr simulieren, sowie Untersuchungen der Werkstoffe in modernsten Röntgenanlagen. Glanzgedrehte Räder werden zusätzlichen Tests wie hoch korrosivem Salzsprühnebel oder einem 28-tägigen Klimawechselprogramm ausgesetzt. Erst nachdem alle Prüfungen bestanden sind, bekommen die Räder einen Platz im Sortiment der Original Mercedes-Benz Leichtmetallräder.

Eine Auswahl neuer Mercedes-Benz Leichtmetallräder auf einen Blick

CLA-Klasse (passt auch für A- und B-Klasse)
5-Tripel-Speichen-Rad, 45,7 cm (18 Zoll)
Oberfläche: Tremolit-Metallic / glanzgedreht
Radgröße: 7,5 J x 18 ET 52, Preis: 309,- € [1]
Artikelnummer A246 401 2202 7x44

C-Klasse Limousine und T-Modell
7-Speichen-Rad, 43,2 cm (17 Zoll)
Oberfläche: Schwarz / glanzgedreht
Radgröße: 7,5 J x 17 ET 47, Preis 295,- €
Artikelnummer A204 401 6902 7x23
Radgröße: 8,5 J x 17 ET 58, Preis: 299,- €
Artikelnummer A204 401 7002 7x23

E-Klasse Limousine und T-Modell
Vielspeichen-Rad, 43,2 cm (17 Zoll)
Oberfläche: Vanadiumsilber Metallic
Radgröße: 8,5 J x 17 ET 48, Preis: 284,- €
Artikelnummer A212 401 0000 7x45

5-Doppelspeichen-Rad, 48,3 cm (19 Zoll)
Oberfläche: Grau Himalaya / glanzgedreht
Radgröße: 8,5 J x 19 ET 48, Preis: 399,- €
Artikelnummer A212 401 4802 7x21
Radgröße: 9,5 J x 19 ET 48, Preis: 409,- €
Artikelnummer A212 401 4902 7x21

E-Klasse Cabriolet und Coupé
5-Doppelspeichen-Rad, 48,3 cm (19 Zoll)
Oberfläche: Grau Himalaya / glanzgedreht
Radgröße: 8 J x 19 ET 44, Preis: 399,- €
Artikelnummer A207 401 1902 7x21
Radgröße: 8,5 J x 19 ET 48, Preis: 399,-
Artikelnummer A212 401 4802 7x21

SL
Vielspeichen-Rad, 48,3 cm (19 Zoll)
Oberfläche: Palladiumsilber / glanzgedreht
Radgröße: 8,5 J x 19 ET 35,5, Preis: 425,- €
Artikelnummer A231 401 2702 7x19
Radgröße: 9,5 J x 19 ET 47,5, Preis: 420,- €
Artikelnummer A231 401 2802 7x19

M-Klasse
5-Doppelspeichen-Rad, 53,3 cm (21 Zoll)
Oberfläche: grau Himalaya / glanzgedreht
Radgröße: 9 J x 21 ET 53, Preis: 499,- €
Artikelnummer A166 401 2702 7x21

Mit dem Zubehör-Konfigurator auf der Webseite www.mercedes-benz.de lassen sich für nahezu jeden Mercedes-Benz die passenden Räder und die richtige Reifengröße finden. Außerdem beraten alle Mercedes-Benz Vertriebspartner gerne und helfen dabei, den Reifen zu finden, der am besten zum jeweiligen Mercedes-Benz Modell passt. Die idealen Kombinationen wurden in strengen Tests gemeinsam mit führenden Reifenherstellern ermittelt. Je genauer Räder und Reifen aufeinander abgestimmt sind, desto besser sind die Abroll- und Verschleißeigenschaften.
Die Leichtmetallräder und passende Reifen sind erhältlich bei den Mercedes-Benz Partnern.

Tipps für die Pflege und die Behandlung von Rädern

Der Umgang mit den Rädern hat großen Einfluss auf deren Werterhalt und auch auf die Sicherheit des Fahrzeugs. Wertvolle Tipps:
Nach dem Radwechsel im Frühjahr die Winterräder, gleich ob Stahl- oder Leichtmetallräder, gründlich reinigen.

Keine aggressiven Reiniger verwenden. Von Mercedes-Benz empfohlene Produkte säubern die Räder schonend und effektiv.

Keine scharfen oder groben Schwämme zur Reinigung verwenden.

Vorgegebene Radanzugsmomente beachten. Zu fest oder zu locker angezogene Radschrauben schädigen auf Dauer das Rad.

Radschrauben nicht ölen oder fetten, weil dadurch bei dem vorgegebenen Anzugsdrehmoment die Vorspannung zu hoch wird, sowohl Räder wie auch Schrauben könnten beschädigt werden.

Ausschließlich Original Mercedes-Benz Radschrauben verwenden.

Nach heftigen Schlägen auf das Rad, z. B. nach dem Durchfahren von tiefen Schlaglöchern, Räder kontrollieren. Bei sichtbaren Verformungen unbedingt den Schaden durch einen Händlerbetrieb kontrollieren lassen.

Nur die für das Rad zugelassene Reifengröße montieren.

Bei Fahrten mit hoher Zuladung und/oder Hängerbetrieb Luftdruck entsprechend einstellen und unbedingt die zulässigen Radlasten beachten.

[1] Alle Preise pro Rad ohne Reifen und Montage. Unverbindliche Preisempfehlung in Deutschland, inkl. 19% Mehrwertsteuer

07.03.2013 allgemeine MB-News

AMG arbeitet am SLS Nachfolger. Er soll 2015 schon erscheinen und vermutlich SLC heißen. Der Baureihe soll C190 heißen. Er soll etwas kompakter und dadurch auch leichter werden. Die Alu-Spaceframe Karossierie wird zum Teil vom SLS übernommen. Als Basismotor kommt der neue 3,0 Liter M276 DE 30 LA mit 333 PS sowie ein neuer 4,0 Liter V8 BiTurbo mit knapp 500 PS in Betracht.

In Genf steht ein B 220 4matic. Er stammt aus der M270 Familie und verfügt über 2,0 Liter Hubraum und 184 PS sowie 300 Nm. Der Sprint wird in 7,5s erledigt. Der Verbrauch soll bei 6,8 Liter liegen. Eine Frontantriebsversion vom B 220 4matic wird es wohl nicht geben. Die Auslieferung soll im September 2013 starten.

Auch die A-Klasse wird als 4matic in Genf gezeigt. Der A 250 4matic leistet 211 PS und 350 Nm. Der Verbrauch soll ebenfalls bei 6,8 Liter liegen. Die Auslieferung startet wohl auch im September 2013.

Die Premiere der neuen S-Klasse ist angeblich nun auf den 15. Mai 2013 terminiert.

Auf Basis der nächsten A-Klasse / B-Klasse Plattform (Joint Compact 1, JC1), die man sich wohl mit Nissan und Renault teilt soll eine neue 4,0m lange Baby-G-Klasse names GLG hervorbringen. Dieses Modell ist rund 30 cm kürzer als der GLA (X156) der bald erscheint. Der GLG könnte nach 2016 auf den Markt kommen.

05.03.2013 Mercedes auf dem Genfer Autosalon 2013

Auf der ersten europäischen Automobilmesse dieses Jahres präsentiert Mercedes-Benz dynamische Verstärkungen für seine laufende Modelloffensive in gleich drei Fahrzeugklassen. „Der A 45 AMG erweitert die Grenzen seines Segments, der CLA definiert sein eigenes Revier, und die neue E-Klasse legt die Messlatte in ihrem Wettbewerbsumfeld wieder einmal ein deutliches Stück höher“, so Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars. „Alle unsere Modellneuheiten zeigen, was Mercedes anstrebt – und dass wir auf dem schnellsten Weg dorthin gelangen wollen.“

A 45 AMG: 360 PS Leistung bei 6,9 Liter Verbrauch
Der A 45 AMG, der in Genf Weltpremiere hat, ist der neue Maßstab der High-Performance-Kompaktklasse. Seine überlegene Höchstleistung von 265 kW (360 PS) und maximales Drehmoment von 450 Newtonmeter kombiniert er mit einem Verbrauch von 6,9 Liter Benzin pro 100 Kilometer. Außerdem erfüllt der Motor bereits heute die EU6-Abgasnorm.
Zu den Rekordmarken, die der kompakte Premium-Sportler aufstellt, zählt die spezifische Leistung seines Zweiliter-Vierzylinder-Turbomotors: 133 kW (181 PS) pro Liter Hubraum. Damit übertrifft der A 45 AMG die stärksten Supersportwagen. Sein serienmäßiger Performance-orientierter AMG Allradantrieb 4MATIC sorgt für Fahrdynamik auf höchstem Niveau: Dieser ermöglicht dank exzellenter Traktion den Sprint von 0-100 km/h in 4,6 Sekunden.

Mit dem A 45 AMG startet Mercedes-AMG in eine neue Ära. Das attraktive Einsteiger-Modell, das in Deutschland ab 49.682,50 Euro brutto zu haben ist, wird neue Zielgruppen und Märkte für die Performance-Marke aus Affalterbach erschließen.

Die neue E-Klasse: Top Business Class ab 4,1 Liter Verbrauch
Europapremiere feiert die umfassend modernisierte E-Klasse Modellfamilie mit Limousine, T-Modell, Coupé, Cabriolet sowie E 63 AMG. Damit setzt Mercedes-Benz gleich fünf starke Impulse in einem seiner wichtigsten Marktsegmente. Ihre Spitzenstellung beweist die neue E-Klasse insbesondere in den Bereichen Sicherheit, Antrieb und Design.
Den herausragenden Stand der Technik spiegelt das aktualisierte Design wider. Komplett neu gestaltet wurde die Front mit neuen Scheinwerfern, die alle Funktionselemente von einem einzigen Scheinwerferglas überdecken. Außerdem sind E-Klasse Limousine und T-Modell zum ersten Mal mit zwei unterschiedlichen Gesichtern zu haben – mit dem klassischen Stern auf der Motorhaube oder dem Sportwagenkühlergrill mit großem Zentralstern.

In allen E-Klasse Modellen sind bereits viele neue Assistenzsysteme aus der künftigen S-Klasse verfügbar. Die insgesamt elf elektronischen Helfer eröffnen eine neue Dimension bei der Verbindung von Komfort und Sicherheit. Das umfassende Konzept „Mercedes-Benz Intelligent Drive“ beinhaltet unter anderem Systeme, die erstmals Unfälle mit querenden Fahrzeugen oder mit Fußgängern verhindern können, sowie einen Aktiven Spurhalte-Assistenten, der auch Unfälle mit dem Gegenverkehr verhindern kann.

Nochmals deutlich verbessert präsentiert sich die neue E-Klasse Familie auch in puncto Effizienz und Ökologie. Dafür sorgen unter anderem neue, kraftvolle BlueDIRECT Vierzylinder-Benzinmotoren mit Direkteinspritztechnik. Damit erreicht die E-Klasse die Effizienzklasse A. Das breite Motorenangebot umfasst jeweils sechs besonders effiziente Benziner und Diesel. Bei den Ottomotoren reicht das Leistungsspektrum von 135 kW (184 PS) bis 300 kW (408 PS), bei den Dieselmotoren von 100 kW (136 PS) bis 185 kW (252 PS). Fast alle Dieselmotoren erfüllen die Effizienzklasse A. Der E 300 BlueTEC HYBRID, der sich mit 4,1 Liter Dieselkraftstoff pro 100 Kilometer begnügt, erreicht sogar die Topeinstufung A+.

Die Spitze in puncto Performance und Dynamik markiert der E 63 AMG. Das Topmodell der E-Klasse Familie ist ab sofort auch als besonders kraftvolles S-Modell mit einer Höchstleistung von 430 kW (585 PS) sowie 800 Newtonmetern Drehmoment erhältlich und mit einem neu entwickelten, Performance-orientierten AMG Allradantrieb 4MATIC ausgestattet. Der permanente Allradantrieb ist auf Wunsch auch für die übrigen E 63 AMG Modelle lieferbar.

Die neue CLA-Klasse: Individuell mit avantgardistischem Coupé-Design
Als weitere attraktive Modellneuheit des Autojahres 2013 fuhr in Genf die neue CLA-Klasse ins Rampenlicht. Dr. Zetsche: „Premium ist keine Frage von Größe. Man kann den CLA als kleinen Bruder unseres erfolgreichen CLS betrachten, die gemeinsame DNA ist ja nicht zu übersehen.“ Der neue CLA ist in vielerlei Hinsicht das jüngste Automobil aus dem Hause Mercedes-Benz. Das viertürige Coupé soll neue Kunden für Mercedes-Benz begeistern. Seine sportlichen Proportionen und die kraftvoll-dynamische Formensprache machen das elegante Automobil mit seinen rahmenlosen Türen unverwechselbar. Das Interieur ist vorne und hinten mit Integralsitzen ausgestattet und setzt das progressive, dynamische Erscheinungsbild des Exterieurs fort.

Passend zu seiner sportlichen Positionierung ist der CLA mit hocheffizienten Vierzylinder-Turbomotoren mit einer Leistung von bis zu 211 PS sowie mit Allradantrieb 4MATIC erhältlich; dank vollvariabler Momenten­verteilung bietet das System hohe Traktionsreserven und ausgezeichnete Agilität bei bester Fahrsicherheit.
Zu den technischen Highlights zählt ein neuer Aerodynamik-Weltrekord für Serienautomobile mit einem cW-Wert von 0,22 beim CLA 180 BlueEFFICIENCY Edition. Ein Höchstmaß an Sicherheit bieten zahlreiche Fahrassistenzsysteme, darunter der weiterentwickelte COLLISION PREVENTION ASSIST sowie die Müdigkeitserkennung ATTENTION ASSIST, die beide serienmäßig an Bord sind.
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15.02.2013 Mercedes ist Benchmark im Aerodynamikbereich

Beim Luftwiderstand, beim Geräuschniveau, beim Offenfahr-Komfort und bei der Schmutzfreihaltung, also in sämtlichen aerodynamischen Disziplinen, sind die Modelle von Mercedes-Benz seit Jahren in fast allen Fahrzeugklassen führend. Das zeigt: Aufregendes, emotionales Design und hohe aerodynamische Effizienz sind kein Widerspruch. Mit dem neuen Aeroakustik-Windkanal im Entwicklungszentrum Sindelfingen setzt sich das Unternehmen jetzt auch an die Spitze des aerodynamischen Versuchs.

Seit fast drei Jahrzehnten erzielen die Aerodynamiker von Mercedes-Benz einen Rekord nach dem anderen. „Aktuell schneiden die Modelle der Marke in nahezu allen Fahrzeugsegmenten aerodynamisch am besten ab“, so Prof. Dr. Thomas Weber, verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung. Die neue CLA-Klasse stellt als BlueEFFICIENCY Edition mit einem cw-Wert von 0,22 und einem Luftwiderstand von 0,49 m2 gar einen neuen Weltrekord auf. Weber: „Die CLA-Klasse ist damit windschnittiger als alle anderen Fahrzeuge auf dem Markt. Der aerodynamische Führungsanspruch ist wichtiger Baustein unserer Produktstrategie MBC 2020, die wir jetzt konsequent bei allen neuen Fahrzeugen umsetzen.“

Auch bei Kompaktwagen wie der neuen A-Klasse (2012, cw=0,26), Coupés wie dem E-Klasse Coupé (2010, cw=0,24), Limousinen wie der E-Klasse (2009, cw=0,25), Sportwagen wie dem SL (2012, cw =0,27) und SUV wie der M-Klasse (2011, cw =0,32) haben nie zuvor Fahrzeuge dieser Segmente einen so niedrigen cW-Wert erreicht. Auch die neue S-Klasse wird diesen Trend fortsetzen.

„Ausgeklügelte Optimierungen des Gesamtfahrzeugs wie auch im Detail tragen zum guten Abschneiden bei“, erläutert Dr. Teddy Woll, Leiter Aerodynamik/Windkanäle. Emotion trifft Effizienz: Je windschnittiger ein Automobil ist, desto geringer ist sein Verbrauch. Woll: „Eine Verbesserung des cw-Wertes um 0,01 bedeutet im Fahrzyklus (NEFZ) immerhin ein Gramm CO2/km weniger Verbrauch, im gemittelten Realverbrauch sind es schon zwei Gramm und bei 150 km/h bereits fünf Gramm CO2/pro Kilometer.“ Doch auch Sicherheit, Komfort und Umwelt profitieren von der Beseitigung störender Luftwirbel. Denn geringe Auftriebswerte sorgen für gute Straßenlage, und geringe Windgeräusche schonen die Nerven von Passagieren und Passanten. Aeroakustisch sind die Modelle von Mercedes-Benz ebenfalls in fast allen Segmenten führend. So wird der neue CLA in seinem Segment das niedrigste Windgeräuschniveau bieten.


Mit dem „Großen Windkanal“ in Stuttgart-Untertürkheim – exakt vor 70 Jahren fand dort am 5. Februar 1943 die erste dokumentierte Messung statt – verfügte Mercedes-Benz als erster Automobilhersteller über einen Windkanal. Mit dem neuen Aeroakustik-Windkanal im Entwicklungszentrum Sindelfingen setzt sich das Unternehmen wieder an die Spitze des aerodynamischen Versuchs. Der neue Windkanal, der seinen Betrieb Mitte 2013 aufnimmt, folgt der Göttinger Bauart. Das heißt, die Luft wird nach der Messstrecke wieder zum Gebläse geleitet und erneut auf bis 265 km/h beschleunigt. Bevor die vom Gebläse beschleunigte Luft über eine Düsenfläche von 28 m² in die Messstrecke gelangt, muss sie gerichtet und geglättet werden, um störende Turbulenzen und Wirbel zu eliminieren. Dafür sorgen Gleichrichter und Siebe. Für die Nutzung als Akustik-Kanal, in dem die Windgeräusche innen und außen am Versuchsfahrzeug gemessen werden, wurden umfangreiche Geräuschdämm-Maßnahmen integriert. Noch bei 140 km/h strömt die Luft daher flüsterleise durch die Messstrecke.
Kernstück der 19 Meter langen Messstrecke des Windkanals ist das etwa 90 Tonnen schwere Laufband-Waage-System mit Drehscheibe. Der neue Windkanal besitzt ein Fünf-Band-System zur Simulation der Straße. Das Laufband-Waage-System ist in eine Drehscheibe mit zwölf Meter Durchmesser integriert. So können die zu messenden Fahrzeuge auch unter einem Winkel angeströmt werden, um Seitenwind zu simulieren.
Die Traversieranlage versetzt die Ingenieure in die Lage, verschiedene aerodynamische Sonden oder Mikrophone mit sehr hoher Genauigkeit um das Messobjekt zu platzieren.

15.01.2013 Mercedes auf der Detroit Motor Show 2013

Während der neue CLA (siehe News von gerstern) schon am Sonntagabend separat vorgestellt wurde, war die Pressekonferenz am Montag ganz im Zeichen der neuen E-Klasse Familie.

Mit der Weltpremiere der neuen E-Klasse startet Mercedes-Benz seine breit angelegte Produktoffensive im Oberklassesegment. Auf der North American International Auto Show 2013 debütiert die umfassend modernisierte E-Klasse Modellfamilie mit Limousine, T-Modell, Coupé und Cabriolet gemeinsam mit dem ebenfalls neuen E 63 AMG. Damit setzt der Stuttgarter Automobilhersteller gleich fünf starke Impulse auf seinem größten Einzelmarkt. Ein weiteres Highlight des Autojahres 2013 fuhr bereits am Vorabend der Messe ins Rampenlicht: Im Rahmen seines traditionellen Neujahrsempfangs zeigte Mercedes-Benz erstmals die neue CLA-Klasse. Das viertürige Coupé, der „kleine Bruder“ des erfolgreichen CLS, soll auch und vor allem in den USA neue Kunden für die Marke mit dem Stern begeistern.

„2012 haben wir in den USA mehr als 274.000 Automobile verkauft und damit einen neuen Absatzrekord für Mercedes-Benz erzielt. Wir gehen davon aus, dass wir uns 2013 nochmals steigern werden. Denn mit der neuen E-Klasse, der neuen CLA-Klasse und der neuen S-Klasse bringen wir viele spannende Newcomer auf den Markt“, so Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars.

Mit der neuen E-Klasse legt Mercedes-Benz die Messlatte einmal mehr deutlich höher – bei der Sicherheit ebenso wie beim Antrieb und der Formensprache. Den technischen Entwicklungsschub spiegelt das gezielt aktualisierte Design wider. Komplett neu gestaltet wurde die Front mit neuen Scheinwerfern, die alle Funktionselemente von einem einzigen Scheinwerferglas überdecken. Außerdem sind E-Klasse Limousine und T-Modell zum ersten Mal mit zwei unterschiedlichen Gesichtern zu haben – mit dem klassischen Stern auf der Motorhaube oder dem Sportwagenkühlergrill mit großem Zentralstern.

In allen E-Klasse Modellen sind bereits viele neue Assistenzsysteme aus der künftigen S-Klasse verfügbar. Die insgesamt elf elektronischen Helfer eröffnen eine neue Dimension bei der Verbindung von Komfort und Sicherheit. „Mercedes-Benz Intelligent Drive“ beinhaltet unter anderem Systeme, die erstmals Unfälle mit querenden Fahrzeugen oder mit Fußgängern verhindern können, sowie einen aktiven Spurhalte-Assistenten, der auch Unfälle mit dem Gegenverkehr verhindern kann.

Nochmals deutlich verbessert präsentiert sich die neue E-Klasse Familie auch in puncto Effizienz und Ökologie. Dafür sorgen unter anderem neue, kraftvolle BlueDIRECT Vierzylinder-Benzinmotoren mit Direkteinspritztechnik. Damit erreicht die E-Klasse die Effizienzklasse A. Das breite Motorenangebot umfasst jeweils sechs besonders effiziente Benziner und Diesel. Bei den Ottomotoren reicht das Leistungsspektrum von 135 kW (184 PS) bis 300 kW (408 PS), bei den Dieselmotoren von 100 kW (136 PS) bis 195 kW (265 PS). Fast alle Dieselmotoren erfüllen die Effizienzklasse A, der E 300 BlueTEC HYBRID erreicht sogar die Topeinstufung A+.

Mercedes-AMG baut die stärkste E-Klasse
Die Spitze in puncto Performance und Dynamik markiert der Mercedes-Benz E 63 AMG. Das Topmodell der E-Klasse Familie ist ab sofort auch als besonders kraftvolles S-Modell mit einer Höchstleistung von 430 kW (585 PS) und 800 Newtonmetern Drehmoment erhältlich und mit einem neu entwickelten, performance-orientierten AMG Allradantrieb 4MATIC ausgestattet. Der permanente Allradantrieb ist auf Wunsch auch für die übrigen E 63 AMG Modelle lieferbar.

Die neue CLA-Klasse mit avantgardistischem Coupé-Design
Als viertüriges Coupé folgt der neue CLA der Idee des erfolgreichen CLS aus der Oberklasse. Sportliche Proportionen und eine kraftvoll-dynamische Formensprache machen das viertürige Coupé mit seinen rahmenlosen Türen unverwechselbar. Das Interieur verfügt über Integralsitze vorne wie hinten und setzt das progressive, dynamische Erscheinungsbild des Exterieurs fort.
Passend zur sportlichen Positionierung ist der CLA mit durchzugsstarken Vierzylinder-Turbomotoren mit einer Leistung von bis zu 211 PS sowie mit Allradantrieb 4MATIC erhältlich; dank vollvariabler Momenten­verteilung bietet das System hohe Traktionsreserven und ausgezeichnete Agilität bei bester Fahrsicherheit. Zu den technischen Highlights zählen ein neuer Aerodynamik-Weltrekord für Serienautomobile mit einem cW-Wert von 0,22 beim CLA 180 BlueEFFICIENCY Edition. Ein Höchstmaß an Sicherheit bieten zahlreiche Fahrerassistenzsysteme, darunter der weiterentwickelte COLLISION PREVENTION ASSIST sowie die Müdigkeitserkennung ATTENTION ASSIST, die beide serienmäßig an Bord sind.
Der neue CLA ist in vielerlei Hinsicht das jüngste Automobil aus dem Hause Mercedes-Benz. Sein erster Auftritt in den USA fällt mit einem historischen Ereignis zusammen: dem 125. Jubiläum von Daimler in den USA. Der Grundstein für den bis heute anhaltenden Erfolg wurde von Gottlieb Daimler und dem berühmten Klavierfabrikanten William Steinway gelegt, die 1888 einen Vertrag über die Gründung der „Daimler Motor Company“ in Long Island, New York, schlossen.

Hier die Pressekonferenz als Videostream:


08.01.2013 Mercedes auf der Detroit Motor Show 2013


Nach über 13 Millionen verkauften Fahrzeugen in ihrem Segment feiert die Neuauflage der E-Klasse ihr Debüt auf der Internationalen Auto Show am 14. Januar in Detroit. Limousine, T-Modell, Cabriolet und Coupé präsentieren sich komplett überarbeitet mit hocheffizienten Motoren, neuen Assistenzsystemen und einer neuen Formensprache. Attraktiv nicht nur für den US-Markt: Die E 63 AMG-Modelle, die erstmals auch als 4MATIC lieferbar sind. Die neue E-Klasse bildet den Auftakt für die umfangreichste Modelloffensive im Ober- und Luxuswagen-Segment: Neben der E-Klasse wird Mitte des Jahres die neue S-Klasse ihre Weltpremiere feiern. Flankiert wird diese Offensive durch das neue viertürige Coupé CLA, das die Marke verstärkt auch für jüngere Kunden öffnet. Es feiert ebenfalls sein Debüt in Detroit und ergänzt das Produktangebot auch in den USA.

Die neue E-Klasse Familie bringt zahlreiche technische Innovationen und macht einen deutlichen Schritt vorwärts in puncto Effizienz, Ökologie und Dynamik. Dafür sorgen unter anderem neue, kraftvolle BlueDIRECT Vierzylinder-Benzinmotoren (M274) mit Direkteinspritztechnik, ein neuer, besonders leistungsfähiger, drehmomentstarker und gleichzeitig sparsamer Sechszylinder sowie noch effizientere Dieselmotoren.

Alle Modelle der E-Klasse Familie erhalten neue oder optimierte Assistenzsysteme aus der künftigen S-Klasse. Sie verschmelzen Komfort und Sicherheit. Mercedes-Benz nennt dies „Mercedes-Benz Intelligent Drive“. Dazu zählen unter anderem Systeme, die erstmals Unfälle mit querenden Fahrzeugen oder mit Fußgängern verhindern können, ein Aktiver Spurhalte-Assistent, der auch Unfälle mit dem Gegenverkehr verhindern kann oder ein blendfreies Dauerfernlicht (Adaptiver Fernlicht-Assistent Plus). Damit unterstreicht Mercedes-Benz seine Vorreiterstellung als Sicherheitspionier.

Ihre zukunftsweisende Technik spiegelt das Design der E-Klasse wider, das Mercedes-Benz intelligent überarbeitet und damit in die aktuelle Design-sprache des Hauses eingebettet hat.

Trotz deutlich größerem Ausstattungsumfang bleiben die Preise für die E-Klasse Modelle nahezu auf dem Niveau der Vorgänger. Einzelne Modellvarianten werden sogar günstiger angeboten als ihre Vorgänger.

Mercedes-Benz hat bisher weltweit insgesamt rund 11.250.000 Limousinen der E-Klasse verkauft. Diesen Verkaufserfolg ergänzten rund 1.180.000 T-Modelle, etwa 370.000 Coupés, 240.000 CLS sowie rund 100.000 Cabrios der E-Klasse Familie. Für die Limousine der aktuellen E-Klasse entschieden sich seit der Markteinführung 2009 bisher rund 700.000 Käufer, das T-Modell fand im gleichen Zeitraum etwa 100.000 Kunden.

Die bisher erfolgreichste Mercedes-Benz E-Limousine war die Baureihe W 123 mit 2,4 Millionen verkauften Einheiten – verteilt auf eine Bauzeit von neun Jahren von 1976 bis 1985.

Die Mercedes-Benz E-Klasse erhielt über die Jahre hinweg zahlreiche Auszeichnungen für Design, Technik, Qualität und Innovationen. Das erste Halbjahr 2012 fügte der aktuellen Modellreihe weitere, besonders aussagekräftige Auszeichnungen hinzu:

Im Mai haben 5.000 Flottenmanager für das Magazin „Flottenmanagement“ über die beliebtesten Hersteller und Dienstleister im Fuhrpark abgestimmt. In der oberen Mittelklasse wurde die Mercedes-Benz E-Klasse mit Silber ausgezeichnet und erhielt den „Flottina“-Award.

Im Juni wurde die E-Klasse nach Erhebungen der J.D. Power Studie 2012 Zufriedenheits-Sieger in der Oberklasse, wie bereits im Jahr zuvor.

Ebenfalls im Juni kürten die Fachzeitschrift FIRMENAUTO und die Sachverständigenorganisation DEKRA das E-Klasse T-Modell E 300 BlueTEC HYBRID als Gesamtsieger der oberen Mittelklasse zum „Firmenauto des Jahres“.

(rechts der neue E 63 AMG)

26.12.2012 Neue Modellvarianten: E 180 & CLS 63 AMG 4matic

Mercedes schreibt in den aktuellen Serviceheften welche Umfänge bspw. bei X TKM bei dem Motor OM651 durchzuführen sind. Damit der Kunde weiß welchen Motor er unter der Haube hat, gibt es übersichtliche Tabellen. In diesen Tabellen sind jedoch auch ein, zwei Modellvarianten aufgeführt die erst in Kürze erscheinen werden:

E 180 (M274 DE 16 AL). Dabei handelt es sich um den bekannten 1,6 Liter 4-Zylinder Turbomotor der auch schon seit Juli 2012 im C 180 eingesetzt wird. Er leistet 156 PS und 250 NM.

Was bisher ja schon durchgesickert war: Der neue E 63 AMG der in Europa (USA als Standard) optional mit performance-orientiertem 4matic Allrad Antrieb bestellt werden kann. Er hat nicht nur eine riesige Frontschürze mit großen Lufteinlässen, sondern beschleunigt lt. AMG-Chefentwickler Moers unter 4s auf 100 km/h.

Interessant ist jetzt aber, und das ist neu, dass dieser Triebstrang auch im CLS 63 AMG 4matic zu haben sein wird.

Des Weiteren war immer über einen ML 300 Bluetec spekuliert worden. In der Tabelle ist nun ein ML 300 BE 4matic mit M276 DE 35 V6-Benzinmotor und 252 PS aufgeführt.

Eine interessante Tabelle gibt es auch zur neuen 9-Gangautomatik (NAG3). Der Hochlauf der Produktion wird langsam anlaufen. Ich gehe davon aus, dass sie daher nicht mehr in die BR204 kommen wird. Somit wird es vermutlich im CLS und oder der neuen E-Klasse noch die eine oder andere Motorenvariante mit 9-Gang-Automatik geben.

28.11.2012 Mercedes & smart auf der L.A. Auto Show

Hightech der Spitzenklasse und neue Design-Ideen, die den gewohnten Rahmen sprengen, präsentiert Mercedes-Benz Cars dieses Jahr auf der Los Angeles Auto Show. Drei Newcomer feiern auf dieser Bühne ihre Premiere: Der neue Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Black Series, ein smart fortwo electric drive, dem der Modedesigner Jeremy Scott Flügel verliehen hat, sowie die Modellstudie Ener-G-Force mit den Genen der Mercedes-Benz G-Klasse. Sie zeigt, wie der Offroad-Klassiker auch in weiter Zukunft die Offroad-Formensprache des Stuttgarter Premium-Herstellers beeinflussen könnte.

Mit dem neuen SLS AMG Coupé Black Series präsentiert Mercedes-AMG die Highend-Version des bereits legendären Flügeltürers. Inspiriert von der Renn-version SLS AMG GT3, fasziniert der Supersportler durch atemberaubendes Design, überragende Fahrdynamik und konsequenten Leichtbau. Mit einem Leergewicht von 1550 Kilogramm ist er um 70 Kilogramm leichter als der SLS AMG und erreicht das auch für Supersportwagen hervorragende Leitungsgewicht von 2,45 kg/PS. Sein AMG 6,3-Liter-V8-Motor leistet 631 PS bei 7400/min und beschleunigt den Flügeltürer in 3,6 Sekunden auf Tempo 100.

Das AMG RIDE CONTROL Performance Fahrwerk, die AMG Hochleistungs-Keramik-Verbundbremsanlage und die gewichtsoptimierten AMG Leicht-metallräder in Schmiedetechnologie mit neu entwickelten Sportreifen heben die Fahrdynamik des SLS AMG Black Series auf ein neues Niveau. Dazu tragen auch das AMG Hinterachs-Sperrdifferenzial mit elektronischer Regelung und das weiterentwickelte AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang-Sportgetriebe bei. Zur weiteren Steigerung der Fahrdynamik steht auf Wunsch das AMG Aerodynamik-Paket zur Wahl.

Im Interieur des SLS AMG Coupé Black Series dominiert die sportlich-funktionelle Atmosphäre eines Rennwagens mit hochwertigen, präzise verarbeiteten Materialien und liebevoll gestalteten Details unter anderem im großzügig verwendeten Motorsport-Werkstoff Carbon.

Die Markteinführung des SLS AMG Coupé Black Series startet im Juni 2013. Der Preis für Deutschland (inkl. 19 % MwSt.) beträgt 249.900 Euro.


Ener-G-Force – Offroader für übermorgen
Die Frage, ob sich die Gene der Mercedes-Benz G-Klasse aus dem Jahr 1979 auch in ferner Zukunft durchsetzen können, beantwortet Mercedes-Benz in Los Angeles mit der coolen Design-Studie Ener-G-Force. Gorden Wagener, Designchef von Mercedes-Benz Cars: „Der Ener-G-Force ist die Vision eines Offroaders, der das Abenteuer der Zukunft spiegelt und sich gleichzeitig auf die Gene der Mercedes-Benz Offroad-Ikone, das G-Modell, beruft. Modern und cool könnte er aber auch ein Hinweis auf einen Neuanfang für die Offroad-Formensprache von Mercedes-Benz sein.“

Dank alternativer Antriebe soll der Ener-G-Force extrem umweltschonend sein und ausgeprägte Green-Car-Eigenschaften zeigen. Deshalb sollen vier elektrische Radnabenmotoren für Vortrieb sorgen. Ihre Leistung passt eine Hochleistungselektronik sensibel und für jedes Rad einzeln dem jeweiligen Terrain an. Markant ausgeformte Seitenschweller enthalten schnell austauschbare Batteriepacks. Die Beleuchtung der Seitenschweller zeigt durch farbliche Veränderungen gleichzeitig den Betriebs- und den Ladezustand der Energiepacks. Ins Dach integriert sind Dachgepäckträger und Zusatzleuchten. Die Studie zeigt, dass der Offroad-Klassiker von Mercedes-Benz, dessen ununterbrochene Geschichte bis in die 1970er Jahre zurückreicht, tatsächlich in einer formal und technologisch weiterentwickelten Version die Zukunft in Angriff nehmen könnte.


Dem smart wachsen Flügel
Der international gefragte Modedesigner Jeremy Scott hat einen smart fortwo electric drive nach seinen Vorstellungen neu gekleidet und ein Elektroauto voller Leichtigkeit und Lebensfreude geschaffen – bereit zum Abheben in eine neue Ära der urbanen Mobilität. Auffallende Kennzeichen des smart forjeremy sind Flügel, ein typisches Markenzeichen des amerikanischen Stardesigners. Sie wirken wie zündende Raketen und bilden so avantgardistische Rückleuchten. Das luxuriöse Interieur des smart forjeremy ist ein Traum in Weiß mit Chromakzenten. Damit setzt es die exklusive, elegante Farbgestaltung des Exterieurs kongenial fort. Der smart forjeremy basiert auf der aktuellen Serienversion des smart fortwo electric drive und soll kein unerreichbarer Wunschtraum bleiben. Vielmehr wird diese haute-couture-Version im nächsten Jahr in Form einer limitierten Sonderedition auf den Markt kommen.


Weitere Infos:
SLS Black Series
Ener-G-Force

27.09.2012 Mercedes auf dem Pariser Autosalon

Elektroautos von Mercedes-Benz und smart können schon heute das komplette Spektrum der individuellen Mobilität abdecken. Das unterstreichen die drei neuen batterieelektrisch angetriebenen Fahrzeuge, die auf dem Pariser Automobilsalon 2012 Weltpremiere haben: Zusammen mit den Serienversionen des Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Electric Drive und des smart BRABUS electric drive debütiert dort das Concept B-Class Electric Drive, eine batterieelektrische Variante der B-Klasse. Während die beiden Zweisitzer – jeder auf seine Weise – sportliche Akzente setzen, überzeugt die elektrische B-Klasse, die 2014 in Serie geht, mit voller Alltagstauglichkeit. Weitere Akzente auf der besucherstärksten Automobilmesse der Welt setzt Mercedes-Benz mit der ebenfalls besonders umweltverträglichen B-Klasse Natural Gas Drive sowie der neuen A-Klasse, die in Frankreich bereits sehr erfolgreich gestartet ist.

Das Concept B-Class Electric Drive kombiniert komfortablen Fahrspaß mit voller Alltags- und Familientauglichkeit. Als Antrieb dient ein 100 kW / 136 PS starker Elektromotor, der dank des kräftigen Drehmoments von 310 Newtonmetern für ansprechende Fahrdynamik bei 200 Kilometern Reichweite sorgt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 150 km/h. Das unverändert großzügige und variable Platzangebot im Innenraum garantiert der sogenannte ENERGY SPACE im Fahrzeugboden vor der Hinterachse. Dort ist die Lithium-Ionen Batterie untergebracht – platzsparend, sicher und schwerpunktgünstig.

„Elektroautos sind ein wesentlicher Bestandteil unser Strategie für nachhaltige Mobilität“, so Prof. Dr. Thomas Weber, Daimler-Vorstand für Konzernforschung und Leiter Mercedes-Benz Cars Entwicklung. „Mit der B-Klasse verfügen wir über einen extrem vielseitigen Kompaktwagen, der sich für den Einsatz unterschiedlichster Antriebsarten eignet – von Verbrennungsmotoren über rein batterieelektrische Antriebe bis hin zur Brennstoffzelle. Dank ENERGY SPACE ist die B-Klasse der Mercedes-Vorreiter für alternative Antriebe im Segment der kompakten Premium-Automobile.“

Mit dem neuen SLS AMG Coupé Electric Drive startet Mercedes-AMG eine neue Zeitrechnung: Der lokal emissionsfreie Supersportwagen mit Hightech aus der Formel 1 ist die exklusivste und dynamischste Art, ein Elektroauto zu fahren. Das stärkste AMG High-Performance-Fahrzeug verfügt über vier Elektromotoren mit einer Gesamtleistung von 552 kW / 751 PS und einem maximalen Drehmoment von 1.000 Nm. Damit avanciert der Flügeltürer zum schnellsten elektrisch angetriebenen Serien-Fahrzeug der Welt: Die Beschleunigung von null auf 100 km/h absolviert der SLS AMG Electric Drive in 3,9 Sekunden. Er steht ab Juni 2013 für 416.500 EUR bei den Händlern.

Ein weiteres Mercedes-Highlight in Paris ist die neue A-Klasse, die in Frankreich sehr erfolgreich gestartet ist. Mehr als 60.000 potenzielle Kunden kamen zur Markteinführung in die Showrooms der französischen Mercedes-Händler. Insgesamt waren rund 700.000 Besucher bei der Marktpremiere dabei. Dieter Zetsche: „Allein in Westeuropa haben wir bisher rund 70.000 Vorbestellungen erhalten. Damit feiert unsere neue A-Klasse die erfolgreichste Marktpremiere, die wir bisher bei Mercedes-Benz erlebt haben.“

Die neue A-Klasse ist ausgesprochen emotional im Design, dynamisch mit Motoren von 109 PS bis 211 PS, hocheffizient mit Emissionswerten ab 98 g CO2/km und dem klassenbesten cw-Wert von 0,27 sowie vorbildlich bei der Sicherheit. Unter anderem ist das radargestützte Assistenzsystem COLLISION PREVENTION ASSIST serienmäßig an Bord. Die Benzinmotoren und das Topdieselaggregat erfüllen schon heute die EURO-6-Abgasnorm und setzen damit Maßstäbe bei der Abgasreinheit.

Weitere Modelle neben dem SLS AMG Electric Drive, dem Concept B-Klasse Electric Drive sind die Erdgas B-Klasse NGD, der CLS Shooting Brake sowie der SLS AMG GT.

25.09.2012 Mercede weiterhin mit unschädlichem R134a Kältemittel

Die Daimler AG hat den zuständigen Behörden neue Untersuchungsergebnisse zur Verfügung gestellt, die den sicheren Einsatz des neuen international anerkannten Kältemittels R1234yf in Frage stellen. Bislang sollte die klimaverträgliche Chemikalie in der weltweiten Automobilindustrie eingesetzt werden und wurde als sicher eingestuft. Das hatten zahlreiche Labor- und Crashuntersuchungen ergeben, die von internationalen Autoherstellern sowie unabhängigen Instituten vorgenommen wurden.

Trotz der vielfach bestätigten unkritischen Ergebnisse wurde das neue Kältemittel von der Daimler AG zusätzlich nach einem neu im Hause entwickelten Real Life Prüfverfahren getestet, welches weit über die gesetzlichen Vorgaben hinausgeht.

Bei dem neuen Real Life Testverfahren tritt das Kältemittel unter Hochdruck in der Nähe von heißen Teilen der Abgasanlage eines Versuchsfahrzeugs dynamisch aus. Das reproduzierbare Ergebnis, das einen sehr schweren Frontalaufprall in Verbindung mit einem Bruch der Kältemittelleitung nachstellt, zeigt, dass das Mittel, das unter vergleichbaren Laborbedingungen schwer zu entflammen ist, sich in einem heißen Motorraum als zündfähig erweisen kann. Vergleichbare Tests mit dem aktuell verwendeten Kältemittel R134a ergaben keine Entflammung.

Aufgrund der neu gewonnenen Erkenntnisse und seiner hohen Sicherheitsmaßstäbe schließt Mercedes-Benz den Einsatz dieser Chemikalie in seinen Produkten aus. Deshalb will das Unternehmen seine Fahrzeuge weiterhin mit dem bewährten und sicheren Kältemittel R134a ausstatten.

Die Daimler AG hat die zuständigen Behörden über diesen Sachverhalt bereits informiert und stellt Automobilherstellern und Verbänden die Untersuchungsergebnisse zur Verfügung.

06.03.2012 Mercedes & smart auf dem Genfer Auto Salon 2012

Mercedes-Benz und smart haben die folgenden neuen Modelle nach Genf mitgebracht:

A-Klasse (W176)
SL 63 AMG (R231)
E 300 BlueTec Hybrid
E 220 CDI BlueEfficiency Edition & C 180 BE
smart Brabus Ultimate 120
smart Brabus electric drive & Brabus ebike
smart fortwo Facelift MJ2013
smart fortwo edition sharpred
smart for-us (Studie)
Viano Perl für 99.000 EUR netto ab Sommer 2012
Des Weiteren neu sind die C-Klasse Sport Modelle:
Mit den neuen Coupé-Modellen „Sport – engineered by AMG“ sowie dem Sport-Paket AMG Plus ist die Auswahl an sportlichen Versionen in der C-Klasse so groß wie noch nie. Ausgesprochen dynamisch treten die neuen Coupé-Modelle C 250 Sport und C 250 CDI Sport an, bei deren Entwicklung die Performance-Spezialisten von AMG ebenfalls eingebunden waren. Beide Modelle bieten das optisch aufgewertete Sport-Paket AMG Plus. Für gesteigerten Fahrspaß sorgen unter anderem das AMG Sportfahrwerk, die direktere Sport-Parameterlenkung und die sportlichere Getriebeabstimmung im S- und M-Modus (in Verbindung mit 7-Gang-Automatik). Ab Juni 2012 sind die neuen Modelle erhältlich.

03.03.2012 E 220 CDI BE Edition & neuer C 180 BE

In Genf präsentiert Mercedes u.a. auch zwei neue Motorvarianten.
Der neuen E 220 CDI BE Edition mit 6-Gang-Schaltgetriebe (keine 7G-Tronic Plus verfügbar) verbraucht nur noch 4,5 Liter (statt 4,9 Liter). Damit emittiert er nur noch 119g CO2/km. Die Maßnahmen die zu diesem geringeren Verbrauch führen sind eine elektrische Servolenkung (EPS), ein Aerodynamik-Paket, eine längere Hinterachsübersetzung, sowie rollwiderstandsoptimierte Reifen mit 205er Breite auf 16 Zoll Felgen. Der Motor leistet wie bisher 170 PS und 400 NM. Der E 220 CDI BE Edition soll bereits ab März 2012 bestellbar sein.

Bekannt aus der aktuellen B-Klasse kommt nun auch ganz neu der 1,6-Liter-4-Zylinder mit Turboaufladung C 180 BE in die C-Klasse. Er leistet wie im B 200 BE 156 PS und 250 NM. Der brandneue M274 unterscheidet sich von den Leistungswerten kaum vom M271EVO. Subjektiv fährt er sich jedoch wesentlich ruhiger und angenehmer. Die 250 NM sind nun schon zwischen 1.250 U/min bis 4.000 U/min nutzbar (M271 EVO 1.600-4.200 U/min). Der Verbrauch konnte jedoch durch die neue Motorengeneration von 6,7 Liter auf 5,8 l/100 km und der CO2-Wert von 136 g/km reduziert werden.

24.02.2012 4-türiger SLS - jesmb sagt nein!

Im Internet herrscht Aufregung. Am 09.02.2012 wurde vom Deutschen Patent ein Daimler-Patent veröffentlich (es wurde 2010 angemeldet) welches einen 4-türigen SLS zeigt. Die Aufregung im Internet ist offenbar groß. Klar die Abbildung sieht so hübsch aus wie ein Panamera aus Zuffenhausen. Aber es handelt sich nicht um eine Veröffentlichung des europäischen Patentamtes in Alicante wo es um Geschmacksmuster (Form etc) geht. Sondern es geht darum die Funktionsweise anhand von Skizzen zu verdeutlichen. Das sagt auch die Patent-Klasse B60J 05/06 (Fahrzeuge => Türen => schiebbar, faltbar) aus. Da man nicht einen noch nicht am Markt befindliches Fahrzeug zeigen will, hat man kurzer Hand den SLS "missbraucht", da sein Design bereits bekannt war. Das Patent wird in der Zusammenfassung wie folgt beschrieben: Die Erfindung betrifft einen Personenkraftwagen mit einer Karosserie, mit einer jeweiligen seitlichen Flügeltür (12), mittels welcher eine korrespondierende Türöffnung (20) in einer zugehörigen Seitenwand (10) der Karosserie verschließbar ist, wobei seitlich neben der Flügeltür (12) wenigstens eine weitere Seitentür (16) vorgesehen ist.

Die Frage die sich nun stellt, welches Fahrzeug soll eine solche Türanordnung erhalten ? Daimler begründet diese spezielle Anordnung damit, dass eine lange Flügeltür (von der A- bis zur C-Säule), wie sie der F125! auf der IAA 2011 gezeigt hat, sehr schwer ist. Das führt zu dicken Gasdruckdämpfern die alles in allem teurer und schwerer sind. Wenn ein solche Anordnung überhaupt in die Serie einfliessen soll, könnte man sich ja das S-Klasse Coupé mit diesem Türkonzept vorstellen.

11.02.2012 10 völlig neue MB-Modelle bis 2015

Dr. Dieter Zetsche hat am Donnerstag im Rahmen der Bilanzkonferenz 2011 einen Ausblick für 2012 gegeben. Dabei erwartet er ein weiteres Rekordjahr bezogen auf Umsatz und Absatz für die Mercedes-Benz Pkw Sparte, wie auch für die anderen Geschäftsfelder (insbesondere Trucks und Vans). Getragen wird dieses Wachstum auch durch zahlreiche neue Modelle. So kommt im März 2012 der neue SL (R231). Im Juni 2012 kommt das Facelift vom GLK sowie die überarbeitete G-Klasse in den Handel. Ebenfalls im Juni 2012 wird der CLS Shootingbrake der Presse vorgestellt. Er kommt wohl im September zu den Händlern. Zusammen mit der neuen A-Klasse (am 15.09.2012) wird auch der smart fortwo electric drive bei den Händlern stehen. Die Produktion des electric drive soll aber schon Mitte Juni 2012 anlaufen. Im Herbst wird ebenfalls der neue GL (X166) eingeführt.
Um das Wachstum im Premiumsegment auch über das Jahr 2012 hinaus zu halten wird Mercedes-Benz Cars neben den normalen Modellwechseln (neue S-Klasse W222 2013, E-Klasse Facelift 2013, neue C-Klasse März 2014) auch 10 brandneue Modellvarianten einführen die es bisher noch gar nicht geben hat.
In welchen Segementen diese eingeführt werden zeigt die u.a. Grafik.

Im Kompaktsegment wird es sich dabei um den 4,60m langen 4-türigen CLC-Coupé (Baby CLS) auf A-/B-Klasse Plattform (MFA) handeln, dem dazugehörigen CLC Shootingbrake sowie ein kleiner SUV (X156).
In der Mittelklasse wird es auf Basis der nächsten C-Klasse (W205) auch ein Cabrio geben. Bei der weiteren Variante könnte es sich um ein Raumkonzept, eine Art kleine R-Klasse, oder aber um den Mini-SLS von AMG handeln. Genaues ist jesmb.de derzeit nicht bekannt.
Im Bereich der oberen Mittelklasse kommt wie o.a. der CLS Shootingbrake. Die Luxusklasse wird nach Einstellung der Marke Maybach um ein S-Klasse Cabrio auf Basis des neuen Coupés sowie einer zweiten Langversion und einer Pullmannversion erweitert.
Bei dem neuen Offroadmodell handelt es sich um das M-Klasse Coupé MLC (C292) was ab 2015 in Tuscaloosa gebaut wird.

02.11.2011 MB der Reihensechser kommt

Es verdichten sich die Gerüchte, dass Mercedes später wieder 6 Zylinder Ottomotoren in Reihenbauform auf den Markt bringt.
Im Internetplattformen und u.a. die AutoBild berichteten darüber, dass schon ab dem Jahr 2015 ein 6-Zylinder in Reihe das Mercedes Motorenangebot ergänzt.

Doch warum kommt es dazu ?

Der Reihensechszylinder birgt den Vorteil von einem runderen vibrationsärmeren Lauf.
Weshalb hatte man sich in der Vergangenheit gegen einen Reihensechszylinder entschieden ?

Mit der Einführung des M112 wurde der Mercedes-Reihensechszylinder in Rente geschickt. Es gab den neuen M112 mit einem für einen V6 ungünstigen Bankwinkel von 90°. Diese Tatsache war der Produktion geschuldet. Der M112 lief auf denselben Bändern des M113 (V8) vom Bank. Vibrationen wurden über Ausgleichswellen kompensiert. Solche Ausgleichswellen erhöhen natürlich die mechanische Reibung. Unter BlueEfficiency Aspekten ist dies nicht so günstig. Beim brandneuen V6 (M276) wurde der Bankwinkel auf 60° reduziert. Dadurch konnte die Ausgleichswelle gegen Schwingungen erster Ordnung entfallen (reduziert die Reibung und verbessert den Verbrauch).
Die Vorteile eines 6-Zylinder-Reihenmotors ggü dem aktuellen M276 mit 60° Bankwinkel sind also schon niedriger. Aber der Reihenmotor lässt sich besser aufladen, da die Zylinder alle in Reihe sind. Ein V-Motor müssten beispielsweise bei einer Registeraufladung theoretisch 4 Abgaslader verbaut werden (also pro Zylinderbank 2 Lader), was nicht nur teurer ist, sondern auch ein höheres Gewicht mit sich bringt.

In der Vergangenheit hatte man sich im Wesentlichen aus zwei Gründen gegen den Reihensechszylinder entschieden: Produktfamilie mit dem V8 (günstigere Produktionskosten), sowie eine geringere Einbaulänge. In der ersten M-Klasse Generation (ab 1997) konnte der damalige 320 CDI (OM613/OM648) nicht verbaut werden, da er zu lang für den Motorraum war. Es wurde lediglich der R5 (ML 270 CDI) und der kürzere V8-CDI verbaut. Auch im damaligen W203 (C-Klasse) war beim 270 CDI Schluss. Der 320 CDI kam erst mit der Einführung des V6-CDI (OM642) in die C-Klasse. Die Vorderwagen vieler Mercedes Modelle waren von der Bauraumgröße nicht für einen Reihensechszylinder ausgelegt.

Aktuell verschieben sich jedoch die Zielvorgaben. D.h. es ist äußerst wichtig, dass ein Fahrzeug sehr wenig verbraucht und somit der Flottenverbrauch des Herstellers eingehalten wird.

Das führt dazu, dass aus kleineren Baureihen der 6-Zylinder ganz verschwindet und durch kleinere 4-Zylinder mit Turboaufladung ersetzt wird. Vorstellbar wäre dies bspw. für die nächste C-Klasse (W205 ab 2014) und den nächsten SLK (ca. 2018). Das würde dazu führen, dass die 6 Zylinder nur noch ab der E-Klasse verbaut werden, wo größere Motorenräume vorhanden sind. Durch den Entfall von Ausgleichswellen, downsizing auf 3,0 Liter und Turboaufladung würde somit der 6-Zylinder noch einmal sparsamer werden.

Aber 2015 ist mit dem Reihensechszylinder aber noch nicht zu rechnen, da der brandneue V6 M276 erst seit Januar 2011 auf dem Markt ist und 2013/2014 der "400er" auf Basis des M276 als V6-BiTurbo in den Baureihen E, ML, GL, S und SL eingeführt werden soll. Er verfügt über je einen kleinen Abgaslader pro Bank (für spontanes ansprechen). Angepeilt werden 330-340 PS und knapp über 460 NM. Und so ein Motor entwickelt man nicht um ihn nach 1 bis 1,5 Jahren wieder in Rente zu schicken.

14.09.2011 B-Klasse E-Cell Plus ab 2014

2014 wird Mercedes die B-Klasse auch als E-Cell Plus anbieten. Es handelt sich hier um ein Elektroauto mit Range Extender. Diese Variante wurde 2009 schon einmal auf der IAA gezeigt (BlueZero E-Cell, E-Cell Plus und F-Cell). Nun ist diese Variante in der neuen B-Klasse angekommen. Sie verfügt über einen 136 PS starken E-Motor (Peak-Leistung, normal 95 PS) sowie über einen 68 PS starken 1,0 Liter Dreizylinder Turbomotor (bekannt aus dem aktuellen fortwo mit 84 PS). So sind rund 100 km elektrisch möglich sowie insgesamt 600 km. Die Batterie hat eine Größe von 17,6 kWh und stammt aus dem Joint-Venture von Daimler und Evonik. Sie ist basiert auf der Batterie die ab Juni 2012 im smart fortwo electric drive der dritten Generation verbaut wird. Daimler verblockt hier verschiedene Batteriepacks um Kosten zu sparen. Sie hat jedoch eine eigene Leistungselektronik, da sie stärker und schneller geladen bzw. entladen werden muss.

Motor, Generator, Getriebe sowie E-Motor sitzen unter der Motorhaube. Die Batterie ist im Energy Space der B-Klasse (doppelter Boden) untergebracht. Somit bleibt das volle Raumangebot erhalten.

Insgesamt verfügt der E-Cell Plus über drei Betriebsmodi:

-Verfügt die Batterie über ausreichend Energie, fährt das Fahrzeug rein elektrisch und damit lokal emissionsfrei. Aufladen lässt sich der Energiespeicher über jede konventionelle Haushaltssteckdose. Natürlich ist mit dem Fahrzeug auch eine Schnellladung möglich. Damit kann eine Ladezeit im Bereich einer Stunde erreicht werden.

-Unterschreitet der Ladezustand der Batterie eine bestimmte Grenze, so schaltet sich der Verbrennungsmotor zu ("Range Extender Betrieb"). Die große Reichweite im "Range Extender Betrieb" gewährleistet, dass das Fahrzeug selbst bei entladener Batterie immer sicher ans Ziel gelangt. Auch die Beschleunigungszeit von 0 auf 100 km/h in ca. 11 Sekunden sowie die Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h können in jedem Betriebszustand erreicht werden. Um jederzeit einen möglichst effizienten Betrieb zu gewährleisten, sind - abhängig von der Geschwindigkeit - zwei Varianten möglich:

--Unterhalb einer Geschwindigkeit von rund 60 km/h übernehmen der Verbrennungsmotor und der Generator die Stromerzeugung an Bord ("serieller Betrieb"). Der Verbrennungsmotor wird in diesem Fall im verbrauchsoptimalen Zustand betrieben.

--Bei einer Geschwindigkeit über 60 km/h übernimmt der Verbrennungsmotor zusammen mit dem Elektromotor direkt die Rolle des "Antreibers" ("paralleler Betrieb") über die Vorderachse. Eine mögliche Überschussleistung des Verbrennungsmotors wird zum Laden der Batterie sowie für die Versorgung der Nebenaggregate genutzt. Bei stärkerer Beschleunigung ist ein serieller Betrieb zu ineffizient. Dank eines intelligenten Getriebes besteht also die Möglichkeit die Kraft des Verbrenners auch direkt an die Räder zu bringen. (fotos: jesmb.de / Daimler)

04.04.2011 Update: Änderungsjahr 2011

C-Klasse:
C 350 CDI BE und C 63 AMG Bestfreigabe erfolgt. DIe Auslieferung des C 63 AMG erfolgt im Juli 2011.
C 350 CDI BE 7G-Tronic Plus inkl. ECO-Start-Stopp-Funktion: Er leistet 265 PS und 620 NM. Beschleunigt in 6,0s auf 100 km/h und verbraucht 5,9 Liter. Ausgeliefert wird er ab Juni 2011 zu Preisen ab 47.540,50 EUR für die Limousine bzw. 49.206,50 für das T-Modell.

Als neue Sonderausstattung ist nun das Style-Paket für 773,50 Euro bestellbar, welches zahlreiche Optional enthält: Polsterung Ledernachbildung ARTICO schwarz und Kontrastziernähte in Porzellan, 3-Speichen-Multifunktions-Sportlenkrad mit 12 Tasten in Kontrastleder mit Ziernaht in schwarz, perforiert im Griffbereich, Zierelemente in Klavierlack-Optik porzellan und schwarz, Armauflage, Mittelkonsole, sowie Türinnenverkleidung und Schalt/Wählhebelmanschette mit Kontrastziernähten in porzellan, Fußmatten mit farblich abgesetzter Kettelung in Porzellan,der Innenhimmel ist in Stoff Schwarz.

GLK:
Alle Modelle erhalten ECO-Start-Stopp (außer GLK 350 CDI 4matic BE). Alle Modelle haben die neue 7G-Tronic Plus (als Option für 200 CDI und 220 CDI mit Heckantrieb), außer GLK 350 CDI 4matic BE.
Der GLK 300 und GLK 350 werden durch den neuen GLK 350 BE 4matic (mit M276 V6) ersetzt. Er leistet nun 306 PS und 370 NM. Der Verbrauch reduziert sich von 10,5-10,8 auf 8,2-8,7 Liter. Der Spurt auf 100 km/h wird nun in 6,5s statt 6,7s erledigt. Die Vmax erhöht sich von 230 auf 238 km/h. Der Preis beträgt 49.266 EUR. Die Standheizung mit Fernbedienung ist nun auch für den GLK 350 4MATIC BluEFFICIENCY für 1630,30 Euro bestellbar.
Der Verbrauch des GLK 250 CDI 4matic BE senkt sich dank 7G-Tronic Plus und ECO-Stopp-Start von 6,7 auf 6,1. Die 4-Zylinder CDI-Triebwerke mit Heckantrieb verbrauchen als Handschalter 5,7 Liter statt 5,8.

E-Coupé / E-Cabrio:
Alle verfügen über ECO-Stopp-Start, außer E 500. E 500 noch mit M273 und 388 PS. Noch keine Freigabe für den E 500 mit M278 DE 46 AL und 408 PS erfolgt!
7G-Tronic Plus für alle 4-Zylinder bestellbar.
Neue Motoren: E 350 CDI mit 265 PS und 620 NM. 6,1s auf 100 km/h, 6,0 Liter Verbrauch auf 100 km. E 220 CDI BE und E 250 CDI BE mit 0,2 Liter weniger Verbrauch. Auch der Verbrauch der 4-Zylinder Benziner sinkt durch den Einsatz der 7G-Tronic Plus erheblich auf 6,4 Liter (Coupé).
Der E 350 CGI BE wird durch den E 350 BE (mit M276) ersetzt und leistet nun 306 PS und 370 Nm. Die Beschleunigung beträgt 6,3s und der Verbrauch beläuft sich auf 7,0 Liter (Vorgänger mit 292 PS: 8,5 Liter; Werte für Coupé). Völlig neu ist der M276 DE 35 red. im E 300 BE mit 252 PS / 340 NM und einem Verbrauch von 7,0 Liter. Der Spurt wird in 6,9s erledigt. Topspeed 250 km/h. Des Weiteren erhält das E-Cabrio/Coupé das AMG-Lenkrad (bei AMG-Sportpaket) sowie das normale Lenkras der C-Klasse Mopf bzw. CLS (C218). Dazu gibt es auch das Kombiinstrument mit Farbdisplay (siehe Änderungen E-Klasse)

E-Klasse Limousine & T-Modell(W/S212) (updated):
Kombiinstrument mit zentralem Farbdisplay wie CLS (C218).

S-Klasse:
Der S 350 BlueTec erhält die ECO-Start-Stopp Funktion (nicht in Kombination mit 4matic) und kann so den Verbrauch auf fantastische 6,2 Liter (vorher 6,8 Liter) senken.

SLS: (updated)
Neu: AMG Schmiederäder im 10-Speichen-Design, 4-fach, Mattschwarz lackiert, Felgenhorn glanzgedreht, VA: 9,5 J x 19 ET 60, Reifengröße 265/35 R19,HA: 11 J x 20 ET 68, Reifengröße 295/30 R20
Außenlackierung: AMG Sepang braun ersetzt AMG Daytona blau
Neue Polsterung: designo Leder Exklusiv espressobraun und designo Leder Exklusiv zweifarbig, espressobraun/ schwarz
Totwinkelassistent
AMG Performance Media (ab 4Q 2011): Für rennsport- und technikaffine Kunden erfasst und visualisiert das AMG Performance Media System fahrzeugspezifische Daten sowie Rennstreckeninformationen. Die Daten können gespeichert und exportiert werden, um sie nach der Fahrt auszuwerten. Darüber hinaus bietet das System uneingeschränkten Highspeed- Internetzugang sowie die Möglichkeit, Apps herunterzuladen und Fahrzeugeinstellungen vorzunehmen. Die Anzeige erfolgt im COMAND Display und die Bedienung über den COMAND Controller.
AMG RIDE CONTROL Sportfahrwerk: Das AMG RIDE CONTROL Sportfahrwerk bietet mit seinem elektronisch verstellbaren Dämpfungssystem auf Knopfdruck drei Fahrwerksstufen. Der Fahrer kann zwischen "Comfort", "Sport" und "Sport Plus" wählen.
AMG Zierelemente schwarz, hochglänzend
Bremssättel in Rot lackiert (nicht für Carbon Ceramic Brake)

Diese Liste ist vermutlich nicht vollständig. Für weitere Hinweise bin ich dankbar.

10.01.2011 Daimler in Genf

Fahrspaß pur bei vorbildlicher Effizienz ist das gemeinsame Merkmal der Neuheiten von Mercedes-Benz auf dem Genfer Automobilsalon 2011. Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht die Weltpremiere des C-Klasse Coupés. Mit dem expressiven Zweitürer bietet Mercedes-Benz erstmals ein klassisches Coupé in diesem Segment an. Zusammen mit dem jetzt noch athletischeren C 63 AMG als Limousine und T-Modell komplettiert das Coupé die gerade eingeführte aktuelle Generation der C-Klasse. Publikumsmagnet wird auch der neue SLK sein, der Fahrvergnügen und Open-Air-Genuss auf ein neues Niveau hebt. Kurz vor seiner Auslieferung an die ersten Kunden präsentiert sich in Genf außerdem der Mercedes E 200 NGT BlueEFFICIENCY mit bivalentem Erdgasantrieb.

Die Highlights von Genf:
C-Klasse Coupé
der neue C 63 AMG
C-Klasse Facelift
der neue SLK
Concept smart forspeed electric drive
smart fortwo edition nightorange

E 250 CDI BE:
Das bislang verbrauchsgünstigste Modell der Mercedes E-Klasse wird jetzt noch sparsamer: Der E 250 CDI BlueEFFICIENCY begnügt sich durch das weiterentwickelte Automatikgetriebe 7G-TRONIC PLUS und serienmäßige ECO Start-Stopp Funktion mit 4,9 Litern Diesel/100 km im kombinierten NEFZ-Kraftstoffverbrauch, 0,4 Liter weniger als bisher. Dies entspricht CO2-Emissionen von 129 Gramm pro Kilometer. Von den Effizienz steigernden Modifikationen profitiert ebenso die neue Allradversion E 250 CDI 4MATIC BlueEFFICIENCY, deren Durchschnittsverbrauch 6,3 Liter/100 km beträgt.


E 200 NGT BE:
Im März, zeitgleich mit seinem Auftritt auf dem Genfer Salon, rollt der neue E 200 NGT BlueEFFICIENCY mit bivalentem Erdgasantrieb zu den europäischen Mercedes-Benz Vertriebspartnern. Basis für den umweltfreundlichen und budgetschonenden Erdgasantriebist der bekannte Vierzylinder-Kompressormotor mit 163 PS Leistung. Er wurde durch zusätzliche Einblasdüsen an der Unterseite des Saugrohres modifiziert und arbeitet wahlweise mit Erdgas oder bleifreiem Superbenzin. Ein motornah angeordneter Druckregler mit Sensor und elektromagnetischem Abschaltventil steuert die Erdgasversorgung und hält den notwendigen Systemdruck konstant. Eine innovative Motorsteuerung erlaubt jederzeit sanften und ruckfreien Wechsel von Benzin auf Gas und umgekehrt – auch während der Fahrt und von den Insassen unbemerkt. Zusätzlich zum serienüblichen Benzintank sind in dem Fahrzeug, für den Kunden nicht sichtbar, drei Gasflaschen für das Erdgas untergebracht – eine hinter der Fondsitzlehne und zwei unter dem Kofferraumboden. Sie fassen zusammen 121,5 Liter Erdgas (entspricht 19,5 kg). Die Leistungs- und Drehmomentcharakteristik des modernen Vierzylinders bleibt auch bei Erdgasbetrieb erhalten. In Verbindung mit einem Fünfgang-Automatik­getriebe beschleunigt er die E-Klasse Limousine von 0 auf 100 km/h in 10,4 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 224 km/h. Der Kraftstoffverbrauch im Benzinbetrieb konnte gegenüber dem Vorgängermodell um 1,2 Liter auf 8,1 Liter pro 100 Kilometer gesenkt werden (NEFZ kombiniert). Im Erdgas-Betrieb sank der Verbrauch um 0,6 kg pro 100 Kilometer auf 5,5 kg – dies entspricht einer CO2-Emission von 149 g pro Kilometer. Die Reichweite beträgt mit Erdgas etwa 360 Kilometer und im Benzinbetrieb mit einem serienmäßigen 59-l-Kraftstofftank zirka 730 Kilometer, das sind insgesamt fast 1.100 Kilometer. Vorteile im Erdgasbetrieb: zirka 10 Prozent geringerer Verbrauch, über 20 Prozent weniger CO2-Emissionen und deutlich sauberere Abgase als vergleichbare Modelle mit reinem Benzinantrieb. Der Auftritt des Viano Avantgarde in der Edition 125 ist nichts für Schüchterne: Das neue Spitzenmodell rollt auf formvollendeten glanzgedrehten Leichtmetallrädern 8J x 19 im 16-Speichen-Design. Hochglanzverchromte Außenspiegelgehäuse sowie Seitenschweller und Chromzierstäbe am Frontstoßfänger sowie ein verchromter Abschlussstab an der Heckklappe unterstreichen den besonderen Auftritt. Im Interieur nehmen Fahrer und Beifahrer sowie die vier Fahrgäste im Fond auf ebenso bequemen wie sportlichen Sitzen mit feinstem Lederbezug in Pfeifendesign und verstärktem Seitenhalt Platz. Die schienengelagerten Einzelsitze im Fond sind in Schritten von 25 mm verschiebbar und haben integrierte Dreipunkt-Sicherheitsgurte, höhenverstellbare Kopfstützen und verstellbare Armlehnen.

Viano Avantgarde Edition 125
Mit dem sportlichen Auftritt des Viano Avantgarde in der Edition 125 harmoniert der dynamische Antrieb mit V6-Motoren von Mercedes-Benz. Sie sind in dieser Fahrzeugklasse einzigartig. Kraft und Umweltschonung kombiniert der V6 CDI 3.0 mit einer Leistung von 224 PS und einer außergewöhnlichen Zugkraft von 440 Nm. Spurtstärke und höchste Laufkultur vereint der alternativ angebotene V6-Benzinmotor mit 3,5 l Hubraum und 258 PS. Hinzu kommt ein speziell abgestimmtes Sportfahrwerk. Der Mercedes-Benz Viano Avantgarde in der Edition 125 ist ab Frühjahr in den zwei Längen „Kompakt“ und „Lang“ verfügbar.

Bereits seit dem 25. Februar hat der F-CELL World Drive mit Nordamerika den zweiten Kontinent unter die Räder genommen. An diesem Tag sind die drei auffällig grünen B-Klasse F-CELL Fahrzeuge von Fort Lauderdale an der nordamerikanischen Ostküste auf die erste Etappe nach New Orleans gestartet. Insgesamt legen die Wasserstoff-getriebenen Fahrzeuge in den USA und Kanada rund 7.500 Kilometer zurück, bis sie von Seattle aus ihre Reise nach Australien fortsetzen. Vor dem Start in den USA bewiesen sich die Fahrzeuge bereits über eine mehr als 3.000 Kilometer lange Strecke durch den Süden Europas. Der symbolische Startschuss für die Tour fiel bereits während des Festakts zum 125-jährigen Automobiljubiläum am 29. Januar, bevor die B-Klasse F-CELL einen Tag später auf die erste Etappe nach Paris aufbrachen. Über Frankreich und Spanien ging es in die portugiesische Hauptstadt Lissabon.

10.01.2011 Mercedes auf der Detroit Motor Show

Kurz vor dem 125. Geburtstag des Automobils am 29. Januar setzt dessen Erfinder weitere wegweisende Akzente in Sachen Elektromobilität. Auf der North American International Auto Show gab Mercedes-Benz heute seine Entscheidung für die Serienfertigung des SLS AMG E-CELL bekannt. Der batterie-elektrisch angetriebene Supersportwagen entwickelt eine Höchstleistung von 392 kW / 533 PS und ein maximales Drehmoment von 880 Nm. Zweite „elektrisierende“ Neuigkeit: Am 29. Januar fällt in Stuttgart der Startschuss für den „Mercedes-Benz F-CELL World Drive“, die erste Weltumrundung in Automobilen mit Brennstoffzellen-Elektroantrieb. Unter dem Motto „125! Jahre Innovation“ zeigt Mercedes-Benz in Detroit sein komplettes Spektrum an hocheffizienten und umweltverträglichen Antrieben für die Automobile von heute und morgen.

„Der Mercedes-Benz SLS AMG E-CELL ist der technisch fortschrittlichste Supersportwagen in der 125-jährigen Geschichte des Automobils und zeigt, wie faszinierend Elektromobilität sein kann. Unsere Kunden können ihn ab 2013 bei unseren Händlern bestellen“, so Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, im Rahmen der Mercedes-Pressekonferenz auf dem neu gestalteten Mercedes-Messestand, der die vielfältige Antriebsstrategie des Stuttgarter Automobilherstellers auf knapp 1.800 Quadratmetern Fläche dreidimensional erlebbar macht.
„Unsere Standarchitektur zeigt anschaulich, wie zielstrebig wir uns vorwärts bewegen“, so Zetsche weiter. „Wir fahren auf einer mehrspurigen Straße in die Zukunft, die wir mit allen relevanten Antriebstechnologien besetzt haben: Das Spektrum reicht von Hightech-Verbrennungsmotoren, wie unseren neuen Direkteinspritzer-Benzinern und unseren BlueTEC-Diesel, über verschiedene Arten von Hybriden bis hin zu leistungsfähigen und voll alltagstauglichen Elektronantrieben mit Batterie und Brennstoffzelle.“

Mit der B-Klasse F-CELL hat Mercedes-Benz bereits Ende 2009 sein erstes unter Serienbedingungen gefertigtes Elektrofahrzeug mit Brennstoffzellenantrieb auf die Straße gebracht. Im Rahmen einer spektakulären Langstreckenfahrt will die Marke mit dem Stern jetzt das große Potenzial der Brennstoffzellentechnologie eindrucksvoll unter Beweis stellen: Anlässlich des offiziellen Geburtstages des Automobils am 29. Januar starten drei aus der laufenden Serienproduktion stammende Brennstoffzellen-Fahrzeuge in Stuttgart zum „Mercedes-Benz F-CELL World Drive“ – 125 Tage lang, über vier Kontinente und durch 14 Länder. Jedes der drei Fahrzeuge wird dabei rund 30.000 Kilometer zurücklegen. „Elektroautos mit Brennstoffzelle haben das Zeug dazu, unsere Mobilität ein weiteres Mal zu revolutionieren“, so Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung und Entwicklung Mercedes-Benz Cars. „Denn die mit Wasserstoff betriebene B-Klasse F-CELL vereint gleich mehrere entscheidende Vorteile: Ihr Antrieb ist effizient, sauber und voll alltagstauglich – er ermöglicht lokal emissionsfreies Fahren mit großer Reichweite von rund 400 Kilometern bei kurzen Betankungszeiten von nur drei Minuten, wobei der Fahrspaß keinesfalls zu kurz kommt.“ Dafür sorgt der 100 kW (136 PS) starke Elektromotor, der ein souveränes Drehmoment von 290 Nm entwickelt. Dabei erzielt die B-Klasse F-CELL einen NEFZ-Verbrauch von umgerechnet nur 3,3 Liter Kraftstoff (Diesel-Äquivalent) je 100 Kilometer.

Inzwischen hat Mercedes-Benz die Brennstoffzellentechnik als Automobilantrieb zur Serienreife entwickelt. Aber: Während die Fahrzeugtechnik der B-Klasse F-CELL ausgereift ist, bildet die Tankstellen-Infrastruktur einen limitierenden Faktor. Dr. Weber: „Mit unserem ‚F-CELL World Drive’ wollen wir nicht nur das Potenzial des Brennstoffzellen-Antriebs beweisen, sondern gleichzeitig auch für den Aufbau eines Wasserstoff-Tankstellennetzes werben. Damit wird die B-Klasse F-CELL zum globalen Botschafter einer neuen, lokal emissionsfreien Auto- Mobili­tät der Zukunft.“ Um die Versorgung der Teilnehmerfahrzeuge auf allen Etappen dieser Tour zu gewährleisten, wird ein Wasserstoff-Tankwagen an den jeweiligen Start- und Zielorten eingesetzt. Dr. Weber: „Unser ‚F-CELL World Drive’ dient auch dazu, Regierungen und Energieversorger zum Aufbau einer geeigneten Tankinfrastruktur zu motivieren. Unser Ziel ist klar: In Zukunft sollen Autofahrer Wasserstoff überall auf der Welt tanken können – so wie heute Benzin und Diesel.“

Mehr zumSLS AMG E-Cell

30.09.2010 Mercedes auf Pariser Auto Salon 2010

Mit drei Weltpremieren beweist Mercedes-Benz auf dem „Mondial de l’Automobile“ 2010 nachdrücklich seine Innovationskraft, automobile Faszination mit höchster Effizienz und Umweltverträglichkeit zu verbinden. Zugleich repräsentieren die neuen Modelle den intelligenten Antriebsmix von Mercedes-Benz, der die Grundlage für individuell maßgeschneiderte „grüne“ Mobilität bildet: So kombiniert die Neuauflage des erfolgreichen viertürigen Coupés CLS wegweisendes Design und kultivierte Sportlichkeit mit Verbrauchsvorteilen von bis zu 25 Prozent gegenüber dem Vorgänger. Als familientaugliches Elektroauto mit mehr als 200 Kilometern Reichweite ermöglicht die neue A-Klasse E-CELL den Einstieg in die Elektromobilität auf breiter Front. Und als erstes 5-Liter-Auto in der Luxusklasse belegt der neue S 250 CDI BlueEFFICIENCY beispielhaft die Zukunftsfähigkeit der großen Premiumautomobile von Mercedes-Benz.

Mit seinen Modellneuheiten setzt Mercedes-Benz beeindruckende Akzente im Vorfeld des 125. Geburtstag des Automobils: „Wir feiern das Jubiläum, indem wir die Neuerfindung des Automobils vorantreiben – mit wegweisenden Technologien von der A- bis zur S-Klasse“, so Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, im Rahmen der Mercedes-Pressekonferenz auf dem völlig neu gestalteten Messestand, der die ganze Faszination der Marke auf über 2.000 Quadratmetern Fläche dreidimensional erlebbar macht. Zetsche weiter: „Und in den nächsten 125 Jahren Automobilgeschichte wird Mercedes-Benz genau das tun, was der Erfinder des Automobils in den vergangenen 124 Jahren sehr erfolgreich praktiziert hat: Wir bewegen uns vorwärts.“

A-Klasse E-CELL: Keine Emissionen, keine Kompromisse im Alltagseinsatz
Mit der A-Klasse E-CELL bringt Mercedes-Benz – nach der B-Klasse F-CELL mit Brennstoffzelle und dem Transporter Vito E-CELL mit batterie-elektrischem Antrieb – bereits sein drittes Elektroauto auf die Straße. Der vollwertige Fünfsitzer kombiniert uneingeschränkte Familien- und Alltagstauglichkeit mit modernster Sicherheitstechnologie und souveränen Fahrleistungen. Für leisen, lokal emissionsfreien Antrieb sorgt ein 95 PS starker Elektromotor mit einem hohen Drehmoment von 290 Nm. Zwei hocheffiziente Lithium-Ionen-Batterien ermöglichen mehr als 200 km Reichweite (NEFZ).

S 250 CDI BlueEFFICIENCY: Erstes 5-Liter-Auto der Luxusklasse
Das Zukunftspotenzial des Verbrennungsmotors unterstreicht Mercedes-Benz mit dem neuen S 250 CDI BlueEFFICIENCY, dem ersten 5-Liter-Auto in der Luxusklasse. Der erste Vierzylinder in der über 60-jährigen Erfolgsgeschichte der S-Klasse – ein hocheffizienter Turbodiesel – erzielt im NEFZ-Zyklus einen Kraftstoffverbrauch von nur 5,7 Liter pro 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 149 g/km entspricht. Damit ist der neue S 250 CDI BlueEFFICIENCY das erste Fahrzeug seiner Klasse, das die 150-Gramm-Marke beim CO2-Ausstoß unterschreitet.

Der neue CLS: Design-Ikone und Technologie-Trendsetter
Mit ihrem faszinierenden und sinnlichen Design und ihrer kultivierten Sportlichkeit profitiert die Neuauflage des CLS davon, dass Mercedes-Benz als Begründer des Segments eine ganze Generation Vorsprung hat. Alle Motoren im CLS sind neu, sie sorgen für einen Verbrauchsvorteil von bis zu 25 Prozent gegenüber den Vorgängermodellen. Zur Effizienzsteigerung trägt auch die serienmäßige elektromechanische Direktlenkung bei, die im CLS ihre Weltpremiere feiert.
Effizienz auf höchstem Niveau ist das gemeinsame Kennzeichen aller vier Motoren, die im neuen CLS zum Einsatz kommen. Bei allen Aggregaten stiegen Leistung und Drehmoment gegenüber dem Vorgänger, gleichzeitig wurde der Verbrauch um bis zu 25 Prozent gesenkt. Beim Europa-Verkaufsstart im Januar 2011 sind zwei Sechszylindermodelle verfügbar: CLS 350 CDI BlueEFFICIENCY mit 265 PS und CLS 350 BlueEFFICIENCY 306 PS sowie serienmäßiger ECO Start-Stopp-Funktion. Bereits zwei Monate später ergänzt der CLS 250 CDI BlueEFFICIENCY mit 204 PS die Motorenpalette. Im ECE-Verbrauchszyklus begnügt er sich mit 5,1 Liter Diesel/100 km. Im April folgt der CLS 500 BlueEFFICIENCY mit V8-Motor und 408 PS. Auch diese beiden Antriebsvarianten sind serienmäßig mit ECO Start-Stopp-Funktion ausgerüstet, die Mercedes-Benz bis Mitte 2011 über das gesamte Produktportfolio hinweg in mehr als 50 Modellen anbieten wird.
Maßstäbe setzt der neue CLS auch im Bereich Sicherheit. Unter anderem sind für das neue viertürige Coupé zwölf intelligente Fahrer-Assistenzsysteme verfügbar. Darüber hinaus ist der CLS als erstes Automobil der Welt auf Wunsch mit innovativen LED High Performance-Scheinwerfern lieferbar. Diese kombinieren erstmals das bereits in Mercedes-Modellen mit Bi-Xenon-Scheinwerfern bewährte Intelligent Light System mit LED-Technologie.

Die neue Generation der CL-Klasse: Effizienz im Top-Luxussegment
Mit der neuen Generation der CL-Klasse rückt Mercedes-Benz den Kraftstoffverbrauch und die Abgas-Emissionen auch im exklusiven Topsegment in den Blickpunkt. Das grundlegend überarbeitete und nochmals aufgewertete zweitürige Coupé verfügt über die gleichen hocheffizienten Motoren, die ab sofort auch in der S-Klasse und im neuen CLS zum Einsatz kommen. Neben der neu entwickelten BlueDIRECT-Technologie mit Direkteinspritzung der dritten Generation trägt das maßgeschneiderte BlueEFFICIENCY-Paket des CL 500 BlueEFFICIENCY zu der deutlichen Verbrauchsminderung um 22 Prozent bei.

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31.03.2010 Mercedes auf der New Yorker Auto Show 2010

Nach dem erfolgreichen Jahresauftakt mit einem deutlichen Aufschwung gegenüber dem ersten Quartal 2009 setzt Mercedes-Benz seine Modelloffensive auf dem US-Markt konsequent fort. Im Mittelpunkt der heutigen Mercedes-Pressekonferenz auf der New York International Auto Show 2010 stand die Weltpremiere der neuen R-Klasse Generation. Das Original unter den SUV-Tourern wurde umfassend aktualisiert – unter anderem durch eine komplett neugestaltete Frontpartie. Ein weiteres Messe-Highlight war die Weltpremiere des Mercedes-Benz SLS AMG GT3. Die Rennversion des Flügeltürers fasziniert durch spektakuläres Design und reinrassige Motorsporttechnik und debütierte pünktlich zur Markteinführung des SLS AMG. Hinzu kommen drei attraktive neue E-Klasse Modelle für den US-Markt: Mit dem E 350 BlueTEC startet eine weitere, besonders saubere und effiziente Antriebsvariante der erfolgreichen Limousine, die in den USA einen Segment-Marktanteil von 35 Prozent hält und die unangefochtene Nummer eins ihrer Klasse ist. Im Mai debütieren außerdem das neue E-Klasse Cabriolet sowie das T-Modell, das in den USA in der Variante E 350 4MATIC mit permanentem Allradantrieb auf den Markt kommt.

Bei der Motorisierung haben die Mercedes-Ingenieure besonderen Wert auf Effizienz und Umweltverträglichkeit gelegt. Mit dem R 350 BlueTEC 4MATIC bietet Mercedes-Benz eines der saubersten Dieselmodelle weltweit. Der V6-Motor erzielt eine Leistung von 211 PS sowie ein Drehmoment von 540 Nm. Bei weiter verbesserten Fahrleistungen konsumiert der mit hoch effektiver AdBlue©-Abgasreinigung ausgestattete Diesel nur 8,4 Liter (NEFZ kombiniert) Kraftstoff je 100 Kilometer - 0,3 Liter weniger als sein Vorgänger. Damit erfüllt er bereits heute die Abgaswerte der für 2014 vorgesehenen EU-6-Norm. Alle übrigen Benzin- und Dieselmodelle der R-Klasse erfüllen die EU-5-Norm. In den USA unterbietet der R 350 BlueTEC 4MATIC die Emissionsgrenzwerte aller 50 Bundesstaaten.

Der neue R 350 CDI 4MATIC verbindet die Fahrdynamik eines V8-Modells mit den geringen Verbrauchswerten einer ökonomischen V6-Variante. Er begnügt sich mit 8,5 Liter (NEFZ kombiniert) Diesel je hundert Kilometer und unterbietet damit seinen Vorgänger um 0,8 Liter – bei deutlich gestiegener Performance. Lag die Höchstleistung zuvor bei 224 PS, so bietet der modifizierte V6-Diesel nun 265 PS und ein überlegenes Drehmoment von 620 Nm. Die sportlichste R-Klasse Variante mit Dieselmotor beschleunigt in 7,6 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 235 km/h.

Am Ende des ersten Quartals 2010 hat Mercedes-Benz seine Position als führende Luxusmarke in den USA weiter gefestigt. Maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg haben attraktive Modelle wie der GLK sowie die Limousine und das Coupé der neuen E-Klasse. Die Limousine ist das erfolgreichste Modell seiner Klasse. Ihr Segment-Markanteil liegt bei 35 Prozent – doppelt so hoch wie vor einem Jahr. „Diese Erfolgsstory wollen wir fortsetzen und bringen deshalb in den nächsten Wochen gleich drei neue E-Klasse Varianten auf den US-Markt“, so Ernst Lieb, Präsident und CEO von Mercedes-Benz USA. „Mit dem neuen E 350 BlueTEC kommt im Sommer eine weitere, besonders saubere und effiziente Antriebsvariante der erfolgreichen Limousine. Außerdem komplettieren wir die E-Klasse Familie mit dem Cabriolet, das am 10. Mai startet, und dem E-Klasse T-Modell, das wir als E 350 4MATIC mit permanentem Allradantrieb anbieten.“

Das E-Klasse T-Modell verbindet die Eleganz, den Komfort und das herausragende Sicherheitsniveau der Limousine mit einzigartiger Funktionalität. Neben dem größten Ladevolumen seiner Klasse (2.000 Liter) zählt einfache Bedienbarkeit zu den wesentlichen Merkmalen des vielseitigen Raumfahrzeugs. Ein Knopfdruck genügt, und die Heckklappe öffnet automatisch. Zwei Handgriffe reichen aus, um die Rücksitzlehnen vollständig umzuklappen – dann steht die komplette, zwei Meter lange Ladefläche zur Verfügung. Und mit drei einfachen Schritten lässt sich eine dritte Sitzbank ausklappen, die den E 350 4MATIC zum einzigen Siebensitzer seiner Klasse macht.

Ein besonders sportliches Highlight setzte Mercedes-Benz in New York mit der Weltpremiere des neuen SLS AMG GT3, der pünktlich zur Markteinführung des SLS AMG debütierte. Volker Mornhinweg, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH: „Mit der Rennversion GT3 eröffnen wir ein neues Geschäftsfeld für AMG: Es umfasst die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von Kundensportfahrzeugen.“ Dank konsequentem Leichtbau und überlegener Fahrdynamik bietet der Mercedes-Benz SLS AMG eine hervorragende Basis für ein konkurrenzfähiges Rennfahrzeug. „Mit der faszinierenden GT3-Version reagieren wir auf die starke Nachfrage unserer Kunden nach einem Fahrzeug für verschiedene Motorsport-Serien“, so Mornhinweg weiter. AMG beweist mit dem neuen GT3 einmal mehr seine einzigartige Erfahrung aus über 40 Jahren Motorsport und seine hohe Kompetenz bei der Entwicklung einzigartiger High-Performance-Fahrzeuge. Die Rennversion des Flügeltürers wird von AMG in enger Zusammenarbeit mit der HWA AG entwickelt und produziert. HWA ist im Auftrag von Mercedes-Benz Motorsport für den Einsatz des DTM-Teams verantwortlich und – mit neun Fahrertiteln in der DTM und ITC sowie dem zweimaligen Gewinn der FIA GT-Meisterschaft – eines der erfolgreichsten Teams im internationalen Motorsport. Der Verkauf der GT3-Variante startet voraussichtlich im Herbst 2010, die Homologation wird rechtzeitig vor der Rennsaison 2011 abgeschlossen sein.
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Weitere Details zum SLS AMG GT3

18.02.2010 16 Mercedes Neuheiten in 2010 & 2011

Im Rahmen der heutigen Pressekonferenz zum Jahresergebnisses 2009 der Daimler AG, gab Dr. Dieter Zetsche ein Ausblick auf die Mercedes-Benz Neuerungen der Jahre 2010 und 2011:

Modell Debüt
E-Klasse Cabrio 27.03.2010
SLS AMG 27.03.2010
B-Klasse F-Cell (Kleinserie 2010)
A-Klasse E-Cell (Kleinserie Ende 2010)
R-Klasse Facelift (Mitte 2010)
S-Coupé (CL) Facelift 3. Q 2010
smart fortwo Facelift Aug/Sept 2010
S 300 CDI (4-Zylinder CDI, OM651) Ende 2010
CLS (C218) Ende 2010
E-Klasse lang (V212) Juni 2010, nur China
C-Klasse Facelift März 2011
SLK (R172) Frühjahr 2011
C-Klasse Coupé (C204) April/Mai 2011
M-Klasse (W166) Sommer 2011
B-Klasse (W246) Ende 2011
E 300 BlueTec Hybrid 2011

30.01.2010 Mercedes CO2 Maßnahmen 2010

Ende 2010/Anfang 2011 wird Mercedes den S 300 CDI BE präsentieren. Es handelt sich dabei um eine normale S-Klasse mit dem 4 Zylinder CDI Motor (OM651) mit 224 PS. Er verfügt über eine modifizierte 7G-Tronic Automatik. Sie wurde hinsichtlicht dem Verbrauch weiter optimiert. So wurde u.a. ein völlig neuer Wandler entwickelt. Diese weiterentwickelte Automatik wird schon Mitte 2010 in erste Modelle eingeführt und wird den CO2-Ausstoß um 4-5 Gramm reduzieren (bis zu 0,2 Liter). Beim S 300 CDI BE wird dazu noch eine Start-Stopp-Automatik kombiiniert so dass der Verbrauch bei 5,9 Liter auf 100 km im NEFZ Fahrzyklus liegen soll.

Der auf der IAA 2007 noch getarnte E 300 BlueTec Hybrid (wurde nur kurz auf die Road to the Future gefahren) wird nicht wie angekündigt in 2010 erscheinen. Sein Debüt wird sich vermutlich auf das Jahr 2011 verschieben. Somit wird 2010 kein neuer Hybrid von Mercedes auf den Markt kommen. Der GLK 300 BlueTec Hybrid (Systemleistung ca. 224 PS) soll laut Mercedes-Benz BlueEfficiency Broschüre im März 2012 mit einem Verbrauch von 5,9 Liter auf den Markt kommen.

Weiter CO2-Reduktionen werden vom OM642LS sowie den völlig neuen V-Motoren Generation (V6 M276 und V8 M278) erwartet die Mitte 2010 auf den Markt kommen werden. Auch beim smart Facelift im August 2010 wird sich wohl der Verbrauch durch leicht überarbeitete Benzin-Motoren leicht reduzieren.

23.12.2009 Mercedes Neuheiten 2010/2011

Im Rahmen der E-Klasse Cabrio Vorstellung in Dubai haben Dr. Zetsche und Dr. Weber Einblicke in den Entwicklungsfahrplan der nächsten Jahre gewährt.
So wird 2010 nicht nur der SLS, das E-Cabrio, CLS, sondern auch das Facelift der R-Klasse und das des CL (dann S-Coupé) debütieren. Im Sommer wird das S-Klasse Coupé mit neuen V8-Motoren (MoVe-Generation) mit Turbolader und Benzindirekteinspritzung ausgerüstet. Sie soll in manchen Modellen bis zu 25% Kraftstoff sparen. Diese Motorgeneration umfasst neue V6 und V8 Benziner inkl. einer AMG-Variante. Diese Motoren werden dann auch in den neuen CLS (C218, Vorstellung auf dem Pariser Automobil Salon) sowie der S-Klasse eingesetzt. 2011 werden sich auch in der C-Klasse mit Facelift zu finden sein (nur V6, M276). Neben dem C-Klasse Facelift wird auch ein auf der C-Klasse basierendes Einsteiger-Coupé ab Frühjahr 2011 in Bremen vom Band laufen. Es wird den CLC ersetzen. Das Design ist bis zur B-Säule mit der Limousine identisch. Die Nullserie soll noch im Frühjahr 2010 zur Erprobung anlaufen. Weitere Neuheiten in 2011 werden die neue B-Klasse (W246), die neue M-Klasse (W166) sowie der neue SLK (R172) sein.

Anfang 2011 kommt auch der bekannte 4-Zylinder OM651 in die S-Klasse (S 300 CDI BE) und wird dort 224 PS leisten und die CO2-ärmste Oberklassenlimousine darstellen. Zum Jahreswechsel 2010/2011 ist auch ein umfangreiches Update des V6-CDI geplant. Der dann intern bezeichnete OM642 LS soll 252 PS leisten und auch beim Drehmoment deutlich zulegen.

Um die Beschäftigung in Sindelfingen nach der Verlagerung der C-Klasse Produktion ab 2014 nach Tuscaloosa (USA) zu sichern hat nun das "T-Modell" auf Basis des neuen CLS grünes Licht bekommen. Intern wird der Crossover-Shooting-Brake als X218 entwickelt. Er wird Ende 2011/ Anfang 2012 auf den Markt kommen.

Des Weiteren hat Dr. Weber für 2014 eine völlig neue Automatik angekündigt. Die intern genannte NGS (Neue Generation Stufenautomatik) wird über mindestens 8-Gänge verfügen und die Effizienz der 7G-Tronic (NAG2) noch weiter steigern. Bis es aber soweit ist, wird die 7G-Tronic ab 2011 auch bei 4-Zylinder Motoren zum Einsatz kommen und in 2010 bei einigen Modellen mit einer externen Zusatzölpumpe ausgerüstet, die es erlaubt die Wechsel von N nach D und umgekehrt auch bei abgeschaltetem Motor vorzunehmen. Dadurch werden diese Modell dann auch bei Automatik über ein Stopp-Start System verfügen.

02.09.2009 BlueZero E-Cell Plus

Das seriennahe Mercedes-Benz Elektroauto Concept BlueZERO E-CELL PLUS vereint umweltfreundliche Elektromobilität im City-Betrieb mit voller Langstreckentauglichkeit. Möglich macht das die Kombination des batterie-elektrischen Antriebs mit einem effizienten und sauberen Verbrennungsmotor. Mithilfe dieses so genannten Range Extenders erzielt der BlueZERO E-CELL PLUS eine Gesamtreichweite von bis zu 600 Kilometer, davon 100 Kilometer rein elektrisch und damit lokal emissionsfrei.

Der BlueZERO E-CELL PLUS gehört zu der modular aufgebauten Elektroauto-Familie, mit der Mercedes-Benz alle künftigen Kundenanforderungen an nachhaltige Mobilität erfüllen kann. Bei dieser Variante des Konzeptfahrzeugs ist der Elektromotor des rein batteriebetriebenen BlueZERO E-CELL mit einem zusätzlichen Dreizylinder-Turbobenziner kombiniert. Der kompakte, 68 PS starke Verbrennungsmotor ist im Bereich der Hinterachse untergebracht und kann die Batterie während der Fahrt aufladen. Durch den CO2-Bonus für den batterieelektrischen Fahrbetrieb erreicht das Fahrzeug einen CO2-Ausstoß von lediglich 32 Gramm pro Kilometer. Dank Range Extender kann der BlueZERO E-CELL PLUS bis zu 600 Kilometer weit fahren, davon bis zu 100 km im lokal emissionsfreien Elektromodus. Die große kombinierte Reichweite macht den BlueZERO E-CELL PLUS voll alltagstauglich und gibt dem Kunden die Sicherheit, selbst bei entladener Batterie ans Ziel zu kommen. Zumal er sein Auto schnell und einfach an jeder normalen Tankstelle mit Kraftstoff auftanken kann.

Bei der schnellen Standardladung mit einer Ladeleistung von 20 kW kann der 18 kWh starke Hochenergie-Lithium-Ionen-Akku des BlueZERO E-CELL PLUS innerhalb von rund 30 Minuten Energie für 50 Kilometer Reichweite speichern. Die komplette elektrische Reichweite von 100 Kilometern fordert eine Ladezeit von etwas mehr als einer Stunde. Bei der Standardladung an einer handelsüblichen Steckdose mit 3,3 kW beträgt die Ladezeit circa sechs Stunden. Eine spezielle Elektronik im Fahrzeug unterstützt intelligente Ladestationen und Abrechnungssysteme von Stromtankstellen. Vorteile der Lithium-Ionen-Batterie im Vergleich zu anderen Batterietechnologien sind ihre kompakten Abmessungen, hohe Leistungsfähigkeit und Energiedichte, großer Ladewirkungsgrad und lange Lebensdauer.

Mit dem seriennahen Concept BlueZERO zeigt Mercedes-Benz den Weg in die umweltverträgliche Elektromobilität. Das intelligente, modulare Konzept ermöglicht auf Basis einer Fahrzeug-Architektur drei Modelle mit unterschiedlichen Antriebskonfigurationen: Der BlueZERO E-CELL PLUS mit Elektroantrieb und zusätzlichem Verbrennungsmotor als Stromgenerator („Range Extender“) erzielt eine Gesamtreichweite von bis zu 600 Kilometern, davon bis zu 100 Kilometer rein elektrisch.
Der bereits Anfang dieses Jahres in Detroit vorgestellte BlueZERO E-CELL mit rein batterie-elektrischem Antrieb fährt mit einer Batterieladung lokal emissionsfrei bis zu 200 Kilometer weit.
Die dritte Antriebsversion, der BlueZERO F- CELL mit Brennstoffzelle, erzielt eine elektrische und ebenfalls lokal emissionsfreie Reichweite von rund 400 Kilometern.
Alle drei BlueZERO Modelle fahren klassentypisch mit Frontantrieb. Die flexibel kombinierbaren Antriebskomponenten haben die Mercedes-Ingenieure in einem modularen Baukastensystem zusammengefasst. Dazu zählen modernste flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Akkus mit bis zu 35 kWh Energieinhalt und der kompakte, 100 kW/136 PS starke Elektromotor (Dauerleistung: 70 kW). Das maximale Drehmoment von 320 Nm steht ab der ersten Umdrehung des Elektromotors zur Verfügung und übertrifft den Wert eines heutigen V6-Benziners bei 2500/min. Wie seine beiden Geschwistermodelle BlueZERO E-CELL und BlueZERO F-CELL beschleunigt der BlueZERO E-CELL PLUS in weniger als elf Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist im Sinne einer optimalen Reichweite und Energieeffizienz elektronisch auf 150 km/h begrenzt.

Realisiert wurden die drei BlueZERO Varianten auf Basis des einzigartigen Sandwichbodens, der bereits aus der A- und B-Klasse bekannt ist. Vorteil der weiterentwickelten Konstruktion: Die wesentlichen Antriebskomponenten sind schwerpunktgünstig, platzsparend und bestmöglich geschützt im Unterboden des Fahrzeugs eingebaut. Damit unterscheiden sich die BlueZERO Modelle maßgeblich von herkömmlich aufgebauten Elektroautos, bei denen beispielsweise die schwere und voluminöse Speicherbatterie im Kofferraum oder im Bereich der Rücksitze untergebracht ist. Alle drei BlueZERO Varianten teilen sich wesentliche technische Komponenten, Design und Fahrzeugdimensionen sind identisch. Kompakte Außenabmessungen verbinden die nur 4,22 Meter langen BlueZERO Modelle mit einem großzügigen und variablen Innen- und Gepäckraum. Fünf vollwertige Sitzplätze, rund 450 Kilogramm Zuladung und über 500 Liter Gepäckraum machen sie zu familientauglichen Automobilen.

Umweltbewusstsein und Fahrspaß gehören bei Mercedes-Benz auch in Zukunft zusammen. Diesen Anspruch betonen die Mercedes-Benz Designer unter anderem durch die Farbgebung in drei neuen ALU-BEAM Farbtönen. Dabei setzen sie bei jeder der drei Varianten individuelle Akzente: Für den BlueZERO E-CELL PLUS wählten die Designer ein selbstbewusstes ALU-BEAM Kupfer. Der BlueZERO E-CELL ist in frischem ALU-BEAM Gelb gehalten, der BlueZERO F-CELL tritt in ALU-BEAM Grün auf.

Nach Einschätzung von Mercedes-Benz wird es künftig nicht die eine Technologie als Königsweg zur nachhaltigen Mobilität geben. Stattdessen reagiert das Unternehmen auf die vielfältigen Anforderungen mit ebenso vielseitigen Lösungen. Dabei spielen die einzelnen Technologien ihre Vorteile bezüglich optimaler Verbrauchs- und Emissionswerte jeweils in speziellen Einsatzbereichen aus. Mercedes-Benz sieht die Entwicklung von Elektroautos mit Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeugen für das lokal emissionsfreie Fahren der Zukunft als Ergänzung zu den bereits verfügbaren extrem sauberen und sparsamen BlueEFFICIENCY Modellen sowie zu Fahrzeugen mit Hybridantrieb. Allerdings gibt es für den uneingeschränkten und komfortablen Betrieb von Elektroautos noch eine Reihe von Herausforderungen, wie hohe Systemkosten, mangelnde Infrastruktur und geringe Reichweiten. Moderne Diesel und Benziner werden auch noch auf längere Sicht die treibende Kraft für das Automobil bleiben – im Individualverkehr mit Personenwagen, insbesondere auf Langstrecken, und vor allem beim Güterverkehr mit Lastwagen. Bei allen Fortschritten, die Mercedes-Benz mit dem Concept BlueZERO einmal mehr eindrucksvoll dokumentiert, können Elektroautos Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor zwar nicht kurzfristig ersetzen. Die Elektrifizierung moderner High-Tech Motoren wird im Antriebsmix der Zukunft jedoch eine zunehmend wichtige Rolle spielen.

31.08.2009 Mercedes Fahrer besser vor Unfällen geschützt

Jetzt ist der Nachweis gelungen: Mercedes-Fahrer sind sicherer unterwegs als Fahrer anderer Marken. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Mercedes-Unfallforschung auf Basis offizieller, anonymisierter Datenstichproben des Statistischen Bundesamtes. Betrachtet wurden 18.748 Unfälle mit Personenschäden im Zeitraum 2003 bis 2007. Danach ist das Risiko, in einer E-Klasse als Fahrer schwer oder tödlich verletzt zu werden, um 10,4 Prozent niedriger als bei vergleichbaren Fahrzeugen anderer Marken. In dieser Untersuchung wurde dabei noch gar nicht berücksichtigt, dass Mercedes-Benz Fahrzeuge seltener in Unfälle verwickelt werden als Autos anderer Marken – unter anderem, weil Mercedes-Benz als erster Hersteller flächendeckend ESP® einführte. In die Untersuchung der Unfallschwere sind nur Unfälle mit Personenschäden eingegangen. Kriterien waren eine Erstzulassung ab 2002 sowie eine Leistungs- und Gewichtsklasse entsprechend der E-Klasse.

Das Ergebnis ist ein hervorragendes Zeugnis für die Passiven Sicherheitssysteme von Mercedes-Benz, die zur Minderung von Unfallfolgen beitragen. Mit adaptiven Front-Airbags und Gurtkraftbegrenzern, die sich der jeweiligen Aufprallschwere anpassen können, Überschlagsensor, serienmäßigen Windowbags und einer intelligent konstruierten Karosseriestruktur, die den Insassen auch bei schweren Kollisionen sehr guten Schutz bietet, war die E-Klasse bei ihrer Weltpremiere 2002 der neue Schrittmacher für Pkw-Sicherheit in der Oberklasse.

Im Zuge der Modellpflege der E-Klasse im Frühjahr 2006 haben die Mercedes-Ingenieure auf diesem hohen Niveau weitere beachtliche Fortschritte erzielt und statteten die E-Klasse mit Sicherheitssystemen aus, die in dieser Fahrzeugklasse weltweit kein anderes Automobil bot. Mit der Einführung von PRE-SAFE®, der Vernetzung von Systemen zur Unfallvermeidung mit dem Insassenschutz, begann damals eine neue Ära in dieser Fahrzeugklasse. Diese Mercedes-Erfindung nutzt die Zeit zwischen dem Erkennen einer unfallträchtigen Situation und einer möglichen Karambolage für den Insassenschutz. Mit der neuen E-Klasse baut Mercedes-Benz den Sicherheitsvorsprung weiter aus. Rund ein Dutzend neu- oder weiterentwickelter Fahrer-Assistenzsysteme tragen bei, Verkehrsunfälle zu vermeiden und die Aufprallschwere zu vermindern. Dazu gehören die Müdigkeits-Erkennung ATTENTION ASSIST sowie die Wunschausstattungen DISTRONIC PLUS-Abstandsregelung und PRE-SAFE®-Bremse mit autonomer Vollbremsung. Erstmals kann PRE-SAFE® auch die Informationen der Nahbereichs-Radar-sensoren im vorderen Stoßfänger nutzen, um im allerletzten Augenblick vor einem als unvermeidbar erkannten Unfall die vorderen Gurte straff zu ziehen und so die Belastungen von Fahrer und Beifahrer beim Crash zu vermindern.

Mit neun serienmäßigen Airbags, vier Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern sowie crashaktiven NECK-PRO-Kopfstützen für Fahrer und Beifahrer bietet die neue E-Klasse eine umfangreichere Sicherheitsausstattung als der Vorgänger. Zu den Luftpolstern, die sich beim Unfall millisekundenschnell entfalten können, gehören zwei adaptive Airbags für Fahrer und Beifahrer, ein Kneebag für den Fahrer, zwei Sidebags in den vorderen Sitzlehnen sowie zwei großflächige Windowbags, die sich beim Seitenaufprall von der A- bis zur C-Säule spannen. Erstmals werden auch Pelvisbags für die vorderen Insassen verbaut. Diese können bei einer seitlichen Kollision die Belastungen im Oberkörper- und Beckenbereich zusätzlich vermindern. Auf Wunsch werden Sidebags für die Fondpassagiere angeboten. Eine weitere Sicherheitsinnovation: Im Fond setzt Mercedes-Benz auf Wunsch erstmals selbstadaptive Gurtkraftbegrenzer ein. Diese passen sich Größe und Gewicht der Passagiere an.

21.07.2009 Road to emission-free Mobility

Als Erfinder des Automobils übernimmt Mercedes-Benz auch Verantwortung für dessen Zukunft. Diesen Anspruch unterstreicht der Stuttgarter Premium-Automobilhersteller mit seiner „Road to emission-free Mobility“, die konsequent mehrspurig angelegt ist: Die drei zentralen Entwicklungsschwerpunkte sind die Optimierung von Fahrzeugen mit modernsten Verbrennungsmotoren, die weitere Effizienzsteigerung durch maßgeschneiderte Hybridisierung und das lokal emissionsfreie Fahren mit Brennstoffzellen- und Batteriefahrzeugen. Diese Strategie wurde seit ihrer Vorstellung auf der IAA 2007 unter dem Motto „Road to the Future“ konsequent umgesetzt. Gestützt auf ihre konkreten Forschungsergebnisse und die Erfahrung aus erfolgreichen Großprojekten zur Erprobung von alternativen Fahrzeug- und Antriebskonzepten, haben Mercedes-Ingenieure die Voraussetzungen für das lokal emissionsfreie Fahren von morgen und übermorgen geschaffen. Und mit einer großen, stetig wachsenden Flotte von effizienten und umweltverträglichen Serienfahrzeugen – darunter 58 besonders sparsame und saubere BlueEFFICIENCY Modelle – bietet die Marke mit dem Stern eine vielfältige Auswahl an Premium-Automobilen, die Verantwortung für die Umwelt und Wirtschaftlichkeit mit Sicherheit, Komfort und souveränem Fahrspaß vereinen.

Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars: „Keiner unserer Wettbewerber hat in Summe so gute Voraussetzungen wie wir, den Kundenwunsch nach individueller und nachhaltiger Mobilität zu erfüllen. Dass wir über die richtigen Lösungen verfügen, haben wir auf der IAA 2007 gezeigt. Seitdem haben wir diese Technologien konsequent auf den Markt gebracht: von BlueTEC über die Benzindirekteinspritzung (CGI) bis hin zum S 400 BlueHYBRID. Und parallel treiben wir die Entwicklung der Elektromobilität weiter voran. Ich freue mich auf die IAA 2009, denn wir haben unsere Hausaufgaben gemacht.“ „Mercedes-Benz Pkw-Modelle sind bereits heute sehr sparsam und sauber. Beispielhaft dafür stehen unsere BlueEFFICIENCY Modelle, von denen wir bis Ende des Jahres 58 im Markt haben werden. Wie erfolgreich dieses Konzept ist, zeigt die neue E-Klasse, die modernste Motoren und den weltbesten cW-Wert in dieser Fahrzeugklasse mit weiterer gezielten Maßnahmen zur Fahrzeugoptimierung kombiniert, darunter Leichtbau und intelligentes Energiemanagement. In Summe erreichen wir damit bis zu 23 Prozent mehr Effizienz im Vergleich zum Vorgängermodell“, so Dr. Thomas Weber, Vorstandsmitglied der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung und Entwicklung Mercedes-Benz Cars.

Weitere Mercedes-Benz BlueTEC-Pkws folgen in diesem Jahr. Die in den USA bereits 2008 erfolgreich eingeführten BlueTEC SUVs der GL-, M- und R-Klasse kommen im Herbst – zusammen mit dem neuen E 350 BlueTEC – auch in Europa auf den Markt. Alle neuen BlueTEC Modelle erfüllen bereits heute die ab 2014 geplanten Grenzwerte der EU-6-Norm.
Parallel zur Optimierung des Dieselmotors hat Mercedes-Benz ebenfalls 2006 als erster Automobilhersteller die äußerst sparsame Piezo-Benzindirekteinspritzung mit strahlgeführtem Brennverfahren eingeführt - im CLS 350 CGI. Diese Technik gilt als Meilenstein in Sachen Kraftstoffersparnis und senkt zudem die Emissionen beträchtlich. Inzwischen bietet Mercedes-Benz die Benzindirekteinspritzung auch in Sechszylindermotoren in der C- und E-Klasse an. Bei den in der aktuellen E-Klasse neu eingeführten Vierzylinder-Direkteinspritzer-Benzinern wird der Fortschritt besonders deutlich: Trotz erheblich kleinerem Hubraum leisten sie mehr als die früheren Sechszylinder, verbrauchen dabei aber bis zu 21 Prozent weniger Kraftstoff. Diese Technologie wird sukzessive in allen Ottomotoren eingesetzt. Die hocheffizienten Vierzylinder-CGI-Motoren stehen jetzt auch für die C-Klasse zur Verfügung.
Die Ergebnisse sind überzeugend: Der neue C 250 CGI begnügt sich mit einem Verbrauch von 7,2 Litern – bei einer Leistung von 204PS. Die Dieselvariante gibt es bereits ab einem Verbrauch von 4,8 Litern pro 100 Kilometer. Gemessen an der Spitzenleistung von 170 PS und dem maximalen Drehmoment von 400 Nm bietet die sparsamste C-Klasse aller Zeiten einen neuen Topwert in Sachen Effizienz.
Das Ziel, Benziner so sparsam wie Diesel und Diesel so sauber wie Benziner zu machen, hat Mercedes-Benz damit bereits in vielen Modellen erreicht. Die bisherige Bilanz der BlueEFFICIENCY Modelle: Zwölf davon erreichen einen CO2-Wert unter 140 Gramm pro Kilometer, 24 Fahrzeuge emittieren weniger als 160 Gramm pro Kilometer und insgesamt 36 Modelle kommen unter 180 Gramm pro Kilometer. Zu diesem bemerkenswerten Ergebnis haben die neuen, besonders sparsamen CGI Motoren und das hocheffiziente Abgasreinigungssystem BlueTEC maßgeblich beigetragen.

Die Technologie für die saubersten Diesel der Welt hat insbesondere in den USA den Grundstein für die Zukunft des drehmomentstarken und wirtschaftlichen Selbstzünders gelegt. Gerade bei großen Limousinen und Geländewagen ohne Hybridisierung bringt modernste Dieseltechnologie derzeit die besten Verbrauchswerte. Dies zeigt der Erfolg des E 320 BlueTEC, mit dem Mercedes-Benz im Oktober 2006 die Renaissance des Dieselantriebs für Personenwagen auf dem US-Markt eingeleitet hat.

Der zentrale Schlüssel zu mehr Effizienz und Umweltverträglichkeit liegt in der Elektrifizierung des Antriebs – nicht erst bei Elektroautos, sondern bereits bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Das Potenzial ist groß: Es reicht von den Nebenaggregaten über die Start-Stopp-Funktion bis hin zur Hybridisierung. Dafür hat Mercedes-Benz einen modularen Hybrid-Systembaukasten entwickelt, der in puncto Leistung und Einsatzspektrum vielfältige Ausbaumöglichkeiten bietet: Hybridmodule verschiedener Leistungsstufen und Batterien mit entsprechender Kapazität können mit den volumenstärksten Benzin- und Dieselmotoren von Mercedes kombiniert werden. Alle Hybridmodule sind – wie die volumenstarken Vier- und Sechszylinder-Verbrennungsmotoren – mit dem Automatikgetriebe 7G-TRONIC kompatibel. Auf dieser Basis können alle Varianten des Hybridantriebs realisiert werden: vom Mildhybriden bis hin zum Vollhybriden, der auch rein elektrisch fährt. Eine weitere Option ist der Plug-in-Hybrid, bei dem die Batterie zwecks Steigerung der „elektrischen“ Reichweite zusätzlich an der Steckdose aufgeladen werden kann. Mit diesem breit skalierbaren Modulbaukasten setzt Mercedes-Benz Maßstäbe – von der Technik über die Wirtschaftlichkeit bis hin zu Sicherheit und Fahrkomfort.

Das belegt der S 400 HYBRID, mit dem Mercedes-Benz als erster europäischer Hersteller einen Hybrid-Pkw anbietet. Die Kombination des modifizierten V6-Benziners mit dem kompakten Hybridmodul macht den S 400 HYBRID zur weltweit sparsamsten Luxuslimousine mit Ottomotor (7,9 l/100 km, NEFZ kombiniert) mit dem in dieser Fahrzeug- und Leistungsklasse weltweit niedrigsten CO2-Ausstoß von 186 Gramm pro Kilometer. Außerdem ist der S 400 HYBRID der erste Serienhybrid mit modernster Lithium-Ionen-Technologie.
Das modulare Hybrid-Konzept von Mercedes-Benz ermöglicht den Einsatz von Benzin- und Dieselmotoren unterschiedlicher Bauart, wie die Vision E 300 BlueTEC HYBRID beispielhaft zeigt. Saubere Dieselhybride bieten nach Einschätzung von Mercedes-Experten das derzeit größte Potenzial zur Kraftstoffeinsparung in den oberen Segmenten. Die mit dem neuen Vierzylinder-Diesel ausgerüstete Vision E 300 BlueTEC HYBRID unterstreicht dies mit ihrem niedrigen kombinierten Verbrauch um die 4,5 l/100 km (vorläufiger Wert). Das entspricht einem CO2-Ausstoß von lediglich 119 Gramm pro Kilometer. Gleichzeitig entwickelt der Dieselhybrid eine souveräne Kraft, die mit 165 kW/224 PS und 580 bis 600 Nm Drehmoment (jeweils kombiniert) über dem Niveau aktueller Sechszylinder-Diesel liegt.

„Eine S-Klasse mit weniger als vier Liter Verbrauch ist machbar“
Damit ist die grundsätzliche Frage nach der Zukunft großer Automobile positiv beantwortet. Dazu Dr. Thomas Weber: „Komfortable, souveräne und sichere Premium-Automobile wie die E-Klasse und die S-Klasse zählen zu unseren Kernkompetenzen und prägen unser Geschäftsmodell. Das wird auch in Zukunft so bleiben: Nach der Formel ‚BlueEFFICIENCY-Paket plus Hybrid-Baukasten‘ ist sogar eine S-Klasse mit weniger als vier Liter Verbrauch denkbar – konkret durch die Verbindung eines Plug-in-Hybriden als Antrieb mit gezielten Optimierungsmaßnahmen am Fahrzeug, speziell in den Bereichen Aerodynamik, Leichtbau und Energiemanagement.“

Mercedes-Benz verfügt über alle erforderlichen konzeptionellen und technologischen Mittel für die konsequente Elektrifizierung von Fahrzeugen. Damit bleiben Diesel und Benziner – in Verbindung mit effizienten Getrieben - weiterhin das, was sie seit vielen Jahrzehnten sind: das Rückgrat der Mobilität auf der Straße, rund um den Globus. Dieses breit angelegte und zielstrebige Engagement umfasst – über die technologische Weiterentwicklung des Antriebs hinaus – auch die Erprobung von alternativen Kraftstoffen und die Entwicklung einer geeigneten Infrastruktur, unter anderem im Hinblick auf Stromladestationen und Wasserstofftankstellen. Beispielhaft dafür stehen die Projekte „e-mobility Berlin“ oder das Brennstoffzellenprojekt in Hamburg. Für das Projekt in Berlin stellt Daimler über 100 Elektrofahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und smart; der Projektpartner RWE sorgt für den Aufbau von 500 Strom-Ladestationen im Stadtgebiet. Bei dem Projekt in Hamburg bringt Mercedes-Benz zehn brennstoffzellenbetriebene Busse und 20 B-Klasse F-CELL in die Hansestadt, während Vattenfall für den benötigten Wasserstoff aus regenerativen Energien sorgt und die Partner Shell und Total insgesamt vier Wasserstofftankstellen in Hamburg aufbauen.

Parallel zur Optimierung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor arbeiten die Ingenieure bei Daimler und Mercedes-Benz konsequent auf das erklärte Langfristziel des Unternehmens zu: das lokal emissionsfreie Fahren mit Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeugen. Elektro-Versuchsfahrzeuge von Mercedes-Benz und smart haben sich bereits in groß angelegten Feldtests bewährt und dabei mehrere Millionen Testkilometer unter Alltagsbedingungen emissionsfrei zurückgelegt. Die neuesten Generationen werden, ausgerüstet mit seriennaher Technologie, im Rahmen von aktuellen Pilotprojekten erprobt. Im Hinblick auf die Minimierung der CO2-Emissionen im Straßenverkehr wird das Elektroauto derzeit als Favorit gehandelt. Dadurch ist in der Öffentlichkeit der Eindruck entstanden, dass das Zeitalter der Elektroautos bereits morgen beginnt. Richtig ist: Ob brennstoffzellen-, batterieelektrisch oder mittels Range Extender betriebene Fahrzeuge – Elektroautos bieten enorme Potenziale in Sachen Umweltfreundlichkeit, sind aber noch nicht großserienfähig. Neben einer ausreichenden Produktionskapazität für leistungsfähige und sichere Batterien fehlt es auch an einer flächendeckenden Lade-Infrastruktur bzw. an Wasserstofftankstellen für Brennstoffzellenfahrzeuge. Lokal emissionsfreies, leises und hocheffizientes Fahren bietet sich zunächst insbesondere in urbanen Ballungsräumen an, wo Einfahrtbeschränkungen und Umweltzonen mittlerweile keine Ausnahme mehr darstellen. Entscheidende Voraussetzung für alle Elektroantriebssysteme ist ein leistungsfähiger, sicherer und zuverlässiger Energiespeicher. Die „Performance“ des gesamten elektrischen Systems hängt von der Batterie ab, angefangen bei ihrer Speicherkapazität. Aus diesem Grund legt Daimler das Augenmerk auf die Entwicklung einer leistungsstarken Traktionsbatterie. Neben den genannten Leistungsmerkmalen muss sie eine lange Lebensdauer sowie hohe Crash-Sicherheit aufweisen und recyclingfähig sein. Alle diese Voraussetzungen bietet die neue Lithium-Ionen-Batterie, die sich inzwischen bereits bei Hybridanwendungen bewährt hat. Ihre Vorteile liegen insbesondere in ihren kompakten Abmessungen in Kombination mit einer deutlich höheren Leistungsfähigkeit im Vergleich zu bisherigen Nickel-Metallhydrid-Batterien. Darüber hinaus zeichnet sie sich – dank des innovativen Kühlsystems und Temperaturmanagements - durch hohe, klima­unabhängige Zuverlässigkeit und ein hervorragendes Kaltstartverhalten aus.

Damit das Elektroauto eine echte Option für die Sicherung der nachhaltigen Mobilität werden kann, müssen verschiedene technologische Einschränkungen überwunden werden. Speziell die bisher noch relativ geringe Reichweite und die lange Ladezeit der Batterie stehen im Widerspruch zu dem, was die Menschen seit Jahrzehnten unter „Automobilität“ verstehen und was sie nach wie vor erwarten: die Freiheit, jederzeit überall hinfahren zu können und an nahezu jedem Ort der Welt Tankmöglichkeiten vorzufinden. Daimler und Mercedes-Benz engagieren sich deshalb auch für die Entwicklung der notwendigen Infrastruktur, etwa im Rahmen von Großprojekten wie „e-mobility Berlin“. Weitere Herausforderungen, die es zu meistern gilt, sind die Kosten, technologische Alltagstauglichkeit und nicht zuletzt die Frage nach der Erzeugung regenerativer Primärenergie. Stimmige Fahrzeugkonzepte hat Mercedes-Benz längst entwickelt. Das seriennahe Concept BlueZERO gibt einen konkreten Ausblick auf die umweltverträgliche Elektromobilität. Das intelligente, modulare Konzept ermöglicht auf Basis einer Fahrzeugarchitektur drei Modelle mit unterschiedlichen Antriebskonfigurationen, die alle Kundenanforderungen an nachhaltige Mobilität erfüllen können: den BlueZERO E-CELL mit batterieelektrischem Antrieb und einer rein elektrischen Reichweite von bis zu 200 Kilometern; den BlueZERO F-CELL mit Brennstoffzelle, der eine elektrische Reichweite von deutlich über 400 Kilometern erzielt; und den BlueZERO E-CELL PLUS mit Elektroantrieb und zusätzlichem Verbrennungsmotor als Stromgenerator („Range Extender“). Diese Version erzielt eine Gesamtreichweite von bis zu 600 Kilometern und fährt rein elektrisch bis zu 100 Kilometer weit – bei voller Alltagstauglichkeit im Hinblick auf Sicherheit und Packaging.

Dreh- und Angelpunkt der Elektromobilität ist die Batterie. Hochmoderne und leistungsfähige Lithium-Ionen-Batterien bilden das Herzstück der Fahrzeug-Elektrifizierung in allen Bereichen. Deshalb arbeitet Daimler an der Industrialisierung und Standardisierung dieser Batterie-Technologie und schafft so die Voraussetzungen dafür, dass künftig interessante Margen erzielt und somit Produkte zu marktfähigen Preisen angeboten werden können. Das Entwicklungsziel ist eine standardisierte, industrialisierte Produktion von Lithium-Ionen-Batterien sowohl für Hybrid- als auch für Brennstoffzellen- und reine Batteriefahrzeuge.
Daimler profitiert bei der Lithium-Ionen-Technologie von seinem hausinternen Know-how aus langjähriger Forschungsarbeit. Mehr als 600 Patente zu batteriegetriebenen Fahrzeugen hat das Unternehmen in den letzten 30 Jahren bereits angemeldet – davon über 230 auf dem Gebiet der Lithium-Ionen-Technologie. Um seine Vorreiterrolle in diesem Bereich langfristig zu sichern, hat Daimler sich 2008 mit 49,9 Prozent an der Evonik Tochter Li-Tec beteiligt. Darüber hinaus wurde das gemeinsame Joint Venture „Deutsche Accumotive GmbH & Co. KG“ (Anteile: 90 % Daimler, 10 % Evonik) gegründet.
Ab 2012 verfügt Daimler damit über exklusive Produktionskapazitäten für modernste Lithium-Ionen-Batterien, die dann für alle automobilen Anwendungen – von Hybrid- bis zu Elektrofahrzeugen und von Pkws bis zu Nutzfahrzeugen – bedarfsgerecht hergestellt werden können. Damit hat Daimler direkten Zugriff auf die Schlüsseltechnologie für emissionsfreies Fahren. Parallel dazu treibt Daimler die Entwicklung des Elektroantriebs weiter voran, wo es sinnvoll ist, auch zusammen mit anderen Partnern.

„Die Mobilität von morgen wird nicht von einer solitären Lösung getragen, stattdessen wird die Last – bildlich gesprochen – auf mehrere Schultern verteilt“, so Dr. Thomas Weber. „Den Schlüssel zu einer zukunftsfähigen, das heißt umweltverträglichen und zugleich bedarfsgerechten Automobilität bildet ein vielfältiger Antriebsmix aus Verbrennungsmotoren, Hybriden und Batterie- sowie Brennstoffzellenantrieben. Diese Antriebstechnologien, die wir zum Nutzen unserer Kunden und der Umwelt konsequent in den Markt bringen, sind integraler Bestandteil unserer Strategie für nachhaltige Mobilität.“

17.06.2009 Hybrid ab 2012 in Pkw und Lkw

Die Daimler AG wird weiter vehement ihre Vision vom unfallfreien Fahren und des umweltfreundlichsten Premiumherstellers verfolgen. Dies belegen nicht nur die neuesten Conceptfahrzeuge ESF 2009 und die BlueZeor-Concepte, sondern auch die Sicherheits- und Umweltinnovationen in der neuen E-Klasse (W212) sowie in der gemopften S-Klasse (BR221) inkl. S 400 BlueHYBRID. Ab 2012 werden die meisten Pkw-Baureihen mit Hybridmodulen ausgestattet sein und auch im Transporter und Lkw-Bereich wird sich der Hybrid verbreiten. Maßgelblich dafür ist auch das Jointventure mit Evonik und der LiTec GmbH.
Des Weiteren wird auch das Downsizing weiterverfolgt. So sollen nicht nur im smart und der neuen A-/B-Klasse Familie (C117, W176, W246 und X156) aufgeladene 3-Zylindermotoren angeboten werden, sondern auch im 2014 debütierenden W205 (neue C-Klasse).
Zudem soll die neue C-Klasse rund 100 kg an Gewicht einsparen ohne an der passiven Sicherheit Kompromisse machen zu müssen.

12.04.2009 Modelljahr 2010

Hier eine Liste der Änderungen für das Modelljahr 2010 (keine Garantie auf Vollständigkeit):

C-Klasse
C-Klasse Comand mit TMC Pro
mit DAB (nur bei Comand)
C 200 CDI BE (OM646) mit nur noch 59 Liter Tankinhalt
230er V6 (M272 E25) entfällt.
250 CGI (M271) 4 Zylinder Turbo ab Sept 09
200 CGI, 180 CGI ersetzt 180 K und 200 K ab Dez 09
220 CDI OM646 wird durch 220 CDI BE (OM651) ersetzt
200 CDI OM646 wird durch 200 CDI BE (OM651) ersetzt (Dez 09)
C 280 wird in C 300 umbenannt
C 320 CDI wird in C 350 CDI umbenannt

CL
Comand mit TMC Pro sowie optional Splitview
DAB Tuner

CLS
aus CLS 280 wird CLS 300
aus CLS 320 CDI wird CLS 350 CDI
Comand mit TMC pro
DAB Tuner

GLK
aus GLK 320 CDI wird GLK 350 CDI
aus GLK 280 wird GLK 300
GLK 220 CDI BE erhält 59 liter Tank; 66 Liter Tank gegen Aufpreis
Keyless-Go
Leder Artico
Leder designo
Comand mit TMC pro
DAB Tuner
Harman-Kardon Soundsystem von 600 Watt auf 510 Watt reduziert sowie andere Lautsprecherverteilung
Entfall von Zierteil Holz Pinie braun (matt)
GLK 220 CDI BE reduzierter NEFZ Verbrauch von 6,9 auf 6,7 Liter
GLK 300 reduzierter Verbrauch von 10,4 auf 10,2 Liter
GLK 350 reduzierter Verbruach von 10,7 auf 10,5 Liter
GLK 220 CDI ohne 4matic ab Dez 09 / Jan 2010
GLK 250 CDI 4matic ab Dez 09 / Jan 2010

S-Klasse
siehe Info zum Facelift
jetzt mit Kneebag für den Fahrer

SL
aus SL 280 wird SL 300
Comand mit TMC pro

SLK
aus SLK 280 wird SLK 300
Comand mit TMC pro

25.03.2009 F-Cell Roadster

In einem bislang einzigartigen, berufsgruppenübergreifenden Projekt haben die Auszubildenen der Daimler AG im Mercedes-Benz Werk Sindelfingen einen Roadster mit Brennstoffzellenantrieb gebaut. Rund ein Jahr lang arbeiteten insgesamt mehr als 150 Auszubildende und Dual Studierende an der Konzeption, Entwicklung, Montage und Fertigstellung des F-CELL Roadster. Dabei waren Nachwuchskräfte aus den Bereichen Kraftfahrzeugmechatronik, Modellbau, Elektronik, Beschichtungstechnik und Fertigungsmechanik sowie Produktdesign und Fahrzeuginnenausstattung beteiligt. Vorrangiges Ziel des Projektes war es, das Thema alternative Antriebe praxisnah in die Ausbildung zu integrieren.

"Das Projekt zeigt eindrucksvoll, dass das Thema nachhaltige Mobiliät zum festen Bestandteil unserer Berufsausbildung geworden ist“, sagt Personalvorstand und Arbeitsdirektor Günther Fleig. „Ich bin begeistert, mit wie viel Eigeninitiative und Kreativität sich die jungen Leute dieser Aufgabe gewidmet haben.“

Der „F-CELL Roadster“ verbindet neueste Technologien auf einzigartige Weise mit der Historie des Automobilbaus. In Anlehnung an den Benz-Patent Motorwagen von 1886 ist das Fahrzeug mit großen Speichenrädern ausgestattet. Darüber hinaus finden sich am F-CELL Roadster Stilelemente aus den unterschiedlichsten Fahrzeugepochen. Dazu gehören die Carbonsitzschalen mit handgenähtem Lederbezug ebenso wie die markante, nach dem Vorbild der Formel-1 Boliden gestaltete Frontpartie aus Glasfaser. Gesteuert wird das Fahrzeug mittels Drive-by-wire Technologie, das herkömmliche Lenkrad wird dabei durch einen Joystick ersetzt. Für den Antrieb sorgt das emissionsfreie Brennstoffzellensystem im Heck. Mit einer Leistung von 1,2 kW erreicht der F-CELL Roadster eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h und ermöglicht eine Reichweite von bis zu 350 km. (Foto Daimler AG)

04.02.2009 Neue Motoren / Rückkehr des 55 AMG

"Ab 2010 stattet AMG seine Fahrzeuge mit Benzin-Direkteinspritzung und mit Start-Stopp-Funktion aus. Durch eine beständige Steigerung der Effizienz wird AMG ab 2012 eine Verbrauchsreduktion um 30 Prozent gegenüber dem heutigen Stand erreichen."

Diese heutige AMG Meldung bestätigt die Gerüchte die schon länger im Umlauf sind. Bis 2012 wird AMG den M156 E63, die erste und einzige komplette Eigenentwicklung, durch ein neues V8 Benzin-Direkteinspritzungstriebwerk ersetzen. Den Anfang wird der neue CLS (C218) Ende 2010 machen(vermutliche Verkaufsbezeichnung CLS 55 AMG BiTurbo). Der neue V8 Benzin-Direkteinspritzer basiert wieder, wie die alten V8 Kompressor AMG-Triebwerke, auf einer Mercedes Entwicklung names M278.

Der M156 E 63 6,3 Liter V8 wird dann nur noch im neuen SLC (W197) sowie vermutlich im McLaren P11 eingesetzt.

Die neuen Mercedes Motoren M276 (V6) und M278 (V8) sind komplexe Weiterentwicklungen der bisherigen V6 (M272) und der bisherigen V8 (M273) Triebwerke. Den Anfang könnte der M278-V8 schon 2009 im S-Klasse Facelift machen. Flächendeckend kommen die neuen M276 und M278 dann 2010 beispielsweise im neuen CLS (C218) zum Einsatz.

Die neuen Triebwerke übernehmen von den jetzigen im Wesentlichen den Motorblock. Erhalten daneben einen komplett neuen Zylinderkopf mit CGI-Direkteinspritzungstechnologie und werden zusätzlich mit zwei Turboladern aufgeladen. Die Details zu den M276 Triebwerken sind noch nicht näher bekannt. Der neue M278 V8 wird inkl. dem AMG-Derivat in vier Vairanten angeboten:

Motorblock-Basis neuer Motor Leistung Bemerkung
M273 E46 M278 DE 46 ? V8 Sauger mit 4,6 Litern & CGI Technik
M273 E46 M278 DE 46 LA ? V8 BiTurbo mit 4,6 Litern & CGI Technik
M273 E46 M278 DE 46 LA 435 PS V8 BiTurbo mit 4,6 Litern & CGI Technik, ersezt den 500er
M273 E55 M278 DE 55 LA über 550 PS V8 BiTurbo mit 5,5 Litern & CGI Technik, neuer 55 AMG BiTurbo ersezt den 63er
Die Triebwerke werden mit der 7G-Tronic und teilweise optional mit einer Start-Stop-Funktion angeboten.

11.01.2009 Mercedes Concept BlueZero

Weitere Infos zu den BlueZero Concept Cars in der Meldung vom 15.12.08 eine Newsmeldung weiter unten. Hier sind neue Schaubilder, die das Prinzip genauer verdeutlichen: (Fotos Daimler AG)

15.12.2008 Mercedes Concept BlueZero

Mit dem seriennahen Concept BlueZERO zeigt Mercedes-Benz auf der North American International Auto Show in Detroit den Weg in die umweltverträgliche Elektromobilität. Das intelligente, modulare Konzept ermöglicht auf Basis einer Fahrzeug-Architektur drei Modelle mit unterschiedlichen Antriebskonfigurationen, die alle Kundenanforderungen an nachhaltige Mobilität erfüllen können:

den BlueZERO E-CELL mit batterie-elektrischem Antrieb und einer rein elektrischen Reichweite von bis zu 200 Kilometer,

den BlueZERO F-CELL mit Brennstoffzelle, der eine elektrische Reichweite von deutlich über 400 Kilometer erzielt,

und den BlueZERO E-CELL PLUS mit Elektroantrieb und zusätzlichem Verbrennungsmotor als Stromgenerator („Range Extender“). Diese Version erzielt eine Gesamtreichweite von bis zu 600 Kilometer und fährt rein elektrisch bis zu 100 Kilometer weit.

Realisiert wurden die drei BlueZERO Varianten auf Basis der einzigartigen Sandwichboden-Architektur, die Mercedes-Benz bereits vor zehn Jahren auch mit Blick auf die Integration alternativer Antriebe für die A- und B-Klasse eingeführt hat. Vorteil der weiterentwickelten Konstruktion: Die wesentlichen Antriebskomponenten sind schwerpunktgünstig, platzsparend und bestmöglich geschützt im Unterboden des Fahrzeugs eingebaut. Maßstäbe setzen die fünfsitzigen BlueZERO Studien auch in punkto Leichtbau, Innenraumgestaltung und Karosseriedesign.

Das BlueZERO Prinzip: flexibel, außen kompakt, innen großzügig Alle drei BlueZERO Varianten teilen sich wesentliche technische Komponenten, Design und Fahrzeugdimensionen sind identisch. Kompakte Außenabmessungen verbinden die nur 4,22 Meter langen BlueZERO Modelle mit einem großzügigen und variablen Innen- und Gepäckraum. Fünf vollwertige Sitzplätze, rund 450 Kilogramm Zuladung und über 500 Liter Gepäckraum machen sie zu voll alltagstauglichen Automobilen. Dank Sandwich-Konstruktion mit erhöhter Sitzposition bieten sie außerdem höchste Crash-Sicherheit für Passagiere und Technik sowie hervorragende Rundumsicht.

Gegenüber Elektroautos, die auf konventionellen Fahrzeug-Plattformen basieren und ursprünglich nur für den Einsatz von Verbrennungsmotoren konzipiert wurden, bietet das Concept BlueZERO überzeugende Vorteile:
Das Raumangebot bleibt vollständig erhalten. Durch die Integration der Energiespeicher, bzw. Energieerzeuger im geräumigen Sandwichboden sind keine Kompromisse bei Fahrgast-, Kofferraum und Variabilität notwendig. Die im Sandwichboden eingebaute Antriebstechnologie sorgt für einen niedrigen Schwerpunkt. Daraus resultiert ein besonders sicheres und agiles Fahrverhalten . Die Crash-Sicherheit liegt dank des Sandwichkonzeptes und der Unterbringung wesentlicher Antriebskomponenten zwischen den Achsen auf Mercedes-typisch höchstem Niveau. Damit unterscheiden sich die BlueZERO Modelle maßgeblich von herkömmlich aufgebauten Elektroautos, bei denen beispielsweise die schwere und voluminöse Speicherbatterie im Kofferaum oder im Bereich der Rücksitze untergebracht ist.

„Ab 2009 fertigen wir die ersten Mercedes Brennstoffzellenautos in Kleinserie, rein batterie-elektrisch angetriebene Fahrzeuge von Mercedes-Benz folgen, ebenfalls in Kleinserie, ab 2010. Damit sind wir hervorragend für die Zukunft aufgestellt.“
Alle drei BlueZERO Modelle fahren klassentypisch mit Frontantrieb. Die flexibel kombinierbaren Antriebskomponenten haben die Mercedes-Ingenieure in einem modularen Baukastensystem zusammengefasst. Dazu zählen modernste flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen Akkus mit bis zu 35 kWh Speicherkapazität sowie der kompakte, maximal 100 kW starke Elektromotor (Dauerleistung: 70 kW), der ein maximales Drehmoment von 320 Nm entwickelt. Alle drei Varianten beschleunigen in weniger als elf Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist im Sinne einer optimalen Reichweite und Energieeffizienz elektronisch auf 150 km/h begrenzt.

Bei einer Ladeleistung von 15 kW können die leistungsstarken Lithium-Ionen Akkus des BlueZERO E-CELL und des BlueZERO E-CELL PLUS innerhalb von 30 Minuten Energie für 50 Kilometer Reichweite speichern. Rein elektrische Reichweiten von 100 Kilometer beziehungsweise 200 Kilometer fordern eine Ladezeit von einer beziehungsweise zwei Stunden. Bei einer Ladeleistung von haushaltsüblichen 7 kW verdoppeln sich die Ladezeiten. In diesen beiden BlueZERO Fahrzeugen ist eine Elektronik vorgesehen, die intelligente Ladestationen und Abrechnungssysteme unterstützt.

Beim BlueZERO E-CELL PLUS ist im Heck als zusätzlicher Range-Extender der aus dem smart fortwo bekannte 1,0 Liter-Turbo-Benzinmotor eingebaut. Der kompakte Dreizylinder erzeugt bei konstant 3500 U/min eine Leistung von 50 kW. Bei Bedarf lädt er über einen gleichstarken Generator den 17.5 kWh Lithium-Ionen Akku nach. Mit einer Tankfüllung sind bis zu 600 Kilometer Reichweite möglich. Die rein elektrische, lokal emissionsfreie Reichweite beträgt bis zu 100 Kilometer. Der BlueZERO F-CELL mit Brennstoffzellenantrieb erzielt gemäß NEFZ eine Reichweite von deutlich über 400 Kilometer ohne Emissionen.

. Die kraftvoll-elegant gezeichnete Front prägt der Kühlergrill mit mittig platziertem Stern. Zur guten Aerodynamik des BlueZERO trägt unter anderem die geschlossene Frontschürze bei, die konzeptbedingt ohne Kühllufteinlässe auskommt. Die 20 Zoll großen Räder sind ebenfalls aerodynamisch optimiert. Leichtlaufreifen reduzieren den Rollwiderstand. Die markanten Charakterlinien an den Flanken verleihen dem BlueZERO eine sehr dynamische Seitenlinie und betonen die bionische, aus der Natur abgeleitete Struktur. Dieses stilprägende Merkmal des Mercedes-Benz bionic car wurde für die BlueZERO Modelle adaptiert und weiterentwickelt. Diese Elemente geben dem Karosseriekörper seine kraftvolle Spannung. (Fotos Daimler AG)

11.09.2008 Mercedes Concept FASCINATION

Mercedes-Benz baut die begehrenswertesten Coupés. Diesen Anspruch unterstreicht die Stuttgarter Automobilmarke auf dem Automobilsalon von Paris 2008 mit dem Design-Showcar ConceptFASCINATION, das die Emotionalität eines Coupés mit neuen, überraschenden Proportionen interpretiert. Das automobile Unikat verbindet auf aufregend-intelligente Weise sportlich-elegantes Design mit stilvoller Funktionalität. Denn im Heck bietet es ein mit Holz, Aluminium und Rauchglas hochwertig gestaltetes Gepäckabteil, das nicht nur Kühlfach und Humidor bereithält, sondern auch einen großzügigen Transportraum zur Verfügung stellt. Damit erfüllt das ConceptFASCINATION zwei Wünsche – nach hohem Nutzwert und nach der leidenschaftlichen Inszenierung eines Coupés mit schneller, spannender Linienführung. Mit diesem Showcar gibt Mercedes-Benz der bekannten, aber selten auf unseren Straßen zu sehenden Fahrzeugkategorie des„Shooting-Brake“ mit seiner eigenständigen Ausstrahlung neue Impulse. Ohne Rücksicht auf ein Lastenheft nehmen zu müssen, entwarfen die Designer eine automobile Skulptur höchster Ästhetik und stellen damit die hohe Design-Kompetenz von Mercedes-Benz wieder einmal unter Beweis.
Dabei zeigt das Conceptcar erste Ausblicke auf die neue E-Klasse und das E-Klasse Coupé und Cabrio (Nachfolger des CLK's). Dies ist besonders am neuen Vieraugengesicht und am hinteren Kotflügel zu erkennen. Die Studie könnte als E-Klasse Coupé T-Modell bezeichnet werden, wenn es überhaupt gebaut werden würde.

Die sinnliche Offensive des ConceptFASCINATION basiert auf der technischen Grundlage der neuen E-Klasse (W/S212). Den Antrieb übernimmt der neue Vierzylinder-Dieselmotor (OM651) inklusive BlueTEC-Technologie, der aus 2,2 Liter Hubraum 204 PS leistet.

Eine dynamische Pfeilung von der Front bis zum Heck prägt den langgezogenen Körper des Showcars ConceptFASCINATION. Dadurch wirkt es dynamisch aufgeladen und scheint sich schon im Stand in Bewegung zu setzen. Diesen Eindruck unterstreicht eine lange seitliche Fenstergrafik, die mit rahmenlosen Scheiben ohne optische Unterbrechung durch eine B-Säule von vorn bis hinten einen geschlossenen Spannungsbogen zieht. Dadurch ist der große Nutzraum im Heck wie aus einem Guss in den Fahrzeugkörper integriert, streckt ihn optisch zusätzlich und verleiht ihm spielerische Leichtigkeit.

Die Seitenscheiben sind komplett versenkbar – Grundgene jedes Coupés von Mercedes-Benz – so dass der Blick ungehindert die kunstvolle Inszenierung edler Materialien im Innenraum erfassen kann. Keilförmig vorwärtsdrängend ist die Silhouette des Showcars. Scharf konturierte, straff gespannte Linien, die organisch aus den Flächen herauswachsen und wieder sanft in sie eintauchen, gliedern die Flanken. Schulterlinie, hinterschnittene Charakterlinie und eine weitere Linie grenzen die gefühlvoll modellierten Flächen ab, die abwechselnd konkav oder konvex gestaltet sind und erzeugen einen weichen und doch scharf akzentuierten Linienfluss mit einem interessanten Wechselspiel des Lichts. Kurz: Fließende Flächen und gespannte Bögen kreieren leidenschaftliche Formen. Kraftvoll modelliert sind die Radabdeckungen. Vor allem die hinteren Kotflügel zeigen beim Umrunden der Radhäuser einen fast sinnlich anmutenden Hüftschwung – ein klassisches Design-Element von Mercedes-Benz aus früheren Zeiten – und setzen sich elegant in den Linien des Hecks fort. Die Türöffner reichen optisch über die Türen nach hinten in die Flanken und stören so nicht den Fluss der Flächen und Kanten.

Die markante Front des feingliedrigen Athleten zeigt Selbstbewusstsein. Sie bleibt dem Vier-Augengesicht treu, interpretiert sie aber frischer. Die jetzt rhombischen Scheinwerfer zeigen vor grauem Hintergrund die faszinierenden technischen Details der Leuchtkörper mit modernster LED-Technik sowie C-förmige Spangen aus Lichtleitern, die für prägnantes Positionslicht sorgen. Mit den neuen, geschärften Augen und den sie umgebenden Linien und Flächen wirkt das „Gesicht“ des ConceptFASCINATION spannungsvoll und energisch. Die Motorhaube des Design-Showcars ist stark konturiert und trägt in der Mitte eine Kante, welche die Pfeilung von der Front in den Fahrzeugkörper hinein fortführt. Der Kühlergrill mit einer Lamelle und zentralem Mercedes-Stern ist kraftvoll umrahmt, wirkt sehr dominant und setzt die Marke ausdrucksstark ins Licht.

Den vorderen Abschluss zur Straße hin bildet eine markante Frontschürze mit kleinem Doppelflügel. Damit steht das Design-Juwel breit und satt auf der Straße. Von der Liebe zum Detail, die in jeder Linie, in jedem Schwung zu spüren ist, zeugt besonders deutlich eine Finesse der Frontschürze: Eine feine Chromzierleiste umfasst im unteren Bereich das gesamte Fahrzeug; vorn sind in diese Leiste Nebelleuchten in LED-Technik eingelassen – wie ein funkelndes Kleinod. Das nach vorn geneigte Heck ist ebenfalls stark gepfeilt und trägt einen Spoiler, unter dem die dritte Bremsleuchte in das Heckfenster eingespiegelt ist. Flache, waagerechte LED-Leuchten, die ums Heck herumreichen und es optisch mit den Flanken verbinden, betonen die Breite. Die Umrandung der neu gestalteten Heckleuchten fließt mit Hinterschnitt raffiniert und gleichzeitig sehr harmonisch in den Kotflügel und gibt damit eines der vielen Beispiele der liebevollen Detailarbeit der Designer von Mercedes-Benz. Den imposanten Heckabschluss bildet analog zur Front ein kleiner Zusatzflügel, den vier Auspuffenden einrahmen.

Ein großes Glaspanoramadach und der Bogen der ununterbrochenen Seitenscheibengrafik sorgen auch im Innenraum für optische Leichtigkeit und lassen das Exterieur mit dem Interieur verschmelzen. Großzügig verwendete wertvolle Materialien wie Leder, Holz, Aluminium und hochwertige textile Stoffe sowie viele liebevoll gestaltete Details unterstreichen im Interieur den sportiven stilvollen Charakter des Showcars. Der erlesene Materialmix ist der Welt des Pferdesports entlehnt und erfüllt jeden anspruchsvollen Geschmack. An einen Sattel erinnernd, bekleidet dickes, dunkles Leder die Oberfläche der Mittelkonsole aus Aluminium, die sich wie eine Brücke zwischen den vier sportlich ausgeprägten Einzelsitzen von vorn in den Fond schwingt und damit die spannungsvollen Linien des Exterieurs mit minimalistischen Elementen ins Interieur überträgt. Dieses kräftige, natürliche Leder überzieht auch den oberen Bereich der Instrumententafel, bedeckt fließend und geschmeidig die Armauflagen in den Türen und sorgt so für Wohlgefühl. Als Kontrast wirken helles, edles Nubukleder für die übrigen Flächen und die vier Einzelsitze sowie hochfloriger Teppich aus dicken Fasern. Die Sitzspiegel sind mit kräftigem, hochwertigen Textil bezogen. Zierleisten aus amerikanischem Nussbaum, die einen feinen Chromrahmen tragen, runden das Materialkonzept ab.

Die charakteristische Pfeilung des Exterieurs nimmt die Instrumententafel auf. Damit wirkt sie wie ein dynamischer Flügel und trägt ein Kombiinstrument mit fünf Tuben und silbernen Ziffernblättern.

Liebevoll gestaltete Details verleihen dem Laderaum einen besonders hochwertigen und überraschenden Charakter. Der zirka ein mal ein Meter große Ladeboden besteht aus Holz mit Schutzschienen aus gebürstetem Aluminium. Rechts und links ist der Boden aufklappbar. Hier öffnen sich zwei Fächer, in denen zwei Ferngläser sowie eine hochwertige Digitale Fotokamera mit Leica-Wechselobjektiven auf ihren Einsatz zum Beispiel auf der Pferderennbahn warten. Die Mitte des Laderaums nimmt ein Hubtisch aus Rauchglas mit Tischlein-deck-dich-Funktion ein. Auf Knopfdruck fährt er nach oben aus dem Ladeboden und gibt darunter ein Fach frei, in dem ein Humidor untergebracht ist. Außerdem lässt sich der Tisch nach hinten ziehen, dann ist er bequemer von außen zu erreichen. Gleichzeitig gibt er dabei ein Kühlfach für Getränke und Sektkelche frei. Wird nun die Rauchglas-Fläche nach links und rechts aufgeklappt, steht dem Genuss eines stilvollen und kultivierten Picknicks nichts mehr im Wege.

Das Design-Schaustück ConceptFASCINATION entstand nicht nur, um Lust auf Neues, Überraschendes zu machen. Vielmehr geben Showcars den Designern immer wieder die Möglichkeit, mit nicht alltäglichen Themen zu experimentieren, sie anders zu denken und neuen Ideen großzügig Raum zu geben. Außerdem dienen sie auch dazu, den Dialog mit den Kunden zu intensivieren und die Reaktionen des Publikums auf neue Auto-Ideen kennen zu lernen. So blicken die Designer von Mercedes-Benz stilistisch in die Zukunft und entwickeln neue Formensprachen. (Fotos Daimler AG)

04.07.2008 Mehr Druck im Tank

Die Daimler AG hat jetzt die ersten Fahrzeuge ihrer bestehenden Brennstoffzellenflotte von 350- auf 700-bar-Technologie umgestellt. Dank des höher komprimierten Wasserstoffs lässt sich deren Reichweite dadurch um bis zu 70 Prozent steigern. Erste Bewährungsprobe für eine so ausgestattete A-Klasse F-CELL „plus“ war die Fahrt von der Hauptstadt Berlin zum Magdeburger Umweltforum. Dabei stellte das Fahrzeug unter realen Verkehrsbedingungen seine Alltagstauglichkeit unter Beweis.
Mit bis zu rund 270 - statt anfänglich 160 Kilometern - pro Tankfüllung steigt der Aktionsradius mit der 700-bar-Technologie bereits bei der aktuellen Fahrzeuggeneration um bis zu 70 Prozent. Bei der B-Klasse F-CELL, deren Kleinserienproduktion in 2010 startet, wird die Reichweite sogar bei rund 400 Kilometern liegen. „Damit kommen diese Brennstoffzellenfahrzeuge ebenso weit, wie Autos mit Verbrennungsmotor und sind somit absolut alltagstauglich“, so Prof. Dr. Herbert Kohler, Leiter Fahrzeugaufbau und Antrieb, Forschung und Vorentwicklung bei der Daimler AG.

Die neue Generation des Brennstoffzellenantriebs ist wesentlich kompakter und zugleich leistungsfähiger und voll alltagstauglich. Die technische Basis bildet das optimierte Brennstoffzellen-System, das Mercedes-Benz 2005 im Forschungsfahrzeug im F 600 HYGENIUS vorgestellt hat. Diese sehr kompakte Brennstoffzelle arbeitet wesentlich effizienter als vorherige Generationen. Der neu konzipierte „Stack“ ist rund 40 Prozent kleiner, entwickelt aber 30 Prozent mehr Leistung sorgt für 16 Prozent weniger Verbrauch. Darüber hinaus zeichnet sich das System durch gute Kaltstartfähigkeit aus. Dies ermöglichen Innovationen wie der elektrische Turbolader für die Luftversorgung und das neue Be- und Entfeuchtungssystem. Der Elektromotor entwickelt eine Spitzenleistung von 136 PS und ein maximales Drehmoment von 320 Newtonmeter. Damit erfüllt die B-Klasse F-CELL hohe fahrdynamische Anforderungen, die über dem Niveau eines Zweiliter-Benziners liegen. Dennoch verbraucht der emissionsfreie Brennstoffzellen-Antrieb des familiengerecht konzipierten Kompaktwagens umgerechnet nur 2,9 Liter Kraftstoff (Diesel-Äquivalent) je 100 Kilometer.

22.06.2008 E-Autos ab 2010

Dieter Zetsche, CEO der Daimler AG, hat nun in einem Interview bestätigt, dass es ab 2010 zwei Elektro-Autos aus dem Daimler Konzern geben wird. Neben dem smart fortwo der schon in London im Praxistest erprobt wird, wird er voraussichtlich auch eine A-Klasse mit Elektroantrieb geben. Der Sandwichboden eignet sich dazu sehr gut. Zeitgleich soll die B-Klasse mit Brennstoffzelle in Kleinserie gehen.

18.06.2008 Neues Werk für Kompaktwagenfamilie

Die Daimler AG hat heute folgende Punkte für die neue Kompaktwagenfamilie im Premiumsegment bestätigt:

- das Werk in Rastatt wird zukünftig auch die A-/ und B-Klasse produzieren und dafür werden weitere 600 Mio. EUR investiert, so dass die Arbeitsplätze in Rastatt langfristig gesichert sind.

- ein zweites völlig neues Mercedes-Benz Werk wird in Kecskemét, Ungarn entstehen um mit der neuen Kompaktwagenfamilien beim Preis konkurrenzfähig zu bleiben und neue Märkte zu erschließen. Dafür werden rund 800 Mio. EUR investiert und in Ungarn ca. 2500 Arbeitsplätze geschaffen.

- Mercedes-Benz ist bereits jetzt mit der A- und B-Klasse erfolgreicher Premium-Hersteller von Kompaktfahrzeugen. Auch in der Nachfolge-Generation werden Produkt-Aspekte angeboten, die schon heute beim Kunden besonders beliebt sind – wie z.B. das großzügige Raumangebot und die höhere Sitzposition. Darüber hinaus werden durch die zusätzlichen Varianten neue Kundengruppen für die Marke Mercedes-Benz gewonnen (kleiner SUV BLK und Coupé).

Es werden dann insgesamt vier Modelle der Kompaktwagenfamilien angeboten. Um die Wirtschaftlichkeit und die technologische Aktualität gewährleisten zu können, wird vom Sandwichboden abgesehen, so dass immer die neusten Aggregate der anderen Mercedes-Baureihen zur Verfügung stehen. So wird dann der neue 4-Zylinder CDI-Diesel quer eingebaut sowie der dann neue M270 4 Zylinder Benziner mit hochmoderner Technik. Dazu wird optional ein Doppelkupplungsgetriebe angeboten. Die Markeinführung ist für 2012 geplant.

02.06.2008 Neue A-/B-Klasse Familie

2011/2012 wird die neue A- und B-Klassen Familie erscheinen. Intern läuft sich mit dem Projektnamen MFA (Mercedes Frontwheel Arichtecture). Für die jüngere Kundschaft wird ein Coupé (als A-Klasse & CLC Nachfolger) und ein Cabrio angeboten. Beide weisen einen niedrige Einstiegshöhe auf. Für die ältere Kundschaft, die besonders den hohen Einstieg des W169 und T245 mögen, wird die neue B-Klasse (tendenziell mehr Van als Compact Sports Tourer) eine sehr gute Option sein. Als viertes Mitglied der Familie wird der BLK (kleiner SUV) erscheinen. Die Motoren werden vermutlich von den anderen Mercedes-Benz Baureihen übernommen. Es handelt sich dabei um dem OM651 (4 Zylinder CDI-Diesel) sowie den dann brandneuen M270-4-Zylinder Benziner die sich beide für den Quereinbau eignen.
Am 21.06.08 haben ersteinmal die Facelifts der Vorgänger Showroompremiere (A-, B-Klasse und CLC).

10.04.2008 CLK Shooting Brake

Mercedes wird auf dem Pariser Autosalon im Oktober 2008 eine Studie "CLK Shooting Brake" zeigen. Sie kombiniert ein Coupé mit einem T-Modell. Dabei gibt die Studie erste Hinweise auf die neue E-Klasse (März 2009) und des CLK's (Mai 2009) mit dem eckigen Vier-Augengesicht. Ob die Studie tatsächlich gebaut wird, hängt auch von der Kundenresonanz auf der Messe ab.
Neben den M271 Turbo 4 Zylinder und dem neuen 4-Zylinder CDI (OM651) wird es auch die Telematikgeneration NTG4 aus der C-Klasse (jedoch mit festem Bildschirm) geben.
Laut Infos von AMS soll die E-Kasse und der CLK mit Nachsichtgerät, Müdigkeitssensor und Spurhalteassistent mittels Radar geben. (Foto AMS)

07.04.2008 Modelljahr 2009

Seit dem 04.04.08 kann Mercedes Kunden in verschiedenen Baureihen das Modelljahr 2009 ordern.
Nun sind das A- und B-Klasse Facelift bestellbar. Erstaunlich ist zum Beispiel, dass nun die Modelle A 150, A 170, B 150 sowie B 170 als BlueEfficiency Modelle mit Schaltgetriebe zum gleichen Preis wie die normalen Modelle bestellbar sind. Der Kunde muss lediglich das Audio 50 APS sowie den aktiven Parkassistenten inkl. Parktronic mitbestellen. Auch der B 170 NGT mit der 2,0 Liter Maschine aus dem B 200 (jedoch mit 116 PS) ist ebenfalls (erstmals sogar als Schaltgetriebeversion) bestellbar. Über die Bestellfreigabe des A 160 CDI Coupé als BlueEfficiency ist noch nichts bekannt. Die Benziner BlueEfficiency Modelle sind ab September 2008 lieferbar und werden mit dem ECO-Start-Stopp System ausgerüstet. (Die Auslieferung des A- und B-Klasse Facelift beginnt ab dem 21. Juni 2008)

Auch die BlueEfficiency Modelle der C-Klasse ( 180 K und 200 CDI) sind nun ausschließlich mit Schaltgetriebe und ohne Anhängerkupplung (vermutlich wegen der geringeren Kühlluftöffnungen) bestellbar. Die BlueEfficiency Modell sind rund 476 EUR günstiger als die normalen Serienbrüder. Jedoch verfügen die BlueEfficiency Modelle nicht serienmäßig über das Audio 20 Radio. Bereinigt sind sie also rund 416,50 EUR teurer. Des Weiteren kann aufgrund des ECO-Lenksystems auch keine Parameterlenkung gewählt werden.

Zudem ist die Bestellfreigabe der E-Klasse mit Modelljahr 2009 und NTG 2.5 erfolgt. Denn 2008 werden alle NTG1 und NTG 2 Geräte durch die NTG 2.5 abgelöst. D.h. auch in der E-Klasse verfügt die Linguatronic dann über die perfekte Ganzworteingabe.

Das M-Klasse Facelift ist nun bestellbar.

Der CLK erhält eine Grand Edition mit schönen Tobacco braunem Leder, AMG-Styling und weiteren kleinen Details. Auch erhält noch dieses Jahr die neue Telematik Generation 2.5

Der CL 500 4matic ist absofort bestellbar.

Die Bestellfreigabe für den GLK (X204) erfolgt am 01. Juli 2008.

25.02.2008 Mercedes in Genf

Mercedes-Benz präsentiert in Genf den neuen SLK Facelift, das CLS Facelift, das SL Facelift sowie den neuen CLC (CL203).

Neu ist auch der CL 500 4matic, der ab Sommer 2008 erhältlich ist. Er basiert auf dem 4matic Technik die erfolgreich in der neuen S-Klasse (W221) eingeführt wurde und seit kurzem auch in der aktuellen C-Klasse (W204) verbaut wird. Dieser 4matic Antrieb zeichnet sich u.a. durch seinen geringen Bauraum sowie der sehr gut Effizienz (wenig Reibungsverluste) und seinem sehr geringen Mehrgewicht in Höhe von 70 kg aus. Er beschleunigt den CL 500 4matic in 5,4s auf 100 und wird elektronisch bei 250 km/h ab. Der Spritverbrauch beträgt 12,1 Liter auf 100 km.

15.02.2008 Mercedes Technik-Zukunft

Wie schon berichtet, hat Mercedes für 2008 folgende Facelifts nun offiziell bestätigt: SLK, SL, CLS (alle 05.04.08), A-& B-Klasse (ab Juni in den Showrooms) sowie das M-Klasse Facelift (vermutlich eher 3 Q 08).
Des Weiteren hat Mercedes zwei neue Baureihen bestätigt: GLK (Bestellfreigabe 01.07.08, Auslieferung Okt 08) sowie den CLC (Showroompremiere 17. Mai 08).

Für 2009 hat Mercedes das Facelift der S-Klasse ( vermutlich 3 Q 09) sowie das Facelift des GL bestätigt.
Zudem werden in 2009 die folgenden Baureihen komplett neu aufgelegt: E-Klasse Limousine (W212, März 09), E-Klasse T-Modell (S212, Herbst 2009), CLK Coupé (C207 April/Mai 2009) sowie das CLK Cabrio (A207, Herbst 2009).

Auf der Technikseite hat Mercedes für 2008 sage und schreibe 20 FE-Modelle angekündigt. Weitere sollen nach 2008 folgen. Bisher sind mir für 2008 nur A 150 FE, A 160 CDI FE, C 200 CDI FE sowie C 180 K FE (alle nur mit manuellem Schaltgetriebe) bekannt.

Weitere Technikmeilensteine sind V8 CGI Modelle sowie weitere V6 CGI Modelle. Der M271 wird vermutlich Anfang 2009 von Kompressoraufladung auf Turboaufladung umgestellt. Auf lange Sicht wird das Konzept des DIESOTTO verfolgt.
Bei den CDI-Triebwerken steht das Zauberwort Bluetec im Mittelpunkt, sowie die Einführung der neuen 4 Zylinder-CDI Generation (OM651). Die stärkste Variante mit 204 PS und doppelter Turboaufladung soll noch im 3. Q 2008 starten.

Auf dem Getriebebereich wird an einem FE-Wandler gearbeitet, so dass es in Zukunft (vermutlich nach 2008) auch FE-Modelle mit Automatikgetriebe angeboten werden können.
Zudem scheint Mercedes an einem 8-Gang-Getriebe sowie einem Doppelkupplungsgetriebe für Heckantrieb zuarbeiten.
(Quelle Schaubilder: Daimler AG)

11.09.2007 MCG Roadmap

Die imposante Mercedes Car Group Road Map bis 2010 hier als PDF downloaden!
Des Weiteren ein Foto für den besseren Überblick. (Foto: DC)

06.09.2007 F700 & andere IAA-Modelle

Unter dem Motto „Faszination und Verantwortung“ zeigt Mercedes-Benz auf der IAA 2007 eine einzigartige Vielfalt neuer, besonders sparsamer und sauberer Modelle mit intelligent kombinierten Antriebstechnologien. „Damit geben wir unseren Kunden Gewissheit, dass ihr Mercedes auch künftig höchste Ansprüche an Sicherheit, Komfort und Souveränität erfüllen wird, und das beispielhaft umweltverträglich“, so Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der DaimlerChrysler AG. Mit 19 neuen Modellen - darunter sieben Hybridfahrzeuge und ebenso viele CO2-Weltmeister ihrer jeweiligen Fahrzeugklasse - sowie dem wegweisenden Forschungsfahrzeug F 700 präsentiert die Marke mit dem Stern in Frankfurt ihren Fahrplan in die Zukunft.

„Der F 700 mit neuartigem DIESOTTO- und Hybrid-Antrieb verbraucht nur 5,3 Liter Benzin pro 100 Kilometer. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von lediglich 127 Gramm pro Kilometer. Dieser Wert liegt auf dem Niveau heutiger Kompaktwagen mit Dieselmotor und markiert den niedrigsten Benzinverbrauch einer großen Limousine in der Geschichte des Automobils“, erläutert Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der DaimlerChrysler AG, verantwortlich für die Konzernforschung und Entwicklung Mercedes Car Group. Auch in anderen wichtigen Fahrzeugklassen setzt Mercedes-Benz auf der IAA Welt-Bestmarken bei Verbrauch und Emissionen.
Das von Mercedes-Benz entwickelte modulare Technologiekonzept beinhaltet intelligentes Energiemanagement in allen relevanten Fahrzeugkomponenten, optimierte Verbrennungsmotoren sowie individuell maßgeschneiderte Hybrid-Lösungen, die je nach Fahrzeugklasse, Einsatzprofil und Kundenwunsch einzeln oder kombiniert eingesetzt werden.

Beispielhaft dafür steht der S 300 BLUETEC HYBRID mit der weltweit einzigartigen Verbindung von BLUETEC und Hybridtechnik für die effizientesten und umweltverträglichsten Premium-Automobile der Welt. Als 4-Zylinder (OM651 TriTurbo) mit Hybridmodul entwickelt er eine kombinierte Leistung von 224 PS und ein maximales Drehmoment von insgesamt 560 Nm, vergleichbar dem Wert eines großvolumigen V8-Benziners. Damit erzielt die Luxuslimousine souveräne Fahrleistungen, verbraucht dabei aber nur 5,4 Liter Dieselkraftstoff pro 100 Kilometer. Das entspricht lediglich 142 Gramm CO2 pro Kilometer und damit 57 Gramm oder rund 30 Prozent weniger als die derzeit weltbeste Limousine im S-Klasse Segment. Der S 300 BLUETEC HYBRID hat das Potenzial, weltweit schärfste Abgasnormen zu erfüllen – zum Beispiel die EU6 oder die BIN5 für 50 US-Bundesstaaten.

BLUETEC und Hybrid auch für Mercedes-SUVs sowie für E- und C-Klasse
Nach der erfolgreichen US-Einführung des weltweit ersten BLUETEC Personenwagens - des E 320 BLUETEC, der zum „World Green Car of the Year 2007“ gewählt wurde - startet die Technologie für die saubersten Diesel der Welt jetzt auch in Europa. Auf der IAA kündigt Mercedes-Benz den europäischen Marktstart des E 300 BLUETEC für 2007 an. Er ist der sauberste (EU5) und sparsamste Diesel Pkw in der Business-Klasse weltweit. In 2008 folgen mit dem R-, ML- und GL 320 BLUETEC die drei weltweit ersten Diesel-SUVs, die sowohl die strenge amerikanische BIN-5-Norm für 50 US-Staaten einhalten als auch das Potenzial haben, eine zukünftige EU6-Abgasnorm zu erfüllen.

ML 450 HYBRID: Erster deutscher Two-Mode-Benzinhybrid SUV am Markt
Darüber hinaus präsentiert Mercedes-Benz den ML 450 HYBRID, der 2009 als weltweit sparsamster Two-Mode Benzinhybrid seines SUV-Segments auf den Markt kommen wird. Sein innovatives Two-Mode-Hybrid-System ermöglicht rein elektrisches Fahren und genügt höchsten Komfortansprüchen. Bei einer kombinierten Systemleistung von 340 PS und einem kombinierten maximalen Drehmoment von 480 Nm verbraucht der ML 450 HYBRID nur 7,7 Liter pro 100 Kilometer. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von nur 185 Gramm pro Kilometer.

Zu den Produkt-Highlights der diesjährigen IAA zählt auch das neue T-Modell der C-Klasse, das hohe Funktionalität mit eleganten Design und Mercedes-typischer Fahrkultur kombiniert. Auch in der C-Klasse zeigt Mercedes-Benz verschiedene BLUETEC-Versionen mit und ohne Hybrid, die sukzessive auf den Markt kommen werden.
Die Mercedes Car Group präsentiert auf der IAA zukunftsweisende Hybrid-Lösungen auch für die smart-Modelle. Als sparsamen Dreizylinder Benziner gibt es den smart fortwo mhd - das Kürzel steht für "micro hybrid drive" - bereits ab Oktober 2007. Eine Studie des smart fortwo mhd auf Basis des amtierenden Co2-Champions unter den Serienfahrzeugen, smart fortwo cdi (88 g/km), zeigt eine nochmalige deutliche Reduzierung der Co2-Emissionen auf 78 g/km durch die Start/Stopp-Funktion des micro hybrid drive-Konzeptes. (Fotos: DC)

05.09.2007 MB IAA

Laut der AMS wird folgende Modelle für die Zukunft in Aussicht stellen:
A 160 CDI mit 4,5 Liter Verbrauch, dank intelligentem Energiemanagement, Juni 08
C 200 CDI 15mm tiefer, aerodynamisch optimiert, verbrauchsreduzierende Reifen, längere Getriebeübersetzung mit 5,1 Liter statt 5,7 Liter (April 2008)

Hybrid-Modelle:
smart fortwo mhd (Benziner) 71 PS, Oktober 2007
smart fortwo cdi mild hybrid, 3,0 Liter, 2008
ML 450 Hybrid (Vollhybrid) mit M272 V6, 265 PS + 56 PS E-Motor, 7,7 Liter, 2009
S 400 Hybrid (V6-Benziner) inkl. 20 PS E-Motor, 7,9 Liter, 2009
S 300 BlueHybrid (Bluetec & Hybrid) 5,4 Liter, 2010
S 400 BlueHybrid 5,8 Liter, 2011
E BlueHybrid 4 Zylinder TriTurbo (OM651) 204 PS, 5,1 Liter, 2010
C 250 BlueHybrid 4 Zyl. TriTurbo (OM651) 204 PS, 4,7 Liter, 2011

Bluetec (ohne Hybrid) vorerst nur USA: ML 320 Bluetec, R 320 Bluetec, GL 320 Bluetec (alle 2008)
C 250 Bluetec (204 PS Triturbo, 480 NM, 4 Zyl., OM651, 5,2 Liter) für Europa 2008

15.08.2007 Facelifts 2008

2008 wird das Jahr der Modellpflegen oder kurz gesagt der Mopfs. Im März geht es los mit der Überarbeitung des C-Klasse Sportcoupés. Es wird dann wohl CLC heißen. Ebenfalls im März mit der Premiere auf dem Genfer Autosalon wird das SLK (siehe SLK-Seite) und SL Facelift (siehe SL-Seite) debütieren.
Im April 2008 wird auf der AMI in Leipzig das Facelift der A- und B-Klasse debütieren. Hier wird es neben einigen optischen Retuschen auch eine Start-Stopp-Automatik angeboten, die den Verbrauch reduziert.
Im Sommer 2008 debütiert dann ein SLC auf Basis des aktuellen SL's. Er wird von HWA montiert und soll rund 100 kg leichter sein.
Nicht zu verwechseln mit dem W197 der als Nachfolger des legendären 300 SL mit Flügeltüren ab 2010 in Sindelfingen gebaut wird. (mehr zum SLC und W197 hier...
2012 kommt dann der ganz neue SL (R231), der sich einige Teile mit dem W197 teilt.

Die Bestellfreigabe für das C-Klasse T-Modell (S204) erfolgt mit der IAA. Die Showroom-Premiere ist am 1. Dezember 2007. Ende 2008 soll der C 350 CGI folgen.

Des Weiteren soll es 2008 ein leichte Modellpflege des Viano und Vito's geben (neue sportlichere Frontschürze, siehe Foto).

02.07.2007 Neue Motoren

Wie schon in Genf 2007 angekündigt erscheint der E 350 CGI mit 292 PS im Dezember 2007. Das T-Modell folgt im März 2008.
Anfang 2008 folgt die 2. Erdgasversion: Der B 200 NGT.
Ab August 2008 wird der neue 4 Zylinder CDI Motor erhältlich sein. Er wird zuerst in der C-Klasse Limousine und T-Modell angeboten. Welche Leistungsvarianten (es sind 3 mit 136, ca. 170 PS und 204 PS geplant) direkt ab Start angeboten werden ist noch nicht klar. Die mittlere Version soll auch aufgrund von bessere Abgaswerten wie die 204 PS Version mit doppelter Aufladung ausgerüstet werden. Der aktuelle OM646 wird jetzt schon im Sprinter (150 PS Version) aus dem selben Grund mit Doppelaufladung ausgerüstet. Im März 2009 folgt der OM651 in der neuen E-Klasse (W212). Im GLK soll er im April 2009 erscheinen. Der OM651 wird später auch als Mild-Hybrid mit +26 PS E-Motor erhältlich sein.
Aufgrund der Tatsache, dass der OM651 bis zu 204 PS leistet wird der OM642 (V6-CDI) in 2009 überarbeitet und rund 252 PS leisten.

Weiteres siehe Rubrik Coming soon...

20.06.2007 Mercedes-Erlkönig Armada in Prag

Am Prager Flughafen wurden nun diese Mercedes-Erlkönig Armada abgelichtet. Diese waren auf Vergleichsfahrten unterwegs um sich mit ihren direkten Konkurrenten zu messen. So musste der facegeliftete SL gegen Audi R8 und Aston Martin Vantage antreten. Die neue E-Klasse (W212) musste sich u.a. gegen den 5er beweisen.

Auch der der GLK, der der Presse in Kitzbühl am 12.6 für 2-3s ungetarnt gezeigt wurde weiter getestet. Er basiert auf der C-Klasse und erhält auch dessen 4matic Antrieb. Es wird keine Sperre oder eine Low Range Getriebeuntersetzung geben. Die Preise sollen bei 35.000 EUR starten. Marktstart ist im Herbst 2008. Gebaut wird er in einer neuen Produktionshalle im Werk Bremen.


Wie das C-Klasse Sportcoupé erhalt auch der SL eine neues Gesicht. Das Facelift soll wohl im 2Q 2008 erscheinen. Er erhält CLS ähnliche Scheinwerfer und der Grill soll an den 300 SL von 1954 erinnern (Grill mit einer Chromleiste und mittigem Zentralstern). SL 350 erhält 306 PS. Des Weiteren wird der SL 55 AMG durch den SL 63 AMG mit 525 PS ersetzt. Am Heck fällt auf, dass es wohl wieder eine GPS-Maus auf dem Heckdeckel geben wird. Die Rückleuchten erhalten eine Kristaloptik bleiben aber in der Form identisch. Im Interieur fällt das neue Lenkrad auf. Es stammt von der neuen C-Klasse mit AMG-Paket.


Das SLK Facelift wird ebenfalls im Frühjahr 08 in Genf präsentiert. Der SLK 200 K erhält 184 PS, der SLK 350 306 PS (Sportluftfilter, Sportauspuffanlage). Da wird die Luft dünn für den SLK 55 AMG. Neue Fronstschürze und geändertes Scheinwerferlayout. Auch hier kommt einen GPS-Maus wieder auf den Heckdeckel. Weitere Änderungen siehe SLK Seite


Auf der IAA 2007 stellt Mercedes das neue C-Klasse T-Modell (S204) vor. Hier die letzten Bilder mit nur noch leichter Tarnung. Die Rückleuchten ragen nicht in die Heckklappe hinein.


Die neue E-Klasse (W212) war auch anwesend, jedoch in einer verständlicherweise starken Tarnstufe, so das man noch nicht so sehr viel erkennt.


Dank an MeinGehalt.com

20.06.2007 18 Öko-Mercedes auf der IAA

Mercedes wird auf der diesjährigen IAA laut AMS 18 Öko-Modelle präsentieren und damit langfristig der Premiumhersteller mit den geringsten Umweltbelastung werden. Bisher hat Mercedes großen Wert auf eine umweltfreundliche Entwicklung/Produktion von Fahrzeugen gelegt (siehe Umweltzertifikat vom TÜV für die neue C-Klasse) sowie extrem saubere Abgaswerte.
Aufgrund der neuen CO2 Panikwelle zählt jetzt jedoch niedriger Verbrauch mehr. Bei den Diesel gibt es jedoch das Problem das niedrige Emissionswerte den Kraftstoffverbrauch leicht erhöhen, siehe auch Einführung der Dieselpartikelfilter. Das Zauberwort um dies zu lösen ist langfristig Bluetec mit Adblue Einspritzung. Aber auch bei den Benzinern wird es Fortschritte geben.

Folgende Modelle werden auf der IAA erwartet:
E 350 CGI (ab Herbst 07 lieferbar)
B 200 NGT (Erdgasversion, lieferbar vermutlich ab Anfang 2008)
B-Klasse Fuel Cell (Kleinserie von 150 Stück für Kalifornien 2010)
Vision S 220 BlueHybrid (204 PS, 480 NM, 6,6 Liter auf 100 km mit Bluetec und Mildhybrid)
Vision C 220 Bluetec mit Mildhybrid Verbrauch weniger als 5 Liter, Start 2011
Vision E Bluetec mit Mildhybrid weniger als 6 Liter (Sept 2009).

Die restlichen 12 Modelle sind biser nicht bekannt. Es könnte sich um einen C 200 NGT, GL 420 Bluetec mit Mildhybrid und A-Klasse Modelle mit Start-Stopp System handeln. Des Weiteren wird die Serienversion des smart fortwo mit 71 PS und Start-Stopp ihr Marktdebüt geben.

13.06.2007 Mercedes SUV-Familie

Das vielfältigste SUV-Angebot im Premiumsegment kommt von Mercedes-Benz. Wer sich in das Modellprogramm von R-, M-, GL- und G-Klasse vertieft, wird schnell feststellen: Eines der insgesamt 30 Grundmodelle wird mit Sicherheit dem ganz persönlichen Anforderungsprofil entsprechen. Die in vielen Details überarbeitete R-Klasse ist das variantenreichste Modell und überzeugt vor allem mit dem ausgesprochenen Langstreckenkomfort und dem großzügigsten und variabelsten Innenraum mit bis zu sieben Sitzplätzen.
Das nach den Verkaufszahlen erfolgreichste Mercedes-Benz Sport Utility Vehicle heißt M-Klasse und begeistert durch seine überzeugende Ausgewogenheit. Diese Baureihe feierte vor zehn Jahren ihre viel beachtete Premiere und gilt als Vorreiter aller modernen Premium-SUV.
Mit der GL-Klasse besetzt Mercedes-Benz die Spitzenposition in der gesamten SUV-Welt, seine Insassen genießen unter allen Bedingungen Onroad- wie Offroad-First-Class.
Der urwüchsige „G“ wiederum spielt seine Stärken besonders abseits befestigter Wege aus und gilt als einer der besten Geländewagen der Welt. Noch mehr Variabilität, zwei Radstände, Heck- oder Allradantrieb 4MATIC, neue Motorvarianten, ein neues markanteres Styling – ab sofort kann man mit der Mercedes-Benz R-Klasse noch mehr Möglichkeiten entdecken. Mit insgesamt 13 Grundversionen bietet diese Baureihe das umfangreichste Programm innerhalb der SUV-Familie von Mercedes-Benz.

Mehr Details zur R-Klasse Überarbeitung

Mehr Leistung, weniger Verbrauch: neuer V8-Motor für die M-Klasse
Mit einer neuen Motorisierung geht die Mercedes-Benz M-Klasse ins neue Modelljahr. Der 285 kW/388 PS starke ML 500 4MATIC verfügt nun über den 5,5-Liter-V8-Benzinmotor. Die Leistung des ML 500 4MATIC stieg im Vergleich zum Vorgängermodell um 82 PS, das maximale Drehmoment von ursprünglich 460 auf 530 Newtonmeter. Diese Leistungssteigerung verbessert die Fahrleistungen erheblich: Der ML 500 4MATIC beschleunigt nun in 5,8 Sekunden auf Tempo 100, der Vorwärtsdrang endet bei 250 km/h. Gestiegene Motorleistung und gehobene Fahrleistungen sind jedoch nicht mit einem erhöhten Verbrauch verbunden, der NEFZ-Gesamtverbrauch hat sich mit 12,8 Litern je hundert Kilometer um 0,6 Liter reduziert.
Die erste Generation der M-Klasse (W163) erschien 1997, gilt als Vorreiter aller modernen Premium-SUV und wurde bis zur Ablösung im Jahr 2005 rund 600.000- mal weltweit verkauft. Die aktuelle M-Klasse der Baureihe W164 setzt diese Erfolgsstory nahtlos fort. Bislang haben sich 250.000 Mercedes-Benz Kunden für das aktuelle Modell entschieden.

GL-Klasse: Topmodell der SUV-Welt Mit der GL-Klasse besetzt Mercedes-Benz die Spitzenposition im Marktsegment der luxuriösen Sports Utility Vehicles. Der Premium-Geländewagen überzeugt mit einer exzellenten Fahrdynamik sowohl auf der Straße wie abseits befestigter Wege und verwöhnt die Insassen mit einem überragenden Platzangebot und dem Komfort einer luxuriösen Limousine. Mit ihrem souveränen Auftritt verdeutlicht die GL-Klasse bereits optisch ihren Führungsanspruch innerhalb eines weltweit umkämpften Marktsegments, der Innenraum empfängt die Insassen mit dem typischen Mercedes-Benz Wohlfühlambiente auf dem Niveau der S-Klasse. Die Motorenpalette umfasst vier hochmoderne Triebwerke, die mit einer harmonischen Drehmoment- und Leistungsentfaltung entscheidend zum Fahrspaß beitragen. Das Diesel-V8-Aggregat im GL 420 CDI 4MATIC leistet 225 kW/306 PS und schafft dank 700 Newtonmeter Drehmoment die Voraussetzungen für überlegenen Antriebskomfort. Im GL 320 CDI 4MATIC garantiert das bewährte V6-Dieselaggregat mit 165 kW/224 PS und 510 Newtonmetern mühelose Fortbewegung. Serien-mäßig verfügen beide Common-Rail-Diesel – wie alle Dieselversionen der Mercedes-Benz Pkw-Palette – über wartungsfreie Partikelfilter. Neben dem 285 kW/388 PS starken 5,5-Liter-V8-Motor im GL 500 4MATIC wird ein zweites Achtzylindermodell angeboten: der GL 450 4MATIC mit einer Höchstleistung von 250 kW/ 340 PS. Zusammen mit dem innovativen Allradantrieb 4MATIC, der serienmäßigen Luftfederung AIRMATIC, der zielgenauen Parameterlenkung und dem ebenfalls serien-mäßigen adaptiven Dämpfungssystem ADS überrascht der stattliche GL (Radstand 3075 mm) mit einem beeindruckenden Handling und garantiert exzellenten Fahrkomfort. Macht der GL schon auf der Straße eine hervorragende Figur, so kann er auch als echter Offroader abseits befestigter Wege überzeugen. Die modifizierte AIRMATIC ermöglicht eine Bodenfreiheit bis zu 307 Millimetern. Das serienmäßige Offroad-Pro Technikpaket erweitert dank Untersetzung und Lamellensperren an der Hinterachse und im Mittendifferenzial die Möglichkeiten in schwierigem Terrain erheblich. Zusätzlich entlasten weitere elektronische Fahrdynamikregelungen wie Offroad-ABS, Downhill Speed Regulation (DSR) und Anfahr-Assistent den Fahrer der GL-Klasse.

G-Klasse – 28 Jahre Entwicklungsarbeit für höchste Perfektion Konsequent setzt Mercedes-Benz auch im 28. Produktionsjahr der legendären G-Klasse jene Modellstrategie fort, die ebenso einzigartig ist wie der Gelände-wagen-Klassiker selbst: Die markante Karosserie und das unverwüstliche Fundament werden seit 1979 beibehalten, gleichzeitig stellen stetige Evolutionsarbeiten die technische Spitzenposition des „G“ sicher. Die jüngste Modellpflege wirkt sich vor allem auf das Interieur aus. Hier sorgt ein neues KombiInstrument für moderne Optik. Vier analoge Rundinstrumente – eingefasst mit edlen Chromringen – bilden zusammen mit dem mittig platzierten Infodisplay die übersichtliche Informationszentrale für den Fahrer. Ebenfalls in neuem Design präsentiert sich das elegante Vierspeichen-Multifunktionslenkrad, die modifizierte Mittelkonsole verbessert die Bediensicherheit und wertet das Cockpit gleichzeitig optisch auf. In den Benzin-Modellen G 500 und G 55 AMG ist serienmäßig das Bedien- und Anzeigegerät COMAND APS mit DVD-Navigationssystem, integriertem Radio, CD-Player und Telefontastatur an Bord. Bixenon-Schweinwerfer und Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht gehören bei allen Versionen zum serienmäßigen Lieferumfang. Äußerlich unterscheidet sich das neue Modell lediglich durch dezent geänderte Rückleuchten. Der „G“ wird nach wie vor in drei Karosserievarianten angeboten: Zur Wahl stehen die beiden Station-Wagen mit kurzem oder langem Radstand sowie das extravagante Cabrio mit elektrohydraulisch betätigtem Verdeck. Magna Steyr im österreichischen Graz produziert die G-Klasse seit 1979 im Auftrag von Mercedes-Benz, bis heute rund 190.000 Mal. Und ein Ende dieser Erfolgsstory ist nicht in Sicht. Der „G“ wird auch in den kommenden Jahren die Mercedes-Benz Modellpalette leistungsfähiger SUV komplettieren. Ein Beweis für die ewige Jugend der G-Klasse kam jüngst von der renommierten Offroad-Zeitschrift 4Wheel Fun: Hier konnte sich das Original bei der Wahl zum „Superstar 2007“ in der Kategorie Oberklasse mit deutlichem Vorsprung durchsetzen. (Fotos: DaimlerChrysler)

08.06.2007 Neuer 4 Zylinder CDI

Der neue 4 Zylinder CDI (interner Code OM651) soll im März 2009 in der neuen E-Klasse erscheinen. Vielleicht wird er auch schon ab Mitte 2008 im GLK (X204) eingebaut.
Er wird in drei Leistungsstufen angeboten:
200 CDI mit 136 PS und 330 NM (1 Turbolader)
220 CDI mit 170 PS und 400 NM (bisher 1 Turbolader, eventuell auch mit Stufenaufladung)
250 CDI mit 200 PS und 480 NM (zeitweise 500 NM im Overboost-Modus, Stufenaufladung)
Der PS-Unterschied zur S-Klasse Studie (204 PS) erklärt sich aus der 2-flutigen Abgasanlage die der E 250 CDI nicht aufweisen soll.
Der OM651 wird mit normalen Schaltgetriebe oder wahlweise mit der 5-Gangautomatik lieferbar sein.

31.05.2007 Mercedes-AMG Renner kommt

Der ursprünglich unter dem Codename P8 von Cordes gestoppte Renner zwischen SLR und SL wird nun gebaut. Die Studie soll Anfang 2008 auf dem Genfer Automobilsalon gezeigt werden. Interessant ist auch, dass er nicht wie ursprünglich angedacht von der TAG McLaren Group (wie der SLR) gefertig wird, sondern von der HWA AG die auch für die Mercedes-AMG GmbH den CLK DTM gebaut hat sowie verantwortlich für den DTM-Einsatz der Mercedes C-Klasse ist. Die HWA AG beginnt bereits die Produktionshallen und das Logistikzentrum auszubauen.
Vorerst wird der P8 mit dem 6.3 Liter AMG V8 Triebwerk angeboten. Später wird ein V8 BiTurbo folgen (vermutlich M157 E60 AL). Der Motor soll vorne eingebaut sein, jedoch soll es für Mercedes zu einem unüblichen Packaging kommen.
Das Interieur soll sich Elemente mit dem SL-Nachfolger R231 (2011/2012) teilen.
(Computer-Zeichnung: AMS)

21.04.2007 A-, B- & CLK Modelljahr 2008

Ab dem 10. April gibt es das Modelljahr 2008. Über das MJ 08 für S-Klasse und CL wurde hier schon früher berichtet (siehe S-Klasse News).

A-Klasse / B-Klasse:
- Optionale Audiosysteme und Navigationssysteme jetzt mit AUX-IN Anschluss (im Handschuhfach)
- Optionales Audiosystem Audio 5 jetzt inklusive MP3-Funktion
- Autotronic -Getriebe sowie Tempomat mit Speedtronic jetzt in einer Option zusammengefasst (anstelle Einzeloptionen)
- Neue Option Leichtmetallräder im Sieben-Speichen-Design (R20) statt Sieben-Doppel-Speichen-Design (R27) (nur A-Klasse)
- Eine neue Außenfarbe im Angebot (Mistralblau Metallic) (nur A-Klasse)

CLK MJ 08 Änderungen:
- AUX-IN Anschluss (im Handschuhfach) jetzt serienmäßig
- Neue optionale Velours-Fußmatten
- Optionale Lackierung designo chromaflair nicht mehr erhältlich
- Option Mobiltelefon (Code 388) nicht mehr erhältlich
- Einige neue Außenfarben im Angebot

14.03.2007 Mercedes-Zukunft

Die B-Klasse wird 2008 das zweite Modell mit Erdgasantrieb darstellen neben dem E 200 NGT. Dort wurden vor kurzem aufgrund von Problemen mit den Erdgas-Einblasdüsen alle alten E 200 NGT's auf neue Düsen von Siemens umgerüstet.
Dieter Zetsche hat in einem Interview der AMS gesagt, dass alle neuen Modelle von Mercedes hybridkompatibel sind. 2009 soll von Mercedes der erste Voll-Hybrid in den USA auf den Markt kommen. Europa wird erst etwas später bedient. Ein Mild-Hybrid wird es kurz vorher geben. Davor werden Start-Stopp Systeme eingeführt. Angeblich wird schon auf der IAA im Herbst 2007 ein S 500 mit Start-Stopp Funktion vorgestellt.
Im Spätsommer soll auch der schon für 415.000 EUR netto bestellbare SLR Roadster vorgestellt werden.
Das 4-türige Cabrio Vision Ocean Drive auf Basis des S 600 wird nicht zur Serienreife entwickelt. Stattdessen wird bald ein CL Cabrio mit 2 Türen erscheinen (A216).

06.03.2007 Info von der DC-PK

Kurznews von der Mercedes-Car-Group Presse-Konferenz in Genf:

Seit der Verkaufsfreigabe am 24.01.07 sind über 55.000 neue C-Klasse Limousinen W204 geordert worden.

Nach dem CLS 350 CGI wird im Herbst/Ende 2007 der E 350 CGI mit 292 PS und Benzindirekteinspritzung folgen.

Bluetec USA: 2008 kommen drei weitere V6 Bluetec Modelle die dann die BIN 5 Norm erfüllen und in allen 50 US-Bundesstaaten angeboten werden. Es handelt sich um den R 320 Bluetec, ML 320 Bluetec und GL 320 Bluetec.

Bluetec Europa: 2008 wird Mercedes den Bluetec auch in Europa anbieten. Zuerst kommt ein Buetec in die E-Klasse (Vermutlich 320 Bluetec), kurz darauf sollen weitere Motoren und Modelle wie C 220 Bluetec folgen.

14.02.2007 C-Familie

Nachdem nun die C-Klasse Limousine (W204) präsentiert wurde und ab 31. März bei den Händlern steht, stellt Mercedes in Genf den Vision C 220 CDI Bluetec vor der auf der Technik des E 320 Bluetec basiert und neben den Nox-Kats auf AdBlue verzichtet jedoch aber die EURO 6 Abgasnorm aus dem Jahr 2014 einhält.
Im Herbst 07 präsentiert Mercedes das C-Klasse T-Modell. Es wird 4,60m lang sein. Das Kofferraumvolumen wächst von 470 auf 490 Liter. Durch eine steilere Heckscheibe wird man auch besser sperrige Güter transportieren können.
Ebenfalls auf der IAA 07 steht der neue C 63 AMG mit 450 PS. Er kommt im 1. Q 2008 in den Handel und hebt sich im Interieur etwas vom AMG-Sportpaket ab.
Ebenfalls in 2008 wird das C-Klasse Sportcoupé sein. Zumindest das Blechkleid. Die technische Basis ist weiterhin die alte C-Klasse BR203. Seit 2007 kommt das Sportcoupé aus dem brasilianischen Werk in Juiz de Fora.
Der neue GLK (X204) misst mit 4,50m rund 10cm weniger als das C-Klasse T-Modell. Er wird ebenfalls im Werk Bremen gebaut. Die Gerüchte sind hier sehr unterschiedlich. Manche besagen alle Modelle erhalten 4matic, andere sagen 4matic gibt es nur gegen Aufpreis für die V6 Modelle. Angeboten wird ein 4 Zylinder CDI-Triebwerk sowie der V6-CDI und daneben die bekannten V6 Benziner 230, 280 und 350. Es wird kein Offroad-Technik-Paket mit Differentialsperren geben.
Im April 2009 debütiert ein weiterer Ableger der C-Klasse Familie: der neue CLK (C207). Optisch sucht er eher die Nähe zur E-Klasse (eckiges 4-Augengesicht). So erhält er wie die neue E-Klasse (W212) auch ein integriertes Display wie die S-Klasse. Neu ist das LED-Band der als Nebellicht ersetzt. Zur IAA 2009 kommt das CLK Cabrio auf den Markt, dass wie der SLK über Airscarf verfügen soll. Fotos AMS


09.01.2007 Ocean Drive Details

Traum-Automobile wie das Luxus-Cabriolet Concept Ocean Drive entstehen zwar immer wieder in den Fantasien der Mercedes-Benz Designer, aber nur wenige haben die Chance, anfassbare Wirklichkeit zu werden und sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Design-Showcar „Concept Ocean Drive“ ist eine Ausnahme. Kaum eingeengt von Lastenheft, Produktions- und Marktzwängen stellte es den Gestaltern die spannende Aufgabe, das komfortabelste und eleganteste Cabrio der Welt als anspruchsvolles Einzelstück zu bauen. Entstanden ist ein faszinierendes Juwel, mit dem Mercedes-Benz seine Kompetenz im Bau großer, viertüriger Cabriolets wieder belebt – einer Gattung von luxuriösen Automobilen, die heute kaum mehr auf unseren Straßen anzutreffen ist. Die letzten bei Mercedes-Benz gebauten offenen Viertürer wurden nur auf Sonderbestellung gefertigt und verließen 1962 als Typ 300 d Cabriolet die Stuttgarter Fabrikhallen. Mit dem Showcar Concept Ocean Drive interpretiert Mercedes-Benz diese große Tradition der Luxus-Cabriolets nach 45 Jahren in einer Designstudie für eine Momentaufnahme neu. Wie seine berühmten Vorläufer vereint das Schmuckstück aus Stuttgart ebenfalls Eleganz, Lebensart und Exklusivität auf höchstem Niveau – mit anderen Worten: Automobil-Kultur in ihrer schönsten und begehrenswertesten Form.
Ein weiteres technisches Highlight hat das Concept Ocean Drive gleich in vierfacher Ausfertigung aus der SLK-Klasse übernommen: die neuartige Kopfraum-heizung AIRSCARF, die in dem Mercedes-Sportwagen ihre Premiere gefeiert hat. Sie wirkt wie ein unsichtbarer Schal, der Kopf, Hals und Nacken wärmt. Dank AIRSCARF auf allen vier Plätzen können die Passagiere im Concept Ocean Drive länger und öfter offen fahren und auch in der kalten Jahreszeit offenen Fahrspaß genießen.
Selbstverständlich sind in dem Mercedes-Benz Showcar die gleichen technischen Innovationen installiert, die Mercedes-Topmodelle zu Vorbildern für die gesamte Pkw-Entwicklung machen. Dazu zählen wichtige Neuentwicklungen wie der Bremsassistent PLUS und die neuartige PRE-SAFE®-Bremse in Verbindung mit DISTRO-NIC PLUS mit Radarsensorik und der präventive PRE-SAFE®-Insassenschutz. Die Radarsensoren des Bremsassistenten PLUS (BAS PLUS) erfassen vorausfahrende Autos. Bei geringem Abstand oder bei zu schneller Annäherung an das vorausfahrende Fahrzeug warnt das System. Droht ein Zusammenstoß, berechnet es blitzschnell die optimale Bremskraftunterstützung, die es bei der Bremsbetätigung durch den Fahrer sofort zur Verfügung stellt – selbst wenn er zu leicht auf das Pedal tritt. Die weltweit einzigartige PRE-SAFE®-Bremse ergänzt den Brems-assistenten PLUS (BAS PLUS) und geht noch einen Schritt weiter. Das System bremst das Auto bei akuter Unfallgefahr mit rund 40 Prozent der maximalen Bremsleistung automatisch ab. So lässt sich die Zahl der Auffahrunfälle und das Verletzungsrisiko der Fahrzeuginsassen deutlich verringern.
Mit an Bord ist auch der Abstandsregel-Tempomat DISTRONIC PLUS. Dieses radargestützte System hält im Stop-and-go-Verkehr den gewünschten Abstand zum vorausfahrenden Auto, bremst das Auto – wenn nötig – automatisch bis zum Stillstand ab und beschleunigt es danach auf Fahrerwunsch wieder auf die zuvor programmierte Geschwindigkeit.
In die Designstudie installierten die Techniker das weiterentwickelte Bedienkonzept der S-Klasse. Sein wesentliches Merkmal ist der schnelle Zugriff auf besonders häufig genutzte Funktionen. Je nach Gewohnheit steuert der Autofahrer zum Beispiel Autoradio, TV-Empfänger, CD/DVD-Wechsler, Telefon und Navigation entweder über konventionelle Schalter, Tasten im Multifunktions-Lenkrad oder mit dem weiterentwickelten COMAND-System. Fotos DC


09.01.2007 Mercedes in Detroit

Auf einer 570 Quadratmeter großen Eisfläche präsentiert Mercedes-Benz auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit seine umfangreiche Palette an 4MATIC-Allradfahrzeugen. Im 100. Jubiläumsjahr der wichtigsten amerikanischen Automobilmesse feiert Mercedes-Benz den 100. Geburtstag dieser Technologie, die die Marke mit dem Stern bereits 1907 einführte. Zu den Messe-Highlights von Mercedes-Benz zählen die neueste Generation der 4MATIC in der S-Klasse sowie der V8-Power-SUV „Vision GL 420 BLUETEC“, mit dem DaimlerChrysler seine Initiative für saubere Diesel in den USA fortsetzt. Auf einem roten Teppich präsentierte Mercedes-Benz den Höhepunkt unter den Neuheiten von Detroit: die viertürige Cabriolet-Studie Concept Ocean Drive, mit der die Tradition der großen Luxus-Cabriolets neu belebt wird.
„100 Jahre nach der Vorstellung unseres ersten Allrad-Automobils offerieren wir eines der größten Angebote an allradgetriebenen Personenwagen und SUVs aller Autohersteller: 48 Modelle in sieben Baureihen“, erklärte Dr. Dieter Zetsche, CEO der DaimlerChrysler AG und Chef der Mercedes Car Group, zum Auftakt der Mercedes-Benz Pressekonferenz. Neuer Star im Stuttgarter Allrad-Programm ist die S-Klasse 4MATIC, die als erstes Modell mit der hoch modernen vierten Generation des Mercedes-Allradsystems ausgerüstet ist. Die neue 4MATIC verbindet Agilität, Komfort und weiter verbesserte Traktion mit erheblich reduziertem Verbrauch, der nur noch 0,4 Liter über dem eines vergleichbaren Modells mit Heckantrieb liegt. Dies ist auch ein Verdienst des deutlich verringerten Mehrgewichts, das je nach Motorisierung nur 66 bis 70 kg beträgt – rund 35 kg weniger als beim Vorgänger und bei Wettbewerbssystemen. Zu den Allradmodellen mit dem Stern zählt auch die im vorigen Jahr eingeführte GL-Klasse, die sich in den USA aus dem Stand unter den drei meistverkauften Modellen im Segment der luxuriösen Full-Size-SUVs etabliert hat. Von der führenden amerikanischen Autozeitschrift „Motor Trend“ wurde der GL gerade zum „Sport Utility of the Year 2007“ gewählt.
Die Vision GL 420 BLUETEC zeigt, dass mit BLUETEC® sparsamer Verbrauch und niedrigste Emissionen gerade auch bei großen und leistungsstarken Fahrzeugen möglich sind. Der kraftvolle V8-Dieselmotor leistet 216 kW/290 PS, hat ein Drehmoment von 700 Newtonmetern und dabei einen erwarteten Verbrauch von nur 9,8 Litern pro 100 Kilometer. Mit dieser eindrucksvollen Kombination von Leistungsstärke, Drehmoment, Wirtschaftlichkeit und Reichweite sind Mercedes-Benz BLUETEC®-Fahrzeuge ein maßgeschneidertes Antriebskonzept für den amerikanischen Markt. „Für große Automobile und SUVs haben wir eine zweite, noch wirkungsvollere BLUETEC-Version entwickelt. Hierbei wird AdBlue, eine wässrige harmlose Flüssigkeit, in den Abgasstrom eingespritzt. Dadurch wird Ammoniak freigesetzt, das im nachgeschalteten SCR-Katalysator bis zu 80 Prozent der Stickoxide zu unschädlichem Stickstoff und Wasser reduziert. Damit erreichen unsere sauberen, und effizienten Dieselmotoren die strenge amerikanische BIN 5 Norm“, betonte DaimlerChrysler Entwicklungschef Dr. Thomas Weber. “Das gilt auch für die drei neuen V6-BLUETEC-Modelle R 320 BLUETEC, ML 320 BLUETEC und GL 320 BLUETEC, die wir 2008 auf dem US-Markt einführen werden.”
Mit der viertürigen Cabriolet-Studie „Concept Ocean Drive“ nimmt Mercedes-Benz die Tradition der großen Luxus-Cabriolets wieder auf. Das Design-Showcar zeichnet eine klassisch anmutende, völlig neu entwickelte Karosserie aus, der klare Linien und eine spannende Zweifarben-Lackierung ein außergewöhnliches Charisma verleihen. Edle und zugleich außergewöhnliche Materialien sowie kompro-misslose Perfektion machen es zum Schmuckstück für automobile Connaisseurs. Die Cabriolet-Studie weckt nicht nur Träume, sondern dient auch dazu, den Dialog mit den Kunden zu intensivieren und die Reaktionen des Publikums auf neue Auto-Ideen kennen zu lernen. Dies unterstützt die Designerinnen und Designer bei Mercedes-Benz dabei, stilistisch in die Zukunft zu blicken und neue Formensprachen zu entwickeln und zu realisieren. Zu den besonderen äußeren Merkmalen der Cabriolet-Studie zählen neben vier Türen ein sehr großer, aufrecht stehender Kühler, Scheinwerfer und Heckleuchten in LED-Technik, eine Zweifarblackierung sowie ein effektvolles Wechselspiel von straffen Linien und großen ruhigen Flächen. Die lange seitliche Scheibenöffnung, die cabriolettypisch von keiner B-Säule und keinem Scheibenrahmen unterbrochen ist, lässt auch bei geschlossenem Dach das Exterieur mit dem Interieur verschmelzen. Als technische Basis für die Designstudie wählte Mercedes-Benz wegen seines langen Radstands den Mercedes-Benz S 600 mit Zwölfzylindertriebwerk. Zu den besonderen technischen Highlights zählen ein innovativer Verdeckmechanismus, den mit harmonischem Ablauf und schnellen Schließzeiten überzeugt, und die neuartige Kopfraumheizung AIRSCARF auf allen vier Plätzen, die offenen Fahrspaß auch in der kalten Jahreszeit erlaubt. Fotos DC


20.12.2006 Concept Ocean Drive

Wieder einmal betont Mercedes-Benz auf der North American Auto Show in Detroit seine Rolle als Vordenker und Design-Trendsetter unter den Premium-Automobilmarken und präsentiert das viertürige Cabriolet Concept Ocean Drive. Mit diesem Design-Showcar belebt Mercedes-Benz die Tradition der großen Luxus-Cabriolets in einem speziell gefertigten Einzelstück wieder neu. Ohne die Zwänge von Lastenheft oder Produktionsvorgaben entwarfen die Designer das komfortabelste und eleganteste Cabriolet der Welt. Concept Ocean Drive ist ein faszinierendes Juwel. Als viertüriges Cabriolet gehört die Design-Studie einer Gattung von luxuriösen Automobilen an, die fast von unseren Straßen verschwunden ist. Wie die Luxus-Cabriolets vergangener Tage vereint das Schaustück aus Stuttgart Eleganz, Lebensart und Exklusivität auf höchsten Niveau – mit anderen Worten: Automobil-Kultur in ihrer schönsten und begehrenswertesten Form.
Das Unikat zeichnet eine fast klassisch anmutende, völlig neu entwickelte Karosserie aus, der klare Linien und eine spannende Zweifarben-Lackierung ein außergewöhnliches Charisma verleihen. Es strahlt die vornehme Zurückhaltung von automobilem Adel aus, weckt gleichzeitig aber auch die Sehnsucht, mit offenem Verdeck an den schönsten Stränden der Welt entlang zu rollen. Stolz zeigt der Showcar mit dem Stern edle und zugleich außergewöhnliche Materialien, auf höchstem handwerklichem Niveau verarbeitet; kompromisslose Perfektion macht es zum unvergleichlichen Schmuckstück.
Das Cabriolet Concept Ocean Drive erfüllt allerdings nicht nur den Zweck, Träume sichtbar zu machen und Begehrlichkeiten zu wecken, sondern hat auch ganz prak-tischen Nutzen. Denn Concept-Cars geben den Designern immer wieder die Möglichkeit, mit nicht alltäglichen Themen zu spielen, sie anders zu denken und neuen Ideen großzügig Raum zu geben. Sie sind aber mehr als nur eine Fingerübung für Designer. Sie dienen auch dazu, den Dialog mit den Kunden zu intensivieren und die Reaktionen des Publikums auf neue Auto-Ideen kennen zu lernen. Dies unterstützt die Designerinnen und Designer bei Mercedes-Benz dabei, stilistisch in die Zukunft zu blicken und neue Formensprachen zu entwickeln und zu realisieren.
Das einzigartige Luxus-Cabriolet aus Stuttgart stellt als Showcar die Idee von einem Traumwagen auf vier Räder und spiegelt gleichzeitig die hohe Designkompetenz sowie die Werte der Marke Mercedes-Benz. Dazu gehören traditionelle Grundwerte wie Solidität, Qualität, Komfort, Souveränität, Werterhalt und Sicherheit. Hinzu kommen heute die Kernbotschaften Leidenschaft, Faszination und Innovation. Das Design von Mercedes-Benz pflegt deshalb bewährte Stilelemente der Marke und kombiniert sie mit neuen, überraschenden Ideen und Linien.
Zu den besonderen äußeren Merkmalen des Showcars zählen neben den vier Türen ein sehr großer, aufrecht stehender Kühler, Scheinwerfer und Heckleuchten in LED-Technik, eine Zweifarblackierung sowie ein effektvolles Wechselspiel von straffen Linien und großen ruhigen Flächen. Dadurch erscheint der automobile Solitär souverän und kraftvoll und zeigt zugleich Eleganz und Vorwärtsdrang. Die lange seitliche Scheibenöffnung, die cabriolettypisch von keiner B-Säule und keinem Scheibenrahmen unterbrochen ist, lässt auch bei geschlossenem Dach das Exterieur mit dem Interieur verschmelzen. Die großzügige Verwendung von wertvollen Materialien wie beispielsweise bestem Leder, dreidimensional wirkenden Stoffen oder großen Holzflächen in Vogelaugenahorn im Innenraum und sogar als Abdeckung für die Verdeckablage sowie viele liebevoll gestaltete Details unterstreichen im Interieur den luxuriösen und einzigartigen Charakter des Showcars.
Als technische Basis für die Designstudie wählte Mercedes-Benz wegen seines langen Radstands den Mercedes-Benz S 600 mit Zwölfzylindertriebwerk. Zu den besonderen technische Highlights zählen: ein innovativer Verdeckmechanismus, den mit harmonischem Ablauf und schnellen Schließzeiten überzeugt;
die neuartige Kopfraumheizung AIRSCARF auf allen vier Plätzen, die offenen Fahrspaß auch in der kalten Jahreszeit erlaubt.
Selbstverständlich sind auch wichtige Innovationen mit an Bord, die Mercedes-Benz zum Teil als einzige Automobilmarke weltweit bietet – unter anderem der Bremsassistent PLUS, die neuartige PRE-SAFE®-Bremse in Verbindung mit DISTRONIC PLUS mit Radarsensorik und der präventive Insassenschutz PRE-SAFE®.
Länge: 5,29m, Breite: 1,91m, Höhe 1,49m, Reifen: 21 Zoll, 275er rundum; Fotos DC


11.10.2006 2007 einige Neuerungen

Ab sofort ist die neue S-Klasse (W/V221) auch als S 320 CDI 4matic bestellbar. Des Weiteren ist der S 420 CDI mit 320 PS und 730 NM mit Heckantrieb verfügbar. DaimlerChrysler hatte den 3,5 Liter V6 Benziner auf Basis des M272 auch schon als 4matic für Mitte 2007 angekündigt. Vermütlich wird dies jedoch ein S 350 CGI 4matic. D.h. die 4matic Version erhalt den Benzindirekteinspritzer mit 292 PS statt 272. Sie ist auch schon im CLS 350 CGI orderbar.
Der CLK 200 K (Coupé und Cabrio) erhält neben der neuen C-Klasse (W204) auch den erstarkten 200 K mit 184 PS, der momentan schon im E-Klasse Facelift erhältlich ist. Erscheinungstermin des CLK 200 mit 184 PS vermutlich in 2007.
Die R-Klasse kann alternativ ab Frühjahr 2007 auch mit einer 3er Sitzbank im Fond anstelle der zwei Einzelsessel geordert werden.


31.08.2006 Mercedes AMG SLS ?

Der angedachte SLS (Codename P8) wurde unter der kurzen Ära Cordes gestoppt. Er sollte bei McLaren gebaut werden und zwischen SL und SLR angesiedelt werden. Nun wurde wieder ein ähnliches Konzept aufgenommen. Es soll sich um einen Mittelmotorsportwagen mit Alu-Karrosserie handeln (mit Flügeltüren). Er soll sich an den legendären 300 SL anlehnen. Die angedachte Marktpremiere soll 2010 sein. Der Entwicklungsaufwand ist ziemlich hoch, da kaum Gleichteile genutzt werden könne, da es keinen Mittelmotorsportwagen sonst bei DaimlerChrysler gibt. Der Motor könnte der 63er AMG V8 sein mit etwas mehr als 514 PS sein. Die AMS schreibt jedoch auch von einer Version mit BiTurbo-Aufladung auf Basis dieses Triebwerks. Dies halte ich jedoch für nicht so wahrscheinlich, da der Bruder des M156 E63, M157 E 60 AL erst vor kurzem in der Entwicklung eingestellt wurde. Wahrscheinlich ist eher eine V8 BiTurbo-Version auf Basis des M273 E 55 (V8 des S 500 mit 388) in Planung. Die Kraftübertragung wird die neue Sportautomatik (NAG2 Sport) die auch nach meinen Infos etwa 2009 in anderen AMG-Modellen zum Einsatz kommen soll. Hier kommt dann eine nasse Kupplung anstelle eines Wandlers zum Einsatz, was die Agilität und das Ansprechverhalten beim Gasbefehl deutlich verbessert. Zudem ist diese nasse (durch Öl gekühlte Kupplung) leichter als ein Wandler und hat einen höheren Wirkungsgrad. Der Preis wird bei etwa 150.000 EUR liegen.
Links neues Konzept (Computerretusche AMS, rechts alte P8 Computerretusche)


01.05.2006 Two-Mode-Hybrid

Das auf dem neuesten Stand der Technik basierende Vollhybrid-System, dessen Komponenten gemeinsam von der General Motors Corporation, DaimlerChrysler und der BMW Group entwickelt werden und das Anfang nächsten Jahres in die Produktion gehen soll (vorallem bei GM und Chrysler, bei Mercedes ist mit der Markteinführung um 2010 zu rechnen), stellt mit seiner einzigartigen, vollständig integrierten Kombination aus Elektromotoren und einem Getriebe mit festen Übersetzungsverhältnissen einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der Antriebstechnologie dar.
Wegen seiner zwei Betriebsarten, von denen eine für niedrige Geschwindigkeiten und eine für hohe Geschwindigkeiten optimiert ist, wird das auf einem elektrisch gesteuerten, stufenlosen Getriebe (EVT - Electric Continuously Variable Transmission) basierende System im Allgemeinen als Two-Mode-Hybrid-System bezeichnet. Das ausgereifte, Kraftstoff sparende System verfügt jedoch zusätzlich über vier Gänge mit festem Übersetzungsverhältnis, sodass bei einer breiten Palette von Fahrzeuganwendungen ein hoher Wirkungsgrad und eine optimale Leistungsausbeute erzielt werden können. Wird das System in den beiden EVT-Betriebsarten und den vier festen Gängen betrieben, können die Elektromotoren für die Beschleunigungsvorgänge und das regenerative Bremsen genutzt werden.
Die vier Gänge mit festem Übersetzungsverhältnis überlagern die zwei EVT-Betriebsarten, sodass insgesamt sechs Betriebsarten zur Verfügung stehen:
Leistungsverzweigter EVT-Modus bzw. stufenlos variabler Modus 1 für den Fahrzyklus vom Motorstart bis zum zweiten festen Gang. Kombinierter EVT-Modus bzw. stufenlos variabler Modus 2 für den Fahrzyklus ab dem zweiten festen Gang.
1. Gang mit festem Übersetzungsverhältnis, wobei beide Elektromotoren Leistung für den Verbrennungsmotor bereitstellen oder Energie vom regenerativen Bremsen, Verzögern und Fahren im Schubbetrieb aufnehmen und speichern.
2. Gang mit festem Übersetzungsverhältnis, wobei ein Elektromotor für die Beschleunigungs-/Bremsvorgänge zur Verfügung steht.
3. Gang mit festem Übersetzungsverhältnis, wobei beide Elektromotoren für die Beschleunigungs-/Bremsvorgänge zur Verfügung stehen.
4. Gang mit festem Übersetzungsverhältnis, wobei ein Elektromotor für die Beschleunigungs-/Bremsvorgänge zur Verfügung steht.
Das Ergebnis ist eine richtungsweisende Hybrid-Technologie, die sich durch eine einzigartige Kombination aus sparsamem Kraftstoffverbrauch sowie außergewöhnlicher Leistungs- und Beladefähigkeit auszeichnet. In mechanischer Hinsicht und in Bezug auf die Gesamtgröße ist das von General Motors, DaimlerChrysler und der BMW Group entwickelte Vollhybrid-System mit einem herkömmlichen Automatikgetriebe vergleichbar, kann aber mit stufenloser Übersetzung oder in einem der vier Gänge mit festem Übersetzungsverhältnis betrieben werden. Das gesamte Hybrid-Antriebssystem wird kontinuierlich von einem ausgereiften elektronischen Steuergerät optimiert, um für jede Laststufe des Motors den effizientesten Betriebspunkt auszuwählen.

Hauptvorteile
Im Vergleich zu herkömmlichen Hybrid-Systemen bietet diese zukunftsweisende Hybrid-Technologie, die die EVT-Betriebsarten um vier Gänge mit festem Übersetzungsverhältnis ergänzt, deutliche Vorteile im Hinblick auf den kombinierten Kraftstoffverbrauch (Stadt- und Überlandverkehr), die dynamischen Eigenschaften und das Zugvermögen. Herkömmliche Hybrid-Systeme haben normalerweise nur eine Drehmomentverzweigung und keine festen mechanischen Übersetzungsverhältnisse. Diese Systeme werden im Allgemeinen als „One-Mode-Hybrid-Systeme“ bezeichnet. Bedingt durch den mechanischen Aufbau muss bei One-Mode-Hybrid-Systemen ein Großteil der Leistung durch den elektrischen Zweig übertragen werden, dessen Wirkungsgrad ca. 20 Prozent geringer ist als der eines mechanischen Zweigs. Dieser Umstand erfordert entweder einen deutlichen Kompromiss im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit des Fahrzeugs oder den Einsatz von größeren Elektromotoren, was wiederum zu höheren Kosten, mehr Gewicht und einem höheren Platzbedarf führt.
General Motors, DaimlerChrysler und die BMW Group haben ein Vollhybrid-System mit vier festen mechanischen Übersetzungsverhältnissen und zwei EVT-Betriebsarten entwickelt, um die Leistungsübertragung durch den weniger effizienten elektrischen Zweig zu reduzieren. Auf diese Weise ist es möglich, Elektromotoren einzusetzen, die nicht nur kompakter, sondern auch unabhängiger von der Größe des Verbrennungsmotors sind. Durch diese Kombination aus zwei EVT-Betriebsarten und vier Gängen mit festem Übersetzungsverhältnis werden die Nachteile von One-Mode-Hybrid-Systemen aufgehoben, sodass über den gesamten Betriebsbereich des Fahrzeugs, d.h. bei niedriger wie bei hoher Geschwindigkeit, ein effizienter Betrieb ermöglicht wird. Zudem kann das System bei einer größeren Vielfalt von Fahrzeugmodellen eingesetzt werden. Es eignet sich besonders für anspruchvolle Anwendungen, die größere Verbrennungsmotoren erfordern, wie beispielsweise beim Anhängerbetrieb, beim Befahren von Steigungen oder bei schwerer Beladung. Vorhandene Verbrennungsmotoren können mit geringfügigen Änderungen weiterhin genutzt werden, da durch das Vollhybrid-System keine nennenswerten Einschränkungen in Bezug auf die Größe oder Art des Verbrennungsmotors bestehen. Das System bietet den drei globalen Automobilherstellern die Möglichkeit, Verbrennungsmotoren und Vollhybrid-Getriebe auf kostengünstige Weise miteinander zu kombinieren und die Kraftstoff sparende Technologie bei einer breiteren Palette von Fahrzeugmodellen anzubieten.
Erste Anwendungen sind für Fahrzeuge mit Hinterrad- oder Allradantrieb vorgesehen. Dank seiner Flexibilität wird das Vollhybrid-System künftig jedoch auch bei Fahrzeugen mit Frontmotor und Vorderradantrieb zum Einsatz kommen.

14.04.2006 MJ 2007 viele Änderungen:

Updated 01.05.06 in rot !
Jetzt ist das Modelljahr 2007 (Code 807) bestellbar (ab 12.04.06) hier die Änderungen im Detail. (Keine Garantie auf Vollständigkeit, solltet ihr über weitere Merkmale bescheid wissen einfach eine Email an webmaster@jesmb.de schicken)

C-Klasse (W,S,CL 203)
Sportpaket, Sportpaket AMG und Sportpaket EVOLUTION (CL 203) nun mit Schaltpaddels am Lenkrad bei Modellen mit Automatik (Entfall SA Code 428, nich mehr einzeln ohne Sportpaket erhältlich)
Bei Sportpaket und Sportpaket AMG nun serienmässig Ledernachbildung ARTICO anstatt Leder Twin
Bei Sportpaket, Sportpaket AMG und Sportpaket EVOLUTION (CL 203) nun Sportluftfilter für V6-Ottomotor-Modelle
Fussmatten Velours (SA Code U12)
Entfall designo Leder einfarbig
Designerschlüssel in Chrom Zusätzliches 5-Speichen-Design, Rad 7 J × 16 ET 31 (SA Code R89)
Neue Mobiltelefon-Aufnahmeschalen
Entfall Chertan Incenio LM-Räder
Uni-Lack Calcitweiss (Code 650) ersetzt Alabasterweiss (Code 960)
Metallic-Lack Periklasgrün (300) ersetzt Andraditgrün (816)

CLK
CLK 500 M273 E55 mit 388 PS, 5,2s von 0-100 km/h sowie CLK 63 AMG und 481 PS, 4,6s von 0-100 (beide mit Bestellfreigabe)
Designerschlüssel in Chrom
CLS
CLS 350 CGI mit 292 PS 6,7s von 0-100 ab 3. Q 06 lieferbar (Bestellfreigabe, Preis angehoben)
CLS 500 mit M273 E 55, 388 PS 5,4s 0-100 km/h (Bestellfreigabe)
CLS 63 AMG mit M156 E 63, 514 PS, 630 NM 4,5s von 0-100(Bestellfreigabe)
CLS 320 CDI analog zum E-Klasse Facelift mit 540 NM statt 510 NM !
Presafe serienmäßig
Entfall von SBC, dafür ADAPTIV BRAKE mit Holdfunktion
Vogelaugenahorn-Holz schwarz neu
Komfortkopfstütze in Verbindung mit Komfortsitz (Code 401)
In Verbindung mit Schaltpaddels am Lenkrad Code 428 wird 7G-Tronic Sport mit verkürzten Schaltzeiten im M-Modus verbaut für CLS 350 CGI und CLS 500. Somit verkürzen sich die Sprintzeiten von 0-100 um 0,2s !
Uni-Lack Calcitweiss (Code 650) ersetzt Alabasterweiss (Code 960),
Metallic-Lack Periklasgrün (300) ersetzt Andraditgrün (816)
Wegfall von fahrdynamischen Sitz (links/rechts)
Scheibenwaschdüse beheizt nicht mehr serienmäßig, jetzt in Verbindung mit Scheibenwaschanlage beheizt gegen Aufpreis Code 875.
designo Paket I & II neu
Thermatic mit Display (neu)
Designerschlüssel in Chrom
Regensensor mit zwei Sensitivitätsstufen analog zur S-Klasse

E-Klasse
Scheibenwaschdüse beheizt nicht mehr serienmäßig, jetzt in Verbindung mit Scheibenwaschanlage beheizt gegen Aufpreis Code 875.
Wegfall von fahrdynamischen Sitz (links/rechts)
Komfortkopfstütze in Verbindung mit Komfortsitz (Code 401)
Presafe serienmäßig
Ledernachbildung ARTICO ersetzt Leder Twin
Thermatic mit Display (neu) & erweiterten Funktionen
Sportpaket & Sportpaket AMG bei 7G-Tronic als 7G-Tronic Sport mit verkürzten Schaltzeiten im M-Modus verbaut für E 280, E 350 und E 500. Somit verkürzen sich die Sprintzeiten von 0-100 um 0,2s !
Designerschlüssel in Chrom
Regensensor mit zwei Sensitivitätsstufen analog zur S-Klasse
GPS-Antenne in Wagenfarbe lackiert

weitere Details siehe E-Klasse Facelift

SLK
Zündschlüssel mit Chrom-Applikationen (wie auch E, S, CLS, CLK, C, SL)
Lederfarbe universumblau wird ab 6/2006 ersatzlos gestrichen
neue, weichere Ledernarbung für Standard-Leder
Die Schalttasten werden durch Schaltpaddles ersetzt

S-Klasse
S 65 AMG mit 612 PS und 1000 NM, 4,4s von 0-100 km/h, ab 3. Q 06 lieferbar (Bestellfreigabe 12.04.06), nur als langer Radstand.

M-Klasse
ML 420 CDI 4matic mit 306 PS, 700 NM, 6,8s von 0-100, Bestellfreigabe 12.04.06, lieferbar ab 3. Q 06
Schriftzug 4matic am Heck
Rückfahrkamera (ab Juli)
Komfortsitze mit Belüftung (ab Juli)
Fond-Entertainment-System (ab Juli)
Sitzheizung 2. Sitzreihe (ab Juli)
Distronic (ab 4. Q)
TV-Tuner (ab 4. Q)
Standheizung
Außerdem neu: Das Sportpaket entfällt und wird durch Sportpaket „INTERIEUR“ (1.160 EUR) und Sportpaket „EXTERIEUR“ (1.740 EUR) ersetzt. Beide Pakete zusammen entsprechen sowohl von der Ausstattung als auch vom Preis dem bisherigen Sportpaket.

R-Klasse
R 63 AMG 4matic (kurz und lang), Bestellfreigabe 12.04.06, 510 PS,
Distronic ab 4. Q 06
Rückfahrkamera
Standheizung
Komfortsitze mit Belüftung

zu den aktuellen Mercedes-Benz Preislisten

23.03.2006 Neue V8 Modelle im Juni

Im Juni 2006 wenn für einige Modellreihen, dass Modelljahr 2007 beginnt (Code 807) werden von Mercedes und AMG brandneue V8 Modelle in verschiedene Baureihen eingeführt. So ist z.B. ab Juni 2006 der CLK 500 (Coupé und Cabrio) dann mit dem neuen 5,5 Liter V8 M273 und 388 PS zu haben und ersetzt die alte M113 E50 Version mit 306 PS. Gleiches gilt auch für die E-Klasse und den CLS. Hier werden ebenfalls die neuen M273 E 55 Varianten mit 388 PS verbaut.
Die neuen AMG V8 Modelle bekommen den aus dem ML 63 AMG bekannten neuen 6,3 Liter V8 (M156 E63).
CLK 63 AMG Coupé 4,6s von 0-100 km/h (481 PS), statt 5,2s beim CLK 55 (Vorgänger)
CLK 63 AMG Cabrio 4,7s von 0-100 km/h (481 PS)
E 63 AMG Limousine ca. 4,5s von 0-100 km/h (514 PS)
E 63 AMG T-Modell ca. 4,6s von 0-100 km/h (514 PS)
CLS 63 AMG 4,5s von 0-100 km/h (514 PS)

weitere Infos zu neuen Modellen

15.02.2006 MB Neuheiten Genf

Mit dem neuen CLS 63 AMG hat Mercedes-AMG ein außergewöhnliches Automobil geschaffen, das sich durch beachtliche Leistungsdaten, dynamisches Design und exklusive Ausstattung auszeichnet. Angetrieben wird das viertürige Coupé von dem zu 100 Prozent eigenständig entwickelten AMG 6,3-Liter-V8-Motor. Das neue AMG-Kraftpaket mit 378 kW/514 PS ist der spezifisch leistungs- und drehmomentstärkste serienmäßige Achtzylinder-Saugmotor der Welt. Von null auf 100 km/h beschleunigt das exquisite Coupé in 4,5 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit beträgt 250 km/h (elektronisch begrenzt). Das Hochleistungstriebwerk ergänzt im neuen CLS 63 AMG die AMG SPEEDSHIFT 7G-TRONIC. Sie erlaubt dem Fahrer die Wahl zwischen vollautomatischen Gangwechseln und manuellen Schaltvorgängen, die entweder am Wählhebel oder – wie in der Formel 1 – an Schaltpaddles aus Aluminium vorgenommen werden können. Mit dem kräftigen Antriebspaket korrespondieren auch das neue AMG Sportfahrwerk auf Basis der semiaktiven Luftfederung AIRMATIC DC mit Adaptivem Dämpfungs-System ADS II und die neue AMG Hochleistungs-Bremsanlage des CLS 63 AMG. Sie sorgt mit Verbundtechnik an der Vorderachse, sowie rundum innen belüfteten und perforierten Bremsscheiben für adäquate Verzögerung. Das kraftvolle AMG Styling prägt die anspruchsvolle Coupé-Ästhetik des CLS 63 AMG. Die Ausstattung überzeugt durch ihre Kombination aus exklusiver Sportlichkeit, hochwertigen Materialien und perfekter Verarbeitungsqualität. Zum Serienumfang zählen AMG Sportsitze mit Nappalederpolsterung, das AMG Ergonomie-Sportlenkrad mit neuen AMG Schaltpaddles aus Aluminium sowie das neue AMG Kombi-Instrument mit 320-km/h-Tachoskala und roten Zeigern.

CLK 63 AMG Coupé und Cabriolet
Auch unter der Haube des CLK 63 AMG Coupés und Cabriolets, die ebenfalls in Genf Weltpremiere feiern, arbeitet der AMG 6,3-Liter-V8-Motor und garantiert in diesen neuen V8-Modellen faszinierende Fahrerlebnisse. Mit einer Höchstleistung von 354 kW/481 PS und einem maximalen Drehmoment von 630 Newtonmetern stellt der CLK 63 AMG mehr Leistung und Drehmoment zur Verfügung als jedes andere Fahrzeug in diesem Segment. Eine perfekte Ergänzung zur dynamischen Leistungsentfaltung ist die neue AMG SPEEDSHIFT 7G-TRONIC. Mit neuem AMG Sportfahrwerk, neuen 18-Zoll AMG Leichtmetallrädern und exklusiv-dynamischer Serienausstattung präsentieren sich die CLK-Modelle ab sofort noch sportlicher. An der Vorderachse kommt zudem eine neue AMG Hochleistungs-Verbundbremsanlage zum Einsatz. Eine neue Frontschürze mit markanteren Konturen und seitlichen Luftauslässen kennzeichnet das dynamische AMG Styling und unterstreicht den CLK 63 AMG als sportliches Topmodell, das Dynamik und Exklusivität vereint. Diese Eigenschaften spiegelt auch das Interieur der beiden Achtzylinder-Modelle, mit neuem AMG Ergonomie-Sportlenkrad, AMG Sportsitze mit Multikonturfunktion und exklusiver Nappalederpolsterung wider.

R 63 AMG – sportlicher Fahrspaß für bis zu sechs Personen (ab Okt 06)
siehe dazu meine News vom 09.02.06

SL 55 AMG und SL 65 AMG noch dynamischer und exklusiver siehe dazu meine News vom 01.02.06

Neue Generation der Mercedes-Benz SL-Klasse siehe dazu meine News vom 18.01.06

Die neue Mercedes-Benz GL-Klasse – Highlight bei den Offroadern siehe dazu meine News vom 09.12.05


08.12.2005 MB Neuheiten

Das Jahr beginnt mit der Detroiter Motor Show im Januar. Dort wird Mercedes-Benz die neue GL-Klasse präsentieren. Sie ist ab Feb/März 06 bestellbar und wird im September 2006 ausgeliefert. Sie basiert auf der aktuellen M-Klasse. Sie bietet Platz für 7 Passagiere, ist 5,09m lang, 1,92m breit und 1,84m hoch. Die 2 Einzelsitze im Fond lassen sich in den Kofferraumboden versenken. Der Laderaum beträgt dann 1240 Liter (5er Bestullung) und lässt sich auf 2300 Liter erweitern. Serienmäßig verfügt sie über elektronischen Allrad, Offroad-ABS, Hill-Holder, Bergabfahrthilfe das Offroad-Pro-Technik Paket der M-Klasse (100% Sperren für Mittel- und Hinterachsdifferenzial). Dank der Airmatic ist eine Bodenfreiheit von bis zu 30,7cm möglich.Die Watttiefe beträgt rund 60cm. Ab Start ist der GL mit 4 Motor zu haben. Dem GL 320 CDI (224 PS), dem GL 420 CDI (306 PS) sowie zwei V8-Benziner der M273 Generation. Der aus der S-Klasse bekannte 5,5 Liter V8 mit 388 PS sowie der neue M273 E46 mit 340 PS (GL 450). Neben dem E-Klasse Facelift wird auch der CLS den 63 AMG mit 515 PS erhalten. Wahrscheinlich wird hier auch der 500er mit 388 PS Einzug erhalten. Auch der CLK 55 AMG wird durch einen CLK 63 AMG ersetzt. Hier leistet der M156 E 63 rund 482 PS. Im Frühjahr erscheint auch die CLK DTM Cabrio Edition (Limitiert auf 100 Stück) mit 586 PS.
Im Juli 2006 erscheint dann die AMG-Version der neuen S-Klasse (hier ist noch nichts genaues bekannt: S 65 AMG und S 55 AMG V8 Kompressor werden kommen). Im Oktober 2006 erscheinen auch auch die 4matic Versionen der S-Klasse (S 320 CDI, S 450 und S500) sowie der heckgetriebene S 450 mit 340 PS (wie auch in der GL-Klasse). Zeitgleich (Okt 06) beginnt die Auslieferung des neuen CL (C216) als CL 500 und CL 600. Im September 06 beginnt die Auslieferung des ML 420 CDI, der in die Anfang 06 erscheinende R-Klasse aufgrund der stark abfallenden Motorhaube nicht eingebaut werden kann. Das SL Facelift im März 06 fällt moderat aus. Andere Frontschürze, geänderte Rückleuchten, andere Zierteile im Interieur. Der SL 55 AMG wird vermutlich etwas in der Leistung gesteigert. (siehe auch hier)
Die neue E-Klasse (W212) ist für März 2009 angedacht. Im Mai 2009 erscheint der neue CLK (C207). Die neue E-Klasse wird sich dabei an die S-Klasse anlehnen. Comand Controller, Comand Plus (mit wegklappbarem Display) sowie Nachtsichtgerät, BAS Plus mit Nahbereichsradar, Mild-Hybrid sowie ein Knieairbag sind die Zauberwörter der neuen E-Klasse. Der M271 1,8 Liter 4-Zylinder wird auf Turboaufladung umgestellt und somit der schwerer Kompressor vermieden (ca. 175 PS). Zudem sollen die CDIs wie auch schon die LKW von Mercedes-Benz mit Adblue (SCR-Technologie) ausgerüstet werden um somit die Stickoxide zu reduzieren. Auch der 4matic Antrieb in der neuen E-Klasse wird optimiert und dichter (schräg) am Getriebe lang verlaufen und somit die Wölbung im Fußraum des Beifahrers vermieden. Dann ist der 4matic-Antrieb auch mit der 7G-Tronic (NAG2) gekoppelt.(Die ersten drei Bilder zeigen jeweils eine Computerretusche von AMS der neuen E-Klasse sowie ihr T-Modell)


03.08.2005 MB Neuheiten der nächsten Jahre

Den Anfang macht die neue GL-Klasse (X164) die auf der Detroiter Motor Show 2006 gezeigt wird. Sie basiert auf der neuen M-Klasse ist jedoch deutlich länger (knapp über 5m) und sehr auf Offroad getrimmt.
Bei der Eröffnung des neuen Mercedes-Museums in Stuttgart Untertürkheim wird der neue CL (C216; Coupé auf Basis der neuen S-Klasse) präsentiert. Er hat weiterhin 2 Türen und wird mit den neuen M273 V8 Generation sowie dem V12 ausgestattet. Im Frühjahr gibt es dann ein Facelift für die E-Klasse (einige Änderung außen und innen sowie neuer V8 Motor M273 und E 63 AMG). Zudem wird die SBC Bremse durch eine herkömmliche Bremse mit SBC-ähnlichen Funktionen ersetzt. Der SL erhält ebenfalls ein Facelift, behält aber die SBC Bremse bis sein Nachfolger 2012 auf den Markt kommt. 2006 wird es ebenfalls eine limitierte Auflage des CLK DTM Cabrios geben. Es verfügt über den neuen M156 E 63 V8-Sauger von AMG mit 510 PS. Dieser Motor wird nach und nach in alle Baureihen implementiert. Auch in die Anfang 2007 erscheinende neue C-Klasse Limousine (W204). Sie wird dann auch mit PreSafe ausgerüstet und verfügt. Die Benzinmotoren erhalten dann eine Benzindirekteinspritung. Zudem könnten sie schon über einen Startergenerator verfügen, der die Lichtmaschine überflüssig macht und es ermöglicht, das der Motor an Ampelstopps automatisch abschaltet. Die 4-Zylinder M271 Generation wird später von Kompressor auf Turbo umgestellt. Der C 200 K soll vorerst 175 PS und der C 230 K 200 PS leisten. Im Herbst erscheint dann das 4,55m lange T-Modell (S204)
2008 erscheint dann der kleine Offroader (eher Onroader) der auf dem C-Klasse T-Modell basiert. Er verfügt über 4matic. Die Motorenpalette des in Bremen gebauten SUV beginnt nur mit V6 Motoren.Mercedes will von dem kleinen Offroader rund 40.000 Stück pro Jahr absetzten zu Preisen ab. ca. 36.000 EUR. (Bilder teilweise ams)
(v.l.n.r neue GL-Klasse, neue C-Klasse, neues C-Klasse T-Modell, CLK DTM AMG Cabrio, 2x neuer CL, C-Klasse Offroader)


28.04.2005 SUV auf C-Klasse Basis kommt aus Bremen

Der Vorstand der DaimlerChrysler AG hat entschieden, dass ein weiteres Sports Utility Vehicle (SUV) der Marke Mercedes-Benz im DaimlerChrysler Werk Bremen produziert wird. Der SUV unterhalb der M-Klasse wird auf der C-Klasse Plattform der neuen Gerneration (BR204) aufbauen und wird für 2008 erwartet. „Wir erweitern unser Angebot um ein attraktives Fahrzeug in einem höchst interessanten und wachstumsträchtigen Marktsegment“, sagt Dr. Eckhard Cordes, im Vorstand der DaimlerChrysler AG verantwortlich für die Mercedes Car Group. Der Standortentscheidung gingen intensive Verhandlungen mit dem Betriebsrat voraus. „Die Entscheidung, das Fahrzeug in Bremen zu produzieren, ist ein Baustein unseres Beschäftigungspaktes und zeigt, dass Deutschland als Produktionsstandort konkurrenzfähig ist, wenn die richtigen Rahmenbedingungen definiert werden“, sagt Prof. Jürgen E. Schrempp, Vorsitzender des Vorstands der DaimlerChrysler AG.
Nach der positiven Resonanz auf die Sports Tourer der Mercedes-Benz B- und R-Klasse sowie dem erfolgreichen Start der neuen M-Klasse rundet Mercedes-Benz das Produktportfolio mit einem weiteren SUV unterhalb der M-Klasse ab. Neben dem DaimlerChrysler Werk Bremen war auch das Werk in Juiz de Fora, Brasilien, für die Produktion des SUV im Gespräch. Für Juiz de Fora hat das Unternehmen entschieden, die CKD-Montage der Mercedes-Benz C-Klasse wieder aufzunehmen.


28.04.2005 MB-Modell auf spitzen Plätzen bei Zuverlässigkeit

Mercedes-Benz gehört zu den Siegern der diesjährigen ADAC- Pannenstatistik. Die Personenwagen mit dem Stern zählen in drei Fahrzeugklassen zu den besten Automobilen. Die Mercedes-Benz A-Klasse siegt in der Kategorie „Untere Mittelklasse“ und ist damit laut ADAC-Pannenstatistik der zuverlässigste Kompaktwagen auf Deutschlands Straßen. Bei den A-Klasse-Modellen des Jahrgangs 2004 betrug die durchschnittliche Pannenquote beispielsweise nur 2,3 Promille.
Einen ebenso guten Eindruck macht die M-Klasse, die in der Rubrik „Geländewagen“ den ersten Platz errang. Hier betrug die durchschnittliche Pannenquote der Modelle des Zulassungsjahres 2004 nur 2,5 Promille.
Besonders zufrieden sind die Fachleute des ADAC auch mit den Mercedes-Modellen der E- und S-Klasse, die sich ebenfalls durch sehr geringe Pannenquoten auszeichnen und sich auf Spitzenplätzen in der Kategorie „Obere Mittel-/Oberklasse“ behaupten.


10.04.2005 Neue V8 Modelle

Auf der IAA 05 wird Mercedes mit der neuen S-Klasse auch neue V8 Modelle vorstellen. Ob sie dann schon alle zum Einsatzen kommen ist mir noch nicht bekannt. Sie kommen aber zuerst in die neue S-Klasse später auch in die andere Baureihen. 2007 läufen dann die jetzigen V8-Motoren (M113) endgültig aus.
Es wird zwei neue V8 Modelle der M273-Familie geben. Einmal der M273 E46 (S 450), er leistet 243KW / 330 PS mit 4,6 Liter Hubraum sowie den M273 E55 mit 285KW/ 388 PS mit 5,5 Liter. Ebenfalls wird ein neuer AMG-V8 Saugmotor mit 6,3 Liter vorgestellt. Er leistet 370 KW / 504 PS.


04.04.2005 Neue Preislisten

Mercedes hat heute neue Preislisten für den CLK , C-, E- und CLS-Klasse veröffentlich. Neu sind der E 280 CDI mit 190 PS und der E 320 CDI mit 224 PS. Sowie der E 280 Benziner mit 231 PS. Bei der C-Klasse kann man nun auch den C 350 und C 280 mit 4matic bestellen (allerdings nur mit 5 Gang-Automatik statt mit 7G-Tronic). Beim CLK sind die Faceliftpreislisten raus.
Neu ist das NECK-Pro nun (nach M-Klasse, dort allerdings Aufpreis) auch in der C-, E-Klasse, CLS und CLK serienmäßig enthalten ist.
Weitere Infos zum CLK Facelift
E-Klasse Limousine Modellseite
E-Klasse T-Modell Modellseite
MB-Preislisten
Technik-Rubrik NECK-Pro erklärt


23.02.2005 Neuheiten aus Genf !

In Genf zeigt Mercedes direkt zwei Premieren. Zum einen die neue M-Klasse und zum anderen die neue B-Klasse. Desweiteren wird das kleine Facelift des CLK's zu sehen sein (mehr Infos). Zudem stellt Mercede auch zwei neue Benzin V6-Motoren der M272 Familie sowie die neuen V6-CDI OM642 Triebwerke vor. In der C-Klasse sind dann folgende Motoren neu erhältlich und ab 03.03.05 bestellbar:
C 230 (204 PS; 2,5 Liter V6 M272 245 NM)
C 280 (231 PS; 3,0 Liter V6 M272 300 NM)
C 350 (272 PS; 3,5 Liter V6 M272 350 NM)
C 320 CDI (224 PS, 510 NM mit 7G-Tronic, 3,0 Liter, V6-CDI OM642)
Die neuen V6-Motoren sind mit der 7G-Tronic kombinierbar.
Hier die neuen Motoren der E-Klasse ab Frühjahr 05
E 280 (231 PS; 3,0 Liter V6 M272 300 NM) ersetzt E 240
E 350 (ist ja schon seit Dez 04 erhältlich Daten wie C 350)
E 280 CDI (V6-CDI OM642 190 PS 440 NM, 3,0 Liter)
E 320 CDI (V6-CDI OM642 224 PS 510 NM mit 7G-Tronic 3,0 Liter)
Der SLK erhält ebenfalls eine neuen Motor im Frühjahr 2005, der die Lücke zwischen SLK 200 K und SLK 350 perfekt schließen wird:
SLK 280 (M272 V6, 3,0 Liter, 9,7 Liter kombiniert, 231 PS, 6,3s von 0-100, 300 NM).
Auffallend ist, dass kein C 280 CDI mit 190 PS aktuell angeboten wird und auch kein E 230 bzw SLK 230.


09.01.2005 P8 gestoppt !

Laut Spiegelbericht hat der neue Mercedes-Chef Cordes die Entwicklung des Sportwagen SLS Codename P8 der ebenfalls bei McLaren gebaut werden sollte gestoppt. Ursprünglich war eine Gesamtauflage von ca. 10.000 Sportwagen geplant. Eine weitere Übernahme der TAG-McLaren Group sei momentan auch nicht geplant. Bisher gehört der DaimlerChrysler AG 40%.


29.09.2004 Modelle bis 2008 !

Mercedes-Benz startet als weltweit führende Pkw-Luxusmarke auf solider Basis in die Zukunft. Unter der Führung von Professor Jürgen Hubbert entwickelte sich die Pkw-Marke vom Spezialisten für Oberklassemodelle zum exklusiven Anbieter von Premium-Automobilen in fast allen Marktsegmenten. Allein zwischen 1993 und 2003 stieg die Pkw-Produktion von Mercedes-Benz von rund 486 000 auf über 1 Mio. Fahrzeuge pro Jahr. Dr. Eckhard Cordes, seit Anfang Oktober 2004 neuer Chef der Mercedes Car Group, wird die Produkt- und Innovationsoffensive fortsetzen und Mercedes-Benz in weiteren, viel versprechenden Marktsegmenten etablieren. Im kommenden Jahr werden die B- und R-Klasse als neue Mercedes-Modellreihen an den Start gehen. Mit einem Absatz von rund 1,1 Millionen Personenwagen pro Jahr ist Mercedes-Benz die erfolgreichste Premium-Automobilmarke der Welt. Von 1993 bis 2003 haben sich die Pkw-Verkaufszahlen verdoppelt, der Umsatz aller Marken der Mercedes Car Group stieg im gleichen Zeitraum um mehr als das Zweieinhalbfache auf 51,4 Milliarden Euro.
Der Erfolg von Mercedes-Benz basiert zu einem großen Teil auf der umfassenden und konsequenten Analyse von Kundenwünschen und Trends in der Gesellschaft. So hatte die Stuttgarter Automobilmarke Anfang der 90er Jahre erkannt, dass sich die Erwartungen der Kunden und damit die Nachfrage auf dem Automobilmarkt verändern. Die traditionelle Gliederung des Pkw-Geschäfts in Kleinwagen, Mittelklasse und Oberklasse verlor an Bedeutung, stattdessen stieg der Wunsch nach neuen Fahrzeugvarianten: Cabriolets, Roadster, Coupés, Offroader und Konzepte, die neben ihrer reinen Transportaufgabe auch hohe Erlebnisqualitäten bieten, sind seitdem auf der Überholspur. So wurden aus Marktnischen boomende Marktsegmente. Auf diesem erfolgreichen Kurs steuert Mercedes-Benz inzwischen auch die zweite Produktoffensive. Mit dem viertürigen Coupé der CLS-Klasse und den Sports-Tourern der B- und R-Klasse stellt die Pkw-Marke wiederum die Weichen für neue, zukunftsweisende Marktsegmente und für weiteres profitables Wachstum.
Mit der Präsentation einer Coupé-Studie gab Mercedes-Benz im März 1993 auf dem Automobilsalon in Genf das Signal für die Produkt- und Innovationsoffensive. Das Vier-Augen-Gesicht der damaligen Design-Studie, das zwei Jahre später mit der E-Klasse in Serie ging, avancierte zum Symbol für ein neues Markenbild und für eine neue strategische Ausrichtung des gesamten Pkw-Produktportfolios. Zwischen Frühjahr 1993 und Herbst 2004 stellte Mercedes-Benz 24 neue Pkw-Modelle vor. Gehörten damals fünf Modellreihen zum Pkw-Programm von Mercedes-Benz, so können Kunden der Stuttgarter Automobilmarke heute zwischen zwölf Pkw-Modellreihen mit weit über 120 Karosserie- und Motorvarianten wählen. Das gute Image und die große Beliebtheit der Mercedes-PKW belegen den Erfolg der Produktoffensive ebenso wie die beachtlichen Eroberungsraten der Automobile. Sie liegen zwischen 40 und 60 % und tragen dazu bei, dass Mercedes-Benz täglich neue Kunden gewinnt. Wichtige Trendsetter waren die A- und M-Klasse, der SLK-Roadster sowie das Coupé und das Cabriolet der CLK-Klasse, mit denen die Stuttgarter Automobilmarke bisher nicht besetzte Pkw-Segmente neu definierte. Diese Modelle tragen maßgeblich dazu bei, dass sich heute eine deutlich größere Anzahl junger Menschen für Mercedes-Benz entscheidet als vor zehn Jahren. Hohe Design-Qualität und technologischer Fortschritt begründen die erfolgreiche Position der Mercedes-Personenwagen auf dem Automobilmarkt, denn beide Aspekte zählen heute zu den wichtigen Kaufkriterien. Die dynamisch-progressive Linienführung der Mercedes-Modelle hat in mehrfacher Hinsicht Symbolcharakter: Sie spiegelt das neue Profil der Marke wider, weckt lang anhaltende Begeisterung für die Modelle mit dem Stern und entspricht dem Anspruch moderner Menschen, auch beim Automobil durch Design und Ausstattung ihren individuellen Lebensstil zum Ausdruck zu bringen. Zahlreiche internationale Preise und Auszeichnungen belegen die Anerkennung für die hohe Design-Qualität der Mercedes-Modelle. Zugleich ist Mercedes-Benz Trendsetter auf dem Gebiet kundenorientierter Innovationen und erfüllt diesen Anspruch mit jedem neuen Modell. In den vergangenen zehn Jahren gingen bei Mercedes-Benz über 50 technische Neuentwicklungen erstmals in Serie, die Sicherheit, Umweltverträglichkeit und Komfort maßgeblich verbesserten. Zu den Meilensteinen der Automobiltechnik zählen unter anderem das Elektronische Stabilitäts-Programm ESP® (1995), Sidebags und Gurtkraftbegrenzer (1995), Brems-Assistent (1996), Sandwich-Konzept (1997), Windowbags (1998), DISTRONIC (1998), das aktive Fahrwerk Active Body Control (1999), das vorausschauende Insassenschutzsystem PRE-SAFE (2002) und das weltweit erste Pkw-Automatikgetriebe mit sieben Gängen 7G-Tronic (2003). Mit solchen Innovationen behauptet sich Mercedes-Benz weltweit seit über 100 Jahren als Technologieführer unter den Automobilmarken.
Zur Produktoffensive der Marke Mercedes-Benz gehören auch die gleichzeitig gestarteten Produktivitäts- und Globalisierungsoffensiven. Durch Neubau oder Modernisierung hielten hochmoderne Anlagen und zukunftsweisende Fertigungskonzepte Einzug in die deutschen Werke, die dadurch ihre Produktivität deutlich steigern konnten. Beispiele für diese Strategie sind das Motoren- und Getriebewerk in Stuttgart-Untertürkheim, die Fertigungsstätte der A-Klasse in Rastatt, die modernen Betriebe am Standort Sindelfingen sowie das Werk Bremen. Das seit Ende 2002 in allen Werken realisierte Mercedes Produktionssystem (MPS) ermöglicht Fortschritte auf den Gebieten Qualität und Produktivität. Es basiert sowohl auf den Erfahrungen mit der traditionellen Fließbandfertigung als auch auf aktuellen Elementen der Gruppenarbeit. So sind die Mitarbeiter stärker als bisher in die Gestaltung der einzelnen Arbeitsabläufe einbezogen, was sich positiv auf Prozess-Sicherheit und Effizienz auswirkt. Zu den Meilensteinen der Globalisierungsoffensive zählt unter anderem der Aufbau des Werks in Tuscaloosa (US-Bundesstaat Alabama) wo seit 1997 die M-Klasse produziert wird. Derzeit wird das US-Werk mit einer Investition von über 600 Millionen Euro erweitert.

Neue Mercedes-Personenwagen seit 1993
Frühjahr 1993:
C-Klasse (Modellreihe 202)

Frühjahr 1995:
E-Klasse (Modellreihe 210)

Frühjahr 1996:
C-Klasse T-Modell (Modellreihe 202)
E-Klasse T-Modell (Modellreihe 210)
SLK-Klasse (Modellreihe 170)

Frühjahr 1997:
A-Klasse (Modellreihe 168)
CLK-Klasse Coupé (Modellreihe 208)
M-Klasse (Modellreihe 163)

Frühjahr 1998:
CLK-Klasse Cabriolet (Modellreihe 208)

Herbst 1998:
S-Klasse (Modellreihe 220)

Frühjahr 1999:
CL-Klasse (Modellreihe 215)

Frühjahr 2000:
C-Klasse (Modellreihe 203)

Herbst 2000:
C-Klasse Sportcoupé (Modellreihe 203)

Frühjahr 2001:
C-Klasse T-Modell (Modellreihe 203)
A-Klasse Langversion (Modellreihe 168)

Sommer 2001:
SL-Klasse (Modellreihe 230)

Frühjahr 2002:
E-Klasse (Modellreihe 211)
CLK-Klasse Coupé (Modellreihe 209)

Frühjahr 2003:
E-Klasse T-Modell (Modellreihe 211)
CLK-Klasse Cabriolet (Modellreihe 209)

Herbst 2003:
SLR McLaren

Frühjahr 2004:
SLK-Klasse (Modellreihe 171)
CLS-Klasse (Modellreihe 219)

Sommer 2004:
A-Klasse (Modellreihe 169)
Foto: DC

29.09.2004 Modelle bis 2008 !

Die 2. Modelloffensive ist kürzlich gestartet. Im Frühjahr startet dann die B-Klasse, die momentan als Vision B in Paris steht. Sie ist 4,27m lang und basiert auf der neuen A-Klasse. Die Motoren stammen ebenfalls von der A-Klasse. Nur der 150er und 160 CDI kommen nicht in die B-Klasse weitere Infos zur B-Klasse
Im 3Q 05 soll dann die M-Klasse und die R-Klasse (in der kurzen Version 4,96m) nach Europa kommen. Später soll auch die lange R-Klasse (mit 5,16m) folgen. Zum Einsatz kommen die neuen V6-CDI und V6 M272 Aggregate. Bei den V8 Modellen werden sie jedoch mit den aktuellen V8-Benzinern ausgeliefert. 2006 steht dann der neue V8 M273 in den Startlöchern (vermutlich 4,6 Liter). Auf der IAA 2005 zeigt Mercedes die neue S-Klasse. Sie soll eine Sicherheitkampagne einleiten und den Fußgängerschutz forcieren. Die Distronic wird in Zukunft bei Gefahr eine stärkere Verzögerung eingeräumt. Ein Spurassistent ist ebenfalls in Vorbereitung.
2006 folgt ebenfalls auf Basis der neuen M-Klasse die neue G-Klasse aus Vance. Zudem wird der neue CL auf Basis der neuen S-Klasse erscheinen. Bei smart wird 2006 der formore ein kleiner SUV debütieren, der u.a. auch mit V6-Motoren von Mercedes zu haben ist. Er wird smart den Einstieg in den US-Markt bereiten.
2007 erscheint die neue C-Klasse und später auch das T-Modell. Das Sportcoupé (CL204) soll dann auch ein Cabrio (CLA204) erhalten. Im gleichen Jahr soll dann auch ein neuer Sportwagen mit dem Formel 1 Partner McLaren erscheinen. Der interne Code P8 soll später eventuell SLS heissen. Er ist zwischen SL und SLR angesiedelt und wird wie der SLR bei McLaren gebaut und soll etwa 150.000 EUR kosten. Der SLS soll ein Mittelmotor erhalten und dabei agiler und leichter werden als der SLR. Angedacht sind als Einstiegsmotor eventuell der M272 E35 mit 272 PS V6. Weiter geht mit dem M156 E63 V8 (über 500 PS) und einem V8 mit BiTurbo-Aufladung und ca. 700 PS.
2008 wird es dann einen kleinen SUV auf C-Klasse Basis geben. Er wird vermutlich mit dem smart formore in Juiz de Fora gebaut. Computerretuschen: Nextline, Autozeitung


Infos zur neuen S-Klasse
Infos zur neuen M-Klasse
Infos zur neuen G-Klasse
Info zu den Motoren die 2005 erscheinen
weitere Infos zur Vision R und Vision B
23.12.2003 B- und D-Klasse

Im Frühjahr 2005 kommt die R-Klasse auf den Markt.Sie lehnt sich sehr stark an die Vision GST II an (siehe News vom 19.12.03). Sie bietet jeweils 6 Einzelsitzen und ist mit zwei Radständen erhältlich (Länge 4,90m und 5,15m). Zum Einsatz kommen ausschliesslich V6 und V8 Benziner und CDI's. Die Kraftübertragung erfolgt über die neue 7G-Tronic Automatik die mittels Schaltstock am Lenkrad bedient wird (Shift-by-wire). Die R-Klasse verfügt über permanenten Allrad. Während sich die R-Klasse die Plattform mit der M-Klasse teilt und auch in Vance (Tuscaloosa) gebaut wird, teilt sich die B-Klasse die Plattform mit der neuen A-Klasse. Sie ist jedoch deutlich länger und größer. Sie wird nicht mit Allrad angeboten. Die B-Klasse wird mit bis zu 190 PS starken Turbo-Motoren erhältlich sein und debütiert im Frühjahr 05. Ende 2005 soll dann der SUT (Sport-Utility-Tourer) auf Basis der C-Klasse erscheinen. Er soll D-Klasse heissen und mit Allradantrieb gebaut werden. Ein weiterer Offroader entsteht derzeit bei smart, welcher auf dem im April 04 erscheinenden forfour basiert. Er wird dann forbyfour heissen, obwohl der Allradantrieb optional ist. Gebaut wird der kleine Offroader im brasilianischen Werk Juiz de Fora.
Computerretuschen: Nextline (links D-Klasse, rechts B-Klasse)

28.10.2003 Mercedes 2. Modelloffensive

Die 2. Mercedes Modelloffensive ist im vollen Gange. Am 8. Januar 2004 kann man dann endlich den neuen SLK (R171) bestellen. Die Auslieferung beginnt am 29. März 2004! Zudem wird im Feb/März auch die C-Klasse Famillie gefacelifet. Über die neuen V6 Benziner (M272) wird noch heftig spekuliert. Sie werden jedoch vorerst ohne Benzindirekteinspritzung eingeführt. Die 7G-Tronic wird 2004 in weitere V6-Modelle kommen. Im Herbst 2004 geht es dann mit dem CLS (4türiges E-Klasse Coupé) und der neuen A-Klasse (W169) weiter. Anfang 2005 erscheint die neue M-Klasse (W164) in den USA und wird dann etwa Mitte 05 in Europa debütieren. Das A-Klasse Coupé soll mit der B-Klasse (CST, kleiner Bruder vom GST) Anfang 2005 in Rastatt vom Band laufen. Eventuell gibt es auch ein A-Klasse Cabrio oder Roadster. Ende 2005 kommt dann die R / RL-Klasse (GST). Sie wird ebenfalls in Vance, Tuscaloosa mit der neuen M-Klasse gebaut. Insgesamt sind 80.000 Einheiten der M-Klasse und 60.000 von der R-Klasse geplant. Die M- und R-Klassen sollen jeweils mit zwei Radständen verfügbar sein. Geplant ist angeblich auch eine A-Klasse Variante aus Vance über die jedoch wenig bekannt ist. Ob es sich dort um eine Offroad Variante oder den MST handelt ist rein spekulativ. 2007 wird dann die jetzige G-Klasse endgültig in Rente geschickt. Auf der Bodengruppe der M-Klasse soll 2007 die neue G-/GL-Klasse auch in Vance mit ca. 20.000 Einheiten vom Band laufen. Jedoch wird es auf dem Genfer Auto Salon im März 2004 noch eine '25 Jahre Geburtstags Edition' der G-Klasse geben. Es bleibt also spannend!

17.04.2002 Mercedes Zukunftsplan

Neben der Markeinführung der E-Klasse (16.03.2002) und dem neuen CLK (04. Mai 2002) wird Mercedes weitere Neuheiten noch 2002 auf den Markt bringen. Kleine Änderungen und neue 4-Zylinder Benzinmotoren erhält die C-Klasse Baureihe. Im Herbst folgt das S-Klasse und CL Facelift. Die C-Klasse und S-Klasse wird ab Ende 2002 dann auch mit 4matic (Allrad) zu haben sein. Der Maybach kommt ebenfalls noch im Herbst 2002.
Anfang 2003 kommt das E-Klasse T-Modell (S211) und das CLK Cabrio (A209). Weitere Premieren für 2003 sind der SLR, die neue V-Klasse und der smart roadster.
2004 erscheint die Neuauflage der A-Klasse (W169) und des SLK (R171). Ebenfalls neu wird der smart 4-Sitzer, das 4-Türige E-Klasse Coupé (C219) und der GST (W251) sein.
Die neue M-Klasse folgt dem GST dann 2005. Auch ein Coupé und Cabrio auf Basis der A-Klasse ist für 2005 angedacht. 2005 erscheint auch die neue S-Klasse (W221).
Ein Jahr später (2006) erscheint dann das neue CL-Coupé (C216). Der Nachfolger (W204) der aktuellen C-Klasse wird wahrscheinlich auf 2006 vorgeschoben.

12.12.2001 Alle Mercedes Neuheiten für das Jahr 2002

Im Januar beginnt die Auslieferung des SL 55 AMG V8 Kompressors (mehr). Im Februar geht es dann munter weiter mit dem A-Klasse Ableger "Vaneo". Ab März steht dann die neue E-Klasse W211 (mehr) in den Niederlassungen. Zudem erscheint auch das Facelift des smart coupe und cabrio. Sie erhalten nun einen größeren Tank (35 Liter) und sollen mit einer Servolenkung ausgerüstet werden.
Im Mai debütiert dann das neue CLK-Coupé (C209)(mehr) zusammen mit dem A 21 AMG (mehr), der eigentlich schon im März erscheinen sollte. Im CLK debütiert auch der neue 1,8 Liter Benzindirekteinspritzer mit 163 PS, der im neuen E (W211) im Oktober und im C (W203) im November debütiert.
Ab August wird der neue SL dann auch mit einem V6 angeboten (SL 350). Dieser Motor ersetzt im September den S 320. Zeitgleich erscheint auch das Facelift der S-Klasse und des CL. Bestimmte S-Klasse Modelle sind dann auch mit dem Allradsystem 4matic zu haben (wahrscheinlich S 400 CDI und S500). Zusätzlich erhält die S-Klasse auf Wunsch die Lenkradschaltung aus dem neuen SL 55 AMG.
Ende Oktober werden die 1. Maybach Luxusliner ausgliefert und im November erhalten einige C-Klasse Modelle auf Wunsch 4matic, obwohl das Facelift erst Ende 2003 kommt. Als krönender Abschluss des Jahres 2002 (Dezember) feiert die AMG-Variante der neuen E-Klasse (W211) ihre Premiere (E 55 AMG V8 Kompressor).


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